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Aufgabenblatt 11

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Makro-Tutoriums-Blatt 11
Wiederholungsblatt
Aufgabe 1 (Wahr/Falsch)
1. Ein unendlich laufender Bond besitzt heute einen Wert von 400 €, wenn der Nennwert 800€ und
einem Coupon Wert 80€ beträgt, gegeben der Kapitalmarktzins liegt bei 10%.
2. Kauft Rainer sich sein lang ersehntes Paar Ski im Sportgeschäft dann erfüllt Geld hauptsächlich die
Tauschmittelfunktion.
3. Ein steigender Zinssatz geht in einem Gütermarktgleichgewicht mit einem höheren Einkommen
einher, weil die Konsumnachfrage angeregt wird. Deshalb hat die IS-Kurve eine positive Steigung.
4. Ein Gütermarktgleichgewicht geht immer mit einem Kapitalmarktgleichgewicht einher.
5. Während bei der keynsianischen Konsumfunktion der Konsum vom verfügbaren Einkommen, das
von den Haushalten als dauerhaft angesehen wird, abhängt; wird bei der permanenten
Einkommenshypothese nach Friedman der Konsum einzig vom verfügbaren Einkommen der
aktuellen Periode bestimmt.
Aufgabe 2
Eine Volkswirtschaft sei durch folgende Gleichungen charakterisiert:
 = 200 + 0,6 ( − )
 = 200 + 0,1 
 = 1000 + 0,2  – 1000 
 = 200


= 0,24 – 1000 
Die nominale Geldmenge beträgt 1000 und das Preisniveau ist mit 1 gegeben.
Teilaufgabe a)
Bestimmen Sie die Gleichung für die IS-Kurve.
1.
2.
3.
4.




= 1280 − 0,26 
= 1,28 − 0,00026 
= 1,08 + 0,0026 
= 1,22 + 0,000026 
Teilaufgabe b)
Bestimmen Sie die Gleichung für die LM-Kurve.
1.
2.
3.
4.




= −1000 + 0,24 
= −10 − 0,00024 
= 1 − 0,0024 
= −1 + 0,00024 
1
Teilaufgabe c)
Berechnen Sie das Volkseinkommen und den Zins im gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht.
1.
2.
3.
4.
Y = 4160 und i = 0,16%
Y = 4400 und i = 5,6%
Y = 5040 und i = 20,96%
Y = 4560 und i = 9,44%
Aufgabe 3 (Wahr/Falsch)
Der Preis pro Big Mac in San Francisco betrage 2 $. In München kostet ein Big Mac 2 €. Der aktuelle
Wechselkurs betrage E = 0,8 €/$
1. Der Burger ist in München real günstiger als in San Francisco.
2. Der Dollar ist laut Big Mac-Index relativ zum Euro um 25% unterbewertet.
3. Wenn keine Transaktionskosten bestehen würden, könnten Händler mit Gewinn den Burger aus
San Francisco nach München exportieren.
4. Transaktionskosten sind unter anderem Zölle, Treibstoff und Lizenzkosten.
Aufgabe 4 (Wahr/Falsch)
1. Es kann passieren, dass die inländische Währung gegenüber der Währung eines anderen Landes
nominal abwertet, real jedoch aufwertet.
2. Die Zinsparitätentheorie besagt, dass die erwarteten Renditen der Anleihen in zwei Ländern,
ausgedrückt in derselben Währung, gleich sein müssen.
3. Wenn bei konstanten Zinsen im In- und Ausland die Wechselkurserwartungen steigen, so muss auch
der aktuelle Wechselkurs steigen, wenn die Zinsparität erfüllt ist.
4. Gegeben, dass die Zinsparität gilt, führt bei gegebenem zukünftig erwarteten Wechselkurs und
gegebenem Zinssatz im Inland ein Anstieg des ausländischen Zinssatzes zu einem Anstieg des
Wechselkurses.
5. Es sei unterstellt, dass die Zinsparität gilt. Erwarten die Investoren eine Abwertung des Dollars
gegenüber dem Euro, müssen sie durch einen höheren Zinssatz auf US-Anleihen im Vergleich zu
dem Zinssatz auf EU-Anleihen entschädigt werden.
Aufgabe 5 (Wahr/Falsch)
Gehen sie von folgenden Gleichungen aus:
IS:
 = 30 − 0,02 
LM:
 = 0,05 ∗


+ 0,02 
AS:
 =  + 10 ( –  )
Die Geldmenge M beträgt 100, der Potentialoutput sei 500.
2
1. Die AD - Kurve lautet:  = 750 – 125 
2. Im mittelfristigen Gleichgewicht beträgt das Preisniveau P = 0,5
3. Eine Erhöhung der Geldmenge auf 200 wird mittelfristig zu einem Preisniveau von P = 1 führen
4. Würde das Preisniveau mittelfristig konstant bleiben, würde es bei einer Verschiebung der ISKurve auf  = 40 − 0,02  zu einem Output von Y = 800 kommen.
Aufgabe 6 (Wahr/Falsch)
1. Bei einem positiven Angebotsschock besteht für die Zentralbank ein Trade-off zwischen der
Stabilisierung der Preise zum einen und der Stabilisierung des Outputs sowie der Arbeitsmärkte
zum anderen.
2. Friktionen auf dem Arbeitsmarkt bewirken ein Abweichen des realisierten Beschäftigungsniveaus
in der Ökonomie von deren natürlichem Beschäftigungsniveau.
3. Wenn die Wirtschaftssubjekte ein höheres Preisniveau als das derzeitige erwarten, dann muss die
aktuelle Produktion zwingend über ihrem natürlichen Niveau liegen.
4. In der kurzen Frist passen sich die Preiserwartungen so an, dass das Preisniveau im Durchschnitt
richtig antizipiert wird und die Produktion immer zu ihrem natürlichen Niveau zurückkehrt.
5. Bei Annahme adaptiver Inflationserwartungen unterstellen die Arbeitnehmer, dass die Inflationsrate
der aktuellen Periode eng mit der Inflationsrate der vorherigen Periode zusammenhängt.
Aufgabe 7 (Wahr/Falsch)
1. Weil eine Finanzkrise nur im Finanzsektor stattfindet, sollte immer ausschließlich die Geldpolitik,
nicht aber die Fiskalpolitik auf eine Finanzkrise reagieren.
2. Ein Liquiditätsengpass aufgrund gestiegener Geldnachfrage führt zu einer Verschiebung der LMKurve nach oben. Durch eine hinreichend expansive Geldpolitik kann die Zentralbank den Output
dennoch auf Vorkrisenniveau konstant halten.
3. Auch bei einer reinen Liquiditätskrise kommt es zu einer Verschiebung der IS-Kurve.
4. Bei Anstieg der Risikoprämien in einer Finanzkrise verschiebt sich die IS-Kurve nach links. Durch
eine hinreichend expansive Geldpolitik kann die Zentralbank den Output jedoch immer auf
Vorkrisenniveau konstant halten.
5. Wenn die Zentralbank den Zinssatz auf 0% senkt, befindet sie sich in der Liquiditätsfalle. Während
traditionelle Geldpolitik dann unwirksam ist, kann die Zentralbank über unorthodoxe Maßnahmen
weiterhin die Wirtschaft stimulieren.
3
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Gesundheitswesen
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