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blick
Nummer 2, 30. Jänner 2015
23
Rohr die erste Geige
später übernahm das junge Ehepaar den Hof von den Eltern.
Ich möchte den
erfolgreichen Weg
meines Vorgängers
weitergehen
“
Von der Landjugend wechselte
der Bauer zur Jungen ÖVP nach
Rohr, die er 1982 als Obmann
übernahm – „das war mein Einstieg in die Ortspolitik!“
Seit genau dreißig Jahren sitzt
Ulrich Flotzinger im Gemeinderat, 1990 war er Obmann des
örtlichen Bauernbundes und stieg
zum Bezirksobmann der Jungbauernschaft auf – seit der letzten
Wahl 2009 bekleidete der beliebte Landwirt das Amt des Vizebürgermeisters. „Seit damals war eigentlich klar, dass ich Bürgermeister werde, wenn sich Walter
Ölsinger in den wohlverdienten
Ruhestand verabschiedet.“
Meister beim Mostmachen
und mit dem Eisstock
Sein Vorgänger ist auch sein politisches Vorbild: „Ich möchte
den erfolgreichen Weg von Walter Ölsinger weiter gehen!“ Mit
der Unterführung der Schrankenanlage und der Errichtung von 22
neuen Styria-Wohnungen sind
zwei große und wichtige Projekte abgeschlossen. „In den nächsten Jahren müssen wir die Volksschule sanieren und den Turnsaal
vergrößern“, blickt der neue Bürgermeister optimistisch in die
Zukunft: „Seit dem Vorjahr können wir unser Budget wieder
ausgleichen, im Gegensatz zu
vielen anderen Gemeinden legen
wir bevölkerungsmäßig nach wie
vor zu und wachsen kontinuierlich“, freut sich das Oberhaupt
der 1.300 Seelen-Gemeinde.
Ein besonders gutes Händchen
beweist der Landwirt auch beim
Mostmachen. Zwanzig Eimer
werden am Landsiedler-Hof jedes Jahr gepresst – mit dem
N ac hg e fra g t
Bürgermeister Ulrich Flotzinger (2.v.r) und seine TubaKollgen vom Musikverein Rohr lassen sich vorm Hof in
Rohr den selbstgemachten Most schmecken.
Mischlingsmost hat der Herr
Bürgermeister schon einige Male
die Jury bei der Mostkost überzeugt und den Ortssieg geholt.
Direkt vorm Hof hat Ulrich
Flotzinger eine perfekte Eisbahn
betoniert – „weils heuer so warm
ist, konnten wir sie diesen Winter
erst einmal vereisen, ich hoffe,
dass wir heuer noch einige Male
stöckeln können!“
Bei der heurigen Gemeinderatsund Bürgermeister-Direktwahl
möchte Ulrich Flotzinger ein ordentliches Ergebnis erreichen –
„so Gott will, hätte ich schon vor,
dass ich zumindest zwei Perioden im Amt bleibe!“
Th. Sternecker/E.Schnabl
Bgm. Ulrich Flotzinger – links
als JVP-Obmann mit dem damaligen Ortschef Günther Wurm –
überreichte seinem Vorgänger
Walter Ölsinger vor wenigen
Tagen die Ehrenbürgerschaft,
LH-Stv Franz Hiesl zeichnete
ihn mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Landes OÖ aus.
Mein Traumberuf als Kind:
Landwirt
Mein Lebensmotto:
mit Humor geht vieles
leichter
Ein Werbeslogan über mich
würde lauten:
Geht net gibt‘s net!
Meine große Stärke: Geduldig sein und zuhören können
Meine kleine Schwäche: Ich
kann nur schwer Nein sagen
Lieblingsmusik: Blasmusik,
Traditionsmärsche
Lieblingsspeise/-getränk?
Schopfbraten, Kotelett, Sommerspritzer, Gespritzter Most
Das Verrückteste, das Sie in
ihrem Leben getan haben?
Dass man sich in jungen Jahren eine Nacht um die Ohren
schlägt, kann passieren. Aber
dass im fortgeschrittenen Alter ein Polterabend zwei
Tage dauert, sollte man nicht
für möglich halten.
Zum Lachen bringt mich:
humorvolle Gedichte, gute
Humoristen und Sketches
Ich ärgere mich über… die
Verbreitung von Unwahrheiten und Dinge, die nur
schlecht geredet werden.
An meiner Gemeinde mag
ich besonders: Dass das Vereinsleben gut funktioniert
und die Leute aufeinander
zugehen können.
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Seele and Geist
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