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Ausgabe 1037 vom 29.01.2015 - Deutsches Fussball Internat

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Morgenpost
Ausgabe 1037 vom 29.01.2015
eglinski@deutschesfussballinternat.de
„Um Erfolg zu haben, brauchst du nur eine einzige Chance.“
Jesse Owens, US-Leichtathlet
Das Wetter in Bad Aibling:
Speisekarte:
Mittagessen:
Mittag
Abend
Das Beste Salatbuffet der Stadt
Schinkennudeln mit Kräutersauce
Verschiedene Gemüse
Schoko-Pudding
1°C
2°C
Tagessuppe, Brotzeit und Salat
Ramanthan Guri
Einen schönen Guten Morgen allen zukünftigen Fußball-, Eishockey-, Tischtennis- und Basketballstars!
Heute starten wir mit einer beeindruckenden Geschichte. Einige von Euch haben
sie bestimmt schon irgendwo aufgeschnappt.
VOM LAGERARBEITER ZUM STAR
„Die Karriere von José Holebas war
beendet, ehe sie angefangen hat.“
Abendessen:
José Holebas, vom Lagerarbeiter zum
Star…
…oder einfach nur jemand, der nie aufgegeben hat.
Also Jungs, es spielt keine Rolle ob Ihr mit
10, 11 oder erst mit 23 Jahren zu einem
großen Club wechselt. Entscheidend ist
lediglich, wie stark, wie groß Euer Wille
und Euer Durchhaltevermögen sind, Euren
Traum zu erreichen.
Was seid Ihr bereit zu opfern? Seid Ihr
bereit alles zu tun, um Euer Ziel zu
erreichen? Wenn ja, seid Ihr bei uns richtig!
José Holebas ist 30 Jahre alt, spielt seit
der Saison 14/15 beim AS Rom in der Serie
A und ist griechischer Nationalspieler.
Wer sich jetzt wundert, warum auf
seinem Trikot das Logo von 60 München
aufblitzt, der möge einfach weiterlesen.
Was hier alles nach einem super Werdegang klingt, spiegelt nicht die Realität
wieder. Denn mit 18 Jahren hat Holebas
mit dem Fußballspielen aufgehört!
Seine damalige Freundin war schwanger,
Geld musste her. So brach er seine Ausbildung zum Maler und Lackierer ab, um
die junge Familie zu versorgen. Holebas
nahm eine Stelle als Lagerarbeiter an.
Zum Fußball brachte ihn dann Alfonso
Smith, sein Onkel, zurück. Smith trat ihm
gehörig in den Hintern und motivierte
ihn, wieder Fußball zu spielen.
In der Kreisliga, beim SV Damm, stieg
Holebas wieder ein, stieg dreimal in Folge
auf und wechselte zu Viktoria Kahl in die
Landesliga.
Dort machte er den TSV 1860 München auf
sich aufmerksam. Sein Weg führte ihn
anschließend zu Olympiakos Piräus und
schießlich zum AS Rom.
DICHTER DER 11.KLASSE
Im Rahmen unseres Unterrichtsprojekts
„Die Epoche des Barock“ haben sich die
11.Klässler an eine sehr beliebte Gedichtform dieser Zeit gewagt. Vorgabe war es,
ein modernes Sonett zu verfassen und
dabei möglichst viele formale Vorgaben
dieser anspruchsvollen lyrischen Komposition zu erfüllen. Angefangen bei den 14
Versen, über die Struktur von zwei Quartetten (Vierzeiler) und zwei Terzetten
(Dreizeiler), die jeweils durch das identische Reimschema verbunden sind.
Das
Versmaß,
der
Alexandriner
(sechshebiger Jambus: sechs Mal die Abfolge: unbetont – betont) war tatsächlich
sehr schwer umzusetzen, aber die
restlichen Vorgaben wurden von diesen
beiden Gruppen sehr gut umgesetzt.
A. Huckle
Sonett - Anonym
Was ist Rassismus doch, man nennt es
auch
Die Meute auf der Straße, kämpft laut
gegen das Volk,
Sie stehen da und denken, nur sie seien
das Volk.
Das hatten wir doch schon, das wollten
wir nie wieder.
Das Beurteilen von Menschen, im
Schubladensystem,
Sie seien doch alle gleich, für uns eine
Gefahr.
Dabei sind es doch nur Gläubige mit
langem Haar und Bart,
Denkt mal zurück an unsere Taten, die sie
uns auch oft nachsehen.
Wir leben nicht allein, wir sollten
Rücksicht nehmen,
Auf die Menschen, die Hilfe brauchen,
und sie ihnen geben.
Hört endlich damit auf, wir schämen uns
dafür.
Gemeinsam gegen den Terror, das ist sie,
die Idee,
So wäre es in Ordnung, ein Grund, den
auch ich seh‘.
Jetzt runter von den Straßen und ein
bisschen mehr Gespür.
Sonett von Julian Köhler und Mathias
Theiner
Die Menschen sollten sich mehr um die
Welt kümmern,
sonst liegt sie irgendwann in Trümmern.
Man soll den Terroristen ihre Grenzen
zeigen,
sonst werden sich bald zahlreiche
Anschläge ereignen.
Viele reiche Leute leben in einem Rausch,
während viele Menschen hungern in den
armen Ländern.
Dann
sollten
die
Leute
ihre
Lebenseinstellung ändern,
denn statt Geld Hilfsbereitschaft, das
wäre ein fairer Tausch.
Die Mitmenschen in der Umgebung sind
wichtig,
alles Materielle ist nicht so wertvoll
sondern nichtig.
Der größte Wunsch ist der gegenseitige
Respekt.
Eine Welt voll Freude, Zusammenhalt und
Vertrauen,
da könnte man zuversichtlich in die
Zukunft schauen,
das jedoch haben wir Menschen noch
nicht entdeckt.
Anmerkung der Redaktion: Es würde
schon reichen, wenn wir auf dem DFI
Campus entdecken würden, was Freude,
Zusammenhalt und Vertrauen für enorme
Auswirkungen haben.
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