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Leseprobe zum Titel: Süddeutsche Zeitung (31.01.2015)

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A M WO C H E N E N D E
HF1
FOTOS: IMAGO, A. ORENSTEIN/GETTY, SCHAPOWALOW, HORST GALUSCHKA
WWW.SÜDDEUTSCHE.DE
71. JAHRGANG / 5. WOCHE / NR. 25 / 2,60 EURO
Alpenverglühen
TON IN TON
Stella McCartney hat
als Modeschöpferin
so viel erreicht,
dass man fast
vergisst, wer ihr
Vater ist
Blitzeinschläge sprengen Felsen, Mikroorganismen lassen
das Gestein verwittern. Der Klimawandel hinterlässt tiefe Spuren.
Über das Leben und Sterben der Berge
Wissen, Seite 34
(SZ) Manchmal wünschte man sich, Martin
Heidegger hätte bei seinen Gängen durch
den Schwarzwald weniger nachgedacht
und dafür öfter im Wirtshaus ein schönes
Export bestellt oder zwei. Die Frage wäre
natürlich, wie der Philosoph diesem Wunsche Ausdruck verliehen hätte. Vielleicht
mit Sätzen aus seinem Aufsatz „Das Ding“,
nämlich: „Wenn wir den Krug vollgießen,
fließt der Guß beim Füllen in den leeren
Krug. Die Leere, dieses Nichts am Krug, ist
das, was der Krug als das fassende Gefäß
ist.“ Das mag geschwätzig, ja geradezu
unangenehm verlabert klingen für die
eher zum Schweigen neigenden Menschen
des hohen Schwarzwalds. Aber sie hätten
wohl am Ende verstanden und gedacht:
Hier ist ein Mann, der braucht dringend
einen Schoppen.
Freilich drückte sich Heidegger in aller
Regel, etwa in seinem Hauptwerk „Sein
und Zeit“, auf komplexere Weise aus. Vielleicht hätte er also gesagt, Herr Wirt, hätte
er gesagt, die ekstatische Einheit der Zeitlichkeit, das heißt die Einheit des Bieres Außer-sich in den Entrückungen von Zukunft, Gewesenheit und Gegenwart, ist die
Bedingung der Möglichkeit dafür, dass ein
frisch gezapft Seiendes sein kann. Man hätte ihm daraufhin einen Schnaps eingeflößt, da der Mann ganz offensichtlich gegenwärtig außer sich war. Heidegger hätte
ihn gekippt, danach ein oder zwei Export
und sodann erfreut ausgerufen: Die Erfahrung des in-der-Zeit-Seins von Vorstellungen setzt gleichursprünglich Wechselndes
in mir und Beharrliches außer-mir voraus!
Und vorsichtshalber hätte man ihn heimgebracht in seine Hütte bei Todtnauberg, da
bekanntlich gerade das Wechselnde, zum
Beispiel das von Bier und Klaren, zu neuen,
beharrlich anhaltenden Zuständen außer
mir führen kann.
Das Gute an diesem Szenario wäre, dass
Martin Heidegger an solchen Tagen weniger über die Juden nachgedacht oder gar
über sie geschrieben hätte. Leider aber hat
er das doch getan, vor allem während der
Nazizeit in den „Schwarzen Heften“, über
welche die Mitglieder der Heidegger-Gesellschaft gerade so bitter streiten. Erstaunlich ist nicht nur, dass ihn manche in
einer Weise in Schutz nehmen, als ob ein
großer Geist vom Ungeist einfach nicht vergiftet sein könne. Noch erstaunlicher mutet an, dass sie den am nächsten liegenden
Gedanken zu seiner Verteidigung übersehen haben: Immerhin brachte der berühmte Denker seine Überlegungen über das
„Weltjudentum“ meist in jenem Stil zu Papier, den er zu dieser Zeit fast bis zur völligen Unverständlichkeit verfeinert hatte.
Es wäre daher denkbar, dass er in der Breite weniger Unheil angerichtet hat als viele
andere Antisemiten, die nur zu gut zu verstehen waren. „Das Leere“, so hat Martin
Heidegger es einmal ausgedrückt, „ist das
Fassende des Gefäßes.“ Vielleicht ist es
aber einfach so, dass er einen ziemlich bösartigen Sprung in der Schüssel hatte.
Medien, TV-/Radioprogramm
Forum & Leserbriefe
München · Bayern
Rätsel & Schach
Familienanzeigen
42-44
14
41
59
19-21
61005
4 190655 802602
MÜNCHEN, SAMSTAG/SONNTAG, 31. Januar/1. Februar 2015
Stil, Seite 56
LOST VEGAS
SCHREIBEN UND LEBEN
Die Casinos machen Pleite.
Das alte Spielerparadies
lockt nun mit Erlebnisreisen
T. C. Boyle erklärt,
warum es zur Sucht wird,
Geschichten zu erfinden
Wirtschaft, Seite 25
Feuilleton, Seite 22
Des Widerspenstigen Zähmung
Ausnahme beim
Mindestlohn
Griechenlands Premier Alexis Tsipras legt einen forschen Start hin – und verstört damit viele EU-Regierungen.
Hektisch sucht Europa nach Mitteln, den Neuen zu zügeln. Einer ist schon erbost: Finanzminister Schäuble
Er gilt nicht für ausländische
Lkw-Fahrer auf der Durchfahrt
von claus hulverscheidt
und cerstin gammelin
Athen/Berlin – Was tun mit Alexis Tsipras? Knapp eine Woche ist der griechische Ministerpräsident im Amt, doch
schon die wenigen Tagen haben gereicht,
um Europa in ein heilloses Durcheinander
zu stürzen. Während Vertreter aus Brüssel, Rom und Paris das Gespräch mit dem
neuen Premier suchen, ihn einladen oder
selbst besuchen, warnen Deutschland,
Finnland und Spanien vor übereilten Zugeständnissen. Vor allem Finanzminister
Wolfgang Schäuble (CDU) ist erbost: Er
hält die Besuche von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz und Euro-GruppenChef Jeroen Dijsselbloem in Athen für
grundfalsch und warnt Tsipras, man werde sich nicht erpressen lassen.
Was die Debatte so schwierig macht, ist,
dass sie über profane Dinge wie Zahlen
und Fakten, Schuldenschnitte und Haushaltssanierung weit hinausgeht. Für die
Griechen stehen Werte wie Souveränität
und Nationalstolz im Mittelpunkt, sie wollen nach Jahren der gefühlten Fremdherrschaft durch die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und
Internationalem Währungsfonds (IWF)
wieder Herren im eigenen Haus sein. Umgekehrt befürchten Schäuble und Kanzlerin Angela Merkel insgeheim, dass es Paris und Rom mit ihrer Einladungspolitik
in Wahrheit weniger um Stilfragen als um
einen generellen politischen Kurswechsel
in Europa geht, der in Griechenland seinen Ausgangspunkt nehmen soll.
Schäuble hatte sich deshalb bereits zu
Wochenbeginn darum bemüht, die Besuche führender EU-Vertreter in Athen zu
verhindern. Beim Treffen der Euro-Fi-
Bei vielen Reisezielen lohnt es sich, die
Garderobe mit Bedacht zu wählen. Wer
nach Uganda zum Gorilla-Tracking fliegt,
sollte moskitoresistente Kleidung einpacken, wer Patagonien im Sommer erleben
will, braucht was Warmes. Mit Iran ist das
so eine Sache. Für Männer reichen lange
Hose und Hemd; Frauen müssen langärmliche Oberteile so mit Hosen oder knöchellangen Röcken kombinieren, dass das Gesäß bedeckt und die Form verhüllt ist.
Das kostet Stunden vor dem Spiegel, will
man nicht wie ein Müllsack herumlaufen.
Trotzdem reisen so viele Urlauber wie
nie in dieses Land, das weiblichen Gästen
abverlangt, ein Kopftuch zu tragen, sobald sie das Hotelzimmer verlassen. Im
dritten Jahr schon läuft Iran bei deutschen Reiseveranstaltern so gut, dass diese sich schwertun, Hotelbetten zu finden.
Der Studienreiseanbieter Gebeco hat sein
Angebot verdreifacht. Die Mitbewerber
Marco Polo und Studiosus brachten im
vergangenen Jahr 1940 Gäste in das Land.
Massentourismus ist das nicht, doch viel
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exklusivüber
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www.sz-content.de
Jegliche
nanzminister kam es darüber zum Streit,
Schäuble unterlag. Auf die Frage, mit welcher Mission Dijssselbloem zu Tsipras fahre, sagte Schäuble danach bissig: „Mit gar
keiner. Es herrscht Reisefreiheit in Europa“. Aus Berliner Sicht sendet die EU mit
den Reisen nach Athen ein fatales Signal
aus: Wer nur radikal genug auftritt, bringt
die Euro-Partner dazu einzuknicken.
Geteilt wird die deutsche Einschätzung
dem Vernehmen nach unter anderem
vom finnischen Ministerpräsidenten Alexander Stubb, der vor Wahlen steht, und
vom spanischen Regierungschef Mariano
Rajoy, der es seit einiger Zeit ebenfalls mit
einer erstarkenden linkspopulistischen
Opposition zu tun hat. Auch Portugals Premier Pedro Passos Coelho, der seinen Bürgern so wie Rajoy harte Reformen zugemutet hat, plädiert dafür, Kurs zu halten.
Schulz und Dijsselbloem dagegen argumentieren, sie wollten Tsipras nicht etwa
hofieren, sondern rechtzeitig vor dessen
erstem EU-Gipfel am 12. Februar in die Realität zurückzuholen. Die Botschaft an Tsipras, so heißt es in EU-Kreisen, laute: So
wie in den ersten Tagen läuft das nicht!
Der Syriza-Chef könne sich auch nach einem großen Wahlsieg nicht so benehmen,
„als sei Europa ein erweitertes Griechenland“. Die EU sei eine Gemeinschaft mit
Regeln, an die sich alle halten müssten.
Griechenlands Leiden
Wirtschaftswachstum
Veränderung (preisbereinigt)
zum Vorjahresquartal in Prozent
6,0
Arbeitslosenrate
So viel Rendite muss Athen
für 10-jährige
Staatsanleihen versprechen
Angabe in Prozent
Angabe in Prozent
25
35
4,0
30
20
2,0
25
0
15
-2,0
-4,0
20
15
10
-6,0
10
-8,0
5
5
-10,0
-12,0
0
’07 ’08 ’09 ’10 ’11 ’12 ’13 ’14
0
’07 ’08 ’09 ’10 ’11 ’12 ’13 ’14
SZ-Grafik: Mainka; Quelle: Bloomberg
’07 ’08 ’09 ’10 ’11 ’12 ’13 ’14
Erholsam fremd
Iran ist als Urlaubsziel beliebt wie nie zuvor.
Das melden deutsche Reiseanbieter. Warum fasziniert das
sittenstrenge Land Touristen aus dem Westen?
im Vergleich zu den 741 Interessenten im
Jahr 2010. Damals hieß der Präsident
Mahmud Ahmadinedschad. Heute heißt
er Hassan Rohani – aber das ist nur ein
Grund für den Boom.
Nach wie vor fasziniert der Orient viele
Reisende. Vergleichbar vielschichtige Länder dort wie Ägypten oder Syrien fallen
krisenbedingt weg. Iran indes bietet weiterhin jene Mischung aus Exotik, Geschichte und Mystik, die schon vor 200
Jahren Johann Wolfgang von Goethe begeisterte, als er, inspiriert vom persischen Dichter Hafis, den West-östlichen
Divan schrieb. Wer sich für Religionen in-
teressiert, findet in Iran Juden, Christen,
Zarathustrier. Wer geschichtsträchtige
Steine mag, kann Inschriften aus achämenidischer und Felsreliefs aus assyrischer
Zeit besichtigen. Und der Islam in seiner
schiitischen Ausprägung – die Verehrung
der Imame, die Gebetssteine, auf die Gläubige ihr Haupt senken – ist selbst OrientErfahrenen angenehm fremd.
Natürlich hätte man all das auch vor
dem Machtwechsel sehen können. Doch
die Lust auf Urlaub vergeht, wenn der Präsident eines Landes dem Westen mit der
Atombombe droht und gegen Israel hetzt.
Nun ist ein Wandel spürbar, und das be-
Schulz machte Tsipras seinen eigenen
Worten zufolge deutlich, dieser müsse in
Europa künftig statt als Partei- als Regierungschef auftreten. Andernfalls bliebe
auch den Kollegen nichts übrig, als ihrerseits die nationale Karte zu spielen. Wenn
der griechische Premier aber mit Vorschlägen etwa zur Bekämpfung von Korruption
und Steuerflucht zum EU-Gipfel komme,
werde er offene Türen einrennen. Dijsselbloem kritisierte vor seinem Abflug nach
Athen, Syriza habe im Wahlkampf überzogene Erwartungen geweckt.
Ob die Botschaft ankam, ist jedoch fraglich. Die Deutsche Presse-Agentur berichtete unter Berufung auf Athener Regierungskreise, Tsipras sei entschlossen, die
Sparpolitik zu beenden – selbst wenn den
Griechen der Geldhahn zugedreht werde.
Notfalls werde man den Europäischen Gerichtshof einschalten. Viele Sparentscheidungen der vergangenen Jahre seien „illegal“ gewesen, hieß es in den Kreisen.
In den nächsten Wochen will der Premier unter anderem nach Brüssel, Rom und
Paris reisen, um seine Pläne zu erläutern.
Ein Besuch in Berlin ist dagegen nicht vorgesehen, Merkel wird ihren neuen Kollegen daher wohl erst beim Gipfel kennenlernen. Um Zeit für weitere Verhandlungen mit den Euro-Partnern zu gewinnen,
wird in Tsipras’ Stab darüber nachgedacht, wie nach dem Auslaufen des bisherigen Hilfsprogramms Ende Februar eine
„Brücke“ bis zum Abschluss einer neuen
Vereinbarung aussehen könnte. Der Regierungschef selbst sagte, eine Verlängerung
des alten Programms komme nicht in Frage, da es für Arbeitslosigkeit und Armut in
seinem Land verantwortlich gewesen und
von den Wählern am Sonntag abgelehnt
worden sei.
Seite 3
lohnt der Reisende, auch wenn ihm nicht
ganz wohl dabei ist. Aber Iran wird als auf
einem guten Weg befindlich wahrgenommen, als „autokratisches Regime mit
freundlichem Antlitz“, wie StudiosusSprecher Frano Ilic sagt. Rein urlaubstechnisch haben Unterdrückungsregime ja
auch einen zynischen Vorteil: Man reist sicher durchs befriedete Land.
Von dem Ruf, eine gemäßigte Monarchie im Nahen Osten zu sein, profitiert
Oman. In Asien ist Myanmar im Aufwind
seit der politischen Öffnung. Allerdings
wissen Urlauber auch zu strafen. So sinken Länder rasch in der Gunst, wenn sie
zunehmend als autoritär empfunden werden. Die Buchungen für Istanbul sind im
Zuge der Niederschlagung der Gezi-ParkProteste zurückgegangen. Indien-Reisen
lassen sich seit den Berichten über Gruppenvergewaltigungen schlecht verkaufen. Russland ist seit der Krim-Krise out.
Das „freundliche Antlitz“, an dem Iran derzeit hart arbeitet, muss es sich erst wieder
verdienen.
monika maier-albang
Berlin – Deutschland geht im Streit um
den Mindestlohn für ausländische LkwFahrer auf seine Nachbarn zu. Lassen Spediteure aus dem Ausland ihre Laster nur
durch die Bundesrepublik durchfahren,
müssen sie vorerst nicht mehr den Mindestlohn zahlen. Wird in Deutschland
aber be- und entladen, sind die 8,50 Euro
fällig. Das hat Bundesarbeitsministerin
Andrea Nahles (SPD) mitgeteilt. Die Regelung gilt, bis die EU-Kommission entschieden hat, ob die deutschen Vorschriften mit europäischem Recht vereinbar
sind. Nach Angaben von Nahles werden
für die reinen Transitfahrten die Kontrollen ausgesetzt. Ausländische Spediteure
müssten solche Durchreisen auch nicht
mehr beim deutschen Zoll vorher anmelden. Vor allem Polens Regierung hatte gegen die deutschen Mindestlohnregeln
protestiert. tö
Seite 9
Kirchenasyl
auf der Kippe
München – Das Kirchenasyl in Deutschland steht praktisch vor dem Aus: Der
Staat will Flüchtlinge, die von Kirchengemeinden geschützt werden, als „untergetaucht“ betrachten. Das bedeutet, dass
die Flüchtlinge nicht mehr wie bisher binnen sechs Monaten, sondern binnen
18 Monaten ohne weitere Prüfung in andere EU-Staaten abgeschoben werden
können. So lange müssten Kirchengemeinde und Flüchtlinge künftig aushalten. sz
Seiten 4 und 8
MIT STELLENMARKT
Dax ▼
Dow ▼
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10697 Punkte
N.Y. 16:30 h
17326 Punkte
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In vielen Gebieten fällt Schnee, vereinzelt
aber auch Regen- und Schneeregen. Glättegefahr! Die Sonne setzt sich am ehesten
im Norden und Osten durch. Temperaturen zwischen minus zwei und plus fünf
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