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Cover - Impulse Singapur

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1
Februar 2015
The Magazine for the German-speaking Community in Singapore
Unterwegs in
Vietnam
Interview mit
Claude Nicollier
2
Editorial
3
Editorial
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Seite
8
Seite
10
So feiern Singapurer das
Chinesische Neujahr
20
Seite
es ist Karneval. Der Höhepunkt des alljährlichen Spektakels wird in diesem Monat
gefeiert und am 16. Februar ziehen wieder die reich bebilderten und bunt geschmückten Wagen durch die Straßen vieler deutscher Städte. Wir haben in der
Nähe von Köln gewohnt und somit die fünfte Jahreszeit hautnah miterlebt. Wochenlang sind die Aktivitäten der Karnevalisten das Thema Nummer Eins in den
regionalen Teilen aller Zeitungen und kostümierte Jecken gehören ab November
zum abendlichen Straßenbild in Köln. Da ist es nicht verwunderlich, dass uns in
diesen Tagen der Gedanke an Karneval und der Wunsch, wenigstens an einem
Abend verkleidet zu feiern in den Sinn kommen. Aber wo kann man in Singapur
Karneval feiern? Finden sich in den Tropen auch andere, die in diesem heißen Klima
Kostüme anziehen und zu „Viva Colonia“ tanzen möchten? Ja, die gibt es und
viele von ihnen feiern jedes Jahr im Hollandse Club. Dort organisieren die German
All Stars seit vielen Jahren eine große Karnevalsparty. Mehr dazu erfahren Sie auf
der Seite Sechs. Also, kramen Sie Ihre Kostüme aus den Kisten und feiern mit!
In Singapur haben Sie das Glück, dass am Aschermittwoch noch nicht alles
vorbei ist, denn am darauf folgenden Wochenende feiern wir Chinese New Year.
Ein Höhepunkt im kulturellen Jahr Singapurs! Wir begrüßen das Jahr der Ziege (des
Schafes) und können viele tolle Veranstaltungen miterleben. Was hinter den Traditionen dieses mehrere tausend Jahre alten Festes steht, lesen Sie in dieser Ausgabe.
Haben Sie ein Lieblingsfoto von Singapur? Schlummern in Ihrem Archiv Bilder
vom alten Singapur? Dann möchten wir gemeinsam mit Ihnen diese Bilder veröffentlichen. Machen Sie mit bei unserem Fotowettbewerb „50 Jahre Singapur in
Bildern“! Schicken Sie uns Ihr Foto und mit ein wenig Glück gewinnen Sie zwei
Lufthansa-Flüge nach Deutschland. Die besten Bilder werden außerdem Teil einer
Ausstellung und einer Veröffentlichung in der Impulse. Auf der Seite Sechs finden
Sie Informationen rund um den Fotowettbewerb, den wir anlässlich des Jubiläumsjahres „50 Jahre Deutsch-Singapurische Beziehungen“ gemeinsam mit der
Deutschen Botschaft ausloben.
Viel Spaß beim Lesen!
Wohnungen für alle – wie es zum
Erfolgskonzept HDB kam
Erster und bislang einziger Schweizer
Astronaut im Weltall: Claude Nicollier
Herzlichst,
Ihre
Seite
23
Sport- und Veranstaltungsstätte für
Singapur: das neue Singapore Sports Hub
Impulse Magazine is published monthly by
German Association-Deutsches Haus
4
I N H A LT
Editorial
3
Inhalt, Impressum, About Impulse 4
Die Seite Sechs
6
Singapur
50 Jahre Singapur: Die 1960er Jahre
Die Erfolgsgeschichte des Housing and Development
Board (HDB) Das Mond-Neujahr und seine künstlerischen
Darstellungsformen
Impressum
Editor: Dr. Petra Bracht, E-Mail: editor@ impulse.org.sg • Contributors: OiLeng Chua-Gumpert, Silke Dietz, Hans-Joachim
Fogl, Barbara Frank-Nick, Irene Gautschi, Gisella Harrold, Dr. Maren
Krämer-Dreyer, Margit Kunz, Dr. Marian Majer, Jaleh Nayyeri, Lidia
Rabenstein, Marion Ruffing, Maren Schlichting-Nagel, Sandra
Schwellach, Shireen Shukir, Miriam von Wrochem • Lektorat:
Kathrin Freist • Advertising Enquiry: E-Mail: sales@ impulse.org.sg,
Tel: 6467 8802, Fax: 6467 8816 • Internet: www.impulse.org.sg • Design & Production: O’Art Creative Pte Ltd • Publisher:
German Association – Deutsches Haus, 61A Toh Tuck Road, Singapore
596300, E-Mail: info@ german-association.org.sg.
8
10
Black H`mong aus Sapa
Kultur
Art Prize Exhibition
Foto: Silke Dietz
13
Reise
„Go with the flow“ –
Auf dem Fahrrad unterwegs in Vietnam
14
Service
Sicher durch den Zoll
17
Veranstaltungskalender18
20
Sport
Singapore Sports Hub
23
Buchtipp
Edmund de Waal: Der Hase mit den Bernsteinaugen
24
Aus der Gemeinde
Deutsche Botschaft: 50 Jahre diplomatische
Beziehungen Singapur – Deutschland
AHK: Erfolgreiche Wirtschaftsbeziehungen
Schweizer Botschaft: Swiss Education Fair 2015
GESS: Wie „modern“ waren die alten Chinesen?
Katholische Gemeinde: Die Motivation macht‘s aus
Evangelische Gemeinde: Du bist schön!
25
25
26
26
27
27
German Association – Deutsches Haus
Gewinner der Weihnachtsfotografie 2014 Aktivitäten
22
28
Aktuelles: Weihnachten war gestern ...
Treffpunkte
31
32
Kontakte und Adressen
35
... aber wir wollen noch DANKESCHÖN sagen!
Impulse magazine is published monthly by German AssociationDeutsches Haus and distributed free-of-charge to the Germanspeaking community in Singapore. MCI (P) 075/08/2014
Redaktionsschluss
April-Ausgabe: Donnerstag, 26. Februar 2015
Mai-Ausgabe: Donnerstag, 26. März 2015
Leute
Hoch hinaus … Ein Interview mit Claude Nicollier
Opinions and views expressed by contributing writers are not
necessarily those of the publisher. The publisher reserves the right to
edit contributed articles as necessary. Material appearing in Impulse
is copyrighted and reproduction in whole or in part without express
permission from the editor is prohibited. All rights reserved ©.
About Impulse
Impulse – The Magazine for the German-speaking Community in Singapore is the leading German language magazine published in Singapore.
With a monthly circulation of 3,500 copies, it provides up-to-date information on cultural and social events in Singapore as well as on tourist
destinations in the country and the region. Furthermore, it serves as
a platform for sharing information within the German-speaking social
and business communities, comprising more than 8,000 expatriates.
z Distribution The magazine is endorsed by the Austrian, German
and Swiss Embassy.
Complimentary copies of Impulse – The Magazine for the Germanspeaking Community in Singapore are sent to expatriate households,
service apartments, hotels, clubs and other organisations servicing expatriates as well as selected airlines. The magazine is also available at
the following locations:
Austrian, German and Swiss Institutions Austrian, German
and Swiss Embassies • Goethe-Institut Singapore • swissnex Singapore • Singaporean-German Chamber of Industry and Commerce
• German Centre for Industry and Trade Pte Ltd • Selected Austrian, German and Swiss companies • German Association – Deutsches Haus • Swiss Club • German European School Singapore
• Swiss School Singapore • German-speaking Protestant and Catholic
Churches Singapore Institutions Ministry of Education Language Centre • Centre for Languages at NUS • NTU Language Centre •
German Alumni Others Nordic European Centre • Lufthansa flights
between Singapore and Germany
z Subscription To subscribe to Impulse in Singapore free of charge,
go to www.impulse.org.sg, click on the button “Abo“.
z Impulse abonnieren Sie möchten Impulse in Singapur kostenlos abonnieren? Besuchen Sie hierzu unsere Webseite unter
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5
6
Die Seite Sechs
Kolumne
Silvester auf
Chinesisch
Meine Kinder werden nicht müde, jedem, der es hören möchte
zu erzählen, dass sie nach drei Jahren Japan-Aufenthalt ausreichend Kultur für den Rest ihres Lebens genossen haben.
Deshalb wird jeder Vorschlag, der annähernd in diese Richtung geht, mit Augenrollen kommentiert. Aber macht ja nichts.
Meine langjährige Erfahrung als Mutter hat mich gelehrt, dies
zu ignorieren und folglich sind wir am Abend vor Chinese New
Year zusammen mit einer befreundeten Familie auf dem Weg
ins chinesische Restaurant bei uns um die Ecke, um zu erleben,
wie man Silvester auf Chinesisch feiert.
Das mit Tischen vollgepropfte Restaurant ist bis auf den
letzten Platz ausgebucht und bedient das Klischee: Wände
und Decke sind quietschbunt und mit vielen Plastikblumen
dekoriert. Chinesischer
Singsang aus Lautsprechern
wetteifert mit dem Gebrüll
der Gäste. Wir werden mit
An irgendeiner
einem uns die Richtung
Stelle unserer
weisenden Kopfnicken an
deutsch-chinesiunseren reservierten Tisch
schen Verhandverwiesen, und als wir nach
lungen müssen
geraumer Zeit und mehrwir uns allerdings
maligem Rufen endlich eine
Kellnerin erwischen, sind
missverstanden
wir, aufgrund unseres auf
haben …
„xiè xiè!“ limitierten Chinesisch, dankbar für die erläuternden Bilder der Gerichte
in der Speisekarte. Unser aufgeregtes Zeigen auf den traditionellen Glückssalat „Yu Sheng“, der zum Silvesterabend auf
jeden Fall dazu gehört, beantwortet die äußerst unmotivierte,
junge Dame mit ihrerseits ausbaufähigem Englisch: „Can.“ An
irgendeiner Stelle unserer deutsch-chinesischen Verhandlungen müssen wir uns allerdings missverstanden haben, denn
der Strom an kulinarischen Köstlichkeiten, der kurz darauf
losbricht, will nicht aufhören. Das Highlight ist aber natürlich
der Glückssalat, der vor dem Verzehr erst einmal gründlich mit
den Essstäbchen von allen Anwesenden gleichzeitig gemischt
werden muss. Nach kürzester Zeit wetteifern die vier Kids an
unserem Tisch, wer am „höchsten“ mischen kann. Was hoch
geworfen wird, kommt bekanntlich auch wieder herunter,
fertig zum Verzehr. Aber nicht nur unser Tisch hat einen Heidenspaß, auch die anderen Gäste, hauptsächlich Einheimische,
grinsen amüsiert zu uns herüber und rufen immer wieder aufmunternd: „Gong Xi Fa Cai! Happy New Year!“
Zufrieden und mit vollen Bäuchen machen wir uns dann
irgendwann auf den Heimweg, und meine Kinder sind sich
einig – Kultur kann eben doch Spaß machen!
Silke Dietz
Machen Sie mit beim
Fotowettbewerb!
Zwei Lufthansa-Tickets zu gewinnen
Eine Aktion unter dem Motto
„50 Jahre Deutsch-Singapurische
Beziehungen“ von German Association,
Impulse, Deutscher Botschaft und
unterstützt von Lufthansa.
Singapur wird 50! Mit einem Fotowettbewerb und einer Ausstellung wollen wir
die zurückliegenden fünfzig Jahre wieder
zum Leben erwecken. Machen Sie mit
und schicken Sie uns Ihre schönsten
Bilder aus dieser Zeit. Ob Aufnahmen
aus vergangenen Urlauben oder vom
letzten Besuch der Chingay Parade – alle
Bilder sind willkommen! Sie müssen in
Singapur aufgenommen worden sein
oder einen Bezug zu Singapur haben. Übrigens, wir freuen uns,
wenn sich auch Kinder beteiligen!
Wie können Sie mitmachen?
• Senden Sie uns Ihr Bild / Ihre Bilder bis zum 31. März an folgende E-Mail-Adresse: fotowettbewerb@impules.org.sg.
• Die Motive sollten als JPEG-Dateien vorliegen oder fotografieren
Sie Ihr Bild ganz einfach ab und schicken uns das Bild dann zu.
• Im Dateinamen des Bildes sollte Ihr Name enthalten sein; bitte
mache Sie in der E-Mail ergänzend folgende Angaben:
• Name, Alter und Ihre E-Mail-Adresse
• Ort und Zeitpunkt der Aufnahme und warum Ihnen das Bild
wichtig ist
Eine fachkundige Jury wird unter allen Einsendungen eine
Auswahl treffen.
Lufthansa feiert das fünfzigste Jubiläum
in Singapur und wird dem Gewinner des
Wettbewerbs zwei Lufthansa-Tickets
nach Deutschland überreichen. Außerdem werden die besten Bilder in der Impulse abgedruckt und in
einer Ausstellung veröffentlicht. Sollten Sie Fragen haben, schreiben Sie bitte an fotowettbewerb@impulse.org.sg.
Machen Sie mit bei dieser einmaligen Aktion und lassen Sie
Ihr Bild Teil einer wunderbaren Ausstellung werden, die 50 Jahre
Singapur lebendig macht!
Karnevalsparty der
German All Stars
Im Februar hat die Karnevalsparty
des Fußballclubs German All Stars
Singapore einen festen Platz im Kalender. Am 7. Februar heißt es ab 20 Uhr
im Hollandse Club „Alaaf“ und „Helau“.
Für 20 Singapur-Dollar im Vorverkauf
oder 25 Singapur-Dollar an der Abendkasse können Sie mitfeiern. Auch in diesem Jahr ist die Party
wieder mit einem guten Zweck verbunden. Vier Singapur-Dollar
jeder verkauften Karte gehen an die wohltätige Organisation der
Deutschen Schule C.A.R.E@GESS. Weitere Informationen und
Tickets erhalten Sie unter info@gas-sg.com.
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8
Singapur
1960erste olympische Medaille für Singapur
1964der Merlion wird zum offiziellen Wahrzeichen Singapurs
1967der Singapur Dollar wird eingeführt
1968Start der „Keep Singapore Clean“ Campaign
1960
Die 1960er Jahre:
Die Erfolgsgeschichte des
Housing and Development
Board (HDB)
Bevor Sir Stamford Raffles 1819 in Singapur die erste
britische Niederlassung der British East India Company
gründete, lebten hier nur wenige hundert Menschen,
zum Großteil malaiische Fischerfamilien, aber auch
ein paar Chinesen. Inselweit waren es verschiedenen
Quellen zufolge nicht mehr als tausend, wobei die Zahl
bereits zwei bis drei Jahre später auf dreitausend bis
fünftausend Menschen angestiegen war, zum Großteil
Chinesen und Malaien, aber auch Bugis und Inder. Das
Geschäftsleben konzentrierte sich im Freihafen an der
Südspitze Singapurs. Im Landesinnern gab es einige
Dschungeldörfer, die so genannten Kampongs, und
Arbeitersiedlungen entlang von Plantagen.
Seitdem entwickelten sich die Bevölkerungszahlen explosionsartig: 1860 waren es 80.000 Einwohner, 1900 bereits
250.000 und 1930 eine halbe Million.
Explodierende Bevölkerungszahlen und Wohnraum-Not
Allerdings genügte der vorhandene Wohnraum schon lange
nicht mehr den Bedürfnissen der rapide wachsenden Bevölkerung. Die Stadtviertel um den Hafen herum waren überfüllt,
die Menschen lebten auf engstem Raum ohne Kanalisation.
Fotos aus der Zeit belegen slumähnliche Zustände.
1927 rief die britische Kolonial-Regierung den
Singapore Improvement Trust (SIT) ins Leben, um staatliche
Wohnungen zu schaffen. Zu den ersten Projekten zählte ein
Wohnblock in Tiong Bahru. Aber die Bevölkerung wuchs
bei weitem schneller, als dass man mit dem Bauen nachgekommen wäre.
1957 hatte sich die Bevölkerungszahl dann auf 1, 45
Millionen verdreifacht. Lediglich 8 Prozent der Einwohner
lebten in staatlichen Wohnsiedlungen.
1970
1980
Schlechte Infrastruktur und Brandkatastrophen
Abseits des Stadtzentrums war die Infrastruktur immer noch
rudimentär. Die Straßen zu den Kampongs und Plantagen
waren wenig befestigt – nach einem tropischen Regenschauer waren die schlammigen Wege oft unpassierbar.
In den Siedlungen gab es meist nur eine zentrale Pumpe
oder Wasserstelle, die hunderte Haushalte zu versorgen
hatte. Frischwasser war knapp. Die Menschen lebten zusammen mit Hühnern, Schweinen, Hunden, die überall frei
herumliefen – über die hygienischen Zustände machte man
sich wenig Gedanken.
Als weitaus prekärer erwies sich jedoch die dicht gedrängte Bauweise der „attap houses“. Das waren einfache
Hütten mit Dächern aus Palmenblättern. Als größte Brandkatastrophe ging das Bukit Ho Swee-Feuer, das in einer Siedlung im Mai 1961 ausbrach, in die Geschichte ein. Es gab vier
Tote und zahlreiche Verletzte. Insgesamt 16.000 Menschen
waren mit einem Mal obdachlos.
Gründung des Housing and Development Board
(HDB) am 1. Februar 1960
Die damalige Regierung siedelte diese Menschen alsbald
in gerade neu errichtete Apartments des Housing and
Development Board (HDB) nach Queenstown um. Die ersten
fünf Blocks mit insgesamt 768 Wohnungen waren in einer
Rekordzeit von nur neun Monaten errichtet worden.
Queenstown war damit Singapurs erste neu erbaute
Satellitenstadt – mit allen modernen Annehmlichkeiten wie
Strom, sanitären Anlagen und einer Kanalisation. Dieses
Wohnraumprojekt wurde vom Improvement Trust in den
1950er Jahren begonnen und später vom HDB weiterentwickelt.
Weitere HDB-Blocks wurden in der Stirling Road gebaut
und waren sieben Stockwerke hoch. Die Bewohner nannten
sie „Qik Lao“ (Hokkien-Dialekt für „sieben Etagen“). Die
Hochhäuser in Tanglin Halt hatten zehn Stockwerke, also
„Chap Lao“. Die Wohnblocks wurden mit den Jahren immer
höher: Dort, wo früher das erste 14-stöckige Hochhaus in
Queenstown stand, das „Forfar House“, befindet sich heute
Forfar Heights mit vierzig Etagen.
Vorsitzender des am 1. Februar 1960 ins Leben gerufenen HDB war Lim Kim San, einer der bedeutendsten Politiker Singapurs, der sich neben der Leitung des wohl größten
staatlichen Wohnraumprojektes Asiens unter anderem auch
um den Ausbau der Trinkwasser-Reservoirs und des Handelshafens kümmerte.
Von Slums zu den ersten 100.000 HDB-Flats
1969 gab es bereits einhunderttausend HDB-Wohnungen.
Das Erfolgsrezept basierte auf einfachen und günstigen,
aber dennoch modernen und praktischen Wohnhochhäusern, wobei mehrere Blocks zu „HDB-Towns“ zusammengefasst wurden. Vorhandene Strukturen wie Märkte, kleinere
Gewerbe, Schulen, Sporteinrichtungen, Kinos und vor allem
Singapur
1990
2000
2010
religiöse Einrichtungen wie Tempel und Gebetshäuser
wurden erhalten bzw. ausgebaut. So gelang es, in den HDBTowns sich selbst versorgende Gemeinden zu etablieren, die
sich mit ihrer Umgebung identifizierten.
Interessant ist, wie die ersten Bewohner ihren Umzug in
die Hochhäuser erlebten. Viele hatten ein mulmiges Gefühl,
als sie zum ersten Mal den Aufzug benutzten. Eine Frau beschreibt in einer Aufzeichnung des National Heritage Board
lebhaft, wie sie sich zunächst in ihrem Apartment im 10.
Stock nur zögerlich bewegte und sich von den Fenstern fernhielt, weil sie die Höhe nicht gewohnt war. Manche empfanden sich sehr eingeengt „wie in einem Taubenschlag“. Viele
fanden diese neue Art des modernen Lebens dann doch sehr
spannend und betrachteten sie als Chance. Einige Andere
konnten es gar nicht abwarten, bis sie endlich in ihr HDB-Flat
einziehen durften.
Toa Payoh
– zweitälteste HDB-Town und Vorzeige-Modell
Die zweitälteste, komplett von HDB gebaute Satellitenstadt
ist Toa Payoh. Hier ging der Baufortschritt und die Umsiedlung der Bewohner nicht so reibungslos vonstatten. Anfangs
stellten sich die Menschen den Bulldozern und Baggern in
den Weg, die ihre Siedlungen abreißen sollten. Die Bewohner befürchteten, mit dem Umzug in die Hochhäuser ihren
auf Landwirtschaft und Viehzucht ausgerichteten Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten zu können. Sie organisierten
sich in einer Widerstandsbewegung. Lim Kim San höchstpersönlich und sein oberster Architekt redeten schließlich
vor Ort mit den Menschen und besänftigten sie.
Später wurde Toa Payoh zum HDB-Vorzeige-Modell.
Viele Prominente und Staatsoberhäupter besuchten diese
HDB-Town, darunter auch Queen Elizabeth II im Jahr 1972.
Heute befindet sich der Hauptsitz des HDB Hub in Toa
Payoh. Dort können die Singapurer ein HDB-Flat beantragen und alle Formalitäten von der Finanzierung bis hin zur
Auswahl der Inneneinrichtung abwickeln. Die Wohnung ist
dann für einen Zeitraum von 99 Jahren ihr Eigentum und
darf auch weiterverkauft oder vermietet werden.
2015
50 Jahre
Singapur
Die HDB-Towns bilden die „Heartlands“ von
Singapur
1976 zählte der Stadtstaat zwei Millionen Einwohner,
wovon 50 Prozent in HDB-Towns lebten. 1990 waren es
drei Millionen, davon 86 Prozent in HDBs. Von den 4,8
Millionen Bewohnern im Jahr 2008 lebten 82 Prozent in
HDB-Flats. Heute gibt es in Singapur 26 HDB-Towns.
Die ursprüngliche Strategie wird bis heute beibehalten: Eine einzige Stelle kümmert sich mit einem ganzheitlichen Ansatz um die Wohnraumentwicklung. Dies
geschieht mit massiver staatlicher Unterstützung und begleitet von öffentlichen Kampagnen, die die Singapurer
auf die „Heartlands“ einschwören, wie die HDB-Towns
genannt werden. Enge familiäre Bindungen, Nachbarschaftshilfe sowie die Versorgung der Senioren und sozial
Schwachen werden groß geschrieben. Regelmäßige Veranstaltungen sorgen für ein integratives und harmonisches
Miteinander.
Die Zukunft der HDBs: Punggol, die grüne Eco-Town
Wasserflächen und Parks, Spiel- und Sportmöglichkeiten,
Spazier- und Radwege tragen bei den heutigen Planungen entscheidend zur Verbesserung der Lebensqualität in
den HDB-Towns bei. So wurde Tampines 2010 zur ersten
Singapurer „Cycling Town“ ernannt.
Das neue Motto lautet „Green Home – Healthy
Living“. Man setzt auf innovative Begrünungen und
Naturnähe, etwa gemeinsam kultivierbare Kräuter- und
Gemüsegärten, wie bei der Treelodge@Punggol, oder
dem „Sky Garden and Bridge“ auf der 50. Etage des
Pinnacle@Duxton, der übrigens auch Besuchern von
außerhalb offen steht.
Punggol ist Singapurs erste „Eco-Town“. Der
Northshore District gilt als Pilotprojekt für eine umweltfreundliche Bau- und Lebensweise. Die Wohnblocks sind
so angeordnet, dass Windströme für natürliche Belüftung sorgen und ausreichend Schatten auf gemeinsam
genutzte Flächen fällt. Der Sonne zugewandte Gebäudeabschnitte dienen der Solarenergie-Gewinnung und sind
nach innen mit sogenannten „cool walls“ ausgestattet.
Text: Marion Ruffing
Fotos: Marion Ruffing, Dieter Gumpert
Queenstown in den 1970er Jahren
9
HDB-Block heute in Queenstown
Briefmarken aus den 1960er Jahren
Zwei der rund 200.000
Samsui Women,
chinesische Immigrantinnen aus der Provinz
Guangdong, die in den
Fünfziger und Sechziger
Jahren und teils bis in die
Neunziger Jahre hinein auf
Singapurs Großbaustellen
gearbeitet haben. Es leben
heute angeblich nur noch
zwei Samsui Women.
10
Singapur
Das Mond-Neujahr
und seine künstlerischen
Darstellungsformen
Der Februar steht in diesem Jahr ganz im Zeichen des
chinesischen Neujahrs. Das Fest, dessen Datum auf
dem Lunisolarkalender basiert, fällt dieses Mal auf
den 19. und 20. Februar. Die Feierlichkeiten beginnen traditionell 15 Tage vor dem ersten Festtag und
enden 15 Tage danach. Jedes Jahr ist einem Tier aus
dem chinesischen Tierkreis gewidmet – im Februar
starten wir das Jahr der Ziege bzw. des Schafs.
Es ist das wichtigste Fest des Jahres und wird entsprechend
gefeiert. Mit seiner viertausendjährigen Geschichte, zahlreichen Traditionen und regionalen Unterschieden entwickelten sich auch eigene künstlerische Darstellungsformen.
Sechs der wichtigsten Formen sind auch in Singapur
vielerorts zu sehen:
Nian Hua oder Neujahrs-Malereien schmücken Eingangstüren und Häuserwände, um damit Glück, Reichtum
1. Buddha Maitreya
2. Glückliche Kinder
3. Die drei Götter Fu, Lu und Shou
4. „Goldene“ Kürbisse
1
2
3
4
und positive Energie für das neue Jahr heraufzubeschwören. Diese Malereien wurden früher im Auftrag erstellt und
gern zu Neujahr verschenkt. Handgemalte Bilder sind heute
allerdings eher selten. Glückverheißende Bilderrätsel und
Wortspiele verbinden Wünsche wie zum Beispiel die Hoffnung auf gesunde und wohlgenährte Sprösslinge mit dem
Wunsch nach Reichtum. Dafür werden die in der chinesischen Sprache so beliebten Homophone benutzt. So hält ein
pausbäckiger Junge einen Fisch (鱼, Yú) in seinen Händen,
da sich das chinesische Wort für „Fisch“ genauso anhört
wie „Reichtum“ (余, Yú). Ein ähnliches Wortspiel findet sich
bei den dargestellten Lotusblüten (Nian), deren chinesischer
Name wie „Langlebigkeit“ klingt.
Götter oder göttliche Wesen in Bild oder Skulptur
dargestellt dürfen ebenfalls nicht fehlen. Sie sind das
Symbol für die Bindungen innerhalb der Familie, die auch
die Vorfahren mit einschließt, und stellen eine Verbindung
mit den allgegenwärtigen Geistern her.
Guanyin, die Göttin der Barmherzigkeit, Buddha
Maitreya, der Buddha der Zukunft und ganz besonders Fu,
Lu + Shou (die drei Götter) stehen bei vielen Familien auf
dem Hausaltar. Sie können auf Straßenmärkten gekauft
werden, müssen aber geweiht werden, bevor die Frommen
sich im Gebet an sie wenden können.
Chinesische Kalligrafie, eine jahrtausendealte Form der
Schönschrift, ist der höchste Ausdruck des Talents eines
Künstlers. Dabei zeigt er sein Geschick in der Darstellungsform von Reimpaaren wie „nian nian – you yu“ („sei dir
jedes Jahr Überschuss gewährt“).
Die Kunst der Scherenschnitte zeigt glückliche Szenen
aus der Vergangenheit und Glückssymbole aus rotem
Papier und wird von der chinesischen Diaspora weltweit
geschätzt. Die ehemals kunsthandwerkliche Technik wird
heutzutage maschinell vollzogen. Das Resultat ist aber
nicht weniger attraktiv.
Die Herstellung und das Aufstellen von Pflanzen und
Blumen, ganz gleich ob echt oder aus Seide und Papier,
ist ein Muss. Symbolisiert wird das Gedeihen (Blühen) aller
guten Dinge und damit die fünf wichtigsten Werte: Reichtum, Wohlstand, Überfluss, Gesundheit und ein langes
Leben beschworen.
Alle Pflanzen und ihre Farben haben ihre eigene Symbolik. Die Narzissen, homophon für „Wasserfee“, sollen
Wünsche erfüllen. Die „Double Gourd“ (eine Kürbisart),
gelegentlich verziert mit einer Zeichnung, stehen für ein
langes Leben. Orangefarbene Mandarinen und goldene
Singapur
Kürbisse erinnern farblich an Gold und symbolisieren somit
Reichtum. Auch Weidenkätzchen aus China, deren weiße
Blüten farblich an Seide und junge Triebe an grüne Jade
erinnern, werden gern dekoriert. Vor einigen Jahren beeindruckte mein deutscher Ehemann eine Gruppe von älteren
Bürgern in Chinatown, als er ein Bund Weidenkätzchen
kaufte. Sie bemerkten: „Oh, mein Gott, der weiße Mann
weiß, dass er diese Knospen kaufen muss?“
Theater- und Tanzaufführungen werden äußerst dramatisch vorgetragen, entweder bei großen Paraden (Chingay)
oder auf Marktplätzen und in privaten Wohnungen. Jung
und Alt feiern gemeinsam – mittlerweile auch gern unter
Einsatz modernster Technologie.
Der Drachentanz zeigt die Kampfkunstfertigkeiten
von Darstellern, die oft viele Jahre Training hatten. Besonders ansprechend für viele ist dessen moderne Variante
mit Kunstlicht, Heliumgas und Glasfaseroptik. Der Drachentanz symbolisiert das Geheimnis und die Pracht des
Lebens. Löwentänze sind ebenfalls eine beliebte Neujahrsattraktion. Dabei handelt es sich eher um einen mythologischen als realistischen Bezug, da der Löwe weder in
Südostasien noch China beheimatet ist. Es gibt viele optische Interpretationen bzw. Darstellungsformen des Tieres.
Mit den Löwentanz-Aufführungen verbunden ist auch der
Glaube an spirituelle Kräfte, die zum Beispiel Wünsche
für das neue Jahr erfüllen können. Beide Tänze mit ihrer
lauten Musik von Trommeln, Gongs und Zimbeln haben
auch eine glückbringende Funktion – der Krach vertreibt
die bösen Geister und schafft so eine positive Atmosphäre.
Damit das nächste Jahr besonders glückverheißend sein
kann, werden besondere Laternen aufgestellt, spezielle Gerichte zubereitet, neue Kleidung, Schmuck und
Schuhe gekauft. Das Jahr der Ziege (oder des Schafes),
ein freundliches und umgängliches Tier, verspricht astrologisch ein vielversprechendes zu werden. Die vielen kunstvollen Dekorationen in der Stadt deuten daraufhin, dass
das Chinese New Year ausgiebig gefeiert wird und in der
richtigen stimmungsvollen Atmosphäre begonnen werden
kann. „Lasst hundert Blumen blühen.“
Text: OiLeng Gumpert
Deutsche Fassung: Dr. Maren Krämer-Dreyer,
Gisella Harrold | Fotos: Dieter Gumpert
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(Goldene Träne) 2013
Skulptur und Video Installation
Er ist wieder zu vergeben - der Signature Art Prize,
ausgelobt von der Asian Pacific Brewery. Zum dritten
Mal seit 2008 sind im Singapore Art Museum (SAM)
die Kunstwerke der 15 Finalisten aus 13 Ländern zu
sehen, die aus einer Gesamtzahl von 105 Nominierten
aus 24 Ländern ausgewählt wurden. Die zeitgenössischen Kunstwerke gehören somit zu den Besten,
die die Region zu bieten hat. Sie sind hochklassig,
innovativ und vielseitig im Einsatz verschiedenster
Materialien und Medien. Schön ist, dass der Besucher nicht nur schauen, sondern auch wählen darf,
denn es wird ein Publikumspreis vergeben. Eine Jury
bestimmt den Gewinner des Hauptpreises sowie die
beiden Jurorenpreisträger. Videos und Installationen
dominieren die Ausstellung, aber auch kinetischen
Skulpturen und Fotografien sind zu sehen.
Mit traditioneller Linsenrastertechnik sind die Fotografien
in Farida Batools Werk Story of a City enstanden. Linsenrasterbilder erzeugen mittels winziger optischer Linsen
oder Prismen die Illusion von Dreidimensionalität und Bewegung, ohne dabei weitere optische Hilfsmittel zu benötigen. Die pakistanische Künstlerin hat eine Vielzahl von
20 Zentimeter hohen, sich überlappenden Fotos zu einer
21 Meter langen Fotostrecke verbunden. Der Besucher
kann an ihr entlang flanieren wie bei einem Stadtspaziergang und dabei Alltägliches mit Lokalkolorit aus Lahore
betrachten. Das Ganze wirkt so lebendig, dass man sich
die fehlenden Geräusche und Gerüche der Stadt dabei gut
vorstellen kann.
Auf die sinnliche Vorstellungskraft spielt auch die
Mixed-Media-Installation Eskimo Wolf Trap often quoted in
Sermons des singapurischen Künstlers Robert Zhao Renhui
an. Wie schon häufiger hat er in seinem Werk das Verhältnis von Mensch und Tier thematisiert. Das Werk zeigt
ein scheinbar blutbeschmiertes, scharfes Messer, das aus
Schnee herausragt. Die Idee dazu basiert auf einer Parabel,
in der ein Wolf seiner eigenen Blutrunst zum Opfer fällt.
Vom Geruch des Blutes angezogen leckt der Wolf an dem
scharfen Messer und ertrinkt damit an seinem eigenen,
das aus seiner zerschnittenen Zunge immer stärker herausquillt und wiederum seine Blutrunst anfeuert. Ein
echtes Horrorszenario, das man da als Besucher vor seinem
inneren Auge entwickeln kann.
Leicht unbehaglich kann es einem auch bei dem
Performance-Video Infinite Love von Owen Leong aus
Australien werden. Man sieht den Kopf Leongs, der eine
Art Maulsperre trägt. Im stetigen Wechsel dazu wird ein
anatomisch korrekt geformtes Herz aus gefrorener Milch
gezeigt, welches auftaut und somit tropft. Nach einer
Weile wird offenkundig, dass der Künstler gezwungen
ist, immer mehr des Mini-Milchstroms aufzunehmen, der
sich unaufhaltsam und immer schneller in seinen Mund
ergießt.
Die technologisch recht aufwendig gestaltete kinetische Skulptur des koreanischen Künstlers Choe U-Ram
ist ebenfalls ein Hingucker. Custos Carvum, bzw. Der
Wächter der Höhle ist ein urzeitlich anmutendes, tierisches Gerippe aus Metall, Motor, Getriebe, CPU- Steuereinheit und Leuchtdioden. Durch die Technik quasi „zum
Leben“ erweckt, „atmet“ dieses Zombie-Urtier auf einem
Sandbett, wo es gestrandet zu sein scheint. Pflanzenstengel mit Blättern scheinen aus ihm herauszuwachsen und
sich tentakelartig in Richtung Betrachter zu bewegen.
Diese Widersprüche aus toter Materie und scheinbarem
Leben, aus urzeitlicher Form und moderner Technik üben
einen gewissen Reiz auf den Betrachter aus. Ein primitiver
Geist scheint in einer modernen Maschine zu leben – der
Künstler spielt hier auf unser Gehirn an, in dem primitive
Grundfunktionen manchmal höher entwickelte Bereiche
dominieren.
Visuell beeindruckend ist auch die Skulpur Golden
Teardrop des thailändischen Künstlers Arin Rungjang,
die aus sechstausend tränenförmigen hängenden Messingkugeln besteht. Ergänzt wird die Skulptur durch ein
Dokumentarvideo einer japanischen Familie, die im heutigen Thailand lebt und die ursprünglich portugiesische
Eiersüßspeise Golden Teardrop herstellt. Das Video verbindet die in Thailand mittlerweile lang etablierte Süßspeise
mit Szenen thailändischer Geschichte. Auch die weiteren
zehn Kunstwerke machen einen Besuch der Ausstellung
lohnenswert.
Dr. Maren Krämer- Dreyer (Text + Fotos)
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Reise
„Go with the flow”
Auf dem Fahrrad unterwegs in Vietnam
Mekong-Delta: Mein Mann behauptet, das bedarf
keiner weiteren Erklärung. Acht von zehn Menschen
wissen, wo das liegt, haben hier doch so viele Kämpfe
im Vietnam-Krieg stattgefunden. Wie dem auch sei,
Geschichte war noch nie meine Stärke und für diejenigen, denen es genauso geht, hier eine kurze Erklärung:
Das Mekong-Delta liegt im Südwesten Vietnams. Ein
riesiges, äußerst fruchtbares Gebiet endlos verzweigter Nebenflüsse und Kanäle des Mekong-Flusses, der
hier am Ende einer langen Reise durch sechs Länder ins
Südchinesische Meer mündet.
Und genau hier sind wir auf dem Fahrrad unterwegs. Die
Teilnahme am Straßenverkehr in Vietnam stellt eine echte
Herausforderung dar und ist absolut nichts für Zögerliche.
„Go with the flow” ist unser Motto. Es gibt Zebrastreifen,
aber keinen Autofahrer oder Motorrollerfahrer, der für einen
Fußgänger anhalten würde. Man geht einfach langsam und
stetig los und der Verkehr fließt um einen herum. Die Kids
sind begeistert, Adrenalin pur! Kreuzungen mit Ampeln gibt
es natürlich auch, und wir überqueren eine von ihnen. Ich
bin die Letzte in der Reihe und bei meinem Sohn vor mir
schaltet die Ampel um. Ich überlege ganz kurz, was wohl
die Strafe für das Überqueren der Ampel bei Rot ist, bis ich
nach rechts schaue. Die lauernde Moped-Meute dort wartet
nicht, bis sie Grün hat, sondern fährt schon geschlossen
auf mich zu. Plötzlich kenne ich die Strafe und trete in die
Pedale, so schnell ich kann. Ein paar Schlenker nach links
und rechts. Gerade noch geschafft!
Wir fahren weiter durch die Stadt, vorbei an Märkten
und vielen kleinen Läden. Mal sind die Straßen schmal, mal
ziemlich breit. Dann biegen wir ab auf kleine, holprige Pfade
entlang des Mekong, durch Viertel mit Blechhütten, winken
immer wieder den strahlenden Kindern und Erwachsenen
zu, erwidern das „Hello” mit „Xin chào” und bestaunen das
satte Grün um uns herum. Zugleich sind wir tief berührt von
der Armut, die hier herrscht. Die meisten Menschen leben
in einfachsten Hütten, teilweise auf Booten, sind dennoch
auffallend fröhlich, und wir blicken in viele lachende Gesichter. Wir sind beim letzten Abschnitt unserer sehr aktiven
Vietnam-Reise angelangt. Aber alles der Reihe nach.
Hanoi
Gestartet sind wir im Norden, in Hanoi, der Hauptstadt
Vietnams. Eine sehr ursprüngliche, elektrisierende Stadt
mit vielen kleinen Läden, verworrenen Straßen, schmutzig
und lebendig. Wir spazieren oder vielmehr irren nicht nur
im Old Quarter umher, lassen uns treiben vom landeseigenen Rhythmus. Trinken den starken, aber gar nicht bitteren
Ca Phe-Kaffee, die Kids freuen sich über allerlei frisch
gepresste Fruchtsäfte, wir Großen über das frische Bier,
Bia Hoi, so frisch, dass man es sofort trinken muss, weil es
nicht konserviert ist. Dem Ngoc Son-Tempel, laut Lonely
Planet das Highlight der Stadt, statten wir pflichtbewusst
einen Besuch ab. Abends lassen wir uns verzaubern vom
Schauspiel und dem Gesang im Wasserpuppentheater.
Später machen wir uns auf den Weg zum Nachtzug, der
uns nach Lao Cai bringt. Was der Reiseführer des Unternehmens als „Sanft werden Sie durch die Nacht geschaukelt“,
beschreibt, würde ich eher mit einer Fahrt im „Battlestar“
der Universal Studios vergleichen. Für die Kids war dies ganz
klar das Highlight der Reise.
Sapa
Angekommen in Sapa erobern wir diesmal die Landschaft
zu Fuß. Wir besuchen das Dorf der Red Dao, erkennbar an
Reise
ihren roten Hüten, und sind unterwegs auf rot-lehmigen
Wegen, durch die hügelige, satt-grüne Landschaft, die
hauptsächlich von Reisfeldern geprägt ist. Wir treffen auch
auf die Black H’mong, die man an der indigoblau gefärbten
Kleidung und an den schwarz gefärbten Händen der Frauen
ausmachen kann. Unser Führer weiß viele Geschichten zu
erzählen und wird nicht müde, all unsere Fragen zu beantworten.
Am folgenden Tag ist ein Marktbesuch angesagt. Tatsächlich sind es hier in Bac Ha die Frauen der Flower H’mong,
die ihre handgefertigten Waren anbieten, während sich ihre
Ehemänner in der Kneipe des sonntäglichen Vergnügens
hingeben. Auf diesem Markt kann man alles erwerben, was
das Herz begehrt: von Souvenirs bis Haushaltswaren, von
der Kaffeemaschine über Chilisoße, Kleidung, Tabak bis zum
Büffel – oder einfach nur Kopf ohne Schwein.
Whale Island
Nun haben wir erst einmal genug von Kultur und wollen uns
für ein paar Tage erholen an den wundervoll weißen Stränden der Insel Hon Ong, im Whale Island Resort, zwei- bis
drei Autostunden oberhalb von Nha Trang. Wir lesen, essen,
schlafen und schnorcheln, bis wir mit sämtlichen Fischen des
Riffs „auf Du“ sind.
Ho Chi Minh
Ausgeruht sind wir nun bereit für Saigon, das eigentlich
Ho Chi Minh City heißt. Aber das ist den Vietnamesen
völlig egal, für sie ist und bleibt es Saigon. Saigon ist im
Gegensatz zu Hanoi zwar immer noch ursprünglich, aber
schon sehr auf dem Weg ins 21. Jahrhundert: geschäftig
und modern. Auch hier kann man sich treiben lassen, verschiedene Denkmäler bewundern, das frühere Gefängnis
oder den Ben Thanh Market besuchen. Auf keinen Fall sollte
man missen, in der Bar des Sheraton Hotels einen Drink zu
genießen, während man einen fantastischen Ausblick auf
die Stadt hat.
Tags darauf machen wir uns auf zu unserem letzten
Abenteuer im Mekong-Delta. Zunächst geht es per Boot
zu unserer Unterkunft. Wir übernachten mitten im Delta,
nur über Boot erreichbar, in einer paradiesischen Lodge.
Frühmorgens machen wir uns auf, um den schwimmenden
Markt zu besuchen, was wieder ein buntes Spektakel ist.
Später schwingen wir uns auf unsere Drahtesel, besuchen
eine Ziegelsteinfabrik, lernen viel in einer Schnapsbrennerei
und spät am Abend dürfen wir mit unserem eigenen Koch
ein vietnamesisches Menü kochen.
Wir sind am Ende unserer Reise angelangt. Morgen
fliegen wir wieder heim, nach Singapur. Vietnam, was für
ein faszinierendes Land!
Text + Fotos: Silke Dietz
Info:
Auf der Reise-Website www.erlebe-vietnam.de des
deutschen Online-Reiseveranstalters
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einzelnen Bausteinen individuell zusammensetzen.
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Service
Ratgeber
Sicher durch den Zoll
Die beliebte Reisezeit über das chinesische Neujahrsfest
steht wieder an. Sind Ihre Mitbringsel in Singapur zu
verzollen bzw. zu versteuern? Unter welchen Voraussetzungen können sie die Umsatzsteuer GST („Goods
and Services Tax“) zurückerstattet bekommen?
In vielen Ländern hängt die Rückerstattungsfähigkeit der
Umsatzsteuer vom Wohnsitz des Reisenden ab. Beispielsweise kann ein deutscher Expat, in dessen Reisepass Singapur als Wohnsitz eingetragen ist, in aller Regel auf seinen
„Heimatreisen“ steuerfrei einkaufen. Umgekehrt kann ein
Ausländer in Singapur, der nicht den Status eines Permanent Resident hat, eine Umsatzsteuerrückerstattung grundsätzlich dann erlangen, wenn dieser (a) das 16. Lebensjahr
vollendet hat, (b) sich in den letzten 24 Monaten weniger
als 365 Tage in Singapur aufgehalten hat, (c) in den letzten
6 Monaten vor dem Warenkauf nicht in Singapur beschäftigt war und (d) nicht zur Besatzung eines Flugzeuges oder
Schiffes zählt. Außerdem kann die Umsatzsteuer nur für
solche Waren herausverlangt werden, die in einem an dem
Tourist Refund Scheme („TRS“) teilnehmenden Geschäft
(häufig als „Tax Free“ gekennzeichnet) erworben wurden.
Seit 2012 wird das Rückerstattungsverfahren ausschließlich über ein computerbasiertes System durchgeführt.
Unter Vorlage des Reisepasses erhält der Käufer zusätzlich
zu seinem Kassenbeleg eine vereinfachte Ausfuhrbescheinigung (sog. eTRS-Ticket). Alternativ kann auch eine Kreditkarte als Identifikationsnachweis verwendet werden. Die
Ausfuhr hat spätestens 2 Monate nach dem Warenkauf zu
erfolgen. An den in der Abflughalle und dem Transitbe-
reich aufgestellten Selbstbedienungsautomaten sind das
eTRS-Ticket bzw. die Kreditkarte, der Reisepass und das
Ausreisedokument (z.B. Ticket/Boardingpass) einzulesen.
Gegebenenfalls ist die Ware vorzulegen. Nach Abschluss des
Verfahrens kann der Umsatzsteuerbetrag unter anderem auf
die Kreditkarte zurückerstattet oder im Transitbereich über
einen Schalter bar ausbezahlt werden. Allerdings wird der
Umsatzsteuerbetrag nur unter Abzug einer Verwaltungsgebühr (ca. 1 – 2 % des Warenwerts) und ab einem Einkaufsbetrag von mehr als 100 SGD erstattet.
Bei der Einfuhr von Konsumgütern nach Singapur stellt
sich meist die Frage ob der rote oder grüne Zolltunnel
gewählt werden muss. Singapur ist weltweit für sein Kaugummieinfuhrverbot bekannt. Darüber hinaus gibt es aber
noch eine ganze Reihe weiterer Einfuhrbestimmungen, die
zu beachten sind. Unter anderem gelten für die Einreise aus
Malaysia besondere Bestimmungen.
Grundsätzlich unterliegen alle eingeführten Neuwaren
einer Einfuhrumsatzbesteuerung von 7 %. Auch Personen
mit einer singapurischen Aufenthaltsgenehmigung, wie Employment Pass, Dependent Pass oder Student Pass müssen
diese bei der Einreise voll versteuern. Für sonstige Reisende,
die sich mehr als 48 Stunden außerhalb Singapurs aufgehalten haben, gilt eine Freigrenze von 600 SGD, bis zu der die
Waren steuerfrei eingeführt werden können.
Zusätzlich zur Versteuerung können mitgeführte Waren
einem Zollsatz oder Einfuhrbeschränkungen unterliegen.
Auch hier gelten meist bestimmte Reisefreimengen. Dazu
exemplarisch nachfolgende Tabellen:
Mengen & Wertgrenzen
Alkoholhaltige Getränke
Option A:
Tabakwaren
Spirituosen
Wein
Bier
1 Liter
1 Liter
1 Liter
Option B:
-
2 Liter
1 Liter
Option C:
-
1 Liter
2 Liter
Keine Reisefreimenge
Anmeldepflichtige Waren
Kaugummi
Einfuhrverbot sofern nicht zu medizinischen Zwecken zugelassen
Zahlungsmittel
Ab einem Wert von mehr als 20.000 SGD bei der Ein- und Ausreise
Arznei-/ Betäubungsmittel
Einfuhrgenehmigung erforderlich, sofern die Medikamente nicht für den persönlichen Gebrauch
bestimmt sind. Hinweis: Vitaminpräparate, Nahrungsergänzung- oder Naturheilmittel können unter
das Einfuhrverbot fallen.
Schriften/ Medien
Einfuhrverbot für die öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährdende Schriften
Lebensmittel/
Tier- und Pflanzenprodukte
Einfuhrverbot unter Natur- und Artenschutz stehender Pflanzen und Tiere sowie deren Nebenprodukte. Allgemeine Lebensmittel können für den persönlichen Gebrauch bis zu ca. 5 kg und /oder
100 SGD Warenwert anmeldefrei eingeführt werden.
Waffen/Munition/Feuerwerkskörper Einfuhrgenehmigung erforderlich. Hinweis: Auch Feuerzeuge in der Form einer Schusswaffe oder
Handschellen dürfen nicht eingeführt werden.
Eine detailliertere Liste kann unter http://www.customs.gov.sg/leftNav/trav/index.html abgerufen werden.
Wir wünschen eine gute Reise und viel Erfolg auf der Schnäppchenjagd!
Dr. Marian Majer, Rödl & Partner, Singapur, marian.majer@roedl.pro
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Veranstaltungskalender
Musik – Klassik
■■ Varsity Voices 2015: Stars by The NUSChoir
Freitag, 6. Februar
Der NUSChoir brachte vergangenen Juli drei Goldmedaillen aus Riga (Lettland) mit nach Hause, wo die World
Choir Games 2014 abgehalten wurden. Der Chor präsentiert an diesem Abend zeitgenössische Lieder wie Somewhere aus Leonard Bernstein‘s West Side Story.
Wo:
Esplanade Concert Hall
Wann: 19.30 Uhr
Karten:S$ 18
■■ Dream Land by The Vocal Consort
Samstag, 7. Februar
Mit Dreamland präsentiert The Vocal Consort Lieder von
Mendelssohn bis hin zum lokalen Komponisten Zechariah
Goh und lädt zum Träumen ein.
Wo:
Victoria Concert Hall
Wann: 19.30 Uhr
Karten:S$ 25
■■ SSO Pops Concert: Rhapsody in Blue
Freitag, 13. Februar
Unter der Leitung von Joshua Tan spielt der gefeierte
japanische Pianist Makoto Ozone das Vorzeigestück des
amerikanischen Komponisten George Gershwin. Rhapsody in Blue ist eines der wichtigsten amerikanischen
Werke des 20. Jahrhunderts, das von der damaligen
Jazzmusik beeinflusst wurde.
Wo:
Esplanade Concert Hall
Wann: 19.30 Uhr
Karten:S$ 20
■■ Bitesize: What is Traditional Chinese
Music? By Dr. Samuel Wong
Sonntag, 15. Februar
In diesem Vortrag führt der mehrfach ausgezeichnete
Pipa-Spieler Dr. Samuel Wong durch die verschiedenen
musikalischen Stilrichtungen der chinesischen Musik.
Wo:
Esplanade Rehearsal Studio
Wann: 14 Uhr
Karten:S$ 15
■■ Germany a cappella - Eine Deutsche Messe
Freitag, 27. März
Das Ensemble Nobiles besteht aus fünf ehemaligen Mitgliedern des Thomanerchors Leipzig. Ihr Repertoire reicht
von der spätmittelalterlichen Messe bis zur Modernen.
Schwerpunkte sind weltliche Männerchöre der Romantik
als auch ein umfangreiches kirchenmusikalisches Werkgut.
Wo:
St. Ignatius Church,
120 King`s Road, SG 268172
Wann: 20 Uhr
Karten: Eintritt frei, es wird um eine freiwillige Spende
für die Deutsche Katholische Gemeinde in
Singapur gebeten
Infos: www.dt-katholiken.sg
Musik – Pop, Rock, Jazz,
Folk, Musical …
■■ Lily Allen Live in Singapore
Montag, 2. Februar
Seit der erfolgreichen Debüt-Single Smile in 2006 hat
Lily Allen über fünf Millionen Alben weltweit verkauft.
Nun singt die britische Pop-Sensation das erste Mal in
Singapur.
Wo:
The Star Theatre
Wann: 20 Uhr
Karten:ab S$ 128
■■ New Found Glory Live in Singapore 2015
Donnerstag, 12. Februar
Die amerikanische Punkrockband New Found Glory ist
aus der zweiten Pop-Punk-Welle in den späten 90er
Februar 2015
Jahren entsprungen und wird auch mal gerne als „godfathers of modern punk“ bezeichnet.
Wo:
SCAPE The Ground Theatre
Wann: 20 Uhr
Karten:ab S$ 78
Info: www.newfoundglory.peatix.com
■■ Fort Canning Green
Samstag 14. Februar
The gathering organisiert am Valentinstag zum ersten
Mal einen Multi-Band Event. Mit dabei sind internationale und lokale Acts: Bell and Sebastian, Caribou, Temples,
Charlie Lim, Tune-Yards, Real Estate, How to Dress Well
und Pleasantry.
Wo:
Fort Canning Green @ Fort Canning Park
Wann: 13.30 Uhr
Karten:S$ 98
Info: www.facebook.com/thegatheringasia
■■ Christina Perri
Freitag, 27. Februar
Christina Perri war „iTunes Breakthrough Pop Artist of
2011“ und hat sich mit Jar of Hearts in viele Herzen gesungen. Mit dem Song A Thousand Years, der als Soundtrack zur Twilight-Saga Breaking Dawn Part 1 ausgewählt
wurde, gelang es ihr erneut, einen Hit zu landen.
Wo:
The Coliseum, Hard Rock Hotel
Wann: 20 Uhr
Karten:ab S$ 98
Bildende Kunst
■■ Still Moving: A Triple Bill on the Image
Bis Sonntag, 8. Februar
Das Singapore Art Museum präsentiert gemeinsam mit
dem Singapore International Photography Festival, Deutsche Bank und Yokohama Museum of Art eine Dreifachausstellung, die sich auf Kunst in der Fotografie sowie
den Neuen Medien fokussiert.
Wo:
Singapore Art Museum, Level 3 Gallery Sam @ 8Q
Wann: täglich 10 – 19 Uhr, Fr 10 – 21 Uhr
Karten: ab S$ 5 (frei für PR und Singapurer)
■■ Leonardo da Vinci’s „Earlier Mona Lisa“
Bis Mittwoch, 11. Februar
Während der vergangenen vier Dekaden lag das Bild im
Schließfach einer Schweizer Bank. Nach einer wissenschaftlichen Prüfung stand fest, dass diese Mona Lisa
zehn Jahre vor dem Werk – welches im Louvre ausgestellt
ist – durch den Meister selbst erstellt wurde.
Wo:
The Art House at the Old Parliament
Wann: täglich 11 – 22 Uhr
Karten:ab S$ 15
■■ Da Vinci: Shaping the Future
Bis Mai
Die Ausstellung ist zeitlich in zwei unterschiedliche Parts
aufgeteilt. Bis Ende Januar waren drei Gemälde und 13
Seiten des Codex Atlanticus zu sehen. Von Februar bis
Mai folgen drei weitere Gemälde und 13 weitere Seiten
des Codex. Die Aufteilung hilft dem Besucher, die Tiefen
von da Vincis Schaffen zu verstehen.
Wo:
Marina Bay Sands, ArtScience Museum
Wann: täglich 10 – 19 Uhr
Karten:ab S$ 10.50
■■ Singapura: 700 Years
Bis Sonntag, 9. August
Die Ausstellung zeigt die Entstehung von Singapur vom
Beginn im 14. Jahrhundert an bis 2015. Vom kleinen
Fischerdorf zum Stolz des Britischen Imperiums und bis
zum unabhängigen Staat.
Wo:
National Museum of Singapore
Wann: täglich 10 – 18 Uhr
Karten: ab S$ 3 (frei für PR und Singapurer)
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Theater / Kleinkunst
Chinese New Year Special
■■ Bill Burr
■■ River Hongbao
Freitag, 6. Februar
LA Comedy Live & Adrian Bohm präsentieren einen der
einflussreichsten amerikanischen Komiker in Singapur.
Bill Burr sorgt mit seiner eigenen Sicht auf die Dinge für
erheiternde Aha-Erlebnisse.
Wo:
Kallang Theatre
Wann: 20 Uhr
Karten: ab S$ 78
Dienstag, 17. bis Samstag, 28. Februar
Die Festveranstaltung zeigt Laternenumzüge, Live-Aufführungen, chinesisches Handwerk, lokale Spezialitäten
sowie Jahrmarktsattraktionen.
Wo:
The Float @ Marina Bay
Wann: ab 18.30 Uhr
Karten:Eintritt frei
Info:www.riverhongbao.sg
■■ Pangdemonium: Circle Mirror Transformation
Bis Sonntag, 15. Februar
Vier unterschiedliche Fremde treffen in einer Schauspielschule, die von der „Mutter Erde“ Marty geführt wird,
aufeinander. Das Resultat: eine Komödie von theatralischem Ausmaß.
Wo:
DBS Arts Centre
Wann: Do bis Sa 20 Uhr, Sa und So 15 Uhr,
So (15. Februar) 20 Uhr
Karten:ab S$ 30
Info: www.pangdemonium.com
■■ Chinese New Year Special:
■■ Aesop’s Fables
■■ 8th International Lion Dance Competition
Donnerstag, 26. Februar – Samstag, 21. März
Es werden die bekanntesten Fabeln von Aesop aufgeführt: Der Löwe und das Mäuschen, Die Gans, die
goldene Eier legte und viele mehr.
Wo:
Raffles Hotel, Jubilee Hall
Wann: Do und Fr 10 und 14.30 Uhr,
Sa und So 10.30, 14.30 und 17 Uhr
Karten:ab S$ 30
Dance
Samstag, 7. Februar
Vom rhythmischen Trommelschlag bis hin zu erstaunlichen Stunts… da ist irgendetwas im Löwentanz, was
Ehrfurcht und majestätischen Zauber heraufbeschwört.
Zum achten Mal kämpfen bzw. tanzen Gruppen aus Singapur und Südostasien um den Sieg.
Wo:
Kreta Ayer Square
Wann: 18 – 23 Uhr
Karten:S$ 10
Info: www.chinatownfestival.sg/chinatown-chinesenew-year-celebrations-2015
■■ MAKE IT NEW – Incidental Performance
■■ Chinatown Chinese New Year
Freitag, 6. und Samstag, 7. Februar
Tauchen Sie mit Arts Fissions Stücken Homecoming und
Future Feed in die Welt des innovativen Tanzes ein. Arts
Fission feiert das 20-jährige Bestehen.
Wo:
National Design Centre
Wann: 21.15 Uhr
Karten:S$ 38
■■ Dance Appreciation Series, Introduction
to Sleeping Beauty by Singapore Dance
Theatre (In Collaboration with Esplanade – Theatres on the Bay)
Sonntag, 1. Februar
Das Märchen von Dornröschen wird vom Singapore
Dance Theatre als Ballett aufgeführt. Die einstündige
Aufführung von Introduction of Sleeping Beauty ist ein
märchenhaftes Vergnügen für Jung und Alt.
Wo:
Esplanade Concert Hall
Wann: 13 und 16 Uhr
Karten:S$ 12
Festival
■■ kidsfest! 2015
Donnerstag, 22. Januar bis Sonntag, 1. März
Auf dem Programm stehen: The Gruffalo, The Snail
and the Whale, Earth’s Dinosaur Zoo, The Princess and
the Pea, The Tiger Who Came to Tea, Hugless Douglas,
Barmy Britain – Part Two!, Vile Victorians.
Wo:
Unterschiedliche Aufführungszeiten und -orte
Info:www.kidsfest.com.sg
■■ Huayi – Chinese Festival of Arts 2015
Freitag, 20. Februar bis Sonntag, 1. März
Das Huayi Festival 2015 hat einmal mehr eine feine Kollektion an musikalischen, tänzerischen und theatralischen
Perlen im Festival-Programm zusammengestellt.
Wo:
Unterschiedliche Aufführungszeiten und -orte
Info: www.huayifestival.com/2015
Plants and Their Uses – A Guided Tour
Samstag, 7. Februar
Hast du gewusst, dass Pflanzen eine wichtige Rolle in der
chinesischen Kultur haben? Lerne in einer geführten Tour
für Kinder, welche Pflanzen welche Bedeutung haben
und wie sie verwendet werden.
Wo:
Jacob Ballas Children‘s Garden / Eco-Garden
Wann: 10 – 11 Uhr
Karten:S$ 6 pro Kind
Info: www.sbg.org.sg (Navigation: Learn)
Countdown Party
Mittwoch, 18. Februar
Die beiden Straßen New Bridge Road und Eu Tong Sen
Street werden für den Neujahrs-Countdown gesperrt.
Der Höhepunkt der Party ist das von Böllern untermalte
spektakuläre Neujahrs-Feuerwerk.
Wo:
New Bridge Road und Eu Tong Sen Street
Wann: 9.30 – 00.30 Uhr
Karten: Eintritt frei
Info: www.chinatownfestival.sg/chinatown-chinesenew-year-celebrations-2015
■■ Istana Open House
Freitag, 20. Februar
Auch in diesem Jahr öffnet der Präsidentenpalast an
ausgewählten Feiertagen seine Tore für die Allgemeinheit. Das erste Mal in diesem Jahr wird am chinesischen
Neujahr Zutritt gewährt.
Wo:Istana
Wann: 8.30 – 18 Uhr
Karten:Eintritt frei für Singapurer und PRs, alle
anderen S$ 1
Info:www.sbg.org.sg
■■ Chingay Parade Singapore 2015
Freitag 27. und Samstag 28. Februar
11.000 Darsteller wirken an der Chingay Parade mit. Natürlich ist die diesjährige Parade speziell zum 50-jährigen
Bestehen von Singapur choreografiert worden und folgt
den beiden Themen „We Love Singapore“ und „Dreams
and Hope Singapore“.
Wo:
F1 Pit Building and Promenade
Wann: 20 Uhr
Karten:ab S$ 28.50
Auswahl: Barbara Frank-Nick | Alle Angaben ohne Gewähr
Soweit nicht anders vermerkt, Infos und Karten unter www.sistic.org.sg
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Leute
Hoch hinaus...
Ein Interview mit Claude Nicollier
Claude Nicollier ist der erste und bisher einzige
Schweizer Astronaut, der den Weltraum besuchte.
1977 wurde er für die erste Astronautengruppe der
europäischen Weltraumorganisation ESA (European
Space Agency) ausgewählt und nahm von 1992 bis
1999 an vier NASA-Weltraumflügen teil. Unvergessen ist die Live-Schaltung vom 7. August 1992 zum
Raumschiff Atlantis, bei der der damalige Bundesrat
Adolf Ogi dem Astronauten mit den Worten: „Freude
herrscht!“ gratulierte und kaum ein Auge in den
Schweizer Wohnzimmern trocken blieb. An Bord der
Discovery unternahm Claude Nicollier 1999 seinen
ersten Weltraumausstieg. Er ist Professor an einer
Universität in Lausanne und unter anderem Leiter der
Testflüge bei Solar Impulse, Berater bei Swiss Space
Systems und ein gefragter Redner und Referent.
Claude Nicollier war von SWISSNEX nach Singapur eingeladen worden und hielt bei verschiedenen Veranstaltungen Vorträge. Impulse hatte die Gelegenheit, ihm einige
Fragen zu stellen.
Sie wurden Militär- und Linienpilot, Physiker und
Astrophysiker und anschließend Astronaut. Haben
Sie ein klares Ziel verfolgt? Wollten Sie immer schon
Astronaut werden?
Schon als Zwölfjähriger galten meine Interessen der
Astronomie und der Fliegerei. Dass ich eines Tages die
beiden Leidenschaften zum Beruf machen könnte, war
mehr ein Traum als ein klares Ziel. Zur Zeit des kalten
Krieges war es nur Amerikanern und Russen möglich,
Astronaut zu werden. Als sich dann 1976 bei der ESA die
Möglichkeit abzeichnete, sich für die Astronautenlaufbahn
zu bewerben, habe ich nicht gezögert und nach einem
einjährigen Auswahlverfahren wurden aus zweitausend
Bewerbern drei ausgewählt und ich war einer davon.
Ihre erste Mission war für 1986 geplant, wurde dann
aber nach dem Challenger-Unglück abgesagt. Wie
hat dieses Ereignis Sie geprägt?
Es wurden sofort alle Missionen gestoppt und die NASA
führte eine große Untersuchung durch. Es war jedoch
schon nach wenigen Wochen klar, dass die NASA das
Space Shuttle-Projekt weiterführen würde und keine
Zweifel am Ziel aufkommen ließ. Ich habe meine Berufswahl nicht in Frage gestellt. Man muss in der Forschung
Risiken akzeptieren. Es gab bei 135 Flügen bisher zwei
große Unfälle und sieben Astronauten sind nicht zurückgekehrt.
1992 war es soweit und Ihre erste Mission an Bord
der Atlantis brachte Sie ins All. Können Sie sich an
den Moment erinnern, als Sie die Welt zum ersten
Mal aus großer Entfernung sahen?
Der Aufstieg bis zum sogenannten „main engine cut
off“, dem Moment, wo die Antriebsraketen abgetrennt
werden, dauert nur achteinhalb Minuten. Dieser Aufstieg
ist körperlich sehr anstrengend, der Flug ist unruhig und
ungemütlich. Sobald man die Schwerelosigkeit erreicht
hat, wird alles still und ruhig. Obwohl man mit 28.000
Kilometer pro Stunde die Welt umrundet, hat man nicht
das Gefühl, schnell unterwegs zu sein. Ganze Kontinente
ziehen unter einem vorbei und man erkennt, dass man
wohl schnell unterwegs sein muss. Mein zweiter Aufstieg
war ein Nachtstart und schon beim Aufstieg sahen wir –
bei 15-facher Schallgeschwindigkeit und kopfüber – den
Sonnenaufgang über Australien. Das sind schon beeindruckende Momente.
Leute
Sie haben unsere Erde als Teil eines riesigen Systems
gesehen. Führt einem dies vor Augen, wie weit die
Menschheit und die Raumfahrt gekommen sind, oder
vielmehr, wie unbedeutend wir sind?
Die Erde ist ein kleiner Planet. Rein physisch sind wir sicher
unbedeutend. Wir haben allerdings die psychische Fähigkeit, das System zu beobachten, zu erforschen und zu
verstehen. Ich bin überzeugt, dass es im Universum viel
Leben gibt. Wir werden jedoch nie viel weiter kommen
als bis zum Mars.
Sie waren insgesamt mehr als 42 Tage im All. Auf der
Atlantis-Mission haben Sie die Welt in acht Tagen
136 Mal umkreist. Wir kämpfen mit Jetlag, wenn
wir zum Beispiel von Europe nach Asien fliegen.
Wie muss man sich einen Tag-Nacht-Rhythmus im
All vorstellen?
Gleich nach dem Aufstieg fühlt man sich sehr schlecht.
Statistisch gesehen dauert dieser Zustand nur ein paar
Stunden und man weiß, dass dieses Unwohlsein vorübergehend ist. Der Körper braucht Zeit, sich an die Schwerelosigkeit zu gewöhnen. Dann arbeitet und schläft man nach
einem festgelegten Plan. 7 Stunden Schlaf, 12 Stunden
Arbeit und die restliche Zeit ist für Essen, Arbeitsvorbereitung und Freizeit gedacht. Bereits eine Woche vor der
Mission beginnen die Astronauten, sich auf diesen Rhythmus einzustellen. In 24 Stunden erlebt man im All 16
Sonnenauf- und untergänge. Man kann sich nicht danach
richten. Für unsere Tätigkeiten im All spielt es keine Rolle,
ob es hell oder dunkel ist. Ich fand diesen raschen Wechsel
von hell und dunkel sehr interessant.
21
Die NASA will bis 2030 Astronauten zum Mars
bringen. Wo sehen Sie die Ziele für die nächsten zehn
bis zwanzig Jahre in der Raumfahrt?
Die NASA ist auf Kurs, was die Mission zum Mars angeht,
auch wenn dies vielleicht ein paar Jahre länger dauern
wird. Es gibt aber auch interessante Entdeckungen,
die Jupiter oder Saturn betreffen. Einer der Monde des
Jupiters, genannt Europa, ist ein Eismond und Messungen haben gezeigt, dass sich unter der mehrere Kilometer
dicken Eisschicht ein Ozean mit flüssigem Wasser befindet. Ähnliche Entdeckungen hat man auf dem Eismond
Enceladus von Saturn gemacht. Wasser
könnte Leben bedeuten.
Wie sehen Sie die Entwicklung in der
kommerziellen Raumfahrt?
Es gibt schon ganz konkrete Pläne. Auf
einem Trägerflugzeug wird eine Rakete bis
auf circa zehn Kilometer Höhe gebracht. Von
dort fliegt die Rakete mit eigenem Antrieb
auf 80 bis 100 Kilometer Höhe bevor sie
wieder zur Erde zurückkehrt. Man wird vier
bis fünf Minuten „0G“ erleben können, das
heißt komplette Schwerelosigkeit, und circa
250.000 Dollar pro Person dafür bezahlen.
Text: Irene Gautschi
Fotos: privat, Wikipedia
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22
German Association – Deutsches Haus
Gewinner der Weihnachtsfotografie 2014
Auch im vergangenen Jahr gab es vor Weihnachten wieder
eine abendliche Fototour mit der Fotografin Sabine Fink
über die geschmückte Orchard Road.
Für das beste Foto bei dieser Tour wurde Iris
Seehusen mit einem Gutschein von 50 Singapur-Dollar von
der German Association ausgezeichnet.
Das Gewinnerfoto von Iris Seehusen
Die Teilnehmer der Fototour
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Sport
Sportseite
Singapore Sports Hub
Sportveranstaltungen Februar 2015
HIER
■■ Segeln: Extreme Sailing Series
Singapore
5. bis 8. Februar
Acht Rennen auf drei Kontinenten
umfasst dieses globale Segel-Event. Der
Startschuss für die Welttour 2015 fällt in
Singapur. Die nächsten Rennen finden
im Oman, in China, Russland, UK, Frankreich, Türkei und Australien statt.
■■ Aquathlon: New Moon Khcycle
MetaSprint Series Singapore
8. Februar
Der erste Durchgang für die dreiteilige
MetaSprint Series ist eine gute Vorbereitung auf die Triathlon-Saison. Die Disziplinen: Laufen und Schwimmen
In Kallang, direkt am gleichnamigen Fluss,
hat im Juni 2014 der Singapore Sports
Hub seine Tore geöffnet. Auf einer Fläche
von 35 Hektar ist hier moderner Raum
für Sportveranstaltungen, Konzerte und
andere Großveranstaltungen entstanden.
abgehalten werden, auch der Öffentlichkeit
zur Verfügung steht. Weiterhin gibt es eine
Multifunktionshalle, die OCBC Arena, aber
auch ein Sportmuseum, ein Besucherzentrum sowie das Shopping-Center The Kallang
Waves.
Das alte National Stadium
Das ehemalige, 1973 eröffnete National
Stadium schloss bereits 2007. Viele Veranstaltungen, wie beispielsweise die South
East Asian Games, das Singapore Youth
Festival oder auch das Finale des Tiger Cups
2004 fanden hier statt. Auch die National
Day Parade wurde insgesamt achtzehnmal
an dieser Stelle abgehalten. Erst 2010/2011
begann der Abriss und Neubau des heutigen
Sports Hub, der endlich und nach einigen
zeitlichen Verzögerungen im Sommer 2014
fertiggestellt werden konnte. Das Marina Bay
Floating Stadium diente in der Zwischenzeit
als Ausweichort.
Ein Teil der Stadtplanung
Ein Mehrzweck-Komplex für nationale und
internationale Sport- und Kulturveranstaltungen, Weltklasse-Events aber auch alltägliche Begegnungen – all dies entsprach dem
Wunsch der Stadtplaner. Außerdem sind das
Einfügen in die Umgebung, vertikale Begrünung und energiesparendes Bauen deutliche
Merkmale des Projekts der Architekten Arup
Associates und DP Architects. Mit dem Award
BCA Green Mark GoldPlus wurden gerade
diese Aspekte hervorgehoben und ausgezeichnet.
Das neue National Stadium –
der Singapore Sports Hub
Das Herzstück unter dem zurückfahrbaren Dach bildet das neue National Stadium
mit 55.000 Sitzplätzen, das 1,3 Milliarden
Singapur-Dollar gekostet hat. Je nach Veranstaltung kann die Bestuhlung verändert und
an die jeweiligen Anforderungen angepasst
werden. Ob Fußball, Rugby, Cricket, Leichtathletik oder Live-Konzerte – alles kann innerhalb von 48 Stunden komplett umgebaut
werden. Mit einer Spannbreite von über 310
Metern ist die frei schwebende Kuppel die
größte weltweit. Das Stadium selbst öffnet
sich zum Wasser hin und gestattet damit
einen atemberaubenden Ausblick auf die
Skyline. Daneben ist auch das bereits 1987
eröffnete Indoor Stadium Teil des Komplexes.
Hinzu kommen das OCBC Aquatic Centre
mit einer Zuschauerkapazität von dreitausend
Personen, das, wenn keine Meisterschaften
Erste Veranstaltungen
Nach der Eröffnung spielte die Fußballnationalmannschaft Singapurs gegen
Juventus Turin im vergangenen Juni. Ausverkauft war im Oktober 2014 das Freundschaftsspiel Japan gegen Brasilien und eine
ebenfalls große Resonanz erzielte im November der AFF Suzuki Cup. Das erste Konzert gab
übrigens Mariah Carey am 24. Oktober. Als
weiteres Highlight werden die 28. South East
Asian Games im Juni dieses Jahres erwartet.
Singapore Sports Hub
2 Stadium Walk, Singapore 397718
www.sportshub.com.sg Tel: 6653 8900
Text: Jaleh Nayyeri | Fotos: Senatus
Die German Association plant eine
geführte Tour durch das Sports Hub.
Verfolgen Sie unser Angebot auf
www.german-association.org.sg.
■■ Laufen: Brooks Marina Run 2015
14. Februar
Am 14. Februar startet wieder der Brooks
Marina Run in Gardens by the Bay. Die
Distanzen gehen über 10 und 21 km.
■■ Polo: Club Tournament
22. Februar im Singapore Polo Club
Das erste Club Tournament des Jahres
fällt auf den vierten Sonntag des
Monats. Viele weitere Turniere – auch
internationale – folgen im Laufe des
Jahres.
DORT
■■ Ski: Alpine Ski-WM 2015
2. bis 15. Februar in den USA
In Vail/Beaver Creek (Colorado/USA)
werden die 43. Alpinen Skiweltmeisterschaften ausgetragen. Bereits 1989 und
1999 war Vail Veranstaltungsort.
■■ Ski: Nordische Ski-WM 2015
18. Februar bis 1. März in Schweden
Die Sieger der 50. Nordischen Skiweltmeisterschaften werden in Falun ermittelt. Die Schanzen und Loipen des
schwedischen Wintersportorts hatten
sich bereits in der Vergangenheit
bewährt – dreimal war Falun schon
Austragungsort.
■■ Laufen: Tokyo Marathon
22. Februar
Dieser Marathon ist Asiens beliebtester
und teilnehmerstärkster und wird vor
spektakulärer Kulisse gelaufen. Über
300.000 Bewerber versuchen jedes Jahr
einen der 35.000 Startplätze zu ergattern.
■■ Tennis: ABN Amro World Tennis
Tournament
9. bis 15. Februar in Rotterdam
Dieses Turnier wird in Rotterdam ausgetragen und ist derzeit Teil der ATP World
Tour 500. Nach der Masters Series ist es
die zweithöchste Kategorie der ATP
Tour.
Text: Jaleh Nayyeri
23
24
Tipps
BUCH-TIPP
Edmund de Waal:
Der Hase
mit den
Bernsteinaugen
Ein guter Freund, der meine Liebe für die Kultur
Ostasiens kennt und von meiner Sammelleidenschaft asiatischer Kuriosa und Kunstobjekte
weiß, brachte mich im vergangenen Jahr auf
ein ganz besonderes Buch.
„Der Hase mit den Bernsteinaugen – Das
verborgene Erbe der Familie Ephrussi“ erzählt
von der wechselvollen Geschichte einer großen
jüdischen Bankiersdynastie, die im 19. Jahrhundert zu Reichtum kam und später zu einer der
einflussreichsten und bedeutendsten Familien
Europas emporstieg. Nachdem der Begründer
der Ephrussi-Dynastie um 1800 in Odessa zunächst erfolgreich mit Weizen handelte und
seine Söhne später als Händler nach Paris und
Wien schickte, gehörte der weitverzweigte
Clan bis ins 20. Jahrhundert hinein zu den
mächtigsten Händler- und Bankiersfamilien
Europas.
Anhand 264 kostbarer kleiner „Netsuke“
– wertvoller japanischer Figuren aus seltenen
Hölzern, Elfenbein und anderen edlen Materialien – begibt sich der britische Keramikkünstler
Edmund De Waal, ein Nachfahre der Ephrussis
und Autor des Buches, auf eine eindrucksvolle
und spannende Zeitreise. Ausgangspunkt sind
diese exotischen Kunstobjekte, die bereits seit
dem 19. Jahrhundert im Besitz der Familie sind
Sie leiden unter einer
Sportverletzung?
Sie haben Nacken- oder
Rückenschmerzen?
Körperlich Beschwerden
schränken Sie ein?
Wir können Ihnen helfen!
Unser Service:
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Tel: 6438 0162
und als letzte Erinnerung an den einstigen
Reichtum der Familie überlebt haben.
Auf den Spuren der „Netsuke“, dieser
letzten Zeugen seiner Vergangenheit, begibt
sich De Waal von seinem Heimatort London
aus über Paris nach Wien, Tokio und schließlich nach Odessa. Auf allen Etappen seiner
Reise kommt er dem Schicksal seiner Familie
mit all seinen Irrungen und Wirrungen näher
und erfährt Stück um Stück die Hintergründe
dieser faszinierenden, zum Teil aber auch erschütternden Familiengeschichte.
Das Buch ist nicht nur die beeindruckende Biographie einer aufstrebenden jüdischen
Familie – von ihrem außergewöhnlichen Aufstieg, über ihren Glanz und Gloria im 19. Jahrhundert bis zu ihrem tragischen Untergang
während der Nazi-Herrschaft. Es ist auch eine
Hommage an all die schönen und besonderen
Dinge, die uns aus der Vergangenheit geblieben
sind. Denn sie sind es, die so viele Geheimnisse
aus früheren Zeiten bergen, ihre ganz eigenen
Geschichten über die Persönlichkeit und Identität ihrer einstigen Besitzer erzählen und als
bleibende Erinnerungen die so wichtige Brücke
in die Vergangenheit schlagen.
Text: Miriam von Wrochem
Aus der Gemeinde
50 Jahre diplomatische Beziehungen Singapur-Deutschland
Singapur feiert dieses Jahr einen besonderen Geburtstag: Es wird
am 9. August 50 Jahre alt. Der 50. Jahrestag der Unabhängigkeit
ist aber nicht der einzige Grund zum Feiern für den Stadtstaat. Das
Land feiert auch eine ganze Reihe von Jubiläen der diplomatischen
Beziehungen. Zu den ersten Ländern, die den neuen Staat bereits
1965 anerkannten, gehörte auch die Bundesrepublik Deutschland.
Seit dem 6. November 1965 unterhalten wir diplomatische
Beziehungen zu Singapur. Das seinerzeit in Singapur ansässige
deutsche Generalkonsulat wurde nach der Unabhängigkeit des
Landes zur Botschaft aufgewertet.
Die Deutsche Botschaft Singapur möchte dieses Jubiläum zusammen mit unseren Singapurer Partnern und allen in Singapur
ansässigen Deutschen gebührend feiern. Wir haben daher – zusammen mit lokalen Freunden und Partnern – eine ganze Reihe
von Veranstaltungen und Aktionen geplant, die unter dem Motto
„50 Jahre diplomatische Beziehungen“ stehen. Die Singapurische
Botschaft in Berlin hat ebenfalls viele kreative Ideen entwickelt, um
diesen 50. Jahrestag in Deutschland feierlich zu begehen.
Gemeinsam haben wir ein Logo ausgesucht, das die engen
Verbindungen zwischen Deutschland und Singapur verdeutlichen
soll: „50 Years of Diplomatic Relations Singapore-Germany“ steht
über einem Symbol, das aus den miteinander verbundenen Fahnen
unserer beider Länder besteht.
Sie haben dieses Logo sicher schon in der „Impulse“ oder an
anderer Stelle gesichtet. Halten Sie Ausschau danach und feiern
Sie mit uns!
Erfolgreiche Wirtschaftsbeziehungen
Die ausgezeichneten bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Singapur werden durch den Besuch des singapurischen
Premierministers Lee Hsien Loong in Deutschland unterstrichen,
der aller Voraussicht nach Anfang Februar stattfinden wird. Die
Handelsbeziehungen sind stabil und die Handelsbilanz liegt bei
ungefähr 20 Milliarden Singapur-Dollar.
Die Herausforderungen für Singapur liegen in den kommenden
Jahren in der alternden Bevölkerung, aber auch im Bereich Kompetenzsicherung, berufliche Aus- und Weiterbildung und in der
weiteren Wirtschaftspolitik des Stadtstaats. Verschiedene Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit der Ausarbeitung von praktikablen
Lösungen, eine davon ist das sogenannte „SkillsFuture Council“
unter dem Vorsitz des stellvertretenden Premierministers: (www.
moe.gov.sg/media/press/2014/11/skillsfuture-council-begins-work.
php). Deutschland wird für diesen Bereich als wichtiger Partner angesehen, da es auf eine jahrhundertealte Tradition der beruflichen
Bildung blickt und das System der beruflichen Weiterbildung in
Deutschland auch heute in engster Kooperation mit der Wirtschaft
erfolgreich ist. Welche wirtschaftspolitischen Strategien verfolgt
werden, kann man unter anderem auf den Seiten des Economic
Development Board (www.edb.gov.sg) einsehen.
Die Auslandshandelskammer (AHK) Singapur hat sich als
starker Partner für die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen etabliert
und organisiert Handelsmissionen nach Singapur und Deutschland,
viele Veranstaltungen für AHK-Mitglieder sowie Expertengruppen
für Mitglieder (www.sgc.org.sg). Wenn Sie Interesse an weiteren
Informationen und unserer Arbeit haben, melden Sie sich bei uns
unter 6433 5330 oder per E-Mail info@sgc.org.sg. Wir freuen uns,
Sie zu unterstützen.
Margit Kunz, Stellv. Geschäftsführerin, AHK Singapur
Pressereferat der Deutschen Botschaft
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
(Embassy of the Federal Republic of Germany)
50 Raffles Place, #12-00 Singapore Land Tower,
Singapore 048623
Tel: 6533 6002 Fax: 6533 1132
info@sing.diplo.de www.sing.diplo.de
Singaporean-German Chamber
of Industry and Commerce (SGC)
#03-105 German Centre, Singapore 609916
Fax: 6433 5359 Tel: 6433 5330
info@sgc.org.sg www.sgc.org.sg
25
26
Aus der Gemeinde
Swiss Education Fair 2015
Die Schweiz ist weltweit bekannt für Berge, vorzügliche Schokolade und Käse sowie für ihre Banken-, Pharma- und Uhrenindustrie.
Wussten Sie, dass die Schweiz auch eines der besten Bildungssysteme hat und einer der weltweit größten Investoren in Bildung und
Forschung ist? Mit mehr als 500 Jahren Erfahrung in der Hochschulbildung, einem internationalen und stabilen Umfeld sowie
starker Verflechtung mit der Industrie hat die Schweizer Bildungslandschaft viel für ausländische Studenten zu bieten.
Studenten steht in der Schweiz eine Auswahl von ausgezeichneten Universitäten zur Verfügung. Im Times Higher Education
World University Ranking 2014 – 2015 belegt die Eidgenössische
Technische Hochschule (ETH) Zürich beispielsweise Platz 13 weltweit und ist somit die beste Universität in Kontinentaleuropa. Auch
im Bereich Hospitality Management hat die Schweiz mit weltweit
renommierten Instituten wie der Ecole hôtelière in Lausanne viel zu
bieten. Nicht weniger interessant sind die zahlreichen Fachhochschulen mit diversen Studiengängen in Bereichen wie Pflege, Kunst
und Design sowie Entrepreneurship.
Die sechste Swiss Education Fair findet statt am 7. März 2015
von 11 Uhr bis 17 Uhr im Marina Bay Sands Expo and Convention
Centre. Organisiert wird die Messe vom Swiss Business Club ASEAN
und swissnex Singapore, unter der Schirmherrschaft der Schweizer
Botschaft. Dieser einzigartige Anlass ist eine ideale Gelegenheit,
die Schweizer tertiäre Bildung besser zu verstehen und mehr über
die verschiedenen Institutionen zu erfahren. Neben Universitäten
und Fachhochschulen werden auch Schulen im Bereich Hospitality
Management vertreten sein, um Fragen zu beantworten und in
Seminaren nützliche Informationen zum Studium in der Schweiz
zu präsentieren. Für weitere Informationen:
• www.swisseducationfair.org • www.swissnexsingapore.org
• www.eda.admin.ch/singapore
Swiss Business Hub ASEAN und swissnex Singapore
Wie „modern“ waren die alten
Chinesen?
Im November des letzten Jahres bekamen die GESS-Schüler der
7. Klassen der Europäischen Sektion die Aufgabe, eine Museumsausstellung über historische chinesische Erfindungen und ihre
Anwendung im 21. Jahrhundert zu erstellen. Wichtiger Bestandteil
der Aufgabe war, dass die Schüler sich über kreative und interaktive Präsentationsmöglichkeiten Gedanken machten, um ihre
Ergebnisse zu präsentieren und dabei das Publikum in ihren Bann
zu ziehen.
Über mehrere Wochen trafen sich die Schüler in ihren Gruppen
und recherchierten über bestimmte Themen, die in Verbindung mit
dem alten China standen. Dabei erfuhren sie, dass in dieser Zeit
einiges Interessantes erfunden wurde, unter anderem die zufällige
Entdeckung des Tees, und wie Tai Chi hilft Stress zu bewältigen. Ein
weiteres Themengebiet war die Nutzung von Akupunktur, deren
Entwicklung und ihre Relevanz in der heutigen modernen Welt.
Andere Gruppen recherchierten über Themen wie Schießpulver,
chinesisches Feuerwerk, Feng Shui, die Geschichte der Seidenstraße, traditionelle Chinesische Medizin und vieles mehr. Dabei
lernten die Schüler, dass manche Themen Gemeinsamkeiten aufwiesen und mit anderen verbunden werden konnten.
Es war eine sehr lehrreiche Aktivität, bei der die Schüler
die Ergebnisse ihrer Forschungen einem Publikum präsentierten mussten. Neben gutem Fachwissen über das Thema selber
mussten sie lernen, aus sich herauszugehen, um das Publikum zu
animieren. Der gesamte Tag war ein sehr lustiges und interessantes
Erlebnis für alle Beteiligten.
Shireen Shukir, Schülerin der GESS
Schweizerische Botschaft
(Embassy of Switzerland)
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Tel: 6468 5788 Fax: 6466 8245 vertretung@sin.rep.admin.ch
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Aus der Gemeinde
Die Motivation macht´s aus
In einer Zeit, in der Religion immer mehr zur
Privatsache wird, ist ein
öffentliches Bekenntnis
eher peinlich. Zu Beginn
der Fastenzeit lassen wir
uns ein Aschenkreuz auf
die Stirn zeichnen und bezeugen damit auch nach dem Gottesdienst, dass wir wieder einmal mehr versuchen, umzukehren und
unser Leben neu zu orientieren. Manch einer fragt sich, ob das sein
muss, seine Religiosität so öffentlich zur Schau zu stellen – da ja
Jesus schon die Pharisäer davor gewarnt hat.
Jesus fragt allerdings nach der Motivation: Lebe ich meinen
Glauben öffentlich aus innerer Überzeugung oder um Anerkennung zu gewinnen? Lebe ich meinen Glauben im Privaten aus
Demut oder aus Feigheit und aus Angst, verspottet zu werden.
Jesus geht es um die Motivation. Lebe ich meinen Glauben aus
innerer Überzeugung; bete, faste und spende ich, weil es mir selbst
guttut und weil ich Jesus nachfolgen möchte, dann ist es nicht so
wichtig, ob ich es in der Öffentlichkeit oder im Privaten lebe. Gott
sieht es und er erkennt auch meine Motivation. Vielleicht kann ich
mir selbst etwas vormachen, Gott sicherlich nicht.
Und so lädt die Fastenzeit – und das Aschenkreuz zu Beginn –
ein, meine Motivation zu prüfen.
DU BIST SCHÖN!
Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Studien
zufolge empfinden die meisten Menschen ebenmäßige Züge und
harmonische Formen als schön. Die Lebenserfahrung aber zeigt,
dass es das Eigenwillige und Besondere ist, was wir ins Herz schließen: die Zahnlücke, die beim Lächeln sichtbar wird, den Hund
mit dem ewig abgeknickten Ohr, den Humor der Kollegin. Mal
schauen, was wir in Singapur zum „50.“ schön finden.
„Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet“
(Christian Morgenstern).
Starten wir ein Experiment, 7 Wochen lang: So, wie ich bin, mit
all den Schrammen und Ecken, bin ich schön, ein Ebenbild Gottes!
Die Freundin auch, ebenso der Chef. Und auch die, die arm und
schmutzig sind, muss ich nicht runtermachen
Diesen Blick wollen wir schulen und das Herz öffnen für die
Schönheiten jenseits der Norm. Wir sind umgeben von Ebenbildern
Gottes, Sie können sie leuchten sehen!
Ihre Pfarrerin Lidia Rabenstein
Ihr Pfarrer Hans-Joachim Fogl
Gottesdienste im Februar 2015
Gottesdienste im Februar 2015
Sonntag, 1. Februar, 10.30 Uhr
Darstellung des Herrn
Eucharistiefeier & Blasiussegen
Sonntag, 1. Februar, 15.30 Uhr, Queenstown
Gottesdienst mit Abendmahl,
gleichzeitig Kindergottesdienst
Sonntag, 8. Februar, 10.30 Uhr
Eucharistiefeier & KinderKirche
Sonntag, 8. Februar, 10.30 Uhr, Grundschule GESS
Gottesdienst, gleichzeitig Kindergottesdienst,
300 Jalan Jurong Kechil
Sonntag, 15. Februar, 10.30 Uhr
Karnevalsonntag, Eucharistiefeier
Sonntag, 22. Februar, 10.30 Uhr
1. Fastensonntag
Eucharistiefeier & Aschenkreuz
Deutschsprachige
Katholische Gemeinde
St. Elisabeth
Pfarrer Hans-Joachim Fogl
1B Victoria Park Road, Singapore 266480
Tel: 6465 5660, Fax: 6465 5661, HP: 9731 1266
gemeinde@dt-katholiken.sg, www.dt-katholiken.sg
Gottesdienstort
Maris Stella Convent
49D Holland Road, Singapore 258852
Sonntag, 15. Februar, 15.30 Uhr, Queenstown
Gottesdienst mit Konfirmanden,
gleichzeitig Kindergottesdienst
Deutschsprachige
Evangelische Gemeinde
Pfarrerin Lidia Rabenstein
4, Angklong Lane, #01-09 Faber Garden, Singapore 579979
Tel: 6457 5604, Fax: 6457 3845
evkirche.sg@gmail.com, www.orpc.org.sg/german
Gottesdienstort
Queenstown Lutheran Church
709 Commonwealth Drive, Singapore 149601
Commonwealth MRT Station
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28
Veranstaltungen der German Association
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Die German Association ist eine feste Größe für die Deutsch sprechende
Community in Singapur: Mit unseren Touren, Kursen, Vorträgen und
Treffpunkten vertreiben wir Heimweh und Langeweile!
Kein Event mehr verpassen!
Mit unserem Newsletter „ZeitZone“ sind Sie immer auf dem neuesten
Stand. Anmeldung auf unserer Homepage.
Sofern nicht anders vermerkt, sind unsere Veranstaltungen für jeden
offen, meistens ist jedoch eine vorherige Anmeldung erforderlich.
Ferien und Feiertage
Chinese New Year: 19. und 20. Februar
Schulferien der GESS: 21. März bis 12. April
Infos und Anmeldung
www.german-association.org.sg
German Association – Deutsches Haus • 61A Toh Tuck Road • Singapore 596300 • Tel: 6467 8802 • Fax: 6467 8816
E-Mail: info@german-association.org.sg, Büro-Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9.30 bis 12.30 Uhr
Touren
Die Plätze bei unseren Touren sind begrenzt, eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich!
■■ Chinese New Year Walking Tour
Chinatown ist immer wieder einen Besuch wert – ganz besonders
während des lebhaften Treibens rund um Chinese New Year. Tourguide
Charlotte erklärt auf diesem Spaziergang die Sitten, Tabus und Gebräuche. Eine chinesische Bäckerei, ein Clan Haus und ein Kuan Yin Tempel
stehen unter anderem auf dem Programm. Bestaunen Sie Weidenkätzchen, Kumquats und andere traditionelle Dinge, die rund um die
Festtage angeboten werden. Die Tour endet im Chinatown Complex.
Freitag, 13. Februar, 9.30 bis 12.30 und 15.00 bis 18.00 Uhr
■■ Naturführung Lower Peirce Reservoir
Dichte Sekundärregenwälder säumen die Ufer von Singapurs zweitältestem Trinkwasserreservoir. Hier findet man heute noch Kautschukbäume und Ölpalmen – stille Zeugen einer bewegten Vergangenheit,
als Singapur noch von Plantagen überzogen war. Mit Robert Heigermoser erleben Sie auf dieser Tour Geschichten und Geschichte rund
ums Wasser. Beim Spaziergang entlang des Lower Peirce Trails ist für
die richtige Portion Wildnis gesorgt.
Samstag, 14. Februar, 9.00 bis 11.00 Uhr
■■ Singapore Repertory Theatre – Hinter den Kulissen
Erleben Sie das Singapore Repertory Theatre aus dem Blickwinkel der
Schauspieler. Erkunden Sie mit uns gemeinsam nicht nur die Bühne und
den Zuschauerraum, sondern auch die Garderoben und die Technik
und lernen Sie mehr über die mehr als 20-jährige Geschichte und das
Programm eines der führenden englischsprachigen Profi-Theater in
Südostasien.
Montag, 16. Februar, 11.00 bis ca. 12.30 Uhr
■■ Wet Market Rundgang
Gehen Sie gemeinsam mit Suprimi Antoni über den Tekka Market in
Little India. Frischer Fisch, Fleisch und Geflügel in unterschiedlichen
Varianten werden dargeboten und wir lernen die Vielfalt an Gewürzen,
Obst- und Gemüsesorten und vieles mehr kennen. Seien Sie gespannt
auf das, was Sie alles probieren werden.
Mittwoch, 25. Februar, 9.30 bis 11.30 Uhr
■■ Walking Tour: Auf den Spuren der „Foremothers“
Zum Weltfrauentag wandelt Charlotte mit uns auf dem Weg der Frauen
zu mehr Gleichberechtigung. Sie erfahren, mit welchen Initiativen und
Errungenschaften die „Foremothers“, die weiblichen Urahnen der
Singapurer, zur Veränderung in Politik und Gesellschaft beigetragen
haben.
Sprache: Englisch
Dienstag, 10. März, 9.30 bis 12.30 Uhr
■■ Naturführung Sungei Buloh Wetland Reserve
Kletterkrabben, Schlammspringer, Warane, Zugvögel – es gibt viel
zu entdecken! Erfahren Sie mehr über Sungei Bulohs Bedeutung als
einer der letzten Mangrovensümpfe Singapurs und beobachten Sie mit
Robert Heigermoser die einzigartige Fauna und Flora des Reservats aus
nächster Nähe!
Sonntag, 15. März, 13.30 bis 15.30 Uhr
■■ Buddhas Leben – Führung im ACM
Wandeln Sie mit uns auf Buddhas Weg zur vollkommenen Reinheit
und Weisheit in der neu eröffneten Ancient Religions Gallery des Asian
Civilisations Museums!
Freitag, 20. März, 11 bis 12 Uhr
German Association – Deutsches Haus
Aktivitäten
Kurse
Alle Kurse haben Ende Januar begonnen, Sie können eventuell noch
einsteigen. Sofern nicht anders angegeben, finden die Kurse im Klubhaus der German Association, 61A Toh Tuck Road (SG 596300), statt.
Begrenzte Plätze, Anmeldung erforderlich!
■■ Neu im Programm: Zumba
Ein Fitnesskonzept, das Aerobic mit lateinamerikanischen Tanzelementen kombiniert und mit viel Spaß abrundet – mit Rosi Alkofer-Kern.
Donnerstags 18.30 bis 19.30 Uhr
Ort: GESS, Junior School Campus
■■ Rückenbeschwerden? Was Sie wissen sollten
■■ Chinesisch (Mandarin) mit Jane Wang
In verschiedenen Klassen erlernen Sie die Grundzüge der chinesischen
Sprache. Wir bieten verschiedene Kurse mit unterschiedlichem SprachNiveau an. Unterrichtet wird in kleinen Gruppen (max. 8 Personen), die
Unterrichtssprache ist Englisch.
– was Sie tun können!
In diesem (inter-)aktiven Kurs erlernen Sie Sofortmaßnahmen und Präventionsübungen und erhalten Tipps für ein rückenfreundliches Verhalten im Alltag – mit Katharina Wild.
An vier Terminen mittwochs, 20.00 bis 21.30 Uhr
■■ Englische Konversation mit OiLeng Gumpert
Englisch lernen in entspannter Atmosphäre und mit viel Spaß! In diesen
Kursen können Sie Ihre Englisch-Kenntnisse auffrischen und vertiefen.
Der Unterricht findet in kleinen Gruppen mit max. 6 Personen statt.
Erklärungen in deutscher Sprache sind möglich. Weitere Informationen
und
Anmeldung: ol.gumpert@gmail.com, Tel. 9663 6457
■■ Musikgarten für Babys und Kleinkinder
Musizieren, bewegen und Musik hören fördert den Lerneffekt – und
macht außerdem Spaß. Christine Schakowski führt Ihre „Kleinen“ mit
einfachen Instrumenten wie Klanghölzern, Glöckchen, Rasseln und
Trommeln in die Welt der Klänge ein.
Jeden Dienstag, 9.30 bis 10.15 Uhr
■■ Führerschein für Singapur
Claudia Klaver bereitet Sie auf den „Basic Theory Test“ vor, den jeder
Expat bestehen muss, um einen Singapurer Führerschein zu bekommen.
Sprache: Englisch
Termine auf Anfrage
■■ Fit am Morgen – Im Botanischen Garten
Katharina Wild zeigt Ihnen einen Fitmix für mehr Flexibilität und Kraft
an einem der schönsten Orte in Singapur.
Jeden Dienstagmorgen, 8.30 bis 9.30 Uhr
■■ Pilates – Neue Kurse
Systematisches Ganzkörpertraining zur Kräftigung der Muskulatur – mit
Karolina Markl.
Jeden Donnerstag, 10.00 bis 11.00 Uhr und 11.00 bis 12.00 Uhr
■■ Rückbildungsgymnastik
Karolina Markl zeigt jungen Müttern Übungen zur Kräftigung, Atmung,
Entspannung sowie Vorbeugung von Inkontinenz im Alter.
Jeden Donnerstag, 9.00 bis 10.00 Uhr
■■ Yoga
Yoga entspannt, gibt Energie, sorgt für Beweglichkeit und kräftigt den
Körper – mit Vera Rekittke.
Jeden Montag, 9.00 bis 10.30 Uhr und 10.30 bis 12.00 Uhr
Jeden Dienstag, 20.30 bis 21.30 Uhr
■■ Zusammen kochen macht Spaß und entspannt!
Die Indonesierin Suprimi Antoni verrät ihre Familienrezepte und Sie
kochen (und essen!) in der Gruppe ein köstliches Mehrgänge-Menü.
Donnerstag, 26. und Freitag, 27. Februar, 10.00 bis 14.00 Uhr
Treffpunkte
■■ Monday Golf @Champions
Bei diesem Golf-Treffpunkt steht der Spaß im Vordergrund. Anfänger
und Anfängerinnen sind willkommen! Anmeldung erbeten bei Ingrid
Gehle, Tel. 9736 9802
Jeden Montag, Tee-off um 10.00 Uhr
Champions Golf, 60 Fairways Drive (SG 286966)
■■ Foto-Stammtisch
Freunde der Fotografie treffen sich jeden 3. Dienstag im Monat
zu einem Foto-Stammtisch mit der Fotografin Sabine Fink
(www.fifophoto.com).
Dienstag, 17. Februar und 17. März, ab 19.00 Uhr
Treffpunkt: Blu Jaz Cafe, 12 Bali Lane (SG 189848)
■■ Coffee-Morning
Starten Sie mit uns gemeinsam bei einer Tasse Kaffee gemütlich in
den Tag.
(für Mitglieder, „Newcomer“ dürfen gern „schnuppern“).
Jeden Mittwoch ab 10.00 Uhr
Treffpunkt: Klubhaus der German Association
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Aktivitäten
■■ Themen Coffee-Morning
Was hat es mit den Tiersymbolen auf sich, denen man zu Chinese
New Year begegnet? Beeinflussen diese Tiere unser Leben und kann
man ihre Kräfte nutzen? Tauchen Sie mit den zertifizierten Feng Shui
Beraterinnen Christine Kronshage und Karin Ohmann Huber in das
jahrtausendealte Wissen über Feng Shui ein.
Mittwoch, 4. Februar ab 10.00 Uhr
Treffpunkt: Klubhaus der German Association
■■ Zwergentreff
Treffpunkt für junge Mütter und Väter gemeinsam mit Babys und Kleinkindern. Flexible Termine nach Absprache. Mehr Infos im Klubhaus.
■■ Ladies‘ Night!
Immer mittwochs ist Ladies Night in Singapur, einmal im Monat sind
wir auch dabei. Jede Lady ist willkommen!
Mittwoch, 11. Februar und 18. März, 20.30 Uhr
Treffpunkt kurzfristig auf www.german-association.org.sg und
auf Facebook.
■■ Neu im Programm: Mahjong Club
Auf Wunsch vieler Mitglieder möchten wir einen „Mahjong Club“ ins
Leben rufen. Wir treffen uns in zwei Gruppen 14tägig donnerstags.
Anfänger und erfahrene Spieler sind willkommen!
Begrenzte Teilnehmerzahl – Anmeldung erforderlich!
Jeden zweiten Donnerstag um 10.30 Uhr und 19.30 Uhr
(im Wechsel)
Treffpunkt: Klubhaus der German Association
■■ After-Work-Treff
Networking-Event gemeinsam mit aditus Singapur in wechselnden
Lokalen an jedem 2. Donnerstag im Monat. Jeder ist willkommen, egal
ob Neuankömmling oder schon alter Hase hier in Singapur. Offen für
alle!
Donnerstag, 12. Februar und 12. März, 19.30 Uhr
Treffpunkt kurzfristig auf www.german-association.org.sg und
auf Facebook.
■■ Literatur-Treff
In Bücher versinken, sich in andere Welten träumen, Fiktion erleben –
jeden Monat neu! Immer am 3. Freitag im Monat.
Freitag, 13. Februar und 20. März, 11.00 bis 13.00 Uhr
Treffpunkt: The Book Café, 20 Martin Road #01-02 (SG 239070)
■■ Ein Abend mit „Wine & Cheese“
Das Wochenende einläuten in entspannter Atmosphäre und netter Gesellschaft. Wein und Käse bringt jeder selbst mit.
Freitag, 27. Februar und 20. März, ab 19.00 Uhr
(Anmeldung erwünscht)
Treffpunkt: Klubhaus der German Association
■■ Newcomer-Coffee-Morning
Neu in Singapur? Lust, neue Leute kennenzulernen und neue Kontakte
zu knüpfen? In entspannter Runde möchten wir allen Deutsch sprechenden Neuankömmlingen einen guten Start mit Gratis-Informationen
bei Kaffee und Kuchen anbieten.
Montag, 23. Februar, 10.00 bis 12.00 Uhr
Treffpunkt: Klubhaus der German Association
Vorträge/ Workshops
■■ Vortrag: Ein Leben ohne Angst und Panik
Im Alltag neue Wege gehen? Dr. Wolff von Auer und Ingrid Gehle,
erfahrene Psychotherapeuten und Langzeit-Expats, leiten Sie durch
Höhen und Tiefen der Angst- und Depressionsbewältigung. Sie zeigen
auf, wie Sie oder jemand, dem Sie helfen wollen, wieder Freude am
Leben bekommt. Seien Sie unser Gast! Anmeldung erforderlich!
Dienstag, 10. Februar, 19.00 bis 21.00 Uhr
Ort: Klubhaus der German Association
Sonderveranstaltungen
■■ dnata – Hinter den Kulissen eines Airport Caterers
Besuchen Sie mit uns einen echten „Big Player“ des Airport Caterings!
Die Emirates-Tochter dnata gehört zu den größten Dienstleistern im
Luftverkehr. Eine ihrer Aufgaben: die Versorgung verschiedener Airlines
mit hochwertigen Mahlzeiten an Bord. Am Changi Airport erhalten
Sie einen Einblick in die faszinierenden Prozesse rund um Herstellung,
Verpackung, Transport und Warmhaltung von qualitativ hochwertigen
Flugmahlzeiten – Light lunch inklusive!
Mittwoch, 4. März, 10.00 bis ca.13.30 Uhr
■■ Klubhaus: Tag der offenen Tür
Mit Gewinnverlosung der Aktion „Mitglieder werben Mitglieder“
Kommen Sie vorbei zum Plaudern, Kennenlernen oder Wiedersehen!
Wir freuen wir uns über den Besuch unserer Mitglieder, Partner und
Freunde genauso wie über alle, die uns noch nicht kennen! Bringen
Sie gern Ihre Kinder, Freunde, Bekannte, Verwandte mit. Jeder ist willkommen!
Samstag, 14. März 2015, ab 15.00 Uhr
Sie haben eine tolle Idee für einen Workshop, Vortrag oder Kurs? Wir sind immer auf der Suche nach neuen und spannenden Themen.
Kontaktieren Sie unser Event Management unter events@german-association.org.sg oder Tel. 6467 8802.
German Association – Deutsches Haus
Aktuelles
Weihnachten war gestern...
...aber wir wollen noch
DANKESCHÖN sagen!
Die German Association bedankt sich bei REHNUS LOGISTICS
und LUFTHANSA CARGO für die großzügige Unterstützung beim
Transport der frischen Tannenzweige aus Deutschland sowie bei
der German European School Singapore (GESS) für die gewohnt
gute Zusammenarbeit. Wir bedanken uns auch bei den Familien,
die den Adventskränzen ein zu Hause gaben und nicht zuletzt
bei allen fleißigen Helfern, die es ermöglichten diese fantastische
Auswahl an Kränzen entstehen zu lassen, um sie beim Weihnachtsbasar der GESS für einen guten Zweck zu verkaufen.
ähnlich wie z.B. die Hamburger Tafel, die überzählige und nicht mehr
zum Verkauf zugelassene Brote und Lebensmittel von Bäckereien und
Hotels am Ende des Tages einsammelt und an Bedürftige verteilt. Ja, es
ist schwer sich vorzustellen, dass es in einem reichen Land wie Singapur
Menschen gibt, die auf solch eine Unterstützung angewiesen sind. Wer
sehen möchte, wie „Food from the Heart“ arbeitet, kann mit uns eine
der zahlreichen Ausgabestellen besuchen. Diese Tour wird rechtzeitig
auf unserer Homepage angekündigt.
Schon seit vielen Jahren unterstützt die German Association die
Singapurer Charity Organisation „Food from the Heart“. Sie arbeitet
Text: Maren Schlichting-Nagel
Fotos: Charlotte Riechers, Maren Schlichting-Nagel
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Treffpunkte
Neue sind jederzeit herzlich willkommen!
SPORT
Badminton
jeden Donnerstag, 20 – 22 Uhr
Swiss Club, 36 Swiss Club Road (Sporthalle der GESS)
Martin Goerg
goerg.martin@gmail.com
9663 3811
14-tägig, samstags abends in Bukit Batok
Dorothee Adams
do.ziegler@gmx.de
9185 4987
Infos zu Trainingszeiten und -ort auf
www.germandragons.sg
Karin Klotz
recruiting@germandragons.sg
9338 7655
Fußball
„German All Stars“
Football Club Singapore
jeden Dienstag , 19:30 – 21:30 Uhr,
Swiss Club, 36 Swiss Club Road,
www.gas-sg.com
Jörg Kühn
info@gas-sg.com
Golf
„German-Swiss Golf Club“
einmal im Monat in Johor – abwechselnd Samstag oder Sonntag,
auch Nachtgolf im Jurong Country Club
Dieter Gumpert
dieter.gumpert@gmail.com
9754 1907
Handball
donnerstags, 20 – 22 Uhr
Lycée Français de Singapour, 3000 Ang Mo Kio Avenue 3
Torben Blau
torben.blau@siemens.com
8339 4955
jeden Mittwoch, Beginn 20 Uhr
Swiss Club, 36 Swiss Club Road, Jungle Bar
Dieter Gumpert
dieter.gumpert@gmail.com
9754 1907
jeden Mittwoch, ab 20 Uhr
Swiss Club, 36 Swiss Club Road (Sporthalle der GESS)
Brigitte Lichtenberger
brilicht@hotmail.com
jeden Mittwoch, ab 19 Uhr
German European School (GESS), 72 Bukit Tinggi Road
Facebook: posaunenchorsingapur
Dorothee Adams
do.ziegler@gmx.de
9185 4987
Dienstags (alle 14 Tage), Beginn 20 Uhr
Gemeindehaus Faber Garden, #01-09, 8 Angklong Lane
Jens Kluge
jklu@arcor.de
8607 2286
Bowling
Drachenboot
Skat
Volleyball
6510 3544 / 8126 6267
Musik
Posaunenchor Singapur
Gospelchor der ev. Gemeinde
LESEN
GESS Bücherei
kostenlose Nutzung für Mitglieder der German Association, S$100 Kaution fürs Ausleihen
German European School (GESS), 72 Bukit Tinggi Road | www.gess.sg
Die German Association, Herausgeber der »Impulse«, wird unterstützt von:
Premium member
Basic member
33
Phone: +65 6467 8802
61-A Toh Tuck Road, Singapore 596300
Fax: +65 6467 8816
Email: info@german-association.org.sg
Web: www.german-association.org.sg
Öffnungszeiten / Office hours: 9.30 – 12.30 (Mon – Fri)
Aktive Mitgliedschaft / Active Membership
Mitglieder werben Mitglieder
Nachname
Surname
Vorname
First Name
Geburtsdatum
Date of Birth
DD.MM.YYYY
Nationalität/FIN Nr.*
Nationality/FIN no.*
Antragsteller
Applicant
Partner
Spouse
Kinder
Children
*bzw. NRIC Nr. Falls FIN Nr. noch nicht vorhanden, bitte Reisepass Nr. angeben.
Privatadresse
Residence Address
Geschäftsadresse (einschl. Name der Firma)
Office Address (incl. name of company)
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.....................................................................................................
......................................................................................................
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Postal Code ...............................................................................
Postal Code ...............................................................................
Tel/Fax ........................................................................................
Tel/Fax .......................................................................................
Email ..........................................................................................
Email ..........................................................................................
Der Jahresbeitrag beträgt S$ 360 und ist bei Beginn der Mitgliedschaft zu bezahlen. Die Laufzeit der Mitgliedschaft beträgt 12 Monate
und verlängert sich danach jeweils automatisch um ein Jahr. Die Kündigungsfrist beträgt 2 Monate zum Vertragsjahresende.
Beitrittsmonat .........................................................................................................................................................................................
Uns/mir wurde die German Association empfohlen von Mitglied ..............................................................................................................
Die Mitgliedschaft bei der German Association beinhaltet eine Reiserücktritts- und Reisekrankenversicherung, für die einige Ihrer Daten
weitergegeben werden müssen. Mit Ihrer Unterschrift stimmen Sie der Weitergabe zu. Sollten Sie dies nicht wünschen, dann kreuzen Sie
bitte das nachfolgende Feld an.
Ich stimme der Weitergabe meiner Daten nicht zu und verzichte damit auf die Versicherungen.
Bitte beachten Sie, dass die Meldungen an die Versicherung zum 1.2. / 1.5. / 1.8. / 1.11. des Jahres erfolgen. Sie erhalten mit der Mitglieds- und Beitragsbestätigung die Information, ab wann Ihr Versicherungsschutz beginnt.
Unterschrift Antragsteller
Signature Applicant
................................................................................................
Unterschrift Partner
Signature Spouse
Date ...................................................
................................................................................................
Alle Angaben sind Pflichtfelder.
Account Information German Association – Deutsches Haus
Bank Name : DBS Bank Ltd
Swift Code : DBSSSGSG
Bank Code : 7171
Account : 008-004192-0 (Current Account)
Branch Code : 008
Stand 12/14
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Deutschsprachige
Online-Therapie und
psychologische Beratung
JEMAC TRANSLATION
Translator/Traductrice/Übersetzerin
Deutsch > Englisch / Französisch > Englisch
ANERKANNT VON
* NAATI (Australien)
* ATIO (Kanada)
* der deutschen Botschaft in Singapur
LEICHT ERREICHBAR
June MacMullin
+65 9376 6653
jmacmul@gmail.com
GÜNSTIG GELEGEN
1P Pine Grove, #04-70
Singapur 591401
(Ulu Pandan Road, nahe Clementi und Holland Village)
RUF DOCH MAL AN!
AV & P LEGAL
Rechtsanwälte
AV & P LEGAL, Rechtsanwälte,
eine deutsche Anwaltskanzlei mit Büro in
Singapur sucht zur Unterstützung
unseres Teams eine
TEAM ASSISTENTIN.
Der Aufgabenbereich umfasst die Büroorganisation, administrative Aufgaben,
Terminvereinbarung, Korrespondenz und
Übernahme von Buchhaltungsaufgaben.
Optimalerweise sprechen Sie deutsch und
englisch und haben bereits Kenntnisse im
kaufmännischen / buchhalterischen Bereich gesammelt. Sie sollten freundlich im
Auftreten sein, gerne im Team arbeiten
und den Kundenkontakt nicht scheuen.
Bitte senden Sie Ihre schriftliche
Bewerbung mit Lichtbild zu Händen von
Herrn RA Andreas Vogel:
AV & P LEGAL 25 International Business
Park, #04-64 German Centre, Singapore
609916,
Email: andreas.vogel@avpasia.net
Tel.: 65628830
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familiäre oder berufliche Krise?
Ursula Schwarze
Dipl.-Psychologin mit
psychotherapeutischer
Privat-Praxis in Berlin
Diplom-Psychologin
(Abschluss „Sehr gut“)
seit 1990
Eigene psychotherapeutische Privat-Praxis
in Berlin-Charlottenburg
seit 2000
Seit 1999 international
tätig als Online-Therapeutin über Skype, ICQ,
Netmeeting etc.
Über zehn Jahre Erfahrung in der Behandlung
von Problemen
deutschsprachiger
Expats in Asien
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Singapur ist eine wunderbare Stadt dennoch kann das Leben als Expat
in Singapur eine Vielzahl von seelischen
Problemen mit sich bringen.
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Deutschsprachige Institutionen und Organisationen
Nachfolgend nennen wir Ihnen eine Auswahl deutschsprachiger Institutionen
und Organisationen in Singapur. Eine komplette Liste finden Sie auf unserer
Webseite unter www.impulse.org.sg.
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
(Embassy of the Federal Republic of Germany)
H.E. Dr. Michael Witter
50 Raffles Place, #12-00 Singapore Land Tower, Singapore 048623
Tel: 6533 6002, Fax: 6533 1132, info@sing.diplo.de, www.sing.diplo.de
www.discover-germany.sg
Singaporean-German Chamber
of Industry and Commerce (SGC)
25 International Business Park, #03-105 German Centre,
Singapore 609916
info@sgc.org.sg
www.sgc.org.sg
Wolfgang Huppenbauer
President
German Association – Deutsches Haus
61A Toh Tuck Road, Singapore 596300
info@german-association.org.sg
www.german-association.org.sg
Dieter Gumpert
President
Maren Schlichting-Nagel
Vice-President
Tel: 6467 8802
Fax:6467 8816
German European School Singapore (GESS)
72 Bukit Tinggi Road, Singapore 289760
info@gess.sg
www.gess.sg
Swen Trinkler
Principal
Tel: 6469 1131
Fax:6469 0308
Goethe-Institut Singapore
136 Neil Road, Singapore 088865
mail@singapore.goethe.org
www.goethe.de/singapore
Andreas Schiekofer
Director
Tel: 6735 4555
Fax:6735 4666
Tel: 6433 5330
Fax:6433 5359
Dr. Tim Philippi
Executive Director
Schweizerische Botschaft
(Embassy of Switzerland)
H.E. Mr. Thomas Kupfer, Ambassador
1 Swiss Club Link, Singapore 288162
Tel: 6468 5788, Fax: 6466 8245, vertretung@sin.rep.admin.ch, www.eda.admin.ch/singapore
Swiss Business Hub ASEAN
sbhasean@sin.rep.admin.ch
www.sbh-asean.org
K. B. Lim
Tel: 6468 5788
Fax:6466 8245
swissnex Singapore
admin@swissnexsingapore.org
www.swissnexsingapore.org
Dr. Suzanne Hraba-Renevey
Executive Director
Tel: 6466 3233
Fax:6468 8550
Swiss Club
36 Swiss Club Road, Singapore 288139
admin@swissclub.org.sg
www.swissclub.org.sg
Martin Silberstein
President
Tel: 6466 3233
Fax:6468 8550
Swiss Association
secretary@swiss-sg.org
www.swiss-sg.org
Claire Lecomte
President
SBA – Swiss Business Association Singapore
chairman@swissbusiness.org.sg
www.swissbusiness.org.sg
Christian Pauli
Chairman
Tel: 6722 0799
Fax: 6722 0799
Swiss School in Singapore
info@swiss-school.edu.sg
www.swiss-school.edu.sg
Sacha Dähler
Principal
Tel: 6468 2117
Fax:6466 5342
Österreichische Botschaft
(Austrian Embassy)
Mr. Volker Ammann, Chargé d’Affaires a.i. / Commercial Counsellor
600 North Bridge Road, #24-04/05 Parkview Square, Singapore 188778
Mailing address: Rochor P.O.Box 1159, Singapore 911836
Tel: 6396 6350, 6396 6351, 6396 6352 Fax: 6396 6340,
embassy.singapore@advantageaustria.org, www.advantageaustria.org/sg/
Austrian Business Association (Aba)
3791 Jalan Bukit Merah, #08-08 E-Centre@Redhill Building,
Singapore 159471
office@aba.sg
http://www.aba.sg
Dr. Oskar Sigl
President
Tel: 6275 0903
Fax:6275 4743
35
36
Mitglieder
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Das bietet unsere Mitgliedschaft:
• Ein Klubhaus als Anlaufstelle für Veranstaltungen, Kurse und Vorträge für die ganze Familie,
egal ob Sport, Sprache, Kultur, Reise oder Natur.
• Singapur-erfahrene Mitarbeiter und nette Mitglieder, die weiterhelfen, Menschen vernetzen
und diejenigen mit gemeinsamen Interessen zusammenbringen.
• Eine attraktive und große Auswahl an Sprach- und Sportkursen, Naturführungen, asiatischen
Kochkursen, Museumsführungen sowie Stadt- und Kulturführungen.
• Rabatte (10 – 25%) bei Restaurants, Bars und bei unseren Partnern.
• Reisekranken- & Reiserücktrittsversicherung inklusive, weltweit, rund um die Uhr, für die
ganze Familie.
Den Mitgliedsantrag finden Sie in jedem Impulse Magazin oder online unter:
www.german-association.org.sg
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*Aktive Mitgliedschaft (privat) SGD 360,00/Jahr (Familie, Partnerschaft, Single), Teilnahmeberechtigung:
Werber = 1 Person älter 18 Jahre aus bestehendem Mitgliedskonto; Geworbener = Familie, Partnerschaft, Single als neues Mitgliedskonto,
ohne vorausgegangene Mitgliedschaft in GA (Aktive Mitgliedschaft/Schnuppermitgliedschaft). Mitgliedsbeitrag von SGD 360,00 muss
von Geworbenem vollständig bezahlt sein. Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung der Tickets (Tarif: Economy Class)
möglich. Reisebedingungen der Deutschen Lufthansa AG, Köln gelten! Die Aktion endet mit der Verlosung am Samstag, den 14.03.2015.
Anwesenheit bei der Verlosung ist Voraussetzung für den Gewinn.
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