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Iran Isfahan - Chamäleon Reisen GmbH

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Iran
Isfahan
15 Tage Wunderwelten-Reise
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oder bei Chamäleon:
Steffi Bernsee
030 347996-241
Isfahan@chamaeleon-reisen.de
Magische Momente
Es war einmal in Persien und ist immer noch so. · Der Club der
großen Philosophen und Gelehrten. · Kreuzfahrt durch die
unterirdischen Wunder. · Und brennt und brennt und brennt: die
mythologische Flamme im Thron des Salomon. · Das Iranische
Nationalmuseum, Herausforderung an den Verstand. · Wenn
Uhren stehen bleiben: Rosenwasser und Sternenhimmel. · Ein
Bäumchen pflanzen fürs Wiederkommen. · Zwei Tage Isfahan,
schwankend zwischen Herzrasen und Glückshormonen. · Das
verdammte Erbe Zarathustras. · Dowlatabad, ein Garten wie kein
zweiter. · Die Stadt der Rosen, Nachtigallen und Dichter. ·
Unendlich shoppen im Vakil-Basar. · Persepolis, das Ewige.
02.02.2015
Änderungen und Irrtümer vorbehalten
Seite 1
Tag-für-Tag-Programm
1. Abreise
Nachmittags Flug von Ihrem Wunschflughafen in Deutschland nach Istanbul, von wo aus Sie am Abend in
den Iran abfliegen. Sie landen voraussichtlich um 3:35 Uhr des Folgetages auf dem Flughafen von
Kermanschah und werden anschließend zu Ihrem Hotel gebracht.
Das Parsian Kermanshah Hotel im Norden von Kermanschah liegt nicht weit entfernt von den berühmten
Sehenswürdigkeiten Taq-e Bostan und Bisotun. Die geräumigen Zimmer sind modern eingerichtet und
klimatisiert. Das Hotel verfügt über zwei Restaurants, eine Hotelbar sowie einen Spa-Bereich. Vom
Restaurant im obersten Stockwerk haben Sie einen schönen Blick auf die Stadt.
www.hotel-tehran.com/hotel-parsiankermanshah/home.htm
Die Fahrstrecke umfasst ca. 13 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 17 Minuten.
2. Kermanschah, Taq-e Bostan, Bisotun, Kangavar, Ganj-Nameh-Tal und Hamadan
Nachdem Sie sich ausgeruht haben, starten Sie zu einer Erkundungstour der Felsgrotten und Flachreliefs von
Taq-e Bostan. Diese gehören zu den Überresten eines sassanidischen Königspalastes, dessen Gartengrotten
und Wasserbassins noch vorhanden sind. In Bisotun besuchen Sie den imposanten Bisotun-Felsen, auch
»Ort der Götter« genannt, der mit seinen Reliefs zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Auf dem Weg nach
Hamadan sehen Sie in der kurdischen Kleinstadt Kangavar die Überreste des Anahita-Tempels aus der
Sassanidenzeit. Der große Tempel wurde zu Ehren der Göttin des Wassers und der Fruchtbarkeit auf einer
großen Terrasse mit etwa 220 Metern Seitenlänge erbaut. Im Ganj-Nameh-Tal können Sie zwei in die
Felswand eingeschlagene Keilschrifttafeln bewundern, die unter dem Namen Ganj-Nameh (Schatzbuch)
bekannt geworden sind. In früheren Zeiten glaubte man, dass sie Hinweise auf Verstecke der
medisch-achämenidischen Schätze enthielten. Tatsächlich preisen sie in drei Sprachen den Gott und
Weltschöpfer und beschreiben die Abstammung der achämenidischen Könige. Die Universitätsstadt
Hamadan liegt am Rande des Alvand-Gebirges. Bereits vor 5.000 Jahren existierten hier Siedlungen an
Handelsrouten, die nach Mesopotamien führten. Sie besuchen das älteste Gebäude Hamadans, das
sogenannte Mausoleum von Esther und Mordechai, welches die bedeutendste jüdische Pilgerstätte im Iran
ist. Genießen Sie am Abend das milde Klima und den beeindruckenden Blick vom Abbasabad-Hügel auf die
Stadt. Ein toller Ausklang Ihres ersten Tages im Iran.
Das Baba Taher Hotel liegt im Norden von Hamadan nicht weit entfernt vom Grabmal des berühmten
persischen Dichters Baba Taher und bietet einen schönen Blick auf den Baba-Taher-Park und das
Alvand-Gebirge. Die modern eingerichteten Zimmer sind klimatisiert und farbenfroh gestaltet. Zum Hotel
gehören ein Teehaus, ein traditionelles Restaurant, eine Sauna und ein Sommergarten.
www.iran-booking.com/en/hotels/baba-taher-hamadan
Frühstück und Abendessen sind im Preis eingeschlossen.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 197 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 2 ½ Stunden.
Die Höhenlage von Kermanschah beträgt ca. 1.350 Meter und die von Hamadan 1.826 Metern ü.d.M. Das
Ganj-Nameh-Tal liegt ca. 2.200 Meter ü.d.M.
3. Hamadan, Ali-Sadr-Höhle und Zandschan
Morgens besuchen Sie das Mausoleum des Abu Ali Ibn Sina, in Europa als Avicenna bekannt, das dem Arzt,
Philosophen und Mathematiker gewidmet ist. Es beherbergt auch ein kleines Museum, in dem einige seiner
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Werke ausgestellt sind. Vom Dach des Museums bietet sich ein großartiger Blick auf die Stadt sowie den
Alvand-Berg. Auf dem Weg nach Zandschan besuchen Sie die eindrucksvolle Ali-Sadr-Höhle. Das
weitverzweigte Höhlensystem umfasst zahlreiche Räume mit Stalaktiten und Stalakmiten sowie
unterirdische Seen und Wasserläufe, auf denen Sie sich mit Tretbooten fortbewegen. Die größeren Höhlen
sind bis zu 60 Meter breit und 15 Meter hoch. Nach einem längeren Aufenthalt fahren Sie weiter nach
Zandschan, das Sie am Abend erreichen.
Das Zanjan Grand Hotel am Stadtrand von Zandschan ist von Bergen und Wald umgeben. Die modern
eingerichteten Zimmer sind farbenfroh gestaltet und klimatisiert. Das Hotel verfügt u.a. über ein Café und
ein Restaurant. Das freundliche Personal ist sehr aufmerksam. Lassen Sie sich im Restaurant traditionelle
persische Speisen schmecken.
www.iran-booking.com/en/hotels/grand-hotel-zanjan
Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind Frühstück und Abendessen.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 403 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 5 Stunden.
4. Zandschan, Takht-e Soleiman und Berenjeh
Heute fahren Sie zu der bedeutenden Feuertempelanlage Takht-e Soleiman, deren Name »Thron Salomons«
bedeutet. Die Anlage wurde von den Sassaniden auf einer natürlichen Anhöhe an einem kleinen tiefblauen
Quellsee erbaut und gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nach einer ausführlichen Besichtigung der
Ausgrabungsstätte besuchen Sie die faszinierende Kraterlandschaft von Berenjeh. Nach einer kleinen
Wanderung durch die schöne Umgebung fahren Sie zurück nach Zandschan, wo Sie den berühmten Basar
besuchen, dessen Gassen überwiegend noch nach Zünften gegliedert sind.
Das Zanjan Grand Hotel ist auch heute Ihre Unterkunft.
Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind Frühstück und Abendessen.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 297 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 4 Stunden.
Takht-e Soleiman liegt ca. 2.400 Meter ü.d.M.
Im April liegt in Takht-e Soleiman und Berenjeh manchmal noch Schnee und es kann dort sehr kalt werden.
Bitte nehmen Sie ausreichend warme Kleidung mit. Sollte sehr viel Schnee liegen, entfällt die Wanderung in
Berenjeh aus Sicherheitsgründen.
5. Von Zandschan über Soltanije und Qazvin nach Teheran
Auf dem Weg nach Qazvin besuchen Sie die Ortschaft Soltanije, die »Kaiserliche«, die in einer
steppenähnlichen Ebene liegt. Das heutige UNESCO-Weltkulturerbe war einst die Sultansresidenz. Das kühle
Sommerklima und die fruchtbaren Weidegründe machten die Region für die mongolischen Herrscher
attraktiv. In Qazvin besichtigen Sie das Imamzadeh Hossein. Die Grabmoschee ist umgeben von einem
schönen Garten mit zahlreichen Wasserbecken und Fontänen. Die überwiegend blau-gelben Fliesen sowie
die Spiegelmosaiken sind wunderschöne Fotomotive. Anschließend fahren Sie weiter in die iranische
Hauptstadt Teheran. Im malerisch gelegenen Stadtteil Darband säumen viele Restaurants und Cafés einen
rauschenden Wildbach, und die Luft ist angenehm kühl. Lassen Sie die entspannte Atmosphäre auf sich
wirken und den Abend gemütlich ausklingen.
Das Parsian Enghelab Hotel liegt in einem reizvollen Stadtteil Teherans mit vielen prachtvollen Bauten und
Einkaufsmöglichkeiten. Im obersten Stockwerk des Hotels befindet sich das Restaurant Syriana, von dem Sie
einen beeindruckenden Blick auf Teheran und das Elburz-Gebirge haben. Das Hotel verfügt außerdem über
ein Café und eine Sauna mit Spa-Bereich. Sie übernachten in modern eingerichteten, klimatisierten
Zimmern.
Seite 3
www.hotel-tehran.com/hotel-parsianenghelab/home.htm
Frühstück und Abendessen sind inkludiert.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 357 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 4 Stunden.
Die Höhenlage von Soltanije beträgt ca. 1.800 Meter und die von Teheran 1.100 bis 1.700 Meter ü.d.M.
6. Teheran, Kashan, Badrud und Matinabad
Am Morgen starten Sie zu einer kurzen Erkundungstour durch Teheran, auf der Sie u.a. das berühmte
Nationalmuseum besichtigen. Das bedeutendste und älteste Museum des Landes beherbergt das
Archäologische Museum und das Museum Islamischer Kunst. Der Golestan-Palast wurde inmitten einer von
Schah Abbas I. errichteten Gartenanlage erbaut und diente als Residenz und Regierungspalast. Der
Öffentlichkeit zugänglich ist heute lediglich ein Gartenpavillon, der sogenannte weiße Palast. Er beherbergt
ein ethnologisches Museum. Sie fahren weiter nach Kashan, das bekannt für seine Teppiche, Granatäpfel
und sein Rosenwasser ist. Der Fin-Garten in der Nähe des gleichnamigen Dorfes, einige Kilometer
südwestlich von Kashan, birgt architektonische Elemente aus der Safawiden-, der Zand- und der
Kadscharenzeit. Mit seinen zahlreichen Fontänen, Wasserbecken, Wasserläufen und alten Bäumen zählt er
zu den berühmtesten und schönsten Gärten im Iran. Genießen Sie einen Spaziergang durch das heutige
UNESCO-Weltkulturerbe. Nach einer Teepause fahren Sie weiter nach Badrud. Hier besichtigen Sie das
Heiligtum von Ali Abbas und Schahzadeh Mohammed; besonders die schönen Fliesenarbeiten sind äußerst
sehenswert. Am Abend erreichen Sie Matinabad am Rande der Wüste Dasht-e Kavir. Setzen Sie sich auf die
Dachterrasse und betrachten Sie den Sternenhimmel bei einem Rosenwasser- oder Minzgetränk.
Das Matinabad Desert Eco-Camp liegt südöstlich von Kashan am Rande der Wüste Dasht-e Kavir. Das
Hauptgebäude, in dem Sie übernachten, ist im Stil einer Karawanserei errichtet. Von der Teestube
mit Dachterrasse haben Sie einen schönen Blick auf die Umgebung. Die klimatisierten Zimmer sind
gemütlich eingerichtet und haben einen Kühlschrank sowie Moskitogitter an den Fenstern. Im Restaurant
werden traditionelle Speisen und Getränke aus eigenem Anbau und eigener Herstellung angeboten.
Erkunden Sie zu Fuß das Gelände der Farm mit Biogarten, Straußenfarm und Kleintierzucht. Warmwasser
und Heizungswärme werden aus Solarenergie gewonnen. Campingfreunde können auf dem Gelände auch im
Zelt übernachten.
www.matinabad.com
Das Frühstück sowie das Abendessen sind im Preis eingeschlossen.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 347 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 3 ½ Stunden.
Falls Sie noch mehr erleben möchten, haben wir folgende Empfehlung für Sie:
Auf Wunsch können Sie im Matinabad Desert Eco-Camp im Zelt übernachten. Die Zwei- oder
Dreipersonenzelte verfügen über elektrisches Licht, Klimaanlage und Stromanschluss. Sie übernachten auf
einfachen Matratzen, und es werden Decken und Kissen zur Verfügung gestellt. Gemeinschaftsduschen und
-toiletten (nach Geschlechtern getrennt) liegen in unmittelbarer Nähe.
Bitte teilen Sie uns frühzeitig vor Reiseantritt mit, wenn Sie im Zelt übernachten möchten, damit wir Ihre
Reservierung von einem Zimmer in ein Zelt umbuchen können.
7. Matinabad, Natanz und Abyaneh
Die landschaftlich wunderschöne Umgebung von Matinabad lädt zum Wandern, zu Tierbeobachtungen und
zu Fahrradtouren in die einsamen Sanddünen und zum Großen Salzsee ein. Am Morgen unternehmen Sie
einen ca. 1-stündigen Kamelritt in die Umgebung. Wenn es Ihnen lieber ist, können Sie auch neben der
Kamelkarawane her wandern, die Kamele laufen sehr gemächlich. Zurück auf dem Gelände Ihrer Unterkunft,
pflanzen Sie einen einheimischen Baum pro Reisegruppe, der später mithelfen wird, die Sanddünen auf
natürliche Art und Weise zu stabilisieren. Anschließend fahren Sie mit dem Bus weiter in die Wüste hinein,
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wo Sie gegen Mittag ein Picknick machen. Am Nachmittag fahren Sie in die grüne Wüstenstadt Natanz und
besuchen ein Museum, das von dem 12-jährigen Iraner Saeed errichtet wurde. Er hat im Keller seines
Elternhauses traditionelle Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände zusammengetragen und beantwortet
Ihnen gern Ihre Fragen. Danach fahren Sie in das malerische Bergdorf Abyaneh, dessen rotbraune
Lehmziegelhäuser sich in Stufen einen Hang entlangziehen. Lassen Sie sich am Abend bei einem Kochkurs in
Matinabad in die Geheimnisse der Zubereitung persischer Speisen einweihen. Die passionierten Köche einer
einheimischen Familie stehen Ihnen dabei tatkräftig zur Seite.
Das Matinabad Desert Eco-Camp ist auch heute Ihre Unterkunft.
Das Frühstück, gegen Mittag ein Picknick und das Abendessen, das Sie heute gemeinsam selbst zubereiten,
sind im Preis enthalten.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 146 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 2 Stunden.
Die Höhenlage von Abyaneh beträgt ca. 2.000 Meter ü.d.M.
Auf dem Ausflug in die Wüste bitten wir Sie, feste Schuhe zu tragen und ausreichend Sonnenschutz
(Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme) sowie Trinkwasser mitzunehmen.
Bitte bedenken Sie, dass Aktivitäten mit Tieren ein gewisses Risiko beinhalten, da Tiere sich
unvorhersehbar verhalten können. Für den Kamelritt ist zudem ein gutes Maß an Kraft und Ausdauer
erforderlich, um sich vor allem beim Aufsteigen, aber auch während des Ritts am Sattel festhalten zu
können. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Reiseleiter, falls Sie sich nicht sicher sind, ob diese Aktivität für Sie
geeignet ist.
Falls Sie noch mehr erleben möchten, haben wir folgende Empfehlung für Sie:
Leihen Sie sich im Matinabad Desert Eco-Camp ein Fahrrad und machen Sie eine Fahrradtour durch die
schöne Umgebung.
8. Von Matinabad nach Isfahan
Am Morgen fahren Sie weiter in die wohl schönste Stadt Persiens: Isfahan. Die Stadt ist bekannt für ihre
Teppiche, Stoffdrucke sowie Miniaturmalereien und erinnert in vieler Hinsicht an die Geschichten aus 1.001
Nacht. Die schönen Brücken über den Zayandeh-Fluss und das viele Grün verleihen der Stadt ein idyllisches
Ambiente. Ein Besuch der malerischen Khaju-Brücke und der bekannten 33-Bogen-Brücke ist geradezu ein
Muss. Sie begeben sich auf armenische Spuren und besuchen die Vank-Kathedrale mit ihren persischen,
byzantinischen und europäischen Architekturelementen. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Museum,
in welchem die Geschichte der armenischen Christen im Iran veranschaulicht wird. Nach einer
Erholungspause in einem armenischen Café fahren Sie zu Ihrem Hotel und haben Zeit, sich frisch zu machen
oder Isfahan auf eigene Faust zu erkunden.
Vom Setareh Hotel im Herzen Isfahans sind es etwa fünf Gehminuten zum schönen Imam-Platz mit seinen
vielen Sehenswürdigkeiten. Das Hotel liegt in einer interessanten Straße mit vielen Einkaufsmöglichkeiten,
Cafés und Restaurants. Sie übernachten in einfach eingerichteten, klimatisierten Zimmern. Von der
Dachterrasse mit Restaurant haben Sie einen beeindruckenden Blick auf Isfahan.
booking.ir/default/isfahan-setareh-hotel.html
Das Frühstück und das Abendessen mit einem schönen Blick über die Stadt sind inkludiert.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 174 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 2 Stunden.
Die Höhenlage von Isfahan beträgt 1.575 Meter ü.d.M.
Der Zayandeh-Fluss in Isfahan führt seit ca. zwei Jahren kein Wasser mehr, da dieses seitdem in
wasserarme Regionen umgeleitet wird. Dennoch ist ein Spaziergang am Flussbett und über die Brücken sehr
reizvoll.
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9. Isfahan
Diesen Tag verbringen Sie komplett in der grünen Stadt Isfahan. Auf einer Erkundungstour besuchen Sie den
Chehel-Sotoon-Palast, der auch 40-Säulen-Palast genannt wird, mit seinem schönen Garten. Der
Imam-Platz, von Einheimischen auch »Abbild der Welt« genannt, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Mit
510 mal 160 Metern ist er nach Pekings Tian’anmen-Platz der größte und zugleich einer der schönsten
Plätze der Welt. Hier befinden sich eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten wie die Imam-Moschee, die
Lotfollah-Moschee und der Ali-Qapu-Palast. Anschließend besuchen Sie die Werkstatt eines Miniaturmalers
und schauen ihm bei der Arbeit zu. Am Nachmittag schlendern Sie über den Basar am Imam-Platz. Danach
besuchen Sie ein Zurkhaneh oder »Haus der Stärke«. Hier können Sie die traditionellen Kampf- und
Kraftsportübungen der iranischen Männer beobachten, die hier allabendlich ausgeübt werden. Am Abend
machen Sie ein Picknick auf dem Imam-Platz. Vor Sonnenuntergang kommen viele Einheimische hierher und
genießen die tolle Atmosphäre des wunderschön beleuchteten Platzes und lauschen den Gebetsgesängen.
Wer möchte, kommt hier schnell mit den freundlichen Iranern ins Gespräch. Zum Tagesausklang empfehlen
wir Ihnen den Besuch eines Teehauses.
Das Setareh Hotel ist auch heute Ihre Unterkunft.
Das Frühstück und ein abendliches Picknick auf dem Imam-Platz sind im Preis eingeschlossen.
In der Lotfullah-Moschee steht fast das ganze Jahr über ein Gerüst mit einem Sonnendach damit die
Besucher beim Beten vor der Sonne geschützt werden. Dieses Gerüst ist leider auf Fotos nicht schön
anzusehen, aber sehr hilfreich für die Betenden.
10. Von Isfahan über Nain, Mohamadiyeh und Meybod nach Yazd
Nach dem Frühstück begeben Sie sich auf den Weg nach Yazd. In der Teppichstadt Nain besuchen Sie die
Jame-Moschee. Das Minarett mit seinem oktogonalen Grundriss und dem von Palmetten geschmückten
umlaufenden Balkon stammt aus dem 11. Jahrhundert. In der Kleinstadt Mohamadiyeh besuchen Sie eine
Werkstatt, in der aus Kamelhaar die traditionellen Aba-Umhänge für Geistliche hergestellt werden. Bevor Sie
Yazd erreichen, bietet sich Ihnen in Meybod das Bild einer fast einheitlich in Lehmziegelbauweise erhaltenen
mittelalterlichen persischen Stadt. Wegen des überwiegend wüstenartigen Charakters ist die Provinz Yazd
nur dünn besiedelt. Neben den vielen Oasenorten der Region ist die Provinzhauptstadt Yazd die
interessanteste Wüstengroßstadt im Iran. Sie ist umgeben von Gebirge, Salz- und Sandwüste. Bevor Sie in
Ihr Hotel gebracht werden, können Sie das zarathustrische Erbe bewundern: die berühmten Schweigetürme.
In den zoroastrischen Bestattungstürmen legten die Priester die Toten ab, damit sie von Geiern und Krähen
gefressen wurden. Unterhalb der Türme ist der moderne zoroastrische Friedhof zu sehen, denn diese
Bestattungsmethode ist heute verboten.
Das Moshir-al-Mamalek Hotel liegt etwas außerhalb der Innenstadt von Yazd. Im großen Innenhof des
traditionellen Hauses ist ein schöner Garten mit kleinen Springbrunnen angelegt. Die klimatisierten Zimmer
sind gemütlich und im traditionellen Stil eingerichtet. Im orientalisch dekorierten Restaurant werden
köstliche persische Gerichte serviert; bei schönem Wetter können Sie auch im Innenhof speisen. Genießen
Sie am Abend die friedliche Atmosphäre im Garten oder trinken Sie noch einen Tee in der benachbarten
Teestube.
booking.ir/default/gardenmoshir-hotel.html
Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück und Abendessen.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 327 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 4 ½ Stunden.
11. Yazd
Sie bleiben heute im schönen Yazd, das bekannt ist für seine Lehmhäuser und seine
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aufwendigen Brokatstoffe. Auf einer Erkundungstour besuchen Sie u.a. den Dowlatabad-Garten. Zur
Gartenanlage gehören unterirdische Wasserkanäle, Grünanlagen, Wasserbassins, Wohngebäude, Stallungen
und ein sechseckiger Pavillon mit einem 33 Meter hohen Windturm. Die zarathustrische Gemeinde feiert im
neuen Feuertempel ihre Gottesdienste. Das darin brennende Feuer ist ein Symbol der Anwesenheit Gottes
und soll bereits um 500 n.Chr. in der Provinz Fars gebrannt haben. Ein zoroastrischer Priester erzählt Ihnen
gern mehr über die im Iran weit verbreitete Religion. Anschließend besichtigen Sie die farbenprächtige
Jame-Moschee mit ihren wunderschönen blauen Mosaikfliesen und das Wassermuseum.
Vom Amir-Chaqmaq-Platz aus schlendern Sie durch die verlassenen Gassen der Wüstenstadt. Am Abend
fahren Sie in die ehemalige Karawanserei Zein-o-Din, wo Sie zu Abend essen und den Sternenhimmel
bewundern können.
Das Moshir-al-Mamalek Hotel ist auch heute Ihre Unterkunft.
novin3d.ir/moshir
Das Frühstück und das Abendessen in der ehemaligen Karawanserei Zein-o-Din sind im Preis
eingeschlossen.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 120 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 1 ½ Stunden.
12. Von Yazd über Pasargadae nach Schiras
Auf dem Weg nach Schiras besuchen Sie Pasargadae. Hier ließ Kyros der Große die erste
persische Residenzstadt errichten, von der fast nur noch sein eigenes Grab erhalten ist, das zum
UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Sie fahren weiter entlang der Salzwüste über einen 2.450 Meter hohen Pass
nach Schiras, das heute als die Stadt der Rosen, Nachtigallen und Dichter gilt. Hier lebten die persischen
Dichter Hafis und Saadi, und sie gilt als Wiege der persischen Zivilisation. Bevor Sie in Ihr Hotel gebracht
werden, besuchen Sie das Imamzadeh Ali Ibn Hamza. Das Mausoleum ist durch seine wunderschöne Kuppel
mit blauen und gelben Rauten weithin erkennbar und im Inneren mit Spiegelmosaiken verziert.
Das Homa Hotel liegt etwas außerhalb des Zentrums von Schiras nahe dem Azadi-Park mit Blick auf die
umliegenden Berge. Sie übernachten in modern eingerichteten, klimatisierten Zimmern. Das Hotel verfügt
über einen schönen Garten, in dem Sie bei schönem Wetter auch speisen können, und über zwei
Restaurants, in denen leckere einheimische Gerichte serviert werden.
www.homahotels.com
Das Frühstück und das Abendessen sind im Preis enthalten.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 452 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 5 ½ Stunden.
Die Höhenlage von Schiras beträgt 1.500 Meter ü.d.M.
13. Schiras
Auf einer Erkundungstour durch Schiras besuchen u.a. die Nasir-ol-Molk-Moschee mit ihren bunten
Fenstern, den Naranjestan-Garten oder »Garten der Orangenbäume«, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt,
und das Hafis-Mausoleum. Der persische Dichter Hafis besang die Liebe und den Wein als mystische
Gottesgeschenke. Seine Dichtkunst und Freiheit des Denkens wurden von Goethe zutiefst bewundert, der
Hafis im »West-östlichen Divan« ein literarisches Denkmal setzte. Danach schlendern Sie an der Zitadelle
vorbei über den nahe gelegenen Vakil-Basar. Hier werden hochwertige Textilien, Teppiche, Gewürze und
Schmuck angeboten. Besonders der südliche Teil um den Moshir-Hof ist mit seinen Kunsthandwerks- und
Antiquitätengeschäften sehenswert. Machen Sie zwischendurch eine Pause in einem traditionellen Teehaus.
Am Abend können Sie das wunderschön beleuchtete Shah-Cheragh-Heiligtum von außen bewundern (wenn
Sie Glück haben, gelingt es dem Reiseleiter, Sie mit hineinzunehmen).
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Das Homa Hotel ist auch heute Ihre Unterkunft.
Das Frühstück ist im Preis enthalten.
Den Einlass in das Shah-Cheragh-Heiligtum in Schiras können wir nicht garantieren. Normalerweise ist
Nicht-Muslimen der Eintritt verboten; manchmal wird er – abhängig von der Gruppengröße, dem Reiseleiter
und den Personen am Einlass – dennoch erlaubt. Sollte Ihnen kein Einlass gewährt werden, können Sie die
Moschee nur von außen betrachten und den Gebetsgesängen lauschen.
Sie dürfen keine Rucksäcke mit in das Shah-Cheragh-Heiligtum nehmen. Kleine Handtaschen sind erlaubt.
Das Filmen und Fotografieren ist strengstens untersagt (außer mit Mobilfunkgeräten).
14. Schiras, Persepolis und Naqsh-e Rostam
Heute fahren Sie nach Persepolis, in die »Stadt der Perser«. Das UNESCO-Weltkulturerbe liegt am Fuße des
Berges Kuh-e Rahmat nördlich von Schiras und ist die wohl eindrucksvollste historische Stätte im Iran.
Obwohl Alexander der Große die Stadt zerstören ließ, sind hier glücklicherweise noch sehr viele
beeindruckende Reliefs und Säulen erhalten geblieben. Nach einer ausführlichen Besichtigung fahren Sie
zur nicht weit entfernt liegenden Nekropole der Achämenidenkönige Naqsh-e Rostam. Ihre Grabstätten sind
mit riesigen Reliefs geschmückt, die in die Felswände geschlagen sind. Wieder zurück in Schiras, besuchen
Sie das Mausoleum des Dichters Saadi und das Korantor. Hier treffen sich viele Einheimische, um den Tag
gemeinsam ausklingen zu lassen. Das Tor enthält in seinem mittleren Bogen einen Koran, der die Reisenden
segnen soll. Oberhalb des Tores führt ein Weg zur Grabstätte des Sufi-Dichters Khwaju Kermani. Von hier
aus hat man einen fantastischen Blick über die Stadt.
Das Homa Hotel ist auch heute Ihre Unterkunft.
Frühstück und Abendessen sind im Preis inkludiert.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 135 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 2 Stunden.
Für die Besichtigung von Persepolis und Naqsh-e Rostam bitten wir Sie, feste Schuhe zu tragen und
ausreichend Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme) sowie Trinkwasser mitzunehmen.
In die Ausgrabungsstätten dürfen Sie keine Rucksäcke mitnehmen. Kleine Handtaschen sind erlaubt.
15. Abflug von Schiras und Ankunft zu Hause
Am frühen Morgen werden Sie zum Flughafen von Schiras gebracht und fliegen voraussichtlich um 3:45 Uhr
über Istanbul zurück nach Deutschland. Die Landung auf Ihrem Wunschflughafen in Deutschland erfolgt am
Vormittag.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 16 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 30 Minuten.
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Reiseverlauf
Der Iran, das alte Persien, ist ein kulturelles Märchen. Und während Märchen üblicherweise in einer weit
zurückliegenden Zeit spielen, von denen oft nur eine traumhafte Vorstellung bleibt, leben sie hier fort. Was
sicher daran liegt, dass Sie nach dem Flug von Ihrem Wunschflughafen via Istanbul an jenem Ort landen, der
Schauplatz all dieser Geschichten aus 1.001 Nacht war. Kermanschah 1 war die Sommerresidenz der
Könige des Sassanidenreiches von 226 bis 650. Die Steinreliefs von Taq-e Bostan trotzen seither Wind und
Regen und zählen dennoch zu den feinsten und besterhaltenen Beispielen persischer Kultur. Die
Felsenreliefs von Bisotun, in Kangavar die Reste des Anahita-Tempels, das ewige »Schatzbuch« im
Ganj-Nameh-Tal, das in drei Sprachen den Weltschöpfer preist, und das 5.000 Jahre alte Hamadan 2, von
wo sich die Heiligen Drei Könige nach Bethlehem aufgemacht haben – sie alle sind das Vorwort zu unserem
Märchen.
Spätestens seit dem »Medicus« kennen wir Persien als Keimzelle der modernen Medizin. Die Weltsicht des
Ibn Sina hat Philosophen wie Leibniz und Newton befeuert, und ohne die lange Liste persischer
Mathematiker würde manchem Schüler viel Kummer erspart bleiben. Oder hatten Sie etwa Freude an der
Lösung kubischer Gleichungen? Die aber verdanken wir Omar Khayyam seit gut 1.000 Jahren. Im
Avicenna-Mausoleum ruht die sterbliche Hülle von Abu Ali Ibn Sina. So viel Ehrerbietung muss sein,
dann belehrt die weltweit größte Wasserhöhle Ali Sadr jeden, der den Iran für einen Wüstenstaat hält. Für
die Fahrt durch die fantastischen Säle mit unterirdischen Seen und Wasserläufen, in denen sich Girlanden
von Stalagtiten spiegeln, müssen wir das Boot nehmen. Übernachten im stillen Schoß der Erde wäre reizvoll,
aber das Grand Hotel in Zandschan 3 will uns heute Abend mit persischen Spezialitäten verwöhnen.
Feuertempel heißen die Orte der Verehrung, in deren Inneren eine heilige Flamme der Reinigung brennt.
Takht-e Soleiman 4 oder »Thron des Salomon« war solch ein Feuerheiligtum, wo sassanidische
Großkönige an religiösen Zeremonien teilnahmen, bis die Anlage in den 620er Jahren zerstört wurde.
Seit zehn Jahren ist sie Weltkulturerbe, und ganz bestimmt nicht wegen ihrer zauberhaften Lage an einem
tiefblauen Quellsee. Der aber verleitet uns zu einer Wanderung durch die Travertinhügel-Landschaft von
Berenjeh, bevor in den streng nach Zünften gegliederten Basargassen von Zandschan unser Tag ausklingt.
Auch die ehemalige Sultansresidenz Soltanije, die »Kaiserliche«, ist natürlich Weltkulturerbe, aber genau
betrachtet bedarf es weder hier noch an dem überwältigenden Grabmal Imamzadeh Hossein in Qazvin
solcher Hinweise, weil deren unermessliche Pracht und kulturelle Bedeutung so oder so jede
Vorstellungskraft übersteigt. Es wird Ihnen warm werden, vor allem ums Herz, weshalb wir für unseren
Abend in Teheran 5 den malerischen Stadtteil Darband gewählt haben, wo an den Cafés ein Wildbach
vorbeirauscht, der angenehme Kühlung mitbringt.
Unvorstellbar, aber hier stehen sie: die Dekorationsschale aus dem 4. Jahrtausend v.Chr., das Speichenrad
aus dem 2. Jahrtausend v.Chr., die Werkzeuge der Neandertaler, 8.000 Jahre alte Menschen- und
Tierfiguren, Buchmanuskripte und persische Miniaturmalereien auf chinesischem Papier von 753. Alles im
Iranischen Nationalmuseum. Man verlässt es stumm, und das bleibt auch so: im Kashan 6 der Teppiche,
Granatäpfel und des Rosenwassers. Im persischen Fin-Garten des Safawidenkönigs Abbas I., einer der
schönsten Gärten im Iran und Weltkulturerbe. Und schließlich im Heiligtum von Agha Ali Abbas und seinem
Bruder Schahzadeh Mohammed in Badrud. Danach wollen Sie nur noch eins: am Rande der Wüste Dasht-e
Kavir den Sternenhimmel von der Dachterrasse des Matinabad Desert Eco-Camp bewundern. Vor sich eine
Karaffe Rosenwasser.
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Die grandiose Landschaft um Matinabad 7 verleitet zum Laufen. Oder Sie nehmen das Kamel. Und weil Sie
ganz sicher ein Interesse daran haben, dass die Faszination der windgeblasenen Sanddünen noch lange
erhalten bleibt, pflanzen wir ein Bäumchen, das einmal seinen Teil dazu beitragen wird, die Erosion zu
verhindern. In Natanz, der grünen Wüstenstadt, sehen Sie das Leben mit den Augen eines 12-Jährigen, und
wenn wir im historischen roten Dorf Abyaneh die Wildbäche gezählt haben, was nicht leicht wird, weil sie
sich zum Teil unter den Häusern durchwinden, fehlt nur noch der abendliche Kochkurs bei einer iranischen
Familie, um sich für Stunden wie ein Perser zu fühlen.
Eine Woche und wir haben schon Wunderwelten für Wochen gesehen. Aber das Beste kommt heute. 1.001
Nacht am Tag. Die über jeden Superlativ erhabene schönste Stadt Persiens: Isfahan 8 9, Herzkammer der
Teppichkunst, der Stoffdrucke und Miniaturmalerei. Strahlender Leitstern für atemberaubende Bauwerke
und herzerwärmende Gärten. Die 33-Bogen-Brücke und die Khaju-Brücke, die künstlerische Glanzleistung
der armenisch-apostolischen Vank-Kathedrale, die 40 Säulen des Chehel-Sotoon-Palastes, das
Weltkulturerbe Imam-Platz als »Abbild der Welt«, die Königsmoschee mit der himmelblauen Zwiebelkuppel,
den 50 Meter hohen Minaretten und dem überwältigenden Eingangsportal des Kalligrafen Ali Reza. Damit
Sie vorbereitet sind: Allein für die Moschee wurden 18 Millionen Steine und über 470.000 Kacheln verbaut.
So weit die Pflicht, danach die Kür.
Der Platz des Imam, mit fast neun Hektar der zweitgrößte der Welt, verwandelt sich am Abend zu einem
Treffen der Generationen und Kulturen. Eine romantische Atmosphäre legt sich über das Areal und
verzaubert Mensch und Stunde. Wir zaubern beim Picknick mit und noch lange danach in unseren Gefühlen.
Heiß, staubig, öd und leer, so stellt man sich eine Wüstenstadt vor. Vergessen Sie’s. Sie werden in Yazd 0
q einen Reichtum finden, der Ihre Augen übergehen lässt. Und Geschichten, die an den Nerven zerren, aber
keine Märchen sind: das zarathustrische Erbe der sagenumwobenen Schweigetürme, in denen die Priester
ihre Toten ablegten, damit sie von Geiern und Krähen gefressen werden. Der Innenhof im
Moshir-al-Mamalek Hotel ist ein Ort der Ruhe, durch den ein blaues Wasserband plätschert. Er bringt Sie auf
andere Gedanken, und spätestens in der abendlichen Teestube sind die Geier vergessen.
Yazd von seiner besten Seite, das ist heute dran. Der Dowlatabad-Garten, die architektonische
Schmuckschatulle Persiens. Der zarathustrische Feuertempel, dessen Flamme die Anwesenheit Gottes
symbolisiert und bereits 500 n. Chr. gebrannt haben soll. Jame, der himmelblaue Traum einer Moschee, das
Wassermuseum und am Abend die ehemalige Karawanserei Zein-o-Din auf der alten Seidenstraße. Leckeres
Abendessen und Sternenhimmel inklusive.
Schade eigentlich. Von der ersten persischen Residenzstadt Pasargadae w ruhen im Zagros-Gebirge nur
noch die Säulen der großen Empfangshalle und das monumentale Grabmal Kyros II. im Strom der Zeit.
Weltkulturerbe zwar, aber das hilft den ehemals blühenden Festgärten, in dem jetzt das Kenotaph des
Königs steht, nur noch wenig.
Das ändert sich grundlegend, wenn nach dem 2.450 Meter hohen Pass die Stadt der Rosen, Nachtigallen
und Dichter vor uns liegt. Sie gilt als Wiege der persischen Zivilisation, trägt den Beinamen »Garten des
Iran«, und ein Hauch märchenhafter Romantik ist immer dabei, wenn sich in Schiras e Vergangenheit und
Gegenwart begegnen. Goethe war voller Bewunderung über den Freigeist des Dichters Hafis und setzte ihm
im »West-östlichen Divan« ein literarisches Denkmal. Das echte sehen wir heute, dann noch so ein
Wunderwerk, die Nasir-ol-Molk-Moschee, und schlussendlich öffnet sich im historischen Zentrum das Portal
des Vakil-Basars für uns. Baubeginn im 10. Jahrhundert, Karawansereien und Badehäuser inbegriffen. Aber
sehen Sie selbst. Vielmehr, lassen Sie sich treiben durch Jahrhunderte Tinnef und Tand, Kunst und
Kostbarkeiten.
Eigentlich blieb keine andere Wahl, als Persepolis r, die »Stadt der Perser«, ans Ende unserer Reise zu
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legen. Ein Höhepunkt unter Höhepunkten. 520 vor Christus gegründet und 330 danach von Alexander dem
Großen zerstört. Die Ära dazwischen scheint einzig das Ziel gehabt zu haben, der Nachwelt zu zeigen, was
große Kunst ist: die Apadana-Halle, das Tor der Nationen, das Stierkapitell mit Menschenkopf, das Relief der
Priester, die Inschriften. Was kann danach noch kommen? Ein Abend unter Einheimischen, am Korantor in
Schiras, wo die Menschen den Tag ausklingen lassen und unter dem mittleren Bogen der Reisende gesegnet
wird. Danach noch einen atemberaubenden Blick über die Stadt, dann beginnt unweigerlich das letzte
Kapitel des Märchens: Fasten Your Seat Belt. Und wieder Zu Hause t, werden Sie noch eine Weile damit zu
tun haben, allmählich aus Ihren persischen Träumen wieder aufzuwachen.
Leistungen bei Chamäleon
= Wunderwelten-Reise mit höchstens 12 Teilnehmern
= Durchführungsgarantie ab 4 Teilnehmern
= Linienflug mit Turkish Airlines von Deutschland über Istanbul nach Kermanschah und zurück von Schiras.
Mögliche Abflughäfen: Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt a.M., Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig,
München, Nürnberg, Stuttgart
= Reiseminibus mit Klimaanlage
= Übernachtungen in Hotels sowie 2 Übernachtungen im Matinabad Desert Eco-Camp
= Täglich Frühstück, 1 x Picknick, 12 x Abendessen
= Kochkurs, Baumpflanzen und Kamelreiten in Matinabad
= Besuch eines Zurkhaneh in Isfahan
= Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
= Reiseliteratur
= 100 m² Regenwald auf Ihren Namen
= Deutsch sprechende Chamäleon-Reiseleitung
Abreisedatum / Preis € 15 Tage Wunderwelten-Reise
01.05.15
2.899 €
15.05.15*
3.099 €
05.06.15*
09.10.15
2.899 €
08.04.16
2.899 €
15.04.16
3.099 €
2.899 €
02.10.15
2.899 €
Preishinweise
= Einzelzimmerzuschlag: 499 € bzw. bei den Abreisen 15.05.2015 und 05.06.2015: 549 € (Die Reisen sind zwei
Tage länger.)
= Rail & Fly (ICE-Bahnfahrt innerhalb Deutschlands): 99 € (2. Klasse) bzw. 179 € (1. Klasse)
= Anschlussflug (AT) mit Lufthansa oder Austrian Airlines: ab 229 €. Mögliche Abflughäfen: Graz, Linz, Wien
= Anschlussflug (CH) mit Lufthansa oder Swiss Air: ab 259 €. Mögliche Abflughäfen: Basel, Genf, Zürich
= Business-Class-Flug-Aufpreis: ab 1.500 €
= * Auf diesen Reisen besuchen Sie die Bakhtiari-Nomaden im Kuhrang-Tal. Die Reisen sind 2 Tage länger. Hier
finden Sie das veränderte Tag-für-Tag-Programm.
Anschlussprogramme
= 3 Tage Anschlussprogramm Istanbul
Hinweise zum Verlauf Ihrer Reise
= Falls einzelne der genannten Unterkünfte nicht verfügbar sind, wird eine möglichst gleichwertige Alternative
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gebucht.
Bei den angegebenen Fahrzeiten handelt es sich um die reine Fahrtdauer. Pausen und Fotostopps bleiben
unberücksichtigt.
Bürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen für ihren Aufenthalt im Iran
ein Visum. Visagebühren sind nicht im Reisepreis eingeschlossen. Ihr Reisepass muss noch mindestens 6
Monate über die Reise hinaus gültig sein. Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Beiblatt
»Wichtige Visainformationen«, das Sie nach der Buchung zusammen mit den Bestätigungsunterlagen
erhalten. Chamäleon empfiehlt deutschen Staatsbürgern die Visabeschaffung über die Firma Visa Dienst
Bonn GmbH & Co. KG. Österreichischen und Schweizer Staatsbürgern empfehlen wir die Visabeantragung
über deren Partner Kurier Service (AT) bzw. Consular Service Fly GmbH (CH). Wenn Sie eine andere
Staatsbürgerschaft besitzen, erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei Chamäleon oder direkt bei der
zuständigen Botschaft nach aktuellen Einreisebestimmungen, Antragsformalitäten und Visagebühren.
Einreise- und Visabestimmungen können sich kurzfristig ändern. Auskünfte erteilen auch die zuständigen
Konsulate oder Botschaften.
Wichtig: Seit dem 23.09.2011 ist mit dem Visaantrag eine Kranken- und Unfallversicherungspolice einer
anerkannten iranischen oder ausländischen Versicherungsgesellschaft in schriftlicher oder elektronischer
Form vorzulegen.
Da Sie auf dieser Reise viele Moscheen und Heiligtümer besichtigen und es auch in Privathäusern und vielen
Teestuben üblich ist, die Schuhe auszuziehen (die Schuhe bleiben vor dem Eingang des Gebäudes stehen),
empfehlen wir Ihnen, offene Schuhe mitzunehmen, die sich schnell an- und ausziehen lassen. In einigen
Moscheen müssen Frauen Tschadors tragen. Diese werden in einem solchen Fall am Eingang ausgeteilt.
Bei den Reisen mit Abreise am 15.05.2015 und am 05.06.2015 besuchen Sie die Bakhtiari-Nomaden im
Kuhrang-Tal. Die Reisen sind 2 Tage länger.
Wir freuen uns, dass Sie sich für eine unserer neu ins Programm aufgenommenen Reisen entschieden
haben. Mit großem Einsatz werden die Reiseleiter/-innen Sie begleiten, sich um das Organisatorische
kümmern und Ihnen in allen Belangen hilfreich zur Seite stehen. Dennoch bitten wir um Ihr Verständnis,
wenn bei den ersten Terminen der Reise möglicherweise bestimmte Abläufe noch nicht optimal gelöst oder
eingespielt sind. In Zusammenarbeit mit unserer örtlichen Agentur werden wir alles tun, damit die Reise für
Sie zu einem einmalig schönen Erlebnis wird.
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