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Flugblatt - Anti-Rassismus

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Einladung zur Veranstaltung
„Besorgte Bürgerinnen und Bürger“?
Pegida in Ost und West
DONNERSTAG, 05. FEBRUAR 2015
17.00 UHR BIS 19.30 UHR
LANDTAG NRW, RAUM E1 A 16
© CARUSO PINGUIN
Seit Oktober 2014 demonstrieren jeden Montag in
Dresden mehrere tausend Menschen unter dem Motto „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des
Abendlandes“(Pegida). Diese „Montagspaziergänge“,
die mit wenigen hundert Teilnehmenden relativ klein
begannen, wuchsen rasant an. Im Januar 2015 ließen
sich bis zu 25.000 Menschen mobilisieren. Sie protestieren gegen die Aufnahme von Flüchtlingen, gegen
eine angebliche „Islamisierung“ und die Zuwanderungsgesellschaft im Allgemeinen. Zugleich äußern sie
ein starkes Unbehagen über die Politik der etablierten
Parteien.
Das Phänomen Pegida ist längst nicht mehr nur auf
Dresden beschränkt. In vielen Städten, auch in NRW,
nehmen sich RechtspopulistInnen die Dresdener Demonstrationen zum Vorbild für eigene Aktionen. Eine
erste Kundgebung in NRW fand am 8. Dezember 2014
in Düsseldorf statt. Anders als von den Veranstaltenden
erwartet, versammelten sich jedoch nur 400 DemonstrantInnen vor dem Landtag. Sowohl die Pegida-Demonstrationen in Bonn, Köln und Duisburg als auch die
nachfolgenden Versammlungen in Düsseldorf blieben
mit 150 bis 600 TeilnehmerInnen vergleichsweise klein.
In Nordrhein-Westfalen nehmen Personen aus dem extrem rechten Spektrum und Mitglieder von NPD, „Die
Rechte“ und „Pro NRW“ an den Protesten teil. Dennoch erreicht Pegida Milieus, die sich zuvor nicht an
rechtspopulistischen Demonstrationen beteiligt haben.
Erfreulicherweise bringen Tausende von BürgerInnen
auf großen Gegendemonstrationen ihre Ablehnung der
rassistischen Forderungen von Pegida zum Ausdruck
und setzen Zeichen für eine offene und demokratische
Gesellschaft.
Was treibt die Menschen auf die Straße? Welche ideologischen Gemeinsamkeiten halten Pegida zusammen?
Gibt es Unterschiede zwischen den Gruppierungen im
Osten und der im Westen? Warum entstand gerade
jetzt ein solches Phänomen und wo liegen die Ursprünge dafür? Wie sollten wir Grüne politisch auf diese Demonstrationen reagieren? Anhand dieser und anderer
Fragen wollen wir in der Diskussion mit ExpertInnen aus
Wissenschaft und der Arbeit gegen Rechtsextremismus
das Phänomen Pegida näher analysieren. Wir freuen
uns auf die Diskussion mit Ihnen und Euch.
PROGRAMM
17.00 UHR ANKUNFT UND KAFFEE
17.20 UHR BEGRÜSSUNG
17.30 UHR INPUT: „PEGIDA IN NRW“
Carolin Hesidenz
Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus
im NS-DOK der Stadt Köln
17.45 UHR INPUT: „PEGIDA IN SACHSEN“
David Begrich
Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V.
in Sachsen-Anhalt
18.00 UHR INPUT: „GESELLSCHAFTLICHE
EINSTELLUNGEN“
Prof. Dr. Beate Küpper
Hochschule Niederrhein
18.15 UHR DISKUSSION UND AUSTAUSCH ÜBER
UMGANG UND STRATEGIEN GEGEN PEGIDA
19.20 UHR AUSBLICK
19.30 UHR ENDE VERANSTALTUNG
Hinweis: Die Veranstalterin macht von ihrem Hausrecht Gebrauch. Personen, die der rechtsextremen
Szene angehören oder durch rassistische Äußerungen auffallen, werden von der Veranstaltung ausgeschlossen.
Verena Schäffer,
Sprecherin für Innenpolitik und
Strategien gegen Rechtsextremismus
ANMELDUNG
Bitte bis zum 03.02.2014 bei Hasret Karacuban per Mail hasret.karacuban@landtag.nrw.de oder telefonisch unter
0211/884 4321 anmelden.
ANFAHRT:
Mit den Straßenbahnlinien 704, 709 und 719 ab Düsseldorf-Hauptbahnhof, Haltestelle Landtag/Kniebrücke
Veranstalterin: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag NRW, Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf
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