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06 - Camberger Anzeiger

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6
Usinger Anzeigenblatt
29. Januar 2015
„Kommissar Spaghetti“ und die „Piratten“
Klassiker und Neuerscheinungen bei der Lesenacht in der Grundschule am Hasenberg – 185 Teilnehmer genießen Ambiente
NEU-ANSPACH (ugo). Sie
ist mittlerweile schon zur
Tradition geworden, die Lesenacht an der Grundschule
am Hasenberg. Für einen
Abend wird der Klassenraum zum gemütlichen Kinderzimmer mit Schmusetieren, Decken und stimmungsvoller Beleuchtung.
Damit es noch interessanter
wurde, durften die kleinen Zuhörer der ersten und zweiten Klassen zur vorgelesenen Geschichte
auch noch malen und basteln.
Zur Stärkung fanden sich in den
verschiedenen Frühstücksboxen
Brote, Obst und Knabbereien.
Noch etwas zu trinken und schon
konnte es losgehen.
38 Mütter und Väter waren
zum Vorlesen gekommen, um
den 185 angemeldeten Schülerinnen und Schülern spannende
Geschichten vorzutragen. Die
Eltern müssen nicht mehr dazu
überredet werden, denn mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass es sehr viel Spaß
macht. Und die meisten kommen
wieder und bringen andere Vorleserinnen und Vorleser mit. Das
macht die recht umfangreiche
Arbeit der Organisatoren einfacher.
Die beginnt bereits im Oktober mit der Suche nach geeigneten Büchern. Spannende Geschichten sollen es sein, die in
den vorgegebenen eineinhalb
Stunden gut vorgelesen werden
können. Die „Büchereimütter“,
die die Lesenacht vor neun Jahren ins Rollen brachten, wissen
vom täglichen Besuch der Kinder
schon einmal, was gerade aktuell
gefragt ist und bringen das in die
Vorschlagsliste ein. Was bei der
letzten Vorlesenacht bei den vier
Jahrgängen gut angekommen ist,
Eine gemütliche Atmosphäre fördert den Spaß am Zuhören: Das Konzept der Grundschule geht auf.
kommt natürlich auch wieder in
die engere Auswahl. Sind die
entsprechenden Bücher ausgesucht, werden Einladungen an
die Schüler verschickt, Plakate
gedruckt und aufgehängt.
Hier können sich die Schüler
dann vor den Weihnachtsferien
einen Buchtitel aussuchen und
sich für die Teilnahme in der entsprechenden Gruppe anmelden.
Neun bis 15 Schülerinnen und
Schüler hat jede Gruppe, das
geht normalerweise auf. Sind es
dann zu einem Buch doch einmal
mehr Anmeldungen, wird auch
dafür eine Lösung gefunden.
Schließlich soll es den Kindern
ja Spaß machen und ihre Lesefreude fördern. Das ist die Idee,
die dahinter steckt. Und sie geht
auf, das merkt man im Anschluss
an die Lesenacht bei den Besuchen der Schulbücherei.
Um 18 Uhr starteten die 94
Schüler der acht ersten und zweiten Klassen. Als Bestseller zeigten sich wiederum der „kleine
Drache Kokosnuss“ und die „Hexe Lilli“. Aber auch „Piratten“,
die „Vulkanos“ und „Kommissar
Kugelblitz“ sorgten für große
Spannung in den verschiedenen
Klassenzimmern. In Raum 17
lauschten Anna, Elli, Jasmin, Anna, Veronika, Nika, Sofia, Tonia,
Loredana und Silas den Stimmen
der Vorleser Bettina Hergett und
Klaus Velte, neugierig, ob Philipp und Anne aus dem Buch
„Das Geheimnis des Zauberkünstlers“ das Rätsel um den
„Großen Houdini“ lösen werden.
Die Buchreihe „Das magische
Baumhaus“ von Mary Pope Osborne ist den meisten Kindern
hier schon bekannt, ab und zu
ließ die Aufmerksamkeit etwas
nach und die mitgebrachten Taschenlampen erschienen interessanter.
Dann wurde eine kurze Pause
eingelegt und schon waren alle
wieder mit von der Partie. Von
den Größeren der dritten und
vierten Klassen kamen 91 Schüler zur Lesenacht. Auch hier waren Krimis gefragt. Es gab eine
„Soko Ponyhof“ und „Kommissar Spaghetti“ kam wieder zum
Foto: Golbs
Einsatz. „Hu-Hubertus“ war dabei, „Elvany“ und auch die „Fünf
Freunde“.
Die Organisation der Lesenacht hat Birgit Marzy letztes
Jahr von Birgit Olschewski übernommen. Ihr zur Seite standen
Sabrina Blut und Sina Eid. Den
Büchertisch, an dem Eltern Bücher kaufen und der Schulbücherei spenden können, gab es
selbstverständlich auch wieder.
Organisiert hat ihn Tamara Kohlen, bereits seit Beginn der Lesenacht dabei. Dort standen während der Vorlesestunden die Bücherei-Helferinnen Helga Hoffmann, Alina Laspe, Martina
Niessing und Steffi Krippner den
Eltern mit Rat und Tat zur Seite.
Auf den Spuren
der Kelten-Göttin
TREISBERG (red). Eine Reise durch sieben Königreiche in
die eigene Kindheit steht am
Sonntag, 8. Februar, von 14 bis
18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Schmitten-Treisberg (Hunoldstaler Straße 8) auf dem Programm. Anlass ist das Fest „Imbolc“ Anfang Februar, das in alten Zeiten als Fest zu Ehren der
keltischen Göttin Brigid, Muttergöttin und Schutzherrin von Vieh
und Ernte galt. Gemeinsam mit
Stefanie Bieber (Harfenbegleitung) lädt die Treisberger Erzählkünstlerin Walburga Kliem zu
einem besonderen musikalischen
und erzählerischen Nachmittag
für Frauen ein. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro (Partnerpreise für beste Freundinnen,
Mutter/Tochter auf Anfrage). Anmeldungen sind bis 2. Februar
bei Walburga Kliem unter der
Rufnummer 06084 / 951636 oder
walburper
E-Mail
an
ga.kliem@t-online.de möglich.
Mehr unter www.meine-lichtblicke.de im Internet.
Ab 9.30 Uhr
offene Türen
RIEDELBACH (red). Zu
einem Tag der offenen Tür lädt die
Max-Ernst-Schule in Riedelbach
für Samstag, 7. Februar, von 9.30
bis 12.30 Uhr ein. Alle Viertklässler der umliegenden Grundschule
mit ihren Eltern können an diesem
Tag die Schule kennenlernen. Um
9.30 Uhr wird der Tag in der Mensa von der Schulleitung mit einer
kurzen Informationsveranstaltung
eröffnet. Danach gibt es kleine
Vorführungen, Ausstellungen und
Darbietungen aus der Unterrichtsarbeit und den Arbeitsgemeinschaften. Schüler der 9. und 10.
Klassen bieten Führungen durch
die Schule an; Lehrkräfte und die
Schulleitung stehen für Informationsgespräche zur Verfügung.
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