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KUNST
Ein Projekt des Kultusministeriums
Niedersachsen zur Förderung
begabter Schülerinnen und Schüler
im Fach Kunst.
Der Katalog erscheint anlässlich der
Ausstellung TALENT FÖRDERN!
-Ergebnisse der Hochbegabtenförderung
im Bereich Bildende Kunst / Region
Braunschweig- in der Malerkapelle am
Elm, Königslutter
3
4
Inhalt
6 Bericht zur Arbeit der
Hochbegebtenförderung
9 Ziele der Talentförderung
10 Maria Andruszkiewicz
12 Marlene Bart
Impressum
16 Sarah Breitbarth
18 Ariana Dietze
Katalog zur Ausstellung
TALENT FÖRDERN!
in der Malerkapelle am Elm,
Königslutter
Auflage: 300 Exemplare
Redaktion: Michael Ewen,
Rainer Jaeger, Jürgen B. Kuck,
Regine von Monkiewitsch
Fotografien und
grafische Gestaltung:
Michael Ewen
Druck: Oeding Druck
Braunschweig
22 Petra Iona Dudea
24 Charlotte Grimm
26 Lisa Heissenberg
30 Katharina Herrmann
32 Szenen aus dem Kursalltag
34 Simon Iselt
38 Nina Kaul
40 Lennart Kudla
42 Jandra Pabst
44 Nils Peter
48 Sophie Schubert
50 Maria Trezinski
54 Philipp Ulita
56 Tonio Vakalopoulos
Förderpartner:
Familie Dietze, Oeding Druck,
Braunschweig
58 Gruppenarbeit
Titelbild: Lisa Heissenberg
64 Projektleitung
60 Exkursion Heidberg-See
62 Exkursion HBK
5
Bericht
zur Arbeit in der
Hochbegabtenförderung
von Schülerinnen und
Schülern im Fach Kunst,
Region Braunschweig
Michael Ewen, StR
Rainer Jaeger, OStR
Jürgen B. Kuck, StD
Regine v. Monkiewitsch, OStR’
6
Die Idee
Eine Förderung von Hochbegabten
im Bereich der Bildenden Kunst ins
Leben zu rufen, war von vornherein
als Projekt mit Versuchscharakter geplant, wobei im Vorfeld divergierende
Vorstellungen zur Umsetzung im Diskurs mit Fachkollegen1 der Braunschweiger Schulen und
Hochschullehrern der Kunsthochschule Braunschweig harmonisiert
werden mussten.
Der Begriff
Die divergierenden Vorstellungen
entzündeten sich vor allem am Terminus „Hochbegabung“ oder „Exzellenzförderung“, der zwar in
entsprechenden Broschüren und in
der Literatur differenziert definiert
wird, gleichwohl gerade für den
Kunstbereich nicht unbesehen übertragbar ist. Anders als auf anderen
geistes- oder naturwissenschaftlichen Gebieten, insbesondere aber
im Fach Musik, gibt es im Fach Bildende Kunst keine verbindlichen Gütekriterien, die beispielsweise auf
handwerkliche Fähigkeiten oder
formsprachliche Qualitäten wie die
Fähigkeit deskriptiv Menschen darzustellen, reduziert werden können.
Dies hat letztlich seine Ursache im
erweiterten Kunstbegriff, der in den
RRL (Rahmenrichtlinien) durch den
Bildbegriff ersetzt wurde.
Dem zufolge zählen alle menschli-
chen Fähigkeiten, die einen visuellen
Ausdruck finden, potentiell zu den
Themenfeldern des Faches Kunst.
Dies findet seinen Niederschlag in
den Definitionen der drei Sachbereiche: Massenmedien, Bildende Kunst,
Gestaltete Umwelt, die problemorientiert und sachbereichsübergreifend
zum Gegenstand des Unterrichts gehören.
mative Verarbeitung von Themen
und Problemen bedeuten kann.
Ein weiterer wesentlicher Schwierigkeitsgrad ergibt sich aus der Koppelung von Theorie und Praxis, die in
den RRL vorgeschrieben ist. Hochbegabungen können sich also nicht nur
in den ästhetisch-praktischen Fähigkeiten der drei Sachbereiche zeigen,
sondern gleichwertig auch auf kunstgeschichtlichem, kunstwissenschaftlichem und kunsttheoretischem
Gebiet.
Zum Vorgehen
Angesichts der offenen und kaum
eingrenzbaren Möglichkeiten, die
eine Förderung eröffnen, war es aus
pragmatischen Gründen zunächst erforderlich, diese einzugrenzen und
praktikable Organisationsformen zu
bilden.
Letzteres eröffnet zudem fließend
Bezüge zu fächerübergreifendem
Lernen, etwa in Religion, Mathematik, Werte und Normen, Geschichte,
Literatur, etc.
Noch wesentlicher zeigt sich das Problem einer Exzellenzförderung, wenn
ausschließlich von den Resultaten
ästhetischer Praxis her Kriterien entwickelt werden. Denn die ästhetische
Praxis eines Heranwachsenden ist in
besonderem Maße schulischen und
anderen, zum Beispiel medialen Einflüssen unterworfen, was eine affir-
Zudem ist niemals genau zu ermitteln, in welcher Form eine Eigenständigkeit des zu fördernden Schülers
an den Ergebnissen der ästhetischen
Praxis erkennbar wird oder ob ein besonders differenzierter Kunstunterricht Früchte trägt.
Die naheliegendste Frage war, wie
überhaupt als förderungswürdig
erachtete Schüler aktiviert werden
könnten. Zudem musste eine Reduktion des Einzugsgebietes erfolgen.
Im Gespräch mit Frau Stobbe und
Herrn Walter einigten wir uns darauf,
dass die Förderung zunächst auf
Braunschweiger Schulen beschränkt
werden sollte.
Ebenso war die Personenzahl von
Schülern und Lehrern auf ein Verhältnis von etwa eins zu fünf als
sinnvoll erachtet worden, woraufhin
an die Fachbereichsleiter Kunst der
zehn Braunschweiger Gymnasien
und Gesamtschulen die Aufforde-
rung erging, jeweils drei Schüler zu
benennen, die als förderungswürdig
erachtet wurden.
Auf Empfehlung der Fachberaterin
Kunst, Frau Märgner-Beu, wurden
neben dem Fachleiter Jürgen B.
Kuck, Regine von Monkiewitsch, Rainer Jaeger und Michael Ewen als
Lehrbeauftragte benannt. Als zentraler Förderungsort wurde die Raabeschule ausgewählt, da sie von allen
Braunschweiger Schulen die großzügigsten Räume und die beste Ausstattung bietet. Die Schule besitzt
drei helle, auf einer Ebene angelegte, große Kunsträume, Staffeleien, variable Tische und den
Anforderungen des Kunstunterrichtes entsprechende Medien. Nach Bedarf könnte auch auf ein Fotolabor
zurückgegriffen werden. Außerdem
gibt es für die Schule eine gute Verkehrsanbindung.
Ausdrücklich wurde festgelegt, dass
den vier verantwortlichen Lehrern
eine experimentelle Vorgehensweise
ermöglicht wird, um in einer Art Pilotprojekt grundsätzliche Erfahrungen
zu sammeln, die dann nach etwa ein
oder zwei Jahren in Form von Kolloquien, Ausstellungen oder Ähnlichem
kommuniziert werden sollen. Der
nachfolgende Bericht liefert nach
etwa drei Jahren eine erste Grundlage.
Bericht
Wir, die Lehrbeauftragten Michael
Ewen, Rainer Jaeger, Jürgen Kuck,
und Regine von Monkiewitsch,
haben uns zunächst in mehreren Sitzungen abgestimmt und sind dann
zu der Übereinkunft gelangt, die
Hochbegabtenförderung in Anlehnung an die Grundlehre der HBK im
Fachbereich „Freie Kunst“ zu organisieren.
Dazu haben wir in der ersten Zusammenkunft mit den Schülerinnen und
Schülern, die von den Braunschweiger Gymnasien benannt worden
waren, zunächst die mitgebrachten
künstlerischen Arbeitsproben in
einem Kolloquium gewürdigt. Schnell
wurde erkennbar, dass die Arbeitsergebnisse der zu fördernden Schüler
und Schülerinnen sich entweder auf
den Bereich Malerei und Grafik beschränkten oder das Themenfeld
Manga betrafen. Lediglich ein Schüler war im Themenbereich Film aktiv.
Wir hatten nunmehr die Wahl, entweder an den Ergebnissen und dem
Problembewusstsein der Schüler anzuknüpfen und hier eine Entwicklung
in Richtung eigenständiger, künstlerischer Gestaltung zu fördern, oder
von vornherein auf das Angebot
einer erweiternden Palette von Ausdrucksformen, die die Schülerinnen
bislang noch nicht ins Blickfeld ge-
nommen hatten, zu zielen, zum Beispiel durch das Anbieten bestimmter
Techniken wie plastisches Arbeiten,
Pastell, Fotografie, neue Medien etc.
oder bestimmte Methoden akademischer Menschendarstellung, Stillleben, Landschaft etc.
Wir wurden uns einig, dass eine
ernsthafte Exzellenzförderung im
Fach Kunst nur an der Förderung der
individuellen Sichtweise anknüpfen
kann und dass wir uns hier auf einen
mühsamen Prozess der Ausbildung
vorhandener Fähigkeiten einlassen
müssen. Dieser Prozess erfordert
Geduld und Zeit und ist in keinem
Fall als lineares Fortschreiten prognostizierbar. Vielmehr müssen Umwege und Verwerfungen möglich
sein, die aber nur dann sinnvoll sind,
wenn sie auf der individuellen Einsicht des zu Fördernden beruhen.
Das hat zur Folge, dass gerade keine
Ergebnisse erzielt werden müssen,
die zum Beispiel einer repräsentativen Präsentation entsprechen, wie
etwa im Wettbewerb „Jugend gestaltet“ gefordert. Umgekehrt ist nicht
ausgeschlossen, dass solche Ergebnisse entstehen, wie zum Beispiel
das Titelbild zum Wettbewerb „Jugend zeichnet und gestaltet“ beweist.2
Überspitzt formuliert muss, wenn
eine Studierfähigkeit an der HBK angestrebt wird, gerade nicht eine vor-
schnelle Verfestigung der Bildsprache erfolgen, sondern die Bereitschaft zum temporären Scheitern
gefördert werden mit Blick auf ein
alternatives, immer wieder neu hervorzubringendes Werk. In den Gesprächen mit den verantwortlichen
Hochschulprofessoren waren wir uns
einig, dass dieses Kunstschaffen
auch altersgemäß zu beurteilen ist.
Die Ziele einer Exzellenzförderung für
Jugendliche müssen notwendigerweise andere sein als die Ziele für
die Förderung Erwachsener, die an
der Hochschule studieren. Deshalb
7
haben wir einen Mittelweg gewählt,
der auch die Vermittlung von Sachkenntnissen in kursartiger Form zulässt, zum Beispiel Aktzeichnen oder
das Besuchen von Museen. Im Zentrum steht aber die individuelle Aufarbeitung eigener Themen und
Techniken.
Zu berücksichtigen war aber auch,
dass nicht alle Schüler gleichermaßen in der Lage waren und sind,
diese Eigenständigkeit zu realisieren.
Deshalb haben wir bei fast jedem
Arbeitstreffen offene Themen angeboten, die realistisch, abstrahierend
oder symbolhaft umgesetzt werden
konnten (z.B.: „Verknüpfungen, Verstrickungen“ oder „Innenwelten-Außenwelten“), aber nicht verpflichtend
waren. Frei war dabei auch die tech-
nische Umsetzung. Gearbeitet wurde
mit mitgebrachten und zur Verfügung
gestellten Materialien.
Als Organisationsform hatten wir uns
schnell darauf geeinigt, eine möglichst große Stundenzahl zu bündeln,
was nur an Wochenenden bzw.
samstags möglich war. Wir trafen
uns von 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr, so
dass den Schülern ein großer zusammenhängender Zeitraum zur Verfügung stand.
8
Prinzipiell hätte die Möglichkeit bestanden, die Schüler auf die vier
Lehrkräfte aufzuteilen (eins zu fünf).
Wir haben davon Abstand genommen und fördern die Gruppe im
Team, um vor allem in der Gruppe
selbst offene und variable Kleinteams zu ermöglichen, denn schon
bald stellte sich heraus, dass ein besonderer Attraktionspunkt für die
Schüler die Begegnung mit Gleichgesinnten war.
Als eine sinnvolle Organisationsform
führten wir, durchaus vergleichbar
mit der Praxis an der HBK, Zwischenund Abschlussbesprechungen der
am Projekttag erzielten Ergebnisse
durch.
Diese Besprechungen nahmen etwa
ein Drittel der gesamten Arbeitszeit
in Anspruch und waren für die Schüler ein großer Ansporn, da sie hier
ihre Tätigkeiten und Fähigkeiten von
allen Teilnehmern gewürdigt sahen.
Darüber hinaus erwerben sie in den
Abschlussbesprechungen die Kompetenzen, sich über ihre eigenen und
auch über andere künstlerische Arbeiten zu äußern, Kriterien für die
Bewertung zu entwickeln und diese
auch zu verbalisieren.
Organisch sind aus diesem Austausch Anregungen für eigene, neue
Bildfindungen erwachsen. Zudem ist
während der Gespräche ein Gespür
für die Notwendigkeit entstanden,
das eigene künstlerische Denken vor
dem Hintergrund zeitgenössischer
Kunstkonzepte zu reflektieren.
1 im Folgenden wird aus Gründen der Lesbarkeit nur noch die
grammatikalisch männliche Form verwendet.
2 Vergleiche die Abbildung von Philipp Ulita auf Seite 58 und
das nebenstehende Titelbild zum 14. Landeswettbewerb
JUGEND GESTALTET
Ziele der Talentförderung:
1. Künstlerische Haltung ausbilden und entwickeln
Hier steht nicht in erster Linie das durch künstlerische Techniken vermittelte Ergebnis im Vordergrund, sondern die Fähigkeit,
eine eigene Haltung zur Kunst zu entwickeln, die auch die Bereitschaft einschließt, sich mit dem hisstorischen wie aktuellen
Kunstdiskurs auseinanderzusetzen.
2. Impulse geben
Es herrscht das Prinzip des offenen Arbeitens vor, d.h. die Schüler arbeiten an den Themen, die sie jeweils beschäftigen. Durch
intensive Einzelgespräche wird die Bereitschaft zum Diskurs
und damit auch zur Intensität des künstlerischen Ausdrucks gefördert. Dies schließt selbstverständlich auch eine Beratung
technischer Umsetzungsfragen und -möglichkeiten mit ein.
Schülern, die keine eigenen Themen bearbeiten wollen, bieten
wir ein Thema an, dass eine große inhaltliche wie gestalterische
Offenheit bietet.
3. Gesprächskompetenz fördern
Die eigene künstlerische Position bzw. das künstlerische Ergebnis wird im Plenum selbstbewusst vor der Gruppe vertreten.
Dies trägt zur individuellen Sprachkompetenz wie auch sozialen
Kompetenz bei.
4. Kritik- und Konfliktfähigkeit entwickeln
Im Plenum Argumente sowohl für die eigene sowie für die jeweiligen anderen
künstlerischen Positionen durch eine sprachliche Annäherung
zu finden, sich zu reiben und Stellung zu beziehen, fördert
neben der Konfliktfähigkeit die Bereitschaft zur Relativierung
der eigenen Position und somit auch eine selbstkritische Distanz gegenüber der eigenen Arbeit.
5. Vielfalt kennen lernen
Durch das Zusammenkommen von 20 bis 25 Individualisten ist
schon eine Vielfalt sowohl durch die jeweiligen Persönlichkeits-
strukturen wie der künstlerischen Fähigkeiten und Interessen
vorgegeben, die eine Bereicherung für Alle bedingen und fruchtbar als Potential genutzt werden.
6. Teamfähigkeit fördern
Trotz des starken Hangs zum Individualismus ist auch für einen
Künstler heute zunehmend die Teamfähigkeit eine Kernkompetenz, auf die er nicht verzichten kann, da Kunstprojekte und
Kunstproduktionen oftmals nur im Team umsetzbar sind.
Hier können Schüler lernen, nicht nur die Kompetenz der anderen für sich fruchtbar zu machen, sondern auch gemeinsame
Projekte zu realisieren.
Diese Teamfähigkeit wird sicherlich bei gemeinsamen Ausstellungen besonders herausgefordert.
7. Förderung von Strategien zur künstlerischen Selbstfindung
Das Suchen nach dem Weg, eine künstlerische Position zu finden und diese evtl. auch in Frage zu stellen, Erschwernisse und
Widerstände zu überwinden, Erwartungshaltungen zu entwikkeln und zu hinterfragen, gesellschaftliche Rahmenbedingen
sich bewusst zu machen, sind Voraussetzungen einer Strategie
künstlerischer Selbstfindung und damit auch integrale Bestandteile der Plenumsgespräche.
8. Förderung des Querdenkens und Experimentierens
Die Überwindung des normativen, vordergründigen und klischeehaften Denkens wie die Bereitschaft der Reibung an sowohl individuellen und gesellschaftlichen Themenfeldern ist
Voraussetzung für den Mut zum Experiment, zu einer Erforschung des eigenen Ausdruckswillens, die dem gestellten
Thema gerecht wird.
9. Förderung des Abstraktionsvermögens
Eine künstlerische Position und Konzepte zu entwickeln, fordert
das Ausdrucks- und Abstraktionsvermögen heraus; daher muss.
die Fähigkeit, aus dem Abstrakten das Konkrete abzuleiten oder
umgekehrt, gefördert werden.
9
Natalie Andruszkiewicz
Braunschweig
Raabeschule Braunschweig
10
Natalie Andruszkiewicz, am 10.September 1992 in Braunschweig geboren, besucht die 12. Klasse des
Gymnasiums Raabeschule.
<<Alles, was in mir steckt, möchte
ich nach außen tragen. Mit künstlerischer Arbeit fällt es mir oft leichter
als mit Worten. Möglicherweise bin
ich auf diesem Wege der Kunst begegnet.>>
Ohne Titel, Fotomontage, 50 x 50 cm
11
Komposition, Fotomontage,
30 x 30 cm
Ohne Titel, schwarze Zeichentusche auf Papier, 50 x 70 cm, 3x
Marlene Bart
Salzgitter
Martino-Katharineum
Braunschweig
12
Zwei Hasen, Acryl auf Stoffmuster, 60 x 80 cm
13
Ohne Titel, Tripychon, Acryl auf Leinen, Mittelfeld: 110 x 90 cm, Flügel: 90 x 70 cm
14
Blauer Akt, Acryl auf Leinen, 80 x 60 cm
Frau mit Blüte, Acryl auf Leinen, 80 x 60 cm
15
Akt, Kohle auf Papier, 60 x 40 cm
Im Bad, Dreitafelbild, Acryl auf Leinen, 70 x 50 cm je Tafel
Sarah Breitbarth
Meinersen
Gymnasim Meinersen
16
Ich bin geboren am 13. Juni 1993 in Gifhorn, gehe in die 12. Klasse des Gymnasiums Meinersen.
Künstlerisch bin ich sehr vielfältig interessiert, meine bevorzugten Techniken
sind Acryl, Zeichnen, Aquarell, Tusche
und Installation.
Schon früh hatte ich großes Interesse
am künstlerischen Gestalten und an
künstlerischen Ausdrucksformen. Ich
habe an drei Ausstellungen teilgenommen und nehme seit 2008 an der Talentförderung teil.
Nach meinem Abitur und einem Auslandsjahr möchte ich etwas mit Kunst
studieren.
Ohne Titel, Pastell auf Papier, 40 x 50 cm
17
Performence von Sarah Breitbarth im Flur der Raabeschule
Ariana Dietze
Abbenrode
Wilhelm-Gymnasium
Braunschweig
18
Die künstlerische Entwicklung
vollzieht sich ein Leben lang
und es ist schwer zu sagen in
welche Richtung sie geht... ich
hoffe nur das sie mit mir geht.
S. 18, Petra 1,
Fotosequenz,
je Foto 30 x 46 cm
S. 19, Petra 2,
Fotosequenz,
je Foto 30 x 40 cm
19
20
S. 20: Ohne Titel,
Mischtechnik auf Leinen,
110 x 80 cm
S. 21 links: Ohne Titel,
Mischtechnik auf Papier,
70 x 50 cm
2. 21 rechts: Ohne Titel,
Mischtechnik auf Leinen,
110 x 80 cm
21
Petra Iona Dudea
Braunschweig
Wilhelm-Gymasium
Braunschweig
22
Ich bin am 5. Juni, 1992 in Klausenburg, Rumänien, geboren, und besuche zurzeit das Wilhelm-Gymnasium
in Braunschweig. Durch meine Familie beschäftige ich mich schon seit
meiner Kindheit mit der Kunst - als
Erstes mit Musik, später gewann ich
am Malen und Zeichnen größeres Interesse. Ich habe an verschiedenen
Kunst- und Zeichenwettbewerben,
meist mit Erfolg, teilgenommen, und
möchte die Kunst auch später zu
meinem Beruf machen, wobei ein
Modedesign-Studium als ein erster
Schritt in die Richtung vorgesehen
ist.
Portrait Ariana, Mischtechnik auf Leinen, 79 x 50 cm
23
Selbstbildnis, Mischtechnik auf Leinen, 70 x 50 cm
Ohne Titel, Acryl auf Leinen, 80 x 110 cm
Charlotte Grimm
Braunschweig
Neue Oberschule
Braunschweig
24
Ich bin am 5. Mai 1993 geboren und
besuche bis nächstes Frühjahr noch
die Neue Oberschule in Braunschweig. Was nach dem Abi genau
kommt, ist noch nicht ganz geklärt,
aber sicher ist, dass die Kunst ein
zentraler Bestandteil von diesem großen Unbekannten sein soll, und das
absolut kompromisslos. Gemalt und
gezeichnet habe ich schon immer;
über Mangas gelang mir dann in der
fünften Klasse der langsame Übergang zur ‚ernsteren’ Auseinandersetzung mit der Sache an sich, und über
die Jahre kristallisierte sich dann heraus, dass Kunst – in welcher ihrer
vielfältigen Formen auch immer – für
mich der vermisste rote Faden ist, so
essentiell wichtig, dass es unvorstellbar ist, auch nur darüber nachzudenken, sie nicht in den Mittelpunkt
meines Lebens zu rücken, wenn ich
dann frei bin, zu entscheiden, womit
ich den Rest meiner Zeit verbringen
will. Ob es nun direkt Freie Kunst
wird, oder doch der Weg in die Kunstvermittlung; oder; oder... – Kunst
wird mich nicht loslassen, und das ist
gut so!
Schlafende, Kohle auf Papier,40 x 30 cm
25
Die Stadt, Mischtechnik auf Papier, 50 x 70 cm
Lisa Heissenberg
Vechelde
Hoffmann-von-FallerslebenSchule, Braunschweig
26
Lisa Heissenberg, geboren 1991, Sozialisation erlebt an der Hoffmannvon-Fallersleben-Schule, frisch
gebackener Kunststudent an der
Hoschschule für Bildende Künste.
Zeichnet und malt, egal ob Manga,
Cartoon, realistisch, expressionistisch oder "irgendwie was eigenes".
Fotografiert auch ganz gerne.
Verdammt zu späterem Dasein als
Kunstlehrer, klammert sich derzeit
aber noch an den Glauben, den totalen Durchbruch zu schaffen und irgendwann in aller Munde zu sein.
Will sich irgendwann einen Koboldmaki aufs linke Schulterblatt tätowieren lassen, weiß aber auch, dass das
irgendwie 'ne komische Idee ist.
Selbstbildnis,
Acryl auf
Malkarton,
65 x 50 cm
27
Rückenfigur in Blau, Acryl auf Malkarton, 70 x 50 cm
Akt mit blauen Strümpfen, Acryl auf Malkarton, 70 x 50 cm
28
Komplementär, Diptychon, Acryl auf Leinen, je Tafel 40 x 50 cm
29
Sitzendes Kind,
Fineliner und Aquarell
auf Papier, 20 x 27 cm
Oben: Portraitstudien,
Aquarell auf Papier,
30 x 60 cm
Mitte: Ohne Titel,
Acryl auf Leinen, 40 x 40 cm
Oben rechts: Haltestelle,
Kugelschreiber auf Papier,
40 x 30 cm
Katharina Herrmann
Meinersen
Gymnasium Meinersen
30
Meine Arbeit zeichnet sich hauptsächlich durch Figurinen aus. Diese
stelle ich auf verschiedenste Weise
dar, je nach Idee oder Intention. Es
lässt sich dadurch auch ein Zusammenhang zu meinem Berufswunsch
des Modedesigners bzw. – künstlers
herstellen. Es ist mir wichtig, Mode
und Kunst miteinander zu verbinden.
Figurine 1, Acyl auf Papier, 60 x 40 cm
31
Figurine 2, Acyl auf Papier, 60 x 40 cm
Figurine 3, Kohle auf Papier, 40 x30 cm
Figurine 4, Buntstift auf Papier, 40 x30 cm
32
SZENEN AUS DEM KURSALLTAG
33
Simon Iselt
Braunschweig
Wilhelm-Gymnasium
Braunschweig
34
Sich an der Norm zu messen, nicht
aber die Norm zu begreifen, ist ein
Kunstwerk in der Lage. Kunst ist
immer wahr oder falsch, gut oder
böse. Die Fähigkeit der Kunst aber,
einen solchen Ausdruck in ein Kunstwerk zu fassen, ist die Fähigkeit,
auch die Norm zu überblicken.
Ohne Titel, Diptychon, Acryl auf Malkarton, je Tefel 60 x 60 cm
35
Ohne Titel, schwarze Zeichentusche a.P., 40 x 30 cm
36
Ohne Titel, Acryl auf Malpappe, 60 x 40 cm
Ohne Titel, Acryl auf Malpappe, 60 x 75 cm
37
Ohne Titel, Bleistift auf Papier, 50 x 70 cm
Nina Kaul
Braunschweig
Gymnasium Neue Oberschule
Braunschweig
38
Ich bin am 02.02.1993 in Braunschweig
geboren und besuche zur Zeit die 12.
Klasse der Neuen Oberschule. Da ich
mich schon von klein auf für Kunst und
Kreativität begeistere, wird mein späteres
Berufsbild vermutlich auch diese Richtung einschlagen, egal ob es etwas mit Architektur oder Medien zu tun haben wird.
Momentan habe ich eine Vorliebe für Ölmalerei, insbesondere Portraits, entdeckt
und bin nach jedem einzelnen Bild wieder
erstaunt, wie sich meine Maltechnik von
Bild zu Bild verändert und hoffentlich optimiert.
Zerstörung..., Mischtechnik auf Rigipsplatte, 60 x 70 cm
39
Kind 1, Öl auf Leinen, 30 x 24 cm
Kind 2, Öl auf Leinen, 30 x 24 cm
Lennart Kudla
Hondelage
Martino-Katharineum
Braunschweig
40
Natur, Installation,
verschiedene Materialien
und Fundstücke
Jandra Pabst
Meinersen
Gymnasium Meinersen
42
Geb. 10.07.1992
Künstlerisch aktiv bin ich schon seit
meiner frühen Kindheit, wobei ich
durch Kunstkurse gefördert wurde.
Bei der Talentförderung bin ich seit
etwa 2 Jahren mit dabei.
Meine Vorlieben in der Kunst sind vor
allem Menschendarstellungen mit
verschiedenen Materialien. Ich bevorzuge Bleistift, Tinte und Öl für meine
Bilder.
Beruflich kann ich mir auch gut vorstellen in den künstlerischen Bereich
zu gehen (z.B. Industrial Design).
Auge, Bleistift auf Papier, 50 x 50 cm
43
Ohne Titel, Öl auf Leinen, 40 x 80 cm
Ohne Titel, Diptychon, Mischtechnik auf Papier, je Bild 40 x 50 cm
Nils Peter
Braunschweig
Hoffmann-von-FallerslebenSchule, Braunschweig
44
Persönlich interessiere ich mich sehr für
allerlei Fantasie oder Traumwelten,
Sagen, Märchen und dergleichen. Eben
diese versuche ich wiederum in meine
Werke, meist mit Grafit und Aquarellfarben, aber ab und an auch mit Ölkreiden
und Acryl, einfließen zu lassen.
Zum Thema Fortschritte sollte man bemerken, dass man bekanntlich nie wirklich auslernt.
Davon abgesehen kann ich zweifelsohne
behaupten, dass ich vieles von dem, was
ich heute weiß und beherrsche, erst
durch die Hochbegabtenförderung erlernen konnte.
Mit meinem Blick auf die Zukunft soll die
Kunst auch weiterhin einen zentralen Aspekt in meinem Leben ausmachen, wobei
eine Kombination aus freier Arbeitsmöglichkeit und gleichzeitiger Lehrstelle
durchaus wünschenswert wäre. Mal
sehen wie weit ich komme.
Paar, Mischtechnik auf Papier, 70 x 78 cm
45
Mann mit Hut, Mischtechnik auf Karton, 80 x 70 cm
Ohne Titel, Mischtechnik auf Papier, 110 x 84 cm
46
Ohne Titel, Mischtechnik auf Papier, 50 x 70 cm
Ohne Titel, Mischtechnik auf Papier, 30 x 38 cm
47
Träger 1, Bleistift auf Papier, 100 x 70 cm
Träger 2, Acryl auf Papier, 100 x 70 cm
Sprayer, Tinte auf Karton, 35 x 30 cm
Sophie Schubert
Braunschweig
Gymnasium Kleine Burg
Braunschweig
Lehramtsstudium
48
Ballett, Mischtechnik auf Papier, 30 x 40 cm
49
Das blaue Mädchen, Triptychon, Buntstift auf Papier, 42 x 48 cm je Bildtafel
Maria Trezinski
Braunschweig
Hoffmann-von-Fallersleben-Schule
Braunschweig
50
Ich bin am 01.03.1994 in Braunschweig geboren und somit zur Zeit
16 Jahre alt. Ich arbeite hauptsächlich mit Acryl, Tinte und Bleistift, aber
auch digital auf dem Computer.
Hauptinhalt meiner Bilder sind meist
fiktive junge Menschen, die ich in
realistischer Malweise darzustellen
versuche. Inspiriert werde ich von
Musik, Modefotografien, Jugendkulturen und Bildern von alten Meistern,
jedoch auch von Gegenwartskünstlern.
S. 50: Ohne Titel, Acryl auf Leinen, 60 x 40 cm
S. 51 links: Selbstbildnis, Acryl auf Leinen, 60 x 40 cm
S. 51 rechts: Ohne Titel, Acryl aauf Leinen, 30 x 50 cm
51
52
Kopf im Profil, Rötel auf Papier, 50 x 70 cm
Kopf im Dreiviertelprofil, schwarze Zeichentusche auf Papier, 50 x 70 cm
Portrait einer Frau
Bleistift auf Papier
70 x 50 cm
53
Philipp Ulita
Braunschweig
Gymnasium
Martino-Katharineum
Braunschweig
Studium
der Filmwissenschaft
in Mainz
54
Geboren am 14.Oktober 1988 in
Braunschweig. Abitur am Gym. Martino Katharineum im Jahr 2008.
Kunst für mich: ein Andersmachen
des Bisherigen.
Ihre Pflicht: Müdgewordene Augen
neu zu motivieren, gewohnte Strukturen ungewöhnlich machen. Ein Denken zu schüren, welches Kontexte, je
nach Belang erkennt, schafft oder
tötet.
Habe nach dem Abitur ein Jahr im
Rahmen eines FSJ-Kultur im Städtischen Museum BS gearbeitet und
studiere nun in Mainz Filmwissenschaft und Philosophie.
Der praktische Umgang mit der
Kunst fehlt in diesem Zweig meines
Lebens, hoffe er wächst zu einem
schaffenden Stamm zurück.
Ohne Titel, Öl auf Pappe,
100 x 70 cm
55
Wo ich wohne und arbeite, Aquarell, Bildsequenzen, 29,7 x 21 cm
Tonio Vakalopoulos
Braunschweig
Wilhelm-Gymnasium
Braunschweig
Studium an der
Fachhochschule
Salzgitter-Wolfenbüttel
56
in der talentförderung war ich filmerisch tätig und habe als abschluss
eine dokumentation über die sitzungen erstellt. interessant war es nicht
nur, das projekt zu dokumentieren,
interessant war auch der künstlerische aspekt während des filmens,
wie z.b. die bildkomposition. in meiner freizeit versuche ich auch andere
filmgenres zu produzieren, da aber
der dokumentarfilm meistens nur
wenige kosten mit sich bringt, bleibe
ich häufig in dieser filmgattung.
momentan studiere ich medienmanagement an der ostfalia in salzgitter
und hoffe später in einem beruf kreativ mit medien arbeiten zu können.
57
Gruppenarbeit
58
Sarah Breitbarth
Lennart Wolter
Katharina Herrmann
Bildbeispiele aus einer Fotoserie >
59
60
EXKURSION ZUM HEIDBERG-SEE
61
62
EXKURSION ZUR HBK
63
Projektbetreuung
64
Michael Ewen
Jürgen B. Kuck
Rainer Jaeger
Regine von Monkiewitsch
65
Jürgen B. Kuck
Rainer Jaeger
Regine von Monkiewitsch
Michael Ewen
66
AUSSTELLUNG IN DER
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