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Menschen – Länder – Emotionen
Besuchen Sie uns online: www.fernweh-winter.de
Mainz – Groß-Gerau – Wiesbaden
Programm 2014/2015
RANGE ROVER EVOQUE
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Abbildung zeigt Sonderausstattung
Im Range Rover Evoque trifft innovatives Design auf die legendären Fähigkeiten eines echten Land Rover. Als erstes SUV ist der Range Rover Evoque
mit optionaler 9-Stufen-Automatik erhältlich. Damit ist er nicht nur effizient
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Kraftstoffverbrauch (l/100 km) außerorts 4,5, innerorts 6,0, kombiniert 5,0; CO2-Emission 133 g/km; CO2-Effizienzklasse A. Alle Angaben
wurden nach dem Messverfahren RL 80/1268/EWG ermittelt.
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* Zuzüglich monatlich € 0,– (inkl. Versicherungssteuer) für die GAP-Versicherung. Ein Leasingangebot,vermittelt für die Land Rover Bank, eine Zweigniederlassung der
FGA Bank Germany GmbH, Salzstraße 138, 74076 Heilbronn.
Impressum
Liebe Fernweh-Winter- & Abenteuer-Freunde,
Herausgeber
wir haben es uns zum Ziel gemacht, Ihnen die schönsten Bilder, die größten Abenteuer, die spannendsten Geschichten und die Einzigartigkeit unserer Natur auf der
Großbildleinwand zu präsentieren.
Im Jahre 2010 entstand die Idee zu diesem Projekt. Damals ahnte niemand, was
daraus werden würde…
Den Anstoß zur Umsetzung gab Rüdiger Nehberg, alias „Sir Vival“, als erster Referent beim Fernweh-Winter.
Nun feiern wir fünfjähriges Bestehen und sind zur erfolgreichsten Vortragsreihe
dieser Art im Rhein-Main-Gebiet herangewachsen.
Wir freuen uns daher besonders, dass Rüdiger die Vortragsreihe 2014/2015 zum
Jubiläum am 8. November 2014 eröffnet.
Neben Mainz und Groß-Gerau ist nun auch Wiesbaden Veranstaltungsort des
Fernweh-Winters. Im Museum Wiesbaden zeigen wir Ihnen einige ausgewählte
Multivisionsshows und LIVE-Reportagen.
Wir bedanken uns bei Dr. Alexander Klar, Direktor des Museums, dass wir an diesen Tagen im Landesmuseum zu Gast sein dürfen.
VS-Consulting UG
(Haftungsbeschränkt)
Darmstädter Straße 78
64521 Groß-Gerau
Geschäftsführer
Markus Gruse
Gestaltung, Satz, Druck
Texte / Fotos
Markus Gruse, teilnehmende Referenten,
M. A. Oeltjebruns, Christopher Günther
Auflage
16.000 Exemplare
Abbildungsnachweis
Das Copyright der Fotos liegt bei den
jeweiligen Referenten und Einrichtungen, die
uns die Abbildungen freundlicherweise zur
Verfügung gestellt haben.
Druckfehler, Irrtümer und Änderungen vorbehalten.
Herzlichst,
Ihr Team vom Fernweh-Winter
Online-Tickets unter: www.fernweh-winter.de
3
Inhalt
Unsere LIVE Abenteuer 2014/2015
Eröffnung mit Max Semsch und Rüdiger Nehbeg
SAISONSTART
Saison-Start-Festival mit Live-Musik.............................7
Around OZ ............................................................................................................8
Mit dem E-Bike um Australien – Max Semsch
Lagerfeuergeschichten ..................................................................10
Survival - Abenteuer - Menschenrechte – Rüdiger Nehberg
Abenteuer Sahara ......................................................................................12
700 Kilometer auf alten Karawanenwegen – Andrea Nuß
Masuren ...................................................................................................................14
Eine Reise in das Herz Europas – Dirk Bleyer
Costa Rica ..............................................................................................................16
Naturparadies zwischen Karibik und Pazifik – Stephan Schulz
4
Korsika ......................................................................................................................18
Wilde Berge & weites Meer – Walter Steinberg
Paradies Erde ...................................................................................................20
Unterwegs zu den Schönheiten der Welt – Reiner Harscher
Schottland .............................................................................................................22
Mystik der Highlands und Inseln – Reiner Harscher
SPECIAL
Abenteuer Weltumrundung ........................................................24
Aus dem Logbuch eines Privatpiloten – Reiner Meutsch
Regenwälder .............................................26
Leben im Dschungel –
Sandra Hanke und Dieter Schonlau
Inseln des Nordens ...........................28
Abenteuer am Polarkreis – Olaf Krüger
Specials, Seminare & Interviews
5 Jahre, 5 Meere .........................................................................................30
Eine Reise, die das Leben verändert – Mario Goldstein
Meine Reise zum Dalai Lama ..................................................32
Auf dem Landweg nach Indien – Mario Goldstein
Spitzbergen ......................................................................................................34
850 Kilometer mit dem Faltboot durch das Polarmeer –
Jürgen Schütte
Reisen und andere SPECIAL
Katastrophen .........................................36
Special Event – Herbert Feuerstein
Informationen, Tickets, Vorverkauf ..............................58
Großer Museumstag ..................................................................................... 42
Event
Digitale Fotografie .....................................................................................45
Seminar
Mainzer Skizzen .................................................46
Seminar
Aquarellieren auf Reisen ......48
Seminar
Rüdiger Nehberg .........................................................................................50
Bericht
Reiner Meutsch .............................................................................................54
Interview
5
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High Definition Audio Vision
Digitale Projektion auf höchstem Niveau.
MIT BILDERN GESCHICHTEN ERZÄHLEN!
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Ihr Publikum in Staunen.
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und hochauflösende HDAV Shows!
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5
Jahre
Menschen – Länder – Emotionen
Jubiläums-Festival
Mit spannenden Veranstaltungen und LIVE-Musik
Samstag, 8. November 2014
von 12:00 Uhr - 22:00 Uhr
Stadthalle Groß-Gerau
Mehr Informationen zu den Eröffnungsveranstaltungen finden Sie ab Seite 8
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nlässlich des 5-jährigen Jubiläums des Fernweh-Winters eröffnen wir
die kommende Vortragssaison mit einem Festival. An diesem Tag dreht
sich alles um das Thema Reisen und Abenteuer.
Wenn Sie auf der Suche nach dem nächsten Reiseziel, der Ausschau nach
einem neuen Reisefahrzeug oder der richtigen Ausrüstung für den nächsten
Trip sind – von unseren Partnern und Freunden erhalten Sie praktische
Tipps und Empfehlungen.
Am Nachmittag lädt Max Semsch Sie und die ganze Familie zu seiner
Multivisionsshow „Around OZ – mit dem eBike um Australien“ ein.
Rüdiger Nehberg zeigt am Abend in seiner LIVE-Reportage „Lagerfeuergeschichten“ die Geschichte seines aufregenden Lebens. Mehr zu diesen
Eröffnungsveranstaltungen erfahren Sie auf den folgenden Seiten.
Ein Tag mit vielen Eindrücken, spannenden Geschichten, wertvollen Informationen und beeindruckenden Bildern – Passende LIVE-Musik und ein
interessantes Rahmenprogramm runden diesen Tag ab.
Wir freuen uns auf Sie!
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Programm 2014 / 2015
Around OZ – Mit dem E-Bike um Australien
8
SAISONSTART
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in Kontinent, 187 Tage, 16.047 Kilometer –
Australien einmal anders erleben, das war
der große Traum des gebürtigen Münchners
Max Semsch.
Bei seiner neusten Reise umrundete er Australien 2012 auf einem Pedelec und unternahm
damit zugleich die bis dahin längste je durchgeführte E-Bike-Reise.
Er fuhr dabei einmal um den kompletten
Kontinent im Uhrzeigersinn von Sydney nach
Sydney, immer dem Highway Nr. 1 folgend.
In seinem Live-Vortrag erzählt Maximilian auf
eine mitreißende und sehr persönliche Art von
seiner ungewöhnlichen Reise.
Durch seinen packenden und oft selbstironischen Erzählstil nimmt er den Zuschauer mit auf
den fünften Kontinent und gibt ihm so das Gefühl auf der Reise selbst dabei gewesen zu sein.
Radeln bei 44 Grad, der Kampf gegen Fliegen
und tausende andere Insekten, orkanartiger
Gegenwind, lebensgefährliche Überholmanöver von 60 Meter langen Lastwagen sowie
unzählige weitere haarsträubende Momente,
sind ebenso Bestandteil der außergewöhnlichen Multivisionsshow wie die Schönheit
und Faszination der australischen Tier- und
Pflanzenwelt.
Da Elektromobilität ein immer wichtigeres
Thema in der Gesellschaft wird, geht Maximilian der Frage nach, ob die neue Technologie im
Alltag angekommen ist.
Außerdem zeigt er, wie die Technik funktioniert und beweist, immer mit einer Brise
seines bayrischen Humors, dass elektrische
Fahrräder ein Fortbewegungsmittel für jedes
Alter sind.
WER IST EIGENTLICH...
...Maximilian Semsch? Seit mehr als zehn Jahren ist der mehrfach preisgekrönte Reisefotograf und Filmemacher mit seiner
Kamera in der Welt unterwegs und reist bevorzugt mit dem
Fahrrad, um Land und Leute besser kennenzulernen.
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Around OZ
Mit dem E-Bike um Australien
LIVE Multivision
von und mit Maximilian Semsch
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SAISONSTART
Samstag, 8. November 2014
zum großen Jubiläums-Festival
um 14:30 Uhr
Stadthalle Groß-Gerau
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
Wenn er nicht unterwegs ist, lebt er zusammen mit seiner Frau in
München und arbeitet hauptberuflich als Fotograf, Referent und
Filmemacher.
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Programm 2014 / 2015
Lagerfeuergeschichten – Survival - Abenteuer - Menschenrechte
10
SAISONSTART
L
agerfeuergeschichten: Spannend, skurril,
aberwitzig, berührend, aufrüttelnd, authentisch und selbstironisch. Gäbe es die vielen Bilder
nicht, manche dieser Geschichten wären einfach
nicht zu glauben.
„Sir Vival“ erzählt von haarsträubenden Trainings
zur Reaktivierung verlorengegangener Instinkte,
von seinen Atlantiküberquerungen mit Fahrzeugen, die jeden Schiffsbauingenieur in den Wahnsinn treiben würden. Er berichtet von einem
700-Kilometer-Marsch „gegen“ einen 75-jährigen
Aborigine in Australien, der auch Nehberg alt
aussehen lässt. Oder von der Konfrontation mit
Krieg, Mord und Totschlag am Horn von Afrika
und im Urwald von Brasilien. Von Wüstendurchquerungen, Rüdiger als Schlangenbeschwörer
und Häftling in jordanischen Gefängnissen.
Dazu ein Mix aus Episoden wie jene von Omas
Gebiss in Rüdigers Suppe. Dann der radikale
Wandel vom Abenteurer zum Menschenrechtler,
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Lage chichten
als er Augenzeuge des drohenden Völkermorges
des durch eine mafiös gesteuerte Armee von
65.000 illegalen Goldsuchern an den YanomamiIndianern in Brasilien wird. Mit spektakulären
Aktionen schafft er den Ureinwohnern eine
starke Lobby. Und schließlich bringen ihn seine
Erfahrungen mit den Wüstenvölkern zur höchsten Lebenserfüllung:
Es ist der Einsatz gegen das Verbrechen weiblicher Genitalverstümmelungen. Er gründet die
Menschenrechtsorganisation TARGET, gegen den
Zeitgeist, gegen den Strom – stattdessen mit der
Kraft und der Ethik des Islam.
Beispiellos, pragmatisch, historisch. Und erfolgreich. Lagerfeuergeschichten - mit Filmszenen
und vielen Bildern. Nehberg live, pur, hautnah.
Die Zuschauer werden nach Hause gehen mit der
Devise: „Jetzt oder nie. Heute beginnt der Rest
des Lebens!“
WER IST EIGENTLICH...
...Rüdiger Nehberg? Der gelernte Konditormeister aus Hamburg
liebt das Abenteuer und ferne Länder. Er verkaufte die Konditorei
und hat mit vielen Aktionen den Yanomami-Indianern zu einem
Leben in akzeptablen Frieden verholfen. Später gründete er die
Survival – Abenteuer –
Menschenrechte
LIVE Multivision
von und mit Rüdiger Nehberg
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SAISONSTART
Samstag, 8. November 2014
zum großen Jubiläums-Festival
um 19:30 Uhr
Stadthalle Groß-Gerau
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
Menschenrechtsorganisation TARGET und setzt sich seitdem für Mädchen und Frauen in Afrika ein, welche aufgrund von Genitalverstümmelungen grauenhafte Schmerzen erleiden. Sein Einsatz wurde hierzulande mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse gewürdigt.
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Programm 2014 / 2015
Abenteuer Sahara – 700 Kilometer auf alten Karawanenwegen
12
A
uf den Spuren Alexanders des Großen
begibt sich Andrea Nuß auf einem alten
Karawanenweg zur geheimnisvollen Oase
Siwa.
Sie taucht ein in die Unendlichkeit der Wüste
und nimmt den Zuschauer mit in ein spannendes Abenteuer voller Herausforderungen
und Überraschungen. Ein Abenteuer, das bereits mit den aufwändigen und tückenreichen
Vorbereitungen der Expedition beginnt.
Um zu erfahren, wie Menschen mit ihren
Karawanen seit Urzeiten den entbehrungsreichen Weg durch die Sahara bewältigen, kaufte
Andrea Nuß fünf Kamele und engagierte zwei
ägyptische Oasenbauern als Begleitung.
Für sechs Wochen war diese kleine Schicksalsgemeinschaft weitab von jeder Zivilisation aufeinander angewiesen.
Sie durchlitten Sandstürme und Wassermangel und überstanden tagelange Märsche
durch öde Schotterfelder.
Die Wüste belohnte die Reisenden für die
Strapazen und entfaltete sich immer wieder in ihrer ganzen Schönheit und Magie.
Schließlich erwartete sie in der Oase Siwa das
mystische Fest der Sufis unter dem OktoberVollmond.
Es blieb nicht aus, dass zwischen einer westlichen Frau und zwei orientalischen Männern
zahlreiche Konflikte entstanden.
Doch gerade diese Schwierigkeiten sind ein
unendlicher Quell humorvoller und spannender Situationen, die den Zuschauer immer
wieder erheitern und in Staunen versetzen.
WER IST EIGENTLICH...
...Andrea Nuß? Während andere Kinder den Sandmann von
ihren Vätern vorgelesen bekamen, lauschte die 1969 geborene
Ingenieurstochter ihrem Vater abends seinen Geschichten
aus fernen Ländern, die er im Rahmen seiner Arbeit bereiste.
Dadurch entstand in früher Kindheit das Bedürfnis, hinaus in
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700 Kilometer auf alten
Karawanenwegen
LIVE Reportage
von und mit Andrea Nuß
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Dienstag, 18. November 2014
um 19:30 Uhr
Museum Wiesbaden, Vortragssaal
Einlass: 1 Stunde vor Beginn
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
die Welt zu reisen. Sie studierte Kunstgeschichte und arbeitet heute
als Fotojournalistin. Seit 1996 reist sie immer wieder zu den Beduinen in die Sahara. Seit 2003 arbeitet sie mit Beduinenfrauen in ihrem
Projekt „Frauen helfen Frauen“.
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Programm 2014 / 2015
Masuren – Eine Reise in das Herz Europas
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M
asuren, „Land der tausend Seen“ – niemand
kann genau sagen, wo es seinen Anfang
nimmt oder wo es endet. Die Sage erzählt, es
läge dort, wo Gott seine letzten Perlen ausstreute. Die flach gewellte, teils hügelige und von
zahlreichen Seen durchzogene Landschaft ist
eine einzigartige Natur- und Kulturregion.
Im äußersten Nordosten Polens wartet das
ehemalige Ostpreußen mit einer Vielzahl von
Sehenswürdigkeiten auf: Von gewaltigen mittelalterlichen Festungen wie der Marienburg über
eindrucksvolle historische Städte wie Thorn und
Danzig, verwunschene Dörfer im Seengebiet bis
hin zu weitläufigen Naturreservaten.
Seit Jahrhunderten waren die Masuren der
Boden heftiger Auseinandersetzungen verschiedener Völker. Auseinandersetzungen, die ihre
Spuren in die Seelen der Menschen gebrannt
haben.
Ob Adas, der Bauer, der ursprünglich aus der
Ukraine stammt und bis heute sein Feld mit Pferd
und Pflug bestellt; ob Iwona, Kind einer deutschpolnischen Familie, die mit ihrem Mann ein
erfolgreiches Fuhrunternehmen aufbaute oder
Gerda, die niemals ihre Heimatstadt verließ und
heute die einzige verbliebene Königsbergerin ist.
Sie alle verbindet eine tiefverwurzelte Liebe zu
ihrer Heimat und die ungebrochene Hoffnung auf
einen zukünftigen Platz im Herzen Europas.....
Sie sind dazu eingeladen, Dirk Bleyer, dem Buchautor und Leica-Fotograf, auf seiner Reise durch
Raum und Zeit zu folgen. Es ist seine Hommage
an eine einzigartige Region und deren Menschen.
Auf den Spuren von Marion Gräfin Dönhoff zeichnet er ein durchaus positives Bild dieser Region
und engagiert sich wie sie für Annäherung und
die deutsch-polnische Aussöhnung.
WER IST EIGENTLICH...
...Dirk Bleyer? Der angehende Ingenieur der Luft- und Raumfahrttechnik folgte seinem Herzen und ließ seinen Lebenstraum zum Beruf werden. Als Fotojournalist, Reiseerzähler
und Buchautor präsentiert er seit mehr als 15 Jahren seine
Dia-Multivisionen.
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Eine Reise in das
Herz Europas
LIVE Reportage
von und mit Dirk Bleyer
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Dienstag, 25. November 2014
um 19:30 Uhr
Landratsamt Groß-Gerau
Georg-Büchner-Saal
Einlass: 1 Stunde vor Beginn
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
Fast von Anfang an wurden seine feinhumorigen, aber tiefsinnigen
Shows mit dem begehrten Prädikat „Leicavision“ ausgezeichnet. Er
wurde in die Gesellschaft für Bild und Vortrag berufen und dort in den
Vorstand gewählt. In mehreren Ländern unterstützt er Hilfsprojekte.
15
Programm 2014 / 2015
präsentiert in
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Costa Rica – Naturparadies zwischen Karibik und Pazifik
16
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osta Rica ist ein Traum für jeden Naturliebhaber. Endlose Bilderbuchstrände wechseln
mit rauchenden Vulkanen, kühl-feuchte Nebelwälder mit hohen Bergen und Tälern.
Vor allem aber glänzt das kleine Land mit einer
überaus exotischen Tier- und Pflanzenwelt.
Zu Pferd, per Boot und mit öffentlichen Verkehrsmitteln war Stephan Schulz viele Monate
unterwegs.
Er durchwanderte in einem mehrtägigen
Urwaldabenteuer die Osa-Halbinsel und erlebte
vom Gipfel des fast 4000m hohen Cerro Chirripo den Sonnenaufgang. Er bestaunte farbige
Kraterseen und Lavaströme und erlebte, wie
unzählige Bastardschildkröten in einer Massenansammlung gleichzeitig ihre Eier ablegten.
Das absolute „Hai-Light“ der costaricanischen
Natur entdeckte er aber in Gewässern vor der
Isla del Coco.
Schwärme von Hammerhaien, Rochen oder
anderen Großfischen machen diesen Tauchplatz zum weltweiten Nonplusultra für jeden
Unterwasserfotografen. Die nächtliche Jagd der
Weißspitzenriffhaie findet dank der 3D-Technik
scheinbar mitten im Vortragssaal statt.
Abgesehen von den Naturerlebnissen wurde
die Reise auch von Begegnungen mit den Costaricanern stark geprägt: Neben dem Besuch
bei Indianerstämmen und deutschen Auswanderern begleitete er auch Wissenschaftler, die
im Urwald nach neuen pharmazeutischen Wirkstoffen suchten.
Erleben Sie Costa Rica in brillanter digitaler 3DProjektion – ein plastisches visuelles Erlebnis,
welches im Bereich der LIVE Reportage einzigartig im deutschsprachigen Raum ist.
WER IST EIGENTLICH...
...Stephan Schulz? Jahrgang 1974, beschäftigt sich seit 1989
intensiv mit der 3D-Fotografie. Im Herbst 2000 machte er
sein Hobby zum Beruf und präsentiert seitdem im gesamten
deutschsprachigen Raum seine fesselnden Live-3D-Shows.
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C Rica
Naturparadies zwischen
Karibik und Pazifik
LIVE 3D-Reportage
von und mit Stephan Schulz
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Main
Dienstag, 2. Dezember 2014
um 19:30 Uhr
Kurfürstliches Schloss Mainz
Forstersaal
Einlass: 1 Stunde vor Beginn
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
In der gesamten deutschsprachigen Vortragsszene gilt er als DER Spezialist in Sachen 3D. Seine Vorträge zählen bei vielen Filmfestivals zu
den Highlights. Seine Fotos erschienen in renommierten Reise- und
Fotozeitschriften wie „Terra“ oder „Unterwasser“.
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Programm 2014 / 2015
Korsika – Wilde Berge & weites Meer
18
K
orsika! Keine andere Mittelmeer-Insel vereint
auf so engem Raum solche Gegensätze:
Quirlige Städte existieren neben ursprünglichen
Dörfern. Schneebedeckte Zweitausender erheben
sich kaum 20 Kilometer vom glasklaren Meer
entfernt.
Schroffe Felsküsten im Westen stehen schier
endlosem Sandstrand der Ostküste gegenüber.
Neblige, kühle Buchenwälder thronen über duftender, sommerheißer Macchia.
Bergbäche waschen seit Urzeiten ihr Bett in den
Granit, gesäumt von einer Flora und Fauna, die
weltweit oft nur hier auf dieser Insel anzutreffen ist. Korsika ist zwar touristisch erschlossen,
doch diese Regionen sind begrenzt. Immer noch
dominieren einsame Bergwildnis, menschenleere
Küstenabschnitte und urige Wälder die Insel.
Korsika bedeutet deshalb auch: Abenteuer pur.
Seit vielen Jahren reisen der Profi-Fotograf Walter Steinberg und seine Frau, die Biologin
Dr. Siglinde Fischer, auf ganz eigene Art durch
die Wildnis der Welt. Ihr Motto: „by fair means“ –
unterwegs aus eigener Kraft.
Korsika haben die beiden in den letzten 20 Jahren
zu Fuß und mit dem Kajak in mehreren Reisen
kennengelernt. In ihrer Multivision zeigen die
beiden ihren Zuschauern Korsikas wilde Seite.
Sie dokumentieren nicht nur Landschaften und
ihr abenteuerliches Unterwegssein in einfühlsamen und brillanten Bildern, sondern auch die
Menschen, denen sie unterwegs begegneten.
Neben faszinierenden Einblicken in Korsikas
wilde Inselwelt lässt Steinberg seine Zuschauer
unmittelbar an seinen persönlichen Geschichten
teilhaben.
Ein unvergesslicher Einblick in die Schönheit der
größten französischen Insel.
WER IST EIGENTLICH...
...Walter Steinberg? Jahrgang 1961 – Der studierte Fotoingenieur ist seit über 30 Jahren vorwiegend mit dem Kanu unterwegs und bereist die wilden Gebiete der Nordhalbkugel. Neben
Korsika ist Alaska sein Hauptreiseziel.
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Kor
Wilde Berge & weites Meer
LIVE Multivision
von und mit Walter Steinberg
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Dienstag, 9. Dezember 2014
um 19:30 Uhr
Landratsamt Groß-Gerau
Georg-Büchner-Saal
Einlass: 1 Stunde vor Beginn
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
Seit 2008 ist er hauptberuflich Fotograf und Vortragsreferent.
Gemeinsam mit seiner Frau Siglinde Fischer hat er bereits mehr als
14.000 Kilometer paddelnd im Kajak verbracht.
19
Programm 2014 / 2015
Paradies Erde – Unterwegs zu den Schönheiten der Welt
20
D
er Weltreisende mit der Kamera führt seine
Zuschauer zu den schönsten Plätzen der
Welt, denn sie existieren noch: Paradiesische und
einzigartige Landschaften voller Kontraste und
Schönheit, eine intakte und faszinierende Natur
und Tierwelt, und Menschen, die friedlich in
exotischen Kulturen leben.
Reiner Harscher fesselt sein Publikum in einer
monumentalen LIVE-Reportage an die Großartigkeit unserer Erde. Der Zuschauer wird
bewusst eine positive Sichtweise erleben und
auch Plätze entdecken, von denen er einige auch
selbst bereisen kann.
Da sind die träumerischen Inseln der Südsee mit
türkisblauen Lagunen, die schönsten Berg- und
Seenlandschaften Patagoniens und die Eiswelt
riesiger Gletscher. Geysire auf dem südamerikanischen Hochland erinnern an die ersten Tage
der Schöpfung. Im Südwesten der USA tauchen
bizarre Felsformen und Canyons auf.
Unterwegs mit Helikopter und Rucksack führt Sie
der Fotograf zu den Juwelen der Rocky Mountains.
Auf dem indischen Subkontinent beobachtet
Harscher das karge Leben in der Wüste Thar und
taucht ein in das Gold der Pagoden von Myanmar.
Europa hat paradiesische Plätze zu bieten.
Vorderasien überrascht mit unerwartet schönen
Landschaften am biblischen Berg Ararat und mit
bizarren Tufflandschaften in Kappadokien.
Immer wieder erscheinen grandiose Szenarien:
Die bizarren Galapagos Inseln, in der Namib Wüste die höchsten Dünen der Welt, die leuchtenden
Farben der blühenden Wüste, die Tierparadiese
in Afrika und vieles mehr.
Das Publikum erlebt bewusst die schönen Seiten
unserer Erde – nicht zuletzt mit dem Augenmerk
darauf, dass unsere Erde tatsächlich bis an ihre
Grenzen strapaziert wird.
WER IST EIGENTLICH...
...Reiner Harscher? Jahrgang 1958, Fotograf und Weltreisender,
bringt die Zuschauer mit seiner Bilderwelt an die entlegensten
und schönsten Plätze der Erde, hin zu alten Kulturen und Traditionen und hinein in atemberaubende Landschaften.
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Unterwegs zu den
Schönheiten der Welt
LIVE Reportage
von und mit Reiner Harscher
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Dienstag, 6. Januar 2015
um 19:30 Uhr
Kurfürstliches Schloss Mainz
Forstersaal
Einlass: 1 Stunde vor Beginn
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
Als erster deutscher Referent zeigte er für die Leica Camera AG seine Panoramavisionen in 13 Städten der USA. Auf einer überdimensionalen Panoramaleinwand präsentiert er die besten Bilder seiner Weltreisen und
erzählt spannend die bewegendsten und interessantesten Erlebnisse.
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Schottland – Mystik der Highlands und Inseln
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Programm 2014 / 2015
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ine wildromantische Natur, bezaubernde
Schlösser und verträumte Seen: Wer schon
immer wissen wollte, wo der Whisky seine
Heimat hat und wo das unsichtbar anwesende
Seeungeheuer Nessie sein Unwesen treibt,
ist auf der atemberaubenden Fotoreise über
Schottland genau richtig.
Reiner Harscher präsentiert im multimedialen
Diavortrag Schottland als romantisches Bilderbuch und gleichfalls als moderne Multivisionsshow mit prächtigen Landschaftspanoramen
und spannenden Filmszenen der nordischen
Tierwelt.
Erleben Sie den Mythos der Highlands und
die endlos weißen Strände der Hebriden, die
Dudelsackspieler des Glencoe genauso wie die
Lachsfischer der Isle of Skye.
Diese einsamen Hochlande sind der Inbegriff
einer wilden Romantik.
Mit der Filmkamera führt Harscher seine Zuschauer durch die atemberaubende Natur der
Vogelfelsen der Shetland- und Orkneyinseln, wo
tausende von Vögeln wie riesige Schneeflocken
durch die Luft wirbeln. Wer einmal dieses Land
kennen gelernt hat, ist seinem Zauber verfallen.
Auf den abgelegenen äußeren Hebriden erlebte
Harscher eine einsame Welt, wo die Uhren viel
langsamer gehen. Er besuchte einen der letzten
Inselpoeten in seinem alten strohgedeckten
Cottage und fotografierte einen Kiltschneider in
Inverness.
Im Gegensatz zu den verschlafenen äußeren
Hebriden steht die Hauptstadt Edinburgh. Die
Kulturmetropole verbindet auf lebendige Weise
schottische Traditionen mit den Elementen
einer modernen Weltstadt.
LIVE-Musik und eine passende Whiskyprobe
machen diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis.
WER IST EIGENTLICH...
...Reiner Harscher? Jahrgang 1958, Fotograf und Weltreisender,
bringt die Zuschauer mit seiner Bilderwelt an die entlegensten
und schönsten Plätze der Erde, hin zu alten Kulturen und Traditionen und hinein in atemberaubende Landschaften.
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SMystik der Highlands
und Inseln
LIVE Multivision
von und mit Reiner Harscher
mit Live-Musik und Whiskyprobe!
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Ger
Dienstag, 13. Januar 2015
um 19:30 Uhr
Landratsamt Groß-Gerau
Georg-Büchner-Saal
Einlass: 1 Stunde vor Beginn
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
Als erster deutscher Referent zeigte er für die Leica Camera AG seine Panoramavisionen in 13 Städten der USA. Auf einer überdimensionalen Panoramaleinwand präsentiert er die besten Bilder seiner Weltreisen und
erzählt spannend die bewegendsten und interessantesten Erlebnisse.
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Programm 2014 / 2015
SPECIAL
Abenteuer Weltumrundung – Aus dem Logbuch eines Privatpiloten
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eine Reise war Abenteuer, Hilfsprojekt und
Herzenswunsch zugleich. Reiner Meutsch,
ehemaliger Geschäftsführer des Reiseveranstalters Berge & Meer, erfüllte sich einen Lebenstraum und tauschte seinen Schreibtisch gegen
das Cockpit eines Kleinflugzeuges, um einmal die
Erde zu umfliegen.
Im Januar 2010 startete der Manager aus dem
Westerwald als zehnter Deutscher mit einem
Kleinflugzeug zur Weltumrundung, bei der er
zugleich Hilfsprojekte in Ghana, Ruanda, Indien,
Indonesien sowie Brasilien besuchte und unterstützte.
„Ich bin in meinem Beruf viel gereist. Meist stand
die Frage nach der touristischen Vermarktung im
Vordergrund. Doch viele Traumreiseziele bieten
den Einheimischen gar keine traumhaften Bedingungen. Besonders tragisch finde ich es, wenn
Kinder keinen Zugang zu Schulbildung haben –
und damit keine Perspektive“, so Reiner Meutsch.
„Daher habe ich während meiner Weltumrundung Bildungsprojekte für Kinder unterstützt.“
Hauptziel der Reiner Meutsch-Stiftung FLY &
HELP ist die Förderung von Schulbildung. Mit
Hilfe der Spenden errichtet die Stiftung neue
Schulen, Kindergärten und Waisenhäuser in
Entwicklungsländern.
Die fünf Projekte während der Weltumrundung
von Reiner Meutsch waren erst der Anfang einer
langfristig angelegten Bildungskampagne der
Stiftung.
In den letzten drei Jahren konnten insgesamt
mit einem Fördervolumen von ca. 945.000 Euro
schon 34 Schulprojekte umgesetzt werden.
In seinem Vortrag nimmt er Sie mit auf die Reise
seines Lebens.
WER IST EIGENTLICH...
...Reiner Meutsch? 1955 als Sohn einer Westerwälder Busunternehmer-Familie geboren, wurde ihm das Reisen schon in die
Wiege gelegt. Nachdem er einige Jahre im väterlichen Unternehmen arbeitete, wurde er geschäftsführender Gesellschafter
er
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Aben umrundung
Welt
Aus dem Logbuch
eines Privatpiloten
LIVE Multivision
von und mit Reiner Meutsch
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SPECIAL
Freitag, 23. Januar 2015
um 19:30 Uhr
Stadthalle Groß-Gerau
Einlass: 1 Stunde vor Beginn
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
des Reisedirektanbieters Berge & Meer. Parallel begann seine Karriere beim Radiosender RPR1, bei dem er seitdem wöchentlich seine
eigene Sendung MEIN ABENTEUER moderiert.
25
Programm 2014 / 2015
Regenwälder – Leben im Dschungel
26
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enn Sandra Hanke und Dieter Schonlau von
ihren Reisen erzählen, klingt es manchmal
nach Science-Fiction: Sie schwammen mit rosafarbenen Fluss-Delfinen im Amazonas und badeten mit
Piranhas, sechs Meter langen Kaimanen und Scharen an bis zu anderthalb Meter langen Zitteraalen,
die Stromschläge von 650 Volt austeilen können, in
Flüssen. Sie fuhren mit Holzbooten durch überschwemmte Wälder, in denen Süßwasserhaie und
Stachelrochen zwischen den Baumstämmen entlang
gleiteten, während Aras und Tukane in den Bäumen
schrieen und fette Frösche auf radgroßen Blättern
sitzten. Sie wurden von Klammeraffen mit Ästen beworfen und von Bewohnern des Waldes zum Essen
von Tapirherzen eingeladen.
Die beiden Abenteurer geben seltene Einblicke in
eine Wunderwelt, in der leuchtende Pilze wachsen,
fliegende und winkende Frösche leben und Insekten
wie Pflanzen aussehen. Sie berichten von Begegnungen mit riesigen Anakondas und erzählen vom
Leben der Orang-Utans.
Sie zeigen Fotos und Filmmaterial, das sie unter extremsten Bedingungen über viele Jahre hinweg den
geheimnisvollen Urwäldern entlocken konnten. Es
können Wochen, Monate und manchmal sogar Jahre
vergehen, bevor der Regenwald einige seiner gut
gehüteten Geheimnisse preisgibt. Sie haben gelernt,
die Tricks der Tarnspezialisten zu durchschauen.
Wie man hinter den grünen Vorhang blickt, lernten
sie von Ureinwohnern, mit denen sie monatelang
unterwegs waren. Das ist das Wichtigste für Fotografen im Regenwald.
Die Abenteurer lernten auch, wie es riecht, wenn
Brüllaffen in der Nähe sind und mit welchen Rufen
man die Aufmerksamkeit von Klammeraffen auf
sich zieht. Und sie lernten die Kunst sich nicht zu
verlaufen.
Wenn die National-Geographic-Fotografen von
Begegnungen mit Menschen im Dschungel, mit seltenen Tieren oder von Naturschauspielen berichten,
ist man als Zuschauer mittendrin, verzaubert und
verblüfft. Ihre Komposition aus spektakulären Fotografien, spannenden Erlebnisberichten und einer
beeindruckenden Geräuschkulisse machen diesen
Vortrag einzigartig.
WER SIND EIGENTLICH...
...Sandra Hanke und Dieter Schonlau? Früh war der Wunsch
geboren, selbst einmal die Urwälder zu durchstreifen und die
atemberaubende Vielfalt des dortigen Lebens mit der Kamera
einzufangen. Er lernte Sandra Hanke kennen und fand mit ihr
die kongeniale Partnerin, diese Träume zu verwirklichen.
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Leben im Dschungel
LIVE Reportage
von und mit Sandra
Hanke und Dieter Schonlau
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Dienstag, 27. Januar 2015
um 19:30 Uhr
Museum Wiesbaden, Vortragssaal
Einlass: 1 Stunde vor Beginn
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
Denn auch Sandra Hanke war von Kindheit an fasziniert von dieser
Welt. Inzwischen haben die beiden über zehn Jahre ihres Lebens inmitten der Urwälder verbracht und eine atemberaubende Dokumentation aus dem artenreichsten Lebensraum der Erde produziert.
27
Programm 2014 / 2015
Inseln des Nordens – Abenteuer am Polarkreis
28
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laf Krüger und Kerstin Langenberger verbindet die Begeisterung für die Natur und Kultur
des Nordens.
Nach sechs umtriebigen Recherchejahren stellen
sie die schönsten und wildesten Eilande Nordeuropas in einer packenden Live-Show vor:
Island, das sagenhafte Naturwunder aus Feuer
und Eis. Grönland, die Heimat der Inuit und verblüffender Rekorde. Spitzbergen, das arktische
Eldorado für Tierfotografen aus aller Welt. Den
Inselstaat der Färöer, der für seine Wetterkapriolen ebenso berühmt ist wie für seine Steilküsten.
Und natürlich: Die Lofoten, die nicht nur das Zuhause von Dorschfischern sind, sondern auch ein
wahres Paradies für Liebhaber des Nordlichts.
Die vielfach ausgezeichnete Naturfotografin
Kerstin Langenberger lebt seit zehn Jahren in
Skandinavien. Für den neuen Vortrag fotografierte sie u.a. den Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull und arbeitete – seekrank aber glücklich – auf
dem legendären Greenpeace-Schiff „Rainbow
Warrior“. Ein Jahr lang ließ sie sich in Spitzbergen
zum Arctic-Nature-Guide ausbilden, begegnete
Eisbären und Walrossen und dokumentierte das
längste Schlittenhunderennen Europas.
Olaf Krüger, Fotojournalist und Reisender aus
Leidenschaft, wanderte wochenlang durch
Hornstrandir, Islands rauen Norden, ehe er die
atemberaubende Natur Ostgrönlands kennenlernte. Sie steht in krassem Gegensatz zu den
ernüchternden Lebensumständen der Inuit. Auf
den Färöer-Inseln besuchte er eines der legendären Höhlenkonzerte des Musikers Kristian Blak
und ließ sich von der Fußballbegeisterung der
Färinger anstecken.
Für die LIVE-Multivision „Inseln des Nordens“
haben Kerstin Langenberger und Olaf Krüger
keinen Aufwand gescheut: Eindringliche Porträts,
schwelgerische Landschaftsaufnahmen und über
die Leinwand tanzende Nordlichter in nie gesehenen Zeitraffersequenzen verleiten zum Staunen
und Träumen. Selten erlebten Zuschauer die
fragile Schönheit des Nordens so unmittelbar – es
sei denn, sie bereisten ihn selbst.
WER IST EIGENTLICH...
Olaf Krüger? Olaf studierte Kunstgeschichte und Germanistik.
Seine große Leidenschaft für das Reisen führte den Fotojournalisten und Buchautor rund um den Globus. Indien und die
nordischen Länder faszinierten ihn auf Anhieb. Seine Bilder
und Reportagen wurden vielfach veröffentlicht. Seit Jahren
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Insel ordens
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Abenteuer am
Polarkreis
LIVE Reportage von und mit Olaf
Krüger und Kerstin Langenberger
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Dienstag, 3. Februar 2015
um 19:30 Uhr
Landratsamt Groß-Gerau
Georg-Büchner-Saal
Einlass: 1 Stunde vor Beginn
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
präsentiert er seine Reportagen LIVE einem begeisterten Publikum.
Sehr großen Wert legt er bei seinen Produktionen auf die eigens zu
seinen Bildern komponierte Musik und lässt den Besucher durch
Originaltöne sowie pointierte Textpassagen hautnah am Geschehen
teilnehmen.
29
Programm 2014 / 2015
5 Jahre, 5 Meere – Eine Reise, die das Leben verändert
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E
s beginnt mit einem Traum. Alles verkaufen,
sein bisheriges Leben hinter sich lassen und
nach dem Glück suchen.
Ohne Segelerfahrung sticht Mario mit seinem Katamaran „GOODLIFE“ in See. Eine Reise über fünf
Meere und 22 Länder beginnt. Unter anderem
berichtet der Aussteiger über seine Vorbereitungen in Thailand, Tauchgänge auf den Malediven,
das Leben auf einsamen, unbewohnten Atollen
und von Traumstränden auf den Seychellen.
Er lernt Yvonne kennen und als sie schwanger
wird, müssen die Pläne geändert werden. Das
Arabische Meer und der Golf von Aden bringen neben der Piratengefahr auch technische
Probleme auf und zwingen sie zu einem Stopp im
Jemen.
Mario besucht die Beduinen in der Wüste und
durch das Nadelöhr Suezkanal erreichen sie die
Pyramiden Ägyptens.
Schüsse und Hubschrauberlärm in Israel aber
auch romantische Dörfer und Buchten in der Türkei gehören zu den zahlreichen Facetten dieser
Geschichte.
Die junge Familie hangelt sich im Winter durch
die stürmische Inselwelt Griechenlands und reist
mit Pistolen nach Marokko ein. Auf den kapverdischen Inseln begegnen sie einer Dschunke und
finden neue Freunde. Eine nervenaufreibende
Atlantiküberquerung mit der 18 Monate alten
Tochter bringt eine überraschende Wende.
Leben wie Robinson – jeden Tag neu erleben und
der großen Freiheit auf der Spur. Marios Vortrag
ist eine aufregende und abenteuerliche Aussteiger-Geschichte eines jungen Mannes, seiner
Freundin und der gemeinsamen Tochter. Dem
Zuschauer werden tiefe persönliche Einblicke gewährt – aber auch die Machbarkeit und Grenzen
eines Ausstieges aufgezeigt.
WER IST EIGENTLICH...
...Mario Goldstein? Er wuchs in einem kleinen Ort im Vogtland
auf. Bereits in der ehemaligen DDR wurde es ihm zu eng und
mit 18 Jahren ergriff er die Flucht. Nach Umwegen landete er
schließlich im Westen Deutschlands.
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Eine Reise, die das
Leben verändert
LIVE Multivision
von und mit Mario Goldstein
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Montag, 2. März 2015
um 19:30 Uhr
Landratsamt Groß-Gerau
Georg-Büchner-Saal
Einlass: 1 Stunde vor Beginn
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
Jahrelang strebte Goldstein als Unternehmer nach Erfolg und suchte
seine Bestätigung im Anhäufen von materiellen Dingen. Irgendwann
entschied er für sich, dass diese Art des Glückes nicht von Dauer sein
kann.
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Programm 2014 / 2015
Meine Reise zum Dalai Lama – Auf dem Landweg nach Indien
32
V
iele Jahre segelte Mario Goldstein über die
Weltmeere. Seine Sehnsucht, die Menschen
zu vereinen, lässt eine Vision entstehen.
Friedensbücher sollen ein Zeichen setzen. Es
sind vor allem Kinder, die ihn inspirieren. Deren Träume und Sehnsüchte formen die Seele
dieser Bücher.
Mit eintausend Botschaften macht er sich mit
einem ausrangierten Wasserwerfer der Polizei
auf den langen Weg nach Indien.
Gemeinsam mit seinem Bruder René beginnt
eine außergewöhnliche Reise über 22.000 Kilometer und acht Länder. Ihre abenteuerliche
Tour führt über die sagenumwobenen Meteoraklöster hinein in die einzigartige Landschaft
Kappadokiens.
Durch eingeengte Bewegungsfreiheit und einem privaten Tiefschlag steht die Reise im Iran
kurz vor dem Abbruch.
Die Wüste Irans scheint endlos und Pakistan
hinterläßt seine Spuren.
Doch die Armee nimmt sich der Brüder an und
eskortiert sie entlang der afghanischen Grenze.
Die offenen Worte eines pakistanischen Zollbeamten berühren sie sehr und ein pensionierter
deutscher Professor erklärt, warum er immer
wieder in dieses Land zurückkehrt.
In Indien besucht er den reinkarnierten
Seniorlehrer des Dalai Lama und spricht mit
einem Mönch über dessen gefährliche Flucht
aus Tibet.
Immer wieder findet Mario geistige Unterstützer und eine Vision wird Wirklichkeit: Nur
wenige Tage nach der Ankunft in McLeod Ganj
werden die beiden Brüder überraschend in die
Residenz des 14. Dalai Lama gebeten.
WER IST EIGENTLICH...
...Mario Goldstein? Er wuchs in einem kleinen Ort im Vogtland
auf. Bereits in der ehemaligen DDR wurde es ihm zu eng und
mit 18 Jahren ergriff er die Flucht. Nach Umwegen landete er
schließlich im Westen Deutschlands.
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Auf dem Landweg
nach Indien
LIVE Reportage
von und mit Mario Goldstein
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Dienstag, 3. März 2015
um 19:30 Uhr
Museum Wiesbaden, Vortragssaal
Einlass: 1 Stunde vor Beginn
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
Jahrelang strebte Goldstein als Unternehmer nach Erfolg und suchte
seine Bestätigung im Anhäufen von materiellen Dingen. Irgendwann
entschied er für sich, dass diese Art des Glückes nicht von Dauer sein
kann.
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Programm 2014 / 2015
Spitzbergen – 850 Kilometer mit dem Faltboot durch das Polarmeer
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as Inselarchipel „Svalbard“, Spitzbergen,
liegt auf halben Weg vom nördlichsten
Punkt Norwegens zum Nordpol, direkt im
Eismeer. Es ist eine ungastliche Gegend für
Menschen. Die Sonne geht monatelang nicht
unter und lässt Besucher jegliches Gefühl für
Zeit verlieren.
Manchmal ist die Luft so klar, dass weit Entferntes zum Greifen nah erscheint. Ein anderes
Mal hüllen Nebelbänke das Land tagelang in
graue Schleier.
Von Longyearbyen, der Hauptstadt des Inselarchipels, startete die ungewöhnliche Kajakreise.
Bereits nach zwei Wochen fiel seine Paddelpartnerin aus gesundheitlichen Gründen aus.
So machte sich Jürgen Schütte mit seinem
Faltboot allein auf den Weg nach Norden. Er
folgte den Spuren von Forschern wie Nansen
und Amundsen und erkundete die Siedlungsgebiete der Pomoren, die als Walfänger und
Jäger die Insel in den vergangenen Jahrhunderten bewohnten. Mit dem größten norwegischen Eisbrecher, der „Svalbard“, geht es nach
knapp zwei Monaten paddeln auf dem Eismeer
wieder zurück nach Longyearbyen.
Nach über vier Monaten in der Arktis bringt
ein Kohlefrachtschiff Jürgen Schütte und seine
Ausrüstung zurück ins „warme“ Deutschland.
In seinem Vortrag beschreibt er Land und
Leute, besucht die historischen Plätze der
Entdecker, Forscher und Walfänger.
Auf seiner Reise begegnete Schütte Eisbären,
neugierigen Polarfüchsen, Robben und Walrössern.
Der rote Faden aber ist die 850 Kilometer
lange und 53 Tage dauernde Reise mit seinem
Klepper-Faltboot.
WER IST EIGENTLICH...
...Jürgen Schütte? Er arbeitet als freier Fotojournalist. Seit über
20 Jahren bereist er die entlegensten Punkte unserer Erde. Dabei
greift er auch auf ganz spezielle Fortbewegungsmittel zurück. Er
durchquerte Deutschland auf einem selbstgebauten Floß,
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850 Kilometer mit dem Faltboot durch das Polarmeer
LIVE Reportage
von und mit Jürgen Schütte
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Main
Dienstag, 10. März 2015
um 19:30 Uhr
Kurfürstliches Schloss Mainz
Forstersaal
Einlass: 1 Stunde vor Beginn
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
lief durch die heißtesten Wüsten der Erde oder paddelte mit seinem
Faltboot durch die Arktis. Seine Bildershow zeigt atemberaubende Bilder
der bedrohten Flora und Fauna und zeigt die Menschen, die in diesen
Gegenden leben.
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Programm 2014 / 2015
Reisen und andere Katastrophen
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SPECIAL
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unt, schräg und hinreißend komisch wird es
immer, wenn Herbert Feuerstein die Bühne
betritt. Das Urgestein der deutschen Comedyszene ist mehr als der Mann an der Seite von
Harald Schmidt & Co.
Seine Leidenschaft: Der Reisejournalismus mit
einem Stück Humor und Witz.
„Alaska ist viermal so groß wie Deutschland
und hat 600.000 Einwohner, also etwa so viele
wie Dortmund. Und wer weiß, wie öde Dortmund an manchen Wochenenden ist, kann sich
vorstellen, was sich in Alaska so abspielt.“
In seiner zwischen 1995 und 1998 ausgestrahlten 9-teiligen TV-Serie „Feuersteins Reisen“ hat
der Kult-Moderator Herbert Feuerstein die Welt
erkundet. Wortwitzig, skurril und mit Blick für
exotische Details berichtete der beliebte Satiriker von Reiseabenteuern in Alaska, Mexiko,
Arabien, auf Hawaii oder im Eismeer.
Aus den drei allesamt zu Bestsellern avancierten Büchern, in denen Feuerstein seine Erfahrungen und Eindrücke mit viel Augenzwinkern
und Menschenkenntnis schriftlich niedergelegt
hat, wird der „spätgeborene Marco Polo“ in
Groß-Gerau vortragen.
„Das Buch ist köstlich. Feuerstein kann schreiben, Feuerstein guckt genau hin. Feuerstein
findet das, was er sieht, erbarmungswürdig und
dichtet tüchtig dazu. Feuerstein ist Feuerstein,
niemand reist wie er – somit ist das Buch über
seine Reisen ein einzigartiger Schatz.“, so die
Presse.
„Reisen und andere Katastrophen“ nennt er
seinen Vortragsabend mit Ausschnitten aus
seinen Reisebüchern und Reisefilmen. „Aber die
größte Katastrophe bin immer ich selbst!“, so
der 77-jährige.
Eine satirische Rückschau auf vier Jahrzehnte
Reiselust.
WER IST EIGENTLICH...
...Herbert Feuerstein? Er wurde 1937 in Österreich geboren.
Nach seinem Abitur studierte er Musik. Weil er sich über den
Hochschulpräsidenten lustig machte flog er von der Schule.
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Reise trophen
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LIVE Vortrag
von und mit Herbert Feuerstein
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SPECIAL
Samstag, 21. März 2015
um 19:30 Uhr
Landratsamt Groß-Gerau
Georg-Büchner-Saal
Einlass: 1 Stunde vor Beginn
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
Eine lustige Sache – die Idee zu Journalismus und Comedy war geboren.
Feuerstein gilt als der Urvater des deutschsprachigen Comedy und hat
viele Jahre Funk und Fernsehen mit seinem Humor bereichert.
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Brennweite: 16mm · Belichtung: F/8.0, 1/400 sek. · ISO 200
Das
weltweit erste
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Zoom
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Specials, Seminare & Interviews
2014 / 2015
GLOBEBOOT
GLOBEBOOT 2015
am 11. + 12. April 2015
Das Mega-Testival im Rhein-Main-Gebiet
Rechtzeitig zum Saisonstart habt ihr wieder die Möglichkeit, euch neue Ausrüstung
anzuschauen und ausgiebig zu testen.
Am Langener Waldsee werden neben zahlreichen Herstellern auch viele regionale
Partner dabei sein, um ein ganzes Wochenende ihre Highlights zu präsentieren.
Das Globetrotter-Team lädt euch dabei zum Ausprobieren aller vorliegenden
Zelt- und Bootsmodelle ein und bietet zusätzlich ein großes Eventprogramm
mit vielen Teststationen.
Natürlich gibt es auch wieder Spaß und Action für die ganze Familie. Sei es
beim Baumklettern, Spurenlesen, Slacklinen, Floßbauen und vielem mehr….
Lasst euch überraschen!
Am Samstag, den 11. April 2015 gibt es einen Shuttleservice, der euch im
Stundentakt von der Filiale Frankfurt/Main zum Langener Waldsee fährt.
Programm 2014 / 2015
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40 Jahre Vortragstechnik
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Wer in den 70ern zu einer Diashow ging, konnte das Rattern der
Projektoren hören. Heute ist die Produktion einer Multivisionsshow oft so aufwendig wie ein Kinofilm. Wir zeigen Ihnen die
Entwicklungsstufen von damals bis heute.
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Abenteuer Fahrrad – Großer Museumstag für Jung und Alt
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ollten Sie nicht schon immer ein Abenteuer auf dem Fahrrad erleben und wissen,
welche Ausrüstung dafür benötigt wird? Erfahren, wie ein modernes Fahrrad entsteht? Den Geschichten des wohl bekanntesten Reiseradlers lauschen und seine besten
Geschichten hören?
Schauen Sie im Museum vorbei und freuen Sie sich auf:
Ausstellung „40 Jahre mit dem Fahrrad um die Welt“
und das Leben des Tilmann Waldthaler
Vorträge und Multivisionsshows rund um das Abenteuer „Fahrrad“
40 Jahre mit dem Fahrrad
um die Welt
& 40 Jahre Vortragstechnik
Großer Museumstag
mit Abenteuern von Tilmann Waldthaler
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Ein Fahrrad entsteht – von der Vermessung bis hin zum modernen Drahtesel
Sonntag, 22. März 2015
von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ausstellung „40 Jahre Vortragstechnik“ vom Diaprojektor zum HD-Beamer
Stadtmuseum Groß-Gerau
Am Marktplatz 3
64521 Groß-Gerau
Es erwarten Sie außerdem verschiedene Informationsstände zum Thema Fahrrad
und Fahrradtechnik, Radfahren im Gerauer Land, eine Riese & Müller e-Bike Teststrecke, eine Ausstellung historischer Fahrräder und vieles mehr…
Wir freuen uns auf Sie - der Eintritt ist frei!
GRUSSWORT
Jürgen Volkmann, Museumsdirektor Stadtmuseum Groß-Gerau
„Fahrradfahren spiegelt unser Leben und die Gesellschaft wider.
Denken wir an die Zeit der Industrialisierung, in der sich die
Arbeiter in den Radfahrvereinen körperlich aber auch politisch ertüchtigten. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war
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Großer
Museumstag
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
glücklich, wem ein Fahrrad zum „Schrotteln“ zur Verfügung gestanden hat. Und in der Gegenwart eröffnen sich angesichts moderner
Fahrradtechnik weite Felder der Radfahrkultur: Alltagsmobilität,
Freizeitgestaltung und sportliche Ambition – genug Gründe, sich mit
dem Radfahren in Geschichte und Gegenwart zu befassen.“
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as ist der Unterschied zwischen
einem digitalen und einem optischen
Zoom? Was ist eine Blende und was passiert, wenn sie weiter geöffnet wird? Wie
kann man ein Bild durch die Belichtungszeit verändern? Diese und andere Grundlagen sind Schwerpunkte im Workshop.
Künftig bestimmen Sie die Gestaltung des
Bildes Ihrer Spiegelreflexkamera und nicht
das Automatikprogramm!
Nach einer theoretischen Einführung und
einem Exkurs in die Technik der Kamera
werden wir praxisnahe Übungen sowohl
im Studio als auch im Freien durchführen.
Diese werden immer wieder ausgewertet
und besprochen.
Die Seminarinhalte im Überblick:
■■
Entstehungsgeschichte der Fotografie
■■
Blenden, Belichtung & Co.
■■
■■
■■
■■
■■
■■
die Grundlagen der Kameratechnik und
Bildgestaltung
Landschaftsfotografie / Tierfotografie
den „Blick fürs Wesentliche“ bekommen
Grundlagen Photoshop, Alternative
Lightroom
Blitz- und Studiotechnik
Zusammenfassung zum Nachlesen
Um einen höchstmöglichen Lernerfolg zu
erzielen, ist dieses Seminar auf 14 Personen
begrenzt.
WER IST EIGENTLICH...
...Dennis Möbus? Er studierte Kommunikationsdesign mit dem
Schwerpunkt Fotografie. Seine erste Kamera hatte er bereits im
Alter von sieben Jahren. Seitdem zog sich die Fotografie immer
als Faden durch sein Leben.
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Praxisseminar
Wochenend-Workshop
Digitalfotografie
Samstag & Sonntag, 11.-12. April 2015
von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
inklusive Getränke
Studio 64
Hof Dammerslache
Außerhalb 64
65468 Trebor
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
Heute arbeitet er bereits selbstständig und hauptberuflich als Fotograf. Einen Einblick in seine Arbeit ist auf www.d-photography.org
möglich.
45
Mainzer Skizzen – Schnupperkurs
46
M
ainz - ganz neu erleben! Während
eines themenorientierten Stadtspaziergangs durch die Landeshauptstadt Mainz – vorbei an verschiedenen Plätzen und den Wahrzeichen der
Stadt – nehmen Sie die Eindrücke mit dem
Stift auf. Ergänzt durch ein wenig Aquarellfarbe wird Ihre Skizze zu einer persönlichen und individuellen Reiseerinnerung.
Der Kurs wird Mut zum unbeschwerten
Skizzieren machen und vermitteln, wie
dies unbemerkt an belebtenten Orten möglich ist. Skizzenheft, Bleistift, Radierer
und Spitzer sind im Kurspreis enthalten.
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Es werden zudem hochwertige Aquarellfarben
und -pinsel leihweise kostenlos zur Verfügung
gestellt.
Aufgrund der starken Nachfrage in der letzten
Saison wird das Seminar zwei Mal stattfinden.
Mainzer Skizzen – Schnupperkurs
Skizzieren und Aquarellieren auf Reisen
Workshop/Praxisseminar
von und mit Jens Hübner
Freitag, 29. Mai 2015 & Freitag, 11. September 2015
jeweils um 18:00 Uhr
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Treffpunkt: Fastnachtsbrunnen in Mainz
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
WER IST EIGENTLICH...
...Jens Hübner? Während einer zweijährigen Weltumrundung per Fahrrad entwickelte er seine
Methodik des Zeichnens und Aquarellierens auf Reisen. Diese vermittelt er als Dozent und Reiseleiter in verschiedenen Seminaren. In Deutschland, Indien, Ost-Timor und Äthiopien wurden
seine Arbeiten in Ausstellungen und Vorträgen präsentiert. Mehr auf Seite 49...
47
Programm 2014 / 2015
Aquarellieren auf Reisen – Intensives Wochenendseminar
48
A
uf seiner Reise um die Welt hat Jens
Hübner seine Eindrücke auf Skizzen und
Aquarellen festgehalten. Die Arbeiten, die mit
wenigen Mitteln entstanden, zeigen treffende
Szenen. In diesem Kurs gibt er seine Erfahrung
im Zeichnen und Aquarellieren auf Reisen
an Sie weiter. Warum nicht Landschaften,
Menschen und Situationen in einfachen Zeichnungen dokumentieren? Schritt für Schritt
lernen die Kursteilnehmer in praktischen
Malübungen, aus flüchtigen Bleistiftskizzen
mit verschiedenen Aquarelltechniken farbige
Zeichnungen auf dem Aquarellkarton entstehen zu lassen.
Nicht die Ausbildung zum Künstler ist das Ziel,
sondern das genaue Sehen und Beobachten.
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Das bewusste Innehalten schärft die Wahrnehmung für die Besonderheiten bereister
Regionen, der Menschen und ihrer Kultur.
Dieser Kurs richtet sich an Interessierte ohne
künstlerische Vorkenntnisse. Auch Zeichnern
mit Erfahrung gibt er die Möglichkeit, die
spezielle Methodik des Reiseaquarellierens zu
erlernen.
Aquarellfarben und Marderhaarpinsel, Aquarellkarton und Skizzenhefte werden dem Kursteilnehmer kostenlos zur Verfügung gestellt.
Aufgrund der starken Nachfrage in der letzten
Saison wird das Seminar zwei Mal stattfinden.
WER IST EIGENTLICH...
...Jens Hübner? [Fortsetzung von Seite 47] Die Handschrift des
Designers ist in den Arbeiten Jens Hübners unverkennbar, wenn
er in schnellen Strichen Wesentliches mit dem Stift oder Pinsel
Aquarellieren auf Reisen
2-Tages-Workshop/
Praxisseminar
von und mit Jens Hübner
Samstag, 30. Mai 2015
bis Sonntag, 31. Mai 2015
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Samstag, 12. September 2015
bis Sonntag, 13. September 2015
jeweils 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Treffpunkt: Naturhistorisches
Museum in Mainz
Mehr Informationen zu den
Veranstaltungen finden Sie ab Seite 58
locker auf das Papier wirft. Reduziert und klar entstehen skizzierte
Notizen in seinen visuellen Tagebüchern, die er ständig bei sich führt.
49
erfolgreich, verkauft er seine Konditorei und setzt alles auf eine Karte: er
engagiert sich für bedrohte Völker.
1993 – Bremen, Studentenclub „Modernes“, es ist 18 Uhr. Ein orange-gelber
Bully mit der Aufschrift „Konditorei
Nehberg, es gibt schlechtere“ fährt vor
den Saal. Nehberg steigt aus. Der Glatzköpfige ist sportlich und dynamisch und
springt regelrecht aus dem Wagen.Ich
freue mich.
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Rüdiger Nehberg wird 80 Jahre alt
und ist sicherlich der bekannteste
Abenteurer und Überlebenskünstler
in Deutschland und Europa. Beruflich
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Viele seiner Bücher habe ich die letzen
Jahre verschlungen. Mit Freunden Löcher in den Wald gegraben, gewartet bis
etwas Essbares vorbeihoppelt und von
Abenteuern in der großen weiten Welt
geträumt. Ich, ein Lehrling aus Bremen,
der andere Idole als Elvis, Jackson & Co.
hat.
Schnell wird man bei Rüdiger eingespannt. Nur gucken ist nicht – mitmachen heißt es damals wie heute. Also,
Bully leer räumen und zig Kisten mit Büchern in den Club schleppen.
Der Raum wird dunkel, das Licht geht
aus. Rüdiger, damals bereits fast
60 Jahre, erzählt und begeistert.
Die Bilder und Geschichten sind
einzigartig. Man hält den Atem
an. Dann, ein Bild steht auf dem
Kopf. Es steckt falsch im Diaprojektor – na und...?
Jeder andere würde sich ärgern
und Ausreden suchen. Nicht Rüdiger. Es ist egal – ich würde sogar behaupten, dass die Besucher
es zwar wahrnehmen aber nicht
wirklich registrieren. Er besitzt
die Gabe, Menschen derart zu begeistern,
dass die Bilder lediglich eine angenehme Untermalung sind. Würde der Strom
ausfallen und Rüdiger redete weiter, niemand wäre ihm böse. Seine Stimme, seine
Rhetorik, seine Geschichten – er bekäme
dennoch einen tosenden Applaus.
Am Ende des Vortrages nehme ich noch
einige signierte Bücher mit und fast
hätte ich es vergessen: Bücher in den
Bully schleppen. Anschließend gibt es
noch eine herzliche Verabschiedung.
Ein toller Tag!
Mein Name ist Markus Gruse, Organisator
und Initiator des „Fernweh-Winter“.
Es beeindruckt mich, wenn Menschen so
viel für andere tun und dabei zu Mitteln
greifen, die begeistern und zum Mitmachen anregen. Über die Jahre hinweg habe
ich Rüdigers Tun mit Spannung verfolgt.
Es vergehen einige Jahre bis ich Rüdiger
bei einer Veranstaltung treffe. Ein kurzes „Hallo“, Kisten hineintragen und beim
Aufbau des Büchertisches helfen. Den
Vortrag sehe ich mir mit der gleichen Be-
geisterung an wie damals im Jahre 1993.
Wieder springt Rüdiger motiviert über
die Bühne und fesselt die Besucher. 15
Jahre später, Rüdiger ist mittlerweile
über 70 Jahre, seine Erzählungen spannender denn je. Die Stimmung im Saal
ist jedoch eine andere. Seine Lebensgeschichte und sein Engagement für
andere Völker hat sich verändert. Die
Zuschauer sitzen lachend und weinend
im Raum. Am Ende gibt es Standing Ovations für ihn und seinen Einsatz für bedrohte Völker wie den Yanomami-Indianern in Süd-Amerika.
Die Yanomami verdanken Rüdiger viel.
Sie leben weitestgehend geschützt, erhalten Bildung und sind somit gut gewappnet für die Zukunft. Was nun?
Nehberg alias „Sir Vival“ erfährt davon,
dass viele Mädchen in islamisch geprägten Ländern, besonders in Afrika, einer
grausamen Prozedur unterzogen werden. Ihnen werden die Genitalien verstümmelt, ohne Betäubung, mit einem
alten Rasiermesser oder einer dreckigen
Glasscherbe. Eine grausame Geschichte.
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Gemeinsam gegen Weibliche
Genitalverstümmelung!
Täglich werden mehr als 8000 Mädchen
ihrer Genitalien und Würde beraubt. Alle 11
Sekunden eins. Weltweit sind 150 Millionen
Frauen betroffen. Unterstützen Sie uns im
Kampf gegen dieses Verbrechen.
Jede Spende zählt!
TARGET e.V. Ruediger Nehberg
Sparkasse Holstein
BLZ 213 522 40 · Konto 50 500
www.target-nehberg.de
Wieder sind einige Jahre vergangen
und der Abenteurer Nehberg hat es
geschafft, diesen Brauch in Frage zu
stellen und ist auf dem besten Weg, ihn
ganz abzuschaffen.
Frau Annette bedanken. Zum einen
dafür, dass sie die wirklichen Initiatoren des „Fernweh-Winter“ sind und
zum anderen dafür, dass es für mich
eine Ehre ist, solche Menschen kennen zu dürfen.
Für mich stand damals fest: Ich werde
Mitglied und möchte einen kleinen Beitrag für die Mädchen in Afrika leisten.
www.target-human-rights.de
Seine Frau Annette unterstützt ihn in
seinem Vorhaben und half auch bei der
Gründung der Menschenrechtsorganisation TARGET.
Eines Abends sprachen wir darüber,
wie ich mich mehr für TARGET einsetzen könne. Rüdiger hatte die Idee einer
gemeinsamen Veranstaltung in Mainz,
um dort mit Bannern und Flyern für
die Arbeit der Menschenrechtsorganisation zu werben und Aufmerksamkeit
zu erregen.
Es war 22.30 Uhr, die Idee zum „Fernweh-Winter“ war geboren.
Rüdiger hat es wieder einmal geschafft,
Menschen direkt einzubeziehen – ohne
darum zu bitten.
Heute, fünf Jahre später, möchte ich
mich herzlich bei Rüdiger und seiner
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Besuchen Sie doch auch die Internetseite von TARGET und informieren Sie
sich über Rüdigers Arbeit unter
oder am TARGET-Infostand auf den
Veranstaltungen des „Fernweh-Winter“.
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Erleben Sie Rüdiger Nehberg
LIVE zum Saisonstart mit
„Lagerfeuergeschichten“
Mehr Infos auf Seite 10!
starb mit 58 Jahren und ist in seinem Leben nie
gereist. Diese Situation öffnete mir die Augen.
Ich wollte mir meine Träume im Leben erfüllen
und so wurde aus einem Traum Stück für Stück
Realität. Ich ließ mit 53 Jahren mein operatives
Geschäft los und bereitete mich sehr gezielt auf
meine Weltumrundung vor. Ich ließ mich zum
Piloten ausbilden, besorgte mir ein passendes
Flugzeug, absolvierte Notübungen und Überlebenstrainings und ließ 19 Impfungen über
mich ergehen.
r
ReineMeutsch
Mit 53 Jahren erfüllte sich Reiner Meutsch
einen Lebenstraum – er machte einen Pilotenschein und umrundete gemeinsam mit
seinem Freund und Co-Piloten Arnim Stief
die Welt. Um seiner Weltumrundung einen
tieferen Sinn zu geben, gründete Reiner
bereits vor Reisebeginn die Stiftung „Fly
& Help“, die sich vornehmlich um die Förderung von Bildung und Erziehung in Entwicklungsländern kümmert.
Jasmin Nordiek (Inhaberin House of
Change) im Gespräch mit Reiner Meutsch.
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Dann ging es los – wir umrundeten mit meiner „Piper Cheyenne“ die Welt, gemeinsam mit
meinem Vater, den ich tief in meinem Herzen
auf diese spannende Reise mitnahm.
Reiner, wie fühlt es sich an sich einen Lebenstraum zu erfüllen?
Das ist ein tolles Gefühl. Es ist ein Gefühl von
Frieden, großer Dankbarkeit und Glück.
Ich habe mir mit dieser Reise nicht nur einen eigenen Lebenstraum, sondern auch den
Traum meines Vaters erfüllt. Den Traum vom
Reisen hatte mein Vater viele Jahre. Er sagte
immer: „Wenn ich mal Rentner bin, möchte
ich viel reisen. Ich möchte die Welt sehen – die
Freiheitsstatue in New York, die Oper in Sydney, ich möchte über die Golden Gate Bridge
laufen und noch vieles mehr“. Mein Vater ver-
Nach zehn Monaten, 100.000 Kilometern und
74 Ländern kehrte ich in meine Heimat zurück.
Selig, dankbar und voller Glück, denn ich hatte
es geschafft, während meiner Reise bereits fünf
Schulen zu eröffnen. Ich hatte mir einen Lebenstraum erfüllt und meinem Leben ein Stück
mehr Sinn gegeben.
Wie ist die Idee zur Gründung Deiner Stiftung entstanden?
Als ich immer stärker darauf hin arbeitete, meine Firma zu verkaufen, wusste ich, dass ich das
Unternehmen 2009 operativ verlassen würde.
Wir hatten einen adäquaten Nachfolger für
mich gefunden und die Verwirklichung meines Traums der Weltumrundung rückte immer
näher. Ich wollte diesem Projekt einen tieferen
Sinn geben, denn ich wollte etwas von dem
zurückgeben, was ich selbst erfahren hatte:
Glück und Zufriedenheit. Während der Führung meiner Firma „Berge & Meer“ war ich häufig nach Asien,
Afrika und Südamerika gereist und habe nicht nur
die tollen Reisedestinationen kennenlernen dürfen,
sondern auch die sozialen und schulischen Zustände
in diesen Regionen gesehen. Daher habe ich gleich
nach meinem Ausstieg aus dem Unternehmen im
Jahr 2009 meine Stiftung „Fly & Help“ gegründet,
um den Menschen in diesen Ländern zu helfen. Ich
zahlte einen Teil des Geldes aus dem Unternehmensverkauf in diese Stiftung ein. Mein Ziel war es, schon
während meiner Reise auf den Bildungsnotstand in
den Ländern aufmerksam zu machen. Inzwischen ist
die Stiftungsarbeit meine ganze Leidenschaft geworden.
Du möchtest die Welt ein Stück besser machen,
was genau möchtest Du erreichen?
Ich möchte die Menschen in unserer westlichen Welt
darauf aufmerksam machen, dass es auf der Welt
Länder gibt, in denen es im Grundgesetz nicht verankert ist, dass Kinder rechnen, schreiben und lesen
lernen.
Während meiner Weltumrundung entwickelte ich
die Vision, in den nächsten 20 Jahren 100 Schulen
errichten zu wollen. Das ist das Ziel, an dem wir mit
„Fly & Help“ arbeiten: Über meine Stiftung generieren wir die Spendengelder für diesen Schulbau. Wir
stellen gleichzeitig über das Kapital, das in der Stiftung vorhanden ist, sicher, dass diese 100 Schulen
nach Erbauung auch unterhalten werden können.
Bis Ende 2013 haben wir bereits 32 Schulen fertiggestellt. 20.000 Kinder können nun dort zur Schule
gehen. 2014 kommen weitere 24 Schulen hinzu, d.h.
wir liegen Ende des Jahres bei fast 60 Schulen.
Es geht um jedes einzelne Kind, dem wir die Möglichkeit geben können, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Was motiviert Dich besonders in Deiner Stiftungsarbeit?
Ich habe durch meine Berufstätigkeit bei „Berge
& Meer“ tausende Menschen kennengelernt, von
denen mir heute viele bei dem Aufbau meiner Stiftung helfen. Albert Schweizer hat einmal gesagt:
„Im Leben kommt es nicht nur auf die Helfer an,
sondern auch auf die Helfer der Helfer.“
In den letzten vier Jahren habe ich mir bekannte
Personen auf eine ganz andere Art kennen lernen
dürfen. Ich habe unglaublich viele neue, tolle Menschen kennen gelernt. Das sind Persönlichkeiten,
die mich unterstützen wollen, nicht nur finanziell,
sondern auch mit ihrer Arbeitskraft oder mit ihren Ideen. Ich habe viele Menschen in den Schwellenländern kennengelernt, an Orten, in denen wir
Schulen bauen. Oftmals hilft eine ganze Dorfgemeinschaft bei unserem Schulbau mit. Ich lerne
heute Menschen unterschiedlichster Religionen
und Kulturen kennen. Das hätte ich ohne meine
Weltumrundung nie erleben dürfen. Mein Leben
wird durch diese Begegnungen jeden Tag reicher.
Jeden Morgen, wenn ich aufwache, weiß ich, dass
mir an diesem Tag wieder neue Menschen begegnen werden. Das finde ich spannend und das
macht mich unglaublich glücklich.
Durch meine Reisen hat der Wert des Geldes
für mich eine andere Bedeutung bekommen.
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mash tun
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whiskybar
whiskyshop
ludwigstrasse 10
-64572 Büttelborn -
tel.: 06152/54106
fax: 06152/179314
www.mash-tun.de
info@mash-tun.de
Wenn Du ein Unternehmen steuerst, das viele
Millionen Euro Umsatz generiert, dann gehst du
oftmals sehr locker mit Geld um. Ich weiß jetzt,
dass nur sechs Euro notwendig sind, um einem
Kind ein Jahr lang eine Schulbildung zu ermöglichen. Wenn mir heute jemand 300 Euro als Spende in die Hände gibt, dann weiß ich, wie vielen
Kindern wir dadurch helfen können.
zuzuhören. Vorher war ich derjenige, der sehr
viel geredet hat. Ich habe gelernt zuzuhören.
Ich habe gelernt, dass ich nur durch Zuhören
schlauer und vor allem weicher werden kann.
Zuhören macht mich glücklich. Die vielen Begegnungen waren die Highlights meiner Reise,
neben den landschaftlichen Höhepunkten die
es überall auf der Welt gibt und neben dem
Fliegen.
Was hat sich in Deinem Leben durch die
Reisen und Deine Hilfs-Projekte verändert?
Mir hat jetzt ein Freund, mit dem ich durch
Mittelamerika gereist bin, gesagt, dass ich mich
verändert habe. Das ist gerade mal vier Wochen her. Er sagte mir, dass ich für ihn immer
schon ein faszinierender Mensch war, aber
dass ich in den letzten vier Jahren „weicher“
geworden sei. Seiner Meinung nach höre ich
besser zu, schaue stärker hin und interessiere
mich mehr für andere.
Was berührt dich auf deinen Reisen am meisten?
Am Anfang meiner Weltumrundung stand das
Fliegen. Ich wollte als Pilot die Welt umrunden. Aber nach immer mehr Landungen in den
Schwellenländern rückte das Fliegen in den Hintergrund und die Begegnungen mit Menschen in
den Vordergrund. Ich hätte niemals gedacht, dass
ich stundenlang mit einem fremden Menschen
auf einer Mauer sitzen kann um ihm einfach nur
Ich habe immer schon an Menschen und ihre
Potentiale geglaubt. Heute nehme ich mir viel
mehr Zeit dafür.
Im Business ist man oft von Zeitlimits geprägt.
Ich hatte täglich zehn bis fünfzehn Meetings, da
war es gar nicht möglich so genau hinzuhören.
Was möchtest Du unseren Lesern mit auf
den Weg geben?
Der Leitsatz meines Lebens heißt: „Träume
nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum.“
Ich kann Ihnen nur empfehlen, dass wenn in
Ihnen Träume stecken, leben Sie sie! Einfach
machen! So verhindern sie das große “Hätte
ich doch…“ wenn sie keine Wahl oder Zeit mehr
haben. Es tut nicht weh, nur gut.
Es kann sein, dass sich manches nicht so realisiert, wie man es sich erträumt hat, aber wenn
man es nicht versucht, kann man nicht wissen
wie es gewesen wäre.
Mehr Informationen über
Reiner Meutsch und über
seine Stiftung „Fly & Help“
finden Sie hier:
www.fly-and-help.de
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LIVE in Groß-Gerau mit
„Abenteuer Weltumrundung“
Mehr Infos auf Seite 24!
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Ticket-Info
Specials
Wo & wie
Bestellung im Online-Shop
„Mainzer Skizzen“ & Wochenendseminar „Aquarellieren auf Reisen“
Dia- und Multivisionsshows
www.fernweh-winter.de
Sie können über unseren Online-Shop die gewünschte Kartenmenge bestellen. Die Karten gehen Ihnen mit der Tagespost zu.
Diesen Service bieten wir Ihnen bis zu vier Tage vor der jeweiligen Veranstaltung an.
Tickethotline
Montag bis Freitag von 9:00 bis 18:00 Uhr
0176 - 867 07 897
O2-Mobilfunktarif, Verbindungspreise können daher unterschiedlich ausfallen
Abendkasse
Eintrittskarten können Sie auch an der Abendkasse zzgl. eines
geringen Abendkassenzuschlages erwerben. Um sicherzustellen, dass Sie einen Platz bekommen, empfehlen wir die Karten
im Online-Shop zu bestellen oder an unseren zahlreichen
Vorverkaufstellen (siehe Seite 59) zu kaufen.
Ermäßigungen
Ermäßigte Eintrittskarten gibt es für Schüler, Studenten,
Schwerbehinderte, Erwerbslose und Azubis.
Ein entsprechender Nachweis wird am Einlass kontrolliert.
58
Die Kunstkurse sind auf 16 Personen begrenzt.
Je nach Witterung kann der Treffpunkt der
jeweiligen Veranstaltung variieren.
Eventuelle Änderungen werden drei Tage
vorher auf der Homepage bekanntgegeben.
Das Material wird Ihnen leihweise kostenlos
zur Verfügung gestellt.
Fotoseminar
Um einen größtmöglichen Lernerfolg zu erzielen, ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen
begrenzt. Karten sind ausschließlich über
unseren Online-Shop oder unsere Tickethotline buchbar.
Der Anmeldeschluss ist vier Tage vor dem
Seminar. Getränke sind im Kurspreis enthalten. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zehn
Personen.
Kurfürstliches Schloss Mainz
„Forstersaal“
Diether-von-Isenburg-Str. 1
55116 Mainz
Georg-Büchner-Saal
Am Landratsamt Groß-Gerau
Wilhelm-Seipp-Straße 4
64521 Groß-Gerau
Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2
65185 Wiesbaden
Fernweh-Winter-Festival &
Abenteuer Weltumrundung
Stadthalle Groß-Gerau
Jahnstraße 14
64521 Groß-Gerau
Online-Tickets unter:
Vorverkaufsstellen
Preise
Multivisions- und Diashow
Einzelticket / freie Platzwahl
5er-Abo-Ticket (bitte gesonderte Informa-
tionen auf der Homepage beachten)
Special-Shows mit Rüdiger Nehberg,
Reiner Meutsch, Herbert Feuerstein
Einzelticket
Regulärpreis 14,00 €
59,00 €
Ermäßigt*
12,00 €
49,00 €
Fernweh-Winter-Festival
19,00 €
17,00 €
Seminar: Digitalfotografie
59,90 €
—
Seminar: Aquarellieren auf Reisen
159,90 €
Tageskarte
Wochenendworkshop
Seminar: Mainzer Skizzen
Intensives Wochenend-Seminar
25,00 €
21,00 €
49,90 €
—
—
* Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Erwerbslose und Azubis gegen Nachweis
Mainz
Wiesbaden
Besier Oehling
Ludwigsstr. 2
55116 Mainz
Alpin-Sportladen
Rheinstr. 33
55116 Mainz
Besier Oehling
Kirchgasse 20
65185 Wiesbaden
Groß-Gerau
Landratsamt
Wilhelm-Seipp-Straße 4
64521 Groß-Gerau
Büro Fernweh-Winter
Darmstädter Straße 78
64521 Groß-Gerau
Abendkassenzuschlag: 1,- € pro Ticket, sofern verfügbar
www.fernweh-winter.de
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nur wo du zu fuss warst,
warst du wirklich.
costa rica – naturnah entdecken
erstaunliche tier- und pflanzenwelten durchwandern
Keine Art der Fortbewegung ist ursprünglicher, als einen Fuß vor den anderen zu setzen. Die Wunder dieser Erde Schritt für Schritt erkunden. Eine Perlenreihe
Höhepunkte. 400 Reisen in über 70 Destinationen auf allen Kontinenten. Von der Genussregion bis Hochalpin. Kleine, feine Gruppen in der Sicherheit geprüfter
ASI-Berg- und Wanderführer. Oder individuell im eigenen Rhythmus – denn nicht vieles bringt uns so unmittelbar in die Gegenwart wie bewusstes Gehen.
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