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Hanfzeitung 2015 - Hanfland | Hanfstroh

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Hanfzeitung
Aktuelles aus dem Hanfland
Ausgabe 1-2015
Aus dem Inhalt
Das Hanfjahr 2014
Seite 2
Hanfanbau 2015
Seite 3
Hanfnussverarbeitung
Seite 4
Hanf & Wissenschaft
Seite 5
Hanfstroh & - dämmstoffe
Seite 6
Hanf & Gesundheit
Seite 7
Capatect Dämmstoffe
Seite 8
Einladung zur HanfanbauInfoveranstaltung
Mi 28.01.2015, 14:00 ZWETTL - Lagerhaus Taverne
Pater Werner Deibl Straße 7, 3910 Zwettl
Mi 28.01.2015, 19:30 HEIDENREICHSTEIN - Gasth. Weinstabl
Klein Pertholz 9, 3860 Heidenreichstein
Do 29.01.2015, 14:00 MOLD - BBK
Bildungswerkstatt 3580 Mold 72
Mo 09.02.2015,10:45 TULLN - Gemeindesaal Langenrohr
Schulstraße 7, 3442 Langenrohr
Fr 20.02.2015, 19:00 HAUGSDORF - Gasthaus Slon
Hauptstraße 35, 2054 Haugsdorf
Impressum: HNV Hanfnuss Verarbeitungs GmbH
Industriestraße 5 A-3860 Heidenreichstein
Handy: +43 664 6375700 www.hanfnuss.at
E-Mail: houschko@hanfnuss.at
Info & Anmeldung:
office@hanfland.at ; +43 664 45 22 100; +43 664 63 75 700
Hanfzeitung 1-2015
2014: Ein interessantes, spannendes, aber
auch demütiges Hanfjahr ...
Wie in vielen anderen landwirtschaftlichen Bereichen, hat auch
der Hanf im vergangenen Jahr
unter den katastrophalen Wetterbedingungen stark gelitten: Obwohl Hanf zu den robustesten
Pflanzen zählt, machten die anhaltende Dürre im Frühjahr und vor
allem die intensiven Regenfälle vor
der Ernte, das Hanfjahr 2014 zu
einer noch nie dagewesenen Katastrophe. Wir und viele unserer
Vertragslandwirte, mussten rund
75 % Ernteausfälle verbuchen!
Es liegt uns sehr am Herzen, unseren Landwirten lukrative Abnahmeverträge zu bieten – mit bestmöglichen Preisen, wissenschaftlich begleiteten Feldversuchen,
laufender Erntetechnik-Entwicklung und immer intensiveren
Kooperationen mit der Dämmstoffindustrie. Leider liegt die Hanfkornernte zu einem beachtlichen
Teil nicht in unserer Hand und im
vergangenen Jahr zeigte uns die
Natur ihre Macht und unsere Abhängigkeit von ihr.
Wie konnte das passieren?
In einigen Chargen unserer Vertragslandwirte wurde am Hanfkorn ein feiner Faden sichtbar,
der anzeigt, dass das Hanfkorn
bereits zu keimen begonnen hat.
Damit der Keimling auswachsen
kann, muss die Schale, die den
Mehlkörper und den Keimling
schützt, durchbrochen werden.
Dazu bilden sich feine Ritzen in
der Schale, durch die Sauerstoff
in das Hanfkorn dringt. Aufgrund
des Dauerregens im Spätsommer
2014 konnten die Erntemaschinen
nicht rechtzeitig eingesetzt werden. Der verspätete Erntezeitpunkt
und das feuchte Wetter förderten
das „Auswachsen“, sodass rund
50 % der ohnehin geringen Ernte
unserer Vertragslandwirte von diesem Schaden betroffen waren.
Die Analysewerte zeigten, dass das
enthaltene Fett in diesen Fällen bereits ranzig war. Die Peroxidzahl die Kennzahl, die den Fettverderb
beurteilt - gibt an, wie viele ungesättigte Fettsäuren bereits mit Sauerstoff reagiert haben und somit
„ranzig“ verdorben sind. Ab einem
Grenzwert von 10 darf Pflanzenöl
nicht mehr als Lebensmittel verkauft werden. Daher wurde ein
Großteil der Ernte 2014 unbrauchbar.
Wir bedauern diese Ernteausfälle
sehr und würden alles tun, um sie
ungeschehen zu machen! Doch
leider können wir das Wetter nicht
beeinflussen. Wir selbst mussten
die Hälfte unserer Lieferaufträge
kündigen, da wir viel zu wenig
Hanf zur Verfügung hatten.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer
Glücklicherweise war Hanfstroh kaum
von Qualitätseinbußen betroffen. Da
wir in 15 Jahren noch nie eine so niederschmetternde Erfahrung machen
mussten, hoffen wir nun wieder auf
bessere Wetter- und Erntebedingungen in diesem Jahr, damit wir unsere
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neu errichtete Hanfverarbeitung effizient auslasten können und unseren
Vertragslandwirten ein erfolgreiches
Hanfjahr beschert wird!
Günther Schmid & Anton Hagenauer
Hanfzeitung 1-2015
Qualitätsanforderungen für die
Verwendung der Hanfnüsse
Die geernteten Hanfnüsse müssen innerhalb von 5 Stunden zur Trocknung
gebracht werden, damit das hochwertige Fettsäuremuster erhalten
bleibt. Die Trocknung darf max. mit
40 °C erfolgen. Bevor die Hanfnüsse
bei uns zur Weiterverarbeitung angeliefert werden, müssen diese von
Fremdkörnern auf max 1% Verunreinigung gereinigt und geputzt werden.
Damit die Hanfnüsse geschält bzw.
zu Hanfnussöl gepresst werden
können, müssen diese eine Mindest-
größe von 2,3 mm aufweisen.
Die Firma Waldland reinigt und siebt
den Hanf im Auftrag des jeweiligen
Hanfbauern und verwendet dabei
ein 2,30 mm Langlochsieb als Untersieb. Danach wird der gereinigte
und gesiebte Hanf nach Heidenreichstein in die Firma HNV Hanfnuss
Verarbeitungs GmbH geliefert. Den
Transport von der Firma Waldland
nach Heidenreichstein, übernimmt die
Firma Hanfnuss.
Geschichte
Cannabis Sativa gehört zu den
vielfältigst
genutzten Kulturpflanzen. Die ältesten Funde in
Europa reichen bis 5.500 v. Chr.
Hanf hat eine weltweite Bedeutung als Lebensmittel, als Faserpflanze, in der Pharmazie
und Kosmetikindustrie sowie als
nachwachsender Rohstoff. In
Österreich darf erst seit dem EUBeitritt 1995 Nutzhanf angebaut
werden.
Hanf ist als nachwachsender Rohstoff wegen seiner problemlosen
Zucht und vollständigen Nutzbarkeit beliebt. Es werden keinerlei Herbizide benötigt, weil die
Pflanzen sehr rasch den Boden
vollständig beschatten, sodass
Beikräuter gut unterdrückt werden. Außerdem ist er besonders
schädlingsresistent und pflegeleicht. Hanf produziert mehr Biomasse als jede andere heimische
Nutzpflanze. In der Wirtschaft ist
Hanf äußerst vielseitig einsetzbar
und wird wegen seiner hohen
Haltbarkeit, Umweltverträglichkeit und niedrigen Energiebilanz
geschätzt.
Positive Aspekte
beim Hanfanbau:
Die Firma Hanfnuss garantiert folgende Preise
für getrocknete, gereinigte Hanfkörner:
Biologisch: netto EUR 2,00 / kg
Konventionell: netto EUR 1,50 / kg
50 % der Bezahlung erfolgt Ende Dezember 2015
50 % spätestens Ende Jänner 2016
Zusätzlich bezahlt die Firma HSV (Hanfstrohverwertungs GmbH)
pro Tonne Hanfstroh netto EUR 45,00
Details zu den Qualitätsbestimmungen und nähere Infos finden Sie im Anbauvertrag.
Vorteile unserer Vertragsbauern
• Zertifiziertes Saatgut zum Partnerpreis (25 % günstiger als der Verkaufspreis)
• Möglichkeit der Hanfstrohabnahme
• Betreuung durch unsere Hanfanbauexperten
• Preisgarantie für Ihre Hanfnüsse
• Preisvergünstigung -10 % beim Einkauf von Hanflebensmitteln
im Hanflandshop
• Nach Anbau bis zur Ernte
sind keine kulturtechnischen
Arbeiten notwendig.
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Optimal für extensive Bearbeitung.
Unkrautunterdrückung,
durch schnelles Jugendwachstum der Hanfpflanzen.
Hanf ist ein guter Bodenaufbesserer & selbstverträglich.
Die
Nährstoffe
werden
aus
unteren
Bodenschichten entnommen.
Kein
Düngemitteleinsatz
bzw. chemische Pflanzenschutzmittel erforderlich.
Hanf
ist
weitgehend
anspruchslos
gegenüber
Klima
und
Bodenbeschaffenheit.
Kein Arbeitseinsatz für den
Bauern, da die Strohverwertung von uns organisiert
und das Stroh vergütet
wird.
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Hanfzeitung 1-2015
HNV Hanfnuss Verarbeitungs GmbH
Die steigende Nachfrage nach
Hanf aus Österreich hat Anton
Hagenauer, Günther Schmid und
Marianne Houschko im Jahr 2013
veranlasst, die Firma HNV Hanfnuss
Verarbeitungs GmbH in Heidenreichstein zu gründen und große
Investitionen zu tätigen. Für eine
optimale Auslastung der Anlage ist
das Ziel 800 t Hanfkörner pro Jahr zu
verarbeiten. Aus diesem Grund wurden im Jahr 2014 die Vertragsflächen
bereits auf 650 ha vergrößert, wobei
die Hanfanbaufläche auf 1000 ha
erweitert werden soll, damit die Anlage effizient geführt werden kann.
Ihr Partner für
• Hanfanbau
• Lohnschälung für Hanfnüsse
• Lohnpressung für Hanfnussöl
• Hanfschrot
• Hanfdämmstoffe
• Hanfbaustoffe wie:
- Leichtlehmschüttung
- Akustikvlies
- Trittschallvlies
- Stopfhanf
HNV Hanfnuss Infos
• Aus rund 4,5 kg Hanfnüssen wird 1 Liter Hanfnussöl kaltgepresst,
wobei pro Stunde im schonenden Kaltpressverfahren max. 2 Liter
Öl produziert werden.
• Aus 3 kg ganzen Hanfnüssen wird 1 kg geschälte Hanfnüsse erzeugt.
Die Schälanlage hat eine Kapazität von 65 kg an geschälten Hanfnüssen
pro Stunde.
Bewährte Arbeiten wie die Hanfschälung und die Hanfölproduktion,
stehen neben Betreuung & Beratung der Landwirte im
Mittelpunkt der Firma HNV Hanfnuss Verarbeitungs GmbH.
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Hanfzeitung 1-2015
Hanfanbau & Wissenschaft
Hanfanbau
In Österreich dürfen nur Nutzhanfsorten mit einem THC-Gehalt unter
0,2 %, welche im EU-Sortenkatalog
gelistet sind, angebaut werden.
Derzeit sind 52 verschiedene Sorten
erlaubt. Aufgrund unserer Feldversuche mit der Universität für Bodenkultur, haben sich die 2 Sorten
Fedora 17 und Uso 31 am besten
bewährt.
Bodenvorbereitung: ein fein- bis
mittelkrümeliges Saatbett ist erforderlich! Bodenverdichtungen sind
ungünstig. Die optimale Saatzeit: Je
nach Witterung ab Mitte April bis
Ende Mai.
Die Saatstärke ist je nach Hanfsorte
unterschiedlich: Kornnutzung: 50
Körner/m²; Fasernutzung: 250 Körner/m² und zur Korn- & Fasernutzung:
100 Körner/m². Dies entspricht 40 kg
Hanfsaatgut/ha. Die von der EU vorgeschriebene Mindestsaatstärke von
EU-zertifiziertem Saatgut beträgt
20 kg/ha. Bei 40 kg/ha kommt es zu
einer guten Abdeckung, sodass Beikräuter unterdrückt werden und die
Hanfpflanzen eine einheitliche Größe erreichen, um die Kornernte mit
dem Mähdrescher zu erleichtern. Der
Anbau erfolgt mit der Drillsämaschine
bei einer Saattiefe von 2 bis 5 cm.
Bis zur Ernte sind keine weiteren
kulturtechnischen Maßnahmen notwendig.
Die Literatur und Erfahrung zeigt,
dass keine spezielle Düngung erforderlich ist. Allerdings kann je nach
Fruchtfolge der Netto-Entzug ausgeglichen werden. (Stickstoff max.
120 kg/ha). Der DüngernährstoffTeil des österreichischen Ackerbaugebietes.
Dipl.-Ing. Dr.
Klaus Ofner, BEd.
Doktorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Doktor an der Universität für Bodenkultur Wien.
Einfluss der Sorte und des Standortes bei Hanf (Cannabis sativa L.)
in der Ganzpflanzennutzung im
semiariden Produktionsgebiet.
Von 2011 bis 2013 wurden an zwei
Standorten (Hanfthal und Groß
Enzersdorf, NÖ) im semiariden Klimagebiet, Exaktversuche mit sieben
unterschiedlichen Hanfsorten und
Ergebnisse bezüglich einer umfassenden Ganzpflanzennutzung erarbeitet. Neben dem Einfluss der Saatstärke, wurden das Säsystem, die
Bestandesdichte und der Erntetermin
auf Ertrags- und Qualitätskriterien
hin beurteilt. Die Versuchsstandorte
repräsentieren einen wesentlichen
Die Sorten Epsilon 68, Fedora 17,
Felina 32, Ferimon, Futura 75,
Santhica 27 und Uso 31 wurden
sowohl für die Kornnutzung mit
50 Körnern/m² als auch für die
Ganzpflanzennutzung
mit
250
Körnern/m², vergleichend beurteilt.
Die Säsysteme, Drillsaat und Einzelkornsaat, wurden gegenübergestellt. Die Einzelkornsaat ergab einen
höheren Ertrag; auch die Streuung
war höher. Die intraspezifische Konkurrenz trat bereits 76 Tage nach
der Aussaat auf. Die in der Literatur
angeführten Saatstärken wurden
überwiegend als optimal bestätigt.
Hanf weist einen sehr großen möglichen Erntetermin auf. Die Körner
bedarf ist von der Nutzungsart und
vom erwarteten Ertragsniveau abhängig: 80 kg P/ha, 160 kg K /ha
und ca. 35 kg Mg/ha.
Aufgrund der starken Jugendentwicklung von mehreren Zentimetern
pro Tag, hat Hanf ein hohes Unkrautunterdrückungspotential.
Mögliche Problemunkräuter: Ackerdistel, weißer Gänsefuß und Ackerwinde. Schädlinge oder Krankheiten
bereiten im Allgemeinen keine Probleme. Falls Schadfaktoren auftreten,
so kann die Pflanze diese gut wegstecken.
reifen sehr ungleichmäßig ab und
daher kommt es meist zu hohem
Samenausfall am Feld. Der Erntetermin Anfang September unterschied sich im Kornertrag kaum vom
Erntetermin Mitte September. Eine
Ernte Anfang Oktober war auf den
angeführten Standorten eindeutig zu spät, eine Ertragsverminderung von bis zu 60 % war die Folge.
Bei der Wirtschaftlichkeit beurteilt
am Deckungsbeitrag, konnten Unterschiede bei den einzelnen Sorten
nach Jahr, Standort und Saatstärke
nachgewiesen werden.
Falls Sie Interesse an der gesamten Doktorarbeit haben, senden Sie
uns bitte eine Nachricht an
office@hanfland.at!
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Hanfzeitung 1-2015
NAPORO baut das Zentrum
für Hanf-Verarbeitung in Haugsdorf (NÖ)
aus und investiert 2 Mio Euro
Wussten Sie, dass
• wir mit 5 Rundballenpressen
die Hanfstrohernte in
Angriff nehmen?
• ausschließlich unser Hanfstroh
für Naporo Dämmstoffplatten
verwendet wird?
Hanffaserdämmplatte mit Putz
Schon im letzten Jahr hat NAPORO
ein neues Zentrum zur HanfVerarbeitung aufgebaut. Die Nähe zu
den umliegenden Hanf-Feldern war
ausschlaggebend für die Standortwahl im Weinviertel. Jetzt wird dieser
Standort massiv ausgebaut und auch
die Produktion der Hanffaser-Dämmplatten nach Haugsdorf verlagert.
NAPORO bündelt damit ihre gesamte
Hanf-Dämmstoff Produktion. Durch
diesen Schritt werden die Transportwege wesentlich verkürzt und damit
die Nachhaltigkeit der Hanf-Produkte
weiter gesteigert.
attraktiver Arbeitgeber für Menschen,
die auch im Beruf ihr ausgeprägtes
Umweltund
Verantwortungsbewusstsein hinsichtlich künftiger
Generationen verwirklicht sehen
wollen.
Der Umzug der Produktion erfolgt
nicht „über Nacht“. 40 LKW-Ladungen mit Maschinen und Material
werden in Haugsdorf angeliefert.
Ein Team von einem Dutzend Spezialisten baut die Anlagen auf und
bringt sie technisch auf den neuesten
Stand. Dabei wird parallel eine Lagerhalle zur Produktionshalle umgebaut
und eine neue Auslieferungshalle für
Dämmstoffe errichtet. Durch diese
Investitionen in der Höhe von 2 Mio
Euro, ist NAPORO bestens für eine
Zukunft gerüstet, in der Umwelttechnologien eine immer wichtigere Rolle
spielen werden.
Weitere Auszeichnung für unsere
Hanffaserdämmplatte
Die
Hanffaser-Dämmstoffe
von
NAPORO werden für die Dämmung
von Wänden, Decken und Dächern
verwendet. Eine speziell entwickelte, druckfeste Hanffaserdämmplatte wird als Fassadendämmplatte für
den Vollwärmeschutz eingesetzt.
Diese innovativen Produkte wurden
auch in letzter Zeit mehrfach ausgezeichnet. So erhielt NAPORO den
„step-award“ in der Kategorie Nachhaltigkeit. Die Auszeichnung des
renommierten FAZ-Instituts ehrt
junge Unternehmen in der Wachstumsphase. Dieses Wachstum wird
am Standort Haugsdorf durch den
massiven
Ausbau
eindrucksvoll
manifestiert.
www.naporo.com
20 neue und grüne Jobs
NAPORO schafft 20 neue Arbeitsplätze im Bereich der grünen
Umwelttechnologie und ist damit ein
Ausweitung Vertrieb
Wenn die Produktion wieder anläuft,
ist NAPORO in der Lage die Produktionskapazität zu verdoppeln. Dies ist
auch erforderlich, da der Vertrieb der
Hanf-Produkte europaweit – speziell
aber in Österreich und Deutschland
– stark ausgeweitet wird.
Produktion der Hanffaserdämmplatten
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Hanfzeitung 1-2015
Hanf & Gesundheit
Warum Hanfnussöl so gesund ist
Der menschliche Körper kann nicht alle Fettsäuren selbst herstellen, sie
müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Dazu zählen Omega-6Fettsäuren (wie zum Beispiel Linolsäure oder Gamma-Linolensäure) und die
Omega-3-Fettsäuren. Beide sind im Hanföl enthalten.
Bei optimaler Ernährung sollte ein Drittel der angenommenen Fettmenge
aus mehrfach ungesättigten, essenziellen Fettsäuren bestehen. Ein Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren von 5:1 wäre optimal. Bei typisch
österreichischer Ernährung ist das Verhältnis jedoch zu Omega-6 Fettsäuren
verschoben (10:1). Hanfnussöl hat das Potenzial dies auszugleichen, denn
die Verteilung liegt hier mit einem Verhältnis von 3:1 besser als gefordert.
Vitamin E schützt die Zellen vor Verderb und Alterung! Der hohe Gehalt
bewirkt nicht nur eine Haltbarkeit des Hanföles von bis zu 12 Monaten,
sondern auch einen aktiven Zellschutz im menschlichen Körper.
Eine optimale Zufuhr von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren aus
Quellen wie Hanföl, bewirkt positive gesundheitliche Effekte
• Hemmung der Entzündungsneigung
• Verminderte Gerinnungsneigung im Blut
• Reduktion von hohen Cholesterinwerten
• Antioxidative Eigenschaften
• Stärkung der Zellmembranen
• Senkung von zu hohem Blutdruck
• Reduktion des Risikos von
Herz-Kreislauferkrankungen
• verminderte Gefahr von Schlaganfällen
• Besserung von Gelenkentzündungen
CBD
Cannabidiol (CBD) ist ein Cannabinoid, welches aus Nutzhanf gewonnen wird. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend,
angstlösend und gegen Übelkeit. Es
wird entweder in Öl oder Alkohol verdünnt angeboten und tropfenweise
eingenommen.
Hanfkosmetik mit CBD
Die Carun- Hanfkosmetik besteht
aus natürlichen Inhaltsstoffen der
ganzen Hanfpflanze. Aus biologischen Nutzhanfpflanzen (THCGehalt unter 0,2 %) werden mittels
Extraktion die Pflanzenstoffe ge-
In der heutigen Zeit werden wir
tagtäglich mit vielen Fertigprodukten und nährstoffarmen Genussmitteln konfrontiert. Daher
wird es immer wichtiger, regelmäßig hochwertige Lebensmittel
auf einfache Art in den Alltag zu
integrieren. Hier können Hanflebensmittel wie z. B. ein Löffel
Hanfnussöl oder Hanfnüsse einen
wertvollen Beitrag leisten.
Mag. Gerda Steinfellner,
Ernährungswissenschafterin
wonnen und daraus die wirksamen
Kosmetikprodukte produziert. Die
Hanfpflanze liefert aktive entzündungshemmende Cannabinoide, vorwiegend Cannabidiol (CBD).
Hanfkosmetik mit CBD kann bei verschiedenen Hautproblemen und Erkrankungen (wie Schuppenflechte,
Ekzeme, Akne, Entzündungen, Wunden, bei trockener, rissiger und gereizter Haut, Hämorrhoiden etc.) helfen.
Produkte: Allzweckcreme, Hautcreme,
Mundwasser, Waschgel zur Intimpflege, Körperpflegeöl, Babycreme.
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HANF DÄMMT GRÜNER
Die ökologische Alternative
À
Hervorragende Dämmeigenschaften
À
Diffusionsoffen
À
Ausgezeichneter Schallschutz
À
Nachwachsend
À
Öko-Förderung
À
Höchste Widerstandskraft und Hagelsicherheit
durch Carbonarmierung
www.capatect.at
CAPATECT Hanffaser-Dämmplatte
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