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05 | 30.01.15

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Nr. 5/P.P.A 9200 Gossau
Freitag, 30. Januar 2015
www.goz.ch
FC-Präsident
tritt zurück
Gossau. Christian Kühni legt
per sofort sein Amt als Präsident des FC Gossau nieder.
Vizepräsident Carlo Troisi
übernimmt interimistisch
die Funktion des Präsidenten.
Eineinhalb Jahre nach Amtsantritt
tritt Christian Kühni als Präsident
des FC Gossau zurück. Die geringe
Wertschätzung und die schlechte
Stimmung im Vorstand nannte er
vergangenen Samstag dem Tagblatt
als seine Beweggründe. Gemäss
einer Mitteilung des FC habe Kühni
sein Amt eigentlich erst an der nächsten Hauptversammlung im August
niederlegen wollen. Überraschenderweise sei er nun aber bereits am
20. Januar zurückgetreten. Ad interim übernimmt das langjährige Vorstandsmitglied Carlo Troisi das Präsidium des FC Gossau. Im August
soll ein Nachfolger für das Amt gewählt werden. Ein solcher zu finden
sei allerdings nicht ganz einfach, wie
Carlo Troisi sagt. Der Verein befasse
sich zurzeit mit der Auswahl möglicher Kandidaten. Gespräche seien
noch keine geführt worden. Troisi ist
aber überzeugt, dass sich eine Lösung finden werden.
MAS
BILD: ARCHIV/AD
Christian Kühni
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Baumann Transport hat
Werkhof bezogen
Gossau. Endlich genug Platz für
die Fahrzeuge und die Administration der Baumann Transport
AG: Michael und Franz Baumann
sind über den Bezug des neuen
Werkhofs glücklich.
Die Gossauer Baumann Transport
AG hat an der Wehrstrasse im östlichen Industriegebiet der Stadt Gossau – wie vor Jahresfrist an dieser
Stelle angekündigt – ihren neuen
Werkhof bezogen. «Wir sind glücklich, dass wir unser Projekt ohne
grosse Verzögerungen realisieren
konnten», erklärt der kaufmännische Leiter Michael Baumann. «Wir
haben unseren neuen Firmensitz im
letzten November beziehen können.
BILD: BOS
Eine leichte Verzögerung gab es nur,
weil die Lieferung der grossen Hal- Die grosse Halle ist das Herzstück des neuen Werkhofs der Baumann Transport AG im Gossauer Industriegebiet.
lentore etwas verspätet erfolgte.»
Grosse Halle mit Solaranlage
Das Herzstück des rund 10 000 Quadratmeter grossen neuen BaumannWerkhofs ist die 1400 Quadratmeter
grosse und acht Meter hohe Halle.
Ein sechs Meter tiefes Vordach bietet
Schutz vor Sonne und Niederschlägen. Auf dem Dach wird in den
nächsten Wochen eine Solaranlage
mit 1800 Quadratmetern Fläche erstellt. Michael Baumann: «Die Anlage wird bis Ende März ans Gossauer
Stromnetz angeschlossen und Strom
für rund 50 Haushalte liefern.»
Im östlichen Teil der neuen Halle ist
eine komplett ausgerüstete Werkstatt
inklusive einer sechsteiligen Hebebock-Anlage mit einer Hubleistung
von 45 Tonnen eingerichtet, direkt
daneben ein separater Waschraum
zur Reinigung der Sattel- und Anhängerzüge. Das Werkhof-Areal ist
umzäunt und wird permanent video-
überwacht. Die Zufahrt zum neuen
Baumann-Werkhof erfolgt über zwei
Ein- und Ausfahrtstore östlich und
westlich der Halle. In der südöstlichen Ecke wurde aus Container-Elementen ein separater Bürobau erstellt. Sieben mal zwölf Meter in der
Fläche beherbergt der neue Verwaltungsbau auf zwei Etagen Disposition und Administration, Aufenthaltsräume für das Personal sowie
sanitäre Anlagen. Das restliche Areal
dient als Abstellplatz für die 30 Fahrzeuge der Baumann-Flotte und als
Parkplatz für das Personal.
Ausbau Dienstleistungen
Der neue Werkhof der Baumann
Transport AG hat sich bereits bewährt. «Wir sind mit unserem neuen
Firmensitz sehr glücklich», sagt Michael Baumann. «Er liegt in Kundennähe und selbst für Spezialtranspor-
te ideal zur Autobahn. Zudem ist er
fern ab von Wohnquartieren, wir
stören niemanden.»
Der Bezug des neuen Werkhofs erlaubt der Baumann Transport AG
auch den Ausbau des Dienstleistungsangebotes. «Wir erweitern unser Angebot jetzt um den Bereich Lagerlogistik», erläutert Michael Baumann. «Das heisst, wir holen die
Ware beim Kunden ab, lagern sie bei
uns in der Halle ein und liefern sie
dann auf den gewünschten Zeitpunkt am gewünschten Ort an.» Für
die Güterlagerung stehen neben der
Halle auch zwei grosse Industriezelte sowie Aussenplätze von insgesamt
3000 Quadratmetern zur Verfügung. Für den Umschlag der Waren
wurde in der Halle zusätzlich ein
8-Tonnen-Hallenkran montiert.
Der westliche Teil der neuen Halle
ist an die St. Galler Niederlassung
der Zürcher Firma Mökah-Kanalreinigung fremdvermietet.
Weiterer Ausbau möglich
«Für den Augenblick ist der neue
Werkhof noch gross genug», schaut
Michael Baumann in die Zukunft.
«Allerdings parkieren wir einen Teil
unserer Fahrzeuge immer noch auf
dem Areal der Häusle + Koller AG an
der Mooswiesstrasse. Wird dereinst
über das Schicksal des Fahrendenplatzes in unserer Nachbarschaft entschieden, können wir auch über den
Ausbau unseres Werkhofes nach Süden nachdenken.»
Der alte 2500 Quadratmeter grosse
Standort der Baumann Transport AG
beim Roseggzentrum ist mittlerweile
vermietet. Neben der Firma Turbolader24 GmbH wird dort auch die Firma Scheidegger Friedhofbedarf AG
BOS
ihren Standort haben.
Impressum
Verlag
St.Galler Tagblatt AG, Fürstenlandstrasse 122
9001 St.Gallen
T 071 27 27 332
Verlagsleitung
Christine Bolt
Redaktionsleitung
Martin Wiesmann (WIE)
Redaktionsadresse
St. Galler Tagblatt AG
GOZ, Gossauer Wochenzeitung
Fürstenlandstrasse 122, 9001 St. Gallen
T 071 27 27 922, F 071 27 27 920
redaktion@goz.ch
Redaktion
Marc Sieger (MAS)
Redaktions-/Anzeigenschluss
Dienstag, 12 Uhr
Inserate
NZZ Media Solutions AG
Fürstenlandstrasse 122
Postfach, 9001 St. Gallen
Telefon 071 272 77 77, Fax 071 272 73 17
E-Mail inserate@goz.ch
Druck
St.Galler Tagblatt AG
Interview.
Vor 100 Jahren
Notstandaktion
«Freude an der Politik»
Allgemein. Ein Stück Notstandaktion inszeniert der Zentralvorstand
der kantonalen Krankenkassen,
indem er durch Zirkular den Ammannämtern und Fürsogekommissionen der Einwohnergemeinden die
Übernahme der Krankenkassabeiträge für solche Angehörige nahelegt, die durch Militärdienst oder
Arbeitslosigkeit in Not geraten sind.
Es liegt im Interesse der Gemeinden
selber, dieser Anregung Folge zu
geben, denn wenn die Betreffenden
wegen Nichtzahlung der Monatsbeiträge ausgeschlossen würden, so
fielen sie im Erkrankungsfall der
öffentlichen Unterstützung anheim.
und diese würde dadurch stärker belastet als durch den vorgeschlagenen
Hilfsmodus.
FS
Gossau. Silvia Galli Aepli politi-
Vor 50 Jahren
Was ist Ihnen denn so vertraut in
der Politik?
Ich stamme aus Nesslau im Toggenburg. Dort war ich acht Jahre lang
Schulrätin in der Schulgemeinde
Nesslau-Krummenau. Danach arbeitete ich in der Gemeinde Nesslau
während acht Jahren als Gemeinderätin mit. Diese Zeit in der Exekutive machte mir viel Freude. Ich erlebte sie als sehr lehrreich, in der ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln
konnte, zum Beispiel bei der Gemeindefusion von Nesslau und
Krummenau. Ich bin mir aber bewusst, dass meine Aufgabe in der Legislative von Gossau eine ganz andere ist.
Grosszügige
Spenden
Andwil/Arnegg. Auf privater
Basis, Träger ist ein Verein mit Pfarrer Josef Buschor an der Spitze, ist
vor einiger Zeit für die Kinder
beider Konfessionen von Andwil
und Arnegg in Andwil ein Kindergarten eröffnet worden. Auf freiwilligem Wege wurden hierfür von der
Bevölkerung 54 318 Franken
zusammengebracht. Die Postchecksammlung ergab 12 736 Franken,
dazu gingen weiter ein: Vom Frühlingskindergartenbasar 10 979
Franken, vom Herbstkindergartenbasar 12 610 Franken und von der
Verlosung für den Kindergarten
17 992 Franken. Der Betrag von
rund 54 320 Franken ist umso
erfreulicher, weil die katholische
Bevölkerung von Andwil letztes
Jahr für kirchliche Opfer und
Sammlungen den hohen Betrag von
weiteren 26 644 Franken aufgebracht hat.
FS
Bestattungen
Gossau. Zeller geb. Thoma, Elisa
Bertha, geboren am 26. November
1917, gestorben am 22. Januar
2015, von Appenzell, wohnhaft gewesen in Gossau, Espel 2456,
Altersheim Espel. Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 30. Januar,
um 10 Uhr auf dem Friedhof
Hofegg statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Pauluskirche.
Gossau. Sommer geb. Uhlmann,
Martha, geboren am 2. März 1919,
gestorben am 24. Januar 2015, von
Sumiswald, wohnhaft gewesen in
Gossau, Schwalbenstrasse 3, Betagtenzentrum Schwalbe. Die Abdankung und Urnenbeisetzung findet
am Freitag, 6. Februar, um 14.15
Uhr auf dem Friedhof Hofegg statt.
Anschliessend Trauergottesdienst in
der Pauluskirche.
siert neu im Gossauer Parlament.
Nachdem sie im Toggenburg
exekutive Ämter innehatte, freut
sie sich auf die Arbeit in der Legislative. Die FDP-Frau nimmt
zudem Einsitz in der Geschäftsprüfungskommission.
Silvia Galli Aepli, wie erging es Ihnen Anfang Januar an Ihrer ersten
Sitzung als Gossauer Parlamentarierin?
Die Politik ist mir vertraut. Neu ist
allerdings, dass ich nun zu den 30
Personen im vorderen Teil des Fürstenlandsaals gehöre und dadurch
auch beobachtet werde. Aber ich
freue mich auf meine Arbeit als Entscheidungsträgerin.
Sind Sie demnach eine politische
Frau?
Ja. Das hat aber auch mit unserem
Schweizer System zu tun. Wir können uns einbringen, mitarbeiten und
sehr vieles beeinflussen in unserer direkten Demokratie. Zudem bin ich
überzeugt, dass jede Frau und jeder
Mann zum öffentlichen Leben beitragen sollte.
Zur Person
Name: Silvia Galli Aepli
Geburtsdatum: 5. Juli 1959
Beruf: Leiterin Administration
Vermögensverwaltungsgesellschaft
Hobbies: reisen, lesen,
Freundschaften pflegen
Gossau. Spitzli, Josef Paul, geboren
am 24. März 1930, gestorben am
26. Januar 2015, von Jonschwil,
wohnhaft gewesen in Gossau,
Schwalbenstrasse 3, Betagtenzentrum Schwalbe. Die Urnenbeisetzung findet am Montag, 2. Februar,
um 10 Uhr auf dem Friedhof
Hofegg statt. Anschliessend Trauerfeier in der Pauluskirche.
Silvia Galli Aepli ist im Gossauer Parlament gut gestartet.
Neben den konstruktiven Lösungen
sind mir die Finanzen ein grosses
Anliegen. Es stehen viele Investitionen an, die wir möglichst verträglich
bewältigen müssen. Ich freue mich
aber auch auf meine Arbeit in der
G eschäf tsprüf ungskom mission.
Dort betreue ich das Ressort Bildung
und Sport, das mir von meiner früheren Tätigkeit sehr vertraut ist und
Obwohl die Mitteparteien oft Mühe mich auch interessiert.
haben, vor allem bei Wahlen.
Das stimmt leider. Extreme Haltun- Wohin sollte sich Gossau bewegen?
gen von links und rechts lassen sich Ein grosser Problemkreis ist nach
meist besser verkaufen. Letztendlich wie vor der Verkehr, den wir irgendgeht es aber darum, Kompromisse zu wie in den Griff bekommen müssen.
schliessen, die in der Regel mehr Weiter bin ich überzeugt, dass die
Chancen auf Erfolg haben.
Zusammenarbeit in der Region noch
viel intensiver werden muss. Ein
Warum haben Sie sich entschieden, Dorf oder eine Stadt wird in Zuim Gossauer Parlament mitzuwir- kunft nicht mehr alle Aufgaben alleiken?
ne bewältigen können.
Als ich vor zehn Jahren nach Gossau
kam, fand ich, dass die 16 Jahre Po- Welche Anliegen haben Sie als Frau?
litik im Toggenburg genug sind. Schön wäre, wenn sich in der Politik
Dann aber packte mich doch wieder mehr Frauen engagieren würden.
die Freude an solchen Ämtern. Des- Dafür setzt sich das Frauennetz
halb liess ich mich bei den Wahlen Gossau auch ein, wo ich im Vorstand
vor sechs und vor zwei Jahren auf- tätig bin. Frauen bereichern mit ihrer
stellen.
Sicht den Prozess in einem Geschäft
oder einem Projekt.
Wie wollen Sie sich im Parlament
einsetzen?
Wie fühlen Sie sich in Gossau?
Warum wurde die FDP Ihre Partei?
In der FDP fühle ich mich deshalb
wohl, weil mir diese Partei viele Freiräume offenlässt. Sie ist liberal, weltoffen und setzt sich für konsensfähige Lösungen ein, die allen nützen.
Ich fühle mich in der Mitte wohl,
weil ich so auch etwas bewegen
kann.
In den ersten Wochen hatte ich ein
Gefühl von Heimweh, als ich vom
Toggenburg wegzog. Es dauerte aber
nicht lange und ich fühlte mich in
unserer Stadt wohl. Mir gefällt die
Mischung aus Ländlichkeit und der
Nähe zur Stadt St. Gallen, wo ich arbeite.
Wie verlief Ihre berufliche Laufbahn?
Nach meiner Banklehre arbeitete ich
zwanzig Jahre lang in diesem Bereich. Dann folgte ein kurzer Abstecher in die Industrie. Heute leite ich
in St. Gallen die Administration einer privaten Vermögensverwaltungsgesellschaft. Das ist eine abwechslungsreiche und spannende Aufgabe.
Wie beschäftigen Sie sich in Ihrer
Freizeit?
Mir ist Freiwilligenarbeit sehr wichtig. Neben meiner Mitarbeit im Vorstand des Frauennetzes Gossau bin
ich im Hauseigentümerverband Region Gossau im Vorstand für das
Aktuariat zuständig. Auch in der
FDP arbeite ich im Vorstand mit und
führe das Sekretariat. Solche Engagements gehörten schon immer zu mir.
INTERVIEW: MARTIN BRUNNER
Entlastung im KEV
Gossau. Von den 60 Solarförde-
rungsbezügern der Stadt haben
acht bereits 2014 zum Fördermodell des Bundes gewechselt.
Bis Ende 2015 dürften über
20 Vertragspartner ihre FörderGossau. Roder geb. Harkamp, gelder vom Bund erhalten, wie
Josefa, geboren am 14. Februar die Stadtverwaltung mitteilt.
1931, gestorben am 15. Januar
2015, von Wengi, wohnhaft gewesen in Gossau, Bedastrasse 19,
Altersheim Abendruh. Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag,
17. Februar, um 14 Uhr auf dem
Friedhof Hofegg statt.
BILD: MAB
Im letzten Herbst hat die Stadt Gossau den 60 Bezügern von Solarfördergeldern eine Vereinbarung für den
Wechsel in das Förderprogramm des
Bundes unterbreitet. Diese Vereinbarung war zusammen mit Vertretern
der IG KEV Gossau erarbeitet worden, zu welcher sich im Herbst 2013
verschiedene Solaranlagenbetreiber
zusammengeschlossen haben. Gemäss einer Mitteilung konnte der
Stadtrat kürzlich eine erfreuliche
Zwischenbilanz ziehen. Acht Anlagebetreiber hätten bereits 2014 gewechselt und erhalten seither Bundesgelder. Weitere 20 Produzenten hätten
die Vereinbarung für den Wechsel in
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 30. Januar 2015 · Nr. 5
das Bundesprogramm unterzeichnet.
Für etliche Anlagebetreiber wird der
Wechsel bereits 2015 Realität; darunter auch solche, die keine Vereinbarung mit der Stadt abgeschlossen haben. Der Zeitpunkt des Wechsels ist
abhängig davon, wie rasch der Bund
seine Warteliste abbaut.
Die bereits erfolgten sowie die auf
Frühjahr 2015 erwarteten Wechsel
führten zu einer massiven Entlastung
des KEV-Modells Gossau. Die jährliche Verpflichtung der Stadt sinke bereits ab 2015 von bisher rund 1,5
Millionen Franken auf rund 900 000
Franken. Einige Produzenten mit
kleineren Anlagen können nicht ins
Bundes-KEV wechseln, jedoch eine
Einmalvergütung beanspruchen. Ihnen gegenüber werde die Stadt die
Abnahmeverpflichtung beibehalten;
im Gegenzug werden sie die Einmalvergütung an die Stadt weiterleiten.
Insgesamt dürfe der Stadtrat feststellen, dass er seiner Absicht nahegekommen sei, mit allen Vertragspartnern eine faire Lösung zu finden. SK
BILD: PD
Ballast abwerfen
Gossau. 80 Frauen nahmen kürzlich an
dem vom Frauennetz organisierten Anlass zum Thema «Ballast abwerfen und
Raum für Neues schaffen» im MigrosRestaurant teil. Marketingplanerin und
Aufräumcoach Mylène Alt vom BüroProjekt.ch erklärte in ihrem Referat Ursachen von Sammelwut und mögliche
Wege, Ballast abzuwerfen. Es komme
nicht darauf an, wo mit Aufräumen be-
gonnen werde, sondern, dass ein Anfang gemacht werde, wie sie erklärt.
Buch- und Antiquitätenhändlerin Jovita
Tönz (Bild) ist Sammlerin aus Leidenschaft. Ihre gesammelten Raritäten
stellt sie thematisch oder nach Farben
oder Formen geordnet in ihrem BrockiTreff aus. Zum Schluss des Frauennetzanlasses konnten die Frauen in eben jenem Brocki-Treff stöbern.
PD
3
Rätsel.
Ratgeber Immobilien
Wie viel ist mein Haus wert?
Wenn man sich mit dem Gedanken trägt,
sein Einfamilienhaus oder die Eigentumswohnung zu verkaufen, ist die korrekte
und vor allem marktgerechte Wertermittlung von grosser Bedeutung. «Die Zeiten
für einen Immobilienverkauf scheinen rosig zu sein. Rekordtiefe Hypothekarzinsen
und eine nach wie vor sehr grosse Nachfrage nach Wohneigentum verführen private Immobilienverkäufer jedoch oft zu unrealistischen Kaufpreisvorstellungen», sagt
Silvio Stieger, Leiter Immobilienverkauf
der Goldinger Immobilien St. Gallen AG.
Bei der Bewertung von Immobilien gibt es
unterschiedliche Ermittlungsverfahren. Grundsätzlich können drei verschiedene Methoden angewendet werden. Bei
sorgfältiger und differenzierter Vorgehensweise sollten alle
drei Methoden zu Ergebnissen
führen, welche nur leicht voneinander abweichen.
Die vor allem bei Wohneigentum angewandte hedonische
oder statistische Vergleichswertmethode stützt sich auf die Annahme,
dass Grundstücke an ähnlicher Lage auch
wertmässig vergleichbar sind. Dabei werden
preisbildende Eigenschaften von Immobilien
wie Lage, Baujahr, Grundstücksfläche, Kubatur und weiteres miteinander verglichen. Die
hedonische Bewertung basiert auf umfangreichem Datenmaterial und ist dort anwendbar, wo eine genügende Markttransparenz mit
einer Anzahl von vergleichbaren Objekten
vorhanden ist. Die hedonische Bewertungsmethode wird häufig von Banken zur Erhärtung des Angebotspreises im Rahmen der
Immobilienfinanzierung herangezogen und
ist heute eine weitverbreitete und gängige
Methode.
Die Sachwertmethode (auch Real- oder Substanzwertmethode genannt) bildet den substanziellen Wert einer Immobilie und ergibt sich
<wm>10CAsNsjY0MDA2jjc0NzM3NQMAozWmDw8AAAA=</wm>
<wm>10CB3DMQqAMBAEwB-F3Yu5U68UCyGIiL0IIViIWPh_BAcmZ08B_2Gct3F1AjHuNLWkTkOAdaCLaDATBxkFTD3RtICK-lLqdJ_H9Yan1A-cq2cNUQAAAA==</wm>
aus dem Bauwert des Gebäudes, dem Landwert und den Nebenkosten, unter Berücksichtigung einer allfälligen Entwertung.
Die Ertragswertmethode wird vor allem bei der
Bewertung von Renditeliegenschaften angewendet. Im Vordergrund stehen die Zahlungsströme der aktuellen, aber auch der zukünftigen
und nachhaltigen Mieterträge. Man unterscheidet zwischen zwei Arten der Ertragswertmethode: Die statische Ertragswertmethode
(klassische Ertragskapitalisierung) und die dynamische Methode (Barwertmethode oder
Discounted-Cash-Flow-Methode). Die häufig
bei Renditeliegenschaften angewandte Discounted-Cash-Flow-Methode berücksichtigt
mögliche Veränderungen und
bildet einzelne Betrachtungshorizonte. Der Vorteil liegt in einer hohen Transparenz der Bewertung für einen bestimmten
Prognosehorizont und schafft
somit die Möglichkeit für eine
entsprechende Investitionsplanung.
Um den Wert einer Immobilie
zu ermitteln, sollten Privatpersonen bei einem geplanten Immobilienverkauf am besten einen ausgewiesenen
Immobilienbewerter beiziehen oder auf die
Erfahrungen und Marktkenntnisse eines erfahrenen
Immobilienmaklers
vertrauen.
«Denn man verkauft nur einmal eine Immobilie, und somit sollte ihr Preis möglichst der
unter normalen Verhältnissen zu erzielende
Verkaufspreis sein und nicht irgendeine Fantasiezahl,» so Silvio Stieger.
SILVIO STIEGER
LEITER IMMOBILIENVERKAUF
GOLDINGER IMMOBILIEN
TREUHAND ST. GALLEN AG
Kreuzworträtsel-Wettbewerb
Kreuzworträtsel
Lösungswort der Vorwoche: BRONCHIE
Sudoku
Eine Aktion der Fachgeschäfte Gossau und Umgebung
Senden Sie das heutige Lösungswort mit dem Betreff
«Kreuzworträtsel» an redaktion@goz.ch
schwer
mittel
Zu gewinnen gibt es
einen Fr. 50.– Gutschein.
Die Gewinnerin der Vorwoche:
Karin Rubano, Tulpenstrasse 8, 9205 Waldkirch
Dieser Gutschein wird gesponsert von:
Auflösung der Vorwoche
4
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 30. Januar 2015 · Nr. 5
Gossau.
Veranstaltungen
Familiengottesdienst. Am Sonntag, 1. Februar, findet der Familiengottesdienst in der Haldenbüel um
9.40 Uhr statt. Unter der Leitung von
Pfarrerin Friederike Gretzky erzählen Nicole Hartmann und Nadja
Knaus über das Thema «Schwierige
Entscheidungen». Anschliessend
werden Sirup, Kaffee und Zopf im
Kirchgemeindehaus offeriert.
Geisterbar. Am Sonntag, 1. Februar, findet in der Geisterbar (Markthalle Gossau) ab 14 Uhr ein MegaMonsterkonzert statt. Eintritt ist ab
18 Jahren und gratis. Die Geisterbar
ist jeden Abend bis Sonntag, 1. Februar, ab 19 Uhr geöffnet, sowie von
Mittwoch, 4. Februar, bis Samstag,
7. Februar. Die Geisterbar ist auch
für «Nicht-Fasnächtler» offen.
Vollmondwanderung. Der Jodlerklub Säntisgruess Gossau organisiert
am Mittwoch, 4. Februar, eine Vollmondwanderung. Die Jodlerinnen
und Jodler freuen sich, wenn viele
Singbegeisterte sie begleiten und mit
ihnen im Restaurant Löwen Hueb in
Gossau einen gemütlichen Singabend
mit bekannten Volksliedern zum
Mitsingen verbringen. Liederbüchlein sind vorhanden. Treffpunkt ist
um 19.30 Uhr bei der Markthalle
Gossau.
Theaternachmittag. Am Donnerstag, 5. Februar, lädt das Seniorenteam zu einem Theaternachmittag
ins Pauluszentrum ein. Beginn ist um
14.30 Uhr. Die Komödie «Alles keis
Problem» in zwei Akten wird von
Laiendarstellern gespielt. Der Autoabholdienst kann unter der Nummer
071 385 58 52 erreicht werden.
«Frech und spritzig»
Volleyball. Am vergangenen Samstag spielte das 1.-Liga-Volleyballteam des VBC Andwil-Arnegg in einem Auswärtsspiel gegen Pallavolo
Kreuzlingen. Die Andwilerinnen verloren alle drei Sätze knapp mit 19:25,
25:23 und 27:25.
Gossau. Während der Fasnachts-
zeit sind in Gossau zwei Schnitzelbänkler unterwegs. Die «Zwei
Räppler» und die «Drey Richter». Die einen tragen grüne
Mützen, die anderen weisse Perücken. Doch eines haben sie gemeinsam: sie klopfen Sprüche.
Gossau ist in Fasnachtsstimmung.
Und dazu gehört auch die traditionelle Beizenfasnacht mit den Schnitzelbanken. Das Programm der «Drey
Richter» ist eigentlich bereit. Trotzdem halten André, Roger und Martin Pfister immer die Augen und Ohren offen, um keine aktuellen
Geschehnisse zu verpassen. Laut André Pfister lohne es sich, einen Auftritt der «Drey Richter» zu besuchen. «Bei uns stimmt das
Gesamtpaket aus Schnitzelbangg,
Helgen und wunderschönem Gesang», sagt er mit einem Schmunzeln.
Jeder scherzt anders
Nicht so bei den «Zwei Räpplern».
Sie arbeiten bis kurz vor dem ersten
Auftritt an ihrem Programm. «Frech
und spritzig wird unser Programm
sein, das steht fest», sagt Cornel Fürer. Auch wenn man direkt von einer
Pointe betroffen sei, könne man bei
ihren Versen trotzdem lachen.
Die «Zwei Räppler» passen ihr Programm an die regionalen Vorkommnisse an. So wird in Gossau der eine
oder andere lokal begründete Spruch
in den Restaurants zu hören sein. An
BILDER: ARCHIV
Drei Viertel der «Drey Richter»: Die «Zwei Räppler»:
Roger, Martin und André Pfister (v.l). Cornel und Adrian Fürer (v.l).
Stoff für die Schnitzelbänkler-Pointen soll es nicht fehlen. Die aktuellen
Ereignisse überstürzen sich ja beinahe. Einen Konkurrenzkampf scheint
es deswegen jedoch nicht zu geben.
«Die Themen werden von jeder
Schnitzelbangg anders aufgegriffen
und pointiert», erklärt André Pfister.
Man motiviere sich gegenseitig nur
noch mehr um spitzfindig zu sein.
Den «Zwei Räpplern» ist es erst zwei
Mal in der 23-jährigen Karriere passiert, dass eine andere Schnitzelbangg die gleiche Pointe benutzte.
Lieber ein Batzen als Essen
Damit die beiden «Schnitzelbanggen» zwischen den Pointen nicht verhungern und verdursten, werden sie
meist vom Wirt verpflegt. Die «Zwei
Räppler» seien früher des öfteren
für ein Gratis-Essen im entsprechenden Restaurant eingeladen worden.
«Wir hätten fast ein Jahr lang gratis
auswärts essen können», sagt Cornel
Fürer. Heute seien sie jedoch froh,
wenn sie stattdessen einen kleinen
Obolus zur Deckung der Unkosten
erhalten.
Die zwei Schnitzelbänkler sind
am Mittwoch, 11. Februar, ab
19 Uhr in den Restaurants Egli,
Freihof, La Dolce Vita, im Schloss
Oberberg und in der «Sonne» zu
hören. Am Freitag, 13. Februar,
geben sie ab 20 Uhr im Café Kollers,
im Pauluszentrum, im Restaurant
Toggenburg und im Zoo-Restaurant
des Walter-Zoos ihre Sprüche zum
Besten.
RIH
Blumenboutique
feiert Eröffnung
Seniorennachmittag. Das ökumenische Seniorenteam der Andreaspfarrei Gossau lädt am Mittwoch,
11. Februar, um 14.30 Uhr zum Seniorennachmittag ins Andreaszentrum
Gossau ein. Erleben Sie einen fröhlichen Nachmittag mit Heino Orbini
als Guschti Brösmeli.
Netzballturnier. Heute Freitag ab
8.30 Uhr findet in der Primarschule
Andwil-Arnegg ein Netzballturnier
statt. Die Mittelstufenschüler spielen
zum einen selbst mit und sind als
Schiedsrichter oder auch als «Täfeler» eingeteilt. Eltern, Verwandte
und Fans sind eingeladen, die Kinder
anzufeuern.
Fackelwanderung. Der Elternverein öffentlicher Spielplatz veranstaltet am Samstag, 7. Februar, eine
Fackelwanderung. Die Wanderung
führt vom Forenwäldli in Degersheim bis ins Moosbad. Treffpunkt
ist 18.30 Uhr in Gossau bei Coop
Bau und Hobby oder um 19 Uhr in
Degersheim beim Parkplatz Forenwäldli. Anmeldung bis Sonntag,
1. Februar, an Uschi Bremgartner,
071 385 12 56 oder 078 809 93 87.
Sport-Splitter
BILD: PD
BILD: PD
Gossau. Gossau wird um einen Blumenladen reicher. Am 2. Februar feiert die Valentino Blumenboutique an
der St. Gallerstrasse 45 die Eröffnung. Geführt wird das Geschäft
von Regula Eugster (Bild) mit einem
dreiköpfigen, jungen Team. Im kommenden Sommer soll zudem ein
Lehrling eine Ausbildung in dem
Blumenladen beginnen. Von Hochzeitsgebinden, Dekorationen und
Blumen aller Art bis hin zu Trauergebinden und Grabunterhalt bietet die
Valentino Blumenboutique einen
vielfältigen Service. Speziell ist, dass
nicht nur Blumen, sondern auch das
gesamte Mobiliar des Ladens und
weitere Wohnaccessoires käuflich
sind. An der Eröffnung am Montag,
2. Februar, wartet auf jeden Kunden
ein Überraschungsgeschenk. Am Valentinstag bietet die Boutique zudem
ein weiteres Überraschungsangebot
an.
MAS
Mit Hausmitteln
gegen Erkältungen
Fiire mit de Chliine. Fiire mit de
Chline findet am Samstag, 7. Februar, um 17 Uhr in der Pallottikapelle
in Gossau statt. Das Thema lautet Gossau. Die Nase läuft, der Hals
kratzt und der Husten sorgt für
«Farben».
schlaflose Nächte. In der kalten
Fasnachtsumzug. Wer möchte, Jahreszeit sind Erkältungen an der
darf sich am Gossauer Fasnachtsum- Tagesordnung. Kürzlich lernten
zug am Donnerstag, 12. Februar, der Frauen des Vereins Femme-Family
Frauengemeinschaft Andwil-Arnegg im Andreas-Zentrum bei Kathrin
anschliessen. Die «Fanegg-Hexen» Hälg, wie man Erkältungen entgehoffen auf eine bunte Kinder- genwirken kann. Dabei muss nicht
und Erwachsenenschar. Treffpunkt gleich der Apothekenschrank geist bei der Gärtnerei Brändle. plündert werden. Oft können
Verpflegt wird mit Hexenpunsch und die Leiden mit einfachen HausmitBrezel. Eine Anmeldung ist nicht teln bekämpft werden. Hälg zeigte
erforderlich.
den Frauen, mit welchen Hausmitteln die Gesundheit wieder hergeMaskenball. Das BBC butterbarca- stellt und das Immunsystem gestärkt
fe veranstaltet am Schmutzigen Don- werden kann. Jede Frau durfte annerstag, 12. Februar, ab 19 Uhr ei- schliessend eine selbstgemachte
nen Maskenball mit Prämierung. Teemischung mit nach Hause
PD
Der Eintritt ist frei.
nehmen.
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 30. Januar 2015 · Nr. 5
BILD: PD
Kunstturnen. Das Trainingszentrum Fürstenland Frauen (TZFF) veranstaltete kürzlich am Open Day
2015 in der Appenzeller Sportarena
einen Sponsorenlauf. Die TZFF-Turnerinnen und die Kids-Gym-Mädchen absolvierten diverse Disziplinen
wie Handstandlaufen, Rad auf Balken oder Krafthandstand. Der Besuch von Schweizer Kunsturnerin
Giulia Steingruber gehörte zu den
Höhepunkten des Anlasses.
Fussball. Unter der Leitung von
Trainer Giuseppe Gambino hat die
erste Mannschaft des FC Gossau das
Training Anfang Januar wieder aufgenommen. Im ersten Testspiel gegen
Amriswil führte der FC Gossau mit
4:3. Das Spiel musste jedoch
aufgrund eines verletzten Spielers
vorzeitig abgebrochen werden. Neu
verpflichtet wurde der 23-jährige
Defensivspieler Rick Gelmi. Ein weiteres Testspiel gegen den FC Herisau
fand am vergangenen Mittwoch auf
der Sportanlage Buechenwald statt.
Morgen Samstag ist das Fanionteam
des FC Gossau ab 13.30 Uhr auf der
Kleinen Allmend beim FC Frauenfeld aus der 2. Liga interregional zu
Gast. Am kommenden Mittwoch,
4. Februar, treffen die Fürstenländer
auf der heimischen Sportanlage auf
eine Mannschaft des FC Wil, die diese Saison erstmals in der 2. Liga interregional mitspielt.
Unihockey. Die Damen des UHC
Waldkirch-St. Gallen gewinnen zu
Hause gegen Unihockey Basel Regio
klar mit 6:2. Dank der drei gewonnenen Punkte muss sich das Team
von Markus Riesen definitiv keine
Sorgen mehr um den Abstieg machen. Der Weg zum Ziel Playoffs
bleibt allerdings schwierig. Da das
viertplatzierte Lejon Zäziwil das
drittplatzierte Frauenfeld in der Verlängerung bezwingen und damit
zwei Punkte ergattern konnte, beträgt der Abstand von WaSa auf den
vierten Platz noch immer vier Punkte. WaSa muss nun beide noch verbleibenden Spiele gewinnen, um Zäziwil überholen zu können.
Schwimmen. Am vergangenen
Sonntag nahmen 18 Mitglieder des
Schwimmclubs Flipper Gossau am
Dornbirner Sprintpokal teil. Gestartet wurde in allen Lagen über 50 Meter sowie über 100 Meter Lagen.
Aliena Umbricht reihte sich bei allen
fünf Rennen auf dem Podest ein. Sie
gewann Silber über 50 Meter Freistil
und schlug in den anderen Rennen
jeweils als Dritte an. Auch die fast
14-jährige Rona Fässler klassierte
sich dreimal in den Top Ten. Der
15-jährige Lukas Bernhardsgrütter
vermochte sich in allen fünf Rennen
deutlich zu steigern und klassierte
sich über 50 Meter Freistil auf dem
5. Rang.
Turnen. Vergangenen Donnerstag
fand die siebte Hauptversammlung
der Abteilung Team Aerobic, Gymnastik und Tanz (TGT) des Turnvereins Gossau statt. Manuela Schwager
wurde zur neuen Ab tei lungstechnikerin, Sandra Schönenberger
zur neuen Abteilungskassierin und
Karin Heierli für das Presseamt gewählt. Geehrt wurden für die 10-jährige Vereinszugehörigkeit Susanne
Fässler sowie für die 30-jährige Vereinszugehörigkeit Bea Sutter. Als
fleissige Turnerinnen wurden dieses
Jahr Karin Heierli (1 Absenz), Tamara Arias (2 Absenzen) und Bea Sutter
(2 Absenzen) geehrt.
5
Kino/Agenda.
Gossau
Inserenten berichten
Freitag, 30. Januar
Pranic Healing – Energetisches Heilen
Geister Bar, 19.00–3.00, Markthalle
Mehrtägige Veranstaltung noch bis Sonntag, 1.02.2015
Friedegg-Treff, Gaststube und Kleiderbörse offen, 09.00-11.30
Ludothek, 14.00–18.00
Stadtbibliothek, 14.00–19.00
Hauptversammlung,
Männerchor Frohsinn Gossau, 19.00,
Stiftung Vita Tertia Gerbhof und Weiher
Hauptversammlung, Männer Sportverein
Gossau, 19.00, Hotel Restaurant Sonne
Fotorückblick 2014, Naturfreunde,
20.00, Freihof AG Brauerei & Hofstube
Samstag, 31. Januar
Sport Fit Frauen 50+, Turnverein Gossau,
13.45, Turnhalle Haldenbüel
Seniorenturnen, Turnverein Gossau,
14.45, Turnhalle Haldenbüel
Ludothek, 10.00–13.00
Winter Bike-Training,
Treff: Andwiler Kreisel, 9.00
Brockenstube,
Evangelischer Frauenverein, 9.00–11.30
Differenzlerjass, Veranstalter: Trumpf-As,
20.00, Hotel zum alten Bahnhof
Donnerstag, 5. Februar
Pranic Healing ist die Antwort jahrelanger
Forschungsarbeit. Erkenntnisse aus Hunderten von Experimenten weisen darauf
hin, dass der energetische Körper die Arbeit
des physischen Körpers steuert und unsere
physische und psychische Gesundheit beeinflusst. Pranic Healing ist eine klar strukturierte Methode, um dem Menschen auf
eine einfache Art zu ermöglichen, den Zu-
stand des energetischen Körpers und damit die Gesundheit zu verbessern. Wir laden Sie herzlich an den Info-Abend ein, wo
Sie mehr erfahren und auch Fragen stellen
können (siehe Inserat). Der Referent, Peter
Eicher, unterrichtet Pranic Healing seit über
15 Jahren und ist dafür bekannt, feinstoffliche Themen bodenständig und interessant
zu vermitteln.
Ludothek, 14.00–18.00
Stadtbibliothek, 14.00–19.00
Stadtbibliothek, 10.00–16.00
Glückliche Gewinner bei Kühnis
Wochenmarkt, 8.30–11.30, Markthalle
Alles keis Problem
Hauptprobe Unterhaltung Paulus Frauengruppe, 14.00, Pauluszentrum
Meeting Anonyme Alkoholiker,
17.15, Andreaszentrum
Alles keis Problem
Unterhaltungsabend der Paulus Frauengruppe, 18.45, Pauluszentrum
Sonntag, 1. Februar
Familiengottesdienst, mit Clown und den
Power Angels, 10.30, Andreaskirche
Life-Übertragung Superbowl
aus dem University of Phoenix Stadium,
Glendale/Arizona, 23.00, BBC
Reime, Versli und Fingerspiele
für Kleinkinder bis 3 Jahre, 9.15/10.15,
Stadtbibliothek
Forti-Stammtisch 60 plus, 10.00,
Hotel zum alten Bahnhof
Seniorenzmittag, 11.30,
Stiftung Vita Tertia Gerbhof und Weiher
Seniorenwanderung, Männer Sportverein, 13.30, Markthalle
Nordic-Walking-Treff 60+, 14.00, Hallenbad Rosenau
Andwil
Montag, 2. Februar
Mittwoch, 4. Februar
Stadtbibliothek, 14.00–19.00
Fitness4you, Frauensportverein SVKT
Andwil-Arnegg, 19.00, Turnhalle Ebnet
Fasnachts-Höck, Der Jahrgängerverein
bis 1940 Gossau zeigt am FasnachtsHöck eine vereinseigene SchnitzelbankProduktion mit musikalischer Begleitung., 14.30, Andreaszentrum
VMC Andwil-Arnegg, Turnen, 20.15,
Schulhaus Ebnet, Turnhalle
Samstag, 31. Januar
Dienstag, 3. Februar
Seniorenturnen, Pro Senectute,
13.30–14.30, Primarschulhaus
Brockenstube,
Evangelischer Frauenverein, 9.00–
11.30/14.00–18.00
Stamm, Jahrgänger Senioren, 8.30–
10.00, Café Stadtbühlpark
Stamm, Männer Sportverein, 10.00, Freihof AG Brauerei & Hofstube
Seniorenturnen, Pro Senectute, 14.00–
15.00, Andreaszentrum
rengutscheinen im Gesamtwert von 600
Franken teil. Kühnis-Brillen-Geschäftsführer Herbert Scheiwiler überreichte (links im
Bild) den Gewinnern Delio Settembrini, Jakob Elser und Raffaela Mitschjeta ihre Gutscheine (v. l. n. r.). Bei Kühnis-Hörwelt haben
Marta Tschumper, Hugo Egli und Ilse Forrer
gewonnen. Der Gutschein wurde von Geschäftsführer Robert Lanzinger überreicht.
Niederwil
Tanznacht & Tanzkurs, 19.00 Schnuppertanzkurs für Anfänger, 20.00 Technik
Workshop offen für jedermann, 19.00,
Gastronomiebetrieb Werk 1
Stadtbibliothek, 14.00–19.00
Jedes Jahr führt Kühnis Brillen & Hörwelt
Gossau eine Umfrage unter ihren Kunden
durch. Mit der Umfrage werden die Zufriedenheit, die Qualität der verkauften Produkte und Dienstleistungen ermittelt. Ziele
der Umfrage sind Kundenwünsche zu erfahren und Leistungen zu optimieren. Wer
die Umfragekarte einsendet, nimmt einmal
pro Jahr an einer Verlosung von drei Wa-
ANZEIGE
Unterhaltungsabend, Jodlerclub Aelpli
Niederwil, 20.00, Primarschulhaus
Mittwoch, 4. Februar
Waldkirch
Freitag, 30. Januar
Entsorgungspark, 15.00–16.30,
Werkhof Buechwisen
Hexenkessel,
Fasnachtsbetrieb im Dorfkafi, 19.00
Sonntag, 1. Februar
Mariä-Lichtwanderung mit Besinnung
Treffpunkt: beim Andwilermoos, 19.45
First Tuesday,
Montag, 2. Februar
Red Cube unplugged im Sextett, ab 20.30 Hexenkessel, Fasnachtsbetrieb im DorfUhr, Freihof-Bar,
kafi, 19.00, mehrtägige Veranstaltung bis
Donnerstag, 5.02.2015
Fat Tuesday, mit B.Drittenbassd (Rock,
80er 90er Oldies), 21.00, BBC
Fitnessplausch, mit Kinderhort, Heidi
Kreienbühl, 9.30–10.45, Turnhalle Breite
Mittwoch, 4. Februar
Friedegg-Treff, Gaststube und Kleiderbörse, 16.30-19.30
Grosses Kino mit der
Mittwoch, 4. Februar
Nordic Walking-Treff, 9.00–10.30,
Parkplatz Bünt
Ludothek, 9.00–11.00/14.00–18.00
Stadtbibliothek, 9.00–11.00/14.00–19.00
SeniorenturnenPro Senectute,
14.00–15.00, Turnhalle Breite
Seniorenturnen, Pro Senectute, 8.45–
9.45/10.00–11.00, Musikschulzentrum
Rückenfit, 18.30–19.30, Turnhalle Breite
Mütter- und Väterberatung, 9.30–
11.30/14.00–17.00, Badweg 1
Rückenfit, 9.00–10.00/10.00–11.00,
Turnhalle Breite
Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 30. Januar 2015 · Nr. 5
Donnerstag, 5. Februar
7
Schlusspunkt.
Herr Gozauer
Marketing
Treff 13, FAKO und FC Gossau – drei
Vereine, ein Schicksal? Wer mit seiner Idee Erfolg haben will, braucht
die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit – nicht zwingend der ganzen
Öffentlichkeit, aber mindestens desjenigen Teils, der mit dem «Angebot» angesprochen werden soll. Diese Marketingwahrheit gilt sowohl für
unsere wirtschaftliche wie auch für
unsere gesellschaftliche Welt. Das
mag für den Verkauf von Würsten,
Damenblusen oder Druckmaschinen
zutreffen. Gilt das aber auch für Freizeitangebote? Mit Sicherheit, ja! Und
so bemühen sich heutzutage auch
Anbieter von Freizeitvergnügen um
ein Zielpublikum-orientiertes Marketing. Ohne Werbung kein Erfolg:
Das gilt natürlich in erster Linie für
kommerzielle Freizeitgestalter, aber
auch für «gemeinnützige» Vereine.
Wer sich als Sport- oder Kulturverein
im schier unüberblickbaren Freizeitangebot behaupten und im Buhlen
um Beachtung und Mitglieder erfolgreich sein will, kommt nicht darum
herum, seine Dienste und Angebote
ins Licht der Öffentlichkeit zu stellen.
Wo früher die Ankündigung «Probe jeden Dienstag im Sonnensaal»
genügte, sind heute umfangreiche
Werbekonzepte gefragt. Kein Wunder, ist im modernen Vereinsvorstand das Ressort «Marketing und
Werbung» das wichtigste. Zur Not
funktioniert ein Verein ja auch ohne
Präsidentin oder Präsidenten, aber
sicher nicht ohne Marketingchef oder
-chefin.
Doch ein gutes Marketing allein
garantiert noch keinen Erfolg. Eine
zweite Marketingweisheit besagt
nämlich, dass es schwierig ist, auf
Dauer Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen, für die keine nachhaltige Nachfrage besteht. Und damit
sind wir bei den neusten Geschehnissen in der Gossauer Vereinslandschaft
angekommen. Ein Treff 13 ohne Publikum, ein FAKO ohne Mitwirkende
und ein FC Gossau ohne Präsident –
am Marketing fehlt es dort nicht…
Fasnachtsumzug
Gossau. Seit 60 Jahren ziehen
in der Fasnachtszeit die Gossauer Fasnächtler durch die Innenstadt. Gekleidet in farbenprächtige Kostüme und «bewaffnet»
mit sackweise Konfetti fuhren
sie auch vergangenen Sonntag
mit ihren Partywagen durch die
Strassen. Der Kreativität schienen keine Grenzen gesetzt. Von
Hexenhäuschen über riesige
Giesskannen bis hin zu einer
ganzen Ritterburg sah man alles
Mögliche durch die Gossauer
Innenstadt ziehen. Die Umzugsteilnehmer zeigten dabei neue
Kreationen und das Beste aus
den vergangenen 60 Jahren
Fasnachtsumzug.
MAS
Herzlich
Ihr Herr Gozauer
herr.gozauer@goz.ch
BILDER: MAS
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Das sagen Ihre Sterne für die Woche vom 30. Januar bis 6. Februar
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Gossauer Wochenzeitung · Freitag, 30. Januar 2015 · Nr. 5
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Seele and Geist
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