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Lichtblick

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Lichtblick
Nach der Ausstellung „in transition“ eröffnet LE4EL erneut seine virtuelle Galerie „bilderpalast“.
Einen Monat lang werden wir unsere Bilder virtuell präsentieren und so eine Bühne schaffen für das
Thema „Lichtblick“.
„Lichtblick“ - Vier Interpretationen eines Themas:
Das Licht als Sprachmuster, als Bildgestalter, als
Illumination einer Landschaft, als Fokus auf eine
Botschaft.
Jeder von uns hat in den vergangenen Monaten
die Suche gestartet und sich seiner eigenen
Interpretation des Themas genähert. Neben
neuen Bildreihen, wie der Bildserie aus den
schottischen Highlands, sind auch Fotoserien neu
interpretiert und für die Ausstellung zusammengestellt worden.
Jeder Künstler zeigt ausgewählte Werke, die
seinen Blick auf das Thema widerspiegeln.
Im Herzen der schottischen Highlands, einer Region von einzigartiger landschaftlicher Schönheit,
liegt als Perle und Höhepunkt das Tal Glen Coe, dessen herbe Lieblichkeit erst auffällt, wenn man
genau hinsieht und sich dem Licht und der Landschaft mit Herz und Augen öffnet.
Schroff aufragende Berge, die sich in Nebel und Wolken verlieren. Weite Täler, durchzogen von hell
aufstrahlenden Seen, Bächen und Wegen. Kleine vereinzelte Höfe, wie weiße Tupfer in der gigantisch
wirkenden Kulisse. Farben wie Grün, Braun und Gelb, die im plötzlichen Wechsel von hellen Lichtinseln und drohenden Wolken auftauchen und wieder im Nichts verschwinden. Ein allgegenwärtiges
Rauschen der Winde und Wasser......und vor allem das Licht.
Ein solches Licht, sprunghaft hell und im nächsten Augenblick wie nie dagewesen, mystisch und
verklärend, gibt es für mich nur in den schottischen Highlands und in ihrer schönsten Form im Tal
von Glen Coe.
Frank Wöllnitz zeigt in „Lichtblick“ eine kleine Auswahl von solchen Lichtblicken... mit Herz und Auge
gesehen und mit dem IPhone gebannt.
Ein Spaziergang durch den Botanischen
Garten Münchens, ein letzter Blick ins
Licht des vergehenden Sommers, in die
bereits verblassende Farbenpracht der
Blumenbeete: Dahlien, Rosen, Cosmeen
als Lichtblicke, als Vorahnung schon
nahender kaltnebliger Herbsttage.
In der Nahaufnahme und im Gegenlicht
verschwimmen die Farben, verlieren sich
die Konturen der Blüten und eine neue
unwirkliche Farbwelt erschließt sich dem
Betrachter.
Helmut Hönsch zeigt in „Lichtblick“
Blütenporträts als Abschiedsgruß des
Sommers.
Einem Blick folgend, als
Fotograf die Sicht des
Fotografen einfangend – eine
Interpretation des Themas
„Lichtblick“ die zu einer sehr
ansprechenden
Bildserie
geführt hat – eine Sammlung
von Momentaufnahmen, die
in besonderer Weise den Blick
in den Mittelpunkt stellt. Chris
Schweikert
[D40OOM.eu]
gewährt in „Lichtblick“ einen
Einblick in sein umfangreiches
Bildarchiv.
Chris besticht in seiner
Bildsprache
mit
klaren
Formen, die nicht nur das
Licht, sondern den Licht- und
Blickraum herausarbeiten.
Jens Edinger - unterwegs als Spurensucher des Lichts – wurde an verschiedenen Orten fündig. In
seiner Serie werden Zeichen gesetzt, Assoziationen geweckt, die im Alltag in den Blick geraten und
doch oft übersehen werden. Er nimmt den Betrachter mit, lässt ihn los auf die Irrationalität von
Sprache und auf das Situative im Blick. Seine Auswahl an Fotografien sind Fundstücke des
Gegenwärtigen – ans Licht gebracht – und gerade in der hier vorgestellten Serie – ein besonderer
Lichtblick.
Mit den hier vorgestellten Werken bieten wir Interpretationsangebote für das Thema „Lichtblick“.
Wir laden herzlich ein - in unseren Bilderpalast – und natürlich auch auf die eigene Auseinandersetzung mit den hier vorgestellten Bildern.
Konzept
Unsere Ausstellung ist so konzipiert, dass trotz aller Virtualität im Zugang ein möglichst hoher Grad
der Auseinandersetzung mit den Künstlern und ihren Werken angeregt und ermöglicht wird.
Während wir auf unserer privaten 'partysage' den Ausstellungsbeginn mit Freunden und Familie
feiern, bieten wir allen Kunstinteressierten die Möglichkeit über Skype, Facebook und anderen Social
Media-Kanälen in den direkten Austausch mit uns zu treten. Der Dialog findet gleichzeitig virtuell
und individuell statt, er vollzieht sich an multiplen Orten außerhalb aller Galerieräume und
Öffnungszeiten. So können Denkstränge aufgenommen und fortgesetzt, Gedanken weitergedacht
werden. Indem die Assoziationen, die ein Werk auslöst, in den virtuellen Gesprächsraum
eingebracht werden, entsteht eine neue Form der Auseinandersetzung. Ein Prozess, auf den wir sehr
gespannt sind, zugegebenermaßen mit etwas Unbehagen hinsichtlich des Öffentlichen, das das
Potenzial der Destruktion in sich birgt.
Und warum virtuell? – eine Frage, die wir schon in der vergangenen Ausstellungen gehört haben.
Uns reizt die Form der Kommunikation, die Unbestimmtheit dessen, was sich aus dem Prozess
heraus entwickelt. Wenn der Dialog ein anderer wird, der Zugang ein Stück barrierefreier und der
Prozess seine eigene Dynamik aufnimmt. Auf all dies sind wir mehr als gespannt.
Künstler
Frank Wöllnitz
http://lawoe-fotoart.de/
Jens Edinger
http://www.fotocommunity.de/fotograf/y-oom/1739205
Chris Schweikert
http://www.out-of-memory.eu
Helmut Hönsch
http://mittelpol.wordpress.com
4 Perspektiven auf das gleiche Thema, eventuell den gleichen Ort, das gleiche Objekt wagen – 4
Sichtweisen miteinander verbinden,
... das war die ursprüngliche Idee von „LE4EL“. Für uns ist es Reiz und Chance zugleich, etwas
gemeinsam zu erarbeiten und nach außen darzustellen. Das war ein wesentlicher Grund für die
Gründung von LE4EL im November des Jahres 2012. Seither haben wir eine Vielzahl von Projekten
realisiert. Wer möchte, kann sich die Projektergebnisse auf www.le4el.de ansehen.
„Lichtblick“ ist unser aktuelles Projekt. Wir möchten die mit dem Projekt verbundenen Momente
teilen, sie wirken lassen – losgelöst vom eigentlichen Kontext, aus dem der Gedanke ursprünglich
einmal entsprungen ist.
Alle Informationen zur Ausstellung erhalten Sie im Internet unter bilderpalast.le4el.de
Viele interessante „Lichtblicke“
Ihre LE4EL
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