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Leitfaden (PDF) - Leibniz Gemeinschaft

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Leibniz-Mentoring – Ein Leitfaden
Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die
Mentees wird daher empfohlen, sich einen Mentor oder eine
Sicherstellung von Chancengleichheit sind zentrale Anliegen
Mentorin außerhalb des eigenen Instituts zu suchen. Ein gutes
der Leibniz-Gemeinschaft. Das Mentoring ist hierfür ein
Tandem zeichnet sich darüber hinaus durch eine klare
mittlerweile etabliertes Personalentwicklungsinstrument. Das
Kommunikation der gemeinsamen Ziele, Erwartungen und
Leibniz-Mentoring
der
Wünsche aus. Häufigkeit der Treffen, Art der Kommunikation,
Wissenschaftlerinnen zugeschnittenen Ansatz: Es bietet den
Themen und Ziele sollten deshalb schon zu Beginn des Jahres
Teilnehmerinnen durch den gezielten überfachlichen (z.B.
in einer Vereinbarung festgelegt werden.
verfolgt
einen
Gesprächsführungstechnik)
auf
wie
die
Stärken
fachlichen
(z.B.
Matching
Drittmittelakquise) Kompetenzaufbau einen Karriereanker für
den beruflichen Aufstieg.
Im Rahmen des Leibniz-Mentoring wird kein zentrales Matching
der Tandems durchgeführt, da davon ausgegangen wird, dass
Was ist Mentoring?
Mentoring
die Mentees am besten einschätzen können, wer als Mentor/in
ermöglicht
Nachwuchskräften
im
den
Rahmen
des
wissenschaftlichen
für eine konstruktive und fruchtbare Beziehung in Frage
Mentor/in-Mentee-
kommen
könnte.
Die
Auswahl
kann
von
fachlichen
Tandems, die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen zu
Überlegungen geleitet sein oder sie kann das Rollenvorbild in
erkennen, zu entwickeln und gezielt für die Planung der
den Vordergrund stellen.
eigenen
der gesamten akademischen Wissenschaft im In- und Ausland
wissenschaftlichen
einzusetzen.
Die
und
Tandems
persönlichen
sind
Laufbahn
hierarchie-
Mentoren/innen können innerhalb
gesucht werden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass persönliche
und
generationenübergreifend angelegt: Eine zumeist erfahrene,
Treffen
arrivierte Führungspersönlichkeit (Mentor/in) unterstützt eine
Mentoren/innen sollten nach Möglichkeit an den Seminaren
meist jüngere, weniger erfahrene Nachwuchswissenschaftlerin
der Prozessbegleitung teilnehmen, die üblicherweise zum
(Mentee) darin, ihre beruflichen Ziele zu formulieren und ihre
Auftakt im November, zur Halbzeit und zum Abschluss im
Karriere systematisch zu entwickeln. Die Mentees erweitern
Oktober des darauffolgenden Jahres in Berlin stattfinden.
dabei
ihre
beruflichen
Kontakte
und
werden.
bei ihrer Karriereplanung. Die Aufgaben und Rollen der
des persönlichen Arbeitsstils und beruflicher Erfahrungen die
Mentoren/innen können sich dabei vielfältig gestalten und von
Möglichkeit zum weiteren Ausbau ihrer Stärken. Der Austausch
ermöglicht
Gesprächsverhalten
Führungsrolle.
und
Sie
der
Rückmeldungen
zur
eigenen
erhalten
Forschungen
in
Tandem zu Tandem variieren. Sie können als Vorbilder,
eigenen
Ausübung
Einblicke
des
zum
Berater, „Sparringpartner“ oder Ideengeber ihre Mentee dabei
der
unterstützen, ermutigen, bestärken oder kritisch begleiten,
aktuelle
ihre individuellen, der eigenen Situation
wissenschaftlichen
und
Mentees sowie um die anderen Mentoren und Mentorinnen im
Leibniz-Mentoring.
Darüber
auch
hinaus
die
lädt
die
Mentor/innen
angemessenen
Lösungen zu finden. Konstruktives Feedback geben, Ansichten
Nachwuchses und erweitern das eigene Netzwerk um das der
Gemeinschaft
empfunden
Mentorinnen und Mentoren leisten den Mentees Unterstützung
Reflexion der Entwicklung der eigenen beruflichen Identität,
Entwicklungen
wertvoll
Mentoren und Mentorinnen
Mentoren und Mentorinnen erhalten ihrerseits durch die
Mentees
besonders
fachspezifischen
Netzwerke.
mit
als
Ideen
vermitteln,
Wissen über Prozesse
Leibniz-
und Strukturen teilen,
zu
informelle
weiterqualifizierenden Coachings ein.
Spielregeln
aufzeigen oder Türen
zu Netzwerken öffnen –
Mentoring-Tandem
das sind nur einige der
Möglichkeiten
Kern des Mentoring ist der persönliche Kontakt von Mentee
für
Mentoren und Mentor-
und Mentor/in. Eine gute und nachhaltige Tandembeziehung
innen,
beruht auf gegenseitigem Vertrauen, Respekt, Wertschätzung
sich
in
das
Tandem einzubringen.
sowie Transparenz. Um Abhängigkeiten zu vermeiden, ist das
Leibniz-Mentoring ist als Cross-Mentoring angelegt und den
1
Führungsanforderungen
erörtern,
Und dann möchte ich Ihnen und
den
Trainerinnen
für
die
spannenden zwei Tage in Berlin
ganz herzlich danken! Ich war
überrascht, dass es nicht nur für
das Mentoring selbst bereichernd
war, sondern dass die Sitzungen
mit den MentorInnen eine
kostenlose Fortbildung in Sachen
Teamführung
und
Leitungsaufgaben geboten haben.
(Mentorin, Prof. für Linguistik)
Leibniz-Mentoring – Ein Leitfaden
Das Leibniz-Programm eröffnet Mentoren und Mentorinnen die
Gelegenheit, im Kreise anderer akademischer Persönlichkeiten
ihr Profil zu erweitern, sich zu vernetzen und auszutauschen.
Mit den Coachings der Prozessbegleitung in Berlin (Auftakt,
Halbzeit, Abschluss) bietet die Leibniz-Gemeinschaft den
Mentoren
eine
professionelle
überfachliche
Weiterqualifizierung rund um die Kernkompetenzen Führung
und Kommunikation, die ihnen über die Mentoring-Beziehung
hinaus
aktive
Unterstützung
für
ihre
Führungsrolle
im
Wissenschaftsalltag gibt.
Mentees
Die
Ausgestaltung
der
Tandembeziehung
liegt
in
der
Kontakt
Verantwortung und Initiative der Mentee. Sie formuliert und
entscheidet in Abstimmung mit dem Mentor oder der
Für Fragen, Anregungen oder Unterstützung steht Mentees und
Mentorin, welche Themen für sie und ihre Karriere wichtig
Mentor/innen die Projektkoordinatorin Sabine Müller gerne zu
sind und in der Mentoring-Partnerschaft verfolgt werden
Verfügung:
sollen. Mut zu Veränderungen, Offenheit für Feedback und
alternative Lösungswege sind essentielle Voraussetzungen. Je
Dr. Sabine Müller
aktiver
Leibniz-Gemeinschaft
die
Partnerschaft
ist,
umso
nachhaltiger
und
erfolgreicher kann sie sein. Die Vorbereitung der Treffen liegt
s.müller@leibniz-gemeinschaft.de
in der Verantwortung der Mentee. Sie initiiert den Austausch
Chausseestraße 111
über die für sie
10115 Berlin
wichtigen Themen und berichtet in
regelmäßigen Abständen ihrem Mentor oder ihrer Mentorin
Telefon: +49 30/ 20 60 49 - 686
über den Stand der Entwicklung.
www.leibniz-gemeinschaft.de/mentoring
Abschluss des Mentoring-Programms
Mentoring-Programme,
und
somit
auch
die
Mentoring-
Beziehungen, sind in der Regel auf einen bestimmten Zeitraum
begrenzt. Das Leibniz-Mentoring läuft zwölf Monate. Durch
den fest definierten Zeitraum kann das Tandem dazu
angehalten werden, zielgerichtet gemeinsam zu arbeiten. Die
Mentoring-Tandems sollten das offizielle Ende des MentoringProgramms
nutzen,
Zielerreichung,
um
eine
beiderseitige
Bilanz
im
Zufriedenheit
Hinblick
auf
mit
dem
Erreichten, offene Punkte etc. zu ziehen. Die aus dem
Mentoring entstandene vertrauensvolle Beziehung dauert oft
über die Programmlaufzeit an und bedeutet für beide
Tandempartner eine Bereicherung für den beruflichen Alltag.
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