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Kita - vhs Hannover Land

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Volkshochschule
Hannover Land
Fortbildungsprogramm
für Fachkräfte der
Elementar- und
Krippenpädagogik sowie
Tagespflegepersonen
Januar - September 2015
13. Kita-Fachtagung
am 17.07.2015
zum Thema:
„Kinder entdecken
die Welt“
Was Sie wissen sollten
Planung und Beratung
Angela Franke (vormittags)
Telefon: 05032 9819-90
E-Mail: franke@vhs-hannover-land.de
Verwaltung und Anmeldung
Veranstaltungsverwaltung und Anmeldung:
Petra Föhse und Christine Meyer
Telefon: 05032 9819-80
Fax:
05032 9819-98
E-Mail: foehse@vhs-hannover-land.de
meyer@vhs-hannover-land.de
Lehrgänge mit Zertifikat (Seite 14-24) und
Abrechnungen der Teilnahmeentgelte:
Meike Hasse (vormittags)
Telefon: 05032 9819-83
Fax:
05032 9819-98
E-Mail: hasse@vhs-hannover-land.de
•• Bei allen Veranstaltungen sind die Kosten für
Getränke im Entgelt enthalten (mit Ausnahme der
Langzeitfortbildungen). Bitte sorgen Sie selbst für
ausreichend Verpflegung.
•• Sofern Sie mit der Anmeldung Ihre private EMail-Adresse oder die Ihrer Einrichtung mitteilen,
erhalten Sie per E-Mail eine Anmeldebestätigung
sowie regelmäßig Informationen über zusätzliche
Veranstaltungen oder über freie Plätze.
•• Dieser Button zeigt an, dass der ent-
sprechende Kurs auch für Tagespflegepersonen als Qualifizierung geeignet ist.
•• Sie können unser Programmangebot auch für Ihre
Einrichtung buchen. Auf Wunsch führen wir individuelle Inhouse-Schulungen in Ihrem Hause durch.
Weitere Informationen finden Sie auf Seite 11.
•• Zur besseren Lesbarkeit verwenden wir weibliche
Bezeichnungen, z. B. Erzieherinnen. Selbstverständlich sind immer auch die männlichen Angehörigen des Berufsstandes gemeint.
T
Titelbild: © Leonid Ikan - Fotolia.com
Vorwort
Liebe Leserin, lieber Leser,
ich möchte Sie ganz herzlich zur
13. Kita-Fachtagung in Neustadt am
Freitag, den 17. Juli 2015 einladen.
Die Fachtagung steht dieses Jahr
unter dem Motto „Kinder entdecken
die Welt!“ (siehe Seiten 12/13).
Morgens starten wir gemeinsam mit
einem Vortrag von Alexander Scheidt zum Thema „Wie
sehen eigentlich Gedanken aus? Wie Kinder denken
und was Erwachsene dabei lernen“. Sie dürfen sich
hier auf einen interessanten Input freuen, der Sie in
das Thema der Fachtagung einstimmt. Danach werden fünf parallel laufende Workshops von Alexander
Scheidt, Marlies Wagner, Monika Klages, Susanne
Günsch und Kathi Lausberg-Pielhau angeboten - hier
müssen Sie sich bei der Anmeldung für ein Thema
entscheiden! Am Nachmittag werden die Workshops
nach einer Mittagspause, in der wir Sie kulinarisch verwöhnen werden und Sie die Möglichkeit haben, sich
untereinander auszutauschen, fortgesetzt. Wir haben
auf Ihren Wunsch hin den Tagungsablauf dahingehend
verändert, dass mehr Zeit in den Workshops für Sie zur
Verfügung steht. Ich freue mich darauf, Sie am 17. Juli
in Neustadt begrüßen zu dürfen!
Nun wünsche ich Ihnen aber erstmal viel Freude beim
Stöbern in unserem neuen Programmheft - dies wird
übrigens die letzte Januarausgabe sein, da wir Ihnen ab diesem Sommer künftig immer zu Beginn der
Sommerferien ein Ganzjahresprogramm präsentieren
werden. Damit Sie aber auch weiterhin regelmäßig mit
Neuigkeiten von uns versorgt werden, werde ich Ihnen
ab Herbst regelmäßig einen Kita-Newsletter zuschicken. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir dazu die
E-Mailadresse Ihrer Einrichtung mitteilen würden!
Einfach per Mail an: franke@vhs-hannover-land.de
Herzlichst Ihre
1
Inhaltsverzeichnis
Lehrgänge mit Zertifikat
Elternberaterin.................................................................... 18
Facherzieherin für Natur- und Waldpädagogik...................23
Fachkraft Kleinstkindpädagogik (vhsConcept)................... 21
Fachkraft Sprachliche Bildung in Kitas (vhsConcept) . ......22
Fachwirtin für Kindertagesstätten (vhsConcept)................20
Gesundheitsberaterin (vhsConcept)................................... 15
Pädagogische Mitarbeiterin an Grundschulen
(vhsConcept)................................................................. 16
Pädagogische Mitarbeiterin an Sekundarstufen
(vhsConcept)................................................................. 17
Systemische Familienberaterin (vhsConcept).................... 14
Lebensraum Kita, Krippe und Hort
Alleinerziehende Eltern in Armut was brauchen ihre Kinder?...........................................28
Aufsichtspflicht, Datenschutz, Hygiene und Co.................. 31
Bildungshäuser...................................................................29
„Das Kita-Haus“ - wie wir mit den beruflichen und
privaten Anforderungen klar kommen...........................35
Es ist zu viel für ein einziges Leben: Wesentliches vom
Unwesentlichen unterscheiden (Bildungsurlaub)..........25
Gesund bleiben am Arbeitsplatz Kita Verhindern Sie Burnout! . .............................................37
Höchstleistung - Gelungener Feierabend...........................38
Humor in der Erziehung......................................................32
Lernwerkstatt und Lerninsel als Bildungsangebot..............30
Mobbing - der blinde Fleck in der Frühpädagogik..............34
Plädoyer für eine offene Pädagogik der Achtsamkeit.........26
Professionelle Abgrenzung in pädagogischen Berufen......36
Raumgestaltung Warum Räume sich verändern müssen........................32
Wenn Eltern psychisch krank sind......................................27
Kommunikation, Gesprächs- und Konfliktführung
Erziehersprache im Alltag und was sie bewirkt..................40
Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg . ...46
Immer schön locker bleiben................................................45
Kinder lernen, ihre Konflikte selber zu klären.....................39
Kollegiale Fallberatung.......................................................44
Nie mehr sprachlos!............................................................50
NLP 1 - Neurolinguistisches Programmieren.....................48
NLP 2 - Neurolinguistisches Programmieren.....................49
Pädagogische Gesprächsführung - Grundkurs.................. 42
Pädagogische Gesprächsführung - Aufbaukurs.................43
Systemische Elternberatung...............................................40
Führen und Leiten
Auf den Weg machen zum Familienzentrum......................53
Dienstplangestaltung als Möglichkeit zur Steuerung und
Entwicklung der pädagogischen Arbeit.........................52
2
Inhaltsverzeichnis
Die stellvertretende Leitung - Job zwischen den Stühlen...57
Kita-Leitung: Ein Traum oder Alptraum?.............................59
Kita-Management...............................................................54
Kita-Mitarbeiterinnen finden und binden............................55
Konzeptionsentwicklung..................................................... 51
Meine Rolle als Kita-Leitung...............................................56
„...und dann war ich plötzlich Chefin!“................................58
Die kindliche Entwicklung, Bildung und
Förderung
Den Übergang zur Schule vorbereiten und begleiten.........69
Die Erzieherin-Kind-Beziehung:
Wieviel Beziehung benötigt ein Kind?...........................63
Förderung von Selbststeuerungskompetenzen
als Grundlage von Prävention....................................... 61
„Gebt den Kindern Wurzeln und Flügel“ ............................65
Inklusive Pädagogik in der Kita .........................................68
Kinderängste......................................................................62
Kinder benötigen Rituale....................................................60
Lernförderung in der Kita . .................................................69
Reingefallen!.......................................................................66
Wenn Kinder trauern..........................................................64
Wie kann ich Kindern Werte vermitteln?............................67
Beobachtung und Dokumentation
Ganzheitliches Beobachten und Dokumentieren
in der Kita...................................................................... 71
Normale Entwicklung und ihre Umwege............................. 70
Portfolioarbeit im Kindergarten und Hort............................72
Schreiben, malen, schneiden.............................................73
Sprachentwicklung und -förderung
Sprachbildung und -förderung in der Kita für
Kinder mit der Erstsprache „Deutsch“........................... 75
Sprachbildung und -förderung in der Kita für
mehrsprachige Kinder................................................... 74
Sprachreich © - logopädisch orientierte
Sprachförderung im Alltag............................................ 76
Kreativität und Musik
Encaustic – eine leicht zu erlernende Wachsmaltechnik....79
Klangschalen, Klangmassage, Klang-Spiele für Kinder.....82
Kreatives Gestalten in der Kita........................................... 81
Mit Klang und Klangschalen Geschichten und
Fantasiereisen begleiten...............................................83
Quadratologo . ...................................................................78
Sing- und Fingerspiele.......................................................84
Was eine Kinderzeichnung verrät und
wie Sie die Kreativität der Kinder fördern können.........80
3
Inhaltsverzeichnis
Wahrnehmung - Entspannung - Motorik
Bewegung ist das Tor zum Lernen mit Brain-Gym ® .......... 87
Bewegung und Bewegungsspiele für Kinder......................86
Entspannung mit Lach-Yoga...............................................89
Entspannungstechniken.....................................................88
Sensorische Integration......................................................85
Yoga - Entspannung für Kinder und Erzieherinnen............89
Erlebnis- und Waldpädagogik
Naturpädagogik.................................................................. 91
Wald- und Naturpädagogik - mit Kindern draußen
unterwegs.....................................................................92
Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten
Beißen, Kratzen, Hauen bei Kleinkindern........................... 97
Burnout bei Kindern............................................................93
Verhaltensauffällige Kinder fördern....................................94
Verhaltensoriginelle Kinder ...............................................96
Wenn Kinder die Wut packt und wie Pädagoginnen
damit umgehen können.................................................95
Kinder unter drei Jahren - Krippe
„Alles hat Hand und Fuß“ für Krippenkinder..................... 121
Altersgerechte Raumkonzepte für den U3-Bereich............99
Beobachtung und Portfolios in der Krippe........................ 105
Bewegung und Entspannung nach Musik......................... 113
Bildung von Anfang an - frühe Bildungsjahre...................106
Das bin ich!....................................................................... 103
Das Münchener Eingewöhnungsmodell.............................98
Die Bedeutung des Rollenspiels....................................... 108
Die Sprache der Jüngsten entdecken und begleiten ....... 112
Entwicklungspsychologie in den ersten drei Jahren ........ 104
Ernährung in der Krippe...................................................100
Erste Kunst mit allen Sinnen erfahren.............................. 119
Im Freien kreativ spielen.................................................. 115
Kreatives Gestalten mit Krippenkindern .......................... 120
Massagegeschichten und Streichelspiele........................ 118
Mein Körper- Krippenkinder entdecken und erforschen
ihren Körper................................................................ 102
Sing- und Fingerspiele.....................................................108
Spielend die Welt entdecken............................................ 116
Spielend die Welt entdecken - Aufbaukurs....................... 117
Spielerische Sprachbildung weitere Gebärden für Krippe und Kita......................... 111
Sprachentwicklung und spielerische Sprachbildung
bei den Kleinsten - Gebärden für alle!......................... 110
Wahrnehmungsförderung für Kleinkinder......................... 101
Wenn Kinder trotzen......................................................... 107
4
Inhaltsverzeichnis
Hort und Grundschule
Beobachtung im Hort........................................................ 125
Konzentrations-Trainings-Programm................................ 124
Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten im Hort................. 123
„Und ich kann doch...!“..................................................... 126
Wir machen gemeinsam Hausaufgaben!.......................... 122
Tagespflegepersonen
Betreuung von Schulkindern in der Tagespflege.............. 132
Bindungsentwicklung - Grundlage für eine gesunde
Entwicklung................................................................. 127
Die Zusammenarbeit mit den Eltern in der Tagespflege
kooperativ gestalten.................................................... 129
Eingewöhnung in der (Groß-)tagespflege......................... 131
Kinder mit ungewöhnlichem Verhalten in der
Tagespflege................................................................. 134
Räume für die Tagespflege gestalten............................... 133
Sprachentwicklung und spielerische Sprachbildung mit
Gebärden.................................................................... 128
Wir sind ein Team!............................................................ 130
Sonstiges
Anmeldeformular - Faxvorlage.................................. 142-143
Geschäftsbedingungen (Auszug)..................................... 144
Haus der kleinen Forscher............................................... 139
Impressum........................................................................ 146
Individuelle Seminare für Teams (Inhouse)........................ 11
Kita-Fachtagung............................................................ 12-13
Kitas für Demokratie - Inhouseschulungen................ 136-137
Mathematik - Wanderausstellung
für Kitas und Grundschulen........................................ 138
Projekte für Kindertagesstätten und Grundschulen......... 138
Unsere Lehrbeauftragten.................................................6-10
Wegweiser................................................................. 140-141
13. Kita-Fachtagung
am 17.07.2015
zum Thema:
„Kinder entdecken
die Welt“
(siehe Seite 12/13)
5
Unsere Lehrbeauftragten
Meike Bahlmann
Betriebswirtin, Business Coach,
Mentaltrainerin, Mediatorin
Andreas Bochmann
Dipl.-Sozialpädagoge,
Gesundheitspädagoge
Tina de Boer
Dipl.-Sprachheilpädagogin
Anja Cantzler
Dipl.-Sozialpädagogin, Coach (ISP/
DGfC), Spiel- und Interaktionspädagogin,
freiberufliche Kita-Beraterin und Referentin, Fachautorin für „kindergarten heute“
Nicole Eckelmann
Dipl.-Oecothrophologin,
Ernährungstherapeutin
Kerstin Franzke
Erzieherin, Gestalttherapeutin
Susanne Günsch
Erzieherin, Dipl.-Sozialpädagogin,
Fundraiserin
6
Unsere Lehrbeauftragten
Monika Klages
Dipl.-Sozialwirtin, Kunstpädagogin,
Fachautorin für „TPS“, „kindergarten
heute“ und „Jahreszeitenmappe“
Christine Klasse
Erzieherin, Erziehungswissenschaftlerin,
Kita-Leiterin, Stressbewältigungstrainerin
Brunhild Kruse-Hettler
Dipl.-Sozialpädagogin, Papilio-Trainerin
Heike Lahrmann
Dipl.-Sozialpädagogin, Coach,
Gesundheitsberaterin
Kathi Lausberg-Pielhau
staatlich anerkannte Lehrerin für Tanz und
tänzerische Gymnastik, Pilates-Trainerin,
Spracherzieherin (in Ausbildung), Koordinatorin „Bewegtes Lernen - BewL“ Seevetal
Marianne Leon
Dipl.-Pädagogin, Personal Coach,
Referentin für Psychologie, Pädagogik
und Arbeitssoziologie
Mareen Menzel
Logopädin M.Sc., Lehrlogopädin (dbl),
lösungsorientierte systemische Beraterin,
zertifizierte Sprachreich-Trainerin
7
Unsere Lehrbeauftragten
Heidi Mikoleit
Systemische Familienberaterin/
-therapeutin, Dipl.-Sozialpädagogin,
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Jens C. Möller
Dipl.-Sozialpädagoge,
Kita-Fachbuchautor
Gudrun Otremba
staatlich anerkannte Erzieherin,
Mediatorin Gewaltfreie Kommunikation
nach Marshall Rosenberg, Kita-Leiterin
Ulrich Pommerenke
Coach, Kommunikationstrainer, Fachbuchautor der Elementarpädagogik
Gabi Ratsch
Dipl.-Sozialpädagogin, Psychologische
Beraterin (VFP), Burnout-Beraterin,
Entspannungstrainerin (AT/PMR),
Kinesiologin, Autorin
Katharina Rosengart
Ergotherapeutin, Lerntherapeutin,
NLP, SI-Therapeutin
Jessica Roßberg-Schramm
Dipl.-Biologin, NLF zertifizierte
Waldpädagogin
8
Unsere Lehrbeauftragten
Thomas Rupf
Dipl.-Pädagoge, Therapeut
Birgit Schaper-Gerdes
Dipl.-Pädagogin, Pekip-Leiterin,
Beziehungsdynamische Kinder- und
Jugendlichentherapeutin
Alexander Scheidt
akademischer Mitarbeiter der Fachhochschule Potsdam im Bereich Kindheitspädagogik, Fortbildungsdozent, Fachbuchautor
Esta Schlenther-Möller
Supervisorin, Kita-Fachbuchautorin
Gabriele Schmidt
Dipl.-Sozialpädagogin, Systemische
Therapeutin, Systemische Supervisorin,
Organisationsberaterin (SG) und
Kita-Fachberaterin
Irene Urich
Erzieherin, Entspannungspädagogin,
Burnout-Beraterin, ausgebildet in der
Klangmassage mit Klangschalen, BrainGym, Lach-Yoga und Kreativ-Trainerin
Katharina Voge
Ergotherapeutin, SI-Therapeutin
9
Unsere Lehrbeauftragten
Marlies Wagner
Pädagogin, Supervisorin, Schriftleiterin
der Fachzeitschrift „klein und groß“,
Institut für angewandte Psychologie
und Pädagogik (Kiel)
Dr. phil. Tanja Weiß
Literatur- und Sprachwissenschaftlerin,
Hochschullehrerin, Autorin,
freie Dozentin für Pädagogik
Barbara Wesskamp-Vogel
Erzieherin, Dipl.-Sozialpädagogin
Anzeige
10
Inhouse-Schulungen
Individuelle Seminare für Teams
In der eigenen Einrichtung oder bei der vhs Hannover Land
Sie haben die Möglichkeit, jedes Seminar aus diesem
Programmheft oder auch darüber hinausgehende Themen als Inhouseschulung für Ihre Einrichtung zu buchen. Die Inhalte werden individuell auf den jeweiligen
Kindergarten/das jeweilige Team abgestimmt und gemeinsam festgelegt. Ziel einer Inhouseschulung kann
z. B. sein, Kindergärten, die sich in Veränderungssituationen oder in einer Neuorientierungsphase befinden,
darin zu unterstützen, auf der Basis einer guten Teamdiagnose die richtigen und für die Zukunft gewinnbringenden Schlüsse für die Zusammenarbeit und Teamgestaltung zu finden.
Teilnehmerkreis
Mitarbeiterinnen aus Kindertages-, Krippen- und Horteinrichtungen (nur geschlossene Teams, bei kleineren
Kitas evtl. auch mehrere Einrichtungen)
Vorgehen
Bitte teilen Sie uns Ihre inhaltlichen, terminlichen und
personellen Wünsche mit und fordern Sie ein unverbindliches Angebot an! Die Kosten inkl. vorherigem
Abstimmungsgespräch und Teilnahmebescheinigung
betragen in der Regel 600,00 € für 8 U-Std. zzgl. der
tatsächlichen Fahrtkosten.
Kontakt: Angela Franke
Telefon: 05032 9819-90
E-Mail: franke@vhs-hannover-land.de
Bitte teilen Sie uns die
E-Mail-Adresse Ihrer
Einrichtung mit, damit
wir Sie regelmäßig über
Neuigkeiten oder freie
Kursplätze informieren
können.
11
Fachtagung
13. Neustädter Fachtagung:
„Kinder entdecken die Welt!“
Tagungsablauf
08:45 Uhr
Anmeldung und Morgenkaffee
09:20 Uhr
Begrüßung im großen Saal
09:30 Uhr
Vortrag (Alexander Scheidt)
10:30 Uhr
Pause
11:00 Uhr
Workshops (5 Workshops parallel)
12:30 Uhr
Mittagspause mit kalt-warmem Büfett
13:45 Uhr
Weiterführung der Workshops
15:30 Uhr
Tagungsende
Wann: Freitag, 17.07.2015
Dauer: 1 U-Tag, 08:45 - 15:30 Uhr
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Kosten: 79,00 € (inkl. Mittagsmenü, Getränke,
Tagungsunterlagen und Teilnahmebescheinigung)
Kurs-Nr.: Bitte melden Sie sich für einen Workshop mit der entsprechenden Kursnummer an
und geben Sie auch Ihren Zweitwunsch an!
i
Vortrag und Workshops:
Eine ausführliche Beschreibung
des Vortrags und der Workshops
finden Sie auf der vhs-Webseite
www.vhs-hannover-land.de
12
Fachtagung
Workshop 1
Philosophieren im
Kindergarten - wie
geht das eigentlich?
(Alexander Scheidt)
Workshop 3
Bildende Kunst
(Monika Klages,
Ani Heyke)
Kurs-Nr.:
N215641
Kurs-Nr.:
N215841
Workshop 5
Sprachentwicklung
durch Tanz und
Bewegung
(Kathi LausbergPielhau)
Vortrag
„Wie sehen eigentlich
Gedanken aus?“
Wie Kinder denken und was
Erwachsene dabei lernen
(Alexander Scheidt)
Kurs-Nr.:
N216041
Workshop 2
Bildung durch Bindung Beziehungserlebnisse
machen klug
(Marlies Wagner)
Workshop 4
Kurs-Nr.:
N215741
Räume und
Materialien in
Bildungsprozessen
(Susanne Günsch)
Kurs-Nr.:
N215941
13
Lehrgänge mit Zertifikat
Systemische Familienberaterin (vhsConcept)
Systemisch denken - Systemisch handeln
Der Lehrgang basiert auf einem lösungs- und ressourcenorientierten Ansatz. Schwerpunkte sind dabei die
Vertiefung und Stärkung sozialer, kommunikativer, methodischer und beraterischer Kompetenzen durch die
Arbeit mit Familiensystemen. Ziel ist die Erarbeitung
einer systemischen Sichtweise und deren Integration
in die eigene Arbeit. Denn Systeme können zur Veränderung nur angeregt, keinesfalls gezwungen werden.
Daher muss systemisches Arbeiten an sich selbst erfahren werden.
Inhalte
•• Soziales Wirken und Systemisches Modell
•• Kommunikation mit Familien
•• Krisengespräche mit (Teil-)Familien
•• Familienrekonstruktion (Bildungsurlaub)
•• Suchtstrukturen in Familien
•• Selfcare der Familienberaterinnen
Teilnahmevoraussetzungen
Der Lehrgang richtet sich insbesondere an Menschen,
die in sozialer, pädagogischer und beraterischer Sicht
mit Familien, Teilfamilien oder Paaren arbeiten.
Informationstermin
Mittwoch, 17.06.2015, 18:30 Uhr in
Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Wann: ab Freitag, 11.09. und Samstag, 12.09.2015
Dauer: 168 U-Std., 10 Wochenenden und eine
Bildungsurlaubswoche vom 07.03. - 11.03.2016,
Unterricht an den Wochenenden: freitags von
17.30 - 20.45 Uhr und samstags von 09.00 - 16.30 Uhr
Abschluss: 19.09.2016
Dozentin: Heidi Mikoleit
Ort: Neustadt, WBZ, Goethestr. 11/13
Kosten: 1.000,00 € zzgl. 180,00 € für Lehrgangsmaterialien, Prüfung und Zertifikat
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 14
Kurs-Nr.: P212001
14
Lehrgänge mit Zertifikat
Gesundheitsberaterin (vhsConcept)
Ausgang des Lehrgangs ist ein umfassender Blick auf
den Menschen und die Gesundheitsförderung, der Körper, Geist und Seele umfasst und sowohl herkömmliche
wissenschaftliche Ansätze als auch Alternativen aus anderen Kulturkreisen mit einbezieht. Die Teilnehmerinnen
sollen die Fähigkeit erhalten, sich eigenständig Kenntnisse über Gesundheit anzueignen und ihr Wissen in
Gruppen- oder Einzelberatung weiterzugeben.
Inhalte
•• Gesundheitsmodelle und Gesundheitsförderung
•• Ernährung
•• Körpererleben, Bewegung, Entspannung
•• Erkrankungen und Heilverfahren
•• Psychische Aspekte von Gesundheit
•• Gesundheitsberatung, Praxisfelder
Teilnahmevoraussetzungen
Der Lehrgang ist gedacht für Personen aus nichtärztlichen Heilberufen, aus sozialen und pädagogischen
Berufen, für Berufsrückkehrerinnen sowie für bereits in
der Gesundheitsförderung Tätige.
Informationstermin
Mittwoch, 04.03.2015, 18:00 Uhr in
Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Wann: ab Samstag, 12.09. und Sonntag, 13.09.2015
Dauer: 450 U-Std., Unterricht immer mittwochs,
18:00 - 21:00 Uhr und 1x pro Monat am Wochenende
(in der Regel samstags von 10:00 - 17:00 Uhr)
Abschluss: Herbst 2017
Dozentinnen: Heike Lahrmann und Team
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Kosten: 1.990,00 € zzgl. 140,00 € für Lehrgangsmaterialien, Prüfung und Zertifikat
Teilnahmeplätze: min. 11, max. 16
Kurs-Nr.: N212011
Zertifizierung der vhsConcept Lehrgänge
Alle vhsConcept-Lehrgänge schließen mit einer
Prüfung und einem Zertifikat vom Landesverband
der niedersächsischen Volkshochschulen e.V. ab.
15
Lehrgänge mit Zertifikat
Pädagogische Mitarbeiterin an Grundschulen
(vhsConcept)
Schwerpunkt: Ganztagsschulen
Durch den Erlass „Die Arbeit in der Grundschule“ wird
ein täglich mindestens fünf Zeitstunden umfassendes
Angebot für Grundschulen in Niedersachsen garantiert. Pädagogische Mitarbeiterinnen werden z. B. für
folgende Aufgaben eingesetzt: die Durchführung unterrichtsergänzender Angebote, Unterstützung einer
Lehrkraft im Unterricht, zweite Begleitkraft im Schwimmunterricht, Beaufsichtigung und Betreuung von Klassen bei kurzfristigen Ausfällen von Lehrkräften sowie
vor allem im Ganztag bei der Leitung von Stammgruppen, der Hausaufgabenbetreuung sowie der Angebotsdurchführung am Nachmittag.
Inhalte
•• Pädagogik und Sozialkompetenzen
•• Organisations- und Rechtsfragen
•• Methodik und Didaktik
•• Inklusion und Ganztagsschulen
•• Unterrichtsergänzende Angebote
•• Kommunikation und Gesprächsführung
Teilnahmevoraussetzungen
Es können Menschen mit einer pädagogischen Ausbildung oder mit umfänglicher Erfahrung in der Arbeit mit
Kindern und Jugendlichen teilnehmen.
Informationstermin
Montag, 23.02.2015, 18:00 Uhr in
Wunstorf-Luthe, vhs, Kirchplatz 2
Wann: ab Montag, 20.04.2015
Dauer: 105 U-Std., 20 Hospitations- und Praktikumsstunden, Unterrichtszeiten sind montags und mittwochs, 18:00 - 20:30 Uhr (nicht in den Schulferien)
Abschluss: Herbst 2015
Dozentinnen: Dr. phil. Tanja Weiß u.a.
Ort: Wunstorf-Luthe, vhs, Kirchplatz 2
Kosten: 520,00 € zzgl. 40,00 € für Lehrgangsmaterialien, Prüfung und Zertifikat
Teilnahmeplätze: min. 8, max. 16
Kurs-Nr.: N212021
16
Lehrgänge mit Zertifikat
Pädagogische Mitarbeiterin an
Sekundarstufen (vhsConcept)
in Kooperation mit der VHS Calenberger Land
Die Landesregierung Niedersachsen strebt den Ausbau von Ganztags- und Gesamtschulen an, in denen
zukünftig verstärkt Pädagogische Mitarbeiterinnen
eingesetzt werden sollen. In diesem Ergänzungsmodul wird - aufbauend auf die Kenntnisse aus dem Lehrgang „Grundschule“ und anknüpfend an Ihre Praxiserfahrungen - auf das neue Aufgabenfeld vorbereitet.
Inhalte
•• Entwicklungspsychologie von Heranwachsenden
•• Pubertät, Umgang mit Aggressivität
•• Entwicklung einer konstruktiven Streitkultur
•• Theorie und Praxis von projektorientiertem Handeln
•• Demokratie-Lernen an vielfältigen Projekten
•• Zusammenarbeit mit Schul-Sozialpädagoginnen
und den Lehr- und Beratungskräften
•• Rechtliche Rahmenbedingungen
Teilnahmevoraussetzungen
Erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang „Pädagogische
Mitarbeiterin an Grundschulen“
Organisatorisches
Starttermin: Mittwoch, 27.05.2015, 18:00 - 22:00 Uhr
Dauer: 40 U-Std., 8 Mittwochstermine
Infotermin: Montag, 11.05.2015, 17:30 - 19:00 Uhr,
Gehrden, VHS, Nedderntor 15, Gebühr: 3,00 €
Dozenten: Hannelore Werner und Team
Ort: Gehrden, VHS Calenberger Land,
Nedderntor 15
Kosten: 165,00 € zzgl. 40,00 € Prüfungsgebühren
Kurs-Nr.: 21711G
Anmeldung
Weitere Auskünfte erteilt Nadja Heinrichs von der
VHS Calenberger Land, Telefon 05105 521631
E-Mail: Nadja.Heinrichs@vhs-cl.de
Bildungsprämie von 500,00 €
Bitte prüfen Sie Ihren Anspruch unter
www.bildungspraemie.info vor Lehrgangsbeginn.
17
Lehrgänge mit Zertifikat
Elternberaterin
Professionelle Elternberatung in Familienzentren und Kitas
Gelingende pädagogische Bemühungen sind stark davon abhängig, wie Eltern einbezogen, ihnen in Erziehungsfragen beiseite gestanden oder in schwierigen
Erziehungssituationen Hilfe angeboten werden kann.
Eltern sind oft auf der Suche nach Orientierung und
Beratung in Erziehungsfragen. Die steigende Anzahl
der Veröffentlichungen von Erziehungsratgebern sind
nur ein Indiz für die zunehmenden Erwartungen vieler Eltern an sich selbst und die Zunahme der Verunsicherung in Erziehungsfragen. Mit dem Konzept des
Familienzentrums und der Ausweitung des Angebotes
wird an vielen Kitas versucht, dem Bedarf gerecht zu
werden. Mit einem qualifizierten und niedrigschwelligen Beratunsangebot werden Eltern in die Lage versetzt, sich professionelle Unterstützung und Beratung
einzuholen, um sich aktiver an der Entwicklung und
Bildung ihrer Kinder zu beteiligen. Besonders Kinder
mit Bildungsrisiken können von einer qualifizierten Elternberatung profitieren. Ziel ist es, eine professionelle
Elternberatung selbst durchführen zu können. Die Weiterbildung soll auch durch die Qualifizierung einzelner
Fachkräfte als Chance zur Profilbildung des Familienzentrums/der Kita verstanden werden.
Inhalte
•• Einstieg und Annäherung an ein wichtiges Arbeitsfeld
•• Professionelle Beratung in pädagogischen
Arbeitsfeldern
•• Familiensysteme und psychische Störungen
•• Entwicklungsdokumentation und -diagnostik
•• Praxisphase - Supervision - Reflexion
•• Konfliktdynamik und Interventionsmöglichkeiten
•• Kita Rahmenbedingungen und Netzwerke
Zertifizierung
Die Qualifizierung schließt mit dem Erwerb eines
hausinternen Zertifikats ab.
Teilnahmevoraussetzungen
Eine abgeschlossene Qualifikation in einem pädagogischen Beruf (z. B. nach § 4 KiTaG Ndsl.) oder ein
vergleichbarer Ausbildungsabschluss.
18
Lehrgänge mit Zertifikat
Informationstermin
Dienstag, 14.04.2015, 17:00 Uhr in
Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Wann: ab Freitag, 05.06.2015 von 16:30 - 20:00 Uhr
Dauer: 140 U-Std. und eine Praxisphase, Unterricht
ca. einmal im Monat freitags von 16:30 - 20:00 Uhr
und/oder samstags von 09.00 - 16.00 Uhr und eine
Bildungsurlaubswoche vom 20.07. - 24.07.2015
Abschluss: Donnerstag, 09.06.2016
Dozentinnen: Esta Schlenther-Möller und Team
Ort: Neustadt, WBZ, Goethestr. 11/13
Kosten: 980,00 € zzgl. 85,00 € für Lehrgangsmaterialien, Prüfung und Zertifikat
Teilnahmeplätze: min. 8, max. 16
Kurs-Nr.: N212041
Achtung!
Bei Bildungsurlaubsveranstaltungen sowie
(vhsConcept-)Langzeitfortbildungen ist eine kostenneutrale Abmeldung nur
bis fünf Wochen vor
Veranstaltungsbeginn
möglich.
19
Lehrgänge mit Zertifikat
Fachwirtin für Kitas (vhsConcept)
Kindertagesstätten entwickeln sich immer mehr zu
Dienstleistungseinrichtungen. Führungskräfte sehen
sich zunehmend mit veränderten Anforderungen konfrontiert. Zwischen der herkömmlichen Ausbildung und
den konkreten aktuellen Anforderungen in der Praxis
bestehen allerdings erhebliche Diskrepanzen. Dieses
Problem soll durch diese Fortbildung entscheidend verringert werden. Die berufsbegleitende Fortbildung ist
gedacht für Personen, die in Kitas eine Leitungsposition
innehaben oder anstreben.
Inhalte
•• Personal- und Organisationsentwicklung
•• Finanzierung und Verwaltung
•• Büroorganisation/EDV
•• Kindheit, Familie und Gesellschaft
•• Pädagogische Ansätze und Methoden
•• Modernes Management in der Kita, Marketing
•• Gesprächsführung
•• Zusammenarbeit mit Eltern und Institutionen
•• Praxisreflexion/Supervision
Teilnahmevoraussetzungen
Eine abgeschlossene Berufsausbildung als Erzieherin,
Sozialpädagogin bzw. ein vergleichbarer Ausbildungsabschluss sowie eine mindestens zweijährige Berufserfahrung im Kindertagesstättenbereich.
Informationstermin
Montag, 09.02.2015, 17:00 Uhr in
Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Wann: ab Samstag, 13.06.2015 von 09:00 - 16:00 Uhr
Dauer: 355 U-Std., ca. zweimal im Monat freitags von
14:00 - 20:30 Uhr und/oder samstags von 09:00 - 16:00 Uhr
und je eine Bildungsurlaubswoche in 2015 und 2016
Abschluss: Frühjahr 2017
Dozentinnen: Esta Schlenther-Möller und Team
Ort: Neustadt, WBZ, Goethestr. 11/13
Kosten: 2.030,00 € zzgl. 260,00 € für Lehrgangsmaterialien, Prüfung und Zertifikat
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kurs-Nr.: N212031
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Lehrgänge mit Zertifikat
Fachkraft Kleinstkindpädagogik (vhsConcept)
Ab dem 01. August 2013 hat jede Familie mit einem Kind
im Alter von einem bis drei Jahren das Recht auf einen
Betreuungsplatz. Damit rückt die frühkindliche Bildung
nunmehr in den Fokus. Um diesem Anspruch gerecht zu
werden, vermittelt dieser Lehrgang den aktuellen Lernund Wissensstand mit praxisbezogenen Inhalten.
Inhalte
•• Rechtliche Rahmenbedingungen
•• Erziehungs- und Bildungsauftrag
•• Kommunikationstheorien
•• Entwicklungstheorie der Kinder
•• Gestaltung von frühkindlichen Lernprozessen
•• Ernährung
•• Gestaltung von Tagesabläufen
Teilnahmevoraussetzungen
Eine abgeschlossene Berufsausbildung als Erzieherin,
Sozialassistentin bzw. ein vergleichbarer Ausbildungsabschluss sowie eine mindestens einjährige Berufserfahrung im Kindertagesstättenbereich, aber auch Tagespflegepflegepersonen, die in großen Gruppen arbeiten.
Informationstermin
Montag, 09.03.2015, 18:00 Uhr in
Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Wann: ab Freitag, 17.04.2015 von 09:00 - 18:00 Uhr
und Samstag, 18.04.2015 von 09:00 - 16:45 Uhr
Dauer: 170 U-Std., ca. einmal im Monat ein Samstag
und eine Bildungsurlaubswoche
Abschluss: Frühjahr 2016
Dozentinnen: Brunhild Kruse-Hettler und Team
Ort: Neustadt, WBZ, Goethestr. 11/13
Kosten: 1.000,00 € zzgl. 125,00 € für Lehrgangsmaterialien, Prüfung und Zertifikat
Teilnahmeplätze: min. 8, max. 16
Kurs-Nr.: N212001
Zertifizierung der vhsConcept Lehrgänge
Alle vhsConcept-Lehrgänge schließen mit einer
Prüfung und einem Zertifikat vom Landesverband
der niedersächsischen Volkshochschulen e.V. ab.
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Lehrgänge mit Zertifikat
Fachkraft Sprachliche Bildung in
Kindertageseinrichtungen (vhsConcept)
in Kooperation mit der VHS Calenberger Land
In der inklusiven pädagogischen Arbeit mit Kindern ist
der ganzheitliche ressourcenorientierte Blick auf Sprachentwicklung, alltagsintegrierte Sprachentwicklungsförderung und Sprachliche Bildung, als Querschnittsaufgabe über alle Bildungsbereiche, ein zentrales Ziel.
Das Bewusstsein vom eigenen Sprachvorbild und die
Reflektion des eigenen Sprachgebrauchs im Alltag der
Kindertageseinrichtung sind dabei wichtige Ausgangspunkte.
Inhalte
•• Das Konzept der Sprachlichen Bildung in der Kita
•• Reflektion der eigenen Rolle
•• Beobachtung, Dokumentation und Reflektion
kindlicher Sprachentwicklungsprozesse
•• Methoden von alltagsintegrierter
Sprachentwicklungsförderung
•• Stimme, Musik, Gesang, Rhythmus
•• Literacy u.a.
Teilnahmevoraussetzungen
Dieser Lehrgang richtete sich an pädagogische Fachkräfte in Kitas und heilpädagogischen Einrichtungen,
die mit Kindern vom 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt
arbeiten und alltagsintegriert die Sprachentwicklung
von Kindern beobachten, dokumentieren, unterstützen, begleiten und fördern.
Organisatorisches
Starttermin: April 2016
Dauer: 184 U-Std. und 16 Stunden Praktikum
Ort: Barsinghausen, VHS Calenberger Land,
Langenäcker 38
Kosten: 950,00 € zzgl. 130,00 € Prüfungsgebühren
Kurs-Nr.: 21741B
Anmeldung
Weitere Auskünfte erteilt Nadja Heinrichs von der
VHS Calenberger Land, Telefon 05105 521631
E-Mail: Nadja.Heinrichs@vhs-cl.de
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Lehrgänge mit Zertifikat
Facherzieherin für Natur- und Waldpädagogik
In Kooperation mit der Naturschule
Freiburg e.V.
Die berufsbegleitende Weiterbildung qualifiziert für
die fachlich fundierte, professionelle elementarpädagogische Arbeit in der Natur, insbesondere im Wald.
Inhalte Basiskurs A
•• Praxis der waldpädagogischen Arbeit im Kindergarten auf dem Hintergrund der Bildungs- und Orientierungspläne der Bundesländer
•• Naturkunde/Ökologie - Vertrautheit mit Gelände
und im Naturraum (fachliches und fachdidaktisches
Wissen sowie Kompetenzen für die Vermittlung)
•• Grundwissen aus der Elementarpädagogik für die
pädagogische Arbeit im Wald (Didaktik, Methodik)
•• Gefahren, Risiken und Vorschriften
•• Sie werden durch den Kurs A in Ihrem Team zur
Fachkraft für diesen Schwerpunkt.
Inhalte Vertiefungskurs B
•• Vertiefung naturkundlicher Kenntnisse
•• Vertiefung der praktischen Erziehungs- und
Bildungsarbeit
•• Wertevermittlung bei der waldpädagogischen Arbeit,
Bildung für nachhaltige Entwicklung
•• Kinder unter 3 Jahren im Waldkindergarten: Probleme
Aufgaben, Chancen, Grenzen
•• Didaktische Ansätze im Waldkindergarten
•• Kommunikation und Kooperation im Waldkindergarten (Eltern, Team, Förster, Schule)
•• Selbstverständnis als Walderzieherin
•• Sie qualifizieren sich durch die Teilnahme an Kurs A
und B mit Zertifikat für eine Tätigkeit in einem Waldkindergarten oder einer festen Waldgruppe.
Zertifizierung
Nach Abschluss des Basis- und Vertiefungskurses
erhalten die Teilnehmerinnen ein Zertifikat der Naturschule Freiburg. Dies ist bundesweit bekannt und anerkannt.
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Lehrgänge mit Zertifikat
Teilnahmevoraussetzung
Die Weiterbildung richtet sich vorrangig an Personen
mit pädagogischer Berufsausbildung für den Elementarbereich, die sich auf natur- und waldpädagogische
Arbeit vorbereiten, diese auf ein fachlich fundiertes
Fundament stellen oder neue Anregungen für ihre Praxis erhalten möchten.
Basiskurs A
Naturfreundehaus Barsinghausen
Block 1: 19. - 21.03.2015
Jugendgästehaus Hannover
Block 2: 08. - 09.05.2015
Block 3: 03. - 04.07.2015
Basiskurs B
Hannover
Block 1: 17. - 19.09.2015
Block 2: 09. - 10.10.2015
Block 3: 20. - 21.11.2015
Organisatorisches
Stunden: pro Kurs 48 U-Std.
Kosten: pro Kurs 530,00 € (Frühbuchpreis 495,00
€) zzgl. ca. 40,00 - 70,00 € pro Wochenende für die
Unterkunft in Mehrbettzimmern und Verpflegung
Teilnahmeplätze: min. 15, max. 22
Team: Dozentinnen der Naturschule Freiburg
Anmeldung
Claudia Giesbert
Telefon: 0551 4997285
E-Mail: giesbert@naturschule-freiburg.de
Anmeldeschluss: 6 Wochen vor Beginn
Bitte teilen Sie uns die
E-Mail-Adresse Ihrer
Einrichtung mit, damit
wir Sie regelmäßig über
Neuigkeiten oder freie
Kursplätze informieren
können.
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Lebensraum Kita, Krippe und Hort
Lebensraum Kita, Krippe und Hort
Bildungsurlaub mit Marlies Wagner
Es ist zu viel für ein einziges Leben:
Wesentliches vom Unwesentlichen
unterscheiden
BU
„Wer der Zeit nicht ihren Lauf lassen kann,
dem Geschehen nicht Zeit lassen kann,
der verliert die Zeit, und mit der Zeit verliert er sich
selbst.“ (Friederike Lenzeder)
So machen Sie sich selbst verrückt: Ich muss perfekt sein
- ich muss beliebt sein - ich muss alles unter Kontrolle haben - ich muss alles können - ich muss den Kindern - den
Eltern - dem Träger - der Familie - der Öffentlichkeit - der
Schule - der eigenen Familie „gerecht“ werden - ich schaffe das sowieso nicht. Denn: Es ist zu viel für ein einziges
Leben, wenn wir nicht stoppen und lernen, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden. Fragen stellen, nach Antworten suchen - das wird ein Schwerpunkt
im Seminar sein, verbunden mit aktuellen Informationen
aus der Soziologie, der Bindungs- und Bildungsforschung
sowie der Entwicklungspsychologie und Neurobiologie.
Inhalte
•• Warum fühlen wir uns der Beschleunigung nicht
gewachsen?
•• Zeitknappheit als Lebensgefühl?
•• Welches Tempo ist gut für mich?
•• Was bin ich für ein Vorbild?
•• Was ist wesentlich in der Elementarpädagogik?
•• Was brauchen Kinder wirklich?
•• Grundlagen für eine emotional-soziale Intelligenz
Methoden
Einzel- und Kleingruppenarbeit, Arbeit im Plenum
Wann: Mittwoch, 04.11.2015 - Freitag, 06.11.2015,
jeweils 08:30 - 15:30 Uhr
Dozentin: Marlies Wagner
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 19, max. 20
Kosten: 3 U-Tage, 275,00 € (inkl. Teilnahmebescheinigung sowie Mittagsmenüs und Getränke)
Kurs-Nr.: P215021
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Lebensraum Kita, Krippe und Hort
Plädoyer für eine offene Pädagogik der
Achtsamkeit
Achtsamkeit als pädagogisches Prinzip umfasst einerseits die Kinder, die Erzieherinnen und die Eltern.
Achtsam, im Moment gegenwärtig zu sein, gehört zu
den wichtigsten Fähigkeiten, mit denen Kinder zur Welt
kommen. Begegnen Erzieherinnen und Eltern den Kindern achtsam, kann dies die Beziehung nachhaltig begünstigen und möglichen Schwierigkeiten vorbeugen
- auch und gerade im Kita-Alltag. Diese Achtsamkeit
beinhaltet auch das Einfühlungsvermögen, d. h. die
Bedürfnisse der Kinder zu erkennen, wahrzunehmen
und entsprechend zu reagieren. Zugleich ist es aber
auch der achtsame Umgang mit der Natur und den jeweiligen Ressourcen.
Ziele
Achtsamkeit kann bei Erzieherinnen wesentlich zur
Verbesserung der Beziehung zwischen Erzieherinnen
und Kindern, Eltern, aber auch zur Gesundheitsbildung
und Teamgestaltung in der Kita beitragen.
Inhalte
•• Bedeutung der Offenheit als pädagogisches Prinzip
•• Offenheit in der Beobachtung von Kindern
•• Theorieansätze zur Psychologie der Achtsamkeit
•• Achtsamkeit und Begegnung
•• Dialogisches Prinzip und pädagogischer Dialog in
der Kitaarbeit
Methoden
Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit
Wann: Freitag, 02.10.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Marianne Leon
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: P213441
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Lebensraum Kita, Krippe und Hort
Wenn Eltern psychisch krank sind
Was ihre Kinder brauchen...
Viele Konflikte, in denen Eltern stecken, und besonders belastete Lebensbedingungen wirken sich auf die
psychische Befindlichkeit von Kindern im Sinne eines
hohen Stresserlebens aus. Dabei können ganz unterschiedliche Belastungen und psychische Probleme der
Eltern der Auslöser sein: leichte bis chronische Depressionen, Suchterkrankungen, traumatische Trennungs- und Scheidungserfahrungen, physische und
psychische Erschöpfungszustände, autoaggressives
Verhalten, Essstörungen, Verlust des Arbeitsplatzes,
chronische Krankheiten, finanzielle Problem oder Integrations- und Teilhabeprobleme bei Eltern mit Migrationshintergrund.
Inhalte
•• Psychische Krankheiten bei Erwachsenen und ihre
Symptome
•• Depressive Symptomatik bei Kindern
•• Umgangsformen und emotionale Ansprache der
Kinder
•• Welche Möglichkeiten der pädagogischen
Begleitung und Betreuung gibt es?
•• Praxisbeispiele für die Elternarbeit
•• Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
•• Beratungsstellen und hilfreiche Links
Methoden
Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit
Wann: Freitag, 08.05.2015, 09:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Marianne Leon
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N216241
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Lebensraum Kita, Krippe und Hort
(Alleinerziehende) Eltern in Armut was brauchen ihre Kinder?
Regelmäßig zeigen der Armutsbericht der Bundesregierung und andere Publikationen, dass viele Familien
in Deutschland unter dem Existenzminimum leben. Das
betrifft besonders die Gruppe der Alleinerziehenden.
Armut in Familien hängt mit besonderen Belastungen
wie geringen Einkommensverhältnissen, Arbeitslosigkeit, psychischen oder chronischen Erkrankungen zusammen. Unter sozialen Benachteiligungen kommt es
vermehrt auch zu besonderen Gefährdungen. Viele Alleinerziehende sind physisch und psychisch erschöpft
und belastet. Die Wohnverhältnisse sind beengt und
die Teilhabe an Freizeitangeboten und die Förderung
von Interessen sind eingeschränkt. Armut und soziale
Benachteiligung stellen eine erhebliche Belastung für
eine positive Entwicklung und die psychische Gesundheit von Kindern dar. Gerade vor diesem psychosozialen Hintergrund brauchen Kinder entsprechende pädagogische Handlungsansätze in der Kita.
Inhalte
•• Warum werden Kinder depressiv? Einschneidende
Erlebnisse und Stress
•• Umgang mit negativen Gefühlen wie Traurigkeit,
Angst, Wut, Ärger
•• Gefühle ausbalancieren und Probleme lösen,
soziale Kompetenz
•• Spezielle Angebote für Alleinerziehende in der
Elternarbeit
Methoden
Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit
Wann: Dienstag, 23.06.2015, 09:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Marianne Leon
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N215141
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Lebensraum Kita, Krippe und Hort
Bildungshäuser
Lern- und Bildungsprozesse in Kita und Grundschule
gemeinsam gestalten
Bundesweit wird die bessere Verzahnung und das Zusammenwachsen der Institutionen Kindergarten und
Grundschule vermehrt diskutiert. Im Zentrum dieser
Überlegungen steht, Kindern die Möglichkeit zu geben, Übergänge von der Kita in die Grundschule besser und leichter zu bewältigen und Brüche in deren
Bildungsbiographien zu vermeiden. Wie das Konzept
Bildungshaus als Angebot der Frühpädagogik gestaltet und konzeptionell entwickelt werden und wie in
Bildungshäusern eine intensive Zusammenarbeit aussehen kann, soll im Seminar thematisiert werden. Die
Bedeutung für die Kita-Konzeption und die Chancen
für Kindertageseinrichtungen werden ausgelotet.
Inhalte
•• Modelle von Bildungshäusern
•• Erhalt und Verzahnung der Strukturen Kindergarten
und Grundschule, Teamarbeit Kindergarten - Schule
•• Die neue Rolle des pädagogischen Teams
•• Konzeptionsentwicklung - von der Kita zum
Bildungshaus
•• Gestaltung gemeinsamer Lernzeiten in
institutions- und jahrgangsübergreifenden
Strukturen
•• Durchgängige Bildungsbiographien
•• Beobachtung und Dokumentation als Grundlage
für Förderung
Methoden
Impulsreferat, Einzel- und Gruppenarbeit
Wann: Mittwoch, 28.10.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Dozent: Jens C. Möller
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 72,00 €
Kurs-Nr.: P213241
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Lebensraum Kita, Krippe und Hort
Lernwerkstatt und Lerninsel als
Bildungsangebot in der Kita
Idee und Umsetzungsmöglichkeiten der Lernwerkstatt
Die aktuelle Bildungsdebatte und die damit verbundenen Überlegungen der Umsetzung im Elementarbereich haben zu einer neuen Diskussion in der Kita
über die Arbeit in Lernwerkstätten/an Lerninseln geführt. Dies sind Orte, an denen sich Kinder treffen,
um gemeinsam zu forschen, zu staunen und weil sie
neugierig auf unterschiedliche Aspekte der Welt sind.
In vielen Kitas haben sich in den letzten Jahren verschiedene Formen der Arbeit in Lernwerkstätten/mit
Lerninseln entwickelt. Sie sind eine hervorragende
Möglichkeit, den Bildungsauftrag des Kindergartens
auf ganzheitliche Weise umzusetzen.
Ziele
Die Teilnehmenden erhalten vielfältige Informationen
zum Konzept der Lernwerkstätten/Lerninseln, unabhängig davon, ob sie dies in einem Gruppenkonzept
oder in einem offenen Konzept umsetzen wollen.
Inhalte
•• Bildungsarbeit in der Kita und in Lernwerkstätten
•• Die Idee und der pädagogische Ansatz der
Lernwerkstatt/Lerninsel
•• Mögliche Formen von Lernwerkstätten/Lerninseln
•• Die Rolle der Erzieherin
Methoden
Impulsreferat, Einzel-/Gruppenarbeit
Wann: Donnerstag, 09.07.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Dozentin: Esta Schlenther-Möller
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 72,00 €
Kurs-Nr.: N214441
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Lebensraum Kita, Krippe und Hort
Aufsichtspflicht, Datenschutz, Hygiene & Co.
In der Arbeit mit Kindern stehen die Erzieherinnen in
einem dauerhaften Spannungsfeld zwischen vermeintlich widersprechenden Aufgaben. Einerseits möchten
sie den Kindern Entwicklungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen, sie fördern und Lernschritte ermöglichen,
andererseits sollen sie sie vor Schaden bewahren. Das
Seminar soll eine realistische Einschätzung vermitteln, in welchem Umfang Aufsichtspflichten bestehen
und wann haftungsrechtliche Konsequenzen drohen.
Ebenfalls werden datenschutzrechtliche Fragen und
das Gebiet Infektionsschutz und Hygiene behandelt.
Durch zahlreiche Fallbeispiele wird die Thematik anschaulich dargestellt.
Inhalte
•• Aufsichtspflicht, Haftung, Informationspflichten
•• Die Aufgabe der Leitung/des Trägers
•• Verkehrssicherungspflicht
•• Datenschutz und mögliche Regelungen in der Kita
•• Infektionsschutzgesetz - die Belehrung und andere
Konsequenzen
•• Infektionsschutz als Aufgabe Aller
•• Persönlicher Umgang mit Belastungen bei
potentiellen Gefährdungen
•• Bearbeitung von Fallbeispielen
Methoden
Impulsreferat, Einzel- und Gruppenarbeit, Übungen
Wann: Mittwoch, 14.10.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Dozent: Jens C. Möller
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 72,00 €
Kurs-Nr.: P212041
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Lebensraum Kita, Krippe und Hort
Raumgestaltung Warum Räume sich verändern müssen
In diesem Seminar soll deutlich werden, dass kreative Raumgestaltung das Ergebnis von intensiven Beobachtungsprozessen, von der eingenommen Sicht
auf das Kind, von der Einstellung zu mir selbst in der
Rolle des Erziehers und auch von dem Umgang mit
Gruppendynamik ist.
Inhalte
Durch die Auseinandersetzung mit den Grundbedingungen der Raumgestaltung, der Spielentwicklung und
der Veränderung der kindlichen Entwicklung, werden
neue Sichtweisen und Einsichten für die tägliche pädagogische Arbeit entwickelt. Mögliche neue Herangehensweisen an die Problematik der Raumgestaltung
eröffnen sich. Durch einfache und effektive Mittel werden die Kinder in ihr „Spiel“ gebracht.
•• Räume bilden, Räume regen an
•• Räume beengen und erweitern
•• Räume können so viele Inhalte übertragen!
Methoden
Durch praktische Beispiele und Falldarstellungen werden ganz konkrete Handlungsmöglichkeiten erarbeitet,
welche in die tägliche Praxis übertragen werden können.
Wann: Dienstag, 23.06.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Christine Klasse
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 14
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N211241
Humor in der Erziehung
Heute schon im Erzieherinnenalltag herzhaft gelacht?
Heute schon gelacht? Dann haben Sie es bereits bemerkt: Wer herzhaft lacht, fühlt sich glücklicher und
weniger gestresst, wirkt sympathisch und kann mit Krisen und Konflikten besser umgehen. Wissenschaftlich
erwiesen ist sogar, dass Lachen das Immunsystem
stärkt und die Schmerzempfindlichkeit reduziert. Mit
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Lebensraum Kita, Krippe und Hort
Kindern zu lachen ist noch schöner, denn kaum etwas
stärkt die Beziehung zum Kind so sehr, wie gemeinsam unbeschwert zu lachen. Und wer kann einem
glücklichen Kinderlachen widerstehen? Welche positiven Auswirkungen hat das Lachen auf den Erzieherinnenalltag und für das Privatleben?
Inhalte
•• Gesundheitsaspekte vom Lachen und wie Lachen
die gesamte Stimmung und Emotionen verwandelt
•• Wie können Sie den eigenen Humor in der Arbeit
einsetzen?
Methoden
Impulsreferat, Plenumsdiskussion, praktische Beispiele
und Übungen, Fallbeispiele
Mitzubringen (falls vorhanden)
großes Papier, Buntstifte/Wachsmaler und Fallbeispiele
Wann: Dienstag, 17.02.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Dozentin: Kerstin Franzke
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N210271
T
© Heike Berse, pixelio.de
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Lebensraum Kita, Krippe und Hort
Mobbing - der blinde Fleck in der Frühpädagogik
In der Kita wird ein positives, wertschätzendes Miteinander erwartet. Der Kindergarten soll ein Ort der
Geborgenheit und der erste institutionelle Bildungsort
eines Kindes sein. Hier entwickeln sich viele Fähigkeiten und auch Werte und Normen. Umso wichtiger ist
es, dass die Kita-Mitarbeitenden einen respektvollen
Umgang miteinander pflegen. Arbeitsbedingungen wie
z. B. Personalmangel, Stress, Leistungsdruck, Organisationsprobleme, ständig steigende Anforderungen
und eine fehlende Konfliktkultur sind u.a. Ursachen
für die Entstehung von Mobbing. Nicht gelungene Bedingungen können zu psychischen, physischen und
psycho-somatischen Beschwerden, zu Selbstzweifel,
Depression und längerfristigen krankheitsbedingten
Ausfällen führen. Auswirkungen, die für das MATeam ebenso fatale Konsequenzen haben wie auch
für die Kinder und deren Entwicklung. Psychische
Belastungen gehören mittlerweile zu den häufigsten
Ursachen für Erkrankungen bei Erzieherinnen und
verursachen auch für den Einrichtungsträger nicht unerhebliche Kosten.
Inhalte
•• Definition und Umgang mit Mobbing
•• Rollen und Phasen im Mobbing-Prozess
•• Konfliktdimensionen
•• Mögliche Ursachen und Auswirkungen
•• Prävention
Methoden
Moderation, Erfahrungsaustausch, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Feedback, Impulsreferate, Arbeit an
(mitgebrachten Beispielen)
Dozentin: Esta Schlenther-Möller Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 72,00 €
1. Termin
Mittwoch, 04.03.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: N214541
oder 2. Termin
Donnerstag, 05.11.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: P212541
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Lebensraum Kita, Krippe und Hort
„Das Kita-Haus“ - wie wir mit den beruflichen
und privaten Anforderungen klar kommen
Wir Menschen sind immerzu bestrebt, ein ausgeglichenes, harmonisches, friedvolles, heiteres, abwechslungsreiches, möglichst konflikt- und sorgenfreies, gar
lustvolles und vor allem liebevolles Leben - am besten
ohne Schmerz und Leid - zu führen. Der Weg dorthin,
stellen wir fast jeden Tag fest, ist holprig und steinig.
Die Rahmenbedingungen, die beruflichen und persönlichen Ansprüche im Zusammenhang mit den Kolleginnen, mit den Eltern, dem Träger und nicht zuletzt mit
den Kindern erhöhen den Druck und die (wiederkehrende) Belastung, mit den Konflikten und Problemen klar zu
kommen. Dazu kommt der private Alltag, in den berufliche Erfahrungen spürbar hineinwirken.
Inhalte
•• Zur gesellschaftlichen und beruflichen Situation im
Erzieherin-Beruf
•• Spektrum des persönlichen und beruflichen
Anforderungsprofils
•• Zentrale Zielsetzungen zur erfolgreichen
Wahrnehmung der elementarpädagogischen Arbeit
•• Vorstellung des Kita-Hauses
•• Erörterung des Zusammenhanges von Mitarbeiterin
und Beruf
•• Strategie und Schritte für die erfolgreiche berufliche
Aufgabenwahrnehmung
Methoden
Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit, Moderation
Wann: Samstag, 07.02.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozent: Ulrich Pommerenke
Ort: Neustadt, WBZ, Goethestr. 11/13
Teilnahmeplätze: min. 8, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: M215451
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Lebensraum Kita, Krippe und Hort
Professionelle Abgrenzung in pädagogischen
Berufen
Das Recht auf eigene Grenzen!
„Könnte ich mich doch bloß mal besser abgrenzen!“
Welche pädagogische Fachkraft kennt nicht diesen
Wunsch, wenn Eltern ihnen mitteilen, dass sie ihr Kind
heute erst eine Stunde später abholen werden? Gelungene Abgrenzung ist eine wesentliche Voraussetzung,
um professionell handlungsfähig zu sein und zu bleiben.
Auf humorvolle Art werden hilfreiche Strategien aufgezeigt, die es uns im Alltag ermöglichen, eine professionelle Abgrenzung in pädagogischen Berufen zu
erreichen.
Inhalte
•• Was sind wirklich unsere Aufgaben als Pädagogin?
•• Für was sind wir nicht verantwortlich?
•• Wie komme ich geschickt aus einer Rechtfertigung
heraus?
•• Wie kann ich eine gesunde professionelle Abgrenzung in meine Konzeption (Kita) oder in meinen
Vertrag (Tagespflege) einbauen?
Methoden
Vortrag, Selbstreflexion, Kleingruppenarbeit, Medien,
Fallbeispiele aus dem Erziehungsalltag
Wann: Donnerstag, 12.02.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozent: Thomas Rupf
Ort: Wedemark-Bissendorf, vhs,
Am Mühlenberg 15
Teilnahmeplätze: min. 8, max. 14
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N210171
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T
Lebensraum Kita, Krippe und Hort
Gesund bleiben am Arbeitsplatz Kita Verhindern Sie Burnout!
Betriebliche Gesundheitsförderung
Gesundheit am Arbeitsplatz bedeutet Wohlfühlen, frei
von Kopf- oder Rückenschmerzen mit Freude zur Arbeit
zu gehen. In vielen Firmen gibt es bereits Stressbewältigungs- und Gesundheitsseminare. Auch in Ihrer Kita?
Inhalte
Wir betrachten folgende Themen: Gesundheit und Körper (Heben, Bücken, Arbeitszeit - Pausen und Lärmbelästigung), Gesundheit und Seele (gute Atmosphäre im
Team, mit den Kindern und den Eltern), Gesundheit und
Geist (offene und gute Kommunikation und Reflexion).
Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen praktische
Körper- und Entspannungsübungen, kombiniert mit
Gesprächen über Belastungssituationen am eigenen
Arbeitsplatz. Auf Wunsch wird auch auf Rückenschule,
Prävention und die Burnout-Problematik eingegangen.
Mitzubringen
bequeme Kleidung, eine Matte und evtl. eine Decke
Wann: Mittwoch, 04.11.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozent: Andreas Bochmann
Ort: Wedemark-Bissendorf, vhs,
Am Mühlenberg 15
Teilnahmeplätze: min. 6, max. 8
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: P210031
T
T
Dieser Button zeigt an,
dass der entsprechende
Kurs auch für Tagespflegepersonen als
Qualifizierung
geeignet ist.
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Lebensraum Kita, Krippe und Hort
Höchstleistung - Gelungener Feierabend
Erzieherinnenleben - eine Abgrenzung zwischen Beruf und
Privatleben ist möglich!
Die Anforderungen an Erzieherinnen werden durch
neue Vorgaben immer größer und die Berufsgruppe
wird neuen Belastungen ausgesetzt sein. In der zu
betreuenden Kindergruppe kann die Altersspanne
größer werden und neue Gesetze müssen umgesetzt
werden. Die Elternarbeit ist manchmal schwierig und
die Kinder zeigen auch mehr Verhaltensauffälligkeiten
auf. Oft nehmen Erzieherinnen die Probleme der
Arbeit in Gedanken mit nach Hause. Dadurch gelingt
ihnen das Abschalten nicht wirklich. In diesem Seminar bekommen Sie Anregungen, wie eine Abgrenzung
zwischen dem Berufsleben und dem Privatleben gelingen kann. Sie werden für sich eine gesunde WorkLife-Balance erarbeiten.
Ziele
Ausgewogenes Leben und gesundheitliche Vorsorge
Methoden
Plenum, Gruppenarbeit, Entspannungsübungen
Mitzubringen
Decke, Kissen, dicke Socken, Isomatte und Schreibzeug
Wann: Mittwoch, 22.04.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Gabi Ratsch
Ort: Wedemark-Bissendorf, vhs,
Am Mühlenberg 15
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 70,00 € (inkl. Materialien)
Kurs-Nr.: N210301
T
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Inhouse-Schulungen
Sie können unser Programmangebot auch für Ihre
Einrichtung buchen. Auf Wunsch führen wir individuelle Inhouse-Schulungen in Ihrem Hause durch
(siehe Seite 11).
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Kommunikation, Gesprächs- und Konfliktführung
Kommunikation, Gesprächsund Konfliktführung
Kinder lernen, ihre Konflikte selber zu klären
Ein Sozialkompetenztraining
Dieses Sozialkompetenztraining für Kinder im Vorschulalter soll zeigen, wie Kinder konstruktiv mit Konflikten umgehen und eigene Lösungen finden können.
Sie lernen, den Kindern zu vermitteln, dass Konflikte
und Meinungsverschiedenheiten etwas Wichtiges sind
und zum Alltag dazugehören. Konflikte sollen als nichts
Negatives oder Beängstigendes erlebt werden, sondern als ein Gefühl, ein Bewusstsein, dass etwas nicht
stimmt und verändert werden muss. Am wichtigsten ist
dabei, dass die Kinder lösungsorientiert denken und
sich darüber austauschen, wie sie gemeinsame Lösungen für ihren Streit finden.
Inhalte
Sie lernen ein Sozialkompetenztraining kennen, dass
Kindern vermittelt, ihre Konflikte selbst zu schlichten.
Es geht unter anderem um Selbst- und Fremdachtung,
das Erkennen und Darstellen von Gefühlen, das Zuhören lernen und das Streit-schlichten, als Chance für
einen friedlichen Umgang miteinander.
Methoden
Neben der Vermittlung von theoretischen Inhalten gibt
es viele praktische Übungen und Spiele für die Praxis
im Kindergarten.
Wann: Samstag, 24.01.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Gabriele Schmidt
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: M215101
39
Kommunikation, Gesprächs- und Konfliktführung
Systemische Elternberatung
Viele Eltern brauchen Hilfe, sie fühlen sich allein gelassen, wissen aber nicht, an wen sie sich wenden
sollen. Wie können wir mit diesen Eltern ins Gespräch
kommen? Grundlage dieses Kurses ist die Erkenntnis,
dass die Beziehung zwischen Eltern und Kindern einmalig ist. Daraus erwachsen besondere Fähigkeiten
und Ressourcen, die wir aufzeigen wollen und auf denen wir Lösungen als Grundlage für positive Entwicklungen erarbeiten.
Inhalte
Inhalt dieses Seminars ist es, durch kommunikative Fähigkeiten im Rahmen der Elternarbeit neue Sichtweisen zu erlangen und Handlungsstrategien wachsen zu
lassen. Die Themen sind:
•• Fragetechniken
•• Ziele erarbeiten und konkret beschreiben
•• Fähigkeiten entdecken, Ressourcen nutzen
•• Das Familienbrett als Mittel zur lösungsorientierten
Arbeit
•• Das Genogramm (Bedeutung der Familiengeschichte)
Methoden
Vortrag, praktische Übungen, Gruppenarbeit
Wann: Freitag, 24.04.2015, 09:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Katharina Rosengart
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N212341
T
Erziehersprache im Alltag und was sie bewirkt
Worte können uns erfreuen, Worte können uns verletzen
Was bewirken Wörter wie: Immer, Nie, Warum-Fragen...? In diesem Seminar erfahren Sie, wie Kinder
besser die Anweisungen von Erzieherinnen umsetzen
können und sie sich verstanden und gerecht behandelt fühlen. Sie werden die Giraffen- und Wolfsprache
kennen lernen. Die Giraffe behält den Überblick und
gelangt so zu einer anderen Sichtweise auf bestimmte
40
Kommunikation, Gesprächs- und Konfliktführung
Situationen. Die Giraffe kann aus einer entspannten
Sichtweise zu konstruktiven Lösungen gelangen. Der
Wolf ist angriffslustig, möchte sich verteidigen und
beißt mit Worten zu, die andere verletzen. Der Wolf
geht in den Angriff über und fühlt sich das ein oder
andere mal ungerecht und falsch behandelt.
Ziele
Die Teilnehmenden lernen, was Worte bewirken können.
Sie erfahren, welche Wörter sich positiv im Erzieheralltag auswirken. Das führt zu einer anderen Atmosphäre
im Alltag mit den Kindern. Liebevoll in Verbindung mit
den Kindern bleiben, ein Vorbild sein. Konfliktlösungen
finden, durch die alle das bekommen, was sie benötigen.
Inhalte
•• Was Worte bewirken, Auswirkungen
•• Theoretischer Inhalt
•• Umgang mit Worten
•• Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation
•• Vorstellung der Giraffen- und Wolfsprache
•• Übungseinheiten, Neues einüben und vertiefen
Methoden
Impulsreferat,
Einzelund
Gruppenübungen,
Selbsterfahrung, praktische Fallbeispiele
Mitzubringen
Bunt- und Wachsmalstifte, Malpapier
Dozentin: Kerstin Franzke Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
T
1. Termin
Dienstag, 28.04.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: N210241
oder 2. Termin
Dienstag, 06.10.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: P211441
41
Kommunikation, Gesprächs- und Konfliktführung
Pädagogische Gesprächsführung - Grundkurs
Elterngespräche erfolgreich führen
Ein Elterngespräch über die Entwicklung eines Kindes
steht an, ein Konfliktgespräch ist unausweichlich. Wir
alle kennen solche Situationen, aber wie sollen wir uns
verhalten? Elterngespräche gehören zur alltäglichen
Praxis von pädagogischen Fachkräften und sind dabei
nicht immer ganz einfach. Diese Fortbildung soll allen
Teilnehmerinnen Mut machen, das individuelle Kommunikationsverhalten zu reflektieren und persönliche
Handlungsspielräume zu erweitern, um auch in problematischen Elternkontakten kompetent und souverän
aufzutreten.
Inhalte
•• Allgemeine Rahmenbedingungen (Sitzordnung,
Protokoll, ...)
•• Gesprächsform 1: Eltern haben ein Anliegen
•• Gesprächsform 2: Pädagoginnen haben ein Anliegen
•• Gesprächseröffnung, Small Talk richtig einsetzen
•• Gespräch professionell führen, Lösungen erarbeiten
•• Gesprächsende gestalten
Methoden
In der Art eines Baukastensystems wird dieses Trainingsprogramm beginnend mit elementaren Grundfertigkeiten schrittweise bis zu Komplexeren aufgebaut.
Das praktische stufenweise Vorgehen erleichtert das
Lernen und Einüben.
Dozent: Thomas Rupf
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 8, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
1. Termin
Donnerstag, 26.02.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Kurs-Nr.: N210191
oder 2. Termin
Donnerstag, 17.09.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Kurs-Nr.: P213541
oder 3. Termin
Mittwoch, 25.11.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Kurs-Nr.: P213641
42
T
Kommunikation, Gesprächs- und Konfliktführung
Pädagogische Gesprächsführung - Aufbaukurs
Elterngespräche erfolgreich führen
Dieser Kurs ist für alle pädagogischen Fachkräfte geeignet, die schon Erfahrungen in der Gesprächsführung haben und ihr Wissen erweitern möchten. Die
elementaren Grundfertigkeiten werden in diesem Kurs
um weitere Bausteine erweitert. Ziel ist es, die eigenen
kommunikativen Kompetenzen weiter zu vertiefen, um
noch mehr Sicherheit bei Elterngesprächen zu gewinnen und Verständigung zu fördern.
Inhalte
•• Grundlagen der Gesprächsführung
•• Phasen eines Elterngespräches: deskriptive Phase,
diagnostische Phase, Problembearbeitungsphase,
Lösungsexplorationsphase
•• Aspekte heraushören, Anliegen klären
•• Themen heraushören und sich auf eines konzentrieren
•• Führen durch Strukturieren, Widersprüche ansprechen
•• Interpersonelle Barrieren thematisieren
•• Lösungen anbieten, aufzeigen und konkretisieren
•• Hausaufgaben
Methoden
In der Art eines Baukastensystems wird dieses
Trainingsprogramm um weitere Bausteine erweitert.
Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Selbstreflexion, Medien
Teilnahmevoraussetzung
Teilnahme am Grundkurs
Dozent: Thomas Rupf
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 8, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
T
1. Termin
Donnerstag, 29.01.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Kurs-Nr.: M215161
oder 2. Termin
Donnerstag, 16.04.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Kurs-Nr.: N210201
oder 3. Termin
Montag, 07.12.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Kurs-Nr.: P213741
43
Kommunikation, Gesprächs- und Konfliktführung
Kollegiale Fallberatung
Ein lebendiges Beratungsmodell, das praxisnah und strukturiert auf Erfahrungen und Kompetenzen Gleichgesinnter setzt
„Ich weiß nicht mehr, was ich da noch machen kann…“,
„Ich komme in dieser schwierigen Situation nicht mehr
weiter….“, „Ich brauche da einfach mal neue Ideen und
Unterstützung von anderen“, „Sehe ich das eigentlich
noch unparteiisch?“, „Ich möchte ein Gespräch vorbereiten, um ein Problem anzusprechen…“
Die Kita ist durch tiefgreifende gesellschaftliche Wandlungsprozesse zunehmend ein Ort der Alltagsbewältigung für Kinder geworden. Die Auswirkungen dessen
werden spürbar in der Erziehung und Begleitung von
Kindern, Jugendlichen und deren Eltern. Eine zeitgemäße Antwort auf die neuen Herausforderungen, vor
die Erzieherinnen gestellt werden, ist die Kollegiale
Fallberatung (KFB). Durch eine starke Strukturierung
gelingt es, auch innerhalb eines knappen Zeitrahmens
konkrete und hilfreiche Ergebnisse und Lösungen zu
finden. Mitarbeiter einer Kita o. ä. (auch Kindertagespflegepersonen) treffen sich, um sich gegenseitig zu
beraten und mit ihrem fachlichen Wissen und ihren
Erfahrungen zu unterstützen und so die vorhandenen
gemeinsamen Ressourcen zu nutzen.
Ziele
•• Die Eigenverantwortung wird gestärkt
•• Die kommunikativen Fähigkeiten werden erweitert
•• Beratungskompetenzen werden erworben
•• Gleichzeitig sichert und steigert die KFB die Qualität
der Arbeit und die Freude daran durch den Rückhalt
der Gruppe. Dies entlastet, der Druck nimmt ab und
es gibt einen wirksamen Weg aus dem „Gedankenknäuel“. Der Alltag bekommt neuen Schwung.
Inhalte
Merkmale der KFB für einen „Fall“:
•• Klare formale Strukturierung
•• Ein Zeitrahmen von ca. 60 Minuten
•• Aktive Beteiligung aller in verschiedenen Rollen
Methoden
Theorie, Einzel- und Gruppenarbeit an eigenen
„Fällen“
44
Kommunikation, Gesprächs- und Konfliktführung
Wann: Samstag, 25.04.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Gudrun Otremba
Ort: Großburgwedel, vhs, Auf dem Amtshof 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N211221
T
Immer schön locker bleiben
Vom souveränen Umgang mit Kritik
Konflikte und Streitereien kommen überall dort vor,
wo Menschen aufeinandertreffen und miteinander
zu tun haben. Nicht nur in der eigenen Familie oder
im Bekannten- und Verwandtenkreis sondern auch
am Arbeitsplatz. Werden diese dort nicht zufriedenstellend gelöst, ergeben sich daraus häufig immer
wiederkehrende Auseinandersetzungen, die das Berufsleben stark belasten und die Teamatmosphäre
anhaltend vergiften können. Spannungen, Ängste
und Irritationen sind dann die Folge. Halten diese
Konflikte über einen längeren Zeitraum an, kommt
es nicht selten sogar zu körperlichen Krankheitssymptomen. Um für Konflikte gute Lösungen zu finden,
ist ein souveräner Umgang mit Kritik unerlässlich.
Daher geht es in diesem Seminar darum, wie Sie Kritik
so äußern können, dass sie tatsächlich auch ankommt,
bzw. Sie lernen, sie so anzunehmen, dass ein konstruktives Gespräch daraus entstehen kann. Praxisnah
und lebendig werden wir den Kritikfallen auf die Spur
kommen, eigene Kommunikationsmuster untersuchen
und wirksame Lösungsideen und nützliche Bewältigungsstrategien zum Konfliktmanagement entwickeln.
Sie erlangen damit nicht nur ein größeres Maß an Zufriedenheit, sondern Sie tragen auch zur Funktionsfähigkeit Ihres Arbeitsteams bei.
Inhalte
•• Lösungsorientiertes Konfliktmanagement nach
Barbara Berckhan (angstfreie Kritik)
•• Kritik üben - konstruktiv gestalten, selbstsicher
annehmen
•• Selbstbehauptungsmethoden
45
Kommunikation, Gesprächs- und Konfliktführung
•• Mit eigenen Fehlern selbstsicher umgehen
•• Unsachlichkeit souverän begegnen
•• Ärger und Unmut gelassen bewältigen
Methoden
Einzel- und Kleingruppenarbeit, theoretischer Input,
Selbsterfahrung
Wann: Mittwoch, 20.05.2015, 08:30 - 15:30 Uhr Dozentin: Gabriele Schmidt
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N212541
T
Gewaltfreie Kommunikation
nach Marshall Rosenberg
„Mir ist wichtig, dich zu verstehen...“ Kommunikation auf
Augenhöhe durch einen einfühlsamen Umgang mit Kindern
Gerade im beruflichen Alltag können wir erleben, wie
wichtig für Kinder ein wertschätzender und gleichzeitig Orientierung gebender Umgang ist, um sich sicher
und geborgen zu fühlen. Die Haltung und die 4 Schritte
der Gewaltfreien Kommunikation unterstützen Erzieherinnen darin, Kinder einfühlsam zu begleiten. Dadurch gelingt eine wohlwollende Kommunikation ohne
Bewertungen, Verurteilungen, Vergleiche und Schuldzuweisungen. „Schwieriges“ Verhalten wird anders reflektiert und eine vertrauensvolle Verbindung zwischen
allen entsteht. Gleichzeitig stärkt die Gewaltfreie Kommunikation ein positives Arbeitsklima, da die Erzieherinnen eine neue Möglichkeit kennenlernen, auch in
Konfliktsituationen ihr kollegiales Miteinander zu bewahren. Eine empathische Kommunikation ist auch in
Elterngesprächen hilfreich, um zu klaren Lösungen zu
kommen, die gemeinsam getragen werden.
Ziele
Das 4-Schritte-Modell der Gewaltfreien Kommunikation hilft Kindern als auch Erzieherinnen
•• auszudrücken, was sie bewegt
•• zu hören, wie es dem anderen geht und was er
braucht
46
Kommunikation, Gesprächs- und Konfliktführung
•• und eine Haltung einzunehmen, die eine authentische Begegnung fördert.
Inhalte
Sie lernen mitzuteilen,
•• was Sie beobachtet haben, was der Auslöser des
Konfliktes war,
•• wie es Ihnen damit geht, Sie sich fühlen,
•• was Sie brauchen, Ihr Bedürfnis, damit Sie sich
wohlfühlen und
•• Sie formulieren Bitten, ohne Forderungen zu stellen.
Dadurch gelingt eine wertschätzende, wohlwollende
Kommunikation ohne Bewertungen, Verurteilungen,
Vergleiche und Schuldzuweisungen. Diese Methode
ist hervorragend geeignet, um das gegenseitige Verständnis zu fördern und eine vertrauensvolle Verbindung zwischen allen aufzubauen.
Methoden
Theorie, Einzel- und Gruppenarbeit, Plenum,
praktische Übungen
Wann: Samstag, 21.02.2015, 09:00 - 17:00 Uhr
Dozentin: Gudrun Otremba
Ort: Großburgwedel, vhs, Auf dem Amtshof 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N210081
T
© Aaron Amat - Fotolia.com
47
Kommunikation, Gesprächs- und Konfliktführung
NLP 1 - Neurolinguistisches Programmieren
So habe ich das nicht gesagt - Grundkurs
Kommunikation ist für uns so selbstverständlich geworden, dass wir darüber nicht weiter nachdenken. Erst
wenn Störungen auftreten, sei es durch die Reaktionen
unserer Gesprächspartner, sei es durch Misserfolge,
überlegen wir, was wir verändern müssen, um unser
angestrebtes Ziel zu erreichen.
Ziele
Umgang mit Kindern und Eltern sowie Kommunikation
im Team, mit Partnern und Familie verbessern
Inhalte
•• NLP - im Alltag
•• Bedeutung der Wahrnehmung
•• Grundhaltung und Vorannahmen
•• Die Welt des Anderen entdecken
•• Interventionsmöglichkeiten für Pädagoginnen im
Arbeitsalltag
T
© Gilles Cohen - Fotolia.com
Wann: Freitag, 17.04.2015, 09:00 - 14:30 Uhr
Dozentin: Katharina Rosengart
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 52,00 €
Kurs-Nr.: N211941
48
Kommunikation, Gesprächs- und Konfliktführung
NLP 2 - Neurolinguistisches Programmieren
So habe ich das nicht gesagt - Aufbaukurs
Der Kurs baut auf dem Grundkurs auf und die dort vermittelten Inhalte werden um einige Bereiche erweitert.
Ziele
Vertiefung der praktischen Erfahrungen und theoretischen Erkenntnisse aus dem Grundkurs.
Inhalte
•• NLP als Kommunikationstraining „Ich spreche, damit
du mich verstehst“
•• Verstanden werden - positive Formulierung
•• Verstehen lernen - Körpersprache und
Augenbewegungen
•• Erlernen verschiedener Fragetechniken
•• Nonverbale Kommunikation verstehen
•• Weitere Interventionsmöglichkeiten
Teilnahmevoraussetzung
Teilnahme am Grundkurs
Wann: Samstag, 18.04.2015, 09:00 - 14:30 Uhr
Dozentin: Katharina Rosengart
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 52,00 €
Kurs-Nr.: N211841
T
Sofern Sie mit
der Anmeldung Ihre
E-Mail-Adresse
mitteilen, erhalten
Sie eine
Anmeldebestätigung
per E-Mail.
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Kommunikation, Gesprächs- und Konfliktführung
Nie mehr sprachlos!
Schlagfertigkeitstraining
Haben Sie das auch schon mal erlebt? Ein Ausruf
eines Kindes, eine Äußerung von Eltern oder Vorgesetzten und Ihnen fehlen einfach nur die Worte und
Sie fühlen sich unsicher. Leider fällt uns erst später die
passende Antwort ein. Es geht aber auch anders. Mit
einer schnellen Zwischenbemerkung gewinnen Sie die
Initiative zurück, der Störer ist in seine Schranken gewiesen und hat selbst den roten Kopf.
Ziele
Sie erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten
und Techniken der Kommunikation in brisanten
Situationen.
Inhalte
•• Mit Small Talk den Anderen für sich gewinnen
•• Provokative Angriffe abwehren
•• Wie Ihre Körpersprache andere einlädt,
Sie anzugreifen
•• Macht und Magie der Sprache: Schwarze Rhetorik
•• Clever kontern: Schlagfertigkeit im Job
•• Peinliche und schwierige Situationen meistern
Methoden
Gruppenarbeit, Selbstreflexion, ganz viel Humor,
praktische Übungen anhand von Fallbeispielen aus
dem Alltag
Dozent: Thomas Rupf
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 8, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
1. Termin
Donnerstag, 07.05.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Kurs-Nr.: N210181
oder 2. Termin
Montag, 16.11.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Kurs-Nr.: P213941
50
T
Führen und Leiten
Führen und Leiten
Konzeptionsentwicklung
Es gibt immer etwas Neues
Kitas sind stark gefordert, ihre pädagogische Arbeit
unter aktuellen pädagogischen Aspekten zu betrachten und zu reflektieren. Um sich als zeitgemäße Kita zu
präsentieren und qualitativ gute pädagogische Arbeit
sicherzustellen, sind Klärungen in Hinblick auf die pädagogische Ausrichtung und Zielsetzung wichtig. Die
Kooperation mit den Eltern und die Zusammenarbeit
mit der Schule sollten ebenso klar definiert sein wie die
Rolle und das Selbstverständnis.
Ziele
Sie erhalten einen umfassenden Einblick in den Aufbau und die Struktur, die bei einer Konzeptionsentwicklung zu beachten sind, und überprüfen die eigene
Konzeption in Hinblick auf Veränderungen. Es werden
Möglichkeiten und Methoden erarbeitet, wie neue Aspekte Eingang in die Kita-Konzeption finden.
Inhalte
•• Aspekte, Aufbau bzw. Fortschreibung einer
Konzeption
•• Schritte zur Umsetzung
•• Berücksichtigung neuerer Wege (Familienzentren,
Bildungshäuser etc.)
•• Aspekte der Einbeziehung von Mitarbeiter/innen
•• Zeitstruktur
•• Trägerabstimmung, Beteiligung der Eltern
Methoden
Impulsreferate, Einzel- und Kleingruppenarbeit,
Plenumsdiskussion, Moderationsabläufe
Wann: Donnerstag, 26.11.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Dozentin: Esta Schlenther-Möller
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 72,00 €
Kurs-Nr.: P212441
51
Führen und Leiten
Dienstplangestaltung als Möglichkeit
zur Steuerung und Entwicklung der
pädagogischen Arbeit
Es gibt viele unterschiedliche Anforderungen an Kindertageseinrichtungen - möglichst flexible Öffnungszeiten, Förderangebote durchführen, beobachten und
dokumentieren kindlicher Entwicklung - hinzu kommen
Wünsche und Interessen von Mitarbeiterinnen. Je größer die Einrichtung, umso komplexer die Leitungsaufgabe. Es droht Verzettelung und Stress. Kann ein guter
Dienstplan hier Entlastung schaffen oder für die Mitarbeiterinnen mehr Spielräume eröffnen?
Ziele
Im Seminar beschäftigen wir uns mit dem Dienstplan
als zentrales Instrument der Betriebsführung. Es sollen Möglichkeiten untersucht werden, wie dienstliche,
fachliche und persönliche Interessen in Einklang gebracht werden können. Um dieses Ziel zu erreichen,
bringen Sie bitte eigene Dienstpläne als Grundlage für
die Arbeit mit.
Inhalte
•• Grundlagen der Dienstplangestaltung
•• Was sind dienstliche Belange und Interessenlagen?
•• Bestandsaufnahme von Zeit- und
Mitarbeiterressourcen
•• Dienstplanentwicklung als mögliche Teamaufgabe
•• Rechtliche Grundlagen
•• Umgang mit „heiligen Kühen“
Methoden
Moderation, Erfahrungsaustausch, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Feedback, Impulsreferate, Arbeit an
(mitgebrachten) Beispielen
Wann: Montag, 08.06.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Dozent: Jens C. Möller
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 72,00 €
Kurs-Nr.: N213941
52
Führen und Leiten
Auf den Weg machen zum Familienzentrum
Vom Kindergarten zum Familienzentrum
Wer Kinder stärken will, kann dies nicht ohne deren
Familien - wer diese Sichtweise teilt, hat bereits den
ersten Schritt vollzogen, der sich hinter dem Ansatz
„Familienzentrum“ verbirgt. Kitas wandeln sich zum
Kommunikationsort für Familien, sollen mehr und mehr
auch Dienstleisterinnen für Familien und Lern- und Bildungsraum für Kinder sein. Diese Idee ist Leitgedanke
für die Entwicklung von Familienzentren. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die Grundsätze und
Arbeitsansätze von Familienzentren und verschaffen
sich einen Überblick über deren Ansatz. Sie lernen
erste Möglichkeiten zur Umsetzung des Ansatzes und
die entsprechenden Arbeitsweisen kennen.
Inhalte
•• Die Idee des Familienzentrums
•• Leitgedanke und Arbeitsweisen des Ansatzes
•• Unterstützungs-, Bildungs- und Beratungsangebote
im Familienzentrum
•• Praktische Umsetzung und methodische Hinweise
•• Die „neue“ Rolle der Erzieherinnen
Methoden
Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit
Teilnahmevoraussetzungen
Kita-Leitungen und stellv. Leitungen aus dem Elementarbereich, die sich für das Konzept „Familienzentrum/
early excellence centre“ interessieren und ggf. ihren
Arbeitsbereich entsprechend verändern wollen.
Wann: Donnerstag, 05.03.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Dozentin: Esta Schlenther-Möller
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 72,00 €
Kurs-Nr.: N214041
53
Führen und Leiten
Kita-Management
Arbeits-, Büroorganisation und Zeitmanagement in der Kita
Die Anforderungen in der pädagogischen Arbeit nehmen ständig zu. Die Arbeiten werden komplexer und
vielschichtiger. Zur Bewältigung der Aufgaben ist eine
gute Zeit- und Arbeitsorganisation notwendig, wenn
die pädagogischen Themen nicht mehr und mehr in
den Hintergrund gedrängt werden sollen.
Ziele
Die Teilnehmerinnen lernen die Grundlagen einer effektiven und individuellen Zeit- und Arbeitsplanung
kennen. Sie erkennen sinnvolle Planungshilfen und bekommen Anregungen zur Strukturierung des eigenen
Aufgabenfeldes. Sinnvolle Hilfsmittel, Checklisten etc.
können angewendet und eingesetzt werden.
Inhalte
•• Was heißt Arbeitsorganisation im Kindergarten?
•• Sinnvolle und weniger sinnvolle Arbeitshilfen
•• Grundlagen der Selbstorganisation,
der Arbeitsorganisation und Zeitplanung
•• Prioritäten setzen und verfolgen
•• Ziele formulieren und kontinuierlich verwirklichen
•• Die eigene Einstellung beeinflussen – Tipps und
Tricks
•• KiTa-Tagesplanung (Fallbeispiel)
•• Büroorganisation und Aktenmanagement
Methoden
Impulsreferat, Einzel- und Gruppenarbeit, Übungen
Teilnahmevoraussetzungen
Kita-Leitungen und Stellvertreterinnen, die bewusst
ihre Büro- und Aktenorganisation verbessern wollen.
Wann: Mittwoch, 10.06.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Dozent: Jens C. Möller
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 72,00 €
Kurs-Nr.: N214141
54
Führen und Leiten
Kita-Mitarbeiterinnen finden und binden
in Zeiten des Fachkräftemangels
Alle Welt spricht von Fachkräftemangel - nicht nur Unternehmen seien betroffen, sondern insbesondere den
Kitas ständen nicht ausreichend Mitarbeiterinnen auf
dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund ist es an der Zeit, sich zu fragen: Was kann jede
einzelne Kita tun, um dem offensichtlichen Fachkräftemangel an Erzieherinnen proaktiv zu begegnen? Wo
lassen sich qualifizierte neue Mitarbeiterinnen finden?
Was kann den Ausschlag geben, dass die Erzieherin
sich bei den zahlreichen Job-Angeboten für meine Einrichtung entscheidet? Was braucht es, um wertvolle
Mitarbeiterinnen längerfristig zu halten? Hier geht es
darum, Eigenverantwortung zu übernehmen, die eigene Attraktivität als Arbeitgeber kritisch zu überprüfen,
sie gegebenenfalls anzupassen und neue Möglichkeiten der Mitarbeitergewinnung zu entdecken.
Inhalte
•• Darstellung und Erörterung der aktuellen Situation
•• Best-Practice-Beispiele aus Unternehmen und
anderen Einrichtungen
•• Erarbeitung von alternativen Möglichkeiten der
Mitarbeitergewinnung
•• Attraktivitätscheck als Arbeitgeber Kita
•• Impulse zur zukünftigen Orientierung der eigenen
Einrichtung
Methoden
Theoretischer Input, Arbeit in Kleingruppen,
Erfahrungsaustausch und Diskussion im Plenum
Wann: Montag, 22.06.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Meike Bahlmann
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 8, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N216141
55
Führen und Leiten
Meine Rolle als Kita-Leitung
Leitung sein - das erfordert oftmals ein hohes Maß
an Reflexionsfähigkeit, Fingerspitzengefühl und Führungskompetenzen. In diesem Seminar setzen Sie sich
praxisnah und erlebnisorientiert mit Ihrer Rolle als Leitung auseinander. Ihre Fähigkeiten und die von Ihnen
angestrebte Haltung stehen dabei im Mittelpunkt der
Betrachtung. Grundlagen zu Führungsqualitäten werden Sie dabei unterstützen.
Inhalte
•• Was macht gute Führung aus?
•• Wie wirke ich nach außen?
•• Welche Haltung möchte ich als Leiterin einnehmen?
•• Entwicklung eigener Leitungsziele
•• Theoretischer Input
Methoden
Kleingruppenarbeit, Übungen zum Perspektivwechsel,
Ressourcenarbeit, Übungen zur Zielentwicklung
Wann: Mittwoch, 04.02.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Dozentin: Gabriele Schmidt
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N210121
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56
Führen und Leiten
Die stellvertretende Leitung Job zwischen den Stühlen
Als Mitarbeiterin einer Kita wissen Sie um die kleinen
und größeren Probleme Ihrer Kolleginnen, sind Gruppen- und Teamkollegin, vielleicht sogar Freundin. Als
stellvertretende Leitung übernehmen Sie feste Leitungsaufgaben und vertreten die Leitung in Abwesenheit, manchmal auch für längere Zeiträume. Sie sind
an Personalentscheidungen beteiligt und richten Ihr
Augenmerk mit viel Engagement auf die Weiterentwicklung der Einrichtung. Aufgrund Ihrer Rolle kennen
Sie die unterschiedlichen Interessen beider Seiten und
halten die daraus resultierenden Spannungen aus.
Oftmals fühlen Sie sich dabei jedoch „zwischen allen
Stühlen“ und sogenannte „Stolpersteine“ säumen Ihren
Weg.
Inhalte
In diesem Seminar geht es darum, sich mit der Rolle
der stellvertretenden Leitung intensiver auseinander
zu setzen. Die Position der Stellvertreterin zwischen
Leitung und Team steht dabei im Mittelpunkt der Betrachtung. Wen unterstütze ich, wovon grenze ich mich
ab, für wen bin ich da, wie kann mein eigener Stil aussehen? So lernen Sie, die Position der Stellvertreterin
souverän zu besetzen.
Methoden
•• Praxisnahe Auseinandersetzung mit schwierigen
Arbeitssituationen
•• Reflexion der eigenen Rolle
•• Arbeit mit den Micro-Tieren zur
Ressourcenerarbeitung
•• Erfahrungsaustausch
•• Übungen zur Kommunikation
•• Lösungsorientierte Tools zur Gesprächsführung
Wann: Mittwoch, 01.07.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Dozentin: Gabriele Schmidt
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N212641
57
Führen und Leiten
„… und dann war ich plötzlich Chefin“
Die (andere) Rolle und Funktion als Kita-Leitung ausfüllen
Mit der Übernahme der KitaLeitung verändern sich die
Rolle und auch die Aufgaben.
Neben der fachlichen Kompetenz gehört auch das Wissen
darüber, „wie es im Alltag
läuft“. Zu einer guten Leitungstätigkeit gehören professionelle und persönliche
Kompetenzen, die gutes Führungshandeln
ausmachen.
Die Teilnehmerinnen lernen
wichtigste Grundlagen einer
guten Leitungs- und Führungsrolle kennen. Sie reflektieren ein bewusstes Führungshandeln. Ziel ist es
auch, zu einer größeren Übereinstimmung von Person
und Führungsrolle zu kommen.
Inhalte
•• Führungswissen, Organisationsverständnis
•• Selbstverständnis der Position „außerhalb“ des
Kolleginnenkreises und der eigenen Führungswerte
•• Eigene Führungsziele
Methoden
Theoretischer Input, Einzel-/Gruppenarbeit, Übungen
Wann: Donnerstag, 16.04.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Dozentin: Esta Schlenther-Möller
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 72,00 €
Kurs-Nr.: N215341
58
Führen und Leiten
Kita-Leitung: Ein Traum oder Alptraum?
Was ist notwendig, um gut zu leiten?
Kita-Leitung zu sein ist oft eine schwierige Gratwanderung, man sitzt immer zwischen den Stühlen und
versucht, sich in dem Wirrwarr von Anforderungen zurecht zu finden. In diesem Seminar wollen wir gemeinsam nach Lösungen suchen, welche eine kompetente
und einfühlsame Leitungstätigkeit ermöglichen.
Ziele
Die Seminarteilnehmerinnen erwerben Handlungskompetenzen und Einsichten, die notwendig sind, um
eine hohe Qualität der pädagogischen Arbeit in der
Kita sicher zu stellen.
Inhalte
•• Konzeptarbeit, Vorstellung des ganzheitlichen
Konzepts PER-LE als Arbeitskonzept
•• Stressbewältigungsstrategien als ganz persönliche
Präventionsmaßnahme
•• Systemisches Führen und Leiten
•• Kommunikationsgrundregeln und Verhalten in
schwierigen Gesprächssituationen
•• Zeitmanagement
•• Teamentwicklung
Methoden
Arbeit mit Lernlandschaften, Powerpoint, Gruppenund Einzelarbeiten
Wann: Dienstag, 24.02.2015, 09:00 - 16:00 Uhr und
Mittwoch, 25.02.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Christine Klasse
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 14
Kosten: 2 U-Tage, 120,00 €
Kurs-Nr.: N210361
59
Kindliche Entwicklung, Bildung und Förderung
Die kindliche Entwicklung,
Bildung und Förderung
Kinder benötigen Rituale
Rituale stärken die Kinder und geben Halt
Der Begriff von Ritualen ist schon sehr alt. Was steht in
der heutigen Zeit dahinter? Rituale sind nicht nur sehr
hilfreich in der Erziehung von Kindern, sondern sie bieten noch mehr. Damit werden wir uns in diesem Seminar beschäftigen. Sie erfahren verschiedene mögliche
Einsatzbereiche von Ritualen: vom Montagmorgenkreis bis zu Feiern mit Kindern.
Inhalte
•• Die Bedeutung von Ritualen
•• Kennenlernen von verschiedenen Ritualen
•• Einsatzbereiche und praktische Umsetzung
•• Vorbereitung und Gestaltung
•• Reflexion und Transfer in den Alltag
Methoden
Impulsreferat, praktische Übungen, Einzel- und
Gruppenarbeiten, Plenumsdiskussionen
Mitzubringen
Fallbeispiele, Malpapier, Bunt- und Wachsmalstifte
Wann: Dienstag, 22.09.2015, 08:30 - 15:30 Uhr Dozentin: Kerstin Franzke
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: P210741
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T
Kindliche Entwicklung, Bildung und Förderung
Tagesseminar mit Marlies Wagner
Förderung von Selbststeuerungskompetenzen
als Grundlage von Prävention
bei Kindern im Elementarbereich
Die Forschungsergebnisse, u. a. in den Bereichen Neurobiologie, Entwicklungspsychologie und Resilienzforschung, zeigen immer deutlicher, dass sich Persönlichkeitsmerkmale und Selbststeuerungskompetenzen
wie z. B. Selbstvertrauen, Problemlösungskompetenz,
Konfliktfähigkeit, Lern- und Entwicklungsfreude und
Soziabilität in den ersten sechs Lebensjahren entwickeln. Selbststeuerung beschreibt die Fähigkeit des
Menschen, die eigenen Gedanken, Gefühle, Motivationen und schließlich die eigene Handlung zielgerichtet
zu beeinflussen. Sie ist damit von zentraler Bedeutung
und die Basis, um souverän in einer sich stetig verändernden Umwelt agieren zu können. Damit sich diese
Fähigkeit entwickeln kann, braucht das Kind mindestens eine Bindungspartnerin und die Grundbedürfnisse wie beispielsweise das Erleben von Vertrauen,
Gefühlen, Neugierde und Respekt müssen weitestgehend erfüllt werden.
Inhalte
In der Fortbildung findet eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Bindung, den 16 seelischen
Grundbedürfnissen und deren Bedeutung für den Alltag in der Kita statt.
Methoden
Einzel- und Kleingruppenarbeit, Arbeit im Plenum
Wann: Dienstag, 17.03.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Marlies Wagner
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 16, max. 18
Kosten: 1 U-Tag, 85,00 €
Kurs-Nr.: N210341
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Kindliche Entwicklung, Bildung und Förderung
Kinderängste
Den Umgang mit der Angst erfahren
Kleine Kinder können verschiedene Ängste zeigen.
Ängste sind Gefühle, die uns etwas sagen wollen. Wir
werden uns damit beschäftigen, herauszufinden, was
hinter der Angst liegt und was kleine Kinder benötigen,
wenn das Thema Angst auftritt. Wie können Sie die
Ängste der Kinder erkennen? Wie können Sie Kleinkinder darin begleiten, aus der Angst herauszutreten?
Inhalte
Sie lernen unterschiedliche Kinderängste kennen und
wie sie sich äußern. Sie lernen, sensibel und fachlich
kompetent mit dem Thema Angst umzugehen. Sie erfahren, wie Sie Kinder darin unterstützen können, Ängste zu überwinden.
Methoden
Impulsreferat, praktische Übungen, Einzel- und
Gruppenarbeiten, Plenumsdiskussionen
Mitzubringen
Fallbeispiele, Malpapier, Bunt- und Wachsmalstifte
Wann: Dienstag, 03.11.2015, 08:30 - 15:30 Uhr Dozentin: Kerstin Franzke
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: P210841
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T
Kindliche Entwicklung, Bildung und Förderung
Die Erzieherin-Kind-Beziehung:
Wieviel Beziehung benötigt ein Kind?
Gehe nicht voran, ich könnte nicht folgen.
Gehe nicht hinter mir, ich könnte nicht führen.
Gehe neben mir und sei einfach meine Freundin.
Die Qualität der Erzieherin-Kind-Beziehung kann durch
kognitive, sprachliche und soziale Entwicklung von
Kleinkindern bis in die ersten Grundschuljahre hinein
beeinflusst werden. Wie intensiv dieser Einfluss sein
könnte, wenn Fachkräfte bewusst die Interaktionshäufigkeit mit dem einzelnen Kind steigern oder aktiv versuchen würden, ambivalente, unsichere bzw. konflikthafte Beziehungen abzubauen, erörtert dieses Seminar.
Beziehungsfördernde Eigenschaften wie Sensibilität,
Empathie, Zuneigung, emotionale Wärme usw. sollten
gezielt Kindern gegenüber gezeigt werden, die wenig integriert oder verhaltensauffällig sind. Sie lernen
die Bedeutung von verschiedenen Arten von Bindungen und deren Konsequenzen kennen. Welche
davon passt zu mir und meinem Tätigkeitsfeld? Sie
lernen Methoden kennen, wie Sie als Erzieherin die
Bindung/Beziehung zum Kind gestalten können.
Inhalte
•• Es werden aktuelle Forschungsergebnisse vermittelt
•• Auswirkungen der Qualität der Erzieherin-KindBeziehung auf die kindliche Entwicklung
•• Was äußern Kinder zu der Erzieherin-KindBeziehung?
•• Methoden zur Erzieherin-Kind-Beziehung
Methoden
Impulsreferat, Plenumsdiskussion, praktische
Beispiele und Übungen, Fallbeispiele
Mitzubringen
Fallbeispiele, Malpapier, Bunt- und Wachsmalstifte
Wann: Dienstag, 05.05.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Dozentin: Kerstin Franzke
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N210281
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Kindliche Entwicklung, Bildung und Förderung
Wenn Kinder trauern
Kinder fragen nach dem Tod - auch in der Kita
Das Thema Tod kann jederzeit in die Arbeit mit Kindern
einfließen. Das Todesverständnis von Kindern und der
Trauerprozeß stehen im Mittelpunkt: Schock - Kontrollierte Phase - Regression - Adaption. Wir besprechen
Todesvorstellungen von Kindern in den jeweiligen Altersgruppen und wie man auf sie eingehen kann. Dabei werden der Tod eines Elternteils, der Großeltern
oder eines Bruders/einer Schwester thematisiert. Kann
es durch einen früh erfahrenen Tod zu einem Trauma
kommen? Sie lernen kreative Formen in den Ritualen
kennen und wie Sie Kinder bei der Beerdigung und in
ihrer Trauer begleiten können.
Inhalte
•• Wie trauern Kinder und welche Vorstellung haben
sie vom Tod?
•• Tod und Trauer in die Kitaarbeit integrieren
•• Wichtige Rituale der Trauerbegleitung kennenlernen
•• Gespräche über den Tod
•• Trauerphasen kennen und begleiten
•• Nähe und Geborgenheit vermitteln
•• Gefühlsäußerungen erleichtern
•• Raum für Spiele und kindgerechte Rituale geben
Methoden
Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit
Wann: Freitag, 06.11.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Marianne Leon
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: P213341
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Kindliche Entwicklung, Bildung und Förderung
„Gebt den Kindern Wurzeln und Flügel“
Die Grundlage einer glücklichen Zukunft wird in der
Gegenwart gelegt
Neben all den Anforderungen, die Kinder in der heutigen Zeit bewältigen müssen, erhält das Zitat von J.
W. von Goethe neue Bedeutung und wird bestätigt
durch die aktuelle Sichtweise der Neurobiologie. Für
eine gesunde Entwicklung braucht ein Kind beides:
Es benötigt verlässliche, tragfähige Beziehungen und
gleichzeitig individuelle Begleitung und Anreize, um die
Kraft seiner Selbstwirksamkeit zu spüren. So gelingt es
ihm, voller Zuversicht jede neue Entwicklungsaufgabe
anzunehmen und kraftvoll seinen Weg in die zunehmende Selbstständigkeit zu gehen. Eine ausgewogene
Balance ist die Basis pädagogischen Handelns. Bindung und Freiheit, Spiel und Langeweile, Bewegung
und Orientierung müssen immer wieder neu ausgelotet
werden.
Inhalte
•• Ein Blick auf die neurobiologische Sichtweise
•• Impulse für entwicklungsfördernde bzw. -hemmende
Maßnahmen
•• Wie ermutige ich Eltern, dem Kind Unterstützung
und die nötige Zeit zur Entfaltung seiner Möglichkeiten zu geben?
•• Die Wichtigkeit von Ritualen
•• Die Bedeutung des Spiels als Voraussetzung für
ganzheitliches Lernen
•• Stärkung der eigenen Haltung und Einstellung, auch
in herausfordernden Situationen
Methoden
Impulsreferate, Gruppen- und Einzelarbeit, Beispiele
aus der Praxis
Wann: Freitag, 08.05.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Gudrun Otremba
Ort: Großburgwedel, vhs, Auf dem Amtshof 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N211121
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Kindliche Entwicklung, Bildung und Förderung
Reingefallen!
Die größten Irrtümer über Kindererziehung
Im Laufe der Erziehung stoßen wir immer wieder auf
viele Fragen und Irrtümer:
•• Müssen Kinder alles aufessen?
•• Dürfen wir Kindern wirklich Medikamente
verabreichen?
•• Müssen wir kranke Kinder aufnehmen?
•• Sollte die Eingewöhnungszeit von Kindern
4 Wochen andauern?
•• Sind Eltern wirklich die Fachkräfte ihrer Kinder?
Nicht selten fühlen wir uns dann verunsichert - ist
meine Erziehung richtig oder mache ich doch etwas
falsch? So haben sich über Jahrzehnte etliche Missverständnisse verfestigt, die uns das Leben unnötig
schwer machen. Das Ziel dieser Weiterbildung besteht
darin, sicherer im Umgang mit Eltern und Kindern zu
werden und die Teilnehmerinnen darin zu bestärken,
dass sie sich als professionelle Fachkräfte fühlen.
Inhalte
•• Aufzeigen unterschiedlicher Erziehungsirrtümer in
der Arbeit mit Kindern und Eltern
•• Angemessener Umgang mit Irrtümern und
Mißverständnissen
•• Gesonderter Schwerpunkt: Gesunde Abgrenzung in
der pädagogischen Arbeit, um nicht zu erschöpfen wir sind nicht für alles verantwortlich!
Methoden
Vortrag, Selbstreflexion, Kleingruppenarbeit, Medien,
Fallbeispiele aus dem Erziehungsalltag
Dozent: Thomas Rupf
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
1. Termin
Mittwoch, 28.01.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 8, max. 16
Kurs-Nr.: M215141
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Kindliche Entwicklung, Bildung und Förderung
oder 2. Termin
Donnerstag, 08.10.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Ort: Wedemark-Bissendorf, vhs, Am Mühlenberg 15
Teilnahmeplätze: min. 8, max. 12
Kurs-Nr.: N210211
Wie kann ich Kindern Werte vermitteln?
Werte- und Sozialerziehung im Kindergarten
Da Kinder häufig nicht mehr die grundlegenden erforderlichen sozialen Regeln und Einstellungen in der
Familie lernen, die sie für das spätere Führen eines
selbstständigen Lebens benötigen, wird die Werteund Sozialerziehung im Kindergarten immer wichtiger.
In dieser Fortbildung werden wir über die Chancen und
Möglichkeiten der pädagogischen Einflussnahme sprechen.
Inhalte
Geklärt werden sollen in diesem Seminar unter
anderem folgende Fragen:
•• Wie können Erzieherinnen Werte vermitteln?
•• Welche Werte sind noch zeitgemäß?
•• Wie können Eltern mit einbezogen werden?
•• Wie kann ich Kindern Werte vermitteln?
Methoden
Plenum, Einzel- und Gruppenarbeit
Mitzubringen
Neugier und Lust auf das Thema
Wann: Dienstag, 03.02.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Gabi Ratsch
Ort: Wedemark-Bissendorf, vhs,
Am Mühlenberg 15
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N210071
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Kindliche Entwicklung, Bildung und Förderung
Inklusive Pädagogik in der Kita
Eine Kita für alle - Vielfalt inklusive
Inklusion ist ein europaweit gefordertes Lernprinzip
geworden. Die UN-Behindertenrechtskonvention wurde 2009 von der Bundesrepublik Deutschland ratifiziert
und fordert verbesserte Teilhabechancen für Menschen
mit Behinderungen in allen Lebensbereichen ein. Die
Teilhabe aller Kinder mit Behinderungen und Benachteiligungen stellt sich häufig als neue, spannende
Herausforderung dar. Ziel ist es, einen barrierefreien
Zugang zum Lernen, Spielen und zur Teilhabe an vorhandenen Angeboten zu ermöglichen. Das heißt eine
gleichberechtigte Teilhabe an Bildungs-, Erziehungsund Betreuungsmöglichkeiten zu erhalten, unabhängig davon, ob die Kinder einen Migrationshintergrund
oder eine körperliche Behinderung haben. Die Teilnehmerinnen erhalten eine Einblick in die Grundprinzipien
und die Arbeitsansätze inklusiver Pädagogik. Darüber
hinaus wird der Index für Inklusion behandelt.
Inhalte
•• Vielfalt und Inklusion
•• Was bedeutet Inklusion?
•• Rahmenbedingungen der Inklusion bezogen auf das
niedersächsische Kindertagesstättengesetz
•• Der Index für Inklusion
•• Chancen und Risiken der Inklusion
•• Praxisbeispiele und Projekte „Kita inklusiv!“
Methoden
Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit
Wann: Freitag, 05.06.2015, 09:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Marianne Leon
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N214941
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Kindliche Entwicklung, Bildung und Förderung
Den Übergang zur Schule vorbereiten
und begleiten
Lernförderung in der Kita
Das Seminar informiert über die Förderung der Grundlagen des Lernens. Dabei liegt ein ganzheitlicher pädagogischer Ansatz zugrunde. Es geht um die Verbindung
von gezielten Förderimpulsen und spielerischen Elementen. Es werden Konzepte und Fallbeispiele behandelt.
Inhalte
•• Förderung der Lernmotivation und der
Lernpotenziale
•• Beurteilung von Lernpotenzialen und Stärken
•• Beurteilungsinstrumente zum Erkennen von
Teilleistungsdefiziten kennenlernen und anwenden
•• Vorbereitung und Begleitung des Schulbeginns
Methoden
Impulsreferat, Einzel- und Gruppenarbeit
Wann: Montag, 09.02.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Marianne Leon
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: M215531
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Beobachtung und Dokumentation
Beobachtung und Dokumentation
Normale Entwicklung und ihre Umwege
Jeden Tag wird ein neuer Schritt, eine neue Fähigkeit entdeckt,
wiederholt und weiterentwickelt
Dieser Kurs soll Erzieherinnen die Möglichkeit geben,
die kindliche Entwicklung im Alter von 0 bis 4 Jahren
einzuschätzen. Hierzu lernen Sie verschiedene Beobachtungsverfahren aus Ergotherapie und Lerntherapie kennen. Gemeinsam entwickeln wir auf dieser
Ebene Möglichkeiten zur Entwicklungsförderung ohne
Unterforderung und Überforderung des Kindes.
Inhalte
•• Feststellung des Entwicklungsstandes in den
Bereichen Wahrnehmung, Feinmotorik, Grobmotorik,
Sprache/Kommunikation und Sozialverhalten
•• Ergotherapeutische und lerntherapeutische Sichtweisen zur Entwicklungsförderung und Begleitung
•• Prävention durch Förderung des Kindes und
Anleitung der Eltern
Wann: Freitag, 03.07.2015, 09:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Katharina Rosengart
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N211541
Bitte teilen Sie uns die
E-Mail-Adresse Ihrer
Einrichtung mit, damit
wir Sie regelmäßig über
Neuigkeiten oder freie
Kursplätze informieren
können.
70
T
Beobachtung und Dokumentation
Ganzheitliches Beobachten und
Dokumentieren in der Kita
Die kindliche Entwicklung ist ein ganzheitlicher Prozess, der von unterschiedlichen Komponenten beeinflusst wird. Die Beobachtung als Methode der Erkenntnisgewinnung ist Voraussetzung, um Entwicklung zu
erkennen und einzuordnen. Und doch gelingt es uns
Erzieherinnen nicht immer, alle Details dieser Entwicklung festzuhalten, zu bearbeiten und die Erkenntnisse
in der täglichen pädagogischen Arbeit umzusetzen.
Ziele
Den Teilnehmenden werden grundlegende Einsichten
in dieses Thema vermittelt und ganzheitliche Entwicklungs- und Dokumentationsmöglichkeiten vorgestellt.
Desweiteren werden unterschiedliche Hintergründe
aufgezeigt, die die individuelle Entwicklung und das
Lernen jedes Kindes beeinflussen.
Inhalte
•• Grundlagen von Beobachtung
•• Bewusstmachen des Beobachtungsprozesses
•• Dokumentation von Beobachtungen
•• Die kindliche Entwicklung aus anthroposophischer
Sicht - Entwicklung einmal anders
•• Systemische Vernetzungen
Die Herausforderung besteht darin, das Kind in seiner
Einzigartigkeit wahrzunehmen und durch geeignete
Methoden zu begleiten und zu unterstützen.
Methoden
Durch die Arbeit mit einer Lernlandschaft wird deutlich, wie vernetzt sich das kindliche Verhalten darstellt
und wie vielschichtig der Beobachtungsprozess ist.
Mit praktischen Beispielen wird grundlegendes Wissen
reflektiert und untermauert.
Wann: Donnerstag, 12.03.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Christine Klasse
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 14
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N211141
71
Beobachtung und Dokumentation
Portfolioarbeit im Kindergarten und Hort
Verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten und Arbeitsweisen
Portfolios können sehr unterschiedlich gestaltet werden und deren Inhalte können sehr individuell auf die
Bedürfnisse einzelner Kinder aber auch der jeweiligen
Kita angepasst werden. Bei Portfolios steht die Beobachtung von Handlungsweisen des Kindes in Alltagssituationen im Mittelpunkt. Wichtig ist dabei, dass eine
kindzentrierte Sichtweise entwickelt wird. Verschiedene Möglichkeiten der Portfoliogestaltung werden
vorgestellt und Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Verfahren werden aufgezeigt.
Inhalte
•• Aufbau und Struktur von Portfolios
•• Lernstrategien erkennen und Lerngeschichten
schreiben
•• Portfolios kombiniert mit KOMPIK-Beobachtungen
•• Portfolios im Hort – Einbeziehung von
Schule/Hausaufgaben
•• Lernportfolio, Präsentationsportfolio etc.
Methoden
Impulsreferat, Einzel- und Gruppenarbeit, Übungen
Dozent: Jens C. Möller Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 72,00 €
1. Termin
Montag, 23.03.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: N214641
oder 2. Termin
Montag, 07.12.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: P212641
72
Beobachtung und Dokumentation
Schreiben, malen, schneiden
Verschiedene Trainingsprogramme zur Förderung
der Feinmotorik
In dem Seminar werden Grundvoraussetzungen für
das Schreiben in Theorie und Praxis vorgestellt.
Ziel des Seminars ist es,
•• eine Einschätzung der altersentsprechenden feinmotorischen Entwicklung vornehmen zu können,
•• unter ganzheitlichen Gesichtspunkten ein Förderprogramm auswählen zu können und
•• den Kindern Freude an den Fähigkeiten ihrer Hände
und Finger zu vermitteln.
Inhalte
Es werden verschiedene Trainingsprogramme vorgestellt, in denen feinmotorische Übungen auf spielerische Art und Weise bereits ab dem 4. Lebensjahr
umgesetzt werden können. Gleichzeitig können diese
Übungen auch für Kinder im Hortbereich (speziell 1.
und 2. Klasse) genutzt werden, wenn Auffälligkeiten im
Schrifterwerb oder beim Erlernen der Schreibschrift
auftreten. In diesem Seminar wird ein ganzheitlicher
Ansatz vermittelt, indem die Wahrnehmungsverarbeitung gefördert und verschiedene Probleme der Wahrnehmungsverarbeitung erklärt werden. Vom Erarbeiten des Dreipunktgriffes bis hin zu kleinen Tricks wie
z. B. Schreibhilfen nutzen wir sowohl bei den Kleinsten
als auch bei Schulkindern in diesem Seminar alle Möglichkeiten, um dem Kind individuelle Unterstützung zu
bieten.
Methoden
Vortrag, praktische Übungen, Gruppenarbeit
Wann: Freitag, 10.07.2015, 09:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Katharina Rosengart
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N212241
T
73
Sprachentwicklung und -förderung
Sprachentwicklung und
-förderung
Weitere Kurse zur spielerischen Sprachbildung
durch Gebärden im U3Bereich finden Sie auf
Seite 110-111 und 128.
Sprachbildung und -förderung in der Kita
für mehrsprachige Kinder
Grundsätze des bi- oder multilingualen Spracherwerbs
Eine Sprachförderung mehrsprachig aufwachsender
Kinder, in der Regel Kinder mit Migrationshintergrund,
muss zusätzliche Aspekte berücksichtigen, die sich
natürlich aus deren spezifischen Spracherwerbssituationen ergeben. Zwar findet auch hier der Spracherwerb
als ungesteuerter Lernprozess statt, jedoch unter ganz
anderen Voraussetzungen. Diese Veranstaltung vermittelt, was diese Kinder an sprachlichen Voraussetzungen mitbringen und zeigt Fördermöglichkeiten auf.
Ziele
Die Teilnehmerinnen erwerben Kenntnisse über die
Bedeutung der Erstsprache, erfahren Bedingungen
des Zweitspracherwerbs, lernen das Beobachtungsverfahren Sismik kennen und bekommen Fördermöglichkeiten aufgezeigt.
Inhalte
•• Die Bedeutung der Erstsprache
•• Hintergründe, Phasen und Strategien des
Zweitspracherwerbs
•• Besonderheiten der jeweiligen Herkunftssprache
•• Sprachanalyse, Sprachstandserhebung
•• Grundsätze der Förderung mehrsprachiger Kinder
Methoden
Vortrag und Unterrichtsgespräch, Videofilme,
Gruppenarbeiten, Spielangebote
74
Sprachentwicklung und -förderung
Dozentin: Barbara Wesskamp-Vogel Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
1. Termin
Freitag, 23.01.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: M215021
oder 2. Termin
Freitag, 09.10.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: P210941
Sprachbildung und -förderung in der Kita für
Kinder mit der Erstsprache „Deutsch“
Sprachentwicklung, Sprachauffälligkeiten und
alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderung
Sprache ist die zentrale Schlüsselkompetenz für Bildung. Wenn wir Sprache in der Kita effektiv fördern
wollen, müssen wir wissen, wie Kinder zur Sprache
kommen und welche Störungsbilder auftreten können.
Auch gilt es, Alltagssituationen und alle Bildungsbereiche effektiv für Sprachbildung zu nutzen.
Die Teilnehmerinnen
•• erhalten Kenntnisse über den Muttersprachenerwerb aus aktueller entwicklungspsychologischer
und linguistischer Forschung
•• können Sprachstände einschätzen
•• differenzieren Störungsbilder
•• reflektieren ihre eigenen Sprachbildungs- und
Sprachförderkompetenzen
•• nutzen systematisch Sprachlernpotenziale im KitaAlltag und in verschiedenen Bildungsbereichen
Inhalte
•• Erstspracherwerb
•• Sprachstandseinschätzung
•• Kleiner Exkurs: Störungen der Sprachentwicklung
•• Alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderung
Methoden
Vortrag
und
Unterrichtsgespräch,
Videofilme,
Gruppenarbeiten, Spielangebote
75
Sprachentwicklung und -förderung
Dozentin: Barbara Wesskamp-Vogel Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
1. Termin
Freitag, 06.03.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: N210001
oder 2. Termin
Freitag, 25.09.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: P211041
Sprachreich© - logopädisch orientierte
Sprachförderung im Alltag
Das Sprachförderungskonzept Sprachreich© vom
Deutschen Bundesverband für Logopädie (dbl) e.V. gibt
Ihnen als Erzieherin oder Tagespflegeperson die Gelegenheit, Ihr eigenes sprachförderliches Verhalten im
Berufsalltag zu erkennen und zu erweitern, um es danach sofort und unmittelbar in der Kommunikation mit
den Kindern anzuwenden. Sie lernen Grundprinzipien
und Anwendungsfelder von Sprachförderung kennen,
Sie erkennen Ihre eigenen Ressourcen als Sprachvorbild und gewinnen neue Qualifikationen hinzu. Dafür
betrachten Sie gemeinsam mit den Kolleginnen typische Situationen Ihres Kinderbetreuungsalltags und
überlegen, welche sprachförderlichen Möglichkeiten
sie bieten. Ihr Vorteil: Für diese effektive Sprachförderung benötigen Sie keine zusätzlichen Hilfsmittel oder
speziellen Übungsstunden! Im Mittelpunkt steht Ihre
intuitive Kommunikation mit den Kindern!
Ziele
Die Sprachentwicklung aller Kinder Ihrer Einrichtung
soll dauerhaft optimiert werden.
Inhalte
•• Grundlagen zu den Themen Sprache/Sprachentwicklung, Sprechen und Kommunikation
•• Faktoren, Grundprinzipien und Förderbereiche von
Sprachförderung, d.h. ganz konkrete Anwendung
von Sprachförderung im Alltag
76
Sprachentwicklung und -förderung
•• Die Erzieherin als sprachliches Vorbild
•• Schaffung und Gestaltung von alltagsbezogenen
Sprechanlässen
•• Elternarbeit zur Unterstützung der Sprachförderung
•• ggf. Sprach-, Sprech-, Stimm- und Hörstörungen im
Kindesalter
Alle Inhalte beziehen sich auf Ein- und auch auf Mehrsprachigkeit!
Methoden
Impulsvorträge, Kleingruppen- und Partnerarbeit,
Übungen, Diskussionen, Selbsterfahrung, Video- und
Audiobeispiele
Mitzubringen
Bitte bringen Sie ein Buch mit, das Sie oft vorlesen
müssen. Fallbeispiele aus Ihrem Betreuungsarbeitsalltag können Sie gerne mitbringen.
Wann: Donnerstag, 05.02.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
und Freitag, 06.02.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Mareen Menzel
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 12
Kosten: 2 U-Tage, 125,00 €
Kurs-Nr.: N210011
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© Grischa Georgiew - Fotolia.com
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Kreativität und Musik
Kreativität und Musik
Quadratologo
Das kreative Malerlebnis und Entspannung für Kinder ab drei
Jahren
In unserem hektischen Alltag sehnen sich die Kinder
nach Entspannung - einfach mal abschalten - „die Seele baumeln lassen“. QUADRATOLOGO wurde für den
Einsatz in pädagogischen Einrichtungen, Schulen und
Kindergärten entwickelt. Diese Technik ist einfach,
unkompliziert und nimmt nicht viel Zeit in Anspruch.
Durch das in kleine Quadrate aufgeteilte Maltuch verliert der Teilnehmer die Angst und somit die Hemmung
vor einer weißen leeren Fläche. Niemand benötigt
große Kenntnisse beim Malen. Die Kinder tasten sich
von Ausschnitt zu Ausschnitt vor und erobern so die
Leinwand. Von Quadrat zu Quadrat, von Pinselstrich
(-tupfer) zu Pinselstrich, von dünnem Farbauftrag zu
pastosen Farbtupfern, so entsteht ein wundervolles
Bild, das einzigartig wird.
Inhalte
QUADRATOLOGO fördert die Konzentration und schult
die Feinmotorik. Dabei steht für das Kind die Freude an
der Maltechnik im Vordergrund. In diesem Seminar werden verschiedene Farbkompositionen und Mischtechniken ausprobiert, unterschiedliche Pinselführungen
und deren Auswirkungen gezeigt.
Mitzubringen
alte Kleidung und eine alte Zeitung
Wann: Sonntag, 11.10.2015, 10:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Irene Urich
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 80,00 € (inkl. 15,00 € Materialkosten
für zwei 20x20 Leinwände, Pinsel und Farben)
Kurs-Nr.: P210441
T
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Kreativität und Musik
Encaustic - eine leicht zu erlernende
Wachsmaltechnik
Kreativität, Wachsmalen, Entspannung
Beim Malen in angenehmer Umgebung entspannen
und einfach „die Seele baumeln lassen“ - das alles ist
möglich mit der Wachsmaltechnik. Sie werden sich
wundern, was alles in Ihnen steckt... Encaustic - hinter diesem Namen verbirgt sich die 5000 Jahre alte
Technik des Malens mit Heißwachs und Maleisen!
Jeder ist in der Lage, die Maltechnik in der Einrichtung
mit Kindern umzusetzen.
Inhalte
Die Wachsfarben werden auf ein Maleisen aufgetragen und mit dem Eisen auf Encaustic-Papier gemalt.
Mithilfe verschiedener Utensilien wird ausprobiert, experimentiert und kreativ gestaltet. Sie benötigen keinerlei Vorkenntnisse, weder in Encaustic noch in der
Malerei. Sie lernen, wie Sie mit den Kindern in der
Einrichtung viele wunderschöne kleine Fantasiebilder
oder Glückwunschkarten malen können, die dann als
Geschenk z.B. zu Weihnachten, Ostern oder Muttertag
verschenkt werden können.
Mitzubringen
Wachsmalstifte oder Wachsmalblöcke von Fa. „Stockmar“ (4 x rot, 4 x gelb, 4 x blau, 4 x grün, 4 x braun, 4 x
orange, 6 x weiß, 2 x schwarz), alte Kleidung, Zeitung,
eine Küchenrolle. Zusätzliche Materialien können im
Seminar erworben und abgerechnet werden.
Wann: Samstag, 14.02.2015, 10:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Irene Urich
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 9, max. 10
Kosten: 1 U-Tag, 100,00 € (inkl. 20,00 € Material)
Kurs-Nr.: N210111
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Kreativität und Musik
Was eine Kinderzeichnung verrät und wie Sie
die Kreativität der Kinder fördern können
Kreativ sein kann jeder
In Theorie und Praxis erfahren Sie alles Wichtige
über die kreative Entwicklung der Kinder. Welche Botschaften und Funktionen können in Kinderzeichnungen
stecken? Wie ist die kreative Entwicklung von Kindern?
Welche Zeichentests gibt es und wie werden sie eingesetzt? Wieso hören Kinder einfach auf zu malen?
Wie können Sie die Bildkommunikation gestalten? Mit
verschiedenen Materialien können Sie die Kreativität
fördern. Hierbei werden auf einfache Art und Weise
Ideen vorgestellt und einige davon selber ausprobiert.
Inhalte
•• Wie können Sie die Zeichnungen von Kindern
verstehen?
•• Wie kann ich die Bildkommunikation gestalten?
•• Mit welchen Materialien kann ich Kinder in ihrer
Kreativität fördern?
•• Wie kann ich das Material interessant für Kinder
anbieten?
•• Wie verhalte ich mich Eltern gegenüber, wenn die
Kinder nicht zum Stift greifen?
•• Wohin mit den entstandenen Werken?
Methoden
Impulsreferat,
Plenumsdiskussion,
praktische
Beispiele und Übungen, Fallbeispiele
Mitzubringen (falls vorhanden)
großes Papier, Wachser, Tuschkasten, verschiedene
Pinsel, Wassergefäße, Fallbeispiele auch von Bildern
Dozentin: Kerstin Franzke Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
1. Termin
Dienstag, 03.02.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: N210261
oder 2. Termin
Dienstag, 08.12.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: P211241
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Kreativität und Musik
Kreatives Gestalten in der Kita
Welche künstlerischen Techniken bieten sich für
Kindergartenkinder an?
Kreativitätsförderung ist für die Begleitung von Bildungsprozessen für Kindergartenkinder bedeutsam.
Kreativität ist die Grundlage schöpferischer Tätigkeit,
die es Kindern ermöglicht, etwas Neues und Einmaliges zu erschaffen. Kinder möchten kreativ sein, sie
wollen etwas gestalten und ihren Ideen, Wahrnehmungen und Wünschen Ausdruck verleihen. Da sie
aber noch nicht über das Wissen und die Handhabung
der verschiedenen künstlerischen Techniken verfügen,
brauchen sie Anleitung und Einführung in die vielen
Möglichkeiten, ihre Themen gestalterisch umzusetzen.
Inhalte
Die Teilnehmerinnen lernen unterschiedliche künstlerische Techniken kennen, die sie ohne großen Aufwand in ihrer pädagogischen Praxis umsetzen können.
Sie lernen die Voraussetzungen für erfolgreiches kreatives Arbeiten kennen. Sie erfahren, wie Kinder lernen
können, selbstständig mit künstlerischen Techniken
umzugehen.
Methoden
Nach einer kurzen Einführung in verschiedene künstlerische Techniken werden wir einzeln und in Gruppen
kreativ und praktisch arbeiten.
Mitzubringen
verschiedene Papiersorten, Zeichenkarton, Bleistift,
Anspitzer, Buntstifte, Wachmalstifte, Schere, Pinsel,
Borstenpinsel, Wasserbecher, Klebstoff, Moosgummi,
Pappe, Cutter, Schaumstoffroller, Tuschfarbe, flüssige
Farbe, Stempelfarbe
Wann: Mittwoch, 11.02.2015, 09:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Monika Klages
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N210311
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Kreativität und Musik
Klangschalen, Klangmassage, Klang-Spiele
für Kinder
Inzwischen kennen viele Menschen die Klangschalen.
Nicht jeder weiß, wie man im Alltag die Klangschalen
zur Entspannung und zur Förderung von Konzentration
und Fantasie erfolgreich bei Kindern einsetzen kann.
Im Umgang mit Klangschalen erweitern Kinder ihre
Fantasie und Kreativität. Durch verschiedene Spiele
mit Klangschalen werden Wahrnehmungsfähigkeiten
wie Sehen-Fühlen-Hören gefördert. Die Kinder erleben Klang körperlich und lernen, positiv und sensibel mit den Klängen umzugehen. Klangspiele empfehlen sich sehr zur Förderung hyperaktiver Kinder.
Viele heilpädagogische Kindergärten nutzen Klangarbeit insbesondere zur Wahrnehmungsförderung und
zur Entwicklung von Kreativität. Bei dem Seminar stehen verschiedene Klangschalen und Bücher zur Verfügung und können auch erworben werden.
Inhalte
•• Geschichte der Klangschale
•• Förderung der Sinneswahrnehmung durch Spiele
•• Förderung der Phantasie und der Kreativität
•• Förderung der Grob- und Feinmotorik
•• Hand- und Fuß-Klangmassage
Mitzubringen
Matte, Decke, Kissen, Socken, Verpflegung
Wann: Samstag, 21.03.2015, 10:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Irene Urich
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 9, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 85,00 € (inkl. 6,00 € Materialkosten)
Kurs-Nr.: N210101
T
T
Dieser Button zeigt an,
dass der entsprechende
Kurs auch für Tagespflegepersonen als
Qualifizierung
geeignet ist.
82
Kreativität und Musik
Mit Klang und Klangschalen Geschichten und
Fantasiereisen begleiten
Was sind Klanggeschichten? Eine Klanggeschichte ist eine Geschichte, bei deren Erzählung Klanginstrumente eingesetzt werden. Diese sind in der Regel leicht zu spielen, so dass Kinder ab 1 Jahr an der
Klanggeschichte mitwirken können. Zu musikalisch
dargestellten Texten probieren die Kinder die klanglichen Möglichkeiten von Instrumenten aus. Während
eine Erzieherin die Geschichte erzählt, werden die Instrumente von den zuhörenden Kindern gespielt. Somit sind die Kinder herausgefordert, sich gut auf das
Gehörte zu konzentrieren und zusammenzuarbeiten.
Kinder lieben Geschichten und wenn sie ihrem Lebenshorizont entsprechen, tauchen sie innerhalb weniger
Minuten in die Geschichte ein. Sie lernen, Geschichten
zur Entspannung mit Klanginstrumenten zu begleiten.
Inhalte
•• Es werden viele Klanginstrumente vorgestellt und
praktisch ausprobiert.
•• Es werden Klanggeschichten zum Vertonen mit und
ohne Instrumente vorgestellt.
•• Sie bekommen Arbeitsblätter mit Klanggeschichten
und haben die Möglichkeit zum Üben.
Methoden
Einzelarbeit, Gruppenarbeit
Mitzubringen
Decke, Matte, kleines Kissen, wärmende Socken,
bequeme Kleidung, Schreibutensilien
Wann: Sonntag, 22.03.2015, 10:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Irene Urich
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 9, max. 12
Kosten: 85,00 € (inkl. 6,00 € Materialkosten)
Kurs-Nr.: N210141
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Kreativität und Musik
Sing- und Fingerspiele
für Kinder von 1 - 6 Jahren
Sing- und Fingerspiele sind bei Kleinkindern und Kindern sehr beliebt. Sie machen nicht nur Spaß, sondern
fördern die Entwicklung des Kindes und die Fantasie. Fingerspiele gehören in den Kindergartenalltag
und tragen zur Sprachförderung bei. Man muss kein
großes Gesangs-Talent sein, um diese Spiele mit den
Kindern umzusetzen, die Melodien sind teilweise von
bekannten Kinderliedern.
Inhalte
Sie lernen die Bedeutung von Sing- und Fingerspielen kennen und was Sie bei der Umsetzung beachten
müssen. Sie bekommen viele Tipps und Anregungen
für den Kita-Alltag und wir spielen die Sing- und Fingerspiele praktisch durch, damit Sie sie sofort in Ihrer
Einrichtung umsetzen können.
Mitzubringen
Ein Fingerspiel und ein Singspiel in DIN A4 (mit
dem Computer geschrieben)
T
© doris oberfrank-list - Fotolia.com
Wann: Sonntag, 13.09.2015, 10:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Irene Urich
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: P210541
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Wahrnehmung - Entspannung - Motorik
Wahrnehmung - Entspannung Motorik
Sensorische Integration
Eine Einführung
Immer mehr Kinder haben Probleme in ihrer Wahrnehmungs- und Bewegungsentwicklung und immer häufiger treten Schulprobleme auf. Sie erfahren in diesem
Einführungskurs die wichtigsten Zusammenhänge von
Wahrnehmung, Bewegung, Handlung, Lernen, Sprache und Gemeinschaft. Neben einer Einführung in die
wichtigsten Zusammenhänge der komplexen Vorgänge bei der Verarbeitung von Wahrnehmungsreizen
erhalten Sie Sicherheit für die Einschätzung Ihrer Beobachtungen. Wir erarbeiten gemeinsam einen Beobachtungsbogen für den Alltag.
Inhalte
•• Die Entwicklung der Sensorischen Integration
•• Die einzelnen Sinnessysteme (Nah- und Fernsinne)
und deren Funktionen
•• Störungen der Sensorischen Integration und wichtige Interventionen zur Umsetzung im Alltag
•• Die neurologischen Zusammenhänge der Wahrnehmungsverarbeitung zum besseren Verständnis der
Vorgänge innerhalb der einzelnen Bereiche im Gehirn
Darüber hinaus erarbeiten wir gemeinsam praktische
Möglichkeiten zur Umsetzung in den Kita-Alltag.
Methoden
Neben einem abwechslungsreich gestalteten Vortrag
haben Sie in diesem Kurs viele Möglichkeiten der praktischen Material- und Selbsterfahrung. Jede Teilnehmerin erhält ein Skript mit den wichtigsten Wahrnehmungsinhalten.
Wann: Samstag, 10.10.2015, 09:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Katharina Voge
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 14
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: P210041
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Wahrnehmung - Entspannung - Motorik
Bewegung und Bewegungsspiele für Kinder
Bewegung - Sport - Turnen ab 3 Jahren
Regelmäßige Bewegung ist für Kinder sehr wichtig. Auf
diese Weise bauen die Kinder nicht nur Stress ab, sie
lernen auch ihren Körper besser kennen. Bewegungsspiele helfen Kindern, ihre Motorik zu verfeinern, das
Gleichgewicht zu trainieren und beweglich zu bleiben.
Früher wurde noch viel mehr im Garten, im Wald und
zu Hause gespielt. Heute wird häufig viel Zeit vor dem
Computer oder dem Fernseher verbracht. Viele Kinder weisen Bewegungsdefizite auf und Lern- sowie
Sprachschwierigkeiten sind oft die Folgen. Mit Bewegungsspielen, Geschichten und einfachen, alltäglichen
Dingen, die es in jedem Kindergarten gibt, können Sie
so mit den Kindern einzelne Fähigkeiten gezielt üben.
Die Phantasie wird angeregt und das wirkt sich positiv
auf die sprachliche Entwicklung der Kinder aus.
Inhalte
Bewegungsspiele die folgende Bereiche fördern: Grobmotorik, Feinmotorik, Gleichgewicht, Konzentration,
Wahrnehmung, Reaktion, Ausdauer, Koordination, Geschicklichkeit, Entspannung. Bei diesen Spielen steht
der Spaß im Vordergrund, um bei den Kindern spielerisch die Lust an der Bewegung zu wecken. Die Bewegungsspiele können je nach Wetterlage und Raumangebot draußen oder drinnen gespielt werden.
Methoden
Gruppen- und Einzelarbeiten, praktische Übungen,
zahlreiche Tipps für den Alltag
Mitzubringen
Reifen, Ball, Seil, Igelball, Körnerkissen, zwei Seidentücher, Matte, Decke, Kissen, dicke Socken, Schreibunterlagen, Verpflegung sowie ein Bewegungsspiel in
DIN A4 mit dem Computer geschrieben
Wann: Samstag, 12.09.2015, 10:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Irene Urich
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 70,00 € (inkl. 5,00 € Materialkosten)
Kurs-Nr.: P211641
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Wahrnehmung - Entspannung - Motorik
Bewegung ist das Tor zum Lernen mit
Brain-Gym®
Eine Methode aus der Kinesiologie
Brain-Gym ® heißt Gehirngymnastik, die Methode
wurde von Paul Dennison entwickelt. Sie besteht aus
einer Reihe einfacher, manchmal lustiger Übungen.
Die Brain-Gym ® -Übungen lassen sich schnell und
einfach erlernen und sind einfach durchzuführen. Die
Übungen helfen den Kindern jeden Alters, mit Spaß ihr
Lernpotential auszuschöpfen. Bewegung aktiviert die
Nervenverbindungen im ganzen Körper und somit ist
der ganze Körper unser Instrument zum Lernen. Die
Brain-Gym ® -Übungen helfen uns, die rechte und linke Gehirnhälfte zu verbinden. Brain-Gym ® findet Anwendung bei Konzentrations- und Lernschwierigkeiten,
kann Lernblockaden auflösen und das Lernverhalten
positiv verändern.
Inhalte
•• Was ist Kinesiologie, wie funktioniert Brain-Gym ®?
•• Wirkung der Brain-Gym ® erfahren und spüren
•• Abbau von Stress mit Entspannungs- und
Atemübungen
Methoden
Gruppen- und Einzelarbeiten, praktische Übungen,
zahlreiche Tipps für den Alltag
Mitzubringen
Decke, Matte, wärmende Socken, bequeme Kleidung
und Schreibutensilien
Wann: Samstag, 28.02.2015, 10:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Irene Urich
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 8, max. 14
Kosten: 1 U-Tag, 100,00 €
Kurs-Nr.: N210151
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Gesund bleiben am Arbeitsplatz Kita
Einen Lehrgang zu diesem Thema finden Sie
auf der Seite 37.
87
Wahrnehmung - Entspannung - Motorik
Entspannungstechniken
Hintergründe und Sinn verschiedener Entspannungstechniken, Vorbereitung und Durchführung in der Kita
Wenn Übererregung, Aggression und Anspannung
abgebaut werden können, sind gerade verhaltensauffällige Kinder leichter zugänglich. Dieser Kurs soll Erzieherinnen ermöglichen, Entspannungsübungen in
den Kindergartenalltag zu integrieren. Sie lernen, selbständig Entspannungsübungen anzuleiten und Kinder
gezielt darauf vorzubereiten.
Inhalte
•• Erlernen verschiedener Entspannungstechniken
•• Notwendige Bedingungen und Schwierigkeiten
•• Körpersensationen verstehen und Kindern erklären
•• Lernprozesse durch Entspannung
•• Alltag und Entspannung (Elternanleitung zu den
Übungen)
•• Stellenwert der Entspannung in der pädagogischen
Konzeption
Methoden
Vortrag, praktische Übungen, Gruppenarbeit
Mitzubringen
Strümpfe, Matte, Decke, Kissen und bequeme Kleidung
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© diego cervo - Fotolia.com
Wann: Samstag, 25.04.2015, 09:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Katharina Rosengart
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N211741
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Wahrnehmung - Entspannung - Motorik
Yoga Entspannung für Kinder und Erzieherinnen
Als ganzheitliche, körperorientierte Methode für Kitas
Die Probleme sind bekannt: auf Seiten der Kinder Unruhe, Konzentrationsprobleme bis hin zu stressbedingten
Kopfschmerzen und auf Seiten der Erzieherinnen
Stress und hohe Anforderungen mit den zunehmenden
Problemen der Kinder, was zu gesundheitlichen Störungen führen kann. Grundlage einer guten pädagogischen Praxis ist, hierauf Antworten zu geben. Es ist
das Wissen, was wir für ein sinnvolles, zufriedenes
und gesundes Leben brauchen. Sie lernen, für Ihr
eigenes Wohlfühlen sowie dem der Kinder bewusster
Sorge zu tragen.
Inhalte
Im Yoga wird dieses Wissen durch konkrete Übung und
Erfahrung mit dem eigenen Körper erlangt.
Mitzubringen
bequeme Kleidung und evtl. eine Decke
Dozent: Andreas Bochmann
Ort: Großburgwedel, vhs, Auf dem Amtshof 8
Teilnahmeplätze: min. 6, max. 14
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
T
1. Termin
Samstag, 14.02.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Kurs-Nr.: N210351
oder 2. Termin
Samstag, 03.10.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Kurs-Nr.: P210021
Entspannung mit Lach-Yoga
Viele Kinder haben heute nicht viel zu lachen, glückliche Kinder lachen aber im Durchschnitt 300 Mal am
Tag. Bei Kindern, die regelmäßig Lach-Yoga machen,
können positive Effekte beobachtet werden. Sie kräftigen ihre Atemwege, werden aufmerksamer, nehmen
ihren Körper besser wahr, werden mutiger, offener,
neugieriger, untereinander friedlicher, beweglicher,
89
Wahrnehmung - Entspannung - Motorik
fröhlicher, kreativer, glücklicher. Studien haben gezeigt, dass unser Körper nicht zwischen einem echten
oder einem künstlichen Lachen unterscheiden kann. In
beiden Fällen wurden die gleichen positiven gesundheitlichen Wirkungen festgestellt.
Ziele
Lach-Yoga ist eine Methode, die es jedem ermöglicht,
ohne Grund, ohne Witz zu lachen. In der Gruppe ist
das Lachen mit Übungen sehr einfach und wirkt sehr
schnell ansteckend.
Inhalte
•• Lach-Yoga-Definition und -Geschichte
•• Positive Wirkungen auf Körper, Seele und Geist
•• Die Grundtechniken von Lach-Yoga
•• Vorstellen vieler Lach-Yoga-Übungen
•• Aufbau einer Lach-Yoga-Einheit mit Kindern
•• Entspannungs- und Atemübungen
Methoden
Einzel- und Gruppenarbeit, praktische Übungen
Mitzubringen
Matte, Decke, Kissen, Socken, Verpflegung
Wann: Sonntag, 15.02.2015, 10:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Irene Urich
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 9, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 85,00 € (inkl. 6,00 € Materialkosten)
Kurs-Nr.: N210091
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13. Kita-Fachtagung
am 17.07.2015
zum Thema:
„Kinder entdecken
die Welt“
(siehe Seite 12/13)
90
Erlebnis- und Waldpädagogik
Erlebnis- und Waldpädagogik
Naturpädagogik
Ein kreativer Zugang
Naturbegegnungen, Erlebnisse in der Natur, Betrachtung von Pflanzen und Beobachtung von Tieren haben einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von
Kindern und prägen ihre Haltung gegenüber Natur
und Umwelt. Leider haben viele Kinder insbesondere
in Großstädten nur beschränkte Möglichkeiten, Erfahrungen mit und in der Natur mit ihren verschiedenen
Phänomenen zu machen. Die Teilnehmerinnen lernen
die Bedeutung von Naturerfahrungen für die Entwicklung von Kindern kennen. Sie erfahren, wie sich die
Begegnung mit Naturphänomenen auf die Entwicklung
der Sinne, auf den motorischen und emotionalen Bereich bei Kindern auswirkt.
Inhalte
•• Wie führe ich Kinder an die Natur heran?
•• Welche Möglichkeiten der Begegnung mit großen
und kleinen Tieren ergeben sich im Alltag?
•• Welche sinnlichen Erfahrungen können Kinder mit
Naturmaterialien machen?
•• Wie kann ich Naturerfahrungen auf emotionaler
Ebene behandeln?
•• Wie eignen sich Naturerfahrungen zur Förderung
der Kreativität und Fantasie?
Methoden
Vortrag, Kreativarbeit und Reflexion
Mitzubringen
Zeichenpapier, Tuschfarbe, Pinsel, Bleistift,
Radiergummi
Wann: Freitag, 19.06.2015, 09:00 - 15:00 Uhr Dozentin: Monika Klages
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 14
Kosten: 1 U-Tag, 52,00 €
Kurs-Nr.: N212741
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91
Erlebnis- und Waldpädagogik
Wald- und Naturpädagogik „Mit Kindern draußen unterwegs“
Naturpädagogik versteht Bildung als einen ganzheitlichen Vorgang. Neben spielerischem und forschendem Erkunden stehen die sinnliche Wahrnehmung, das kreative Gestalten, meditative Zugänge und
das Experimentieren im methodischen Mittelpunkt. Die
Natur- und Waldpädagogik geht dabei von der ureigenen, kindlichen Lust auf Bewegung, Entdecken, Forschen und Begreifen unter Einsatz aller Sinne aus.
An diesem Tag sind Sie herzlich eingeladen „hinter die
Kulissen“ eines Waldtages/Naturtages mit Kindern zu
blicken und selbst auszuprobieren, wie wenig nötig ist,
um Kindern tiefe und nachhaltige Naturerfahrungen zu
vermitteln.
Inhalte
•• Vom Urspiel der Kinder zur nachhaltigen
Naturerfahrung
•• Mit allen Sinnen durch die Natur
•• Kinder und ihr Verhältnis zu Tieren und Pflanzen
•• Naturphänomene und Experimentierwerkstatt Wald
•• Waldspiele für Kinder
•• Herstellung von Naturspielzeug für den Alltag
•• Naturmärchen, Geschichten und Lieder
Mitzubringen
wetter- und waldfeste Kleidung, festes Schuhwerk,
Verpflegung und eine kleine Sitzunterlage
Wann: Samstag, 11.04.2015, 09:00 - 15:00 Uhr Dozentin: Jessica Roßberg-Schramm
Ort: Linsburg, Waldspielpatz Grinderwald
(zwischen Neustadt und Nienburg in der Nähe der B6)
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 15
Kosten: 1 U-Tag, 52,00 €
Kurs-Nr.: N212841
T
92
Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten
Umgang mit
Verhaltensauffälligkeiten
Burnout bei Kindern
Das überförderte Kindergartenkind
Die Diagnose Burnout wurde viele Jahre nur für bestimmte Berufsgruppen zugelassen, jüngere Menschen
galten nicht als Risikogruppe. Der Tatsache, dass auch
schon Kindergartenkinder vom Burnout-Syndrom betroffen sein könnten, wurde bislang wenig Aufmerksamkeit
geschenkt. Kinder geraten, als Teil unserer leistungsorientierten Gesellschaft, ebenfalls immer mehr unter Druck
und werden mit Aktivitäten überfrachtet, die einer strengen Organisation bedürfen. Kindergartenzeit, Musikschule, Ballettstunden, Judokurs, Reitunterricht, es muss alles
gut unter einen Hut gebracht werden. Zu diesem Kita- und
Freizeitstress kommen oft die sehr hohen Erwartungen
der Eltern an die Leistungsfähigkeit ihrer Kinder.
Inhalte
•• Was ist Burnout? Wie erkenne ich als Erzieherin
Burnout bei einem Kind? Wie äußern sich die
Symptome?
•• Wie kann ich als Erzieherin im Kindergartenalltag
für Entspannung und Wohlergehen sorgen?
•• Um mit Eltern besser ins Gespräch zu kommen,
erfahren Sie, wie Sie einen Elternabend zu diesem
Thema gestalten könnten.
•• Sie erhalten auch persönliche Anregungen, wie es
Ihnen besser gelingt, Ihre beruflichen Grenzen und
die gefühlsmäßige Ohnmacht zu akzeptieren.
Mitzubringen
eine Isomatte, eine Decke und ein Kissen
Wann: Mittwoch, 07.10.2015, 09:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Gabi Ratsch
Ort: Wedemark-Bissendorf, vhs,
Am Mühlenberg 15
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: P214041
T
93
Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten
Verhaltensauffällige Kinder fördern
Angst, Aggressivität, ADHS, autistische Störungen, Leseund Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche
Wann kann man von Verhaltensauffälligkeiten sprechen und um welche Auffälligkeiten und Symptome
geht es? Wir werden im Seminar individuelle und kollektive Bewertungen von abweichendem Verhalten im
Zusammenhang mit den wichtigsten Interaktionspartnern analysieren und Fallbeispiele gemeinsam bearbeiten. Es ist davon auszugehen, dass ein Großteil der
Ursachen für eine als problematisch erlebte Entwicklung von jüngeren Kindern in ihrer Familiensituation
liegt. Die Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen
und Verhaltensmodelle für Kinder: Ihr psychischer und
emotionaler Zustand wirkt sich auf das Befinden der
Kinder aus. Eltern von „Problemkindern“ leiden überdurchschnittlich oft an Depressionen, Suchtkrankheiten, Angstzuständen und anderen psychischen Störungen.
Inhalte
•• Verhaltensauffälligkeiten und ihre Ursachen
•• „Problemkinder“ einschätzen und beobachten
•• Beobachtungshilfen in Kita und Hort
•• Problemanalyse, Lösungsansätze, Wahrnehmungskriterien und Bewertungsprozesse
•• Kenntnisse über Verhaltensauffälligkeiten,
Einordnung der Symptome, Fallbeispiele
•• Lösungsansätze erarbeiten
•• Prävention und allgemeine Erziehungsmaßnahmen
•• Verhaltenstherapeutische Ansätze und ihre
Anwendungen
•• Angebote psychosozialer Dienste
•• Elternarbeit
Methoden
Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit
Wann: Freitag, 17.04.2015, 09:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Marianne Leon
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N215041
94
T
Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten
Wenn Kinder die Wut packt und wie
Pädagoginnen damit umgehen können
Wut in Kraft umwandeln
Es gibt viele Gründe dafür, dass die Gefühle von Kindern,
Eltern und Pädagogen „überkochen“. Was ist genau das
Wutgefühl und wie bauen sich die Gefühle auf? Welcher
„Wuttyp“ ist das Kind und sind die Eltern? Wie sieht es
bei mir selber aus? Wie gelangen das Kind, die Eltern
und Pädagoginnen aus der Wutfalle? Es gibt verschiedene Entwicklungsphasen, in denen Kinder mit extremen Gefühlen reagieren. Sie gehören zu einer normalen
Entwicklung im Leben dazu. Wie darauf reagiert wird,
ist ausschlaggebend für das Verhalten von Kindern. Die
Teilnehmerinnen erkennen mögliche Hintergründe, wie
es zu Wutausbrüchen kommen kann. Sie können Kindern helfen, früher aus der Wutspirale auszusteigen
und Wut in Kraft umzuwandeln.
Inhalte
•• Wie kann ich mit Wutgefühlen professionell umgehen?
•• Die Hintergründe erkennen und daraufhin für alle
Beteiligten einen Handlungsplan erstellen
•• Wo dürfen welche Gefühle sein? Wie dürfen
Gefühle gelebt werden? Wie erlebe ich mich selber
mit meinen Gefühlen?
•• Wie verhalte ich mich gegenüber anderen Kindern,
dem betroffenen Kind und dessen Eltern, den
anderen Eltern?
Methoden
Impulsreferat, Einzel- und Gruppenarbeit, Plenumsdiskussion, praktische Übungen, Fallbeispiele
Mitzubringen
verschiedene Stiftarten, große Blätter, eigene Fallbeispiele
Wann: Dienstag, 17.03.2015, 08:30 - 15:30 Uhr Dozentin: Kerstin Franzke
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N210291
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Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten
Verhaltensoriginelle Kinder
Kinder, die uns Pädagoginnen herausfordern und versuchen, unsere Grenzen aufzuzeigen, verlangen uns
immer wieder sehr viel ab. So erleben wir Kinder wütend, impulsiv, zappelig, streitlustig, laut, träumerisch,
in sich gekehrt, unsicher oder neugierig. Diese und
andere „schwierige“ Verhaltensweisen beschäftigen
uns vor allem dort, wo sie die Arbeit mit der ganzen
Gruppe beeinträchtigen. Oft erleben wir, dass sie in
Einzelsituationen relativ gut zurechtkommen, aber in
Kontakt mit anderen Kindern die Gruppe „sprengen“.
Aber ebenso können verhaltensoriginelle Kinder aufgeschlossen, energiegeladen, witzig, begeisterungsfähig, spontan, hilfsbereit und sehr sensibel sein. Es
werden neue Sicht- und Denkweisen im Umgang mit
verhaltensoriginellen Kindern aufgezeigt. Die eigene
Handlungskompetenz wird damit erweitert.
Inhalte
•• Verhaltensgestört, verhaltensauffällig oder
verhaltensoriginell?
•• Eine Frage der Perspektive?
•• Ein Blick auf die positiven Eigenschaften
•• Wie können wir mit verhaltensoriginellen Kindern
geschickt umgehen und wo sind unsere Grenzen?
Methoden
Vortrag, Kleingruppenarbeit, Selbstreflexion, Medien
Dozent: Thomas Rupf
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 8, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
1. Termin
Mittwoch, 04.03.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Kurs-Nr.: N215441
oder 2. Termin
Donnerstag, 12.03.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Kurs-Nr.: N210221
oder 3. Termin
Montag, 05.10.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Kurs-Nr.: P213841
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T
Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten
Beißen, Kratzen, Hauen bei Kleinkindern
Sind die Kleinen schon so aggressiv?
Die Teilnehmenden lernen Wissenswertes über das
Beißen, Kratzen und Hauen im Kleinkindalter, Handlungsmöglichkeiten und Lösungswege sowie den Umgang mit den Eltern. Es erschreckt sehr viele Eltern,
wenn ihre Kinder mit einem Bissabdruck nach Hause
kommen oder dicke tiefe Kratzspuren im Gesicht haben.
Wie können Pädagogen mit dieser alltäglichen Situation umgehen? Hier gibt es Hinweise für den Umgang mit
Eltern von Anfang an. Die Teilnehmenden lernen theoretisches Wissen über Hauen, Beißen und Kratzen im
Kleinkindalter mit vielen praktischen Beispielen kennen.
Sie lernen Methoden und Präventionsmaßnahmen, mit
denen auf Konflikte reagiert werden kann und Sie lernen die eigene Erzieherhaltung kennen.
Inhalte
•• Sind Aggressionen gelernt oder angeboren?
•• Sind es Folgen von Frustration oder…?
•• Bedürfnisse und Entwicklungsschritte
•• Neurobiologische Erklärungen
•• Präventionsmaßnahmen
•• Handlungsmöglichkeiten für Erzieherinnen
•• Umgang mit Eltern
Methoden
Theoretischer Input, Einzel- und Gruppenarbeit,
Übungen, Selbsterfahrung, praktische Beispiele
Mitzubringen
Fallbeispiele, Malpapier, große Bögen und Stifte
Dozentin: Kerstin Franzke Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
T
1. Termin
Dienstag, 14.04.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: N210231
oder 2. Termin
Dienstag, 10.11.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: P211141
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Kinder unter drei Jahren - Krippe
Das Münchener Eingewöhnungsmodell
Der Anfang ist entscheidend!
Die Entscheidung, ein Kind in die Obhut einer Fremdbetreuung zu geben, ist ein großer Schritt für die ganze Familie. Für manche Kinder und Eltern ist es die erste zeitweise Trennung voneinander. Die Kinder müssen eine
Beziehung zu einer neuen Bezugsperson aufbauen,
sich auf neue Kinder einlassen und an eine neue Umgebung gewöhnen. Sie erleben einen veränderten Tagesablauf. Daher ist es wichtig, dass die Erzieherinnen
sich an entwicklungspsychologischen Erkenntnissen
aus den Bindungstheorien orientieren und wissen, dass
Kinder eine sanfte Übergangszeit brauchen, in der sie
langsam eine stabile neue Beziehung zur Erzieherin
aufbauen können. Auch die Eltern brauchen eine feinfühlige Begleitung in der Eingewöhnungszeit, damit sie
ihre Kinder der Fremdbetreuung anvertrauen können.
Inhalte
Sie lernen das Münchener Eingewöhnungsmodell kennen und wie es sich vom Berliner Modell unterscheidet.
Sie erfahren, worauf bei der Umsetzung zu achten ist
und wie Sie die Vorbereitung der Eingewöhnung gestalten können. Es finden eine Reflexion und ein Praxistransfer statt. Ziel ist, Ihr eigenes Eingewöhnungsmodell für Ihre Einrichtung zu entwickeln.
Methoden
Impulsreferat, praktische Übungen, Einzel- und
Gruppenarbeiten, Plenumsdiskussionen
Mitzubringen
Fallbeispiele, Malpapier, Bunt- und Wachsmalstifte
Wann: Dienstag, 21.04.2015, 08:30 - 15:30 Uhr Dozentin: Kerstin Franzke
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N213241
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Altersgerechte Raumkonzepte für den
U3-Bereich
Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie
In den ersten drei Jahren passieren sehr viele Entwicklungen und sogenannte Meilensteine der Kinder.
Was sagt dazu die Entwicklungspsychologie? Welche
Entwicklungsaufgaben gibt es in den ersten drei Jahren zu bewältigen und wie können Sie die Kernkompetenzen von Kleinkindern erkennen und unterstützen?
Wie sollten passend zu den individuellen Entwicklungsschritten der Kinder die einzelnen Räume gestaltet werden? Gerade in der Arbeit mit Kleinkindern
werden besondere Anforderungen in Bezug auf eine
alters- und bedarfsgerechte Raum- und Materialgestaltung gestellt. Die Räume und Ausstattung sollten
entdeckerfreundlich sein, einen hohen Aufforderungscharakter haben und interessant gestaltet sein.
Inhalte
Sie erfahren, wie sich Kleinkinder entwicklungspsychologisch entwickeln und wie das Raumkonzept entsprechend angepasst werden kann. Sie lernen, welche
Vorrausetzungen die Räume haben müssen, damit
sich die Kinder nach ihren Möglichkeiten entwickeln
können. Wir erarbeiten verschiedene Raumkonzepte
und reflektieren diese.
Methoden
Impulsreferat, praktische Übungen, Einzel- und
Gruppenarbeiten, Plenumsdiskussionen
Mitzubringen
Fallbeispiele, Malpapier, Bunt- und Wachsmalstifte
Wann: Dienstag, 14.07.2015, 08:30 - 15:30 Uhr Dozentin: Kerstin Franzke
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N213341
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Ernährung in der Krippe
Das beste Essen für Kleinkinder
Dieses Seminar beantwortet viele Fragen rund um
die Kleinkindernährung in der Krippe. Die Zauberformel lautet Spaß und Teilhabe! Im Kleinkindalter gibt es
auch rund ums Thema Ernährung viel zu erleben. Klare Spielregeln und eine Portion Gelassenheit fördern
die positive Ess-Entwicklung. Praktische Anregungen
zeigen, wie dies im Krippen-Alltag aussehen kann.
Das Ziel ist, Spaß am gesunden Essen zu vermitteln!
Inhalte
•• Übergang Babykost zur Kleinkindernährung
•• Bessere Verpflegung in der Krippe durch
Qualitätsstandards
•• Allergieprävention
•• Essspielregeln und -rituale
Methoden
Impulsvortrag, praktische Übung, Gruppenarbeit
Wann: Dienstag, 16.06.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Nicole Eckelmann
Ort: Burgwedel, vhs, Auf dem Amtshof 8
Teilnahmeplätze: min. 8, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 € (inkl. 5,00 € für den Einkauf)
Kurs-Nr.: N215541
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Wahrnehmungsförderung für Kleinkinder
Alle Sinne wachen auf!
Um sich zu entwickeln, brauchen kleine Kinder vielfältige Sinneserfahrungen. Sie riechen, schmecken, tasten, sehen und hören, um ihre Umwelt und sich selbst
besser kennenzulernen. Aber nicht allen Kindern gelingt das Steuern ihrer Entwicklungsschritte auf Anhieb
gleich gut. Manche haben Mühe, brauchen mehr Zeit
oder besondere Unterstützung. Das Seminar bietet
einen Überblick über die kindliche Entwicklung und
die Entfaltung der einzelnen Sinnesbereiche. Es hilft
zu verhindern, dass aus Kindern mit beeinträchtigter
Wahrnehmung verhaltensauffällige Kinder werden. Mit
einfachen, kindgerechten Übungen können Erzieherinnen im Erzieheralltag die kindliche Entwicklung unterstützen. Auffälligkeiten und Störungen werden damit
wirksam vorgebeugt. Die einzelnen Möglichkeiten der
Umsetzung und der Umgang mit verschiedenen Materialien machen den Kindern viel Spaß und Freude.
Zugleich wird ihre Entwicklung durch Stimulation der
verschiedenen Sinne spielerisch gefördert.
Inhalte
•• Kennenlernen der Wahrnehmungsbereiche
•• Entfaltung der Sinnesbereiche
•• Praktische Übungen und Spielideen
•• Reflexion und Transfer in die Praxis
Methoden
Impulsreferat, praktische Übungen, Einzel- und
Gruppenarbeiten, Plenumsdiskussionen
Mitzubringen
Fallbeispiele
Wann: Dienstag, 09.07.2015, 08:30 - 15:30 Uhr Dozentin: Kerstin Franzke
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N213541
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Mein Körper - Krippenkinder entdecken und
erforschen ihren Körper
Ideen und Spiele für die Praxis mit Kindern von 0 - 3 Jahren
Die Auseinandersetzung mit dem
eigenen Körper ist die zentrale
Entwicklungsaufgabe in den ersten Lebensjahren eines Kindes.
Das Kind als selbsttätiges und
kompetentes Individuum tritt von
Geburt an in einen aktiven und
regen Austausch mit seiner Umwelt: Mit allen Sinnen entdeckt es
sich selbst und die Welt um sich
herum. Dabei ist spielerisches
Tun das wichtigste Werkzeug.
Ausgangspunkt für eine gelingende Persönlichkeitsentwicklung ist die Wahrnehmung
des eigenen Körpers. Deshalb sind Spiele zur Wahrnehmung des eigenen Aussehens und Erfahrungen zu
den Bewegungsmöglichkeiten einzelner Körperteile förderlich für die Ausbildung des Selbstwertgefühls und die
Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts. In diesem
Sinn möchte das Seminar Sie bei Ihrer täglichen Arbeit
unterstützen, Kindern im Alter von 0-3 Jahren bildungsanregende und entwicklungsfördernde Impulse anzubieten. Sie erhalten Gelegenheit, Ihr eigenes Spielrepertoire zu ergänzen und zu erweitern.
Inhalte
•• Mit Händen und mit Füßen können wir uns
begrüßen - Begrüßungs- und Anfangsspiele
•• Ich lerne meinen Körper kennen - Spiele und Ideen
zur Wahrnehmung des eigenen Körpers
•• Spiele zur Bewegungsförderung
Mitzubringen
Wolldecke, Kissen, bequeme Socken, 1 Babypuppe, 2-3
Sandsäckchen, 1 Igelball
Wann: Mittwoch, 01.07.2015, 09:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Anja Cantzler
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 90,00 €
Kurs-Nr.: N210371
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Das bin ich!
Selbstvertrauen entwickeln
Selbstvertrauen entwickeln, Gemeinschaftsgefühl fördern, Konflikte bewältigen, eine gesunde Lebensweise kennenlernen: Es geht darum, die emotionalen und
sozialen Kompetenzen der Kinder zu fördern und zu
begleiten. Kinder sollen die Stärken und Schwächen
des eigenen Körpers erfahren und akzeptieren lernen
dürfen. Sie müssen lernen, Gefühle wie Wut, Trauer,
Freude oder Angst wahrzunehmen. Wie Sie Kinder
hierbei angemessen unterstützen, ihnen helfen, die eigene Frustrationstoleranz zu erhöhen und sie in diesen
Bereichen altersgerecht fördern können, erfahren Sie
in diesem Seminar.
Inhalte
Wir beschäftigen uns mit den Themen: Ich fühle, denke
und lerne, ich bewege mich, ich drücke mich aus, ich
und die anderen. Sie lernen verschiedene Möglichkeiten kennen, Kinder in ihrer eigenen Identität von
Anfang an zu fördern. Sie lernen, mit den Emotionen
der Kleinkinder sensibel und angemessen umzugehen,
die Kinder in ihrer Identitätsbildung zu begleiten und zu
unterstützen.
Methoden
Impulsreferat, praktische Übungen, Einzel- und
Gruppenarbeiten, Plenumsdiskussionen
Mitzubringen
Fallbeispiele, Malpapier, Bunt- und Wachsmalstifte
Wann: Dienstag, 16.06.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Dozentin: Kerstin Franzke
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N213041
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Entwicklungspsychologie
in den ersten drei Jahren
Lass mir Zeit, zu wachsen
In den ersten drei Jahren passieren sehr viele Entwicklungen und sogenannte Meilensteine der Kinder. Was
sagt dazu die Entwicklungspsychologie? Wie kann
dies in den Erzieherinnen-Alltag von Kleinkindern umgesetzt werden? Kleinkinder benötigen ihren Bedürfnissen entsprechende Grundvorraussetzungen, um
nach ihrem Tempo zu reifen und sich zu entwickeln.
Sie erfahren Wissenswertes und Praktisches für das
Arbeiten mit Kleinkindern und in welchem Maße Sie
Kleinkinder fördern können oder eher überfordern. Ziel
ist, die Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie
mit Freude in die Praxis umsetzen zu können und in
dieser besonderen Entwicklungsphase Kleinkinder zu
begleiten, damit sie nach ihren Bedürfnissen heranwachsen können.
Inhalte
•• Verschiedene Entwicklungstabellen sowie
Herangehensweisen
•• Grundbedürfnisse der Kinder
•• Alltag mit Krippenkindern und ihren Herausforderungen (z. B. das Trocken werden)
•• Trotzphasen
•• Achtsamer und respektvoller Umgang mit
Kleinkindern
•• Vorraussetzungen fürs Lernen und sich Entwickeln
Methoden
Theorie und Praxis, Einzel- und Gruppenarbeit,
praktische Übungen, Fallbeispiele
Mitzubringen
Fallbeispiele, Malpapier, Bunt- und Wachsmalstifte
Wann: Dienstag, 17.11.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Dozentin: Kerstin Franzke
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: P211541
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Beobachtung und Portfolios in der Krippe
Beobachten und Dokumentieren bei Kleinstkindern
Die Beobachtung und Dokumentation im Kleinstkindbereich setzt gute Kenntnisse über Entwicklungsstufen von Kindern und ein geschultes Auge für Beobachtungen voraus. Verschiedene Beobachtungskonzepte
können im Kleinstkindbereich eingesetzt und miteinander verbunden werden. Durch die systematische Beobachtung wird ein fachlicher Austausch gefördert und
die Kommunikation mit den Eltern erleichtert oder ist
für ein Beratungsgespräch mit Eltern eine gute Hilfe.
Inhaltlich geht es um Informationen über verschiedene
Beobachtungsraster und Dokumentationsmöglichkeiten für Kinder unter 3 Jahren und deren Anwendungsmöglichkeiten.
Inhalte
•• Grundlagen der Beobachtung bei Kleinstkindern
•• Freie Beobachtung in Anlehnung an
Lerngeschichten
•• Die Entwicklungstabelle von Beller
•• Grenzsteine der Entwicklung - Beobachtung als
Frühwarnsystem bei möglichen Entwicklungsrisiken
•• Beobachtungsbogen für Eltern (Sprache,
Entwicklungsstand)
Methoden
Theoretischer Input, Einzel- und Gruppenarbeit,
Übungen, Handhabung von Checklisten und Beobachtungsbogen
Dozent: Jens C. Möller Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 72,00 €
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1. Termin
Donnerstag, 05.03.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: N213741
oder 2. Termin
Mittwoch, 25.11.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: P211941
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Bildung von Anfang an - frühe Bildungsjahre
Förderung von Kindern in der Familie, in der Krippe und in
der Tagespflege
Lernen in Bewegung, Lernen mit allen Sinnen, Lernen
in Beziehungen verbunden mit Gefühlen, Lernen für
ein ganzes Leben. Was bedeutet Bildung? Wie kommt
der Bildungsprozess in Gang? Wann und wo beginnt
dieser? Wie können wir unsere Kinder unterstützen?
Aus diesen Fragen ergeben sich Arbeitsschwerpunkte.
Ferner wird der Film von Donata Eschenbroich und
Otto Schweitzer „Im Frühlicht“ gezeigt. Thema des
Films sind die ersten drei Jahre als Bildungszeit.
Inhalte
Im Seminar werden die ersten drei Lebensjahre als
Bildungszeit in den Mittelpunkt gerückt. Fragen zur
Bildung in der frühen Kindheit bestimmen die Arbeitsschwerpunkte. Welche Aufgaben haben Krippen und
auch die Tagespflege, um dem Bildungsauftrag gerecht
zu werden? Wie können Erzieherinnen und Tagespflegepersonen die (Selbst-)bildungsprozesse der Kinder
unterstützen? Der Film „Im Frühlicht“ zeigt, dass Krippen und Tagesbetreuungen keine Notlösungen seien
müssen, sondern eine einmalige Bildungszeit fördern
können.
Methoden
Vortrag, Kleingruppenarbeit, Plenum, praktische
Übungen, Film mit anschließender Diskussion
Mitzubringen
Schreibmaterial
Wann: Samstag, 07.02.2015, 09:00 - 17:00 Uhr Dozentin: Birgit Schaper-Gerdes
Ort: Großburgwedel, vhs, Auf dem Amtshof 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 14
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N210161
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Wenn Kinder trotzen
Trotz, Wut und Aggressionen im Kleinkindalter
Wer kennt sie nicht: Kleinstkinder, die beißen, kratzen, mit Spielzeug hauen. Zweijährige, die sich
wütend und laut schreiend auf den Boden schmeißen. Und immer wieder hilflose Eltern und auch
Erzieherinnen, die sich fragen, wie sie am besten
reagieren, was sie tun können. Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis werden Reaktionsmöglichkeiten
und Verhaltensweisen von Erzieherinnen und Eltern
für den Umgang mit den kleinen Rebellen erarbeitet.
Inhalte
Dieses Seminar gibt einen Einblick in die Gefühls- und
Fantasiewelt von Kindern im Alter von 0 - 3 Jahren. Auf
Grundlage von Entwicklungstheorie und Aggressionsforschung werden die alterstypischen Affekte erklärt.
Es geht um die Unterscheidung von entwicklungsbedingten Trotzreaktionen und kleinkindlichen Aggressionen einerseits in Abgrenzung zu aggressivem Verhalten andererseits.
Methoden
Bearbeitung mit Hilfe konkreter Fallbeispiele aus der
Praxis, Power-Point, Impulsreferat, Kleingruppenarbeit
Wann: Mittwoch, 08.07.2015, 09:00 - 16:00 Uhr und
Donnerstag, 09.07.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Anja Cantzler
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 2 U-Tage, 180,00 €
Kurs-Nr.: N210381
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13. Kita-Fachtagung
am 17.07.2015
zum Thema:
„Kinder entdecken
die Welt“
(siehe Seite 12/13)
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Sing- und Fingerspiele
für Kinder von 1 - 6 Jahren
Sing- und Fingerspiele sind bei Kleinkindern und Kindern sehr beliebt. Sie machen nicht nur Spaß, sondern
fördern die Entwicklung des Kindes und die Fantasie. Fingerspiele gehören in den Kindergartenalltag
und tragen zur Sprachförderung bei. Man muss kein
großes Gesangs-Talent sein, um diese Spiele mit den
Kindern umzusetzen, die Melodien sind teilweise von
bekannten Kinderliedern.
Ziele
Viele Sing- und Fingerspiele zu verschiedenen Themen kennenlernen und durchführen können.
Inhalte
Sie lernen die Bedeutung von Sing- und Fingerspielen
kennen und was Sie bei der Umsetzung beachten müssen. Sie bekommen viele Tips und Anregungen für den
Kita-Alltag und wir spielen die Sing- und Fingerspiele
praktisch durch, damit Sie sie sofort in Ihrer Einrichtung umsetzen können.
Mitzubringen
Ein Fingerspiel und ein Singspiel in DIN A4 (mit
dem Computer geschrieben)
Wann: Sonntag, 13.09.2015, 10:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Irene Urich
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: P210541
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Die Bedeutung des Rollenspiels
Den Alltag der Erwachsenen spielen und sich erschließen
Rollenspiele sind für Kinder ein spielerischer Weg, sich
ihre Welt und den Alltag zu erschließen. Sie entwickeln
dabei ihre Sprache und verschiedene Fähigkeiten. Ab
wann können Kleinkinder Rollenspiele spielen? Was
bewirken Rollenspiele bei den Kindern und in ihrer
Entwicklung? An welchen Orten können Kinder Rollenspiele spielen und was benötigen sie hierzu? Sie
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
erfahren mehr über die Rollenspiele in der Theorie und
in der praktischen Umsetzung.
Inhalte
•• Unterschiedliche Arten von Rollenspielen
kennenlernen
•• Rollenspielmöglichkeiten gestalten und vorbereiten
•• Reflexion und Transfer
Methoden
Impulsreferat, praktische Übungen, Einzel- und
Gruppenarbeiten, Plenumsdiskussionen
Mitzubringen
Fallbeispiele, Malpapier, Bunt- und Wachsmalstifte
Wann: Dienstag, 03.03.2015, 08:30 - 15:30 Uhr Dozentin: Kerstin Franzke
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N212941
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Sprachentwicklung und spielerische Sprachbildung bei den Kleinsten - Gebärden für alle!
babySignal bei Krippen- und Kindergartenkindern
Täglich lässt sich beobachten: Schon Kleinkinder unter drei setzen gezielt ihre Gestik und Mimik ein, um
sich mitzuteilen. Sie winken, schütteln den Kopf oder
legen die Hand an die Wange und sagen uns damit
„tschüß!“, „nein“ und „ich bin müde“. An genau diesem
Punkt setzt diese Fortbildung an. Es werden Situationen aus dem Kitaalltag angeschaut, in denen Gebärden sinnvoll eingesetzt werden können - zusätzlich
zum gesprochenen Wort. So erhöht der Einsatz der
Hände beim Gebärden beispielsweise automatisch die
Aufmerksamkeit der Kinder auf das gesprochene Wort.
Gebärden sind darüber hinaus eine wunderbare Brücke für die Kommunikation mit mehrsprachigen Kindern und Integrationskindern. Die in der Fortbildung
gezeigten Gebärden können in jeder Krippengruppe
eingeführt werden.
Ziele
Die Teilnehmerinnen erarbeiten auf der Grundlage der
frühen Sprachentwicklung bei Kindern unter drei die
Vorteile, die Gebärden in der Kommunikation ermöglichen. Es werden ca. 40 Gebärden für den Alltag mit
Krippenkindern erlernt und für die Einführung im Krippenalltag geübt.
Inhalte
•• Förderung der frühen Kommunikation
•• Gebärden für den Alltag mit hörenden Kindern
Methoden
Der theoretische Fokus des Seminars liegt auf der Erarbeitung von Grundlagen zur frühen Sprachentwicklung
(0 - 3 Jahre) mit besonderem Blick auf mehrsprachige
Kinder und auf Kinder mit besonderen Entwicklungsvoraussetzungen im Bereich Hören und Sprache.
Dozentin: Tina de Boer
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 9, max. 15
Kosten: 1 U-Tag, 80,00 €
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
1. Termin
Montag, 19.01.2015,
10:00 - 17:00 Uhr
Kurs-Nr.: M215051
Buchtipp
oder 2. Termin
Dienstag, 06.10.2015
10:00 - 17:00 Uhr
Kurs-Nr.: P215001
Spielerische Sprachbildung weitere Gebärden für Krippe und Kita
babySignal bei Krippen- und Kindergartenkindern
Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte
im Krippen- und Elementarbereich, die mit Kindern im
Alter von ca. 2-6 Jahren arbeiten. Das Seminar baut
auf dem Grundseminar „Srachentwicklung und spielerische Sprachbildung bei den Kleinsten - Gebärden für
alle!“ auf, kann aber auch als Einzelfortbildung besucht
werden. Die gelernten Gebärden können mit allen Kindern verwendet werden. Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Hörbehinderung oder Trisomie 21 werden
in das Konzept mit eingeschlossen.
Inhalte
Lernen Sie viele weitere Gebärden kennen, die Ihnen
speziell in diesen Themenbereichen hilfreich sein können: Beim Benennen von Farben und Gefühlen, auf
Erkundungstouren zum Spielplatz oder in den Zoo.
Gemeinsam singen wir weitere Lieder und erarbeiten
das Thema Raupe Nimmersatt als Projekt für Krippe
und Kita.
Methoden
Der theoretische Fokus des Seminars liegt auf der Erarbeitung von Grundlagen zur frühen Sprachentwicklung mit besonderem Blick auf mehrsprachige Kinder
und auf Kinder mit besonderen Entwicklungsvoraussetzungen im Bereich Hören und Sprache.
Dozentin: Tina de Boer
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Teilnahmeplätze: min. 9, max. 15
Kosten: 1 U-Tag, 80,00 €
1. Termin
Montag, 09.03.2015, 10:00 - 17:00 Uhr
Kurs-Nr.: N210021
oder 2. Termin
Dienstag, 17.11.2015, 10:00 - 17:00 Uhr
Kurs-Nr.: P215011
Die Sprache der Jüngsten
entdecken und begleiten
Sprachliche Förderung in der Krippe
Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat im Rahmen der
Bildungsoffensive des Bundes „Frühe Chancen“ ein
ganzheitliches Sprachförderkonzept für die Krippe entwickelt. Theoretische Hintergründe zum Spracherwerb
werden in diesem Ansatz praxisnah dargestellt und
Erzieherinnen werden angeleitet, die Sprache der Kleinen im Alltag zu entdecken und zu begleiten.
Ziele
Die Teilnehmerinnen erfahren, wie Kleinkinder sich
Schritt für Schritt die Sprache erarbeiten und lernen
die systematische kindgerechte Sprachförderung im
Alltag kennen.
Inhalte
•• Die kindliche Sprachentwicklung von 0 - 3
•• Nonverbale und verbale Grundlagen der
Dialoghaltung
•• Alltagssituationen und ihre sprachförderlichen
Potentiale
•• Beobachtung und Dokumentation
Methoden
U-Gespräch, Kleingruppenarbeit, Filme, Spiele
Wann: Freitag, 08.05.2015, 08:30 - 15:30 Uhr Dozentin: Barbara Wesskamp-Vogel
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N213641
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Bewegung und Entspannung nach Musik
für Kinder unter 3 Jahren
Nie wieder lernt ein Kind so viel in so kurzer Zeit wie
in den ersten drei Lebensjahren. Die wichtigen Entwicklungsschritte und -phasen können durch Bezugspersonen gefördert werden. Kinder kommen mit einem
natürlichen Bewegungsdrang zur Welt. Wir bieten den
Kindern die Möglichkeit, den Drang nach Bewegung
spielerisch ausleben zu können. Die Kinder krabbeln
und laufen zu einer flotten, bewegungsmotivierenden
Musik durch den Raum und führen verschiedene Bewegungen durch. Dabei ist es leichter, die Freude und
die Motivation der Kinder zu nutzen und gezielte Bewegungsförderung zu integrieren. Die Kinder lernen
dabei, vielfältige Erfahrungen in den vier Grundelementen Raum, Zeit, Form und Kraft zu sammeln, mit
denen sich jedes Kind zu jeder Zeit auseinandersetzt.
Die Raum- und Zeitwahrnehmung, die Koordination,
die Kreativität sowie die Musikalität und das Sozialverhalten werden ganz bewusst in die Bewegungsspiele
eingebaut und gefördert. Die Kinder entdecken ihre
Fantasie und Kreativität und erleben ihre persönlichen
Erfolge, die das Selbstvertrauen wachsen lassen. Der
Spaß steht natürlich im Vordergrund!
113
Kinder unter drei Jahren - Krippe
Inhalte
Viele Bewegungs- und Entspannungsspiele die
folgende Bereiche fördern: Grobmotorik, Feinmotorik,
Gleichgewicht, Konzentration, Wahrnehmung, Reaktion, Ausdauer, Koordination, Geschicklichkeit und
Entspannung.
Methoden
Gruppen- und Einzelarbeiten, praktische Übungen,
zahlreiche Tipps für den Alltag
Mitzubringen
Matte, Decke, Kissen, dicke Socken, Schreibunterlagen, Verpflegung sowie ein Bewegungsspiel in DIN A4
mit dem Computer geschrieben
Wann: Samstag, 31.10.2015, 10:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Irene Urich
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: P211741
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Bitte teilen Sie uns die
E-Mail-Adresse Ihrer
Einrichtung mit, damit
wir Sie regelmäßig über
Neuigkeiten oder freie
Kursplätze informieren
können.
Sofern Sie mit
der Anmeldung Ihre
E-Mail-Adresse
mitteilen, erhalten
Sie eine
Anmeldebestätigung
per E-Mail.
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Im Freien kreativ spielen
Möglichkeiten in den verschiedenen Jahreszeiten
Im Freien gibt es zahlreiche Materialien, mit denen sich
die Kinder die Natur und ihre Welt erschließen und jede
Menge Erfahrungen sammeln können. Für Kinder sind
ganz besonders die „kleinen Dinge“ von Interesse, die
sie finden, sammeln und mit denen sie sich beschäftigen. Jede Jahreszeit kann die Kinder zu fantasievollen
und kreativen Spielmöglichkeiten anregen. Wir werden
uns mit den Besonderheiten der einzelnen Jahreszeiten, der unterschiedlichen Bereiche im Freien und
den verschiedenen Möglichkeiten, wie z. B. im Garten,
im Sandkasten oder beim Wasser auseinandersetzen.
Inhalte
•• Möglichkeiten in den verschiedenen Jahreszeiten
•• Kreative Orte draußen kennenlernen
•• Angebote für Kleinkinder im Außenbereich
•• Vorbereitung der Außenbereiche
•• Ausflüge und Naturerlebnisse gestalten
•• Kreatives Gestalten
Methoden
Impulsreferat, praktische Übungen, Einzel- und
Gruppenarbeiten, Plenumsdiskussionen
Mitzubringen
verschiedene
Naturmaterialien,
Bastelunterlage,
Kleber, Schere, Fallbeispiele
Wann: Dienstag, 09.06.2015, 08:30 - 15:00 Uhr
Dozentin: Kerstin Franzke
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N213441
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Spielend die Welt entdecken
Spielideen für Kinder vom ersten Lebensjahr an
Durch das Spiel mit Alltagsgegenständen und einfachen Materialien entdecken die Kleinen ihre Umwelt
und werden von Anfang an in ihrer Entdeckungslust
und Wahrnehmung gefördert. Mit Neugier und Freude
werden eigene Fähigkeiten entdeckt und entwickelt.
Ziel dieses Kurses ist es, Spielangebote für Kinder
von sechs Monaten bis drei Jahren kennen zu lernen.
Durch die Entwicklung und Neugier des Kindes werden Alltagsgegenstände und einfache Materialien, die
in jedem Haushalt und Kindergarten vorhanden sind,
zur Erweiterung des Handlungsspektrums genutzt.
Die Kinder lernen dabei durch Nachahmung, natürliche
Bewegungslust, Neugier und dem Versuch/IrrtumPrinzip ihre Umwelt kennen.
Inhalte
•• Spielideen aus dem PEKIP-Konzept und der
Sensorischen Integration
•• Herstellungsideen und Nutzung von Alltagsmaterial
•• Entwicklung des Kindes, wichtige Eckdaten
Methoden
Vortrag, praktische Übungen, Gruppenarbeit
Wann: Samstag, 27.06.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Katharina Rosengart
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N211341
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Spielend die Welt entdecken - Aufbaukurs
Spielideen für Kinder vom ersten Lebensjahr an
Dieses Seminar bietet weitere Ideen zum Spiel mit
Alltagsgegenständen, die den natürlichen Entwicklungsdrang und die Wahrnehmung fördern. Es ist ein
praxisorientiertes Seminar mit kreativen und fördernden Spielmöglichkeiten zum Selbsterfahren und
Anfertigen. Aufbauend auf den ersten Teil ist es Ziel
dieses Seminars, Spielangebote für Kinder von 6 Monaten bis 3 Jahren kennen zu lernen, Ideen und Erfahrungen auszutauschen und Materialien als Spielzeug
wahrzunehmen und neu zu nutzen.
Inhalte
Im Vordergrund stehen Alltagsmaterialien, die in jedem
Haushalt und Kindergarten vorhanden sind. Die Teilnehmerinnen werden angeregt, die Dinge zu erforschen und
den Kindern die Entdeckung der Welt zu ermöglichen.
Dabei nutzen wir die Lust und Freude am Lernen durch
Nachahmung, Bewegung, Neugier, Versuch und Irrtum
und geben den Kindern die Möglichkeit der Umwelteroberung.
•• Spielideen aus der Sprach- und
Mundmotorikförderung
•• Spielideen aus den verschiedensten Konzepten von
Bobath über PEKIP bis SI
•• Vertiefung der Informationen zur Kindesentwicklung
Wann: Samstag, 04.07.2015, 09:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Katharina Rosengart
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N211441
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Kinder unter drei Jahren - Krippe
Massagegeschichten und Streichelspiele
für Kinder von 1 - 3 Jahren
Kinder lieben es, massiert zu werden. Massage-Geschichten sind bei den Kindern ab einem Jahr sehr beliebt und geben den Kindern die Möglichkeit, zur Ruhe
zu kommen. Sie helfen den Kindern, sich nicht nur
zu entspannen, sie vermitteln auch Vertrauen, Liebe
und Geborgenheit. Die Streicheleinheiten werden mit
Streichelgeschichten begleitet und bei den Kindern auf
dem Rücken durchgeführt. Ein Vorteil der Massagen
ist, dass sie viel Spielraum in der Umsetzung bieten.
Die Massagen können in Gruppen oder Einzeln durchgeführt werden.
Inhalte
Sie lernen viele Streichel- und Massagegeschichten
kennen und wie diese auf Kinder wirken. Sie lernen,
warum Massagen für Kinder so wichtig sind, worauf
geachtet werden muss und wie sie diese in der Krippe
durchführen können.
Methoden
Gruppen- und Einzelarbeiten, praktische Übungen,
zahlreiche Tipps für den Alltag
Mitzubringen
Matte, Decke, Kissen, dicke Socken, Schreibunterlagen, Verpflegung sowie eine Streichel- oder Massagegeschichte in DIN A4 mit dem Computer geschrieben
Wann: Samstag, 07.11.2015, 10:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Irene Urich
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: P211841
118
T
Kinder unter drei Jahren - Krippe
Erste Kunst mit allen Sinnen erfahren
Kreativitätsförderung für unter Dreijährige
Entdecken Sie die natürliche Neugier und Begeisterung
von Kleinstkindern beim künstlerischen Experimentieren und Lust am Aktivsein. In der Auseinandersetzung
mit verschiedenen Materialien erforschen und gestalten Kinder ihre Welt. Hierbei sind die Kinder am künstlerischen Aktivsein und am Schaffungsprozess selber
interessiert, mehr als am fertigen Produkt. Durch erste
Kunsterfahrungen mit allen Sinnen beginnt für Kinder
unter drei Jahren eine aufregende Reise in die Welt
der Kreativität und Kunst. Was kann ich beim kreativen
Tun von Kindern beobachten? Welche Auswirkungen hat
dies für die gesamte Entwicklung der Kinder?
Methoden
Theorie, praktische Beispiele, Fallbeispiele
Mitzubringen
Malkittel, Unterlage, Fallbeispiele, Farben und Pinsel
Dozentin: Kerstin Franzke Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
T
1. Termin
Dienstag, 27.01.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: M215341
oder 2. Termin
Dienstag, 01.12.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: P211341
13. Kita-Fachtagung
am 17.07.2015
zum Thema:
„Kinder entdecken
die Welt“
(siehe S. 12-13)
119
Kinder unter drei Jahren - Krippe
Kreatives Gestalten mit Krippenkindern
Welche künstlerischen Techniken bieten sich an?
Kinder unter drei Jahren sind begierig zu lernen, sie
möchten ihre Umwelt erforschen und mit Gegenständen ihrer Umgebung experimentieren. Sie sind an Materialien interessiert, hantieren gerne mit Werkzeugen
und wollen ausprobieren, was man mit ihrer Hilfe anstellen kann. Wenn die Kinder etwas bisher Unbekanntes
erfahren und neue Fertigkeiten erprobt haben, wollen
sie das Gelernte wiederholen, manchmal selbstständig
- manchmal mit Hilfe von Erwachsenen. Schon kleine
Kinder hantieren gern mit Pinsel und Farben und sie
sind am Umgang mit Materialien wie Pappmaché, Klebstoff oder Papier interessiert. Daran können wir bei der
Arbeit mit den Kleinsten in der Krippe anknüpfen.
Inhalte
Das Seminar gibt Anregungen, wie bei kleinen Kindern
Experimentierbereitschaft, Neugier und Kreativität gefördern werden können. Die Teilnehmerinnen lernen
verschiedene künstlerische Techniken und den kreativen Umgang mit Alltagsmaterialien kennen sowie die
Präsentation von Bildern und Objekten. Das Gelernte
können die Teilnehmerinnen ohne großen Aufwand in
ihre pädagogische Praxis umsetzen.
Methoden
Nach einer kurzen Einführung in verschiedene künstlerische Techniken wird einzeln und in Gruppen kreativ
und praktisch gearbeitet.
Mitzubringen
verschiedene Papiersorten, Zeichenkarton, Pappe,
Bleistift, Anspitzer, Buntstifte, Wachsmalstifte, Schere,
Borstenpinsel, Wasserbecher, Klebstoff, Schaumstoffroller, Tuschfarbe, flüssige Farbe, Bindfaden, Federn,
Tesakrepp
Wann: Donnerstag, 05.02.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Monika Klages
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 12
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N210331
120
T
Kinder unter drei Jahren - Krippe
„Alles hat Hand und Fuß“ für Krippenkinder
Hände können noch so klein sein - sie sind ständig in Bewegung
Motorische Förderung von Händen und Füßen für Kinder im Krippenalter? Die Hände und Füße der Kinder
sind sehr bewegungsfreudig. Die Hände wollen die
Welt begreifen und die Füße die Welt erobern. In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden verschiedene
Materialien kennen und wie diese für altersentsprechende Spiele für Hände und Füße eingesetzt werden
können. Die Spiele dienen zur Förderung der Motorik,
Koordinations- und Wahrnehmungsfähigkeit. Sie erfahren, wie die Entwicklung in diesem Bereich ist.
Inhalte
•• Spiele für die Hände: Fingerspiele, Tasten und Fühlen,
Basteln, verschiedene Materialien
•• Spiele für die Füße: Greifen und Tastübungen,
Berühren, Laufen, Fangen, Anschleichen, Basteln
mit den Füßen
Methoden
Referat, Selbsterfahrung
Mitzubringen
Socken, kleines Handtuch, Schere, buntes Papier,
farbige Stifte, Kleber und Stoffschere
Wann: Dienstag, 24.03.2015, 08:30 - 15:30 Uhr Dozentin: Kerstin Franzke
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N210251
T
© Alena Ozerova - Fotolia.com
121
Hort und Grundschule
Hort und Grundschule
Wir machen gemeinsam Hausaufgaben!
Lösungsorientierte Ansätze bei der Hausaufgabenbetreuung eröffnen Ihnen Möglichkeiten, den Kindern
Unterstützung beim Lernen anzubieten. Die lerntherapeutische Sichtweise bietet die Möglichkeit, das Kind
zur immer selbständigeren Durchführung der Hausaufgaben anzuleiten. Erzieherinnen im Hortbereich
wird in diesem Seminar konkretes Handwerkszeug zur
Durchführung von Hausaufgaben gegeben. Die Teilnehmenden lernen, den Wissensstand einzuschätzen,
die schulischen Fähigkeiten bei Hortkindern zu fördern
und das häusliche Umfeld dahingehend zu beraten.
Inhalte
•• Äußere Bedingungen zur Verbesserung der
Lernfähigkeit, des Schriftbildes usw.
•• Hilfsmittel kennenlernen
•• Lerntypen erkennen
•• Unterstützungsmöglichkeiten
•• Beratung der Eltern zum Thema Hausaufgaben
Methoden
Vortrag, praktische Übungen, Gruppenarbeit
Wann: Samstag, 11.07.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Dozentin: Katharina Rosengart
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
Kurs-Nr.: N212141
Das
Seminar
„Schreiben,
malen, schneiden“
(Seite 73) zum Thema
Feinmotorik richtet
sich ebenfalls an
Hortmitarbeiterinnen.
122
Hort und Grundschule
Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten im Hort
Auffällige Kinder im Hort besser erkennen, einschätzen und
ihnen angemessen begegnen
Die Zahl der Kinder, die ein auffälliges Verhalten zeigen, ist in den letzten Jahren gestiegen. Dabei spielen
nicht nur Unruhe und Aggressivität eine Rolle, sondern
auch Verhaltensweisen wie Rückzug oder Kontaktscheu. Kinder mit auffälligem Verhalten sind für Pädagoginnen im Hort und auch in der Schule eine zunehmende Herausforderung. Dieses Seminar vermittelt
eine kompakte Einführung in die Thematik auffälligen
Verhaltens. Schwerpunkte sind die Einordnung, Zuordnung des kindlichen Verhaltens und Anregung zum eigenen Verhalten, damit auch neue Sichtweisen auf die
„schwierigen Fälle“ möglich werden.
Inhalte
Wie kann ich das beobachtete Verhalten richtig einordnen und verstehen? Welche Ursachen und Bedingungen in der Schule bzw. im Hort fördern das Auftreten von Verhaltensauffälligkeiten? Welche Aspekte
sind bei der Einschätzung des Verhaltens zu beachten? Wie erlebe ich mich selbst in schwierigen Situationen, meine Rolle? Wie sieht professionelles Handeln
in schwierigen Situationen aus? Wie verhalte ich mich
den betroffenen Eltern gegenüber?
Methoden
Impulsreferat, Einzel- und Gruppenarbeit
Mitzubringen
eigene Fallbeispiele
Dozent: Jens C. Möller Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 72,00 €
1. Termin
Donnerstag, 12.03.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: N214741
oder 2. Termin
Montag, 16.11.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: P212741
123
Hort und Grundschule
Konzentrations-Trainings-Programm
... für Schulkinder
Ein Konzentrationstraining ist gut geeignet für Kinder
mit impulsivem Verhalten, spricht aber auch Kinder
an, die langsam, verträumt oder häufig abgelenkt sind.
Ein Training hilft auch Kindern mit ADS oder ADHSSyndrom. Die Fähigkeit, sich konzentrieren zu können,
spielt bei der Bewältigung der Schulsituation eine große
Rolle und hängt mit vielen notwendigen Fähigkeiten,
die ein Kind entwickelt haben muss, zusammen. Kinder mit Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen benötigen Hilfe zur Bewältigung ihrer Symptomatik. Um die mögliche Kette „Konzentrationsproblematik
- Leistungsprobleme - auffälliges Verhalten“ zu unterbrechen, kann der Hort eine wichtige Rolle einnehmen.
Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, sich einen
Überblick über Schwerpunkte und Methoden des Konzentrations-Trainings-Programms zu verschaffen. Sie
lernen den Einsatz kennen und bekommen Hinweise
für die Zusammenarbeit mit den Eltern und der Schule.
Inhalte
•• Die Zielgruppe und der Aufbau des Trainings
•• Durchführungshinweise und dynamische Übungen
•• Die Zusammenarbeit mit den Eltern
Methoden
Impulsreferat, Einzel- und Gruppenarbeit, praktische
Übungen
Dozent: Jens C. Möller Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 72,00 €
1. Termin
Mittwoch, 08.04.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: N214241
oder 2. Termin
Montag, 14.12.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Kurs-Nr.: P212341
124
Hort und Grundschule
Beobachtung im Hort
Beobachtung und Dokumentation von Entwicklungsprozessen
Zu einer guten pädagogischen Arbeit im Hort gehört
ein guter Kenntnisstand über die Entwicklung und
über die schulische Situation der Kinder sowie über
ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die systematische
Beobachtung und Beurteilung erleichtert einen fachlichen Austausch und ist für Beratungsgespräche mit
Eltern und ggf. mit der Schule eine wichtige Hilfe. Die
Teilnehmenden lernen die wichtigsten Grundlagen für
eine gute, erfolgreiche Beobachtung kennen, um sie
im Hort durchführen zu können. Sie erhalten Informationen über Zusammenhänge von Wahrnehmung und
Beobachtung und über praktische, anwenderfreundliche Beobachtungsraster und Dokumentationsmöglichkeiten bezogen auf die Arbeit im Hort.
Inhalte
•• Der Aufbau eines Beobachtungskonzeptes eines
angemessenen Dokumentationssystems
•• Organisatorische Rahmenbedingungen im Hort
schaffen
•• Den „roten Faden“ finden - eine sinnvolle Systematik
•• Beobachten als Prozess - standardisierte Beobachtungs- und Beurteilungsverfahren
•• Dokumentation mit Portfolios
•• Hinweise zu Verfahren zur Erkennung von
Entwicklungs- und Leistungsrückständen
Methoden
Theoretischer Input, Einzel- und Gruppenarbeit,
Übungen, Handhabung von Checklisten und Beobachtungsbogen. Eigene Beispiele können gern mitgebracht werden.
Wann: Montag, 23.11.2015, 08:30 - 15:30 Uhr
Dozent: Jens C. Möller
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 72,00 €
Kurs-Nr.: P214141
125
Hort und Grundschule
„Und ich kann doch...!“
Möglichkeiten, die Lernblockade zu lösen
In diesem Seminar erlernen die Teilnehmenden verschiedene Möglichkeiten des gehirngerechten Lernens. Es geht darum, das Bewusstsein zu stärken und
die eigenen Ressourcen zu erschließen. Den Teilnehmern werden Techniken vermittelt, die beim Abbau
von Lernblockaden helfen, neue Verknüpfungen des
Wissens ermöglichen und ein positives Erleben der
eigenen Lernfähigkeit zulassen. Sie erhalten einen
Überblick über die verschiedenen Interventionsmöglichkeiten und Ihnen wird dargestellt, wie Sie für sich
selbst den richtigen Weg wählen und wie Sie die verschiedenen Techniken vermitteln.
Inhalte
•• Lernstrategien (z.B. Visualisieren, Mind-Mapping)
•• Verstärken der Lernerfolge
•• „Lernen mit Zauberkraft“
•• Erkennen und Lösen von negativen Glaubenssätzen
und Lernblockaden
•• Verschiedene Ansätze zur Verbesserung der Lernfähigkeit aus den Bereichen Lerntherapie, Ergotherapie und Neuro-Linguistisches-Programmieren
Methoden
Vorträge und praktische Übungen
Teilnahmevoraussetzungen
Dieses Seminar eignet sich besonders für Erzieherinnen aus dem Vorschul- und Hort-Bereich, die selbst
an ihrer Lernfähigkeit arbeiten wollen.
Dozentin: Katharina Rosengart
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 65,00 €
1. Termin
Samstag, 14.02.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Ort: Wunstorf-Luthe, vhs, Kirchplatz 2
Kurs-Nr.: N210131
oder 2. Termin
Freitag, 26.06.2015, 09:00 - 16:00 Uhr
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Kurs-Nr.: N211641
126
Tagespflegepersonen
Tagespflegepersonen
T
Dieser T-Button zeigt
auch in den anderen
Programmbereichen an,
dass der entsprechende
Kurs für Tagespflegepersonen als Qualifizierung
geeignet ist.
Bindungsentwicklung Grundlage für eine gesunde Entwicklung
Um Kinder für das Leben zu stärken, ist eine sichere
Bindungsentwicklung von großer Bedeutung. Tagespflegepersonen sind auch Bindungspersonen und tragen mit ihrem Bindungsverhalten zu einer gesunden
Entwicklung der betreuten Kinder bei. Dieser Workshop zeigt Voraussetzungen für eine gesunde Bindungsentwicklung der Kinder auf.
Inhalte
•• Grundwissen über Bindungsentwicklung
•• Bedürfnisse von Kindern
•• Grundlagen einer guten Beziehung
•• Eingewöhnung
Methoden
Vortrag, Kleingruppenarbeit, Diskussion
Wann: Samstag, 25.04.2015, 10:00 - 16:00 Uhr Dozentin: Heidi Mikoleit
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 8, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 52,00 €
Kurs-Nr.: N215241
T
127
Tagespflegepersonen
Sprachentwicklung und spielerische
Sprachbildung mit Gebärden
babySignal bei Krippenkindern
Täglich lässt sich beobachten: Schon Kleinkinder unter drei Jahren setzen gezielt ihre Gestik und Mimik
ein, um sich mitzuteilen. Sie winken, schütteln den
Kopf und sagen uns damit „tschüß“ oder „nein“. Dieser
Workshop gibt einen kurzen Einblick in die Sprachentwicklung von Kindern von 0-3 Jahren und erläutert,
welche Basis Kinder in ihrer Sprachentwicklung brauchen und in welchem Zusammenhang die Spiel- und
Sprachentwicklung des Kindes stehen.
Inhalte
Auf der Grundlage der frühen Sprachentwicklung bei
Kindern werden Situationen aus dem Alltag angeschaut, die sinnvoll mit Gebärden unterstützt werden
können - zusätzlich zum gesprochenen Wort. Die Teilnehmerinnen lernen ca. 30 Gebärden für den Alltag in
der Tagespflege kennen und üben an praktischen Beispielen direkt deren Einsatz.
Buchtipp
Wann: Samstag, 21.11.2015,
10:00 - 13:00 Uhr
Dozentin: Tina de Boer
Ort: Neustadt, VZ Leinepark,
Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 15
Kosten: 1 U-Tag, 40,00 €
Kurs-Nr.: P210141
13. Kita-Fachtagung
am 17.07.2015
zum Thema:
„Kinder entdecken
die Welt“
(siehe S. 12-13)
128
Tagespflegepersonen
Die Zusammenarbeit mit den Eltern in der
Tagespflege kooperativ gestalten
Der gute Draht
In der Tagespflege mit Kindern zu arbeiten setzt voraus, einen guten Kontakt zu den Eltern herzustellen
und mit diesen eng zusammen zu arbeiten. Es geht
um die Gestaltung einer Bildungs- und Erziehungspartnerschaft. Diese ist die Grundlage einer Zusammenarbeit, die die Eltern als Fachleute für ihr Kind in
die Arbeit mit einbezieht und mit ihnen gemeinsam
daran arbeitet, eine gute Entwicklung des Kindes zu
fördern. Dazu gehört der Austausch und die Information, die Stärkung der Erziehungs- und Bildungskompetenzen und die Beratung der Eltern in schwierigen
Lebenssituationen mit ihrem Kind. In diesem Seminar
geht es darum, die Zusammenarbeit mit den Eltern zu
reflektieren, neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit
kennenzulernen und Techniken der Gesprächsführung
zu erfahren, die eine kooperative Zusammenarbeit mit
den Eltern fördern.
Inhalte
•• Zusammenarbeit mit Eltern lösungs- und
ressourcenorientiert gestalten
•• Grundlagen für eine gelingende Zusammenarbeit
•• Systemische Gesprächsführung
•• Konfliktmanagementstategien
Methoden
Einzel- und Gruppenarbeit, theoretischer Input,
Reflexion
Wann: Samstag, 10.10.2015, 09:00 - 15:00 Uhr Dozentin: Gabriele Schmidt
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 52,00 €
Kurs-Nr.: P210341
T
129
Tagespflegepersonen
Wir sind ein Team!
Teambildung in der Großtagespflegestelle
„Wir sind ein Team“ - ein Selbstverständnis, von dem
man in einer Großtagespflegestelle ausgeht. Ein verlockendes Ziel: im Team gemeinsam und erfolgreich
zu arbeiten, selbstverantwortlich zu handeln, offen zu
kommunizieren, füreinander einzustehen - kurz gesagt,
an einer pädagogische Arbeit teilzuhaben, die von den
Rahmenbedingungen her sehr viel Spaß macht. Allerdings entsteht Teamarbeit nicht von allein. Voraussetzung ist neben dem persönlichen Einsatz auch die
Fähigkeit der Teammitglieder, klar strukturierte Kommunikationswege, Absprachen und gemeinsame Regeln sowie eine zielorientierte Planung der gemeinsamen pädagogischen Arbeit zu entwickeln.
Inhalte
•• Grundvoraussetzungen von Teamarbeit
•• In welcher Phase der Teamentwicklung befinden wir
uns?
•• Welche Teamspieler gibt es bei uns?
•• Ziele im Team setzen und erreichen
•• Entscheidungsfindung und Informationswege
•• Führungsverantwortung im Team, Problemlösungsschritte erkennen
•• Teambesprechungen zielorientiert und kooperativ
leiten
•• Umgang mit Kritik im Team; Konflikte erkennen und
bearbeiten
•• Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten regeln
•• Die Berücksichtigung des Team-Umfeldes
Methoden
Moderation, Erfahrungsaustausch, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Feedback, Impulsreferate
Wann: Dienstag, 22.09.2015, 17:00 - 20:15 Uhr und
und Dienstag, 29.09.2015, 17:00 - 20:15 Uhr Dozent: Jens C. Möller
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 2 U-Tage, 72,00 €
Kurs-Nr.: P213041
T
130
Tagespflegepersonen
Eingewöhnung in der (Groß-)tagespflege
Der Anfang ist entscheidend!
Die Entscheidung, ein Kind in die Obhut einer Fremdbetreuung zu geben, ist ein großer Schritt für die ganze
Familie. Für manche Kinder und Eltern ist es die erste
zeitweise Trennung voneinander. Die Kinder müssen
eine Beziehung zu einer neuen Bezugsperson aufbauen, sich auf neue Kinder einlassen und an eine neue
Umgebung gewöhnen. Sie erleben einen veränderten
Tagesablauf. Daher ist es wichtig, dass die Erzieherinnen sich an entwicklungspsychologischen Erkenntnissen aus den Bindungstheorien orientieren und wissen, dass Kinder eine sanfte Übergangszeit brauchen,
in der sie langsam eine stabile neue Beziehung zur
Erzieherin aufbauen können. Auch die Eltern brauchen
eine feinfühlige Begleitung in der Eingewöhnungszeit,
damit sie ihre Kinder der Fremdbetreuung anvertrauen
können. Ziel ist, Ihr eigenes Eingewöhnungsmodell für
Ihre Einrichtung zu entwickeln.
Inhalte
•• Eingewöhnungsmodelle kennenlernen
•• Vorbereitung der Eingewöhnung gestalten
•• Reflexion und Transfer
Methoden
Impulsreferat, praktische Übungen, Einzel- und
Gruppenarbeiten, Plenumsdiskussionen
Mitzubringen
Fallbeispiele, Malpapier, Bunt- und Wachsmalstifte
Wann: Samstag, 06.06.2015, 09:00 - 15:00 Uhr
Dozentin: Kerstin Franzke
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 52,00 €
Kurs-Nr.: N213141
T
131
Tagespflegepersonen
Betreuung von Schulkindern in der
Tagespflege
Das Seminar informiert über wesentliche Aspekte der
Grundlagenforderung des Lernens. Die Tagespflege
soll einen ganzheitlichen Ansatz bei der Förderung der
Kinder nicht aus den Augen verlieren. Einerseits werden gezielte Impulse zur Unterstützung erwartet - andererseits sollen Spiel und Spaß im Vordergrund stehen. Im Seminar werden Hilfeschwerpunkte aufgezeigt
und praktische Hinweise und Anregungen gegeben,
ggf. Hilfeaspekte in den Tagesablauf zu integrieren
oder sie im Wochenverlauf zu berücksichtigen. Darüber hinaus stehen Themen wie Förderung der Lernmotivation und Erkennen von Teilleistungsschwächen mit
entsprechendem Umgang in Hausaufgabensituationen
sowie Übungsmöglichkeiten im Zentrum des Seminars.
Inhalte
•• Grundüberlegung: soll man überhaupt (Kinder in der
Tagespflege) fördern?
•• Umgang mit Hausaufgabensituationen
•• Praktische Hinweise zu einem möglichen
Förderprogramm/ Förderschema
•• Förderung von Motivation
•• Erkennung von Teilleistungsschwächen - wie werte
ich die Beobachtungen aus?
•• Übungseinheiten zur Förderung
•• Zusammenarbeit mit Schulen
Methoden
Impulsreferat, Einzel- und Gruppenarbeit, Übungen,
Arbeit mit Checklisten
Wann: Donnerstag, 10.09.2015, 09:00 - 12:15 Uhr
und Donnerstag, 17.09.2015, 09:00 - 12:15 Uhr
Dozent: Jens C. Möller
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 2 U-Tage, 72,00 €
Kurs-Nr.: P213141
132
T
Tagespflegepersonen
© Brebca - Fotolia.com
Räume für die Tagespflege gestalten
Der Raum als 3. Erzieher
„Der Raum als 3. Erzieher“, diesen Begriff kennen wir
aus der Reggio-Pädagogik. Die Pädagogen in Reggio
sind der Auffassung, dass Räume, die für Kinder anregend gestaltet sind, in denen sich Materialien zum
Experimentieren, Gestalten und Spielen befinden,
eine pädagogische Funktion übernehmen können.
Eine Raumgestaltung, die so konzipiert ist, dass sie es
den Kindern ermöglicht, mit anderen Kindern zu spielen, sich Material selbst auszusuchen und Spielsachen
eigenständig zu wählen, ohne dafür auf Erwachsene
angewiesen zu sein, bietet dem Kind die Möglichkeit,
seine individuellen Ziele zu verfolgen und stellt gleichzeitig eine Entlastung für die Tagespflegepersonen dar.
Die Teilnehmerinnen lernen die Bedeutung einer anregenden Raumgestaltung kennen. Kinder werden durch
eine sinnreiche und anregende Umgebung stimuliert,
aber nicht durch akustische oder optische Reizüberflutung, d.h. ein Zuviel an Geräuschen, optischen Eindrücken und Farben überfordert.
Inhalte
In diesem Seminar wird gezeigt, wie eine anregende
Umgebung für Kinder geschaffen werden kann, die die
Wahrnehmungsfähigkeit der Kinder fördert und in der
133
Tagespflegepersonen
sich sinnvolle Materialien befinden, welche Gelegenheiten sich zu Rollenspielen anbieten und auch für kleine Experimente geeignet sind.
•• Auseinandersetzung mit der Raumgestaltung für
Tagespflege
•• Zusammenhang zwischen Raumgestaltung und
kindlicher Entwicklung
•• Erarbeitung von Räumen für Kinder
•• Vorschläge und Ideen für Behälter zum Sortieren
und Aufbewahren
Methoden
Praktische Beispiele, die sich an konkreten Möglichkeiten der Tagespflegepersonen orientieren
Mitzubringen
Fotos von Räumen, in denen Kinder betreut werden
Wann: Samstag, 31.10.2015, 09:00 - 15:00 Uhr Dozentin: Monika Klages
Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 7, max. 16
Kosten: 1 U-Tag, 52,00 €
Kurs-Nr.: P210641
T
Kinder mit ungewöhnlichem Verhalten in der
Tagespflege
Auffälligkeiten besser erkennen, einschätzen und ihnen angemessen begegnen können
Die Zahl der Kinder, die ein auffälliges Verhalten zeigen, ist in den letzten Jahren gestiegen. Dabei spielen
nicht nur Unruhe und Aggressivität eine Rolle sondern
auch Verhaltensweisen wie Rückzug oder Kontaktscheu. Kinder mit auffälligem Verhalten sind auch für
Tagespflegepersonen eine zunehmende Herausforderung. Dieses Seminar vermittelt eine kompakte Einführung in die Thematik ungewöhnlichen/auffälligen
Verhaltens. Schwerpunkte sind die Einordnung, Zuordnung des kindlichen Verhaltens und Anregung zum eigenen Verhalten, damit auch neue Sichtweisen auf die
„schwierigen Fälle“ möglich werden.
134
Tagespflegepersonen
Inhalte
Wie kann ich das beobachtete Verhalten richtig einordnen und verstehen? Welche Ursachen und Bedingungen fördern das Auftreten von Verhaltensauffälligkeiten? Welche Aspekte sind bei der Einschätzung des
Verhaltens zu beachten? Wie erlebe ich mich selbst in
schwierigen Situationen; meine Rolle? Wie sieht professionelles Handeln in schwierigen Situationen aus? Wie
verhalte ich mich den betroffenen Eltern gegenüber?
Wie verhalte ich mich gegenüber Außenstehenden?
Methoden
Impulsreferat, Einzel- und Gruppenarbeit
Mitzubringen
eigene Fallbeispiele
Dozent: Jens C. Möller Ort: Neustadt, VZ Leinepark, Suttorfer Str. 8
Teilnahmeplätze: min. 10, max. 16
Kosten: 2 U-Tage, 72,00 €
T
1. Termin
Mittwoch, 01.07.2015 und 08.07.2015
jeweils 17:00 - 20:15 Uhr
Kurs-Nr.: N214841
oder 2. Termin
Mittwoch, 02.12.2015 und 09.12.2015
jeweils 17:00 - 20:15 Uhr
Kurs-Nr.: P212941
Bitte teilen Sie uns die
E-Mail-Adresse Ihrer
Einrichtung mit, damit
wir Sie regelmäßig über
Neuigkeiten oder freie
Kursplätze informieren
können.
135
Kitas für Demokratie - Inhouse
Das Projekt
Kinder nehmen sehr früh wahr, wie in ihrer Umgebung die Unterschiede von Menschen bewertet
werden, welche Merkmale als „normal“, als „schön“
oder als „schlecht“ und „unerwünscht“ gelten. Die
Bildung zur Demokratie sowie die Fähigkeit, Vielfalt als Chance zu sehen und diese zu nutzen,
sind beständige Bildungsaufgaben, deren Erfolge
umso vielversprechender sind, je früher sie erfahrbar gemacht und mit dem eigenen (Lebens-)Alltag
verbunden werden. So übernehmen pädagogische
Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen eine besondere Verantwortung, denn Kitas sind Orte von
Gesellschaft, in denen Anerkennung, Respekt und
Demokratie erlern- und erlebbar sind (vgl. Kapitel I.2., Seite 10 des Niedersächsischen Orientierungsplans für Bildung und Erziehung).
Im Rahmen eines vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderten
Projektes hat die Agentur für Erwachsenen- und
Weiterbildung verschiedene Fortbildungsmodule
entwickelt, die durch ein landesweites Dozententeam im Rahmen von Studientagen in Kitas umgesetzt werden können.
Mögliche Themen
Die in der Regel eintägigen Fortbildungsmodule
umfassen sowohl die Themenbereiche Vielfalt und
Partizipation als auch Genderaspekte, den Umgang mit Rassismus und Rechtsextremismus.
136
Kitas für Demokratie - Inhouse
Mögliche Themen sind:
•• „Ich versteh die Jungen nicht!“ Pädagogische
Arbeit mit herausfordernden Jungen in der Kita!
•• Mädchen spielen mit Puppen und Jungen raufen?! Gender in der Kita: Geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen und Mädchen
•• Vielfalt im Kinderbuch - Praxisworkshop
•• Kinderrechte
•• Von „mach mit“ bis „entscheide selbst“:
Partizipation in der Kita
•• Vielfalts-Check in der Kita = Stärken vom Keller
bis zum Dach
•• „Demokratie spricht viele Sprachen“ - Die Vielfalt an Sprachen in der Kita wertschätzen
•• Reiseziel Demokratie: Sich mit Kindern
gemeinsam auf den Weg machen
•• Demokratie - Mit - Wirkung: Haltung reflektieren
und stärken
•• Mein rechter Platz bleibt frei...
Rechtsextremismus
•• Das rechte Weltbild - Lifestyle mit Hakenkreuz
•• Die Kindertagesstätte als Herz in der
Nachbarschaft
Auf Wunsch schicken wir Ihnen die Broschüre mit
einer ausführlichen Beschreibung aller Themen
gerne per E-Mail zu.
Organisatorisches
Wann: Die Termine werden individuell
abgestimmt.
Kosten: 120,00 € für einen Studientag in der
eigenen Einrichtung oder in der vhs Hannover
Land mit mindestens 7 Teilnehmenden
Verfügbarkeit: Die vhs Hannover Land kann
insgesamt maximal 2 Studientage vermitteln.
Kontakt: Angela Franke (siehe Umschlag)
137
Projekte für Kindertagesstätten
und Grundschulen
Wir bieten maßgeschneiderte
Projekte für die Kinder in Ihrer
Einrichtung an. Themenbereiche können unter anderem
kindgerechte Experimente in Biologie, Chemie,
Technik oder Englisch für Kita-Kids sein. Die Inhalte sowie die organisatorischen Einzelheiten, z.
B. Veranstaltungsort, Dauer, Termine und Kosten,
werden individuell zwischen Ihnen und der vhs
Hannover Land abgestimmt.
Mathematik - Wanderausstellung
für Kitas und Grundschulen
Die eigene Mitmach-Ausstellung
athe
„MatheWerkstatt“ kann tageoder wochenweise von uns gegeneine Gebühr entliehen werden.
Kosten: 200,00 € für 1 Tag (zzgl. 0,60 €/km für die
An- und Abfahrt) oder 300,00 € für 1 Woche (zzgl.
0,60 €/km für die An- und Abfahrt; 50,00 € für den
Auf- und Abbau der Großexponate und 20,00 € für
die Versicherung). Beschädigungen der Exponate
werden durch die Versicherung abgedeckt. Nicht
darin enthalten sind fehlende Spiele oder Zubehörteile zu den Spielen oder Exponaten. Diese
sind durch den Ausleiher zu ersetzen. Zusatzmaterial für Grundschulen möglich (plus 30,00 €).
Ebenfalls buchbar ist die Kombination „Wanderausstellung MatheWerkstatt“ mit einer Projektwoche „Zauber der Mathematik“.
Weitere Sonderwünsche berücksichtigen wir gerne.
Bitte melden Sie sich bei Kerstin Euler unter
euler@vhs-hannover-land.de
138
Haus der kleinen Forscher
Die vhs Hannover Land ist
lokaler Netzwerkpartner der
Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Haben Sie Interesse
mit Ihrer Kita daran teilzunehmen? Sie können jederzeit zu Themen im naturwissenschaftlichen Bereich neu einsteigen. Das
Teilnahmeentgelt pro Teilnehmende/n beträgt
50,00 € pro Workshop.
Claudia Nicolai, Telefon 05032 9819-82,
nicolai@vhs-hannover-land.de
Netzwerkkoordinatorin:
Alexandra Igel, igel@vhs-hannover-land.de
© kids.4pictures - Fotolia.com
139
Wegweiser
Anfahrt Neustadt a. Rbge.
Veranstaltungszentrum Leinepark (VZL), Suttorfer Str. 8
vhs Weiterbildungszentrum (WBZ), Goethestr. 11/13
Mit dem PKW ist Neustadt a. Rbge. über die A2
(Abfahrt Hannover - Herrenhausen) und die B6 zu
erreichen. Neustadt a. Rbge. liegt an der Bahnstrecke
Hannover-Bremen.
VZL Neustadt
Großburgwedel
140
WBZ Neustadt
Wedemark
Wegweiser
Anfahrt Großburgwedel
vhs Geschäftsstelle, Auf dem Amtshof 8
Großburgwedel ist mit dem PKW über die A7 (Abfahrt
Großburgwedel) und mit der „Metronom“ ab Hannover
zu erreichen.
Anfahrt Bissendorf (Wedemark)
vhs Geschäftsstelle, Am Mühlenberg 15
Mit dem PKW ist Bissendorf über die A352 (Abfahrt
Langenhagen-Kaltenweide) und die A7 (Abfahrt
Mellendorf oder Burgwedel) zu erreichen. Bissendorf
liegt an der S-Bahnstrecke Hildesheim-HannoverBennemühlen.
141
Anmeldeformular - Faxvorlage
vhs Hannover Land
Telefon: 05032 9819-80
Fax-Nummer: 05032 9819-98
E-Mail: foehse@vhs-hannover-land.de
meyer@vhs-hannover-land.de
Erste Veranstaltung
Titel: _______________________________________
Nummer:________________ Beginn:______________
Zweite Veranstaltung
Titel: _______________________________________
Nummer:________________ Beginn:______________
Dritte Veranstaltung
Titel: _______________________________________
Nummer:________________ Beginn:______________
Vierte Veranstaltung
Titel: _______________________________________
Nummer:________________ Beginn:______________
Hinweise
Die Anmeldung ist verbindlich.
Bitte füllen Sie das Formular in Druckbuchstaben aus.
Sie erhalten mit Ausnahme von Langzeitfortbildungen
(siehe Seite 14 - 24) keine Anmeldebestätigung, sofern Sie
nicht Ihre E-Mail-Adresse angeben.
Wir teilen Ihnen mit, wenn eine Veranstaltung ausfällt.
Bitte überweisen Sie das Entgelt jeweils einzeln zum in der
Rechnung angegebenen Kassenzeichen.
Einen Auszug aus den Geschäftsbedingungen der vhs
Hannover Land finden Sie auf der Seite 144.
142
Anmeldeformular - Faxvorlage
Daten des/der Teilnehmer/in
Vorname
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Nachname
_ __________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Geburtsdatum
Straße (privat)
_ ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
_ ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
PLZ/Wohnort (privat)
Telefon (dienstlich)
Telefon (privat)
E-Mail
__________________________________________________________________________________________________________________________________
____________________________________________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Zahlungsweise
Rechnung an Teilnehmer/in
Rechnung an Einrichtung/Träger
__________________________________________
Straße:
_ ______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
PLZ/Ort
_ ___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
______________________________________________
Datum, Unterschrift
143
Geschäftsbedingungen
■■ Anmeldungen sind verbindlich und verpflichten in
jedem Fall zur Zahlung des Entgelts.
■■ Eine Abmeldung ist ohne Verpflichtung zur Zahlung
des Entgelts bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn ohne Angabe von Gründen möglich. Danach
ist eine Abmeldung ohne Zahlung des gesamten
Entgelts nur noch im Krankheitsfall unter zeitnaher
Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung möglich.
Anteiliges Entgelt für schon besuchte Unterrichtsstunden ist jedoch zu zahlen.
■■ Bei allen Langzeitlehrgängen (z. B. vhsConcept)
und Bildungsurlauben ist eine Abmeldung nur bis
5 Wochen vor Beginn möglich.
■■ Anmeldebestätigungen können nur bei Angabe einer E-Mail Adresse versandt werden. Anmeldebestätigungen für Bildungsurlaubsveranstaltungen zur
Vorlage beim Arbeitgeber werden Ihnen unaufgefordert zugeschickt.
■■ Bei Veranstaltungsausfall erhalten Sie eine schriftliche Mitteilung. Bei kurzfristigem Ausfall, z. B. wegen Erkrankung der Lehrkraft, erhalten Sie eine telefonische Absage.
■■ Das Entgelt wird in der Regel erst nach Beginn der
Veranstaltung in Rechnung gestellt. Die Rechnung
kann auf Wunsch auf den Träger oder die Einrichtung ausgestellt werden. Bei langfristigen Veranstaltungen sind Ratenzahlungen und/oder der Einzug
per Lastschrift möglich.
■■ Teilnahmebescheinigungen werden am Ende einer
Veranstaltung durch den Lehrbeauftragten ausgegeben. Die Höhe des zu zahlenden Entgelts wird in
der Bescheinigung genannt und kann als Nachweis
für den Arbeitgeber oder zur Verwendung bei der
Steuererklärung genutzt werden.
■■ Ihre persönlichen Daten werden elektronisch gespeichert und ausschließlich intern verarbeitet.
■■ Für alle Veranstaltungen gelten die ausführlichen
Geschäftsbedingungen der vhs Hannover Land,
einsehbar unter www.vhs-hannover-land.de. Auf
Wunsch schicken wir Ihnen diese gerne zu.
■■ Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
144
Titel:
Telefon, dienstlich:
Geburtsdatum:
_________________________________________
____________________________________________________________________________________________________________________
_ ___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________________________________________________________
Straße:
PLZ/Ort:
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________
_ _______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Einrichtung/Träger:
Datum/Unterschrift
____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ _ ___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
&
Zu den angegebenen Veranstaltungen melde ich mich verbindlich an. Mit den Geschäftsbedingungen (Seite 144) bin ich einverstanden. Nach Veranstaltungsbeginn erhalte ich eine Rechnung über die Höhe des Entgeltes, sofern keine andere Vereinbarung
getroffen wurde. Falls die Einrichtung oder der Träger das Entgelt zahlt, habe ich die Daten nachstehend angegeben. Bitte
überweisen Sie das Entgelt jeweils einzeln zum in der Rechnung angegebenen Kassenzeichen.
E-Mail:
Telefon, privat:
_ ________________________________________________________
_ ________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________________________
Beginn:
Beginn:
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Vorname:
_ ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
_ __________________________________________________________
Privatanschrift (Straße, PLZ, Ort):
Name:
Nummer:
_ ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Titel:
Nummer:
_ __________________________________________________________
Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen!
Sie erhalten eine Anmeldebestätigung nur bei Angabe Ihrer E-Mail-Adresse!
Anmeldung
Wir schicken Ihnen gerne das gesamte
Veranstaltungsangebot der
vhs Hannover Land kostenlos zu.
Anruf genügt: Tel. 05032 9819-80.
Im Internet finden Sie unser Programm unter
www.vhs-hannover-land.de
Impressum
Herausgeber: vhs Hannover Land
Verantwortlich für den Inhalt: Martin Kurth
Layout und Satz: Frank Schimmels
Zweckverband vhs Hannover Land
Suttorfer Straße 8
31535 Neustadt a. Rbge.
Telefon: 05032 9819-80
Fax:
05032 9819-98
E-Mail: info@vhs-hannover-land.de
Internet: www.vhs-hannover-land.de
Absender/in
___________________________________________________________________________________________________________________________________________
(Vor- und Nachname)
___________________________________________________________________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________________________________________________
(Straße und Hausnummer)
___________________________________________________________________________________________________________________________________________
(PLZ/Ort)
Postkarte
vhs Hannover Land
Suttorfer Str. 8
31535 Neustadt a. Rbge.
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