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Medaillenkandidaten bei der Nordischen Ski-WM

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ausgabe 1/2015
folge 37
www.sportunionooe.at
GZ 02Z034101S
Österreichische Post AG / Sponsoring
Foto: GEPA
journal der sportunion oberösterreich
Medaillenkandidaten bei
der Nordischen Ski-WM
Mit den Skispringern Jacqueline Seifriedsberger und Michael Hayböck (Bild)
hat Oberösterreich bei den Weltmeisterschaften in Falun heiße Eisen im Feuer.
Seiten 4 - 8
14
SPORTUNION-Aktion
19 100 Nachwuchscoaches
Publikumsmagneten
30 Silvesterlauf, Jännerrallye
Interview
ÖFB-Boss Windtner
Bergon Hood Jacket
Mit 150 Gramm die
wahrscheinlich leichteste
Regenjacke der Welt,
100% wasserdicht,
Nähte verschweißt.
Interspar EKZ, Helmholtzstraße 15
Atrium, Mozartstraße 7
northland-pro.com
2
wiNNer
Liebe Freunde der
SPORTUNION!
„Besonderes Augenmerk auf die
Ausbildung von Nachwuchscoaches“
Die SPORTUNION Oberösterreich ist
der starke Partner für Vereine und
Sportler/innen in Oberösterreich: 670
Vereine und 242.000 Mitglieder zählt
der Dachverband zurzeit - und er
wächst stetig weiter.
Als größter Sportdachverband im
Bundesland Oberösterreich startete das
Team der SPORTUNION Oberösterreich
wieder mit vollem Elan in das Sportjahr
2014. So war die SPORTUNION Oberösterreich gleich mit sieben Wintersportlern bei den olympischen Spielen
in Sotschi vertreten, allen voran mit
Thomas Diethart und Michael Hayböck
von der UVB Hinzenbach, die Silber im
Teambewerb der Skispringer eroberten.
Aber auch im nationalen Sportgeschehen gab es große Erfolge, so holte sich
Oberösterreichs Paradeverein, die Zehnkampf Union, bei Staatsmeisterschaften
gleich 40 Goldmedaillen.
Ebenso stand auch 2014 wieder die
Ehrenamtlichkeit im Mittelpunkt: vom
Fahrsicherheitstraining für Funktionäre
in Marchtrenk bis zur Danke-Veranstal-
tung für die Stillen Helden des Sports
mit dem Höhepunkt „Ehrenamtsgala
2014“ auf dem Kristallschiff und einem
starken Aus- und Fortbildungsprogramm
mit über 1000 Absolventen.
Für unsere Nachwuchssportler wurde weiterhin das Future Team mit 25
jungen Athletinnen und Athleten aus 12
unterschiedlichen Sportarten gefördert,
welche neben einer finanziellen Unterstützung auch in Sachen Zukunftsplanung bei Workshops von der
SPORTUNION OÖ unterstützt werden.
Zudem haben wir auch im Vorjahr
wieder viele Aktionen für Jung und Alt
durchgeführt, erwähnt seien an dieser
Stelle etwa „Brainrunnig – Bewegung
macht schlau“ oder „UGOTCHI – Kinder gesund bewegen“ (siehe Seite 29).
Eine Serie, mit der wir rund 10.500
Kinder erreicht haben, was in Zeiten
des Bewegungsmangels einen wichtigen
Impuls bedeutet. Ferner war es uns ein
Anliegen, die Vereine erneut in den
Mittelpunkt unserer Arbeit zu stellen,
unsere Vereine mit dem bestmöglichen
Service zu unterstützen und auch als
starker Interessensvertreter bei sportpolitischen Themen aufzutreten.
All das wollen und werden wir auch im
Jahr 2015 forstsetzen und noch weiter
verstärken. Ein besonderes Augenmerk
legen wir heuer auch auf die Ausbildung von Nachwuchscoaches. Deshalb
starten wir Aktion, Jahr für Jahr 100
neue Coaches auszubilden (siehe Seite
19). Denn die personelle Ausstattung
der Vereine ist neben der Infrastruktur
ein ganz wesentlicher Faktor, damit wir
auch künftig im Breiten- und Spitzensport schöne Erfolge feiern können.
Last but not least wollen wir 2015
gemeinsam auch noch mehr Impulse im
Veranstaltungssektor setzen.
So freuen wir uns auf die Herausforderungen des neuen Sportjahres.
Mit UNION-Grüßen
Euer Franz Schiefermair
INHALT
Nordische Ski-WM 4-5
Schnappschuss
6 -7
Jobchancen Jugendlicher
21
Bilanz: Linzer Sportvereine
36
Wintersportwoche 22
Mehr Platz in der Linzer Eishalle
37
Natalie Schwarz bei der Tour de Ski 8
Trendsportfest X-Mas Marmelade 23
Aus den Vereinen
Skisprung-Damen Führungswechsel bei SPORTUNION24
Kooperation im Sport mit China
41
Thema Ehrenamt 42
Das SPORTUNION Future Team 43
9
40 Jahre UJZ Mühlviertel 10
Ernährung: Power Frühstück
Ein Denkmal für Pepi Reiter 11
No LIMITS Hawaii war eine Reise wert „Stille Helden“ 44
Interview: ÖFB Präs. Windtner 14 - 15
UGOTCHI - Kinder gesund bewegen 29
Spitzensportlerehrung 45
Sport und Wirtschaft 16
Silvesterlauf in Peuerbach
30
BSO Cristall Gala 46
Bilanz Sportjahr 2014 17
Jännerrallye 31
Die Favoriten der Zeitungsleser
47
Interview: Präsident Schiefermair
18
Laufveranstaltungen in OÖ
Jahr der Sportausbildung
19
Neues Turnleistungszentrum
34
Die SPORTUNION nimmt Abschied 50
Fit mit der SPORTUNION OÖ 20
Neuer Trendsportpark 35
Terminvorschau 12 - 13
SCHOOL CHALLENGE 25
26 - 27
38 - 40
28
31 - 33
Sport- und Eventsplitter
IMPRESSUM SPORTUNION „winner“, Zeitschrift der SPORTUNION Oberösterreich; erscheint vierteljährlich, ergeht kostenlos an die
Mitgliedsvereine, Vereinsfunktionäre, Spitzensportler, gemeldete Interessenten, Ärzte, Gemeinden, Friseure und Fitnessstudios in Oberösterreich;
Inhaber / Herausgeber / Redaktion / Anzeigenteil: SPORTUNION Oberösterreich, Wieningerstraße 11, 4020 Linz, Tel. +43 (0)732 / 77 78 54,
winner@sportunionooe.at, www.sportunionooe.at; Mitarbeiter dieser Ausgabe: Marisa Leitner, Thomas Winkler, Roland Korntner (Chefredakteur); Hersteller: Friedrich VDV, Zamenhofstraße 43-45, 4020 Linz www.friedrichvdv.com
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„Paarspringen“ hat große Tradition
Michael Hayböck und Stefan Kraft sind nicht das erste österreichische Doppelpack
Michael Hayböck von der UVB Hinzenbach und der Salzburger Stefan
Kraft sind im Skisprung-Weltcup in
dieser Saison das Maß der Dinge und
träumen natürlich auch von Edelmetall bei der Nordischen WM in Falun
(18. Februar bis 1. März).
Nordische Ski-Weltmeisterschaften 2015 in Falun, das Programm
19. Februar:
Langlauf, Sprint: Damen und
Herren (klassischer Stil)
20. Februar:
Skisprung, Damen: Normalschanze
Nordische Kombination: Normalschanze + 10 km
21. Februar:
Skisprung, Herren: Normalschanze
Nordische Kombination: Teambewerb (Normalschanze + 4 x 5 km)
Langlauf, Damen: Skiathlon (7,5
klassisch + 7,5 km Freistil)
Langlauf, Herren: Skiathlon (15 km
klassisch + 15 km Freistil)
22. Februar:
Skisprung, Mixed:Normalschanze
Langlauf, Damen: Sprintstaffel
(Freistil)
Langlauf, Herren: Sprintstaffel
(Freistil)
24. Februar:
Langlauf, Damen: 10 km (Freistil)
25. Februar:
Langlauf, Herren: 15 km (Freistil)
26. Februar:
Skisprung, Herren: Großschanze
Nordische Kombination: Großschanze + 10 km
Langlauf, Damen: Staffel (4 x 5
km)
27. Februar:
Langlauf, Herren: Staffel (4 x 10
km)
28. Februar:
Skisprung, Herren: Teamspringen
Nordische Kombination: Teambewerb (Großschanze + 2 x 7,5 km)
Langlauf, Damen: 30 km Massenstart (klassisch)
1. März:
Langlauf, Herren: 50 km Massenstart (klassisch)
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Die Freunde und Zimmerkollegen setzen damit eine erstaunliche Tradition im
österreichischen Skispringen fortsetzen.
Schon mehrmals hat „ein Doppelpack“
die Szene dominiert, nicht immer waren
sich die Teamkollegen dabei aber so gut
gesonnen wie heute Hayböck und Kraft
oder vor mehr als 20 Jahren die beide
Oberösterreicher Andreas Goldberger
und Werner Rathmayr.
Andreas Goldberger (o.) und Werner Rathmayr (u.) schafften An-
Innauer – Schnabl:
fang der 90er Jahre gemeinsam den Sprung an die Skisprung-Spitze. Fotos: gepa
Für Toni Innauer war Olympia-Silber
1976 in Innsbruck hinter seinem Erzrivalen Karl Schnabl (später Arzt) eine
Niederlage, für die er sich vier Jahre
später in Lake Placid mit Gold schadlos
hielt. Beide stachen aus der großen
Mannschaft der 70er Jahre, der auch
Edi Federer, Alois Lipburger oder Willi
Pürstl angehörten, heraus. Innauer gewann 1979 in Cortina auch das allererste Weltcup-Springen.
Kogler – Neuper:
Es folgte das „Paarspringen“ von Armin
Kogler und Hubert Neuper, die sich
ebenfalls gegenseitig anspornten, im
Gegensatz zu Innauer/Schnabl aber
auch abseits der Schanzen als unzertrennliche Freunde galten. Sportlich
schaffte Pilot Kogler zwei WM-Titel und
einen Weltcup-Gesamtsieg, der heutige
Kulm-Organisator Neuper gewann je
einmal den Gesamtweltcup und die
Vierschanzentournee.
Felder – Vettori:
Unmittelbar danach drängten Andreas
Felder (heute Trainer der ÖSV-Damen)
und Ernst Vettori (Sportlicher Leiter
des ÖSV) ins Rampenlicht. Die beiden
Freunde räumten ebenfalls viele Titel
ab, so wurde Vettori Olympiasieger,
Weltmeister im Team und gewann zweimal die Vierschanzentournee, Felder
holte dreimal WM-Gold, den Gesamtweltcup und war mit 25 Einzelsiegen
bis Gregor Schlierenzauer Österreichs
erfolgreichster Weltcupspringer.
Goldberger – Rathmayr:
Die beiden Oberösterreicher von SC
Waldzell (Goldberger) bzw. UVB Hinzenbach (Rathmayr) schafften es Anfang
der 90er Jahre aus dem Schülerkader
an die Weltspitze. „Es ist einfach viel
lässiger, wenn man mit einem Freund an
die Spitze kommt“, meint Goldberger
rückblickend. Der Höhenflug Rathmayr
(6 Weltcupsiege/heute Polizist) wurde
aber 1993 bei der WM in Falun jäh gestoppt, als er Weltcupführender schwer
stürzte und nie mehr ganz nach oben
kam. „Das hat mich zuerst runtergezogen, aber dann hab‘ ich mir gedacht,
jetzt springe ich auch für ihn und habe
in Falun drei Medaillen gewonnen“,
erinnert sich Goldberger. Der heutige
ORRF-Experte holte insgesamt zweimal
WM-Gold, dreimal den Gesamtweltcup,
zweimal die Tournee und 20 Einzelsiege.
Morgenstern –Schlierenzauer:
Wie bei Innauer/Schnabl war auch das
Verhältnis dieser beiden Alpha-Tiere
nicht immer friktionsfrei, die Erfolgslisten können sich aber ebenfalls sehen
lassen. Der im Sommer zurückgetretene
Thomas Morgenstern und heuer (noch)
nicht in Hochform springende Gregor
Schlierenzauer holten Gold bei Olympia (3:1), bei Welt-Titelkämpfen (11:10),
gewannen den Gesamtweltcup (2:2), die
Tournee (1:2) und fast unzählige Einzelspringen (23:53). Bleibt derzeit nur
die Frage, in welche Regionen das Duo
Hayböck/Kraft vordringen kann.
Ein Jungpilot auf der Überholspur
Der Oberösterreicher Michael Hayböck ist endgültig
in der Weltspitze der Skispringer angekommen
Michael Hayböck ist Österreichs
Senkrechtstarter im Skisprung-Zirkus. Der Oberösterreicher schaffte
2014 seinen ersten Podestplatz, holte
in Sotschi mit der Mannschaft Olympia-Silber und feierte zu Jahresbeginn
in Bischofshofen auch seinen ersten
Weltcup-Sieg. Klar, dass der 23-Jährige auch Oberösterreichs heißestes
Eisen für die Nordische Ski-Weltmeisterschaft in Falun (18. Februar
bis 1. März) ist.
In Schweden bieten sich Hayböck auf
der Normal-, der Großschanze und im
Mannschaftsbewerb sowie möglicherweise auch noch im Mixed-Bewerb bis
zu vier Medaillenchancen. Doch die WM
ist nicht das einzige Ziel, das Hayböck
gemeinsam mit Freund und Zimmerkollege Stefan Kraft im Visier hat. „Stefan
und ich sind in guter Form und wir
werden versuchen uns gemeinsam da
vorne (an der Weltcupspitze/Anm.) breit
zu machen, um den anderen den Weg
nach vorne möglichst zu erschweren!
Wir beide, gegen den Rest der Welt, das
klingt doch cool!“, so Hayböck.
Das fliegende Hotelzimmer teilt auch die Leidenschaft für Fußball: Michael Hayböck (r.) ist ein
Fan des FC Barcelona, Stefan Kraft drückt dem
FC Bayern die Daumen. Foto: Jump & Reach
„Überwältigendes Gefühl“
Der Oberösterreicher hat 2010 in
Innsbruck im Weltcup debütiert. Wenige
Monate, nachdem er im Skigymnasium
Stams die Matura mit Auszeichnung
geschafft hatte. Dorthin war er schon
2005 übersiedelt, denn fünf Jahre
zuvor war der gebürtige Linzer, der in
Kirchberg-Thening aufwuchs, gemeinsam mit seinen Brüdern Stefan
und Alexander vom Skisprung-Virus
infiziert worden. „Die Motivation für das
Skispringen liegt vor allem in dem überwältigenden Gefühl, wenn ein Sprung
richtig gut funktioniert. Alles rundherum wird vergessen und man genießt
die wenigen Sekunden in der Luft“, sagt
Hayböck heute über die Faszination des
Sports. Das Fliegen hat es dem Junioren-Weltmeister von 2010 überhaupt
angetan, seit Herbst darf er sich offiziell
Privat-Pilot nennen.
Fan des FC Barcelona
Zu welchen Höhenflügen setzt er sonst
in seiner (im Winter natürlich sehr spärlichen) Freizeit an? „Die Zeit die bleibt,
verbringe ich überwiegend mit Familie
und Freundin, um den Kopf ein wenig
vom Skispringen frei zu bekommen.
Ansonsten nütze ich die Freizeit zum
Relaxen“, erklärte Hayböck. Zudem ist
er auch ein begeisterter Golfer. „Golf ist
wie ich finde eine sehr gute Ausgleichsportart, die sehr viele Parallelen zum
Skispringen hat.“ Und die Liebe zum
Fußball ist Hayböck, der als Knirps mit
großer Begeisterung gespielt hat, auch
geblieben. Er ist ein großer Fan des FC
Barcelona: „Mir taugt der FC Barcelona
einfach brutal, die Spieler und die Art
wie sie Fußball spielen. Deshalb fliege
ich, wenn möglich auch ein, zwei Mal im
Jahr mit meinem Bruder nach Barcelona, um mir ein Spiel im Camp Nou anzuschauen.“ Zuletzt im September. Und
dazwischen bleibt ab und auch noch
Zeit, sich mit Kraft auf der PlayStation
zu matchen: „Im Camp Nou habe ich
noch nie gegen ihn und den FC Bayern
verloren“, schmunzelte Hayböck. Mal
schauen, wie das Duell des „fliegenden
Hotelzimmers“ auf den Sprungschanzen
dieser Welt weiterläuft.
Michael Hayböck und Stefan Kraft haben das Erfolgsrezept entdeckt und in dieser Saison noch
große Ziele. Foto: Jump & Reach
Steckbrief
Name: Michael Hayböck
Geb.: 5. März 1991 in Linz
Wohnort: Thening/OÖ
Größe/Gewicht: 1,81 m/62 kg
Verein: UVB Hinzenbach
Ausbildung: Matura (mit Auszeichnung) im Skigymnasium
Stams, seitdem Heeresleistungssportler, Inhaber des Privat-Pilotenscheins
Hobbys: Golf, Fußball, Computer,
Leichtflugzeug-Fliegen
Homepage:
www.michi-hayboeck.com
Größte Erfolge, Olympia: Silber
im Silber 2014 in Sotschi; 5. und 8.
In den Einzelbewerben
Vierschanzentournee: GesamtZweiter 2014/15 (Tagesergebnisse:
2., 7., 6., 1.); Neunter 2013/14
Weltcup: Debüt am 3. Jänner
2010 in Innsbruck; 1. Podestplatz
am 16. Jänner 2014 in Wisla; 1. Sieg
am 6. Jänner 2015 in Bischofshofen; Bisher: 7 Podestplätze (1-1-5/
Stand am 20. Jänner)
7 Podestplätze (1 x 1., 1 x 2., 5 x 3.)
Junioren-WM: Gold Normalschanze 2010
Roland Korntner
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Schnappschuss
Wer Erfolg hat, der lockt natürlich auch Schulterklopfer an. Wenn dich aber
die Teamkollegen auf Schultern tragen, dann hat das einen großen Stellenwert. So geschehen und das gleich in zweifacher Ausführung in Bischofshofen, als Gregor Schlierenzauer und Co. den Gesamtsieger der Vierschanzentournee, Stefan Kraft (r.), sowie Tagessieger Michael Hayböck schulterten.
Foto: gepa
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Skisprung-Damen wieder in Topform
Österreichs Skispringerinnen präsentierten sich in der WM-Saison in guter Form: Eva Pinkeling, Daniela Iraschko-Stolz, Jacqueline Seifriedsberger (v.l.)
Nach dem Weltcup-Saisonauftakt
in Lillehammer waren die Skisprung-Damen fast einen Monat
lang ausschließlich zum Trainieren
verurteilt, doch nun geht es für die
Frauen der Lüfte Schlag auf Schlag.
Von der zweiten Station in Sapporo
(10./11. Jänner) bis zum Finale auf
dem Holmenkollen in Oslo (15. März)
stehen insgesamt elf Bewerbe sowie
die Weltmeisterschaft in Falun (ab
18. Februar) auf dem Programm. Einer
der Höhepunkte sind für Österreichs
Asse dabei natürlich die Heimspringen in Hinzenbach.
Österreichs Damen sind vor dem bereits
dritten Weltcup-Wochenende, das der
Schiklub UVB Hinzenbach um Obmann
Bernhard Zauner und der Hilfe von 400
freiwilligen Helfern am 31. Jänner/1.
Februar veranstaltet, qualitativ und
quantitativ in guter Form, wie der Blick
in die Ergebnislisten beweist. Allen
voran natürlich die Tirolerin Daniela
Iraschko-Stolz, die auch in dieser Saison
wieder konstant ganz vorne mitmischt.
Starkes Comeback
Doch auch Jacqueline Seifriedsberger
kann mit dem bisherigen Saisonverlauf
durchaus zufrieden sein. Vor allem,
wenn man bedenkt, dass die Athletin
des SC Waldzell im Dezember 2013
im Training in Hinterzarten einen
Kreuzbandriss erlitten und den Rest
der letzten Saison 2013/14 (inklusive
Olympischer Spiele) verpasst hat. Das
Comeback ist der WM-Silber- und
-Bronzemedaillengewinnerin von 2013
schon in Lillehammer Anfang Dezember
gut geglückt: „ Die Vorfreude, endlich
wieder dabei zu sein, war riesengroß.
Daher war auch die Anspannung vor
dem Start etwas mehr als sonst“, meinte Seifriedsberger nach Platz sieben.
„Speziell mein zweiter Durchgang
stimmt mich positiv für die nächsten
Weltcupspringen.“
Gelungener Japan-Tripp
Zu Recht, denn die Formkurve zeigt
stetig nach oben, nur die Konstanz
scheint nach der Verletzung noch ein
wenig zu fehlen. Nach den Plätzen
eins und zwei in einem stark besetzten
Kontinental-Cup in Nottoden (NOR) ging
es im Jänner nach Japan. Dort landete
Seifriedsberger zunächst in Sapporo auf
den Rängen vier und 24, dann in Yamagata auf Platz neun. Klar, dass die seit
20. Jänner 24-Jährige in der Heimat
das Podest anvisiert.
den, auch im österreichischen Team.
„Wir sind mit dieser Mannschaft sehr
zufrieden“, bekräftigte Neo-Damen-Trainer Andreas Felder. So hat sich neben
der Salzburgerin Chiara Hölzl in dieser
Saison auch die Vorarlbergerin Eva
Pinkelnig etabliert. Die Quereinsteigerin
durchlief keinen der üblichen ÖSV-Kader, sondern begann erst vor zwei
Jahren mit dem Skispringen. „ Dass
ich jetzt die Sportart machen kann, die
mir am meisten am Herzen liegt, ist ein
Traum“, sagte die Dornbirnerin. Mit 26
schaffte sie den Sprung in die erweiterte Weltspitze, unter anderem gelang
ihr beim Debüt in Lillehammer gleich
ein 15. Rang und später in Japan sogar
ein fünfter und ein vierter Platz. Als
Topfavoritin gilt aber wohl die Japanerin Sara Takanashi, die im Vorjahr in
Hinzenbach beide Bewerbe (jeweils vor
Iraschko-Stolz) gewinnen konnte.
Große Konkurrenz
Doch die Konkurrenz ist größer geworSara Takanashi - Fotos: UVB Hinzenbach
8
wiNNer
Nathalie Schwarz lief bei der Tour de
Ski auf den starken 20. Gesamtrang
Entgegen der ursprünglichen Planungen hat Nathalie Schwarz die
gesamte Tour de Ski der Langläufer
mit sieben Etappen zwischen 3. und
11. Jänner 2015 in drei Ländern absolviert. Aus gutem Grund. Die Athletin
der SU Raika Zwettl bewies eine super
Form bewiesen und die „Tortour“ auf
Rang 20 beendet.
Eigentlich war ja ein Ausstieg nach
den ersten Stationen in Italien vorgesehen, kommen bei der Tour de Ski
doch immense Belastungen innerhalb
kürzester Zeit auf die Langläufer zu, die
nur die wenigsten wirklich gut verkraften können. Nathalie Schwarz ist aber
im Verlauf der Tour immer besser in
Schwung gekommen, sodass sich die
Verantwortlichen des ÖSV entschlossen
haben, ihr die Chance auf das berüchtigte Finish mit der Erklimmung der
Schipiste auf die Alpe Cermis in Val di
Fiemme zu geben.
Stark auf Langdistanzen
Auf dem Weg dorthin ist es für Nathalie
Schwarz zwar auf den beiden Sprinte-
tappen nicht nach Wunsch gelaufen,
umso ansprechender waren dafür aber
die Ergebnisse in den Langdistanzrennen sowohl in der klassischen als auch
in der freien Technik. Ein erstes sehr
zufriedenstellendes Resultat erreichte
die 21-jährige Langzwettlerin mit Platz
36 im 5 km - Klassikrennen in Toblach.
Schon einen Tag später schaffte Nathalie im 15 km Skating-Verfolgungsrennen (Start gemäß Platzierung und
Zeitrückstand in der Gesamtwertung)
den Sprung auf Rang 28, was gleichbedeutend mit der Eroberung der ersten
Weltcuppunkte in der laufenden Saison
war!
Beste Weltcupplaztierung
Eine weitere Steigerung gelang am
10. Jänner in einem 5 km Klassik-Massenstartrennen. Platz 23 hieß Einstellung der bisher besten Weltcupplatzierung und weitere Aufstockung der
Weltcuppunktesammlung! In diesem
Bewerb gelang übrigens ÖSV-Kollegin
Teresa Stadlober mit Rang 6 ein echter
Überraschungscoup! Schließlich die
Schlussetappe mit dem berüchtigten
Anstieg auf die Alpe Cermis. Steigungen
von bis zu 29 % verlangen den Athleten
alles ab, brutalere Härteprüfungen sind
kaum vorstellbar. Nathalie kann ihren
konstanten Formanstieg zu einer weiteren Verbesserung im Gesamtklassement
der Tour de Ski auf Endrang 20 nutzen.
„Eine super Erfahrung“
Mit 61 wertvollen Weltcuppunkten im
Gepäck hat Nathalie Schwarz am Ende
die Heimreise angetreten! Dementsprechend zufrieden bilanziert die Zwettler
Paradesportlerin: „Die Form ist von Rennen zu Rennen immer besser geworden.
Es war eine wirklich super Erfahrung.“
Gewonnen hat die diesjährige Tour de
Ski die norwegische Langlaufkönigin
Marit Björgen vor ihren Teamkolleginnen Terese Johaug und Heidi Wenig.
Teresa Stadlober hat mit Endrang 10
eine mehr als gelungene Vorstellung gegeben, die Hoffnung auf eine Erholung
der angeschlagenen Langlaufszene in
Österreich macht. Und dazu wird auch
Nathalie Schwarz mit ihrer positiven
Entwicklung einen wesentlichen Beitrag
leisten!
Natalie Schwarz bei der Tour de Ski - Foto: Martin Pröll
wiNNer
9
Das Jubiläum des UJZ Mühlviertel
Die japanische Kampfsportart liegt voll im Trend
Ein Aushängeschilld des UJZ Mühlviertel: Daniel Allerstorfer
Das UJZ Mühlviertel besteht seit 40
Jahren und kann auf sensationelle
Erfolge zurückblicken. Auch heuer
möchte das UJZ Mühlviertel so viele
Aktive als möglich zum Kämpfen zu
bewegen.
Dazu gehört auch das Bestreiten der
Mannschaftswettkämpfe in diversen
Ligen. So wird das UJZ Mühlviertel auch
heuer wieder mit jeweils einer Mannschaft die Bundesliga 1, die Bundesliga
2, die Landesliga A bei den Männern bestreiten. Die Damenmannschaft wird die
OÖ Landesliga sowie eine Schülermannschaft die OÖ Schülerliga bestreiten.
Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums
des UJZ Mühlviertel haben wir uns mit
dem Judo-Landesreferent und Trainer Ernst Hofer über den Kampfsport
unterhalten.
Wie können wir uns die Aufgaben des
Landesreferenten und Nationaltrainers für Judo vorstellen?
Hofer: „Ich bin seit Jänner 2014
Nationaltrainer der U21 Damenmannschaft und bin in dieser Funktion ca. 120
Tage im Jahr vornehmlich an Wochenenden zu diversen Meisterschaften
und Trainingslagern unterwegs. Des
Weiteren bin ich seit Anfang Dezember
Assistenztrainer am Olympiastützpunkt
Linz an dem das Schulmodell des BORG
Honauerstrasse trainiert. Daneben bin
ich auch noch Trainer im Verein UJZ
Mühlviertel in dem ich auch an der
Basis arbeite und Anfängertraining
leite. Somit bin ich in allen Facetten des
10
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Judosports vertreten und kenne die
Besonderheiten einer jeden Alters - und
Leistungsstufe. Meine Hauptaufgabe als
Landesreferent ist neben dem Kontakt
halten zum SPORTUNION Team, das
organisieren und leiten von Kindertrainingslagern und der SPORTUNION
Landesmeisterschaften.“
Wie gut ist der Judosport in Oberösterreich aufgestellt?
Hofer: „Oberösterreich ist im Judosport sehr breit aufgestellt und verfügt
über viele Vereine. Viele Bundesländer
beneiden uns um unsere gut funktionierenden Ligabewerbe. Diese breite
Masse schlägt sich in weiterer Folge auf
die Leistungen im Einzelbewerb nieder.
Nichts desto trotz müssen wir weiter
hart arbeiten und die Kräfte bündeln
um weiter erfolgreich zu sein. Stillstand
bedeutet Rückschritt.“
Wie hoch ist das Verletzungsrisiko
beim Kampfsport Judo?
Hofer: „Der Judosport ist nicht mehr
und nicht weniger verletzungsanfällig
wie eine andere Sportart mit Ausnahme
von Schach ;) Wichtig ist natürlich das
richtige erlernen und anwenden der
Techniken um somit meinen Gegner
nicht zu verletzen. Dies setzt neben den
körperlichen Voraussetzungen auch
eine geistige Einstellung voraus. Der
Trainer trägt hier eine große Verantwortung um diese Fähigkeiten im Training
auszubauen, bzw. die richtige Auswahl
in Punkto Stärke der Turniere zu finden.“
Wie wichtig ist es Kinder- und Jugendliche für diesen Sport zu begeistern?
Hofer: „Ich glaube neben den vielfältigen Bewegungserfahrungen die diese
Sportart bereithält vor allem die Vermittlung verschiedener Werte wie Disziplin, Respekt, Höflichkeit, und vieles
mehr ein wesentlicher Grund dafür ist,
warum viele Eltern ihre Kinder zu uns
schicken. Durch die Regeln im Judo wird
Raufen und Rangeln in Bahnen gelenkt,
der Übermütige wird gebremst und der
etwas schüchterne gestärkt.“
Welchen Tipp hast du für interessierte Kinder, die vielleicht einmal in die
Sportart hinein schnuppern möchten?
Hofer: „Auf der Homepage des Judo-Landesverbandes (www.judo-ooelv.
at) sind alle Vereine aufgelistet, da ist
sicher einer in deiner Nähe. Ebenso ist
die Homepage des Österreichischen
Judoverbandes (www.oejv.com) zu empfehlen. Mutig sein, hingehen anschauen
und mitmachen.“
Die SPORTUNION OÖ ist für mich...
„...eine Sportfamilie die ein breites
Sportangebot anbietet und fördert, darüber hinaus aber auch den Leistungssport nicht vergisst.“
Weitere Informationen zum
Kampfsport Judo sind unter
www.ujz.at zu finden.
Ein Denkmal für Pepi Reiter
Die Umbenennung der Niederwaldkirchner SHS-Halle in die Josef-Reiter-Halle brachte Anfang November
2014 zahlreiche Gäste nach Niederwaldkirchen. Pepi Reiter dankte seinen Wegbegleitern im Judosport und
sah seine Schützlinge einen ungefährdeten 10:4-Bundesligasieg über PSV
Salzburg erkämpfen.
Dankeshymnen, emotionale Rückblicke und jede Menge Lokalprominenz.
Vor über 300 Gästen und Zuschauern,
darunter auch SPORTUNION OÖ-Präsident Kons. Franz Schiefermair,
Bezirkshauptfrau Hofrätin Dr. Wilbirg
Mitterlehner, SPORTUNION Bezirksobmann Hubert Hartl sowie Vertreter
der Raiffeisen-Bank., wurde dSporthauptschulhalle in Josef-Reiter-Halle
unbenannt. Genau 30 Jahre nachdem
Pepi mit Bronze in Los Angeles für die
erste österreichische Olympia-Medaille
im Judo gesorgt hatte. Ihm zu Ehren
kamen auch Langlauf-Olympiasieger
Christian Hoffmann in Begleitung seiner
Mutter und Hoffmanns Neffe Alfons
Dorfner.
Rückblick auf die Anfänge
Mit Erzählungen, Bildern und Videos
wurde die Entstehungsgeschichte des
UJZ Mühlviertel und die sich darin
wiederfindende Bedeutung der Niederwaldkirchner Halle aufgerollt. Durch die
Schilderungen der Hürden und Widerstände, die während der Urzeit des 1978
gegründete Judo-Zentrums zu überwin-
„Diese Halle war damals der
große Wunsch der erfolgreichen Staatsliga-Mannschaft und gab dem Verein
ein Zuhause“
Franz Haugeneder
(UJZ-Präsident)
den waren – von Trainings in Gasthäusern sowie das stete Aus- und wieder
Einräumen von Klassenzimmern war
die Rede – wurde der jungen Generation
zudem ins Bewusstsein gerufen, welche
Privilegien ihr durch die geschaffenen
v.l.n.r. UJZ-Präsident Franz Haugeneder, SPORTUNION OÖ-Präsident Franz Schiefermair, Josef
Reiter und Hubert Hartl - Foto: Fidler
Voraussetzungen zuteil werden.
Reiter selbst dankte in seiner Rede den
zahlreichen Wegbegleitern, angefangen
bei seinen Vereinskollegen.
Saisonende mit Platz fünf
Für den sportlich würdigen Rahmen
sorgte im Anschluss die Bundesliga-Mannschaft des UJZ, die in der
„Auch wenn ich von einer
großen internationalen
Meisterschaft heimgekehrt
bin, haben sie mir im Training keinen Zentimeter
geschenkt. Ich musste mich
jedes Mal wieder aufs Neue
beweisen. Ohne sie hätte
ich es niemals dorthin geschafft“
gen“, dachte der sportliche Leiter, Peter
Scharinger, bereits an die kommende
Saison.
Große Ziele für 2015
„Dann kann es nichts Schöneres für uns
geben, als nächstes Jahre zu versuchen, den Galaxy Tigers Wien den Rang
abzulaufen“, schloss Pepi Reiter, der die
diesjährige Bundesliga-Saison als einen
„Tiefpunkt“ bezeichnete. Mit dem Sieg
über PSV schoben sich die Mühlviertler zwar noch vorbei an OÖ-Rivalen
Multikraft Wels und Vienna Samurai an
die fünfte Stelle. Das Final Four, das die
Tigers gewannen, wurde aber erstmals
in der Klub-Geschichte verpasst. Immerhin durfte sich Daniel Allerstorfer mit
starken Grand-Prix-Leistungen - Dritter
in Astana, Zweiter in Tashkent
und Fünfter in Abu Dhabi (Grand Slam)
trösten.
Pepi Reiter
letzten Grunddurchgangsrunde einen
ungefährdeten 10:4-Heimsieg über
PSV Salzburg einfuhr. Der 5:2-Pausenpolster wurde ausgenützt, um bis auf
Schweden-Legionär Marcus Nyman alle
anderen Kämpfer zur Halbzeit durchzuwechseln. „So ein Zwischenstand ist die
ideale Gelegenheit, um möglichst vielen
die Chance zu geben, sich auf dieser
Ebene zu präsentieren und aufzudrän-
wiNNer
11
Hawaii war eine Reise wert
Der IRONMAN, zahlreiche Side Events und unzählige Sehenswürdigkeiten
musste aufgrund des großen Ansturms
mehrmals nach hinten verlegt werden.
SPORTUNION-OÖ-Redakteurin Marisa Leitner bewältigte die Strecke bei
starker Strömung in 1:20 Stunden und
kam damit im guten Mittelfeld der Athleten aus dem Wasser.
Einmaliger Laufbewerb am Ali‘i Drive
- Der Path Run
Nur einen Tag danach stand der „Path
5 & 10 Km Run“ auf dem Programm.
Spürbar ist hier der deutliche Unterschied zu europäischen Events. Im
Vordergrund stand das Bewältigen der
Strecke für viele Athleten. Nicht der
individuelle Ehrgeiz und die Jagd nach
Bestzeiten zählt, sondern das Finishen
des Bewerbes. Auch hier starteten zwei
Österreicher, darunter Niklas Keller und
Marisa Leitner über die fünf Kilometer
Distanz unter der sengenden Hitze entlang des hügeligen Ali Drive.
Hawaii ist nicht nur eine paradisische
Insel mit vielen Möglichkeiten, sondern auch die berühmten IRONMAN
World Championchips werden traditionell im Oktober auf der Insel „Big Island“ veranstaltet. Schon eine Woche
vor der großen Veranstaltung bieten
die Organisatoren zahlreiche Side
Events an, die zu einem Großteil der
lokalen Community zu Gute kommt
und mit deren Einnahmen Projekte
vor Ort finanziert werden.
Neben den zusätzlichen Bewerben treffen sich die Athleten fast täglich beim
Pier von Kailua Kona um schwimmen zu
gehen. Als Motivation steht ein „Coffee
Boat“ entlang der Schwimmstrecke um
die Frühschwimmer mit Kona-Coffee zu
belohnen.
Ho‘ala IRONMAN Training Swim
3,8 km auf der originalen Strecke
Den Auftakt der Rahmenveranstaltungen machte am 4. Oktober 2014,
eine Woche vor dem IRONMAN Hawaii
der Bewerb „Ho‘ala IRONMAN Training
Swim“. Auf der original 3,8 Kilometer
langen Schwimmstrecke des IRONMAN
Hawaii stürzten sich die Athleten in
der Früh in die Fluten. Die Startzeit
12
wiNNer
IRONKIDS Keiki Dip‘n Dash Triathlon
und Parade der Nationen
Auch für die jüngsten Athleten wurde
einiges beim Kids-Triathlon geboten.
Bei einem starken Starterfeld schaffte
es der Österreicher Niklas Keller in
seiner Altersklasse aufs Podest. Abends
zogen die Langdistanzstars mit einer
Flagge bei der Nationenparade ein. Die
ein oder andere Gruppe hatte sich für
diesen Auftritt etwas ganz besonderes
überlegt um das Land bestmöglich zu
repräsentieren.
Ein freizügiger Lauf in Unterwäsche Der „Underpant Run“
Am Mittwoch vor dem Höhepunkt der
Langdistanzsportler fand der „Underpant Run“ statt. Tausende Sportler versammeln sich am Pier von Kailua Kona
und zogen in Unterwäsche entlang der
Promenade. Der „Underpant Run“ zieht
die ersten Europäischen Triathleten etwas durch den Kakao. Im „Surferparadis
Hawaii“ fielen die Europäer mit knappen Badehöschen auf – dieser Event
erinnert humoristisch daran und zieht
jährlich mehr Teilnehmer an. Hinter
einem „Vorturner“ werden entlang der
Strecke Sportübungen bewältigt. 2014
wollten die Veranstalter einen Eintrag
in das Guiness Buch der Rekorde für
„Die meisten Menschen in Unterhosen“
schaffen – verfehlten ihr Ziel allerdings
um ein paar Teilnehmer.
Dinge die man auf Big Island nicht
verpassen sollte
Eine Fahrt zum höchsten Berg der Welt,
dem Mauna Kea, mit bunten Fischen,
Schildkröten und Delphinen in der
Kealakekua Bay schwimmen, ein Besuch
beim „Green Sands Beach“ mit einem
Klippensprung vom südlichsten Punkt
der Insel, Surfen beim Magic Sands
Beach, ein Besuch beim Markt am Ali‘i
Drive, eine Wanderung über die steilste
Straße Amerikas im Waipo Valley und
vieles mehr. Die Vielfalt der Insel hat für
jeden etwas zu bieten.
Union-Athlet Leitner brillierte beim
IRONMAN als bester Amateur
Damit gibt sich der Linzer aber nicht zufrieden, er will in die Weltspitze
„Hawaii ist das Mutterland
des IRONMAN, dort starten
die Weltbesten. Stell dir vor,
du spielst mit David Beckham Fußball. Unmöglich. Im
Triathlon kannst du dich mit
den Besten messen.“
Stefan Leitner
(Union Sport Linz)
Linzer Amateur erreicht
Spitzenplatzierung bei den legendären
Weltmeisterschaften in Hawaii
Der Traum begann genau vor einem
Jahr in Florida wo sich Stefan Leitner
für die IRONMAN Weltmeisterschaften
in Hawaii qualifizierte. Mit dem Ziel
sich mit den besten der Welt zu messen
und weitere Erfahrungen zu sammeln
trat der Union Sport Linz-Athlet am 11.
Oktober 2014 zum zweiten Mal die Reise
zu den IRONMAN World Championship
in Kona (Hawaii) an. Sein langfristiges
Ziel ist es ganz vorne mitzumischen und
eine Platzierung auf dem Podest in seiner Altersklasse zu erreichen. Dass er
sich schon heuer den prestigeträchtigen
„Damit habe ich mich selbst
überrascht – der Titel war
für heuer nicht eingeplant“
Stefan Leitner
(Union Sport Linz)
Titel „Bester Age Grouper Österreichs“
holen würde hätte der junge Linzer
nicht gerechnet.
IRONMAN 3,8-180-42,195 Kilometer
Stefan Leitner ist bei dem legendären
Bewerb 3,8 Kilometer durch das unruhige pazifische Meer geschwommen,
180 Kilometer auf dem Rad gegen die
berüchtigten Winde Hawaiis angetreten
und letztendlich 42,195 Kilometer gelaufen. In nur 9:28:34 Stunden erreichte
er als gesamt 130. von insgesamt 2187
Startern und „bester Amateur Österreichs“ das Ziel.
Amateur bedeutet bei den Weltmeisterschaften, dass er anders als Profisportler mit der Teilnahme an einem Triathlonbewerb nicht sein Geld verdient,
sondern selbst für alle Kosten die der
Sport mit sich bringt aufkommen muss.
Mit einer rot-weiß-roten Flagge und
einem Foto seiner Frau Marisa ließ er
sich von den zahlreichen Zusehern beim
Zieleinlauf feiern.
Ohne Fleiß kein Preis
Neben seiner Bürotätigkeit als strategischer Projektleiter einer Bank und
Inhaber des größten Triathlonportals
Österreichs (www.trinews.at) steht in
der Freizeit viel Training am Programm.
Mehrmals wöchentlich schnürt er um
05:30 Uhr frühmorgens seine Laufschuhe oder springt spätabends noch
ins Schwimmbecken um noch ein paar
Bahnen zu ziehen. Für ihn ist der Sport
eine Leidenschaft und ein hervorragender Ausgleich zum Berufsleben.
Eines ist für Leitner bereits klar: Er
möchte sich für die Weltmeisterschaften 2016 wieder qualifizieren und behält
die Podestplätze im Auge.
Steckbrief
Name: Stefan Leitner
Geburtsdatum: 26.01.1980
Sternzeichen: Wassermann
Bundesland: Oberösterreich
Verein: Union Sport Linz
Größte Erfolge: Zweifache
Qualifikation und Teilnahme an der
Triathlon Langdistanzweltmeisterschaft IRONMAN Hawaii
Lieblingsspeisen: Kaiserschmarrn,
und Fischgerichte
Sport: Schwimmen, Radfahren,
Laufen, Langlaufen, Wandern, etc.
Lieblings Musik-Playlist vor
einem Triathlonbewerb:
- Out of control - U2
- An Tagen wie diesen - Toten Hosen
- Magnificent - U2
- Island Style - John Cruz
wiNNer
13
ÖFB-Boss Windtner: „Kurs stimmt
Der Präsident über die starke Bilanz 2014, die Chancen in der EM-Qualifikation, den
allen Ebenen so konsequent weiterarbeiten wie bisher. Im Nachwuchs werden
wir alle Anstrengungen unternehmen,
um das Qualitätsniveau, das in unseren Landesausbildungszentren und
Akademien herrscht, zu halten. Denn
das ist die Voraussetzung, dass wir den
Anschluss an das Top-Niveau in Europa
noch mehr finden. Und auch beim
Nationalteam wollen wir diesen Kurs der
nachhaltigen Arbeit so fortsetzen, dass
wir damit die notwendigen Resultate
sichern können.“
Seit sechs Jahren steht mit Leo
Windtner nun schon ein Oberösterreicher an der Spitze des Österreichischen Fußball Bundes (ÖFB), im Jahr
2014 durfte sich der ehemalige
Präsident der SPORTUNION Oberösterreich (1989 bis 1996) über das
erfolgreichste Jahr seiner Amtszeit
freuen und der Ausblick auf das Jahr
2015 ist positiv: Die Qualifikation zur
Europameisterschaft 2016 in Frankreich ist das ganz große Ziel, doch
daneben stehen auch andere, große
Aufgaben ins Haus wie etwa die Teilnahme an der U20-Weltmeisterschaft
in Neuseeland. Im Interview mit
Roland Korntner spricht der 64-Jährige über die Ausgangsposition in der
EM-Qualifikation, den in Wien stattfindenden UEFA-Kongress, die Präsidentenwahl des Weltverbands FIFA,
die Nations League, aber auch über
die SV Josko Ried und den LASK.
Österreichs Fußball-Nationalteams
von Damen und Herren und aller
Altersklassen haben 2014 gleich 75
Prozent ihrer Spiele nicht verloren
und 55 Prozent sogar gewonnen. Gibt
es an dieser Bilanz etwas auszusetzen?
LEO WINDTNER: „Das ist sicherlich
eine der besten Bilanzen der letzten
Jahrzehnte und wirklich ein berechtigter Anlass zur Freude. Allen voran befindet sich das Nationalteam, eindeutig die
Lieblingsmannschaft der Österreicherinnen und Österreicher, wie 225.000
Zuschauer bei fünf Heimspielen und
14
wiNNer
die stets tolle Gänsehaut-Stimmung im
Happel-Stadion beweisen, auf einem
guten Weg in Richtung Qualifikation für
die Europameisterschaft in Frankreich.
Das ist das Sahnehäubchen, wiewohl ich
nicht oft genug darauf hinweisen kann:
Wir sind auf einem guten Weg, aber
noch lange nicht am Ziel. Wir haben
erst vier von zehn Qualifikationspartien
bestritten.“
Die Ausgangsposition ist aber sehr
gut, oder?
„Ja. Die Tabellenführung mit zehn
Punkten ist ein Geschenk für die österreichische Fußball-Familie, aber wir
müssen den Ball flach halten, am 27.
März geht es in Vaduz gegen Liechtenstein weiter.“
Ihre Erkenntnisse aus dem Jahr
2014?
„Dass der Kurs nicht nur für das Nationalteam stimmt. So haben wir uns mit
Platz drei bei der U19-EM nach 2007
und 2011 wieder für U20-Weltmeisterschaft, die 2015 in Neuseeland stattfindet, qualifiziert. Insgesamt sind alle
Nachwuchs-Nationalteams gut aufgestellt und gut betreut. Das gilt auch für
die Frauen, wo sich die U17 und die U19
für die Eliterunde EM-Qualifikation, die
jeweils im April ausgetragen werden,
qualifiziert haben.“
Welche Erwartungen haben Sie an
2015?
„Es steht eine Vielzahl an Höhepunkten
ins Haus und ich erwarte, dass wir auf
Ein ewiges Thema ist die WM 2022 in
Katar, das uns wohl auch
nächstes Jahr begleiten wird. Wie ist
Ihr Zugang dazu?
„Wenn nicht wirklich valide Rechtstitel
ans Licht kommen, in denen kriminelle
Tatbestände wie Betrug oder Bestechung bewiesen werden, sehe ich keine
Chance, die Entscheidung für Katar umzudrehen. Es muss ehestens endgültig
geklärt werden, ob es bei Katar bleibt
und wenn ja, wann gespielt wird. Denn
das Thema ermüdet, vor allem uns in
Europa, weil sich keinerlei Lösungsansätze zeigen.“
Es macht der Weltverband FIFA,
höflich ausgedrückt, derzeit keine
glückliche Figur. Erst unlängst hat
UEFA-Generalsekretär Gianni
Infantino gesagt, ‚wir haben
eigentlich alle die Nase ziemlich voll‘.
Eine nachvollziehbare Aussage?
„Europa ist gerade von der Terminfindung für eine WM in Katar am
massivsten betroffen. Daher ist es
verständlich, dass man hier endlich Zugänge für Lösungen herbeiführen will.
Grundsätzlich wäre es wichtig, dass die
FIFA sich in ihrem Image wieder besser
darstellt.“
Die FIFA wählt im Mai 2015 auch
einen neuen Präsidenten. Haben die
Gegenkandidaten zu Amtsinhaber
Joseph Blatter, also die Herren Ali Bin
Al-Hussein, David Ginola und Jerome
Champagne, eine Chance?
„Nach dem derzeitigen Stand der
Dinge wird es sehr schwer für diese
Kandidaten, sich gegen Joseph Blatter
durchzusetzen.“
nicht nur für das Nationalteam“
EFA-Kongress in Wien, die FIFA-Wahl, die Nations League und den Fußball in OÖ
Kann der europäische Verband UEFA
kurzfristig noch einen aussichtsreichen Kandidaten
aufstellen?
„Präsident Michel Platini hat sich ganz
klar selbst aus dem Rennen genommen,
er wird nicht kandidieren. Ob die UEFA
selbst noch einen Kandidaten aufstellt,
ist offen. Aber wer gibt sich her, um
möglicherweise nur als Zählkandidat
aufzuscheinen?“
Wien steht von 23. bis 25. März als
Gastgeber des UEFA-Kongresses
im Mittelpunkt des Europäischen
Fußballs. Wie bekommt man so einen
Kongress?
„Zunächst einmal ist das ein tolles
Ereignis, das eine große Wertschätzung für den österreichischen Fußball
bedeutet. Bekommen haben wir den
Kongress, weil die UEFA die Arbeit des
ÖFB zu schätzen weiß, weil sehr gute
persönliche Beziehungen bestehen, weil
sich Österreich und Wien als Gastgeber
gerade mit der EURO 2008 einen exzellenten Ruf verschafft haben. Und weil
alle gerne nach Wien kommen.“
Gibt es besondere Agenden, die auf
dem Programm stehen werden?
„Natürlich die Wiederwahl von Platini
als Präsident und das Thema der Nations League.“
Ein gutes Stichwort, was darf man
sich darunter vorstellen?
„Die Anzahl der Freundschaftsspiele
wird stark reduziert, dafür wird ab 2018
dieser Wettbewerb ausgespielt, bei dem
um Auf- und Abstieg aus den Divisionen
A bis D geht, zudem werden auch einige
Tickets für die Europameisterschaft
über dieses Turnier vergeben. Und
durch eine zentrale TV-Vermarktung
besteht die Chance, zusätzliche
Einnahmen zu lukrieren.“
Freundschaftsspiele wie im
November gegen Brasilien, das ja ein
großes Fußballfest war, wird es dann
nicht mehr geben?
„Doch. Es wird weiter Einzeltermine
geben, damit auch solche Spiele noch
möglich sind.“
Letzte Frage: Wie sind Sie mit demFußball-Geschehen in Oberösterreich
zufrieden?
„Es ist erfreulich, dass Oberösterreich
mit über 1600 Nachwuchs-Mannschaften der stärkste Verband in Österreich
ist. Hut ab, das passt. Ich glaube, dass
die SV Josko Ried trotz des Durchhängers zu Saisonstart eine gute Arbeit
leistet und jetzt wieder die Chance auf
einen Europacup-Platz hat. Es ist den
Riedern zu wünschen, dass sie diesen
Platz erreichen. Und beim LASK kann
ich nur alles Gute wünschen, dass der
Aufstieg gelingt. Fußball Österreich
würde den LASK sehr gerne wieder in
der Bundesliga sehen. Aber es ist wie
beim Nationalteam: Der Grundstein
wurde gelegt, aber das Ziel ist noch
nicht erreicht.“
Leo Windtner mit ÖFB-Teamkapitän David
Alaba. Foto: GEPA
Fußball:
Höhepunkte 2015
27. März 2015: Liechtenstein –
Österreich (EM-Qualifikation)
31. März: Österreich – Bosnien-Herzegowina (Freundschaftsspiel)
27. Mai: Europa-League-Finale in
Warschau
30. Mai bis 20. Juni: FIFA
U20-Weltmeisterschaft in Neuseeland (mit Österreich)
3. oder 4. Juni: ÖFB Samsung
Cup, Finale in Klagenfurt
6. Juni: Champions-League-Finale
in Berlin
14. Juni: Russland – Österreich
(EM-Qualifikation)
15. - 17. Juli: 1. Runde des ÖFB
Samsung Cups 2015/16
24. – 26 Juli: Auftakt zur Bundesliga und Ersten Liga
5. September: Österreich – Republik Moldau (EM-Qualifikation)
8. September: Schweden – Österreich (EM-Qualifikation)
9. Oktober: Montenegro – Österreich (EM-Qualifikation)
12. Oktober: Österreich - Liechtenstein (EM-Qualifikation)
Leo Windtner mit ÖFB Trainer Marcel Koller - Foto: GEPA
wiNNer
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Der Doppelpass zwischen Sport und
Wirtschaft soll intensiviert werden
v.l.: DDr. Paul Eiselsberg, Felix Großschartner, LR Dr. Michael Strugl, Lukas Zeller und Mag. Ing.
Wolfgang Mayer. Foto: Alfred Reiter
Auf Initiative von Wirtschafts- und
Sport-Landesrat Dr. Michael Strugl
möchte das Sportland Oberösterreich
das Thema Sportsponsoring verstärkt
in das Blickfeld rücken und nachhaltig
verfolgen. Die Initiative „Sportsponsoring“ soll die Kooperation zwischen
Sport und Wirtschaft weiter stärken.
Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern wie die USA oder auch Deutschland verfügt (Ober-)Österreich
noch keine ausgeprägte „Kultur des
Sportsponsorings“.
Drei Arten von Sponsoring:
- Sponsoring von Einzelsportlern
- Sponsoring von Mannschaften, Vereinen oder Verbänden
- Sponsoring von Sportevents
Sport ist enormer Wirtschaftsfaktor
Nach einer Studie der SportsEconAustria beträgt die Bruttowertschöpfung
des österreichischen Sports im engeren
Sinn (Betrieb von Sportanlagen, Trainern, sonstige Dienstleistungen sowie
alle für die Sportausübung erforderlichen Inputs wie Sportartikelherstellung und –handel) in Summe 5,6 Milliarden Euro – das sind immerhin 2,55 %
der gesamten österreichischen Bruttowertschöpfung. Zählt man weitere
Güter und Dienstleistungen mit Sportbezug dazu (Sportstättenbau, Sportberichterstattung, Sportwetten, Verkehr
zu und von Sportstätten ...), spricht man
von Sportwirtschaft im weiteren Sinn
mit einer Bruttowertschöpfung von 16,4
Milliarden Euro – dies entspricht stolzen
7,49 % der österreichischen Bruttowertschöpfung.
16
wiNNer
Sportsponsoring ist im Vormarsch
Sportsponsoring ist für einen Großteil
von Unternehmen in Österreich das
zweitwichtigste Kommunikationsmittel
nach Öffentlichkeitsarbeit und Public
Relations. Das unterstreicht auch die
aktuelle IMAS-Umfrage zum Thema
Sportsponsoring in Oberösterreich
nachhaltig. „Sportsponsoring ist die beliebtestes Plattform, liegt mit Abstand
vor anderen Sponsoringformen. Und
dennoch ist auch sehr deutlich ersichtlich: Es gibt noch viel Potenzial. Es gilt,
Sportsponsoring zu professionalisieren,
strategisch und strukturiert zu bearbeiten, um für Unternehmen und Sport
eine Win-Win-Situation zu schaffen“,
betont LR Dr. Michael Strugl.
Sportsponsoring zahlt sich aus
Rund sieben von zehn Oberösterreichern (72 %) denken bei Sponsoring
spontan an die Förderung von Sportlern, Mannschaften, Sportvereinen oder
Sportverbänden. Auf einer weiteren
Ebene folgen mit deutlichem Abstand
das Sozialsponsoring (22 %) und das
Kultursponsoring (20 %). Insgesamt
zeigt sich, dass Sportsponsoring auch
unter den nicht besonders sportinteressierten Personen funktioniert und
wahrgenommen wird. Beinahe vier
von fünf Befragten (78 %) haben den
Eindruck, dass Sportsponsoring zu einer
Image-Verbesserung für das Unternehmen führt, und Sportsponsoring sich
auszahlt (82 %).
Schwierige Sponsorensuche
Knapp jeder zweite Leistungssportler
wird bereits durch ein Unternehmen
finanziell unterstützt. Von diesen ist die
Mehrheit der Sportler sogar explizit auf
das Sponsoring angewiesen, um dem
Leistungssport nachgehen zu können.
Die Mehrheit der Leistungssportler sind
überzeugt dass sich Sportsponsoring
für ein Unternehmen auszahlt.
Allerdings verläuft die Suche nach
einem Sponsor nicht immer mühelos:
Beinahe alle Leistungssportler empfinden diese als schwierig.
In den Augen der Sportler eignet sich
Sportsponsoring für Unternehmen vor
allem für zwei Ziele: Um Sportler und
Vereine zu unterstützen und um das
Image des Unternehmens aufzuwerten.
Auf einer weiteren Ebene folgen die
Bekanntheitssteigerung des Unternehmens sowie die Bewerbung eines
konkreten Produkts.
Steigerung des Bekanntheitsgrades
Drei Viertel der befragten Unternehmer
nutzen Sportsponsoring bereits als
Kommunikationsinstrument. Sportsponsoring belegt dabei den Spitzenplatz,
gefolgt von Sponsoring im Sozial- und
Kulturbereich. Es sprechen vor allem
zwei Gründe für ein Sportsponsoring:
Die Steigerung des Bekanntheitsgrades
sowie die Regionalität. Weitere Aspekte
umfassen Image-Gewinn, Kundenbindung, sowie Sportförderung. Die
Haupthindernisse, Sportsponsoring zu
betreiben, sind die Kosten sowie der
Streuverlust.
Leistung und Gegenleistung
Dem Wirtschaftslexikon Gabler nach
ließe sich der Begriff wie folgt definieren: „Sponsoring bedeutet die Planung, Organisation, Durchführung und
Kontrolle sämtlicher Aktivitäten, die mit
der Bereitstellung von Geld, Sachmitteln, Dienstleistungen oder Know-how
durch Unternehmen und Institutionen
zur Förderung von Personen und/oder
Organisationen in den Bereichen Sport,
Kultur, Soziales, Umwelt und/oder den
Medien, unter vertraglicher Regelung
der Leistung des Sponsors und Gegenleistung des Gesponserten verbunden
sind, um damit gleichzeitig Ziele der
Marketing- und Unternehmenskommunikation zu erreichen.“ (Springer Gabler,
www.wirtschaftslexikon.gabler.de, o.J.)
„Die Rahmenbedingungen können in
Oberösterreich nicht schlecht sein“
LH Pühringer und Sportlandesrat Strugl zogen zufrieden Bilanz über das Jahr 2014
Para-Kanute Mendy Swoboda - Foto: GEPA
Die Silbermedaillen für Michael Hayböck und Thomas Diethart (beide UVB
Hinzenbach) im Mannschaftsspringen
der Olympischen Spiele in Sotschi war
natürlich aus oberösterreichischer
Sicht DAS Highlight des Sportjahres
2014, doch auch darüber hinaus gab
es viele Erfolge zu feiern.
Etwa WM-Gold durch Kanute Mendy
Swoboda. Oder EM-Silber für die Tischtennis-Damen mit „Susi“ Liu Jia, Solvia
Polcanova, Amelia Solja und Li Quianbing. Oder EM-Bronze durch Schwimmerin Lisa Zaiser, dazu 160 Staatsmeistertitel sowie mit Ina Huemer, Philipp
Kronsteiner (beide Leichtathletik),
Lena Kreundl, Sebastian Steffan (beide
Schwimmen) und Philipp Horwath
(Triathlon) fünf oberösterreichische
Teilnehmer bei den Olympischen Jugendspielen in Nanjing.
Gezielte Förderung
„Der Beweis, dass die Rahmenbedingungen für den Sport in Oberösterreich
nicht so schlecht sein können“, betonte
Landeshauptmann Josef Pühringer bei
der jährlichen Bilanz-Pressekonferenz.
Und eine Bestätigung des eingeschlagenen Wegs. „Wir setzen auf die gezielte Förderung von Mannschaften und
Einzelsportlern sowie der Trainings- und
Leistungszentren“, erklärte Pühringer.
„Wir wollen unsere Sportler auf ihrem
Weg an die Spitze optimal begleiten,
denn wir brauchen Top-Athleten, sie
sind wichtige Vorbilder und Botschafter,
die die Kinder und Jugendlichen zum
Sport animierten“, so Pühringer.
Prävention im Mittelpunkt
Er hat die Sport-Agenden zwar vor mittlerweile fünf Jahren abgegeben, aber
immer ein offenes Ohr für die Wünsche
der Verantwortungsträger. Auch, weil
er als Gesundheitsreferent auf Vorbeugung setzt und „Prävention bedeutet zu
einem wesentlichen Teil Bewegung und
Sport.“ Dem kann sich Michael Strugl
nur anschließen, weil auf Bundesebene
zu wenig weitergeht, wird es in Oberösterreich 2015 einen „Plan B für die
tägliche Bewegungseinheit geben“, so
der Sportlandesrat. Diese wird in „enger
Zusammenarbeit mit Vereinen, Schulen
und Eltern“ umgesetzt, so Strugl.
Olympiazentrum wird ausgebaut
Bereits fixiert wurde auch der Ausbau
des Olympiazentrums auf der Gugl um
8,5 Millionen Euro, der Spatenstich
erfolgt aber erst im Sommer 2016, um
die Athleten nicht in ihrer Vorbereitung
auf die Spiele in Rio zu stören. „Dann
werden wir die Nervenzentrale des
oberösterreichischen Spitzensports auf
den neuesten Stand bringent“, erklärte
Strugl.
Vision Leichtathletik-Halle
Der Sportlandesrat hat freilich schon
wieder eine neue Vision: „Wir wollen
für eine Leichtathletik-Trainingshalle,
die ausschließlich den Vereinen, Schulen und Spitzensportlern zur Verfügung
steht, sorgen, da die Linzer Tips-Arena nur unregelmäßig und sporadisch
frei ist. Von Mitte November bis Mitte
Jänner, als in der Hauptvorbereitungszeit, ist sie nur drei Wochen für Sportler
benützbar“, so Strugl. Er rechnet mit
einer Investitionssumme von 1,25 Millionen Euro.
wiNNer
17
„Oberösterreich geht
wieder einmal voran und
zeigt, was möglich ist“
Franz Schiefermair, Präsident der
Sportunion Oberösterreich im Interview
Oberösterreich ist 2014 wieder das
erfolgreichste Bundesland, die Sportunion trägt dazu einen erheblichen
Teil bei. Was ist das Erfolgsgeheimnis
Oberösterreichs im Allgemeinen und
von der SPORTUNION im Speziellen?
„Dass wir uns sportpolitisch noch stärker einbringen, da ist sicher noch mehr
möglich. Dass die strategische Arbeit
intensiviert wird, aber da bin ich guter
Dinge, denn Hartwig Löger kommt aus
der Wirtschaft.“
Franz Schiefermair: „Das Erfolgsgeheimnis ist sicherlich, dass die Arbeit
der Ehrenamtlichen sehr gut ist und
auch sehr geschätzt und unterstützt
wird. Der Dank gilt auch dem Landessportreferenten, der das in jeder
Hinsicht lebt, darum beneiden uns auch
die anderen Bundesländer, wie ich aus
jahrelanger Erfahrung weiß. Darüber
hinaus ist uns der Brückenschlag zum
Spitzensport gelungen mit dem Olympiazentrum, das wegweisend ist, mit dem
Landestrainermodell, mit den Leistungszenten bis zu den Zentren des Nachwuchssports wie etwa in Hinterstoder.“
Zurück nach Oberösterreich, die
SPORTUNION setzt sehr viele
Akzente und hat viele Aktionen für
Kinder und Jugendliche im Programm.
Wie ist die Resonanz?
„Eine sehr gute. Nehmen wir das
Beispiel UGOTCHI her, wo wir nur mit
dieser Aktion in einem Jahr 516 Klassen
und 10.500 Kinder erreichen. Das ist
aber nur eine Aktion von vielen im
Schulsport. Das sind Maßnahmen, die
kaum wahrgenommen werden, die aber
sehr wichtig ist, weil auf der bundespolitischen Ebene die tägliche Bewegungsstunde in der Form, wie wir sie uns
vorstellen, nicht kommt.“
Wo gibt es Potenzial zu weiteren Verbesserungen?
„Weiterentwicklung ist immer angesagt.
Das beginnt beim Sportstättenbau, wo
wir permanent daran arbeiten, sie an
die neuen Herausforderungen anzupassen und das gilt ganz besonders für
die Trainerausbildung. Dort muss man
ansetzen, denn in den Vereinen beginnt
alles und die Qualität der Arbeit in den
Vereinen ist die Basis für den Breiten- und Spitzensport. Deshalb ruft die
SPORTUNION heuer auch das Jahr der
Sportausbildung aus. Wir werden 100
neue Coaches ausbilden, aber nicht einmalig, sondern künftig jedes Jahr, damit
wir in zehn Jahren sagen können, wir
haben 1000 Trainer über die SPORTUNION zur Verfügung gestellt. Die personelle Ausstattung ist wesentlich.“
In der SPORTUNION Österreich wurde
im Herbst 2014 ein neues Präsidium
gewählt. Ihre Erwartungen?
18
wiNNer
Für ganztägige Schulen wurde die
tägliche Turnstunde aber doch beschlossen?
„Ja, aber diese Schulformen liegen nur
zwischen 17 und 20 Prozent. Für alle
anderen Schulen gilt das nicht, das hat
also mit flächendeckend gar nichts zu
tun. Deshalb sind wir gefordert und
deshalb wird es in Oberösterreich heuer
auch den Plan B, einen Bewegungsplan
geben, den unser Landesrat Michael
Strugl im Laufe des Jahres vorstellen
wird. Damit gehen wir in Oberösterreich
wieder einmal voran und werden zeigen,
was möglich ist, wenn man nur will.
Und die SPORTUNION wird sich da sehr
stark einbringen.“
Wie kann man Kinder auch über die
Schule hinaus beim Sport halten?
„Wir müssen die Kooperation mit Bildungseinrichtungen, denn dort erreichen wir die meisten Kinder, ausbauen.
Deshalb ist der Brückenschlag zwischen
Schulen und Vereinen, den wir mit
diesem Plan B auch forcieren werden,
ganz besonders wichtig. Der Schulsport
endet, wird schon in der Oberstufe immer weniger, aber im Verein kann man
ein Leben lang Sport betreiben.“
Wie ist die finanzielle Situation des
Sports in Oberösterreich?
„Im Bundesländervergleich sind wir
sicher sehr gut aufgestellt, Oberösterreich steht da sicher an der Spitze, denn
man muss zum regulären Sportbudget
ja auch noch die Förderungen aus dem
Gemeindebudget und aus Tourismusreferat einrechnen. Wenn man das tut,
dann steht dem Sport und Oberösterreich eine ordentliche Summe zur Verfügung und das zeigt, dass der Sport in
Oberösterreich sehr wohl einen hohen
Stellenwert hat. Das zeigt auch die hohe
Dichte der Infrastruktur. Wir haben in
443 Gemeinden über 6000 Sportanlagen. Das ist ein gewaltiges Netzwerk,
das finanziert und auf die Beine gestellt
wurde.“
Was liegt dem Präsidenten der
SPORTUNION Oberösterreich noch
am Herzen?
„Unsere soziale Verantwortung, die
wir haben und natürlich auch gerne
wahrnahmen, etwa mit dem Projekt No
LIMITS. Wichtig ist auch, dass wir stets
am Puls der Zeit bleiben, etwa im Trendsportsektor , weshalb wir auch stolz
sind, dass wir bei uns am Kompetenzzentrum den größten Trendsportpark
Österreichs in Betrieb nehmen konnten.
Zudem wollen wir gemeinsam mit den
Vereinen noch mehr Impulse im Veranstaltungssektor setzen, das Vorbild
dafür ist die Beach Battle in Litzlberg,
das in jeder Hinsicht ein tolles Event ist
und 2014 schon über 7000 Zuschauer
angelockt hat.“
100 neue Coaches: Die SPORTUNION
ruft das Jahr der Sportausbildung aus
Die Förderung von Talenten steht heuer im Mittelpunkt
Voller Elan sowie mit neuen Initiativen und zahlreichen Veranstaltungen
startet die SPORTUNION Oberösterreich ins Jahr 2015. „Unser Schwerpunkt liegt heuer auf der Aus- und
Weiterbildung und damit auf der
Nachwuchsförderung“, erklärt Franz
Schiefermair, Präsident der SPORTUNION Oberösterreich. Um den
Nachwuchs mit kompetenten Trainern zu fördern, werden im „Jahr der
Sportausbildung“ kostenlose Fortbildungen für Übungsleiter angeboten.
Insgesamt sollen so neben den 1000
Absolventen des Kursprogrammes
zusätzliche 100 Coaches ausgebildet
werden.
Die Jugend für den Sport begeistern
Darüber hinaus wird die bewährte
Initiative mit Spitzensportler Günther Weidlinger, die unter dem Motto
„Brainrunning – Bewegung macht
schlau“ steht, ausgebaut. Mit diesem
und anderen Projekten wie etwa dem
Trendsportangebot „Just MOVE it“ oder
der Volksschulsport-Aktion „UGOTCHI“,
an der 2014 mehr als 10.000 Kinder
teilnahmen, will die SPORTUNION Oberösterreich den Nachwuchs wieder mehr
für Bewegung begeistern.
Wieder eine erfolgreiche Titel-Bilanz
In die nächste Runde geht heuer auch
das „Future Team“, dem derzeit 25
oberösterreichische Nachwuchshoff-
Die SPORTUNION OÖ in Zahlen
- 670 Vereine
- 242.000 Mitglieder
- 70.000 freiwillige Helfer
- mehr als 7000 Funktionäre
Kontakt für Interessierte
Personen, die Interesse an einer
Ausbildung zum Übungsleiter haben, können sich an die
Landesleitung der SPORTUNION
OÖ wenden.
E-mail: kurse@sportunionooe.at
Telefon: 0732 / 77 78 54
Die SPORTUNION OÖ - im Bild v.l. Walter Gupfinger, Elisabeth Klopf, Nicole Öttl, SPORTUNION
OÖ Präsident Franz Schiefermair und Günther Weidlinger - setzt 2015 einen wichtigen Akzent
in der Übungsleiterausbildung.
nungen aus zwölf verschiedenen Sportarten angehören. Die Mitglieder werden
auf ihrem Weg in den Spitzensport
bestmöglich begleitet und konnten
heuer eine Reihe von Erfolgen feiern: So
wie die 18-jährige Susanne Walli von der
Zehnkampf-Union Linz, die heuer schon
drei erste Plätze bei Österreichischen
Meisterschaften holte. Überhaupt kann
sich die Titel-Bilanz der SPORTUNION
Oberösterreich im Jahr 2014 sehen lassen: Bei Welt- und Europameisterschaften wurden insgesamt 21 Medaillen, bei
Staats- und Österreichischen Meisterschaften 80 Titel erobert.
Impulse für das Land, Dank an die
Funktionäre
Weitere Erfolge erzielte die SPORTUNION Oberösterreich 2014 auch im
Sportstättenbau: So konnte beispielsweise der Bau des neuen Trendsportparks am Gelände des SPORTUNION
OÖ-Kompetenzzentrums in Linz finalisiert werden. Weiters wurde gemeinsam
mit dem ÖSV-Biathlon-Nationaltrainer
Reinhard Gösweiner als sportlichen
Leiter der Startschuss für das
Biathlon und Langlaufzentrum in der
Pyhrn-Priel-Region gesetzt. Mit solchen
Projekten sowie mit den zahlreichen
Sportevents in ganz Oberösterreich
setzt die SPORTUNION OÖ als Dachverband wichtige Impulse für das Land und
generiert Wertschöpfung – z.B. mit dem
Silvesterlauf in Peuerbach, der Leichtathletik-Gala in Linz, dem Beach Battle
am Attersee und dem Skisprung-Sommer-Grand Prix in Hinzenbach. Oder die
Jänner Rallye, die anfang Jänner wieder
zehntausende Motorsportfans nach Freistadt lockte und mehr als 4,5 Millionen
Euro zusätzliche Wertschöpfung für die
Region generiert.
„Sind der starke Parter für den Sport
in Oberösterreich“
„Die Organisatoren dieser Veranstaltungen leisten ebenso wie die ehrenamtlichen Funktionäre, die als Trainer
und Betreuer aktiv sind, eine hervorragende Arbeit. Sie sind das Herzstück
der SPORTUNION OÖ. Darauf sind wir
stolz. Als Dachverband und starker
Partner des Sports in Oberösterreich
werden wir auch heuer alles daran setzen, unsere Funktionäre, Mitglieder und
Helfer bestmöglich bei ihrer Arbeit zu
unterstützen“, verspricht Schiefermair.
Denn: „Die SPORTUNION OÖ ist der
starke Partner für den Sport in
Oberösterreich“, betonte Schiefermair.
wiNNer
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Fit mit der SPORTUNION OÖ
Fotos: Transathlantic Fitness
Folge 9: Faszientraining - den Schmerzen auf der Spur
Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, Sportverletzungen
Schuld daran sind in den meisten Fällen
die Faszien. Mit einer Foam Roll kann
man diese Schmerzen allerdings ganz
einfach wieder weg rollen und nebenbei
seine Faszien trainieren und Verletzungsprävention betreiben.
Unterschätzte Faszien
Jeder hat sie, doch fast keiner kennt sie
wirklich – die Rede ist von Faszien. Das
Bewusstsein für Faszien, ein körperumspannendes Netzwerk aus kollagenem
Bindegewebe, hält immer mehr Einzug
in die Bereiche des Gesundheits-, Sportund Fitnesswesens. Zu Recht, denn
fasziale Verklebungen beeinflussen
den gesamten Bewegungsapparat. Sie
sind für Verletzungsanfälligkeit sowie
Leistungsverlust mitverantwortlich und
gelten mittlerweile als die häufigste
Ursache für chronische Schmerzen.
Schmerzhafte Punkte wegrollen
Diese Verklebungen bzw. Verhärtungen
der Faszien entstehen durch alltägliche
oder sportbedingte Fehlhaltungen sowie
durch Überbelastung und erschweren
oder hemmen sogar bestimmte Bewegungsrichtungen. Diese schmerzhaften
Druckpunkte, auch Trigger-Punkte
genannt, können allerdings effektiv mit
Foam Rollern behandelt werden. Das
Prinzip der Trigger-Point-Therapie (TPT)
ist dabei einfach: Gezielt Schmerzpunkte behandeln, um sie dauerhaft zu
vermeiden. In der Physiotherapie spielt
die TPT längst eine entscheidende Rolle.
20
wiNNer
Foam Rolling: Vielfältige Effekte
Der Foam Roller, der aufgrund seiner
einzigartigen Oberflächenstruktur das
muskuläre Gewebe bis in die Tiefen
erreicht, ist die Grid von TriggerPoint.
Mit ihren verschiedenen Massagezonen
sind, je nach Körperregion, unterschiedliche Behandlungsintensitäten möglich.
Die Grid ist der vielseitigste, multifunktionalste und stabilste Foam Roller
auf dem Markt. Sie besteht aus einer
harten Innenrolle und einer softeren
Außenrolle. Die Grid von TriggerPoint ist
sowohl Massage- als auch Trainingstool
in Einem.
Während der Anwendung werden
neurologische Pfade geöffnet sowie die
Durchblutung und Sauerstoffaufnahme
verbessert. Die Trainingseffekte sind
dabei vielfältig: neben Entspannung, Regeneration und Prävention ist vor allem
eine Leistungssteigerung erkennbar.
Rollen mit der Grid. So geht es!
Beim Foam Rolling sollte man immer
regelmäßig vor oder zurück bzw. nach
unten oder nach oben rollen. Trifft
man auf eine besonders schmerzhafte
Stelle – den Trigger-Punkt -, verweilt
man etwas darauf. Anschließend rollt
man langsam so lange darüber, bis der
Schmerz nachlässt.
Fazienübung mit dem Ball
Der TP Massage-Ball wird auf Brusthöhe neben der Armbeuge unterhalb des
Schlüsselbeins positioniert. Mit beiden
Händen wird ein sanfter Druck über den
Ball auf die Pectoralis-Zone (Brustmus-
kel) ausgeübt. Alternativ ist es möglich
sich gegen eine Wand oder Türstock zu
lehnen.
Ausführung: Tief einatmen, Ellbogen
heben und langsam ausatmen. Während
dem Ausatmen wird der Ball mit kleinen
Breisen über die Pectoralis-Zone gerollt.
Durch die kreisende Bewegung wird
der Muskel entspannt und das tiefere
Gewebe massiert.
Die Vorteile des
Faszientrainings:
• Entspannt und lockert Muskeln
und löst verhärtete Bindegewebsstrukturen
• Steigert die Leistungsfähigkeit
und Belastbarkeit
• Verbessert Athletik, Bewegungsbläufe, Körperhaltung und
Koordination
• Bietet Schutz vor Verletzungen
und Schmerzen
Infos in Kürze unter:
www.sportunion-akademie.at
Ein Netzwerk, das sich für die
Jobchancen Jugendlicher engagiert
Die UNION Wels unterzeichnet den Jugendbeschäftigungspakt in Wels, v.l. BObm. Alois Langmayr (UNION WELS) und Bezirksstellenleiterin der
AK Wels Michaela Petz bei der Paktunterzeichnung
Der Einstieg in die Arbeitswelt ist für
viele Jugendliche eine große Hürde.
Um sie besser unterstützen zu
können, hat sich auf Initiative der AK
das Jugendnetzwerk Wels zum Ziel
gesetzt, die Berufschancen für
Jugendliche im Raum Wels zu verbessern. Um dieses Ziel erreichen zu
können, arbeiten im Pakt für Jugendbeschäftigung Partner aus Politik,
Wirtschaft und unterschiedlichen
Organisationen eng zusammen. Durch
das Netzwerken sollen Kräfte
gebündelt und bestehende Ressourcen
effektiv genutzt werden.
„Dass bereits Jugendliche die bittere
Erfahrung machen müssen, was Arbeitslosigkeit und damit verbunden auch
Zukunftsangst bedeutet, ist skandalös.
Jeder Jugendliche ohne Job oder Ausbildung ist einer zu viel“, betont Dr.in
Michaela Petz, Leiterin der AK Wels.
Mitte des Jahres bekam dieses Netzwerk für Jugendbeschäftigung sportlichen Zulauf: Die UNION Wels unterzeichnete den Pakt.
38 Pakt-Partner
Das von der Arbeiterkammer OÖ,
Bezirksstelle Wels und regionalen
Partnern ins Leben gerufene Jugendnetzwerk Wels und seine mittlerweile
38 Paktpartner haben sich zum Ziel
gesetzt, die Berufschancen von Jugendlichen, die besondere Förderung und
Unterstützung benötigen, zu verbes-
sern. Unternehmen, Institutionen, Organisationen und Vereine arbeiten hier
zusammen. Aber auch jeder Partner
für sich, setzt dazu Aktivitäten, die zu
weniger Jugendarbeitslosigkeit in Wels
führen sollen.
Die Union Wels ist überzeugt davon,
dass die Kooperation im Jugendnetzwerk für alle Beteiligten eine
Win-Win-Situation darstellt. „Bei uns
lernen Jugendliche vieles, das sie für
das spätere Berufslaufbahn brauchen:
Werte, Regeln, Teamgeist und Ausdauer.
Jugendliche erzählen ihren Trainern
häufig ihre Probleme, daher ist es toll,
dass wir jetzt im Jugendnetzwerk sind.
Durch die Zusammenarbeit mit den
anderen Partnern können wir unsere
Jugendliche viel besser unterstützen“,
ist sich UNION-Bezirksobmann Ing. Alois
Langmayr sicher.
Auch Eltern wird geholfen
In den Sportvereinen wird ein gutes
Miteinander gefördert. Aber nicht nur
das: die drei Sportvereine haben ein
konkretes Projekt gestartet, das den
Jugendlichen die Chancen beim Einstieg
in die Arbeitswelt wesentlich erleichtern
soll. Direkt in den Sportvereinen wird
ein kostenloser Nachhilfeunterricht für
Jugendliche angeboten. Die Nachhilfe ist auf die Bedürfnisse der Kinder
und Jugendlichen angepasst. Ebenso
können die Kids ihre Schulaufgaben im
Sportverein erledigen. Daneben werden
auch Deutschkurse für die Eltern von
migrantischen Kindern und Jugendlichen angeboten. Während die Kinder
am Sportplatz schwitzen, strengen sich
die Eltern beim Lernen von Deutschvokabeln an. Es ist wichtig, dass Wels nicht
nur gute Sportler produziert, sondern
auch etwas für die Wirtschaft leistet.
Soll Türen öffnen
Der Zusammenhang zwischen den Zielen des Netzwerkes für Jugendbeschäftigung und der der Sportvereine liegen
auch für die Netzwerk-Initiatorin Dr.in
Michaela Petz, Leiterin der AK-Bezirksstelle Wels, klar auf der Hand: „Beide
möchten wir für Jugendliche die besten
Chancen anbieten und ihnen Türen für
die Zukunft öffnen“. Gemeinsames und
das Lernen voneinander im Netzwerk
sind dabei wertvolle Ressourcen, auf die
die Partner/-innen zurückgreifen, um
die gesteckten Ziele zu erreichen.
Werbung für die Lehre
Viel wichtiger ist jedoch, dass Jugendliche eine gute Berufsausbildung genießen, um damit im Arbeitsleben gut Fuß
fassen zu können. Das schlechte Image
der Lehrberufe ist für die UNION Wels
mitunter ein Grund, warum die Jugendarbeitslosigkeit so hoch ist.
Gerade bei migrantischen Familien
werden Lehrberufe negativ gesehen.
Oft herrschen traditionelle Rollenbilder,
nach denen gerade die Burschen für
den Lebensunterhalt der Familie zuständig sind.
wiNNer
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Wintersportwoche der SPORTUNION
Oberösterreich war ein voller Erfolg
Der Schnee kam noch rechtzeitig: 75 Jugendliche waren in Hinterstoder unterwegs
„Auf die Bretter, fertig, los!“
Fünf Tage dauerte die alljährliche
Wintersportwoche in Hinderstoder
der SPORTUNION Jugend, die wie
immer von 27. bis 31. Dezember 2014
im Jugendgästehaus Edtbauernalm
stattfand. Viel länger jedoch war unter
uns Betreuern die Angst zugegen, diese
erfolgreiche Woche ausfallen lassen zu
müssen, da Frau Holle sehr lang auf sich
warten ließ.
Im letzten Moment die Erleichterung
– genügend Schnee, um einige Pisten
problemlos befahren zu können und
zusätzlich eine zuvorkommende Gastgeberin, die unseren Teilnehmerinnen
und Teilnehmern den Marsch zum Weg
mithilfe eines Taxiservices maßgeblich
erleichterte. Dadurch war auch dieses
Jahr der Weg frei für unglaublich viele
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wiNNer
tolle Erinnerungen, neue Freunde
kennenzulernen und die Möglichkeit alte
Freunde wiederzusehen.
Ein besonderes Highlight waren die
Outdoorspiele, die als Rahmenprogramm das Skifahren und Snowboarden
wunderbar ergänzten.
Schlussendlich bleibt zu sagen, dass
diese fünf Tage trotz anfänglicher Sorgen wieder ein unvergessliches Erlebnis
darstellten.
Die Betreuerinnen und Betreuer
wünschen den 75 begeisterten Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein erfolgreiches Jahr 2015 und freuen sich auf
ein Wiedersehen bei einem der Events
der SPORTUNION Jugend!
Das Trendsportfest X-Mas Marmelade
Das alljährliche Weihnachtsevent
des Team Obsession, die sogenannte
„X-Mas Marmelade 3.0“ ist ein ganz
besonderes Highlight im Kalender und
ein war der würdige Abschluss des
erfolgreichen Jahres 2014.
Mit einer Steigerung von knapp 20
Athletinnen und Athleten fanden dieses
Jahr über 115 Traceure und Freerunner
aus ganz Österreich ihren Weg in die
Turnhalle des Linzer BG-BRG Ramsauerstraße um gemeinsam zwei Tage lang
zu trainieren und sich auszutauschen –
was die X-Mas Marmelade zu einem der
meist besuchten Parkour & Freerunningevents in ganz Österreich macht.
Dabei waren unter anderem die Teams
4-Elements Freerunning, Ape Connection, Freerun Unicorn, Parkour Vienna,
One Move, Saltarin A-M, TUS Feldbach,
PK & FR Styria, Parkour Vorarlberg, Be
Twisted, One2Free und viele mehr vor
Ort.
Das Team der SPORTUNION Jugend
bedankt sich ganz herzlich bei allen
Unterstützern und Sponsoren, mit welchen gemeinsam dieses Wochenende
realisiert und unvergesslich gemacht
haben: Ring-die Bäckerei, Red Bull, Frankenmarkter, SPORTUNION Linz West,
SPORTUNION Oberösterreich und den
vielen ehrenamtlichen Helfern, allen
voran Christian Herzig.
rung bei der X-Mas Marmelade 4.0 und
dürfen schon jetzt auf die internationale Eröffnung der Union Freerunning
Academy am Kompetenzzentrum der
SPORTUNION OÖ von 28. bis 29. März
2015 verweisen!
Weitere Informationen bezüglich
Parkour und Freerunning Events
und das aktuelle Kursprogramm
gibt es demnächst online unter
www.freerunningacademy.at
oder per E-mail unter
info@teamobsession.at
Wir freuen uns auf eine weitere Steige-
wiNNer
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Präsidentenwechsel in Linz vollzogen
Hartwig Löger folgt Peter Haubner als Präsident der SPORTUNION ÖSTERREICH
organisiert. „In meinen sieben Jahren als Präsident und fünf Jahren als
Vizepräsident hat sich die SPORTUNION
maßgeblich weiterentwickelt. Es ist
daher jetzt der richtige Zeitpunkt, die
Verantwortung an eine neue Generation
zu übergeben“, zog Präsident Haubner
zufrieden Resümee.
v.l. SPORTUNION OÖ-Präsident Franz Schiefermair, Peter Haubner, Josef Pühringer und der
neuen SPORTUNION-Präsident Hartwig Löger
Das Jahr 2014 steht für einen Neubeginn im österreichischen Sport. Nach
jahrelangen Verhandlungen ist mit 1.
Jänner das neue Bundes-Sportförderungsgesetz in Kraft getreten. Dieser
Meilenstein war auch für die SPORTUNION als große Breitensportorganisation mit 4.087 Mitgliedsvereinen
und rund 900.000 Mitgliedern ein
guter Zeitpunkt, die Weichen für die
Zukunft neu zu stellen.
Präsident Peter Haubner und die
beiden Vizepräsidentinnen Bettina
Glatz-Kremsner und Astrid Stadler
haben am 15. November 2014 beim
Bundestag im Linzer Schlossmuseum
das Ruder an ein neues Team unter der
Führung von Hartwig Löger übergeben.
Erfolge für Österreich
Vor rund 300 Delegierten konnte Präsident Peter Haubner auf eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz seiner Tätigkeit für
die SPORTUNION in den letzten zwölf
Jahren zurückblicken. Mit dem von der
SPORTUNION mitentwickelten neuen
Bundes-Sportförderungsgesetz 2013
gibt es nach rund 65 Jahren TOTO-Förderung ein neues, modernes System
der Aufgabenverteilung im Sport und
der dazu notwendigen Finanzierung.
Unter der Führung von Peter Haubner
sind dazu weitere Meilensteine für den
Sport erreicht worden wie die gesetz-
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wiNNer
liche Absicherung der pauschalen
Aufwandsentschädigung für Sportler
und Sportbetreuer, die Verbesserung
der steuerlichen Rahmenbedingungen
für Vereine bei der Körperschaftssteuer
und bei Vereinsfesten oder eines der
modernsten Anti-Doping-Gesetze der
Welt.
Dynamische Entwicklung
In den letzten vier Jahren konnten
zudem ganz neue Formen der Kooperation von Sportverein und Schule initiiert
werden. Über Projekte wie „Kinder
Gesund Bewegen“, „UGOTCHI“ und das
Trendsportprojekt school challenge
ist die SPORTUNION ein verlässlicher
Partner von tausenden Schulen und
Kindergärten in ganz Österreich geworden. Die Forderung nach einer täglichen
Bewegungseinheit für alle Schülerinnen
und Schüler, die nach den Olympischen
Spielen 2012 in London von der SPORTUNION mitgetragen wurde, wird mit
den aktuellen Änderungen der Schulgesetze durch die Bundesregierung in
ersten Schritten umgesetzt.
Richtiger Zeitpunkt
Innerhalb der SPORTUNION wurde in
den letzten Jahren gemeinsam mit den
Landesverbänden ein intensiver Zukunftsprozess eingeschlagen. Die SPORTUNION hat sich dabei noch stärker als
DER österreichische Vereinsverband
„Ich freue mich daher, dass Österreichs
führender Breitensportverband SPORTUNION mit Hartwig Löger in Zukunft
auch einen der führenden
Manager dieses Landes als Präsidenten
haben wird. Er ist der Garant für eine
Absicherung der tragenden Rolle der
SPORTUNION in unserer
Gesellschaft“, blickt Haubner zuversichtlich in die kommenden Jahre.
Einstimmige Wahl
Hartwig Löger, CEO der UNIQA Versicherung Österreich, wurde von den
Delegierten einstimmig gewählt. Sein
Vorstandsteam wird durch die beiden
Vizepräsidentinnen Michaela Steinacker und Danja Haslacher sowie durch
Finanzreferent Wilfried Drexler ergänzt.
Michaela Steinacker ist Abgeordnete
zum Nationalrat und Immobilienmanagerin. Sie war selbst in der
SPORTUNION St. Pölten aktive Staatsiga-Handballerin. Danja Haslacher
ist fünffache Paralympics-Goldmedaillengewinnerin und mehrfache
Gesamtweltcupsiegerin Ski Alpin im
Behindertensport. Wilfried Drexler
wird seine wirtschaftliche Kompetenz
als Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater als Finanzreferent in die
SPORTUNION einbringen.
Große Pläne
„Ich bedanke mich bei den Mitgliedern
der SPORTUNION für ihr eindrucksvolles Vertrauen in mein Team und
mich. Es macht mich stolz, den Verband in den kommenden vier Jahren
führen zu dürfen. Gemeinsam mit den
neun Landesverbänden werden wir die
SPORTUNION weiter zum innovativen
Motor des österreichischen Sports
aufbauen und unsere Partnerschaft mit
dem Schul- und dem Gesundheitssektor
weiter vertiefen“, beschreibt Hartwig
Löger seine Pläne.
POWER-Frühstück von der
SPORTUNION Oberösterreich
Das Thema Ernährung wird immer
wichtiger, das gilt besonders für
Sportler. Mit einem Power-Frühstück
können sie die Basis für einen erfolgreichen Tag oder Wettkampf legen!
Ein Frühstück mit Haferbrei sehr gesund
und ausgewogen. Hafer zählt zu den
wertvollsten Getreidesorten da sehr
viel Eiweiß, Mineralstoffe, Vitamine und
Ballaststoffe enthalten sind. Die Inhaltsstoffe sorgen für einen geregelten
Blutzuckerspiegel, stärken das Immunsystem und wirken sich positiv auf die
Darmflora aus. Haferflocken enthaltenen auch B-Vitamine die nicht nur für
mehr Power, sondern gemeinsam mit
Spurenelementen wie Zink, Mangan und
Kupfer auch die Fingernägel stärken
und eine gesunde Haut verleihen.
Das Grundrezept für Haferbrei ist
denkbar einfach: 100g, oder eine große
Frühstückstasse voll Haferflocken oder
Hafermark werden mit 200ml oder zwei
Tassen Wasser oder Milch aufgekocht
bis der Brei anschließend die typische,
leicht zähe Konsistenz bekommt. Anschließend kann man nach Geschmack
etwas Zimt zugeben. Mit klein geschnittenem Obst, Trockenfrüchten, Samen
oder Nüssen lässt sich der Haferbrei
immer wieder neu variieren.
Nährwerte einer Portion Haferbrei:
Kalorien: 430
Fett: 7,3g
Gesättigte 1,5g
Mehrfach ungesättigte: 2g
Einfach ungesättigte 0,2g
Natrium 46,6mg
Kalium 464mg
Kohlenhydrate 74,7g
Ballaststoffe 11,4g
Zucker: 17,3g
Eiweiß: 13,8g
Vitamin A: 3,6%
Vitamin C: 69,8%
Kalzium: 5,8%
Eisen: 7,2%
Das Power-Frühstück der SPORTUNION Oberösterreich
Zutaten für unseren Rezeptvorschlag für zwei Personen:
100 Hafermark oder Haferflocken
200 ml Milch (Vollmilch, Sojamilch, od.
Mandelmilch) oder Wasser
1 Apfel
1 Banane
1 Kiwi
1 EL Rosinen
1 EL Chia Samen
1 TL Zimt
Optionale Zutaten: 1 EL Eiweisspulver,
Nüsse oder Beeren, etc.
Hier sind der Kreativität des Koches
keine Grenzen gesetzt!
Zubereitung:
1) Obst waschen und in kleine Stücke
schneiden.
2) Den Apfel mit etwas Wasser in
einem Topf dünsten.
3) Anschließend die restlichen Zutaten
beigeben, langsam aufkochen und ca. 5
Minuten quellen lassen.
4) Abschließend mit etwas Zimt servieren – fertig.
Unser Tipp:
Die Banane erst zum Schluss beigeben
damit sie nicht ganz verkocht auf den
Teller kommt.
Viel Spaß beim Nachkochen!
wiNNer
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NO LIMITS: „Unser 24. Ball“
Eine Benefizveranstaltung zugunsten des Vereines B+W SPORTUNION Salzkammergut
Benefizveranstaltung
zugunsten des Vereines
B+W Sportunion Salzkammergut
UNSER 24. BALL
Rathaussälen statt.
Die Besucher erwartet ein
buntes Showprogramm mit
Freitag, den 06.Februar 2015 Beginn 19,30 Uhr
zahlreichen Mitwirkenden,
im Rathausfestsaal Ebensee
die sich in den Dienst
GROSSES SHOWPROGRAMM
dieser guten Sache stellen:
e
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die Gymnastikgruppe des
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Die G
Allgemeinen Turnvereins,
Unser Motto
die „Tanzhexen“ und die
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smu
ltung
„Verlorenen Söhne“ aus
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Bad Ischl sowie die integra- und
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n
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spiel
tive Turn- und AkrobatikKARTENVORVERKAUF
gruppe „Flying Edis“, welSPARKASSE Salzkammergut GS Ebensee Bahnhofstraße 6
che eigens eine zum Motto
EINTRITT Vorverkauf und Masken € 10,00 Abendkasse € 12,00
passende Westernshow
Taxi-LINTAX GesmbH Ebensee ”vorm. Gigl” Tel.: 0664 / 988 81 02
einstudiert hat.
für sichere, stressfreie Fahrten
Musikalisch unterhält die
Veranstalter: Berg + Wasser Sportunion Salzkammergut und alle mitwirkenden Vereine
Gruppe „Stoabeck“. Kostüme zum Motto „Western
Time“ sind erwünscht!
Tischreservierungen bei
Günter Reisenbichler unter
„Unser 24. Ball“, eine Benefizveran0699/11 57 33 54
staltung zugunsten des Vereines Berg
Kartenvorverkauf bei der Sparkasse
+ Wasser SPORTUNION SalzkammerSalzkammergut Filiale Ebensee
gut, findet am Freitag, den 6. Februar
Auf euer Kommen freuen sich die Ver2015 ab 19.30 Uhr in den Ebenseer
anstalter und alle Mitwirkenden!
K
C
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B
WILDER WESTEN STOA
Flying Edi‘s bei der Vorbereitung der Balleinlage zum Thema „Western Time“
NO LIMITS: Bewegende Bergmesse
Ein traditioneller Treffpunkt für Menschen mit Behinderung und Freunde
Am Samstag, 18. Oktober 2014 trafen
sich Menschen mit Behinderung und
deren Freunde zur traditionellen NOLIMITS Bergmesse beim Berggasthof
Edelweiss am Feuerkogel. Besonders
lobenswert und ergreifend war die
musikalische Gestaltung durch Karl
Schwaiger
und dem Klarinetten Ensemble aus
Laakirchen – Resi Kuenz, Susi Hubinger, Maria Stockinger, Beate Leeb und
Andreas Leitner.
Sehr angenehm überrascht waren die
Teilnehmer über die Anwesenheit des
besten NO LIMITS-Sportlers Walter
Ablinger, der für uns alle ein tolles
Die Teilnehmer der Bergmesse freut
en sich über die Veranstaltung
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wiNNer
Vorbild an Menschlichkeit ist. Der
selbstlose Einsatz unserer NO LIMITS Helferbörse und die vorbildliche
Unterstützung durch das Personal der
Feuerkogel Seilbahn haben unseren
Hausberg zu einem der beliebtesten
Ausflugsziele für Menschen mit Behinderung gemacht.
Ein neuer Verein mit einer
langen Geschichte
Vorweihnachtliche
Feier des Referats
NO LIMITS
Alle Jahre wieder...
Heimelig und stärkend war auch
die heurige, nur von Vereinsmitgliedern gestaltete, Vorweihnachtsfeier des Vereins Union NO
LIMITS am 4. Dezember 2014 im
Mutterhaus der Franziskanerinnen
in Vöcklabruck.
Paratriathlet Oliver Dreier
Para-Tischtennisspieler Egon Kramminger
Im Spätherbst 1962 wurde die Gründungsversammlung der Versehrtensportgruppe Attnang abgehalten. Mit
Jahresbeginn 1963 übernahm Herr
Johann Haslinger die Obmannstelle
der Sportgruppe und Herr Ernst
Schiendorfer wurde zum Kassier gewählt. Da es aber damals in Attnang
keine freie Trainingskapazität gab,
tauchten alsbald erste Schwierigkeiten auf.
am Spitzberg. Durch die fortlaufend
rege Gruppentätigkeit kamen nach und
nach weitere Versehrte aus den umliegenden Gemeinden, speziell aus Vöcklabruck, zum Training nach Attnang. Im
Besonderen in den Sportarten Sitzball,
Faustball, Tischtennis, Leichtathletik,
Schialpin und Nordisch konnten im
Laufe der Zeit große Erfolge verbucht
werden. Im April 1985 wurde aufgrund
des Landessportgesetzes aus der Versehrtensportgruppe der Versehrtensportverein Attnang/Vöcklabruck.
Allerdings haben sich die bereits bestehenden Versehrtengruppen der Vereine von Vöcklamarkt und Gmunden
spontan bereit erklärt, die Attnanger
abwechselnd in ihr Training zu integrieren. Dies ging jahrelang gut. Im Jahr
1967 wurden dann endlich Nägel mit
Köpfen gemacht, und die Sportgruppe
konnte im Gymnastiksaal der Hauptschule Attnang einmal wöchentlich
für zwei Stunden trainieren. Dafür gilt
ein besonderer Dank dem damaligen
Bürgermeister und Hauptschuldirektor
Franz Bogner.
Am 9. November 1967 wurde ein offizielles Eröffnungsturnier durchgeführt,
an dem auch die Versehrtensportvereine von Linz, Gmunden und Vöcklamarkt teilnahmen. Im September 1968
veranstaltete die Versehrtensportgruppe Attnang ihr erstes großes Sportfest
Mit Februar 2014 haben wir unseren
Vereinsnamen auf UNION BSV Attnang/Vöcklabruck geändert. Auch sind
wir der SPORTUNION Oberösterreich
beigetreten, da wir schon länger mit
dem Referat No LIMITS der SPORTUNION Oberösterreich zusammenarbeiten. Was sich bis heute nicht geändert
hat, sind die Trainingstage: Donnerstagabend Sitzball, immer noch in der
Hauptschule Attnang und am Mittwoch
wird Tischtennis in Vöcklabruck im
Voralpenstadion trainiert.
Nähere Informationen zu den
Angeboten des Vereins sind auf
der Homepage www.bsv-union.at
zu finden!
Das Miteinander von Menschen mit
und ohne Beeinträchtigung, das
das ganze Jahr über die Aktivitäten von NO LIMITS auszeichnet,
machte auch diesen Abend zu
einem besonderen Erlebnis:
Zur adventlich-weihnachtlichen
Stimmung trugen wieder Walter
Stögers berührende Gitarrenklänge mit Gesang und Liane Grubers
heiter-besinnliche Mundart-Gedichte bei. Sehr gut aufgenommen
wurde auch die von Corinna Weilhartner und Karin Maderthaner
geschriebenen und vorgetragenen
Texte. Die von Ernst Gansinger aus
seinem Buch gelesenen Geschichten gingen unter die Haut.
Die etwa 60 an der Feier teilnehmenden Union NO LIMITS Mitglieder genossen die schöne Feier,
die Gastfreundschaft der Franziskanerinnen und die Verpflegung,
die sehr fürsorglich vom Union
NO LIMITS Helferteam serviert
wurde. Es gab Hascheeknödel mit
Sauerkraut, die dankenswerter
Weise wieder von Fleischermeister
Hermann Gruber aus Gmunden
gespendet wurden. Die Nachspeisen wurden von der Bäckerei
Maderthaner aus Bad Schallerbach
gesponsert.
Zum Abschied sagten alle: „Nächstes Jahr wieder!“
wiNNer
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Die SCHOOL CHALLENGE bringt
coolen Funsport in die Schulen
Mit der SCHOOL CHALLENGE bringt
die SPORTUNION wieder coole
Funsportarten in den Bewegungs- und
Sportunterricht der Sekundarstufe I.
Nach dem überwältigenden Feedback
der SCHOOL CHALLENGE 2014 wird
das Projekt heuer fortgesetzt.
Dieses Konzept steht nicht nur für die
Freude an der Bewegung, sondern auch
für die Jugendkultur, die Individualität,
den Teamgeist und der Naturverbundenheit dieser Zielgruppe.
„Die ganze Aktion hat auch
den Sportunterricht in unserer Schule belebt!“
Arnold Petz (NMS Bad Zell)
Im Sommersemester 2015 stehen die
Sportarten Slackline, Hip Hop, Dodgeball und Freerunning im Mittelpunkt. Mit
Übungsvariationen in verschiedenen
ODGEBALL
UNNING • D
LINE • FREER
CK
HIPHOP • SLA
LENGE.AT
LCHAL
WWW.SCHOO
Schwierigkeitsgraden können wir wieder qualitativ hochwertige Inputs für
Ihren Unterricht bieten. Darüber hinaus
haben Sie die Möglichkeit, am großen
Landesfinale in Form eines Wettbewerbs
teilzunehmen.
Eine Initiative der
Die Anmeldung zur SCHOOL CHALLENGE ist ab sofort möglich!
Sei dabei und meldet euch unter
www.schoolchallenge.at an.
Erfolgreicher UGOTCHI-Kinderskikurs
der SPORTUNION Reichenthal
Der Kinderschikurs der
SPORTUNION Reichenthal war ein voller Erfolg,
70 Kinder nahmen heuer
teil.
schiedenen Pisten des Sternsteins. 15
Schilehrer und Betreuer versuchten den
„Pistenflöhen“ in drei Tagen möglichst
viel schifahrerisches Können beizubringen.
Nachdem die weiße Pracht
heuer sehr lange auf sich
warten ließ, musste der
Kinderschikurs einen Tag
verschoben werden. Doch
ab 29. Dezember 2014 war
dann genug Schnee, um
starten zu können.
Am dritten Tag wurde dann in jeder
Gruppe ein Abschlussrennen durchgeführt. Die Begeisterung der Starter war
groß und die vielen angereisten Eltern
konnten sich vom erworbenen Können
ihrer Sprösslinge überzeugen.
70 Kinder zwischen drei
und elf Jahren tummelten sich auf den ver-
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wiNNer
Siegerehrung und Kursabschluss wurden dann am Silvestertag beim Kräuterwirt Dunzinger durchgeführt. Viele
strahlende Kinderaugen waren für die
Betreuer der schönste Dank.
UGOTCHI: Kinder gesund bewegen
Zur Förderung der Kooperation zwischen Verein, Kindergarten und Schule
Warum Kinder gesund bewgen?
Die Initiative „Kinder gesund bewegen“
will entsprechend dem sportlichen Auftrag mehr Bewegung und Sport in den
Alltag von Kindergärten- und Volkschulkindern bringen. Bewegungsmangel
beeinflusst die Gesundheit unserer Kinder negativ, was sich vor allem in Form
von Übergewicht und Haltungsschäden
manifestiert. Bewegung, Spiel und Sport
können einen unverzichtbaren Beitrag
zur Persönlichkeitsentfaltung von Kindern leisten.
Welche Zielgruppe?
Die primäre Zielgruppe sind Kinder im
Alter von 2 bis 10 Jahren. Kindergärten
und Volkschulen sind daher das ideale
Setting für die Umsetzung der Initiative Kinder gesund bewegen. Damit
ist gewährleistet, dass möglichst viele
Kinder in Österreich, unabhängig vom
Leistungsniveau, erreicht werden. Die
Implementierung der Bewegungseinheit in Kindergärten und Volksschulen
ermöglicht, auch die PädagogInnen hinsichtlich der Bedeutung von Bewegung
für die gesundheitförderliche Entwicklung im Kindesalter zu sensibilisieren.
Das sehr erfolgreiche Projekt startet
heuer neu durch. Seit dem 1. Jänner
2015 können wieder alle Institutionen,
unter neuen Rahmenbedingungen, die
umfangreiche Betreuung durch qualifizierte Vereins-Übungsleiter in Anspruch
nehmen. Die ÜbungsleiterInnen agieren
gemeinsam mit den PädagogInnen in
den vorhergesehenen Einheiten.
Wie kann ich als Verein teilnehmen?
Die Voraussetzung für die Teilnahme
als Verein der SPORTUNION am Projekt
„Kinder gesund bewegen“ ist das „Fit
für Österreich“ – Qualitätssiegel und die
Erfüllung der entsprechenden Kriterien
(www.fitsportaustria.at).
Wer kann vom Verein betreut werden?
Es können alle Volkschulen, Kindergär-
ten und Horte
die sich bei
Kinder gesund
bewegen angemeldet haben,
betreut werden.
Was muss ich
als Verein tun?
Der Sportverein
sucht sich in seinem Umfeld eine
Institution (Kindergarten oder
Volksschule) als
lokalen Kooperationspartner und
einen qualifizierten Übungsleiter der die Einrichtungen betreuet.
Die Vereinsförderung?
Pro betreuter Gruppe/ Klasse steht dem
Verein ein Budget zur Betreuung zur
Verfügung. Um eine längerfristige Betreuung sicherzustellen und möglichst
alle Kinder einer betreuten Klasse bzw.
Gruppe zu erreichen, sind bewegungsorientierte Maßnahmen im Umfang von
mindestens 15 Einheiten im Schulunterricht bzw. in der Betreuungszeit des
Kindergartens durchzuführen.
Foto: Shutterstock
Betreuen sie mit ihrem SPORTUNION-Verein die umliegenden Kindergärten und Vereinen und sichern sie
sich die Förderung pro Klasse oder
Gruppe!
• Sportstätten: Kosten für die Nutzung
von Sportstätten (z.B. Hallenmieten,
Eintrittsgebühren, Liftkarten)
• Mobilität: Kosten für Fahrten zu und
von den Sportstätten.
Durch das Erfahren von Spaß und
Freude an Bewegung im kindergerechten Vereinsangebot werden Kinder
motiviert, Bewegung in ihren Alltag zu
integrieren!
Nutzen für den Verein?
Nutzen sie die Gelegenheit und betreuen sie mit ihrem Verein Institutionen
in ihrer Nähe und schaffen sie neue
Möglichkeiten ihr Vereinsangebot einer
breiteren Masse zugänglich zu machen.
Die Sportvereine können durch lokale
Kooperationen und der Förderung durch
das Projekt „Kinder gesund bewegen“
Bewegungsräume und neue Kurse für
Kinder schaffen.
Was kann ich als Verein zur Abrechnung bringen?
• Personalkosten: Gehaltsabrechnungen,
Honorare und PRAEs (pauschale
Reiseaufwandsentschädigung) für den
organisatorischen Aufwand
• Materialien: Kosten für Materialien
die im Rahmen des Projektes benötigt
werde/ wurden
• Aus- u. Fortbildungen: Kosten für Ausund Fortbildungen
Bei Fragen zu „Kinder gesund
bewegen“ kontaktieren Sie bitte
Mag. Thomas Winkler unter
0664 / 60 61 34 01
0732 / 77 78 54 - 25
thomas.winkler@sportunionooe.at
Weitere Informationen:
www.kindergesundbewegen.at
wiNNer
29
Silvesterlauf in Peuerbach brachte
Ex-Aequo-Sieg und Streckenrekord
15:55,71 Minuten
der Serbin Sonja Stolic schon
seit dem Jahr
2000 als Rekordzeit geführt
wird. Und die
tausenden Zuschauer wurden
nicht enttäuscht
- sie sahen
das schnellste
Frauenrennen
in der 34-jährigen Silvesterlauf-Geschichte.
Sheila Chepngetich aus Kenia
pulverisierte
den bestehenDie Sieger der heuerigen Silvesterlaufs: Victor Chumo und Richard
den Rekord auf
Ringer. Foto: Andreas Maringer
der 5,1Dieser Int. Raiffeisen Silvesterlauf in
Kilometer-Strecke und gewann in 15:43
Peuerbach wird den Zuschauern noch
Minuten überlegen vor der diesjährigen
lange in Erinnerung bleiben, denn es
Favoritin, die keine Geringere als die
war das mit Abstand spannendste
Weltjahresbeste im 10-Kilometer-StraRennen seit langem!
ßenlauf ist, Betsy Saina. Sogar Saina,
die nach der ersten von sechs Runden
Kenia oder Deutschland, das war die
noch in Führung lag, blieb in 15:48
eher ungewöhnliche Frage, die sich in
Minuten noch acht Sekunden unter der
der zweiten Hälfte des Rennens stellte.
bisherigen Laufbestzeit. Auch Rang
Der fantastisch laufende Richard Ringer
drei ging mit Perine Negampi an Kenia.
aus Deutschland und der ebenso schnell Für Amela Terzic, die Siegerin der
laufende „Geheimfavorit“ Victor Chumo
Jahre 2012 und 2013, ging sich angeaus Kenia sorgten mit einem packenden
sichts dieser afrikanischen Dominanz
Zielsprint dafür, dass die Menge die Luft heuer nur Rang 4 aus, obwohl sie zwei
anhielt. Seite an Seite flog das Duo an
Sekunden schneller war als im Jahr
den Zuschauern vorbei in Richtung Ziel
davor. Ein tolles Rennen zeigten auch
- und genau so über die Ziellinie. „Undie Österreicherinnen. Die mehrfache
entschieden“ lautete daher die Antwort, Berglaufweltmeisterin Andrea Mayr lief
Ringer und Chumo feierten in 19:04
nach 16:43 Minuten als 5. und damit
Minuten den ersten Ex-Aequo-Sieg in
beste rot-weiß-rote Athletin durchs Ziel.
der langen Geschichte des SilvesterGleich hinter ihr wurde Jennifer Wenth
laufs, Dritter wurde Vorjahressieger
6., Anita Baierl belegte Rang 8.
Cornelius Kangogo. Aus österreichischer Sicht überraschte Christian
Länderduell Österreich - Deutschland
Steinhammer mit Rang 7 als bester
Heuer wurde das Länderduell für Ösheimischer Athlet, hinter ihm
terreich mit 44 Punkten (Deutschland
Valentin Pfeil (8.), Andreas Vojta wurde
60 Punkte) entschieden. Damit ist der
10.
Ausgleich wieder geschafft, denn der
Nationenpokal wanderte bislang gleichSchnellstes Frauen-Rennen
mäßig zwischen Deutschland (2011 und
Im Elitelauf der Frauen, der heuer erst2013) und Österreich (2012 und 2014)
mals wieder als eigenes Rennen aushin und her. Gewertet wurden dabei die
getragen wurde, hofften alle auf einen
jeweils schnellsten drei Läuferinnen und
Streckenrekord, nachdem die Zeit von
Läufer der beiden Nationen, deren Plat-
30
wiNNer
zierungen jeweils in Punkte verwandelt
wurden.
Weidlinger: Goldener Silvesterläufer
Günther Weidlinger, der siebenfache
Silvesterlaufsieger fungierte als Fachkommentator und gab dem Publikum
interessante Einblicke aus Läufersicht.
Von den Veranstaltern bekam der
ehemalige Spitzenathlet für seine langjährige Treue und großen Erfolgeeinen
„goldenen Silvesterläufer“ überreicht.
Die nächste Generation Weidlinger
feierte bereits Silvesterlaufpremiere:
Günthers Sohn Patrice-Leon (4 Jahre)
war im Kinderlauf mit dabei.
Veranstaltung mit Herz
Insgesamt liefen in Peuerbach knapp
700 Athletinnen und Athleten ins neue
Jahr. Im Ziel empfangen wurde sie nicht
nur von wärmenden Getränken und
kleinen Stärkungen, sondern auch von
einem bunt verzierten Lebkuchenherz
mit der Aufschrift „Prosit 2015“.
Jung bis alt am Start
Ältester Teilnehmer der Veranstaltung
war der 84-jährige Rudolf Oppel aus
Marchtrenk, der die 6,8 Kilometer Strecke in 47:42,60 Minuten bewältigte und
damit die Klasse M80 gewann. Starker
Schneefall begleitete wiederum die
Jüngsten bei ihrem Auftritt. Dennoch
waren mehr als 300 Nachwuchsläuferinnen und Nachwuchsläufer mit dabei.
Der anhaltende Schneefall forderte
das Streckenteam, das immer wieder
mit dem Kehrwagen ausrückte und so
für eine schnee- und eisfreie Strecke
sorgte.
Tolle Stimmung im Publikum
Auch der Atmosphäre im Publikum
tat die Witterung keinen Abbruch. Für
Unterhaltung sorgte Frenkie Schinkels
im Duett mit Marlena Martinelli,
Garde-Girls und Trommlergruppen.
Zudem bot das neue „Silvesterlauf-TV“,
zu sehen auf zwei großen Videowalls
im Start-Ziel-Bereich, neue Einblicke
in das Geschehen der Veranstaltung.
Viel Stimmung brachte auch die nach
US-Vorbild installierte „Kiss Cam“, die
Paare ins Bild brachte und zum Küsschen aufforderte.
Die Jännerrallye im Raum Freistadt
war wieder ein Publikumsmagnet
Freistadt im Mühlviertel war auch
heuer wieder Start- und Zielort der
32. Internationalen Jännerrallye. Die
Veranstaltung bildete neuerlich den
Auftakt zur ERC (FIA European Rally
Championship). Für Österreich bedeutete dieser Rallyeklassiker gleichzeitig den Auftakt zur heimischen
Rallye-Staatsmeisterschaft. Und der
brachte gleich zwei strahlende Sieger.
„Er hat so ziemlich alles richtig gemacht. Startnummernwahl, Reifenauswahl, und fahrtechnisch ist er sowieso
Weltklasse.“ Diese Gratulation für
Gesamtsieger Kajetan Kajetanowicz
(POL) kam vom schnellsten Österreicher, Raimund Baumschlager. Zu Recht:
Eis, Schotter, Matsch, tiefer Neuschnee,
alles egal. Wie auf Schienen absolvierte
„Kajto“ die Sonderprüfungen und holte
sich 17 Bestzeiten, erst auf dem 18. und
letzten Teilstück ließ der Ford-Pilot es
etwas ruhiger angehen.
18 Bestzeiten
Doch auch der zwölffache Staatsmeister Baumschlager selbst war mit dem
Verlauf der Rallye zufrieden, er gewann
alle 18 Sonderprüfungen der nationalen
Wertung und gewann diese souverän.
In einer fiktiven Gesamtwertung hätte
Baumschlager damit Rang zwei belegt.
„Wir haben manchmal die Straße nicht
gesehen, es war unglaublich schwierig
zu fahren!“
Siegerehrung der 32. Internationalen Jännerrallye Foto: Motorline.cc
jedoch hinter Baumschlager (Skoda Fabia) sowie Simon Wagner (Mazda 323),
der sich damit den inoffiziellen Titel
„Schnellster Mühlviertler“ sicherte, und
Ernst Haneder (Mitsubishi EVO IX).
Bedingungen stellten an die Aktiven
und ihre Teams hohe Anforderungen,
die von dort aber glänzend gemeistert
wurden. Zuletzt hatte es im Jahre 2008
ähnliche Verhältnisse bei der Jännerrallye im Mühlviertel gegeben.
Martin Fischerlehner pilotierte seinen
Mitsubishi mit 22:38 Minuten Rückstand
zum fünften ERC-Rang, er war schnellster (Ober-)Österreicher im Europameisterschaftsklassement. Von den
Gesamtzeiten her blieb Fischerlehner
140.000 Zuschauer
Unter der Schirmherrschaft von OKChef und UNION Rallye Club Mühlviertel Obmann Ferdinand Staber gab es
auch heuer wieder einen reibungslosen
Verlauf bei winterlichen Wetterbedingungen. Über 140.000 Zuschauer ließen
es nicht nehmen und fieberten bei den
spannenden Sonderprüfungen entlang
der Strecke mit. 71 Teams hatten im
Vorfeld genannt, tatsächlich sind 66
Mannschaften an den Start gegangen.
Intensiver Schneefall setzte erst unmittelbar vor dem Beginn der Rallye ein
und erreichte am Sonntag und Montag
seinen absoluten Höhepunkt. Diese
Ein Wirtschaftsfaktor
Neben den Gratulationen an die Sieger
gebührt aber auch dem Organisationskomitee rund um Chef-Organisator
Ferdinand Staber viel Anerkennung.
Gemeinsam mit seinem Team wurde
die große Aufgabe der Organisation
erfolgreich gemeistert. Zu Recht, denn
mit einem Team von 2000 Freiwilligen
und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen
wird Jahr für Jahr die Region Mühlviertel ins Rampenlicht gerückt, was neben
der sportlichen Wertigkeit auch einen
enormen wirtschaftlichen Faktor mit
sich bringt.
Kajetan Kajetanowicz
Martin Fischerlehner
Raimund Baumschlager Fotos: Illmer
wiNNer
31
Der Schlösserlauf in Grieskirchen
Brigitte Nagl und Robert Pauzenberger holten sich den Halbmarathon-Gesamtsieg
Auch 2014 hat die SPORTUNION mit
dem Schlösserlauf eine Grieskirchner
Tradition gelebt. Mehr als 100 Sportler haben am 5. Oktober 2014 die
Laufschuhe geschnürt, um die Halbund Viertelmarathonstrecke oder die
Kinderläufe zu bewältigen.
v.l. SPORTUNION-OÖ Präs. Franz Schiefermair, Bürgermeisterin von Grieskirchen Maria Pachner, Robert Pauzenberger, Brigitte Nagl, Obfrau Christine Schmidbauer, Bürgermeisterin von
Tollet Gisela Mayr
Silber für Arnreit
Ugotchi Kids Race
Die Fraustballerinnen der Union Raiffeisen Dialog Telekom Arnreit
CROSS Run and Ugochi Kids Race 2014 in Schenkenfelden
Beim Faustball Europacup von 10. bis 11. Jänner 2015 in
Sargans, in der Schweiz wurde die Arnreiter Siegesserie
durch Dennach (D) beendet. Der Österreichische Damen-Meister eroberte die Silbermedaille.
Fünfmal hintereinander konnte Union Raiffeisen Dialog Telekom Arnreit in den Jahren 2010 bis 2014 den Hallen Faustball
Europacup für sich entscheiden, der Titelverteidiger kam
aber im heutigem Endspiel gegen den Deutschen Meister TSV
Dennach nicht richtig ins Spiel und musste sich letztlich mit
1:4 Sätzen geschlagen geben.
Die Sätze waren zwar alle sehr knapp, Arnreit gelang es aber
einfach nicht, die herausgespielten Vorsprünge wie gewohnt
zu Ende zu spielen, sondern zeigte immer wieder Unsicherheiten und ließ dadurch den sehr stark spielenden Deutschen
Meister immer wieder herankommen. „Es war heute nicht
unser Tag, solche Spiele gibt es manchmal, leider war es heute das Finale, wo wir unsere Leistung nicht abrufen konnten“,
zog Trainer Martin Pöchtrager Bilanz. Die Silbermedaille ist
trotzdem ein großer Erfolg, sie wurde bereits durch einen 4:0
Halbfinalsieg über FSG Wels 08 sichergestellt.
32
Zahlreiche Ehrengäste wie SPORTUNION OÖ-Präs. Kons. Franz Schiefermair,
Maria Pachner (Bürgermeisterin von
Grieskirchen), und Gisela Mayr (Bürgermeisterin von Tollet) gratulierten den
Aktiven, allen voran den Gesamtsiegern
Brigitte Nagl und Robert Pauzenberger.
Das Lauffest findet heuer natürlich eine
Neuauflage, die am 4. Oktober über die
Bühne geht. Nähere Informationen zur
Veranstaltung sind auf www.schloesserlauf.at zu finden.
wiNNer
Am Samstag den 27. September 2014 drehte sich in Schenkenfelden wieder alles ums Laufen. Den Beginn machten die
Kinder beim Ugotchi Kids Race. Das Startkommando gab
niemand geringerer als das Laufaushängeschild Österreichs
Günther Weidlinger, dem es sichtlich Freude bereitete, so
viele Kinder beim Laufen zu sehen. Danach waren die Bewohner der Lebenswelt Schenkenfelden an der Reihe, die beim
„Gemeinsam Laufen“ ihr Geschick unter Beweis stellten.
Punkt 15 Uhr startete der 10 km Cross Run und die 5km lange
„Hobbyrunde“. Auf der selektiven 10 km-Strecke setzte sich
bei den Herren Franz Springer (Union Rohrbach/Berg) mit
neuem Streckenrekord und einer Zeit von 35:13 Minuten
durch. Der Tagessieg bei den Damen ging mit 41:13 MInuten
ganz klar an Bernadette Schuster.
Bei der anschließenden Siegerehrung erzählte Günther
Weidlinger vom SPORTUNION-Projekt Brain Running, das er
mitbetreut. Außerdem bot sich die einmalige Gelegenheit,
sich mit ihm über Lauftipps zu unterhalten oder ein Autogramm zu ergattern.
600 Athleten nahmen am
Nestlé Schullauf in Linz teil
Am 8. Oktober erfolgte der Start des Vorausscheidungslaufes
für Oberösterreich der Nestlé Austria Schullaufserie. 600
Schüler aus 35 Schulen aus dem Oberösterreich kämpften um
die begehrten Finalplätze. Die SchülerInnen waren in 12
Altersklassen im Einsatz und liefen zwischen 800m und
3.000m je nach Altersklasse. Im Juni 2015, am Ende des
Schuljahres, findet das Bundesfinale in Salzburg statt, wo es
um den Bundesmeistertitel geht.
Bei der Schulwertung
in Linz waren folgende
Schulen siegreich:
Volksschule: VS Pucking
Unterstufe: BRG Stainach
Oberstufe: BRG Kirchdorf
Jede Schule gewann einen ERIMA
Gutschein im Wert von 250,- Euro,
damit Sportartikel für die Schule
angeschafft werden können.
www.schullauf.at
Foto: Nestlé Austria Schulläufe
Teilnehmerrekord beim 4. Raaber Union Lauf
Gerade in Zeiten, wo die Bewegungsarmut der Kinder intensiv in den diversen
Medien disku-tiert wird, ist es wichtig,
dass Schulen und Sportvereine die
Jugend durch solche Veranstal-tungen
von klein an zur Bewegung ermuntern.
Motivierend für die Teilnehmer war die
Anfeuerung der Zuschauer, die für eine
großartige Stimmung sorgte. Erstmalig
wurden heuer ein Team- und Hobbylauf
ins Programm aufgenommen, der von
der Laufgemeinschaft gut angenommen
wurde.
Zum 4. Mal fand der Unionlauf in Raab
statt, der von der SPORTUNION Raab
mit Unterstützung der Gemeinde organisiert und durchgeführt wurde. Bei
hervorragenden äußeren Bedingungen
nahmen rund 180 Läufer an diesem
Event teil, was einen absoluten Teilnehmerrekord bedeutete.
Der Veranstalter freute sich besonders
über die Teilnahme von über 100 Bambinis, Kindern und Schülern, die teilweise hervorragende Leistungen boten.
die Vorjahressiegerin Nagl Brigitte (Union Wernstein) mit einer Zeit von 32:23,6
vor Hörmandinger Maria (LG Innviertel)
und vor ihrer Vereinskollegin Zillner Birgit durchsetzen. Beste Raaberin wurde,
wie im Vorjahr, Frauengruber Veronika
vom Skiclub Raab mit 38:37,2 Minuten.
Im Anschluss des Rennens wurde die
Siegerehrung im Rahmen des Straßenmusikfestes mit Moderator Franz
Feichtlbauer und Bürgermeister Dr.
Josef Traunwieser durchgeführt.
Titel verteidigt
Der Hauptlauf, der
heuer erstmals in einer
Länge von 7.500 m
ausgetragen wurde,
war wiederum eine
klare Angelegenheit für
Julian Kreuzer (SPORTUNION IGLA Longlife
Natternbach). Er siegte
in einer Zeit von 26:25,1
Minuten und verwies
Wölflingseder Leopold
(LC Sicking) und Mayr
Thomas aus Raab auf
die Plätze zwei und
drei. Bei den Frauen
konnte sich ebenfalls
Die schnellsten Läufer bei der Siegerehrung.
wiNNer
33
Zukunft trifft Vergangenheit: Ein
neues Turnleistungszentrum für OÖ
einem namhaften Sponsorbeitrag in
das Projekt einbringen.
v.l.n.r. Georg Kichmayr (Geschäftsführer TGW), Severin Kranzlmüller, Lisa Ecker, Helmut Kranzmüller, Lukas Kranzmüller, Wirtschafts- und Sport-Landesrat Dr. Michael Strugl
Foto: Land OÖ / Liedl
Am 27. November 2014 wurde im
Mozarthaus der Wirtschaft bei der
Buchpräsentation „25 Jahre Turnleistungszentrum Sportland Oberösterreich auf der Linzer Gugl“ ein
großes Zukunftsprojekt gestartet. Die
Turnerinnen und Turner des Sportlandes Oberösterreich bekommen eine
neue Heimat – nicht mehr auf der
Gugl, sondern nahe der Donau. „Am
Winterhafen 4“ entsteht das neue
„TGW Turnleistungszentrum Sportland Oberösterreich“.
„Es ist dies ein Projekt, das
in enger Kooperation zwischen Sport und Wirtschaft
realisiert wird. Mit starken
Partnern aus der Wirtschaft
können wir zukunftsweisende Projekte wie das
neue Turnleistungszentrum
umsetzen“
LR Dr. Michael Strugl
Eröffnung im Herbst 2015
Der Startschuss für den Bau des neuen
„TGW Turnleistungszentrum Sportland
Oberösterreich“ für Turnen ist bereits
erfolgt. Die Eröffnung ist nach nicht
einmal einem Jahr Bauzeit für September 2015 geplant. Die Firma NEUSON
ist Eigentümer eines großen Industriegebäudes beim Winterhafen. Dieses
34
wiNNer
wird umgebaut, neben modernsten
Büros entsteht vor allem auf insgesamt auf 1130 der insgesamt rund
1400 Quadratmetern im Erdgeschoss
die Sportfläche .
Kooperation Wirtschaft - Politik
Der Oö. Fachverband für Turnen mietet
für einen langfristigen Zeitraum von 15
bis 20 Jahren diese neuen, adaptierten
Räumlichkeiten an. Für die Erstausstattung werden zudem rund 250.000
bis 300.000 Euro investiert, wobei
auch vom bestehenden Turnleistungszentrum auf der Gugl noch Geräte und
Infrastruktur mit verwendet werden
können. Finanziert und ermöglicht
wird das neue Turnleistungszentrum
in enger Kooperation zwischen Land
und Oö. Fachverband für Turnen sowie
starken Partnern aus der Wirtschaft.
Die TGW logistic group aus Wels mit
Geschäftsführer Mag. Georg Kirchmayr
ist bereits jetzt – insbesondere über
deren „Future Wings Privatstiftung“
und das damit verbundene Stiftungsprojekt „Lebensschule Leistungssport“
– der maßgebliche Hauptsponsor und
Unterstützer des Turnverbandes und
Turnsports in Oberösterreich und
verstärkt sein Engagement für das
neue Turnleistungszentrum nochmals.
Zudem wird sich auch die Firmengruppe NEUSON mit Aufsichtsratsvorsitzendem Ing. Hans Neunteufel mit
Aus allen Nähten geplatzt
25 Jahre lang war das Turnleistungszentrum auf der Linzer Gugl ein tolles,
gelungenes Trainingszentrum, das
aber mittlerweile aus allen Nähten
platzt und Turner, Trainer und Verband
an ihre Grenzen brachte, so dass viel
improvisiert werden muss. So können
etwa Reck und Sprung derzeit nur im
Training geübt werden, aber nicht in
Wettkampfsimulation, müssen Knirpse
und Weltklassesportler oft nebeneinander trainieren, sind für das Training
laufend Auf- und Abbauten der Geräte
auch im Hinblick auf Turnen weiblich
und männlich nötig.
Internationale Standards
„Das künftige Turnleistungszentrum
hat jetzt internationalen Standard
für Training und Wettkampfsimulation. Das ist für uns ein unglaublicher
Meilenstein, der hier gesetzt wird“,
ist die Freude bei Helmut Kranzlmüller, Präsident des Oö. Fachverbandes
für Turnen, und seinem Trainerteam
riesengroß. Die Bemühungen laufen
intensiv, dass das neue Turnleistungszentrum auch als Bundesleistungszentrum-Stützpunkt eingestuft wird. Es
wird auch für Landesmeisterschaften
etc. nutzbar, große Veranstaltungen
werden auch weiterhin unter anderem
in der Tips-Arena abgehalten.
Größter Turnverband
Oberösterreich stellt mit 32.000 aktiven Turnern in 164 Vereinen den stärksten Turnfachverband Österreichs.
Im Bereich Spitzensport werden vom
Fachverband für Turnen derzeit je vier
Trainingsgruppen weiblich und männlich geführt. Der Nachwuchsarbeit gilt
ein besonderes Augenmerk: bereits
ab sechs Jahren muss die Basisarbeit
erfolgen, gilt es, die Talente zu fördern.
So werden derzeit im TULZ auf der
Gugl 40 Kinder betreut, weil eine größere Gruppe kaum mehr möglich ist.
Das erklärte Ziel ist es, diese Zahl bis
Ende 2015 schon auf 80 verdoppeln zu
können.
Oberösterreichs erster und
Österreichs größter Trendsportpark
Die Sportunion Oberösterreich ist stets am Puls der Zeit, das beweist sie auch mit dem Trendsportparkt, der im November 2014 am Kompetenzzentrum in Linz in Betrieb genommen wurde.
Am 8. November wurde am Kompetenzzentrum der SPORTUNION OÖ
auf 340 Quadratmetern Österreichs
größter und Oberösterreichs erster
Trendsport-Outdoorpark in Betrieb
genommen. Ideengeber und treibende
Kraft für die „UNION Freerunning
Academy“ waren Funktionäre der
SPORTUNION Linz West mit Martin
Friedrich, Jugendreferent und begeisterten Freerunner, an der Spitze.
Freude am Sport wecken
Laufen, Springen, Klettern – Parkour
und Freerunning-Athleten überwinden ohne Hilfsmittel Hindernisse wie
Häuserdächer, Stiegen, Mauern und
trainieren so Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Konzentration und Koordination. Dass es sich bei den beiden
Bewegungskünsten um keinen kurzfristigen Trend handelt, sondern um
eine Chance, alle Altersgruppen für
Bewegung zu begeistern, davon sind
Franz Schiefermair, Präsident der
SPORTUNION Oberösterreich und der
begeisterte Freerunner Martin Friedrich überzeugt.
„Kinder und Jugendliche haben
Freude am Sport, lernen Risiken und
Gefahren sowie ihren Körper einzuschätzen, gehen dabei an ihre eigene
Belastungsgrenze und profitieren
darüber hinaus vom Gemeinschaftsgedanken der in den Kursen und Trainings
allgegenwärtig ist.“
Zentrale Anlaufstelle
Mit der „UNION Freerunning
Academy“, bei deren Realisierung viele
ehrenamtliche Helfer der Union Linz
West und Athleten vom Team
Obsession tatkräftig mitgewirkt haben,
will die SPORTUNION Oberösterreich
zentrale Anlaufstelle für Parkour und
Freerunning im Bundesland werden.
Die Disziplinen Slacklining (Balancieren auf einem Gurtband), und Airtrack
(Akrobatik auf einer dicken Luftmatte),
werden das Übungsangebot künftig
ergänzen, so Friedrich. Der Landesjugendreferent der SPORTUNION
Oberösterreich leitet das „Team
Obsession“ der SPORTUNION LinzWest – eine Gruppierung von Linzer
Freerunnern, die den Bau des Trendsportparks initiiert hat.
Hemmschwelle abbauen
Während das Trainingsangebot in freier
Natur vielfach begrenzt ist, wird am
neuen Gelände eine variable Komposition aus Wänden, Betonquadern,
Gerüsten etc. zur Verfügung stehen die
Leistungs- und Hobbysportler gleichermaßen fordern. Um interessierten
Nachwuchsathleten einen Einblick in
diese Trendsportarten zu geben werden künftig Kurse für alle Alters- und
Trainingsstufen sowie freue Trainings
abgehalten. „Parkour und Freerunning
wirken auf den ersten Blick waghalsig und risikoreich. Viele trauen sich
diesen Sport daher nicht zu. Diese
Hemmschwelle wollen wir abbauen“,
sagt Friedrich.
Hobby – Lebensphilosophie
Geeignet seien die Sportarten für fast
jeden: Es geht dabei vor allem um Körperbeherrschung, Kondition und die
individuell richtig gesetzte Belastung.
„Wie bei anderen Sportarten ist es
auch hier wichtig, die Übungen an die
jeweiligen Voraussetzungen und Bedürfnisse der Sportler anzupassen, so
der Experte. Dann kann sich Parkour
oder Freerunning vom Hobbysport
auch schnell zur Lebensphilosophie
entwickeln: „Wir verstehen unseren
Sport als Möglichkeit zur Selbstverwirklichung mittels Bewegug. Wer sich
mit der Materie schon im Vorhinein
beschäftigt, versteht das Konzept
leichter und hat mehr Freude daran.“
Fotos: Sportunion
wiNNer
35
Das erfolgreichste Sportjahr für
die Linzer SPORTUNION-Vereine
verweist die große Anzahl unterschiedlicher Vereine in dieser Statistik auf
das breite Spektrum an Sportarten wo
Spitzenleistungen erzielt werden. Die
Erfolgsstatistik bei OÖLM 2006 bis
2014 belegt in aller Deutlichkeit, dass
in den Vereinen des Bezirkes äußerst
effiziente und kompetente Nachwuchsarbeit geleistet wird. Der Lohn dafür
Susanne Walli (Zehnkampfunion Linz)
Foto: PHOTO PLOHE
Bei ÖM, ÖSTM und OÖLM wurden in
den unterschiedlichsten Sportarten und Disziplinen insgesamt 795
Medaillen errungen. Das Jahr 2014
ist damit das erfolgreichste Sportjahr
des SPORTUNION Bezirksverbands
Linz-Stadt.
Insgesamt konnten auf nationaler
Ebene 172 Medaillen erkämpft werden,
wobei 101 bzw. 59,9 Prozent auf die
Nachwuchssportlern entfielen. Im Bereich der Allgemeinen Klasse konnten
32 Staatsmeistertitel, 14 Vizestaatsmeistertitel und 23 dritte Plätze
gefeiert werden. Die größten Beiträge
lieferten dabei die Zehnkampfunion
mit 20, die Schnecke Linz mit 14 und
die Skibobunion Linz mit 10 Medaillen.
Die Nachwuchsklassen wurden von
den Sportlern der Zehnkampfunion mit
54, der Fechtunion Linz mit 16 bzw.
von dem RV Wiking mit 15 Medaillen
äußerst erfolgreich vertreten.
623 Medaillen auf Landesebene
Bei den 2014 abgehaltenen OÖ Landesmeisterschaften wurden insgesamt
623 Medaillen errungen. Davon entfielen 472 Medaillen bzw. 75,8 Prozent
auf den Nachwuchsbereich. Bei den
Sportlern der allgemeinen Klasse nehmen die Zehnkampfunion mit 33 und
der ULC Linz mit 29 Medaillen eine
herausragende Stellung ein. Im Bereich
der Nachwuchsklassen führt die Zehnkampfunion mit 149 Stockerlplätzen
die Medaillenbilanz an, knapp gefolgt
von der SPORTUNION ADM mit 146
und der Fechtunion Linz mit 53 Medaillen. Diese Erfolge zeigen einerseits,
dass bei den Linzer SPORTUNION
Vereinen hervorragende Nachwuchsarbeit geleistet wird und andererseits
36
wiNNer
drückt sich in der großen Anzahl der
gewonnenen Medaillen, nämlich 2.949
Podestplätze in den Nachwuchsklassen in neun Jahren, aus. Maßgeblich
ermöglicht wird diese Erfolgsbilanz
sicherlich durch das optimale Zusammenspiel von Trainern, ehrenamtlichen
Funktionären, Eltern und den Sportlern selbst.
Mehr Platz in der Linzer Eishalle
Eishockeyfans freuen sich über das neue Fassungsvermögen von 4.865 Zuschauern
Um 4,9 Millionen Euro wurde die Linzer Eishalle ausgebaut, sie fasst nun 4865 Zuschauer - Foto: Stadt Linz
Die Kapazität der Linzer „Keine Sorgen EisArena“ wurde von rund 3.800
auf 4.865 Zuschauerplätze, 1.870
davon sind Sitzplätze, erweitert.
Insgesamt wurden in die Halle 4,9
Millionen Euro investiert.
SPORTUNION EHC Liwest Black
Wings Linz war in die Planung voll
eingebunden
Durch die großartigen Erfolge der
SPORTUNION EHC Liwest Black Wings
Linz ist das Publikumsinteresse stark
gestiegen. Die baulichen Maßnahmen
der Westtribüne (Umbau auf Sitzplätze) und Osttribüne (neu errichtet)
wurden in enger Abstimmung mit der
Vereinsführung der SPORTUNION
EHC Liwest Black Wings Linz geplant
und größtenteils von der Stadt Linz
und dem Land Oberösterreich finanziert. Im Zuge des Umbaus wurden
auch Foyer- und Garderobenbereiche
adaptiert, die Medien- und VIP-Räumlichkeiten vergrößert, neue Gastronomiezonen und 60 neue WC-Anlagen
geschaffen. Trotz des engen Bauzeitplaplans stand die Halle bald wieder
für Spielbetrieb zur Verfügung, am 16.
November erfolgte beim Spiel gegen
den Villacher SV (7:2) die offizielle
Eröffnung, bei der unter anderem Landeshauptmann Josef Pühringer und
Sportlandesrat Michael Strugl mit von
der Partie waren.
Verein hat sich ausbau verdient
An der Westseite der Eishalle wurden
im Obergeschoß durch die Nutzung von
Terrassenflächen mehr als 500 Quadratmeter Nutzfläche gewonnen. Ein
114 Quadratmeter großer Raum steht
ab sofort den Medienvertretern zur
Verfügung. 175 Quadratmeter sind für
multifunktionale Infrastruktur vorgesehen. „Das Land Oberösterreich hat
sich an dieser Großinvestition gerne
beteiligt, weil sich Sportler, Verein und
Fans diesen Ausbau verdient haben“,
betonte Pürhinger.
Geschichte der Linzer Eissporthalle
Die Linzer Eishalle wurde im Auftrag
der Stadt Linz am 10. Mai 1985 mit
Gesamtkosten von rund 6,3 Millionen
Euro fertiggestellt, wobei Bund und
Land seinerzeit jeweils 1,45 Millionen
Euro zuschossen. Mit dem Bau der Eishalle erhofften sich die Linzer StadtpolitikerInnen bedeutende Impulse für
den Kunsteislauf- beziehungsweise für
den Eishockeysport.
Zum Zeitpunkt der Eröffnung gab es
in Linz zwei Eishockeyvereine in der
damaligen Österreichischen Regionalliga – den EHC Spitz Linz und die
Union Linz. Der EHC Spitz Linz stieg
in die Nationalliga auf, wurde aber
wenig später aufgelöst. Aus der Union
Linz entwickelte sich in weiterer Folge
der heutige Verein SPORTUNION EHC
Liwest Black Wings Linz.
Erste Erweiterungen 2003
Im Jahr 2003 wurde die Linzer Eis-
sporthalle mit Gesamtkosten von rund
1,6 Millionen Euro aus- und umgebaut.
Es wurden, rechtzeitig zu Beginn der
Eishockey-Meisterschaft, zwei Zusatztribünen fertig gestellt, welche
balkonartig ausgeführt wurden und
insgesamt 136 Sitzplätze boten. Aufgrund verschiedener Modernisierungsund Umbaumaßnahmen konnte die
Kapazität der Halle auf nahezu 3.800
Personen erhöht werden.
In der seit August 2008 nach Sponsor
Oberösterreichische Versicherung benannten Halle trägt der Verein SPORTUNION EHC Liwest Black Wings Linz
seine Heimspiele und sein Training ab.
Für den Eishockey-Nachwuchs steht
rund die Hälfte der Betriebszeiten
(rund 88 Stunden pro Woche) zur Verfügung. Zirka ein Sechstel der Betriebszeiten entfällt auf das Eiskunstlauftraining. Auch Stockschützenvereine
nutzen die Halle regelmäßig.
Black Wings wurden zum
Publikumsmagneten in Linz
Eine häufig ausverkaufte „Keine Sorgen EisArena“ und begeisterte Fans
der SPORTUNION EHC Liwest Black
Wings Linz unterstrichen die Notwendigkeit des Ausbaus der Eissporthalle.
Der Verein SPORTUNION EHC Black
Wings Linz ist derzeit einer der beliebtesten in der Landeshauptstadt
und erfolgreichsten in der Erste Bank
Eishockey Liga, wie die Meistertitel
2003 und 2012 beweisen.
wiNNer
37
Gilgenberger Schützen trafen bei
der WM in Granada ins Schwarze
sich die vielen Trainings
und Wettkämpfe bezahlt. Mit einer Bronzeund Silbermedaille und
weiteren Platzierungen
auf Platz vier, fünf und
sechs fuhren sie nach
Hause.
Gerhard Reiter und Walter Altenbuchner -
Foto: Union Vorderladerschützen Gilgenberg
Silber und Bronze für die Gilgenberger
UNION-Vorderladerschützen
Bei der 26. Weltmeisterschaft der
Vorderladerschützen in Las Gabias /
Granada SPANIEN hielten 40 der 450
Schützen die österreichische Fahne
hoch. Zwei davon kamen aus dem Lager
der Gilgenberger Vorderladerschützen
und zählten zu den erfolgreichsten der
Österr. Mannschaft. Für Walter Altenbuchner und Gerhard Reiter machten
Feinschliff bei der
Landesmeisterschaft
geholt
Den Feinschliff für
die Weltmeisterschaft
hatten sich Walter
Altenbuchner und
Gerhard Reiter bei der
Union-Landesmeisterschaft auf dem heimischen Schießstand
in Gilgenberg am Weilhart geholt. Dabei
gingen 30 Schützen aus sieben Vereinen an den Start, Medaillen wurden in
insgesamt acht Disziplinen vergeben.
Herausragende Leistungen erbrachten
dabei neben Reiter (Dienstgewehr
50 m) auch Eduard Paireder (Union
Naarn) mit der Perkussionspistole über
25 m und Felix Würflingsdobler (freies
Gewehr 100 m), die allesamt 98 Ringe
schafften.
WALTER ALTENBUCHNER
BRONZE im Team MAGENTA
(Dienstgewehr 100 m liegend)
Altenbuchner Walter - 91 Ringe
Prinz Franz (NÖ.) - 93 Ringe
Bachner Karl (OÖ.) - 81 Ringe.
Weitere Platzierungen Altenbuchners: 12.Platz: Minie/ R (Dienstgewehr 100m liegend); 4. Platz
Team- Lucca (Steinschlossgewehr
100m) 5. Platz LAMAMORA/ R
(Dienstgewehr 50m stehend)
6. Platz: Team ENFIELD R (Dienstgewehr 50m stehend)
GERHARD REITER:
SILBER im Team KOSSUTH (Steinschlossgewehr 50m stehend) mit
Reiter Gerhard 95 Ringe (6. PL.
Einzel), Andreas Högl - 93 Ringe
und Andreas Gassner 90 Ringe.
Weitere Platzierungen Reiters: 6.
Platz PENNSYLVANIA/ R (Steinschlossgewehr 50m stehend);
10. Platz LAMAMORA/ R (Dienstgewehr 50 m stehend); 16. Platz
VETTERLI/ O (Freies Gewehr 50m
stehend).
Ablinger fuhr zum Europacup-Sieg
Bei seinem Rückblick auf die abgelaufene Saison Walter Ablinger auf ein
sehr erfolgreiches Jahr zurückschauen. Mit insgesamt 23 Podestplätzen
– davon 15 Siege – bei 34 Rennen in 13
Ländern schaffte der Oberösterreicher
den dritten Platz in der Weltrangliste
und in der Europacupwertung konnte
er nach 2011 zum zweiten Mal den
Gesamtsieg erringen.
Dienste der Werbeagentur Direttissima
aus Schärding zählt, haben sich kreativen Köpfe aus der Barockstadt ein
besonderes Zuckerl als Unterstützung
einfallen lassen. In mehr als 60 Stunden Kreativarbeit wurde die Homepage
vom Rainbacher Handbike-Profi, welche
unter www.ablinger.eu erreichbar ist,
völlig neu aufgebaut. „Wir wollen damit
unseren Freund und treuen Kunden
Walter auf seinem erfolgreichen Weg auf
unsere Art und Weise unterstützen und
uns damit auch für seine langjährige
Verbundenheit zu unserem Unternehmen bedanken“, so Hannes Aichinger,
Geschäftsführer der Werbeagentur.
Eine WM-Medaille und der Staatsmeistertitel sind noch eine Draufgabe in
der Rennsaison 2014 und eine Gesamtdistanz von über 14.000 Trainings- und
Rennkilometern zeugen von einem
äußerst aktiven Jahr des erfolgreichen
Handbikers.
Weil Walter Ablinger bereits seit Beginn
seiner Karriere als Profisportler auf die
Das Direttissima-Team bei der formellen Übergabe der neuen Homepage an Profisportler
Walter Ablinger. v.l.n.r: Birgit und Hannes Aichinger (GF Direttissima GmbH), Walter Ablinger,
Markus Huber und Silvia Mittermeier - Foto: Direttissima
38
wiNNer
Ein Duo setzt neuen Impuls für
Beachvolleyball in Oberösterreich
Aus Eins mach Zwei! Das dachte sich
das bisherige Beachvolleyballduo aus
Linz, Lisi Klopf und Valerie Teufl, das
aus den Händen der OÖVV-Vizepräsidentin Anny Dall das Landessport-Ehrenzeichen in Bronze erhielt. Valerie
Teufl absolvierte sodann ihr letztes
Spiel in der Halle. Sie wird sich, wie
Klopf, von nun an auf das „Sandspielen“ – Beachvolleyball – konzentrieren.
Als Team gehen sie ab sofort zwar
getrennte Wege, gemeinsam wollen sie
jedoch die Entwicklung des oberösterreichischen Beachvolleyballs vorantreiben.
Die neuen Teams: Teufl/Zass
und Klopf/Freiberger
Nach dem verletzungsbedingten Ausfall
von Lisi Klopf spielte Valerie Teufl mit
verschiedenen Partnerinnen. Nach dem
2. Platz beim A-Cup in Lienz und dem 9.
Rang beim CEV Turnier in Vaduz merkte
man, dass das Zusammenspiel mit der
amtierenden Staatsmeisterin Bianca
Zass wohl am Besten funktionierte. Nach
einigen Gesprächen war schließlich klar,
dass ab Oktober 2014 Teufl/Zass die
Beachvolleyballwelt erobern werden.
Auch Lisi Klopf konnte mit Eva Freiberger eine neue Blockspielerin an ihrer
Seite finden und konzentriert sich nach
ihrer Genesung voll auf Beachvolleyball.
v.l. Valerie Teufl, Anny Dall und Elisabeth Klopf bei der Ehrung - Foto: PHOTO PLOHE
Beachvolleyball-Hotspot in Linz
Gemeinsam werden diese vier Damen
unter der Trainingsleitung von Borys
Frandofert versuchen, Linz zu einem
„Beachvolleyball-Hotspot“ zu machen.
„Beide Teams haben das Potential
international mitzuspielen. Für den Beach-Sport in Oberösterreich sicher eine
Bereicherung“, so der Trainer.
Veränderungen und Ziele
Sowohl Lisi Klopf als auch Valerie
Teufl beenden ihre 20- und 10-jährige
Hallenkarriere um sich optimal auf die
Beachsaison vorbereiten zu können.
„Die Zeit in der Halle war super! Wir
benötigen jedoch die Zeit im Winter, um
uns technisch weiterentwickeln zu können. Außerdem braucht der Körper auch
mal eine Pause!“ so Lisi und Valerie.
Bianca Zass verlegt, nach der Ableistung
des Grundwehrdienstes als Heeressportlerin, ihren Lebensmittelpunkt nach Linz
um sich voll auf die Vorbereitung für die
neue Saison auf internationalem Boden
und auf weitere Sicht die olympischen
Spiele 2020 konzentrieren zu können.
Wie sich die Ziele für Klopf/Freiberger
definieren wird sich nach Lisi`s Comeback weisen. Aber soviel ist sicher, auch
sie haben Grosses vor.
Neue BEACH-UNION OÖ
Den professionellen Beachvolleyballerinnen Lisi Klopf und Valerie Teufl ist es
ein großes Anliegen den Beachvolleyballsport auch an die Jugend weiterzugeben. Aus diesem Grund wurde die
BEACH-UNION OÖ ins Leben gerufen.
Mit regelmäßigen Kursen für Kinder und
Jugendliche, auch Hobbysportler möchten Sie das große Angebot der SPORTUNION Vereine noch erweitern.
Informationen zu dem Beachvolleyball-Verein können per E-mail unter
info@sportunionooe.at oder telefonisch
unter 0732 / 77 78 54 angefordert
werden.
wiNNer
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Topplatzierungen beim Bavaria Cup
SPORTUNION Kickboxing Team Vöcklabruck holt sich in Obertraubling die Goldmedaille
Ergebnisse des SPORTUNION
Kickboxing Team Vöcklabruck in
der Kategorie Leichtkontakt beim
Bavaria Cup 2014:
Zielke Sebastian:
71 kg - 1. Platz
76 kg - 3. Platz
Bacs Marcel
+70 kg Jugend - 1. Platz
Holl Christian
+40 kg Kinder - 1. Platz
Rufi Tairi
+60 kg Jugend - 2. Platz
v.l.n.r. Zielke Sebastian, Bacs Marcel, Holl Christian und Trainer Manfred Weichselbaumer
Bereits zum 27. Mal am 27. September 2014 der „Open Bavaria Cup“ in
Obertraubling in Deutschland statt.
Die Bayerische Kickbox Organisation
(BKO) e.V. lud auch heuer wieder in
den Disziplinen Semikontakt/Pointfigh-
ting, Leichtkontakt, Vollkontakt ohne
Lowkicks, K-1, Newcomer Vollkontakt,
Selbstverteidigung sowie Formen ein.
Insgesamt waren über 250 Sportler aus
ganz Deutschland und Österreich dabei.
Das Sport Union Kickboxing Team
Erfolgreiche Saison für
die DALZ-Turner
Bei den Bundesmeisterschaften der
SPORTUNION in Traiskirchen, die als
Mannschaftsmeisterschaften ausgetragen wurden, startete „Das andere
Leistungszentrum“ (DALZ) mit ) sechs
Mannschaften und belegte gleich vier
mal den ersten Platz, einen zweiten und
einen fünften Rang.
Ergebnisse der SPORTUNION Landesmeisterschaften (Basisstufe) in
Pettenbach:
Basisstufe weiblich:
Mairhofer Leonie - 1. Platz AK 8
Schörkhuber Anna - 1. Platz AK 10
Kirchmayr Elena - 2. Platz AK10
Königsmayr Claudia - 1. Platz AK 12
Bräuer Stefanie - 2. Platz AK 12
Aflenzer Karin - 3. Platz AK 13
Oberstufe weiblich:
Lennert Flora - 1. Platz AK13
Bachl Eva - 1. Platz AK 14
Bräuer Christine - 2. Platz AK 16
Mayr Iris - 3. Platz AK 16
40
wiNNer
Der Obmann und sportliche Leiter Helmut Hödlmoser ist aber auch auf das
Abschneiden bei den Österreichischen
Meisterschaften Turn 10 in Schwaz
besondres stolz.
Hier belegten die „Dalzinger“ unter
anderem drei ersten und zwei zweite
PLätze (siehe Kasten).
Vöcklabruck unter der Trainerleitung
von Manfred Weichselbaumer war in
der Kategorie Leichtkontaktkickboxen
heuer sehr erfolgreich! Vier oberösterreichische Kickboxer gingen an den
Start und belegten Topplatzierungen,
darunter drei Klassensiege.
Ergebnisse der Österreichischen Meisterschaften Turn 10:
Oberstufe weiblich:
Flora Lennert - 7. Platz AK 14
Klara Fasching - 2. Platz AK 16
Christine Bräuer - 4. Platz AK 16
Ines Braunschmid - 5. Platz AK 16
Eva Bachl - 17. Platz AK 14
Veronika Stummer - 6. Platz AK 16
Basisstufe männlich:
Sebastian Spiegl - 1. Platz AK 8
Daniel Reiter - 6. Platz AK 14
Daniel Berger - 19. Platz AK 14
Florens Belezanski - 22. Platz AK 14
Oberstufe männlich:
Christian Kailesberger - 1. Platz AK 16
Ergebnisse der Österreichischen Meisterschaften Turn 10:
Basisstufe weiblich:
Leonie Mairhofer - 2. Platz AK 8
Viktoria Kalapati - 4. Plaz AK 8
Claudia Reiter - 12- Platz AK 9
Anna Schörkhuber - 4. Platz AK 10
Elena Kirchmayr - 16. Platz AK 10
Claudia Königsmayr - 12. Platz AK 12
Eva Bachl - 17. Platz AK 14
Veronika Stummer - 6. Platz AK 16
Oberösterreich startete Kooperation
mit 90-Millionen-Einwohner-Provinz
angestrebt werden Austauschprogramme auf Schul- und Gemeindeebene
im Bereich Sport sowie die Teilnahme an
Veranstaltungen wie zum Beispiel dem
Upper Austria Cup (Fußball OÖ), dem
Weifang Hope Cup (Fußball, China) und
dem Yellow River Marathon (China).
v.l.n.r. Sportlandesrat Dr. Michael Strugl und Delegationsleiter Wang Yankui (Vizedirektor des
Sportamtes der Provinz Shandong) unterzeichnen die Vereinbarung zum Austausch im Bereich
Sport - Foto: Land OÖ/ Ernst Grilnberger
Eine Sport-Delegation aus der Provinz
Shandong in China war zwei Tage zu
Gast in Oberösterreich. Dabei unterzeichneten der stellvertretende
Generaldirektor des Sportamtes der
Provinz Shandong, Wang Yankui, und
Sport-Landesrat Dr. Michael Strugl
eine Kooperationsvereinbarung. Das
Ziel ist, enge Beziehungen auf sportlicher Ebene zu knüpfen und Austauschaktivitäten zu starten.
„Als erste konkrete Aktivität dieser
Vereinbarung wird bereits im Frühjahr
2015 ein Trainingslager von Shandonger
Nachwuchs-Tischtennis-Spielerinnen
und Spielern in Oberösterreich stattfinden, das mit der Teilnahme an den ,15th
Youth Championships‘, die in Linz von
3. bis 6. April 2014 ausgetragen werden,
endet“, informiert Sport-Landesrat Dr.
Michael Strugl.
„Diese Kooperation ist eine echte
Win-win-Situation. Unsere Sportlerinnen
und Sportler profitieren künftig von
gemeinsamen Trainingsaktivitäten und
durch den Erfahrungsaustausch können
die Trainerinnen und Trainer neue
Akzente in der Leistungsentwicklung
setzen.
Zudem möchten wir Sportunternehmen
ermutigen, Geschäftsmöglichkeiten für
Sportprodukte und Ausstellungen zu
erkunden und neue Märkte zu erschließen“, sagt Landesrat Strugl. Ebenfalls
Startschuss im Tischtennis
Die sportliche Zusammenarbeit zwischen Shandong und Oberösterreich
wird zuerst in der Sportart Tischtennis
konkretisiert. Oberösterreich erklärt
sich in weiterer Folge bereit, chinesische
Topathletinnen und – athleten der
Sportarten Schwimmen, Judo, Karate,
Rudern und Skispringen zu Trainingslagern nach Oberösterreich einzuladen. Die Provinz Shandong möchte im
Gegenzug oberösterreichische Sportlerinnen und Sportler aus den Bereichen
Tischtennis, Schießen, Kunstspringen,
Gewichtheben und am Kampfsport die
Möglichkeit geben, in China zu trainieren.
Bei ihrem Besuch in Oberösterreich
besuchte die fünfköpfige Delegation aus
Shandong das Tischtennis-Training von
LINZ AG Froschberg Sportpark Lißfeld,
das Judo-Training im Olympiazentrum
Sportland OÖ auf der Linzer Gugl und
das Ruder- Trainingszentrum in Ottensheim. Außerdem fanden in der Landessportdirektion Gespräche über Fußball
und Handball statt.
90 Millionen Einwohner
Die Provinz Shandong in China zählt
mehr als 90 Millionen Einwohner und
ist eine von sechs Partnerregionen
Oberösterreichs. Bei der siebenten
Konferenz der Regierungschefs im Juni
2014 vereinbarten Landeshauptmann
Dr. Josef Pühringer und Gouverneur
Guo Shuqing, die Zusammenarbeit
beider Regionen im Sportbereich weiter
voranzutreiben.
Jian Zhan (SPG Walter Wels, aktuell Nr. 25 der Weltrangliste) - Foto: PHOTO PLOHE
wiNNer
41
Wirkung und Nebenwirkungen
ehrenamtlicher Tätigkeiten
• „Soft skills“ –
soziale Kompetenzen
• Teamarbeit
• Verantwortung
übernehmen
• Selbsterfahrung
Ehrenamtliches Engagement hat
nicht nur mit „Geben“ zu tun. „Von
einem Ehrenamt kann man nicht leben
– man lebt für ein Ehrenamt.“
Natürlich ist die freiwillige Tätigkeit
nicht immer mit finanziellen Anreizen
verbunden, dennoch gibt es Vorteile,
die mit Geld nicht zu bezahlen sind.
Wann spricht man nun von
ehrenamtlicher Tätigkeit?
Allen Definitions-Versuchen gemeinsam sind vier Bedingungen, die erfüllt
sein müssen, damit von ehrenamtlicher
Arbeit gesprochen werden kann:
1. Sie muss freiwillig, das heißt ohne
Zwang ausgeübt werden
2. Die Arbeit erfolgt unentgeltlich
3. Sie passiert zum Nutzen anderer außerhalb von Haushalt und Kernfamilie.
4. Und sie erfolgt im Rahmen einer
Organisation (formelle Freiwilligenarbeit) oder im Nachbarschaftsbereich
(informelle Freiwilligenarbeit)
Die Gründe und Motive für ehrenamtliches Engagement sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst und so
vielfältig wie die Engagement-Möglichkeiten. Meist stehen persönliche, soziale
und gesellschaftspolitische Motivationen im Vordergrund, die unterschiedliche Aspekte umfassen.
Die Motive: Persönlichkeitsbildung
• Lebenslanges Lernen
• Kompetenzerweiterung
42
wiNNer
Networking
• Suche nach
Zugehörigkeit
• Partizipation
• Einen Beitrag
leisten
• Freundschaften, Bekanntschaften
• Aktiv bleiben, hält mich jung
• Spaß
Wertschätzung
• Lob und Anerkennung erfahren
• Suche nach externer Motivation
• Ehrungen für Engagement
Dankbarkeit
• Karitative Aspekte
• Altruistische Motive
• Möchte einfach helfen
• Möchte etwas zurückgeben
Lebensqualität verbessern
Die Zusammenhänge des Engagements
in der Work-Life-Balance und Lebensqualität werden in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen versucht
zu belegen. In ihrem Ergebnisbericht
zu Engagement und Beruf stellten
Schmidt/Weiser fest, dass „Ehrenamtliche zufriedener mit ihrer beruflichen
Tätigkeit sind, da sie mehr Gestaltungsfreiheiten genießen. Auch die
psychische Widerstandsfähigkeit wird
durch die breitere soziale Vernetzung
von Ehrenamtlichen gestärkt. Diese
Ressource kann wiederum sogenannten
Spillover-Effekte (bsp. Arbeitsstress,
der ins Privatleben mitgenommen wird)
auffangen. Als ein Kernergebnis konnten sie zudem feststellen, dass Ehrenamtliche ihre Lebensqualität insgesamt
höher einschätzen als Befragte, die kein
Ehrenamt ausüben.“
Freiwilliges Engagement wird als wich-
tiger Faktor im Bereich des Ausgleichs
gesehen und hat somit eine positive
Wirkung auf die Stressbewältigung.
Diese Auswirkungen auf Gesundheit
und Wohlbefinden wurde u.a. auch im
betrieblichen Gesundheitsmanagement
untersucht. Prof. Theo Wehner und sein
Team gehen in ihren Studien der Frage
nach: Sind ehrenamtlich Tätige bessere
MitarbeiterInnen?
Zentrale Ergebnisse
1. „Personen, die gesellschaftlich aktiv
sind, engagieren sich auch im Unternehmen überdurchschnittlich.“
2. „Das Kommittent gegenüber dem
eigenen Arbeitgeber ist bei Ehrenamtlichen im Durchschnitt höher.“
3. „Personen, die im mittleren Ausmaß
(12 bis 18 Stunden im Monat) freiwillig
tätig sind, berichten seltener von einem
Work-Life-Balance-Konflikt.“, sagt Wehner. Die Vereinbarkeit verschiedener Lebensbereiche gelinge ihnen besser. „Der
Einsatz von Ehrenamtlichen schafft
einen enormen Gewinn an Lebensqualität in unserer Gesellschaft und sichert
die Zukunft vieler Organisationen und
auch Sportvereine.“
Schutz vor Burnout?
Es gibt psychischen und seelischen
Grundbedürfnisse, damit sich der
Mensch wohl fühlen und entwickeln
kann. Eine mögliche Ursache von Burnout-Symptomen ist, das Nicht-Erfüllen
(können) jener Grundbedürfnisse. Nach
der Konsistenztheorie des Neuropsychologen Klaus Grawe ist die Befriedigung zentraler psychischer Grundbedürfnisse des Menschen Voraussetzung
für die Ausbildung motivationaler
Annäherungsschemata und ein Leben
in psychischer Gesundheit und Wohlbefinden. Die vier zentralen Grundbedürfnisse sind:
• das Bedürfnis nach Orientierung und
Kontrolle
• das Bedürfnis nach Bindung
• das Bedürfnis nach Selbstwerterhöhung/-schutz sowie
• das Bedürfnis nach Lustgewinn/Unlustvermeidung
Ein Bericht von Dr. Patrick Bernatzky (www.
vitatainment.com)
Das SPORTUNION-Future Team zu
Gast bei den Generali Ladies Linz
Tennis-Cracks durften mit Annika Beck und Caroline Garcia am Showcourt Bälle schlagen
Am 9. Oktober fand im Rahmen des
Generali Ladies Linz 2014 eine Aktion
mit dem Future Team der SPORTUNION Oberösterreich statt.
Insgesamt waren sieben Mitglieder
des Future Teams vor Ort und konnten
einen Blick hinter die Kulissen wagen.
Begleitet wurde das Team von der ehemaligen Nummer sieben der Weltrangliste, Barbara Schett. Behandelt wurden
vor allem die Themen TV-Übertragung
und Interviews. Gemeinsam mit Barbara
Schett durften die Youngsters eine
Kommentatorenkabine betreten und so
bei einer Live-Übertragung mithören.
Im Anschluss hatten die beiden Tennisspieler des Future Teams, Simon Fiala
und Anna Kraus, noch die Möglichkeit,
mit den beiden Spielerinnen Annika
Das Future Team bei den Generali Ladies in Linz - Foto: Generali Ladies/ GEPA
Beck und Caroline Garcia am Showcourt
ein paar Bälle zu schlagen. Da sich die
Weiterbildung des Future Teams nicht
nur auf sportliche Aktivitäten konzentriert, sondern auch andere Themen
wie Sportsponsoring, Vermarktung und
Sportmanagement behandelt werden,
war dies eine optimale Möglichkeit, der
Strategie der SPORTUNION gerecht zu
werden.
www.cofain.at
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wiNNer
43
Prächtiges Fest für „Stille Helden“
SPORTUNION Oberösterreich würdigt die Ehrenamtlichen am Kristallschiff in Linz
v.l.n.r. Kons. Hubert Lang, Stiller Held 2014 Christoph Berger (Obmann SPORTUNION Aichkirchen Pro Beachvolleyball), SPORTUNION OÖ-Präsident Kons. Franz Schiefermair, Hilda Stritzinger (Obfrau SPORTUNION Aichkirchen) - Foto: cityfoto.at
11,5 Millionen Swarovski-„Steinchen“
strahlten am 13. November 2014 am
Kristallschiff in Linz den geladenen
Gästen bei der Ehrenamtsgala „Stille
Helden des Sports 2014“ der SPORTUNION Oberösterreich entgegen.
Mit 320 Ehrenamtlichen war das stilvolle Schiff gefüllt. Das Bordteam rund
um Heidi Bergbauer von Wurm + Köck
war darauf bedacht, dass die „Stillen
Helden des Sports“ nicht durstig oder
hungrig blieben. Der Blick auf das Buffet
ließ während den Begrüßungsworten
von Heidi Bergbauer, ORF-Moderator
Christian Diendorfer und SPORTUNION
OÖ-Präsident Kons. Franz Schiefermair
bereits einigen das Wasser im Mund
zusammenlaufen.
Großartige Leistungen
In den Reden wurde einmal mehr die
große Bedeutung des Sports und deren
ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter
betont. So sind es immer wieder jene
Menschen, die mehr tun als es ihre
Pflicht ist, die Großes für unser Bundesland und vor allem für unsere Kinder
44
wiNNer
und Jugendlichen und deren Entwicklung leisten.
und international Anerkennung im
Beachvolleyball finden.
Nach den kurzweiligen Ansprachen wurde das abwechslungsreiche Buffet mit
den unterschiedlichsten Köstlichkeiten
von SPORTUNION OÖ-Präsident Kons.
Franz Schiefermair eröffnet, bevor es
zum Höhepunkt des Abends kam. Denn
auch in diesem Jahr wurde aus all den
nominierten fleißigen Helfern im Sport
eine besonders verdiente Sportpersönlichkeit auserwählt und zum „Stillen
Helden 2014“ gekürt.
Er ist ein Beispiel dafür, dass die
SPORTUNION OÖ Funktionäre hat die
über Jahrzehnte Großartiges und Außergewöhnliches leisten. Wie auch seine
Vorgänger wusste der junge Funktionär
nichts von dieser Auszeichnung, die
Freude war dementsprechend groß.
Traditionsgemäß gab es für Christoph
Berger eine Urkunde sowie eine Torte
im Volleyball-Design - von der Bäckerei
Hofmann - liebevoll Bergers sportlicher
Leidenschaft entsprechend kreiert.
Christoph Berger: „Stiller Held 2014“
Nach Obmann Bernhard Zauner (UVB
Hinzenbach) 2011, Franz Wamser (SPORTUNION EHC Black Wings Linz) 2012
und Obfrau Renate Wiesinger (SPORTUNION Eferding/Stamm) 2013 wurde in
diesem Jahr die große Ehre Christoph
Berger (Obmann SPORTUNION Aichkirchen Pro Beachvolleyball) zuteil.
Er hat in der Sportentwicklung Projekte
wie beispielsweise das „Pro Beach
Battle“ in Litzlberg am Attersee, gestartet und groß gemacht, welche national
Simone sorgte für Stimmung
Die Fans von Simone freuten sich über
den tollen Auftritt ihres Lieblings. Auch
heuer zeigte sich der Schlager-Star von
seiner besten Seite und punktete mit
Sympathie und starker Stimme beim
begeisterten Publikum. Bei seinen
Schlussworten bedankte sich SPORTUNION OÖ Präsident Kons. Franz Schiefermair einmal mehr bei den Ehrenamtlichen, die tagtäglich in ihren Vereinen
wertvolle Sportarbeit leisten.
Würdiger Ausklang des Sportjahres
Die SPORTUNION Oberösterreich ehrte im Donauforum ihre Spitzensportler
v.l. LR Dr. Michael Strugl, Nikolaus Franzmair, Andrea Mayr, SPORTUNION OÖ Präsident Kons. Franz Schiefermair, Markus-Mendy Swoboda und
Hubert Lang bei der Spitzensportlerehrung im Oberbank Donau Forum.
Mit „We are the champions“ ertönte
die passende Musik zur Eröffnung der
Spitzensportlerehrung der SPORTUNION Oberösterreich am 10. Dezember 2014. Der größte Dachverband
des Landes hatte gemeinsam mit der
Oberbank auch in diesem Jahr wieder
in das Donau Forum geladen, um ein
erfolgreiches Sportjahr ausklingen zu
lassen.
Ein Verein, 40 Titel
Auch im heimischen Sportgeschehen
gab es große Erfolge, bei österreichischen Staatsmeisterschaften holte sich
etwa Oberösterreichs Paradeverein, die
Zehnkampf-Union Linz, gleich 40 Mal
die Goldmedaille. Weiters schafften es
die Damen der Zehnkampf-Union Linz
bei der heurigen BSO Cristall Gala in
der Kategorie „Frauen Power“, sowie
das Damenfaustballteam der UNION
Raiffeisen DIALOG telekom Arnreit in
der Kategorie „Mannschaft des Jahres“,
auf den ersten Platz.
Neben SPORTUNION OÖ Präsident
Kons. Franz Schiefermair ließ sich auch
Sportlandesrat Dr. Michael Strugl die
Gelegenheit nicht nehmen, den erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern
zu ihren herausragenden Leistungen
zu gratulieren. Natürlich bekamen die
Geehrten auch dieses Jahr ein kleines
Geschenk überreicht.
Alles in allem war die mittlerweile
traditionelle Spitzensportlerehrung der
SPORTUNION Oberösterreich einmal
mehr ein gelungener Jahresabschluss,
bei dem nicht nur den Aktiven für ihre
Erfolge, sondern auch den ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihrer wertvolle
Sportarbeit gedankt wurde.
Fotos: cityfoto.at
Neben Medaillengewinnern bei Weltund Europameisterschaften wurden
bei der Spitzensportlerehrung auch
die zahlreichen Staatsmeister in den
Reihen der SPORTUNION geehrt.
Die Erfolgsbilanz konnte sich auch
in diesem Jahr wieder sehen lassen.
14 WM- und 7 EM-Medaillen sowie 80
Staatsmeistertitel gingen 2014 auf das
Konto der Sportlerinnen und Sportler
der SPORTUNION. Weiters war die
SPORTUNION OÖ mit sieben Winter-
sportlern bei den olympischen Spielen
in Sotschi vertreten und es konnten
Thomas Diethart und Michael Hayböck
vom UVB Hinzenbach erstmals in der
Geschichte sogar die Silbermedaille im
Teambewerb der Skispringer erringen.
Mit vier Eishockeyspielern der SPORTUNION EHC LIWEST Black Wings Linz und
der erfolgreichen Langläuferin Nathalie
Schwarz haben weitere fünf SPORTUNION Sportler die rot-weiß-roten Farben
vertreten.
Beeindruckende Glow-Show vom Team Jonglissimo.
Showact der SPORTUNION Mühlbach.
wiNNer
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SPORTUNION Vereine räumen bei
BSO Cristall Gala kräftig ab
Die SPORTUNION Arnreit wurde zum TOP Sportverein
2014 und die Zehnkampf-Union mit den Athletinnen in
der Kategorie „Frauen-Power“ bei der 16. BSO Cristall
Gala am 7. November 2014 im Haus der Lotterien in
Wien gewählt.
Die Arnreiter Faustballerinnen
räumten 2014 voll ab
Der Verein UNION Raiffeisen DIALOG telekom Arnreit kann eine beispiellose Erfolgsgeschichte aufweisen, die vor allem
darauf zurückzuführen ist, dass ein
junger und gut ausgebildeter Betreuerstab ständig mit jungen Spielerinnen
ab ca. sechs Jahren arbeitet. Sämtliche
Spielerinnen kommen aus dem eigenen
Nachwuchs, wo etwa alle zwei Jahre
eine neue Gruppe ein Jugendtraining
beginnt. Der Verein konnte bisher 26
Österreichische Meistertitel erobern,
zehn Europacupsiege feiern.
Ein Jahr, fünf Titel
Das Jahr 2014 geht aber in die Gesichtsbücher ein, mit zwei Meistertiteln, zwei
Europacupsiegen und dem Weltcupsieen
räumten die Mühlvierlerinnen total ab.
Ein Kunststück, das Arnreit schon 2010
gelungen war. Die errungenen Titel:
- Österreichischer Meister Halle
2014
- Österreichischer Meister Feld 2014
- Europacupsieger Halle 2014
- Europacupsieger Feld 2014
- Weltcupsieger 2014
Norbert Gahleitner und Magdalena Lindorfer bei
der Preisverleihung Foto: RGE PHOTO/Rainer
Stamm des Nationalteams
Gregor Eckharter
Auch das Österreichische Nationalteam greift momentan auf fünf SpieleVerein. Das Mädchen- und Damenteam
rinnen aus Arnreit zurück. Und auch in
des oö. Vereins sorgte heuer mit großZukunft werden die Talente sicher nicht
artigen Einzelleistungen (wie z.B. dem
ausgehen, da auch die U18 JugendU20-WM-Finaleinzug von Susanne Walli
mannschaft heuer den Österreichischen oder dem tollen neuen österreichischen
Nachwuchstitel feiern konnte.
U16-Rekord im Siebenkampf von Sarah
Lagger), Siegen in nahezu allen bedeuDie Zehnkampf-Union freut sich über
tenden Teambewerben (4 x 100m Staffel
den Swarovski-Cristall in der KategoAllgemeine Klasse, 4 x 400m Staffel
rie „rauen-Power“
Allgemeine Klasse, 4 x 200m Staffel
Die Athletinnen der Zehnkampf-Uniindoor, Frauenwertung bei der Österr.
on freuten sich über die Wahl in der
Meisterschaft der Vereine) und mit ösKategorie „Frauen-Power“ nach einer
terreichischen Rekorden (U20-Staffeln)
der erfolgreichsten Saisonen für den
für Furore.
Die erfolgreichen Faustballerinnen der UNION Raiffeisen DIALOG telekom Arnreit Foto: cityfoto
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Die Favoriten der Zeitungsleser
Der Fußballer des Jahres, die Sportler des Jahres und das TopTalent
Die drei oberösterreichischen Tageszeitungen „Krone“, „Nachrichten“
und „Neues Volksblatt“ führen seit
vielen Jahren bei ihren Lesern sehr
beliebte Sportlerwahlen durch. Der
Sieg bei einer dieser Wahlen ist heiß
begehrt und prestigeträchtig. Ungeduldig wird den Entscheidungung
entgegen gefiebert, es wird auch
immer wieder probiert, den Redakteuren die Endstände der Wahlen
schon vor dem jeweiligen Galaabend
zu entlocken! Vergebens. Dafür ist
die Freude bei den Siegern am Tag
der Entscheidung umso größer. So
lief es 2014.
• Die Leser der Krone wählten Marcel
Ziegl von der SV Josko Ried überlegen vor LASK-Torjäger Radovan
Vujanovic und Ried-Torhüter Thomas
Gebauer zum Fußballer des Jahres.
Marcel Ziegl (m.) mit Radovan Vujanovic (l.) und Thomas Gebauer
• Die Jury der OÖ Nachrichten kürte
Tischtennis-Ass Liu Jiu (Linz AG
Froschberg) und Skispringer Michael
Hayböck (UVB Hinzenbach) zu den
Sportlern des Jahres sowie die Tischtennis-Staatsmeister von SPG Walter
Wels zur Mannschaft des Jahres.
• Zum Volksblatt-TopTalent wurde
Schwimmer Sebastian Steffan (Askö
Schwimmclub Steyr) gekrönt, der Athlet der verwies Tischtennis-Spieler
Thomas Grininger (Linz Froschberg)
und Wasserski-Athletin Nicola Kuhn
(MYCN Linz) auf die Plätze.
Liu Jia (m.) mit Josef Hayböck, der Gold für Sohn Michael entgegen nahm und Dominik Platter
Fotos: Krone, OÖN, Volksblatt
von der SPG Wels
Oberes Foto, v.l.: Präsident Kons. Franz Schiefermair Christian Perthaler, die
Union-Talente Stefanie Fehrer, Stefan Gaffal, LR Dr. Michael Strugl und Hubert
Lang bei der Wahl des Volksblatt TopTalents 2014.
Rechts: TopTalent Sebastian Steffan (m.) mit Thomas Grininger und Nicola Kuhn.
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Sport- und Eventsplitter ...
Rallye-Wirt Sigi Schwarz, Ernst Hausleitner ORF, Raimund Baumschlager und SPORTUNION OÖ-Präsident Kons. Franz Schiefermair bei der Gratulationsfeier zum zwölften Staatsmeistertitel
Baumschlager in Rosenau Foto: Regionalinfo24.at W.K.
v.l.n.r.: mit BO Ehrenkons. Peter Müller, Nikolaus Franz Franzmair
(ULC-Linz), Claudia Hartl (Schibob-U-Linz),Peter Hiller (ULC-Linz),
Mag.Karin Pramer (SU-ADM), Roland Werthner(Zehnkampf-U-Linz),
und Vizebürgermeister G. Haslehner. Foto: Dietmar Steininger
Vizepräsident Walter Gupfinger, SPORTUNION OÖ-Präsident Kons.
Franz Schiefermair, Vizepräsidentin Brigitte Casny und Kons. Hubert Lang gratulierten Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer zum
65. Geburtstag. Foto: SPORTUNION
SPORTUNION OÖ Präs. Kons. Franz Schiefermair, Engelbert Hatheyer (Cofain Traiding GmbH), Bgm. Josef Sturmair und Organisator
Ernst Helten bei der Siegerehrug der oö. Landesmeisterschaften,
des oö Motocross Cups und des auner Cups. Foto: SPORTUNION
Ehrenamtliche Funktionäre und Betreuer wurden bei der Jahreshauptversammlung der SPORTUNION St. Martin im Mühlkreis von
Bgm. Walfgang Schirz sowie Bezirksobmann Hubert Hartl geehrt.
SPORTUNION OÖ Präsident Kons. Franz Schiefermair zu Besuch
bei der Gründungsversammlung der Sektion Fußball der Union
HInterstoder Foto: Union Hinterstoder
Foto: SPORTUNION St. Martin/M.
Besuch in Linz von Bergbahn AG Kitzbühel CEO Dr. Josef Burger v.l.
Vizepräsident Wolfgang Pesendorfer, LHStv. Franz Hiesl, Dr. Josef
Burger, SPORTUNION OÖ Präs. Kons. Franz Schiefermair und Peter
Schmidt. Foto: LSV OÖ
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Jahresabschluss der SPORTUNION Neuhofen/Innkreis v.l. Hans
Sternbauer, Max Fruhstorfer, Rudolf Zauner, Stefan Reiter, Mag.
Thomas Buttinger, Ing. Leo Sommergruber, Bgm. Johann Augustin,
und Ing. Herbert Diermayer. Foto: SPORTUNION Neuhofen/I.
Was war los in Oberösterreich?
LR Dr. Michael Strugl und SPORTUNION OÖ Präsident Kons.
Franz Schiefermair mit der Fangemeinde von Michael Hayböck
(UVB Hinzenbach) bei der Vierschanzen-Tournee in Bischofshofen Foto: SPORTUNION
Der Skiflug-Weltcup auf dem Kul,. V.l. Vizepräsidenzt. Wolfgang
Pesendorfer, Walter Gupfinger, Präsident Helmut Lexer (Skiverband Stmk), Präsident Kons. Franz Schiefermair (SPORTUNION
OÖ), Skisprunglegende Reinhold Bachler und Hubert Lang. Foto:
Gemeinsam feiern (im Bild v.l.) Konsulent Horst Almesberger und
Dir.i.P. Ehrenkonsulent Peter Müller den 150. Geburtstag.
Der Weihnachtsempfang der Freunde des Spitzensports im Casieum. Von links: Egon Kramminger, Präsident Dr. Rudolf Trauner,
Markus Mendy Swoboda, Präsident des Oö. Behindertensportverbands Dr. Georg Kukla, Walter Ablinger, Wirtschafts- und Sportlandesrat Michael Strugl Foto: Land OÖ / Daniel Kauder
Foto: SPORTUNION
SPORTUNION
Der oberösterreichische Schiverband mit Präsident Friedrich Niederndorfer an der Spitze gemeinsam mit SPORTUNION OÖ-Präsident
Kons. Franz Schiefermair auf Einladung von Landeshauptmann Josef Pühringer zu Besuch beim Musiktheater in Linz. Foto: SPORTUNION
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Die SPORTUNION nimmt Abschied
Martin Derler
Martin Derler, ein liebenswerter Mensch, hervorragender Sportjournalist
und stets netter Kollege ist im 40. Lebensjahr völlig unerwartet und plötzlich verstorben. Viele Jahre lang hat Martin Derler, der freundschaftlich
auch „Buddy“ gerufen wurde, die SPORTUNION LIWEST Black Wings oder
die Swans Gmunden durch Höhen und Tiefen journalistisch fair, objektiv und
immer rücksichtsvoll begleitet.
Er war ein Mensch, auf den man sich verlassen konnte und der auch in stressigen Zeiten immer freundlich und zuvorkommend war. Martin Derler war
ein Journalist, der sich mit Leib und Seele dem Sport verschrieben hatte. So
besuchte er viele Jahre die Super Bowl im American Football, war er auch
im Formel-1- oder Skizirkus fleißig unterwegs. Nicht nur Fair-Play im Sport
war ihm sehr wichtig, sondern auch journalistisch spielte bei Derler „Rücksichtnahme“ bei seinen Berichten eine große Rolle. Er war in der Sportszene
sehr beliebt und hinterlässt ein großes Loch in vielen Herzen.
Kons. Ing. Rudolf Kager
Er war von Jugend an ein vielseitiger Sportler und Funktionär. Rudolf
Kagerer war aktiver Fußballer beim SK VOEST, Tennisspieler beim DSG UTC
Linz, begeisterter Tischtennisspieler und Kegler sowie leidenschaftlicher
Skifahrer. Seine Funktionärskarriere begann er mit der Gründung seines
Vereins DSG Freizeitsportclub Waldegg, dem er bis zu seinem Ableben als
Obmann vorstand, und der maßgeblich die Fußballgeschichte der Linzer
DSG-Liga mitprägte. Er war jahrzehntelang Mitglied des Vorstandes der DSG
OÖ., von 1992 bis 1998 als Vizepräsident unter Adi Mastny, von 1998 bis
2002 als Präsident. Kagers Verdienste lagen vor allem in der Betreuung der
selbständigen UNION-DSG-Vereine sowie im Engagement in der DSG-Fußballmeisterschaft, wobei ihm seine langjährige Funktionärstätigkeit im
Union-Bezirk Linz-Stadt, zuletzt als stellvertretender Bezirksobmann, sehr
zu Gute kam. Besonderer Dank gilt ihm und seinen Mitarbeitern für die 35
Jahre währende Organisation und Austragung der DSG-Kegelmeisterschaft
im Kremstalerhof. Seine Verdienste wurden mit vielen Auszeichnungen
gewürdigt, u.a. mit dem Titel „Konsulent für das Sportwesen in OÖ.“.
Thomas Hamberger
Er begann mit dem Aikidotraining an der Universitäts-Turnanstalt Linz
(später USI) unter der Leitung des japanischen Studenten Junichi Yoshida. 1981 gründete Hamberger mit einer Gruppe ein Aikidotraining in
Linz und mit Prof. Dr. Leopold Gusenbauer (Petrinum), Stefan Thumfahrt
und Raher Johann am 8. Jänner 1982 die Aikido Union Linz. 1989, aus
den USA zurückgekehrt, wurde er zum Obmann der Aikido Union Linz
gewählt und führte den Verein bis zu seinem Tode. Von 1991 bis April 1997
war er 1. Vizepräsident des Österreichischen Aikidoverbandes. In diesen
beiden Funktionen und mit seiner Überzeugungskraft für Aikido trug er
wesentlich als Lehrer, Trainer und 0rganisator zur Verbreitung des Aikido
in OÖ. durch die Gründung Aikido Union Budokan Wels, Aikido Walding,
Aikidoschule Steingasse, Aikido Dojo Steyr und Kursen an der Universität
Linz und der VHS und durch viele Traingskurse und Veranstaltungen bei.
Im Mai 2014 wurde ihm der Yon-Dan (4.Dan) Aikikai für sein technisches
Können und seine Verdienste um das Aikido in Oberösterreich verliehen.
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Terminvorschau
Details zu den Terminen finden Sie auf unserer Homepage www.sportunionooe.at und
www.sportunion-akademie.at. Für weitere Fragen oder Informationen können Sie uns auch telefonisch
unter +43 (0)732 / 77 78 54 oder per E-Mail unter kurse@sportunionooe.at kontaktieren.
KURSE und FORTBILDUNGEN
Übungsleiter-ausbildungen
und Fortbildungen
Übungsleiterlehrgang Basismodul
28. Februar - 01. März 2015, Linz
Übungsleiterausbildung Parkour/ Freerunning
14./15. März und 21./22. März 2015, Linz
Übungsleiterausbildung UGOTCHI
28./29. März und 11./12. März 2015, Linz/ Marchtrenk
Fitness Update 3
7. März 2015, Leonding
Sportunion-meisterschaften
Judo Landesmeisterschaften
22. Februar 2015, Burgkirchen
Sonstige Termine
Fit in den Frühling Convention
14. März 2015, Vorchdorf
Eröffnung der Union Freerunning Academy-Anlage
28 März 2015, Linz
FiT in den FrühLing
cOnvenTiOn
14. März 2015
FiT in den FrühLing
14. März 2015
miT vieLen wOrkshOps, vOn FiTnessTrends bis kindereinheiTen
Termin:
Samstag, 14. März 2015
Zeit:
8:30 bis 17:00 Uhr
Nico Spindler, Judo
Michael
HayböckFidler
Foto:
Christian
Foto: Plohe
Michael Hayböck, Skispringen
Nathalie
Schwarz
Foto: plohe
Foto: Pröll
Sport hat Zukunft in
Oberösterreich
Wussten Sie, dass Oberösterreichs Sportlerinnen
und Sportler bundesweit seit Jahren in der Bilanz der
erkämpften Staatsmeistertitel die Nummer 1 sind?
Das Land Oberösterreich bietet unseren Athletinnen
und Athleten beste Voraussetzungen
à Optimaler Zugang zum Spitzensport durch die Schulmodelle
BORG und HAS für Leistungssport, die Skihauptschule
Windischgarsten sowie mehr als 25 Hauptschulen mit
sportlichen Schwerpunkten
à Hochwertiges und flächendeckendes Trainingsangebot in den
Oö. Fußballnachwuchs-Leistungszentren
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Oberösterreich
www.sportland-ooe.at
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