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Oktober / November 2014
Gemeindebrief
Evangelische Kirchengemeinde Essen-Kupferdreh
"Lobe den Herren ..." - Text von Joachim Neander
Fotos vom Dankabend
Foto oben: ins Gespräch vertieft: Frau Benemann und Frau Wirth
Foto unten: Kirchmeisterin Renate Keller in Aktion
Fotos: Sabine Junghans
Geistliches Wort
Aus der Predigt zu EG 317 Lobe den Herren von Joachim Neander
im Musikgottesdienst am 31. August 2014 in der Christuskirche.
Der Text des Liedes könnte Widerspruch hervorrufen. Dem einen oder anderen
wirkt er vielleicht zu vollmundig, zu schönfärbend. Es wird durchgängig nur
positiv von Gott geredet. Sein Bild wird ausschließlich in hellen Farben gemalt. In
Abwandlung eines Bonmots von Erich Kästner könnte man fragen: Und wo bleibt
das Negative, Herr Neander? Es hat den Anschein, als würden hier Widersprüche
grandios überspielt und nur die eine Seite der Medaille gezeigt.
Die Gegenargumente und Widerreden sind wohlfeil und kurant:
Titelseite:
Foto: Sabine Junghans
„der alles so herrlich regieret“ - Wie stimmt das zusammen mit sinnlosen
Naturkatastrophen? Es reichen die Stichworte Pinatubo und Tsunami.
„der künstlich und fein dich bereitet“ - Kann das auch ein schwer behinderter
Mensch singen, der von Geburt an auf Pflege angewiesen ist?
„der dir mit Liebe begegnet“ – Wie wirkt das auf jemanden, für den Gott das
allwissende Auge ist, der Polizist im Himmel, der die kleinste Verfehlung
unnachsichtig ahndet? Oder der darunter leidet, dass Gott schweigt und sich
scheinbar an nichts stört?
Bei Neander heißt das erste Wort nicht „Lobet“, sondern „Lobe!“ Und angeredet
wird erst einmal nicht die ganze Menschheit, sondern der Dichter spricht zu sich
selbst, zu seiner eigenen Seele. Wir werden Ohrenzeugen eines Selbstgesprächs.
Offensichtlich scheint die Seele es ziemlich nötig zu haben, dass ihr über fünf
Strophen lang gut zugeredet wird. Es wird schon einiges aufgewandt, um sie
irgendwie umzustimmen oder aufzumuntern. Weit greifen die Worte aus, ein
ziemlicher theologischer Rundumschlag ist das: Von Gottes Regierung über die
ganze Welt ist die Rede, von seiner Führung, von seiner Erhaltung des Menschen,
von der wunderbaren Erschaffung und Bewahrung, von Gottes Freundlichkeit
und Liebe, seiner Allmacht und Gnade. Und am Schluss dann der geradezu
beschwörende Appell: „Seele, vergiss es ja nicht!“ Und genau das scheint die
Gefahr zu sein oder gar schon der Fall: dass die Seele alles, was Neander ihr
vorhält vergessen hat, oder aber ganz kräftig an allem zweifelt. Mit keinem Wort,
nicht mit der leisesten Andeutung wird Neander hier konkret. Wir können nicht
aus seiner Lebensgeschichte erschließen, was ihn zu den Versen bewogen hat,
was ihm auf der Seele gelegen hat, aber er wird ohne Zweifel seine Gründe
gehabt haben, nacheinander alles aufzuzählen, was er Gott verdankt, was er an
ihm hat. Ein Argument reiht er an das andere, mit überbordender Beredsamkeit.
Nichts wird ausgelassen, gerade so als verführe er nach der Devise: Viel hilft viel.
Und so ist es ja auch: irgendetwas wird schon verfangen, irgendein Argument,
ein Hinweis wird in der Seele Resonanz finden. Sie wird antworten oder leise
denken: Ja, das stimmt. Vielleicht nur ganz schwach und zaghaft wird sie sich
erinnern. Es gab Situationen, wo Gott mich vor dem sicheren Tod gerettet hat,
wo es nur ein Haarbreit zwischen Leben und Tod war. Wer könnte da nicht eine
Geschichte erzählen.
Oktober / November 2014
Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
3
Inhaltsverzeichnis
Geistliches Wort
Dankesfeier für Ehrenamtliche
Aus dem Presbyterium - Freiwilligendienst
8 Monate Freiwilligendienst in Südindien
Kirchen-Café
Musik in unserer Gemeinde
Chor-Workshop
Konfirmanden räumen auf
Einladung zum Spielenachmittag Männerverein
Programm Frauenhilfe
Jahresfahrt des Männervereins
Programm des Männervereins
25 Jahre Hospiz Steele
Evangelische Kirche in Essen
Nachrichten Kirche Essen
Danke
Adressen
Regelmäßige Veranstaltungen
Gottesdienste
Impressum und Redaktionsschluss
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Der Gemeindebrief wird herausgegeben von der Evangelischen Kirchengemeinde EssenKupferdreh, Dixbäume 91 . Er erscheint sechs Mal im Jahr mit einer Auflage von je 2800
Exemplaren.
Satz: Thomas Siebert
Druck: Strömer & Fänger GbR – Druckservice – Altendorfer Str. 524, 45355 Essen
Redaktion dieser Ausgabe: Lieselotte Gramke, Sebastian Keller, Sabine Junghans, Gisela
Schiemer, Edgar Schöps, Thomas Siebert, Sylvia Ross, Ulrich Ross, Margarete Sager,
Verantwortlich: Sabine Junghans; V.i.S.d.P: Margarete Sager
Die Redaktion behält sich ein Recht zur Kürzung und Umformatierung vor. Bei unverlangt
eingereichten Beiträgen behält sich die Redaktion die Veröffentlichung vor. Für eingereichte
Bilder und Unterlagen wird keine Haftung übernommen. Veröffentlichte Beiträge geben nicht
unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Der Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe
Dezember 201 4 / Januar 201 5 ist am Freitag, dem 07.11 .201 4.
Der Gemeindebrief wird kostenlos abgegeben. Über eine Spende für den Gemeindebrief
freuen wir uns. Diese Spende nehmen die Bezirksmitarbeiter, die Ihnen den Gemeindebrief
bringen, entgegen. Sie können das Geld aber auch auf folgendes Konto überweisen:
Empfänger:
Evangelische Kirchengemeinde Essen-Kupferdreh
IBAN:
DE69350601 905223800388
BIC:
GENODED1 DKD
Kreditinstitut:
KD-Bank, Dortmund
Verwendungszweck:
Gemeindebrief
Oder wie es in schier ausweglosen Situationen weitergegangen ist, getragen
wohlmöglich wie auf den Flügeln eines Adlers. Ja, und es gab Not und schlimme
Zeiten, aber war da nicht immer auch die Hand Gottes spürbar, die dem Elend ein
Maß gesetzt hat? Hätte nicht alles auch noch schlimmer kommen können? Und
wenn man sich einmal auf die Vorhaltungen und Argumente Neanders einlässt,
versuchsweise wenigstens: Könnte dann nicht tatsächlich etwas dran sein, an der
Behauptung, dass jedes Leben sichtbar gesegnet ist, dass kein Leben denkbar ist,
über das Gott nicht aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet hat? Ein
Wolkenbruch der Wohltaten Gottes.
Irgendein leises zartes Echo wird diese ins Herz dringende, fürsorgliche
Wortgewalt schon in der herabgestimmten Seele auslösen. Wir hören ihm zu und
lassen uns von ihm unsererseits zum Lobgesang verlocken.
Neander bleibt immer bei der lichten, liebevollen Seite Gottes, ohne
Einschränkungen und ohne jede Vorbehalte. Auch auf die Gefahr hin, der
Schönfärberei gescholten zu werden. Aber die Seele malt von sich aus schon
genug schwarz, das hat sie so an sich. Da muss man ihr nicht noch
entgegenkommen. Und Neander tut recht daran, wenn er sich darauf nicht
einlässt. Er hat nicht eher Ruhe, als bis die Seele schlussendlich in das Amen
einstimmt. Amen heißt auf Deutsch ungefähr so viel wie: Ja, so ist es, das stimmt.
Da soll die Seele hinkommen. Sie soll zu dem, was in Strophe zwei bis vier ihr
vorgehalten wird, sagen: „Ja, das stimmt. So ist es. So ist Gott. Ich habe das auch
schon gespürt.“
Reinhard Laser
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Oktober / November 2014
Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
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Dankesfeier für Ehrenamtliche
Unsere Kirche lebt von der Mitwirkung. Frauenhilfe, Gymnastik für Frauen,
Frauenfrühstück, Männerverein, Jugendtreff, Seniorenkreis, Meditationskreis,
Ökumenischer Bibelabend, Ökumenischer Arbeitskreis, Ökumenischer Eine-WeltStand, Lektorenkreis, Chor der Christuskirche, Contrapunkt-Chor, Kinderchor,
Flötenkreis, Foto- und Filmclub, Theatergruppe, Redaktion des Gemeindebriefes,
Austräger für den Gemeindebrief, KiTa und die Mitglieder des Presbyteriums ...
was wäre unserer Kirche ohne die Ehrenamtlichen!
Es ist nicht selbstverständlich, dass so viele Menschen in unserer
Kirchengemeinde engagiert mitarbeiten. Dafür bedankte sich das Presbyterium
mit einer Feier am Freitagabend, dem 22. August 2014, bei allen Ehrenamtlichen.
In der Christuskirche wurden die Bänke umgestellt, Tische aufgestellt und
dekoriert. Auf dem im hinteren Teil der Christuskirche aufgebauten Buffet
wurden Gulaschsuppe, Zwiebelkuchen, Käse und Brot gereicht. Ehrenamtliche
und ihre Begleitung füllten die Bänke. Ca. 80 Personen folgten der Einladung des
Presbyteriums. Eine lebhafte Unterhaltung erfüllte das Kirchenschiff. Unsere
Kantorin Frau Lange hatte ein Liedblatt vorbereitet. Es wurde viel gesungen.
Johanna Schöppel und Maike Burdack spielten unter der Klavierbegleitung von
Frau Lange auf ihren Querflöten.
Als Vorsitzender des Presbyteriums durfte ich den Abend moderieren. Es war
nicht immer leicht, die Anwesenden aus ihrer Unterhaltung zu reißen. Als einen
kleinen Höhepunkt dieser Dankesfeier hatten unsere Kirchmeisterin Frau Keller
und ich ein Musikquiz arrangiert. Es wurden Musikstücke vom Band angespielt
und verschiedene Gemeindeglieder „durften“ Fragen zu den jeweiligen
Musikstücken beantworten. Welche Frage gestellt wurde, konnte aber keiner
erahnen. Mal ging es um den Titel, mal um den Interpreten, dann wieder um den
Zeitraum, wann das Stück veröffentlicht wurde. Hatte einer die Frage richtig
beantwortet, gab es von Frau Kalweit einen grünen Zettel, bei einer falschen
Antwort einen roten Zettel. Nach dem letzten Lied erhielten alle Gewinner
Pralinen, die Verlierer versammelten sich am Klavier und sangen mit Frau Lange
ein umgedichtetes Lied „Danke für diese schöne Feier...“.
Um 21:30 Uhr wurde das Ende der Dankesfeier eingeleitet. Aber keiner wollte
gehen. Für mich war das ein gutes Zeichen. Der Dank, den das Presbyterium mit
dieser Feier aussprechen wollte, ist angekommen. Es war ein Abend voller
Unterhaltung, Spaß und mit vielen angeregten Gesprächen. Am Ende der Feier
blieben einige engagierte Ehrenamtliche, um die Spuren der Feier schnell zu
beseitigen.
Ich habe mich wohl gefühlt. Unsere Ehrenamtlichen sorgen dafür, dass sich alle
in unserer Gemeinde wohlfühlen. Man hat es an diesem Abend gespürt. Danke.
Falko Wieneke-Burdack
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Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
Oktober / November 2014
Aus dem Presbyterium
Freiwilligendienst
Manuel Simon gehört zur Gemeinde und hat von 2008 – 2010 am
Konfirmandenunterricht teilgenommen. Zu Hause ist er auf der Dilldorfer Höhe.
Im Frühjahr hat er sein Abitur gemacht und sich gleichzeitig um einen
Freiwilligendienst bemüht. Zur Finanzierung seines Auslandsaufenthalts musste
er einen Spenderkreis aufbauen und hat sich dafür auch an die Gemeinde
gewandt. Seine Beweggründe und Ziele haben das Presbyterium überzeugt, so
dass es sich entschieden hat, Manuel mit einer einmaligen Zuwendung zu
fördern. Darüber hinaus wird er noch von mindestens zwei Familien aus der
Gemeinde finanziell unterstützt. In den nächsten Ausgaben des Gemeindebriefs
sollen weitere Artikel von ihm erscheinen. Manuel Simon ist auch bereit, nach
seiner Rückkehr im Rahmen eines Gemeindeabends über seine Zeit in Indien zu
berichten.
Reinhard Laser
Oktober / November 2014
Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
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8 Monate Freiwilligendienst in Südindien
Mein Name ist Manuel Simon. Ich absolviere zurzeit einen achtmonatigen
Freiwilligendienst bei der Organisation VOSARD in Südindien. Nach einer Woche
Orientierungsphase zusammen mit weiteren Freiwilligen bin ich vor einiger Zeit
zusammen mit meinem Teampartner Florian Trabold im Projekt angekommen.
Gerne nutze ich die Möglichkeit und berichte hier über meine Erfahrungen.
Einige Hintergrundinfos: Der Freiwilligendienst wird durch das Weltwärts
Programm,
den
entwicklungspolitischen
Freiwilligendienst
des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ) gefördert. Viele verschiedene Entsendeorganisationen haben mit dem
Programm seit 2008, dem Jahr in dem das Projekt ins Leben gerufen wurde,
bereits rund 20.000 Freiwillige entsandt. Der Weltwärts Freiwilligendienst ist ein
Lerndienst, d. h. die Erfahrungen für die Freiwilligen über
Entwicklungszusammenarbeit und die Kulturen im Ausland stehen im
Vordergrund. Daneben soll die Arbeit in der jeweiligen Organisation vor Ort so
gut wie möglich unterstützt werden.
Meine Entsendeorganisation ist die Karl Kübel Stiftung mit Sitz im hessischen
Bensheim. Diese organisiert den Freiwilligendienst und hat mich sowie 15
weitere Freiwillige intensiv auf den Einsatz vorbereitet, z. B. mit mehreren
Seminaren. Dort wurden wir z. B. für unsere Rolle als Freiwillige sensibilisiert. Es
wurden Beispiele vorgestellt, wie wir uns in die Arbeit der Organisationen
einbringen können.
Wir leisten unseren Freiwilligendienst bei der Organisation VOSARD (Voluntary
Organisation for Social Action and Rural Development). Diese liegt im
südindischen Bundesstaat Kerala in der Kleinstadt Kumily. Oberstes Ziel ist es,
die Lebensqualität der Armen und unterdrückten Bevölkerungsschichten im
Idukki-District, einem Teilgebiet von Kerala, zu verbessern. Dieses Ziel soll mit
Hilfe von verschiedenen Projekten erreicht werden. Dazu gehören z. B. ein
Projekt zur Rehabilitation von körperlich und geistig behinderten Menschen und
ein Projekt, das Senioren dabei unterstützt, durch Selbsthilfegruppen und
Informationsveranstaltungen die Herausforderungen des Alltags zu meistern.
Ein weiteres Projekt richtet sich an Kleinbauern: Durch einen Umstieg von s. g.
„cash crops“ (Produkte für den Verkauf) auf Mischkulturen, bestehend aus
Pflanzen für den Eigenbedarf sowie den Verkauf, sollen Einkommens- und
Nahrungsmittelsicherheit gewährleistet werden.
Während unseres Freiwilligeneinsatzes werden wir die Organisation
unterstützen, vor allem durch Dokumentationsarbeit. Seit unserer Ankunft
haben wir uns intensiv über die Projekte informiert und Ideen entwickelt, wie
wir uns einbringen können. Wir planen, über möglichst alle Projekte Kurzfilme
zu drehen, in denen über die Ziele, Umsetzung, Erfolge, aber auch Risiken der
Projekte informiert wird. Diese Filme sollen auch auf die Homepage der
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Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
Oktober / November 2014
Organisation gestellt werden. Um das Videomaterial
für die Filme zu sammeln, begleiten wir die
Projektkoordinatoren z. B. bei Field Visits, also
Besuchen bei den von VOSARD unterstützten
Menschen.
Neben diesen und anderen Dokumentationsaufgaben
bei VOSARD haben wir außerdem die Möglichkeit, in
einer nahe gelegenen Schule Englischunterricht zu
geben. Diese Möglichkeit haben wir, da der Direktor
der Schule demselben Orden angehört wie Father
Jose Antony, der Direktor von VOSARD.
Neben der Arbeit in der Organisation versuchen wir,
so viel wie möglich von der indischen Kultur kennen
zu lernen. Seit dem ersten Tag bei der Organisation
bemühen wir uns, die im Bundesstaat Kerala am
meisten verbreitete Sprache Malayalam zu lernen.
Da Schrift und Grammatik sich aber sehr von der
deutschen Sprache unterscheiden, fällt uns dies
nicht gerade leicht. Einige einfache Ausdrücke für Alltagssituationen
beherrschen wir aber schon. Eine weitere Umstellung sind für uns die
Essgewohnheiten. Hier wird in der Regel schon morgens Reis mit scharfen
Currys gegessen. Daran müssen wir uns erst einmal gewöhnen. Was – auch im
Vergleich mit den deutschen Essgewohnheiten – positiv herauszustellen ist: Alle
Mahlzeiten werden in teilweise stundenlanger Arbeit frisch zubereitet. Im Laufe
der acht Monate wollen uns die Mitarbeiter, mit denen wir die Mahlzeiten
zusammen zubereiten, einige Rezepte beibringen, die typisch für die Region sind.
Wir fühlen uns bei VOSARD gut aufgehoben und haben schon nach kurzer Zeit
gute Kontakte zu vielen der Mitarbeiter geschlossen. Mit einigen machen wir an
den Wochenenden Ausflüge, z. B. zu Aussichtspunkten über die Kardamomberge,
einem bis zu 2.700 Meter hohen Gebirgszug, der sich an der Grenze der
Bundesstaaten Tamil Nadu und Kerala erstreckt.
Bereits nach der kurzen Zeit haben wir viele Eindrücke sammeln und viel über
die Arbeit der Organisation lernen können. Wenn Sie Interesse an unseren
weiteren Erlebnissen in den nächsten Monaten haben, freue ich mich, wenn Sie
unseren Blog besuchen: www.kks-vosard-14.blogspot.de
An dieser Stelle möchte ich mich bei der evangelischen Kirchengemeinde EssenKupferdreh bedanken, die den Spenderkreis, den wir Freiwillige vor Beginn des
Freiwilligendienstes aufbauen sollen, mit einer großzügigen Summe unterstützt.
Manuel Simon
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Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
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Wir laden zum Kirchen-Café ein
Jeden 3. Sonntag im Monat nach dem Gottesdienst treffen sich im WIPF auf
Einladung des evgl. Männervereins und der Frauenhilfe Gottesdienstbesucher
zum Kirchenkaffee, um in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee/Tee und Gebäck
zu plauschen, Meinungen austauschen oder nur, um noch zusammen zu bleiben.
Mitglieder des Männervereins und der Frauenhilfe kochen vor dem Gottesdienst
Kaffee und stellen Gebäck auf schön dekorierte Tische.
Udo Greshake
Musik in unserer Gemeinde
Sonntag, 19. Oktober 2014, 10:00 Uhr
Gottesdienst
mit dem Chor der Christuskirche
und dem Contrapunkt-Chor
Sonntag, 23. November 2014, 10:00 Uhr
Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag
Franz Schubert: Deutsche Messe (in Auszügen)
mit dem Chor der Christuskirche
Sonntag, 07. Dezember 2014, 10:00 Uhr
Advents- und Weihnachtskonzert
mit den Chören der Gemeinde,
einem Instrumentalensemble und Blockflötenkreis
sowie der singenden Gemeinde
Der Eintritt ist frei.
Monatsspruch November
Lernt Gutes zu tun! Sorgt für das Recht!
Helft den Unterdrückten!
Verschafft den Waisen Recht,
tretet ein für die Witwen!“
Jesaja 1, 17
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Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
Oktober/ November 2014
Chor-Workshop
Wir laden ein zum
Singen mit Inspiration, Enthusiasmus und Leidenschaft
vom 30.01. bis 01.02.2015
mit einem Abschlusskonzert am 01.02.2015 um 17:00 Uhr
in der Christuskirche
Leitung: Axel Chr. Schullz
Zeitliche Gestaltung des Workshops:
Freitag,
30.01.2015
Samstag,
31.01.2015
Sonntag,
01.02.2015
Sonntag,
01.02.2015
18:30 – 21:00 Uhr
10:00 – 18:00 Uhr
13:00 – 16:00 Uhr
17:00 Uhr Konzert
Für die gemeinsamen Pausen am Samstag ist ein Beitrag fürs Buffet
(Salat, Brot, Käse, Kuchen, usw.) willkommen - Getränke werden gestellt.
Teilnehmergebühr:
35,00 €
20,00 € ermäßigt (für Schüler, Studenten)
Anmeldungen mit Namen, Telefonnummer, Emailadresse
Buffetbeitrages nimmt Margarete Sager entgegen:
Tel. 0201 – 45 13 91 99 AB, E-Mail: Margarete.Sager@t-online.de
und Art des
Anmeldeschluss ist Freitag, 23.01.2015
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Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
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Konfirmanden räumen auf
Am Samstag, dem 24. Mai 2014, war es wieder soweit. Wie bereits auch in den
letzten Jahren hatten die Konfirmanden die Aufgabe, den Jugendgarten und den
Keller des Jugendhauses aufzuräumen. Es gab viel zu tun. Samstagmorgens um
10:00 Uhr (für viele Konfirmanden ist das noch sehr früh!) trafen sich alle vor
dem Jugendhaus, um für verschiedene Arbeiten rund um das Jugendhaus
eingewiesen zu werden. Mit dabei waren die Teamer unserer Gemeinde, die dafür
sorgten, dass die Konfirmanden ihre Aufgaben auch wahrnahmen. Der Rasen vor
dem Jugendhaus musste gemäht werden, die Wege und Plattenflächen sollten
vom Unkraut befreit werden, das Geländer am Treppenaufgang des
Jugendhauses musste von der alten Farbe und vom Rost befreit und anschließend
gestrichen werden. Der Keller am Jugendhaus wurde entrümpelt, gesäubert und
die Regale neu eingerichtet.
Da durch den Urlaub unseres Küsters Herrn Beckert der Rasen neben der Kirche
einen neuen Schnitt vertragen konnte, fanden sich zwei ganz besondere
„Rasenmäher“. Der im Rollstuhl sitzende Luca hielt den Rasenmäher und wurde
dabei von unserem Pfarrer geschoben, während Juri dafür sorgte, dass dem
Elektrokabel des Rasenmähers nichts passierte. Natürlich durfte auch Juri den
Rasen mähen. Hier hielt dann Luca das Elektrokabel hoch.
Die viele Arbeit machte hungrig, aber für das Essen war gesorgt. Frau NöckerBolle war für das Grillen zuständig, zwischendurch konnten sich die
Jugendlichen mit Getränken und selbst gebackenem Kuchen versorgen.
Um 15:00 Uhr befand sich alles wieder in einem prächtigen Zustand. Der
Jugendgarten sah gepflegt aus, der Rasen neben der Kirche war gemäht, das
Geländer war gestrichen, der Keller war aufgeräumt und das Jugendhaus war
geputzt. Die Konfirmanden, die morgens noch etwas verschlafen ankamen,
hatten viel Spaß neben der Arbeit gehabt und sind als Gruppe noch ein bisschen
mehr zusammengewachsen.
Einen besonderen Dank möchte ich den Teamern unserer Gemeinde
aussprechen. Nur durch ihre Unterstützung ist diese Garten- und Aufräumaktion
möglich geworden. Ohne Mithilfe der Teamer wäre eine Jugendarbeit in unserer
Kirche in dieser Form nicht durchführbar.
Falko Wieneke-Burdack
Einladung zum Spielenachmittag des
Männervereins
Der Männerverein veranstaltet am 12. November um 16:00 Uhr im WiPf einen
Spielenachmittag.
Angeboten werden Kartenspiele, Brettspiele und Würfelspiele. Wer Interesse und
Lust hat, teilzunehmen, ist herzlich eingeladen. Aber bitte sich bei Horst
Bongardt unter Tel. 0201/48 20 33 anmelden.
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Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
Oktober/ November 2014
Evangelische Frauenhilfe Essen Kupferdreh
Die Frauenhilfe trifft sich am ersten und dritten Donnerstag im
Monat unter der Leitung von Ingrid Kamienski von 14:30 bis
16:30 Uhr in der Wohnung im Pfarrhaus (WiPf). Gäste sind immer
herzlich willkommen.
02.10.2014
Herr Mittelhesper zeigt uns Bilder
- Sanierung der Christuskirche -
16.10.2014
Frau Gisela Schiemer gestaltet den Nachmittag
- Thema: Zeit -
06.11.2014
Weihnachtliches Basteln mit Ingrid Kamienski
20.11.2014
Wir veranstalten einen Spiele-Nachmittag
04.12.2014
Adventsfeier mit Kantorin Renate Lange
Oktober / November 2014
Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
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w
August 2014: Jahresfahrt des Männervereins
Der Sonntag:
Die Jahresfahrt beginnt für viele mit der Begrüßung des schon vertrauten
Busfahrers Markus am „Möllneyer Ufer“. Alles, was zum „Reisefrühstück“ gehört
und die ersten Reisetaschen werden verstaut. Der größte Teil der Gruppe steigt
am „Markt“ dazu.
Unser Ziel ist der Rursee in der Eifel mit seiner Umgebung. Bevor wir jedoch
unser Hotel anfuhren, besuchten wir eine traditionelle Senfmühle.
Der Montag:
Schon früh am Morgen begaben wir uns
auf eine einstündige Bootsfahrt auf dem
oberen Rursee. Danach hatten wir das
Städtchen Monschau zum Ziel. Die
Glashütte
mit
großem
Handwerkermarkt, die Innenstadt mit Bähnchenrundfahrt, wer wollte und alles
was sonst noch am Weg lag, füllte den Tag aus.
Der Dienstag:
Was haben wir nur verbrochen, dass wir so ein
„Sauwetter“ haben? Aachen ist unser weiteres
Ziel. Doch Aachen im Regen ist nur im Dom
schön. Versöhnt waren wir für eine Stunde
durch eine gute Führung. Und dank des
Wetters war es auch nicht so voll.
Außerdem schmecken auch schon im August
die herrlichen „Aachener Printen“ gut.
Wir wären bestimmt noch gerne an der einen
oder anderen Stelle geblieben, aber bei Regen
ist die schönste Stadt draußen nicht einladend.
Nichts hat unsere gute Laune trüben können.
Mit Dank an alle Planer, Mitdenker und
Organisatoren kann ich nur sagen: „Schön,
dass es die Jahresfahrt gibt.“
Liesel Makrutzki
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Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
Oktober/ November 2014
Bild oben: Rursee bei Einruhr - Bild unten: Rotes Rathaus in Monschau
Foto: Privat
Das Hotel liegt direkt am See, wie schön!
Der Sonntag schenkte uns wohltuende
Sonnenstrahlen, die auf der Terrasse mit
Kaffee und Kuchen sehr angenehm
waren.
werde
mitglied
im
männerverein
+++
werde
mitglied
Programm des Männervereins
Der Männerverein, eine Gemeinschaft von Frauen und Männern, blickt auf eine
125jährige Tradition zurück.
Schwerpunkte der Arbeit sind einmal die Pflege der Geselligkeit und daneben
das, was man heutzutage „Erwachsenbildung“ nennt: Also Vorträge und
Diskussionen über kirchliche und diakonische, über soziale und politische, über
wirtschaftliche und kulturelle, über heimatkundliche und länderkundliche
Themen und ab und an auch mal über die Gesundheit. Kurz, wir informieren uns
an Fernsehen und Zeitungen vorbei über die Dinge des Lebens. Dabei verstehen
wir uns sowohl als Teil unserer Kirchengemeinde, wie auch als Teil des
gesellschaftlichen Lebens unseres Stadtteils.
Zu folgenden Veranstaltungen laden wir ein:
Sonntag
19. Oktober
Jahresfest des Männervereins
Der Beginn ist um 10:00 Uhr mit dem Gottesdienst in der
Christuskirche
Am Nachmittag treffen wir uns um 17:00 Uhr im Gemeindeheim
der katholischen Kirche St. Josef zum "Feier-Abend"
Anmeldung erforderlich
Freitag
21. November
19:00 Uhr
Vortrag und Besichtigung
Renate Lange: "Die Orgel der Christuskirche"
Samstag
13. Dezember
15:00 Uhr
Adventsfeier
Die Adventsfeier beginnt um 15:00 Uhr im Gemeinderaum
der katholischen Kirche St. Josef
Anmeldung erforderlich
Wie immer sind Gäste, innerhalb und außerhalb der Gemeinde, herzlich
willkommen.
Kontakte und Informationen:
Siggi Heeb (Tel.: 0201 / 48 39 47) und Ilse Klausmeier (Tel.: 0201 / 48 01 06)
Oktober / November 2014
Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
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im
Verein des Hospiz Steele wird 25 Jahre alt
Eine der ersten Initiativen der Hospiz-Bewegung in Essen, die über England und
die Niederlande langsam auch den deutschen Boden in den 80er Jahren erreichte,
war das Hospiz-Projekt in Essen-Steele, das mit Hilfe des 1989 gegründeten
Vereins, vielen Ehrenamtlichen sowie großen Förderern das erste stationäre
Hospiz in Essen gründete. Der Hospiz-Verein war also einer der Geburtshelfer
und ist bis heute in der Unterstützung der Hospiz-Arbeit in Essen-Steele
wirksam.
Das Jubiläum dieses Vereins soll im Oktober 2014 mit drei unterschiedlichen
Veranstaltungen gewürdigt werden:
Am Samstag, dem 11. Oktober 2014der gleichzeitig „Welthospiztag“ ist,
bietet das Hospiz Essen-Steele ab 11:00 Uhr einen „Tag der offenen Tür“ an mit
Besichtigungen, Beratungsmöglichkeiten, Live-Musik und einem Buffet.
Ort: Hospiz Essen-Steele am Alfried Krupp Krankenhaus
Hellweg 102, 45276 Essen-Steele
Am Sonntag, 12. Oktober 2014 um 11:00 Uhr findet eine
„Gottesdienstliche Matinee“ statt zum Thema:
„Ihr werdet sein wie die Träumenden“ (Psalm 126) Die Matinee ist gedacht als
kleines Gesamtkunstwerk mit namhaften Künstlern aus der Essener Musikwelt.
Ort: Martin Luther Kapelle des Alfried Krupp Krankenhaus Steele,
Hellweg 100, 45276 Essen-Steele
Am Mittwoch, dem 15. Oktober 2014, 17:00 Uhr, gibt es eine
Festveranstaltung zum Thema:
„Hospeace – die Zukunft der Hospiz-Bewegung in Deutschland“ mit Professor Dr.
Andreas Heller aus Wien. Anschließend bietet die Bonner Trauertherapeutin
Chris Paul eine Performance zum Thema: „Innehalten – Aushalten –
Abstandhalten“.
Die Veranstaltung schließt mit einem Abend-Buffet.
Ort: Akademie am Steeler Berg
Hellweg 94
(am Alfried Krupp-Krankenhaus Steele)
45276 Essen-Steele
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Barbara Djaja, Tel. 0201 / 805 -2700
Pfarrer Günther Graßmann
Krankenhausseelsorger / Geschäftsführer Hospiz Essen-Steele
Vorsitzender des „Vereins der Freunde und Förderer Hospiz Steele e.V.“
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Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
Oktober/ November 2014
Religion und Spiritualität in einer Welt ohne Maß
Freitag, 21. November 2014, 18:30 Uhr
Marktkirche | Markt 2/Porschekanzel
Festveranstaltung zu 40 Jahre „Meditation-Kommunikation-Aktion“
Referent: Professor Dr. Michael von Brück, München, Evangelisch-Theologische
Fakultät, Lehrstuhl für Religionswissenschaft, Zen- und Yogalehrer
Programm
18:30 Uhr Musik und Begrüßung durch Manfred Rompf, Pfarrer i.R.
Grußworte: Superintendentin Marion Greve, Essen, u.a.
19:00Uhr Vortrag: Religion und Spiritualität in einer Welt ohne Maß
Gespräch mit dem Referenten – Geleitete Meditation –
Ende ca. 20:45 Uhr
Veranstalter: Programm „Meditation–Kommunikation–Aktion“ im Evangelischen
Bildungswerk Essen, III. Hagen 39, 45127 Essen,
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten.
40 Jahre Meditation – Leben aus der Mitte
Kommunikation – Leben in Gemeinschaft Aktion – Leben für
Andere
1974, vor vierzig Jahren, fanden die ersten Veranstaltungen für Meditation,
Kontemplation und Körperübungen in der Trägerschaft der Kirchengemeinde
Essen-Kupferdreh und des evangelischen Jugendreferats Essen statt:
-- im Martin-Luther-Haus, Essen – Kupferdreh;
-- im damaligen Haus der Kirche am Kennedy-Platz;
-- auf Schloss Landsberg in Essen-Kettwig die mehrtägigen Kurse mit
Übernachtungen.
Heute finden die Veranstaltungen in Trägerschaft des Evangelischen
Bildungswerks Essen statt:
-- im Friedrich-Graeber-Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde
Essen-Überruhr die wöchentlichen Meditation- und Kontemplationsabende, die
Einführungskurse, sowie Yoga und Feldenkrais;
-- im Haus am Turm in Essen-Werden und in der Neumühle Mettlach-Tünsdorf,
Saarland, die mehrtägigen Kurse mit Übernachtungen;
-- in der Essener Marktkirche die meditativen Gottesdienste und Vorträge.
Verbunden mit dem Programm „Meditation-Kommunikation-Aktion“ ist die
„Schule der Kontemplation Gottes Gegenwart“ (SdKGG), www.sdkgg.de, Mitglied
im „Würzburger Forum der Kontemplation, e.V.“, www.wfdk.de.
Zu dieser Schule gehören zurzeit acht Kontemplationslehrer/innen, neun
Meditationsbegleiter/innen und Schüler/innen.
Oktober / November 2014
Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
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EVANGELISCHEKIRCHEINESSEN
Nachrichten www.kirche-essen.de
Tue deinen Mund auf für die Stummen!
Mensch. Macht. Politik.
Essener Reformationsfeier - 31. Oktober 2014 | 18:00 Uhr
Bergmannsdom - Evangelische Kirche Am Katernberger
Markt 4
Das biblische Wort „Tue deinen Mund auf für die Stummen“ (Sprüche 31.8) steht
als Überschrift über der Reformationsfeier, zu der die Evangelische Kirche in
Essen am Freitag, 31.Oktober, in den Katernberger Bergmannsdom einlädt. Wie
immer beginnt die Veranstaltung um 18 Uhr mit einem festlichen Gottesdienst.
Die Predigt hält Professor em. Dr. Konrad Raiser: Der evangelische Theologe war
von 1992 bis 2003 Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK).
Die Predigt hält der evangelische Theologe Konrad
Raiser
Inhaltlich greift die Feier das aktuelle Jahresthema „Reformation, Macht und
Politik“ der Evangelischen Kirche in Deutschland auf. „Die reformatorischen
Überzeugungen betonen, dass Gottes Gnade ein Geschenk ist, das wir uns nicht
verdienen müssen, ja nicht verdienen können: Allein durch den Glauben, allein
durch das Vertrauen auf Gottes Zusage sind wir angenommen und gerettet“,
erklärt der Vorbereitungskreis. „Jede und jeder Einzelne wird durch das
Evangelium ermächtigt, sich für Versöhnung im Hier und Jetzt einzusetzen, das
Wort zu ergreifen und sich in gesellschaftliche Debatten öffentlich einzumischen.
Unser Gewissen vor Gott weist uns den Weg, um zwischen Gut und Böse zu
unterscheiden.“
Auf Stimmen der Ermächtigung und Einmischung
hören
Im Gottesdienst werden solche Stimmen der Ermächtigung und Einmischung zu
hören sein – in Predigt, Liturgie und Gebet, in Musik und Pantomime. Es sind
Stimmen, die überall dort zu hören sind, wo sich Christen engagieren, ob in der
weltweiten Ökumene oder hier bei uns, in Essen. Einige der Kunstwerke, die im
Rahmen einer Kinderkunstaktion der Evangelischen Jugend zum Thema
„Reformation und Politik“ entstanden sind, werden in der Kirche und im
benachbarten Gemeindehaus zu sehen sein: Dort bietet der anschließende Abend
der Begegnung allen Gästen die Gelegenheit zum Austausch.
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Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
Oktober/ November 2014
Danke
Ein Dank allen, die immer wieder bereit sind, unseren Gemeindebrief
auszuteilen. Mancher von Ihnen betätigt sich schon lange als ehrenamtlicher
Bote.
Leider haben wir immer noch Bereiche, die vom Verteilernetz ausgeschlossen
sind, weil uns Boten für etliche Straßen fehlen:
•
Kupferdreher Straße 51 – 101
•
Hofstr.
•
Kampmannbrücke
•
Am Wieselbach
•
Grunsbeckhof
Wer möchte noch mithelfen?
Auskunft bei: Sabine Junghans, Tel. 48 29 30
Oktober / November 2014
Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
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Anschriften und Rufnummern
PLZ Essen-Kupferdreh: 45257, soweit nicht anders angegeben. Vorwahl: 0201
Name
Adresse
E-Mail/Bemerkung
Telefon
Christuskirche
Dixbäume 87
Gemeindebüro:
Webseite: http://kgm-kupferdreh.de
Carina Hermann
Dixbäume 91
buero@kgm-kupferdreh.de
48 03 54
Fax: 48 43 36
Dienstag 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr und Donnerstag 15.00 Uhr bis 18.30 Uhr
Friedhofsverwaltung
Frau Ruhl
Langenberger Str. 434a
gemeindeamt@kirche-ueberruhr.de
Telefon 8585 221
Fax.: 85 85 022
Sprechzeiten: Dienstags und Donnerstags 09:00 - 12:00 Uhr; Mittwochs 15:00 - 18:00 Uhr
Silke Kieckbusch
Niederweniger Str. 22 silkekieckbusch@t-online.de
48 14 77
Bürozeit; Dienstag 08:00 - 10:00 Uhr; Donnerstag 16:00 - 18:00 Uhr
Telefonzeit: Montag - Freitag 08:00 - 18.00 Uhr; Samstag 09:00 - 13:00 Uhr
Presbyterium der Gemeinde
Reinhard Laser
Dixbäume 87A
reinhard.laser@ekir.de
48 06 26
Pfarrer, stellvertretender Vorsitzender des Presbyteriums
Hartmut Hildenbrand Dixbäume 43
hartmut.hildenbrand@gmx.de
48 43 48
Sabine Junghans
Asbachtal 1
sabine.junghans@arcor.de
48 29 30
Kirsten Kalweit
Schliepersberg 67
kirsten.kalweit@t-online.de
48 44 16
Ingrid Kamienski
Sandstr. 34
ingrid.kamienski@web.de
48 29 29
Dr. Renate Keller
Dixbäume 44
rensebchr@arcor.de
48 82 72
Kirchmeisterin
Margarete Sager
Schroertal 20
margarete.sager@t-online.de
48 41 54
Corinna Schmidt
Marienbergstr. 28
schmidt.ingo@cneweb.de
24 85 683
Falko Wieneke-Burdack Priemhauserweg 24
falko.wieneke@arcor.de
48 85 84
Vorsitzender des Presbyteriums
Weitere Mitarbeitende und Einrichtungen:
Thomas Beckert
Schwermannstraße 9 t-beckert@web.de
85 69 346
Küster, Hausmeister
Renate Lange
Essener Str. 92e,
lange.man@t-online.de
02324-42 711
Kantorin
45529 Hattingen
Kita + FamilienBenderstr. 14
i.klockhaus@diakoniewerk-essen.de
zentrum
Leiterin Ingeborg Klockhaus
48 01 23
Förderverein der Evangelischen Kindertagesstätte Benderstraße, Essen-Kupferdreh e.V.
Ingo Schmidt
24 85 683
Vorsitzender
Sparkasse Essen Kto.Nr. 1400175, BLZ 360 501 05
Gabriele Kirchner
Reulsbergweg 12
kirchner.moritz@t-online.de
48 08 01
Prädikantin
Peter Kieckbusch
Niederweniger Str. 22 peterkieckbusch@t-online.de
48 14 77
Friedhofsgärtner
Diakoniestation Essen-Kupferdreh: Fahrenberg 6
85 85 046
Tag und Nacht telefonisch erreichbar. Leitung: Marion Wölki
Fax: 85 85 048
Altenheime
Seniorenzentrum St. Josef: Heidbergweg 33
455-0
Pflegeheim Deilbachtal 40: 8546-2700 / Altenheim Deilbachtal 106: 8546-2500
Telefonseelsorge
0800/1110111
ev. Krankenhausseelsorge
Wenke Bartholdi / St. Josef Krankenhaus Kupferdreh
Soziale Servicestelle im Haus der Kirche, Frau Tanja Schymik
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Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
Tel. 455 - 2966
2205 160
Oktober/ November 2014
Regelmäßige Veranstaltungen
Die Übersicht führt auch nichtgemeindliche Gruppen auf, die ständige Gäste in unseren
Räumen sind, sowie Veranstaltungen unserer Gemeindeglieder außerhalb der Gemeinde.
Abkürzungen: Konf: Konfirmandensaal – MH: Marienheim – FGG: Friedrich-GräberGemeindehaus, Essen-Überruhr, Überruhrstr. 70 – WIPF: Wohnung im Pfarrhaus Dixbäume KiTa: Kindertagesstätte - FHH: Franz-Hennes-Heim - GB: Gemeindebüro JH Jugendhaus
- :
Jugend
Jugendtreff
2. Fr.
18:30 Uhr
Caren Bolle
48 21 33
JH
Frauen
Frauenhilfe
Gymnastik f. Frauen
1.u.3.Do.
Di.
14:30-16:30 Uhr
19:00-20:00 Uhr
Kamienski
Fölsch
48 29 29
48 18 72
WIPF
Konfi
Heeb
48 37 47
Konf
Rompf
48 88 49
Schlupkothen 48 73 31
Laser
48 06 26
Ökumenischer Arbeitskreis „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“
nach Vereinbarung
Benemann
48 69 30
Lektorenkreis
nach Vereinbarung
Blumenstock 48 77 75
FGG
MH
Männer u. Frauen
Männerverein
Bibel, Besinnung, Verkündigung, Kurse
Meditationskreis
Mo.
19:30 Uhr
Ökumen. Bibelabend
letzter Fr. 19:30 Uhr
Musik
Chor der Christuskirche
Mo.
Contrapunkt-Chor
Do.
Kinderchor der 4-6jährigen Mi.
20:00-21:30 Uhr
17:00-18:00 Uhr
14:30-15:00 Uhr
Lange
Lange
Lange
Geselligkeit, Gemeinschaft
Frauen-Frühstücks-Treff
3. Do.
ab 9:30 Uhr
R. Schube
Seniorenkreis
Di.
14:00-16:00 Uhr
M. Mauermann
Foto- und Filmclub
Di.
19:00-21:00 Uhr
Mittelhesper
(alle 14 Tage in der geraden Woche)
Theatergruppe
Mi.
19:30 Uhr
Bohun
02324-42711 Konf
02324-42711 Konf
02324-42711 Konf
48 44 39 WIPF
84 77 956 WIPF
48 32 81 WIPF
48 37 47
FHH
Ökumenischer Eine-Welt-Stand: jeden 2. u. 4. Mittwoch auf dem Wochenmarkt Kupferdreh
Seniorenzentrum St. Josef:
Gottesdienst in der Kapelle
Jeder 1. Dienstag im Monat
Pflegeheim Deilbachtal 40:
Gottesdienst im Festsaal
donnerstags um 10:45 Uhr; vierzehntäglich
Altenheim Deilbachtal 106:
Gottesdienst im Speisesaal
donnerstags um 10:00 Uhr; vierzehntäglich
Gottesdienste in den Altenheimen Deilbachtal immer in den geraden Kalenderwochen.
Oktober / November 2014
Gemeindebrief Essen-Kupferdreh
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Konfirmanden räumen auf. Jeder hilft bei uns mit!
Bild unten: von links nach rechts Juri Kauermann, Luca Görres, Pfarrer Laser
Fotos: F. Wieneke
Gottesdienste in der Christuskirche
05.10
10:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
Siemens-Weibring
08.10.
19:00 Uhr
12.10.
10:00 Uhr Gottesdienst
19.10.
10:00 Uhr Gottesdienst (Jahresfest des Männervereins)
mit dem Chor der Christuskirche und
dem Contrapunkt-Chor
23.10.
08:15 Uhr
26.10.
10:00 Uhr Gottesdienst
Emge
02.11.
10:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
Laser
09.11.
10:00 Uhr Gottesdienst
16.11.
10:00 Uhr Gottesdienst mit Taufen, anschließend
Kirchencafé
Laser
19.11.
18:00 Uhr
Mittwoch Gottesdienst zum Buß- und Bettag
Laser
20.11.
08:15 Uhr
Donnerstag Schulgottesdienst Hinsbeckschule
23.11.
10:00 Uhr Gottesdienst (Ewigkeitssonntag)
mit dem Chor der Christuskirche
15:00 Uhr Andacht in der Friedhofskapelle
N.N
Mittwoch Ökumenisches Gebet
der ACAT für Gerechtigkeit und Frieden
Laser
Bartholdi /
Laser
Laser
Donnerstag Schulgottesdienst Hinsbeckschule
30.11.
10:00 Uhr Gottesdienst (1. Advent)
07.12.
10:00 Uhr Familiengottesdienst mit der KiTa
(2. Advent)
Benemann
Sieberath
Laser
Laser
Emge / Team
Rompf & Team
Die ACAT lädt ein:
11.11.
10:00 Uhr Dienstag Konvent St. Mariä Geburt Dilldorf
Ök. Gebet der ACAT für Gerechtigkeit und Frieden
N. N.
Kapelle Krankenhaus St. Josef:
05.11.
03.12.
17:00 Uhr
17:00 Uhr
Kapelle Krankenhaus: Gottesdienst
Kapelle Krankenhaus: Gottesdienst
Bartholdi
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