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Katechese 2014/2015 - Deutschfreiburger Fachstelle Katechese

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Katholische Kirche Deutschfreiburg
Katechese
Jahrgang 2014/2015
2
IMPRESSUM
Herausgeber:
Deutschfreiburger Fachstelle Katechese, Defka
Burgbühl
1713 St. Antoni
Auflage:
260 Ex.
Titelbild:
Zeltpflock von www.outfit4events.de
INHALT
3
Inhalt
Ab und zu einen Pflock einschlagen!, Editorial
4
Katechese zukunftsorientiert planen
6
Pflöcke einschlagen! Zusammenarbeit mit der VPDF
10
Abrechnung der Weiterbildungskosten
12
Ausbildungsmodule ForModula
Modul 35; Leben und Arbeiten in der Kirche
Modul 14; Liturgie
Modul 02; Grundlagen Religionspädagogik
Modul 18; Sakramenten-Hinführung Versöhnung
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Informationen aus der Katechetischen Kommission
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Jahresversammlung
19
Stufenrunden
20
Weiterbildungsangebote,
Von Herz zu Herz
Essen und Nahrung in Biblischer Zeit
Lebensbezug Eucharistie
Lieder zu Firmung und Konfirmation
Jugendgottesdienste gestalten und feiern
Einführung ins Thema von Fastenopfer und Bfa
Fiire mit den Chliine
Unterrichtsmaterialien zu Passion und Ostern
Gut geplant ist halb gewonnen
Alles kalter Kaffee! ...oder?
Schlagstock oder Runkelrübe, die 10 Gebote
Mit Maria von Magdala am leeren Grab
Die biblischen Schöpfungsgeschichten
Besuch im Haus der Religionen in Bern
Erstkommunionvorbereitung im Kulturwandel
KatechetInnenreise nach Freiburg im Breisgau
Beziehung, Grundprinzip religiöser Bildung
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Aufgefallen
Liebesgschichte, Autorenlesung mit Pedro Lenz
Jakob der Gesegnete; Bibliodrama
MBR-Medientag 2014
Internationale religionspädagogische Tagung
Weiterbildung für den HRU
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41
41
Adressen
Religionspädagogische Fachstellen
DZ
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4
EDITORIAL
Editorial
Ab und zu einen Pflock einschlagen!
Liebe Leserin,
Lieber Leser
Jeden Tag, pünktlich um acht Uhr, läutet bei einem Bürokollegen meines Vaters das Telefon. Er blickt auf die Anzeige,
lächelt, hebt ab und sagt: „Guten Morgen. Heute ist Mittwoch, der 23. Juni“, und dann: „Heute den ganzen Tag!“ Der
Kollege meines Vaters hat auf zwei Fragen eines Freundes geantwortet: „Welcher Tag
ist heute? Wann darf ich dich wieder anrufen?“ Der Freund ist an Demenz erkrankt; der
Kollege meines Vaters setzt in dessen von Gedächtnisschwäche, Konzentrationsmangel
und Orientierungsverlust bedrohtes und verwirrtes Leben einen Pflock, einen Fixpunkt,
an dem sich der Erkrankte festhalten und ausrichten kann. Das Telefonat wirkt wie eine
Oase in der Wüste.
Das woran wir uns ausrichten und festhalten, unsere ganz persönlichen Fixpunkte, ist
wohl so vielfältig, wie wir Menschen eben sind: unsere Strukturen, Gewohnheiten, Familien, Freunde, Gott, unsere Arbeitsstelle… sie machen unser Leben und unsere Identität aus. Sie sind die grossen, wichtigen Pflöcke unseres Lebenszauns oder unseres Lebenszeltes.
Aber auch im Kleinen brauchen wir Leitplanken, Halt und Fixpunkte. Ab und zu einen
„Pflock einschlagen“ zu können ist nötig, weil Beständigkeit unserem Leben und unserem Tun Sinn verleiht. Was wir zum Beispiel bei der Arbeit dingfest machen können, das
haben wir geschafft und erreicht. Es hält uns vor Augen, dass unsere Bemühungen nicht
umsonst waren. Und wenn unsere Pflöcke solide sind, dann stützt jedes erreichte kleine
Ziel - wie bei einem Zaun oder einem Zelt - das grosse Ganze.
Im Bereich Katechese waren und sind wir aktuell durch viele Veränderungen herausgefordert. Die DOK hat mit ihrem Leitbild „Katechese im Kulturwandel“ ein umfassendes
Bild von Katechese gezeichnet, das es nun in den Pfarreien und Schulen konkret umzusetzen gilt. Im Bereich Schule stellt der Lehrplan 21 neue Anfragen an die Identität unseres Faches und nicht zuletzt verändern auch der gesellschaftliche Wandel und die Rahmenbedingungen der Gesamtpastoral die Anforderungen und Erwartungen im Bereich
Katechese. Im Zuge dieser Veränderungen musste und muss sich auch das Berufsbild
Katechetin/ Katechet wandeln, was wiederum Anpassungen in den Ausbildungsgängen
erfordert…
EDITORIAL
5
Nicht immer sind bei so vielen Veränderungen die Fixpunkte noch erkennbar. Wo führt
das alles hin? Wo sind die Konstanten? Und wo können wir wenigstens hin und wieder
einen soliden Pflock einschlagen, der auch in Zukunft unsern Zaun oder unser Zelt noch
stützt?
Mit diesen Fragen haben wir uns auf der Fachstelle Katechese in den letzten Monaten
immer wieder beschäftigt und einige Pflöcke haben wir gemeinsam mit euch oder andern Akteuren auch setzen können. Die nächsten Seiten in diesem Heft berichten ausführlicher davon. Zusammen mit euch hoffen wir, dass die gesetzten Pflöcke den Veränderungen Stand halten und sie sich als echte Fixpunkte erweisen. Die Zukunft wird es
zeigen…
Euch, liebe Katechetinnen und Katecheten, wünschen wir für das kommende Schuljahr
viele Pflöcke, die euch halten – privat wie in eurer beruflichen Tätigkeit. Und wenn nötig
wünschen wir euch auch mal den Mut, einen morsch gewordenen Pflock durch einen
solideren zu ersetzen!
Judith Furrer Villa
6
IN EIGENER SACHE
„Stellen Sie Sich vor, es ist Kirche
und keiner geht mehr hin…“
Katechese zukunftsorientiert planen
JF Manchmal - meistens dann, wenn ich am Sonntag im Gottesdienst sitze
- stelle ich mir diese Frage; wie feiern wir noch Gottesdienst, wenn in 20
Jahren die Mehrheit der heutigen Gottesdienstbesucher nicht mehr da
sind. Wie sind wir dann noch Kirche? Und wie müsste Katechese sein, um
Kinder, Jugendliche, Menschen jeden Alters „für den Glauben kompetent
zu machen“? Wie können wir Katechese und auch Kirche überhaupt zukunftsorientiert planen und gestalten?
Mit diesen Fragen haben sich auch die Deutschschweizer Bischöfe befasst. Das
Leitbild „Katechese im Kulturwandel“ fasst ihre Antwort zusammen: Katechese ist
ein lebenslanger (Lern-) Weg, der sich ereignet, wenn Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensbedingungen, Lebens- und Glaubensgeschichten miteinander
in Beziehung kommen. Katechese passiert- geplant oder manchmal ganz unverhofft - in einer konkreten Kirche, in einer Pfarrei, in einer Gemeinschaft, einer
Begegnung, wo Menschen Leben und Erfahrungen miteinander teilen, wo gefeiert
und gebetet wird und wo Glauben so ganz handfest „auf die Welt kommt“.
Katechese ist darum immer viel mehr als die Vorbereitung und Durchführung einer einzelnen Lektion oder eines einzelnen Anlasses. Katechese meint Glaubensbildung und ist das Hineinwachsen in einen Glauben, in eine Gemeinschaft mit
ihrem Feiern, Beten, Leben teilen…
Auch im Dekanat Deutschfreiburg sind die ganzen Fragen um zukunftsorientierte
pastorale Planung aktuell: In der Dekanatsweiterbildung in Visp 2013 haben sich
die Seelsorgerinnen und Seelsorger dafür ausgesprochen, unsere kirchlichen Angebote künftig an einem gemeinsamen Bild von „Kirche sein“ auszurichten, sie besser aufeinander abzustimmen und miteinander vernetzter zu planen. Im Zuge dieses „Dekanatsprozesses“ haben wir uns auf der Fachstelle Katechese Gedanken
darüber gemacht, wie auch in unserem Bereich künftig nachhaltiger geplant und
gearbeitet werden kann. Das Leitbild Katechese der Deutschschweizer Bischöfe
war uns dabei eine wichtige Grundlage.
Wenn Katechese jede Form von Glaubensbildung meint und es dabei darum gehen
soll, Menschen in einen gelebten Glauben hineinwachsen zu lassen, dann müssen
unsere katechetischen Bemühungen die Bildung vielfältiger Kompetenzen zum Ziel
haben; Glaubenswissen soll Christinnen und Christen fähig machen, ihren Glauben
IN EIGENER SACHE
zu überdenken, sich Rechenschaft darüber zu geben, was wir glauben und warum.
Es ist die Grundlage dafür, die Quellen und Inhalte unseres Glaubens intellektuell zu
verstehen und sie anders denkenden und glaubenden Menschen gegenüber zu argumentieren. Spirituelle Kompetenzen machen uns fähig, unseren Glauben in unser
konkretes Leben hinein umzusetzen; zu feiern, zu beten, Symbole zu erkennen und
anzuwenden. All das gehört zu einem im Alltag gelebten Glauben dazu und darauf
sollte jegliche Glaubensbildung abzielen; Menschen zu befähigen ihren Glauben zu
kennen, zu verstehen und so zu leben, dass sie sich in ein konkretes Umfeld von
Kirche, Gemeinschaft und Gesellschaft einbringen können.
Wie müssen wir nun Katechese also denken und planen, wenn wir Menschen zu all
diesen Kompetenzen führen wollen?
In Deutschfreiburg haben wir nach wie vor das Privileg, Religionsunterricht an der
staatlichen Schule erteilen zu können. Dieses Gefäss eröffnet uns vor allem im Bereich der Vermittlung von Glaubenswissens viele Möglichkeiten. Der Lernort Schule
steht schon per se für eine intellektuelle Auseinandersetzung mit einem Thema.
Viele Methoden, mit denen wir im RU Wissen vermitteln, kennen die Schülerinnen
und Schüler aus anderen Fächern. Die Organisation und die Struktur des Unterrichts werden uns durch den Rahmen Schule erleichtert. Wir erreichen eine grosse
Zahl der getauften Kinder… Um hier nur ein paar der Vorzüge des Religionsunterrichtes an der staatlichen Schule zu nennen.
Gleichzeitig hat dieser Unterricht aber auch seine Grenzen; die Lektions-einheiten
und die räumlichen Gegebenheiten eines Klassenzimmers legen ein Stück weit fest,
was möglich ist und was nicht. Ausserdem findet dieser Unterricht nicht am Lernort
Pfarrei statt. Oft gibt es sogar so wenig Bezugspunkte, dass er fast gänzlich von der
Pfarrei abgekoppelt scheint. Vieles, was an Glaubensbildung in Bezug auf die Pfarrei
und eine darin verwurzelte Glaubenspraxis gelehrt werden soll, sprengt daher wohl
den schulischen Rahmen und braucht andere Gefässe. Gefässe, die wir womöglich
überhaupt erst erfinden und entwickeln müssen. Das seit ein paar Jahren hier in
Deutschfreiburg umgesetzte neue Firmkonzept ist ein Beispiel dafür. Wollen wir die
Jugendlichen mit einem Ja zu ihrem Glauben auch in die konkrete Kirche vor Ort
hineinholen, so müssen sie diese Kirche vorher erlebt haben. Darum findet der
Firmweg heute hauptsächlich im Rahmen von Pfarrei und Seelsorgeeinheit statt und
nicht mehr vorwiegenden in den Religionsstunden an den OS-Zentren.
In Team der Fachstelle Katechese haben wir all diese Überlegungen in ein kleines
Konzept gegossen: „Zukunftsorientierte Katechese“. Inhaltlich beschreibt dieses
Dokument nichts bannbrechend Neues. In Deutschland zum Beispiel arbeiten Pfarreien und Schulen schon lange auf diese Art und Weise.
Das Konzept soll eine kleine Planungshilfe sein für Pfarreien und Seelsorgeeinheiten,
wenn es darum geht Katechese zu organisieren. Was machen wir wo? ist die Frage.
Was ist unser Anliegen, das wir mit einem Angebot verbinden und wo hat dieses
7
8
IN EIGENER SACHE
Anliegen beziehungsweise unser Angebot seinen Platz? Ist der Rahmen Schule dafür geeignet oder müssen wir in der Pfarrei einen Raum dafür schaffen?
Wir haben das Konzept in den letzten Wochen und Monaten in Seelsorgeteams
und bei KatechetInnen-Runden immer wieder in die Diskussion gebracht und werden das auch in Zukunft tun. Wie das Leitbild „Katechese im Kulturwandel“ ist
auch dieses Papier eine Leitidee, ein Wegweiser und kein Allerweltsrezept, das
man einfach eins zu eins kochen könnte. Wir stellen euch darin unser Fachwissen
und unsere Erfahrungen zur Verfügung. In die Praxis umsetzen, anwenden und mit
Inhalten füllen, können wir das Konzept nur mit euch gemeinsam. Und nur mit
euch gemeinsam wird sich weisen können, wie solide der gesetzte Pflock schlussendlich ist.
IN EIGENER SACHE
9
Felder religiöser Bildung
Staatlicher Religions/ Ethikunterricht
Kirchlicher Religionsunterricht an der
staatlichen Schule
Gemeindekatechese
Grundlagen
LP 21
Darauf aufbauende
Lehrmittel
„Orientierung Religion“
(kantonalkirchliche
Lehrpläne)
Leitbild Katechese im
Kulturwandel
Pastorale Dokumente
(z.B. zu Sakramenten
-vorbereitung etc.)
Profil
Religiös-ethisches
Grundwissen und
Grundkompetenzen
vermitteln
Christliches Grundwissen* erweitern
Konfessionelles Wissen
erwerben
Selbst- und Sozialkompetenzen in den Horizont der christlichen
Tradition stellen
Einleben in einen Glaubensvollzug (Beten, Feiern, …)
Traditionen erleben,
Einleben in die Kirche vor
Ort, in die Gemeinschaft
Verantwortungsträger
Verantwortung liegt bei
der staatlichen Schule
Verantwortung liegt bei
den Kirchen – mit
Rücksicht auf das System Schule!
Verantwortung liegt bei
der Kirche
Akteure
Staatliche Lehrpersonen, Ausbildung an der
PH o.ä.
Ausgebildete Katechetinnen (ForModula)
und staatlich angestellte
KatechetInnen mit
kirchlicher Missio an
den OS-Zentren
Katechetinnen, Hauptamtliche, Ehrenamtliche
*“Wissen“ meint im Sinne von Kompetenzorientierung immer auch die Anwendung von gelerntem
Wissen; also vergleichen, argumentieren, ordnen, darstellen…
10
IN EIGENER SACHE
Pflöcke einschlagen:
Gemeinsam geht‘s besser!
MP Die vergangen zwei Jahre waren auch geprägt von einer intensiven Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Pfarreien von Deutschfreiburg. Das neue
Katechetinnenreglement, die Gründung einer Kasse für Katechese und die Finanzierung von Religionsunterricht an den Orientierungsschulen gehören zu
den wichtigen Pflöcken, die eingeschlagen werden konnten.
Die Arbeiten zu diesen Dossiers begannen noch unter dem „alten“ Vorstand der Pfarreivereinigung und wurden nun in Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand zu einem
guten Ende geführt. Im Namen der Defka sei hier der Pfarreivereinigung, deren Vorstand und namentlich dem neuen Präsidenten, Herr Arnold Schöpfer, ganz herzlich für
die konstruktive und speditive Zusammenarbeit gedankt. Der Dank geht aber auch an
die Katechetische Kommission, die die entsprechenden Dokumente kritisch gegengelesen hat und wichtige Impulse dazu geben konnte. Und schliesslich geht der Dank auch
an das Bischofsvikariat. Marianne Pohl-Henzen hat an all diesen Dossiers mitgearbeitet
und wesentlich dazu beigetragen, dass sie in nützlicher Frist beschlossen werden konnten.
Das neue Katechetinnenreglement
Ohne die einzelnen Neuerungen im Katechetinnenreglement aufzählen oder erläutern
zu wollen, kann gesagt werden, dass die Überarbeitung dieses Reglementes nicht einfach
eine Nachführung bedeutet, sondern dass sich darin ganz im Sinne des „Leitbildes Katechtese im Kulturwandel“ ein geweitetes Verständnis von Katechese widerspiegelt. Das
neue Reglement trägt der Tatsache Rechnung, dass das Arbeitsfeld der Katechetin sich
vom schulischen Religionsunterricht weit in das Feld der Gemeindekatechese erstreckt.
Die ausserschulischen Aufgaben der Katechetin werden nicht mehr einfach als verlängerter Arm des schulischen Unterrichts in die Pfarrei hinein begriffen, sondern als genuiner und eigenständiger Teil der katechetischen Arbeit. Dies drückt sich im neuen Reglement so aus, dass z.B. Aufgaben wie ausserschulische Sakramentenvorbereitung nicht
mehr in Anlehnung an den schulischen Unterricht definiert werden, sondern als eigenständige Aufgabe. Der schulische Religionsunterricht wird im Pflichtenheft der Katechetin zu einem Bereich unter anderen. Nach wie vor ist es bei uns so, dass die meisten
Katechetinnen einen klaren Schwerpunkt beim schulischen Unterricht haben. Das neue
Reglement ist aber darauf vorbereitet, dass die Aufgaben der Katechetinnen in der Gemeindepastoral in Zukunft ein grösseres Gewicht bekommen werden. Diese Entwicklung ist angesichts der Personalsituation in unseren Pfarreien mittelfristig absehbar und
entspricht ganz dem Anliegen des Leitbildes „Katechese im Kulturwandel“, Glaubensbildung weiter zu fassen als wir das bisher gemeinhin tun. Wieweit an einzelnen Orten in
Zukunft Katechetinnen auch in Seelsorgeteams integriert werden - wie das andernorts
IN EIGENER SACHE
11
durchaus üblich ist - wird sich weisen. Das neue Reglement ist jedenfalls für Veränderungen in diese Richtung gerüstet.
Kasse für Katechese
Im Katechetinnenreglement wird auch die Finanzierung der Aus- und Weiterbildung der
Katechetinnen neu geregelt, was zur Gründung einer Kasse für Katechese führte. Diese
darf ruhig als Eckpfosten im Gerüst einer zukunftsorientierten Katechese betrachtet
werden. Im Bewusstsein, dass Pastoral- und Personalplanung immer mehr über die
Pfarreigrenzen hinaus betrachtet werden müssen, tragen die Pfarreien von Deutschfreiburg neuerdings die Kosten für die Aus- und Weiterbildung der Katechetinnen gemeinsam und solidarisch. Angesichts der Tatsache, dass Katechetinnen ihre Aufgaben
schon heute oft über die Pfarreigrenzen hinaus wahrnehmen, drückt sich in der Gründung dieser Kasse aus, dass die Pfarreien sich als Teil eines grösseren Ganzen verstehen
und in diesem Sinn bereit sind, Ressourcen mit Blick auf die Bedürfnisse in der ganzen
Region zur Verfügung zu stellen.
Finanzierung von Religionsunterricht an der Orientierungsschule
Diesen Blick fürs Ganze haben die Pfarreien von Deutschfreiburg auch unter Beweis
gestellt, als es darum ging, Religionsunterricht an den Orientierungsschulen mitzufinanzieren. Der Religionsunterricht an den Orientierungsschulen wird im Gegensatz zur Situation an den Primarschulen grundsätzlich vom Staat finanziert. In einer Vereinbarung
zwischen Kirche und Staat wurden 2009 die Rahmenbedingungen für diese Finanzierung
festgehalten. Dabei wurden auch Mindestgrössen von Unterrichtsgruppen definiert, welche der Staat für die Finanzierung dieses Unterrichts voraussetzt. In der Zwischenzeit
hat sich erwiesen, dass es aus pädagogischen und/oder schulorganisatorischen Gründen
dazu kommen kann, dass einzelne Klassen die Mindestgrösse nicht erreichen und somit
vom Staat nicht mehr finanziert werden. Die Situation unterscheidet sich dabei von OSZentrum zu OS-Zentrum sehr stark. Gibt es in Tafers je nach Jahrgang bis zu fünf Religionsklassen pro Jahrgang kann es in Kerzers durchaus vorkommen, dass alle katholischen
Schüler eines Jahrgangs zusammen die Mindestgrösse für eine Unterrichtsgruppe nicht
erreichen. Gibt es in Gurmels pro Jahrgang nicht einmal 10 Schüler, die den Ethikunterricht besuchen, müssen in Plaffeien parallel fast gleich viele Ethik- wie Religionsklassen
geführt werden. Trotz dieser sehr unterschiedlichen Ausgangslagen und damit auch
entsprechend anderen Bedürfnissen, ist es gelungen, dass die Pfarreien von Deutschfreiburg solidarisch die Finanzierung von Klassen übernehmen, wo deren Bildung aus
pädagogischen oder schulorganisatorischen Gründen angezeigt ist.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Zusammenarbeit mit Katechetischer
Kommission, Bischofsvikariat und der Vereinigung der Pfarreien von Deutschfreiburg im
Moment bestens funktioniert, wofür wir von der Defka uns bei allen Beteiligten herzlich
bedanken.
12
IN EIGENER SACHE
Kasse für Katechese:
Abrechnung der Weiterbildungskosten
Mit der Gründung der Kasse für Katechese ändert sich für Katechetinnen
und Katecheten der Weg, wie Weiterbildungskosten rückvergütet werden
können. Hier nochmal die Angaben zur neuen Vorgehensweise:
Die Kurskosten für die Weiterbildungen werden vorgängig von der Katechetin beglichen und anschliessend wie folgt, mit der Kasse für Aus- und Weiterbildung abgerechnet:
Die Kopien der bezahlten Rechnungen mit Quittungen und Kursbestätigung (Testat) werden pro Schuljahr (Sept. bis 31. Aug.) gesammelt
und dann einmal eingereicht, für die Rückzahlung.
Letzter Eingabe Termin: 31. August.
Rechnungen die nach dem 31. August (Poststempel) eingereicht werden, können
nicht mehr rückwirkend vergütet werden.
Die Kasse finanziert die jährlichen, obligatorischen drei Weiterbildungskurse à je
maximal Fr. 150.- pro Kurs (inkl. Fahrspesen ÖV).
(Freiwillige weitere oder kostenintensivere Kurse sind den Pfarreien, in denen die
Katechetin, der Katechet arbeitet, vorgängig zu beantragen. Hier werden nur die
Kurskosten und die Spesen nach pfarreiinternen Spesenreglementen vergütet. Die
Pfarreien sprechen sich ab.)
Der Zeitaufwand geht zu Lasten der Katechetin.
Damit die Zahlungen reibungslos abgewickelt werden können benötigen wir:
Bankkonto, IBAN, Adresse der Bank
Postkonto
Die Adresse der Kasse:
Kasse für Aus- und Weiterbildung der VPDF
Deutschfreiburger Fachstelle Katechese
Burgbühl 50 / PF 46
1713 St. Antoni
IN EIGENER SACHE
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Die Deutschfreiburger Fachstelle Katechese sucht
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für die Ausbildung zum Katecheten / zur Katechetin ForModula.
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… sind zwischen 20 und 55 Jahre alt?
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1713 St. Antoni
026 495 11 14;
kontakt@defka.ch; www.defka.ch
14
AUSBILDUNG
Ausbildungsmodule ForModula
Aktuelle Modulausschreibungen
Modul 35; Leben und Arbeiten in der Kirche:
Voraussetzungen
Grundvoraussetzungen der Aufnahme zur Ausbildung nach ForModula (siehe Prospekt)
Kompetenz
Situationsgerecht kircheninstitutionelle Kompetenzen anwenden können
Lernzeit
100 Stunden: 46 Stunden Kurszeit, 20 Stunden Intervision, 30 Stunden individuelle
Lernzeit (evtl. Hospitation), 4 Stunden für Standortgespräche, Möglichkeit zu Lernberatung auf Abruf
Anbieter
Deutschfreiburger Fachstelle Katechese, St. Antoni
Fachstelle Religionspädagogik, Bern
Kursleitung: Patrik Böhler, Judith Furrer
Angebotsform
Weekend, Halbtage, Tage
Inhalte
Einführung in die Portfolioarbeit
Sensibilisierung der Wahrnehmung
Glaubensbiographie
Geschichte der Kirche
Selbst- und Fremdeinschätzung
Kursort
Fachstelle Religionspädagogik, Mittelstrasse 6a, Bern
Kosten
Fr. 400.Kursdaten
13. & 14.3.2015; 23.03.2015; 30.03.2015; 08.06.2015; 02.05.2015; 05.09.2016;
07.11.2016
Anmeldung
Bis 30. November 2014
Bei der Fachstelle Religionspädagogik Bern
AUSBILDUNG
15
Modul 14; Liturgie
Voraussetzungen
Kompetenzen der Module 02, 03, 04 und 15 müssen erreicht oder parallel dazu erworben werden.
Kompetenz
Über liturgische Grundkenntnisse verfügen; der Situation angepasste Liturgien vorbereiten, durchführen und auswerten.
Lernzeit
100 Stunden: 56 Stunden Kurszeit, mind. 12 Stunden Hospitation, 20 Stunden individuelle Lernzeit, 12 Stunden für Kompetenznachweis
Anbieter
Deutschfreiburger Fachstelle Katechese (Defka)
Fachstelle Religionspädagogik Bern
Kursleitung: Judith Furrer, Beat Zosso
Angebotsform
1 Weekend im Kloster, 7 Kurstage, Hospitationen nach Absprache
Inhalte
Grundlagen und Wurzeln von Liturgie,
eigener Hintergrund und eigene Ressourcen
Gottesdienst früher und Gottesdienst heute – alte und neue liturgische Formen
Eucharistie, theologischer Hintergrund aus AT und NT
Eucharistie, Aufbau, Elemente der Eucharistiefeier
Kleinkinderfeier – auch ökumenisch
Familiengottesdienste im Kirchenjahr mit ihrer Symbolik, Rituale
Erlebnistag Musik: Singen, Musizieren und Bewegen im Gottesdienst
Die verschiedenen Rollen in der Liturgie, Haltungen, Kleider, Sprache und Konfliktfelder
Kursort:
Weekend; Kloster Beinwil am Passwang
Fachstelle Religionspädagogik, Mittelstrasse 6a, Bern
Kosten
Fr. 400.– plus Kosten für Weekend ca. Fr. 120.Kursdaten:
10./11.10.2014; 24.10.2014; 31.10.2014; 07.11.2014; 12.12.2014; 19.12.2014;
09.01.2015; 16.01.2015
Anmeldung
Bis Ende August 2014
Bei der Fachstelle Religionspädagogik, Bern
16
AUSBILDUNG
Modul 02; Grundlagen Religionspädagogik und –didaktik
Voraussetzungen
Kompetenzen der Module 03, 04 und 35 müssen erreicht oder parallel dazu erworben werden.
Kompetenz
Grundkenntnisse der Religionspädagogik anwenden können
Lernzeit
100 Stunden: 70 Stunden Kurszeit, 30 Stunden persönliche Lernzeit.
Anbieter
Deutschfreiburger Fachstelle Katechese, defka
Fachstelle Religionspädagogik Bern
Kursleitung: Judith Furrer Villa, Patrik Böhler
Angebotsform
11 Nachmittage à 5 Stunden ein Blockwochenende,
Inhalte
Lernpsychologie
Entwicklungspsychologie
Entstehung Gottes im Kinde
Religionspädagogik im Kontext von Kirche und Gesellschaft
Didaktik und Methodik
Kommunikation
Kursorte
Fachstelle Religionspädagogik, Mittelstrasse 6a, Bern
Kosten:
Fr. 400.-,
Kursdaten
23.02.2015; 02.03.2015; 13./14.03.2015; 20.04.2015; 27.04.2015; 04.05.2015;
11.05.2015; 18.05.2015; 01.06.2015; 15.06.2015; 22.06.2015; 29.06.2015
Anmeldung
Bis 15. Januar 2015
Bei der Fachstelle Religionspädagogik, Bern
Prospekte und weitere Informationen zur gesamten Ausbildung sind erhältlich bei
der Deutschfreiburger Fachstelle Katechese.
Oder auf www.defka.ch oder www.kathbern.ch/religionspaedagogik
AUSBILDUNG
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Modul 18; Sakramenten-Hinführung: Versöhnung
Voraussetzungen
Kompetenzen der Module 02, 03, und 04 müssen erreicht oder parallel dazu erworben werden.
Kompetenz
Kinder mit dem Versöhnungssakrament vertraut machen.
Lernzeit
80 Stunden: 40 Stunden Kurszeit, 20 Stunden Projektarbeit, 20 Stunden individuelle
Lernzeit
Anbieter
Fachstelle Religionspädagogik, Bern
Kursleitung: Beat Zosso
Angebotsform
Intensivtage und Kursnachmittage
Inhalte
Moraltheologische Grundbegriffe
Geschichte des Bussakraments
Verschiedene formen von Versöhnungsfeiern
Umgang mit Schuld
Elternarbeit
Gestalten von Versöhnungs-, Buss– und Beichtfeiern
Sakramenten-Hinführung als Element von Gemeindekatechese
Kursort
Fachstelle Religionspädagogik, Mittelstrasse 6a, Bern
Kosten:
Fr. 350.Kursdaten
06.03.2015; 13.03.2015; 17.03.2015; 24.03.2015; 31.03.2015; 21.04.2015;
28.04.2015; 05.05.2015; 23.06.2015; 30.06.2015
Anmeldung
Bis 30. Januar 2015
Bei der Fachstelle Religionspädagogik Bern
18
KAKO
Pflock um Pflock...
Informationen aus der Katechetischen Kommission
In Zeiten, in denen wir auf der Fachstelle Katechese wichtige Entscheide treffen und
Pflöcke eingeschlagen werden müssen, sind wir um die aktive Mitarbeit der katechetischen Kommission besonders froh!
In allen Fragen rund um die Zusammenarbeit mit der Pfarreivereinigung hat die KaKo
wiederum ihre wichtige Sicht auf die Dinge eingebracht und so massgeblich zum guten
Gelingen der neuen Dokumente und Regelungen beigetragen; sei es bei der Gründung
der Kasse für Katechese, bei der Finanzierung von nicht-konventionskonformen OSLektionen, bei der Regelung von Stellvertretungen auf der Primarschule… die Diskussionen in der KaKo waren stets fruchtbar und wichtig!
Personell hat die Katechetische Kommission wiederum ein bewegtes Jahr hinter sich.
Nachdem wir auf Ende letzten Schuljahres neue Leute gewinnen konnten, mussten wir
Franziska Schmidhofer, und im Laufe des Jahres auch Silvia Nietlispach und Christina
Mönkehues, aus der Kommission verabschieden. Wir sind froh, dass wir Yvette Spicher
als neue Vertreterin der Katechetinnen MS und Jacqueline Häfliger als Vertreterin der
Lehrerinnen und Lehrer für die Mitarbeit in der Kommission gewinnen konnten.
So besteht die Kommission nun aus:
• Kathrin Meuwly, Vertreterin Katechetinnen OS
• Yvette Spicher, Vertreterin der Katechetinnen MS
• Jacqueline Häfliger, Vertreterin Lehrerinnen und Lehrer
• Marianne Pohl, Bischofsviakriat
• Team defka (Vertretung je nach Traktanden)
Wir sind weiterhin froh, wenn sich Leute für eine Mitarbeit in der Kommission interessieren. Auch Schnuppern ist jederzeit möglich!
Kontakt; judith.furrer@defka.ch
JAHRESVERSSAMMLUNG
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Jahresversammlung der Katechetinnen und Katecheten
Die katechetische Kommission lädt ein...
Die Katechetische Kommission lädt ein zur Jahresversammlung 2014 am:
Mittwoch, 24. September 2014
Forum, Burgbühl, St. Antoni
Ab 15.15 Uhr
Kaffee und Kuchen
16.15 - 18.30 Uhr
Versammlung
Thema; Zukunftsorientierte Katechese; Die
Fachstelle Katechese defka im Gespräch mit
euch Katechetinnen und Katecheten
18.45 Uhr
Nachtessen
Anmeldung zum Nachtessen bis Freitag, 12. September 2014:
über Internet: www.defka.ch
per Mail; kontakt@defka.ch
oder mit dem Talon in der Heftmitte
20
STUFENRUNDEN
Stufenrunden
Zeit für Begegnung, Austausch, Information
Stufenrunden Unterstufe:
Dienstag, 4. November 2014,
16.00 - 17.30 Uhr
Bildungszentrum Burgbühl
Dienstag, 28. April 2015
16.00 - 17.30h
Bildungszentrum Burgbühl
Stufenrunden Mittelstufe:
Dienstag, 18. November 2014
16.00 - 17.30h
Bildungszentrum Burgbühl
Dienstag, 5.Mai 2015
16.00 - 17.30 Uhr
Bildungszentrum Burgbühl
Stufenrunden Oberstufe:
Daten werden im Laufe des Jahres festgelegt und kommuniziert.
WEITERBILDUNG
21
Von Herz zu Herz
Biblische Geschichten erzählen
Das erzählen biblischer Geschichten ist ein
wesentlicher Bestandteil der menschlichreligiösen Erziehung. Gerade biblische Geschichten, welche uraltes und nährendes
Wissen in sich bergen, können uns mit ihren Botschaften ein Leben lang begleiten.
Mit ihrer unmittelbaren Wirkung erreichen
und berühren die Zuhörenden auf der Verstandes- und vorallem der Gefühlsebene.
Frei erzählt sprechen Geschichten die Zuhörenden noch direkter an.
Inhalte
• Wie eine biblische Geschichte zum
Abenteuer werden kann
• Geschichten spielend Verinnerlichen, um sie frei zu erzählen
• Gemeinsames explorieren verschiedener Erzählstile biblischer Geschichten
Dieser Tageskurs enthält eine Mischung
aus theoretischen Inputs, aktiven Übungseinheiten, Gruppen und Einzelarbeit.
Mehr Infos zum Thema und zur Referentin:
www.geschichtenwelt.ch
Wer:
Katechetinnen und Katecheten aller Stufen, Interessierte
Wann:
Samstag, 4. Oktober 2014
09.00 - 17.00 Uhr
Wo:
Bildungszentrum Burgbühl, St. Antoni
Referentin:
Barbara Goossens, Geschichtenerzählerin, dipl. Kommunikationstrainerin,
Psychotherapeutin ASP, Eidg. Dipl. Kunsttherapeutin
Kosten:
Fr. 100.- (inkl. Mittagessen im Burgbühl)
Anmeldung:
Bis 15. September 2014
auf www.defka.ch
an kontakt@defka.ch
mit dem Talon in der Heftmitte
22
WEITERBILDUNG
Essen und Nahrung in biblischer Zeit und heute
Sonderausstellung im Museum Bibel und Orient
Unter dem Titel „Unser tägliches Brot;
Speisegebote, Lukuskonsum und Essstörungen“ bietet aktuelle Sonderausstellung
im Museum Bibel und Orient Einblick in
sechs thematische Schwerpunkte. Neben
der „Herstellung und Aufbewahrung der
Nahrung im Alten Orient“ und dem „Stillen
im Altertum“ werden auch folgende Inhalte
vorgestellt:
• „Nahrung – Speise der Götter & göttliche Gabe“,
• „Festfeier und Fasten“
• „Essstörungen (Beeinflussung des
Selbstbildes junger Frauen)“.
Aber auch Zeugnisse zur sagenumwobenen
Totenspeisung sind Teil der Ausstellung.
Antike und moderne Objekte laden zu
einer Reise durch die Zeit ein. Alltägliche
Fragen aus Kultur und Gesellschaft
kommen genauso in den Blick.
Wer:
Katechetinnen und Katecheten aller Stufen, Interessierte
Wann:
Mittwoch, 15. Oktober 2014
14.00– 17.00 Uhr
Wo:
Bibel- und Orientmuseum
Universität Miséricorde, Freiburg
Referent:
Florian Lippke, Fach– und Studienleiter
AT
Kosten:
Fr. 40.Anmeldung:
Bis 8. Oktober 2014
auf www.defka.ch
an kontakt@defka.ch
mit dem Talon in der Heftmitte
Anregungen, Wünsche,
Kommentare, Bemerkungen:
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Deutschfreiburger Fachstelle Katechese
Burgbühl
1713 St. Antoni
Anregungen, Wünsche,
Kommentare, Bemerkungen:
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Fachstelle Religionspädagogik
Mittelstrasse 6A
3012 Bern
Anmeldung
Nachtessen nach der 18. Jahresversammlung
Mittwoch, 24. September 2014
Ich melde mich zum Nachtessen an (Preis ca. Fr. 20.-)
Menu mit Fleisch
Vegetarisches Menu
Name ……………………………………………………………..……
Adresse……………………………………………………………...…
Telefon …………………….. E-Mail ……………………….……
Unterschrift: ……………………………………………………………
Anmeldung
Weiterbildungen Fachstelle Religionspädagogik Bern
Ich melde mich für folgende Weiterbildung(en) an:
Lebensbezug Eucharistie;
Jugendgottesdienste;
Fiire mit de Chliine;
Fr, 24. Okt 2014
Fr, 19. Dez 2014
Fr, 16. Jan 2015
Name ……………………………………………………………..……
Adresse……………………………………………………………...…
Telefon …………………….. E-Mail ……………………….……
Unterschrift: ……………………………………………………………
Anmeldung
Weiterbildungen defka
Ich melde mich für folgende Weiterbildung(en) an:
Weiterbildung Titel
Datum
Name ……………………………………………………………..……
Adresse……………………………………………………………...…
Telefon …………………….. E-Mail ……………………….……
Unterschrift: …………………………………………………………...
Anmeldung
Weiterbildungen defka
Ich melde mich für folgende Weiterbildung(en) an:
Weiterbildung Titel
Datum
Name ……………………………………………………………..……
Adresse……………………………………………………………...…
Telefon …………………….. E-Mail ……………………….……
Unterschrift: …………………………………………………………...
Anregungen, Wünsche,
Kommentare, Bemerkungen:
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Deutschfreiburger Fachstelle Katechese
Burgbühl
1713 St. Antoni
Anregungen, Wünsche,
Kommentare, Bemerkungen:
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Deutschfreiburger Fachstelle Katechese
Burgbühl
1713 St. Antoni
WEITERBILDUNG
23
Lebensbezug Eucharistie: Das kleine „Wofür“!
Hintergründe mit Hermann J. Venetz
Die urchristlichen Gemeinden trafen sich
um miteinander Mahl zu halten und sich zu
erinnern. Biblische Zeugnisse sprechen
auch von Schwierigkeiten, die die ersten
Christen dabei miteinander hatten.
Worum ging es eigentlich Jesus in seiner
Botschaft, in seinem Reden und Tun? H. J.
Venetz spricht in diesem Zusammenhang
vom kleinen Wort für. Jesus versammelte
nicht Leute um ihn, dass sie ihn verehren,
sondern damit sie ihm helfen. Jesus stand
ein für „verrandete“ Menschen. Ihnen hat
er neue Horizonte eröffnet. Die Brothandlung und das Brotwort beim Abendmahl
Jesu fasst dabei wunderbar das für Jesu
zusammen: Das ist mein Leib, das ist mein
Leben für euch. Es ist das, was uns bis heute zusammenhält.
Solchen starken Gedanken gehen wir in
dieser Moduleinheit von ForModula nach.
Wir öffnen diesen Kurstag auch für alle in
der Katechese Tätigen und laden Euch
herzlich dazu ein.
Wer:
Katechetinnen und Katecheten aller Stufen, Interessierte
Wann:
Freitag, 24. Oktober 2014
09.00—16.30 Uhr
Wo:
Fachstelle Religionspädagogik,
Mittelstrasse 6A, Bern (Saal EG)
Referent:
Hermann J. Venetz
Leitung:
Judith Furrer Villa, defka
Beat Zosso, FaRp Bern
Kosten:
Fr. 50.Anmeldung:
Bis Montag, 20. Oktober 2014
Fachstelle Religionspädagogik,
religionspaedagogik@kathbern.ch
031 302 39 32
mit dem Talon in der Heftmitte
24
WEITERBILDUNG
Lieder zu Firmung und Konfirmation
Jugendgottesdienste musikalisch gestalten
Wie können wir Jugendgottesdienste musikalisch gestalten? Welche Hilfsmittel können wir einsetzen?
• Wir singen und erarbeiten Lieder, die
•
•
für Jugendliche geschrieben wurden,
aber auch Erwachsene anzusprechen
vermögen
Wir singen Lieder, die sich für den
Firm- oder Konfirmationsgottesdienst
eignen
Wir schauen technische Hilfsmittel an
(Mikrofon, Verstärker, Playback,..)
Wer:
Katechetinnen und Katecheten der Oberstufe, Firm– und Konf-BegleiterInnen,
Personen, die Jugendgottesdienste gestalten, Interessierte
Wann:
Samstag, 15. November 2014
08.30– 11.30 Uhr
Wo:
Kultur– und Vereinshaus
Heitenried
Referentinnen:
Manuela Dorthe-Buntschu ,
Simone Cotting, Co-Leiterinnen der Fachstelle für Kirchenmusik Deutschfreiburg
Kosten:
Fr. 40.Anmeldung:
Bis 17. Oktober 2014
kirchenmusik@kath-fr.ch
026 496 22 29
WEITERBILDUNG
25
Deine Musik, deine Themen, deine Fragen
Mit Jugendlichen Gottesdienste gestalten und feiern
Wie kann man Jugendlichen echte Partizipation am Gottesdienst ermöglichen?Und
wie gelingt es, ihre Lebenswelt mit der
biblischen Botschaft zu verbinden?
Vor diesen Herausforderungen stehen wir,
wenn wir gemeinsam mit Jugendlichen
Gottesdienste gestalten und feiern wollen
und diesen Fragen gehen wir im Weiterbildungskurs nach.
Die Referentin Andrea Meier orientiert
sich bei der Suche nach Wegen an ihren
Erfahrungen mit dem JugendgottesdienstModell, das in Münsingen praktiziert wird:
Mehr
Informationen
dazu
unter:
www.echoecho.ch/projekte/
jugendgottesdienste/
Am Ende der Veranstaltung werden wir
gemeinsam in Münsingen einen Jugendgottesdienst besuchen
Hinweis; diese Weiterbildungsveranstaltung ist Teil des Ausbildungsmoduls Liturgie FM 14 und steht weiteren Interessierten offen.
Wer:
Katechetinnen und Katecheten der Oberstufe, Interessierte
Wann:
Freitag, 19. Dezember 2014
15.00—21.00 Uhr
Wo:
Fachstelle Religionspädagogik, Mittelstrasse 6A, Bern (Saal EG)
Und reformierte Kirche, Münsingen
Referentin:
Andrea Meier, Leiterin Fachstelle Kinder
& Jugend Dekanat Bern, Theologin
Kosten:
Fr. 50.Anmeldung:
Bis 10. Dezember 2014
Fachstelle Religionspädagogik,
religionspaedagogik@kathbern.ch
031 302 39 32
mit dem Talon in der Heftmitte
26
WEITERBILDUNG
Einführung ins Thema von Fastenopfer und Bfa
Lernen miteinander solidarisch zu sein...
Bei der diesjährigen Kampagne geht es um
die Themen „Überkonsum“, „Recht auf
Nahrung“ und „Klimawandel“
Am Kursnachmittag werden folgende
Schwerpunkte behandelt:
• Hintergrundinformationen zur Kampag•
•
ne
Theologische Inputs und Auseinandersetzung mit ethischen Fragen
Vorstellung didaktischer Materialien
und Tipps für deren Umsetzung im
Unterricht
Wer:
Katechetinnen und Katecheten aller Stufen, Ethiklehrer und –lehrerinnen
Wann:
Mittwoch, 14. Januar 2015
13.45 - 16.45 Uhr
Wo:
Bildungszentrum Burgbühl, St. Antoni
Leitung:
Helena Durtschi, Co-Leitung. Fachstelle
Bildung,
Judith Furrer Villa, defka
Zuzana Jaeggi, DZ
Kosten:
Fr. 30.Anmeldung:
Bis 6. Januar 2015
auf www.defka.ch
an kontakt@defka.ch
mit dem Talon in der Heftmitte
WEITERBILDUNG
27
Fiire mit de Chliine
Altersgerechte Feiern gestalten für Kinder ab 3 Jahren
In vielen Pfarreien gehören Gottesdienstfeiern mit kleinen Kindern zur gottesdienstlichen Kultur. An manchen Orten
werden die Feiern sogar ökumenisch gestaltet und verantwortet. Auf spielerische
Art erleben Kinder, Mütter und Väter den
Kirchenraum, hören gemeinsam Geschichten und haben Teil an einem kindgemässen, liturgisch sorgfältig gestalteten Gottesdienst. Vielfach erleben auch die Erwachsenen solche Feiern als Bereicherung und
finden manchmal auch den Weg zu Kirche
und Liturgie neu.
Schwerpunkte
Sie lernen den Aufbau solcher Feiern kennen, bekommen Einblick in die (religiöse)
Erlebniswelt der Kinder, machen eigene
Erfahrungen im altersgerechten Gestalten
einer Geschichte, bekommen Unterlagen
und Ideen für eigene Gestaltungen, setzen
sich mit dem Bezug zur Eucharistie auseinander und erkennen die Bedeutung dieser
Feiern für Kinder, Familien und Pfarreien.
Hinweis; diese Weiterbildungsveranstaltung ist Teil des Ausbildungsmoduls Liturgie FM 14 und steht weiteren Interessierten offen
Wer:
Katechetinnen und Katecheten der Unterstufe, Interessierte
Wann:
Freitag, 16. Januar 2015
09.00 - 16.30 Uhr
Wo:
Fachstelle Religionspädagogik, Mittelstrasse 6A, Bern (Saal EG)
Leitung:
Esther Aeschlimann, Kindergärtnerin und
Katechetin, Fachstelle Religionspädagogik, Bern
Kosten:
Fr. 50.-, inkl. Znüni und Kaffee
Anmeldung:
Bis 8. Janaur 2015
Fachstelle Religionspädagogik,
religionspaedagogik@kathbern.ch
031 302 39 32
mit dem Talon in der Heftmitte
28
WEITERBILDUNG
Ostern - der Weg der uns durch das Leben begleitet?
Unterrichtsmaterialien zu Passion und Ostern
Wie vermittle ich die Botschaft vom
„Starerfolg“ bei der Einreise nach Jerusalem, die Gemeinschaft mit Freunden, die
grosse Einsamkeit, die schmerzhafte Niederlage, den Tod und trotzdem…den Sieg?
Der Schwerpunkt bildet das Vorstellen von
didaktischem Material aus dem DZ. Dabei
steht die Aufarbeitung des Themas aus
heutiger Sicht im Zentrum.
Wer:
Katechetinnen und Katecheten aller Stufen,
Wann:
Mittwoch, 28. Januar 2015
14.00—17.00 Uhr
Wo:
Dokumentationszentrum der PH Freiburg, Murtengasse 34,
Leitung:
Zuzana Jaeggi, Verantwortliche der Abteilung Bibel, Religion, Ethik
Kosten:
Fr. 40.Anmeldung:
Bis 12. März 2014
jaeggiz@edufr.ch
026 305 72 37
WEITERBILDUNG
29
Gut geplant ist halb gewonnen
Ausserschulische Projekte planen und durchführen
Einen Ausflug, einen Elternabend, ein Projekt für Jugendliche oder eine Veranstaltung im Kirchgemeindehaus planen - an
diesem Nachmittag erhaltet Ihr Tipps und
Tricks zur Vorbereitung und Durchführung
Eurer Projekte.
Ziele:
• Instrumente zur ziel- und ergebnisorientierten Planung kennenlernen
• Typische Stolpersteine erkennen
und sie vermeiden
• Konzepte zur Auswertung eigener
Projekte kennenlernen
Wer:
Katechetinnen und Katecheten aller Stufen, Interessierte
Wann:
Montag, 2. März 2015
14.00—17.00 Uhr Uhr
Wo:
Fachstelle Bildung und Jugend,
Prehlstrasse 11, Murten
Leitung:
Hansjürg Hofmann, Fachstelle Jugend
Helena Durtschi Sager, Fachstelle Bildung
Kosten:
Fr. 30.Anmeldung:
Bis 13. Februar 2015
hansjuerg.hofmann@ref-fr.ch;
Tel. 079 773 73 88
helena.durtschi@ref-fr.ch;
Tel. 079 396 47 64
30
WEITERBILDUNG
Alles kalter Kaffee!...oder?
Theologische Themen neu entdecken für den Unterricht
Lesen wir noch genau, wenn wir mit einem
biblischen Text arbeiten? Lassen wir uns
von der Bibel und von unserem Reden
über Gott überhaupt noch überraschen
und bewegen? Und sind wir mir unseren
Schülerinnen und Schülern im Unterricht
überhaupt noch am Suchen oder kennen
wir eigentlich schon jede Antwort im Voraus?
So wollen die drei Kursnachmittage theologische Hintergründe zu den drei Themen
vermitteln und persönliche Auseinandersetzungen ermöglichen. Im zweiten Teil
der Kursnachmittage sollen die neuen Zugänge im Sinne der elementarisierenden
Unterrichtsvorbereitung für den Unterricht
fruchtbar gemacht werden. Hinweise auf
didaktische Materialien runden jeden Kursnachmittag ab.
Die Kursreihe der drei auf den nächsten
Seiten ausgeschriebenen Weiterbildungen Die drei Kursnachmittage sind als Reihe
möchte dazu einladen, drei altbekannte
gedacht, können aber auch einzeln besucht
theologische Themen neu zu entdecken:
werden.
die 10 Gebote, die Auferstehung und die
Schöpfungsgeschichten sind uns allen geläufig. Dennoch lohnt es sich, sich neu auf die
biblischen Texte einzulassen und sich überraschen und bewegen zu lassen - nicht nur
für uns persönlich, sondern auch für die
Unterrichtsvorbereitung.
WEITERBILDUNG
31
Schlagstock oder Runkelrübe?
Die zehn Gebote als Anweisungen für das Land der Freiheit
„Will man Ziegen treiben, dann gibt es
zwei Methoden; eine mühselige und eine
leichte. Die mühselige: man zerrt das Tier
an der Kette und schiebt es. Die leichte
Methode: man hält der Ziege ein Stück
Runkelrübe vor die Nase, und die folgt
willig und in Erwartung der Rübe in den
Stall.“
An diesem Kursnachmittag lädt uns Fulbert
Steffensky ein, die 10 Gebote „als Runkelrübe“ zu entdecken. Als Text, der nicht
der Begrenzung der menschlichen Lebensmöglichkeiten dient, sondern grössere
Freiheit für alle ermöglichen will.
Wer:
Katechetinnen und Katecheten aller Stufen
Wann:
Mittwoch, 25. Februar 2015
13.45—16.45 Uhr
Wo:
Bildungszentrum Burgbühl, St. Antoni
Referent:
Fulbert Steffensky, evangelischer Theologe, em. Professor für Religionspädagogik/
Hamburg, Autor zahlreicher Publikationen, z.B. "Wo der Glaube wohnen kann",
"Schwarzbrot-Spiritualität", ökumenischer
Predigtpreis 2013, lebt in Luzern
Kosten:
Fr. 40.Anmeldung:
Bis 6. Februar 2015
auf www.defka.ch
an kontakt@defka.ch
mit dem Talon in der Heftmitte
32
WEITERBILDUNG
Mit Maria von Magdala am leeren Grab
Auferstehungsgeschichten damals und heute
Ostern ist das wichtigste christliche Fest
und die Auferstehung das Herzstück unseres christlichen Glaubens. Doch wovon
sprechen wir eigentlich, wenn von Auferstehung die Rede ist? Wie können wir uns
und unseren Schülerinnen und Schülern
erschliessen, was Auferstehung meint?
Wer:
Katechetinnen und Katecheten aller Stufen
Wann:
Mittwoch, 11. März 2015
13.45—16.45 Uhr
Wo:
Bildungszentrum Burgbühl, St. Antoni
Leitung:
Rita Pürro, QuerWeltEin, Fachstelle Erwachsenenbildung,
Judith Furrer Villa, defka
Kosten:
Fr. 40.Anmeldung:
Bis 27. Februar 2015
auf www.defka.ch
an kontakt@defka.ch
mit dem Talon in der Heftmitte
WEITERBILDUNG
33
Die biblischen Schöpfungsgeschichten
Sich und die Welt als Schöpfung begreifen
Noch immer mühen sich viele Menschen
damit ab, Schöpfung und Evolutionstheorie
gegeneinander auszuspielen oder sie miteinander zu versöhnen. Könnte es sein, dass
diese Frage den Blick auf das Wesentliche
verstellt? Was die biblischen Schöpfungsberichte für uns und den Unterricht sonst
noch zu bieten haben, entdecken wir an
diesem Nachmittag zusammen mit Rolf
Maienfisch.
Wer:
Katechetinnen und Katecheten aller Stufen
Wann:
Mittwoch, 22. April 2015
13.45—16.45 Uhr
Wo:
Bildungszentrum Burgbühl, St. Antoni
Leitung:
Rolf Maienfisch, Theologe mit langjähriger
Erfahrung im Bereich der Erwachsenenbildung und ein echter Bibelnarr mit profunden Kenntnissen zur biblischen Theologie in Zusammenarbeit mit
Mario Parpan, Theologe und Mitarbeiter
der Deutschfreiburger Fachstelle Katechese.
Kosten:
Fr. 40.Anmeldung:
Bis 10. April 2015
auf www.defka.ch
an kontakt@defka.ch
mit dem Talon in der Heftmitte
34
WEITERBILDUNG
„Meine, Deine, keine Religion…“
Besuch im Haus der Religionen in Bern
Das neu gebaute Haus der Religionen steht
für religiöse Vielfalt. Hier treffen verschieden verschiedene Religionsgemeinschaften
zum Austauschen und Feiern zusammen.
Der Ort steht für religiöse Toleranz und
Integration.
Ein Ort, der sich anbietet um über religiöse
Vielfalt (auch) im Religionsunterricht nachzudenken.
Die Teilnehmenden erfahren:
• wie sich die religiöse Vielfalt in unserer Gesellschaft entwickelt
• welche Bedeutung dies für den Religionsunterricht hat
• Worauf zu achten ist bei der Begegnung mit einer Person oder Institution mit fremdem religiösem Hintergrund
Mehr Infos unter:
www.haus-der-religionen.ch
Wer:
Katechetinnen und Katecheten aller Stufen, Interessierte
Wann:
Mittwoch, 6. Mai 2015
14.00 - 17.00 Uhr
Wo:
Haus der Religionen, Europaplatz, Bern
Referent:
David Leutwyler, Bereichsleiter Bildung
im Haus der Religionen Bern
Leitung:
Helena Durtschi, Reformierte Fachstelle
Bildung
Kosten:
Fr. 40.Anmeldung:
Bis 22. April 2015
helena.durtschi@ref-fr.ch;
Tel. 079 396 47 64
WEITERBILDUNG
35
Erstkommunionvorbereitung im Kulturwandel
Erstkommunionwege beschreiben, beurteilen und weiter entwickeln
Mit viel Liebe und Engagement bereiten
Katechetinnen und Katecheten jedes Jahr
die Drittklässler auf ihre Erstkommunion
vor. Die verschiedenen Erstkommunionwege in den Pfarreien haben zum Teil
schon eine lange Tradition und haben sich
in ihrer Form in der Katechese etabliert.
Manchmal lohnt es sich aber gerade deswegen, wieder einmal zu überdenken, aus
welchem Grund und mit welcher Zielsetzung, die Erstkommunionvorbereitung
genau so gestaltet wird.
In den letzten Jahren hat das Netzwerk
Katechese vor dem Hintergrund des
„Leitbildes Katechese im Kulturwandel“
Kriterien für das Beschreiben, Beurteilen
und Entwickeln von Modellen der Eucharistiekatechese entwickelt. Entstanden ist
eine Arbeitshilfe, mit welcher der eigene
Erstkommunionweg ausgewertet und weiterentwickelt werden kann. Die Arbeitshilfe öffnet aber auch den Blick für neue Möglichkeiten und gibt Impulse für eine vielfältige Eucharistiekatechese.
Mit dieser Arbeitshilfe wollen wir am Kursnachmittag arbeiten.
David Wakefield, Leiter des Fachzentrums
Katechese im Kulturwandle, wird nicht nur
präsentieren, informieren und
Impulse geben, sondern mit uns auch den
eigenen Erstkommunionweg in den Blick
nehmen, um ganz konkret daran zu arbeiten.
Wer:
„Erstkommunion-Katechetinnen und Katecheten“ , Religionsverantwortliche, Interssierte
Wann:
Mittwoch, 20. Mai 2015
13.45—16.45 Uhr
Wo:
Bildungszentrum Burgbühl, St. Antoni
Leitung:
David Wakefield, Leiter Fachzentrum
Netzwerk Katechese ,
Kosten:
Fr. 40.Anmeldung:
Bis 11. Mai 2015
auf www.defka.ch
an kontakt@defka.ch
mit dem Talon in der Heftmitte
36
WEITERBILDUNG
Katechetinnenreise 2015
Von Freiburg i.Ü. nach Freiburg i.Br . - ein Blick über die Grenzen
Die ausgesprochenen und unausgesprochenen Erwartungen an den Religionsunterricht sind sehr vielfältig und unterschiedlich. Ein Blick über den Gartenzaun hilft
dabei, über eigene Modelle, Vorstellungen,
Erwartungen nachzudenken und diese weiterzuentwickeln.
Auf unserer Reise nach Freiburg im Breisgau wollen wir sehen und hören wie Religionsunterricht andernorts „funktioniert“
und uns mit Kolleginnen und Kollegen aus
dem Breisgau austauschen.
Natürlich werden wir auch ein paar Perlen
der wunderbaren Stadt zu Gesicht bekommen! Das detaillierte Programm folgt zu
gegebener Zeit.
Wer:
Katechetinnen und Katecheten aller Stufen, Interessierte
Wann:
Freitag, 5. Juni 2015
Ca. 07.00 - 19.00 Uhr
Reiseleitung:
Defka
Kosten:
Fr. 100.Anmeldung:
Bis 30. April 2015
auf www.defka.ch
an kontakt@defka.ch
mit dem Talon in der Heftmitte
WEITERBILDUNG
37
Beziehung, Grundprinzip religiöser Bildung
Ökumenische Religionspädagogische Tagung 2015
Nach Hubertus Halbfas und Rainer Oberthür konnten wir wieder einen renommierten Religionspädagogen für unsere interkantonale ökumenische Tagung gewinnen:
Prof. Dr. Reinhold Boschki, Religionspädagoge der Universität Bonn wird zum Thema „Beziehung, Grundprinzip religiöser
Bildung“ mit uns arbeiten.
Dabei geht es um ein Dreifaches:
Sensibilität der Lehrenden für verschiedene
Beziehungsdimensionen in Familie, Unterricht usw., um Medienbilder, Frauenbilder
im Sinne einer Selbstreflexion und um Beziehungsdimensionen in der Bibel.
Reserviert euch schon jetzt dieses Datum!
Details folgen!
Wer:
Katechetinnen und Katecheten aller Stufen, Interessierte
Wann:
Samstag, 13. Juni 2015
09.00—17.00 Uhr
Wo:
Kirchgemeindehaus Paulus,
Freiestrasse 8, Bern
Referent:
Prof. Dr. Reinhold Boschki Religionspädagoge Bonn ,
Organisatoren:
Religionspädagogische Fachstellen der
kath. und ref. Kirchen der Kantone BernFreiburg-Solothurn
38
AUFGEFALLEN
Liebesgschichte
Autorenlesung mit Pedro Lenz
Der wohl bekannteste Katechet der
Schweiz liest im Burgbühl aus seinem Buch
Liebesgschichte.
Liebe ist bei Pedro Lenz ein weiter Begriff,
aber nie ist sie bei ihm kitschig übersüsst,
sondern eher zartbitter. Die Situationen, in
welchen sich seine Figuren verstricken,
sind oft entsetzlich banal, aber sie führen
uns in die emotionalen Abgründe des zwischenmenschlichen Alltags.
In einer Zeit, wo wir glauben, es sei wichtig, berühmt zu sein oder in der Zeitung
oder im Fernsehen zu kommen, interessiert sich Pedro Lenz für die ganz normalen, einfachen, stillen, nicht nur erfolgreichen Leute, für jene, die jeden Tag ihren
Job verrichten und ihr Leben so gut wie
möglich leben - und über die (sonst) niemand schreibt. „Jede Lebensgeschichte hat
einen Wert – und jede Lebensgeschichte ist
erzählenswert.“ (Pedro Lenz)
Wann:
Mittwoch, 5. November 2014
19.30—21.00 Uhr
Wo:
Bildungszentrum Burgbühl, St. Antoni
Referent:
Pedro Lenz, Olten
Organisation:
QuerWeltEin, Fachstelle Katechese defka,
Vereinigung der Freundinnen und Freunde des Bildungszentrums Burgbühl
Kosten:
Eintritt frei – Kollekte
AUFGEFALLEN
Jakob, der Gesegnete (Gen 32,23-33)
Bibel erfahren im Bibliodrama
Im Bibliodrama entdecken wir gemeinsam
die Dynamik und den Spielraum einer biblischen Geschichte. Wir wählen einen Ort,
eine Person im Text und steigen da mit
unseren Fragen, unseren Erlebnissen ein.
Die eigenen Erfahrungen, unser Glaube
und unsere Sehnsucht kommen spielerisch
und doch ganz haut- und lebensnah ins
Gespräch mit dem biblischen Text.
Da gibt’s kein Regiebuch: nur das achtsame
Hineinleben in den Text und dem, was sich
untereinander entwickelt.
Da gibt’s kein richtig oder falsch: nur die
Begegnung zwischen den biblischen Erzählungen und den verschiedenen Alltags- und
Glaubenserfahrungen.
Lassen wir uns überraschen und berühren
von dem, was die alten Geschichten bei
uns heute und hier anstossen und in Bewegung bringen.
Mitbringen:
•
eine Bibel
•
Katechetinnen; Formular 3.1 aus
dem Portfolio-Ordner
Wer:
Alle Interessierten
Wann:
Dienstag, 16. September 2014
19.30 –22.00 Uhr
Wo:
Bildungszentrum Burgbühl, St. Antoni
Leitung:
Rita Pürro Spengler, QuerWeltEin
Anmeldung:
Bis 9. September 2014
Fachstelle Erwachsenenbildung
QuerWeltEin
bildung@kath-fr.ch
026 495 11 24
39
40
AUFGEFALLEN
Identität im Unterricht
MBR-Medientag 2014
Der MBR-Medientag 2014 widmet sich dem
Thema „Identität und Identitätsbildung im
Rahmen des schulischen und kirchlichen
Unterrichts.
Nach einem grundlegenden Eingangsreferat
geht es in sechs Praxisworkshops um die
unterrichtliche Thematisierung von verschiedenen Facetten dieser Identität auf den
verschiedenen Schulstufen: Ich—Du—Wir
im Kindergarten und in der Unterstufe, Geschlechteridentität, kulturelle und religiöse
Identität, Biografiearbeit mit Jugendlichen,
virtuelle Identitäten in Computergames und
Social Media etc.
Mehr Infos unter:
www.phbern.ch
Wer:
Unterrichtende aller Stufen, Interessierten
Wann:
Mittwoch, 22. Oktober 2014
14.00—22.00 Uhr
Wo:
Institut für Medienbildung MBR
Helvetiaplatz 2, Bern
Kosten
Fr. 40.Leitung:
Matthias Kuhl, MBR und externe Referenten
Anmeldung:
Bis 19. September 2014
mbr-imb@phbern.ch
031 309 28 22
AUFGEFALLEN
41
Schweizerische Katecheten Vereinigung
Internationale Religionspädagogische Jahrestagung
Alljährlich führt die schweizerische Katecheten Vereinigung in Zusammenarbeit mit
dem Deutschen Katecheten Verein eine religionspädagogische Tagung durch.
Die Jahrestagung 2015 findet in der Schweiz statt:
vom 24.—27. September 2015
im Seminarzentrum Ländli in Oberägeri
Grund genug, sich die Tagung jetzt schon vorzumerken!
Detaillierte Informationen folgen zu gegebener Zeit!
Weiterbildung für den Heilpädagogischen RU
Kursmodul Formodula 13 am IFOK
Von Januar 2015 bis Juni 2016 bietet das Institut für kirchliche Weiterbildungen in Luzern
wiederum ein Ausbildungsmodul für den Heilpädagogischen Religionsunterricht an.
Das Modul ist Bestandteil des Formodula-Ausbildungsbaukastens und bildet Katechetinnen und Katecheten für die Arbeit in Heilpädagogischen Schulen und an Schulen mit
integrierten Kindern aus
Detaillierte Informationen zum Kursmodul sind zu finden auf: www.ifok.ch
42
ADRESSEN
Benachbarte Religionspädagogische Fachstellen:
Bern:
Fachstelle Religionspädagogik
Mittelstrasse 6a
3012 Bern
Tel. 031 302 39 32
www.kathbern.ch/religionspaedagogik
Fribourg:
Service de catéchèse Fribourg
Chemin de Cardinal-Journet 3
1752 Villars-sur-Glâne
026 426 34 20
www.catechese.ch
Solothurn:
Röm. - kath. Fachstelle Religionspädagogik des Kantons Solothurn
PH FHNW Obere Sternengasse 7
Postfach 1527
4502 Solothurn
Tel: 032 627 92 87/ 032 627 92 02
www.sofareli.ch
Aargau:
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Hohlgasse 30
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Dokumentationszentrum (DZ) Freiburg:
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Medien und Information
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