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Ärztekammer für Vorarlberg
Ebola-Verdachtsfall - Vorgangsweise in Vorarlberg
Mitteilung des Amtes der Vorarlberger Landesregierung vom 23. Oktober 2014.
Aufgrund der Ebola-Situation in Westafrika sind auch im Bundesland Vorarlberg
Vorbereitungen für einen Ebola-Verdachtsfall getroffen worden. Die Vorgangsweise im
niedergelassenen Bereich ist wie folgt festgelegt:
1. Sollten Sie telefonisch oder in Ihrer Ordination mit einem Patienten/einer Patientin
konfrontiert sein, der/die die epidemiologischen Kriterien
- Aufenthalt in den letzten 21 Tagen in einem betroffenen Land, aktuell Sierra Leone,
Liberia und Guinea, oder
- Kontakt mit einem wahrscheinlichen oder bestätigten Ebola-Fall (in oder außerhalb
dieser Länder) in den letzten 21 Tagen und
- die klinischen Kriterien (Fieber über 38,5 Grad Celsius und Kopfschmerzen oder
Erbrechen oder Durchfall oder Bauchschmerzen oder Blutungen oder Multiorganversagen)
erfüllt, kontaktieren Sie die Notrufnummer der Landeswarnzentrale 0810 810 600.
2. Von der Landeswarnzentrale werden Sie von einem medizinischen Fachexperten
kontaktiert, der den möglichen Verdachtsfall verifiziert.
3. Bei Bestätigung des Verdachtsfalles wird über die Landeswarnzentrale ein
„Infektionstransport“ mit besonders geschultem Personal in einem besonderen Fahrzeug in
ein Abklärungszentrum durchgeführt.
4. Dort erfolgt die weitere Abklärung mittels Blutabnahme und eventuell erforderliche
Behandlung des Patienten/der Patientin.
Als Zuweisender werden Sie umgehend vom Ergebnis des Ebola-Tests informiert, was aber
etwa 24 Stunden dauert.
Bis zum Eintreffen des Transportes ersuchen wir Sie,
•
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•
den Patienten/ die Patientin in einem separaten Wartebereich zu isolieren,
keine Behandlung, keine Untersuchung oder Blutabnahme am Patienten/an der
Patientin vorzunehmen,
einen Abstand von mind. 1 Meter zur Patientin/ zum Patienten einzuhalten.
Dokument erstellt: Montag, 17.11.2014 12:32:59 Uhr
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Ärztekammer für Vorarlberg
Nehmen Sie bitte von allen Personen, die mit dem Verdachtsfall Kontakt hatten, Name,
Telefonnummer und Adresse auf, um bei einer Bestätigung des Ebola-Verdachtes weitere
Maßnahmen einzuleiten.
Bitte schicken sie den Patienten/die Patientin nicht selbst oder mit der „normalen“ Rettung in
ein Krankenhaus.
Weitere Informationen zum Thema Ebola entnehmen Sie bitte der ECDC-Homepage
unter folgender Adresse:
http://ecdc.europa.eu/en/healthtopics/ebola_marburg_fevers/Pages/index.aspx
Für die Vorarlberger Landesregierung im Auftrag gez. Dr. Wolfgang Grabher
Dokument erstellt: Montag, 17.11.2014 12:32:59 Uhr
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