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Gemeindebrief der Friedenskirche im Wiley - Friedenskirche Neu-Ulm

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Freuet euch in dem Herrn
allewege, und abermals
sage ich: Freuet euch!
Eure Güte lasst kund sein
allen Menschen! Der Herr
ist nahe!
Phil 4, 4+5
Gemeindebrief der Friedenskirche im Wiley
FEBRUAR | MARZ
Ö 2015
Inhalt
ANDACHT Ein Lächeln.............................................4
RÜCKSCHAU Malen als Lebensspur............................... 5
Alpha­Kurs............................................. 6
Adventsfeier 55+.................................... 9
Winterspielplatz.....................................10
Weihnachtsmusical................................ 10
Flashmob "OpenDoors"...........................12
AKTUELLES Was mich gerade beschäftigt................... 13
Junge Erwachsene................................. 14
Neues vom Bau..................................... 14
Erw. Führungszeugnis für Ehrenamtliche...16
Feierabend............................................17
Gebetsanliegen für Israel........................ 19
GEMEINDEFAMILIE Geburten.............................................. 20
Umzug................................................. 20
Wegzug/Gemeindewechsel...................... 20
NEUE GESICHTER Anna P................................................. 21
VORSCHAU Kess: Pubertät...................................... 22
Krabbel­Zappel­Gottesdienst................... 22
Infoabend.............................................22
Gebetsschule........................................ 23
Kinder im Glauben begleiten................... 23
Courageous ­ Der Film für Väter.............. 23
Kampagne "Abenteuer Alltag"..................24
Ehe­Kurs.............................................. 24
Workshop für 11­ bis 13­jährige Mädchen. 25
Aktivsenioren im 1. Halbjahr 2015........... 25
"Marsch des Lebens".............................. 25
Weltgebetstag....................................... 27
MITARBEITERSEITE Peter P................................................. 28
RUBRIKEN Impressum........................................... 31
Besondere Veranstaltungen.....................32
3
Andacht
 EIN LÄCHELN 
„Weißt du, was ich an meinem Opa
so sehr schätze? Dass er mich jedes
Mal, wenn er mich sieht, zuerst ein­
mal sehr herzlich anlächelt. Dadurch
kommt so viel Wertschätzung für
mich rüber. Da ist jemand, der sich
einfach über mich freut.“
Das erzählte mir jemand, als wir
über die Bedeutung eines Lächelns
sprachen.
In Philipperbrief schreibt Paulus den
Christen:
„Freut euch Tag für Tag, dass ihr
zum Herrn gehört. Und noch einmal
sage ich: Freuet euch! Alle Menschen
sollen eure Güte und Freundlichkeit
erfahren. Der Herr kommt bald.“
(Phil 4, 4+5, Hoffnung für alle)
Falls ihr den Eindruck habt, dass das
in eurem Alltag noch etwas dünn
ausfällt, habt ihr im neuen Jahr die
Chance, das zu steigern. Macht 2015
zu eurem Jahr des Lächelns, in dem
ihr die Menschen, die euch begeg­
nen, herzlich anlächelt und so Gottes
Freude ausbreitet.
Ruth Greiner
Christen und Christinnen sind Men­
schen, die sich Tag für Tag freuen
können, weil sie zu Gott gehören. Sie
wissen, egal was in ihrem Leben und
um sie herum geschieht, da ist der
Herr, der größer und mächtiger ist.
Diese Hoffnung gibt ihnen eine tiefe
Freude.
Die Folge der Freude sind entspannte
Gesichtszüge und die Bereitschaft,
andere Menschen anzulächeln. Des­
halb sind Christen und Christinnen
die Menschen, die anderen durch ihr
Lächeln ermutigen und Gottes Liebe
in diese Welt hineinlächeln. Durch sie
wird diese Welt heller und freundli­
cher. Durch ihr Lächeln können Men­
schen Güte und Freundlichkeit erle­
ben – die von Menschen und die von
Gott.
Wissenschaftler haben herausgefun­
den:
Lächeln sorgt sofort für gute Laune,
weil die dafür eingesetzten Muskelbe­
wegungen für die Ausschüttung von
Glückshormonen sorgen. Wer häufig
lächelt, lernt leichter, kann sich Dinge
besser merken und denkt kreativer.
Lächeln führt zu einer höheren
Schmerztoleranz.
Der Mensch muss 43 Muskeln akti­
vieren um grimmig zu schauen, aber
nur 17 für ein Lächeln. Kinder lächeln
etwa 400 mal am Tag, Erwachsene
im Schnitt nur noch 15 mal.
(nachzulesen auf http://karrierebi­
bel.de/bitte­lacheln­8­gute­grunde­
warum­sie­ofter­grinsen­sollten)
4
Rückschau
MALEN ALS LEBENSSPUR
entstanden die unterschiedlichsten
Bilder.
Auf dieselbe Weise kam ein gemein­
sames Gruppenbild zustande... dies­
mal mit Hand oder Finger gemalt und
mit geschlossenen Augen. Da war am
Ende natürlich die Überraschung groß
:­))
Schon in der Gemeindefreizeit 2013
in Schwäbisch Gmünd konnte ich bei
Irene H.'s Kreativ­Angebot „Malen als
Lebensspur“ teilnehmen... daraus
entstand Lust nach mehr... und so
hatten wir nun im November die
Möglichkeit, dies an einem Samstag
zu vertiefen.
Voraussetzung dafür war ausschließ­
lich Spaß am Kreativ sein!
Wir waren eine überschaubare Grup­
pe von 6 Frauen.
Mit Aquarellfarben begannen wir und
versuchten, unsere eigene Lebens­
spur bildhaft darzustellen ohne vor­
her großartig darüber nachzuden­
ken... was mir anfangs schon schwer
fiel. Doch nach und nach konnte ich
mich immer mehr darauf einlassen.
Irene gab hilfreiche Tipps, wie sich
die Farben gut verarbeiten lassen
und man sie zum Leuchten bringt.
Anschließend wurden die entstande­
nen Bilder ausgelegt und jeder konn­
te seine Deutung zu jedem Bild kurz
notieren und dazulegen. Die unter­
schiedlichen Deutungen und Sicht­
weisen waren schon sehr interessant
und das ein oder andere Aha­Erlebnis
war da.
Mit Acrylfarben ging es weiter und
wir experimentierten mit Partnerbil­
dern. In 2er­Gruppen standen wir
uns gegenüber und jeder begann mit
einem dicken Farbklecks seiner Wahl
zu malen... ob mit Pinsel, Spachtel
oder Finger. So nach und nach kam
man sich näher und entfernte sich
auch wieder... oder auch nicht! Da
Auch beim gemeinsamen Mittagessen
kamen wir uns noch näher und ließen
uns all die leckeren mitgebrachten
Kreationen schmecken.
Neu gestärkt ging es mit dem Tonen
weiter und jeder erspürte erstmal
das neue Material und begann spon­
tan, irgendetwas zu modellieren.
Nach kurzer Zeit reichten wir dies
nach und nach in der Runde weiter
und jeder ließ das vor ihm liegende
Gebilde wachsen... dadurch entstand
nach Beendigung der Runde meist
was ganz Neues und Lustiges :­)!
5
RÜCKSCHAU
Im letzten Teil des Tages konnte je­
der seine Kreativität nach Lust und
Laune ausleben...ob Tonen oder Ma­
len.
Insgesamt war es ein sehr angeneh­
mer und entspannter Tag und es war
schön, wieder neue Leute kennenzu­
lernen.
Nicht zu vergessen das gemeinsame
leckere Essen zu Beginn des Abends,
gekocht von Geschwistern aus der
Gemeinde.
Was die Vorträge von Nicky Gumbel
so ansprechend machte, war seine
Art, die Aussagen der Bibel durch
praktische Beispiele direkt und ver­
ständlich auf unsere Zeit zu projizie­
ren.
Die anschließenden Diskussionen wa­
ren meist eine Herausforderung für
mich. Noch nie musste ich "Baby­
christ" gegenüber Skeptikern in sol­
chem Maß Stellung beziehen für mei­
nen Glauben an Jesus Christus; doch
gerade das hat mich gestärkt!
Höhepunkt des Alphakurses war für
mich auf jeden Fall das gemeinsame
Wochenende im Kloster Roggenburg
mit viel Lobpreis, Anbetung und Ge­
meinschaft mit allen Teilnehmern.
Auf diesem Wochenende lag Segen;
bei Spaziergängen, Gesprächen, Zeit
mit Gott, Vergebung, Zeugnissen und
auch abends bei Spiel und Spaß.
Danke, Irene, für deine Mühe, die
vielseitigen Materialien und die große
Auswahl der Farben.
Heidrun L.
ALPHA­KURS
Ein großer Dank an alle, die diesen
Kurs mit Liebe vorbereitet und be­
gleitet haben.
Der Alphakurs war eine Bereicherung
für meinen Weg mit Gott!
Mehr als 13 Mio. Menschen aus über
160 Ländern der Erde haben bisher
an einem Alphakurs teilgenommen.
Da wollte ich mehr drüber erfahren!
Als in 2014 wiedergeborener Christ
freute ich mich auf diesen Kurs, der
verschiedene Aspekte des christli­
chen Glaubens beleuchtet, eingebet­
tet in einen Vortrag und der Möglich­
keit, in Kleingruppen das Gehörte
anschließend zu diskutieren.
Helga J.
6
Rückschau
"Der Mensch denkt, und Gott
lenkt..."
Blitzlichter zum Alpha­Kurs Herbst
2014
beitsreichen Herbst, habe ich bei den
meisten Alphaabenden gespürt; ei­
nes von vielen Zeichen für mich, zur
"rechten Zeit am rechten Ort zu
sein".
Was mich immer wieder berührte....
­ die herzliche Begrüßung von allen
Mitarbeitern bereits an der Eingangs­
tür,
­ die liebevoll gedeckten und schön
dekorierten Tische,
­ sehr leckeres Essen und Unterstüt­
zung auch für schwierige Mägen bzw.
bei Unverträglichkeiten,
­ das offene Miteinander in der Klein­
gruppe, in der auch Zweifel, tiefe
Fragen und Ringen um einen authen­
tischen Glauben zur Sprache kamen,
­ der entwaffnende Humor von Nicky
auf den DVD's, auf den ich mich ir­
gendwann richtig freute und seine er­
frischenden Beispiele aus dem ganz
normalen (Glaubens) Leben...
...eigentlich wollte ich ja nur mal
"schnuppern" um zu checken: ist der
Kurs evtl. "irgendwann später" was
für mich... weil: ein beruflich sehr
herausfordernder Herbst sowie ge­
sundheitliche und persönliche Her­
ausforderungen lagen vor und hinter
mir­
ABER ­
bereits beim 1. Abend erfuhr ich
beim gemeinsamen Essen in herzli­
cher Atmosphäre, beim lebendig­
sensiblen und auch witzigen DVD
Vortrag von Nicky Gumbel (Thema
"Wer ist Jesus") und beim flüchtigen
Durchblättern des Heftchens "Jesus"
von Nicky, dass Gott, und insbeson­
dere Jesus, mir genau jetzt und auf
vielen Ebenen begegnen wollte ­
manches der gehörten und gelesenen
Worte sowie Gebetserfahrungen tra­
fen mich mitten ins Herz!
Mein Entschluss stand fest: ich kom­
me wieder!
Diese Begeisterung und tiefe Begeg­
nungen mit dem dreieinigen Gott,
aber auch die immer wiederkehrende
Freude und Kraft mitten in einem ar­
Durch die verschiedenen Themen,
z.B. "Wer ist Jesus", "Wie kann man
die Bibel lesen", "Wer ist der Heilige
Geist", "heilt Gott auch heute
noch"... u.v.m. habe ich mich zum
ersten Mal theoretisch richtig aus­
führlich mit dem "christlichen" Glau­
ben auseinander gesetzt, insbeson­
dere
mit
einer
persönlichen
Beziehung zu Jesus Christus.
Zwar glaube ich schon lange und
auch intensiv, aber nicht in dieser
eindeutig christlichen Form.
Und bekam im Gebet, beim Bibel le­
sen, im Gottesdienst und auch im
persönlichen Gespräch
7
RÜCKSCHAU
immer wieder verblüffende "geistli­
che Geschenke". Seien es Antworten
auf tiefe Fragen und auch Zweifel,
emotionale Begegnungen mit Jesus
und auch dem heiligen Geist, Lieder,
Bibelstellen und Predigten, die genau
zu "meinen" Fragen passten ­ der
"heilende Geist" war wirklich aktiv!
Die Tatsache, dass ich trotz dem be­
ruflichen Highspeed ­Turbo­Herbst
und begrenzter Energie fast jedes
Mal Kraft und den Wunsch verspürte,
zum Alpha­Abend zu gehen, spricht
für sich!
Ebenso, dass ich immer etwas Neues
und Wertvolles, manchmal sehr Er­
füllendes, mit nach Hause nehmen
durfte ­ das sind wirkliche Geschenke
gewesen.
Nicht zuletzt erfuhr ich eine wachsen­
de Freude und mehr inneren Frieden
sowie Begeisterung bei den Abenden
und auch darüber hinaus: das wün­
sche ich Jeder/ Jedem, die jetzt evtl.
ein bisschen neugierig auf ALPHA ge­
worden ist!!
Vielen Dank euch allen Mitarbeitern
für dieses tolle Angebot, für den un­
ermüdlichen Einsatz, eure Hilfsbereit­
schaft und Herzlichkeit!
Auf ein Neues, evtl. mal "hinter " den
Kulissen vom nächsten Kurs...?
Herzliche Grüße
Sarah W.
8
Rückschau
den Teilnehmern vorgetragen. Ruth
gab uns Worte der “frohen Botschaft”
mit auf den Weg. Auch in diesem
Jahr erhielten wir wieder ein kleines
Geschenk für jeden, das uns mit Se­
genswünschen durch die Monate des
kommenden Jahres begleiten soll.
Mit großem Bedauern nahmen wir die
Nachricht zur Kenntnis, dass sowohl
Bernd und Renate S. als auch Sieg­
lind M. zum Jahresende ihre Mitarbeit
im 55+ Kreis beenden werden. Wir
danken ihnen ganz herzlich dafür,
dass sie über 10 Jahre unsere mo­
natlichen Treffen sowohl inhaltlich als
auch kulinarisch vorbereitet und
durchgeführt haben. Nun erhoffen
wir, dass es bald Nachfolger für die
ausscheidenden Mitarbeiter geben
ADVENTSFEIER 55+
55 plus feiert Advent und nimmt Ab­
schied
Wie alljährlich feierten die Senioren
auch in diesem Dezember wieder ihre
Adventsfeier. Der Einladung waren an
die 50 Mitglieder und Freunde der
Gemeinde gefolgt. Die festlich ge­
schmückten Tische sorgten für eine
willkommene und feierliche Stim­
mung.
Zu Beginn hielt Horst M. einen Rück­
blick auf die Treffen und Aktivitäten
des 55+ Kreises im Jahr 2014. Auch
gedachte er der inzwischen heimge­
gangenen Mitglieder Dietrich G., Ilia
N. und Rosalie G.
Nach diesen Momenten des Innehal­
tens konnte sich jeder an einem
reichhaltigen Kuchenbuffet bedienen.
Beim Kaffeetrinken gab es Raum für
persönliche
Gespräche
mit
den
Tischnachbarn. Aber was wäre eine
Adventsfeier ohne Gesang? Samira
S. und Marcel H. begleiteten uns mit
Keyboard und Gitarre beim Singen
der Advents­ und Weihnachtslieder.
Ihnen gilt unser herzlicher Dank. Lu­
stige, aber auch nachdenkliche,
Weihnachtsgeschichten wurden von
wird, damit der 55+ Kreis auch wei­
terhin bestehen kann. Unser beson­
derer Dank gilt natürlich auch den
noch Aktiven, die hoffentlich bald
neue Unterstützung bekommen wer­
den.
Mit herzlichen Segenswünschen fürs
Jahr 2015 grüßt Euch
Angie B.
9
RÜCKSCHAU
WINTERSPIELPLATZ
WEIHNACHTSMUSICAL
Die erste Halbzeit des Winterspiel­
platzes ist leider schon vorbei und
wir freuen uns schon, wenn die zwei­
te Halbzeit startet.
Kinder brauchen Bewegung, auch bei
kaltem oder nassem Winterwetter.
Somit ist der Winterspielplatz eine
mehr als gelungene Alternative. Am
starken Besuch konnte man sehen,
wie hoch der Bedarf für Familienan­
gebote, besonders im Winter, ist und
es ist schön mitzuerleben, wie viele
Kontakte und Beziehungen sich dort
aufbauen.
Die gemütliche, warme Atmosphäre,
der sehr abwechslungsreiche Spiel­
bereich mit hochwertigen Spielsa­
chen, auch großen Spiel­ und Turn­
geräten, ist mehr als einladend für
die Kleinen. Auch das Angebot an
warmen Getränken und Kuchen run­
det das Ganze noch ab.
Die Öffnungszeiten sind passend und
bieten auch berufstätigen Eltern die
Gelegenheit, den Winterspielplatz zu
besuchen. Rundum ein überaus ge­
lungenes Projekt / Angebot, worauf
wir uns jedes Jahr aufs Neue freuen
und es keinesfalls missen wollen!!!
Am 22.10. haben sich die Familie M.,
Silke O., Tanja K., Silvia P. und Steffi
H. auf den Weg gemacht, gemeinsam
das Kindermusical "Jesus, Hoffnung
der Welt" auf die Beine zu stellen.
Der erste Probetag war am 8.11. und
ab dann jeden Samstag. Lilli R. und
Claudia A. haben mit Rosely M. mit
den rund 50 Kindern aus der Ge­
meinde und dem Freundeskreis die
Lieder eingeübt. Dank an euch, es
war so nach Alter aufgeteilt, leichter
mit ihnen zu üben und die Lust ging
nicht so schnell verloren. Parallel da­
zu hat Thales M. mit 5 Kindern die
Sprechrollen einüben können und so
konnten wir gegen Ende jedes Pro­
bensamstags immer wieder Fort­
schritte sehen, wenn die Lieder im
Viele Grüße Iris H.
10
RÜCKSCHAU
Wechsel mit der Geschichte durchge­
spielt wurden. Dank vieler Eltern, die
sich bereit erklärt hatten zu helfen,
hatten die Kinder in den 3 Stunden
Probe immer eine kleine Verschnauf­
pause, in denen sie Obst oder ein
kleines Vesper bekommen konnten.
Das letzte Wochenende war noch ein­
mal eine große Herausforderung, da
wir Samstag Probe und am Sonntag
die Generalprobe durchführen woll­
ten. Die Kinder waren alle sehr ge­
spannt und aufgeregt. Da diesmal
noch die Kulisse und das Licht hinzu­
kam, war es wie im echten Theater.
(Dank an Daniel F., Udo, Silvia und
Tobi P., Bernd W. und Claudia K. und
Technikteam Karsten H., Frank L.,
Wolfgang G., Peter S. und Mareike
H.) Auch die Band mit Trevor, Rudi
K., Lilli, Claudia und Daniel waren da­
bei. Die letzte Probe lief ganz gut
und wir hatten ein gutes Gefühl. Hei­
ligabend trafen wir uns um 14:15
Uhr mit allen Kindern und fieberten
der Aufführung entgegen. Beide
Weihnachtsgottesdienste waren sehr
gut besucht. Es war toll mit anzuse­
hen, mit wieviel Freude und Begei­
sterung die Kinder dabei waren, auch
wenn es bei dem ein oder anderen
kleine Ermüdungserscheinungen gab.
Die Arbeit hat sich wirklich gelohnt.
Dank nochmal an alle Helfer und Hel­
fershelfer.
Musicalteam ­ Steffi H.
11
AKTUELLES
FLASHMOB "OPENDOORS"
Die Organisation „OpenDoors“ rief für
Samstag, den 10.01.15, zu einer
bundesweiten Aktion auf. Es ging
darum, für verfolgte Christen auf die
Straße zu gehen und auf ihre Situati­
on hinzuweisen. Wir in Ulm wollten
aktiv werden und machten mit!
Es ging darum, dass eine Gruppe von
Menschen, gleichzeitig auf ein Signal,
auf die Knie geht, die Hände auf den
Rücken nimmt und den Kopf senkt.
Also in die Haltung eines Gefange­
nen. Anschließend wurde die Aktion
ganz kurz erklärt und Informationen
von Open doors verteilt.
Bei uns in Ulm haben wir diese Akti­
on mitten im Einkaufstrubel auf der
Hirschstraße durchgeführt.
Wir haben über 100 Leute gezählt
aus mindestens 10 verschiedenen
Gemeinden!
Es war für alle Beteiligten ein sehr
beeindruckendes und berührendes
Erlebnis und wir hoffen, dass davon
auch etwas auf die Passanten über­
gesprungen ist.
12
AKTUELLES
bets­Abenden sehr darum, dass un­
ser Glaube durch den Heiligen Geist
neu entfacht wird. Wir wollen eine
Gemeinde sein, die Jesus voller Lei­
denschaft nachfolgt. Wir versuchen
gerade einige Kurse aus, um Jünger­
schaft zu stärken. Ich treffe mich mit
acht Personen und wir führen einen
Kurs von ICF durch. Friedrich und ich
haben sieben Männer gesammelt und
sprechen Klartext. Ruth probiert im
Bereich Mentoring mit zwei Frauen
gerade ein Konzept aus. Wir wollen
MEHR von Jesus!
WAS MICH GERADE
BESCHÄFTIGT…
von Thomas Greiner
Gemeindewachstum
Als Friedenskirche sind wir in den
letzten Jahren sehr gewachsen. Im
Jahr 2007 waren wir bei ca. 220 Mit­
gliedern ­ heute gehören zu uns 286
Mitglieder, 84 Freunde und 172 Kin­
der!
Was bedeutet das für die Gemeinde
und die Strukturen? Was bedeutet
das für die vielen Gruppen und Ange­
bote? Und ­ was mich gerade am
meisten beschäftigt – wie fühlt sich
die Veränderung für langjährige Mit­
glieder an? Fühlt man sich noch in
‚seiner‘ Gemeinde oder findet man
sich am Rand der ganzen Dynamik
wieder? Wie bleiben wir weiterhin of­
fen für neue Leute, die Gott zu uns
führt und gleichzeitig geht niemand
unter?
Ich denke, dass Hauskreise und
Dienstgruppen noch wichtiger wer­
den. In diesen kleineren Einheiten
muss und kann Gemeinde gelebt
werden. Da bin ich zu Hause und fin­
de meinen Platz. Und wenn es mir
nicht gut geht finde ich Begleitung.
Gastfreundschaft
Zuletzt ist Ruth und mir aufgefallen,
dass es in unserer Gemeinde wenig
‚Einlade­Kultur‘ gibt. Man sieht sich in
der Gemeinde und bei Aktionen, aber
man lädt sich wenig gegenseitig zu
sich nach Hause ein... ist das schwä­
bisch ? Oder einfach nicht in der
DNA der Friedenskirche reingestrickt?
Das wäre doch ein cooler neuer (und
leckerer) Trend, wenn wir uns gegen­
seitig ganz viel zum Essen einladen!
Jesus hat sich sogar ganz frech selbst
bei Leuten eingeladen…
Logo
Mit dem Bau wollen wir ein neues Lo­
go rausbringen. Ein kleines Team ar­
beitet schon fleißig dran. In dem Zu­
ge wird es auch eine neu gestaltete
Homepage und ein neues Design der
Öffentlichkeitsarbeit geben. Freut
euch schon drauf!
Leidenschaft
Neben dem zahlenmäßigen Wachs­
tum ist uns als Gemeindeleitung das
geistliche Wachstum des Einzelnen
sehr wichtig. Wie können wir eine
Gemeinde sein, in der jeder einzelne
Leidenschaft für Jesus entwickeln
und zeigen kann? Zurzeit beten wir
in unseren Gemeindeleitungs­Ge­
13
AKTUELLES
NEUES VOM BAU
JUNGE ERWACHSENE IN DER
FRIEDENSKIRCHE
Liebe bauende Gemeinde,
wenn Ihr diese Zeilen lest, dürften
bereits die ersten äußeren Baumaß­
nahmen zum ersten (Erweiterungs­)
Bauabschnitt begonnen haben. Um
es vorweg zu nehmen: die Fertigstel­
lung ist für Ende 2015 geplant, so­
fern es keine unvorhergesehenen
Verzögerungen gibt.
Die zeitintensivere Planungsphase ist
abgeschlossen. Es war ein weiter
Weg und er hat „viele wunderbare
Wendungen“ genommen – analog
zum Volk Israel bei dessen Landnah­
me.
Nach dem Entschluss zu bauen waren
die äußeren Umstände nicht so
prickelnd. Die Stadt stellte lediglich
eine Erweiterung auf unserem alten
Grundstück auf der Ostseite zur
Hochschule hin in Aussicht. Die Wie­
se im Westen war das städtische Fi­
letgrundstück und sollte im Rahmen
eines Architekturwettbewerbes an­
derweitig bebaut werden. Unter die­
ser Maßgabe entstand ein Entwurf für
einen sehr begrenzten Anbau zwi­
schen Kirche und Straße im Osten.
Viele von Euch hatten damit ihre
größte Not, denn Gemeindewachs­
tum wäre nur sehr begrenzt möglich
gewesen. Mich selbst kostete dieser
Umstand zwei schlaflose Nächte. Es
gab mehrere Gebetsgruppen, die da­
von überzeugt waren, dass Gott
mehr für seine Gemeinde hat und
nach israelischem Vorbild die ersehn­
te Wiese im Geiste einnahmen. Nach
einiger Zeit hatte der Stadtrat, der
Am Sonntag, 14. Dezember 2014,
trafen sich über 30 junge Leute zum
gemeinsamen Mittagessen nach dem
zweiten Gottesdienst. Wir waren teil­
weise Leute, die schon lange zur
Friedenskirche gehören und auch ei­
nige, die neu in unserer Gemeinde
sind.
Erst wurde zusammen gegessen und
dann einige Infos zu der Jungen Er­
wachsenen Arbeit ausgetauscht und
neue Ideen gesammelt.
Aus den drei bisher bestehenden
Junge
Erwachsenen
Hauskreisen
werden nun fünf Hauskreise. Wir
werden in allen Hauskreisen mit ei­
nem gemeinsamen Thema starten.
Außerdem soll es wieder Aktionen,
Ausflüge und auch eine Wochenend­
freizeit im Sommer geben, wo wir als
ganze Gruppe zusammen sind. Über
einen Mail­ und WhatsApp­Verteiler
wollen wir in Kontakt bleiben und
über langfristige und spontane Tref­
fen informieren.
Außerdem gibt es weiterhin einmal
im Monat ein gemeinsames Mittages­
sen für alle jungen Leute – Flyer lie­
gen in der Gemeinde aus.
Wenn du dich bei „Junge Erwachse­
ne“ angesprochen fühlst und infor­
miert werden möchtest, was bei uns
so läuft oder dich einem Hauskreis
anschließen willst, dann melde dich
gerne bei uns unter JungeErwachse­
ne@friedenskirche­neu­ulm.de!
Wir freuen uns! 
Samira S.
14
AKTUELLES
betsanliegen, indem sich die Angebo­
te klar unterschieden! Das mit
großem Abstand preisgünstigste An­
gebot wurde von Projekt Holzbau,
der Firma Dirk O., abgegeben und er­
hielt somit den Zuschlag.
Das Angebot liegt inflationsbereinigt
sogar unter dem von der Gemeinde
genehmigten Betrag für den Bau aus
dem Jahre 2011. In der Gemeinde­
stunde vom November 2014 wurde
der Baukreisleitung ein zusätzlicher
finanzieller Spielraum von 5% des
Angebots für unplanmäßige Mehrko­
sten, z.B. für unerwartete Bodenkon­
taminierung, eingeräumt.
Der Bau kann daher starten!
Vielen Dank allen, die das ermöglicht
haben, sei es durch Mitarbeit, durch
finanzielle Unterstützung, durch das
Vertrauen in die Arbeits­ und Ent­
scheidungsgremien oder/und durch
Gebet!
sich zwischenzeitlich bei uns vor Ort
von der wertvollen Gemeindearbeit
überzeugen ließ, ein Einsehen und si­
gnalisierte grundsätzlich Wohlwollen
für eine Erweiterung im Westen auf
der Wiese.
Der favorisierte Architektenentwurf
wurde bei der Stadt eingereicht.
Nach längerem Hin und Her, u.a. zwi­
schen zwei Behörden, wurde die
Baugenehmigung erteilt und wir
konnten Mitte 2014 die Wiese kau­
fen! Das Land war eingenommen!
GOTT sei Dank!
Es folgte die Ausschreibung des Bau­
gesuchs. Dirk O. legte zu diesem
Zeitpunkt die Leitung des Baukreises
nieder, um mit seiner Firma selbst an
der ergebnisoffenen Ausschreibung
teilzunehmen. Er selbst hatte ab die­
sem Zeitpunkt keinen Einfluss mehr
auf das Ausschreibungsverfahren und
selbstverständlich auch keinerlei In­
formationen zu bzw. von den ande­
ren Unternehmen. Letztlich kamen
drei volle und ein Teilangebot zurück.
Mir selbst erfüllte sich ein großes Ge­
Für die Baukreisleitung ­ Stefan R.
15
AKTUELLES
ERWEITERTES FÜHRUNGSZEUG­
NIS FÜR EHRENAMTLICHE
• Intimsphäre des Kindes wird be­
rührt (z. B. Hilfe beim Klogang…)
Im Jahr 2012 hat der Gesetzgeber
das Bundeskinderschutzgesetz auf
den Weg gebracht. In diesem Jahr
wird der Landkreis Neu­Ulm damit
beginnen, die gesetzliche Vorgabe in
die Praxis umzusetzen.
Sinn und Zweck des Bundeskinder­
schutzgesetzes ist es, dass keine
Personen, die nach § 72a SGB VIII
vorbestraft sind, in der Kinder­ und
Jugendarbeit tätig sind. Über Sinn
und Nutzen dieses Gesetzes kann
ausgiebig diskutiert werden, ändert
aber nichts an der Tatsache, dass wir
als Gemeinde natürlich den gesetzli­
chen Vorgaben nachkommen.
Personen, die in solch einer Funktion
in der Gemeinde tätig sind, müssen
dann ein erweitertes Führungszeug­
nis vorlegen.
Das erweiterte Führungszeugnis ist
für Ehrenamtliche kostenfrei!
Kinder und Jugendliche sollen die
Friedenskirche als einen geschützten
Ort erleben. Ganz klar, dass ein Füh­
rungszeugnis allein dies nicht be­
werkstelligen wird! Es kann nur ein
kleiner Teil von einem Beitrag zu ei­
ner sicheren Gemeinde sein! Sichere
Orte entstehen durch wertschätzen­
den und Grenzen respektierenden
Umgang miteinander, sensible Mitar­
beitende, die sich mit dem Thema
Gewalt auseinandersetzen und Mitar­
beiterschaft, die durch Transparenz
und klare Regeln (Verhaltenskodex)
gekennzeichnet ist.
Neben dem Führungszeugnis gehört
auch weiterhin eine Schulung (Schu­
lung sichere Gemeinde) und das An­
erkennen eines Verhaltenskodex zu
den verbindlichen Aufgaben der Mit­
arbeitenden im Kinder­ und Jugend­
bereich.
Genauere Informationen, wie z. B.
„woher bekomme ich das erweiterte
Führungszeugnis?“ oder „wer nimmt
Einsicht in mein Führungszeugnis?“
ect. werden im Rahmen einer Mitar­
beiterbesprechung im Laufe des Jah­
res geklärt.
Katja P.,
für den Arbeitskreis
sichere Gemeinde
Wie sieht die Umsetzung nun in der
Praxis aus?
Der Arbeitskreis Sichere Gemeinde
wird mit dem zuständigen Jugend­
pfleger eine Liste erstellen, welche
Funktionen/Arbeitsbereiche benennt,
in denen das erweiterte Führungs­
zeugnis zwingend notwendig ist.
Kriterien sind hierfür z. B.
• Aktionen mit Übernachtung
• Regelmäßig stattfindende Gruppen­
angebote mit intensiver Kontakt­
und Beziehungspflege (Abhängig­
keits­ und/oder Vertrauensverhält­
nis)
• Angebote, welche ohne die Anwe­
senheit der Eltern stattfinden
• Nur eine Aufsichtsperson anwesend
ist
• Aktionen/Maßnahmen mit nur ei­
nem Kind/Jugendlichen
16
AKTUELLES
Bundeskinderschutzgesetz
(1.1.2012):
„(4) Die Träger der öffentlichen Ju­
gendhilfe sollen durch Vereinbarun­
gen mit den Trägern der freien Ju­
gendhilfe sowie mit Vereinen im
Sinne des § 54 sicherstellen, dass
unter deren Verantwortung keine ne­
ben­ oder ehrenamtlich tätige Per­
son, die wegen einer Straftat nach
Absatz 1 Satz 1 rechtskräftig verur­
teilt worden ist, in Wahrnehmung
von Aufgaben der Kinder­ und Ju­
gendhilfe Kinder oder Jugendliche
beaufsichtigt, betreut, erzieht oder
ausbildet oder einen vergleichbaren
Kontakt hat. Hierzu sollen die Träger
der öffentlichen Jugendhilfe mit den
Trägern der freien Jugendhilfe Ver­
einbarungen über die Tätigkeiten
schließen, die von den in Satz 1 ge­
nannten Personen auf Grund von Art,
Intensität und Dauer des Kontakts
dieser Personen mit Kindern und Ju­
gendlichen nur nach Einsichtnahme
in das Führungszeugnis nach Absatz
1 Satz 2 wahrgenommen werden
dürfen.“
DER FEIERABEND WIRD ZUM
FEIERABEND
Am 14. Februar 2014 fand der letzte
FeierAbend statt. Es war ein „unplug­
ged“­Abend mit vielen Liedern und
tollen Instrumenten. Ein genialer
Abend mit einer ganz besonderen At­
mosphäre!
Aber nach einigen Jahren Feier­
Abend, einer Mitarbeiterfluktuation
und dem Ausruf des Sabbatjahres in
der Gemeinde, hatten wir als Lei­
tungsteam das Gefühl, dass es richtig
ist, eine konzeptionelle Pause einzu­
legen und uns neu zu orientieren.
Wir haben uns Zeit genommen, Gott
den FeierAbend ganz neu hinzulegen
und zu fragen, was dran ist. Ist es
noch das, was Gott dient und ehrt?
Was hat Gott auf dem Herzen? Wie
können wir Ihn noch mehr, noch
„besser“ anbeten? Ihm noch mehr
Raum geben?
Schnell war uns klar, dass es nicht
dran ist, den FeierAbend aufzuhören,
aber es ist dran, neue Schritte zu
wagen, neue Wege zu gehen. Nach
Monaten des Betens, Hörens und
Träumens, startet nun der Feier­
Abend wieder. Fast genau ein Jahr
nach dem letzten, findet der nächste
Feierabend am Freitag, 06. Februar
2015, um 19:30 Uhr statt.
Gott soll mehr Raum bekommen,
durch seinen Geist zu wirken. Daher
wird es keinen Moderator oder spezi­
ell eingeladenen Prediger geben.
Auch werden wir die Stationen weg­
17
AKTUELLES
KOMMENDE TERMINE:
06. Februar 2015
08. Mai 2015
13. November 2015
Evt. gibt es auch einen Juli Feier­
abend, aber das haben wir uns noch
offen gehalten.
Du drückst deine Anbetung auf ande­
re kreative Weise aus? Z.B. durch
Malen oder Schreiben oder Bilder
oder...?? Du fragst dich, ob es Raum
dafür hat in der Gemeinde, das mit
anderen zu teilen, gemeinsam anzu­
beten? Für das Diakonat Feierabend
liegt mir auf dem Herzen, Raum zu
machen, Gott in Freiheit zu begeg­
nen, Raum zu haben, Gott anzubeten
und bei IHM aufzutanken. Sprich
mich an, wenn dich das anspricht.
Ich bin gespannt, ob Gott noch mehr
vorhat, als „nur“ den „Feierabend“­
Anbetungsabend.
lassen. Wir treffen uns in feierabend­
licher
Wohnzimmer­Atmosphäre,
werden gemeinsam vor Gott kom­
men und IHN anbeten, IHM die Ehre
geben und IHM Freiheit lassen, auf
seine Weise zu wirken.
Gebet, Anbetung durch Lieder und
Freiheit vor Gott. Das sind auch wei­
terhin die Schwerpunkte des Feier­
abends.
> Du möchtest auftanken und vor
Gott zur Ruhe kommen?
> Du magst Lobpreis und Musik hilft
dir bei der Anbetung?
> Du willst dich mit uns auf den Weg
machen, zu lernen auf Gott zu hören
und dich von seinem Geist leiten zu
lassen?
Herzlich willkommen beim Feier­
abend!
Sharon K.
18
AKTUELLES
­ zu versch. Zeiten im Frühjahr: Ge­
denk­ und Sternmärsche in Deutsch­
land und Polen
GEBETSANLIEGEN FÜR ISRAEL
Auszüge von Gottfried Bühler, „Inter­
nationale Christliche Botschaft Jeru­
salem, ICBJ“:
„Ist es nicht interessant, dass die
Wiederherstellung
Israels
und
Deutschlands
parallel
abgelaufen
sind? – Mai 1948 Gründung des
Staates Israel – Ein Jahr später 1949
Gründung Deutschlands…..
Wir Deutschen sind durch unsere Ge­
schichte an das jüdische Volk geket­
tet, wie kein
anderes; die Juden
an uns, wie kein anderes.
2015 kann ein Jahr sein, in dem sich
diese dunke Kette weiterhin in ein
Band des Segens und des Friedens
verwandelt! Lassen Sie uns den Auf­
ruf Gottes hören, dass wir dieses
Jahr 2015 nicht so einfach an uns
vorbeigehen lassen!“
Gebetsanliegen:
• Die Parlamentswahlen am 17. März
2015, dass der ´Leiter nach Gottes
Wahl´ gewählt wird.
• Die Christen im Staat Israel (viele
arabische Christen), die besonders
unter Bedrohung/Verfolgung/Diskri­
minierung durch die arabische Bevöl­
kerung und Restriktionen leiden, ob­
wohl nicht terroristisch aktiv; oft
positiv zu Israel eingestellt.
• Die wachsende Zahl Messianisch­
Jüdischer­Gemeinden
in
Israel,
Deutschland, weltweit
• Die Lobpreis­ und Gebets­Aktivitä­
ten jüdisch­messianischer Israelis
und Gläubigen aus dem Ausland,
dass ER SEinem Volk und Land gnä­
dig ist und sie ihren Messias erken­
nen, HEIL in IHM finden. ­ ER SEinem
Volk Seine Verheissungen erfüllt:
Schutz, Versöhnung, Befreiung von
Verleumdungen und Bedrohungen!
• Unsere Beziehungen zum Land und
Volk in Israel, Fortführung und Ver­
tiefung unserer Kontakte ganz prak­
tisch. – Segnung SEiner Gemeinde
„Morning Star“ in Tiberias, mit all ih­
ren Bemühungen um die, vor allem
jungen Menschen in ihrem Umfeld
und ihren Erweiterungsbau.
• Unsere ganz persönliche Beziehung
zum jüdischen Volk – SEinem Volk;
Verständnis/Einsicht
nach
Römer
9,11.
Es werden vielfältige Veranstaltungen
in BaWü/Deutschland stattfinden:
– Ballett­Aufführung „Maginificat“ =
die Geschichte Corrie ten Booms“,
Stgt­Liederhalle;
– ICBJ­Konferenztag in Stgt. im Mai;
Gedenkmärsche;
– Gedenk­, Gebets­ und Rundreisen.
Info: www.icej.org (oder Edith Krug)
Es gibt mehrere Gebets­Initiativen
u.a.:
­ „Jesaja 62“ Gebets­Initiative, re­
gelmässig mittwochs;
­ 100 Tage Gebet: vom 27. Januar –
8. Mai 2015: www.100­tagegebet.de
­ "Märsche des Lebens" (in Ulm
11.+12.April)
Edith K.
19
GEMEINDEFAMILIE
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personenbezogener Daten
nicht angezeigt werden.
20
NEUE GESICHTER
ANNA P.
Hallo Gemeinde !
Ich heiße Anna P. und bin in zweiter Ehe verheiratet.
Meine wundervollen Kinder Laura(12), Elijah(10) und Jean(1) sind ein großer
Segen in meinem Leben.
Ich bin als zweite von neun Kindern in einem christlichen (Bap. Brüdergemein­
de) Elternhaus aufgewachsen. Leider konnte ich mich mit dem Glauben nicht
identifizieren und bin in die komplett andere Richtung gelaufen. Gut gekonnt
wurde mir mein schmerzhaftes Leben als normal verkauft.
Ich bin so froh, dass die Stimme tief in mir nie aufgehört hat, zu mir zu spre­
chen. So habe ich mich entschieden und im Juli 2011 in der Christen­Gemeinde
Ulm taufen lassen.
Das heißt jetzt nicht, dass ich kein Leid mehr habe, aber mit unserem Vater an
der Seite, der mich trägt, ist es wesentlich einfacher.
Meine Kinder kommen sehr gerne in die Gemeinde, was mich sehr glücklich
macht.
Ich freue mich, viele liebe Menschen kennen zu lernen und meinen Platz und
Aufgaben in der Gemeinde zu finden.
Liebe Grüße und Gottes Segen!
21
VORSCHAU
KESS­ERZIEHEN:
ABENTEUER PUBERTÄT
KRABBEL­ZAPPEL­
GOTTESDIENST
Pubertät – das ist für Eltern wie für
Jugendliche eine Phase des Auf­
bruchs.
Das Ziel des Kurses ist es, die Span­
nung zwischen Abgrenzung und ge­
wünschter Gemeinschaft als Familie
auszuhalten und kooperativ zu ge­
stalten, Grenzen respektvoll zu set­
zen und die Entwicklung der Jugend­
lichen zu einem lebensfrohen und
eigenständigen Erwachsenen zu för­
dern.
Der Kurs umfasst fünf Abende und
richtet sich an Eltern mit jugendli­
chen Kindern im Alter von 11 bis 16
Jahren.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Termine: 05.02. / 12.02. / 26.02. /
05.03. / 19.03.2015
Ort: Friedenskirche
Referent: Ulrich Hoffmann
Kosten: 50,00 Euro pro Person,
80,00 Euro pro Paar
Mehr Informationen zum Kess­Erzie­
hungskurs gibt es am i­Punkt (Flyer)
und bei Katja P.
In dem besonderen Familiengottes­
dienst für 0­ bis 3­jährige Kinder und
ihren Eltern wird gesungen, entdeckt
und gestaunt. Kleinkinder erleben zu­
sammen mit ihren Eltern und älteren
Geschwistern eine biblische Ge­
schichte auf lebendige Art und Weise.
Anschließend wird gespielt und Ku­
chen gegessen.
Sonntag, 1. Februar, 15 Uhr
INFOABEND
An diesem Abend stellen wir die Frie­
denskirche vor und man kann einen
Blick hinter die Kulissen bekommen:
Was sind wir für eine Gemeinde? Was
sind unsere Ziele? Welche Gruppen
und Schwerpunkte gibt es? Wer be­
zahlt das? Wie werden Entscheidun­
gen getroffen?
Für alle, die überlegen, Freund oder
Mitglied der Gemeinde zu werden, ist
dieser Abend Voraussetzung.
Herzliche Einladung zu diesem unver­
bindlichen Abend!
Mittwoch, 04.02.15, 19.30 Uhr
22
VORSCHAU
COURAGEOUS –
DER FILM FÜR VÄTER!
GEBETSSCHULE
Für alle, die sich eine tiefere Bezie­
hung zu Gott wünschen und ihn an­
beten wollen. Für alle, die lernen
wollen, mit Gott zu reden und von
ihm zu hören. Für alle, die sich als
Töchter und Söhne des Allerhöchsten
nach mehr Autorität und Vollmacht
sehnen.
Der Basic Kurs startet am 11.02.
Termine: 11.02. / 25.02. / 11.03./
25.03./ 08.04. / 22.04.2015
Info und Anmeldung: Andrea K., ge­
betsschule@t­online.de
Am Freitag, 13. März um 19.30 Uhr,
sind alle Väter eingeladen, gemein­
sam diesen besonderen Film anzu­
schauen. Er handelt von vier Vätern,
die es lernen, ihren Weg mit Gott
konsequent zu gehen. Sie entdecken,
welche Verantwortung sie als Väter
haben.
Ein sehr ermutigender und herausfor­
dernder Film!
Euer Thomas
KINDER IM GLAUBEN BEGLEITEN
­ KIG
Um mit Eltern gemeinsam nachzu­
denken, wie wir unsere Kinder im
Glauben begleiten können, gibt es
einen Kurs für Eltern mit Kindern von
0 ­ 3 Jahren. Für alle, die in nächster
Zeit ihre Kinder segnen lassen wollen
ist dieser Termin Voraussetzung.
KiG 0 ­ 3 Jahre:
Samstag, 28. Februar 2015 von 10
Uhr bis 12 Uhr
23
VORSCHAU
„ABENTEUER ALLTAG“
Gemeinde­Kampagne
EHE­KURS 2015
Der Ehe­Kurs richtet sich an Paare,
die ihre Beziehung vertiefen wollen.
An acht Abenden wird ihnen auf sehr
praktische Art Hilfestellung angebo­
ten, um eine dauerhafte, starke und
glückliche Beziehung führen zu kön­
nen.
Jede Kurseinheit beginnt mit einem
gemeinsamen Essen. Nach einem
Vortrag über das Thema des Abends
gibt es die Möglichkeit, sich als Paar
darüber zu unterhalten. Es herrscht
eine gemütliche Atmosphäre, in der
jedermann & ­frau willkommen ist.
Termine:
24.02.*03.03.*10.03.*24.03.*14.04.
*21.04.*05.05.*12.05.2015
Kosten: 150 € pro Paar (inkl.
Abendessen/Getränke, Kursunterla­
gen)
Anmeldung/Info: Ruth Greiner, 0731­
708 65 08, ruth.greiner@
friedenskirche­neu­ulm.de
Ein ganz normaler Tag mit Jesus
Viele Christen sehnen sich danach,
ihren Glauben mehr im Alltag zu in­
tegrieren.
Aber wie kann das gelingen?
„Abenteuer Alltag“ ist ein geistlicher
Kurs von John Ortberg, der Men­
schen hilft, ihre Beziehung zu Jesus
zu intensivieren ­ und das an jedem
ganz normalen Tag.
Diese Gemeinde­Kampagne findet
von Ostern bis Pfingsten 2015 statt.
An acht Sonntagen wird jeweils das
Thema der Woche eingeläutet. In be­
stehenden und neuen Kleingruppen
wird das Thema dann während der
Woche vertieft. Zusätzlich gibt es
Material für eine persönliche tägliche
Andacht.
Es wäre genial, wenn alle Hauskreise
und Kleingruppen der Friedenskirche
bei der Kampagne dabei sind!
Thomas Greiner
Silvia P.
24
VORSCHAU
WORKSHOP FÜR
11­ BIS 13­JÄHRIGE MÄDCHEN
MFM – die Zyklusshow
wie des Blautopfes. Am 12. Mai be­
steht die Möglichkeit der Teilnahme
am Busausflug von 55+. Im Juni ist
eine ganztägige Wanderung vorgese­
hen. Das Grillen mit 55+ findet am
11. August statt. In der Überlegung
ist noch der Besuch einer weiteren
kulturellen Veranstaltung, u.U. auf
der Wilhelmsburg (Musical).
Die Details stehen demnächst fest
und werden in einem Flyer Interes­
sierten gerne zur Verfügung gestellt.
Die Aktivsenioren freuen sich immer
über weitere Mitglieder und Freunde
unserer Gemeinde, die bei uns mit­
machen wollen.
Die Geheimsprache deines weiblichen
Körpers entschlüsseln und die
spannenden Ereignisse während des
monatlichen Zyklus entdecken.
14. März 2015, 10 bis 15 Uhr.
Dazu gibt es am 13. März 2015 einen
Infoabend für die Eltern um 19.30
Uhr.
Infos und Anmeldung bei Ruth Grei­
ner
AKTIVSENIOREN IM ERSTEN
HALBJAHR 2015
Roland S.
Mit einem Spaziergang am Ludwigs­
felder See begannen die Aktivsenio­
ren 2014 ihre Treffen. Wir genossen
unsere Gemeinschaft, das schöne
Wetter, die Landschaft und gute Ge­
spräche untereinander.
Die Aktivsenioren verstehen sich als
Angebot für aktive Menschen, die ein
Alter oberhalb von 55 Jahren haben.
So möchten wir innerhalb von 55+
mit unseren Senioren unterwegs
sein. Dabei ist die Gruppe kein Spaß­
club, sondern will sich mit geistli­
chen Impulsen sowie Lebensfragen
befassen, aber auch die Felder Ge­
meinschaftserleben bei Kunst, Kultur
oder Ausflügen anbieten.
Auf dem Programm bis Mitte 2015
stehen eine kulturelle Veranstaltung
im Februar und im April eine Wande­
rung nach Blaubeuren mit Besuch
des Urgeschichtlichen Museums so­
„MARSCH DES LEBENS“
Die Initiative „Marsch des Lebens“
(MdL) steht für Gedenk­ und Versöh­
nungsmärsche, die in den letzten
Jahren in mehr als 80 Städten und in
12 Ländern durchgeführt worden
sind; darunter in Polen, Lettland,
USA, Ukraine, Deutschland und an­
dere.
Anlass ist, dass sich im Mai 2015 der
70. Jahrestag vom Ende des 2. Welt­
krieges und des Naziregimes jährt.
Der MdL ist keine politische Demon­
stration, sondern eine Gebets­ und
Gedenkveranstaltung. Der Geist der
Versöhnung drückt sich beim MdL
auch durch enge Zusammenarbeit
mit jüdischen Gemeinden und den
unterschiedlichsten christlichen Kir­
25
VORSCHAU
chen, Gemeinden und Denominatio­
nen aus.
Auch ULM und Neu­Ulm haben eine
unrühmliche Geschichte während des
Naziregimes. Wobei über die vergan­
genen Jahre viel Bewusstseinsbildung
und Aufarbeitung stattfand und fort­
geführt wird.
Über die vergangenen Jahre fanden
sich Christen immer wieder zu Ge­
betsveranstaltungen zusammen, um
in tiefer Buße vor Gott für die Verge­
hen in unseren Städten und Umland
einzutreten – sozusagen „in den Riss
treten“ (nach dem Beispiel der Pro­
pheten Jesaja, Daniel u. Hesekiel).
Wir sehen es als ein Zeichen beson­
derer Gnade über Ulm und Neu­Ulm,
dass wieder jüdische Mitmenschen
zugezogen sind, eine Jüdische Ge­
meinde sich gegründet hat und auch
die Synagoge
nahe dem Ort neu
aufgebaut wurde, wo 1938 die ur­
sprüngliche Ulmer Synagoge nieder­
gebrannt wurde.
Dieser MdL ist nicht gleichzustel­
len/nicht
zu
verwechseln
mit
´Marsch der Lebenden´ in Auschwitz,
oder gar dem ´Marsch für das Le­
ben´ im September 2014 in Berlin,
mit Bezug auf ungeborenes Leben u.
ähnliche Anliegen.
Von den verschiedenen Formen der
Durchführung eines „Marsch des Le­
bens“ wählen wir:
Gedenkmarsch in einer Stadt, wie
z.B. am 11. + 12. April 2015 in Ulm:
Wozu wir a l l e christlichen Kirchen
und – Gemeinden einladen;
die Jüdische Gemeinde Ulm u. Umge­
bung; dann ebenso städtische Ver­
treter und MitarbeiterInnen, z.B.
vom Doku­Zentrum­Oberer Kuhberg
u.a.
Wir bemühen uns momentan mög­
lichst auch „Zeitzeugen“, Betroffene
des Holocaust kennen zu lernen und
sie zur Teilnahme einzuladen.
Es wird dann in der Stadt einen
Marsch von einem markanten Ge­
denkort zu einem anderen geben
(z. B. vom Judenhof zum Weinhof)
mit
anschließender
Kundgebung.
Dieser Marsch ist gleichzeitig ein
Ausdruck g e g e n A n t i s e m i ­
tismus!
Das Ziel ist, dass nach Bewusstma­
chen, Gedenken, Zeitzeugen­Zeug­
nissen, Buße und Versöhnung, ein
gemeinsames
Fest
stattfinden
wird/soll.
Ein Dank an IHN!
Informationen zum „Marsch des Le­
bens“ auch unter: www.marschdesle­
bens.org
Edith K.
26
VORSCHAU
WELTGEBETSTAG VON FRAUEN
VON DEN BAHAMAS
braucht es tatkräftige Nächstenliebe
auf den Spuren Jesu Christi.
Alle Menschen erfahren beim Weltge­
betstag von den Bahamas, wie wich­
tig es ist, Kirche immer wieder neu
als lebendige und solidarische Ge­
meinschaft zu leben. Ein Zeichen da­
für setzen die Gottesdienstkollekten,
die Projekte für Frauen und Mädchen
auf der ganzen Welt unterstützen.
Darunter ist auch eine Medienkampa­
gne des Frauenrechtszentrums „Ba­
hamas Crisis Center“ (BCC), die se­
xuelle
Gewalt
gegen
Mädchen
bekämpft.
Unser ökumenisches Weltgebetstags­
team möchte Sie wieder ganz herz­
lich zu diesem besonderen Gottes­
dienst
einladen.
Nach
dem
Gottesdienst feiern wir weiter in den
Räumen der Friedenskirche. Viele be­
gabte Köche und Köchinnen werden
Ihnen Spezialitäten von den Baha­
mas auf den Tisch zaubern.
Am Freitag 6. März 2015, feiern
Frauen, Männer, Kinder und Jugendli­
che rund um den Erdball Gottesdien­
ste zum Weltgebetstag. Wir in Neu­
Ulm feiern in ökumenischer Einheit
um 19 Uhr in der Friedenskirche im
Wiley.
Traumstrände, Korallenriffe, glaskla­
res Wasser: das bieten die 700 In­
seln der Bahamas, ein touristisches
Sehnsuchtsziel. Die Bahamas sind
das reichste karibische Land und ha­
ben eine lebendige Vielfalt christli­
cher Konfessionen. Aber das Paradies
hat mit Problemen zu kämpfen: ex­
treme Abhängigkeit vom Ausland, Ar­
beitslosigkeit und erschreckend ver­
breitete
häusliche
und
sexuelle
Gewalt gegen Frauen und Kinder.
Sonnen­ und Schattenseiten ihrer
Heimat – beides greifen Frauen der
Bahamas in ihrem Gottesdienst zum
Weltgebetstag 2015 auf. In dessen
Zentrum steht die Lesung aus dem
Johannesevangelium (13,1­17), in
der Jesus seinen Jüngern die Füße
wäscht. Hier wird für die Frauen der
Bahamas Gottes Liebe erfahrbar,
denn gerade in einem Alltag, der von
Armut und Gewalt geprägt ist,
Karin R.
und das ökumenische Weltgebets­
tagsteam der Friedens­ / Petrus­ und
St. Johann Baptist Kirche
Bild: „Blessed“ („Gesegnet“) Chantal Bethel,
Copyright WGT e.V.
27
Mitarbeiterseite
MITARBEITERSEITE
ließ, musste auch mitarbeiten, das
war irgendwie selbstverständlich.
Deshalb habe ich mich in verschiede­
nen Gemeinden eingebracht in: Ju­
gendarbeit, die Vertretung der Ge­
meinde in der Evangelischen Allianz,
in der Ökumene, Predigtdienst, Tauf­
gespräche, Kollekten, einmal ein Ju­
gendhaus umgebaut (über 400 Jahre
alt), sonntags Kaffee und Tee ge­
kocht (damals noch was Neues), hier
in Ulm Zeltlager und Kindergottes­
dienst.
Auf der Mitarbeiterseite wollen wir
über Mitarbeiter und Mitarbeiter­
schaft informieren. In dieser Ausgabe
wollen wir „Werbung“ für den Kinder­
gottesdienst machen und wer könnte
das besser als ein Mitarbeiter, der
seit 7 Jahren im Kindergottesdienst
„dient“.....
INTERVIEW MIT PETER P.
2. Wie kam es zu der Mitarbeit?
Hier in Ulm war ich in den ersten
Jahren außerhalb der Gemeinde für
das Reich Gottes unterwegs. 2007
war meine Tochter Kigo­Mitarbeiterin
und verließ uns für ein Jahr nach
Norwegen. Die Lücke, die sie hinter­
ließ, musste geschlossen werden. Al­
so war es sinnvoll, wenn ich das ma­
che. Im gleichen Jahr machte ich das
erste Zeltlager mit, es hat mir sehr
viel Freude bereitet.
Ich hatte 4 Kinder 20 Jahre lang er­
zogen, hatte also 80 Jahre Erfahrung
mit Kindern. (Ich bin zwar erst 55,
aber die Mathematik lässt diese
Rechnung zu. ) Die eigenen Kinder
hinterließen natürlich eine Lücke, da
war es einfach sinnvoll, in die Kinder­
arbeit einzusteigen.
Der Pastor in Düren hatte mal ge­
sagt: „Die Gemeinde ist kein Verein
zur Befriedigung religiöser Bedürfnis­
se, es ist der Leib Christi.“ Das for­
dert zur Mitarbeit heraus. Stell dir
vor, es juckt dich an der linken Schul­
1. Seit wann bist du in der Friedens­
kirche und seit wann arbeitest du
mit?
Seit etwa 25 Jahren sind Karin und
ich in der Gemeinde Ulm. Seit 1978
bin ich Mitglied einer Bundesgemein­
de. Ulm ist bereits die sechste Ge­
meinde. Das ergab sich hauptsäch­
lich durch Umzüge.
Ich stamme aus keiner Gemeindefa­
milie und bin durch Mission zu mei­
ner Heimatgemeinde in Soest ge­
kommen, wo ich mich am 28. Mai
1978 taufen ließ. Wer sich taufen
28
mitarbeiterseite
ter. Wenn die Finger der rechten
Hand nicht kratzen, was dann? Es
geht auch irgendwie mit dem Türrah­
men, aber das ist nicht optimal. Das
Bild zeigt, wie selbstverständlich Mit­
gliedschaft und Mitarbeit zusammen
gehören.
ren großen Freundeskreis, viele Men­
schen, die man ansprechen kann, die
bei Fragen helfen können. Es gibt auf
Landes­ und Bundesebene unserer
Gemeinden tolle Angebote für Schu­
lungen, auch von anderen Seiten.
Mache die Arbeit, die du machen
möchtest und mache sie gut. So dass
du Freude daran hast.
3. Was würdest du an Mitarbeit inter­
essierten Gottesdienstbesuchern für
einen guten Rat (als erfahrener Mit­
arbeiter) geben?
4. Was macht dir Freude an der Mit­
arbeit? Welches besonders schöne
Erlebnis hattest du im vergangenen
Jahr als Mitarbeiter?
In manchen Bereichen ist es sinnvoll,
wenn Profis ihre Arbeit mit der Mitar­
beit verbinden, z.B. Buchhaltung. Da
muss man dran sein und der richtige
Typ dafür. Es hat aber auch Sinn, sei­
ne Gaben in der Gemeinde in ganz
anderen Bereichen wie im Beruf ein­
zusetzen. Ich liebe die Kinderarbeit,
auch weil sie ein Kontrapunkt zu mei­
ner beruflichen Arbeit ist. Im Beruf
schule ich Studenten und Erwachse­
ne. Muss sehr komplexe Sachverhal­
te verständlich darstellen. Das ge­
schieht
mit
großer
persönlicher
Distanz und eben auf sachlicher Ebe­
ne. Recht häufig im Anzug auf Ta­
gungen.
Bei der Kinderarbeit muss man nicht
perfekt sein, da dürfen Pannen pas­
sieren. Mit Kindern ist man schnell
auf einer persönlichen Ebene mit di­
rektem Austausch.
„Gott beruft nicht unbedingt die Fä­
higsten, aber er befähigt die Berufe­
nen.“ (Quelle weiß ich nicht) Lass
dich auf eine Arbeit ein, die dir ge­
fällt. Du wächst darin. Wir haben hier
in der Gemeinde, auch durch unse­
Das ist so eine typische Frage für
Chemiker: „Hat es bei dir im Labor so
richtig geknallt? . Nun, das mag oft
berechtigt sein, aber ich gehe die Sa­
che anders an: “Was ist besonders
schön?” Für mich ist nicht das spek­
takuläre, sondern das alltägliche
Wunder das höchste. Es ist wichtig,
dass wir den Kindern die Botschaft
gut vermitteln, damit sie damit etwas
anfangen können. Es ist aber auch
wichtig, wie wir den Kindern die Bot­
schaft glaubhaft vermitteln. Es ist für
mich ein sehr schönes Erlebnis, wenn
Kinder Vertrauen zu mir haben. Wenn
sie mir an den Hals springen (mit
Kind am Hals sieht man schöner und
jünger aus), sich auf meinen Schoß
setzen oder sich nur neben mich stel­
len. Ich danke Gott für die Kinder
und segne sie im Stillen. Das passiert
häufig und ist für mich ein prakti­
scher Ausdruck für das Reich Gottes.
Nun, ich war mit Karin für ein paar
Tage in meinem Haus in der Eifel. Wir
hatten drei Kinder dabei. Es war eine
29
Mitarbeiterseite
sehr schöne und intensive Zeit. Also
doch eine kleine Laborexplosion.
Leider müssen wir an dieser Stelle ei­
ne treue und langjährige Mitarbeite­
rin verabschieden: Gudrun H. hat mit
Beginn des Jahres gemeinsam mit ih­
rer Familie in die Baptistengemeinde
nach Geislingen gewechselt.
Vielen Dank, liebe Gudrun, für deine
treue Mitarbeit im Begrüßungsteam,
im Besuchsdienst und im Arbeitskreis
“Begegnung”. Du hast über viele Jah­
re mit deiner freundlichen Art Gottes­
dienstbesucher herzlich an der Tür
empfangen. Ohne dich und dem “Ba­
by­Essens­Service” wären viele junge
Familien nicht in den Genuss vom
“Essen­auf­Rädern” (bis zur Haustür
geliefert) gekommen. Im Arbeitskreis
“Begegnung” hast du gezeigt, dass
du ein “Beziehungs­Mensch” bist, der
einen tollen Blick für neue Gottes­
dienstbesucher hat und gute Ideen,
den Menschen zu begegnen. Durch
den Frauenhauskreis, die Nordic­Wal­
king­Gruppe und den Chor hast du
einen großen Bekanntenkreis in der
Gemeinde aufgebaut. Wir wünschen
dir und deiner Familie einen guten
Start in Geislingen. Dort kann man
sich glücklich schätzen, wenn du dei­
ne Gaben für die Gemeinde einsetzen
wirst. Gottes Segen dir!
Zu guter Letzt der Werbeblock: “Wir
brauchen Mitarbeiter für die Kinder­
arbeit. Wir haben in unserer Gemein­
de ausgesprochen viele Kinder. Wir
begreifen das als besonderen Segen
unseres Gottes. Die Kinder sind alle­
samt ausgesprochen nett, niemals
zickig oder bockig. Es ist eine wahre
Freude, mit diesen Kindern zusam­
men zu sein. Wer sich jetzt nicht
einen Platz in der Kinderarbeit sucht,
verpasst etwas.” (Werbeblock Ende)
Vielen Dank für das Interview!
Dringend brauchen wir Mitarbeiter
für die Kindergottesdienstgruppen:
„Friends“ (Gruppe für die 9­ bis 11­
Jährigen, Ansprechpartnerin Lissi W.)
und „Delfine“ (Gruppe für die 8­ bis
9­Jährigen, Ansprechpartner Peter
P.): Vorbereitung und Durchführung
des
Kindergottesdienstes
parallel
zum Sonntagsgottesdienst, 1x pro
Monat, Teilnahme an Mitarbeiterbe­
sprechungen und Schulungen.
Eva T.
30
IMPRESSUM
REGELMÄSSIGE VERANSTALTUNGEN IN DER FRIEDENSKIRCHE
montags
Eltern­Gebets­Kreis um 9.30 Uhr
Chor um 19.30 Uhr
English Bible Study Group um 19.30 Uhr
dienstags
Mini­Club (0­ bis 3­Jährige) um 9.30 Uhr
mittwochs
Mini­Club (0­ bis 3­Jährige) um 9.30 Uhr
Medi­Club (3­ bis 5­Jährige) um 16.00 Uhr
Maxi­Club (7­ bis 10­Jährige) um 16.00 Uhr
Yougend­Lobpreis­Abend (jeden 4. Mittwoch im Monat)
Yougend­Kleingruppen wöchentlich an versch. Orten
Treffpunkt Bibel und Gebet um 10.00 Uhr
Frauengebetskreis um 16.00 Uhr
freitags
Mega­Club (10­ bis 13­Jährige) um 15.00 Uhr
sonntags
Gottesdienst mit Kindergottesdienst
um 9.30 Uhr UND 11.15 Uhr
WWW.FRIEDENSKIRCHE­NEU­ULM.DE
PASTOREN
Ruth und Thomas Greiner
Marshallstraße 122, 89231 Neu­Ulm
Telefon 0731 7086508
ruth.greiner@friedenskirche­neu­ulm.de
thomas.greiner@friedenskirche­neu­ulm.de
GEMEINDEBÜRO
Sigrid Lemke
Telefon: 0731 20640659
buero@
friedenskirche­neu­ulm.de
Mittwochs 17 Uhr ­ 20 Uhr
BANKVERBINDUNGEN DER EFG ULM/NEU­ULM:
IBAN DE38 5009 2100 0000 0609 09, SKB Bad Homburg
Bauansparkonto: IBAN DE17 5009 2100 3700 0609 09, SKB Bad Homburg
Beitragsabgabeschluss für die nächste Ausgabe ist der 01. März 2015.
Beiträge bitte an efg­gemeindebrief­nu@gmx.de oder persönlich an
Volker T.
Redaktion:
Lektorin:
Volker T., Heike F.
Cornelia K.
Layout:
David B.
Dies ist die gekürzte und anonymisierte Online­Version des Gemeindebriefes.
Die vollständige Druckausgabe liegt in der Friedenskirche aus.
31
Besondere Veranstaltungen
01.02.
15 Uhr
KrabbelZappelGottesdienst
05.02.
19.30 Uhr
Start: Pubertätskurs
06.02.
19.30 Uhr
FeierabendGottesdienst
09.02.
19.30 Uhr
„Sichere Gemeinde“
11.02.
19.30 Uhr
Start: Gebetsschule I
14. ­ 21.02.
Skifreizeit
23.02.
19.30 Uhr
Erziehungsseminar: „Trotzkopf“
24.02.
19.30 Uhr
Start: Ehekurs
27.02.
Ende Winterspielplatz
28.02.
10.30 Uhr
KiG 0­ bis 3­Jährige
28.02.
12.30 Uhr
KOSTBAR
04.03.
19.30 Uhr
Finanz­Forum
06.03.
10 Uhr
Weltgebetstag
15.03.
12.30 Uhr
Mitbring­Mittagessen
15.03.
14.30 Uhr
Finanzgemeindestunde
16.03.
9.30 Uhr
Generationenfrühstück
20. ­ 21.03.
Sternennacht der Delfine und Friends
20. ­ 22.03.
Yougendwochenende
28.03.
12.30 Uhr
KOSTBAR
29.03.
18 Uhr
Englischer Gottesdienst
32
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Kategorie
Seele and Geist
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