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KVWL kompakt 1 / 2015 - Kassenärztliche Vereinigung Westfalen

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Nr. 1 | 27. Januar 2015
BERUFSPOLITIK | INFORMATIONEN | MITTEILUNGEN |
Amtliches Bekanntmachungsorgan der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe
PRAXISINFORMATIONEN IN DER HEFTMITTE
Selbstverwaltung in Westfalen-Lippe:
Kann die Basis noch etwas bewegen?
> Seite 4
Kommen Sie in Kontakt! Finden Sie Ihren Praxisnachfolger!
Praxisbörsentag und Niederlassungsseminar am 14. März 2015
> Seite 13
In der Heftmitte:
praxis intern mit allen praxisrelevanten Informationen
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Inhalt
4
10
18
4
Selbstverwaltung in Westfalen-Lippe: Kann die Basis noch etwas bewegen?
10
„Unter meinen Kommilitonen bin ich eine Exotin“: Medizinstudentin Maria
Lieberum aus Minden und ihre Vorliebe für die Landarztpraxis
13
Kommen Sie in Kontakt! Finden Sie Ihren Praxisnachfolger!
5. Westfälischer Praxisbörsentag und Niederlassungsseminar
am 14. März 2015 im Ärztehaus Dortmund
17
Augenärzte in Westfalen-Lippe profitieren von neuem Selektivvertrag
18
Weniger Papierkram, mehr Zeit für Patienten
KVWL und BARMER GEK: Formularlabore arbeiten erfolgreich daran,
Mustervordrucke zu entbürokratisieren
20
Was darf, was muss gute Versorgung kosten? Gesundheitskongress des
Westens 2015 bietet Themen speziell für Niedergelassene
22
Zertifizierung von Praxisnetzen: Westfalen-Lippe ist Spitze!
24
Aus dem Körper oder über den Klärweg direkt in unsere Gewässer
25
Sicherung der ambulanten Versorgung: Fördermittel für folgende
Standorte und Planungsbereiche
1/2015
STANDARDS
2
26
Kurznachrichten, Impressum
27
Amtliche Bekanntmachungen
27 Feststellung des Haushaltsvoranschlages
der KVWL für das Wirtschaftsjahr 2015 /
Feststellung des Wirtschaftsplanes der Kurärztlichen
Verwaltungsstelle für das Wirtschaftsjahr 2015
28 Abrechnungsrichtlinien der Kassenärztlichen Vereinigung
Westfalen-Lippe (KVWL)
35 Ausschreibungen von Vertragsarzt- /
Vertragspsychotherapeutensitzen in Westfalen-Lippe
Nr. 1 | 27. Januar 2015
mit praxisrelevanten Informationen
in der Heftmitte zum Heraustrennen
Wir bleiben dran!
Dabei ist für mich die unverrückbare und nicht
zu verhandelnde Basis: Ärzte sind Freiberufler!
Leider müssen wir diesen Grundsatz immer
wieder gegen Einflüsse von außen verteidigen.
Das Versorgungs-Stärkungs-Gesetz (VSG),
dessen Entwurf zurzeit diskutiert wird, ist so
ein Einfluss. Was mir wirklich Sorgen macht, ist
die offenkundige Missachtung des Prinzips der
Freiberuflichkeit, nach dem wir arbeiten. Und
damit auch der Leistungen, die mehr als
150.000 Kolleginnen und Kollegen in freiberuflicher Tätigkeit jeden Tag für die Menschen in
Deutschland anbieten. Kommt das VSG unverändert über uns, ist das der erste Schritt in die
Staatsmedizin mit Praxisschließungen und
kommunalen MVZ, mit einer Stärkung der
nicht-ärztlichen Berufe und mit der ambulanten Öffnung der Kliniken. Deshalb müssen wir
und deshalb werden wir uns auf der Bundesebene gemeinsam gegen dieses VersorgungsSchwächungs-Gesetz wehren.
Aber es reicht mir als Vorstand einer Kassenärztlichen Vereinigung nicht aus, nur auf äußere Einflüsse zu reagieren. Ich kämpfe weiter
entschlossen für die Anerkennung und die
vernünftige Honorierung der ärztlichen und
psychotherapeutischen Arbeit in WestfalenLippe. Mit der deutlichen Steigerung des Gesamthonorars in den beiden zurückliegenden
Jahren, in denen ich für die KVWL am Verhandlungstisch mit den Krankenkassen Platz
genommen habe, ist bereits ein erstes Etappenziel erreicht.
Weitere wichtige Etappen stehen an, aktuell
laufen die regionalen Honorarverhandlungen
für das Jahr 2015. Und Sie können sicher sein:
Für 2015 und 2016 — die Jahre, in denen ich
noch in der Verantwortung für die Honorarverhandlungen stehe — habe ich gemeinsam mit
meinen Vorstandskollegen klare Ziele vor Augen. Ich werde mich auch weiterhin stark machen für eine Vergütung, die dem hohen Qualitätsstandard, den Sie Tag für Tag in Ihren
Praxen neu unter Beweis stellen, gerecht wird.
1/2015
Z
wei Drittel der laufenden Amtsperiode sind vorbei. Ein guter Zeitpunkt,
Zwischenbilanz zu ziehen. Stimmen
die Koordinaten noch? Befinde ich
mich mit meiner täglichen Arbeit als Vorstand
noch auf dem Weg, für den ich von der Vertreterversammlung der KVWL gewählt worden
bin?
3
Dr. Gerhard Nordmann,
2. KVWL-Vorsitzender
Selbstverwaltung in Westfalen-Lippe:
Kann die Basis noch etwas bewegen?
Ein Interview mit den Sprechern von Hausärzten, Fachärzten und Psychotherapeuten aus der
Vertreterversammlung der KVWL
4
Strukturell ist die Selbstverwaltung
in Westfalen-Lippe ähnlich aufgebaut wie auf der Bundesebene: Das
höchste Gremium ist die Vertreterversammlung (VV), die den dreiköpfigen Vorstand der KVWL kontrolliert und unter anderem das
Haushaltsrecht ausübt. Die von der
Vertreterversammlung zu treffenden Entscheidungen werden auf der
Arbeitsebene von einer ganzen
Reihe an Ausschüssen vorbereitet.
Neben jenen Ausschüssen, die alle
KVWL-Mitglieder, also die niedergelassenen Hausärzte, Fachärzte und
Psychotherapeuten in WestfalenLippe gleichermaßen betreffen (zum
Beispiel Finanzen, Telematik, Satzungsfragen), gibt es drei beratende
Fachausschüsse, die sich jeweils mit
den ihren Versorgungsbereich betreffenden Fragen beschäftigen. Alle
Ausschüsse wählen aus den Reihen
ihrer Mitglieder einen Vorsitzenden,
der das Gremium als Sprecher nach
außen vertritt.
Um Antworten auf ihre Fragen nach
dem berufspolitischen Alltag und
der Atmosphäre zwischen Hausärzten, Fachärzten und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe zu bekommen, hat die Redaktion von
KVWL kompakt die Sprecher von
Hausärzten, Fachärzten und Psychotherapeuten in der KVWL-VV zu
einem gemeinsamen Interview eingeladen: Dr. med. Carl Hans Biedendieck als Sprecher der Hausärzte,
Dr. med. Ulrich Oeverhaus als Vertreter der Fachärzte sowie Dipl.Psych. Gebhard Hentschel, der dem
beratenden Fachausschuss der Psychotherapeuten vorsteht. Aus der
Sicht des Vorsitzenden der KVWLVertreterversammlung beantwortete Dr. med. Volker Schrage die Fragen, die Andreas Daniel, Leiter des
Stabsbereiches Politik und Public
Affairs der KVWL, stellte.
Haben wir noch eine basisnahe Selbstverwaltung?
Volker Schrage:
Die Akzeptanz der Selbstverwaltung
könnte höher sein. Viele Kollegen
haben nach wie vor keine Vorstellung davon, was wir hier machen.
Fotos (8): KVWL/Hedergott
1/2015
A
us berufspolitischer Sicht
war das vergangene Jahr
geprägt von intensiven
Auseinandersetzungen
zwischen Haus- und Fachärzten auf
der Bundesebene. Vorhandene Konflikte wurden offen — und auch öffentlich — ausgetragen, es wurde diskutiert und polemisiert. Rückblickend
war die Außendarstellung der verfassten Ärzteschaft teilweise verheerend. Für die Redaktion von KVWL
kompakt Grund genug, den Blick aus
der Hauptstadt nach Westfalen-Lippe zu richten. Was kann die Basis
heute überhaupt noch leisten und
entscheiden? Lohnt es sich auch in
Zukunft noch, sich einzumischen
und in der Selbstverwaltung mitzuarbeiten? Ist die Situation zwischen
Haus- und Fachärzten in WestfalenLippe ähnlich angespannt?
Dr. med. Volker Schrage, Vorsitzender der
KVWL-Vertreterversammlung
Aber: Wer sich bisher nicht darum
gekümmert hat, sollte dies mal
langsam tun, denn es ist unsere
Selbstverwaltung. Ich glaube, dass
es vielen Kollegen leichter fallen
würde, bestimmte Zusammenhänge
zu verstehen, wenn sie aktiver teilnehmen würden. Wir brauchen mehr
engagierte Mitstreiter!
Selbstverwaltung bedeutet für mich als Psychotherapeuten . . .
. . . ein spannendes Betätigungsfeld für eine ehrenamtliche Tätigkeit, aber
auch das Bohren dicker Bretter!
Dipl.-Psych. Gebhard Hentschel, Psychotherapeut aus Münster
G. Hentschel:
Ich sehe uns Psychotherapeuten
keinweswegs nur in der Rolle der
Mehheitsbeschaffer der Fachärzte.
Grundsätzlich werden immer unterschiedliche Meinungen vertreten.
Aber wer in der Politik seine Ziele
erreichen will, kann das nur über
Mehrheiten schaffen. Und die Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe
gehen immer mit dem nötigen
Selbstbewusstsein in vorbereitende
Gespräche, um für ihre Anliegen
eine Mehrheit zu finden.
Sowohl in der Ärztekammer
als auch in anderen Heilberufler-Parlamenten gibt es
festgelegte Fraktionen. In der
KVWL-Vertreterversammlung
nicht – oder ensteht der Fraktionszwang durch die Zugehörigkeit zur Gruppe der
Haus- bzw. Fachärzte oder
Psychotherapeuten?
C. H. Biedendieck:
Die Hausärzte unterliegen in konfliktiven Abstimmungen immer. Das
liegt auch daran, dass die VV im
Endeffekt zu 50 Prozent aus Fachärzten besteht. Damit sind die Abstimmungsergebnisse vorher klar.
Allerdings hat das noch nie zu
ernsthaften Konflikten geführt.
U. Oeverhaus:
Jeder ist in seinen Entscheidungen
frei, es gibt keinen Fraktionszwang.
Unterschiedliche Meinungen müssen sein. Lassen wir die Formalia
mal außer Acht, gehören die Psychotherapeuten nicht zum Fachärzteblock. Sie bilden sich ihre eigene
Meinung und stimmen mal mit den
Hausärzten, mal mit den Fachärzten
ab. So sind die Mehrheiten in der VV
immer variabel — das hat man zum
Beispiel bei der Diskussion um die
Notfalldienstkosten gesehen.
Welche Rolle spielen vor diesem Hintergrund die beratenden Fachausschüsse? Wie
klappt die Zusammenarbeit
der Ausschüsse?
Dr. med. Ulrich Oeverhaus, Vorsitzender
des beratenden Fachausschusses für die
fachärztliche Versorgung
V. Schrage:
Die Ausschüsse arbeiten hervorragend zu — das muss mal gesagt
werden. Und dort zeigt sich auch,
dass wir an der Basis sehr wohl
wichtige Entscheidungen treffen.
Ich nenne als Beispiel das Haushaltsrecht. Sowohl die beratenden
Fachausschüsse als auch der Hauptund der Finanzausschuss haben in
den letzten Jahren sehr gut gearbeitet. So sorgen wir unter anderem
dafür, dass das Geld der Kollegen
vernünftig verwaltet wird.
1/2015
Carl Hans Biedendieck:
Zur Basisnähe gehört ja nicht nur
die Vertreterversammlung, sondern
auch die Bezirksstelle und andere
Gremien auf kommunaler Ebene.
Insgesamt sind wir „draußen“ oft
die böse KV. Da gibt es durchaus
einen Unwillen, sich mit der KV zu
beschäftigen. Insofern beschränkt
sich die Mitwirkung vieler Kollegen
leider oft auf Kritik an der Selbstverwaltung. Ich würde da von einer
gewissen Ambivalenz in der Wahrnehmung der KV-Arbeit sprechen.
5
Selbstverwaltung bedeutet für mich als Facharzt . . .
. . . Freiberuflichkeit!
Dr. med. Ulrich Oeverhaus, Facharzt für Augenheilkunde aus Rietberg
1/2015
C. H. Biedendieck:
Wir haben in Westfalen-Lippe etwas,
was im Bund nicht so oft vorkommt:
Parität — und zwar sowohl in der VV
als auch in den Ausschüssen. Das
verleiht den Fachausschüssen eine
große Bedeutung. Diese Parität in
den Gremien wird eingehalten und
akzeptiert.
6
Wie ist es denn um die berufspolitische Zusammenarbeit
von Haus- und Fachärzten in
Westfalen-Lippe bestellt?
C. H. Biedendieck:
Da müssen wir jetzt nicht wieder den
„Westfälischen Frieden“ bemühen
— der Begriff ist jetzt mal durch. Die
G. Hentschel:
Als Psychotherapeuten fühlen wir
uns schon gut vertreten. Ich möchte
aber nicht verhehlen, dass die Psychotherapeuten in der VV eine
Legislaturperiode lang doch sehr
verschnupft waren, da sie im Hauptausschuss nicht vertreten waren.
Vor diesem Hintergrund wäre aus
unserer Sicht ein größerer Vorstand
anzustreben, damit wir auch in diesem Gremium vertreten sind.
U. Oeverhaus:
Die Arbeit ist so wie sie ist gut. Aus
meiner Sicht hat sich die Struktur
unserer Selbstverwaltung bewährt.
Durch die Arbeit der Ausschüsse
werden alle Entscheidungen zunächst in kleinen Gremien vorbereitet, bevor sie der VV zum Beschluss
vorgelegt werden. Anders würde es
gar nicht funktionieren, weil wir uns
schnell im Klein-Klein wiederfinden
würden.
Dr. med. Carl Hans Biedendieck, Sprecher
der Hausärzte in der KVWL-Vertreterversammlung
Hausärzte sind auch in Berlin immer
unterrepräsentiert. Dort haben wir
teilweise eine 80:20-Verteilung in
entscheidenden Ausschüssen. Diese
Situation ist in den letzten 30 Jahren entstanden. Da ist die Politik
gefragt.
Wie schon gesagt, sehe ich uns
Hausärzte auch in der VV der KVWL
in der ständigen Minderheit, allerdings gehen wir hier alle vernünftig
miteinander um. Um es deutlich zu
sagen: Aus meiner Sicht geht es um
die getrennte Honorarentwicklungen in einer gemeinsamen KV!
V. Schrage:
Das Thema Honorar sollte endlich
mal zurückgestellt werden. Wir müssen über Versorgung reden. Wir
leisten die Versorgung der Bevölkerung, dafür bekommen wir unser
Geld — und zwar Hausärzte wie
Fachärzte. Das klappt in WestfalenLippe sehr gut. Wir sollten als Ärzte
insgesamt niemandem auf den Leim
gehen, der versucht, einen Keil zwischen Haus- und Fachärzte zu treiben.
U. Oeverhaus:
Wir sitzen als Vertragsärzte alle in
einem Boot der ambulanten Versorgung. Ich glaube, wir haben in der
Vergangenheit die Unterschiede von
Haus- und Fachärzten viel zu stark
in den Vordergrund gerückt. Wenn
wir mehr Gemeinsamkeit in der
politischen Diskussion zeigen würden, wären wir heute schon viel
weiter.
Selbstverwaltung bedeutet für mich als Hausarzt . . .
. . . viel Arbeit, viel Neues lernen und man trifft viele nette, engagierte Leute!
Dr. med. Volker Schrage, Hausarzt aus Legden und Vorsitzender der KVWL-Vertreterversammlung
Nicht nur in der Versorgung,
sondern auch in der Selbstverwaltung fehlen Nachwuchskräfte. Führt der Weg
in die VV für den berufspolitischen Nachwuchs immer über
die Berufsverbände?
V. Schrage:
Zwar besteht theoretisch auch die
Möglichkeit, sich in die VV wählen zu
lassen, aber da sind wir wieder beim
Thema Mehrheiten. Und deshalb ist
für mich der Weg über die Berufsverbände der sinnvollste. Zudem bekomme ich natürlich über die Berufsverbände auch eine Menge an
Wissen, das ich ganz konkret in meinem Praxisalltag gebrauchen kann.
Allerdings müssen wir auch sehen,
wo wir als KV selbst verantwortlich
sind. Und ich meine, dass wir da auf
einem guten Weg sind. Unsere Ver-
Dipl.-Psych. Gebhard Hentschel, Vorsitzender des beratenden Fachausschusses für
Psychotherapie
treterversammlungen sind ebenso
öffentlich, wie die Arbeit der Bezirksstellenbeiräte vor Ort. Alle Kollegen sind willkommen und ich lade
sie herzlich ein!
U. Oeverhaus:
Da würde ich Volker Schrage absolut
zustimmen. Formal ginge es auch
ohne einen Berufsverband im Rücken, in der Praxis wäre das jedoch
kaum zu stemmen. Sie brauchen ja
Stimmen, Sie müssen Ihre Standpunkte klarmachen und Mehrheiten
bekommen, da hilft die Verbandsstruktur. Ein Berufsverband bietet
eine gute Plattform, um sich vorzustellen und wählbar zu werden.
G. Hentschel:
Die Arbeit in der VV bzw. der lokalen und regionalen Selbstverwaltung ist die Basis der berufspolitischen Arbeit. Es hat sich in den
vergangenen Jahren gezeigt, dass
die KVWL schon noch mitentscheiden und etwas bewegen kann. Als
Beispiel nenne ich den Honorarvertrag und die Bedarfsplanung. Es
gibt noch viele weitere Bereiche, in
denen die KV gestalterisch tätig
werden kann.
Aber es bleibt auch noch einiges zu
tun: In den Reihen der Psychotherapeuten wächst in letzter Zeit der
Unmut über den Vergütungsrückstand. Für uns bleibt die Honorarangleichung daher ein wichtiges Ziel,
denn wir erwirtschaften im Durchschnitt die Hälfte des Ertrages, den
vergleichbare Facharztgruppen
erwirtschaften. Auch wenn das in
erster Linie ein Thema für die Bundesebene ist — hier ist der Bewertungsausschuss gefragt — ist die
regionale Wahrnehmung unserer
Interessen sehr wichtig.
1/2015
C. H. Biedendieck:
Das Engagement außerhalb der
Berufsverbände ist marginal. Inzwischen finden Sie kaum noch jemanden, der bereit ist, sich zu engagieren. Früher hatten wir auch auf
kommunaler Ebene immer mehrere
Bewerber, wenn es darum ging,
Posten in berufspolitischen Gremien
zu besetzen — die Zeiten sind vorbei. Meine Botschaft lautet: Man
kann was bewegen, wenn man will.
Man muss es nur wollen!
In zwei Jahren wird die VV
neu gewählt. Was hat die jetzige dann hinterlassen, was
sehen Sie noch als Aufgabe
für die kommenden Jahre?
7
Selbstverwaltung bedeutet für mich als Hausarzt . . .
. . . den Unbill, der von außen kommt, den Kollegen vor Ort so erträglich wie
möglich zu machen!
Dr. Carl Hans Biedendieck, Hausarzt aus Herford
1/2015
V. Schrage:
Ein ganz persönliches Anliegen ist
die weitere Vernetzung innerhalb
der VV, auch innerhalb der Ausschüsse.
Zu tun gibt es noch einiges: Wir
müssen die Konvergenz hinkriegen
— das geht nicht anders! Es geht
nicht, dass wir für weniger Geld als
in anderen Teilen der Bundesrepublik die Versorgung gewährleisten.
Zudem müssen die Regresse definitiv weg! Es ist doch so: Wir haben
inzwischen alle verstanden, dass wir
wirtschaftlich arbeiten müssen. Die
Regressgefahr wird aber vor allem
von den nachfolgenden Kollegen als
Damoklesschwert über der Niederlassung empfunden.
8
C. H. Biedendieck:
Als größte Herausforderung für die
KVWL sehe ich die Sicherstellungsproblematik — gerade auch im hausärztlichen Bereich. Aus meiner ganz
persönlichen Erfahrung kann ich
sagen, dass die hausärztliche Versorgung heute schon in vielen Gegenden am Rande der Belastbarkeit
ist. Wohlgemerkt auch in solchen
Gegenden, die aus der Sicht der
Politik gut versorgt sind. Ich befürchte, dass diese Gefahr schneller
auf uns zukommt, als uns lieb ist
und ich sehe, zumindest im Moment,
niemanden, der eine Idee hat, wie
wir das Problem lösen können.
U. Oeverhaus:
Ich glaube, unsere Erfolge sind
deutlich sichtbar. Nehmen wir als
Beispiel die letzte Honorarrunde:
Die Verwerfungen aus Berlin konnten regional gut ausgeglichen werden, es wurde einiges ins Lot gebracht. Und diese Erfolge haben wir
auch einer starken, nach außen
geschlosssen auftretenden Vertreterversammlung zu verdanken.
Ich finde, dass es uns in WestfalenLippe immer sehr gut gelingt, einen
Kompromiss zu finden und zu einem
fairen Interessensausgleich zu kommen! -ms
„Bitte mach mit,
es geht ums Leben!“
Tim L., geheilter Blutkrebspatient
Werden Sie Stammzellspender.
Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein.
Alle 16 Minuten erkrankt jemand an Blutkrebs. Der 12-jährige
Tim war einer von ihnen. Dass er leben darf, verdankt er einer
Stammzellspende von Udo K. und dessen uneigennützigem
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Foto: Fotolia
„Unter meinen Kommilitonen bin ich eine Exotin“
Medizinstudentin Maria Lieberum aus Minden und ihre Vorliebe für die Landarztpraxis
1/2015
M
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aria Lieberum ist Medizinstudentin, und das
aus Leidenschaft. Eine Passion, die sie sich
wohl schon in jungen Jahren vom Großvater,
der als Kinderarzt tätig war, abgeschaut hat.
„Menschen helfen zu können, wieder gesund zu werden
— das hat mich schon immer fasziniert.“ Schon mit 13
Jahren stand daher für die Hobby-Musikerin fest: „Ich
werde Ärztin“. Dieser Entschluss führte Maria Lieberum
nach dem Abitur an die Universität zu Lübeck. Aber die
Kraft der Mindener Heimatwurzeln hat nie nachgelassen.
Bester Beweis dafür: Obwohl die KV Schleswig-Holstein
die vorgeschriebene Famulatur für Medizinstudenten
finanziell mit 110 Euro pro Monat unterstützt, hat Maria
Lieberum sich dafür entschieden, in einer hausärztlichen
Famulatur in einer Landarztpraxis:
Was hat Sie daran gereizt und was
haben Sie sich von dieser Entscheidung versprochen?
Seit dem Frühjahr 2013 ist es im Rahmen der Approbationsordnung für
Ärzte Pflicht, einen Monat bei einem
Hausarzt zu famulieren. Selbst hätte
ich ehrlicherweise zu diesem Zeitpunkt nicht so entschieden. Dann
ergab sich die Möglichkeit, in der
Gemeinschaftspraxis von Tilo Polonius in Holzhausen-Hille zu famulieren,
Gemeinschaftspraxis in Minden zu famulieren. „Diese
Entscheidung hat den Blick auf meine beruflichen Ziele
grundlegend verändert“, sagt der 23-jährige AustralienFan. Maria Lieberum kann sich nun sehr wohl mit dem
Gedanken anfreunden, in einigen Jahren als Hausärztin
auf dem Land zu praktizieren. „Ich weiß, unter meinen
Kommilitonen zähle ich damit zu den Exoten. Aber es
würden bestimmt mehr Medizinstudenten meine Ansicht
teilen — wenn sie besser an das Berufsfeld des Allgemeinmediziners herangeführt würden.“ Aktuell steckt
Maria Lieberum im Uni-Prüfungs-Stress. Trotzdem nahm
sie sich die Zeit, um mit der Redaktion von KVWL kompakt über ihren Bezug zur Arbeit in der ambulanten Versorgung zu sprechen.
also in meiner Mindener Heimat. Für
diese Möglichkeit habe ich dann auf
die Famulatur-Unterstützung aus
Lübeck verzichtet. Der Reiz an der
Allgemeinmedizin, gerade auch in
ländlicheren Gebieten, ist für mich,
dass in der täglichen Praxisarbeit
Patienten aller Altersstufen mit unterschiedlichen Beschwerden die
Sprechstunden aufsuchen. Auf dem
Land ist der Arzt noch Ansprechpartner, Vertrauter und Ratgeber in Personalunion. So entwickelt sich ein
enger Kontakt zu den Patienten, der
oft auch generationenübergreifend
funktioniert. Hier hatte ich Zeit für
ausführliche Anamnesen und Untersuchungen.
Wie haben Sie als Famulantin den
Praxisalltag erlebt?
Ich wurde von Anfang an in alle
Praxisabläufe und anfallenden Arbeiten eingebunden, durfte viel
selbst untersuchen und wurde intensiv angeleitet. Beispielsweise
hat dieses Interesse nur noch bestärkt.
Wie bewerten Sie die Rahmenbedingungen in der Ausbildung angehender Mediziner, die später gern
in der Niederlassung tätig werden
wollen?
Für meinen Studienort Lübeck habe
ich mich entschieden, weil es hier
noch persönlicher zugeht als an
anderen Universitäten. Außerdem
wollte ich nach dem Abitur mal
raus, was anderes sehen. Aber das
Interesse, wieder zurückzukehren,
war immer da. Ich denke, dass an
dieser Stelle finanzielle Anreize
greifen könnten — wie eben die Famulaturunterstützung, die Übernahme von Benzinkosten für längere
Wegstrecken oder das Stellen einer
Unterkunft beim Praktikum in entlegenen Gebieten. Auch müssten gerade mit Blick auf die Famulatur
beide Seiten — also Ärzte und Stu-
denten — wissen, was auf sie zukommt, was sie erwarten können
und was sie vermitteln bzw. mitnehmen sollen. Denn nicht jeder Arzt,
der einen Famulanten aufnimmt,
kümmert sich auch optimal um ihn.
Allgemein finde ich, dass im Medizinstudium der Einblick in die Allgemeinmedizin als Basis der Patientenversorgung einfach zu kurz
kommt. Bei mir waren es neben den
sechs Famulatur-Wochen noch lediglich zwei Wochen Blockpraktikum. Ob es allerdings sinnvoll ist,
ein Pflichttertial Allgemeinmedizin
im Praktischen Jahr einzuführen,
bezweifle ich. Im Curriculum sollte
dafür aber mehr Zeit eingeräumt
werden, auch für Informationen
über die ambulante Versorgung an
sich. Man kann sich schließlich in
vielen Fachdisziplinen niederlassen.
Oftmals ist das Aufgabenspektrum
zwar ähnlich wie in der Klinik, aber
doch in einigen Fachdisziplinen et-
1/2015
Hat die Famulatur in der Landarztpraxis Einfluss genommen auf die
Pläne für Ihre spätere Berufs-Laufbahn?
Patientenorientiertes Arbeiten ist
großartig. Am Anfang des Medizinstudiums erwartet man noch etwas
blauäugig, dass das Arbeiten am und
mit dem Patienten im Fokus steht.
Spätestens in der Klinik wird man
dann oft von der Realität eingeholt,
denn auch hier gibt es viel Papierkram, der erledigt werden muss.
Aber für mich ist gerade der enge
Kontakt zu den Patienten so faszinierend. Ich möchte mit meinen Patienten gern eine langfristige Verbindung aufbauen. Das ist in einer
Hausarztpraxis auf dem Land eben
sehr gut möglich. Zumindest besser
als in der Stadt, wo viele Patienten
schnell und häufig ihren Arzt wechseln und der kontinuierliche Kontakt
eher weniger zum Tragen kommt.
Ein gewisses grundlegendes Interesse an der Arbeit in der ambulanten
Versorgung hatte ich schon von Anfang an. Meine Famulatur bei Tilo
Polonius, der für mich inzwischen so
etwas wie ein Mentor geworden ist,
Foto: Lieberum/privat
habe zunächst ich Patienten untersucht, danach hat der Arzt seine
Untersuchung vorgenommen und
wir haben unsere Ergebnisse verglichen. Oder wir haben gemeinsam
mit den Patienten die Befunde aus
Facharztpraxen besprochen und den
Patienten deren Bedeutung erklärt.
Das hat mir fachlich unheimlich viel
gebracht. Aber auch die Patienten
begegneten mir sehr offen. Einige
sprachen mich sogar direkt darauf
an, wann ich denn fest in die örtliche Praxis einsteigen würde. Natürlich waren die sehr ausgedehnten
Arbeitszeiten in der Hausarztpraxis
anstrengend, aber es hat sich jede
Minute gelohnt. Sich immer wieder
in die individuelle Problematik des
Patienten hineinzudenken, war die
große Herausforderung. Besonders
beeindruckt hat mich die tiefe und
ehrliche Dankbarkeit der Patienten
gegenüber dem Arzt.
11
was anders. Ich bin überzeugt davon, dass dann auch mehr Studenten Gefallen finden werden an der
Arbeit in der ambulanten Versorgung, auch in Kleinstädten oder auf
dem Land.
Wie bewerten Sie die Angebote
und Hilfestellungen der KVWL für
den medizinischen Nachwuchs?
Was ist gut, was könnte verbessert
werden?
Ich habe mir die Homepage www.
praxisstart.info genauer angesehen
und finde die grundlegenden Punkte, die ich zur Arbeit in der Niederlassung kennen muss, direkt alle
wieder. Die Informationen sind sehr
anschaulich und ausführlich, es gibt
gute Hilfeangebote. Möglicherweise
wird der Einstieg in die Niederlassung hier aber als zu leicht dargestellt. Eine eigene Praxis ist und
bleibt eine große Herausforderung.
Ich denke, dass die Kassenärztlichen
Vereinigungen mehr an den Universitäten vertreten sein sollten. Die
KVen als Körperschaften waren mir
zwar bekannt, ich wusste nur nicht,
wie sie organisiert sind und wo die
genauen Aufgabenfelder liegen.
Infoveranstaltungen an den Unis
könnten schon wichtige Weichen
stellen. Außerdem sollten mögliche
Förderprogramme der KVen nicht
studienabhängig sein, sondern zum
Beispiel an den Standort der Famulatur gebunden werden.
Ihre Einschätzung: Liegt die Arbeit
in der Landarztpraxis als Perspektive für Medizinstudenten wieder
im Trend?
Unter den Medizinstudenten und
leider auch ärztlichen Kollegen ist
der Ruf der Allgemeinmedizin immer noch schlecht. Man hat das
Gefühl, dass sie belächelt wird. Das
ist schade, denn Allgemeinmedizin
ist die Basis. Ohne sie würde das
System der ambulanten Versorgung
nicht funktionieren. Natürlich ist der
Allgemeinmediziner auch eine verteilende Schnittstelle zu den Fachärzten, aber hier werden wichtige
diagnostische Grundlagen geschaffen. Hinzu kommt, dass viele Studenten nach der Abwechslung in
der Stadt streben und die Arbeit auf
dem Land als zu unattraktiv bewerten. Aber mit meiner positiven Einstellung zur Arbeit in einer Landarztpraxis bin ich auch nicht ganz
alleine. Hauptsächlich sind es Kommilitoninnen, die sich von der Arbeit
in der eigenen Hausarztpraxis auch
eine flexiblere Zeiteinteilung mit
Blick auf die eigene Familie erhoffen. Grundsätzlich aber ist es wirklich so, dass den Medizinstudenten
der direkte Kontakt zum Patienten
immer wichtiger wird. Und den findet man nun mal am unmittelbarsten in einer Hausarztpraxis. vity
Famulatur in Westfalen-Lippe: Förderung seit Anfang 2015
1/2015
Seit Anfang des Jahres können Medizinstudenten eine finanzielle Förderung ihrer Famulatur bei der KVWL beantragen. Gefördert werden die Famulaturen von Medizinstudenten in einer hausärztlichen Praxis oder in einer Praxis
der allgemeinen fachärztlichen Versorgung mit bis zu 400 Euro pro Monat. Die Förderung läuft über maximal zwei
Monate und richtet sich an angehende Ärzte, die an den Universitäten Bochum, Münster, Witten/Herdecke sowie an
der Universität Essen Humanmedizin studieren. Die Famulaturpraxis muss sich in Westfalen-Lippe befinden.
Die KVWL wird eine Liste mit Praxen erstellen, die sie als förderungswürdig einstuft. Diese Liste wird zeitnah auf der
Internetseite www.praxisstart.info veröffentlicht.
„Mit der Famulaturförderung möchten wir angehenden Ärzten einen Anreiz geben, frühzeitig die vielfältigen Aufgaben eines Hausarztes oder eines Arztes der allgemeinen fachärztlichen Versorgung kennenzulernen“, sagt Dr.
Wolfgang-Axel Dryden, 1. KVWL-Vorsitzender. „Vor allem durch die Vermittlung in grundversorgende Praxen, bevorzugt in ländlichen Regionen, sollen die Studierenden die Herausforderungen der täglichen ambulanten Versorgung hautnah erleben.“
Sie haben Fragen?
12
Weitere Informationen zum Themen erhalten Sie im Service-Center der KVWL unter
Tel.: 0231 / 94 32 10 00
Kommen Sie in Kontakt! Finden Sie Ihren Praxisnachfolger!
5. Westfälischer Praxisbörsentag und Niederlassungsseminar am 14. März 2015 im Ärztehaus Dortmund
M
edizinstudentin Maria
Lieberum ist mit ihrem
Interesse an der Arbeit
in der ambulanten Versorgung nicht allein. Viele Ärzte
spielen mit dem Gedanken, sich als
Freiberufler niederzulassen. Die
Gründe dafür sind vielfältig: der
Wunsch nach selbstständiger Arbeit,
der Ausstieg aus den kräftezehrenden Schichtdienst-Mühlen in der
stationären Versorgung oder — wie
im Fall von Maria Lieberum — der
Spaß am engen, kontinuierlichen
Patientenkontakt. Andersherum
wünschen sich viele Ärzte kurz vor
dem wohlverdienten Ruhestand, ihre
Praxis an einen kompetenten Nach-
folger abgeben zu können und ihren
Patientenstamm damit auch für die
Zukunft gut versorgt zu wissen. Was
auch immer Ärzte bewegt, in die
Niederlassung zu gehen oder die
eigene Praxis abzugeben: Die KVWL
macht ihnen den Weg frei. Zum fünften Mal veranstaltet die Körperschaft am Samstag, 14. März 2015, in
der Zeit von 8.30 bis 16.30 Uhr im
Ärztehaus in Dortmund den Westfälischen Praxisbörsentag. Im Foyer
haben Praxisabgeber und Praxisübernehmer wieder einmal ausreichend Gelegenheit, ihre Praxis bzw.
ihr Praxis-Gesuch per Chiffre-Inserat
an Pinnwänden auszuhängen, die
für alle Besucher zugänglich sind.
Chiffre-Anzeige —
Was müssen Sie tun?
▶ Im Internet unter www.kvwl.de/
praxisboerse finden Sie ein InseratFormular, das Sie bequem zu Hause
am PC ausfüllen, anschließend ausdrucken und dann an die KVWL
senden können.
▶ Alternativ ist in dieser Ausgabe
von KVWL kompakt das Inserat zum
Ausschneiden auf der Seite 16 abgedruckt.
Füllen Sie den Vordruck aus und
faxen Sie ihn an Fax: 0231 / 94 32 31
33. Einsendeschluss ist der 9. März
2015.
▶ Sie haben Fotos oder weiterführendes Informationsmaterial zu
Ihrer Praxis? Dann lassen Sie uns
dieses Material (Format DIN A 4) im
Vorfeld zukommen.
▶ In Ausnahmefällen können Sie
sich auch noch vor Ort dazu entscheiden, ein Inserat bei der KVWLPraxisbörse aufzugeben. Die Mitarbeiter der KVWL helfen Ihnen dabei.
Wie verläuft am Praxisbörsentag
die Kontaktaufnahme?
1/2015
▶ Die abgegebenen Inserate erhal-
14
ten Chiffre-Nummern und werden
nach Fachgruppen und Regierungsbezirken geordnet an den Pinnwänden im Foyer des Ärztehauses ausgehängt.
▶ Ein Besucher möchte auf Ihr
Inserat reagieren oder Sie selbst
wollen Kontakt aufnehmen mit einem Inserenten? Sie haben zwei
Möglichkeiten: Sie lassen die Chiffre-Nummer am Meeting-Point ausrufen oder Sie tragen die entsprechende Chiffre-Nummer und Ihre
persönlichen Kontaktdaten auf ein
ausliegendes Kontaktformular ein
und deponieren es in den aufgestellten Sammelboxen. Sollte im Laufe
des Praxisbörsentages kein Gespräch zustande kommen, leitet die
KVWL alle abgegebenen Anfragen
an die jeweiligen Ärzte weiter.
Begleitet wird der Praxisbörsentag
von den Experten der KVWL, die
vormittags Doppelvorträge halten
zu den Themengebieten „Vorgehen
bei einer Praxisabgabe“ und „Möglichkeiten der Praxisbörse im Internet“ (9 bis 10.30 Uhr sowie 11 bis
12.30 Uhr). Eine Anmeldung zu den
Vorträgen ist zur besseren Planung
ausschließlich am Veranstaltungstag möglich, die Teilnehmerzahl ist
begrenzt.
Darüber hinaus veranstaltet die
KVWL am 14. März parallel auch ihr
etabliertes Niederlassungsseminar
für alle Ärzte, die an einer Tätigkeit
in der ambulanten Versorgung interessiert sind. Beim Niederlassungsseminar werden im Zeitraum von 10
bis 16.30 Uhr grundlegende rechtliche und wirtschaftliche Aspekte
rund um das Thema Niederlassung
beleuchtet. Prof. Dr. jur. Vlado Bicanski referiert zum Thema „Wege
und Möglichkeiten zur erfolgreichen
Praxisführung“ und Rechtsanwalt
Theo Sander spricht zu den „Möglichkeiten der Berufsausübung im
ambulanten Sektor“.
Die Experten der KVWL stehen den
Gästen außerdem den ganzen Tag
zur Beantwortung individueller Fragen zur Verfügung. Bitte melden Sie
sich zum Niederlassungsseminar
rechtzeitig an, da die Teilnehmer-
zahl begrenzt ist. Bitte bringen Sie
außerdem am Veranstaltungstag
Ihren Barcode und die Anmeldebestätigung mit, damit Ihnen die
ausgeschriebenen Fortbildungspunkte problemlos angerechnet
werden können.
Die Teilnahme sowohl am Praxisbörsentag als auch am Niederlassungsseminar ist kostenlos. Das Niederlassungsseminar ist außerdem im
Rahmen der ärztlichen Fortbildung
der Ärztekammer Westfalen-Lippe
mit drei Punkten zertifiziert. vity
Alle Infos auf einen Blick
Alle Informationen rund um den
Praxisbörsentag und das Niederlassungsseminar finden Sie im
Internet unter
www.kvwl.de/praxisboerse.
Ihre Ansprechpartnerin:
Mona Dominas
Robert-Schimrigk-Str. 4-6
44141 Dortmund
Tel.: 0231 / 94 32 35 73
Fax: 0231 / 94 32 31 33
E-Mail: mona.dominas@kvwl.de
Besuchen
Sie uns !
Niederlassungsseminar &
Westfälischer Praxisbörsentag
kostenfreie
SEMINARE
SAMSTAG
14. MÄRZ 2015
Ärztehaus der KVWL
DORTMUND
ANMELDUNG UND INFORMATIONEN
www.kvwl.de/praxisboerse
PROGRAMM
Niederlassungsseminar
Westfälischer Praxisbörsentag
10.00 – 16.30 Uhr
8.30 – 16.30 Uhr
ANMELDUNG ERFORDERLICH
Zur Gutschrift Ihrer Fortbildungspunkte bringen Sie bitte
Ihren Barcode und die Anmeldebestätigung mit.
GESUCHE UND ANGEBOTE
Ob Gesuch oder Angebot: Nutzen Sie den Praxisbörsentag
für Ihr Anliegen!
10.00 – 12.00 Uhr
THEMENGEBIET BETRIEBSWIRTSCHAFT
Zertifiziert
mit
3 PUNKTEN
Wege und Möglichkeiten zur
erfolgreichen Praxisführung
Referent: Prof. Dr. jur. Vlado Bicanski (IWP)
DOPPELVORTRAG 9.00 – 10.30 Uhr oder 11.00 – 12.30 Uhr
ANMELDUNG NUR AM VERANSTALTUNGSTAG
Anmeldungen im Vorfeld sind leider nicht möglich. Bitte melden Sie sich am Info-Point der KVWL an. Die Teilnehmerzahl
ist begrenzt.
Vorgehen bei einer Praxisabgabe
Referent: Peter Dittmann
14.00 – 16.30 Uhr
THEMENGEBIET RECHT
Möglichkeiten der Berufsausübung
im ambulanten Sektor
Möglichkeiten der elektronischen
Praxisbörse im Internet
Referent: KVWL Consult GmbH
Referent: Rechtsanwalt Theo Sander (IWP)
12.00 – 14.00 Uhr · Mittagspause mit Imbiss
Markt der Möglichkeiten mit zahlreichen Informationsständen zur Praxisabgabe und Niederlassung
Westfälischer Praxisbörsentag
der KV Westfalen-Lippe
SAMSTAG
14. MÄRZ 2015
Ärztehaus der KVWL
DORTMUND
Robert-Schimrigk-Str. 4 - 6
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44141 Dortmund
Wenn Sie eine Praxis, einen Praxisnachfolger, Kooperationspartner oder eine Anstellung suchen, füllen Sie bitte dieses
Formular aus. Übrigens: Unter www.kvwl.de/praxisboerse liegt dieses Formular auch in einer elektronischen Form bereit.
Bitte lassen Sie uns das ausgefüllte Formular bis zum 9. März 2015 per Fax (Fax-Nr. 0231 / 94 32 31 33), per Post oder EMail (Mona.Dominas@kvwl.de) zukommen. Wenn Sie möchten, dass Ihre Anzeige anonym veröffentlicht wird, denken
Sie bitte daran, Ihre Kontaktdaten auf einem gesonderten Blatt mitzusenden.
Biete
Einzelpraxis
Suche
Berufsausübungsgemeinschaft
Fachgebiet
Standort
Übergabe-/Übernahmezeitpunkt (Wunschtermin)
Zusatzinformationen (Praxisausstattung/Kontaktdaten)
Anstellung
Augenärzte in Westfalen-Lippe
profitieren von neuem Selektivvertrag
Gut besuchte Info- und Fortbildungsveranstaltung zum IVOM-Vertrag im Dortmunder Ärztehaus
Ü
Der IVOM-Vertrag wurde zunächst
mit der AOK NORDWEST, dem BKKLandesverband NW für die teilnehmenden BKKn und der Knappschaft
geschlossen. Den übrigen an den
bisherigen Übergangsvereinbarungen teilnehmenden Kostenträgern
hat die KVWL ebenfalls den Beitritt
zu diesem Vertrag angeboten; die
Große Resonanz: Über 140 Augenärzte aus Westfalen-Lippe nutzten die Gelegenheit,
sich über den neuen Selektivvertrag zur IVOM-Therapie zu informieren.
Entscheidung dieser Kostenträger
steht zurzeit noch aus.
Konservative und operierende
Augenärzte profitieren
Gegenstand des Vertrages ist die
Behandlung der feuchten altersabhängigen Makuladegeneration
(AMD), diabetischer Makulaödeme
(DMÖ), Makulaödeme nach retinalen
Venenverschlüssen (RVV), choroidalen Neovaskularisation (CNV) bei
pathologischer Myopie sowie akuten
posterioren Uveitis mittels der intravitrealen operativen Medikamentenapplikation (IVOM) von VEGF-Hemmern/Steroiden.
„Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass nunmehr bei allen oben
genannten Indikationen — im Gegensatz zum EBM — die Verlaufskontrolle
mittels SD-OCT erbracht und abge-
rechnet werden kann“, erläuterte
Björn Kammering aus dem Geschäftsbereich Verträge der KVWL.
Vertragsbestandteil ist auch weiterhin die medizinisch notwendige
Nachsorge — auch durch nicht operierende Augenärzte. -ms
1/2015
Wie bereits berichtet, war es der
KVWL gelungen, einen neuen Vertrag
zur besonderen ambulanten augenchirurgischen Versorgung zum 1. Januar 2015 zu vereinbaren (s. praxis
intern 12/2014). Dabei konnte eine
drohende Absenkung der Honorare
auf EBM-Niveau verhindert werden,
so dass die bisherigen attraktiven
Vergütungen für Westfalen-Lippe
erhalten werden konnten. In seinem
Grußwort stellte KVWL-Vorstand Dr.
Gerhard Nordmann das besondere
Engagement der Körperschaft heraus. Er dankte dabei vor allem den
Kollegen aus dem Geschäftsbereich
Verträge der KVWL, die die drohende Verschlechterung im Rahmen
der EBM-Reform schon früh erkannt
und alles drangesetzt hätten, dieser
Entwicklung mit Hilfe eines neuen
Selektivvertrages zu begegnen.
Foto: KVWL/Steinberg
ber 140 Augenärzte nahmen am 10. Dezember 2014
an einer mehrstündigen
Informations- und Fortbildungsveranstaltung in den Räumen
der KVWL in Dortmund teil. Im Zentrum der Veranstaltung stand ein
neuer Selektivvertrag zur IVOM-Therapie (intravitreale operative Medikamentengabe).
Vertrag mit Anlagen im Internet
Den kompletten „Vertrag zur besonderen ambulanten augenchirurgischen Versorgung“ mit allen
Anlagen finden Sie im Internet
unter www.kvwl.de in den Rubriken Mitglieder, Rechtsquellen/
Verträge oder bequem über den nebenstehenden QRCode.
17
Vor zahlreichen Medienvertretern stellten Anfang Januar in Berlin der BARMER GEK-Vorstandsvorsitzende
Dr. Christop Straub, KVWL-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel und Wolf-Michael Catenhusen vom Nationalen Normenkontrollrat (v. l.) Ergebnisse und Erfahrungen ihrer Zusammenarbeit vor. Fotos (2): Hedergott/KVWL
Weniger Papierkram, mehr Zeit für Patienten
KVWL und BARMER GEK: Formularlabore arbeiten erfolgreich daran, Mustervordrucke zu entbürokratisieren
1/2015
K
18
napp acht Wochenarbeitsstunden muss ein Vertragsarzt laut Ärztemonitor im Schnitt investieren,
um den bürokratischen Aufwand in
seiner Praxis im Griff zu behalten.
Stunden, die für die Behandlung von
Patienten regelmäßig verlorengehen.
Weniger „Papierkram“, mehr Zeit für
Patienten — wie das praktisch funktioniert, zeigen jetzt erstmals die
KVWL und die BARMER GEK. Beide
arbeiten seit dem Jahr 2011 daran,
im Gesundheitswesen unnütze Bürokratie zu identifizieren und Verbesserungen vorzuschlagen. Kernanliegen dabei ist, Mustervordrucke und
Kassenanfragen so zu gestalten,
dass sie passgenaue Informationen
für eine hochwertige Versorgung
liefern. KVWL-Vorstandsmitglied Dr.
Thomas Kriedel stellte zusammen
mit Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK und
Wolf-Michael Catenhusen, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Nationalen Normenkontrollrates, Anfang Januar in Berlin Ergebnisse und
Erfahrungen der Kooperation vor.
„Für viele Niedergelassene sind
Formulare und Dokumentationsvor-
larlabore. Gemeint sind damit Arbeitsgruppen bestehend aus niedergelassenen Ärzten, Mitarbeitern der
BARMER GEK, Ärzten des Medizinischen Dienstes und der Kassenärztlichen Vereinigung. Sie sichten
formfreie Arztanfragen genauso wie
auf Bundesebene entwickelte Mustervordrucke, verändern und testen
sie zugunsten einer besseren Praxistauglichkeit. Solche Labore arbeiten ehrenamtlich derzeit in Borken,
Münster und Dortmund.
schriften inzwischen ein rotes
Tuch“, erläuterte Dr. Thomas Kriedel vor zahlreichen Medienvertretern. „Die Zusammenarbeit mit der
BARMER GEK zeigt, dass konkrete
Verbesserungen möglich sind.“ Und
Dr. Christoph Straub ergänzte:
„Trotz aller Bemühungen gibt es
immer noch unnütze Bürokratie im
Gesundheitswesen. Es lohnt sich,
das zu ändern.“
Die KVWL und die BARMER GEK
arbeiten bereits seit 2011 zusammen
daran, unnötige Bürokratie zu identifizieren und Verbesserungen vorzuschlagen. Dreh- und Angelpunkt
sind dabei die sogenannten Formu-
Und das mit nachweislichem Erfolg:
In den Formularlaboren wurde bislang eine ganze Reihe von im Praxisalltag sehr häufig genutzten Formularen deutlich vereinfacht. So
wurden die Vordrucke für AU-Bescheinigungen und Krankengeld
zusammengeführt und ein Muster
für Rehabilitationen im Umfang
halbiert. „Unsere Vorschläge zum
Bürokratieabbau sind aus der Praxis
für die Praxis gemacht“, so Kriedel.
Ziel sei, dass alle Endnutzer ein
Formular problemlos verstehen und
in ihrer Praxis einsetzen könnten.
Kriedel unterstützte zugleich Straubs
Forderung, auf Bundesebene geeignete Rahmenbedingungen für einen
Unterstützt werden die Entbürokratisierungsbemühungen von KVWL und BARMER GEK unter anderem von
den KVen aus Niedersachsen (im Bild der stellv. Vorstandsvorsitzende Dr. Jörg Berling, l.) und Bayern (im Bild
die 2. stellv. Vorstandsvorsitzende Dr. Ilka Enger) sowie von der KBV (im Bild Dr. Bernhard Gibis, Leiter des
Geschäftsbereichs Sicherstellung und Versorgungsstruktur, r.).
„Die Bundesregierung weist bereits
seit dem Jahr 2006 in allen Entwürfen für Gesetze und Verordnungen
Bürokratiekosten und seit dem Jahr
2011 sämtliche Folgekosten aus“,
führte der stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Normenkontrollrates, Wolf-Michael Catenhusen,
aus. Sein Gremium habe dabei ähnliche Erfahrungen wie BARMER GEK
und KVWL gemacht. „Klare Erfolgsfaktoren für die Reduzierung von
Bürokratie sind die gemeinsame
Analyse und die gemeinsame Entwicklung von Vereinfachungsmaßnahmen durch alle relevanten Akteure. Die Verursacher von Bürokratie
sind in allen Ebenen zu suchen. Um
so mehr ist der Bürokratieabbau in
den Praxen ein gemeinsamer, kontinuierlicher Auftrag“, so Catenhusen.
vity
KOMMENTAR
Entbürokratisierung braucht offene Ohren
Die erfolgreichste Umsetzung entbürokratisierender Maßnahmen
ist die, die niemand bemerkt. Aber genau da liegt die besondere
Herausforderung im Umgang mit dem Thema. Überbordende Bürokratie im Praxisalltag wird zu Recht angeprangert. Nur leider
kann Entbürokratisierung nicht übers Knie gebrochen werden. Zu
viele Faktoren müssen bedacht, zu viele Beteiligte müssen berücksichtigt werden. Schnellschüsse sind da mit Blick auf sinnvolle und nachhaltige Änderungen nicht möglich. Wir arbeiten
unter Hochdruck daran, bürokratische Ungetüme abzubauen. Bis
unsere Bemühungen aber im Praxisalltag spürbar werden, kann
es dauern. Schnell entsteht so beim niedergelassenen Arzt der
Eindruck, unser Einsatz zur Entbürokratisierung sei ein reines
Lippenbekenntnis.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der BARMER GEK zeigt,
dass das nicht der Fall ist. Gemeinsam gehen wir Probleme an,
von deren Lösung alle profitieren. Die niedergelassenen Ärzte,
weil sie wieder mehr Zeit für die Patientenbehandlung haben,
und die Patienten selbst, die möglichst einfach die ihnen zustehenden Versorgungsleistungen in Anspruch nehmen können sollen. Nicht jede KV braucht Formularlabore wie wir sie etabliert
haben. Es genügen Unterstützung und Akzeptanz für unsere Vorschläge. Und das auch auf der entscheidenden Bundesebene vom
GKV-Spitzenverband und dem Gemeinsamen Bundesausschuss.
Für erfolgreiche Entbürokratisierung braucht es offene Ohren.
Davon kann es in Zukunft gern mehr geben — auf allen Ebenen.
Dr. Thomas Kriedel,
KVWL-Vorstandsmitglied
1/2015
Praxischeck von Formularen zu
schaffen. „Bei Tests können wichtige
regionale Faktoren unmittelbar überprüft und unter Umständen auch
verworfen werden.“ Die Erfahrungen
aus Westfalen-Lippe stoßen in anderen KV-Bereichen auf offene Ohren,
wie in Niedersachsen und Bayern.
„Besonders wichtig ist auch die gute
Zusammenarbeit mit der KBV, ohne
deren Einfluss auf Bundesebene viele
Vorschläge nicht umgesetzt werden
könnten“, so das KVWL-Vorstandsmitglied weiter.
19
25. und 26. März 2015
KÖLN | Kongresszentrum Gürzenich
MITT WOCH 25. MÄRZ 2015
9:30 bis 11:30
KONGRESSERÖFFNUNG
Ulf Fink, Senator a. D.
Kongresspräsident
ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG
GUTE MEDIZIN – EINE FRAGE DES GELDES?
Input
Geschäftsführende Gesellschafterin
WISO S. E. Consulting GmbH, Kongressleitung
Podiumsdiskussion
Eugen Münch
Dr. Ingrid Völker
Aufsichtsratsvorsitzender, RHÖN-Klinikum AG
Prof. Dr. Wolfgang Greiner
Ministerin Svenja Schulze, MdL
i. V. der Ministerpräsidentin des Landes
Nordrhein-Westfalen
Kaufmännische Direktorin und Stellv. Vorstandsvorsitzende, Universitätsklinikum Heidelberg
Staatssekretär Karl-Josef Laumann
Moderation
Vortrag
Irmtraut Gürkan
Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie
und -management, Universität Bielefeld
Wiss. Leiter des Kongresses
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten
sowie Bevollmächtigter für Pflege
Eugen Münch
Aufsichtsratsvorsitzender, RHÖN-Klinikum AG
Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Eckhard Nagel
Ministerium für Innovation, Wissenschaft und
Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen
Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender, Universitätsklinikum Essen
12:00 bis 13:30
13:45 bis 14:30
MITTAGSPANEL 14:45 bis 16:15
16:30 bis 18:00
Patientenorientierung in der
Gesundheitsversorgung.
Gut für die Patienten – aber
auch gut für Ärzte?
Muss gute Qualität teuer
sein? Ökonomische Anreize
als Mittel zur
Qualitätssteigerung?
Qualität und Effizienz:
Sorgen neue Versorgungsstrukturen für eine
verbesserte Qualität?
Vom Teilen des Kuchens –
Welche Kriterien muss eine
gerechte Verteilung der Mittel im
ambulanten Bereich erfüllen?
Input
Diskussion
Impulsvortrag
Impulsvortrag
Staatssekretär Karl-Josef Laumann
Dr. Klaus Reinhardt
Dr. Wolfgang-Axel Dryden
Dr. Gerhard Nordmann
Patientengerechte Versorgung:
Was bringt das Versorgungsstärkungsgesetz?
Prof. Dr. h. c. Herbert Rebscher
Mehr Strukturqualität, bessere
Ergebnisqualität – die palliativmedizinische Versorgung in Westfalen-Lippe
Wege durch den Honorardschungel –
wie muss ein Arzthonorar kalkuliert
werden?
Beauftragter der Bundesregierung für die
Belange der Patientinnen und Patienten
sowie Bevollmächtigter für Pflege
Kurzvorträge
Vorsitzender
Hartmannbund - Verband
der Ärzte Deutschlands e. V.
Vorstandsvorsitzender
DAK-Gesundheit
Moderation
Dr. Wolfgang Eßer
Vorstandsvorsitzender
Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung
Prof. Heinz Lohmann
Gesellschafter
WISO HANSE Management GmbH
Daniel Friebe
1. Vorsitzender
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Statements und Podiumsdiskussion
Vorstand
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Statements und Podiumsdiskussion
Dr. Carsten Jäger
Prof. Dr. Günter Neubauer
Geschäftsführer
Ärztenetz Südbrandenburg
Direktor, IfG Institut für Gesundheitsökonomik
Rudolf Henke,
Dr. Regina Klakow-Franck
Präsident, Ärztekammer Nordrhein
Unparteiisches Mitglied
Gemeinsamer Bundesausschuss
Geschäftsführer
Saale-Klinik Halle und IVM plus GmbH
Dirk Ruiss
Kerstin Paradies
Leiter der Landesvertretung NRW
Verband der Ersatzkassen e. V.
Vorstandssprecherin, Konferenz Onkologischer
Kranken- und Kinderkrankenpflege (KOK)
Heiner Beckmann
NRW-Landesgeschäftsführer, BARMER GEK
Moderation
Moderation
Claudia Schrewe
Moderation
Jessica Beyer
Thomas Müller
Geschäftsführer Unternehmensentwicklung
und -steuerung, Kassenärztliche Vereinigung
Westfalen-Lippe
Geschäftsführerin
Netzarbeit
Prokuristin, Gesundheitspolitische Kontakte und
Kommunikation, Deutsche Apotheker- und Ärztebank
www.gesundheitskongress-des-westens.de
Das komplette Kongressprogramm und ONLINEANMELDUNG – EINFACH UND SCHNELL
–
Registrieren Sie sich für Mittwoch, den 25. März 2015 zum Sondertarif Niedergelassene*
in Höhe von 80,00 EUR (+19% MwSt. = 95,20 EUR)
* Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte können den Sondertarif in Anspruch nehmen. Informationen über den Sondertarif
für den 2. Kongresstag und Teilnahmebedingungen erhalten Sie im Kongressbüro.
FORTBILDUNGSPUNKTE – Die Zertifizierung als ärztliche Fortbildung ist beantragt.
25. und 26. März 2015
KÖLN | Kongresszentrum Gürzenich
Kongressbüro Gesundheitskongress des Westens
Telefon +49 (0) 2234 - 95322-51
E-Mail info@gesundheitskongress-des-westens.de
in Kooperation mit der
Veranstalterin
WISO S. E. Consulting GmbH
Was darf, was muss gute Versorgung kosten?
Gesundheitskongress des Westens 2015 bietet Themen speziell für Niedergelassene
Mit dem Thema „Priorisierung bzw.
Rationierung medizinischer Leistungen“ können Politiker bei den Wählern nicht punkten. Deshalb ist es
schwer, offizielle Stellungnahmen zu
diesem Thema zu bekommen. Unbestritten ist jedoch, dass eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung Geld kostet, das in einem
komplexen Gesundheitssystem
möglichst gerecht verteilt werden
muss. Dabei betrifft das Problem
des effizienten Einsatzes der Ressourcen — ein Schwerpunktthema
des diesjährigen Gesundheitskongresses — sowohl den ambulanten
als auch den stationären medizinischen Bereich.
Westfalen-Lippe redet mit ...
In Kooperation mit den Kongressveranstaltern hat sich der Vorstand
der Kassenärztlichen Vereinigung
Westfalen-Lippe dafür eingesetzt,
einzelne Veranstaltungen speziell
auf die Interessen der niedergelas-
senen Ärzte und Psychotherapeuten
abzustimmen. Und Westfalen-Lippe
redet mit: So hält der 1. Vorsitzende
der KVWL, Dr. Wolfgang-Axel Dryden, am ersten Kongresstag einen
Impulsvortrag zum Thema „Mehr
Strukturqualität, bessere Ergebnisqualität — die palliativmedizinische
Versorgung in Westfalen-Lippe“.
Nach den positiven Erfahrungen der
letzten Jahre gilt die westfälischlippische Initiative zur Versorgung
von Palliativpatienten inzwischen als
bundesweites Leuchtturmprojekt.
... auch beim Thema Honorar
Wird im Zusammenhang mit der
medizinischen Versorgung über
Geld gesprochen, rückt immer wieder das Arzthonorar in den Mittelpunkt der Diskusssion. In der öffentlichen Debatte wird das Honorar
dabei schnell zum Gegenstand populistischer Debatten. Dazu wird
fälschlicherweise das Arzthonorar
mit dem Ertrag einer Praxis gleichgesetzt. Faktoren wie zum Beispiel
die Betriebs- und Personalkosten
oder Investitionen in die Infrastruktur einer Praxis fallen dabei oft unter den Tisch. Mit seinem Vortrag
„Wege durch den Honorardschungel
— wie muss ein Arzthonorar kalku-
liert werden?“ will KVWL-Vorstand
Dr. Gerhard Nordmann dazu beitragen, die Honorardebatte zu versachlichen, indem er detailliert erläutert,
warum die schlichte Formel „brutto
gleich netto“ mit der Realität in
einer Arztpraxis nichts zu tun hat.
Insgesamt haben die Veranstalter
wieder ein abwechslungsreiches
Programm auf die Beine gestellt, das
neben dem übergeordneten Finanzierungsthema auch aktuelle politische Entwicklungen wie das Versorgunsgstärkungsgesetz aufgreift. Sie
erwarten am 25. und 26. März in den
traditionsreichen Räumen des Kölner Gürzenich rund 900 Fachbesucher zu spannenden Vorträgen und
interessanten Podiumsdiskussionen.
Weitere Informationen zum Gesundheitskongress des Westens 2015
finden Sie auf der linken Seite. Das
komplette Programm ist im Internet
abrufbar unter www.gesundheitskongress-des-westens.de. Am ersten
Kongresstag (Mittwoch, 25. März
2015 ) gilt ein Sondertarif für Niedergelassene (95 Euro).
-ms
1/2015
U
nter dem Motto „Gute
Medizin — eine Frage des
Geldes?“ findet am 25.
und 26. März der Gesundheitskongress des Westens 2015 im
Kölner Gürzenich statt.
21
Zertifizierung von Praxisnetzen:
E
1/2015
Gesundheitsnetz Unna GmbH
22
ine durchweg positive Bilanz kann
die Geschäftsstelle „Neue Versorgungsformen und Praxisnetze“ der
KVWL ziehen: Bereits im ersten Jahr
ihres Bestehens konnten Vertreter von acht
Praxisnetzen aus den Händen des zuständigen KVWL-Vorstands Dr. Gerhard Nordmann
ihre Anerkennungsurkunden entgegennehmen. Damit hat die KVWL bei der Zertifizierung von Ärzte- bzw. Praxisnetzen bundesweit
deutlich die Nase vorn. Nach den Zusammenschlüssen in Siegen, Bünde, Witten und der
Region Lippe sind nun auch die Netze aus
Unna, Bochum, Borken und Marl offiziell von
der KVWL anerkannt. Weitere sechs Praxisnetze haben bereits entsprechende
Anträge eingereicht.
Marler Arzt Netz Berufsband e.V.
Wie bereits berichtet, hatte der
Gesetzgeber der KBV aufgegeben,
Rahmenvorgaben für die Zertifizierung von Praxisnetzen zu erarbeiten. Unmittelbar nachdem die bundesweite Richtlinie 2013 in Kraft
getreten ist, hat die KVWL den Ball
aufgenommen und die „Richtlinie
der Kassenärztlichen Vereinigung
Westfalen-Lippe zur Anerkennung
von Praxisnetzen“ erarbeitet, die
seit dem 1. Januar 2014 gültig ist.
Hier sind alle Anforderungen formuliert, die Praxisnetze erfüllen müs-
Ihr Kontakt: Die Geschäftsstelle „Neue Versorgungsformen und Praxisnetze“
Alle Informationen zum Thema Praxisnetze in Westfalen-Lippe bekommen Sie von der Geschäftstelle „Neue Versorgungsformen und Praxisnetze“ der KVWL. Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle sind auch abseits des Zertifizierungsverfahrens Ansprechpartner für Praxisnetze und freuen sich, wenn Vertreter möglichst vieler Netze aus WestfalenLippe den Kontakt suchen.
Ansprechpartnerin: Diane Weber, Tel.: 0231 / 94 32 32 04, E-Mail: Diane.Weber@kvwl.de
Westfalen-Lippe ist spitze!
sen, um zertifiziert zu werden, so zum Beispiel die Anzahl der Praxen im Netz, welche
sich interdisziplinär zusammensetzen oder die
Betriebsstätten, die ein zusammenhängendes
Gebiet versorgen. Weitere Voraussetzungen
sind eine bestimmte Gesellschaftsform, eine
eigene Geschäftsstelle, ein Geschäftsführer
sowie ein ärztlicher Leiter/Koordinator. Zudem muss das Netz seit mindestens drei Jahren bestehen.
1/2015
MedNet Ärztenetz Borken und Umgebung e.V.
Fotos: KVWL/Steinberg, Hedergott
Mit der zügigen Umsetzung der Bundesvorgaben und vor allem mit der Einrichtung einer
eigenen Geschäftsstelle „Neue Versorgungsformen und Praxisnetze“ greift die KVWL die
lange Tradition von Praxisnetzen und Zusammenschlüssen in Westfalen-Lippe auf. „Die
große Netzaffinität der westfälisch-lippischen
Ärzte und Psychotherapeuten begrüßen wir.
Sie ist ein Beleg dafür, dass die Beteiligten die
zukünftigen Herausforderungen der ambulanten Versorgung gemeinsam bewältigen wollen. Das ist vor allem auch
ein starkes Signal an den ärztlichen
Nachwuchs, der bekanntlich großen
Wert auf Kooperation legt. Hier in
Westfalen-Lippe sind die Voraussetzungen dafür besser als in vielen
anderen Regionen,“ kommentiert
Thomas Müller, Geschäftsführer
des Zen-tralstabs Unternehmensentwicklung der KVWL. -ms
Medizinisches Qualitätsnetz Bochum e.V.
23
Aus dem Körper oder über
den Klärweg direkt in unsere Gewässer
Arzneimittel im Wasser: Info-Veranstaltung Ende Februar im Ärztehaus in Dortmund
R
1/2015
ückstände von Arzneimitteln wurden erstmals Anfang der 1990er Jahre in
Berliner Trinkwasserquellen gefunden. Seitdem werden in
nahezu allen deutschen Gewässern
immer wieder Spuren dieser Stoffe
gemessen. Wie sie dorthin gelangen
und was das für unsere Gewässer,
für die Umwelt und auch für unsere
Gesundheit bedeutet, thematisieren
die KVWL und die Emschergenossenschaft in Zusammenarbeit mit
der Stadt Dortmund und dem Marienhospital Gelsenkirchen im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung zum Thema „Arzneimittel im
Wasser — Herausforderung für Medizin und Technik“ am Donnerstag, 26.
Februar, ab 18 Uhr im Dortmunder
Ärztehaus.
24
Dass Arzneimittelrückstände in
Gewässern vorkommen, ist ein ungewollter Nebeneffekt ihres bestimmungsgemäßen Gebrauchs. Damit
Arzneimittel im Körper wirksam
werden können, müssen genügend
Wirkstoffmoleküle in der erkrankten
Zelle ankommen, bevor sie im Körper abgebaut werden. Um dieses
Ziel zu erreichen, werden Arzneimittel auf Stabilität optimiert. Deshalb
werden die Wirkstoffe nicht vollständig im menschlichen Körper
abgebaut, sondern vorwiegend über
den Urin wieder ausgeschieden. So
gelangen Rückstände von Humanarzneimitteln ins Abwasser von
Haushalten und Krankenhäusern.
Oder sie werden durch unsachgemäßge Entsorgung über Toiletten
oder Ausgüsse dem Wasserkreislauf
zugesetzt. Aktuell sind die Konzentrationen von Arzneimitteln in unseren Gewässern für den Menschen
noch ungefährlich, für die Tierwelt
können sie aber schon jetzt Auswirkungen haben. Ärzte und Psychotherapeuten, die in der ambulanten
Versorgung tätig sind, können ihre
Patienten für dieses Thema sensibiliseren und als Multiplikatoren für
die richtige Entsorgung nicht mehr
benötigter Medikamente agieren.
Die Info-Veranstaltung „Arzneimittel
im Wasser — Herausforderung für
Medizin und Technik“ greift verschiedene Aspekte der Problematik
auf. Diese können dann im Rahmen
von Workshops weiter vertieft werden. vity
Ärzte als Multiplikator:
Info-Veranstaltung zum Thema im Ärztehaus Dortmund
In Kooperation mit der Emschergenossenschaft, der Stadt Dortmund und
dem Marienhospital Gelsenkirchen bietet auch die KVWL eine Veranstaltung zum Thema an, und zwar unter dem Motto
„Arzneimittel im Wasser — Herausforderung für Medizin und Technik“
am Donnerstag, 26. Februar 2015, ab 18 Uhr im Dortmunder Ärztehaus.
Nach einführenden Impulsreferaten werden im Rahmen verschiedener
Workshops Herangehensweisen an die Problematik vorgestellt und diskutiert — unter anderem die Krankenhauskläranlage Marienhospital Gelsenkirchen sowie Initiativen aus dem europäischen Ausland.
Ihr Kontakt für Anmeldung/Fragen
Emschergenossenschaft
Kirsten Adamczak
Tel.: 0201 / 1 04 26 79
Fax: 0201 / 1 04 22 31
E-Mail: adamczak.kirsten@eglv.de
Sicherung der ambulanten Versorgung:
Fördermittel für folgende
Standorte und Planungsbereiche
F
ür folgende Planungsbereiche hat der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für WestfalenLippe Beschlüsse über eine bestehende oder drohende Unterversorgung oder über einen zusätzlichen
lokalen Versorgungsbedarf gefasst:
Planungsbereich
Gemeinde
Standort
Fachgruppe
Mittelbereich
Altena
alle
alle
Hausärzte
Mittelbereich
Lage
alle
alle
Hausärzte
Mittelbereich
Ennepetal
Breckerfeld
alle
Hausärzte
Gefördert wird die Übernahme eines voll- oder teilzeitigen Versorgungsauftrages an den ausgewiesenen Standorten. Ist kein Standort konkret bezeichnet, erfolgt die Förderung für die Gemeinde; ist keine Gemeinde ausgewiesen, für den Planungsbereich.
F
ür folgende Standorte oder Planungsbereiche in Westfalen-Lippe wird darüber hinaus ein besonderer
Sicherstellungsbedarf festgestellt:
Planungsbereich
Gemeinde
Standort
Fachgruppe
Mittelbereich
Schmallenberg
Schmallenberg
Bödefeld
Hausärzte
Mögliche Maßnahmen sind zum
Beispiel die Gewährung einer Umsatzgarantie zum Praxisaufbau oder
zur Aufrechterhaltung, die Übernahme von Kosten (Umzugskosten,
Einrichtungskosten, Kooperationskosten) oder die Gewährung von
Darlehen zum Praxisaufbau oder
zur Praxisübernahme (Sicherstellungsrichtlinie vom 14. Dezember
2013, veröffentlicht in KVWL Kompakt 1/2014, S. 23-25). Gefördert
wird die Übernahme eines voll- oder
teilzeitigen Versorgungsauftrages
an den ausgewiesenen Standorten
(Zulassung oder Anstellung, Hauptpraxis oder Zweigpraxis). Ist kein
Standort bezeichnet, erfolgt die
Förderung für die Gemeinde; ist
keine Gemeinde ausgewiesen, für
den Planungsbereich.
Interessierte Ärztinnen und Ärzte
wenden sich an:
KVWL-Abteilung Praxisberatung
Tel.: 0231 / 94 32 94 00
E-Mail: praxisberatung@kvwl.de
1/2015
Auf Antrag gewährt der Vorstand
der KVWL im Einzelfall besondere
Maßnahmen zur Sicherstellung der
vertragsärztlichen Versorgung.
25
aktuell
Kurznachrichten
aus Westfalen-Lippe
...............................
Vertreterversammlung lehnt
GKV-VSG in jetziger Form ab
Die Vertreterversammlung der KVWL hat in ihrer Sitzung Mitte Dezember ihre Ablehnung des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes in seiner jetzigen Form bekräftigt. Einstimmig verabschiedeten die Delegierten hierzu
eine Resolution, in der sie sich in allen Punkten den Anfang Dezember in Berlin von der Vertreterversammlung
der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gefassten Resolutionen sowie der dort geäußerten Kritik am GKVVersorgungsstärkungsgesetz anschließen.
1/2015
Auch die Mitglieder der KVWL-Vertreterversammlung
sehen in dem aktuellen Gesetzentwurf einen Angriff auf
die ärztliche Freiberuflichkeit und die funktionierenden
Strukturen der ärztlichen Selbstverwaltung.
Die vollständige Resolution der KBV-Vertreterversammlung finden Sie im Internet unter
www.kbv.de und den Rubriken Aktuell,
Politik sowie Stellungnahmen oder bequem über den nebenstehenden QRCode.
Impressum
Herausgeberin
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Robert-Schimrigk-Straße 4—6
44141 Dortmund
Tel. 0231 / 94 32 0
Redaktionsausschuss
Dr. Wolfgang-Axel Dryden (verantw.)
Dr. Gerhard Nordmann
Dr. Thomas Kriedel
Redaktion
Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Geschäftsbereich Kommunikation
Heike Achtermann
Michael Hedergott (vity)
Martin Steinberg (-ms)
E-Mail: redaktion@kvwl.de
Druck
IVD GmbH & Co. KG
Wilhelmstraße 240
49475 Ibbenbüren
26
Titelbild: Hedergott/KVWL
Januar 2015
Amtliche Bekanntmachungen
Feststellung des Haushaltsvoranschlages
der KVWL für das Wirtschaftsjahr 2015
Feststellung des Wirtschaftsplanes der
Kurärztlichen Verwaltungsstelle für das
Wirtschaftsjahr 2015
Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe hat in ihrer 21. ordentlichen Sitzung
der XIV. Amtsperiode am 13. Dezember 2014 den Haushaltsvoranschlag der KVWL für das Jahr 2015 festgestellt.
Der Wirtschaftsplan der Kurärztlichen Verwaltungsstelle
wird auf der Grundlage der vorliegenden Unterlagen für
das Jahr 2015 mit Erträgen und Aufwendungen in Höhe
von 337.700,00 EUR festgestellt.
Er schließt ab mit einer Gesamthöhe von 119.956.100,00
Euro, davon der Investitionshaushalt mit Ausgaben in Höhe
von 3.716.200,00 Euro und der Verwaltungshaushalt mit
Erträgen und Aufwendungen in Höhe von 116.239.900,00
Euro. Der nach § 24 Abs. 2 der Satzung der KVWL einzubehaltende Verwaltungskostenanteil wird für das Geschäftsjahr 2015 (Abrechnungsquartal 4/2014 bis 3/2015) weiterhin auf 2,3 % festgesetzt.
Der Verwaltungskostenprozentsatz wird für das Geschäftsjahr 2015 (Abrechnungsquartal 4/2014 — 3/2015) für manuell abrechnende Leistungserbringer auf 6,9 % und für
die EDV abrechnenden Leistungserbringer auf 4,9 % festgesetzt.
Dr. Volker Schrage,
Vorsitzender der Vertreterversammlung
1/2015
Das Stellensoll 2015 der KVWL beträgt 763,25 Stellen zuzüglich 3,725 Stellen bei der Kurärztlichen Verwaltungsstelle = 766,975 Stellen.
Der Haushaltsvoranschlag kann in den Service-Centern der
KVWL in Dortmund und Münster in der Zeit vom 02.02.2015
bis 16.02.2015 von den Mitgliedern der KVWL eingesehen
werden.
27
Abrechnungsrichtlinien der Kassenärztlichen
Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL)
Präambel
Diese Abrechnungsrichtlinien legen auf der Grundlage von § 87b SGB V i. V. m. § 9
Abs. 1 Ziff. 5 f Satzung der KVWL die bei der Abrechnung von Leistungen über die
KVWL einzuhaltenden Form-, Frist- und sonstigen Erfordernisse fest.
Sie gelten für alle zugelassenen Ärzte1, Psychologischen Psychotherapeuten und
Medizinische Versorgungszentren (MVZ), ermächtigten Ärzte, in Vertragsarztpraxen
und MVZ angestellten Ärzte und Psychologische Psychotherapeuten, sowie für ärztlich geleitete Einrichtungen2. Sie sind auch für die Abrechnung von Leistungen in
Notfällen in Anspruch genommener Nicht-Vertragsärzte und nicht an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmender Einrichtungen/Krankenhäusern verbindlich.
§1
Abrechnungszeitraum und Einreichung der Abrechnung
1. Abrechnungszeitraum ist das Kalendervierteljahr (Quartal).
2. Die Abrechnung ist nach den Vorgaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)3 leitungsgebunden elektronisch zu übermitteln. Die Abrechnung umfasst die Abrechnungsdaten, die abrechnungsbegründenden Daten einschließlich der Dokumentationen und der Qualitätsindikatoren sowie ggf. ergänzende
Daten/Anforderungen nach der vom Vorstand der KVWL erlassenen Richtlinie
zur IT-gestützten Quartalsabrechnung (IT-Richtlinie KVWL)4.
3. Der Vertragsarzt kann die Rückmeldungen der Prüfprotokolle im KV-Mitgliederportal einsehen und die Abrechnungsdaten ggf. entsprechend korrigieren.
1/2015
§2
Abrechnungsfähige Leistungen
1. Abrechnungsfähig sind nur die vom Vertragsarzt persönlich erbrachten Leistungen
sowie Leistungen, die zulässigerweise von ärztlichen und nichtärztlichen Hilfspersonen unter seiner Überwachung und Verantwortung erbracht worden sind.
2. Abrechnungsfähig sind nur Leistungen, die Gegenstand der vertragsärztlichen
Versorgung nach §§ 73 Abs. 2, 87 Abs. 1 SGB V i. V. m. §§ 2 und 3 Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä) sind oder im Rahmen von Verträgen mit den regionalen
Landesverbänden der Krankenkassen als abrechnungsfähig vereinbart sind.
1
28
Der Begriff Ärzte und Psychotherapeuten wird hier geschlechtsneutral verwendet.
Im Folgenden alle als „Vertragsarzt“ bezeichnet.
3
Richtlinien der Kassenärztlichen Bundesvereinigung für den Einsatz von IT-Systemen in der Arztpraxis
zum Zweck der Abrechnung gemäß § 295 Abs. 4 SGB V.
4
Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Abrechnungsrichtlinien der KVWL vom Vorstand noch nicht erlassen.
2
3. Der Vertragsarzt kann die von Vertretern und Assistenten ausgeführten Leistungen nur abrechnen, wenn die in den §§ 32, 32a Ärzte-ZV genannten Voraussetzungen erfüllt waren.
4. Die Abrechnungsfähigkeit der Leistungen setzt zudem voraus, dass sie in Übereinstimmung mit dem für die vertragsärztliche Versorgung geltenden Regelwerk
(z. B. SGB V, ergänzende untergesetzliche Normen, BMV-Ä, EBM, Verträge/Normen und Vorgaben der KVWL) erbracht worden sind.
§3
Kennzeichnung von Leistungen
Voraussetzung für die Abrechnung von vertragsärztlichen Leistungen ist die arztbezogene Leistungskennzeichnung durch den Arzt, der die Leistungen erbracht hat
und abrechnet, unter Angabe
- seiner lebenslangen Arztnummer (LANR) sowie
- der Betriebs- oder ggf. Nebenbetriebsstättennummer (BSNR/NBSNR).
Etwas anderes gilt nur, wenn der Teilnehmer an der vertragsärztlichen Versorgung
keine LANR erhalten hat. In diesen Fällen ist anstelle der LANR der LANRErsatzwert zu verwenden.
§4
Formale Abrechnungsvoraussetzungen
1. Die Diagnosen sind nach den gesetzlichen Bestimmungen mit Diagnose- sowie
ggf. Operations- und Prozedurenschlüsseln zu kodieren (§ 295 Abs. 1 SGB V).
Diese Angaben gehören nach den Vorgaben im EBM zur Vollständigkeit der Leistungserbringung (vgl. z. B. Ziffer 2.1 Allgemeinen Bestimmungen EBM) und sind
Voraussetzung für Berechnungsfähigkeit der Gebührenordnungspositionen (GOP).
3. Für die Abrechnung belegärztlicher Leistungen nach § 121 SGB V gelten die mit
den Verbänden der Krankenkassen getroffenen Vereinbarungen.
1/2015
2. In Überweisungsfällen sind die nach § 24 BMV-Ärzte erforderlichen Angaben in
die Abrechnungsdaten zu übernehmen.
4. Für die Abrechnung sind die Abrechnungshinweise der KVWL sowie die Vordruckvereinbarung nach Anlage 2 BMV-Ä verbindlich.
§5
Besondere Abrechnungsbestimmungen
1. Werden quartalsübergreifend Laborleistungen aus einem Körpermaterial bestimmt,
sind sämtliche Laborbestimmungen erst in dem Quartal und unter dem Datum abzurechnen, an dem die letzte(n) Einzelbestimmung(en) erfolgt ist bzw. sind.
29
2. Haben mehrere Ärzte an der Erbringung eines Leistungskomplexes mitgewirkt, ist
dieser von dem Vertragsarzt abzurechnen, der den zeitlich letzten Leistungsbestandteil erbracht hat.
3. Von einem Vertragszahnarzt ausgestellte Überweisungen, kennzeichnet der die
Leistung abrechnende Vertragsarzt im Leistungsfeld mit der Symbolnummer
(SNR) 90911.
4. Für die Abrechnung von Wegegebühren gelten die mit den Verbänden der Krankenkassen getroffenen Vereinbarungen.
5. Kosten können ausschließlich nach den im EBM vorgesehenen Kostenpauschalen oder nach den mit den Verbänden der Krankenkassen getroffenen Vereinbarungen abgerechnet werden.
§6
Abrechnung von Leistungen bei Urlaubs- und Krankheitsvertretung, in
Notfällen und im zentral organisierten Notfalldienst
1. Erbringt ein Arzt in seiner eigenen Praxis Leistungen in Vertretung eines zuerst in
Anspruch genommenen Vertragsarztes, weil dieser z. B. durch Krankheit oder Urlaub verhindert ist, rechnet der Vertreter diese Leistungen als Urlaubs- bzw.
Krankheitsvertretung ab.
2. Wird ein Arzt vertretungsweise in der Praxis des vertretenen Arztes tätig, rechnet
der vertretene Arzt die vom Vertreter erbrachten und dokumentierten Leistungen
– in Abweichung von § 3 – unter Angabe seiner LANR ab.
3. Zudem gelten für die Vertretung folgende Voraussetzungen:
1/2015
- Eine Vertretung ist nur innerhalb desselben Versorgungsbereiches möglich.
- Der Vertreter muss über eine abgeschlossene Facharztweiterbildung in dem
Zulassungsfachgebiet des Vertretenen verfügen; qualifikationsgebundene
Leistungen darf er nur erbringen, wenn er entsprechend qualifiziert ist und
über die ggf. erforderlichen (Abrechnungs-)Genehmigungen verfügt.
- Nicht vertragsärztlich tätige Ärzte müssen die erforderlichen Qualifikationen
über Testate einer Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen.
3. Lässt sich ein Vertragsarzt im ärztlichen Notfalldienst durch einen Nichtvertragsarzt vertreten, rechnet der vertretene Vertragsarzt die vom Nichtvertragsarzt erbrachten Notfallleistungen über seine eigene LANR ab.
30
4. Wird für einen Belegarzt ein an demselben Krankenhaus tätiger Belegarzt der
gleichen Fachgruppe im Vertretungsfall tätig, gilt dies als Vertretung im Sinne der
Zulassungsverordnung für Vertragsärzte. Die Abrechnung der im Vertretungsfall
erbrachten Leistungen erfolgt, wie im Fall der Vertretung in der Praxis des Vertretenen (Abs. 2).
§7
Erklärung zur Vierteljahresabrechnung
1. Der Vertragsarzt hat gegenüber der KVWL auf dem der Abrechnung beizufügenden Vordruck „Erklärung zur Vierteljahresabrechnung“ (§ 35 Abs. 2 BMV-Ä)
schriftlich zu bestätigen, dass die zur Abrechnung gestellten Leistungen unter Beachtung der Vorgaben nach § 2 Abs. 1 tatsächlich erbracht worden sind und die
Abrechnung sachlich-rechnerisch richtig ist. Die Vorlage des unterschriebenen
Vordrucks „Erklärung zur Vierteljahresabrechnung“ ist Abrechnungsvoraussetzung.
2. Bei der Abrechnung von Leistungen durch Gemeinschaftspraxen ist der Vordruck
von allen der Gemeinschaftspraxis angehörenden Vertragsärzten zu unterzeichnen. Von dieser Vorgabe kann abgesehen werden, wenn der die Erklärung
unterzeichnende Vertragsarzt eine Vertretungsbefugnis für den oder die nicht unterzeichnenden Partner der Gemeinschaftspraxis nachweist. Bei der Abrechnung
von Medizinischen Versorgungszentren in Rechtsform einer GmbH ist die Sammelerklärung von dem gesetzlich bestimmten Vertreter oder von einer hierzu gesondert bevollmächtigten Person abzugeben.
3. Der Vordruck „Erklärung zur Vierteljahresabrechnung“ ist in seiner jeweils gültigen
Fassung zu verwenden. Der Vorstand der KVWL ist berechtigt, den Wortlaut im
Benehmen mit den Verbänden der Krankenkassen (vgl. § 35 Abs. 3 BMV-Ä) inhaltlich anzupassen, sofern dies für die Sicherstellung einer sachlich richtigen Abrechnung erforderlich ist.
1. Der Vertragsarzt ist verpflichtet, wesentliche Änderungen der tatsächlichen Verhältnisse, die dem Erlass eines begünstigenden Verwaltungsakts mit Dauerwirkung zugrunde gelegen haben und durch die die Voraussetzungen für den Erlass des Verwaltungsaktes ganz oder teilweise entfallen, der KVWL unverzüglich
schriftlich mitzuteilen. Zu den begünstigenden Verwaltungsakten mit Dauerwirkung zählen insbesondere Abrechnungsgenehmigungen für bestimmte vertragsärztliche Leistungen oder die Bewilligung von Ausnahmen wie z. B. der Anerkennung von Praxisbesonderheiten bei der Honorarfestsetzung.
2. Der Vertragsarzt ist verpflichtet, unverzüglich alle Umstände mitzuteilen, die sich
auf das zu erwartende Honorar - im Vergleich zum Vorjahresquartalshonorar - mindernd auswirken (z. B. Praxisschließung, Erkrankungen, nennenswerter Fallzahlrückgang, Einschreibung von Patienten in bereinigungspflichtige Selektivverträge),
um Honorarüberzahlungen durch überhöhte Abschlagszahlungen zu vermeiden.
3. Erfüllt der Vertragsarzt seine Mitteilungspflichten nicht, kann dies mit einem Disziplinarverfahren geahndet werden. Zudem können Honorarüberzahlungen mit den
anstehenden Abschlags- oder Restzahlungen vollständig verrechnet werden, bis
die Überzahlungen ausgeglichen sind.
1/2015
§8
Mitteilungspflichten
31
§9
Abgabefrist für die Abrechnung
1. Der Vertragsarzt hat die Abrechnungsdaten einschließlich der erforderlichen Abrechnungsunterlagen zu der von der KVWL festgesetzten und bekanntgegebenen
Abgabefrist zu übermitteln. Die Abgabefrist kann auf Antrag in begründeten Ausnahmefällen verlängert werden. Der Antrag ist schriftlich vor Ablauf der Abgabefrist
zu stellen. Zur Begründung sind die Hinderungsgründe im Einzelnen darzulegen.
2. Wird die Abrechnung nicht innerhalb der Abgabefrist bzw. der verlängerten Frist
nach Abs. 1 Satz 2 eingereicht, kann die KVWL zur Deckung des mit der Bearbeitung
einer verspäteten Abrechnung verbundenen höheren Aufwandes zusätzliche Verwaltungskosten erheben. Diese betragen pauschaliert 0,1 % des Gesamthonorars
(inkl. Kosten) für jeden Kalendertag der Fristüberschreitung, mindestens jedoch
50,00 Euro, höchstens jedoch insgesamt 10 % des Gesamthonorars.
3. Bei nicht fristgerechter Abgabe der Abrechnung ist die KVWL berechtigt, die Höhe
der Abschlagszahlungen neu festzusetzen bzw. sie ganz auszusetzen.
4. Behandlungsfälle, die noch nicht mit der Abrechnung des entsprechenden Leistungsquartals übermittelt worden sind, sind spätestens mit den Abrechnungsdaten
des übernächsten Quartals zu einzureichen. Eine spätere Abrechnung ist ausgeschlossen.
5. Für nachträglich eingereichte Behandlungsfälle innerhalb der in Abs. 4 genannten
Frist gilt Folgendes:
-
-
Innerhalb der Abgabefrist für die Abrechnung nachgereichte Behandlungsfälle werden der Abrechnung quartalsgleich zugeordnet.
Nach Ablauf der Abgabefrist eingereichte Behandlungsfälle werden der
zum Abgabezeitpunkt laufenden Quartalsabrechnung zugeordnet und in
dieser Quartalsabrechnung ausgewiesen (quartalsversetzt).
Es gelten die für das jeweilige Einreichungsquartal geltenden Abrechnungs- und Honorarverteilungsbestimmungen.
1/2015
6. Eine Ergänzung oder nachträgliche Berichtigung bereits zur Abrechnung eingereichter Behandlungsfälle ist ausgeschlossen.
7. Abrechnungsdaten, die von der KVWL technisch nicht zu verarbeiten sind oder als
„Testabrechnung“ übermittelt werden, gelten als nicht eingereicht.
§ 10
Prüfung der Abrechnung
32
1. Die vom Vertragsarzt eingereichte Abrechnung wird grundsätzlich quartalsgleich
auf sachlich-rechnerische Richtigkeit geprüft und wenn notwendig berichtigt. Darüber hinaus können sachlich-rechnerische Berichtigungen der Abrechnung rückwirkend bis zu 4 Jahre nach Bekanntgabe des entsprechenden Abrechnungsbescheides vorgenommen werden. Weitergehende Berichtigungsmöglichkeiten nach
§ 45 Abs. 2 S. 3 SGB X bleiben unberührt.
2. Der Vertragsarzt erhält über die Berichtigung seiner Abrechnung einen rechtsmittelfähigen Bescheid. Dies gilt nicht, wenn die Berichtigung auf Ausschlussbestimmungen des EBM oder spezialvertraglichen Regelungen (z. B. Belegarztvertrag) beruht oder der Wert der Berichtigung insgesamt geringer als
50,00 Euro – berechnet auf der Grundlage der Euro-Gebührenordnung - ist. In
diesen Fällen erfolgt der Nachweis über die dem Abrechnungsbescheid beigefügten oder elektronisch abrufbaren Honorarunterlagen.
3. Die Überwachung der Wirtschaftlichkeit der vertragsärztlichen Versorgung wird
nach der Vereinbarung zur Wirtschaftlichkeitsprüfung nach § 106 SGB V durchgeführt.
§11
Abrechnungsnachweise und Honorarzahlungen
1. Die KVWL setzt nach Prüfung der sachlich-rechnerischen Richtigkeit und unter
Berücksichtigung der Entscheidungen der Wirtschaftlichkeitsprüfgremien nach §
106 SGB V das Honorar fest. Die Festsetzung steht unter dem Vorbehalt weiterer
nachträglicher sachlich-rechnerischer Berichtigungen insbesondere im Rahmen
der Plausibilitätskontrolle sowie weiterer Maßnahmen der Prüfungseinrichtungen.
2. Der Honoraranspruch des Vertragsarztes wird erst fällig, wenn diese Berichtigungen und Maßnahmen der Prüfgremien durchgeführt und rechtswirksam geworden
sind. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Zahlungen an den Vertragsarzt aufrechnungsfähige und ggf. rückzahlungspflichtige Abschlagszahlungen.
4. Unter Berücksichtigung der mit den Krankenkassen vertraglich vereinbarten Zahlungsweise erhält der Vertragsarzt monatliche Abschlagszahlungen, die in der
Regel je 25 % der Nettohonorargutschrift des entsprechenden Vorjahresquartals
betragen. Die Höhe der Abschlagszahlungen an Krankenhäuser, Polikliniken und
ermächtigte ärztlich geleitete Einrichtungen kann abweichend geregelt werden
5. Bei neu zugelassenen Vertragsärzten oder Statuswechseln bzw. Änderungen in
der personellen Zusammensetzung einer Berufsausübungsgemeinschaft oder eines MVZs setzt die KVWL die Höhe der Abschlagszahlung - in Abweichung von
dem Grundsatz nach Abs. 4 - angemessen fest. Satz 1 gilt entsprechend, wenn
das Vorjahresquartalshonorar wegen Veränderungen i. S. v. § 8 Abs. 2 als Bezugsgröße für die Abschlagszahlungen ungeeignet ist.
1/2015
3. Der Vertragsarzt erhält über das festgesetzte Honorar nach Abzug der Beiträge
bzw. Gebühren i. S. v. § 24 Abs. 2 und 3 der Satzung für jeden Abrechnungszeitraum, d. h. jedes Quartal, einen Abrechnungsbescheid (Kontoauszug in Verbindung mit den Nachweisen über die Abrechnung), aus dem die Abschlags- und
Restzahlungen sowie die Verrechnungen ersichtlich sind. Zudem erhält er eine
Honorarübersicht, die erkennen lässt, aus welchen Leistungsbereichen sich das
Gesamthonorar zusammensetzt. Es können weitere detailliertere Nachweise zur
Abrechnung, wie z. B. Häufigkeitsstatistiken, ggfs. auch über das Mitgliederportal
der KVWL zur Verfügung gestellt werden.
33
6. Die Restzahlung erfolgt unmittelbar nach Fertigstellung des Abrechnungsbescheides nach Abs. 3. Ist eine endgültige Honorarfestsetzung – generell oder im Einzelfall – nicht möglich, wird eine weitere Abschlagszahlung geleistet.
7. Bei Überzahlungen ist die KVWL zur Verrechnung mit den nächsten Zahlungen
verpflichtet.
8. Der Vorstand ist berechtigt, zur vorläufigen Sicherung von zu erwartenden oder
festgestellten Ansprüchen aus Rückforderungs-/Wirtschaftlichkeitsprüf- oder
Schadensersatzverfahren Honorare des Vertragsarztes in angemessener Höhe
einzubehalten. Der Vertragsarzt oder seine Erben können die Einbehaltung durch
eine Sicherheitsleistung (Bankbürgschaft etc.) abwenden.
9. Erhalten Vertragsärzte während eines laufenden Quartals aufgrund eines zulassungsrechtlichen Statuswechsels eine neue Betriebsstätten- und/oder Honorarnummer, werden die Vergütungsregelungen mit Quartalsbezug für jeden an eine
Honorarnummer gekoppelten Zeitraum (je Status) quartalsanteilig angewandt und
ausgewiesen. Im Falle der Änderung der BSNR sind darüber hinaus für jede
BSNR getrennte Abrechnungen einzureichen.
10. Bei der Honorarfestsetzung von Leistungen ermächtigter Krankenhausärzte ist §
120 Abs. 1 S. 3 SGB V zu beachten.
§ 12
Inkrafttreten
Die Abrechnungsrichtlinien treten mit Wirkung zum 01.01.2015 in Kraft.
Diese Ausfertigung stimmt mit der Beschlussfassung der Vertreterversammlung der
Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe vom 13.12.2014 überein.
1/2015
Dortmund, 13.12.2014
34
Dr. Volker Schrage,
Vorsitzender der Vertreterversammlung
Ausschreibung von Vertragsarzt- und
Psychotherapeutensitzen in Westfalen-Lippe
Im Auftrag der jetzigen Praxisinhaber bzw. deren Erben
schreibt die KVWL die abzugebenden Arzt- und Psychotherapeuten-Praxen in Gebieten mit Zulassungsbeschränkungen zur Übernahme durch Nachfolger aus (gemäß §
103 Abs. 4 SGB V). Bewerbungen können an die KV Westfalen-Lippe, Stichwort „Ausschreibung“, Robert-Schimrigk-Straße 4-6, 44141 Dortmund, gerichtet werden. Bitte
geben Sie die Kennzahl aus der linken Spalte der Ausschreibung an. Die Frist für den Eingang der Bewerbungen
(Anschreiben und tabellarischer Lebenslauf) ist der
20.02.2015 (Eingang KV). Ein Musterbewerbungsschreiben können Sie von unserer Homepage (www. kvwl.de)
herunterladen. Wir leiten die Bewerbungen an den Praxisinhaber weiter.
Januar 2015
Wir bitten um Verständnis, dass wir aus datenschutzrechtlichen Gründen keine näheren Angaben zu den Praxen machen können.
Bei den Bemerkungen zur zukünftigen Tätigkeit in der
Praxis (Gründung einer Gemeinschaftspraxis oder Anstellung) handelt es sich um Eigenangaben des verbleibenden Praxispartners, um deren Beachtung gebeten
wird. Bewerbungen von Ärzten mit anderen Planungen
sind jedoch dadurch nicht ausgeschlossen.
Die ausgeschriebenen Vertragsarzt- bzw. Psychotherapeutensitze werden in den Bezirksstellen der KVWL öffentlich ausgehängt.
Ende der Bewerberfrist: 20.02.2015
Hausärztliche Versorgung
(Mittelbereiche = MB)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
Regierungsbezirk Arnsberg I
Hausarztpraxis im MB Dortmund
sofort
a4418
Hausarztpraxis im MB Dortmund (auch 2 hälftige Zulassungen möglich
nach Vereinbarung
- auch Anstellung möglich - neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
a4454
Hausarztpraxis im MB Dortmund
nach Vereinbarung
a4455
Hausarztpraxis im MB Dortmund
nach Vereinbarung
a4754
Hausarztpraxis im MB Dortmund (auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a4930
Hausarztpraxis im MB Dortmund
nach Vereinbarung
a5112
Hausarztpraxis im MB Dortmund
nach Vereinbarung
a5212
Hausarztpraxis im MB Dortmund (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
2/15
a5251
Hausarztpraxis im MB Dortmund (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a5410
Hausarztpraxis im MB Dortmund (neuer Partner für Gemeinschaftspra3/15
xis - auch 2 hälftige Zulassungen möglich - auch Anstellung möglich)
a4610
Hausarztpraxis im MB Hamm
nach Vereinbarung
a5296
Hausarztpraxis im MB Hamm
nach Vereinbarung
a4345
Hausarztpraxis im MB Kamen (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
a5367
Hausarztpraxis im MB Kamen
nach Vereinbarung
a5059
Hausarztpraxis im MB Lippstadt (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a5170
Hausarztpraxis im MB Lippstadt (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
a5171
Hausarztpraxis im MB Lippstadt
nach Vereinbarung
a4203
Hausarztpraxis im MB Lünen
nach Vereinbarung
a5136
Hausarztpraxis im MB Lünen (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
a5110
Hausarztpraxis im MB Schwerte (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
1/2015
a4404
35
Hausärztliche Versorgung
(Mittelbereiche = MB)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
a5213
Hausarztpraxis im MB Schwerte (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
2/16
a4419
Hausarztpraxis im MB Unna (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
a4505
Hausarztpraxis im MB Unna (auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a4701
Hausarztpraxis im MB Unna (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a4852
Hausarztpraxis im MB Unna
nach Vereinbarung
Hausarztpraxis im MB Unna
2/15
a5091
1/2015
Regierungsbezirk Arnsberg II
36
b4980
Hausarztpraxis im MB Bochum (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis) nach Vereinbarung
b5228
Hausarztpraxis im MB Bochum (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
2/15
b5229
Hausarztpraxis im MB Bochum (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
2/15
b5230
Hausarztpraxis im MB Bochum
3/15
b5232
Hausarztpraxis im MB Bochum (auch 2 hälftige Zulassungen möglich
- auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
b5282
Hausarztpraxis im MB Bochum (auch 2 hälftige Zulassungen möglich
- auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
b5320
Hausarztpraxis im MB Bochum (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
b5412
Hausarztpraxis im MB Bochum (neuer Partner für Gemeinschaftsraxis)
2/15
b4596
Hausarztpraxis im MB Hagen
nach Vereinbarung
b5082
Hausarztpraxis im MB Hagen (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
1/16
b5271
Hausarztpraxis im MB Hagen (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
b5399
Hausarztpraxis im MB Hagen (auch 2 hälftige Zulassungen möglich auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
b5404
Hausarztpraxis im MB Hagen (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis
- auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
b4600
Hausarztpraxis im MB Hattingen
nach Vereinbarung
b5118
Hausarztpraxis im MB Hattingen (hälftiger Versorgungsauftrag - auch
nach Vereinbarung
Anstellung möglich)
b5403
Hausarztpraxis im MB Hattingen
nach Vereinbarung
b4776
Hausarztpraxis im MB Herne (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
b4844
Hausarztpraxis im MB Herne (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
b5011
Hausarztpraxis im MB Herne (auch 2 hälftige Zulassungen möglich auch Anstellung möglich)
sofort
b5052
Hausarztpraxis im MB Herne
sofort
b5051
Hausarztpraxis im MB Iserlohn
sofort
b5317
Hausarztpraxis im MB Iserlohn (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
b4499
Hausarztpraxis im MB Schwelm (hälftiger Versorgungsauftrag - neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a3236
Hausarztpraxis im MB Witten
sofort
b4274
Hausarztpraxis im MB Witten
nach Vereinbarung
Hausarztpraxis im MB Witten
3/15
b5319
Regierungsbezirk Detmold
d5311
Hausarztpraxis mit Angestellten-Arztsitz im MB Detmold (auch 2 hälfsofort
tige Zulassungen möglich - auch Anstellung möglich)
d5382
Hausarztpraxis im MB Horn-Bad Meinberg (hälftiger Versorgungsauftrag - neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
sofort
Hausärztliche Versorgung
(Mittelbereiche = MB)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
d5222
Hausarztpraxis im MB Minden
nach Vereinbarung
d5236
Hausarztpraxis im MB Minden
nach Vereinbarung
d5378
Hausarztpraxis im MB Minden
nach Vereinbarung
d5047
Hausarztpraxis im MB Paderborn
nach Vereinbarung
d5077
Hausarztpraxis im MB Paderborn
nach Vereinbarung
d5124
Hausarztpraxis im MB Paderborn
sofort
d5273
Hausarztpraxis im MB Paderborn
sofort
d5344
Hausarztpraxis im MB Paderborn (auch 2 hälftige Zulassungen möglich) sofort
d5406
Hausarztpraxis im MB Paderborn
sofort
Regierungsbezirk Münster
m5400
Hausarztpraxis im MB Bottrop
2/15
m5354
Hausarztpraxis im MB Dülmen
sofort
m3291
Hausarztpraxis im MB Gelsenkirchen
nach Vereinbarung
m4550
Hausarztpraxis im MB Gelsenkirchen
nach Vereinbarung
m4657
Hausarztpraxis im MB Gelsenkirchen (auch 2 hälftige Zulassungen
möglich - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
m4723
Hausarztpraxis im MB Gelsenkirchen (auch 2 hälftige Zulassungen
möglich)
sofort
m5401
Hausarztpraxis im MB Gelsenkirchen
1/16
m4118
Hausarztpraxis im MB Marl
sofort
m4389
Hausarztpraxis im MB Marl
nach Vereinbarung
m4686
Hausarztpraxis im MB Marl (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis,
auch Übernahme 2 hälftiger Versorgungsaufträge möglich - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
m5363
Hausarztpraxis im MB Marl
sofort
m4941
Hausarztpraxis im MB Münster (auch 2 hälftige Zulassungen möglich) nach Vereinbarung
m4984
Hausarztpraxis im MB Münster
m5180
Hausarztpraxis im MB Münster (auch 2 hälftige Zulassungen möglich) nach Vereinbarung
m5220
Hausarztpraxis im MB Münster
m5263
Hausarztpraxis im MB Münster (auch 2 hälftige Zulassungen möglich) nach Vereinbarung
m5267
Hausarztpraxis im MB Münster (2 neue Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
m4328
Hausarztpraxis im MB Recklinghausen
sofort
m4677
Hausarztpraxis im MB Recklinghausen
nach Vereinbarung
m4731
Hausarztpraxis im MB Recklinghausen (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
m5356
Hausarztpraxis im MB Recklinghausen
nach Vereinbarung
nach Vereinbarung
1/2015
sofort
37
Allgemeine fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
Regierungsbezirk Arnsberg
1/2015
Bereich Arnsberg I
a5026
Augenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund
3/15
a4522
Augenarztpraxis in der krfr. Stadt Hamm
nach Vereinbarung
a5329
Augenarztpraxis im Kreis Soest
4/15
a4755
Chirurgische Praxis in der krfr. Stadt Dortmund
nach Vereinbarung
a4990
Chirurgische Praxis im Kreis Soest
nach Vereinbarung
a4223
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund
nach Vereinbarung
a5366
Frauenarztpraxis im Kreis Unna
nach Vereinbarung
a5340
HNO-Arztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
3/15
a5409
HNO-Arztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a5167
Hautarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
a5297
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (hälftiger Versorgungsauftrag - Gründung Gemeinschaftspraxis geplant auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a4095
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Hamm (neuer
Partner für Gemeinschaftspraxis)
sofort
a4003
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Soest (neuer Partner für
Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
a5111
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Unna (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
a5411
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Unna
2/15
a4517
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
a4632
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
a5328
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund
nach Vereinbarung
a4916
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Hamm (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - auch 2 hälftige Zulassungen möglich – auch Anstelnach Vereinbarung
lung möglich)
a4993
Nervenarztpraxis im Kreis Soest (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
a5368
Nervenarztpraxis im Kreis Unna (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis - auch 2 hälftige Zulassungen möglich - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a5408
Urologische Praxis in der krfr. Stadt Dortmund
2/15
a4995
Urologische Praxis in der krfr. Stadt Hamm (hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
38
Bereich Arnsberg II
b5253
Augenarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum
nach Vereinbarung
b5272
Augenarztpraxis in der krfr. Stadt Herne (auch 2 hälftige Zulassungen möglich, auch Anstellung möglich)
sofort
b4535
Augenarztpraxis im Kreis Olpe
nach Vereinbarung
Allgemeine fachärztliche Versorgung
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
b5017
Chirurgische Praxis in der krfr. Stadt Bochum (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
b5018
Chirurgische Praxis in der krfr. Stadt Bochum (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
b5056
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum
nach Vereinbarung
b3813
Frauenarztpraxis im Ennepe-Ruhr-Kreis
sofort
b5270
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Hagen (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
b5402
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Hagen
sofort
b5120
Frauenarztpraxis im Kreis Olpe
nach Vereinbarung
b5206
HNO-Arztpraxis in der krfr. Stadt Hagen
nach Vereinbarung
b5334
HNO-Arztpraxis im Märkischen Kreis
nach Vereinbarung
b5233
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Bochum
3/15
a3237
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Ennepe-Ruhr-Kreis
nach Vereinbarung
b5295
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Ennepe-Ruhr-Kreis (neuer Partner für MVZ)
sofort
b4932
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Hagen
sofort
b4764
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Siegen-Wittgenstein (hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
b4553
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum (auch 2 hälftige Zulassunsofort
gen möglich)
b5398
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum (auch 2 hälftige Zulassunsofort
gen möglich)
b5119
Nervenarztpraxis im Märkischen Kreis (hälftiger Versorgungsauftrag) sofort
b5207
Nervenarztpraxis im Märkischen Kreis (auch 2 hälftige Zulassungen
möglich)
sofort
b5325
Nervenarztpraxis im Märkischen Kreis (neuer Partner für überörtliche Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
b5373
Orthopädische Praxis in der krfr. Stadt Hagen (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
b5376
Orthopädische Praxis in der krfr. Stadt Hagen (hälftiger Versorgungsauftrag, auch Anstellung möglich - neuer Partner für Gemeinschafts- 2/15
praxis)
b5333
Orthopädische Praxis im Kreis Olpe (auch 2 hälftige Zulassungen
möglich)
1/2015
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
sofort
Regierungsbezirk Detmold
d4683
Augenarztpraxis im Kreis Lippe (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
d5046
Augenarztpraxis im Kreis Lippe (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
d5405
Chirurgische Praxis in der krfr. Stadt Bielefeld
2/15
d5160
Chirurgische Praxis im Kreis Minden-Lübbecke
nach Vereinbarung
d4757
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Bielefeld
nach Vereinbarung
d4774
Frauenarztpraxis im Kreis Gütersloh (auch 2 hälftige Zulassungen
möglich)
nach Vereinbarung
d4973
Frauenarztpraxis im Kreis Gütersloh (neuer Partner für überörtliche
Gemeinschaftspraxis - hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
d5196
Frauenarztpraxis im Kreis Gütersloh (neuer Partner für überörtliche
Gemeinschaftspraxis - auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
2/16
39
Allgemeine fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
d5312
Frauenarztpraxis im Kreis Gütersloh (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
4/15
d3511
Frauenarztpraxis im Kreis Herford
nach Vereinbarung
d4570
Frauenarztpraxis im Kreis Höxter
nach Vereinbarung
d4913
Frauenarztpraxis im Kreis Lippe
nach Vereinbarung
d5346
Frauenarztpraxis im Kreis Lippe
nach Vereinbarung
d5379
Frauenarztpraxis im Kreis Lippe
sofort
d5049
Frauenarztpraxis im Kreis Minden-Lübbecke
sofort
d4893
HNO-Arztpraxis im Kreis Lippe
nach Vereinbarung
d5342
HNO-Arztpraxis im Kreis Paderborn
2/15
d4903
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Bielefeld (neuer
Partner für Gemeinschaftspraxis - auch 2 hälftige Zulassungen möglich - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
d5126
Kinder- und Jugendmedizinpraxis in der krfr. Stadt Bielefeld (auch 2
hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
d5125
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Lippe (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
d5074
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Minden-Lübbecke (auch 2
hälftige Zulassungen möglich)
sofort
d5238
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Minden-Lübbecke (auch 2
hälftige Zulassungen möglich)
sofort
d5365
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Minden-Lübbecke
2/15
d5343
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Paderborn (auch 2 hälftige
nach Vereinbarung
Zulassungen möglich)
d4437
Nervenarztpraxis im Kreis Lippe (auch 2 hälftige Zulassungen möglich - auch Anstellung möglich)
d4887
Nervenarztpraxis im Kreis Lippe (auch 2 hälftige Zulassungen möglich) nach Vereinbarung
d4829
Nervenarztpraxis im Kreis Minden-Lübbecke (neuer Partner für überörtliche Gemeinschaftspraxis)
nach Vereinbarung
d4926
Urologische Praxis im Kreis Paderborn (neuer Partner für überörtliche Gemeinschaftspraxis - auch 2 hälftige Zulassungen möglich auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
1/2015
Kennzahl
40
nach Vereinbarung
Regierungsbezirk Münster
m5066
Chirurgische Praxis, Schwerpunkt Unfallchirurgie, in der krfr. Stadt Gelnach Vereinbarung
senkirchen (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
m4896
Chirurgische Praxis im Kreis Warendorf
nach Vereinbarung
m4889
Frauenarztpraxis im Kreis Recklinghausen (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
m3314
HNO-Arztpraxis im Kreis Borken
nach Vereinbarung
m5357
HNO-Arztpraxis in der krfr. Stadt Gelsenkirchen (neuer Partner für
überörtliche fachübergreifende Gemeinschaftspraxis - auch Anstellung möglich)
sofort
m4848
Hautarztpraxis im Kreis Coesfeld (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
m4489
Hautarztpraxis im Kreis Steinfurt
sofort
m5035
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Borken (auch 2 hälftige
Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
m4714
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Steinfurt
nach Vereinbarung
Allgemeine fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
m5131
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Steinfurt (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
m5361
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Münster (neuer Partner für Gemeinschaftspraxis)
sofort
Psychotherapeutensitze *
b/p815
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Bochum (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
b/p827
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (VT) in der krfr.
Stadt Bochum (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a/p517
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Dortmund
(hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
a/p756
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Dortmund (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a/p828
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Dortmund
(hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
b/p686
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Herne (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a/p829
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (VT) im MB Brilon
(Hochsauerlandkreis) (lokaler Sonderbedarf)
nach Vereinbarung
b/p783
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Märkischen Kreis (hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
b/p826
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) im Märkischen Kreis
(hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
2/15
b/p723
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis
Olpe (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
b/p650
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Siegen-Wittgenstein nach Vereinbarung
b/p784
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP und VT) im Kreis Siegen-Wittsofort
genstein (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
b/p791
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Siegen-Wittgenstein
2/15
(hälftiger Versorgungsauftrag)
a/p721
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Unna (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
a/p797
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Unna (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
1/2015
Regierungsbezirk Arnsberg
Regierungsbezirk Detmold
d/p814
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Bielefeld
(auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
nach Vereinbarung
d/p824
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP und VT) in der krfr. Stadt Bielefeld (hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
d/p825
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Bielefeld (hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
d/p697
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (VT und TP) im Kreis Herford
(hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
d/p748
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (VT und TP) im Kreis Herford
(hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
41
Allgemeine fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = kreisfreie Städte / Kreise)
Kennzahl
Vertragsarztpraxen
Abgabezeitraum
Quartal:
d/p782
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Minden-Lübbecke
(hälftiger Versorgungsauftrag - Gründung Gemeinschaftspraxis geplant - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
d/p800
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Minden-Lübbecke
sofort
1/2015
Regierungsbezirk Münster
42
m/p760
Psychologischer Psychotherapeutensitz (VT) im Kreis Borken (hälftiger Versorgungsauftrag)
sofort
m/p701
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis
Coesfeld (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
m/p768
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Coesfeld
(hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
sofort
m/p802
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Coesfeld
(hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
m/p808
Ärztliche Psychotherapeutenpraxis (TP und VT) in der krfr. Stadt Gelnach Vereinbarung
senkirchen
m/p810
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Münster (auch 2 hälftige Zulassungen möglich)
sofort
m/p821
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Münster (hälftiger Versorgungsauftrag)
nach Vereinbarung
m/p691
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) im Kreis Recklinghausen (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich - Gründung Gemeinschaftspraxis geplant)
nach Vereinbarung
m/p823
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Recklinghausen (hälftiger Versorgungsauftrag)
2/15
m/p822
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Steinfurt
(hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
sofort
m/p807
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Warendorf (hälftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung möglich)
nach Vereinbarung
* In Klammern ist die ausgeübte Therapieform des Praxisinhabers(VT
= Verhaltenstherapie; TP = tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Psychoanalyse) angegeben. Bei einem eventuell stattfindenden Auswahlverfahren berücksichtigt der Zulassungsausschuss
u.a. die bislang angebotene Therapieform.
Spezialisierte fachärztliche Versorgung
(Planungsbereiche = Raumordnungsregionen/ROR)
Kennzahl
Abgabezeitraum
Quartal:
Vertragsarztpraxen
Anästhesiologie
d4886
Anästhesiologische Praxis in der ROR Bielefeld (Kreis Minden-Lübbecke)
nach Vereinbarung
m4651
Anästhesiologische Praxis in der ROR Münster (Kreis Borken) - auch
2 hälftige Zulassungen möglich -
nach Vereinbarung
Innere Medizin - fachärztlich d4157
Internistische Praxis, Schwerpunkt Pneumologie in der ROR Bielefeld
(Kreis Minden-Lübbecke)
nach Vereinbarung
b4782
Internistische Praxis, Schwerpunkt Kardiologie in der ROR Bochum/
Hagen (krfr. Stadt Bochum) - neuer Partner für Gemeinschaftspraxis -
nach Vereinbarung
a4084
Internistische Praxis, Schwerpunkt Angiologie in der ROR Dortmund
(krfr. Stadt Dortmund) - neuer Partner für fachübergreifende Gemeinschaftspraxis -
nach Vereinbarung
a5413
Internistische Praxis, Schwerpunkt Rheumatologie in der ROR Dortmund (krfr. Stadt Dortmund) - hälftiger Versorgungsauftrag - neuer
Partner für MVZ - auch Anstellung möglich -
2/15
Kinder- und Jugendpsychiatrie
b5335
Kinder- und Jugendpsychiatriepraxis in der ROR Bochum/Hagen
(Ennepe-Ruhr-Kreis) - auch 2 hälftige Zulassungen möglich -
nach Vereinbarung
Diagnostische Radiologie
b5330
Radiologische Praxis in der ROR Siegen (Kreis Olpe)
sofort
b5331
Radiologische Praxis in der ROR Siegen (Kreis Olpe)
sofort
b5332
Radiologische Praxis in der ROR Siegen (Kreis Olpe)
sofort
Gesonderte fachärztliche Versorgung
(Planungsbereich = Westfalen-Lippe)
Kennzahl
Abgabezeitraum
Quartal:
Vertragsarztpraxen
Planungsbereich Westfalen-Lippe
a5387
Strahlentherapeutische Praxis in Westfalen-Lippe (Kreis Soest) - hälfsofort
tiger Versorgungsauftrag -
1/2015
Strahlentherapeuten
Ihre Ansprechpartner
43
Team Praxisberatung
Tel.: 0231 / 94 32 94 00
Fax: 0231 / 9 43 28 30 31
E-Mail: Praxisberatung@kvwl.de
44
1/2015
Nr. 1 | 27. Januar 2015
PRAXISINFORMATIONEN der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe
Abrechnung
Forum
2 Neue GOP 04356 EBM
seit 1. Januar 2015
11 Triage: Mehr Sicherheit und
effizientere Abläufe
3 Änderung: Einsatz von Kortikoiden
bei wirbelsäulennahen Injektionen
13 Angebot für Qualitätszirkel
hat sich etabliert
3 Zytologische Untersuchung:
Seit 1. Januar 2015 neues Muster 39
13 KV-CONNECT: Komfortabler Datenaustausch
4 Änderung des § 22 der PsychotherapieRichtlinie sowie Aufnahme einer weiteren
Methode (EMDR bei posttraumatischen
Belastungsstörungen)
4 Anpassung der UV-GOÄ zum 1. Januar 2015
5 Zahlungstermine und Termine zur Abgabe der
Quartalsabrechnung
14 Auslaufende Microsoft-Betriebssysteme nicht
mehr sicher
15 Veranstaltung „Sichere Patientenversorgung
durch Teamarbeit und Kommunikation“
16 Medizinisches Risikomanagement
in der ambulanten Versorgung
16 Befreiung von der
Rentenversicherungspflicht
5 Anpassung der GOP 03360 EBM
6 Neue Abrechnungssystematik im Notfalldienst ab dem 1. Januar 2015
7 Neue Abrechnungsrichtlinien der KVWL sind
zum 1. Januar 2015 in Kraft getreten
Verordnung
Seminare und Fortbildungen
17 Workshop- und Seminarangebote
der KVWL Consult GmbH
18 Fortbildungsangebote der Akademie
für medizinische Fortbildung
der ÄKWL und KVWL
8 Aut-idem:
Substitutionsausschlussliste in Kraft
9 Informationen zu Änderungen der Richtlinien
des Gemeinsamen Bundesausschusses
11 Wichtiges zur Rezeptausstellung: Zusätze bei
Mehrfachverordnungen von Arzneimitteln
1/2015 |
2 ABRECHNUNG
ABRECHNUNG
Neue GOP 04356 EBM seit 1. Januar 2015
Die sozialpädiatrische Betreuung
von Kindern und Jugendlichen wird seit
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Jugendmediziner mit entsprechender
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| 1/2015
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Qualifikationsvoraussetzungen
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Übergangsregelung bis 30. Juni 2016
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HUWHLOW
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Sie im Internet unter www.kvwl.de
und den Rubriken Mitglieder, Qualität,
Genehmigung sowie Sozialpädiatrie.
ABRECHNUNG 3
ABRECHNUNG
Änderung: Einsatz von Kortikoiden bei wirbelsäulennahen Injektionen
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der Leistung zulasten der GKV infor
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SDUHQWHUDOHQ.RUWLNRLGHQYHUQHLQW$Q
gesichts der eindeutigen arzneimittel
UHFKWOLFKHQ 9RUJDEHQ XQG GHV *UXQG
VDW]HV GHU 8QWUHQQEDUNHLW YRQ
Leistungen teilten wir damals mit, dass
weder die Verordnung noch die Appli
NDWLRQYRQ.RUWLNRLGHQZLHEHVFKULHEHQ
]XODVWHQGHU*.9P|JOLFKVLQG
'DV %I$U0 KDW GLH ,QGLNDWLRQ IU GDV
$U]QHLPLWWHO9RORQ$ƈƄ.ULVWDOOVXVSHQ
VLRQ ƅ PO E]Z Ɖ PO LP 5DKPHQ HLQHU
bQGHUXQJVDQ]HLJH QXQPHKU HUZHLWHUW
'LH=XODVVXQJGLHVHU$U]QHLPLWWHOEHLQ
KDOWHWMHW]WDXFKGLHLQWUDIRNDOH$QZHQ
GXQJEHLGHU%HKDQGOXQJYRQ
▶ Perineuritis
▶ 3HULDUWKULWLVEHL6SRQG\ODUWKURSDWKLH
▶ 5DGLNXORSDWKLH
'LH ,QGLNDWLRQVHUZHLWHUXQJ EHUXKW DXI
([SHUWHQJXWDFKWHQ/LWHUDWXUGDWHQXQG
3RVWPDUNHWLQJ'DWHQ
'DV %I$U0 ZHLVW LP 5DKPHQ GHU ,QGL
NDWLRQVHUZHLWHUXQJ YRQ 9RORQ $ ƈƄ
Kristallsuspension auf zwei wichtige
$VSHNWHKLQ
▶ (LQVFKUlQNXQJ
DXI GHQ ODWHUDOHQ
H[WUDGXUDOHQ=XJDQJVZHJ3ULQ]LSLHOO
H[LVWLHUHQ ]ZHL =XJDQJVZHJH XP GHQ
:LUNVWRŲ 7ULDPFLQRORQDFHWRQLG DQ GLH
1HUYHQZXU]HO ]X DSSOL]LHUHQ GHU =X
gangsweg von lateral mit perineurofo
UDPLQDOHU$SSOLNDWLRQDQGLHDXVWUHWHQ
GH :XU]HO H[WUDGXUDO XQG GHU
HSLGXUDOH =XJDQJVZHJ EHL GHP VLFK
GHU :LUNVWRŲ YRP (SLGXUDOUDXP DXV
HQWODQJ GHU :XU]HO QDFK NDXGDO YHU
WHLOW9RORQ$ƈƄ.ULVWDOOVXVSHQVLRQƅPO
E]Z Ɖ PO VLQG DXVVFKOLH‰OLFK IU GHQ
ODWHUDOHQ H[WUDGXUDOHQ =XJDQJVZHJ
zugelassen, die epidurale Anwendung
LVWKLHUYRQDXVJHVFKORVVHQ
▶ $QZHQGXQJ EHL HLQHU SHULUDGLNXOl
UHQ7KHUDSLH357LVWP|JOLFK
'DV %I$U0 EHVWlWLJW GDVV GLH $QZHQ
GXQJYRQ9RORQ$ƈƄ.ULVWDOOVXVSHQVLRQ
ƅ PO E]Z Ɖ PO DXFK LP 5DKPHQ HLQHU
357 XQWHU &7.RQWUROOH ]XJHODVVHQ LVW
'LHV JLOW EHL %HDFKWXQJ GHU ]XJHODVVH
QHQ ,QGLNDWLRQHQ XQG EHL %HDFKWXQJ
GHUJHQDQQWHQ(LQVFKUlQNXQJKLQVLFKW
OLFKGHV=XJDQJVZHJHV
'LH$SSOLNDWLRQYRQ9RORQ$ƈƄ.ULVWDOO
VXVSHQVLRQƅPOE]ZƉPOEHLGHQ]XJH
ODVVHQHQ,QGLNDWLRQHQNDQQVRPLW]%
PLWGHU*23ƇƈƉƄƈEHLGHUGLH$SSOLND
WLRQ XQWHU &7.RQWUROOH HUIROJW DEJH
UHFKQHWZHUGHQ
ABRECHNUNG
Zytologische Untersuchung: Seit 1. Januar 2015 neues Muster 39
=\WRORJHQ PVVHQ GLH .UHEVIUKHUNHQQXQJV%HIXQGH
VHLWGHPƅ-DQXDUƆƄƅƉDXIGHPQHXHQ0XVWHUƇƍGRNXPHQ
WLHUHQ$OWH9RUGUXFNHGUIHQQLFKWPHKUYHUZHQGHWZHUGHQ
6HLWGHPƅ-XOLƆƄƅƈJLOWIUGLHJ\QlNRORJLVFKH=\WRGLDJQRV
WLNGHU&HUYL[XWHUL*HElUPXWWHUKDOVHLQQHXHV.ODVVLÀNDWL
RQVPRGHOO GLH 0QFKQHU 1RPHQNODWXU ,,, =XP ƅ -DQXDU
ƆƄƅƉZXUGHGLH4XDOLWlWVVLFKHUXQJVYHUHLQEDUXQJ=HUYL[=\WR
ORJLH DQ GLH QHXH 1RPHQNODWXU ,,, DQJHSDVVW 'LH 9HUHLQED
UXQJVFKUHLEWYRUGDVVbU]WHGLHQHXH9HUVLRQ,,,VRZRKOEHL
GHU%HIXQGGRNXPHQWDWLRQDOVDXFKIUGLH-DKUHVVWDWLVWLNDE
GHP%HULFKWVMDKUƆƄƅƉYHUZHQGHQPVVHQ
$XV*UQGHQHLQHUHLQKHLWOLFKHQVWDWLVWLVFKHQ(UIDVVXQJN|Q
QHQGLHELVODQJJOWLJHQ9RUGUXFNHIUGLH%HIXQGGRNXPHQWD
WLRQQLFKWZHLWHUYHUZHQGHWZHUGHQ
'DPLW bU]WH DXI %DVLV GHU QHXHQ .ODVVLÀNDWLRQ GRNXPHQWLH
UHQN|QQHQZXUGHQGLH%HULFKWVE|JHQƇƍEÅ$XVIHUWLJXQJIU
GHQXQWHUVXFKHQGHQ$U]W´XQGƇƍGÅ$XVIHUWLJXQJIUGHQ=\
WRORJHQ´DQJHSDVVW.RQNUHWJHlQGHUWZXUGHGDV)HOGÅ=\WROR
JLVFKHU%HIXQG´+LHULVWQXQPHKUGLHÅ*UXSSH´YRUJHGUXFNW
XQGGLHHQWVSUHFKHQGH%H]HLFKQXQJLVWLP)UHLWH[WIHOG]XHU
JlQ]HQ'DUEHUKLQDXVZXUGHQHLQLJHUHGDNWLRQHOOH$QSDV
VXQJHQYRUJHQRPPHQ
'LH3UD[LVYHUZDOWXQJVV\VWHPH396ZXUGHQPLWGHP8SGDWH
IUGDVƅ4XDUWDOƆƄƅƉDNWXDOLVLHUW3UD[HQPLW%ODQNRIRUPX
ODUEHGUXFNXQJ EUDXFKHQ GDV 3968SGDWH QXU HLQ]XVSLHOHQ
XPGLHQHXHQ)RUPXODUHDXV]XGUXFNHQ
1/2015 |
4 ABRECHNUNG
ABRECHNUNG
Änderung des § 22 der Psychotherapie-Richtlinie sowie Aufnahme einer
weiteren Methode (EMDR bei posttraumatischen Belastungsstörungen)
$PEXODQWH 3V\FKRWKHUDSLH GDUI DXFK EHL GHU %HKDQG
OXQJGHU.HUQV\PSWRPDWLNYRQ6FKL]RSKUHQLHXQGDŲHNWLYHQ
SV\FKRWLVFKHQ6W|UXQJHQDOV*.9/HLVWXQJYHURUGQHWZHUGHQ
,QVHLQHU6LW]XQJDPƅƊ2NWREHUƆƄƅƈPDFKWHGHU*%$PLW
HLQHUVSUDFKOLFKHQ$QSDVVXQJYRQ†ƆƆ$EVƆ1UƈGHU3V\
FKRWKHUDSLH5LFKWOLQLHGHXWOLFKGDVVDPEXODQWH3V\FKRWKHUD
SLHEHL3V\FKRVHQQLFKWQXU]XU%HKDQGOXQJYRQ%HJOHLW)RO
JH RGHU 5HVLGXDOV\PSWRPDWLNHQ HLQJHVHW]W ZHUGHQ NDQQ
VRQGHUQDXFKDOV]XVlW]OLFKH%HKDQGOXQJVRSWLRQLQGHU$NXW
SKDVH ]XU 9HUIJXQJ VWHKW 'HU *%$ EHWRQW LQ VHLQHU %H
VFKOXVVEHJUQGXQJ GDVV QDFK GHQ JHOWHQGHQ /HLWOLQLHQ ]XU
%HKDQGOXQJ YRQ SV\FKRWLVFKHQ 6W|UXQJHQ LP ,GHDOIDOO HLQH
.RPELQDWLRQVEHKDQGOXQJ YRQ 3V\FKRSKDUPDND XQG 3V\FKR
WKHUDSLH LQ $EVWLPPXQJ GHU 7KHUDSHXWHQ XQWHUHLQDQGHU
VWDWWÀQGHQVROOWH
FUGLH%HKDQGOXQJJHVHW]OLFKNUDQNHQYHUVLFKHUWHU3DWLHQWHQ
GLHDQHLQHUSRVWWUDXPDWLVFKHQ%HODVWXQJVVW|UXQJ37%6OHL
GHQVWHKW]XNQIWLJHLQHZHLWHUHSV\FKRWKHUDSHXWLVFKH0HWKR
GH ]XU 9HUIJXQJ (\H0RYHPHQW'HVHQVLWL]DWLRQ DQG 5HSUR
FHVVLQJ (0'5 NDQQ NQIWLJ DOV %HKDQGOXQJVPHWKRGH LP
5DKPHQHLQHVXPIDVVHQGHQ%HKDQGOXQJVNRQ]HSWHVGHU9HUKDO
tenstherapie, der tiefenpsychologisch fundierten Psychothera
SLHRGHUGHUDQDO\WLVFKHQ3V\FKRWKHUDSLHDQJHZHQGHWZHUGHQ
'DV .HUQVWFN GHU %HKDQGOXQJ ELOGHW QDFK GHU %HJUQGHULQ
GHU 86$PHULNDQHULQ )UDQFLQH 6KDSLUR GLH Å'HVHQVLELOLVLH
UXQJ´ 'DEHL VROO GXUFK NXU]]HLWLJHV ,QNRQWDNWWUHWHQ PLW GHU
EHODVWHQGHQ(ULQQHUXQJEHLJOHLFK]HLWLJHUELODWHUDOHU6WLPXODWL
RQ ZLH UK\WKPLVFKH $XJHQEHZHJXQJHQ 7|QH RGHU NXU]H %H
UKUXQJHQHWZDGHV+DQGUFNHQVGLH%ORFNLHUXQJDXIJHKREHQ
XQGHLQH]JLJH9HUDUEHLWXQJGHUEHODVWHQGHQ(ULQQHUXQJHU
möglicht werGHQ
ABRECHNUNG
Anpassung der UV-GOÄ zum 1. Januar 2015
'LH +|KH GHU *HEKUHQ IU SV\
FKRORJLVFKH7HVWXQWHUVXFKXQJHQEHL3D
WLHQWHQQDFKHLQHP$UEHLWVRGHU:HJH
XQIDOO ZHUGHQ ]XP ƅ -DQXDU ƆƄƅƉ
DQJHSDVVW.RQNUHWJHKWHVXPGLH*H
EKUHQRUGQXQJVQXPPHUQƌƉƉƌƉƊXQG
ƌƉƋGHU89*2b'LHVHN|QQHQNQIWLJ
SUR 7HVW DEJHUHFKQHW ZHUGHQ %LVODQJ
HUKDOWHQ bU]WH HLQH 3DXVFKDOH XQDE
KlQJLJ YRQ GHU =DKO GHU GXUFKJHIKU
WHQ7HVWV
'HXWOLFK EHVVHU KRQRULHUW ZHUGHQ GLH
VWDQGDUGLVLHUWHQ7HVWYHUIDKUHQ]XU(QW
ZLFNOXQJV XQG ,QWHOOLJHQ]GLDJQRVWLN
1UƌƉƊbU]WHEHNRPPHQVHLWGHPƅ
-DQXDUƆƄƅƉIUMHGHQ7HVWƈƉ(XURELV
ODQJZDUHQHVHLQPDOLJƇƅƄƅ(XUR$X
ßerdem wurde die Leistungslegende
XPQHXH7HVWYHUIDKUHQHUZHLWHUW
'LH *HEKUHQRUGQXQJVQXPPHUQ ƌƉƉ
XQGƌƉƋN|QQHQHEHQIDOOVPHKUPDOVDE
JHUHFKQHW ZHUGHQ %HL GHU *HEKUHQ
RUGQXQJVQXPPHUƌƉƉLVWGLH+|KHGHU
9HUJWXQJDXIƇƄ(XURSUR7HVWJHVXQ
NHQ ELVKHU ƊƆ (XUR IU HLQHQ RGHU
PHKUHUH 7HVWV %HL GHU *HEKUHQRUG
Therapieplatzvermittlung
Für Ihre Patienten finden wir schnell anhand ständig
aktualisierter Daten den passenden psychotherapeutischen
Therapieplatz.
Ihr Kontakt: Telefon 0231 / 04 32 96 00
montags–freitags
donnerstags
freitags
8.30 – 14.30 Uhr
8.30 – 10.00 Uhr, 12.00 – 14.30 Uhr
8.30 – 12.00 Uhr
| 1/2015
QXQJVQXPPHUƌƉƋLVWGLH9HUJWXQJDXI
ƅƉ (XUR IU HLQHQ RGHU PHKUHUH 7HVWV
JHVWLHJHQELVKHUƍƍƊ(XUR
:HLWHUKLQ LVW LQ 7HLO $ GHV /HLVWXQJV
XQG *HEKUHQYHU]HLFKQLVVHV GHU 8Q
fallversicherung eine Klarstellung zur
$EUHFKQXQJ YRQ *HZHEHNOHEVWRŲ HU
IROJW(UNDQQGHPQDFKVHLWGHPƅ-D
QXDUƆƄƅƉVHSDUDWEHUHFKQHWZHUGHQ
ABRECHNUNG 5
ABRECHNUNG
Zahlungstermine
Zahlung
Restzahlung
1. Abschlagszahlung
2. Abschlagszahlung
3. Abschlagszahlung
Restzahlung
Quartal
3/2014
1/2015
1/2015
1/2015
4/2014
Ausführungstag
26. Januar 2015
16. Februar 2015
10. März 2015
15. April 2015
24. April 2015
Bei Rückfragen zu Ihren Zahlungsein- und -ausgängen oder zu den
Terminen wenden Sie sich bitte an das Team Arztkontokorrent,
Tel.: 0231 / 94 32 30 30
Anpassung der GOP
03360 EBM
'DVKDXVlU]WOLFKJHULDWULVFKH%DVLV
DVVHVVPHQW QDFK GHU *23 ƄƇƇƊƄ (%0
ZXUGH]XPƅ-DQXDUƆƄƅƉLPREOLJDWHQ
Leistungsinhalt um den persönlichen
$U]W3DWLHQWHQ.RQWDNWHUJlQ]W'DVEH
deutet, dass ohne einen persönlichen
$U]W3DWLHQWHQ.RQWDNW GLH $EUHFKQXQJ
des geriatrischen Basisassessment aus
JHVFKORVVHQLVW
Abgabe der Quartalsabrechnung 1/2015
Abgabetermin
Der späteste Termin für die Abgabe Ihrer Quartalsabrechnung 1/2015 ist
Donnerstag, 9. April 2015
Bitte beachten Sie, dass eine verspätete Abgabe der Quartalsabrechnung zu Honorarabzügen führen kann (vgl. Abrechnungsrichtlinien).
Öffnungszeiten
Sie können uns Ihre begleitenden Unterlagen zu der Quartalsabrechnung mit der Post oder einem anderen Dienstleistungsunternehmen
zusenden. Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit, Ihre Abrechnung persönlich bei uns abzugeben.
montags bis donnerstags
freitags
von 8 Uhr bis 17 Uhr
von 8 Uhr bis 14 Uhr
Darüber hinaus ist geöffnet am:
Mittwoch, 01.04.2015
von 8 bis 18.30 Uhr
Mittwoch, 08.04.2015
von 8 bis 18.30 Uhr
Donnerstag, 09.04.2015
von 8 bis 18.30 Uhr
Während unserer Öffnungszeiten sind die Mitarbeiter des ServiceCenters als Ansprechpartner für Sie da.
Möchten Sie die Abgabe der Abrechnung mit einem persönlichen Beratungsgespräch verbinden, vereinbaren Sie bitte einen Termin in
Dortmund oder Münster mit dem Service-Center der KVWL, Tel.: 0231
/ 94 32 10 00. Sie erreichen uns telefonisch montags bis donnerstags
von 7.30 bis 17.30 Uhr und freitags von 7.30 bis 15 Uhr.
Alternativ stehen Ihnen diese Informationen immer aktuell auf
unserer Internetseite www.kvwl.de in der Rubrik Terminkalender
unter dem Suchbegriff „Abrechnung“ oder über den nebenstehenden QR-Code zur Verfügung.
1/2015 |
6 ABRECHNUNG
ABRECHNUNG
Neue Abrechnungssystematik im Notfalldienst ab dem 1. Januar 2015
'HU%HZHUWXQJVDXVVFKXVVKDWGLH9HUJWXQJGHUDPEX
ODQWHQ 1RWIDOOYHUVRUJXQJ QHX JHUHJHOW $XIJUXQG HLQHV 8U
WHLOVGHV%XQGHVVR]LDOJHULFKWV]XU+|KHGHU9HUJWXQJIULP
.UDQNHQKDXV HUIROJWH 1RWIDOOEHKDQGOXQJHQ ZDU HLQH UFN
ZLUNHQGH $QSDVVXQJ GHU /HLVWXQJHQ GHU 1RWIDOOYHUVRUJXQJ
LP(%0QRWZHQGLJ
Besuche
)U%HVXFKHLP1RWIDOOGLHQVWJLOWDXVVFKOLH‰OLFKGLHQHXH
*23Ƅƅƈƅƌ(%0'HU%HVXFKLP1RWIDOOGLHQVWZXUGHDXV
GHUELVKHULJHQ*23Ƅƅƈƅƅ(%0DXVJHJOLHGHUW
GOP Wertigkeit
01418
Die Änderungen im Überblick:
778 Punkte
Legende
Besuch im organisierten Not(-fall)dienst
oder Besuch im Rahmen der Notfallversorgung durch Krankenhäuser, Institute
Notfallpauschale
und nicht an der vertragsärztlichen
'LH*23ƄƅƆƅƄ(%0ZXUGH]HLWOLFKGLŲHUHQ]LHUWXQGDXIgespalten in zwei GOP.
Versorgung teilnehmende Ärzte.
Die Uhrzeit der Inanspruchnahme ist
anzugeben.
GOP Wertigkeit
01210
127 Punkte
Legende
Notfallpauschale zwischen 7 und 19 Uhr
(außer an Samstagen, Sonntagen, gesetzl. Feiertagen und am 24. und 31. Dezember).
Die Uhrzeit der Inanspruchnahme ist
anzugeben.
01212
195 Punkte
Wichtig! =XU *23 ƄƅƆƅƄ ƄƅƆƅƆ ƄƅƆƅƈ ƄƅƆƅƊ ƄƅƆƅƌ XQG
Ƅƅƈƅƌ (%0 PXVV GLH 8KU]HLW GHU ,QDQVSUXFKQDKPH DQJHJH
EHQZHUGHQ'LHDQ]XJHEHQGH8KU]HLWGHU,QDQVSUXFKQDKPH
LVWDOV=XVDW]DQJDEH]XU*23XQWHUÅ8KU]HLW´)HOGNHQQXQJ
ƉƄƄƊHLQ]XWUDJHQ
Notfallpauschale zwischen 19 und 7 Uhr
%HLVSLHO
des Folgetages sowie ganztägig an
6DPVWDJƅƄ-DQXDUƆƄƅƉ
ƅ$3. ƄƅƆƅƆƄƍƄƄ
Samstagen, Sonntagen, gesetzl. Feiertagen und am 24. und 31. Dezember
Die Uhrzeit der Inanspruchnahme ist
anzugeben.
Änderung der Bewertung der GOP 01214, 01216 und
01218 EBM
GOP Wertigkeit alt
Wertigkeit neu
01214
39 Punkte
50 Punkte
01216
129 Punkte
140 Punkte
01218
157 Punkte
170 Punkte
'LH *23 ƄƅƆƅƅ ƄƅƆƅƉ ƄƅƆƅƋ XQG ƄƅƆƅƍ (%0 IU GLH %HVXFKVEHUHLWVFKDIWZXUGHQJHVWULFKHQ
| 1/2015
6RQQWDJƅƅ-DQXDUƆƄƅƉ
ƅ$3. ƄƅƆƅƊƅƆƈƉ
Ɔ$3. ƄƅƆƅƌƆƇƄƄ
ƄƅƈƅƌƅƆƈƉ'.0Ɗ
ƄƅƈƅƌƆƇƄƄ'.0Ɗ
6lPWOLFKH /HLVWXQJHQ HLQHV $U]W3DWLHQWHQ.RQWDNWHV $3.
VLQGPLWGHUVHOEHQ8KU]HLWDQJDEH]XNHQQ]HLFKQHQ'LH8KU
]HLWDQJDEHLQQHUKDOEHLQHV$3.GDUIQLFKWGD]XIKUHQGDVV
DXWRPDWLVFKHLQH7DJWUHQQXQJYROO]RJHQZLUG
,KUH$EUHFKQXQJVP|JOLFKNHLWHQIUGDV4XDUWDOƅƆƄƅƉ
6RIHUQ ,KU 6RIWZDUHKHUVWHOOHU ]HLWQDK HLQH DNWXDOLVLHUWH *H
EKUHQRUGQXQJV6WDPPGDWHL IU ,KU 3UD[LVYHUZDOWXQJVV\V
WHP 396 ]XU 9HUIJXQJ VWHOOW VROOWHQ 6LH GLH 1HXHUXQJHQ
LP(%0EHL,KUHU$EUHFKQXQJIUGDV4XDUWDOƅƆƄƅƉEHUHLWV
EHUFNVLFKWLJHQ
)DOOVIU,KU396NXU]IULVWLJNHLQHDNWXDOLVLHUWH*HEKUHQRUG
QXQJV6WDPPGDWHL ]XU 9HUIJXQJ JHVWHOOW ZLUG N|QQHQ 6LH
DOWHUQDWLYLPƅ4XDUWDOƆƄƅƉGLHJHZRKQWHQÅDOWHQ´*23LP
1RWIDOOXQGLP]HQWUDORUJDQLVLHUWHQ1RWIDOOGLHQVWMHZHLOVXQ
WHU $QJDEH GHU 8KU]HLW GHU ,QDQVSUXFKQDKPH DEUHFKQHQ
(LQH8PVHW]XQJLQGLHQHXHQ*23HUIROJWLQGLHVHP4XDUWDO
HLQPDOLJGXUFKGLH.9:/
ABRECHNUNG 7
ABRECHNUNG
Neue Abrechnungsrichtlinien der KVWL sind zum
1. Januar 2015 in Kraft getreten
0LW :LUNXQJ ]XP ƅ -DQXDU ƆƄƅƉ
VLQG GLH QHXHQ $EUHFKQXQJVULFKWOLQLHQ
GHU .9:/ LQ .UDIW JHWUHWHQ 'LHV VLQG
GLHZLFKWLJVWHQbQGHUXQJHQ
▶ Jeder Arzt muss die durch ihn er
EUDFKWHQ XQG DEJHUHFKQHWHQ YHUWUDJV
lU]WOLFKHQ/HLVWXQJHQPLWVHLQHUOHEHQV
ODQJHQ $U]WQXPPHU /$15 VRZLH GHU
%HWULHEVRGHUJJI1HEHQEHWULHEVVWlWWHQ
QXPPHU%6151%615NHQQ]HLFKQHQ
Teilnehmer an der vertragsärztlichen
9HUVRUJXQJGLHNHLQH/$15HUKDOWHQKD
EHQZLH]%bU]WHLQHUPlFKWLJWHQ,QVWL
WXWHQRGHU1RWIDOODPEXODQ]HQYHUZHQ
GHQ DQVWHOOH GHU /$15 GHQ (UVDW]ZHUW
ÅƍƍƍƍƍƍƍƄƄ´
†Ƈ6lW]HƅXƆGHU$EUHFKQXQJVULFKW
OLQLHQ
▶
Vertritt ein Arzt in seinen eigenen
3UD[LVUlXPHQ HLQHQ QLHGHUJHODVVHQHQ
.ROOHJHQGKVXFKHQGLH3DWLHQWHQGHV
Kollegen den vertretenden Arzt in sei
QHU 3UD[LV DXI GDQQ NHQQ]HLFKQHW GHU
$U]WGLHYRQLKPHUEUDFKWHQ/HLVWXQJHQ
PLW VHLQHU /$15 XQG GHU %615 VHLQHU
3UD[LV(VLVWHLQ9HUWUHWXQJVIDOODXI9RU
GUXFNPXVWHUƅƍDQ]XOHJHQ
†Ɗ$EVƅGHU$EUHFKQXQJVULFKWOLQLHQ
Vertritt dagegen ein Arzt einen Kollegen
LQGHVVHQ3UD[LVNHQQ]HLFKQHWGHU$U]W
GLH HUEUDFKWHQ XQG GRNXPHQWLHUWHQ
/HLVWXQJHQ PLW GHU /$15 XQG %615
GHV9HUWUHWHQHQ
†Ɗ$EVƆGHU$EUHFKQXQJVULFKWOLQLHQ
▶ ,P )DOOH HLQHU 9HUWUHWXQJ PXVV GHU ▶ 'LH$EVFKODJV]DKOXQJHQZHUGHQEHL
9HUWUHWHUEHUHLQHDEJHVFKORVVHQH)DFK
DU]WZHLWHUELOGXQJ LQ GHP =XODVVXQJV
IDFKJHELHW GHV 9HUWUHWHQHQ YHUIJHQ
4XDOLÀNDWLRQVJHEXQGHQH
/HLVWXQJHQ
GUIHQYRP9HUWUHWHUQXUGDQQHUEUDFKW
werden, wenn er die erforderliche Qua
OLÀNDWLRQ EHVLW]W GK DOV 9HUWUDJVDU]W
EHU GLH HQWVSUHFKHQGH TXDOLÀNDWLRQV
JHEXQGHQH $EUHFKQXQJVJHQHKPLJXQJ
RGHUDOV1LFKW9HUWUDJVDU]WEHUHLQYRQ
einer Kassenärztlichen Vereinigung aus
JHVWHOOWHV VRJ 4XDOLÀNDWLRQVWHVWDW YHU
IJW YJO DXFK $UWLNHO DXV .9:/ .RP
SDNW²SUD[LVLQWHUQƄƌƆƄƅƇ6ƆI
†Ɗ$EVƇGHU$EUHFKQXQJVULFKWOLQLHQ
▶ 'HU 9HUWUDJVDU]W LVW YHUSÁLFKWHW XQ
YHU]JOLFK DOOH 8PVWlQGH PLW]XWHLOHQ
GLHVLFKDXIGDV]XHUZDUWHQGH+RQRUDU
LP9HUJOHLFK]XP9RUMDKUHVTXDUWDOPLQ
GHUQG DXVZLUNHQ ]XP %HLVSLHO 3UD[LV
VFKOLH‰XQJ (UNUDQNXQJ QHQQHQVZHU
WHU )DOO]DKOUFNJDQJ (LQVFKUHLEXQJ
YRQ 3DWLHQWHQ LQ EHUHLQLJXQJVSÁLFKWLJH
6HOHNWLYYHUWUlJHXP+RQRUDUEHU]DK
OXQJHQ GXUFK EHUK|KWH $EVFKODJV]DK
OXQJHQ]XYHUPHLGHQ
†ƌ$EVƆGHU$EUHFKQXQJVULFKWOLQLHQ
neu zugelassenen Vertragsärzten oder
EHL 6WDWXVZHFKVHO E]Z bQGHUXQJHQ LQ
GHU SHUVRQHOOHQ =XVDPPHQVHW]XQJ HL
QHU%HUXIVDXVEXQJVJHPHLQVFKDIWRGHU
HLQHV09=GXUFKGLH.9:/LQDQJHPHV
VHQHU +|KH IHVWJHVHW]W *OHLFKHV JLOW
ZHQQGDV9RUMDKUHVTXDUWDOVKRQRUDUDOV
%H]XJVJU|‰H IU GLH $EVFKODJV]DKOXQ
gen wegen Veränderungen (wie zum
%HLVSLHO3UD[LVVFKOLH‰XQJQHQQHQVZHU
WHU )DOO]DKOUFNJDQJ (LQVFKUHLEXQJ
YRQ3DWLHQWHQLQEHUHLQLJXQJVSÁLFKWLJH
6HOHNWLYYHUWUlJHXQJHHLJQHWLVW
† ƅƅ $EV Ɖ 6lW]H ƅ X Ɔ GHU $EUHFK
QXQJVULFKWOLQLH
'LH QHXH $EUHFKQXQJVULFKWOLQLHQ VLQG
YROOVWlQGLJ LQ GHQ DPWOLFKHQ %HNDQQW
PDFKXQJHQLQGLHVHU$XVJDEHDE6HLWH
Ɔƌ.9:/NRPSDNWYHU|ŲHQWOLFKW
▶ 9RUTXDUWDOVIlOOH VLQG VSlWHVWHQV PLW
GHQ $EUHFKQXQJVGDWHQ GHV EHUQlFKV
WHQ 4XDUWDOV HLQ]XUHLFKHQ (LQH VSlWHUH
$EUHFKQXQJLVWDXVJHVFKORVVHQ
†ƍ$EVƈGHU$EUHFKQXQJVULFKWOLQLHQ
1/2015 |
8 VERORDNUNG
VERORDNUNG
Aut-idem: Substitutionsausschlussliste in Kraft
Der Gemeinsame Bundesausschuss
*%$ KDW GHQ $XIWUDJ GHV *HVHW]JH
EHUV IULVWJHUHFKW XPJHVHW]W ELV (QGH
6HSWHPEHUƆƄƅƈGLHVRJHQDQQWH6XEVWL
WXWLRQVDXVVFKOXVVOLVWH ]X HUVWHOOHQ
+LHUPLWZHUGHQ$U]QHLPLWWHOIHVWJHOHJW
GLH LQ GHU $SRWKHNH QLFKW GXUFK HLQ
ZLUNVWRŲJOHLFKHV )HUWLJDU]QHLPLWWHO HU
VHW]W ZHUGHQ GUIHQ 'HU $SRWKHNHU
GDUI DOVR LQ NHLQHP )DOO HLQ DQGHUHV
$U]QHLPLWWHO PLW GHP JOHLFKHQ :LUN
VWRŲ DOV GDV YRP $U]W QDPHQWOLFK YHU
RUGQHWH DEJHEHQ 'HU %HVFKOXVV LVW
QDFK9HU|ŲHQWOLFKXQJLP%XQGHVDQ]HL
JHUDPƅƄ'H]HPEHUƆƄƅƈLQ.UDIWJH
WUHWHQ'LH5HJHOXQJLVW%HVWDQGWHLOGHU
$XWLGHP$QODJH 9,, GHU $U]QHLPLWWHO
5LFKWOLQLH ,Q GHQ QlFKVWHQ 0RQDWHQ
ZLUGGHU*%$EHUZHLWHUH:LUNVWRŲH
EHUDWHQ GLH JJI LQ GLH 6XEVWLWXWLRQV
DXVVFKOXVVOLVWH DXIJHQRPPHQ ZHUGHQ
=XU]HLWJLOWGLH6XEVWLWXWLRQVDXVVFKOXVV
OLVWHIUDFKW:LUNVWRŲHE]Z:LUNVWRŲ
NRPELQDWLRQHQ LQ GHQ JHQDQQWHQ 'DU
UHLFKXQJVIRUPHQ V 7DEHOOH %HL
9HURUGQXQJHQ IU GLH :LUNVWRŲH GHU
6XEVWLWXWLRQVDXVVFKOXVVOLVWH JLOW GDVV
GHU $SRWKHNHU NHLQH :DKOP|JOLFKNHLW
zwischen den vorhandenen Arzneimit
WHOQ KDEHQ GDUI 'DV $XVWDXVFKYHUERW
JLOWVRZRKOIU$U]QHLPLWWHOPLW5DEDWW
YHUWUlJHQDOVDXFKLP1RWXQG1DFKW
GLHQVW'HVKDOEPVVHQ6LHEHLGHU9HU
RUGQXQJ GDV YRQ ,KQHQ JHZQVFKWH
$U]QHLPLWWHOHLQGHXWLJIHVWOHJHQ
Wirkstoff
Darreichungsform
Betaacetyldigoxin
Tabletten
Ciclosporin
Lösung zum Einnehmen
Ciclosporin
Weichkapseln
Digitoxin
Tabletten
Digoxin
Tabletten
Levothyroxin
Tabletten
Levothyroxin-Natrium + Kaliumiodid
(fixe Kombination)
Tabletten
Phenytoin
Tabletten
Tacrolimus
Hartkapseln
Bei allen anderen Arzneimitteln,
die nicht in der Substitutionsausschlussliste genannt sind, gilt
weiterhin:
▶ XQWHU $QJDEH YRQ :LUNVWRŲ :LUN
Setzen des Aut-idem-Kreuzes nur
bei medizinischer Notwendigkeit.
Was Sie zu der Verordnung von
Arzneimitteln der Substitutionsausschlussliste wissen sollten:
Ein Aut-idem-Kreuz ist in keinem Fall
HUIRUGHUOLFK
'DV6HW]HQRGHU1LFKWVHW]HQGHV$XW
LGHP.UHX]HVEOHLEWZLUNXQJVORVGDIU
GLHVH$U]QHLPLWWHOHLQDEVROXWHV6XEVWL
WXWLRQVYHUERW IU GHQ $SRWKHNHU EH
VWHKW
6LHN|QQHQNHLQH:LUNVWRŲ,11
Verordnung ausstellen
'D EHL GHU 9HURUGXQJ GHU $U]W DOOHLQH
EHUGDV$U]QHLPLWWHOHQWVFKHLGHQGDUI
LVW HLQH ,119HURUGQXQJ 9HURUGQXQJ
XQWHU :LUNVWRŲQDPHQ IU GLH $U]QHL
PLWWHO GHU 6XEVWLWXWLRQVDXVVFKOXVVOLVWH
QLFKWP|JOLFK
Sie können nur
▶ XQWHU +DQGHOVQDPHQ PLW $QJDEH
YRQ $Q]DKO1RUPJU|‰H XQG 'DUUHL
chungsform oder
| 1/2015
VWlUNH $Q]DKO1RUPJU|‰H 'DUUHL
FKXQJVIRUPXQG=XVDW]GHV+HUVWHOOHU
QDPHQVYHURUGQHQ
1XU VR LVW GLH %HOLHIHUXQJ GXUFK GHQ
$SRWKHNHU P|JOLFK $QGHUQIDOOV PV
VHQ GLH $SRWKHNHU QDFKIUDJHQ XQG 6LH
PVVHQ HLQH QHXH 9HURUGQXQJ DXVVWHO
OHQRGHUGLHYRUKHULJHNRUULJLHUHQXQG
nochmals mit Datum und Unterschrift
YHUVHKHQ
%LWWH%HIUDJHQ6LH,KUH3DWLHQWHQEHL
Folgeverordnungen
,QGHU9HUJDQJHQKHLWN|QQHQ,KUH3DWL
enten ein anderes Arzneimittel als das
YRQ ,KQHQ YHURUGQHWH LQ GHU $SRWKHNH
HUKDOWHQKDEHQZHQQGHU$SRWKHNHU
▶ HLQHQ5DEDWWYHUWUDJEHGLHQWKDW
▶ PLW HLQHP NRVWHQJQVWLJHQ $U]QHL
PLWWHOVXEVWLWXLHUWKDW
Hinweis
Mit Einführung der Substitutionsausschlussliste hat der G-BA in
der Arzneimittel-Richtlinie auch
die Vorgaben für das Setzen des
Aut-idem-Kreuzes durch den Arzt
bei anderen Wirkstoffen präzisiert und die medizinische Notwendigkeit unterstrichen.
:LU HPSIHKOHQ GDVV 6LH ,KUH 3DWLHQWHQ
IUDJHQ XQG GDQQ EHU ,KUH :HLWHUYHU
RUGQXQJHQWVFKHLGHQ6RN|QQHQ6LHXQ
JHZROOWH0HGLNDPHQWHQZHFKVHOYHUPHL
GHQ GD GHU $SRWKHNHU QLFKW PHKU YRQ
VLFK DXV GDV ELVKHU DEJHJHEHQH $U]QHL
PLWWHO OLHIHUQ GDUI 1DFK HLQHU .UDQNHQ
hausentlassung mit Vorverordnungen
XQG9HURUGQXQJVHPSIHKOXQJHQVLQG6LH
ZHLWHUKLQQLFKWDQGLH.UDQNHQKDXVHPS
IHKOXQJJHEXQGHQ6LHHQWVFKHLGHQDOOHL
QH EHU GDV YRQ ,KQHQ LQ GHU 7KHUDSLH
HLQJHVHW]WH)HUWLJDU]QHLPLWWHO
VERORDNUNG 9
Informationen zu Änderungen der Richtlinien des Gemeinsamen Bundesauschusses
,P)ROJHQGHQKDEHQZLUGLH%HVFKOVVHXQGbQGHUXQJHQGHV*HPHLQVDPHQ%XQGHVDXVVFKXVVHV*%$LQHLQHUDN
WXHOOHQhEHUVLFKW]XVDPPHQJHVWHOOWXQGXPZLFKWLJH+LQZHLVHIUGLH3UD[LVHUJlQ]W'LHYROOVWlQGLJHQ%HVFKOVVHPLW
]XVlW]OLFKHQ,QIRUPDWLRQHQ]XGHQ(QWVFKHLGXQJHQLP'HWDLOÀQGHQ6LHMHZHLOVDXIGHQ,QWHUQHWVHLWHQGHV*%$ZZZJ
EDGH=XGHPZHLVHQZLUMHZHLOVGDUDXIKLQZHQQGLH.9:/RGHUGLH.%9]XP%HLVSLHOLP$5=1(,0,77(/,1)26(5
9,&($,6KLHU]XQRFKDXVIKUOLFKHUH,QIRUPDWLRQHQJHJHEHQKDEHQ
6WDQG-DQXDU5HGDNWLRQVVFKOXVV
Richtlinie / Anlage
In Kraft
getreten
Weitere
Informationen
Ergebnis
Arzneimittel-Richtlinie
Anlage VII: Hinweise zur Austauschbarkeit von Darreichungsformen (aut-idem)
Erste Tranche nicht austauschba-
10.12.2014
rer Wirkstoffe
Für die Wirkstoffe Betaacetyldigoxin, Digitoxin und Digoxin, Tacrolimus und Ciclosporin, Levothyroxin-Natrium und Levothyroxin Natrium + Kaliumiodid (fixe Kombination) sowie das Antiepileptikum Phenytoin wurde festgelegt, dass deren Ersetzung in jeweils definierter
Darreichungsform durch ein wirkstoffgleiches Arzneimittel ausgeschlossen ist. Bei der Verordnung dieser Wirkstoffe muss der Arzt
kein Aut-idem-Kreuz setzen, der Apotheker wird das namentlich ver-
Schreiben der
KVWL vom Dezember 2014;
praxis intern
Januar 2015, Seite
8
ordnete Arzneimittel abgeben.
Anlage IX: Festbetragsgruppenbildung nach § 35 SGB V
Hydromorphon — Festbetrag
05.05.2014
Für orale Darreichungsformen mit verzögerter Freisetzung
(z.B. Retardtabletten) liegt der ab 1.1.2015 geltende Festbetrag
bei 72,11 € ür 50 Tab/RTB. á 4mg. Zur Zeit (01.01.2015) liegen
fast alle im oder unter dem Festbetrag, bis auf vereinzelte Hersteller (Reimporteure).
Montelukast — Festbetrag
03.09.2014
Für orale Darreichungsformen (Granulat, Tablette, Filmtabletten, Kautabletten) liegt der Festbetrag bei 129,96 € für 100 Tab. á 10 mg. Zur
Zeit (01.01.2015) liegt die Preisspanne für Montelukast 10 mg in der
N3-Packung (100 FTA) bei 48,75 € bis 168,21 € Apothekenabgabepreis. Cave: Nicht alle Hersteller haben auf den Festbetrag abgesenkt.
Hiermit sind deutliche Patientenzuzahlungen möglich. Preisgünstige
Packungen können dagegen sogar zuzahlungsfrei sein.
Pramipexol — Festbetrag
12.08.2014
Für das Parkinsonmittel ist die Herstellerreaktion auf die Festbetragsfestsetzung und somit die Preissituation zur Zeit nicht einheitlich. So
liegt der ab 1.1.2015 geltende Festbetrag bei 35,69 € für 100 Tab./Retardtabletten á 0,18mg. Für die Packungsgröße 100 Tab. á 0,18mg liegt
am 01.01.2015 die Preisspanne bei 19,99 € bis 133,90 €. Hiermit entstehen für das Original Sifrol Patientenkosten von 103,20 €. Bei anderen/
höheren Dosierungen liegt auch das Original im Festbetrag, die Reimporte mit altem Preisniveau können Patientenkosten von über 500 €
verursachen. Bis zur Bereinigung der Marktsituation und Abbildung in
Ihrer Software empfehlen wir dringend die Wirkstoffverordnung (INN).
Clopidogrel — Festbetrag
09.10.2014
Für die orale Darreichungsform — Filmtabletten — von clopidogrelhaltigen Arzneimitteln hat der GKV-Spitzenverband den Festbetrag festgesetzt, er gilt ab dem 1.1.2015 und liegt bei 50,49 € für 100 FTB á
75mg. Die Preisspanne für die N3-Packung mit 100 FTB liegt am
1.1.2015 bei 25,97€ bis 273,83 €. Hiermit entstehen jetzt insbesondere
für Original und Reimporte deutliche höhere Patientenkosten, z. B. für
Plavix 228,30 €. Informieren Sie Ihre Patienten vor der Verordnung.
1/2015 |
10 VERORDNUNG
Richtlinie / Anlage
In Kraft
getreten
Cholinesterasehemmer:
05.11.2014
Ergebnis
Weitere
Informationen
Für die Wirkstoffe Donepezil, Galantamin und Rivastigmin aus
Donepezil, Galantamin,
der Gruppe der Cholinesterasehemmer wurde für die Indikation
Rivastigmin
Alzheimer-Demenz die therapeutische Vergleichbarkeit festgestellt und eine Festbetragsgruppe für feste, orale Darreichungsformen (z. B. Filmtabletten, retardierte Hartkapseln, Schmelztabletten) gebildet. So wird es demnächst für vergleichbare
Dosierungen in entsprechender Packungsgröße einheitliche
Festbeträge geben. Zur Zeit (1.1.2015) liegt die Preisspanne für
z. B. Rivastigmin 1,5mg in der N3-Packung (112 FTB) bei 47,77 €
bis 225,02 €.
Anlage XII: (Frühe) Nutzenbewertung nach § 35a SGB V
Mirabegron/ Betmiga®
20.11.2014
Für Betmiga® wurde bei der symptomatischen Therapie von im-
KBV-AIS,
perativem Harndrang, erhöhter Miktionsfrequenz und/oder
KVWL-Internet
Dranginkontinenz bei Erwachsenen mit überaktiver Blase kein
Zusatznutzen gegenüber bisher eingesetzten Arzneimittlen
festgestellt (Darifenacin, Fesoterodin, Propiverin, Solifenacin,
Tolterodin oder Trospiumchlorid).
Mit BioBag® und BioMonde® Freie Larven stehen jetzt zugelas-
KBV-AIS,
BioBag /BioMonde Freie
senene Arzneimittel zur Verfügung, die in der GKV verord-
KVWL-Internet
Larven
nungsfähig sind. Lebende Larven von Lucilia sericata werden
Lebende Larven von Lucilia/
®
20.11.2014
®
eingesetzt zum Debridement belegter chronischer oder schwer
heilender Wunden, wenn eine instrumental-chirurgische Behandlung nicht erwünscht ist. Sie dürfen nur von medizinischem
Fachpersonal mit Erfahrung in der Therapie mit Fliegenlarven
angewendet werden. Da der Hersteller keine/unvollständige Unterlagen beim G-BA eingereicht hat, gilt ein Zusatznutzen als
nicht belegt. Für bestimmt Patienten bzw. Wunden könnte die
Behandlung gleichwohl eine Option sein. (Wir raten zu ausführlicher Dokumentation mit Angaben zum Ausschluss möglicher
Therapiealternativen.)
®
Simeprevir/Olysio
20.11.2014
Simeprevir (Olysio®) ist bei erwachsenen Patienten in Kombina-
KBV-AIS,
tion mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der chronischen
KVWL-Internet
Hepatitis C (CHC) zugelassen. In einer differenzierten Betrachtung unter Berücksichtigung von z. B. Erkrankungsstadium, Vorbehandlung , Genotyp und Vergleichstherapie) kommt der G-BA
zu Bewertungen, die Hinweise für einen beträchtlichen Zusatznutzen, Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen oder einen Zusatznutzen als nicht belegt sehen.
Siltuximab/Sylvant®
04.12.2014
Das Orphan-Drug-Arzneimittl Siltuximab (Sylvant®) ist angezeigt
KBV-AIS,
zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit multizentri-
KVWL-Internet
scher Castleman-Krankheit, die HIV-negativ und HHV-8-negativ
sind. Das Ausmaß eines Zusatznutzens sieht der G-BA als nicht
quantifizierbar an.
®
Insulin degludec/Tresiba
04.12.2014
Auch für die Kombination von Insulin degludec mit GLP-1-Rezep-
KBV-AIS,
tor-Agonisten zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 bei
KVWL-Internet
Erwachsenen sieht der G-BA einen Zusatznutzen gegenüber Behandlung mit Insulin degludec (Tresiba®)Metformin plus Humaninsulin als nicht belegt.
| 1/2015
VERORDNUNG FORUM 11
VERORDNUNG
FORUM
Wichtiges zur
Rezeptausstellung
Triage: Mehr Sicherheit und effizientere Abläufe
Zusätze bei Mehrfachverordnung
von Arzneimitteln
Benötigt ein Patient zwei oder
PHKU3DFNXQJHQHLQHV$U]QHLPLWWHOVDOV
4XDUWDOVEHGDUILVWKLHUIUDXIGHP5H
]HSW HLQ EHVRQGHUHU 9HUPHUN QRWZHQ
GLJ$OVEHVRQGHUHU9HUPHUNJLOWEHLHL
QHU 1Ƈ3DFNXQJVJU|‰H YRQ ƅƄƄ
7DEOHWWHQEHLVSLHOVZHLVHGHU=XVDW]
▶ ÅH[DNWH0HQJH´Å0HQJHlU]WOLFKJH
ZQVFKW´RGHU
▶ GLH :LHGHUKROXQJ GHU 6WFN]DKO DOV
DXVJHVFKULHEHQHV :RUW DOVR Ɔ[1Ƈ
]ZHLKXQGHUW
'LHVH =XVlW]H EHL HLQHU 0HKUIDFKYHU
RUGQXQJIKUHQQLFKW]X$EJDEHVFKZLH
ULJNHLWHQLQGHU$SRWKHNH
1LFKW]XOlVVLJH$QJDEHQEHL
Arzneimittel-Verordnungen
%LWWH EHDFKWHQ 6LH DXFK GDVV GLH $SR
WKHNHQ IU YHURUGQXQJVIlKLJH $U]QHL
PLWWHO NHLQH *HQHKPLJXQJHQ YRQ GHQ
.UDQNHQNDVVHQHLQKROHQN|QQHQ*HQH
UHOO OHKQHQ GLH .UDQNHQNDVVHQ GLH *H
QHKPLJXQJ PLW GHP +LQZHLV DXI JH
VHW]OLFKH XQG YHUWUDJOLFKH 5HJHOXQJHQ
DE 6RPLW IKUHQ =XVlW]H ZLH ÅQDFK
vorheriger Genehmigung durch die
.UDQNHQNDVVHQ´ RGHU GLH $QJDEH GHU
Diagnose zu Verunsicherung in der
$SRWKHNH %HL GHU 9HURUGQXQJ YRQ ]X
gelassenen verordnungsfähigen Arznei
PLWWHOQ VLQG NHLQH ZHLWHUHQ $QJDEHQ
DXIGHP5H]HSWQ|WLJ
'LHPHGL]LQLVFKH(UVWHLQVFKlW]XQJ
YRQ$OOWDJVEHVFKZHUGHQ²DXFKPHGL]L
QLVFKH7ULDJHJHQDQQW²LVWHLQHYHUDQW
ZRUWXQJVYROOH $XIJDEH (LQH XQVWUXN
WXULHUWH 9RUJHKHQVZHLVH EHL GHU
'ULQJOLFKNHLWVHLQVFKlW]XQJELUJWHUKHE
OLFKHV)HKOHUSRWHQ]LDO'LHVEHOHJWHLQH
6WXGLHGHU6WLIWXQJIU3DWLHQWHQVLFKHU
KHLWEHLGHUPHKUDOVƊƄƄ*HVXQGKHLWV
IDFKSHUVRQHQ DXV 6FKZHL]HU +DXVDU]W
SUD[HQEHIUDJWZXUGHQƅƆƄ3UR]HQW
GHUEHIUDJWHQbU]WHXQG0HGL]LQLVFKHQ
)DFKDQJHVWHOOWHQ0)$JDEHQDQGDVV
es mindestens monatlich am Telefon zu
HLQHU )HKOHLQVFKlW]XQJ LQ LKUHU 3UD[LV
NRPPW $XFK ]HLJWHQ GLH (UJHEQLVVH
dass solche Fehleinschätzungen mit ei
QHPUHOHYDQWHQ6FKDGHQVSRWHQ]LDOYHU
EXQGHQ VLQG ƉƊ 3UR]HQW GHU 6WXGLHQ
WHLOQHKPHUEHULFKWHWHQGDVVHVEHLGHU
OHW]WHQ)HKOHLQVFKlW]XQJLQLKUHU3UD[LV
]X HLQHU PLQGHVWHQV JHULQJHQ 6FKlGL
JXQJ GHV 3DWLHQWHQ NDP LQ ]ZHL 3UR
zent sogar zu einem schwerwiegenden
6FKDGHQRGHU7RGHVIDOO
=ZHLKROOlQGLVFKH6WXGLHQ]HLJWHQGLHV
EH]JOLFK HEHQIDOOV HUKHEOLFKH /FNHQ
DXI Ɔ Ƈ (LQ )QIWHO GHU $QUXIH GLH
EHL GHQ QDWLRQDOHQ 7HOHIRQ]HQWUDOHQ
eingingen, wurden zu unvorsichtig tria
JLHUW 'LH PHGL]LQLVFKHQ )DFKSHUVRQHQ
DP 7HOHIRQ VWHOOWHQ QXU JHUDGH Ɔƅ 3UR
]HQW GHU )UDJHQ GLH IU HLQH NRUUHNWH
(LQVFKlW]XQJ GHU )lOOH QRWZHQGLJ JH
ZHVHQ ZlUHQ /HGLJOLFK LQ Ɖƌ 3UR]HQW
GHU )lOOH ZXUGH GLH 'ULQJOLFKNHLW GHU
%HVFKZHUGHQ ULFKWLJ EHXUWHLOW :HLWHUH
6WXGLHQ]HLJHQKLQJHJHQGDVVGLH(LQ
VFKlW]XQJGHU'ULQJOLFKNHLWDP7HOHIRQ
TXDOLWDWLYJXWXQGVLFKHUHUEUDFKWZHU
GHQ NDQQ ZHQQ GLH GDPLW EHWUDXWHQ
Gesundheitsfachpersonen gezielt ge
VFKXOWXQGGXUFK&RPSXWHUV\VWHPHJH
HLJQHWXQWHUVWW]WZHUGHQƈ
,P9RUGHUJUXQGVWHKHQGLHV\PSWRPED
VLHUWH (YDOXDWLRQ GHU 'ULQJOLFKNHLW GHU
Beschwerden und die Festlegung wei
WHUIKUHQGHU0D‰QDKPHQ'LH'LDJQR
VHVWHOOXQJ HUIROJW HUVW VHNXQGlU %HXU
WHLOXQJHQ YRQ 'ULQJOLFKNHLWHQ ÀQGHQ
LPPHGL]LQLVFKHQ.RQWH[WQLFKWQXUDP
7HOHIRQ VRQGHUQ JUXQGVlW]OLFK EHL MH
Zum Hintergrund
Die Firma in4medicine wird von
Dr. Andreas Meer geleitet und befasst sich in der Schweiz seit Jahren mit dem Thema Einschätzung
von medizinischen Dringlichkeiten. Dr. Andreas Meer ist Allgemeininternist und Leitender Notfallarzt am Freiburger Spital (CH).
Er hat zahlreiche Publikationen
zum Thema der medizinischen
Triage veröffentlicht und zusammen mit einem Team von ärztlichen und nicht-ärztlichen Gesundheitsfachpersonen verschiedene
Weiterbildungen sowie eine webbasierte Software (SMASS-Triage)
zur medizinischen Ersteinschätzung von Alltagsbeschwerden entwickelt.
GHP 3DWLHQWHQNRQWDNW VWDWW 0DQFKPDO
UHLFKHQ HLQ %OLFN XQG GLH %HXUWHLOXQJ
GHUDOOJHPHLQHQ%HÀQGOLFKNHLWGHV3DWL
HQWHQXPDEZlJHQ]XN|QQHQREVLFK
HLQ JHIlKUOLFKHU 9HUODXI DQEDKQW %H
VRQGHUV EHL GHU WHOHIRQLVFKHQ .RQWDNW
aufnahme von Patienten ist das nicht
P|JOLFK*H]LHOWH)UDJHQ]XP|JOLFKHQ
$ODUP]HLFKHQ N|QQHQ PHKU 6LFKHUKHLW
EHL GHU %HXUWHLOXQJ GHU 'ULQJOLFKNHLW
der seitens der Patienten geschilderten
%HVFKZHUGHQ JHEHQ 'DPLW GLH (LQ
schätzung rasch und sicher erfolgen
NDQQ EHGDUI HV HLQHUVHLWV HLQHU JHHLJ
QHWHQ *HVSUlFKVWHFKQLN DQGHUHUVHLWV
PVVHQGLHMHZHLOLJHQ$ODUP]HLFKHQ]X
HLQHU EHVWLPPWHQ %HVFKZHUGH EHNDQQW
VHLQ RGHU GXUFK JHHLJQHWH +LOIVPLWWHO
] % 3URWRNROOH &RPSXWHUSURJUDP
PH UDVFK LQ (ULQQHUXQJ JHUXIHQ ZHU
GHQN|QQHQXQGJH]LHOWHUIUDJWZHUGHQ
$XFKLQ'HXWVFKODQGÀQGHQLQGHQ3UD
[HQ GHU QLHGHUJHODVVHQHQ bU]WH EHL
VSLHOVZHLVHLP5DKPHQGHU6SUHFKVWXQ
GHQSODQXQJ RGHU LP 1RWIDOOGLHQVW
MHGHQ7DJ]DKOUHLFKHPHGL]LQLVFKH(UVW
HLQVFKlW]XQJHQ VWDWW %LVODQJ JLEW HV
1/2015 |
12 FORUM
GD]X MHGRFK NHLQH ZLVVHQVFKDIWOLFKHQ
6WXGLHQ 'LH .9:/ JHKW GDYRQ DXV
GDVV VLFK GLH 6WUXNWXUHQ XQG $EOlXIH
GHU 'HXWVFKHQ $U]WSUD[HQ KLQVLFKWOLFK
GHU 'ULQJOLFKNHLWVHLQVFKlW]XQJ QLFKW
wesentlich von den schweizerischen
XQG KROOlQGLVFKHQ 3UD[HQ XQWHUVFKHL
GHQ XQG DXFK KLHU]XODQGH +DQGOXQJV
EHGDUI EHVWHKW $XV GLHVHP *UXQG KDW
VLFKGLH.9:/GD]XHQWVFKORVVHQLQ=X
VDPPHQDUEHLWPLWGHU)LUPDLQƈPHGLFL
QH VLHKH .DVWHQ 6HLWH ƅƅ VFKULWWZHLVH
HLQ )RUWELOGXQJVDQJHERW DXI]XEDXHQ
XQG ,QVWUXPHQWH ]X HWDEOLHUHQ ZHOFKH
QLFKWlU]WOLFKH XQG lU]WOLFKH *HVXQG
KHLWVIDFKSHUVRQHQ XQWHUVWW]HQ GLH
fachlichen und organisatorischen Vor
DXVVHW]XQJHQ IU HLQH TXDOLWDWLY KRFK
ZHUWLJH XQG VLFKHUH PHGL]LQLVFKH (LQ
VFKlW]XQJ GHU 'ULQJOLFKNHLWHQ LQ LKUHQ
MHZHLOLJHQ,QVWLWXWLRQHQ]XYHUEHVVHUQ
Die Fortbildung beinhaltet drei Module:
▶ ,Q0RGXOƅZHUGHQGLH7HLOQHKPHQ
GHQ GDULQ XQWHUVWW]W JHPHLQVDP
VWUXNWXUHOOHXQGRUJDQLVDWRULVFKH0D‰
QDKPHQ]XHQWZLFNHOQGLHGLH6LFKHU
KHLW GHU (UVWHLQVFKlW]XQJ LQ LKUHQ MH
ZHLOLJHQ,QVWLWXWLRQHQ]%$U]WSUD[HQ
0HGL]LQLVFKH9HUVRUJXQJV]HQWUHQ1RW
DU]WSUD[HQ VWlUNHQ 'DV GUHLVWQGLJH
0RGXOZXUGHDXIGHU%DVLVHLQHV3UD[LV
OHLWIDGHQVGHU6FKZHL]HULVFKHQ6WLIWXQJ
IU3DWLHQWHQVLFKHUKHLW]XP7KHPDGHU
0HGL]LQLVFKHQ7HOHIRQWULDJHHQWZLFNHOW
Ɖ'LHVHV0RGXOULFKWHWVLFKDQ3UD[LV
LQKDEHUXQGOHLWHQGH$QJHVWHOOWH
▶ 0RGXOƆXQGƇVLQGMHZHLOVYLHUVWQ
GLJH :RUNVKRSV LQ GHQHQ GLH 7HLOQHK
PHQGHQ GDULQ XQWHUVWW]W ZHUGHQ GLH
6LFKHUKHLW GHU 'ULQJOLFKNHLWVHLQVFKlW
]XQJGXUFK6WlUNXQJLKUHUPHGL]LQLVFK
IDFKOLFKHQ7ULDJH.RPSHWHQ]HQXQGLK
UHU.RPPXQLNDWLRQVIlKLJNHLWHQ]XYHU
EHVVHUQ'LH7HLOQHKPHQGHQOHUQHQGLH
Alarmzeichen ausgewählter Leitsymp
WRPH NHQQHQ XQG EHQ 0HWKRGHQ ]XU
raschen und zielsicheren Beurteilung
GHU'ULQJOLFKNHLWPHGL]LQLVFKHU$OOWDJV
EHVFKZHUGHQ 'LHVH 0RGXOH ULFKWHQ
sich an alle Gesundheitsfachpersonen,
GLHLQLKUHQ(LQULFKWXQJHQ'ULQJOLFKNHL
WHQHLQVFKlW]HQPVVHQ
,P5DKPHQGHU)RUWELOGXQJZHUGHQGL
YHUVH +LOIVPLWWHO HLQJHVHW]W ] % *H
VSUlFKVOHLWIDGHQ 3URWRNROOH XQG GLH
6RIWZDUH60$667ULDJHYRUJHVWHOOWƊ
60$667ULDJH LVW HLQ ,QWHUQHWSUR
JUDPP ZHOFKHV GLH %HQXW]HU EHL GHU
zielgerichteten, raschen und sicheren
(UVWHLQVFKlW]XQJ YRQ $OOWDJVEHVFKZHU
GHQ XQWHUVWW]HQ NDQQ 'LH 6RIWZDUH
KLOIW EHL GHU *HVSUlFKVIKUXQJ XQG
EHLP %HIUDJHQ GHU $ODUP]HLFKHQ =X
GHP ZLUG GDV *HVSUlFK PLW GHU 6RIW
ZDUH DXWRPDWLVFK GRNXPHQWLHUW hEHU
HLQH0DLOLQJOLVWHNDQQHLQH=XVDPPHQ
IDVVXQJ GHU (LQVFKlW]XQJ HLQHP GHÀ
QLHUWHQ(PSIlQJHUNUHLV]%$U]W/HL
WHQGH
0)$
GDWHQVFKXW]NRQIRUP
]XJHVWHOOW ZHUGHQ 0HGL]LQLVFK LQKDOW
OLFK UHIHUHQ]LHUW 60$667ULDJH DXI GDV
3URMHNWXQGGLH3XEOLNDWLRQÅ5HG)ODJV´
GHV ,QVWLWXWHV IU +DXVDU]WPHGL]LQ GHU
8QLYHUVLWlW%HUQƋ(LQHHű]LHQWHXQG
HŲHNWLYH 'ULQJOLFKNHLWVHLQVFKlW]XQJ LP
Quellenangaben
(1) Gehring, K./Schwappach, D.L./Battaglia, M./Buff, R./, Huber, F,/Sauter, P./Wieser, M.: Frequency
of and harm associated with primary care safety incidents. Am J Manag C 2012;18: 323-37.
(2) Giesen, P./Ferwarda, R./Tijssen, R./Mokkink, H./Drijver, R./van den Bosch, W. et al. Safety of telephone triage in general practitioner cooperatives: do triage nurses correctly estimate urgency.
Qual Saf. Health Care. 2007;16:181-4.
(3) Derkx, H./Rethans, J./Muijtjens, A./Maiburg, D./Winkens, R./van Rooij, H./Knott-nerus, J.: Quality of clinical aspects of call handling atDutch out of hours centres: cross sectional national study.
BMJ. 2008;337;a1264.
(4) Meer, A./Gwerder, T./Zumbrunnen, N./Duembgen, L./Zimmermann, H.: Is computerassisted telephone triage safe? A prospective surveillance study in walkin patients with non-life-threatening
medical conditions. Emerg Med J. 2012 ;29(2):124-8.
(5) Gehring, K./Schwappach, D.: Telefon-Triage unter der Lupe. Praxisleitfaden für Ärztinnen und
Ärzte und Medizinische Praxisassistentinnen in der Grundversorgung. Patientensicherheit Schweiz
(Hrsg.), Schriftenreihe Nr. 6, 2013.
(6) www.smass.ch
(7) Schaufelberger M, Furger Ph, Derkx H, Meer A et al. Red FLAGS – Alarmsymptome der Medizin.
Editions D&F 2013.
| 1/2015
Veranstaltungen der KVWL
Triage — Die richtige Behandlung
zur richtigen Zeit (Modul 1)
Termine:
Dienstag, 21. April 2015, 19 bis 22
Uhr, Ärztehaus Dortmund;
Mittwoch, 22. April 2015, 9 bis 12
Uhr, Ärztehaus Dortmund;
Mittwoch, 17. Juni 2015, 15 bis 18
Uhr, VHS Bielefeld.
Triage — Die richtige Behandlung
zur richtigen Zeit (Modul 2)
Termine:
Mittwoch, 22. April 2015, 15 bis 19
Uhr, Ärztehaus Dortmund;
Mittwoch, 17. Juni 2015, 15 bis 19
Uhr, VHS Bielefeld.
Teilnehmergebühr: 150 Euro
Kontakt und Anmeldung:
Jasmin Lindemann,
Tel.: 0231 / 94 32 15 02
E-Mail: jasmin.lindemann@kvwl.de
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medizinischer Beschwerden gewonnen
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FORUM 13
FORUM
FORUM
Angebot für Qualitäts- KV-CONNECT: Komfortabler Datenaustausch
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zirkel hat sich etabliert &211(&7HUP|JOLFKW,KQHQ$U]WEULHIH
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Ansprechpartner
Ina Hohlweg
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Heike Mattinger-Schulz
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Internetseite der KVWL unter www.
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So funktioniert KV-CONNECT
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Sichere Datenübertragung
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Einbindung in die Primärsysteme
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.9&211(&7 HLQ ]XVlW]OLFKHV 3OXV 'LH
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GHU.97HOHPDWLN*PE+HLQHU7RFKWHUJH
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QDXVJLEWGLH.97HOHPDWLN*PE+LQ)RUP
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▶ H.RORVNRSLHXQGH+.69HUVDQGGHU
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XQG(UJHEQLV
▶ '$/(899HUVDQGGHU%HULFKWHXQG
5HFKQXQJHQ DQ GLH 8QIDOOYHUVLFKH
UXQJVWUlJHU
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▶ GLH %HUHLWVWHOOXQJ GHU JHZQVFKWHQ
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treuer
▶ .9&211(&7=XJDQJVGDWHQ XQG
,KUH(0DLO$GUHVVHYRQ,KUHU.9:/
:HLWHUH,QIRUPDWLRQHQ
8QWHU ZZZNYZOGH XQG GHQ 5XEULNHQ
0LWJOLHGHU 'LHQVWH VRZLH ,76HUYLFH
.9&211(&7ÀQGHQ6LH,QIRUPDWLRQHQ
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WUDJVIU,KUHQ=XJDQJVRZLH$XVNQIWH
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ƍƈƇƆƍƍƈƄIUSHUV|QOLFKH5FNIUDJHQ
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.RQWDNW#NYZOGH
*Bitte beachten Sie, dass KV-SafeNet nicht mit der Firma SafeNet, Inc.,
USA, in firmenmäßiger oder vertraglicher Verbindung steht.
1/2015 |
14 FORUM
FORUM
Auslaufende MicrosoftBetriebssysteme nicht
mehr sicher
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XQG :LQGRZV 9LVWD ZHUGHQ VHLW GHP
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FKHUKHLWVXSGDWHV
| 1/2015
FORUM 15
FORUM
Veranstaltung „Sichere Patientenversorgung
durch Teamarbeit und Kommunikation“
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3DWLHQWHQYHUVRUJXQJ K|FKVWH 3ULRULWlW
Analysen von Behandlungsfehlern zei
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HQWHQYHUVRUJXQJGXUFK7HDPDUEHLWXQG
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DXVIRUGHUXQJHQ YRQ DPEXODQW WlWLJHQ
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DQJHUHJW XP VR NRQNUHWH 9HUEHVVH
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PLW3DWLHQWHQLP7HDPGXUFKDNWLYHV
=XK|UHQ
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GHQEHL3DWLHQWHQ0LWDUEHLWHUQ
Ƈ 3DWLHQW0LW:HUWVFKlW]XQJ7UDQVSDUHQ]XQG2ŲHQKHLWGLH*HVXQGKHLW
steigern
▶ 3DWLHQWHQEHWHLOLJXQJLP%HKDQGOXQJV
verlauf
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rung
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y9HUWUDXHQVFKDŲW,QIRUPDWLRQ
▶3DWLHQWHQEHWHLOLJXQJLP6FKDGHQVIDOO
y,QGLYLGXHOOH%HZHUWXQJYRQ)HKOHUQ
y.RPPXQLNDWLRQLP6FKDGHQVIDOO
▶ Gesprächsleitfäden
▶ +DQGOXQJV*HVSUlFKVDQZHLVXQJHQ
Folgende Inhalte werden vermittelt:
ƅ .RQVWUXNWLYH%H]LHKXQJVJHVWDOWXQJ
IUGHQJHPHLQVDPHQ(UIROJ
▶7HDPSKDVHQ7HDPHQWZLFNOXQJVXKU
▶6DFKYV%H]LHKXQJVHEHQHLP7HDP
y)KUHQYRQ7HDPV
y Beziehungsgestaltung im Team
▶7HDP²(UOHEHQYRQ7HDPHUIROJ
▶0HKUDOVGLH6XPPHGHU7HLOH
6\QHUJLHHŲHNWHQXW]HQEHJQVWLJHQ
▶7HDPNOLPD$EIUDJH
▶6WUXNWXUHOOH$GDSWLRQHQ
]%$XIJDEHQYHUWHLOXQJ7HDP]X
VDPPHQVHW]XQJ
Ɔ 0LWHLQDQGHUUHGHQPDFKW
den Unterschied
▶ Bedeutung von Beziehung & Appell
IUGLH.RPPXQLNDWLRQ
▶ Grundlagen der Beziehungsgestaltung
y0RWLYH%HGUIQLVVH
y,PDJH$SSHOO
▶ $NWLYHV=XK|UHQXQGZHUWVFKlW]HQGH
.RPPXQLNDWLRQ
▶9LGHRV6LPXODWLRQVEXQJHQ
▶'HHVNDODWLRQYRQ.RQÁLNWVLWXDWLRQHQ
Informationen & Anmeldung
„Sichere Patientenversorgung
durch Teamarbeit und Kommunikation“
Termin:
Mittwoch, 29. April 2015, 15 bis 19
Uhr, Ärztehaus Dortmund
Teilnehmergebühr: 50 Euro
Kontakt und Anmeldung:
Jasmin Lindemann,
Tel.: 0231 / 94 32 15 02
E-Mail: jasmin.lindemann@kvwl.de
Die Teilnahmebedingungen sowie
ein Anmeldeformular finden Sie im
Internet unter www.kvwl.de in der
Rubrik Termine.
Meron,
5 Jahre
Viele Kinder
wie Meron
suchen Hilfe.
WERDE PATE!
Zukunft für Kinder !
WORLDVISION.DE
1/2015 |
16 FORUM
FORUM
Medizinisches Risikomanagement in der ambulanten Versorgung
,P -DQXDU ƆƄƅƈ KDW GHU *HPHLQVDPH %XQGHVDXVVFKXVV
0LQGHVWVWDQGDUGV ]XP $XIEDX YRQ 5LVLNRPDQDJHPHQW XQG
)HKOHUPHOGHV\VWHPHQIUYHUWUDJVlU]WOLFKHXQGYHUWUDJV]DKQ
lU]WOLFKH3UD[HQVRZLH.UDQNHQKlXVHUIHVWJHOHJW
8PGLHQLHGHUJHODVVHQHQbU]WH]HLWQDKEHUGLHVHQHXHQ$Q
IRUGHUXQJHQ ]X LQIRUPLHUHQ XQG GHQ +DQGOXQJVEHGDUI IU
9HUDQWZRUWOLFKH LQ *HVXQGKHLWVHLQULFKWXQJHQ GHU DPEXODQ
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WHQVLFKHUKHLW GHV *HVFKlIWVEHUHLFKV 9HUVRUJXQJVTXDOLWlW %D
VLVNXUVH ]XP 7KHPD 5LVLNRPDQDJHPHQW LQ .RRSHUDWLRQ PLW
GHU*HVHOOVFKDIWIU5LVLNREHUDWXQJ*5%DQ'LH*5%LVWHLQ
HUIDKUHQHU6FKXOXQJVDQELHWHUPLWNRPSHWHQWHQ5HIHUHQWHQ
FKHUKHLWVDXGLWV )HKOHUNRPPXQLNDWLRQ &,56 )DOODQDO\VHQ
3DWLHQWHQDXINOlUXQJ XQG NOLQLVFKH 'RNXPHQWDWLRQ 3DWLHQ
WHQEHWHLOLJXQJDQ0D‰QDKPHQ]XU)|UGHUXQJGHU3DWLHQWHQVL
FKHUKHLW6LFKHUKHLWVNXOWXULQGHUDPEXODQWHQ9HUVRUJXQJ
(VZHUGHQIROJHQGH,QKDOWHYHUPLWWHOW
▶ 3DWLHQWHQVLFKHUKHLWLPLQWHUQDWLRQDOHQ.RQWH[W
▶ )HKOHUTXHOOHQ .RPSOLNDWLRQVSRWHQ]LDOH XQG 6FKDGHQHU
HLJQLVVHLQGHUDPEXODQWHQ9HUVRUJXQJ5LVLNRLGHQWLÀ]LHUXQJ
EHZHUWXQJEHZlOWLJXQJNRQWUROOH
▶ ,QVWUXPHQWH GHV PHGL]LQLVFKHQ 5LVLNRPDQDJHPHQWV 6L
0LWWZRFKƅƅ0lU]ƆƄƅƉƅƊELVƅƍ8KUbU]WHKDXV'RUWPXQG
'LHGDUJHVWHOOWHQ,QKDOWHVROOHQLQ)RUPYRQ9RUWUlJHQ)DOO
EHLVSLHOHQ 'LVNXVVLRQHQ +DQGRXWV XQG HLQHP $NWLRQVSODQ
IUGLH3UD[LVYHUGHXWOLFKWZHUGHQ'LH7HLOQDKPHJHEKUEH
WUlJWƉƄ(XURSUR3HUVRQELWWHEHDFKWHQ6LHXQVHUH7HLOQDK
PHEHGLQJXQJHQ
Medizinisches Risikomanagement für
Ärzte in der ambulanten Versorgung
,KU.RQWDNWIU$QPHOGXQJXQGZHLWHUH,QIRUPDWLRQHQ
Jasmin Lindemann
7HOƄƆƇƅƍƈƇƆƅƉƄƆ
(0DLOMDVPLQOLQGHPDQQ#NYZOGH
FORUM
Befreiung von der Rentenversicherungspflicht
???
Sie haben Fragen?
Das Service-Center der KVWL
hilft Ihnen bei allen Fragen rund
um die vertragsärztliche und psychotherapeutische Tätigkeit.
Tel.: 0231 / 94 32 10 00
| 1/2015
Angestellte Ärztinnen und Ärzte
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9, YROOVWlQGLJ YRQ GHU 9HUVLFKHUXQJV
SÁLFKWLQGHUJHVHW]OLFKHQ5HQWHQYHUVL
cherung zugunsten der Ärzteversor
JXQJ:HVWIDOHQ/LSSHb9:/EHIUHLHQ
ODVVHQ 6LH ]DKOHQ GHQ %HLWUDJ DQ GLH
b9:/ GHQ VLH EHL 1LFKWEHIUHLXQJ DQ
GLH 'HXWVFKH 5HQWHQYHUVLFKHUXQJ ]X
HQWULFKWHQKlWWHQ$QJHVWHOOWHGHUGHXW
VFKHQ5HQWHQYHUVLFKHUXQJ.QDSSVFKDIW
%DKQ 6HH ]DKOHQ LQ VROFKHQ )lOOHQ
HEHQIDOOV %HLWUlJH ZLH 9HUVLFKHUWH GHU
'HXWVFKHQ5HQWHQYHUVLFKHUXQJ%XQG
'HU$QWUDJ]XU%HIUHLXQJYRQGHU5HQ
WHQYHUVLFKHUXQJVSÁLFKWPXVVLQQHUKDOE
YRQGUHL0RQDWHQDE7lWLJNHLWVDXIQDK
PHEHLGHUb9:/JHVWHOOWZHUGHQ:LUG
GLH'UHL0RQDWV)ULVWYHUVlXPWVSULFKW
GLHJHVHW]OLFKH5HQWHQYHUVLFKHUXQJGLH
Befreiung erst mit dem Datum des An
WUDJVHLQJDQJHV EHL GHU b9:/ DXV 6R
PLW ZUGH IU GHQ =HLWUDXP DE 7lWLJ
NHLWVDXIQDKPH ELV ]XU %HIUHLXQJ YRQ
GHU 5HQWHQYHUVLFKHUXQJVSÁLFKW HLQH
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sätzlich zum Beitrag an die gesetzliche
5HQWHQYHUVLFKHUXQJ ZlUHQ ƅƈ 3UR]HQW
GHU (LQNQIWH DXV lU]WOLFKHU 7lWLJNHLW
DQGLHb9:/]XHQWULFKWHQ
Erneute Befreiung
bei Beschäftigungswechsel
Das Bundessozialgericht hat mit Urteil
YRP Ƈƅ 2NWREHU ƆƄƅƆ JUXQGOHJHQGH
1HXHUXQJHQ ]XP %HIUHLXQJVYHUIDKUHQ
IHVWJHOHJW 'DQDFK PVVHQ 0LWJOLHGHU
HLQHU EHUXIVVWlQGLVFKHQ 9HUVRUJXQJV
HLQULFKWXQJ]XNQIWLJEHLMHGHP:HFK
sel ihrer Beschäftigung zwingend einen
neuen Befreiungsantrag von der Versi
FKHUXQJVSÁLFKW LQ GHU JHVHW]OLFKHQ
5HQWHQYHUVLFKHUXQJ JHPl‰ † Ɗ $EV ƅ
1U ƅ 6*% 9, VWHOOHQ *UXQG IU GLHVH
1HXHUXQJLVWGDVVGDV%XQGHVVR]LDOJH
richt einer einmal ausgesprochenen Be
IUHLXQJQXUQRFKHLQHEHJUHQ]WH5HFKWV
ZLUNVDPNHLW]XJHVSURFKHQKDWGLHDXI
GLH MHZHLOLJH %HVFKlIWLJXQJ IU GLH
eine Befreiungszeit seinerzeit einmal
DXVJHVSURFKHQZRUGHQLVWEHJUHQ]WLVW
SEMINARE UND FORTBILDUNGEN 17
Seminare 2015
Neu:
Telefontraining für Auszubildende
Aufgebrachten und aggressiven
Patienten in der Arztpraxis begegnen
Die Teilnehmer werden mit den Grundlagen des
Selbstverständnis, berufliche Rolle und
Erwartungen im Arztpraxisbetrieb (für
Auszubildende)
Telefonmanagements vertraut gemacht. Im Vor-
Die Teilnehmer des Seminars lernen Grund-
zeichen einer drohenden Eskalation zu erkennen
dergrund steht die Reflexion des eigenen Ge-
kenntnisse zu Kommunikationssituationen im
und zu lernen, aggressionsmindernd damit um-
sprächsverhaltens. Feedback, Hinweise und
Berufsleben sowie Grundbegriffe zu Verhaltens-
zugehen. Hierzu werden persönliche Belastungs-
Tipps werden entwickelt und angeregt, um Stär-
regeln des guten Benehmens und des höflichen
situationen benannt und typische Verläufe von
ken auszubauen und im Praxisalltag effektiv ein-
Umgangs in der Arztpraxis. Und sie lernen, die
Aggressionen analysiert, aggressionsfördernde
setzen zu können.
Außenwirkung des Unternehmens durch Kom-
Faktoren im Kontakt mit Patienten erarbeitet,
Termine: 21. Okt. 2015, Ärztehaus Münster
petenz, Freundlichkeit und Stilsicherheit zu ver-
Ideen entwickelt, die zum Abbau der Aggressio-
11. Nov. 2015, Ärztehaus Dortmund
bessern.
nen beitragen sowie Übungen zur Gesprächs-
Zeit: 15 bis 19.00 Uhr
Termine: 18. Febr. 2015, Ärztehaus Dortmund
führung mit aggressiven Personen durchge-
Dozentin: Juliane Feldner,
23. Sept. 2015, Ärztehaus Dortmund
spielt.
Personaltrainerin/Psychologin
Zeit: 15.00 bis 19.00 Uhr
Termin: 04. Nov. 2015, Ärztehaus Dortmund
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Dozentin: Juliane Feldner,
Zeit: 15.00 bis 19.00 Uhr
Personaltrainerin/Psychologin
Dozentin: Juliane Feldner,
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Personaltrainerin/Psychologin
Neu:
Kommunikationstraining für Auszubildende
Ziel des Seminares ist es, eigene und fremde An-
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Die Teilnehmer des Seminars lernen sicheres
Konflikte im Arztpraxisteam managen
(für Praxisverantwortliche)
Auftreten in Gesprächen im Umgang mit Vorge-
Das Seminar stellt Praxisverantwortlilchen die
Praxisorganisation – Tipps und Tricks
vom Profi (für Ärzte und MFA)
setzten, Kollegen/Kolleginnen und Patienten.
Ursachen und Auswirkungen von Konflikten dar,
Es sind häufig die gleichen Fehler, die in Arztpra-
Weitere Inhalte sind: das eigene Gesprächsver-
vermittelt Eingriffsmöglichkeiten und Strategien,
xen gemacht werden und die Ärzten, MFA sowie
halten als „junger“ Mitarbeiter und Berufseinstei-
skizziert die Verläufe von Konflikten und sensibi-
Patienten das Leben schwer machen. Und es
ger zu reflektieren und im Kontext der Aufga-
lisiert für Hinweise und Signale.
gibt fast immer Lösungen, oft sogar recht einfa-
benstellung einer Arztpraxis richtig einzusetzen.
Termin: 10. Juni 2015, Ärztehaus Dortmund
che, mit denen mancher Stress vermieden wer-
Termin: 15. April 2015, Ärztehaus Dortmund
Zeit: 15.00 bis 19.00 Uhr
den kann. Einige beispielhafte, typische Fehler
Zeit: 15 bis 19.00 Uhr
Dozentin: Juliane Feldner,
aus verschiedenen Bereichen der Praxisorganisa-
Dozentin: Juliane Feldner,
Personaltrainerin/Psychologin
tion und Möglichkeiten sie zu verhindern, wer-
Personaltrainerin/Psychologin
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
den in diesem Seminar aufgezeigt.
Termin: 28. Okt. 2015, Ärztehaus Dortmund
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Wie kann ich zu einem guten Team
beitragen?
Zeit: 15 bis 18:30 Uhr
Telefonknigge für die Arztpraxis
In diesem Seminar werden die Grundkenntnisse
Das Seminar vermittelt die Grundlagen der
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
für professionelles Telefonieren vermittelt sowie
Teamarbeit sowie die verschiedenen Teamtypen
Ausschnittsituationen und Telefongespräche in
und ihre Wechselwirkungen. Die eigenen Stär-
ACHTUNG - Patient online!
der Arztpraxis trainiert.
ken optimal einsetzen und Verständnis für ande-
Ärzte und Arztpraxen werden immer öfter über
Termine: 25. März 2015, Ärztehaus Münster
re zu entwickeln runden das Seminar ab.
das Internet ausgewählt und bewertet, jedoch
29. April 2015, Ärztehaus Dortmund
Termin: 09. Sept. 2015, Ärztehaus Dortmund
wissen die wenigsten Ärztinnen und Ärzte, wie
Zeiten: 15 bis 19 Uhr
Zeit: 15.00 bis 19.00 Uhr
sie damit umgehen sollen. Das Seminar geht u.a.
Dozentin: Marion Cress,
Dozentin: Juliane Feldner,
der Frage nach, wie Sie die Kontrolle & den Ein-
Kommunikationstrainerin
Personaltrainerin/Psychologin
fluss über das, was im Internet über Sie steht,
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
übernehmen und was es aus rechtlicher Sicht zu
Telefontraining - Intensiv
Termin: 06. Mai 2015, Ärztehaus Dortmund
Das Intensivseminar ist gedacht für routinierte
Das 1x1 der Teamführung in der
Arztpraxis (für Personalverantwortliche)
Arzthelferinnen im Umgang mit schwierigen Ge-
Das Seminar will Führungsverantwortlichen hel-
Dozenten: Matthias Grüning, Kommunikations-
sprächspartnern und herausfordernden Situatio-
fen, Teams sicher zu führen und die Rolle als
Designer, Matthias Grüning, Rechtsanwalt
nen im Praxisalltag.
Teamleitung zu festigen.
Kosten: 190 Euro (zzgl. USt.)
Termine: 06. Mai 2015, Ärztehaus Münster
Termine: 24. Juni 2015, Ärztehaus Münster
27. Mai 2015, Ärztehaus Dortmund
02. Dez. 2015, Ärztehaus Dortmund
Weitere Seminarinformationen und
28. Okt. 2015, Ärztehaus Münster
Zeit: 15 bis 19 Uhr
Anmeldung unter www.kvwl-consult.de
09. Dez. 2015, Ärztehaus Dortmund
Dozentin: Juliane Feldner,
oder unter Tel. 0231 / 94 32 39 55.
Zeit: 15 bis 19.00 Uhr
Personaltrainerin/Psychologin
Dozentinnen: Juliane Feldner, Marion Cress
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Dozent: Werner M. Lamers, Praxisberater
beachten gibt.
Kosten: 140 Euro (zzgl. USt.)
Zeit: 15.00 bis 18.30 Uhr
1/2015 |
18 SEMINARE UND FORTBILDUNGEN
Fort- und
Weiterbildungsveranstaltungen
Online-Fortbildungskatalog: Umfassende Informationen über das gesamte Fort- und
Weiterbildungsangebot der Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der
KVWL finden Sie im Online-Fortbildungskatalog: www.aekwl.de/katalog oder unter www.
kvwl.de unter den Rubriken Mitglieder und Termine.
Nutzen Sie den Online-Fortbildungskatalog, um sich zu Veranstaltungen anzumelden
bzw. die kostenlose Fortbildungs-App: www.aekwl.de/app
Vorsitzender: Prof. Dr. med. Falk Oppel, Bielefeld
Ressortleitung: Elisabeth Borg
Geschäftsstelle: Gartenstraße 210—214, 48147 Münster
Postfach 40 67, 48022 Münster • Fax: 0251 / 9 29 22 49
E-Mail: akademie@aekwl.de • Internet: www.aekwl.de
Akademie-Service- und EVA-Hotline: 0251 / 9 29 22 04
Allgem. Anfragen u. Informationen, Informationsmaterial,
Programmanforderung, Fragen zur Akademiemitgliedschaft
Borkum 2015
69. Fort- und Weiterbildungswoche
der Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL in der Zeit vom 30. Mai bis 7. Juni 2015. Nähere
Informationen über die Borkumwoche sowie die Möglichkeit die Borkum-Gesamtbroschüre anzufordern, finden Sie
unter www.aekwl.de/borkum
Auskunft: 0251 / 9 29 22 04, E-Mail: akademie@aekwl.de
Datum
vormittags
nachmittags
spätnachmittags
Sonntag,
31. Mai 2015
Montag,
1. Juni 2015
Dienstag,
2. Juni 2015
Mittwoch,
3. Juni 2015
Donnerstag,
4. Juni 2015
Freitag,
5. Juni 2015
Update
DMP Diabetes
Dr. Dryden,
Dortmund
Update
Pneumologie
(DMP)
Prof. Steppling,
Münster
Update
Kardiologie
(DMP)
Prof. Stellbrink,
Bielefeld
Update
Gastroenterologie
Prof. Flenker,
Sprockhövel
Update
Neurologie
Prof. Tegenthoff,
Prof. Schwenkreis, Bochum
Update
Telemedizin
Dr. Dr. Bickmann, Siegen
Gastrointestinale Beschwerden beim älteren Patienten : Das
sollten Sie hinterfragen
Prof. Lüttje,
Osnabrück
Update
Thoraxchirurgie
Prof. Feindt,
Münster
Update
Dermatologie
Dr. Beiteke, Prof.
Nashan, Dortmund
Update
Sexuell übertragbare Krankheiten
Prof. Brockmeyer, Bochum
Der Beckenboden
— Unklare Unterbauchbeschwerden — eine interdisziplinäre
Herausforderung
PD Dr. Bonatz,
Bochum
Update
Nephrologie
Prof. Viebahn,
Bochum, Prof.
Westhoff, Herne
Patient Blood Management (PBM) — Präoperative Anämie —
Relevanz für den
hausärztlichen Alltag
Dr. Steinbicker, Münster
Abendvortrag:
Lebenslanges Lernen — neue Lernformen und neue
Lebenswelten
Prof. Peters,
Berlin
Refresherkurse
› Chirotherapie
› Hautkrebsscreening
› Sonographie
Abendvortrag:
Demenz und Spiritualität
Oberfeld, Münster
› Vom EBM zum Honorar
› ADHS im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter — Diagnostik und Therapie
› Ausgewählte psychiatrische Aspekte bei
Menschen mit geistiger Behinderung
(Strukturierte) Curriculäre
Fortbildungen
› Die kleine Chirurgie im ärztlichen Alltag
›
›
›
›
› Techniken des Gewebe– und Wundver-
Geriatrische Grundversorgung
Gesundheitsförderung und Prävention
Psychotraumatologie
– Modul I
schlusses — die kosmetisch ansprechende
Naht — Modul II
› Die therapeutische Beziehung (5), Balint-
Impfseminar
arbeit paradox: Hemmungslos angeben
Fortbildungsseminare/-kurse
› GOÄ 2015: Chancen und Risiken — Liquidation privatärztlicher Leistungen nach GOÄ
| 1/2015
› EKG-Seminar
› Endoskopiepraxiskurs
› Gesprächsführung in schwierigen klini-
schen Situationen
› Interaktives Fallseminar: Schmerztherapie
– Welches Schmerzmittel für welchen
Patienten?
› Klinische Tests an Knochen, Gelenken,
Muskeln und Nerven
› Klinisch-neurologischer Untersuchungskurs im Säuglingsalter
› Laktose-, Fruktose-, Nahrungsmittelintoleranzen und -allergien
› Leistenschmerz
› Lungenfunktionsseminar
› Manuelle Untersuchungsmethoden und
nicht-invasive Diagnostik bei Patienten
mit Rückenschmerz
SEMINARE UND FORTBILDUNGEN 19
›
›
›
›
›
Mediensucht
Termin: Samstag, 7. Februar 2015
Mittwoch, 20. Mai 2015
Medizinethik und Medizinrecht
Ort: Münster
Ort: Dortmund
Motivierende Gesprächsführung
Leitung: Dr. med. J. Tio, Münster
Leitung: Prof. Dr. med. Th. Deitmer, Dortmund
Sozialmedizin und Begutachtung
Teilnehmergebühr: 290 bis 335 Euro
Teilnehmergebühr: 390 bis 420 Euro
Theorie und Praxis des Schröpfens und
Zertifiziert: 10 Punkte
Zertifiziert: 15 Punkte
der Blutegeltherapie
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 14
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 06
› Transkulturelle Kompetenz — Behandlung
von Patienten mit Migrationsvorgeschichte
Sonographie — Abdomen, Retroperitoneum,
Nieren, Harnblase und Schilddrüse
Forum Arzt und Gesundheit
Theorie/Praktische Übungen
› Motivation, Mentale Stärke & Flow
› Stressbewältigung durch Achtsamkeit
› Kommunikation in stressintensiven Kon-
Termin: Freitag, 27. Februar 2015
texten
› Yoga-Praxisworkshop
Notfalltraining
Ort: Münster
Leitung: Dr. med. W. Clasen, PD Dr. med. A.
Gillessen, Münster
Teilnehmergebühr: 325 bis 365 Euro
EVA — Spezialisierungsqualifikation für MFA
Zertifiziert: 10 Punkte
in hausärztl. Praxen (max. 271 UE) ¬EVA
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 14
› Notfälle in der Praxis — Notfallmedizini-
EVA-NP — Spezialisierungsqualifikation für
sche Grundlagen - Reanimationsübungen
› Notfälle in der Praxis — Erweiterte Maß-
Spezialisierungsqualifikationen
für Medizinische Fachangestellte
und Angehörige anderer
Medizinischer Fachberufe
MFA in neurologischen, nervenärztlichen
Kurse/Seminare/Workshops
und/oder psychiatrischen Praxen (max.
nahmen der Cardiopulmonalen Reanima-
eKursbuch „PRAKTiSCHER ULTRASCHALL“
220 UE) ¬EVA-NP ¬EVA-N
tion
Auskunft: www.aekwl.de/elearning / Demo-
› Kindliche Notfälle
› Fit für den Notfall — Wissenswertes für
Version: www.aekwl.de/ilias oder Tel.: 0251 /
EVA-O – Spezialisierungsqualifikation für
9 29 22 21/22 14
MFA in ophthalmologischen Praxen (max.
228 UE) -¬EVA-O
den ärztlichen Notfalldienst
› Radiologie/Notfallradiologie
KPQM Schulung
NP
KV Praxis Qualitätsmanagement
Ambulante Versorgung älterer Menschen
KVWL-Seminare
Termine: jeweils Samstag, 9. Mai oder
(60 UE) ¬Modul ¬EVA
› KV aktuell — Betriebswirtschaftliche
12. September 2015
Ambulantes Operieren (60 UE) ¬Modul
Beratung
Ort: Münster
KV aktuell — Arznei- und Heilmittel
Leitung: Dr. med. H.-P. Peters, Bochum, Dr.
KV aktuell — IT in der Arztpraxis
med. V. Schrage, Legden, Prof. Dr. med.
Augenheilkundlich-technische Assistenz
KV aktuell — Serviceangebote der KVWL
Dipl.-Ing. (FH) B. Schubert, MBA, Bottrop
(120 UE) ¬Modul ¬EVA-O
KV aktuell — Niederlassungsseminar
Teilnehmergebühr: auf Anfrage
KV aktuell — Wissenswertes für psycho-
Zertifiziert: 10 Punkte
Ambulantes Operieren in der Augenheil-
therapeutisch tätige Ärzte/innen
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 09
kunde (120 UE) ¬Modul
Indikationsbezogene
Fortbildungskurse
Qualifikation zum Moderator von Qualitätszirkeln nach SGB V
Versorgungsassistenz Chronisch Entzünd-
Psychotherapie — verhaltenstherapeutisch
Termine: jeweils Samstag, 14. März oder 20.
(120 UE) ¬Modul
› Verhaltenstherapie bei chronisch depres-
Juni oder 19. September oder 07. November
›
›
›
›
›
siven Patienten
› Verhaltenstherapeutische Gruppentherapie
› Autismus-Spektrum-Störungen über die
2015
Elektronische Praxiskommunikation und
Ort: Dortmund (Juni, Nov.) oder
Telematik (80 UE) ¬Modul ¬EVA ¬EVA-O
Münster (März, Sept.)
Leitung: Dr. med. M. Bolay, Münster
Lebensspanne/Diagnostik und Therapie
Teilnehmergebühr: 375 bis 430 Euro
des Asperger-Syndroms
Zertifiziert: 10 Punkte
Psychotherapie — tiefenpsychologisch
Ernährungsmedizin (120 UE) ¬Modul ¬EVA
Onkologie (120 UE) ¬Modul ¬EVA
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 09
fundiert
› Psychodynamische Gruppenpsychotherapie
› Traumafolgestörungen
liche Darmerkrankungen (CED)
Patientenbegleitung und Koordination
Versorgung von Patienten mit Trachealkanülen (Module I-III sowie Praktische Übungen/
Hospitationen)
(Casemanagement) (40 UE) ¬Modul ¬EVA
¬EVA-NP ¬EVA-O
Curriculäre Fortbildung für MFA, Pflege-
Prävention im Kindes- und Jugendalter
Refresherkurse
personal und interessierte Ärzte
(84 UE) ¬Modul
Mammasonographie
Termine: Modul I: Mittwoch, 4. März 2015,
Theorie/Praktische Übungen
Modul II: Mittwoch, 15. April 2015, Modul III:
Auskunft: Tel.: 0251 / 9 29 22 07
1/2015 |
Arzneimittel im Wasser:
Herausforderung
für Medizin und Technik
Workshopveranstaltung
bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe
Am Donnerstag, den 26. Februar 2015 um 18:00 Uhr
Robert-Schimrigk-Str. 4-6, 44141 Dortmund
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