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Berlin kompakt Ausgabe 4/2015 ( PDF , 70 KB ) Hinweis

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Aussteller-Handbuch
Französische Bestimmungen
Einführung
Die „Architekturverordnung” der SIAL 2014 fasst die
Normen für die Gestaltung und Einrichtung von Ständen
zusammen, die festgesetzt worden sind, um den
reibungslosen Ablauf der Messe und einen optimalen
Komfort zu gewährleisten.
Diese Normen beinhalten die gewöhnlichen für die am
Ende dieses Bandes aufgelisteten Messen und
Ausstellungen geltenden Sicherheitsvorschriften. Bei allen
Einrichtungen und Dekorationselementen der Stände muss
die «Architekturverordnung» eingehalten werden.
In jedem Fall muss jeder Entwurf vor dem Bau der
Architekturarbeitung der SIAL vorgelegt werden, die über
die Genehmigung der Ausführung vor Ort entscheidet.
Jeder Entwurf, der die festgelegten Regeln nicht beachtet,
wird abgelehnt, und jeder ohne Genehmigung der
Architekturabteilung aufgebaute Stand kann auf Kosten des
Ausstellers abgebaut werden.
Vereinbarungen zwischen Exponenten sind nicht
genehmigt, allein der Veranstalter oder DECO PLUS
ist dazu ermächtigt, in Folge einer schriftlichen
Anfrage gegen die Verordnungen zuwider zu handeln.
Die Entwürfe werden per Post oder nach Vereinbarung
spätestens am 4. Juli 2014 eingereicht.
Die Unterlagen über die Einrichtung Ihres Standes enthält
folgende
vom
Aussteller
und
vom
Dekorateur
eingegangene Verpflichtungen:
• Das Formular über die Verpflichtung zur Entsorgung der
Abfälle von Ihrem stand beim Auf- und Abbau: Nach
Abschluss des Auf- und Abbaus und Befreiung des
•
• Standplatzes von allen Bestandteilen (Abfälle) müssen
der Aussteller und der Dekorateur die Bescheinigung
über
die
Freigabe
des
Standplatzes
beim
Ausstellerkommissariat erstellen lassen. Halle 5A.
Sollte der Organisator feststellen, dass der Aussteller oder
dessen Dekorateur Müll an seinem Stand zurückgelassen
haben, Sie werden für die Verletzung der Verpflichtungen,
die sich aus der Vereinbarung über die Einrichtung eines
leeren oder ausgestatteten Stands ergeben, zur
Rechenschaft gezogen. Diese Unterlagen umfassen:
Für den nicht eingerichteten stand:
1. Die ordnungsgemäß ausgefüllten und unterzeichneten
Unterlagen über die Einrichtung Ihres Standes
2. Standentwurf: Draufsichten mit Angabe des Maßstabs,
der Maße und der Lage der Rücksprünge (Grenzen +
Gänge)
3. Die Schnittzeichnung mit Angabe von Maßstäben,
Maßen und Höhen der geplanten Rauminhalte
Für den eingerichteten stand:
Die Unterlagen über die Einrichtung Ihres Standes
Jeder Entwurf, der die französischen Verordnungen
und/oder die Verordnungen der SIAL nicht einhält, wird
abgelehnt,
und
jeder
ohne
Genehmigung
der
Architekturabteilung aufgebaute Stand wird auf Kosten des
Ausstellers abgebaut.
ARCHITEKTURABTEILUNG DER SIAL
DECO PLUS
1, rue Paul Delaroche - F - 75116 PARIS
Tel.: +33 (0)1 47 63 94 84 - Fax: +33 (0)1 43 80 59 63
E-mail: sialarchi@free.fr
HÖHE DER VOM AUSSTELLER ODER VOM DEKORATEUR ZU ZAHLENDEN STRAFEN
Ihre Fragen – Unsere Antworten
STRAFE
Für Abfälle beim Auf- und Abbau
Wer unterschreibt die Verpflichtung?
Der Aussteller oder der Dekorateur
Wie hoch ist die Strafe (1)
1500 € netto < bis 50 m²
3500 € netto < von 50 bis 100 m² >
5000 € netto < von 100 bis 250 m² >
7000 € netto < von 250 bis 400 m² >
10000,00 € netto > bis 400 m²
Was passiert, falls ich das Formular
zur
Vereinbarung
über
die
Beseitigung des Mülls an meinem
Stand nicht zurückschicke?
Meine Unterlagen werden vom Veranstalter als unvollständig betrachtet und
die Pläne werden nicht angenommen.
Der Zutritt zum Messezentrum wird nicht gewährt und die AusstellerNamensschilder werden nicht zugeschickt.
Bestandsaufnahme Ihres Standes Container mieten (2)
Nach dem Abbau des Standes müssen der Aussteller oder der Dekorateur
UNBEDINGT das Ausstellerkommissariat kontaktieren, um eine
BESTANDSAUFNAHME NACH FREIGABE DER STANDFLÄCHE
vornehmen zu lassen (2).
Vor Ort festgestellte Streitigkeiten
Das Protokoll wird dem Aussteller vor Ort oder per Post übermittelt.
Der strittige Betrag wird in Form einer Rechnung zugeschickt.
(1) Bei mehreren Ständen wird die Höhe der Strafe für die gesamte belegte Fläche berechnet.
(2) Der Aussteller oder der Dekorateur muss die notwendigen Vorkehrungen für die Entsorgung seiner Abfälle beim Auf- und Abbau treffen.
Bei offiziell von der SIAL festgestelltem Verlassen des Verschwendung wird die angegebene Strafe in Rechnung gestellt. Wenn die
Streitigkeit die Höhe der Strafe übersteigt, wird die Strafe real berechnet.
SIAL 2014 – DU 19 / 23 OKTOBER 2014 – PARIS NORD VILLEPINTE - FRANCE
1
INHALT
TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN
Beschreibung der Hallen
1/ Lage der SIAL 2014
2/ Zugang zu den Hallen
3/ Böden, Wände und Pfeiler der Hallen
4/ Leitungskanäle für Flüssigkeiten
5/ Schäden
6/ Gänge
7/ Aufhängungen
8/ Feste Rauch- und Feuermelder
9/ Wandhydranten
In der Standmiete enthaltene technische Ausrüstung
10/ Zugang für Personen mit eingeschränkter Mobilität
11/ Außenverkleidung
12/ Standschild
ARCHITEKTONISCHE BESTIMMUNGEN
Standhöhe, Grenzabstände und Öffnungen zu den
Gängen
13/ Höhe
14/ Öffnungen zu den Gängen
15/ Grenzabstände
16/ Wiederverwendbare Stände
Hinweisschilder/Standschilder
17/ Struktur
18/ Fesselballons
19/ Beschallung und Leuchtschilder
20/ Fernsehschirme und -wände
Podien und Decken
Küchen / Degustationen
31/ Degustationen
32/ Integrierte Küchen
ZUGANGSMÖGLICHKEITEN ZUR MESSE FÜR
MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN
SICHERHEITS- UND BRANDMASSNAHMEN
33/ Maßnahmen gegen Brände
34/ Rahmen der Stände/Trennwände
35/ Verkleidungen der Trennwände
36/ Teppichböden
37/ Zeltdächer - Decken - Zwischendecken
38/ Zeltdächer
39/ Decken und Zwischendecken
40/ Anstriche und Lacke
41/ Durchsichtige oder durchscheinende Elemente
42/ Einrichtung und Mobiliar
43/ Blumenschmuck
44/ Elektrische Installationen
45/ Flüssiggase2
46/ Druckgase
47/ Brennbare Flüssigkeiten
48/ In Betrieb genommene Maschinen und Apparate
49/ Materialdepots
50/ Flammfestmachen
51/ Sicherheitsdienst
52/ Zugelassene Materialien und Zertifikate, Verweis auf
die französische oder gleichwertige europäische
Klassifizierung
21/ Podien
22/ Decken
Aufbauten
BESTIMMUNGEN ZUR SICHERHEIT, HYGIENE UND
GESUNDHEITSSCHUTZ
23/ Zugang für Personen mit eingeschränkter Mobilität
Zugelassene Französische materialtestlaboratorien
24/ Bestätigung über die Einhaltung der
Sicherheitsbestimmungen
25/ Oberfläche
26/ Auflast
27/ Treppen
28/ Brandschutz
29/ Transparenz bei zweistöckiger Bauweise
30/ Decken
SIAL 2014 – DU 19 / 23 OKTOBER 2014 – PARIS NORD VILLEPINTE - FRANCE
2
Technische Spezifikationen
BESCHREIBUNG DER HALLEN
1. Lage der SIAL 2014
Die SIAL findet in den Hallen 1, 2, 3, 4, 5A, 5B, 6, 7 und 8
des Parc d’Expositions von Paris-Nord Villepinte statt, vom
19. bis 23. Oktober 2014.
2. Zugang zu den Hallen
Die Hallen haben nur ein Erdgeschoss. Der ebenerdige
Zugang erfolgt durch zahlreiche Seitentore. Fahrzeuge
dürfen nicht in die Hallen. Parkplätze in unmittelbarer Nähe
jeder Halle stehen den Messebauern während des Aufbaus
und des Abbaus der Ausstellung zur Verfügung.
3. Böden, Wände und Pfeiler der Hallen
Böden, Wände und Pfeiler der Hallen sind aus Beton oder
aus lackiertem oder mit Holz verkleidetem Metall. Es ist
verboten, diese durch Bohrungen, Zementierungen,
Einkerbungen oder Zerschneiden zu beschädigen.
Gleichermaßen ist das Bemalen untersagt.
An manchen Stützpfeilern sind Kästen für die technische
Steuerung und Sicherheit angebracht, welche sichtbar und
allzeit zugänglich sein müssen.
4. Leitungskanäle für Flüssigkeiten
Die Verteilung der Flüssigkeiten in den Hallen geschieht
über ein Leitungsnetz. Die entsprechenden Kanäle sind
vollständig von gusseisernen Platten überdeckt, die nicht
manipuliert werden dürfen. Nur die Société d’Exploitation
du Parc d’Expositions ist berechtigt, diese Kanäle zu
benutzen und Klappen.
5. Schäden
Die Aussteller sind für sich selbst und die Unternehmen
haftbar, die in ihrem Auftrag arbeiten. Sie müssen für alle
Gebäudeschäden aufkommen, die beim Transport, beim
Aufbau und beim Abbau ihrer Stände entstehen.
6. Gänge
Die Aussteller müssen dafür sorgen, dass die Gänge
freigehalten werden von allen Rohren, Kabeln und
Dekorationselementen, sowohl am Boden wie auch in der
Höhe. Kanäle und Kabel, die den Vorschriften der SIAL
oder des Sicherheitsdienstes entsprechen, können bei
Bedarf durch die Stände verlaufen.
7. Aufhängungen
Aufhängungen an der tragenden Konstruktion der Hallen
werden von den technischen Diensten des Parc
d’Expositions angebracht. Die Anträge müssen direkt bei
der SIAL gestellt werden.
In jedem Fall müssen die aufgehängten Elemente den
architektonischen
Bestimmungen
der
SIAL
2014
entsprechen.
8. Fest installierte Rauchgasabzugssteuerungen und
Feuermelder
An den Außenverkleidungen oder den Stützpfeilern
befinden
sich
Rauchgasabzugssteuerungen
oder
Feuerlöscher. Die Wandhydranten sind in den Plänen
eingezeichnet. Wie in der Skizze unten angegeben,
müssen Podien entsprechend ausgeschnitten sein. Die
Sprechanlagen müssen permanent frei zugänglich sein. Die
Hinweisbeschilderung für diese Anlagen muss ständig gut
sichtbar sein.
9. Wandhydranten
Die Wandhydranten befinden sich an den Pfosten in der
Mitte der Stände oder an der Peripherie der Stände. Sie
müssen stets freigehalten werden wie in der Skizze unten
angegeben im Regelwerk zum Brandschutz.
SIAL 2014 – DU 19 / 23 OKTOBER 2014 – PARIS NORD VILLEPINTE - FRANCE
3
10. Zugang für Personen mit eingeschränkter Mobilität
Gemäß den Vorschriften und dem Ausstellerführer für
Stände mit einem Fußboden über 2,50 cm Höhe ist es
notwendig, einen Zugang für Personen mit eingeschränkter
Mobilität zu schaffen, der nicht bis auf die Gänge reichen
darf. Er muss mindestens 0,90 m breit sein und ein Gefälle
von 2 – 5 % haben.
11. Pfostenverkleidungen
Die Pfostenverkleidungen haben eine Höhe von 3,00 m.
Die Aussteller können sie in der ganzen Höhe nutzen und
dürfen darauf Firmenschilder oder Dekorationselemente
befestigen. Alle mit klammern befestigten Elemente und die
klammern selbst müssen vom Aussteller nach dem Abbau
des Standes vollständig entfernt werden. Andernfalls wird
die entsprechende Wiederherstellung dem Aussteller in
Rechnung gestellt.
12. Zweiseitiges Standschild
Die SIAL liefert
Standschild.
pro
direkten
Ausstellerstand
ein
Dieses Schild am Boden trägt die Nummer Ihres Standes
(außer direkte Kollektiv-Aussteller)
SIAL 2014 – DU 19 / 23 OKTOBER 2014 – PARIS NORD VILLEPINTE - FRANCE
4
Architektonische Bestimmungen
STANDHÖHE, GRENZABSTÄNDE UND
ÖFFNUNGEN ZU DEN GÄNGEN
Beim Bau der Stände müssen folgende Höhen und
Grenzabstände beachtet werden:
13. Bauhöhe
• Trennwände maximal zugelassene Höhe 2,50 m ab
Gebäudeboden
• Bauhöhe maximal 5 m ab Gebäudeboden.
Es kann keinerlei Vereinbarung zwischen benachbarten
ständen akzeptiert werden.
14. Öffnungen zu den Gängen
• Die Standfassaden an den Gängen müssen alle 4 m eine
Mindestöffnung von 2,50 m aufweisen. Die Öffnung muss
mindestens die Hälfte der Fassadenlänge ausmachen.
Die Öffnung von 2,50 m muss die lichte Höhe sein
(Grünpflanzen, Glasscheiben u. ä. sind nicht
zugelassen).
15. Grenzabstände
Die Standbauten müssen die folgenden Grenzabstände
berücksichtigen:
Grenzabstände im Verhältnis zu den Gängen und
Nachbarständen.
• Elemente von 0 bis 1,80 m Höhe: kein grenzabstand
• Elemente von 1,80 bis 2,50 m Höhe: grenzabstand
0,50 m einschließlich der Trennwand zum nachbarstand.
Die Trennwände müssen 2,50 m einhalten und dürfen
erst ab 0,50 m Entfernung vom Durchgang stehen.
• Elemente von 2,50 bis 5,00 m Höhe: grenzabstand
1,00 m
ACHTUNG Die Aufbauten müssen einen Mindestabstand
von 2,00 m zu den Durchgängen und Nachbarständen
einhalten.
Für volle horizontale Elemente wie Böden im oberen
Stockwerk und für Decken muss der grenzabstand von
mindestens 2,00 m im Verhältnis zu den benachbarten
zwischentrennwänden
eingehalten
werden,
sodass
zwischen zwei Ständen mit Aufbauten oder vollen Decken
ein Mindestabstand von 4,00 m bestehen bleibt. Stirnleisten
dürfen nicht höher als 2,50 m über dem Fußboden liegen.
Trägt diese Stirnleiste ein Firmenschild oder ein
Werbeschild, das höher liegt als 2,50 m, so muss dieses
Element den erforderlichen Grenzabstand einhalten,
besonders im Hinblick auf die benachbarten Stände.
16. Wiederverwendbare stände
Diese Stände unterliegen denselben architektonischen
Bestimmungen der SIAL wie die neu gebauten Stände. Sie
müssen die vorgeschriebenen Grenzabstände und Höhen
einhalten.
WERBESCHILDER / FIRMENSCHILDER
17. Struktur
• Die Organisatoren verstehen unter einem Werbeschild
(«Signal») einen durchbrochenen Aufbau, der eine
Handelsmarke oder eine Leuchtanzeige des Ausstellers
beinhalten kann.
• Die Höhe ist auf 5,00 m begrenzt, Firmen- oder
Werbeschilder müssen zwischen 2,50 m und 5,00 m
aufgestellt werden und die genannten Rücksprünge
einhalten.
• Selbsttragende Strukturen müssen einen Mindestabstand
von 1,00 m zu den Nachbarständen und Durchgängen
einhalten.
• Ausschließlich die technischen Dienste des Parc
d’Expositions de Paris Nord Villepinte dürfen
Aufhängungen an der tragenden Konstruktion der Hallen
vornehmen. Anschlagpunkte nach Vorlage von 3,00 m x
3,00 m. Zulässiges Gewicht: 80 kg pro Anschlagpunkt,
wenn auf die gesamte Fläche verteilt. Bei mehr als 80 kg,
konsultieren Sie bitte Paris Nord Villepinte. Die zulässige
Befestigungshöhe für die Aufhänger beträgt ohne
Ausnahme 5,50 m.
18. Fesselballons
Ballons, die mit einem Gas leichter als Luft gefüllt sind und
die der Werbung dienen, müssen die vorgeschriebenen
Höhen und Grenzabstände einhalten. Die Länge ihrer
Befestigungsleine muss definitiv festgelegt sein. Bei
Nichtbeachtung dieser Vorschrift ist die SIAL berechtigt,
den Ballon entfernen zu lassen.
19. Beschallung und lichtanzeigen
Jede Licht- und Tonwerbung muss von der SIAL genehmigt
werden, die auch eine zuvor erteilte Erlaubnis widerrufen
kann, wenn sich benachbarte Aussteller beeinträchtigt
fühlen, wenn der freie Verkehr dadurch behindert wird oder
wenn die gesamte Ausstellung gestört wird. Drehleuchten
(«girophares») und Ähnliches sind nicht gestattet.
Leuchtschilder oder Leuchtanzeigen sind zugelassen, sie
dürfen jedoch auf keinen Fall intermittierend aufleuchten
oder blinken.
Stand mit Hallenpfeiler
20. Fernsehschirme und -wände
1° An den Ständen, die einen Hallenpfeiler, mit oder
ohne Wandhydranten mit Flachschlauch, einschließen,
ist es möglich, letztgenannte bis zu einer Höhe von
3 Metern einzukleiden. Ein Logo kann unter
Berücksichtigung
des
vorgeschriebenen
Sicherheitsabstandes
angebracht
werden.
Der
Wandhydrant mit Flachschlauch muss an der
Vorderseite und an den Seiten in einem Umfang von
1 m frei zugänglich sein.
Fernsehschirme in Form einer Bildwand bis zu einer
Maximalhöhe von 5,00 m gelten als aufblinkende
Firmenschilder und sind verboten, sofern sie nicht einen
Grenzabstand von 2 m im Verhältnis zum Gang einhalten.
Die maximale Lautstärke ist auf 80 dbA festgelegt.
PODIEN UND DECKEN
21. Podien
2° Die Säulen, die sich zu gleichen Teilen auf dem
Standgelände und auf dem Gang befinden, können in
drei Metern Höhe mit einem Logo versehen werden.
Stände mit Podien oder Niveauunterschieden (ohne
Verwendung der Volumina im Inneren und unter Beachtung
der zugelassenen Maximalhöhen) unterliegen besonderen
Vorschriften, die auf Anforderung hin mitgeteilt werden.
Stand an Hallentreppen
22. Decken
1° Die der Treppe zugewandte Seite wird als offene
Seite betrachtet. Diese Seite darf die Höhe der
Treppenverkleidung, bis zu höchstens 1 m, nicht
überschreiten.
In der Regel sind Massivdecken auf der SIAL untersagt. Als
Standüberdachung ist jedoch Folgendes zulässig:
• Elemente mit Wabenstruktur der Art „Claustra“ in
Materialien der Brandklassen M0 oder M1.
• Schachbrettartig versetzt angeordnete Elemente der
Brandklassen M0 und M1, die eine weitgehend
durchbrochene (50%) Decke bilden.
SIAL 2014 – DU 19 / 23 OKTOBER 2014 – PARIS NORD VILLEPINTE - FRANCE
5
• vertikale Streifen aus dünnen Materialien (M0 oder M1)
mit einem Abstand von mindestens 0,20 m.
• horizontale Streifen aus den Materialien M0 oder M1
unter der Bedingung, dass die Streifen nicht breiter als 1
m sind und dass zwischen ihnen ein Freiraum bleibt, der
mindestens der Breite der Streifen entspricht.
• perforierte Platten aus den Materialien M0 oder M1 unter
der Bedingung, dass die Öffnungen 50 % der Oberfläche
der Platten ausmachen.
• weitmaschige Stoffe, die dem Durchfluss von Wasser nur
wenig Widerstand entgegensetzen. Diese Stoffe müssen
mindestens M0 oder M1 sein.
WICHTIG
Die Aussteller liefern die statischen Berechnungen für
ihre Aufbauten und müssen sie während der Montage
von einem akkreditierten Kontrollbüro bestätigen
lassen. Das Büro für Sicherheitsbestimmungen DECO
PLUS (Tel.: +33 (0)1 47 63 94 84 - Fax: +33 (0)1 43 80 59
63) liefert auf Anfrage eine Liste der akkreditierten
Kontrollbüros in der Pariser Region.
Die Unterlagen müssen der Sicherheitskommission bei
der Besichtigung unbedingt unterbreitet werden, damit
eine Öffnung der Aufbauten für das Publikum erfolgen
kann.
AUFBAUTEN
27. Treppen
Wer an seinem Stand einen Aufbau anbringen möchte,
muss spätestens bis zum 4. Juni 2014 einen
entsprechenden Genehmigungsantrag stellen. Diesem
Antrag muss ein Scheck über 102 E ohne MwSt. pro m² zu
erstellender Aufbau beiliegen. Dieser Scheck wird nach
Berechnung der endgültigen m² der Aufbauten und der
Aufbaugenehmigung durch den Service Architecture der
SIAL mit der Standgebühr verrechnet.
Anzahl der Treppen pro Aufbau und Mindestbreite: Die
Aufbauten müssen mit sorgfältig aufgestellten Treppen
zugänglich sein. Deren Zahl und Breite hängt von der
Oberfläche der Aufbauten ab, und zwar:
23. Zugänglichkeit für Menschen mit eingeschränkter
Mobilität
Gemäß den Vorschriften und dem Leitfaden für Aussteller
müssen Stände mit einer Bodenhöhe von mehr als 2 cm
über eine Vorrichtung verfügen, über die Menschen mit
eingeschränkter Mobilität Zugang haben, und die sich nicht
mit den Gehwegen überschneidet.
Letztere muss eine Mindestbreite von 0,90 m sowie eine
Steigung zwischen 2 und 5 % haben.
24. Bestätigung über die Einhaltung der
Sicherheitsbestimmungen
Wenn der Aussteller die Genehmigung zur Konstruktion der
Aufbauten mit der entsprechenden Oberfläche erhalten hat,
muss er seine Pläne dem Service Architecture der SIAL
unterbreiten. Dieser erteilt die endgültige Erlaubnis und
lässt eine Kopie der Pläne dem Sicherheitsdienst
zukommen. Deswegen müssen die detaillierten Pläne des
Standes und der Aufbauten in zweifacher Ausfertigung zur
Genehmigung vorgelegt werden. Das Bauvorhaben muss
die Bestimmungen der Artikel 14, 15, und 16 ff. im Hinblick
auf die Höhen und die Grenzabstände einhalten.
WICHTIG
Für volle horizontale Elemente wie Böden im oberen
Stockwerk und für Decken muss ein Grenzabstand von
mindestens 2,00 m im Hinblick auf die benachbarten
Zwischentrennwände beachtet werden, so dass
zwischen zwei Ständen mit Aufbauten oder vollen
Decken ein Mindestabstand von 4,00 m bestehen bleibt.
Stirnleisten dürfen nicht höher als 2,50 m über dem
Fußboden liegen. Beinhaltet die Stirnleiste ein
Firmenschild oder ein Symbol, das höher liegt als
2,50 m, so muss dieses Element den erforderlichen
Grenzabstand einhalten, besonders im Hinblick auf die
benachbarten Stände.
25. Fläche
Maximalfläche für die eigentlichen Aufbauten 300 m². Es ist
nur ein Stockwerk zugelassen.
26. Auflast
• 250 kg/m² für Aufbauten mit weniger als 50 m²
• 350 kg/m² für Aufbauten mit mehr als 50 m²
• bis 19 m²: 1 Treppe mit 0,90 m
• 20 bis 50 m²: 2 Treppen, die eine mit 0,90 m, die andere
mit 0,60 m
• 51 bis 100 m²: entweder je 2 Treppen mit je 0,90 m oder
2 Treppen, von denen die eine 1,40 m und die andere
0,60 m breit ist
• 101 bis 200 m²: 2 Treppen, eine mit 1,40 m, die andere
mit 0,90 m Breite
• 201 bis 300 m²: 2 Treppen mit je 1,40 m Breite. Als
Ausgänge und Durchgangseinheiten können nur Treppen
gezählt werden, deren nächstliegende äußere Stützen
mindestens 5 m voneinander entfernt liegen. Die
Ausgänge müssen mit der Aufschrift «Sortie» in gut
sichtbaren weißen Buchstaben auf grünem Grund
gekennzeichnet sein.
Gerade Treppen
Die Treppenstufen der geraden Treppen, die für den
Publikumsverkehr bestimmt sind, müssen fachgerecht
erstellt werden. Die Treppenläufe dürfen höchstens
25 Treppenstufen umfassen. Soweit möglich, sollten die
Richtungen der Treppenläufe einander entgegengesetzt
sein. Die Höhe der Treppenstufen muss mindestens 13 cm
und darf höchstens 17 cm betragen. Für ihre Breite sind
mindestens 28 cm und höchstens 36 cm vorgeschrieben.
Für die Höhe und die Breite der Treppenstufe gilt folgendes
Verhältnis: 0,60 < 2H + G <
0,64 m. Höhe und Breite der Treppenstufen müssen bei
ein- und demselben Treppenlauf identisch sein; allerdings
gilt diese Vorschrift nicht für die erste Stufe. Die Breite der
Treppenabsätze muss derjenigen der Stufen entsprechen:
bei nicht in entgegengesetzter Richtung angelegten
Treppenläufen müssen die Absätze länger als 1 m sein. Die
Treppen, die so breit sind wie eine Durchgangseinheit,
müssen mindestens einen Handlauf aufweisen. Treppen
mit einer Breite, die zwei Durchgangseinheiten oder mehr
entspricht, müssen auf beiden Seiten einen Handlauf
haben.
Wendeltreppen
Normale oder zusätzliche Wendeltreppen müssen
gleichmäßig verteilte Treppenstufen aufweisen und dürfen
keine Absätze haben außer jenen, die von den
Stockwerken gebildet werden. Die Trittfläche und die Höhe
der Treppenstufen der Treppenlauflinie mit einem Abstand
von 0,60 m von der Spindel oder von dem Treppenauge
müssen den Vorschriften gemäß vorangehendem Artikel
entsprechen. Die äußere Trittfläche der Treppenstufen
muss weniger als 0,42 m betragen. Bei Treppen einer
einzigen Durchgangseinheit muss der Handlauf auf der
Außenseite liegen.
SIAL 2014 – DU 19 / 23 OKTOBER 2014 – PARIS NORD VILLEPINTE - FRANCE
6
Lage
Alle Treppen müssen einen Mindestabstand von 1 m oder
mehr von den Zwischentrennwänden des Standes
einhalten, damit kein direkter Blick auf den benachbarten
Stand möglich ist. Sind zwei Treppen notwendig, so
müssen diese diametral an den entgegengesetzten Enden
liegen.
28. Brandschutz
Jeder Stand muss mit Löschmitteln ausgerüstet sein, und
zwar wie folgt: ein Pulverlöscher unten an jeder Treppe und
ein Kohlendioxidlöscher neben dem Verteilerkasten.
Beträgt die Oberfläche der Aufbauten mehr als 50 m², so
muss mindestens ein Sicherheitsbeauftragter während der
Besucherzeiten
anwesend
sein
und
geeignete
Feuerlöscher zur Verfügung stehen.
29. Transparenz der Aufbauten
Treppen
• Eine Durchgangseinheit: A > 28 cm / B < 42 cm.
• Zwei Durchgangseinheiten: A > 28 cm / B < 42 cm
Die Aufbauten können als Werbeschild dienen, sofern sie
durchbrochen bleiben. Die Fassaden der Aufbauten dürfen
höchstens zu 50 % verkleidet werden. Die übrigen
Fassaden werden als Brüstungen behandelt und
unterliegen den entsprechenden Sicherheitsvorschriften.
Treppen, die gleichzeitig aus geraden Abschnitten und
Wendelabschnitten bestehen Wenn die unterschiedlichen
Treppenteile die oben festgelegten Fachvorschriften
einhalten, kann diese Treppe als vorschriftsmäßig in Bezug
auf die gültigen Vorschriften betrachtet werden, und es
werden infolgedessen keine Einwände gegen eine
Benutzung in Einrichtungen mit Publikum erhoben.
30. Decken
Brüstung und Handlauf der Treppen
31. Degustationen
Entsprechend den Normen NF P 01-012 und NF P 01-013
müssen die Brüstungen einem Schub von 100 kg pro
laufendem Meter widerstehen. Werden Glasplatten als
Schutz verwendet, so müssen diese armiert oder laminiert
sein. Die sogenannten Sekuritgläser sind nicht zugelassen.
Kostprobenausgaben am Rand der Gänge sind
ausdrücklich untersagt. Wenn der Aussteller Kostproben
vorsieht, können diese nur im Inneren des Standes
stattfinden.
Die Aufbauten dürfen keine festen Decken und auch kein
Zeltdach tragen. Norm für die Brüstung NF P 01-012.
KÜCHEN - DEGUSTATIONEN
32. Küchen in den ständen
Wenn ein Aussteller an seinem Stand Gerichte zubereiten
will, muss er die SIAL vor dem 11 Juli 2014 davon
unterrichten. Es gehört ebenfalls zu seinen Pflichten:
• Alle Vorkehrungen zu treffen, damit sich niemand
beeinträchtigt fühlt
• Die Sicherheitsbestimmungen insbesondere im Hinblick
auf die Verwendung von Flüssiggas (Artikel 45) und die
geltenden hygienischen Vorschriften zu beachten
• Räume zu schaffen, in denen die Mahlzeiten geschützt
vor den Blicken der sich in den Gängen befindlichen
Besucher eingenommen werden können.
Das Formular zur Deklarierung finden Sie auf
www.sialparis.fr, in Ihrem persönlichen
Ausstellerbereich, meine Formulare.
In allen Küchen gilt:
• Der Boden (oder der Tisch), auf dem die Kochgeräte
stehen, muss aus nicht brennbarem Material bestehen oder
mit Materialien der Brandklasse MO beschichtet sein.
• Die Kochgeräte müssen sich in einem angemessenen
Abstand von brennbaren Stoffen befinden und so installiert
sein, dass jede Brandgefahr vermieden wird.
• Wenn die Kochgeräte sich in der Nähe einer Trennwand
befinden, muss eine 1 m hohe Verkleidung der Brandklasse
MO direkt hinter dem Gerät angebracht werden.
• Die Stromzähler müssen einen Mindestabstand von 1 m
von den Wasserzapfstellen haben.
• Jeder Stand muss mit einem
Feuerlöschern ausgerüstet sein.
oder
SIAL 2014 – DU 19 / 23 OKTOBER 2014 – PARIS NORD VILLEPINTE - FRANCE
mehreren
7
Stände mit Koch-, oder Aufwärmgeräten, deren
Gesamtleistung unter 20 kW liegt, sind im Innenbereich
der Ausstellungshalle zugelassen, wenn folgende
Voraussetzungen eingehalten werden:
Küchen in Containern, wie PKL-Küchen, können mit
Veränderung der Sauglüfter installiert werden.
• Anbringen eines Filters über den Kochgeräten;
• Es ist für jedes Restaurant eine Abzughaube zu
installieren, die alle Kochgeräte überdeckt
• Sicherstellen, dass die Koch- und/oder Aufwärmgeräte vor
Ort kein Risiko für die Zuschauern darstellen;
• Bereitstellen von entsprechenden Sicherungsmitteln
(Feuerlöschern).
Stände mit Koch-, oder Aufwärmgeräten, deren
Gesamtleistung über 20 kW liegt, sind zugelassen,
wenn folgende Voraussetzungen eingehalten werden:
• die Wände und die Decken müssen hochfeuerhemmend
sein und das Feuer 1 Stunde lang zurückhalten
• Türen, die auf den Stand führen, müssen PF ½ Std. oder
E 30 sein (Tür obligatorisch)
• Die Kochbereiche müssen mindestens 4 Meter
auseinanderstehen
• Feuerschutzwände müssen um die Kochgeräte platziert
werden
• Wenn Öffnung auf dem Stand:
• eine stabile feuerfeste senkrechte Abschirmung ¼ Std.
oder E 1S-S aus Material in der Brandklasse M1 oder A2S1, d1 besitzen und eine Mindesthöhe von 0,50 m unter der
fertigen Küchendecke haben.
• eine Dunstabzugshaube haben, Abzug aus M0 oder A2S1, d0 Material, der Sauglüfter muss seine Funktion mit
Dämpfen bei 400 °C 1 Stunde lang erfüllen
• der Haupt-Schaltschrank muss einen Notausschalter
haben
• die Koch- oder Aufwärmgeräte müssen die CEMarkierung haben
• sehen Sie Sicherungsmittel vor (geeignete Feuerlöscher)
• Die präsentierten Koch-, oder Aufwärmgeräte, die
Wasserdampf
ausstoßen,
sind
ohne
Filteraufsatz
zugelassen, Geräte, die andere Substanzen ausstoßen
(Fett usw.) müssen eine filternde Abzugshaube oberhalb
des Geräts besitzen, alle gasbetriebenen Apparaturen
müssen einen Abzug nach draußen besitzen.
Küchen in Containern, wie PKL-Küchen, können mit
Veränderung der Sauglüfter installiert werden.
Stände mit einer Küche, deren elektrische Gesamtleistung
unter 20 kW liegt.
• Für jedes Restaurant ist eine generelle Absperreinrichtung
zur Absicherung aller Kochgeräte vorgeschrieben
(gegebenenfalls je eine für Gas und eine für Strom). Diese
Absperreinrichtungen
oder
Schalter
müssen
gekennzeichnet und leicht zugänglich sein
• Die Kochgeräte müssen entweder einen Mindestabstand
von 0,50 m von den Wänden der Küche einhalten oder die
Wände müssen andernfalls mit einem feuerfesten Material
isoliert sein
• Weiche Gasverbindungsschläuche müssen
vorschriftsgemäß vor dem Verfallsdatum erneuert werden
• Die Sicherheitskommission verlangt eine obligatorische
Bescheinigung über die gesamte Leistung der installierten
Geräte.
Merkmale der Abzughauben
Im Hinblick auf den Abzug von Rauch und fetthaltigen
Dämpfen
verlangen
die
Hygienevorschriften
ein
mechanisches Abzugsgerät. Rauch und Dämpfe müssen
von einem hinreichend leistungsstarken Sauglüfter über
eine
Abzughaube eingefangen und anschließend von drei
hintereinander liegenden Filtern filtriert und desodoriert
werden. Der erste Filter muss aus Metallgewebe sein, der
zweite muss Bindemittel enthalten oder elektrostatisch
funktionieren und der dritte muss geruchsabsorbierende
Aktivkohle enthalten.
• Der Filterquerschnitt muss pro m² Kochfläche rund
0,5 betragen
3
Pro m² Kochfläche muss die Saugleistung rund 4000 m pro
Stunde betragen
• Die Abzughaube muss auf drei Seiten geschlossen sein
und 0,80 m über der Kochebene liegen.
SIAL 2014 – DU 19 / 23 OKTOBER 2014 – PARIS NORD VILLEPINTE - FRANCE
8
Zugangsmöglichkeiten zur Messe
für Menschen mit Behinderungen
PRÄAMBEL
Im Erlass vom 1. August 2006 sind die
Anwendungsmodalitäten der Artikel R 111-19 bis R 1119-3 und R 111-19-6 des Code de la Construction et de
l’Habitation (Bau- und Wohnungsgesetzbuch) über den
Zugang für Personen mit Behinderungen zu öffentlichen
Gebäuden und zu öffentlich zugänglichen Anlagen bei
deren Bau oder deren Einrichtung festgelegt.
Im Allgemeinen entsprechen die Pavillons, die
Messehallen und die Anlagen auf dem Messegelände
den Anforderungen dieses Erlasses: Zugänglichkeit,
Sanitäranlagen, Parkplätze etc.
Zusätzlich ist es bei der Errichtung der öffentlich
zugänglichen Anlagen notwendig, Menschen mit
Behinderungen den Zugang zu den Messeständen, den
Konferenz- und Besprechungsräumen, den Tribünen
und Sitzreihen und zu den Gastronomiebereichen zu
ermöglichen.
ZUGÄNGLICHKEIT ZU DEN MESSESTÄNDEN
MIT ETAGEN
1) Wenn die Anzahl der Besucher, die auf einer Etage
empfangen werden, 50 Personen nicht überschreitet,
muss die Leistung
• auf der Etage der Leistung auf der Erdgeschossebene
entsprechen.
• Sollte dies nicht der Fall sein und/oder sollte die
Anzahl der Besucher, die auf der Etage empfangen
werden, 50 Personen überschreiten, muss die Etage
durch einen Aufzug zugänglich sein, welcher der
Norm NF EN 81-70 entspricht. Diese Vorrichtung
muss vor der Inbetriebnahme durch eine vom
Innenministerium
zugelassene
Stelle
überprüft
werden.
2) Einhalten der Bestimmungen des Artikels 7.1 des
genannten Erlasses in Bezug auf die Treppen.
Jeder Messestand, öffentlicher Raum, der über einen
Boden mit einer Höhe von mehr als 2 cm verfügt, muss
für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich
sein.
• Breite von 1,20 m zwischen Handläufen.
• 2 durchgehende Handläufe, die über das obere und
das untere Ende der Treppe hinausgehen, entweder
waagerecht durch eine Verlängerung oder durch eine
Trennwand, die ebenso lang sein muss, wie die
Trittfläche einer Stufe.
• eine Stufenhöhe von maximal 16 cm und eine
Mindesttrittfläche von 28 cm. – Treppenkanten farblich
abgesetzt
• Blindenleitsystem am oberen Ende der Treppe mit
einer Breite von 0,50 m.
• Einhaltung des fachgerechten Entwurfs der Treppe:
60 cm < 2 H + T < 64 cm (H = Höhe der Stufe, T =
Trittfläche der Stufe).
• Die Handläufe und die Geländer müssen den Normen
NF P 01-012 und NF P 01-013 entsprechen.
Eine oder mehrere Rampen mit einer Mindestbreite von
0,90 m wird diesen Zugang erleichtern. Die Neigung
dieser Rampen wird die folgenden Prozentzahlen
einhalten:
EINRICHTUNG DER HALLEN UND RÄUME FÜR
SITZENDES PUBLIKUM (KONFERENZEN,
SITZREIHEN, TRIBÜNEN ETC.)
Bei den von COMEXPOSIUM organisierten Messen ist
ein Sicherheitsbeauftragter damit betraut, etwaige
Maßnahmen vorzuschreiben und auf den Messen
Kontrollen durchzuführen.
Nachstehend werden noch einmal die allgemeinen und
besonderen Maßnahmen aufgeführt, die für die Anlagen
gelten, die für die Messen und die Ausstellungsbereiche
errichtet worden sind.
ZUGÄNGLICHKEIT ZU DEN MESSESTÄNDEN
OHNE ETAGEN
• Neigung von 4 % ohne Begrenzung der Länge der
Wege,
• Neigung von 5 % auf einer Länge von < 10 m,
• Neigung von 8 % auf einer Länge von < 2 m,
• Neigung von 10 % auf einer Länge von < 0,50 m.
Ein kreisrunder Rangierabstand von 1,50 m ist an jedem
Ende der Rampe freizulassen.
WEGE
• Mindestbreite 1,40 m
Es werden Plätze eingerichtet, die für Personen im
Rollstuhl reserviert sind.
Diese Plätze müssen außerhalb der Gehwege und in der
Nähe der Ausgänge liegen. Die Anzahl dieser Plätze
berechnet sich wie folgt: Zwei Plätze der ersten 50 Sitze
und ein Platz für jede Tranche von 50 zusätzlichen
Sitzen.
EMPFANGSTHEKEN,
INFORMATIONSSCHALTER
Die Empfangstheken und die Informationsschalter
müssen für Personen im Rollstuhl zugänglich sein.
• Höhe von 0,80 m, ein Zwischenraum mit einer Tiefe
von 0,30 m und einer Höhe von 0,70 m für die Knie.
SIAL 2014 – DU 19 / 23 OKTOBER 2014 – PARIS NORD VILLEPINTE - FRANCE
9
Sicherheits- und Brandmaßnahmen
In den erlassen vom 25. Juni 1980 und vom 18. November
1987
werden
die
Sicherheitsmaßnahmen
gegen
Brandrisiken und Panik in öffentlich zugänglichen
Gebäuden festgelegt. die Aussteller müssen sich unbedingt
danach richten.
Das vorliegende Dokument fasst die wichtigsten
Sicherheitsvorschriften konkret zusammen, die die
Aussteller bei der Planung und Realisierung ihrer Stände
auf der SIAL beachten müssen.
Im folgenden Text bedeutet:
•
•
•
•
•
M0 Brandklasse «nicht brennbar»
M1 Brandklasse «dauernd schwer entflammbar»
M2 Brandklasse «schwer entflammbar»
M3 Brandklasse «normal entflammbar»
M4 Brandklasse «leicht entflammbar»
Fall
die
folgenden
• Teppichböden, ob sie nun frei herabhängen, mit
Klammern oder Leim befestigt sind.
• Schaumstoffartige Platten oder Folien aus Kunststoff,
sofern sie nicht mindestens schwer entflammbar
(Brandklasse M2) sind. Dies gilt besonders für reliefartige
Materialien, zum Beispiel für Dekorationsmotive,
Firmenschilder,
Werbeinschriften
und
sonstige
Inschriften.
• Weiche Formplatten aus Zellulose
f) Vorhänge, Behänge und schleierartige Materialien: Diese
Elemente sind in den Eingängen wie in den Ausgängen der
Stände verboten. Zugelassen sind sie als Bürotüren, sofern
sie zur Brandklasse M0, M1 oder M2 gehören und wenn
ihre Unterkante 0,20 m über dem Boden liegt.
WICHTIG
36. Teppichböden
Herkömmliche Klassifizierung der Werkstoffe auf Holzbasis
(Erlass vom 30. Juni 1983). Als zur Brandklasse M3
zugehörig gelten folgende Werkstoffe:
• massives, nicht harzhaltiges Holz mit einer Dicke von
mindestens 14 mm
• massives, harzhaltiges Holz mit einer Dicke von
mindestens 18 mm
• aus Holz hergestellte Platten wie Spanplatten,
Tischlerplatten, Sperrholzplatten mit einer Dicke von
mindestens 18 mm.
33. Maßnahmen gegen Brände
Die Stände müssen so gestaltet sein, dass sie freien
Zugang zu den Rettungs- und Brandbekämpfungsmitteln
gestatten, zum Beispiel den Wandhydranten (R.I.A.), und
Rauchabzugklappen (T.L.), die in den Plänen eingezeichnet
sind. Diese Geräte müssen dauernd sichtbar und leicht
zugänglich sein. Die Hallen 5A, 5B, 6, 7 und 8 verfügen
überdies über ein automatisches Löschsystem. Das
Wasser dieser Sprinkleranlagen muss überallhin Zugang
haben
34. Rahmen der Stände/Trennwände
Sie müssen aus Werkstoffen der Brandklassen M0, M1, M2
oder M3 bestehen. Pressspanplatten und Sperrholzplatten
von mindestens 18 mm Dicke sowie massive Bretter mit
mindestens 14 mm Dicke sind ohne weiteres
Flammfestmachen zugelassen. Bei geringerer Dicke
müssen beide Seiten flammfest gemacht werden.
WICHTIG
Es ist untersagt, über den Gängen irgendwelche Strukturen
wie Leisten oder Übergänge anzubringen (Strukturen,
Erkennungsbänder, Übergänge, usw).
35. Verkleidungen der Trennwände
a) Man verwende unbedingt
Brandklassen M0, M1 oder M2.
e) Verboten sind auf jeden
Verkleidungen der Trennwände:
Auf den Böden und den Podien von 0 bis 0,30 m Höhe sind
Teppichböden der Brandklasse M4 zugelassen. Auf Podien
mit einer Höhe von über 0,30 m, auf Treppen und
Aufbauten müssen Teppichböden der Brandklasse M3
angehören.
37. Zeltdächer - Decken - Zwischendecken
Stände mit einer Decke, einer Zwischendecke oder einem
Zeltdach dürfen eine bedeckte Innenfläche bis zu 30 m²
haben. Beträgt die bedeckte Oberfläche mehr als 50 m²,
muss während der Öffnungszeiten für das Publikum
dauernd mindestens ein Sicherheitsbeauftragter anwesend
sein, der über die nötigen Löschmittel verfügt.
38. Zeltdächer
Zeltdächer sind
zugelassen:
unter
den
folgenden
Bedingungen
• In Räumen mit einer automatischen Löschanlage (Halle
5A, 5B, 6, 7 und 8) müssen die Zeltdächer aus
Materialien der Brandklassen M0, M1 oder M2(1) sein.
• In Räumen ohne Sprinkleranlagen (Hallen 1, 2, 3, 4)
müssen Zeltdächer aus Materialien der Brandklassen M0
oder M1 sein. Überdies müssen sie eine wirksame
Verankerung aufweisen, die verhindert, dass das Dach
im Brandfall auf den Boden fällt. Ferner muss ein solches
Dach von einem Eisennetz gestützt werden, dessen
Maschen eine Maximaloberfläche von 1 m² aufweisen. In
allen Fällen müssen die Decken und die Zwischendecken
mit Werkstoffen der Brandlasse M0 aufgehängt und
fixiert werden. Sofern Decken und Zwischendecken im
Zwischenraum Isoliermaterialien enthalten, müssen diese
der Brandklasse M1 angehören.
(1) oder aufgrund einer Flammschutzbehandlung zu dieser
Brandklasse zählen.
39. Decken und Zwischendecken
Verkleidungen
der
b) Eine mit Klammern befestigte Bespannung aus
Naturfasertextilien
oder
Kunststoffmaterialien
ist
zugelassen, wenn diese den Brandklassen M0, M1 oder M2
angehören.
c) Frei fallende Verkleidungen (Unterkante 0,20 m über
dem Boden) wie Vorhänge, Behänge oder schleierartige
Materialien
aus
Naturfasertextilien
oder
Kunststoffmaterialien sind möglich, wenn sie den
Brandklassen M0, M1 oder M2 angehören.
d) Auf eine feste Unterlage der Brandklasse M0, M1 oder
M2 müssen die folgenden Materialien aufgeklebt werden:
Leicht oder ziemlich leicht entflammbare Papiere oder
Textilien, sofern sie nur ca. 1 mm dick sind. Dasselbe gilt
auch für Verkleidungen in der Art von Wachstuch.
Decken und Zwischendecken müssen aus Materialien der
Brandklassen M0 und M1 sein. Es wird allerdings toleriert,
dass 25% der Gesamtoberfläche dieser Decken aus
Werkstoffen der Brandklasse M2 bestehen. In diesem
Prozentsatz sind Beleuchtungskörper und Zubehör
inbegriffen. Zudem können sie als M2 eingestuft werden
(zur Erinnerung: die Oberfläche der Zeltdächer und Decken
ist auf 300 m² begrenzt). Für jede Sonderanfrage nehmen
Sie bitte Kontakt mit dem Sicherheitsbeauftragten auf.
40. Anstriche und Lacke
Es sind nur wasserverdünnbare Anstriche zugelassen.
Entflammbare Farben und Lacke sind verboten. Ölfarben
für die Oberfläche von Theken werden zugelassen.
Inschriften mit weißen Buchstaben auf grünem Feld dürfen
nur für die Hinweisschilder der Ausgänge («Sortie»)
verwendet werden.
SIAL 2014 – DU 19 / 23 OKTOBER 2014 – PARIS NORD VILLEPINTE - FRANCE
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41. Durchsichtige oder durchscheinende Elemente
45. Flüssiggase
Grundsätzlich sollte nur verstärktes Sicherheitsglas
verwendet werden, das durch Beschriftungen oder
Aufkleber wahrnehmbar zu machen ist. Zugelassen sind
jedoch auch bestimmte Kunststoffe, sofern sie zumindest
zu den schwer entflammbaren Materialien (Brandklassen
M0, M1 oder M2) gehören.
Butan- und Propangasflaschen sind unter folgenden
Bedingungen zugelassen: höchstens eine 13-kg–Flasche
pro 10 m² Standfläche, maximale Anzahl pro Stand 6
Flaschen.
WICHTIG
Gewöhnliche Kunststoffplatten, die diese Bedingungen
nicht erfüllen, können höchstens für Oberflächen bis 1 m²
zugelassen werden (Firmenschilder und Werbetafeln),
wobei gleichzeitig die Ränder von einem Metallrahmen
umgeben sein müssen.
42. Einrichtung und Mobiliar
Mit Ausnahme der üblichen Büromöbel muss die gesamte
Einrichtung aus Werkstoffen der Brandklassen M0, M1, M2
oder M3 bestehen (Ständer, Theken, Regale usw.)
46. Druckgase
Flaschen mit Luft, Stickstoff, Helium, Argon und
Kohlensäure sind ohne Einschränkung zugelassen.
Flaschen mit Sauerstoff, Wasserstoff und Azetylen sind bis
auf spezielle Ausnahmen verboten.
47. Brennbare Flüssigkeiten
Die
Verwendung
solcher
Flüssigkeiten
unterliegt
bestimmten Regeln. Die genauen diesbezüglichen
Vorschriften werden dem Aussteller auf Verlangen
zugesandt.
48. In Betrieb genommene Maschinen und Geräte
44. Elektrische Installationen
Wenn der Aussteller Maschinen und Apparate in Betrieb
nehmen will, muss er vorher eine spezielle Anmeldung
abgeben. In Betrieb genommene Maschinen und Geräte
dürfen zu keinem Unfallrisiko für die Besucher führen. Jede
in
Betrieb
genommene
Maschine
muss
einen
Grenzabstand von 1 m von der Standgrenze einhalten,
sofern sie nicht von einem fest installierten Schirm
geschützt wird. In allen Fällen wird empfohlen, den Zugang
zu den Maschinen durch Barrieren und Ketten mit roten und
weißen Kettengliedern zu unterbinden.
Elektrische Installation
49. Materialdepots
Die elektrische Installation jedes Standes muss an Ort und
Stelle gegen Überströme und Erdschlüsse gesichert sein.
Alle metallischen Massen müssen untereinander und mit
der Erdelektrode des elektrischen Verteilerkastens des
Standes verbunden sein. Die elektrischen Verbindungen
müssen im Inneren des Schaltkastens liegen. Die Schalter
müssen dem Standpersonal permanent zugänglich sein.
Es ist verboten, in den Standkabinen Verpackungsmaterial
und andere Waren zu lagern, die im Brandfall Nahrung für
das Feuer darstellen können.
43. Blumenschmuck
Pflanzen und Blumen aus Plastik oder Papier sind
verboten. Pflanzen und Blumen aus Naturfasergewebe sind
zugelassen, sofern sie eine Flammschutzbehandlung
erhalten haben (M2). Erwünscht sind aber vor allem
natürliche Blumen und Pflanzen in Erde. Von Torf wird
abgeraten.
Elektrische Materialien
• Elektrokabel
Die Elektrokabel müssen für eine Minimalspannung von
500 Volt isoliert sein. Damit ist vor allem das Kabel H-03VHH (Scindex) verboten. Es sind nur Kabel zu verwenden,
bei denen jeder Leiter seine eigene Schutzhülle besitzt. Die
gesamten Leiter zusammen müssen von einer weiteren
einzigen Schutzhülle umgeben sein.
• Leiter
Die Verwendung von Leitern mit einem Querschnitt von
weniger als 1,5 mm² ist untersagt.
• Elektrische Geräte
Elektrische Geräte der Klasse O (2) müssen durch
Sicherungen mit einem Nennstrom von höchsten 30 mA
geschützt sein. Elektrische Geräte der Klasse I (2) müssen
mit dem Schutzleiter jener Leitung verbunden sein, von der
sie mit Strom versorgt werden. Unter den elektrischen
Geräten der Klasse II (2) sind jene zu empfehlen, die das
Zeichen tragen.
50. Flammfestmachen
Durch
Flammfestmachen
können
Werkstoffe,
die
unbehandelt mittelschwer oder leicht entflammbar sind, in
die Brandklasse M2 aufrücken. Das Flammfestmachen
erfolgt durch Versprühen einer speziellen Flüssigkeit, durch
Auftragen eines Anstrichs oder eines speziellen Lacks mit
Hilfe eines Pinsels oder durch Eintauchen in ein spezielles
Bad. Die entsprechenden Flammschutzbehandlungen
können durchgeführt werden von entweder Standbauern,
die imstande sein müssen, alle Auskünfte über die
Behandlung der Materialien zu erteilen, oder von
zugelassenen
Firmen,
die
dem
Aussteller
eine
Bescheinigung in einem der Norm entsprechenden Format
übergeben, auf der die folgenden Angaben zu finden sind:
• Beschaffenheit, Oberfläche und Farbe der behandelten
Verkleidung,
• Verwendetes Produkt,
• Datum der Behandlung,
• Stempel und Unterschrift der Firma.
Die zugelassenen Firmen arbeiten in der Regel in den
Pariser Ausstellungshallen. Namen, Adressen und
Telefonnummern sind erhältlich beim:
Groupement Technique contre l’incendie :
10, rue du Débarcadère - F - 75852 Paris CEDEX 17
Tel.: +33 (0)1 40 55 13 13
• Mehrfachstecker
Es sind nur Mehrfachstecker mit einem festen Sockel
zugelassen (gegossene Mehrfachstecker).
• Halogenlampen (norm en 60598)
Die Beleuchtungsanlagen der Stände mit Halogenlampen
müssen:
- in einer Mindesthöhe von 2,25 m angebracht sein,
- von allen entflammbaren Werkstoffen Abstand halten
(mindestens 0,50 m von Schmuckelementen aus Holz und
anderen Materialien Dekorationselementen),
- unverrückbar befestigt sein,
- einen Sicherheitsschirm (Glas oder feines Gitternetz)
aufweisen, der Schutz vor einer eventuellen Explosion der
Lampe bietet.
(2) im Sinn der Norm NF C 20-030
Das Flammfestmachen kann nur auf Holzpaneelen und
natürlichen Geweben oder Geweben mit hohem Anteil an
Naturfasern durchgeführt werden. Auch Heuballen,
Strohballen u.ä. können flammfest gemacht werden.
Ein Flammfestmachen ist nicht möglich bei:
•
•
•
•
•
Kompakten oder geschäumten Kunststoffmaterialien,
Geweben, die ausschließlich aus Kunstfasern bestehen,
Gewachsten Stoffen,
Natürlichem oder synthetischem Kautschuk,
Synthetischen Teppichböden und Teppichböden mit
einer Unterlage aus Kautschuk oder einem ähnlichen
Produkt.
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11
51. Sicherheitsdienst
WICHTIG
Bei der Ortsbesichtigung durch die Sicherheitskommission
müssen alle Arbeiten beendet sein; die Aussteller müssen
unbedingt auf ihren Ständen anwesend sein.
Der Sicherheitsbeauftragte kann einen Nachweis über die
Zugehörigkeit der in den Ausstellungshallen verwendeten
Materialien zu einer der Brandklassen verlangen. Ein
solcher Nachweis ist durch Etiketten, Protokolle oder
Bescheinigungen möglich. Verkleidungen und andere
Materialien, die den Sicherheitsvorschriften genügen, sind
bei spezialisierten Händlern erhältlich. Diese müssen auch
die Bescheinigungen über die Zugehörigkeit zur betreffenden Brandklasse liefern. Die Liste dieser Händler ist
erhältlich bei:
Sie müssen der Sicherheitskommission auch die
Bescheinigungen und Protokolle über das Verhalten der
Baumaterialien im Brandfall und über die gesamte
Einrichtung des Standes vorlegen können.
52. Genehmigte Materialien und Bescheinigungen,
Verweis auf die französische oder gleichwertige
europäische Klassifizierung.
WICHTIG
Ausländische Bescheinigungen können nicht berücksichtigt
werden. Die Kommission akzeptiert nur Protokolle
zugelassener
französischer
Laboratorien.
Das
Commissariat Général der SIAL hat in Absprache mit der
Präfektur einen zugelassenen Beauftragten ernannt, der
den
Ausstellern
bei
der
Umsetzung
der
Sicherheitsrichtlinien helfen soll. Er steht während aller
Phasen der Projektierung des Standes für zusätzliche
Informationen
zur
Verfügung.
Während
der
Montagearbeiten und während der Ausstellung besucht
dieser Sicherheitsbeauftragte die Stände und macht die
Aussteller auf Unstimmigkeiten aufmerksam, die ihm
auffallen. Die Aussteller oder die Standeinrichter müssen
die Anweisungen dieses Sicherheitsbeauftragten befolgen.
Um jegliche Streitigkeiten zu vermeiden wird empfohlen,
dem Veranstalter einen Plan über die Standeinrichtung
vorzulegen. Die Umsetzung muss dem genehmigten Plan
genauestens entsprechen. Andernfalls wird der Betrieb des
nicht diesen Bestimmungen entsprechenden Stands
untersagt und die Versorgung mit Strom und Flüssigkeiten
vom SIAL verweigert (Erlass vom 11.01.2000).
Groupement non feu
37-39, rue de Neuilly, B 121 - F - 92582 CLICHY
Tel.: +33 (0)1 47 56 30 80 - Fax: +33 (0)1 47 37 06 20
Site web: www.securofeu.com
E-mail: securofeu@textile.fr
Es liegt im Interesse der Aussteller, sich diese
Verkleidungen sowie andere Materialien zu beschaffen.
Das erspart ihnen das Flammfestmachen an Ort und Stelle,
das einige Nachteile mit sich bringt, denn die dazu
verwendeten Salze greifen Metalle an.
Philippe WATTEAU
Tel.: +33 (0)6 85 94 49 57
(an offenen Tagen, von 9.00 bis 12.30
Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.45 Uhr)
Fax: +33 (0)1 70 10 40 11
E-mail: philippewatteau@numericable.fr
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Zugelassene Materialien und Bescheinigungen
VERWEIS AUF DIE FRANZÖSISCHE ODER GLEICHWERTIGE EUROPÄISCHE
KLASSIFIZIERUNG
•
•
•
•
•
M0 oder A europäische Norm = nicht brennbar
M1 oder B europäische Norm = nicht entflammbar
M2 oder C europäische Norm = schwer entflammbar
M3 oder D europäische Norm = normal entflammbar
M4 oder E europäische Norm = leicht entflammbar
MATERIALIEN
ZUGELASSEN
VORZULEGENDE UNTERLAGEN
Holz (oder Verbundmaterial auf
Holzbasis) > 18 mm nicht laminiert
Holz (nicht laminiert), Spanplatten,
Tischlerplatten, Sperrholz
Entfällt
(Materialien entsprechend M3)
Holz < 18 mm und > 5 mm
Holz > 18 mm, laminiert
Ursprünglich M3 oder europäische
D-Normen
M3 Protokolle (oder Etikett auf den
Materialien)
Sperrholz - Spanplatten < 5 mm
Verbundmaterial auf Holzbasis
M1 oder beidseitig durch Anstrich, Lack,
Imprägniersalz von einem zugelassenen
Bearbeiter flammfest gemacht oder
europäische B-Normen
M1 Protokolle oder Bescheinigung über
Flammfestmachung mit Name des
Produktes, Beschreibung, Datum der
Behandlung
Fußbodenbeläge
Naturprodukt: M4 oder europäische
E-Normen Synthetik: M3 oder
europäische D-Normen
Protokolle
Stoffe und textile
Wandverkleidungen
M1 oder flammfest oder europäische BNormen
Protokolle oder Bescheinigung über
Flammfestmachung mit
Name des Produktes, Beschreibung,
Datum der Behandlung
Kunststoffmaterialien
(Platten, Buchstaben)
M1 oder europäische B-Normen
M1 Protokolle
Anstriche
Auf Trägern M0, M1 oder zugelassenem
Holz (Anstriche auf Nitrozellulosebasis
verboten)
Protokolle Träger
Frei hängende Dekoration
(Papier, Karton)
M1 oder flammfest oder europäische
B-Normen
Protokolle oder Bescheinigung über
Flammfestmachung mit
Name des Produktes, Beschreibung,
Datum der Behandlung
Blumendekoration aus
synthetischem Material
Ursprünglich M1 (Flammfestmachung
verboten) oder europäische B-Normen
M1 Protokolle
Geklebte oder geheftete Dekoration
(Papier)
Ohne Nachweis, wenn auf die gesamte
Oberfläche geklebt oder alle 5 cm geheftet
- Aufgegliederte Verlegung
Mobiliar
Große Möbel: M3 oder D
Leichte Struktur: M3 oder D
Füllung: M4 oder E
Umhüllung: M1 oder B
Protokolle oder Bescheinigung über
Flammfestmachung (ohne Nachweis bei
gemietetem Mobiliar)
Verglasungen
Armiert, gehärtet, Sicherheitsglas
Protokolle, Bescheinigungen oder
Nachweise wie z. B. Rechnung
Sonstige Materialien
Genehmigung ist einzuholen
Schriftliche Antwort des
Sicherheitsbeauftragten
NB: Protokolle, die von einem zugelassenen französischen Labor ausgestellt wurden, ausschließlich
entsprechend der gültigen Fassung der Verordnung vom November 1998, oder als Äquivalent, die offiziell
anerkannt sind durch alle Protokolle gemäß den innerhalb der Mitgliedstaaten der Union anwendbaren
europäischen Normen.
SIAL 2014 – DU 19 / 23 OKTOBER 2014 – PARIS NORD VILLEPINTE - FRANCE
13
Bestimmungen zur Sicherheit, Hygiene
und Gesundheitsschutz
Bestimmungen bezüglich der Sicherheit und Organisation
der Koordination im Hinblick auf Sicherheit und
Gesundheitsschutz bei den Auf- und Abbauarbeiten
Im Ausstellerführer finden Sie einen Hinweis in Bezug auf
die Auf- und Abbauarbeiten bei Messen.
Das französische Arbeitsaufsichtsamt (“Inspection du
Travail”) und die französische Regionale Krankenkasse
(CRAM) setzen die Auf- und Abbauarbeiten von Ständen
auf Messen mit Arbeiten im Baugewerbe gleich.
Folglich gelten folgende Gesetze:
Gesetz vom 31.12.1993 Nr. 93-1418 und die Verordnung
vom
26.12.1994
Nr.
94-1159,
abgeändert
und
vervollständigt durch die Verordnung vom 24.01.2003
Nr. 2003-68
In Anwendung dieser Gesetzgebung hat die SIAL, als
«Auftraggeber für Bauarbeiten» bezeichneter Organisator
dem Aufsichtsbüro D.Ö.T. den Auftrag zur Allgemeinen
Koordination der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes
anvertraut.
So ist es Aufgabe des D.Ö.T.-büros, die Aktivitäten der
unternehmen zur Gewährleistung der Sicherheit und des
Gesundheitsschutzes aller Personen zu verwalten, die auf
der Messe während der Auf- und Abbauarbeiten tätig sind.
D.Ö.T.
81, rue de Paris - F - 92100 BOULOGNE
Tel.: +33 (0)1 46 05 17 85 - Fax: +33 (0)1 46 05 76 48
E-mail: sps@d-o-t.fr
Zu diesem Zweck hat D.Ö.T. als “Koordinator” den
Allgemeinen
koordinationsplan
für
Sicherheit
und
Gesundheitsschutz (Plan général de coordination sécurité
Protection de la santé - P.G.C.S.P.S.) sowie einen
Allgemeinen
koordinationsplan
für
Sicherheit
und
Gesundheitsschutz (SPS) für alle Aussteller erarbeitet
(erhältlich auf www.sial.fr ab April 2008).
Diese Dokumente enthalten eine Reihe von im
Ausstellungsgelände Paris-Nord Villepinte während der
Auf- und Abbauarbeiten anwendbaren Organisationsvorschriften, die von allen an den Auf- und Abbauarbeiten
Beteiligten einzuhalten sind: d. h. von den Dienstleistungsunternehmen des Organisators sowie den Ausstellerfirmen
(und ihren Unterauftragnehmern) (1).
(1) Auf- und Abbauarbeiten außerhalb der im P.G.C.S.P.S
vorgesehenen Zeiten sind ohne vorherige Anmeldung beim
französischen Arbeitsaufsichtsamt (Inspection du Travail)
und ohne Vorlage einer Abweichungsbescheinigung vom
P.G.C.S.P.S. nicht autorisiert.
AUSSTELLER: KOORDINATION
SICHERHEIT UND GESUNDHEITSSCHUTZ
UND ZU ERGREIFENDE MASSNAHMEN
Die Aufbau-, Einrichtungs- und Abbauarbeiten, die vom
Aussteller
und
seinen
Unterauftragnehmern
(Dienstleistungsunternehmen, Dekorateure...) ausgeführt
werden, unterliegen der vollständigen Verantwortung des
Ausstellers.
Zur Einrichtung Ihres Standes haben Sie einen Vertrag mit
einem oder mehreren Unternehmern geschlossen. Sie
werden daher als Auftraggeber und Bauherr von
Baumaßnahmen betrachtet.
Gemäß Artikel L. 235-4 des französischen Arbeitsgesetzes
müssen Sie unter bestimmten Umständen einen
Sicherheits Koordinator beauftragen, der auf der Grundlage
der einzelnen Elemente der Allgemeinen Hinweise einen
Allgemeinen koordinationsplan speziell für Ihre Arbeiten
erstellen wird (2).
Alle Unternehmen, insbesondere alle Lieferanten, die auf
Ihrem Stand Arbeiten durchführen, sind von diesem
Allgemeinen Koordinationsplan in Kenntnis zu setzen.
D.Ö.T. steht Ihnen für alle Informationen zur Verfügung, die
Sie für den Einsatz der in diesem P.G.C. beschriebenen
Anordnungen benötigen.
Auf der anderen Seite sind wir Ihnen für eine Information
dankbar, wenn der Aufbau bzw. Abbau Ihres Standes
Auswirkungen auf die allgemeine Organisation der Messe
hat.
WICHTIGE HINWEISE
Alle im Rahmen der Auf- und Abbauarbeiten tätigen
Unternehmen sind für die Sicherheit ihrer Baustelle
gegenüber Dritten verantwortlich.
Alle im Rahmen der Auf- und Abbauarbeiten tätigen
Unternehmen:
• müssen eine Versicherung abgeschlossen haben, die
diese Aktivitäten und Arbeiten vollständig abdeckt,
• müssen die Bestimmungen in Bezug auf Hygiene,
Sicherheit und Gesundheitsschutz einhalten (Einhaltung
der Geschwindigkeitsbegrenzungen, der Fahrtrichtungen,
Einsatz konformer Flurförder- und Arbeitsmittel...),
• müssen den vom Organisator gelieferte Button für den
Zutritt zwecks Auf- und Abbauarbeiten besitzen,
• müssen Pflichtausrüstung (Sicherheitsschuhe) und Helm
im Falle von Überkopfarbeiten tragen.
Auf jeden Fall müssen Sie die Sicherheitsbestimmungen
und -hinweise beim Ent- und Wiederaufladen Ihrer
Produkte und Ihrer Ausrüstung beachten.
(2) Für den Fall, dass sie eine SPS-koordination ein- richten
müssen: In diesem Fall müssen Sie einen SPS-Koordinator
- eventuell über den Standbauer oder den Dekorateur beauftragen und dem SPS- Koordinator des Organisators
(D.Ö.T.) Namen und Anschrift Koordinators mitteilen. Der
von Ihnen beauftragte dieses Koordinator muss den
Allgemeinen SPS-Koordinationsplan berücksichtigen.
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IN JEDEM FALL GILT: SIE SIND FÜR DIE AUF- UND ABBAUARBEITEN IHRES STANDS
VERANTWORTLICH.
Anzahl der
Unterneh men
Ihr Stand wird vom Organisator
bereit gestellt
Sie bauen Ihren Stand selbst auf
ohne Unterauftragnehmer
Sie lassen Ihren Stand von einem
Dekorateur oder einem Standbauer
aufbauen
Ihr Dekorateur/Standbauer arbeitet
mit seinen eigenen Beschäftigten
ohne Unterauftragnehmer.
Sie lassen Ihren Stand von
mehreren Unterneh men aufbau- en
und nehmen direkt mit ihnen Kontakt
auf
Bsp.: Schreiner, Elektriker,
Beleuchter, Tapezierer
Sie lassen Ihren Stand von einem
Dekorateur oder einem Standbauer
aufbauen
Ihr Standbauer nimmt mehrere
Unternehmen als
Unterauftragnehmer in Anspruch.
2
Sie müssen keinen
Koordinationsplan für
Sicherheit und
Gesundheitsschutz aufstellen
1
Sie müssen keinen
Koordinationsplan für
Sicherheit und
Gesundheitsschutz aufstellen
2
Sie müssen keinen
Koordinationsplan für
Sicherheit und
Gesundheitsschutz aufstellen
>2
Sie müssen einen
Koordinationsplan für
Sicherheit und
Gesundheitsschutz aufstellen
Sie müssen einen SPSKoordinator beauftragen.
>2
Sie müssen einen
Koordinationsplan für
Sicherheit und
Gesundheitsschutz aufstellen.
Sie müssen einen
SPSKoordinator beauftragen
Nehmen Sie Bezug auf die
beigefügten
Sicherheitshinweise
Sie müssen die
BESCHEINIGUNG IN DEN
SICHERHEITSHINWEISEN
(S. 2) ausgefüllt und
unterschrieben zurücksenden
Sie müssen die
BESCHEINIGUNG IN DEN
SICHERHEITSHINWEISEN
(S. 2) ausgefüllt und
unterschrieben zurücksenden
Sie müssen die
BESCHEINIGUNG IN DEN
SICHERHEITSHINWEISEN
(S. 2) ausgefüllt und
unterschrieben zurücksenden
und einen PPSPS von Ihren
Unterauftragshändlern
erhalten.
Sie müssen uns die Angaben
Ihres Koordinators und eine
Kopie des für Ihren Stand
erstellten PGCSS zusammen
mit der BESCHEINIGUNG IN
DEN
SICHERHEITSHINWEISEN
(S. 2) zusenden.
Sie müssen uns die Angaben
Ihres Koordinators und eine
Kopie des für Ihren Stand
erstellten PGCSS zusammen
mit der BESCHEINIGUNG IN
DEN
SICHERHEITSHINWEISEN
(S. 2) zusenden.
FRANZÖSISCHE INSTITUTIONEN ZUR SICHERHEIT, HYGIENE UND GESUNDHEITSSCHUTZ
Funktion
Adresse
Telefon- und Faxnummer
INSPECTION DU TRAVAIL
4. Sektion
1, avenue Youri Gagarine
F – 93016 BOBIGNY Cedex
Tel.: + 33 (0)1 41 60 54 20
Fax: + 33 (0)1 41 60 54 11
C.R.A.M.I.F.
29, rue Delizy
F – 93 698 PANTIN Cedex
Tel.: + 33 (0)1 49 15 98 20
Fax: + 33 (0)1 49 15 00 07
O.P.P.B.T.P.
221, boulevard Davout
F – 75020 Paris
Tel.: + 33 (0)1 40 31 64 00
Fax: + 33 (0)1 40 30 57 97
D.D.T.M.O.
1, avenue Youri Gagarine
F – 93000 BOBIGNY Cedex
Tel.: + 33 (0)1 41 60 53 00
Fax: + 33 (0)1 41 60 53 01
D.A.S.S.
8-22, rue du Chemin vert
F – 93016 BOBIGNY Cedex
Tel.: + 33 (0)1 41 60 70 00
Fax: + 33 (0)1 41 60 70 01
GLOSSAR
•
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•
•
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•
P.G.C.S.P.S. : Allgemeiner Koordinationsplan für Sicherheit und Gesundheitsschutz
P.P.S.P.S. : Sonderplan für Sicherheit und Gesundheitsschutz
Notice S.P.S. : Allgemeiner SPS-Koordinationsplan
C.R.A.M. : Regionale Krankenkasse
C.R.A.M.I.F. : Regionale Krankenkasse Ile de France
O.P.P.B.T.P. : Fachorgan für Hoch- und Tiefbau
D.D.T.M.O. : Direktion für Arbeit und Arbeitskräfte auf Departementsebene
D.A.S.S. : Direktion für Gesundheits- und Sozialangelegenheiten
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ZUGELASSENE FRANZÖSISCHE MATERIALTESTLABORS
Laboratoire d’Essais du C.S.T.B.
84, avenue Jean-Jaurès
Laboratoire de l’Institut National de l’Environnement
Industriel et des Risques (INERIS)
F - 77420 Champs-sur-Marne
Parc technologique Alata - B.P. 2
Tel.: +33 (0)1 64 68 82 82
F - 60550 Verneuil-en-Halatte
Tel.: +33 (0)3 44 55 66 77
Laboratoire d’Essais (LNE)
29, av. Roger Hennequin
Laboratoire Central de la Préfecture de Police (LCPP)
Zone d’activités Trappes Élancourt
39 bis, rue de Dantzig
F - 78197 Trappes Cedex
F - 75015 Paris
Tel.: +33 (0)1 30 69 10 00
Tel.: +33 (0)1 55 76 20 00
Institut Français Textile et Habillement (IFTH)
Centre d’étude du Bouchet
Avenue Guy de Collongues
5, rue Lavoisier
F - 69134 Ecully
F - 91710 Vert-le-Petit
Tel.: +33 (0)4 72 86 16 00
Tel.: +33 (0)1 69 90 82 00
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COMEXPOSIUM
70 avenue du Général de Gaulle
F-92058 Paris La Défense Cedex
Tel: +33 (0)1 76 77 11 11
Fax: +33 (0)1 76 77 12 12
www.comexposium.com
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Seele and Geist
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