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Thedinghausen / Langwedel / Verden
Linienbus fährt
zum Freimarkt
Thedinghausen (ehi). Für die Besucher des
Bremer Freimarktes bietet die Firma Masemann Reisen an den kommenden Freitagen, 17., 24. und 31. Oktober, sowie an den
Sonnabenden, 18. und 25. Oktober und 1.
November, einen besonderen Service für
die Buslinie 750 an.
An den Sonnabenden fährt der Linienbus um 19.50 Uhr in Richtung Bremen (ab
Haltestelle Thedinghausen, Englandhalle). In den Nächten von Freitag auf Sonnabend und von Sonnabend auf Sonntag
geht es dann jeweils um 23 und 1 Uhr ab
dem Hauptbahnhof zurück nach Thedinghausen. Der Bus hält auf seiner Tour auch
an den bekannten Haltestellen in Emtinghausen, Bahlum, Felde und Riede.
Für alle Fahrten gilt der normale VBNTarif. Die zusätzlichen Freimarktsfahrten
der Linie 750 werden vom Zweckverband
Verkehrsverbund Bremen/ Niedersachsen
(ZVBN) und der Samtgemeinde Thedinghausen finanziert. Die Samtgemeinde
steuert 800 Euro bei.
Fahrplan- und Tarifauskünfte gibt es
unter Telefon 0 42 1 / 59 60 59. Der Fahrplan
der Linie 750 ist außerdem im Internet zu
finden unter www.vbn.de oder vonau-masemann.de.
Mit der Laterne
durch Wulmstorf
Thedinghausen-Wulmstorf (ehi). Wie bereits angekündigt, feiert Wulmstorf am
kommenden Sonnabend, 18. Oktober, sein
Birnenfest, organisiert vom Dorfverein.
Nach den Jahren 2007 und 2011 ist es die
nunmehr dritte Auflage des Festes. Im Rahmen der Feierlichkeiten werde es auch
einen Laternenumzug geben, teilt Stefanie
Gogoll mit. Der Umzug soll um 18.30 Uhr
bei Bäckers Gasthaus starten – nicht beim
Festplatz – und führt dann in einer kleinen
Runde durch das Dorf wieder zum Gasthaus. Anschließend geht es bis zum Festplatz, Röpkes Hof an der Marschstraße.
Der Startpunkt und die Wegstrecke
durchs Dorf seien so ausgewählt worden,
dass sie auch für die kleineren Laternenträger nicht zu lang sein sollte, so Gogoll. Zudem bittet sie die Anwohner darum, die
Straßen entsprechend zu schmücken, für
musikalische Begleitung ist bereits gesorgt. Zum Laternenlauf sind all diejenigen
besonders eingeladen, die nicht zum Birnenfest kommen können.
Neuer Ärger um geplanten Schweinestall
Dibberser fühlen sich vom Gemeinderat nicht ernst genommen / Diethelm Ehlers: „Landkreis hat das letzte Wort“
Mit lapidaren Antworten abgespeist worden seien die Mitglieder der Bürgerinitiative Klasse statt Masse während der Gemeinderatssitzung im September. Ihre Bemühungen, den geplanten Schweinemaststall in der Nachbarschaft zu verhindern,
würden vom Rat nicht ernst genommen,
kritisieren sie. Diesen Vorwurf weist Bürgermeister Diethelm Ehlers zurück.
V ON E L I S A B E TH HI N TZ E
Thedinghausen-Dibbersen. Die Mitglieder der Dibberser Bürgerinitiative (BI)
Klasse statt Masse sind dieser Tage nicht
gut auf die Gemeinde Thedinghausen zu
sprechen. Nicht nur, weil in ihrer Nachbarschaft demnächst eine Schweinemastanlage errichtet werden soll (wir berichteten).
Vielmehr sind sie über die Tatsache verärgert, dass sie ihrer Meinung nach auf der
vergangenen Gemeinderatssitzung mit „lapidaren Antworten abgespeist“ wurden.
„Wir fühlen uns nicht ernst genommen“,
sagt Bettina Harsleben, eine der Sprecherinnen der BI. Auch Christine Kuhn, die in
zirka 500 Metern Entfernung zum geplanten Stall wohnt, ist aufgebracht, weil sie
und ihre Interessen vonseiten der Gemeinde nicht beachtet würden.
Während der Sitzung am 23. September
habe man – laut Harsleben und Kuhn – die
Ratsmitglieder mit der Frage konfrontiert,
inwieweit bei der Genehmigung des Stalles am Dibberser Bahnhof berücksichtigt
wurde, dass diese Anlage mit 1292 Endmast- und 440 Ferkelplätzen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gaslager der Firma
Schröder Gas liege. Denn, so Harsleben,
bei dem Unternehmen handele es sich um
einen sogenannten Störfall-Betrieb.
„Aussage ist ein Skandal“
Nicht nur von dort gehe Explosionsgefahr
aus, auch der Schweinemaststall berge aufgrund von entstehenden Methan-Gasen
große Risiken. Ein Sicherheitsabstand von
mindestens 200 Metern, wie von der Kommission für Anlagensicherheit (KAS) beim
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vorgeschrieben, sei deshalb unerlässlich.
Die BI habe vom Rat die Antwort erhalten, dass diese Tatsache nicht berücksichtigt worden sei. „Wir halten diese Aussage
für einen Skandal“, äußert sich die Initiative. Das erwecke den Anschein, dass in
Eines der Hauptargumente der Bürgerinitiative Klasse statt Masse: der ihrer Meinung nach zu geringe Abstand zwischen der Firma Schröder Gas
FOTO: FR
(links: Tankwaggons des Unternehmens) und dem Schweinemaststall, der auf der rechten Straßenseite entstehen soll.
der Gemeinde Einvernehmen erteilt würden, ohne sicherheitsrelevante Aspekte
eines Genehmigungsverfahrens zu prüfen
oder auch nur zur Kenntnis zu nehmen.
„Hauptsache, die Landwirte kommen zu
ihrem Recht“, zeigt sich Harsleben verärgert. Nach Meinung der BI haben die Landwirte eine starke Lobby innerhalb des Rates, deshalb winke die Gemeinde Anträge
ohne Prüfung durch.
Diesen Vorwurf weist Thedinghausens
Gemeindebürgermeister Diethelm Ehlers
vehement zurück und verweist auf die
Rechtslage. Bei dem Stall handele es sich
Balkanmusik
von Iliria Nueva
Singkreis plant
Abendliedersingen
Langwedel-Daverden (mke). Nach einigen
Jahren Pause ist es wieder soweit: Der Singkreis der St. Sigismund Kirche in Daverden
organisiert das fünfte Abendliedersingen
„Zur guten Nacht“. Unterstützt wird die
Veranstaltung von einem Orgelspieler. Beginn in der passend zur Jahreszeit geschmückten Kirche am Sonntag, 19. Oktober, ist um 17 Uhr. Der Singkreis baut
neben den Liedern einige Texte in die Aufführung ein. Eingeladen sind alle Interessierten. Spenden beim Abendliedersingen
kommen dem Kinder- und Jugendhospiz
Löwenherz zu Gute. Einlass ist ab 16.30
Uhr.
DONNERSTAG
16. OKTOBER 2014
Vierköpfige Band spielt Konzert im Langwedeler Rathaus
Langwedel (mke). Beeinflusst ist die Musik
der Gruppe Iliria Nueva, die am heutigen
Donnerstag ein Konzert im Langwedeler
Rathaus spielt, von Liedern aus der Balkanregion. Stilelemente der Zigeunermusik,
der Klezmermusik und die Musik der Türkei hinterließen darin ihre Spuren.
Die Solosängerin Aranka Stimec stammt
aus Kroatien, ist dort mit den Liedern ihrer
Heimat aufgewachsen. Zudem spielt sie
Flöte. Toni Laupers studierte klassische Kla-
rinette, bringt zudem Erfahrungen aus den
Richtungen Klezmermusik und Jazz in die
Gruppe ein. Komplettiert wird die Gruppe
durch Ellen Mross (Akkordeon und Gesang) und Dirk Lenz (Mundharmonika und
Percussion).
Der Langwedeler Kulturverein veranstaltet das Konzert, das um 20 Uhr im Bürgersaal des Langwedeler Rathauses beginnt.
Karten sind beim Papier- und Buchhandel
V. Rohrberg und an der Abendkasse.
GESCHÄFTSEMPFEHLUNGEN
Sterbefälle
in der Region
um ein privilegiertes Vorhaben gewerblicher Art, bei dem alle Auflagen eingehalten wurden. „Als Gemeinde können wir
nur versuchen, uns zu winden, aber der
Landkreis hat in der Angelegenheit das
letzte Wort. Wir werden sicher nicht gegen
das Gesetz verstoßen, nur um der BI einen
Gefallen zu tun.“ Er persönlich halte als bekennender Vegetarier zwar auch nichts
von Schweinemastställen, aber in dieser
Angelegenheit seien der Gemeinde rechtlich die Hände gebunden.
Margret Koch aus Donnerstedt ist ebenfalls Mitglied der BI. Sie hatte sich im Juli
bereits während einer Ratssitzung zu Wort
gemeldet und das geplante Vorhaben kritisiert. Thedinghausen sei bald „Klein-Cloppenburg“, mahnte sie an. Koch hat seitdem
bei der Gemeinde Thedinghausen Auskünfte eingeholt und verweist nun auf den
Donnerstedter See. Bei diesem Gewässer,
das in der Nähe des geplantes Stalles liegt,
handele es sich um ein Biotop – laut Niedersächsischem Naturschutzgesetz schützenswert. Wie Bettina Harsleben bekräftigt,
werde die BI die Problematik in der kommenden Woche erneut während der Gemeinderatssitzung ansprechen.
Konfirmationsjubiläen
in Thedinghausen
Stromtrasse
durch Langwedel
Thedinghausen (ehi). Ein besonderer Gottesdienst steht am kommenden Wochenende in der Kirchengemeinde in Thedinghausen an, mehrere Konfirmationsjubiläen
werden gefeiert: Wie Annegret Psyk vom
Kirchenbüro mitteilt, lädt die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Thedinghausen
für Sonntag, 19. Oktober, alle Gemeindemitglieder zu einem Gottesdienst anlässlich der
Diamantenen-, Eisernen- und Gnadenkonfirmation in die Maria-Magdalena-Kirche in
Thedinghausen ein. Pastorin Cathrin Schley
wird den Gottesdienst, der um 10 Uhr beginnt, halten. Die Jubiläumskonfirmanden
treffen sich bereits vorher, um 9.30 Uhr, im
Gemeindehaus an der Braunschweiger
Straße 18 in Thedinghausen. Von dort aus
sollen sie dann in die Kirche einziehen, um
mit der gesamten Gemeinde gemeinsam die
Messe zu feiern.
Sprechtag für
Behinderte
Langwedel (roh). Fragen zu Themen wie
Antragswesen, Gleichstellung und Pflegestufen beantwortet ein Experte bei einer
Sprechstunde für behinderte Menschen im
Langwedeler Rathaus, Große Straße 1, am
heutigen Donnerstag, 16. Oktober, in der
Zeit von 15 bis 17.30 Uhr. Claus Willenbrock ist der Ansprechpartner für Schwerbehindertenrecht, Gleichstellungen mit
einem Menschen mit Behinderungen, Ausweisverlängerungen und Fragen zur Befreiung von der Rundfunkgebühr, Beantragung der Pflegestufe, Parkmöglichkeiten
auf Behindertenparkplätzen und Umbauarbeiten. Willenbrock ist telefonisch unter
0 42 32 / 80 21 erreichbar.
Horst Focke, geb. am 13.03.1940, verst. am 09.10.2014.
Dörverden-Barme. Bestattungen Noesel, Dorfstraße 68,
27324 Hämelhausen.
Bernhard Brüns, geb. am 26.07.1926, verst. am
11.10.2014, Oyten. Bestattungsinstitut Borstelmann GmbH,
Achimer Straße 60, 28876 Oyten.
Langwedel (mke). Der Stromnetzbetreiber
Tennet will die durch Langwedel verlaufende 220 000-Volt-Leitung auf 380 000
Volt aufrüsten oder durch eine neue
380 000-Volt Leitung ersetzen. Doch wo
soll diese Trasse gebaut werden? Der Gesetzgeber gibt einen Abstand von 400 Metern zu einer Siedlung, beziehungsweise
200 Meter zu einzelnen Gebäuden vor.
Langwedel bildet einen nahezu undurchdringbaren Riegel. Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung im Rathaus informierten am Dienstag Tennet-Mitarbeiter
die Besucher über die Pläne.
„Durch die vielen Windräder, Biogasanlagen und Solarstromaggregate haben
Stromleitungen heute zwei Aufgaben: Sie
bringen Strom, sie nehmen aber auch
Strom“, erklärt der Projektleiter bei Tennet, Andreas Stenz. Daher müssten
220 000-Volt Leitungen ersetzt werden.
Theoretisch könnte die bestehende Leitung ausgebaut werden, aber realistisch ist
das nicht, da sie direkt durch Cluvenhagen, über Wohnhäuser hinweg verläuft.
Eine zweite Option ist, eine neue Leitung
parallel zu der bereits bestehenden, an
Förth vorbeilaufenden 380 000-Volt-Leitung zu bauen. Da die beiden Leitungen jedoch 60 bis 70 Meter auseinander stehen
müssten, würde es schwierig, den Abstand
zu den Siedlungen einzuhalten. Auch für
Leitungen durch das Daverdener Holz oder
zwischen Baden und Etelsen entlang
könnte zu wenig Platz sein.
„Wir sammeln Möglichkeiten und rufen
alle Bürger auf, Ideen zu präsentieren“,
sagt Stenz. Die Option, die Kabel unter der
Erde zu verlegen, bestehe zur Zeit nicht.
Der Gesetzgeber erlaube sie bei diesem
Projekt nicht.
Staatsanwältin fordert 14 Jahre
Trauer teilen,
Mitgefühl zeigen,
Trost spenden.
Landgericht Verden setzt Mordprozess Rethem fort
weser-kurier.de/trauer
Telefon 04207.91 15 0
Wenn Sie auf eine
Telefon 04207.91 15 0
Anzeige mit Kennziffer (Chiffre-Anzeige) antworten, schreiben Sie bitte die
vollständige Kennziffer deutlich über
Ihre Anschrift.
Verden · Rethem (mke). Ein 19-Jähriger
soll ins Gefängnis und womöglich nie wieder auf freien Fuß kommen. 14 Jahre Haft
und eine sogenannte vorbehaltene Sicherungsverwahrung forderte die Staatsanwältin Annette Marquard bei ihrem Plädoyer
in einem Mordprozess vor dem Landgericht Verden. Ein zur Tatzeit 18-Jähriger
soll seine Arbeitskollegin im September
vergangenen Jahres in einem Rethemer
Getränkemarkt ermordet und sadistisch gequält haben.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus,
dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Angeklagte in Zukunft erneut töten wird,
hoch ist. Da bei Heranwachsenden bis 21
Jahren im Urteil keine anschließende Siche-
rungsverwahrung angeordnet werden
kann, beantrage die Staatsanwaltschaft
eine vorbehaltene. Das heißt, dass zu
einem späteren Zeitpunkt geprüft wird, ob
der Angeklagte weiter eine so große Gefahr darstellt, dass er nicht auf freien Fuß
gesetzt werden kann.
Der Angeklagte hatte im Prozess gestanden, seine 23-jährige Arbeitskollegin getötet zu haben, bestritt jedoch, dass er die Tat
im Voraus geplant hatte. Auch habe er sein
Opfer nicht gequält. Am kommenden Montag, 20. Oktober, plädiert die Verteidigung.
Die Dritte Große Strafkammer am Landgericht Verden spricht voraussichtlich am darauf folgenden Dienstag, 21. Oktober, das
Urteil.
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