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Drucktechnische Hinweise (PDF)

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DRUCKTECHNISCHE HINWEISE
KURZDOKUMENTATION DER ICC-PROFILE
DRUCKBEDINGUNGEN
Alle ICC-Profile basieren auf abgedruckten Farbtafeln, in Form
eines ECI 2002-Charts. Sie bilden damit bestimmte Druckbedingungen ab. In der jeweiligen Auftragsproduktion sollte versucht
werden, so nah wie möglich diese Druckbedingung wieder herzustellen, um ein möglichst gutes Gesamtergebnis erreichen zu können. Bitte haben Sie Verständnis, dass damit keine Garantie für ein
bestimmtes Farbergebnis verbunden werden kann.
Bitte beachten Sie: heaven 42 ist kein „normales“ halbmattes
gestrichenes Papier!
Die Volltonfärbung wurde für heaven 42 eigens ermittelt. Dies kann
sowohl farbmetrisch erfolgen, als L*a*b*-Wert oder als Dichtewert,
im Vergleich zu einem standard gestrichenem Papier.
DICHTEERMITTLUNG, CMYK-VOLLTÖNE
Je nach Anforderungen an Farbigkeit, Veredelung und Weiterverarbeitung können bisher genutzte Dichten weiter verwendet werden. Keinesfalls sollten Sie beim Einsatz von heaven 42 überfärben! Falls Sie eine Steuerungsdichte ermitteln müssen, empfehlen
wir die unten beschriebene Vorgehensweise, insbesondere bei
Maschinen mit spektraler Mess- und Regelanlage.
Wenn Sie bereits Volltondichten auf einem halbmatt gestrichenen
Papier ermittelt haben, mit denen Sie z.B. die Vorgabewerte der
ISO12647-2 nach L*a*b* erreichen, kann man von diesen ausgehend wie folgt vorgehen, wenn man sie in Bezug auf Parameter wie
Scheuerfestigkeit optimieren möchte:
– Farbmenge um etwa 10 – 15 % erhöhen
– Enddichte auf dem trockenem Bogen etwa 0,2 D geringer
Je nach Druckverfahren, Rasterung, Veredelung und Weiterverarbeitung können jedoch auch andere Dichten erreicht werden. Dies
ist lediglich ein Richtwert, der eine gute Balance von Farbigkeit,
Wegschlagen und Scheuerfestigkeit ermöglicht. Bei der oben genannten Vorgehensweise können bei AM-Rasterung vorhandene
Druckkennlinien in der Regel beibehalten werden.
L*A*B*-WERTE, CMYK-VOLLTÖNE
Nachstehend sind L*a*b*-Werte zu finden, wie sie für die Volltöne
auch in den Profilen abgebildet sind. Es handelt sich hierbei lediglich um Empfehlungen. Je nach Farbserie können hierbei durchaus
Abweichungen entstehen, die unvermeidlich sind. Mit vielen Farbserien ist es jedoch möglich, innerhalb einer Toleranz von E = 5
den Farbort zu erreichen.
Alle Werte in der Abfolge L* / a* / b*, es handelt sich um Werte auf
dem trockenen Bogen
Cyan 55 / – 26 / – 50
Magenta 50 / 66 / – 3
Gelb 87 / – 2 / 80
Schwarz 30 / 1,3 / 1
TONWERTZUNAHMEN, DRUCKKENNLINIEN (CTP)
Nach Anpassung der Volltonfärbung ist es in vielen Fällen möglich,
korrekt ermittelte Kennlinien im CT P-RI P für matt gestrichenes
Papier – z.B. auf Basis von einem halbmatt gestrichenem Papier
innerhalb der definierten Toleranzen der ISO 12647-2 für Papiertyp
1/2 – zu übertragen. Die Zunahmen bei einer AM-Rasterung von
60 – 80 l/cm im 40 % Rasterfeld betragen für CM Y = 14 % und für
K = 17 %, die Spreizung der Farben in CM Y ist bei einem 40 %
Rasterfeld < 5 % Differenz. Ein FM-Raster in 20 μm wurde ebenfalls
angedruckt mit einer Zunahme im 40 % Rasterfeld für CM Y = 28
% und für K = 31 %, bei einer Spreizung der Farben CMY im 40 %
Rasterfeld von < 5 % Differenz. Beide Druckbedingungen finden
sich in den Profilen wie beschrieben repräsentiert.
ICC-PROFILE
Alle ICC -Profile enthalten je Rasterart die gleichen Volltonfärbungen und Tonwertzunahmen bzw. Druckkennlinien. Sie wurden
in verschiedenen Produktionsbetrieben ermittelt und verifiziert.
Basierend auf den abgedruckten Farbtafeln wurden die Profile
mit zwei Programmen erzeugt: „Heidelberg PrintOpen 5.2“ und
„BasICColor Print 3.0“. Beide Programme erzeugen die Profile
mit den gleichen drucktechnischen Einstellungen, wie anbei dokumentiert.
–
–
–
–
Flächendeckung ~280 % (U)
Schwarzaufbau GCR , 80 % (G)
max. Schwarz 98 % (K)
Benennung: HD = Heidelberg, BC = Basiccolor
Die ICC -Profile werden wie folgt installiert:
Windows, Start>Ausführen
%systemroot%\system32\spool\drivers\color
Mac OSX, Gehe zu>Gehe zum Ordner /Library/ColorSync/Profiles
Zusätzlich zu jedem ICC -Profil wird ein Device Link-Profil mitgegeben, das ebenfalls mit der jeweiligen Software des Herstellers erzeugt wurde. Dieses dient zur Konvertierung von einem
CMYKStandardfarbraum (ISOcoated_v2_eci) in den Farbraum von
heaven 42 unter Beibehaltung von Schwarzaufbau, Rendering Intent (relativ farbmetrisch) und Tiefenkompensierung. DeviceLinkProfile können z.B. in einem Workflowsystem wie „Heidelberg
Prinect“, „Kodak Prinergy“, „Agfa Apogee“, „Fujifilm Celebrant/Workflow XMF“ oder in einem Colorserver wie z.B. „GMG
Colorserver“ oder „OneVision Asura“ eingesetzt werden. Stellen
Sie sicher, dass die korrekte Umsetzung der Konvertierung in der
Anwendungssoftware von einem fachkundigen Mitarbeiter durchgeführt wird. Vergewissern Sie sich zudem, dass Ihre Workflowkonfiguration Farbprofile konvertiert und nicht automatisch verwirft.
Bei Einsatz von DeviceLink-Profilen ist darauf zu achten, dass der
Eingangsfarbraum der Daten tatsächlich der Definition im DeviceLink-Profil entspricht, also „ISOcoated_v2_eci“.
MESSDATEIEN
Alternativ können auf Basis der Messdateien auch eigene Profile
erzeugt werden. Diese liegen den Profilen bei.
BETRIEBSINDIVIDUELLE ABWEICHUNGEN
Starke Abweichungen von den beschriebenen Parametern können
das Erstellen von eigenen Messwertdateien und Profilen erforderlich machen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an: Telefon 071 314 60 74
oder stephan.ritzinger@fischerpapier.ch
FISCHER PAPIER AG · T +41 71 314 60 60 · F +41 71 314 60 69 · INFO@FISCHERPAPIER.CH · WWW.FISCHERPAPIER.CH
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