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Aktuelles - Amtsblatt Leinfelden

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Nr. 5
41. Jahrgang
30. Januar 2015
Auch Spielplätze müssen saniert werden
Paracelsusstraße
Die 39 öffentlichen Spielplätze im Stadtgebiet werden regelmäßig gereinigt und
kontrolliert. Morsche Balken und veraltetes
Spielgerät werden ausgetauscht. Viele Anlagen stammen noch aus den 1970er-Jahren,
haben imprägnierte Holzpalisaden, die zwar
noch gut erhalten, heute aber nicht mehr
zulässig sind. Schon in den letzten Jahren
wurden länger haltbare Materialien wie Betonwerksteine, Natursteine oder Robinienholz eingesetzt.
In der Klausurtagung des Gemeinderates
war ein Überblick über die Anlagen und
ihre Ausstattung gefordert worden. Den
Bericht legte das Amt für Grünflächen,
Umwelt und Tiefbau im Technischen Ausschuss nun vor. Fünf Spielplätze sollen
in diesem Jahr saniert werden, erläuterte
Amtsleiterin Andrea Egner. In Echterdingen
müssen am Spielplatz Adolf-Murthum-Straße Holzrinnen der Wasserspielanlage ersetzt
werden. In Leinfelden erhält der Spielplatz
Häuserwiesenstraße neues Spielgerät, Natursteine ersetzen morsche Palisaden. Das
Multifunktionsspielgerät am Sport- und
Freizeitzentrum Randweg entspricht nicht
mehr den Sicherheitsbestimmungen und
wird ersetzt. Eine neue Schaukel erhält der
Musberger Spielplatz Klingenstraße, und in
Stetten wird auf dem sehr beliebten Platz
am Gräbeleswiesenweg der Rutschenturm
erweitert. Im Mai sollen die Arbeiten fertig
Noch im April soll mit dem vierten und
damit letzten Abschnitt der Straßenbaumaßnahmen in der Paracelsusstraße in
Oberaichen begonnen werden. Im Zuge der
Kanal- und Wasserleitungssanierung werden Gehwege und die Fahrbahn erneuert.
Die Stadtwerke wechseln dort den überlasteten Sammler Paracelsus-/Rohrer Straße
aus, d.h. es werden größere Kanalrohre eingesetzt. Mit verlegt werden wie üblich auch
Leerrohre für das Glasfasernetz.
Die erforderlichen 200.000 Euro im Vorgriff
auf den Haushalt 2015 haben die gemeinderätlichen Ausschüsse genehmigt, damit
die Ausschreibung noch im März möglich
ist. Bis Ende der Sommerferien sollen die
Bauarbeiten abgeschlossen sein.
Der schlechte Straßenaufbau, etwa unzureichende Tragschichten, hat sich erst während
der Arbeiten gezeigt. Entsprechend teurer
wurde der dritte Bauabschnitt im Gewerk
Straßenbau, und 38.800 dieser 80.000 Euro
Mehrkosten müssen nachfinanziert werden.
Aufgrund dieser Erfahrungen schätzt das beauftragte Ingenieurbüro Spieth die Kosten
für das Gewerk Straßenbau im vierten Bauabschnitt auf 165.000 Euro plus ca. 25.000
Euro für die Verbesserung der mangelhaften
Entwässerung in der Einmündung Kastanienweg. Hinzu kommen 10.000 Euro Ingenieurhonorar. (gif)
Standorte werden auf Bedarf überprüft
sein. 110.000 Euro müssen alles in allem
dafür bereitgestellt werden, damit war der
Ausschuss einverstanden. Die Verwaltung
schlug vor, auch für kommende Jahre einen
ähnlichen Sanierungsbetrag auszuweisen.
Die Fraktionssprecher regten indes an,
kleinere Plätze, die wenig angenommen
werden, aufzugeben und stattdessen gut
besuchte auszubauen. Am Charlottenweg
sehe er selten Kinder, sagte Stadtrat Haug
(FDP), und Stadtrat Vohl (FW) meinte, auch
auf dem Spielplatz Altes Rathaus in Stetten
habe er „noch nie ein Kind gesehen“. EBM
Eva Noller verwies jedoch auf die Richtlinien zur Aufteilung von Spielplätzen entsprechend der Wohngebiete.
Die jährlichen Unterhaltskosten halte die
CDU-Fraktion für „zu hoch“, sagte Stadtrat Stäbler. Sicherlich könne man einzelne
Standorte überprüfen, meinte Stadträtin
Link (SPD), aber an Spielplätzen zu sparen,
wäre an falscher Stelle gespart. Stadträtin
Moosmann (Filderpiraten) verwies auf den
Bedarf an guten Spielplätzen angesichts immer mehr berufstätiger Mütter und mehr
Ganztagesbetreuung.
Stadtrat Haug kritisierte, dass die Kosten
nicht aufgesplittet nach einzelnen Spielplätzen vorlägen. EBM Noller verwies auf
den Verwaltungsaufwand, sagte aber einen
künftig jährlichen Bericht und die Überprüfung der Standorte zu. (gif)
Letzter Bauabschnitt
beginnt im April
Musikalischer Spaziergang
durch Wien
Mit Melodien von Mozart, Haydn,
Strauss verzaubern Mitglieder des
Lotus-Quartetts – Andreas Kersten
sowie Hans-Peter Fink und Heidrun
Roth (Foto, beide Dozenten an der
Musikschule) – am Sonntag um 19
Uhr die Musikfreunde im Kleinen
Saal der Filderhalle.
> Seite 6
2
Aktuelles
Amtsblatt Leinfelden-Echterdingen
Nr. 5
Freitag, 30. Januar 2015
Tierärztlicher Bereitschaftsdienst
Notdienst über Anrufbeantworter Tierarzt
Notrufnummer 112
Sie gilt für Notarzt, Rettungsdienst und Feuerwehr gleichermaßen und funktioniert von allen
Festnetzen und Mobiltelefonen in ganz Europa.
Ärztlicher Notfalldienst
Wochenende/Feiertage: Freitagabend und
Vorfeiertag 19-23 Uhr, Samstag/Sonntag/Feiertag 8-23 Uhr ist die Notfallpraxis an der Filderklinik besetzt. Begeben Sie sich bitte ohne
Voranmeldung dorthin: Im Haberschlai 7, Bonlanden. Sie benötigen für den Notdienst Ihre
Krankenversicherungskarte.
Montag bis Donnerstag gilt für alle Notfälle
ab 19 Uhr die Vermittlung über die Leitstelle
unter Tel. 0711/60 130 60
Für dringende Hausbesuche erreichen Sie
zur Vermittlung des Hausbesuchs die Leitstelle
des DRK unter der Nummer 0711/60 130 60.
Kinderärztlicher und Jugendärztlicher
Bereitschaftsdienst
Klinikum Esslingen, Hirschlandstraße 97,
78730 Esslingen: Mo-Fr: 19-8 Uhr; Sa, So, und
Feiertage: 8-8 Uhr
In Notfällen: 112
Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst:
Wochenende und Feiertage 11-12, 17-18 Uhr.
Dienst habenden Zahnärzte: Tel. 78 77 755
Augenärztlicher Bereitschaftsdienst:
zu erfragen unter Tel. 26 28012
Frauen helfen Frauen: Tel. 79 49 414
Frauenhaus Filder:
Tel. 99 77 461
Apothekendienst
Fr. 30.1. Markt-Apotheke Leinfelden, Marktplatz 2, Tel.: 76 74 07 80
Sa. 31.1. Apotheke z.d. 3 Linden, Harthausen,
Harthäuser Hauptstr. 4, Tel.: 07158 - 98 56 10
So. 1.2. Herz Apotheke Mache Echterdingen,
Bernhäuser Str. 5, Tel.: 9 90 95 50
Mo. 2.2. Apotheke am Bahnhof Bernhausen
Karlstr. 20, Tel.: 70 63 25
Di. 3.2. Kristall-Apotheke Leinfelden, Hohenheimer Str. 11, Tel.: 75 53 09
Mi. 4.2. Neue Apotheke Filderstadt, Bernhausen, Bernhäuser Hauptstr. 7, Tel.: 70 26 08
Do. 5.2. Rats-Apotheke Leinfelden, Irisstr. 9,
Tel.: 75 14 38
Fr. 6.2. Mörike-Apotheke Plattenhardt, Uhlbergstr. 37, Tel.: 77 11 32
Apothekennotdienst: www.aponet.de
Festnetz 0800 00 22 833
Mobilnetze (max. 65Ct/Min.) 22 8 33
Giftnotruf-Infozentrum Tel. 0761/19 240
Rufbereitschaft der Stadtwerke außerhalb
der Dienstzeit: Tel. 0700-53 78 23 89
Stromausfall-Notdienst:
EnBW-Störungsdienst Tel. 0800-36 29 477
Störungsannahme rund um die Uhr.
Notdienst der SHK-Innung Sanitär Heizung Klempner, 10-18 Uhr:
31.1./1.2. Kurt Wenzelburger Sanitär- und
Heiztechnik, Jacob-Brodbeck-Straße 56, Filderstadt, Tel. 70 70 98 80
Telefonseelsorge: Tel. 0800 111 0111 und
0800 111 0222. Wir sind da. Immer.
Polizeiposten Kornblumenweg 4, Leinfelden,
Tel. 90 37 70, Mo-Fr 7-19 Uhr
www.leinfelden-echterdingen.de
Sprechzeiten: Mo bis Fr 8-12 Uhr, Mi 14-18 Uhr
Zentrale: Tel. 0711/1600-0
Jugend- u. Bürgersprechstunde bei OB Klenk:
Anmeldung Tel.1600-215, Frau Sonja Kraus
Bürgertelefon, jederzeit aufnahmebereit:
T e l . 75 27 77; Fax 1600-228
Energieberatung der Stadtwerke:
Tel.1600-570, energieberatung@le-mail.de.
Leinfelden, Stuttgarter Str. 76, Tel. 1600-261
Einlass bis 1 Stunde vor Badeschluss. Badezeit
unbegrenzt. Wb = Warmbadetag
Echterdingen, Zeppelinweg 2, Tel. 1600-810
musikschule@le-mail.de
www.musikschule.leinfelden-echterdingen.de
www.stadtbuecherei.leinfelden-echterdingen.de
stadtbuecherei@le-mail.de
Bücherei Echterdingen, Maiergasse 8, (Zehntscheuer), Tel.1600-634.
Bücherei Leinfelden, Neuer Markt 1, Tel.
1600-276. Di, Do 15-19 Uhr, Mi 10-13 und
15-18 Uhr, Fr 15-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr.
Bücherei Musberg an der Eichbergschule,
Schlossbergweg 17, Tel. 7585 7744. Di 15-18
Uhr, Do 15-18 Uhr. Schulferien: Di 15-18 Uhr.
buecherei-musberg@web.de
Bücherei Stetten, Jahnstr. 62, Di 15-19 Uhr,
Mi 15-19 Uhr, Do 9-12 Uhr. Tel. 48 93 344.
buechereistetten@googlemail.com
Hallenbad
Mo
Schul- und Vereinsschwimmen
Di (Wb) 6-21 Uhr
Mi
7-21 Uhr
Do
Schul- und Vereinsschwimmen
Fr
7-21 Uhr
Sa
7-17 Uhr
So
7-17 Uhr
Sauna/Dampfbad:
Mo, Do
Schul- und Vereinsschwimmen
Damen:
Di 6-13 Uhr, Mi 13-21 Uhr
Herren:
Mi 7-13 Uhr
Gemischt: Di 13-21 Uhr, Fr 7-21 Uhr,
Sa 7-17 Uhr, So 7-17 Uhr
Lange Saunanacht ist am Samstag, 31.1.,
von 20 bis 1 Uhr
mit textilfreiem Schwimmen bei Fackelschein
und ausgewählten Aufgüssen.
Kindernachmittag mit Pluto: Jeden 1. Samstag im Monat von 14-16.45 Uhr
Wassergymnastik: Di und Mi 8 Uhr
(kostenlos)
Power-Aqua-Fitness: Mo 16.45-17.30 Uhr
Geschäftsstelle Leinfelden, Neuer Markt 3
Tel.1600-315; Fax 1600-305
www.vhs.leinfelden-echterdingen.de
Hausmüll - alle 14 Tage: Echterdingen I,
II, Unteraichen, Oberaichen: 9.2., Leinfelden,
Musberg, Stetten: 10.2.
Hausmüll - alle vier Wochen: Echterdingen
I und Unteraichen: 9.2., Echterdingen II und
Oberaichen: 23.2., Leinfelden: 24.2., Musberg, Stetten: 10.2.
Gelber Sack: Echterdingen I, II, Unteraichen,
Oberaichen: 9.2., Leinfelden: 11.2., Musberg,
Stetten: 12.2.
Biotonne: Echterdingen I, II, Unteraichen,
Oberaichen: 2.2., Leinfelden, Musberg,
Stetten: 3.2.
Papiertonne: Echterdingen I, II, Unteraichen
und Oberaichen: 9.2., Leinfelden: 10.2., Musberg und Stetten: 12.2.
Entsorgungsstation mit Kompostierungsplatz, Stetten, Sielminger Straße
(bei der Kläranlage)
Die Kompostierungsanlage ist Bestandteil der
Entsorgungsstation. Sie hat deswegen die Öffnungszeiten der Entsorgungsstation:
Mo-Fr 9.00-12.00 und 13.00-16.45 Uhr
Sa 8.30-12.30 Uhr
Echterdingen: Mi, Sa 7-12 Uhr
Leinfelden: Mi, Sa 7-12 Uhr
Musberg: Fr 14-18 Uhr
Stetten: Do 7-12 Uhr
Nussbaum Medien, Büro Echterdingen
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Herausgeber: Stadt Leinfelden-Echterdingen
Verantwortlich für den Textteil (ausgenommen Vereinsteil): Klaus Peter Wagner, Marktplatz 1, 70771 Leinfelden-Echterdingen. Tel. 1600-888 (keine Anzeigen)
www.leinfelden-echterdingen.de
Redaktion: Gisela Fechner, amtsblatt@le-mail.de
Für den Inhalt der einzelnen Beiträge der nicht städtischen Organisationen sind die in den Beiträgen als verantwortlich genannten Personen verantwortlich.
Verantwortlich für den Vereinsteil, „Was sonst noch interessiert“ und den Anzeigenteil: Brigitte Nussbaum, Merklinger
Straße 20, 71263 Weil der Stadt, Tel.07033 525-0.
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Weil der Stadt GmbH & Co. KG,
Merklinger Str. 20, 71263 Weil der Stadt
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entrichtenden Abonnementgebühr.
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Amtsblatt Leinfelden-Echterdingen Nr. 5
Freitag, 30. Januar 2015
Bürgermeister a.D.
Rainer Häußler 75
Rainer Häußler, ehemaliger Bürgermeister
und Ehrenbürger der Stadt, feierte am 24.
Januar seinen 75. Geburtstag. „Meinen
Glückwunsch verbinde ich mit herzlichem
Dank für die Unterstützung, die Du unserer
Stadt immer noch angedeihen lässt“, heißt
es im Glückwunschbrief von Oberbürgermeister Klenk an den
Jubilar: „Dabei denke
ich vor allem an Dein
Engagement für die
Senioren in unserer
Stadt und im gesamten Kreis Esslingen.
Mit Deiner Tatkraft,
den neuen Ideen und
der Unterstützung im
Ehrenamt sowie dem
herzlichen Umgang
mit den Menschen trägst Du mit einem erheblichen Teil zu einem verständnisvollen
Zusammenleben in unserer Stadt bei.“
1966 war Rainer Häußler 26-jährig zum
Bürgermeister von Musberg gewählt worden, 1975 zum Beigeordneten der neu
gebildeten Stadt Leinfelden-Echterdingen.
Seinem Ressort waren die Bereiche Kultur, Bildung, Soziales und Ordnungswesen
angegliedert. 1991 übernahm er zusätzlich
das Finanzressort. Fast 33 Jahre, bis 1999,
war er Bürgermeister und in vielen ehrenamtlichen Funktionen tätig. Nach wie vor
engagiert er sich als Vorsitzender des Kreisseniorenrates Esslingen.
Der Gemeinderat tagt
Mit der Stellungnahme der Fraktionen
zum Haushaltsplanentwurf 2015 am
Dienstag, den 3. Februar, um 18 Uhr
im Bürgersaal der Zehntscheuer Echterdingen, beginnen die Etatberatungen im
Gemeinderat.
- Stellungnahme und Anträge der
Fraktionen zum
Haushaltsplanentwurf 2015
- Bürgerfragestunde
- Ausschreibung der Stelle der/des
weiteren Beigeordneten
> Tagesordnung auf Seite 6
Aktuelles
3
Stadt startet Fragebogenaktion zur Wirtschaftsförderung
Wie attraktiv ist LE als Wirtschaftsstandort?
Die Wirtschaft am Standort LeinfeldenEchterdingen hat sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt.
Mit einer Befragung von rund 500 Gewerbebetrieben aus allen Branchen will
die Stadt nun ermitteln, wie sich die
Wirtschaftsstruktur aktuell darstellt und
welche Anforderungen künftig an den
Wirtschaftsstandort bestehen. „Für viele
politische Entscheidungen zur Stadtentwicklung sind die Einschätzungen der
ansässigen Unternehmen von grundlegender Bedeutung“, erläutert Oberbürgermeister Roland Klenk.
Von besonderem Wert ist die Aktion
für die städtische Wirtschaftsförderung.
„Ohne fundierte Informationen können wir unsere Betriebe nicht gezielt
unterstützen“, sagt Wirtschaftsförderin
Angelika Goldak, die die Befragung im
Rathaus koordiniert. In dem vierseitigen
Fragebogen geht es neben einer Bewertung der Stadt als Wirtschaftsstandort
um konkrete Entwicklungsabsichten und
mögliche Engpässe der Betriebe.
Bei der Stadt hofft man nun auf eine gute
Resonanz. OB Klenk bittet die Unternehmensvertreterinnen und -vertreter um
Unterstützung und rege Beteiligung an
der Umfrage.
Unternehmen, die keinen Fragebogen
erhalten haben, sich aber beteiligen
möchten, können sich diesen über die
Internetseite der Stadt www.leinfeldenechterdingen.de herunterladen bzw. diesen online ausfüllen.
> Für Rückfragen steht die Wirtschaftsförderin der Stadt, Frau Goldak, gerne
zur Verfügung: Tel. 1600-800 oder per
Mail a.goldak@le-mail.de
Friedhof Echterdingen wird nicht umbenannt
Grabmale sind Teil der Ortsgeschichte
Der Friedhof Echterdingen wird nicht umbenannt in „Parkfriedhof Echterdingen“,
wie ein Antrag der LEB/FDP-Fraktion und
der Freien Wähler vorgeschlagen hatte. Der
Technische Ausschuss folgte damit den Bedenken der Verwaltung, dass der Friedhof
keinen Parkcharakter aufweise, ein solcher
Name im Gegenteil „falsche Assoziationen“
wecken könne: Schon jetzt, sagte Andrea
Egner, Leiterin Amt für Grünflächen, Umwelt und Tiefbau, fühlten sich Hinterbliebene und Trauergäste gestört durch telefonierende Spaziergänger oder Radfahrer,
die den Friedhof als Abkürzung benutzen.
Durch seine hohe Belegungsrate könne der
Friedhof auch nicht erweitert und keine zusammenhängende Grünfläche geschaffen
werden, wie es Stadtrat Haug (FDP) angeregt hatte.
Erkundigt hatten sich die Antragsteller
auch nach den historischen Grabmalen. Ihr
Erhalt sei wichtig, so Stadtrat Haug, denn
Friedhöfe mit Grabmalen von Persönlichkeiten der Ortsgeschichte seien „begehbare
Geschichtsbücher“. Mit solchen Grabstätten als „Teil der Ortsgeschichte“ müsse man
„sensibel umgehen“, bekräftigte Stadtrat Dr.
Huber (FW). Die Bedenken der Verwaltung
bezüglich eines Parkcharakters teile seine
Fraktion, sagte Stadtrat Mailänder (Grüne),
historische Grabmäler zu erhalten und auszuweisen unterstütze sie aber. Historische
Grabstätten gebe es auch in Musberg, so
Stadträtin Moosmann (Filderpiraten), man
sollte sie mit Hilfe des Stadtarchivs erfassen.
Derzeit gibt es eine im Jahr 2008 aktualisierte Dokumentation, die historische Grabmale
mit besonderer Grabgestaltung oder heimatgeschichtlicher Bedeutung auflistet. Die
Stadt kümmert sich um Erhalt und Pflege.
Die Grabstätten des ehemaligen Oberbürgermeisters Walter Schweizer (1975-1985)
und einstigen Echterdinger Bürgermeisters
Fritz Moltenbrey (1899-1962) sind Ehrengräber. Das Grabmal des Orgelbauers Friedrich Weigle (1850-1906) und seiner Frau
Fanny (1852-1914) ist als Kulturdenkmal
geschützt. Das Grabmal von Pfarrer Albert
Friedrich Wunderlich (1819-1884) wurde
wegen der Baumaßnahmen für die neue
Aussegnungshalle ins Umfeld weiterer historischer Grabmale versetzt.
Dass mit Blick auf die Grabpflege außerdem
die Birke kein guter Baum sei, machte Stadtrat Haug deutlich und bekam dabei Schützenhilfe von Stadtrat Vohl (FW). Die Birke
sei ein historischer Friedhofbaum, begründete Amtsleiterin Egner die Pflanzungen. (gif)
Der Abbruch der Aussegnungshalle im Friedhof Echterdingen beginnt im April
Aufbahrungen und Trauerfeiern werden verlegt
Der Abbruch der alten Aussegnungshalle
Echterdingen beginnt Anfang April. Die
Nutzung der alten Aussegnungshalle ist für
die Aufbahrung der Verstorbenen und Trauerfeiern deshalb nur noch bis Freitag, 13.
März, möglich.
Ab 14. März können Verstorbene nur in den
Aussegnungshallen auf den anderen städtischen Friedhöfen – Waldfriedhof Stetten,
Waldfriedhof Leinfelden und Friedhof Musberg – aufgebahrt werden. Trauerfeiern
können ebenfalls in die Aussegnungshallen
der anderen Friedhöfe ausweichen oder
alternativ in Echterdingen in der evangelischen Stephanuskirche oder katholischen
Kirche St. Raphael stattfinden.
Bestattungen erfolgen während der Bauzeit weiterhin auf dem Friedhof Echterdin-
gen. Während einer Bestattung werden die
Baumaßnahmen unterbrochen.
Bei einem Sterbefall werden Angehörige
durch das Bestattungsunternehmen über
die veränderten Abläufe und Möglichkeiten
informiert und beraten. Selbstverständlich
stehen auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Standesamtes Echterdingen für
Fragen zur Verfügung: Tel. 1600-614.
4
Aktuelles
Amtsblatt Leinfelden-Echterdingen
Nr. 5
Freitag, 30. Januar 2015
Wer als Tagespflegeperson arbeiten möchte, muss eine Qualifizierung absolvieren
Flexible Betreuung im familiären Umfeld
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
ist für viele Frauen noch immer eine Hürde. Schließlich wollen sie ihren Nachwuchs
liebevoll betreut wissen, um beruhigt den
Joballtag zu meistern.
Eine Alternative zur Kindertagesstätte kann
die Tagespflege sein. Als Vorteil gilt die
Betreuung in familiärem Umfeld und einer kleinen Gruppe. Nicht zuletzt die sehr
flexiblen Zeiten, stunden- oder tagesweise,
können das Kriterium sein, sich für diese
Betreuungsform zu entscheiden. Denn die
Tagesmutter kann auch eher einmal kurzfristig aushelfen.
Als Ärztin in einem Krankenhaus weiß Elvira Wolde-Giorgis das zu schätzen: „Ich kann
zur Not aus dem OP anrufen.“ Nach ihrer
ersten Tochter hat sie nun auch die zweite
bei ihrer Tagesmutter untergebracht. Soziales Verhalten lernen Kinder in einer Familie am besten, davon ist sie überzeugt.
Dazu trage die „geschwisterähnliche Konstellation“ bei, sagt Tagesmutter Conny
Wüst, die aus ihrem Bürojob als Sekretärin
ausgestiegen ist, um sich stattdessen in der
Tagespflege zu engagieren: „Wir bekommen
oft die Rückmeldung aus dem Kindergarten,
dass wir gute Vorarbeit geleistet haben und
sich die Kinder gut in die Gruppe einfügen.“
Die eigenen Kinder tragen ihren Teil dazu
bei. Die Tagesmütter Silvia Drysch und Gisela Böckle haben ältere Söhne. Für beide
Seiten, die Großen wie die Kleinen, sei das
Miteinander ein Gewinn. „Es ist ein bißchen wie in einer Großfamilie“, sagt Gisela
Böckle. „Die werden bestimmt mal gute Väter“, lacht Silvia Drysch.
In Leinfelden-Echterdingen kümmern sich
derzeit rund 50 Tagesmütter, darunter ein
Tagesvater, um 115 Kinder. Der Tageselternverein Kreis Esslingen ergänzt das Konzept der Stadt Leinfelden-Echterdingen zur
Kinderbetreuung und bringt Eltern, die eine
Tagesbetreuung suchen, mit Familien, die
gerne ein Kind aufnehmen möchten, zusammen. Der Verein ist ein Zusammenschluss
der vier ehemals selbstständigen Vereine
Seit dem 1. August 2013 hat jedes Kind
ab dem ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz,
wahlweise bei einer Tagesmutter oder im
Kindergarten. Die Tagespflege wurde den
Kindertageseinrichtungen gleichgestellt.
Von 0 bis 14: Betreut werden Kleinkinder
in der Tagespflege bis zum dritten Lebensjahr bzw. Eintritt in den Kindergarten. Der
Tageselternverein Kreis Esslingen bietet
darüber hinaus Betreuungsplätze in den
ersten Lebensmonaten an (0 bis 3 Jahre).
Möglich ist zudem die ergänzende Betreuung im Anschluss an Kindergarten oder
Schule bis maximal 14 Jahre.
Eltern zahlen je Betreuungsstunde max.
1,87 Euro. Der Beitrag richtet sich nach
der Anzahl der Kinder unter 18 Jahre in
der Familie. Ein extra Essensgeld wird in
Betreuung für die Kleinsten: v.l. (sitzend) Silvia Drysch, Gisela Böckle, Elvira Wolde-Giorgis, Conny Wüst und Anja Hasler, (stehend) Nicole Stutzki und Madeline Lesourd vom
Foto: Bergmann
Tageselternverein Kreis Esslingen.
der Kindertagespflege im Landkreis Esslingen. Die Beratungsstelle für LeinfeldenEchterdingen sitzt in Unteraichen. Die sozialpädagogischen Fachkräfte beraten und
vermitteln kostenfrei.
Wer als Tagespflegeperson tätig sein will,
muss einen Qualifikationskurs absolvieren,
um die Pflegeerlaubnis vom Landratsamt zu
erhalten. Natürlich werden auch die Räumlichkeiten angeschaut: Bietet die Wohnung
Sicherheit für Krabbelkinder oder ist sie
eher für ältere Kinder geeignet? Auch nach
Erhalt der Pflegeerlaubnis finden regelmäßig
Hausbesuche von den Mitarbeiterinnen des
Vereins statt.
Die Tagespflege
Leinfelden-Echterdingen nicht erhoben.
Qualifikation: Voraussetzung für die
selbstständige Tätigkeit als Tagespflegeperson ist eine gültige Pflegeerlaubnis nach
§ 43 SGB VIII des Jugendamtes, die u.a.
Sachkompetenz, Kooperationsbereitschaft
und kindgerechte Räumlichkeiten vorsieht. Es muss ein Qualifizierungskurs von
insgesamt 160 Unterrichtsstunden absolviert werden. Jede Tagespflegeperson erarbeitet ihr eigenes pädagogisches Konzept.
Entsprechend unterschiedlich sind die individuellen Betreuungsangebote.
Verpflichtend sind weitere jährliche Fortbildungen sowie alle zwei Jahre ein ErsteHilfe-Kurs. In Leinfelden-Echterdingen
nehmen Tagespflegepersonen am Fortbil-
Doch wie findet man die maßgeschneiderte
Betreuung? „Das ist wichtig für Eltern: Passen die Profile zusammen?“, sagt Madeline
Lesourd, Sonderpädagogin im Büro des Tageselternvereins in Leinfelden-Unteraichen.
Die Mitarbeiterinnen gleichen deshalb Angebot und Nachfrage ab und arrangieren ein
erstes Treffen, bei dem die Eltern Fragen zu
Erziehungsstil, Tagesablauf oder zum Thema Ernährung abklären können. Ist „die
Richtige“ gefunden, bleibt der Kontakt oft
auch nach der Betreuungszeit bestehen.
> www.tageselternverein-kreis-es.de
Büro Leinfelden: Birkacher Weg 1
Tel. 38 97 84-58, -59.
dungsprogramm für Erzieher und Erzieherinnen teil. Möglich ist auch, die Betreuung direkt im Haushalt der Eltern zu
übernehmen („Kinderfrau“).
3 unter 3: Maximal drei Kinder unter 3
Jahren dürfen gleichzeitig betreut werden.
Eine Tagesmutter erhält einen Stundensatz von 5,50 Euro pro Kind.
Förderung der Stadt: Die Stadt Leinfelden-Echterdingen trägt die Kosten für den
Qualifizierungskurs, die Fortbildungen
und bezuschusst Fachliteratur. Außerdem
übernimmt sie das Urlaubsgeld (25 Tage
pro 5-Tage-Woche), 6 Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und sie bezahlt
eine Verwaltungspauschale von 100 Euro
pro Jahr. Mit dem Landkreis teilt sich die
Stadt die Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge.
Amtsblatt Leinfelden-Echterdingen Nr. 5
Freitag, 30. Januar 2015
Aktuelles
5
P+R Parkhaus: Ebene 4
und 5 wieder geöffnet
Vor Weihnachten wurden die Ebenen 4
und 5 des P+R Parkhauses Echterdingen
(über der S-Bahntrasse) gesperrt, weil Verformungen in einem Teilbereich des Daches
festgestellt worden waren. Nach eingehender Überprüfung durch ein Fachbüro
kann die Parkebene 4 jetzt komplett und
die Parkebene 5 in weiten Teilen wieder
freigegeben werden. Daher ist P+R Parken,
Kurzzeit- und Urlaubsparken im P+R Parkhaus wieder möglich.
Fragen zum Thema Parken beantwortet
auch Herr Deiss, Tel. 94 78 618, von den
Stadtwerken.
> www.swle.de
Kinderhaus Waldhorn:
fertig im September
Am Kapellenweg in Echterdingen entsteht
das Kinderhaus Waldhorn, in das rund 50
Kinder des Waldorfkindergartens sowie eine
Gruppe unter städtischer Trägerschaft einziehen werden. Die Fertigstellung hat sich
jedoch verzögert. Statt im Frühjahr kann
die Einrichtung erst im September geöffnet
werden. Die Stadt verweist auf Probleme
mit der Rohbaufirma und hat sich zwischenzeitlich auch vom Architekten getrennt. Im
VKS-Ausschuss wollte Stadträtin SinnerBartels (SPD) deshalb wissen, ob und wie
die Wartezeit überbrückt werden könne.
Bürgermeister Ludwig berichtete, dass die
Kinder der städtischen Gruppe im Kindergarten St. Michael untergebracht sind. Die
Waldorfkinder sind nach wie vor in ihrem
Domizil in Stetten.
Krämermarkt
in Echterdingen
Am Donnerstag, den 12. Februar, findet
von 8 bis 18 Uhr im Stadtteil Echterdingen in der Burgstraße, in der Backhausgasse und in der Maiergasse wieder ein
Krämermarkt statt.
Die Stadt Leinfelden-Echterdingen lädt
die Bürgerinnen und Bürger sowie alle
Nachbarn herzlich dazu ein.
Zuschuss für
Blockheizkraftwerk
Wegen einer nicht mehr reparablen Heizungsanlage im Gemeindezentrum Leinfelden hat die katholische Kirchenpflege ein
gasbetriebenes Blockheizkraftwerk eingebaut. Die Gesamtkosten betragen 153.700
Euro, wobei der Anteil für den Kindergarten
St. Franziskus nach Abzug von Landesmitteln und aus dem Nachhaltigkeitsfonds der
Diözese bei 65.190 Euro liegt. Da die Stadt
im Bereich Kindergärten 75 Prozent der Kosten trägt, hat der VKS-Ausschuss einen Zuschuss in Höhe von 48.900 Euro gebilligt.
„Ein Geschehnis, das unfassbar bleibt“
„Gedenken an und Nachdenken über die
Vergangenheit schaffen Orientierung für die
Zukunft“, so Erste Bürgermeisterin Eva Noller bei der Eröffnung der französisch-deutschen Ausstellung „Freiheit – so fern, so
nah. Das doppelte Ende des KZ Natzweiler“
am 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an
die Opfer des Nationalsozialismus. Doppelt
bedeutet, dass beim Vormarsch der Alliierten das KZ geschlossen wurde, in Form von
rund 70 Außenlagern aber auf linksrheinischer Seite weiter existierte. Auch das Lager Echterdingen auf dem Flughafen zählte
dazu, betonte EBM Noller: „Seit 1941 wurden in Konzentrationslagern Millionen von
Menschen ermordet – ein Geschehnis, das
trotz aller Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus unfassbar bleibt.“
Dr. Bernd Klagholz, Leiter des Stadtarchivs,
erinnerte daran, dass im November 1944
600 jüdische Häftlinge auf dem Bahnhof in
Echterdingen eintrafen. „Vernichtung durch
Arbeit lautete das unmenschliche Motto der
nationalsozialistischen Machthaber. Es wurde auch auf den Fildern, direkt vor unserer
Haustüre, Wirklichkeit.“
Konzipiert wurde die Ausstellung von der
Gedenkstätte Natzweiler, mitgewirkt haben
baden-württembergische
Gedenkstätten,
darunter die Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Echterdingen. Arno Huth, der über
das KZ Natzweiler und seine Außenlage geforscht hat, gab Einblicke in die Historie dieses einzigen Konzentrationslagers auf französischem Boden. Musikalisch umrahmt
wurde die Eröffnung von Revital Herzog mit
Klezmer Musik auf dem Akkordeon.
> Geöffnet Mo-Do 8.30-12.00 Uhr und
14.00-17.00 Uhr, Fr 8.30-12.00 Uhr (um
telefonische Voranmeldung wird gebeten,
Tel. 99754-09, -08), sowie sonntags 14.30Foto: Bergmann
17.30 Uhr
Stadt schafft neue
Telekommunikation an
Zuschuss für Sanierung
Dach Hauberghalle
Die Stadt erhält ein neues Telekommunikationssystem. Der VKS-Ausschuss hat dafür 121.300 Euro gebilligt. Mit der Firma
ComTel Systemhaus wurde ein Wartungsvertrag über fünf Jahre geschlossen, sie wird
eine Anlage der Firma Avaya integrieren.
Damit wird auch die Ausfallsicherheit gewährleistet sein; bei der derzeitigen Anlage ist die Stadtverwaltung im Schadensfall
nicht erreichbar. Außerdem wird ein Alarmierungssystem für publikumsintensive
Dienststellen eingerichtet. Auf Sicht sollen
alle städtischen Einrichtungen in das Kommunikationsnetz integriert werden.
Bedenken zu Wartung und Systementwicklung über den Zeitraum von fünf Jahren
hinaus äußerten die Stadträtinnen Onayli (LEB) und Skudelny (FDP). Man gehe
„Stand heute“ davon aus, so Regine Maier,
Leiterin Abteilung Informations- und Kommunikationstechnik, dass man die Anlage
acht bis zehn Jahre betreiben könne.
Einen Zuschuss von 16.500 Euro gewährt
die Stadt dem TSV Musberg für die 82.300
Euro teure Sanierung des Flachdachs der
Sporthalle Hauberg. An einer Stelle war seit
längerem Wasser eingetreten. Ursache sind
eine schadhafte Gefälledämmung und falsch
angebrachte Bodenabläufe. Die ausführende
Firma ist zwischenzeitlich insolvent, so dass
der Verein den Schaden übernehmen muss.
Die Summe, erläuterte Bürgermeister Ludwig im VKS-Ausschuss auf Nachfrage von
Stadtrat Dr. Machanek (CDU), entspreche
einem 20-prozentigen Zuschuss, den man
in dieser Höhe ausnahmsweise gewähren
wolle. Denn der Verein habe 2001/2002
die Hauberghalle, die im Rahmen der Sportstättenentwicklungsplanung als notwendig
beschrieben worden war, selbst gebaut und
finanziert und damit der Stadt „eine große
Summe erspart“. Üblich sind nach den Vereinsförderrichtlinien Zuschüsse in Höhe von
zehn Prozent.
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Aktuelles
Amtsblatt Leinfelden-Echterdingen | Nr. 05 | Freitag, 30. Januar 2015
Die Bürgerstiftung LE fördert Kommunikation zwischen internationalen
Eltern in der Schönbuchschule
Das kennen alle Eltern: Morgens bringt man die Kinder schnell in die Schule und sieht
die anderen Eltern nur kurz. Eigentlich würde man gern ein bisschen reden, aber es ist ja
keine Zeit, denn man muss schnell in die Arbeit. Schade fanden das die Leiterinnen der
Schülerbetreuung und der Schönbuchschule und hatten eine gute Idee! Sie organisieren
zweimal im Jahr im Frühjahr und im Herbst auf dem Schulhof der Schönbuchschule ein
Café International für die Eltern mit ihren Kinder. Auf einer Weltkarte kann jeder eine Nadel dorthin stecken, wo er herstammt. Da gibt es schon die ersten Gespräche und Fragen.
So ist das auch gedacht: Hier soll man miteinander ins Gespräch kommen, lustig im Freien
spielen oder basteln, mit Kaffee, Tee und einer tollen Kuchenauswahl. Das macht Spaß!
Dieses Begegnungs-Projekt passt zu unserem Fördermotto: Horizont erweitern - Kreativität
fördern - Talent entdecken, denn miteinander reden, erweitert den Horizont und wird von
uns gefördert.
Werden Sie Stifter unter www.buergerstiftung-le.de
Galerie Altes Rathaus Musberg
Ulrike Saremba: Der Mensch
ist schleierHaft
Worte zur Kunst:
Saskia Clappers.
Die Würde des
Menschen ist unantastbar – unter diesem Begriff sind im
Jahr 2015 insgesamt
sechs Ausstellungen
in der Galerie Altes
Rathaus zu sehen.
Sieben Künstlerinnen und Künstler
haben sich mit dem
aktuellen
Thema
künstlerisch auseinandergesetzt. Die Ausstellungsreihe eröffnet Ulrike Saremba aus
Filderstadt.
„Während meiner Reisen in islamisch geprägte
Länder beobachtete ich, welchen traditionellen
und religiösen Zwängen Frauen bezüglich ihrer
Kleidung unterworfen sein können: In dieser
künstlerisch hochstehenden Kultur, die sich
in Farbenpracht, Ornamentik und Architektur
seit Jahrhunderten fantasievoll darbietet, erscheinen Frauen verhüllt, verschleiert - oft nur
schwarz - im Straßenbild ... Mit meinen Scherenschnitten möchte ich diese Reiseimpressionen zum Ausdruck bringen." Ulrike Saremba
Öffnungszeiten: samstags 16 - 18 Uhr, sonntags 11 - 13 Uhr.
www.altes-rathaus-musberg.de
Gutes tun braucht ZEIT. Und GELD.
Sa, 31.1., 12.30 - 14.30 Uhr, Festhalle
Musberg, Turnerweg 4
Kinderwichtel-Basar
Verkauft werden Babyzubehör, Kleidung bis
Gr.164 (Winter/Frühjahr und Sommer), Faschingssachen, Spiele, Fahrzeuge, Hochstühle, Autositze, Türgitter und vieles mehr ...
Außerdem ist Bücherflohmarkt der Bücherei
Musberg; von den Einnahmen werden neue
Medien für die Bücherei angeschafft. Kaffeeund Kuchenverkauf durch eine Schulklasse.
Einlass für Schwangere mit Pass ab 12 Uhr.
Taschen und Rücksäcke bleiben im Auto, Sie
bekommen große Taschen am Eingang!
15% des Erlöses wird einbehalten. Damit
werden örtliche Einrichtungen für Kinder
und Jugendliche unterstützt.
www.kinderwichtel.de
Sa, 31.1., 20 Uhr, Echterdingen,
Walter-Schweizer-Kulturforum
Treffpunkt: LE lacht
Simone Solga: „Im Auftrag
Ihrer Kanzlerin“
Wenn Sie fragen: Lachen in Zeiten der Eurokrise und der sozialen Konflikte – geht das?
Und ob!
Hat die Bundesregierung mit gutem Beispiel
voran nicht schon des Öfteren Ihre Lachmuskeln strapaziert? Und wer wäre geeigneter,
das Bildungsbürgertum in den Kleinkunsttempeln mit einzubinden, als Simone Solga,
die langjährige Vertraute der Kanzlerin?
Freuen Sie sich auf einen Abend der doppelbödigen Unterhaltung, der unverblümten
Umschreibung, des schonungslosen Miteinanders und der harmonischen Konflikte!
Restkarten gibt’s zum Preis von 23 €, erm.
14,- €, an der Abendkasse.
Veranstalter: Stadt Leinfelden-Echterdingen,
Kulturamt
So, 1.2., 19 Uhr, Filderhalle, Kleiner Saal
Treffpunkt: Konzerte in unserer Stadt
Ein musikalischer
Spaziergang durch Wien
Wir laden Sie ganz herzlich ein, mit uns einen Abend lang durch die Musikstadt Wien
zu flanieren. Vielleicht lernen Sie dabei den
einen oder anderen prominierten Bewohner
Wiens etwas genauer kennen. Genießen Sie
Melodien von Mozart, Haydn und Strauss
mit zwei Mitglieder des Lotus-Quartetts,
Restkarten gibt’s noch zum Preis von 23 €,
erm. 14,- €, Besucher bis 20 Jahre 6,- € an
der Abendkasse.
Veranstalter: Stadt Leinfelden-Echterdingen,
Kulturamt
So, 1.2., 16.30 - 18 Uhr, Echterdingen,
Kulturtreff am Schafrain, Schafrain
Paul von Hindenburg
Feldherr, Monarchist, Präsident und Steigbügelhalter Hitlers? Ein Portrait.
Paul von Hindenburg hat als Reichspräsident die deutsche
Geschichte
mit der Ernennung
Adolf Hitlers zum
Reichskanzler im Januar 1933 nachhaltig verändert. Aber
wie kam es überhaupt dazu, dass ein
streng konservativer
Anhänger der Monarchie in das höchste
Staatsamt gelangen
konnte? Hindenburg
hatte nie ein Hehl
aus seiner politischen Auffassung gemacht,
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Amtsblatt Leinfelden-Echterdingen | Nr. 05 | Freitag, 30. Januar 2015
und wenn er sich auch formal an Verfassung
und Gesetz hielt, so war seine Politik der
Demokratie keineswegs förderlich gewesen.
Als „Sieger von Tannenberg“ erfreute sich
der ehemalige kaiserliche Feldmarschall im
deutschen Volk so großer Beliebtheit, dass
er als Reichspräsident 1932 – mittlerweile
85-jährig – noch einmal für weitere 7 Jahre
wiedergewählt wurde. Der Vortrag skizziert
die wechselhaften Stationen eines ungewöhnlichen Lebens.
Tageskasse: € 7
Veranstalter: VHS
Mo., 2.2., 16 Uhr, Stadtbücherei
Leinfelden
„Robbi, Tobbi und das
Fliewatüüt“
Ein MenschenFiguren-Theater ab 5 Jahren
mit der Zauberbühne,
nach
dem
Kinderbuch von Boy
Lornsen. Tobbi
ist Erfinder. Und das seit vielen Jahren. Genaugenommen schon immer. Aber seine beste
Erfindung ist das Fliewatüüt - ein Fahrzeug,
das Fliegen kann wie ein Flugzeug, fahren
wie ein Auto und schwimmen wie ein Schiff.
Als Tobbi es erfand, ging er gerade mal in
die dritte Klasse. Doch gebaut hat es für ihn
Robbi, sein Roboter. Mit ihm zusammen
macht sich Tobbi auf, um drei unglaubliche
Prüfungen zu bestehen, die ohne ein Fliewatüüt unmöglich zu bestehen wären. Dauer
45 Minuten. Eintritt 3,50 €. Vorverkauf in
der Stadtbücherei LE.
Mi, 11.2., 10.30 Uhr, Zehntscheuer, Bürgersaal
„Ottos Mops“
Für Kinder ab 7 Jahren.
Hei hei peizipopei!
Worte, Reime, Verse und Gedichte!
Otto und Schlips,
Mops und Fips,
Reh und Zeh, Ach
und Weh, Sang und
Klang, Schwing und
Schwang!
Kirschkern & Compes jonglieren mit Wörtern,
tanzen mit Reimen,
zaubern mit Lauten
und spielen mit Gedichten: Je verdrehter, desto besser, je
verzwickter desto kesser, je verrückter desto
Messer! Und alles ei zolipei aus Nonsens,
Jux und Dollerei!
Karten sind zum Preis von 5,- € (4,50 € pro
Person für Gruppen ab 10 Personen) bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen und unter
www.reservix.deerhältlich.
Veranstalter ist das Kulturamt der Stadt Leinfelden-Echterdingen.
Do, 12.2., 10.30 Uhr, Zehntscheuer
Treffpunkt: Jugendtheater
Ihr Lieben, viel zu weit
Entfernten
So, 8.2., 16.30 Uhr, Echterdingen,
Kulturtreff am Schafrain, Schafrain 2
Burma
Reise zu den Hauptsehenswürdigkeiten Myanmars. Ein Lichtbildervortrag in Effektprojektion.
Folgen Sie uns in die Hauptstadt Yangon,
zum malerischen Inle-See, nach Mandalay
und Umgebung, in das größte Tempelfeld
der Welt nach Bagan, aber auch in den Süden des Landes an den Goldenen Felsen
bis hin nach Mawlamyine. Ein Vortrag aber
auch über das bunte, oftmals plagvolle Leben
der herzlichen Menschen in Burma.
Tageskasse: € 7
Veranstalter: VHS
Paris, 1942. Louise kommt von der Schule
nach Hause und wird festgenommen. Ein
blödes Missverständnis, das sich hoffentlich
bald aufklären wird. Denkt sie. Wenn sie
aus dem Gefängnis kommt, wird sie was zu
erzählen haben, von Diebinnen, Huren und
tätowierten Hakenkreuzen. Louise wartet,
hofft und schreibt. Am Ende ihres letzten
Briefes steht: „Kopf hoch und bis bald“. Im
Februar 1943 wird die 18-jährige Louise Jacobsen in Auschwitz getötet. Im Jahre 1989
entschied sich Nadia Kaluski-Jacobsen, die
32 erhaltenen Briefe ihrer Schwester Louise
„aus der Vergangenheit zu holen“. Die Briefe
wurden durch zeitgeschichtliche Informationen ergänzt, als Buch veröffentlicht und in
mehrere Sprachen übersetzt.
Eine szenische Lesung, die unter die Haut
geht. Ab 15 Jahre.
Karten gibt’s zum Preis von 6 €, 5,50 € pro
Person für Gruppen ab 10 Personen bei allen
Reservix-Vorverkaufsstellen und unter www.
reservix.de.
Veranstalter: Stadt Leinfelden-Echterdingen,
Kulturamt
FilderhalLE
Kongress- und
Tagungszentrum
Sa, 7.2., 8-16 Uhr, Großer Saal
Braco’s gebender Blick
Seit 1995 widmet
Braco sein Lebenswerk der Aufgabe,
in Menschen gute
Empfindungen zu
wecken, Hoffnung
an das Gute wieder
zu beleben und positive Entwicklungen
zu
unterstützen.
Bei den Begegnungen steht Braco still
vor den Besuchern
und „umarmt“ sie über seinen Blick. Durch
Begegnungen mit Braco´s Blick berichten
Menschen aus verschiedensten Ländern von
einer neuen Balance in ihrem Leben, um die
Zukunft positiver zu gestalten.
Alle 40 Minuten zw. 8 und 16 Uhr.
Unkostenbeitrag pro Begegnung 5 €,
keine Voranmeldung erforderlich.
Teilnahme ab 18 und für schwangere Frauen
bis zum dritten Monat.
www.braco.me
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Seele and Geist
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