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Ein Fest für die-Läden

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Film, Fr 26.12., 15.00 Uhr
»Am Anfang war das Bild – Der Maler Asger Jorn«, ein Film von
Marie-José van de Loo, 2004 (ca. 60 min.)
Finissageführung, So 11.01.2015, 15.00 Uhr
Im Obergeschoss zeigen wir einen Raum mit frühen Arbeiten von
Erwin Eisch (*1927). 1957/58 hatte er mit Lothar Fischer eine Ateliergemeinschaft in der Akademie der Bildenden Künste in München.
Als Jorn 1958 erstmals in der Galerie van de Loo ausstellte, zeigte
zeitgleich die Münchner Galerie Malura die Gruppe SPUR. Neben
Fischer, Prem, Sturm und Zimmer waren auch Gemälde des aus einer
Frauenauer Glasfabrikantenfamilie stammenden Eisch zu sehen, der
zusammen mit seiner späteren Frau Gretel Stadler (*1937) kurzzeitig
ebenfalls der SPUR angehörte. Jorn besuchte mit den Künstlern ihre
Ausstellung.
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Anfahrt
Über A3, A9, B299, B8 und per Bahn. Vom Bahnhof mit den
Stadtbus-Linien 564 und 565 (Haltestelle Museum Lothar Fischer)
Öffnungszeiten
Mi – Fr 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Sa /So 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr
(April – September bis 18.00 Uhr)
Eintritt
Erwachsene 4 €, ermäßigt 2 €, Veranstaltungen 2 € plus Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre frei
Führungen finden sonntags um 15.00 Uhr statt. Am ersten So. im
Monat jedoch nur um 11.15 Uhr, parallel eine Kinderführung (ab 6 J.).
Je nach Thema wird praktisch gearbeitet, Materialpauschale 3 €.
Gruppenführungen auf Anfrage
Parkcafé am Museum
Mo – So 9.00 bis 23.00 Uhr, Tel.+49 (0)9181- 5206559
Unterstützt werden wir von:
Verein der Freunde des Museums Lothar Fischer e.V.
Bögl Dienstleistung & Werbung, Bögl-Druck
Dehn Instatec
Landkreis Neumarkt
SD-Sicherheitsdienst GmbH
Sparkasse Neumarkt-Parsberg
Staedtler Mars GmbH & Co. KG
Titel:
Echter Kobold, 1958
Öl/Leinwand, 50 x 40 cm
Kunsthalle EmdenSchenkung Otto van de Loo
Foto: Kunsthalle Emden
Gestaltung: Johannes A. Schürmann
Text: Pia Dornacher
© Donation Jorn, Silkeborg
VG Bild-Kunst Bonn, 2014
Kulturpartner
M U S E U M LOT H A R F I S C H E R
Die Galerie van de Loo Projekte, München zeigt
»Tillykke med Fødselsdagen, Asger Jorn!« vom 12.09.–18.10.2014
Vom 25.10.–18.01.2015 zeigt die Kunsthalle Emden die Ausstellung
»Ganz schön gerissen! Asger Jorn Collagen und Décollagen«.
Museum Lothar Fischer
Weiherstraße 7a, D-92318 Neumarkt i.d.OPf.
Tel. +49 (0) 9181 - 51 03 48
Fax +49 (0) 9181 - 51 1 3 92
www.museum-lothar-fischer.de
MU
S
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Unser Dank geht an: Galerie van de Loo Projekte, München,
Marie-José van de Loo und Prof. Otto van de Loo, die Kunsthalle
Emden – Schenkung Otto van de Loo und die Staatlichen Museen
zu Berlin, Nationalgalerie.
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Rundgang und Gespräch, Do 04.12., 19.00 Uhr
Dr. Katharina Henkel, Kunsthalle Emden, und Dr. Pia Dornacher
führen gemeinsam durch die Ausstellung
Schlossweiher
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Vortrag, Do 20.11., 19.00 Uhr
»Der Galerist Otto van de Loo, Wirken und Wirkung in München,
Berlin und Emden«, Dr. Pia Dornacher, Museumsleitung
Ringstr.
Ingolstädter Str.
Ferienworkshop Sa 25.10., 11.00–13.30 Uhr
»Malerei als Aktion« für Kinder von 7-13 J. mit der Künstlerin
Melanie Köhler, Leitung: Julia Isenberg, Gebühr 10 ,, max. 15 Teilnehmer. Anmeldung Tel. 09181- 510348
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Vernissageführung, So 12.10., 15.00 Uhr
Die Galeristin Marie-José van de Loo führt durch die Ausstellung
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1 Museum Lothar Fischer
mit den Werken »Sitzendes
Paar«, 1982/83, »Große
transparente Dreikantfigur«,
1991, »Humpty-Dumpty sits
on a horse«, 1964/1965 und
»Großer männlicher Kopf«,1991
im Außenbereich
2 »Fischbrunnen«, 1961
3 »Stehende als Dreiergruppe«,
1986 /1992
4 Brunnen »Drei Reiter«, 2002
5 »Großer sitzender weiblicher
Torso«, 1986
6 Festsaal der Residenz
7 Stadtmuseum
8 Stadtbibliothek
9 Reitstadel
10 Museum für historische
Maybach-Fahrzeuge
11 Heinrich Kirchner »Guter Hirte«,
ca. 1953/54
Kapuziner
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Otto van de Loo und Asger Jorn 1958
in der Galerie vor Jorns »Prosit Neujahr«
Begleitprogramm zur Sonderausstellung
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Leiden tut weh, 1958
Öl/Leinwand, 60 x 80 cm, Galerie van de Loo
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M U S E U M LOT H A R F I S C H E R
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SGER JORN
zum 100. Geburtstag
Der Künstler und sein Galerist Otto van de Loo
12.10. 2014 – 11.1. 2015
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SGER JORN
zum 100. Geburtstag
Der Künstler und sein Galerist Otto van de Loo
Die retrospektiv angelegte Ausstellung würdigt den
großen dänischen Maler Asger Jorn (1914 –1973).
Sie ist zugleich aber eine Hommage an seinen Galeristen und Wegbegleiter Otto van de Loo, der 2014 seinen
90. Geburtstag feierte. Beide verband bis zum Tod Jorns
eine Freundschaft, die 1957 begann. Der Künstler erhielt im
Folgejahr dann in der erst neu gegründeten Galerie van de
Loo in München seine erste Einzelpräsentation in Deutschland.
Viele bedeutende Werke, die sich heute u.a. im Museo
Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid, im Solomon
R. Guggenheim Museum, New York oder in Museen in Oslo,
Amsterdam und auch in München befinden, sind während
der Malaufenthalte bei der Familie van de Loo entstanden.
Einige dieser Gemälde gingen 1990 als großzügige Schenkung van de Loos an die Nationalgalerie der Staatlichen
Museen zu Berlin und 2000 an die Kunsthalle Emden, die für
die Aufnahme der Sammlung einen eigenen Erweiterungsbau eröffnete.
Neben ausgewählten Leinwänden der bedeutenden Schenkungen zeigt diese Schau wichtige Zeichnungen, Aquarelle
und Plastiken aus den Jahren 1945 bis 1972. Alle Werke
vergegenwärtigen nicht nur in exemplarischer Weise die
künstlerische Entwicklung Jorns, sondern sie stehen darüber
hinaus in direkter Verbindung zu seinem Kunsthändler und
Sammler.
Das vielfältige Œuvre Asger Jorns entfaltet sich zwischen
Figuration und Abstraktion und zeugt von beeindruckender
Experimentierfreude im Umgang mit unterschiedlichen
Techniken. 1936 reiste Jorn erstmals nach Paris, wurde
Schüler von Fernand Léger und war 1948 Mitbegründer der
international agierenden Künstlergruppe CoBra, deren Name
sich aus den Anfangsbuchstaben der Städte Copenhagen,
Brüssel und Amsterdam zusammensetzte. In der Gruppe
wollten die Mitglieder versuchen, ihre während der Kriegsjahre entstandenen künstlerischen Ansätze umzusetzen und
»Die Kunst ist das wichtigste Mittel, um die
Erregung der Öffentlichkeit zu steigern, emotionale
Spannung zu erzeugen und gleichzeitig die im
Menschen verborgenen Energien freizusetzen.
Toleranz ist das einzig Untolerierbare im künstlerischen Bereich.«
Asger Jorn in seinem Buch
»Pour la forme« Paris 1958
Garden of Innocence II, 1947
Öl auf Leinwand, 110,6 cm x 135,5 cm
Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie
Schenkung Otto van de Loo
© Galerie van de Loo
damit beim Aufbau einer neuen Gesellschaft mitzuwirken.
Die unbekümmerte Lust an einer von Zuversicht und Figuration geprägten Bildwelt führte zu einer neuen faszinierenden
Bildsprache. In unterschiedlichen Medien gelang es Jorn
zeitlebens einen eigenen Stil, geprägt von lebendiger Farbigkeit
und Dynamik, zu entwickeln. Motivisch verarbeitete er sowohl
nordische Mythen als auch aktuelles Zeitgeschehen.
Wikingerbraut, 1950
Tusche/Aquarell, 24 x 32 cm
Liebestraum, 1958
Aquarell, 45 x 40 cm
Auch seine publizistische Tätigkeit hatte Wirkung auf seine
Generation und jüngere Kollegen. Die Münchner Künstlergruppe SPUR, der Lothar Fischer (1933 –2004) angehörte, lernte
den Dänen ebenfalls 1958 kennen und stand seither mit ihm
in künstlerischem und freundschaftlichem Kontakt. Asger Jorn
gilt noch heute zweifellos als einer der einflussreichsten und
vielgestaltigsten europäischen Künstler des 20. Jahrhunderts.
Abendständchen, 1960
Öl/Leinwand (Modifikation), 56 x 60 cm
Schallblase, 1971
Aquarell, 52 x 72 cm
Alle Arbeiten und Fotos:
Galerie van de Loo
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Kunst und Fotos
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