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25 Jahre Sektion Buchen
Sektionsmitteilungen 2015
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ZENTRUM
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Vorwort
Liebe Mitglieder und Freunde
der Sektion Buchen-Odenwald,
spätestens jetzt, wenn Sie die neueste
Ausgabe unserer Sektionsmitteilungen in
Händen halten, wird Ihnen bewusst sein,
dass Ihre Sektion in diesem Jahr 25 Jahre
alt wird, dass die Geschichte des Alpenvereins in Buchen inzwischen 40 Jahre
zurück reicht.
265 Mitglieder gehörten im Gründungsjahr 1990 unserer Sektion an. Heute
gehören wir mit über 1700 Mitgliedern
zu den größten Vereinen der Stadt
Buchen und der Region. Auch in der
Gesamtbetrachtung aller Sektionen des
Deutschen Alpenvereins haben wir die
Kategorie der kleinen Sektionen längst
verlassen.
Dabei ist die Sektion Buchen-Odenwald
ohne Zweifel genauso vielfältig wie die
moderne Gesellschaft. Gemeinsame Basis
aller Mitglieder dürfte der Bergsport im
Allgemeinen sein, also die Freude an der
Bewegung in der Natur, die Lust auf
Berg- und Gipfelerlebnisse, der Wunsch,
die einzigartige Natur der Berge zu erhalten und auch für kommende
Generationen zu bewahren. Dazu kommt
seit geraumer Zeit die Begeisterung für
das sportliche Klettern in allen Spielarten.
Nicht nur um dieser Begeisterung kurzoder mittelfristig Rechnung zu tragen,
sondern um die Sektion langfristig
zukunftsfähig aufzustellen, hatten wir
uns bereits 2009 entschlossen, ein neues
Kletterzentrum in Buchen zu schaffen,
welches gleichzeitig auch Sektionszentrum sein sollte. Nach umfassenden
Planungs- und Bauarbeiten erfolgte im
Mai 2013 die Einweihung und Übergabe.
Seit fast zwei Jahren läuft nun der Betrieb
dort außerordentlich gut und gibt Anlass
zu besten Erwartungen.
1987 erfolgte der Kauf der Arnberghütte, nachdem wir diese bereits seit
Gründung der Ortsgruppe als Vereinsdomizil gepachtet und genutzt hatten.
1988 wurde die Hütte umgebaut und
schließlich 1999 erheblich erweitert. Seither erfreut sie sich einer ausgezeichneten
Nachfrage und Nutzung.
Innerhalb der verschiedenen Spielarten
des Bergsteigens und Bergsports ist
unsere Wandergruppe nach wie vor eine
der tragenden Säulen und das seit Gründung der Ortsgruppe. Das verdient
unsere besondere Achtung. Dass sich
unsere Sektion nebenbei auch regelmäßig auf dem Gebiet des Natur- und
Umweltschutzes engagiert, soll hier nur
eine Randnotiz sein.
Wie alles im richtigen Leben, so hat auch
diese insgesamt außerordentlich erfolgreiche Entwicklung eine Kehrseite. Die
Verwaltungsaufgaben speziell im Bereich
der Mitgliederverwaltung, des Kletterzentrums oder der Arnberghütte haben
deutlich spürbar zugenommen. Auf
Dauer werden diese Tätigkeiten wohl
nicht mehr nur auf ehrenamtlicher Basis
zu leisten sein.
Anteil an der erfolgreichen Entwicklung
der Sektion Buchen-Odenwald haben alle
Bergfreundinnen und Bergfreunde, die
sie in den vergangenen 40 Jahren aktiv
oder durch ihre Mitgliedschaft unterstützt
haben,
aber
auch
die
Entscheidungsträger der Stadt Buchen,
die immer günstige Rahmenbedingungen
geschaffen haben. Ihnen allen gilt unser
besonderer Dank, verbunden mit dem
Wunsch, die Sektion auch weiterhin tatkräftig zu unterstützen.
Am 27. und 28. Juni werden wir unsere
Jubiläen gemeinsam rund um das Sektionszentrum
feiern.
Bei
dieser
Gelegenheit werden wir auch die Ehrungen langjähriger Mitglieder vornehmen.
Zu diesem Jubiläumsfest laden wir Sie alle
im Namen aller Vorstandsmitglieder sehr
herzlich ein.
Roland Ohnhäuser, Erster Vorsitzender
Arno Steichler, Zweiter Vorsitzender
3
Geschäftsstelle
Die Geschäftsstelle informiert
Änderungen
Änderungen der Adresse, Bankverbindung oder sonstige Änderungen müssen unverzüglich, spätestens aber bis
zum 1. Oktober eines jeden Jahres der
Geschäftsstelle mitgeteilt werden.
Achtung: Letzter Termin zum Ausweisdruck ist jeweils der 31. Oktober.
Mitgliedsbeiträge
Die Jahresbeiträge werden von der Sektion jeweils Anfang Januar per Lastschrift
eingezogen. Mitglieder, die nicht am
Lastschriftverfahren teilnehmen, werden
gebeten die Mitgliedsbeiträge bis spätestens Ende Januar zu entrichten.
Für Mitglieder, die nach dem 1. September in die Sektion eintreten, gelten die
unterjährigen Mitgliedsbeiträge.
Kennung
1000
1900
2000
2400
2600
2700
2900
3000
4000
4900
5000
5200
5900
7000
7200
7800
7900
Senioren
Mitglieder, die das 70. Lebensjahr vollendet haben, können auf Antrag als ermäßigt (26,00 €) eingestuft werden. Bitte
wenden Sie sich hierfür jeweils bis zum
1. Oktober an die Geschäftsstelle, damit
Sie ab dem folgenden Jahr in den Genuss
des ermäßigten Beitrags kommen.
Wie Sie die Geschäftsstelle erreichen
Sektion Buchen des DAV
Kilgensmühle 3
74722 Buchen
Tel. 06281/96824
E-Mail: alpenverein-buchen@t-online.de
Die Geschäftsstelle im Sektionszentrum
in der Kilgensmühle ist jeden Dienstag
von 18.00 bis 20.00 geöffnet.
Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.dav-buchen.de
Beitragskategorie
Mitgliedsbeitrag €
Mitglieder mit Vollbeitrag
52,00
Unterj. Eintritt Mitglied mit Vollbeitrag
29,00
Ermäßigt (Partner)
26,00
Mitglied in der Bergwacht
26,00
Ermäßigt (Senior ab 70), auf Antrag
26,00
Behinderte mit einem Behinderungsgrad von mind. 50%
26,00
Unterj. Eintritt Ermäßigter Beitrag (Partner)
13,00
C-Mitglied
10,00
Junioren (19–25 Jahre)
25,00
Unterj. Eintritt Junior
14,00
Kind/Jugend Einzelmitgliedschaft
23,00
Kind/Jugend Einzelmitgliedschaft, bes. aktiv
20,00
Unterj. Eintritt Kind/Jugend Einzel
12,00
Kind/Jugend im Familienbeitrag bzw. von Alleinerziehenden
mit Vollbeitrag
0
Kind/Jugend im Familienbeitrag bzw. von Alleinerziehenden
mit Vollbeitrag, bes. aktiv
0
Behindertes Mitglied im Familienverbund
0
Unterj. Eintritt Kind/Familie
0
Familienbeitrag
78,00
Aufnahmegebühr:
13,00 € für Vollbeitrag/Bergwacht/Familienbeitrag
10,00 € für Jugend/Kinder, Einzelmitgliedschaft
4
JHV
Alpenverein Buchen hielt Rückblick
Roland Ohnhäuser erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. Sektion erfuhr großen
Mitgliederzuwachs.
Neckar-Odenwald-Kreis/Buchen. (DAV). Zur
24. Jahreshauptversammlung der Sektion
Buchen des Deutschen Alpenvereins konnte
der erste Vorsitzende Roland Ohnhäuser
zahlreiche Mitglieder im Dorfgemeinschaftshaus in Oberneudorf begrüßen. Sein besonderer Gruß galt an diesem Abend den
Jubilaren, die für ihre langjährige treue Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein geehrt wurden, dem Beigeordneten der Stadt
Buchen, Dr. Wolfgang Hauck, der Stadträtin
Ruth Weniger und dem Vorsitzenden der
Bergfreunde Miltenberg, Peter Hoffmann.
Sein Dank galt der Stadt Buchen für die
Überlassung des Dorfgemeinschaftshauses
und dem Heimatverein Oberneudorf mit seinem Vorsitzenden Elmar Noe für die Bewirtung und die Unterstützung bei der Durchführung der Versammlung.
In seinem Rechenschaftsbericht legte Ohnhäuser dar, dass ein ereignisreiches Vereinsjahr hinter dem Vorstand liege. Nach 18monatiger Bauzeit konnte im März 2013
das neue Sektions- und Kletterzentrum vorläufig in Betrieb genommen werden. Im Mai
erfolgte schließlich gemeinsam mit der Stadt
Buchen die feierliche Eröffnung.
Zwischenzeitlich sei das Kletterzentrum in
der Region sehr gut angenommen worden.
Erfolgreich sei es auch in wirtschaftlicher
Hinsicht, was ein großer Verdienst der
Schatzmeisterin Christel Göbel-Weigand,
dem Ressortleiter Wolfgang Farrenkopf und
den ehrenamtlichen Betreuern ist. Ohnhäuser führte weiter aus, dass die Sektion ein
anerkannter Einsatzort des Bundesfreiwilligendienstes ist und in diesem Rahmen Andrea Lutz seit letzten September im Verein
tätig ist. Die Schwerpunkte ihrer Aufgaben
liegen in der Betreuung des Kletterzentrums
und im Bereich der Verwaltung in der Geschäftsstelle.
Das Kletterzentrum brachte der Sektion einen Zuwachs von etwa 250 neuen Mitglie-
dern, so dass der Mitgliederstand derzeit
bei über 1600 Mitgliedern liegt, so der 1.
Vorsitzende weiter.
Er wünschte sich mehr ehrenamtliches Engagement bei der Betreuung der umfangreichen Öffnungszeiten des Zentrums.
Die Arnberghütte war bei den Hüttenabenden in der Regel gut besucht. Einen ebenso
guten Besuch verzeichnete das kleine Hüttenfest im Juli. Ohnhäuser lud die Mitglieder
zum Hüttenfest in diesem Jahr ein, das am
20. Juli stattfindet.
Für die Betreuung der Arnberghütte, setzte
Ohnhäuser seinen Bericht fort, gebe es zwar
ein sehr gut funktionierendes Team. Es fehle
aber immer noch der Kopf, der alles kontrolliert und koordiniert.
Er hob hervor, dass sowohl die Arnberghütte
genau wie auch das Sektions- und Kletterzentrum, lediglich ein Baustein im Sektionsgefüge mit all seinen Aufgaben ist. Die Basis
der Sektion bleiben allerdings die Berge und
es sollte der satzungsgemäße Zweck des
Alpenvereins nicht aus den Augen verloren
werden, nämlich die Förderung des Bergsteigens und Wanderns in den Alpen, die
Erhaltung der Schönheit und Ursprünglichkeit der Bergwelt und die Erweiterung der
Kenntnisse der Hochgebirge. Die Leiter der
Ressorts hätten auf diesen Gebieten in der
Vergangenheit mit hohem Verantwortungsbewusstsein und Einsatz beste Arbeit geleistet. Damit dies auch zukünftig so bleibt,
seien vor allem die klassischen Ressorts wie
Bergsteigen, Klettern, Hochtouren, Wandern usw. gefordert. Gerade in diesen Bereichen sei es seit geraumer Zeit immer
schwieriger, Mitglieder zu finden, die diese
Ressorts verantwortlich leiten oder sich dort
ehrenamtlich einbringen wollten. Roland
Ohnhäuser bemerkte, dass es erfreulicherweise gelang, Teile dieser Bereiche noch
bzw. wieder zu besetzen. Er appellierte aber
an die Mitglieder, dass es für die Zukunft
5
JHV
der Sektion außerordentlich wichtig wäre,
wenn sich jüngere Sektionsmitglieder für
eine ehrenamtliche und verantwortungsbewusste Mitarbeit entscheiden könnten, was
auch uneingeschränkt für den beschließenden Vorstand gelte.
Er bemerkte weiter, dass die Verwaltungsarbeit immer umfangreicher werde und
dementsprechend viel Zeit erfordere. Auch
darüber müsse man in der Zukunft nachdenken und mögliche Lösungen finden.
Anschließend sprach er die traditionellen
Landschaftspflegemaßnahmen an, die Jahr
für Jahr, teilweise in Zusammenarbeit mit
der Stadt Buchen durchgeführt werden.
Zum einen die Pflanzaktionen, die im letzten
Jahr an den Hängen der Steinbruchhalden
beim Besucherzentrum der Eberstadter Höhlenwelten durchgeführt wurden. Zum andern die jährlichen Pflegemaßnahmen im
Herbst am flächenhaften Naturdenkmal
„Schneckenberg“ in Hainstadt.
Zum Schluss seines Berichtes dankte er allen
Vorstandsmitgliedern, Mitarbeitern und aktiven Mitgliedern für ihre hervorragende Arbeit im letzten Jahr. Sein Dank galt auch
der Stadt Buchen, der Verwaltung, den Mitgliedern des Gemeinderates und ganz besonders Bürgermeister Roland Burger, sowie
dem Beigeordneten Dr. Wolfgang Hauck für
die gute Unterstützung.
Die Berichte der einzelnen Ressorts lagen
in schriftlicher Form vor. So berichteten Gregor Nachtmann (Ausbildung), Regina Groll
(Jugendreferat), Frank Schäfer (Bergwandern), (Hochtouren), Gregor Nachtmann
(Klettern/Bergsteigen/Kletterwand), Benno
Schmitt (Senioren), Friedolin Schulz (Materialverwaltung), Yvonne Wolfmüller (Frauengruppe), Dr. Wolfgang Hauck (Natur- und
Umweltschutz), und Walter Schler (Wandern). Die finanzielle Situation des Vereins
erläuterte die Schatzmeisterin Christina Göbel-Weigand, der die Kassenprüfer Helmut
Axmann und Hubert Bethäuser eine einwandfreie Finanz- und Buchhaltung bescheinigten. Auf Antrag von Manfred Kilian
erteilten die Mitglieder der Schatzmeisterin
und der gesamten Vorstandschaft einstimmig die Entlastung.
6
Anschließend erfolgte unter Leitung des Beigeordneten Dr. Wolfgang Hauck die Wahl
zum beschließenden Vorstand. Dabei wurden Roland Ohnhäuser zum 1. Vorsitzenden, Arno Steichler zum 2. Vorsitzenden,
Christel Göbel-Weigand zur Schatzmeisterin, Adelheid Farrenkopf zur Schriftführerin,
Udo Jaschek zum Jugendleiter, Wolfgang
Farrenkopf und Michael Walter jeweils einstimmig durch die Mitgliederversammlung
gewählt. Als Referenten im beschließenden
Vorstand wurden einstimmig Michael Walter
(Alpinklettern und Skihochtouren), Klaus
Baumann (Redaktion Arnberg aktuell), Arno
Steichler (Ausbildung), Walter Schler (Bergwandern), Udo Jaschek (Familiengruppe
und Jugendklettern), Frank Schäfer (Klettern
und Bergsteigen), Wolfang Farrenkopf (Kletterzentrum), Bertold Sauter und Willi
Steudle (Kontakte Coro CAI UGET (Turin)),
Fridolin Schulz (Materialverwaltung), Anne
Leier (Mitgliederverwaltung), Dr. Wolfgang
Hauck (Natur- und Umweltschutz), Rainer
Müller (Recht und Versicherungen) und
Benno Schmidt (Senioren) gewählt.
Ebenfalls einstimmig erfolgte die Wahl von
Helmut Axmann für weitere zwei Jahre zum
Kassenprüfer.
Nach den Neuwahlen stellte die Schatzmeisterin den Haushaltsentwurf für das Jahr
2014 vor, der von der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen wurde.
Im Anschluss verabschiedete der erste Vorsitzende mit Heinz Dörpholz, Yvonne und
Johann Wolfmüller, Gregor Nachtmann, Regina Groll und Rüdiger Bäuerlein verdiente
Mitarbeiter der Sektion, die ihre Ämter aus
persönlichen Gründen niederlegten.
Heinz Dörpholz ist seit über 50 Jahren Mitglied im Deutschen Alpenverein. Er war
sechs Jahre Umweltreferent und zum
Schluss Leiter des Ressorts „Senioren“.
Die geprüfte Wanderleiterin Yvonne Wolfmüller leitete das Ressort der Frauengruppe.
Daneben stand sie der Sektion Buchen immer wieder mit Rat und Tat zur Seite, wenn
es darum ging die Mitglieder in Sachen Erste
Hilfe in den Bergen zu schulen.
Ihr Mann Johann Wolfmüller leitete 16 Jahre
lang mit großer Umsicht das Referat Skihochtouren. Er hatte aber auch einen gro-
JHV
ßen Anteil daran, dass sich die Freundschaft
mit den Bergfreunden des Coro CAI UGET
aus Turin bis heute so gut entwickelt hat.
Gregor Nachtmann war 20 Jahre Mitglied
im beschließenden Vorstand. Seine Schwerpunkte bildeten der Berg- und Klettersport.
Seit dem Jahr 2000 leitete er das Ausbildungsreferat. Daneben wirkte er bei den
jeweiligen Baumaßnahmen im Bereich der
Kletterhalle mit.
Seit 2009 war Regina Groll im beschließenden Vorstand für den Jugendbereich tätig.
Außerdem zeigte sie sich für das Jugendklettern verantwortlich. Sie hauchte der
brachliegenden Jugendarbeit Leben ein und
sorgte dafür, dass die Sektion heute auf
eine funktionierende Jugendarbeit aufbauen
kann.
Rüdiger Bäuerlein schied nach ebenfalls 20
Jahren aus dem Vorstand aus. Davon hatte
er 16 Jahre, bis zu seinem Ausscheiden, das
Amt des 2. Vorsitzenden inne. Roland Ohnhäuser dankte seinem ehemaligen Vertreter
für die geleistete Arbeit und hob besonders
dessen Bereitschaft zur spontanen Übernahme zusätzlicher Arbeit hervor.
Roland Ohnhäuser bedankte sich mit einem
Präsent bei den sechs „Ehemaligen“.
Im Anschluss zeichnete der 1. Vorsitzende
Fritz Vogel (Mudau) für seine 60-jährige und
Günter Bauer (Schefflenz) für seine 40-jährige, sowie Albrecht Bausback (Külsheim),
Otto Czech, Bernward Müller (beide Mudau), Jürgen Kuhn (Höpfingen), Ralf Schnörr
(Waldbrunn), Mathias Speth, Peter Marquardt (beide Walldürn), Siegfried Olschewski (Hardheim), Hildegard Kaas, Adolf
Farrenkopf, Roland Franz und Frank Gärtner
(alle Buchen) für ihre 25-jährige Treue zum
Deutschen Alpenverein aus. Er dankte den
Jubilaren für ihre ideelle und materielle Unterstützung des Deutschen Alpenvereins
und insbesondere der Sektion Buchen/
Odenwald. Durch diese Unterstützung hätten sie Verantwortung für die Ziele und Anliegen des Alpenvereins, vor allem aber für
die Berge und deshalb für uns alle übernommen.
Die scheidenden Vorstandsmitglieder. Von links nach rechts: 1. Vorsitzender Roland Ohnhäuser, 2. Vorsitzender Arno Steichler, Rüdiger Bäuerlein, Yvonne und Johann Wolfmüller,
Dr. Wolfgang Hauck.
7
JHV
Das Bild zeigt die beiden Vorsitzenden Roland Ohnhäuser und Arno Steichler zusammen
mit dem Beigeordneten der Stadt Buchen, Dr. Wolfgang Hauck und den Jubilaren. Von
links nach rechts: 1. Vorsitzender Roland Ohnhäuser, Dr. Wolfgang Hauck, 2. Vorsitzender
Arno Steichler, Otto Czech, Günter Bauer, Jürgen Kuhn, Mathias Speth, Roland Franz und
Adolf Farrenkopf
Die Grüße von Bürgermeister Roland Burger,
der Verwaltung und des Gemeinderates
überbrachte der Beigeordnete der Stadt Buchen Dr. Wolfgang Hauck. Er bedankte sich
bei der Sektion Buchen des Deutschen Alpenvereins für ihr Engagement für die Stadt
Buchen. Auch auf dem Gebiet des Umweltschutzes trage der Alpenverein Buchen sehr
viel bei, was sich in den bisher 14 Pflanzaktionen widerspiegle. Die diesjährige Pflanzaktion sollte eigentlich im Morretal fortgeführt werden, was allerdings durch die
Anwesenheit eines Bibers nicht sinnvoll erscheint. Durch die Pflegemaßnahmen am
„Schneckenberg“ trägt der Alpenverein Buchen dazu bei, dass für seltene Orchideenarten der Lebensraum erhalten bleibt. Auch
beim Bau der Kletterhalle habe sich die Sektion Buchen als sehr guter Kooperationspartner erwiesen.
Für die Bergfreunde Miltenberg überbrachte
deren Vorsitzender Peter Hoffmann die bes8
ten Grüße. Er betonte, dass die Bergfreunde
gerne Mitglieder in der Sektion Buchen sind.
Er gratulierte den neu gewählten Vorstandsmitgliedern und bedankte sich bei Rüdiger
Bäuerlein, der jahrelang für ihn und die
Bergfreunde der Ansprechpartner war. Er
hob besonders das Engagement beim Kletterzentrum hervor, das bereits weit über die
Grenzen hinaus bekannt ist.
„Individualismus bedeutet heute, dass man
alles tut, was alle anderen tun – bloß einzeln“. Mit diesen Worten des amerikanischen Schauspielers Rock Hudson schloss
Roland Ohnhäuser die Versammlung und
wünschte allen Teilnehmern ein zufriedenes
und gesundes Bergjahr. Gleichzeitig wies er
darauf hin, dass die Sektion Buchen des
Deutschen Alpenvereins im nächsten Jahr
ihren 25-jährigen Geburtstag zusammen mit
dann immerhin 40 Jahre Alpenverein in Buchen feiern wird.
JHV
Einladung zur
Jahreshauptversammlung 2015
Am Freitag, 20. März 2015, findet um 19.30 Uhr unsere ordentliche Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Buchen-Oberneudorf statt. Alle Mitglieder
sind hierzu herzlich eingeladen.
Die Tagesordnung
1.
Eröffnung und Begrüßung durch
den Vorsitzenden
2.
Totengedenken
3.
Geschäftsbericht des Vorstandes
10.
4.
Tätigkeitsberichte der Ressortleiter
(Die Berichte liegen der Versammlung in schriftlicher Form vor.)
Haushaltsvoranschlag für das Jahr
2015
11.
Satzungsänderungen
5.
Bericht der Schatzmeisterin
12.
6.
Kassenprüfbericht
Anträge, Ergänzungen,
Verschiedenes
7.
Aussprache zu den Berichten
13.
Grußworte
8.
Entlastung der Vorstandschaft
9.
Wahlen
Wahl eines Kassenprüfers
Anträge zur Jahreshauptversammlung sind bis spätestens 6. März 2015 schriftlich an
die Geschäftsstelle der Sektion Buchen/Odenwald e.V. oder an den 1. Vorsitzenden zu
richten.
Der Vorstand
9
Jubiläum
40 Jahre DAV Ortsgruppe Buchen
25 Jahre DAV Sektion Buchen
So beginnt die erste Veröffentlichung über
die DAV Ortsgruppe Buchen in den Sektionsnachrichten Nr. 51 vom April 1975 der
Sektion Heidelberg. Mit zwei Dutzend
Frauen und Männern begann 1975 die
Ortsgruppe Buchen in der Sektion Heidelberg. Ständige Aktivitäten von vielen freiwilligen
Helfern
ermöglichten
das
Wachstum dieser jungen DAV-Ortsgruppe.
So begann der Umbau zur Alpenvereinshütte im „Wasengarten“ (Einweihung Dez.
1976) und später die Erweiterung auf die
heutige Größe. Viele Arbeitsstunden wurden auf freiwilliger Basis geleistet, um dies
zu schaffen. Aber nicht genug der baulichen Tätigkeit. Vom Ekkehard-Felsen zur
Kletterwand in der Tennishalle bis zum heutigen Kletterzentrum geben Zeugnis von
10
den ständigen Aktivitäten des Alpenvereins
Buchen, der 1990 zur eigenen Sektion
wurde. Nur drei Vorsitzende in diesen vierzig Jahren zeigen doch die Harmonie, mit
der der gesamte Vorstand seiner ehrenamtlichen Tätigkeit nachgeht. Auch die heutige
Mitgliederzahl von ca. 1700 Mitgliedern ist
Beweis für das große Interesse an der Sektion Buchen. Breitgefächert ist auch das Angebot der verschiedenen Ressorts, die fast
für jeden etwas anbieten. Nachfolgend werden diese durch ihre Leiter oder Teilnehmer
dargestellt. Auf eine Bebilderung haben wir
verzichtet, da zur Jubiläumsfeier eine Fotowand zum Schmunzeln und zum Schwelgen in Erinnerungen einlädt.
Ernst Bäuerlein
Jubiläum
Die Geschäftsstelle in der Kletterhalle,
das Informations- und Verwaltungszentrum unserer Sektion.
Vor zwei Jahren, mit Fertigstellung der Kletterhalle, wurde im ersten Stockwerk über
der Logde ein großzügiger Raum für die Geschäftsstelle geschaffen. Sie ist die Zentrale
für die Verwaltung von Gut und Geld und
unserer nunmehr zahlreichen Mitgliedern.
Sie ist die Anlaufstelle für jedermann, für
alle Fragen und Informationen zu allen Themen des Alpenvereins und unserer Sektion.
Unsere Website im Internet bietet zwar
ebenfalls alle Informationen über unsere
Sektion und deren Aktivitäten, beinhaltet
Links zum Hauptverein sowie zu befreundeten oder wichtigen Sektionen im In- und
Ausland. Aber die Nutzung des Internets ist
nicht jedermanns Sache. Darum wurden regelmäßige Geschäftszeiten eingerichtet, in
denen sowohl Mitglieder des Alpenvereins
als auch Gäste und Interessenten unsere
Angebote kennenlernen und nutzen können. In der Geschäftsstelle erhalten Interessenten Informationen über den Alpenverein
und die Tätigkeiten unserer Sektion, sie
können Beitrittserklärungen abgeben und
erhalten den Mitgliedsausweis, mit dem sie
gleich Touren unternehmen und dazu die
Vergünstigungen und Leistungen des Ver-
eins in Anspruch nehmen können. Für Unternehmungen aller Art steht eine umfangreiche Bibliothek zur Verfügung, die
Kletterern, Bergsteigern und Wanderern,
Radfahrern oder allgemein Interessierten
zur Planung ihrer Freizeitgestaltung oder Erweiterung des Allgemeinwissens dient.
Auch technisches Gerät, geprüft und zuverlässig, ist in der Geschäftsstelle erhältlich.
So zum Beispiel alles rund ums Klettern:
Seile, Haken, Friends sowie Klettersteigsets
und Helme. Für den Winter Tourenski, LVSGeräte, Schaufeln und Sonden usw. sowie
auch Schneeschuhe für die „etwas anderen“ Winterwanderungen. All das können
unsere Mitglieder für einen gewissen Zeitraum kostenlos, ansonsten gegen einen
kleinen Obolus ausleihen.
Jeden Dienstag ist unsere Geschäftsstelle
von 18 bis 20 Uhr für jedermann geöffnet.
Dieser Service wird durch einige Mitglieder
ermöglicht, die sich im Dienst abwechseln.
So ist die Geschäftsstelle zusammen mit der
gastlichen Lodge des Kletterzentrums zu
einem wichtigen Treffpunkt unserer Sektion
geworden.
Peter Arnold
Bei der AV-Sektion Buchen kann man . . .
. . . viele Sachen ausleihen.
Als erstes natürlich Ausrüstungsgegenstände für Wanderer, Bergsteiger und
Kletterer. Angefangen vom Abseilachter
über Karabiner, Klettergurte, Klettersteigsets, LVS-Geräte, Schneeschuhe bis zu
Wanderstöcken, nur um einige zu nennen.
Um sich schon zu Hause auf die Berge einstimmen zu können, bzw. um sich auf
bestimmte Touren intensiv vorbereiten zu
können, gibt es Alpenvereinsführer für
Wanderer, Bergsteiger und Kletterer. Weiterhin sind in der Geschäftsstelle in Buchen
auch noch von weiteren Bergverlagen spe-
zielle Kletter-, Wander- und Klettersteigführer vorhanden.
Wer mal einen Bildband über ein Gebiet
anschauen möchte, auch für den ist was
vorhanden. Auch sind sämtliche Alpenvereinsjahrbücher „Berg“ auf der Geschäftsstelle.
Wer lieber bewegte Bilder anschauen
möchte, kann sich eine CD ausleihen. Und
wer noch einen Videorekorder zu Hause
hat, für den sind auch noch Videos da.
Für die Tourenvorbereitung und die Tour
selbst können AV-Wanderkarten, sowie
eine AV-Karten-CD ausgeliehen werden.
11
Jubiläum
Von der Ausleihe ausgenommen sind Kletterseile und Eisschrauben. Diese stehen nur
für Sektionsveranstaltungen zur Verfügung.
Grundsätzlich ist die Ausleihe nur an Sektionsmitglieder möglich. Nichtmitglieder
können Gegenstände ausnahmsweise
dann ausleihen, wenn diese für eine Veranstaltung der Sektion benötigt werden. Dies
geschieht dann durch den Veranstaltungsleiter.
Die Ausleihe ist für Mitglieder der Sektion
für die Dauer von sieben Tagen kostenfrei.Danach wird eine Gebühr erhoben.
Nichtmitglieder müssen von Anfang an
eine Gebühr bezahlen. (Näheres auf der
Geschäftsstelle)
Einfach mal zur Öffnungszeit, an jedem
Dienstag von 18.00 bis 20.00 Uhr, am Kletterzentrum In Buchen vorbeischauen.
Fridolin Schulz
„Arnberg aktuell“
Seit Jahren begleitet „Arnberg aktuell“ die
Sektion des DAV Buchen. Im Januar werden
die Mitglieder über die Programme und Termine des kommenden Jahres informiert. Inzwischen ist das Programm auf bis zu 10
Abteilungen angewachsen. Ein Bogen
spannt sich von der Jugendabteilung bis zu
den Senioren, vom Wandern bis zu den
hochalpinen Klettertouren – für jedes Mitglied etwas Passendes. Ergänzt wird das
Heft durch Berichte und Bilder von Touren
des vergangenen Jahres.
Jeden November wird es spannend für die
Macher des Heftes. Kommen alle Berichte
und vor allem rechtzeitig, klappt die Übermittlung per Computer, halten sich die Autoren an die Form des Heftes?
Mitte Dezember liegen die ersten Abzüge bereit zur Korrektur. Anfang Januar wird dann
gedruckt und an die Sektion ausgeliefert. Das
Heft muss noch eingetütet und mit Adressaufklebern versehen werden. Den Abschluss
bildet die Versandorganisation. In Buchen
und Hainstadt werden die Sektionsnachrichten noch von Mitgliedern ausgetragen.
Klaus Baumann
Kletterzentrum Buchen
Auch aus unserem Kletterzentrum gibt es
einiges Neues zu berichten. Die neue Kletterwand in der kleinen Halle, welche wir
letzten Winter dank vieler fleißiger Helfer
selbst errichtet haben, wird sehr gut angenommen. So gut, dass wir auch gleich die
nächste Umbauaktion gestartet haben: Die
alte Strukturwand in der kleinen Halle ist inzwischen ganz verschwunden. Stattdessen
entstehen hier nun zwei neue Wände mit
unterschiedlicher Neigung. Auch ein Campusboard ist geplant, mit dem die Boulderer
ihre Kraft trainieren können.
Im letzten Jahr ist vor allem die Anzahl der
jungen Kletterer gewachsen. Sowohl im Fa12
milienklettern (immer donnerstags von 1719 Uhr) als auch bei den Jugendgruppen,
die nun immer mittwochs und samstags
stattfinden, konnten wir viele junge Kletterer hinzugewinnen.
Natürlich bieten wir auch weiterhin zahlreiche Kletterkurse für Anfänger als auch für
Fortgeschrittene an, sodass jeder, der will,
einen Einblick in die Kletterwelt erhalten
bzw. sein bereits vorhandenes Wissen bei
einem von unseren erfahrenen Klettertrainern erweitern kann. Besonders gefragt
sind auch Kindergeburtstage, welche fast
wöchentlich stattfinden.
Jubiläum
Auch außerhalb der Öffnungszeiten steht
die Halle nicht leer, sondern wird von einigen umliegenden Schulen genutzt. Diese
bieten bei uns Kletter-AGs an, bei denen die
Schüler an unseren ca. 10 fest installierten
Toprope-Seilen das Klettern erlernen. Auf
alle Vorstieg-Kletterer warten natürlich auch
viele Vorstiegrouten im Schwierigkeitsgrad
von 4- bis 9-.
Damit alle regelmäßigen Besucher unserer
Kletterhalle auch ständig neue Herausforderungen haben, schrauben wir unsere bis
zu 60 Routen natürlich in regelmäßigen Abständen um. Somit haben wir immer ein attraktives Angebot zu bieten, welches
sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene
anspricht.
Andrea Lutz
Jugendarbeit
Nach der Sektionsgründung 1990 erkannten die Aktiven, dass die Jugendarbeit ein
wichtiger Aspekt des Vereinslebens ist.
Durch den Kletterwandbau im Tennis- und
Squashzentrum 1995 bot sich die Gelegenheit, für Nachwuchs vor Ort ein spezielles Vereinsangebot zu machen. Sie
animierten junge Kletterer wie Gregor und
Doris Nachtmann, Thorsten Zirker, Thorsten und Melanie Riedling und Jürgen Grünewald, hier Jugendarbeit zu gestalten.
Die luden den Nachwuchs der Vereinsmitglieder dienstags in die Kletterhalle und
begeisterten sie für die damals noch eher
exotische Sportart Klettern. Auch Ausfahrten in diverse Klettergebiete wurden angeboten.
Wegen der beruflichen oder familiären
Verpflichtungen oder, wie in so vielen Sektionen, wegen Wegzug zu Studium oder
Berufsausbildung musste bei den ehrenamtlichen Betreuern immer wieder Nachwuchs gesucht werden. Idealerweise
stammte der aus dem Kreis der betreuten
jungen Kletterer.
So kam dann auch 2000 der 16jährige
Gymnasiast Matthias Schön aus Buchen zu
seinem Engagement. Er machte das so
ernsthaft, dass er sich als erster Betreuer
zur Grundausbildung als Jugendleiter
Sportklettern anmeldete. Mit riesigem Gepäck und einfacher Ausrüstung fuhr er an
den Sustenpass in der Schweiz und wurde
nach einwöchiger Schulung als Jugendleiter anerkannt. Gewissenhaft betreute er
dann jeden Dienstag die Klettergruppe. Für
die kleinen Kletterer war er „der Föni“, sie
mochten in einfach sehr. Doch das Ende
war absehbar – Abitur, Studienplatz in
Köln, wer sollte nun das „Erbe“ antreten?
Das tat dann in Umkehr zum Gewöhnlichen seine Mutter Regina Groll.
Auch ich absolvierte 2003 die Grundausbildung, dieses Mal in der Kletterregion
Pfalz, und führte dann das Kinderklettern
weiter. Aufmerksam beobachtete ich die
jungen Kletterer und ermunterte diejenigen, die regelmäßig und mit Interesse kletterten, Verantwortung für die Neulinge
oder Unsicheren zu übernehmen. Und aus
vielen Beobachtungen resultierten dann
nach und nach weitere Jugendleiteranwärter: Wouter Pols, Max Giegerich, Clemens
Heffner – die Jugendlichen absolvierten die
sportlich und pädagogisch ausgerichteten
Grundausbildungen, halfen dann regelmäßig bei der Gruppenarbeit und gingen zu
den jährlichen Fortbildungen. Um den Zusammenhalt und den Gemeinschaftsgeist
der „Juleis“ zu bestärken, unternahmen
wir fröhliche Kletterausfahrten ins Frankenjura, nach Kroatien oder an den Gardasee.
Dann kam mir die Idee, für die Jugendarbeit den Ekkehardfelsen in der Nähe unserer Arnberghütte zu reaktivieren. Mit Unterstützung der Vorstandschaft und aktiver
Kletterer erwachte die kleine Felskletteranlage aus der Zeit der Sektionsgründung zu
neuem Leben. Die Jugendgruppen nutzen
sie bei trockenem Wetter bei den Gruppenstunden und am jährlichen Hüttenfest
13
Jubiläum
können sich große und kleine Gäste am
Fels versuchen.
Damit die wöchentlichen Gruppentreffen
nicht zu eintönig wurden, nahmen wir
weitere Programmpunkte in unser Angebot. Im Frühjahr ging es regelmäßig in den
Steinbruch nach Schriesheim, im Dezember kam der Nikolaus und die „Bodentruppe“ der Jugendleiter durfte mal sein
Kletterkönnen zeigen. Im Sommer nutzten
wir die Boulderanlage am Burghardt-Gymnasium und den Ekkehardfelsen.
Ja, und dann kam 2011 der große Hallenumbau. Da die Jugendarbeit ganz aufs
Klettern und überwiegend auf die Kletterhalle ausgerichtet war, warteten alle mit
Spannung auf das neue Angebot. Bereits
zum Start im März 2013 zeigte sich großes
Interesse und ein riesiger Andrang bei Kindern und Jugendlichen aus Buchen und
der Umgebung. Um den Jugendleitern
neben Ausbildung und Beruf auch weiterhin ihr ehrenamtliches Engagement zu ermöglichen, wurden die Gruppenstunden
auf freitags verlegt und zwei Gruppen gebildet. Es gab alle Hände voll zu tun und
der Trendsport Klettern führte so viele Jugendliche in den Verein, dass für die Gruppen Wartelisten gemacht werden mussten.
Durch den Fachübungsleiter Michael Walter kam es dann 2013 auch noch zu einer
ersten Jugendgruppe außerhalb von Buchen. Er gründete an seinem Wohnort Miltenberg eine eigene Jugendgruppe und
weitete deren Aktivitäten erheblich über
das reine Klettern hinaus aus. Iglubauen,
Hüttenübernachtungen, mehrtägige Ausflüge gehören bei ihm zum Angebot.
Zum Abschluss des Schuljahres 2014 feierten alle drei Jugendgruppen mit den Eltern
und Jugendleitern im Juli an der Arnberghütte ein gemeinsames Grillfest mit Slacklining, Klettern und Kletterspielen. Die
lebendige Jugendarbeit ist ein fester Bestandteil der Vereinsziele und das ehrenamtliche Engagement bringt der Sektion
Anerkennung ein. Ich selbst verabschiedete mich bei diesem Anlass als langjährige
Jugendreferentin
aus
der
Jugendarbeit, die mir so viel Freude gemacht hat, und übergab die Betreuung der
Jugendarbeit in der Sektion an meinen
Nachfolger Udo Jaschek aus Walldürn.
Auch er wird im Jubiläumsjahr 25 sicher
ein attraktives Jugendprogramm bieten
können.
Regina Groll
Eltern-Kind-Klettern
2004 wurde auf Grund der regen Nachfrage eine Eltern-Kind-Klettergruppe gegründet.
Zuerst kletterten die Kinder mit ihren Eltern
parallel zu den Zeiten der Jugendgruppen
unter der Leitung von Regina Groll. Aber
schon bald stellten dieVerantwortlichen
fest, dass die Kletterhalle für zwei Jugendgruppen zu klein ist.
Deshalb musste sowohl ein separater Termin als auch ein neuer Gruppenleiter für die
Eltern-Kind-Klettergruppe gefunden werden. Der neue Gruppenleiter war für die
Kletterhalle und die Materialausgabe verantwortlich. Die Wahl fiel auf Udo Jaschek,
der mit seinen beiden Söhnen den Grundstein für die Eltern-Kind-Klettergruppe ge-
14
legt hat. Da die Nachfrage recht groß war,
machte der Gruppenleiter Udo Jaschek mit
den Eltern und dem Fachübungsleiter Gregor Nachtmann einen separaten Termin
aus, um die Sicherungstechniken und das
richtige Einbinden zu erlernen. Somit gab es
für die regelmäßigen Übungstunden keine
Hindernisse mehr. Bis zum Zeitpunkt des
Umbaus der Kletterhalle trafen sich 6-8 Kinder mit ihren Eltern jeden Donnerstag, um
zu klettern. Seit dem Bestehen des neuen
Kletterzentrums ist die Nachfrage nach dieser gemeinsamen sportlichen Aktivität stetig gestiegen.
Die kleinen Kletterer sind die großen von
morgen.
Udo Jaschek
Jubiläum
Ausbildung
Im April 2014 habe ich dieses Amt (2.
Vorsitzender/ Ressort Ausbildung) anlässlich unserer Jahreshauptversammlung
übernommen und ich konnte feststellen,
dass meine Vorgänger und Wegbegleiter
ein sehr gut bestelltes Feld hinterließen.
Im alpinen Bereich (Hochtouren, Alpinklettern, Plaisirklettern, Klettersteig)
verfügen wir mittlerweile über mehrere
sach- und fachkundige Trainer und Fachübungsleiter, die in toller Regelmäßigkeit
zahlreiche Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene anbieten.
Teilweise unvergessliche Erlebnisse und
Eindrücke, die unsere Ausbilder dem
Bergsportbegeisterten vermitteln können.
Hoch hinaus ging es auch durch den Neubau der Kletterhalle. Rasch wurde klar,
dass die vorhandenen Ressourcen in der
Sektion nicht ausreichen, um den Bedarf
an Aus- und Fortbildungen, Kursen und
betreutes Klettern für Neueinsteiger in
der Halle zu gewährleisten.
Mittlerweile verfügen wir neben unseren
Trainern und Fachübungsleitern über 10
lizenzierte Kletterbetreuer, die im fast
wöchentlichen Einsatz für ein qualifizier-
tes Aus- und Fortbildungsniveau in unserer
immer
beliebter
werdenden
Kletterhalle sorgen. Auch hier sind wir
sehr gut aufgestellt.
Auch das Sportklettern im Freien wird in
diesem Zusammenhang tatkräftig von
unseren Fachkräften organisiert und
betreut.
Unsere ausgebildeten Jugendleiter kümmern und sorgen sich um unseren
Nachwuchs. Ich brauche hier nicht zu
erklären, was ein Verein ohne Nachwuchs
bedeutet.
Wir werden und können es uns auch
nicht leisten, im Bereich Ausbildung nachzulassen und wollen im Bereich
Routenbau in der Kletterhalle noch den
einen oder anderen Interessenten auf die
angebotenen Lehrgänge schicken.
Wir als Sektion freuen uns über jeden
Ausbildungsinteressenten und weisen auf
das DAV Ausbildungsprogramm 2015
auf der Internetseite
www.alpenverein.de/ausbildung hin.
Arno Steichler
(2. Vorsitzender u. Ausbildung)
20 Jahre Frauentour
Seit1994 werden von Frauen für Frauen
Wandertouren hervorragend geplant und
durchgeführt.
In einer Gruppe von 10 - 25 Teilnehmerinnen wurden bisher 3tägige Wanderziele,
stets am Wochenende, zu Beginn der Sommerferien, in den Alpen, im Allgäu,
Schwarzwald, Rhön, Pfälzer Wald und Elsass ausgesucht. Die Übernachtungsstationen werden mit Bahn, Bus oder
Fahrgemeinschaften erreicht.
Zurückschauend auf die vielen schönen
Touren gibt es nicht eine, die man missen
möchte. Ob schweißtreibende Gipfel bei
Sonne, Regen, Nebel oder auch flache Etap-
pen, die Begeisterung war immer groß.
Stets blieb genügend Zeit für Unterhaltung
und Gedankenaustausch. Auch die schönen
Abende nach einem Tourentag, bei gutem
Essen und Trinken und bester Stimmung,
waren stets unvergessliche Highlights.
Groß ist stets die Freude auf ein Nachtreffen
und dabei die Vorstellung einer neuen Tour
für das kommende Jahr.
Wir hoffen doch, dass das Frauenressort
noch lange bestehen bleibt und Wandertouren uns immer wieder neu begeistern.
Erlebnisberichte stehen jährlich in „Arnberg
aktuell“.
Helga Müller
15
Jubiläum
Radsportgruppe
Es sind nun mittlerweile zwei Jahre ins Land
gegangen, seitdem die Radsportgruppe besteht. Man kann sagen, dass sie sich recht
gut etabliert hat und die Mittwochs-Ausfahrten schon „Tradition“ sind. Natürlich ist
das Ganze mehr oder weniger wetterabhängig, trotzdem fanden die Fahrten ziemlich regelmäßig statt.
Die Streckenlängen betragen in der Regel
30-40 km und werden individuell ausgesucht, wobei jeder Vorschläge machen
kann. Gefahren wird in der Hauptsache mit
Tourenrädern, aber auch Mountainbikes
sind dabei. In diesem Jahr hat sich sogar ein
E-Bike (Elektro-Rad) dazugesellt und man
kann durchaus sagen, dass die Harmonie
zwischen den Fahrzeugen und erst recht
zwischen den Fahrern stimmt. Gefahren
wird in erster Linie auf gut geschotterten
bzw. asphaltierten Wegen. Die Teilnehmerzahl beträgt z.Zt. im Schnitt ca. 8 Personen
und alles Rentner bzw. „Freischaffende“. So
wurde in dieser Saison die Startzeit auf
15.00 Uhr gelegt, was letztlich der Strekkenauswahl zugutekam.
Natürlich wäre es wünschenswert, wenn
noch der eine oder andere „Jugendliche“
dazu käme. In der Startzeit ist man auf
jeden Fall flexibel. Und damit nicht immer
im „Kreis“ rumgefahren wird, werden auch
mindestens einmal im Jahr Mehrtages-Touren ausgesucht.
Es ist also auch 2015 wieder mit einigen
schönen Fahrten zu rechnen!
Wolfgang Hieke
Seniorenwandern
Im Jahr 1998 kam es, angedacht von
Heinz Dörpholz aus Seckach und seiner
Frau Gisela, zu den ersten Unternehmungen, sprich Wanderungen im heimatlichen
Umland. Es wurden in vierwöchentlichem
Rhythmus Tages- oder Halbtageswanderungen in Pensionärsalter gerechtem
Schritt-Tempo organisiert.
Anfänglich nahmen vier bis sechs Personen teil, schnell aber wuchs die Teilnehmerrunde, es bildete sich eine lockere
Gruppe mit hartem Kern. Die MittagsrastEinkehr und ein finaler Kaffeehausbesuch
sind bis heute feste Regel. Gisela Dörpholz
hat in all den Jahren eine regelrechte
Chronik mit dazugehörigen Fotos gefertigt, es ist interessant, darin zu stöbern.
Nachdem Heinz Dörpholz alters- und gesundheitsbedingt kürzer treten musste,
stand die Gruppe fast einmal auf der
Kippe. Wenn wir uns heute manches mal
16
rückbesinnen, denken wir an die Ehemaligen, sprechen in Erinnerungen an sie. Derzeit wandern wir in der Regel mit zwölf bis
sechzehn Teilnehmern, von Jungpensionären bis zu unserem Alterspräsidenten Helmut (89 Jahre). Seit nunmehr drei Jahren
organisieren meine Frau Isolde und ich die
Wanderungen. Gottseidank können wir
uns auf wegekundige Helfer verlassen,
wenn einmal Fehl-Kurs läuft, oder Orientierungslosigkeit herrscht. Reinhold Benig
ortet in solchen Fällen mit GPS und dann
klappt es meist wieder.
In der Hoffnung, rüstige Neueinsteiger
kennenzulernen, sowie dem frommen
Wunsche, dass es noch lange, wenn auch
mit gelegentlichen Wehwehchen weitergehen möge, verbleibe ich
mit frohem Wandergruss
Benno Schmidt
Jubiläum
Die Wandergruppe
Die Wandergruppe ist ein fester Bestandteil
des DAV Buchen. Ich möchte gar behaupten, dass sie die Kerngruppe der
Gemeinschaft ist. Sie besteht seit der Gründung des Vereins. Im Gründungsjahr 1975
übernahm Klaus Glagau die ersten Wanderungen. Ab März 1976 bis Mai 1979 war
Eckehard Huber für die Wandergruppe verantwortlich. Eckehard war in dieser Zeit
auch der Initiator und Erbauer des Eckehard-Kletterfelsen. Seit dem Sommer 1979
habe ich, Walter Schler, die Verantwortung
für die Wanderungen übernommen.
Mit vielen verschiedenen Wanderführern
haben wir hunderte unterschiedliche Touren unternommen. Es finden jährlich 12-14
verschiedene Veranstaltungen statt. In
unserer näheren Heimat werden Halbtagesund Tageswanderungen angeboten. Viele
Wanderungen führten auch in die deutschen Mittelgebirge. Nicht zu vergessen
sind die jährlichen Gebirgswanderungen
(zum Teil im Hochgebirge). In den letzten
Jahren sind die sehr beliebten Wanderreisen
dazugekommen.
Es würde zu weit führen, alles im Einzelnen
aufzuführen, was in den letzten Jahren
durchgeführt wurde. Mit der Zahl der Teilnehmer bin ich sehr zufrieden. Schön wäre
es aber, wenn sich wieder mehr aus der jüngeren Generation für das Wandern
begeistern könnten.
Walter Schler, Wanderwart
Bergsteigen / Bergwandern
Worin besteht der Unterschied zwischen
Bergwandern und Bergsteigen? Hierzu
gibt es hunderte Aussagen und Definitionen:
Bergwandern führt dich vom Tal auf den
Berg oder umgekehrt und findet im bergigen Gelände statt, logisch. Bewegst du
dich oberhalb 2500 m, bist du auf einer
Hochtour, bleibst du über Nacht auf den
Bergen in einer Hütte zur Nächtigung, bist
du auf einer Hüttentour.
Setzt du zur Fortbewegung deine Hände
am Fels ein, geht das ganze in das Bergsteigen über. Umkehrschluss: wenn du auf
eine Leiter zum Äpfel pflücken steigst, bist
du dann beim Bergsteigen?
Noch ein letzter Satz: Im „Lexikon der
Alpen“ wird von „Bergsteigen“ auf „Alpinismus“ verwiesen, der Alpinist wiederum
als Bergsteiger definiert.
Eigentlich ist es sehr viel einfacher: Wir
sind eine Gruppe, die gemeinsam in die
Berge geht, gemeinsam wandert, steigt,
Zeit verbringt und ihre Freude an der
Natur teilt. Anstrengenden Touren folgen
gemütliche Abende in den Hütten, miteinander reden, Erfahrungen austauschen,
Berggeschichten erzählen und lachen.
Die zwei ausgeschriebenen Touren sind
terminlich fest fixiert, letztes Wochenende
vor und erstes Wochenende nach den
Sommerferien. In den vergangenen Jahren
hat sich die Tourdauer auf 5 Tage eingependelt, meist von Donnerstag bis Montag. Der Juli-Termin gehört den
Höhenwegen im Alpenraum: Stubaier-,
Lechtaler-Höhenweg oder Durchquerung
„Steinernes Meer“. Bei allen war es nötig,
„zu steigen“ oder ein Drahtseil in die
Hand zu nehmen, aber es sind normale
Höhenwege. Erreichbare, auf dem Weg
liegende Gipfel sind nicht das primäre Ziel,
werden aber „mitgenommen“. Des Öfteren konnten wir uns auf über 3000 m die
Hände zum Bergsteigergruß reichen.
Voraussetzung ist absolute Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Kondition für bis
17
Jubiläum
zu 8 Stunden Gehzeit. Wer Platzangst hat
bekommt sicher Probleme in den Matratzenlagern, dann dort wird der Trend zum
Berg ersichtlich, in Form von gut gefüllten
Lagern. Diese Höhen- oder Hüttenwanderungen sind Führungstouren: geplant,
durchgeführt und in Verantwortung hinsichtlich Wetter und Wegwahl des Wanderleiters.
Der September-Termin ist eine Gemeinschaftstour. Seit 2010 stehen dabei Klettersteige auf dem Programm. Höhepunkte
waren die große Brenta-Runde, die Sextener Dolomiten und die Lienzer Dolomiten.
Zwischen 5-6 Tagen waren wir jeweils unterwegs. Voraussetzungen sind die glei-
chen wie auf den Höhenwegen, denn
„hinfliegen“ können wir nicht, sowie entsprechende Erfahrung.
Die Anfahrten erfolgen in Privat-PKW, die
Gruppe wechselt sich dabei ab. Die Anmeldefrist endet in der Regel Ende Mai,
per Mail oder telefonisch.
Mein größter Wunsch vor jeder Abfahrt
hat sich bisher immer erfüllt: eine Rückkehr aller Teilnehmer ohne Verletzungen
und Unfall. Erst dadurch werden unsere
gemeinsamen Bergerlebnisse unvergesslich.
Frank Schäfer, Wanderleiter
Alpinklettern
mit Seil und Haken, ........ , moderne, sichere Bohrhaken, - dann kann auch für den
Odenwälder eine lange alpine Klettertour ein wahrer Genuss sein
Ich gebe es zu: ich gehöre zu den „Verrückten“, die sich, nur mit Gurt und Seil bewaffnet, immer wieder aufmachen, lotrechte
Felswände in den Alpen zu erklimmen.
„Waghalsig, todesmutig, eben verrückt“,
so immer noch das gängige Urteil vieler Passanten. Geschürt wird das Bild von immer
unglaublicheren Aktionen der Profikletterer,
verbreitet in zig Bildershows, gesponsert
von Red Bull &Co. Dagegen aber stehen die
Unfallstatistiken der Bergwacht und des
DAV. Diese zeigen, dass der Alpinsport
deutlich sicherer geworden ist in den letzten
Jahrzehnten. Prozentual gesehen, verunglücken deutlich weniger Bergsteiger in den
Alpen als früher. Das liegt sicher zum einen
an der besseren Infrastruktur, Mobilfunk,
Helirettung, aber zum andern auch an dem
gesteigerten Gefahrenbewusstsein der
Bergsteiger.
Der DAV bietet für Bergsteiger und Kletterer
viele Aus- und Fortbildungen an; diese umfassen Orientierung, Materialkunde, Sicherungstechnik, und ganz viel Übung. Üben
für die großen Wände kann der Alpinkletterer heute auch bei schlechter Witterung
18
in den Kletterhallen. Diese haben sicher
auch ihren Anteil am meist erfolgreichen
Ausgang der alpinen Klettereien. Vielen
„grausigen“ Routen in den Alpen wurde ihr
Schrecken etwas genommen durch die erfolgte Sanierung, sprich das Ausräumen
von losem Gestein und die Absicherung mit
soliden Haken. Das kommt vor allem den
„Einsteigern“ zu Gute, aber auch den
„Alten Hasen“, die einfach mal Lust haben,
einen Berg auf der steilen Seite zu erklimmen, den Blick ins Land zu genießen, und
das praktisch ohne Angst – der wahre Genuss!
Der DAV Buchen bietet ein breites Spektrum von Touren und Kursen an. Von der
spontanen Ausfahrt in die „Fränkische“ bis
zu langen „Sechsern“ im Hochgebirge, vom
beliebten „draußen ist anders - von der
Halle an den Fels“-Kurs, bis zum einwöchigen Alpinkurs, – hier dürfte jeder Interessierte seine passende „Route“ finden!
Auskünfte bei /Anregungen an /
Anmeldungen: Michael Walter
Jubiläum
Skibergsteigen
Bergsteigen mit Ski im Winter, was gibt es
schöneres in der dunklen Jahreszeit?
Der weiße Schnee, der auch die wenigsten
Lichtstrahlen im Winter noch zu verstärken
vermag; der Schnee, der den Lärm der
Straße verschluckt und den Alltag vergessen
macht; der Schnee, der die üblichen Mühen
des Abstiegs umkehrt in Freude beim Hinabschwingen ins Tal! Dazu die kalte, reine
Luft, die die Lungen beim Aufstieg füllt und
reinigt; das rhythmische, beruhigende Knirschen der Ski und Stöcke beim Emporstapfen; der sich mit jedem Höhenmeter
wandelnde Blick in die winterliche Landschaft. Wenn dann noch die Sonne stark
genug ist, den winterlichen Nebel aufzulösen, die Schneekristalle ihr Licht im ganzen
Farbenspektrum reflektieren und die Welt
in einer Klarheit abbildet, die uns doch so
fehlt in unserer schnellen, bunten Zeit, ja,
dann.....
Die Vorfreude auf den Winter ist groß,
wenn man man an einem regnerisch-stürmischen Herbstabend diesen Text schreibt!
Wie wäre es fein, hier in unserer Region ein
paar Wochen lang Schnee zu haben, um
ein paar kleine Skitouren oder Langlauf
gehen zu können. Der Schnee bleibt ja
gerne aus bei uns, und so bietet das Resort
Skibergsteigen für die Schneebegeisterten
ein paar winterliche Touren in den Alpen an.
Dazu kommt erstmalig auch ein Kurs für
Skitouren-Einsteiger. Im Frühjahr wird auch
eine Gletschertour mit Ski angeboten. Eine
frühzeitige Anmeldung ist nötig, denn es
wird zu allen Winterveranstaltungen einen
Vorbereitungsabend geben.
Auskünfte bei / Anregungen an /
Anmeldungen: Michael Walter
Coro CAI-UGET Turin und DAV Buchen:
Eine Freundschaft seit mehr als 20 Jahren.
Fixpunkte und Gedankensplitter von Willi Steudle
Die Geschichte, wie es zu dieser Freundschaft kam, kenne ich nur vom Hörensagen:
Anfang der Neunzigerjahre haben sich zwei
Chorsänger, der eine aus Turin, der andere
aus Krumbach, rein zufällig beim Skifahren
kennen gelernt. Der Turiner spricht ein bisschen Deutsch, eine Einladung des Turiner
Chors in den Odenwald ist also bald verabredet und 1991 hat der Coro CAI UGET in
Krumbach seinen ersten Auftritt.
Zu diesem Konzert kommen auch, da dies
ein sehr bekannter Chor des italienischen
Alpenvereins Club Alpino Italiano sein soll,
einige Mitglieder der Sektion Buchen des
DAV. Erste Kontakte werden geknüpft; über
ein weiteres Chorkonzert in Buchen wird
gesprochen. Der Anlass ist auch bald gefunden: Die Volksbank in Buchen plant ein Jubiläum. Zur Vorbereitung dieses Konzerts
trifft sich im August 1992 auf der Gaudeamus-Hütte im Kaisergebirge eine deutsche
und eine italienische Gruppe zu einem verlängerten Wochenende, nebenbei zum gemeinsamen Wandern. Dass ich zu diesem
Treffen eingeladen wurde und in der Folge
viele neue italienische Freunde kennen lernen durfte, ist und wird für mich eine besondere Freude bleiben.
Das im Frühjahr 1993 folgende Chorkonzert des Coro CAI UGET in der Frankenlandhalle war ein großer Erfolg. Im Januar 2000
folgte der zweite und im September 2012
der dritte Auftritt des Chors vor vielen und
immer begeisterten Zuhörern.
Nach den ersten teilweise misslungenen
Versuchen beim Planen gemeinsamer Unternehmungen wurde in der Folge diese erfolgreiche Idee verwirklicht: Beide Vereine
19
Jubiläum
organisieren im jährlichen Wechsel und in
eigener Verantwortung die gemeinsamen
Touren. Man traf sich viele Jahre lang immer
zweimal, zu Schihochtouren im Frühjahr
und zu Wandertouren im Herbst. Seit 2010
trifft man sich nur noch jährlich im Spätsommer, die älter gewordenen Knochen
streben nicht mehr in eisige Höhen.
Zwar hat hin und wieder schlechtes Wetter
oder der fehlende Schnee den Erlebniswert
so mancher Tour am Tage gemindert, das
hat aber nie und nimmer die gemeinsam erlebten Abende trüben können. Alle Abende
vergingen wie im Fluge, in schöner Abwechslung bei besten gesanglichen Darbietungen des Turiner Chores (ein herzliches
Dankeschön und ein riesengroßes Kompliment an die passionierten Sänger), beim Erzählen von Geschichten, Erlebnissen und
Abenteuern, bei gemeinsamen Spielen und
beim Konsum offensichtlich höchst belebender Getränke.
Das bei unseren italienisch-deutschen Treffen von mir Erlebte und Erfahrene ist so vielfältig, so voll von verschiedensten
Eindrücken und Gefühlen, dass ich es nicht
einfach so „berichten“ kann; ich möchte
deshalb meine Betrachtungen mit den folgenden Gedankensplittern abschließen, die
ich den zahlreichen persönlichen und offiziellen Briefen und Mails an mich und den
DAV Buchen und auch den Berichten der Internetseite des Chors entnommen habe.
20
• Fünf unvergessliche Tage mit wunderbaren und großzügigen Kameraden,
denen wir uns sofort verbunden fühlten.
• Nach einigen Liedern wurde daraus eine
Freundschaft geboren, die immer noch
andauert und sich aus gastronomischen
Gegengeschenken und abwechselnd
geplanten Exkursionen in italienische
oder österreichisch-deutsche Alpentäler
nährt.
• Natürlich haben wir uns versprochen unsere Treffen zu wiederholen, aber nicht
nur um Ausflüge und Aufstiege zu verwirklichen, sondern auch um ganz einfach
einen
Vorwand
für
ein
Wiedersehen zu haben und um damit
zu bekräftigen, dass Freundschaft keine
Landesgrenzen haben kann.
• Unsere GESELLIGKEIT: Das Allerbeste!
Mir fehlen die Worte um unsere Freunde
zu loben!
• Ein weiterer schöner Vorrat an Erinnerungen
• Einfach fabelhaft!
• Aufragende Pfade, funkelnde Gletscher,
ungestümer Wind, strahlendes Licht, lächelnde Gesichter der Freunde, festliche
Tafelrunden mit dem Hauch vollkommener Kameradschaft.
• Es ist wunderbar nach so vielen Jahren
zu sehen, was wir zu schaffen fähig
waren: Zwei Gruppen, die nach jedem
neuen Treffen noch mehr gerührt sind,
noch mehr gejubelt und sich immer
mehr verbrüdert und vergnügt haben!
• eine letzte Demonstration der gegenseitigen Wertschätzung und - vor allem der aufrichtigen Freundschaft.
• Die Berge einigen uns, Junge und Alte,
in unserer gemeinsamen Passion; das
könnte aber immer noch wenig sein, erlebte man dies nicht mit einem Gefühl
tiefer Freundschaft und ehrlicher gegenseitiger Achtung.
• FANTASTICO
• Wir wollen Heiterkeit wecken und versuchen ständig unsere Freunde mit
einem Berglied an unserer Leidenschaft
für den Gesang zu beteiligen.
Jubiläum
• Das Berglied ist eine Art, unsere Solidarität Euch gegenüber auszudrücken und
gleichzeitig die Freude darüber zu äußern, mit euch zusammen zu sein.
• Trotz der Schwierigkeiten der unterschiedlichen Sprachen gelingt es uns,
einander Gefühle zu zeigen, uns Empfindungen und die Freude der zusammen erlebten Stunden mitzuteilen.
• angereichert mit Fröhlichkeit, Freundschaft, Vergnügen und dem Zauber von
Panoramen der Berge.
• Wir kennen uns seit vielen Jahren und
suchen stetig jede Gelegenheit, uns in
unseren Treffen einander noch näher zu
bringen. Ein Lächeln im Gesicht und ein
freundliches Wort, sei es auch in einer
unvollkommenen sprachlichen Form.
• Die Kraft der Freundschaft wird die Entfernung, die unsere Städte trennt,
immer aufwiegen.
• Eure Wärme und Freundschaft waren
bis in den Grund des Herzens zu spüren,
ich bin stolz darauf, euch kennen gelernt zu haben und mit euch zusammen
gewesen zu sein.
• Die Berge sind es, die verbinden, die,
Augen und Geist gleichermaßen bezaubernd, die Vorlieben, die Verwandtschaft der Wesen von Menschen
verschiedener Nationalität, von verschiedener Sprache und Kultur erkennbar
machen. Diese Passion für die Berge
überwindet alle Schwierigkeiten und
Unterschiede und verstärkt die Freundschaften.
• 20 Jahre gehen nie spurlos vorüber, sie
können ein unvergessliches Zeichen setzen für die, die sie erlebt haben und eine
Narbe von Wehmut bei denen hinterlassen, die sie nur vom Erzählen kennen.
• Diese drei Tage haben in uns unvergessliche Zeichen gesetzt, das der Erinnerung, die nicht vergeht, das von
Freundschaft, menschlicher Wärme und
gegenseitiger Anerkennung, das das
jenseits aller schwierig auszusprechenden Worte bestehen bleibt.
• Es ist heute wahrlich schwierig, dass es
gelingt, Beziehungen echter Freundschaft aufrecht zu erhalten und das Vorhandensein gewisser Werte noch zu
entdecken, die oft und leicht mit der
Zeit verloren gegangen zu sein scheinen.
Die Verständigung in unseren Gesprächen ist aus sprachlichen Gründen sicherlich nicht die einfachste; aber eine
Geste, ein Blick, ein einfaches Lächeln
übertreffen manchmal jedes beliebige
Wort, das sich aussprechen ließe.
21
Jubiläum
Natur und Umweltschutz
Der Schutz der Natur ist zweifellos ein
ständiges Anliegen des Deutschen Alpenvereins. Der Alpenverein war bei seiner
Gründung der erste Umweltschutzverein
überhaupt und zählt alpenweit auch
heute zu einer der bedeutendsten Naturund Umweltschutzorganisationen. Dass
dieses Engagement nicht nur durch Mitgliedsbeiträge abgegolten ist, wird
dadurch sichtbar, dass sich viele Sektionen
für ein Betreuungsgebiet in den Bergen
verantwortlich zeigen. Unsere Sektion hat
sich auf Grund der Nähe zu unserer anerkannten Mittelgebirgshütte im Arnberg
bei Buchen bewusst für ein Gebiet in der
Region entschieden. Neben der zweifellos
wichtigen Pflege der Natur ist die Imagepflege für unsere Sektion sicherlich von
Bedeutung.
Seit dem Jahr 2002 führt unsere Sektion
in Kooperation mit der Stadt Buchen
regelmäßig Pflanzaktionen durch. Schwerpunkt der Pflanzarbeiten war zunächst
das Morretal zwischen Buchen und Hettigenbeuern. Dabei standen Uferabschnitte,
die frei von jeglicher Gehölzvegetation
waren, im Mittelpunkt.
Im Jahr 2011 stellte sich unsere Sektion
einer ganz besonderen Aufgabe. Mehr als
500 Erlen, Weiden sowie Eschen und
Bergahorn wurden unmittelbar am Wasser, in den Böschungen und in der
angrenzenden Aue des renaturierten
Rinschbachs oberhalb von Götzingen
gepflanzt.
Beide Projekte leisten einen wesentlichen
Beitrag zum Uferschutz und zur Errichtung eines dauerhaften und standortgerechten Ufersaumwalds, der zur Verbesserung der ökologischen Situation am
Gewässer und in der Aue beiträgt, indem
zusätzlicher Lebensraum für seine Bewohner geschaffen werden.
Weg vom Fließgewässer und steil hinauf
ging es dann in den beiden folgenden Jahren. Die Bepflanzung der Steinbruchhalden
beim Besucherzentrum „Eberstadter Höh22
lenwelten“ im Zusammenhang mit der
Erweiterung des Außenbereichs zu einem
natürlichen Erlebnisbereich stand auf dem
Arbeitsplan. Unterstützung fanden die Sektionsmitglieder durch Höhlenführer und
Mitglieder des Angelvereins Eberstadt.
Schließlich soll unmittelbar am Böschungsfuß der bepflanzten Steinbruchhalde ein
weiterer Steinbruchsee entstehen.
Im Februar 2007 wurde schließlich eine
Pflegevereinbarung zur Übernahme der
Patenschaft für das flächenhafte Naturdenkmal „Schneckenberg“ (Hainstadt)
zwischen dem Landkreis Neckar-Odenwald, der Stadt Buchen und unserer
Sektion abgeschlossen. Das Landratsamt
hatte 1994 als untere Naturschutzbehörde
den „Schneckenberg“ als Schutzgebiet
ausgewiesen. Die Fläche liegt mit einer
Größe von 1,53 ha am nördlichen Ortsrand von Buchen-Hainstadt. Schutzzweck
ist die Erhaltung und Entwicklung eines
Muschelkalkhangs aufgrund seines Artenund Strukturreichtums.
Bei der Unterzeichnung der Pflegevereinbarung lobte Landrat Dr. Achim Brötel die
ehrenamtliche Arbeit der Sektion
Buchen/Odenwald, die schließlich „schon
zahlreiche Naturschutzmaßnahmen in
enger Zusammenarbeit mit der Stadt
Buchen verwirklichte“. Das Gebiet
„Schneckenberg“ sei „für die dort lebenden Pflanzen und Tiere (…) ein kleines
Stück Paradies.“ Die Sektion garantiere
mit ihrem Engagement, dass wichtige
Lebensräume fachgerecht gepflegt und
somit noch lange erhalten blieben.
Bürgermeister Burger begrüßte damals,
dass die Sektion Buchen-Odenwald mit
dem Engagement im Naturschutz direkt
vor der Haustüre beginne und lokale Projekte seit Jahren mitgestalte. Er lobte die
„gute Vernetzung von bürgerschaftlichem
Engagement und öffentlichem Interesse“.
Die Stadt sei dankbar für die Unterstützung des Alpenvereins.
Jubiläum
Unsere Sektion übernahm mit der Pflegevereinbarung umfangreiche Pflichten, gilt
es doch, die Pflegefläche auf Dauer durch
behutsames Mähen und Abtransport des
Mähguts sowie durch Entfernen von wu-
chernden Sträuchern und unerwünschtem Gehölz auf Dauer frei zu halten. Diese Arbeiten werden jeweils im Herbst ausgeführt.
Wolfgang Hauck / Roland Ohnhäuser
Bergfreunde Miltenberg
Die „Bergfreunde Miltenberg“ sind eine
Vereinigung naturverbundener Menschen
aus dem Landkreis Miltenberg. Sie existieren seit 35 Jahren und haben schon viele
Bergfahrten und Bergtouren unternommen.
Die lose Vereinigung unter Führung von
Peter Hofmann trifft sich monatlich zu
ihrem Berglerabend. Hier werden Filme und
Dias aus zurückliegenden Wandertouren
gezeigt. Außerdem werden an diesen
Abenden Wanderungen und Touren besprochen. Jeder Bergfreund hat die Möglichkeit, eine für ihn interessante Bergfahrt
vorzuschlagen und sich mit Interessierten
zusammenzuschließen.
Seit der Gründung wird ein jährliches Programm erstellt. Es werden monatlich Wanderungen in der Heimat im Spessart und
Odenwald durchgeführt und öfters im Jahr
mehrtägige Wanderungen in den deutschen Mittelgebirgen. Auch Hochtouren
und Klettersteige in den Alpen und Dolomiten sowie die deutschen Fernwanderwege
gehören dazu. Höhepunkte waren unter
anderem die Besteigung von Mt. Blanc,
Matterhorn, Zugspitze, Ortler, Watzmann,
Piz Palü, Großglockner und Großvenediger.
Ob Dolomiten, das Karwendel, Berchtesgadener Land, sächsische Schweiz, Rhön oder
Steigerwald, es ergaben sich immer interessante, abwechslungsreiche und unterhaltsame Unternehmungen.
Es gab mehrfach Seil- und Knotenabende.
In Klettergärten und Kletterfelsen in der
Rhön und am Walberla wurde das Gelernte
in die Praxis umgesetzt.
Lustige Kappenabende, Nikolauswanderungen und manche gesellige Runde im Wanderheim runden das Programm ab.
Berg- oder Wanderinteressierte können sich
uns gerne anschließen und sind bei Wanderungen und am Berglerabend herzlich willkommen.
Nähere Informationen gibt es bei der DAVSektion Buchen oder auf unserer neuen
Homepage:
www.bergfreunde-kreis-miltenberg.de
Peter Hofmann
23
Jubiläum
DAV Buchen feiert
25 jähriges Vereinsjubiläum
am 27./28.06.2015 in Buchen
beim Kletterzentrum Kilgensmühle
Samstag, 27.06.2015
13.00 Uhr
Radtour rund um Buchen,
Start und Ziel am Kletterzentrum
15.00 – 19.00 Uhr
Kletter- und Boulderwettkämpfe
(Sektionsmeisterschaften)
Klasseneinteilung
- Kinder bis 14 Jahre
- Jugendliche bis 17 Jahre
- Männer bis 50 Jahre
- Frauen bis 50 Jahre
- Ü 50
16.00 – 18.00 Uhr
Geführte Wanderung rund um den Wartturm
Zu allen Veranstaltungen sind Gäste und natürlich auch Zuschauer willkommen. Im Anschluss Tanz/Bewirtung im Festzelt für Jedermann und
jeden Geschmack. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Sonntag, 28.06.2015
11.00 Uhr
12.00 Uhr
ab 13:30 Uhr
bis 18:00 Uhr
ab 18:00
24
Frühschoppen unter dem Motto „Mitglieder und
Gäste feiern das Jubiläum“ mit Ehrungen langjähriger DAV-Mitglieder, Ansprachen und Grußworte
Mittagessen
Klettern für Jedermann/-frau. Die Sektion freut
sich auf Gäste aus Nah und Fern. Sie werden durch
Fachpersonal betreut und beraten.
gemütlicher Ausklang
Jubiläum
Ihre Fotos sind gesucht!
Im Rahmen des Jubiläumsfestes will sich die Sektion Buchen-Odenwald mit einer
Bildergalerie präsentieren. Gesucht werden deshalb interessante Fotos der letzten
40 Jahre von allen Aktivitäten und Sektionsveranstaltungen.
Die Bilder (Papier, Dia, CD) sollten mit vollständigem Absender versehen
im Kletterzentrum, Kilgensmühle 3, in Buchen abgegeben oder auch dorthin geschickt werden. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, Bilder per E-mail
an arnbergaktuell@dav-buchen.de zu übermitteln.
Wünschenswert wäre auf jeden Fall, dass die Fotos mit Informationen versehen sind,
wo und wann sie aufgenommen wurden und wen oder was sie zeigen. Selbstverständlich geben wir alle Fotos, Dias oder CDs wieder zurück. Wir würden uns riesig
freuen, wenn wir von den Mitgliedern tatkräftig unterstützt werden und sagen herzlichen Dank im Voraus.
Die Vorstandschaft
Kletterzentrum
Preisliste
Kletterzentrum
K LET TE R
ZENTRUM
BUCHEN
Gültig ab 01.02.2015
Sektionsmitglieder
Boulder
Tageskarte
Jahreskarte
Erwachsene
4,50 €
7,50 €
195,00 €
Kinder u. Jugendliche von 14-18 Jahre,
Schüler u. Studenten mit Ausweis
3,00 €
5,50 €
125,00 €
3,00 €
65,00 €
Kinder von 10 bis 14 Jahre
Familienkletterkarte
(2 Erw. mit eigenen Kindern bis 18 Jahren)
220,00 €
Betreutes Kinder- und Jugendklettern
5,00 €
40,00 €
Alle anderen DAV-Mitglieder
Erwachsene
6,00 €
9,00 €
230,00 €
Kinder u. Jugendliche von 14-18 Jahre,
Schüler u. Studenten mit Ausweis
4,50 €
7,00 €
150,00 €
Kinder von 10 bis 14 Jahre
4,00 €
90,00 €
Betreutes Kinder- und Jugendklettern
5,00 €
40,00 €
Nichtmitglieder
Erwachsene
8,00 €
12,00 €
300,00 €
Kinder u. Jugendliche von 14-18 Jahre,
Schüler u. Studenten mit Ausweis
6,00 €
9,00 €
210,00 €
Kinder von 10 bis 14 Jahre
5,00 €
110,00 €
Betreutes Kinder- und Jugendklettern
5,00 €
70,00 €
Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr in Begleitung eines zahlenden Erziehungsberechtigten sind frei.
Öffnungszeiten
täglich von Montag bis Freitag
Samstag, Sonntag und Feiertag
17:30 bis 22:00 Uhr
13:00 bis 20:00 Uhr
Jahreskartenbesitzer können unabhängig von den Öffnungszeiten
täglich von 9:00 bis 22:00 Uhr klettern!
26
Kletterzentrum
Anfahrt zum Kletterzentrum
und zur Geschäftstelle:
Kletterzentrum Buchen
Kilgensmühle 3 · 74722 Buchen ·Tel.: 0 62 81/ 56 49 84 2
Geokoordinaten:
Breite=”49.521543323994 · Länge=”9.3319600332235
Ein Parkplatz befindet sich unmittelbar vor der Halle.
Feste Termine Kletterhalle
Dienstag
17.30 – 18.30 Kinder
Dienstag
19.00 – 22.00 Erwachsene
Donnerstag 17.30 – 18.30 Familien
Donnerstag 19.30 Erwachsene
27
Kletterzentrum
Die Kletterbetreuer
der Sektion
Buchen K LET TE R
ZENTRUM
BUCHEN
Wolfgang Farrenkopf
(Steinbach)
Bastian Hauk
(Buchen)
Udo Jaschek
(Walldürn)
Nicolas Kaiser
(Schloßau)
Andrea Kunzmann
(Limbach)
Wolfgang Kunzmann
(Limbach)
Andreas Liepert
(Mülben)
Markus Ludigkeit
(Mülben)
Andrea Lutz
(Buchen)
Harald Ockenfels
(Walldürn)
Wouter Pols
(Großeicholzheim)
Arno Steichler
(Hettingen)
28
Kletterzentrum
Unser Kursprogramm
Schnupperkurs für Kinder/Jugendliche und Erwachsene/Familien
Kursziel: Die Sportart Klettern kennenlernen
Anfängerkurs für Jugendliche und Erwachsene
Kursziel: Grundlagen für das selbständige Topropeklettern (Erlernen einer Sicherungstechnik und Kletterübungen)
Topropekurs für Jugendliche und Erwachsene
Kursziel: Erlernen des sicheren Topropekletterns in der Halle, Erwerb des DAV-Kletterscheins „Sicher Topropeklettern“ (Erlernen einer Sicherungstechnik, Kletterübungen,
Fallübungen und kleine „Prüfung“ um den Topropeschein zu erhalten)
Vorstiegkurs für Jugendliche und Erwachsene
Kursziel: Erlernen des sicheren Vorstiegkletterns in der Halle, Erwerb des DAV-Kletterscheins „Sicher Vorsteigen“ (Sicherungstechnik im Vorstieg, Kletterübungen für den
Vorstieg und kleine „Prüfung“ um den Vorstiegschein zu erhalten)
Regelmäßige Kletterangebote
Kinder-& Jugendklettern
Mittwoch, 18.00 – 19.00 Uhr für 10-14-jährige
Samstag, 17.30 – 19.00 Uhr für 14-18-jährige
Familienklettern
Donnerstag, 17.00-19.00 Uhr
Klettertreff für Kletterer ohne Kletterpartner (Bsp)
Freitag, 17.00-19.00 Uhr
Bundesfreiwilligendienst
im Kletterzentrum Buchen
Nach nun mehr als einem Jahr Bundesfreiwilligendienst kann ich guten Gewissens
sagen: Bundesfreiwilligendienst ist mehr als
man denkt.
Viele Menschen denken dabei leider immer
noch an eine Arbeit, die einen nicht nur unterfordert, sondern auch irgendwann langweilt und im Leben einfach nicht
weiterbringt. Dem kann ich ganz deutlich
widersprechen und rate jedem Schulabgän-
ger, lieber ein soziales Jahr einzulegen, anstatt total unüberlegt mit dem Studieren anzufangen. Ich denke, ich habe während
meines Bundesfreiwilligendienstes sogar
mehr über das Leben gelernt als während
meiner gesamten Schulzeit. Ich habe z.B.
beim Bau der neuen Kletterwände mitgeholfen und kann nun endlich Schraubenzieher und Bohrmaschine unterscheiden. Eine
29
Kletterzentrum
Eigenschaft, auf die ich bestimmt noch irgendwann zurückgreifen werde.
Eintönig ist die Arbeit im Kletterzentrum
schon einmal durch all die verschiedenen
Besucher nicht. Wer hier arbeitet, findet ein
Umfeld mit hilfsbereiten, netten Menschen.
Hier geht es nicht nur darum, wer die
schwersten Routen schafft, sondern man
unterhält sich auch abseits des Klettersports
und lernt durch diese Begegnungen viele
neue Menschen/Freunde kennen.
Ohne Anspruch ist der Bundesfreiwilligendienst im Kletterzentrum aber auch nicht.
So habe ich z.B. schon versucht, mit tschechischen Griffherstellern zu verhandeln, die
ungefähr so gut Englisch konnten wie ich
Tschechisch. Der Rabatt ist dann schlussendlich mehr oder weniger zu unseren Gunsten
ausgefallen.
Auch in der Geschäftsstelle übernimmt man
Verantwortung: Bei der Koordination der
vielen Mitgliedschaften und der Ausleihutensilien darf man nicht den Überblick verlieren.
Trotzdem ist die Arbeit hier immer mit Spaß
verbunden. Regelmäßige Klettersessions
und das abschließende gemütliche Zusam-
mensein sind schon fast fest in meinem Arbeitsalltag integriert. Vor allem meine Ausbildung zum Kletterbetreuer hat mich auch
sehr weitergebracht. Mir gefällt es in der
Halle zu sein und anderen Menschen das
Klettern beizubringen. Inzwischen habe ich
auch genug Erfahrung um z.B. Techniktipps
zu geben. Wenn sich die Leute dann aufgrund meiner Ratschläge verbessern, freut
mich das immer sehr.
Natürlich habe ich auch schon ein paar Nerven bei der Betreuung von Kinderhorden
gelassen, dabei aber nie den Spaß an der
Arbeit verloren. Meine Zeit als Bundesfreiwilligendienstleistende im Kletterzentrum
Buchen ist nun leider bald vorbei, doch ich
werde die Zeit hier bestimmt nie vergessen,
und immer noch ab und zu in der Halle vorbei schauen.
In diesem Sinne möchte ich mich bei allen
bedanken, die mir während meiner Zeit in
Buchen das Klettern, die Benutzung des Besens, und vor allem viel mehr Verantwortung beigebracht haben. Vielen Dank an
euch alle!!
Hallo junge engagierte Kletterinnen
und Kletterer,
soziale Motivation, was die Mithilfe in der
Vereinsarbeit angeht.
Wir bieten dir die Möglichkeit, dich sowohl
in deiner Persönlichkeit als auch in deinen
Kletterfähigkeiten zu entwickeln bzw. weiterzubilden. Du unterstützt in einem entspannten und sportlichen Umfeld u.a. die
Jugendleiter, die Geschäftsstelle sowie die
Empfangstheke in unserer Halle.
Solltest du Interesse haben, sende deine
Bewerbungsunterlagen bis spätestens
31. März 2015 an:
klettern@dav-buchen.de
ihr seit gerade fertig mit der Schule und
sucht nach einer neuen spannenden Herausforderung nach der Schulzeit? Dann
haben wir genau das Richtige für euch!
Die Sektion Buchen bietet einer jungen Person die Möglichkeit, ab dem 1. September
2015 für ein Jahr einen Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren.
Wichtige Voraussetzungen sind der Spaß
am Klettern, Interesse an der Jugendarbeit
und natürlich viel Eigenengagement und
30
Andrea Lutz
Kletterzentrum
1. Buchener Bouldersession
Am 16. August fand unser erster kleiner
Boulderwettkampf im Kletterzentrum Buchen statt. Bouldern, eine neue Trendsportart, bei der man ohne Seil bis auf eine
maximale Höhe von ca. 4m klettert, wird
auch bei uns immer beliebter, sodass es uns
schon länger vorschwebte, einen Nachmittag zu gestalten, an dem es mal ausnahmsweise nur ums Bouldern geht. Zur Planung
im Voraus gehörte natürlich das Definieren
von neuen Bouldern. Ein paar kreative
Köpfe haben hierbei innerhalb kürzester
Zeit 15 neue Boulder geschraubt bzw. definiert, sodass wir am Wettkampftag einiges
zu bieten hatten. Natürlich wurde die
Schwierigkeit von mal zu mal schwerer, wodurch die ca. 15 Teilnehmer im Alter von 8
bis 45 ziemlich ins Schwitzen kamen. Jeder
Teilnehmer hatte pro Boulder 4 Minuten
Zeit. Dabei wurde auch gezählt, wieviel Versuche die Boulderer bis zum Schlussgriff
(dieser muss mit beiden Händen für mindestens 2 Sekunden festgehalten werden)
brauchten. Besonders toll war aber auch die
Atmosphäre die beim Wettkampf herrschte:
Jeder wurde unterstützend angefeuert und
bejubelt, wenn er nach einigen Versuchen
endlich die Schlüsselstelle gemeistert hatte.
Natürlich hatte auch die zahlreichen Zuschauer viel Spaß beim Zuschauen. Insgesamt
war
es
ein
gelungener
Bouldernachmittag, bei dem jeder viel Spaß
hatte, sodass es die Buchener Boulderer
auch nicht übel nehmen, dass ein Auswärtiger die Bouldersession gewonnen hat.
Doch eine Revenge hätte bestimmt jeder
der Teilnehmer gerne, sodass wir auf eine
Fortsetzung gespannt sein können.
Zukunftsvision
Außenanlage
Auch eine Außenanlage könnte in einigen
Jahren die Rückseite des Kletterzentrums
schmücken. Geplant ist eine Kletterfläche
von ca. 174m² mit 10 Kletterlinien. Wir können also gespannt sein, was die Zukunft uns
bringt.
31
Arnberghütte
Arnberghütte immer noch
stark frequentiert
Die Arnberghütte erfreut sich immer noch
starker Beliebtheit. Nahezu 300 Gäste nutzten die Hütte im letzten Jahr in der Regel
für ein Wochenende. Nicht immer nur als
Standort für Wandertouren im Odenwald,
sondern auch für Schulungen, Seminare
und Klausurtagungen.
Viele Besucher kommen schon seit mehreren Jahren in die Hütte und sind von dem
tollen Ambiente begeistert, was uns auch
so manche positive Bewertung im OnlinePortal Gruppenhaus.de einbrachte. Beson-
ders erfreulich ist auch, dass einige Gruppen
die Arnberghütte für einen längeren Zeitraum nutzten.
Dank unserer Katharina klappen Schlüsselübergabe und Reinigung der Arnberghütte
ausgezeichnet. Ihr gebührt dafür einen besonderen Dank. Gedankt sei auch dem
Team, das für die Wartung und Pflege der
Hütte immer zur Stelle ist. Hoffen wir, dass
es im nächsten Jahr so gut weiter geht.
Rüdiger Bäuerlein
Hüttengebühren
Alte Hütte (nur an Sektionsmitglieder):
Pauschal Sommer 90,-- €, Winter 110,-- €, Endreinigung 30,-- €, Kaution 50,-- €
Neue Hütte:
MITGLIEDER
Sommer
NICHTMITGLIEDER
Winter*
Sommer
Erwachsene Kinder** Erwachsene Kinder**
Winter*
Erwachsene Kinder** Erwachsene Kinder**
Nachtgebühr 7,00 €
4,50 €
9,00 €
6,50 €
12,00 €
9,00 €
14,00 €
11,00 €
Tagesgebühr 3,00 €
3,00 €
5,00 €
5,00 €
4,50 €
4,00 €
6,50 €
6,00 €
* Winter (1. 10.–30. 4.)
* Kinder bis 14 Jahre
Bettwäsche: 3,80 €/Person, Endreinigung: 30,– €, Kaution: 50,– €
Vermietung:
Rüdiger Bäuerlein
06281-4316
E- Mail: alpenverein-buchen@t-online.de
32
Schlüsselübergabe:
Katharina Röderer
06292-929044
E-Mail: g.roederer@web.de
Arnberghütte
Anfahrt zur Arnberghütte:
Geokoordinaten: Breite=”49.528725198675 · Länge=”9.3130906928049
Ein Parkmöglichkeit unmittelbar vor der Hütte bzw entlang des Weges, der zur Hütte führt.
33
Programm
Hüttenabende
2015
Die Hüttenabende finden an den genannten Terminen jeweils freitags um 20.00 Uhr
in der Arnberghütte statt. Lediglich der Jahresabschluss ist traditionell ein Sonntag. Zu
den Abenden sind alle Mitglieder, aber auch
Freunde, Bekannte und Gäste herzlich willkommen.
23. Januar
Verantwortlich: Frank Schäfer
Thema: Frank Schäfer stellt sein neues Programm vor und zeigt Bilder von durchgeführten Bergtouren und Klettersteigen.
20. Februar
Verantwortlich: Berthold Sauter
Thema: Wanderungen im Bregenzer Wald
mit den italienischen Freunden des Coro
CAI UGET.
20. März: Jahreshauptversammlung in
Oberneudorf
24. April
Verantwortlich: Christa und Rüdiger Bäuerlein
Thema: Bergerlebnis am Ortler von Werner
Döllinger
22. Mai
Verantwortlich: Beate Arnold, Beate Eisenhauer
Thema: Die Cevenne in Südfrankreich, Bilder und Vortrag von Peter Arnold
27.+28. Juni: Jubiläumsfest am Sektionszentrum, Kilgensmühle 3
24. Juli
Verantwortlich: Christa Blasel, Christel
Wolfmüller
Thema: Hüttentouren in den Dolomiten
und Besteigung des Peitlerkofels und die
stille Seite des Ötztales von Walter Schler
August: Ferien
34
September: Ferien
23. Oktober:
Verantwortlich: Rainer und Helga Müller
Thema: Wolfgang Hieke und Wolfgang Rothengaß berichten über gemeinsame Erlebnisse bei Fahrradtouren.
20. November
Verantwortlich: Walter und Helga Landkammer
Thema: Mit dem Kajak in Schottland von
Gerd Schmitt
06. Dezember
Verantwortlich: Walter Schler und Helfer
Nach einer gemeinsamen Winterwanderung findet in der Arnberghütte die Weihnachtsfeier der Sektion Buchen statt.
22. Januar 2016
Verantwortlich: Frank Schäfer
Thema: Frank Schäfer
An den Hüttenabenden besteht für alle Interessenten auch genügend Zeit zum Nachfragen, Erzählen und gemütlichen
Beisammensein. Über zahlreiche Teilnahme
freuen sich die Verantwortlichen.
Familien
01.08 – 04.08.2015
DAV-Familientour zur Heidelberger
Hütte
Hans-Jörg Englert
Anreise nach Ischgl und 4 – 5 Stunden zur
Hütte. An den nächsten beiden Tagen Tagestouren rund um die Hütte, Gehzeiten bis
zu 5 Stunden. Am letzten Tag gemeinsam
wieder nach Ischgl und Heimfahrt.
Voraussetzung: Touren sind für Jugendliche
ab 12 Jahren geeignet, bei Trittsicherheit
und für die Gehzeiten ausreichender Kondition.
Ausrüstung: Hüttenschlafsack, Wechselkleidung, Wetterschutz und feste Schuhe.
Teilnehmerzahl max. 8 Personen, Anreise
mit Privat- PKW und Fahrgemeinschaft. Abfahrtszeit und Ort nach Absprache.
Anmeldung bis 15. April 2015 bei HansJörg Englert (WL), Tel.: 06282-40125 oder
E-Mail: hans-joerg.englert@gmx.net
Programm
Frauengruppe
Senioren
31.7.-2.8.2015
Die Frauentour 2015 führt ins Ahrtal.
Unterkunft : Hotel in Ahrweiler
Anmeldungen bei Inge Weltgen
Tel.:06281/4160
e-mail: inge.weltgen@gmx.de
Weitere Einzelheiten beim Vortreffen am
Freitag, 27.2.2015 19.00
Hotel Prinz Karl Buchen
Seniorenwandern
Radlertreff
Jeweils mittwochs
Ab April 2015 wird wieder geradelt. Jeweils
mittwochs 15.00 Uhr, Treffpunkt Musterplatz Buchen, DM-Markt.
Es werden Ausfahrten zwischen 30 und 40
km auf gut befestigten Wegen angeboten.
Bitte Tagespresse beachten.
Wolfgang Hieke
Natur und
Umweltschutz
Pflanzaktion
Im Frühjahr führen wir voraussichtlich wieder eine Pflanzaktion in Kooperation mit
der Stadt Buchen durch. Art und Ort der
Maßnahme werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Pflegemaßnahmen am „Schneckenberg“
Auf Grund der bestehenden Pflegepartnerschaft für das flächenhafte Naturdenkmal
„Schneckenberg“ (Buchen-Hainstadt) fallen
dort im Herbst wieder die regelmäßigen
Pflegemaßnahmen an. Es handelt dabei wie
gewohnt um das Entfernen des gemähten
Grases sowie um die Entfernung unerwünschter Sträucher und störender Gehölze.
Die Sektion freut sich für beide Maßnahmen über möglichst viele Helfer. Bitte beachten Sie die Ankündigen in der
Tagespresse.
Die Seniorenwandergruppe trifft sich einmal
im Monat zu gemeinsamen Unternehmungen immer am Mittwoch. Die Strecken betragen zwischen 12 und 15 Kilometern. Ein
Einkehrschwung ist ein absolutes Muss. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich bei der
Wanderwoche am Comer See von Walter
Schler anzumelden. Die Wandertermine
und -ziele werden immer rechtzeitig in den
Tagespressen angekündigt. Für das Jahr
2015 wurden folgende Termine festgelegt:
14. Januar
11. Februar
18. März
15. April
Mai: Wanderreise Comer See
17. Juni
27. Juni Treffpunkt: Kletterhalle 16:30Uhr,
Wanderung zum Wartturm mit Besichtigung und anschließend Besuch des Jubiläumsfestes der
Sektion.
15. Juli
12. August
16. September
14. Oktober
18. November
13. Dezember, Jahresabschluss in der Arnberghütte.
Bei genügendem Interesse wird noch zusätzlich einen Besuch eines Weihnachtsmarktes organisiert.
Für weitere detaillierte Fragen geben Benno
und Isolde Schmidt aus Seckach, Tel. Nr.
06292/572, bereitwillig Auskunft. Die Seniorengruppe freut sich über neue Teilnehmer und Mitwanderer, auch "Schnupperer"
sind herzlich willkommen.
35
Programm
Wandern
4. Januar
Nachmittagswanderung bei Hardheim
(Peter Arnold)
Treffpunkt: Musterplatz in Buchen, 13 Uhr
1. Februar
Nachmittagswanderung Raum Osterburken (Gerlinde Trunk)
Treffpunkt: Musterplatz in Buchen, 13 Uhr
8. März
Nachmittagswanderung im Ernsttal –
Dörnbach (Klaus Brüger)
Treffpunkt: Musterplatz in Buchen, 13 Uhr
12. April
Tageswanderung Im Taubertal bei Lauda
(Adelheid Farrenkopf)
Treffpunkt: Musterplatz in Buchen, 9 Uhr
1.-8. Mai
Wanderreise an den Comer See (Griante Cadenabia)
Anmeldung beim Wanderwart
7. Juni
Tageswanderung bei Eberbach
(Werner Wiese)
Treffpunkt: Musterplatz in Buchen, 9 Uhr
5. Juli
Tageswanderung bei Adelsheim
(Manfred Killian)
Treffpunkt: Musterplatz in Buchen, 9 Uhr
2. August
Tageswanderung am Main
(Helmut Ebert)
Treffpunkt: Musterplatz in Buchen, 9 Uhr
10.-13. September
Gebirgstour in den Ammergauer
Alpen (bei den Königsschlössern)
Anmeldung bis 30. Juli beim Wanderwart
4. Oktober
Tageswanderung (Weinberge) Burg
Stettenfels (Walter Schler)
Treffpunkt: Musterplatz in Buchen, 9 Uhr
36
8. November
Nachmittagswanderung bei Eberstadt
(Wolfgang Hauck)
Treffpunkt: Musterplatz in Buchen, 13 Uhr
13. Dezember
Jahresabschlußwanderung
Treffpunkt: Arnberghütte in Buchen, 13 Uhr
(Walter Schler)
Wanderwart: Walter Schler, Tel. 06281/2119
Bergfreunde
Miltenberg
Sonntag, 11. Januar
Wanderung um Wörth
Wörth am Bahnhof, 13.00Uhr, Gerdi Spall
Montag, 12. Januar
Berglerabend
MSC Heim Großheubach, 19.00Uhr
Sonntag, 1. Februar
Wanderung nach Rüdenau
Parkplatz OBI Miltenberg, 13.00Uhr
Hannel. Fischer-Haas
Montag, 9. Februar
Berglerabend
MSC Heim Großheubach, 19.00Uhr
Sonntag, 22. Februar
Wanderung zur Haselburg
Mömlingen, Garten Löwer, 10.00 Uhr
Hans Bühlmeyer
Montag, 9. März,
Berglerabend
MSC Heim Großheubach, 20.00 Uhr
Sonntag, 22. März
Wanderung um Dorfprozelten
Bahnhof Dorfprozelten, 13.00 Uhr
Gebhard Ullrich
Montag, 13. April
Berglerabend
MSC Heim Großheubach, 20.00 Uhr
Programm
Sonntag, 19.April
Wanderung nach Eschau
Elsenfeld, Neue Kirche, 10.30
Hans-Peter Hofmann
Sonntag, 6. September
Wanderung Breitenbrunn/Sp.
Spessarthalle Breitenbrunn, 13.00 Uhr
Alfons Löber
Freitag, 1. Mai
Wanderung ins Wiesenthal
Bahnhof Weilbach, 10.00 Uhr
Herbert Link
Montag, 14. September
Berglerabend
MSC Heim Großheubach, 20.00 Uhr
Montag, 11. Mai
Berglerabend
MSC Heim Großheubach, 20.00 Uhr
Sonntag, 20. September
Überraschungswanderung
Bekanntgabe Berglerabend, 10.00 Uhr
Doris Fleckenstein
Do.-So., 14.-17. Mai
Kocher + Jagst Tal
Peter Hofmann
Sonntag, 11. Oktober
Wanderung Breitenbach
Wanderparkplatz Breitenbach, 10.00 Uhr
Hans Bühlmeyer
Sonntag, 31. Mai
Rund um Breitenbrunn/Odw.
Bahnhof Wörth, 10.00 Uhr, Frank Kansy
Montag, 12. Oktober
Berglerabend
MSC Heim Großheubach, 20.00 Uhr
Montag, 8. Juni,
Berglerabend
MSC Heim Großheubach, 20.00 Uhr
Sa.-So., 24.-25. Oktober
Sylvan
Schleiftor, 8.30 Uhr, Gebhard Ullrich
Sonntag,14. Juni
Wanderung zur Ranch
Eichelsbach/Eichelsberg-Halle, 13.00 Uhr
Manfred Münch
Montag, 9. November
Berglerabend
MSC Heim Großheubach, 19.00 Uhr
Sonntag, 5. Juli
Wanderung um Mömlingen
Kulturhalle Mömlingen, 13.00 Uhr
Willibald Giegerich
Montag, 13. Juli
Berglerabend
MSC Heim Großheubach, 20.00 Uhr
Do.-So., 16.-19.Juli
Bad Kohlgrub
Inge Richter
Sonntag, 15. November
Wanderung Hornbach
Grundschule Amorbach, 10.00 Uhr
Edith Link
Sonntag, 6. Dezember
Kapelle Breitenbach
Parkplatz Gabelbachtal, 17.00 Uhr
Paul u. Erika Hofner
Montag, 7. Dezember
Berglerabend
MSC Heim Großheubach, 18.00 Uhr
Sonntag, 26. Juli
35 Jahre Bergfreunde
MSC Heim Großheubach, 11.00 Uhr,
Dienstag, 29. Dezember
Abschlußwanderung
Altstadtparkplatz Amorbach, 14.00 Uhr
Winfried Blankart
Montag, 10. August
Berglerabend
MSC Heim Großheubach, 20.00 Uhr
Montag, 31. Dezember
Sylvester
nicht vergessen, 0.00 Uhr
37
Programm
Kurse und alpine Touren
Kurs:
LVS Training
Bereich:
Skibergsteigen (Skitour) SB, Skihochtour (SHT)
Termin:
7.3.2015; 13:00-16:00
Zielgruppe:
Verpflichtend für alle Teilnehmer von Kursen und Touren SB und SHT
Kursinhalte:
Handhabung LVS Gerät, Sonde und Schaufel, Übung der Verschütteten-Suche
Kursziel:
Eigenverantwortliches und sicheres Vorgehen bei Lawinenunglück
Voraussetzungen:
Mindestalter: 12;
Ausrüstung:
Funktionierendes LVS-Gerät mit mindestens 2 Antennen, Sonde, Schaufel;
Ausleihe in der Geschäftsstelle möglich (selbst organisieren!)
Literatur
DAV- Broschüre Lawinenrisiko-Management II (Seite 20-21)
(kostenloser Download über alpenverein.de)
Anreise /Treffpunkt
Arnberghütte, Buchen
Anmeldeschluss:
6.3.2015
Teilnehmerbeitrag:
10,00 €
sonstige Kosten:
Fahrgemeinschaft
Kursleiter:
Michael Walter
Kurs:
Skibergsteigen (Skitour) für Einsteiger
Bereich:
Skibergsteigen SB
Termin:
13.3.(nachmittag) -15.3.
Zielgruppe:
Interessierte Skifahrer; Skitourenneulinge
Kursinhalte:
Umgang mit der Ausrüstung; Aufstiegstechnik mit Ski in leichtem Gelände, Verhaltensregeln auf Pisten und abseits; Umweltgesichtspunkte
Kursziel:
Erster Einblick ins Bergsteigen mit Ski; persönlichen Blick bekommen gegenüber
Schönheit, aber auch Risiken in den winterlichen Bergen
Voraussetzungen:
Skifahren; dies ist kein Skikurs! Kondition für 2 – 3 Stunden Aufstieg; Teilnahme
am LVS Kurs; Mitglied im DAV Buchen
Ausrüstung:
LVS-Ausrüstung (s.o.); Ski mit Tourenbindung, Felle, Stöcke (Skiausrüstung kann
ggf vor Ort ausgeliehen werden)
Literatur
DAV- Broschüre
alpenverein.de)
Anreise
Voraussichtlich Allgäu – genaues Ziel wird bestimmt nach Schneeverhältnis
Anmeldeschluss:
6.3.2015
Teilnehmerbeitrag:
150,00 € (Kurs + Unterkunft in Zimmer)
sonstige Kosten:
Teilnehmerzahl
Kursleiter:
Fahrgemeinschaft, Verpflegung, Ausleihe, ( Lift, falls unvermeidbar )
4-8
Michael Walter
monbrunn@gmx.de
38
monbrunn@gmx.de
„Erlebnis
Bergwinter“
(kostenloser
Download
über
Programm
Kurs:
Grundkurs Klettersteig
Bereich:
KS
Termin:
6.4.2015
Vorbesprechung:
Tel. Absprache
Zielgruppe:
Bergsteiger, alle Interessierte
Kursinhalte:
elementare Aspekte des Klettersteiggehens; Sicherungstechnik kennenlernen und
üben. Erleben der Senkrechten!
Kursziel:
Sicherer Umgang mit Klettersteigset; bessere Einschätzung der eigenen Fähigkeit
an Klettersteigen
Voraussetzungen:
Ab 12 J.
Ausrüstung:
Gurt und Klettersteigset nach neuester Norm; kann auch geliehen werden
Literatur
DAV- Panorama 4/2011: Sicher am Klettersteig
Anreise /Treffpunkt
9:00 Miltenberg, Laurentiusbrücke
Teilnehmerzahl:
min. 4, max. 6
Anmeldeschluss:
20.3.2015
Teilnehmerbeitrag:
40,00 € (DAV BCH) / 50€ (DAV) / 60€
sonstige Kosten:
Fahrgemeinschaft (ca. 50km in den Odenwald)
Kursleiter:
Michael Walter
Kurs:
Outdoor Kletterschein – Fränkische Schweiz
:
monbrunn@gmx.de
Bereich:
Klettersport - Felsklettern
Termin:
8.-10.5.2015
Vorbesprechung:
Tel. Absprache
Zielgruppe:
Hallenkletterer und Felskletterer, die eine Qualifikation möchten
Kursinhalte:
elementare Aspekte Felskletterns; Sicherungstechnik vertiefen. Naturschutz.
Kursziel:
Abnahme des Outdoor Kletterscheins
Voraussetzungen:
Kletterschein Vorstieg
Ausrüstung:
Liste wird vom Kursleiter zugesandt
Literatur
DAV- Broschüre „KS-outdoor“ (Download unter alpenverein.de)
Anreise /Treffpunkt
8.5. 14:00 - Nach Absprache
Teilnehmerzahl:
min. 4, max. 6
Anmeldeschluss:
20.3.2015
Teilnehmerbeitrag:
100 € (DAV BCH) / 125€ (DAV)
sonstige Kosten:
Fahrgemeinschaft, Unterkunft, Verpflegung
Kursleiter:
Florian Bofinger (Trainer C Sportklettern)
fb@bofax.org
39
Programm
Kurs:
Bereich:
Termin:
Vorbesprechung:
Zielgruppe:
Kursinhalte:
Kursziel:
Felsklettern im alpinen Gelände – Blaueishütte,
Berchtesgadener Alpen
Alpinklettern
17.07-19.07.2015, Ausweichtermin: 24.7-26.7.2015
07.07.2014, 18:00 - 21:00 Uhr, theoretische Ausbildung und Vorbereitung,
Ausrüstungsdurchsprache am Eckehardfelsen in Buchen, bei Regen im
Kletterzentrum Buchen.
Für alle die bisher in der Halle oder in ausgerüsteten Klettergärten geklettert sind
und jetzt in alpiner Umgebung Mehrseillängen klettern wollen
Schwerpunkt liegt auf Tourenplanung, Tourenfindung, aktuelle Sicherungstechniken und praktische Übungen bzw. Klettertouren. Wir konzentrieren uns auf leichte
Touren.
Klettern in den Alpen – gesunde Selbsteinschätzung
Voraussetzungen:
Kletterschein Toprope, besser: Vorstieg; Erfahrung mit anspruchsvollen Bergwanderungen
Ausrüstung:
Info von Kursleiter
Literatur
Topos der Hütte: www.blaueishuette.de
Anreise /Treffpunkt
8.5. 14:00 - Nach Absprache
Teilnehmerzahl:
min. 2, max. 5 bzw. nach Absprache und persönlichem Können
Anmeldeschluss:
7.7.2014 im Kletterzentrum Buchen
Teilnehmerbeitrag:
80 € (DAV BCH) / 100€ (DAV)
sonstige Kosten:
Fahrgemeinschaft, Unterkunft, Verpflegung
Kursleiter:
Gregor Nachtmann (FÜL Alpinklettern)
Kurs:
Mehrseillängen ohne Stress – Grimselpass
Bereich:
Alpinklettern
Termin:
(31.7.) 1.8.-4.8.2015
Vorbesprechung:
27.6. am Jubiläumsfest
g.nachtmann@gmx.de
Kursziel:
Für alle die bisher in ausgerüsteten Klettergärten geklettert sind und jetzt in alpiner
Umgebung gut gesicherte Mehrseillängen klettern wollen
aktuelle Sicherungstechniken und klettern, klettern, klettern; alpine Gefahren und
Ernsthaftigkeit der Touren einschätzen
Klettern in den Alpen – gesunde Selbsteinschätzung
Voraussetzungen:
Kletterschein Outdoor oder entsprechende Klettererfahrung im VI.Grad
Ausrüstung:
Liste von Kursleiter
Bemerkung:
Je nach Wetterbedingung fahren wir in ein anderes Gebiet.
Literatur
DAV- Broschüre „KS-outdoor“ (Download unter alpenverein.de)
Anreise /Treffpunkt
Nach Absprache
Teilnehmerzahl:
min. 3, max. 7
Anmeldeschluss:
26.6.
Teilnehmerbeitrag:
390 € (DAV BCH) / 430€ (DAV) für Kursleiter, Fahrgemeinschaft, Halbpension Hütte
sonstige Kosten:
Getränke, Tagesverpflegung
Kursleiter:
Michael Walter (FÜL Alpinklettern)
Zielgruppe:
Kursinhalte:
40
monbrunn@gmx.de
Tour:
Sellrainrunde
Bereich:
Skibergsteigen (Skitour) SB
Termin:
27.3. - 29.3.
Vorbesprechung:
Termin wird noch bekannt gegeben.
Beschreibung:
Ski- Rundtour mit mehreren Gipfelmöglichkeiten
Schwierigkeit:
Voraussetzungen:
Ausrüstung:
Kondition
Höhenmeter täglich/max
Berg-/Hochtour
Skitour
+++
800/1500
L
WS
Kondition für Tagestouren von 4 h, Skifahren in allen Schneearten mit Rucksack.
Konditionsstarke Geher können täglich noch einen Gipfel mitnehmen. Teilnahme
am LVS Kurs. Mitglied im DAV Buchen
Vollständige Skitourenausrüstung, LVS-Gerät mit min.2 Antennen, Harscheisen,
weitere Details bei Vorbesprechung
Programm:
Fr. 27.3.: Anreise Praxmar- Lüsens und Aufstieg zum Westfalenhaus
Sa. 28.3.: Übergang zur Winnebachseehütte; möglich: Winnebacher Weißkogel
So. 29.3.: Übergang Tatzenferner -Gipfelmöglichkeit: Hoher Seblaskogel –Abfahrt
und Rückreise
Bemerkung:
Bei dieser Tour richten sich die Möglichkeiten stark nach den Wetter- und Lawinenbedingungen. Programmänderungen können jederzeit möglich sein.
Treffpunkt:
Kleinbus fährt in Mil ab um 5:00; Zustieg Hardheim
Unterkunft:
DAV-Hütten
Teilnehmer:
min: 5, max: 8
Anmeldeschluss:
28.2.
Teilnehmerbeitrag
150,00 € Fahrgemeinschaft, Halbpension (Lager),
sonstige Kosten:
Tagesverpflegung, Getränke
Tourleitung:
Michael Walter
Tour:
Gauligletscher - Rosenhorn
Bereich:
Termin:
Vorbesprechung:
Beschreibung:
Skihochtour (SHT)
18.4.-20.4.
Termin wird noch bekannt gegeben.
Ski- Durchquerung mit mehreren Gipfelmöglichkeiten
Kondition Höhenmeter täglich/max Berg-/Hochtour Skitour
++++
1200
WS
ZS Kondition für Tagestouren von 8 h, Skifahren in allen Schneearten mit Rucksack.
Teilnahme am LVS Kurs. Mitglied im DAV Buchen
Vollständige Skihochtourenausrüstung, LVS-Gerät mit min.2 Antennen, Harscheisen,
Steigeisen, weitere Details bei Vorbesprechung
Sa. 18.4.: Anreise Meiringen – Handegg und Aufstieg zur Bächlitalhütte
So. 19.4.: Übergang zur Gaulihütte; möglich: Hienderstock
Mo. 20.4.: Gauligletscher -Gipfelmöglichkeit: Rosenhorn – Abfahrt Rosenlaui und
Rückreise
Bei dieser Tour richten sich die Möglichkeiten stark nach den Wetter- und Lawinenbedingungen. Programm- und Zieländerungen können jederzeit möglich sein.
in Mil ab um 3:00; Zustieg Walldürn / Buchen
SAC-Hütten
min: 2, max: 5
28.2.
280,00 € für Tourleitung, Fahrgemeinschaft, Halbpension (Lager),
Tagesverpflegung, Getränke, ggf. Seilbahn und Taxi
monbrunn@gmx.de
Michael Walter
monbrunn@gmx.de
Schwierigkeit:
Voraussetzungen:
Ausrüstung:
Programm:
Bemerkung:
Treffpunkt:
Unterkunft:
Teilnehmer:
Anmeldeschluss:
Teilnehmerbeitrag
sonstige Kosten:
Tourleitung:
monbrunn@gmx.de
Programm
Tour:
Jubiläumsgrat Zugspitze - Alpspitze
Bereich:
Termin:
Vorbesprechung:
Beschreibung:
Alpinklettern
11.7.-12.7.
27.6. am Jubiläumsfest
Langer und stets ausgesetzter Grat mit etlichen Kletterpassagen
Kondition Höhenmeter täglich/max Klettern Klettersteig Berg-/Hochtour
++++
Ca. 2000
III
D
L
sehr gute Kondition. Schwindelfreiheit. Absolute Trittsicherheit auch mit Rucksack. Erfahrung mit Klettersteig und weglosem Gehen.
Höhenanpassung im Vorfeld der Tour!
Klettersteigausrüstung; Steigeisen für Höllentalferner,
weitere Details bei Vorbesprechung
Schwierigkeit:
Voraussetzungen:
Ausrüstung:
Programm:
Sa. 11.7.: Anstieg durchs Höllental auf die Zugspitze; alternativ Zugspitzbahnen
So. 12.7.: Jubiläumsgrat – Alpspitzferrata – Abstieg oder
Abfahrt vom Osterfelder K.
Treffpunkt:
Unterkunft:
Teilnehmer:
Anmeldeschluss:
Teilnehmerbeitrag:
sonstige Kosten:
Tourleitung:
Bei dieser Tour richten sich die Möglichkeiten stark nach den Wetterbedingungen. Ausfall oder Programmänderung kann möglich sein.
Wird noch bekannt gegeben.
Münchner Haus
min: 2, max: 4
31.5.
100,00 €
Fahrgemeinschaft, Seilbahn, Unterkunft, Verpflegung
Michael Walter ( FÜL Alpinklettern )
monbrunn@gmx.de
Tour:
Verwall - Durchquerung
Bereich:
Termin:
Vorbesprechung:
Beschreibung:
Bergsteigen
23.7. - 28.7.2015 - kann sich um eine Woche nach vorne verschieben
weitere Info per mail
Bemerkung:
Schwierigkeit:
Voraussetzungen:
Ausrüstung:
Programm:
Bemerkung:
Treffpunkt:
Unterkunft:
Teilnehmer:
Anmeldeschluss:
Teilnehmerbeitrag:
sonstige Kosten:
Tourleitung:
Kondition Höhenmeter täglich Klettersteig Klettern Berg-/Hochtour
+++++ zw.1700 und 2800 m
( )
( )
T5
absolute Trittsicherheit und sehr gute Kondition für ca. 10 Stunden Gehzeit.
Schwindelfreiheit und Beherrschung leichter Kletterstellen bei Gipfelanstiegen und
- überschreitungen
übliche Tourenausrüstung für 6 Tage; Grödel oder Steigeisen
Do. 23.7. Anreise
Fr. 24.7. – Mo. 27.7. „am Berg“
Di. 28.7. Abstieg
Der genaue Tourenverlauf kann sich witterungsbedingt verändern. Eine Ausarbeitung des Tourenverlaufes kann bei der Tourenleitung angefragt werden. Mehrere
Gipfel können eingebaut werden, z.B. Patteriol 3056 m, keine Seilsicherung bei
Querung des Küchelferner, spaltenfrei.
Wird noch bekannt gegeben.
DAV Hütte: Lager
max. 8
21.5.
Fahrgemeinschaft, Hütte, Verpflegung
Frank Schäfer (WL)
c-f.schaefer@t-online.de
09341/95103
Programm
Tour:
Piz Roseg - Berninagruppe
Bereich:
Termin:
Vorbesprechung:
Hochtour
4.-6.9.
28.6. am Jubiläumsfest
Beschreibung:
Anspruchsvolle Hochtouren um die Tschiervahütte
Schwierigkeit:
Kondition
+++
Voraussetzungen:
gute Kondition. Trittsicherheit. Erfahrung mit Steigeisen, Gletscher,
Klettern mit Rucksack, Abseilen; dies ist kein Kurs!
Höhenanpassung besser im Vorfeld der Tour!
Ausrüstung:
Details bei Vorbesprechung
Programm:
Fr. 4.9.: Anreise / Anfahrt MTB oder Kutsche / Anstieg auf die Tschiervahütte
Sa. 5.9.: Piz Morteratsch (II; WS)
So. 6.9.: Piz Roseg über Eselsgrat (III; ZS-)
Bemerkung:
Bei dieser Tour richten sich die Möglichkeiten stark nach den Wetterbedingungen. Ausfall oder Programmänderung kann möglich sein.
Treffpunkt:
Unterkunft:
Teilnehmer:
Anmeldeschluss:
Teilnehmerbeitrag:
Wird noch bekannt gegeben.
SAC Hütte: Tschierva
min: 2, max: 3
21.6.
280 € (DAV BCH) / 320€ (DAV) für Leiter, Fahrgemeinschaft, Halbpension Hütte
sonstige Kosten:
Tourleitung:
Getränke, Tagesverpflegung, ggf. Kutsche / 3. Übernachtung
Michael Walter ( FÜL Alpinklettern )
monbrunn@gmx.de
Tour:
Karnischer Höhenweg
Bereich:
Bergwandern
Termin:
17.9. – 22.9.2015
Vorbesprechung:
weitere Info per mail
Höhenmeter täglich/max
Ca. 1400
Klettern
III
Berg-/Hochtour
ZS-
Beschreibung:
Schwierigkeit:
Kondition
Höhenmeter täglich/max
Klettersteig
Klettern
Berg-/Hochtour
Voraussetzungen:
++++
Ca.2300
( )
( )
T3
Trittsicherheit und gute Kondition für ca. 8 Stunden Gehzeit. Schwindelfreiheit
Ausrüstung:
übliche Tourenausrüstung für 6 Tage
Programm:
Bemerkung:
Do. 17.9. Anreise
Fr .18.9. – Mo. 21.9. Höhenweg
Di. 22.9. Abstieg
Der genaue Tourenverlauf kann sich witterungsbedingt verändern. Eine Ausarbeitung
des Tourenverlaufes kann bei der Tourenleitung angefragt werden.
Treffpunkt:
Unterkunft:
Teilnehmer:
Anmeldeschluss:
Teilnehmerbeitrag:
Wird noch bekannt gegeben.
DAV Hütte: Lager
max. 8
21.5.
-
sonstige Kosten:
Fahrgemeinschaft, Hütte, Verpflegung
Tourleitung:
Frank Schäfer (WL)
c-f.schaefer@t-online.de
09341/95103
Programm
Tour:
Klettern auf der Sonnenseite - Wetterstein / Mieminger
Bereich:
Alpinklettern
Termin:
26./27.9.
Vorbesprechung:
18.9.17:00 in Miltenberg
Beschreibung:
Warme (hoffentlich) Mehrseillängentouren mit Gipfelausstieg
Schwierigkeit:
Kondition
Höhenmeter täglich/max
+++
Ca. 1000
Klettern
Berg-/Hochtour
VI
L
Voraussetzungen:
Grundkurs Alpinklettern oder gleichwertige Erfahrung / Kenntnisse. Trittsicherheit.
Ausrüstung:
Details bei Vorbesprechung
Programm:
Sa. 26.9.: Ehrwalder Sonnenspitze Südgrat (V-); 750m
So. 27.9.: „Heimatliebe“ (VI) oder andere am Karkopf
Bemerkung:
Bei dieser Tour richten sich die Möglichkeiten nach den Wetterbedingungen.
Ausfall oder Programmänderung kann möglich sein.
Treffpunkt:
Coburger Hütte 10:00
Unterkunft:
Lager Alplhütte
Teilnehmer:
min: 2, max: 5
Anmeldeschluss:
26.8.
Teilnehmerbeitrag:
80 € (DAV BCH) / 100€ (DAV) für Leiter, 1x Halbpension Hütte
sonstige Kosten:
Getränke, Tagesverpflegung, Fahrgemeinschaft
Tourleitung:
Michael Walter (FÜL Alpinklettern)
monbrunn@gmx.de
Tour:
Allgäu / Steinbockrunde (teilweise)
Bereich:
Termin:
Vorbesprechung:
Beschreibung:
Bergsteigen / Klettersteig
9.-11.10.
28.6. am Jubiläumsfest
Herbstliche Bergtour bei hoffentlich strahlender Sonne!
Kondition Höhenmeter täglich/max Klettersteig Klettern Berg-/Hochtour
+++
Ca.1000
( )
( )
L
gute Kondition. Trittsicherheit. Auch für Jugendliche geeignet.
Details bei Vorbesprechung
Fr. 9.10.: Anreise / Anstieg auf die Fiderepasshütte
Sa. 10.10.: Übergang zur Rappenseehütte
So.11.10.: Hohes Licht – (Heilbronner Weg)- Waltenberger Haus- Abstieg
Schwierigkeit:
Voraussetzungen:
Ausrüstung:
Programm:
Genauer Tourverlauf ist abhängig von den Wetterbedingungen und von den Wünschen der Teilnehmer. Ausfall oder Zieländerung kann möglich sein. Klettersteig geht
nur bei guten Verhältnissen und ist nicht zwingend.
Treffpunkt:
Wird noch bekannt gegeben.
Unterkunft:
DAV Hütte: Lager
Teilnehmer:
min: 4, max: 8
Anmeldeschluss:
21.6.
Teilnehmerbeitrag: 30 € (DAV BCH) / 40 € (DAV)
sonstige Kosten:
Fahrgemeinschaft, Hütte, Verpflegung
Tourleitung:
Michael Walter ( FÜL Alpinklettern )
monbrunn@gmx.de
Bemerkung:
44
Tour:
Klettern in Arco
Bereich:
Termin:
Vorbesprechung:
Beschreibung:
Alpinklettern / Plaisirklettern
30.10.-1.11.
telefonisch
Prima Mehrseillängentouren und Espresso
Kondition Höhenmeter täglich/max Klettern
Schwierigkeit:
Voraussetzungen:
Ausrüstung:
Programm:
Bemerkung:
Treffpunkt:
Unterkunft:
Teilnehmer:
Anmeldeschluss:
Teilnehmerbeitrag:
sonstige Kosten:
Tourleitung:
++
Ca. 500
VI
Grundkurs Alpinklettern oder gleichwertige Erfahrung / Kenntnisse.
Details bei Vorbesprechung
Eigenständiges Klettern, wechselnde Seil-Partner
Irgendwas geht immer!
Kleinbus ab MIL 4:00; Zustieg Hardheim
Ferienwohnung
min: 4, max: 8
30.9.
100€ (DAV) für Unterkunft, Fahrgemeinschaft
Verpflegung (Selbstkosten)
Michael Walter (FÜL Alpinklettern )
monbrunn@gmx.de
Schwierigkeit: Kondition
Strecke km
Höhenmeter
täglich/max
Erläuterung
der Skalen
hier wird die
tägliche Distanz
angegeben,
bei Skitouren
nur die
Aufstiegsstrecken
Zu beachten SAC-Skala UIAA
ist, dass in
T1 - T6
I - VIII
größerer
Höhe und mit
Rucksack die
Höhenmeter
„härter“
werden
+ auch für
weniger
Geübte
machbar
…………
bis
+++++
Ausdauer
für 12h
Anstrengung
schwarzer Punkt
roter Punkt
blauer Punkt
Wandern
Klettern Klettersteig
Berg/Hochtour
Kurt Schall Schweizer
Skala A - E Skala:
L - SS
Skitour
Zusätzlich
kann zw.
Aufstieg
und
Abfahrt
unterschieden
werden
Programm
Teilnahmebedingungen für Touren und Kurse
der Sektion Buchen
Die Berge – Reiz der Wildnis
Die Berge sind in unserer nahezu perfekt erschlossenen Welt eines der letzten Gebiete,
um die ursprüngliche Natur in ihrer ganzen
Größe, aber auch in ihrer Wildheit zu erleben. Das Gebirge hat jedoch seine eigenen
Spielregeln, über die man sich nicht hinwegsetzen kann. Gerade darin lag schon
immer der Reiz des Bergsteigens und auch
künftig sind hier Abenteuer zu erleben,
aber auch Gefahren zu bestehen.
Partnerschaft und Risikoverteilung
Unsere Touren im Jahresprogramm beruhen
auf der Erfahrung unserer Tourenleiter.
Durch Fortbildungen im DAV-Ausbildungsreferat und durch die Informationen aus
dem Sicherheitskreis des DAV versuchen
sich unsere Tourenleiter auf dem neuesten
Stand der Sicherheitsforschung zu halten.
Dennoch sind sie keine Profis! Unsere Touren sind Partnerschaften zwischen dem Tourenleiter
und
seinen
mitreisenden
Bergsteig-Kollegen mit einer Rollen- und Risikoverteilung. Nur wer bereit ist, sich mit
dem Bergsteigen und den damit verbundenen Anforderungen und Risiken auseinanderzusetzen, und auch offen ist für
alpinistische Unwägbarkeiten, wird unnötige Enttäuschungen vermeiden können.
Das richtig verstandene Bergsteigen ist viel
mehr als nur das Abhaken von Gipfeln oder
die Bewältigung von numerischen Schwierigkeitsgraden.
Kritische Selbsteinschätzung
Ein wichtiger Punkt ist die vernünftige Auswahl einer geeigneten Tour unter selbstkritischer
Einschätzung
der
eigenen
technischen und konditionellen Fähigkeiten. Wer sich im Gebirge ständig am Rande
seiner Leistungsfähigkeit bewegen muss,
wird erfahrungsgemäß nicht viel Spaß
haben. Möglicherweise gefährdet er dabei
sogar sich selbst oder andere Gruppenteil46
nehmer. In einem solchen Fall sind unsere
Tourenführer auch ausdrücklich berechtigt,
den Teilnehmer ganz oder teilweise von der
weiteren Teilnahme auszuschließen.
Alpinistische Techniken, wie z.B. das Gehen
mit Steigeisen oder das Klettern, verlernt
man nicht so schnell. Nichts ist vergänglicher als Kraft und Ausdauer, wenn man sie
nicht regelmäßig trainiert. Nicht wenige
Bergsteiger sind beim Versuch gescheitert,
im Vertrauen auf frühere Erfolge quasi aus
dem Bürosessel heraus hohe Alpenberge zu
besteigen. Nehmt euch deshalb bitte die
Zeit für eine dem geplanten Unternehmen
angemessene konditionelle Vorbereitung!
Umso geringer ist erfahrungsgemäß auch
das Verletzungsrisiko. Widmet Euch zudem
der persönlichen Ausrüstung die notwendige Aufmerksamkeit – und zwar vor der
Anreise. Neue Bergschuhe, schlecht sitzende Steigeisen oder veraltetes Material
können die Freude ganz erheblich schmälern und im Ernstfall auch zu einem echten
Sicherheitsrisiko werden. Unsere Tourenleiter beraten gern bei der richtigen Materialauswahl.
Die Regeln des Gebirges respektieren –
alpines Risiko
Ein wichtiges Thema ist das sogenannte alpine Risiko, denn absolute Sicherheit gibt es
im alpinen Gelände nicht. Das Bergsteigen
ist stets mit Restrisiko verbunden, das jenseits unserer Kontrolle liegt und auch mit
moderner Technik und Know-how nicht
ausgeschlossen werden kann. Dieses Risiko
müsst Ihr mit uns teilen. Der Begriff der
“Trittsicherheit” ist deshalb keine inhaltsleere Floskel, sondern beschreibt ganz konkret ein latentes Risikopotenzial.
Das Bergsteigen ist eine Natursportart, die
ganz entscheidend von den Unwägbarkeiten des Wetters geprägt wird. Das Wetter
im Gebirge ist immer anders, niemals planbar und auch nur mit starken Einschränkun-
Programm
gen vorhersehbar. Als Bergsteiger müssen
wir auch ganz bewusst zu Regen, Sturm
und Schneefall stehen, denn Sonnenschein
ist leider nicht die Regel. Leider lassen sich
die Bedingungen am Tourentag nicht zum
Zeitpunkt der Jahresprogrammaufstellung
vorhersehen. Der Tourenleiter muss kurzfristige situative Entscheidung vor Ort über die
Durchführbarkeit des geplanten Tourenziels
treffen. Dies setzt bei den Teilnehmern eine
erhebliche Bereitschaft zur Flexibilität voraus. Lawinengefahr ist eine ständige latente
Bedrohung im winterlichen Hochgebirge.
Trotz großem Forschungsaufwand weltweit
von äußerst kompetenten Institutionen,
müssen wir feststellen, dass unseren Beurteilungsmöglichkeiten eindeutige Grenzen
gesetzt sind. Der Tourenleiter kann sich nur
nach besten Kräften um eine sachgerechte
Einschätzung im jeweiligen Einzelfall bemühen – Irrtum nicht ausgeschlossen. Die Alternative besteht nur in einem völligen
Verzicht auf Skitouren und Schneeschuhwanderungen im Hochgebirge.
Alpiner Sicherheits-Service
Als Mitglied einer Sektion des Deutschen
Alpenverein e.V. können Sie sich auf den
umfassenden Versicherungsschutz „Alpiner
Sicherheits-Service“ verlassen, denn dieser
ist bereits in Ihrer Mitgliedschaft enthalten.
Leistungsüberblick – Maßgeblich sind die
zugrunde liegenden Versicherungsbedingungen AVB DAV ASS in der jeweils aktuellen Fassung. -> www.alpenverein.de/
DAV Mitgliedschaft
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass nur
DAV-Mitglieder (sektionsunabhängig) an
unseren alpinen Unternehmungen teilnehmen können. Dies resultiert aus versicherungstechnischen Vorschriften, die wir
einhalten müssen und möchten!
Anmeldung
Die Touren- und Kursanmeldung erfolgt
schriftlich beim Tourenleiter, bzw. dem genannten Organisator. Die Adressen und Telefon-Nummern der Ansprechpartner findet
Ihr auf den letzten Seiten in den Sektions-
nachrichten. Der Tourenleiter bestätigt die
Anmeldung und fordert dann den Teilnehmerbeitrag ein.
Teilnehmerbeitrag
Alle unsere Unternehmungen und Kurse
werden von ehrenamtlichen Mitgliedern organisiert und durchgeführt. Neben der Zeit
für Ausarbeitung und Organisation der Touren und Kurse verwenden sie viel Zeit und
Mittel für Aus- und Weiterbildung. Mit
eurem Teilnehmerbeitrag werden ein Teil
unserer Kosten für die Ausbildungen gedeckt. Die Touren- und Kursleiter erhalten
keine Vergütung, sollen aber vom Grundsatz her auch keine Auslagen haben. Ihre
Kosten für Übernachtung, Verpflegung und
Fahrt sind von den Teilnehmern zu tragen.
Der ausgewiesene Teilnehmerbetrag kann
pauschal alle oben genannten Kosten enthalten, oder auch nur Teile davon; es ist
dann eine Umlage der Kosten auf die Teilnehmer während oder nach der Tour zu berechnen.
Die Zahlung des Teilnehmerbeitrags ist direkt mit dem Tourenleiter abzustimmen. Die
Anmeldung wird erst gültig mit der fristgerechten Zahlung des geforderten Teilnehmerbeitrags.
Stornierung
Bei Absage der Teilnahme vor Touren-/ Kursbeginn wird der Teilnehmerbeitrag nur zurückerstattet, wenn der Platz nachbesetzt
werden kann. Sollten darüber hinaus Kosten für Reservierung angefallen sein, so
sind diese vom Absagenden zu tragen.
Absage
Bei zu geringer Teilnehmerzahl oder bei Verhinderung des Tourenleiters kann die Veranstaltung ersatzlos abgesagt werden. Eine
kurzfristige Absage der Tour / des Kurses
kann wegen Wetter- oder Lawinengefahr
erfolgen. Auch wenn sich der Tourenleiter
sicher um Ausweichtermin oder Ausweichziel bemühen wird, so besteht dennoch
kein Anspruch auf die Durchführung. Der
Teilnehmerbeitrag wird ggf. zurückerstattet.
47
Jugend
Programm Jugend
Betreutes Kinder- und Jugendklettern
(außerhalb der Ferien und unterrichtsfreien Tage in Baden-Württemberg)
Eltern-Kindklettern 5-10Jahre
Udo Jaschek
Donnerstag von 17.00 bis 19.00
Jugendgruppe 10-14 Jahre
Andrea Kunzmann, Max Giegerich,
Andrea Lutz
Mittwoch von 18.00 bis 19.00
Jugendgruppe 14- 18 Jahre
Wouter Pols, Max Giegerich,
Franziska Mackert
Samstag von 17.30 bis 19.00
Kletterausfahrt der Jugendgruppe
in den Schriesheimer Fels oder in die Fränkische Schweiz
(1 Wochenende im Mai bei geeignetem
Wetter)
Nikolausklettern
Samstag, 05.12.2015
Kletterfahrt nach Schriesheim
Regina Groll
Dieses Jahr hat uns das Wetter keinen Strich
durch die Rechnung gemacht. Am 12. April
sammelten wir Jugendleiter morgens um 9
Uhr die schon etwas erfahreneren Kids aller
drei Jugendgruppen ein und fuhren nach
Schriesheim. Auch ein paar Buchener Kletterer wollten Fels-Feeling kennen lernen
und hängten sich bei uns an. So entstand
doch ein gewaltiger Trupp von 19 Kletterern
– wie wird so eine Horde wohl von den an-
deren Kletterern am Felsen aufgenommen,
fragte ich mich da.
Nachdem ich den steilen Anstieg zum Steinbruch schon dramatisch geschildert hatte,
endeten die misstrauischen Nachfragen
„Regina, wie laaaaange noch“ abrupt, als
wir schon nach einer halben Stunde vor den
Einstiegsterrassen standen. Alle Jugendlichen wagten sich ohne Gurte, dafür aber
mit Helmen über die Klettersteige mit Stahlseilen und Leitern hinauf auf die 3. Terrasse.
Termine Termine Termine Termine Termine
Alle Termine der Sektion Buchen-Odenwald 2015 auf einen Blick
Datum
Beschreibung
Leitung
04.
Nachmittagswanderung, Raum Hardheim
Peter Arnold
14.
Seniorenwanderung
Benno Schmitt
23.
Hüttenabend, Arnberghütte
Frank Schäfer
01.
Nachmittagswanderung, Raum Osterburken
Gerlinde Trunk
11.
Seniorenwanderung
Benno Schmitt
20.
Hüttenabend, Arnberghütte
Berthold Sauter
06.
Letzter Termin für Anträge an JHV
Vorstand
07.
Kurs, LVS Training Skibergsteigen/Skihochtour,
Arnberghütte
Michael Walter
08.
Nachmittagswanderung, Ernsttal – Dörnbach
Klaus Brüger
13.-15.
Kurs, Skibergsteigen (Skitour) für Einsteiger, Allgäu
Michael Walter
18.
Seniorenwanderung
Benno Schmitt
20.
Jahreshauptversammlung der Sektion
Vorstand
27.-29.
Skibergsteigen, Sellrainrunde
Michael Walter
06.
Grundkurs Klettersteig, Odenwald
Michael Walter
12.
Tageswanderung, Taubertal bei Lauda
Adelheid Farrenkopf
15.
Seniorenwanderung
Benno Schmitt
18.-20.4.
Skihochtour, Gauligletscher – Rosenhorn
Michael Walter
24.
Hüttenabend, Arnberghütte
Christa und Rüdiger Bäuerlein
?
Kletterausfahrt der Jugendgruppen
Udo Jaschek
01.-08.
Wanderreise, Comer See
Walter Schler
08.-10.
Kurs, Outdoor Kletterschein, Fränkische Schweiz
Michael Walter
14.-17.
Wanderungen an Kocher u. Jagst (MIL)
Peter Hofmann
22.
Hüttenabend, Arnberghütte
Beate Arnold, Beate Eisenhauer
01.-05.
Lehrgang Kletterbetreuer, Kletterzentrum
Tilmann Hepp
04.
Tageswanderung, Raum Eberbach
Walter Schler
17.
Seniorenwanderung
Benno Schmitt
27.-28.
Sektionsfest 40 Jahre DAV Buchen
Vorstand
27.
Radtour rund um Buchen
Wolfgang Hieke
27.
Geführte Wanderung rund um den Wartturm
Benno Schmitt
05.
Tageswanderung, Raum Adelsheim
Manfred Killian
07.
Kurs, Felsklettern im alpinen Gelände, Theorie
Gregor Nachtmann
11.-12.
Jubiläumsgrat Zugspitze – Alpspitze
Michael Walter
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
15.
Seniorenwanderung
Benno Schmitt
16.-19.
Wanderungen bei Bad Kohlgrub (MIL)
Inge Richter
17.-19.
Kurs, Felsklettern im alpinen Gelände, Blaueishütte
Gregor Nachtmann
23.-28.
Verwall-Durchquerung
Frank Schäfer
24.
Hüttenabend, Arnberghütte
Christa Blasel, Christel Wolfmüller
26.
Jubiläum 35 Jahre Bergfreunde Miltenberg,
Großheubach
Peter Hofmann
31.-02.08.
Frauentour, Ahrtal
Inge Weltgen
01.-04.
Familientour zur Heidelberger Hütte
Hans-Jörg Englert
01.-04.
Kurs, Alpinklettern Mehrseillängen ohne Stress,
Grimselpass
Michael Walter
02.
Tageswanderung am Main
Helmut Ebert
12.
Seniorenwanderung
Benno Schmitt
?
Gemeinschaftstour mit Freunden
vom Coro CAI Uget Torino
Berthold Sauter, Willi Steudle
04.-09.
Hochtour, Piz Roseg – Berninagruppe
Michael Walter
10.-13.
Gebirgstour, Ammergauer Alpen
Walter Schler
16.
Seniorenwanderung
Benno Schmitt
17.-22.9.
Karnischer Höhenweg
Frank Schäfer
26.-27.
Alpinkletttern, Klettern auf der Sonnenseite,
Wetterstein/Mieminger
Michael Walter
?
Pflege flächenhaftes Naturdenkmal
Wolfgang Hauck, Walter Schler
01.
Letzter Termin für Ausweisänderungen
Anne Leier
04.
Tageswanderung, Burg Stettenfels, Weinberge
Walter Schler
09.-11.
Bergsteigen/Klettersteig, Allgäu/Steinbockrunde
Michael Walter
14.
Seniorenwanderung
Benno Schmitt
23.
Hüttenabend, Arnberghütte
Helga und Rainer Müller
24.-25.
Sylvanhütte (MIL)
Gebhard Ullrich
30.-01.11.
Alpinklettern/Plaisirklettern, Arco
Michael Walter
08.
Nachmittagswanderung, Eberstadt
Wolfgang Hauck
10.
Redaktionsschluss für Arnberg aktuell 2016
18.
Seniorenwanderung
Benno Schmitt
20.
Hüttenabend, Arnberghütte
Helga und Walter Landkammer
August
September
Oktober
November
Dezember
05.
Nikolausklettern der Jugendgruppen, Kletterzentrum Udo Jaschek
11.
3. „Buchener Gipfeltreffen“, Kletterzentrum
Wolfgang Farrenkopf
13.
Jahresabschluss, Arnberghütte
Walter Schler, Benno Schmitt
Termine Termine Termine Termine Termine
K LET TE R
ZENTRUM
BUCHEN
Jugend
Dort schlugen wir unser „Basislager“ auf.
Trotz strahlendem Sonnenschein war recht
wenig los und alle waren heiß auf den ersten Felskontakt. Keine Probleme mit den
anderen Kletterern, milde lächelnd machten
sie uns Platz: Kletternachwuchs willkommen!
Simon wollte gleich klettern – schmunzelnd
musste ich ihn erst noch auf die fehlenden
Toprope-Seile hinweisen. Aber wir Jugendleiter hängten diese dann flott in die passenden Routen und es konnte losgehen. Es
kamen die erwarteten typischen „Aha“-Erlebnisse – Felsen sind halt doch was anderes
als Hallengriffe. Nicht bunt und gut erkennbar, sie müssen gesucht werden für Griffe
und Tritte. Und manch ein Stein konnte
auch mal wackeln, so dass auch ein Risikogefühl aufkommt. Nicht jede geplante
Route wurde von allen „abgeknipst“, aber
alle kamen mehrmals oben in Routen im 3.,
4. und 5. Schwierigkeitsgrad an. Klettern
macht hungrig und während die einen ihr
zünftiges Vesper auspackten, stellte Michael
doch tatsächlich seinen Kocher auf und die
Miltenberger Jugendgruppe kochte Nudeln.
Und Max als fürsorglicher Jugendleiter
kümmerte sich um die Essensreste – man
lässt ja nix umkommen!
Dejan, Simon, Louis und Philipp ließen sich
von Michael noch den Umgang mit Friends
und Keilen erklären. Aber dann musste ich
schon wieder alle zum Aufbruch antreiben.
Der Abstieg über die Klettersteige ist beschwerlich und riskant und wir brauchten
viel Zeit für unseren großen Trupp. Doch
auch hier kamen alle wieder wohlbehalten
am Fuß des Steinbruches an. In Mudau wurden dann die Fahrgemeinschaften wieder
aufgelöst und fast pünktlich konnten die Eltern zuhause ihre jungen Kletterer wieder
in Empfang nehmen.
Jugend
Jugend Schuljahrabschluss 2014
Zum Abschluss des Schuljahres 2014 feierten alle drei Jugendgruppen mit den Eltern
und Jugendleitern im Juli an der Arnberghütte ein gemeinsames Grillfest mit Slacklining, Klettern und Kletterspielen.
Jugend
Nikolausklettern 2014
Udo Jaschek
Beim diesjährigen Nikolausklettern hatte
der Nikolaus viel zu tun, denn es waren
nicht nur unsere Kinder- und Jugendklettergruppen die regelmäßig Mittwochs und
Samstags trainieren, sondern auch die Familienklettergruppe und die Miltenberger
Kletterer dabei. Zum Beginn gab es erst einige Gruppenspiele, damit sich alle Kinder
auch untereinander etwas kennenlernen
konnten. Danach wurden Gruppen gebildet
und Sicherungspaare eingeteilt. Jedes Kind
musste zuerst eine Route meistern die so
ziemlich an seiner Leistungsgrenze war, um
sein Nikolaussäckchen zu ergattern. Natürlich gab jeder sein Bestes und so hatten wir
am Ende bis zu 30 strahlende Kinder im Buchener Kletterzentrum. Trotz dem ganzen
Klettertrubel blieb aber auch noch genug
Zeit, um einen Punsch oder selbstgebakkene Plätzchen und sonstiges Gebäck zu
genießen. Angenehm war auch, dass während der vierstündigen Veranstaltung die
Halle für alle anderen Kletterer gesperrt war,
sodass die Kinder-Jugendgruppen ganz ungestört ihre Nikolausfeier abhalten konnten.
(Arn-) Bergtouren
Ein langer Weg zur Zugspitze
DAV-Familientour vom 02.08 bis 05.08.2014
Hans-Jörg Englert
Die besten Reisen, das steht fest,
sind die oft, die man unterlässt.
Eugen Roth, dt. Dichter
Die Wetterprognose für die Dauer der Tour
waren Regen, Schneefallgrenze geht auf
3000 m runter, und so wurde schon Tage
vorher besprochen, ob man fahren soll.
Aber wie das so ist, man hat gebucht, die
Hüttenwirte rechnen mit uns, kaufen Lebensmittel ein und halten die Lager frei.
Also gehen wir, eine kleine und feine
Truppe machte sich am Samstag auf die
Reise nach Garmisch. Freie Fahrt bis zum
Grenztunnel bei Füssen und dann, wie jedes
Wochenende im Sommer, Stau! Auf Umwegen ging es dann nach Garmisch. Bei
schweißtreibenden Bedingungen ging es
zur ersten Hütte, das Schachenhaus. Nachdem man die durchgeschwitzten Sachen in
den Trockenraum hängte, setzte ein leichter
Regen ein. Das nennt man Planung. Der
nächste Tag begann mit dem Abstieg ins
Reintal, vorbei an der Bockhütte zur Reintalangerhütte. Hier stärkte uns ein leckeres
Mittagessen, denn der Aufstieg zur Knorrhütte wartete noch auf uns. Und nach 6
Stunden Gehzeit erreichte man das Ziel, die
2052 m hoch liegende Knorrhütte. Auch
hier gilt, Planung ist alles. 1 Stunde nachdem wir oben ankamen, setzte der Regen
ein. Gut, dass man schon im Gastraum sitzt,
Teewasser für die Jüngeren, die „Alten“
trinken lieber einen Radler. Nach dem
Abendessen spielte man, wie schon auf
dem Schachen, Kniffel. Am nächsten Morgen ging es zur Zugspitze. Über das Platt
zur Seilbahnstation. Die letzten Höhenmeter wollte man mit der Seilbahn überwinden. Etwas Luxus muss sein. Und so stand
man gegen 10.30 Uhr auf Deutschlands
höchstem Berg, der Zugspitze, 2962 m
hoch. Ein Berg der Superlative, drei Seilbahnen, eine Zahnradbahn, Restaurants, der
(Arn-) Bergtouren
höchste Biergarten Deutschlands, höchste
Kapelle, Standesamt und der höchste Ort,
wo man Weißwürste mit süßem Senf und
einer reschen Brezeln essen kann. Auch die
Wolken verzogen sich etwas und ließen den
Blick zum Eibsee zu. Und da hinten, etwas
links, das ist der Großvenediger. Nach zwei
Stunden Schauen und Staunen ging es
dann zur Reintalangerhütte zurück. Hier
führt Simon Naumann Regie, und obwohl
die Hütte voll war, kam weder bei den Gästen noch bei dem Servicepersonal Stress
auf. Der Abend kam, der angekündigte
Regen blieb aus. Wie schon gesagt, Planung … Man genoss auf der Terrasse das
Zusammensitzen von Jung und Alt, der
Tisch glühte vom Kniffeln und die Partnach
spielte die Musik dazu. Am Morgen wurde
die Hütte von Simon auf dem Akkordeon
geweckt, der den Rheintalgruß spielte. Wer
ihn sich anhören will, man findet ein Video
im Internet. Am letzten Tag ging es das
Rheintal zurück Richtung Partnachklamm.
Die Nebelbänder im Rheintal, die hohen
Wände der Berge zeichneten ein Bild, wie
man es aus „Herr der Ringe“ kennt. Die
Klamm war ein rauschender Abschluss.
Durch das Olympiastadion zum Parkplatz,
rein in die Autos und, wie schon gesagt und
geschrieben, Planung ist alles, es fängt an
zu regnen.
Vier herrliche, anstrengende Tage liegen
hinter uns. Obwohl alle Hütten voll waren,
gab es keine bösen Worte und nur freundliche Gesichter.
(Arn-) Bergtouren
Frauentour im Nordelsass
1. bis 3. August 2014
Helga Groll- Fell
Die 19. Frauentour der Sektion Buchen
führte in diesem Jahr mal nach Frankreich und zwar in den Norden des Elsasses.
22 unternehmungslustige Frauen trafen
sich im 11 Uhr am Bahnhof in Wissembourg. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite – na klar, wenn „Engel“ reisen.....
Also die Autos geparkt, die Wanderschuhe
angezogen, den Rucksack geschultert, Wasser und Sonnenschutz eingepackt , wir
waren bereit zur 1. Wanderung. Aber halt ,
bald schon lockte das erste Café im Zentrum der Stadt mit Kaffee, frisch gebackenem Kuchen und Eis.
So gestärkt konnte die 7 km lange Wanderung beginnen. Vorbei am Salzhaus, dem
Wahrzeichen der Stadt, entlang des Quai
Anselmann mit seinem Blumenschmuck
und seinen historischen Häusern aus dem
15/16.Jahrhundert, erreichte man den alten
Stadtbefestigungsgraben und wanderte
durch die Weinberge über die grüne Grenze
nach Schweigen – Rechtenbach. Dort lockte
das “Deutsche Weintor“ zum Verweilen,
Probieren und Schauen!
Am Ende des Ortes, wieder in den Weinbergen erwartete uns schon der „ Sonnenhof“
mit seiner überdachten Sonnenterrasse zur
Einkehr. Eifrig wurde dem frisch zubereiteten Essen und diversen Getränken zugesprochen und die Wartezeit versüßte der
schöne Blick über die Rheinebene.
Es ging weiter durch Weinberge und Wald
zurück nach Wissembourg. Vorbei an der
ehemaligen Walkmühle und dem Husgenossenturm gelangte man ins malerische
Bruchviertel. Nach einer Kirchenbesichtigung ( St. Pierre et St. Paul) fuhren wir weiter zu unserer Unterkunft, der Ferme
Auberge du Moulin des 7 Fontaines in Drachenbronn - Birlenbach. In der restaurierten
Ölmühle und der Ferme erwarteten uns die
Zimmer und das anschließende Essen im
Hof der Ferme mit ihren Entenspezialitäten
konnte wohl jeden zufriedenstellen.
Am nächsten Morgen fuhren wir durch stille
Täler mit dunklen Weihern zum „Gimbelhof“.
Die anschließende Wanderung (10 km)
führte durch ein schönes Tal nach Nothwei-
(Arn-) Bergtouren
ler (Deutschland). Der Aufstieg zur Wegelnburg, der höchstgelegenen Burg der Pfalz,
war etwas schweißtreibend, man wurde
aber durch die grandiose Aussicht über
Wasgau und Vogesen entschädigt.
Nun ging es Schlag auf Schlag – 3 Burgen
waren zu erobern:
• Château du Hohenbourg, aus dem 13.
Jhrdt, mit hübschem Renaissenceportal
• Château du Löwenstein aus dem 12.
Jhrdt
• und das imposante Château de Fleckenstein – die Felsenburg schlechthin!
Zurück am Gimbelhof konnten wir uns mit
Kaffee, Eiskaffee, tarte aux mirabelles etc.
stärken.
In der Ferme Auberge brachte uns dann
Helga in bekannter Form mit Qi Gong
etwas zur Ruhe – dies war allerdings nur die
Ruhe vor dem Sturm.
Der Auslöser war der beginnende Regen ,
also wurden wir zum „Flammekucheessen“
in einem separaten Gastraum untergebracht – ideal für die Gruppendynamik.
Zuerst erklärte uns die etwas rustikale aber
dann doch herzliche Bedienung die Regeln:
1. die Flammekuchen werden in folgender
Reihenfolge serviert:
normal – Emmentaler – Ziegenkäse –
Münster – Apfel mit Calvados flambiert
2. Ess ich net – gibt’s net
3. Ausnahme waren vegetarische Ecken.
Danach brodelte die Stimmung hoch, es
wurden Reden und Ansprachen gehalten,
Wortgefechte wechselten von Tisch zu
Tisch – dazwischen „Vive la France“ Rufe!
Zum Schluss bekamen wir noch Besuch von
einem neugierigen Nachbarn, der uns das
Blaue vom Himmel erzählte, uns zum Kaf-
fee einlud, der aber anschließend von der
rauen aber herzlichen Bedienung hinauskomplimentiert wurde.
Alles in allem ein gelungener Abend!
Der nächste Tag führte uns nach Niederbronn – les – Bains zu einer 9 km langen
Wanderung. Üppiger Blumenschmuck
konnte bei der Durchfahrt durch Dörfer bewundert werden.
Von Niederbronn führt ein Anstieg (Burgen
liegen bekanntlich oben) zur legendären
„Wasenbourg“. Diese Burg aus dem
13./14. Jhrdt wurde schon von Goethe besucht und besitzt ein aus einem Steinblock
gehauenes frühgotisches Lanzettfenster mit
9 Spitzbögen und 7 Rosetten.
Zudem befinden sich dort am Wachtfelsen
Reste eines gallorömischen Merkurtempels.
Die Hauptattraktion für die anwesenden
männlichen Touristen aber waren wir – 22
Frauen – eine schöner als die andere!
Doch es ging weiter durch den „Jardin des
Fées“( Feengarten), einem Zauberwald mit
Moosen und kleinwüchsigen Nadelbäumen
und mit mystischen „Bechersteinen“. Am
Hexenplätzel vorbei führte der Weg zum
mächtigen „Buckelstein“ oberhalb von
Oberbronn. Ein steiler Abstieg führte uns ins
fachwerkreiche Oberbronn mit seinem großen Klosterkomplex der „Barmherzigen
Schwestern vom sehr heiligen Retter“.
Der Abschluss fand in Dahn in der Pfälzerwaldhütte im Schneidersfeld statt. Dort erwartete uns ein Waldfest und gestärkt ging
es dann nach Hause.
So ging ein erlebnisreiches Wanderwochenende zu Ende und für nächstes Jahr wurden
schon Pläne in Aussicht gestellt.
(Arn-) Bergtouren
Radsportabteilung 2014
Wolfgang Hieke
Die diesjährige Fahrradsaison verlief
aufgrund der Wettersituation recht unterschiedlich. Unsere Touren wurden
mitunter recht kurzfristig angesetzt
und sind deshalb auch nicht immer in
den Zeitungen erschienen. Außerdem
besteht unsere Teilnehmerzahl ziemlich
konstant aus ca. 8 Personen, sodass die
Terminabsprache meist telefonisch erfolgte. Die Streckenlängen lagen zwischen 30 km und 45 km.
Der Höhepunkt der Saison 2014 war unsere
4-Tagesfahrt an den Kaiserstuhl. Am
25.September fuhren wir frühzeitig nach
Sasbach/Kaiserstuhl und waren nach knapp
3-stündiger Fahrt im Gasthaus / Hotel
„Löwen“. Das Qartier war in Ordnung und
so konnten wir uns auch gleich ins Vergnügen stürzen bzw. auf die Räder setzen .
Zuerst an einem Seitenarm des Rheins und
danach direkt am Rhein entlang ging es
nach Breisach zur Stadtbesichtigung. Das
St.Stephansmünster aus dem 13.Jh. oben
auf dem Münsterberg wurde natürlich
ebenfalls ausgiebig bestaunt. Zurück ging
es dann durch Auwälder und Rheinauen
über Burkheim (das wurde 1975 mit sechs
weiteren Gemeinden zum größten Weinbaugebiet Baden-Württembergs zusammengeschlossen, 1450 ha.) Leider hatten
wir nicht viel davon, weil die Straussenwirtschaften alle erst ab 17.00 Uhr öffneten,
also genossen wir unser Viertele oder den
Federweissen im Biergarten vorm Hotel. Ein
sehr schmackhaftes Abendessen rundete
dann den ersten Tag mit strahlend blauem
Himmel und rund 45 km. in den Pedalen
ab.
Der nächste Tag (26.9.14) wurde dann für
eine größere Runde genutzt, um die ganzen
bekannten (und auch unbekannten) Weinorte abzufahren und zum Teil auch genauer
zu betrachten. Los gings wieder in Sasbach,
weiter nach KÖNIGSCHAFFHAUSEN über
ENDINGEN mit seinem schönen Zentrum
60
hinein in den Kaiserstuhl, vorbei am Silberbrunnen (hier hatten wir Gelegenheit, mal
einen Rebenvollernter aus der Nähe zu bestaunen und mit Winzern zu „fachsimpeln“). Über den Silberberg vorbei an
Eichstetten nach BÖTZINGEN und GOTTENHEIM. Jetzt fuhren wir hinüber zum TUNIBERG, bis zum unteren Ende unserer
Rundfahrt nach NIEDERRIMSINGEN mit seinem ATTILAFELSEN. Die ganze Strecke ging
es mächtig bergauf und bergab, sodass wir
am Ende des Tages doch knapp 600 Höhenmeter zusammen brachten.Von Niederrimsingen fuhren wir dann weiter nach
MERDINGEN (was laut Reiseführer die
Wahlheimat von Radprofi Jan Ullrich sein
soll, wir waren also genau richtig) und
schließlich nach IHRINGEN. Nach einem
wohlverdienten Kaffe oder einem leckeren
Eis bzw. Hefeweizen aus einem interessanten Glas (es sah aus wie der Fussball-WMPokal), welches Walter gewaltig in die
Augen stach, aber der Preis war einfach unverschämt, ließen wir die Räder wieder
durch den Kaiserstuhl nach ACHKARREN,
BICKENSOHL, OBERROTWEIL, BURKHEIM,
JECHTINGEN nach SASBACH rollen und das
alles wiederum bei strahlend blauem Himmel. Das anschliessende schon obligatorische Viertele wurde wieder im Biergarten
genossen und Walter hat sich nicht lumpen
lassen und anlässlich seines …igsten Geburtstags eine Runde „geschmissen“. Vor
dem Abendessen wurde dann Walter nochmal ordentlich (wie es einem DAV-Veterinär
zusteht) zum Geburtstag gratuliert und
siehe da, es stand auf einmal das von Walter so ersehnte Weizenglas auf dem Tisch
(das waren bestimmt die „Wein bis zur
Staustufe Marckholsheim (hier hat man einfach dem Rhein das Wasser abgegraben
und macht Strom daraus) und wechselten
auf die französische Seite. Auf guten, teils
geschotterten Radwegen fuhren wir am
Canal de Alsac erst wieder ein Stück zurück
und dann rechts ab nach Artzenheim. Von
jetzt ab verlief die Route immer am „ Canal
(Arn-) Bergtouren
de Colmar“ entlang. Zur Abwechslung
konnte man mal beobachten wie ein Ausflugsschiff millimetergenau durch eine
Schleuse bugsiert wurde. Allgemeine Erheiterung brachten immer wieder auftauchende Warn-oder Sperrschilder bei auf
denen „Sauf Service“ geschrieben war, was
bis heute den „Nichtfranzosen“ unklar geblieben ist. Dank der guten kartographischen Kenntnisse von WoRo gelang es uns
recht zügig, die Altstadt von COLMAR zu
erreichen. Colmar ist auf jedenfall eine Reise
wert, nur müßte man den Touristenstrom
etwas bändigen. Aber wie das so ist mit solchen unbedingt sehenswerten alten Städten, sie werden einfach überrannt. Die
vielen alten Fachwerkgebäude und die üppige Auswahl an Geschäften erdrücken
fast. Nachdem auf dem zentralen Marktplatz noch ein Latte Macchiato geschlürft
und ein Croissant verputzt wurde, fanden
wir tatsächlich wieder aus dem Großstadtgewühl heraus. Jetzt fuhren wir über
WOLFGANTZEN nach Neuf-Brisach (NeuBreisach), wo sich Ludwig XIV ca. 1700 eine
Festung bauen ließ. Aber selbst die bis zu
4,5m dicken Festungsmauern haben nicht
viel genützt. Auf dem großen viereckigen
Place d` Armes wurde noch das obligatorische Eis bzw. andere Leckereien vernascht
und dann ging es wieder zurück auf die
deutsche Seite. Über Breisach fuhren wir
Die DAV-Radlergruppe auf dem
Place d´Armes in Neuf-Brisach
dann wieder durch die Rheinauen in Richtung Sasbach. Unterwegs trafen wir dann
auch überraschenderweise auf den festen
Wohnsitz der Familie Traber (Hochseilartisten). Einer der Söhne stürzte in 2006 ab
und überlebte. Er hat dann aus Dankbarkeit
eine moderne, geschmackvolle Kapelle errichtet und dann ging es endgültig „nach
Hause“ in den „Löwen“. Damit der Abend
nicht gar zu langweilig verlief, wurde beschlossen, noch eine „Hocketse“ zu besuchen (eine Metzgerei hatte in ihrem Hof ein
Festzelt aufgebaut und mit „Wurscht, Weck
und Woi“sowie einer zünftigen Musik ihre
Gäste unterhalten) und damit den Tag, nach
ca.75 km und strahlend blauem Himmel,
ausklingen zu lassen.
Am letzten Tag (28.9.14) war zum Abschluss nochmal Kultur angesagt. Gemeinsam fuhr man mit den eigenen Autos nach
Freiburg zu einem kleinen Stadtrundgang
und einer kurzen Besichtigung des Münsters, bis man einhellig der Meinung war,
jetzt könne man getrost nach Hause (Buchen) fahren und uns den wöchentlichen
Rundfahrten, zu denen Jedermann (auch
„Elektrobiker“, damit Walter nicht so alleine
ist) eingeladen ist, widmen.
Alles in Allem war es ein sehr schönes und
gelungenes langes Wochenende, es wurden auch schon wieder Pläne für die nächste Saison geschmiedet.
(Arn-) Bergtouren
Wandererlebnis auf Sizilien
Manfred Kilian
„Italien ohne Sizilien macht kein Bild in der
Seele, hier erst ist der Schlüssel zu allem“!
Joh. Wolfg. v. Goethe, Italienische Reise 1829.
Sizilien – eine Insel volle Spannungen
und Gegensätze. Vielschichtig und kontrastreich wie die Menschen ist auch die
sizilianische Natur. Der vor allem im
Norden und Osten gebirgige Charakter
bis zum über 3.300 m hohen Ätna
macht die Insel mit allen Klimazonen
zwischen Mittelmeer- und Gebirgsklima
und einer ungewöhnlich mediterranen
Flora zu einem wunderbaren Wanderrevier für das ganze Jahr.
So war es eigentlich mehr als naheliegend,
dass sich die Wandergruppe Walter Schler
im Rahmen ihrer jährlichen Wanderreise
auch einmal die größte Mittelmeerinsel als
Ziel aussuchte.
Nach problemlosem Anflug von München
nach Catania bezogen die 42 TeilnehmerInnen das herrlich hoch über dem Ionischen
Meer in Letojanni bei Taormina gelegene
4****-Hotel Olimpo.
Begleitet von kundigen Wander- und Reiseführern konnte das vorgesehene Programm
angegangen werden. Neben den Wanderungen sollte wie immer auch die Kultur
nicht zu kurz kommen. Die Wanderungen
erfolgten im Bereich der Ost-, Südostküste,
während der kulturelle Teil in die Hauptstadt
Palermo an der Nordküste und nach Syrakus im Süden führte.
Die erste Wanderung entlang des Flusses
Agro brachte die Gruppe zur normannischen Kathedrale San Pietro e Paolo aus
dem Jahre 1117 und von dort hoch hinauf
in das malerische Bergdorf Forza d’Agro mit
typisch sizilianischem Ortskern und großartigem Blick hinüber nach Kalabrien auf dem
italienischen Festland. Hier wurden auch
wichtige Szenen des Mafiafilms „Der Pate“
gedreht.
Blick vom Hotel auf das Capo S. Andrea
(Arn-) Bergtouren
Die nächste Wanderung führte nach längerer Anfahrt in den Süden in das Naturschutzgebiet
Pantalica.
Hier
liegt
eingebettet in der großartigen Kalklandschaft der tief eingeschnittenen Schlucht
von Pantalica die größte Nekropole Europas
mit ihren unzähligen Grotten, Gräbern und
Felskirchen aus dem 13. – 11. Jh. vor Chr.
(natürlich auch UNESCO-Weltkurlturerbe).
Im Talgrund bot sich eine grüne Oase mit
Platanen, Oleander und Wildem Wermut.
Hier führte ein Teil der Wanderung auf der
Trasse der 1956 still gelegten ehemaligen
Bahnlinie Siracusa – Rafusa.
Die Wanderung am Sonntag sollte eigentlich der Höhepunkt der Wanderwoche sein,
stand doch der Ätna auf dem Plan. Dieser
mit über 3.340 m Höhe höchste noch tätige
Vulkan Europas bricht regelmäßig seit dem
Altertum aus (zuletzt 1992, 2001 und
2002) und hat so neben den erkalteten Lavafedern vier Gipfel- und über 200 Neben-
Im Pantalica-Naturschutzgebiet
(Arn-) Bergtouren
krater gebildet. Man kommt sich hier fast
wie in einer anderen Welt vor. Bemerkenswert ist, dass die Fahrt von Catania hinauf
zu den Hauptkratern auf 26 km Luftlinie
alle Klimazonen vom subtropischen Klima
Nordafrikas bis zum hochalpinen Klima Zentraleuropas durchquert.
War das Wetter morgens bei der Abfahrt
noch akzeptabel, so verschlechterte es sich
am Ätna zusehends, so dass notgedrungen
Am Ätna
die geplante Wanderung auf den Monte
Zoccolaro und um den Silvestrikrater schon
wegen der fehlenden Sicht stark verkürzt
werden musste.
Wie fast nicht anders zu erwarten, veränderte sich das Wetter auf der Rückfahrt in
gleichem Maße wie vormittags umgekehrt
zum Besseren und so konnte die verbleibende Zeit nach Rückkehr ins Hotel zur Er-
(Arn-) Bergtouren
kundung des Städtchens Letojanni genutzt
werden..
Auch die nächste Wanderung von Castelmola auf den Monte Venere (Venusberg)
war leider nicht vom Wetter begünstigt.
Während am Vormittag noch fast ideales
Wanderwetter herrschte, trübte es wieder
gegen Mittag immer mehr ein und bei dann
strömendem Regen und dichtem Nebel
blieb der 884 m hohe Venusberg auf halber
Höhe nur ein Wunschtraum.
Nachdem sich das Wetter am späten Nachmittag wieder etwas gebessert hatte,
konnte so noch der Grottenkirche der Madonna della Rocca über Taormina und der
Stadt selbst ein Besuch abgestattet werden.
Der Ätna
Wandergruppe, im Hintergrund Castiglione di Sicilia
Bei bestem Wetter zeigten sich dann am
nächsten Tag der Alcantarafluss mit seiner
beeindruckenden Schlucht und das Bergdorf Castiglione di Sicilia von ihrer schönsten Seite. Oben vom Burgberg hatte man
prächtige Ausblicke einerseits auf den fast
wolkenlosen Ätna und andererseits in das
fruchtbare Alcantaratal.
Der Rückweg mit Überquerung des Flusses
führte größtenteils durch nicht enden wolDer älteste Teilnehmer Helmut Schellig
mit Wanderführer Bernardo
(Arn-) Bergtouren
Im Naturschutzgebiet Vendicari
lende Orange- und Zitronenplantagen, abgegrenzt von kunstvoll aufgeschichteten
Trockenmauern.
Die letzte Wanderung führte die Gruppe
wieder Richtung Süden in das Naturreservat
Vendicari. Zunächst erfolgte ein Besuch in
Noto, der „Hauptstadt des sizilianischen Barocks“. Das äußerst beeindruckende Gesamtbild der Stadt entstand, als das heftige
Erdbeben von 1693 ein regelrechtes barokkes Baufieber auslöste.
Die anschließende Wanderung im Naturschutzgebiet erfolgte am Meer entlang in
Sichtweite von Sandbuchten, Dünenseen,
Feuchtbiotopen mit einer vielfältigen Flora
und Fauna (u. a. auch Flamingokolonien)
und einer mustergültig restaurierten ehemaligen Thunfischfabrik.
Waren die bisherigen Tage größtenteils der
körperlichen Ertüchtigung gewidmet, so
dienten die beiden letzten Tage der geistigen Erbauung. So führte eine Fahrt quer
durch die zu dieser Jahreszeit noch grüne
Insel in die Inselhauptstadt Palermo an der
Nordküste mit dem beeindruckenden Dom
(u. a. befinden sich hier die Grabstätten der
Stauferkaiser Heinrich VI. und Friedrich II.),
der als Juwel der normannischen Baukunst
geltenden Hofkapelle und der Altstadt mit
66
dem großen Obst-, Gemüse und Fischmarkt.
Ein Abstecher auf der Rückfahrt in Sichtweite der Liparischen Inseln galt der Stadt
Cefalù in herrlicher Lage am Meer mit ihrer
ebenfalls monumentalen normannischen
Kathedrale.
Der letzte Tag hatte Syrakus zum Ziel, in der
Antike eine der glanzvollsten und mächtigsten Metropolen des Mittelmeerraumes. Besuchenswert ist hier vor allem die
archäologische Zone mit dem großen Opferaltar Hierons II. (erhaltener Unterbau),
einem der größten griechischen Theater
und der 23 m hohen Grotte, bekannt als
das „Ohr des Dionysos“. Auf der vorgelagerten Insel Ortygia befinden sich die Reste
eines Appolotempels aus dem 6. Jh. v. Chr.
und mit der Piazza del Duomo einer der
schönsten Barockplätze Italiens.
Es waren wieder schöne und erlebnisreiche
Tage auf Sizilien, die Walter Schler in gewohnter Weise mit einer perfekten Organisation ermöglicht hatte.
Und zum Schluss noch einmal Joh. Wolfg.
v. Goethe: „Dass ich Sizilien gesehen habe,
ist mir ein unzerstörlicher Schatz auf mein
ganzes Leben.“
(Arn-) Bergtouren
Bergtour am Peitlerkofel
in Südtirol vom 11. - 14. September 2014
Hubert Breunig
Obwohl die Wettervorhersagen nicht
rosig waren, machte sich unsere
Gruppe, bestehend aus 8 Wanderern,
morgens um 6.00 Uhr auf den Weg
nach Südtirol ins Gadertal, das häufig
als das Herz der Dolomiten bezeichnet
wird.
Es durchzieht in Nord-Süd-Richtung die
nördlichen Dolomiten und mündet bei St.
Lorenzen ins Pustertal. Es ist das Gebiet der
dreisprachig beschrifteten Ortsschilder, das
Land der Ladiner, des ältesten rätoromanischen Volks im Alpenraum, das sich nicht
nur durch die Sprache, sondern auch durch
eine jahrhundertalte landwirtschaftlichhandwerkliche Kultur auszeichnet.
Nach einer flotten Anfahrt mit 2 PKWs
ohne Staus begannen wir unseren Aufstieg
von dem kleinen malerischen Bergweiler
Seres in Campill durch das Mühlental. Wie
der Name schon verrät, gibt es in diesem Tal
einige malerische Mühlen, die in den letzten
Jahrzehnten fachgerecht renoviert wurden.
Wir folgten dem steilen Wanderweg entlang des Seresbachs den Berg hinauf zuerst
im Wald und dann über der Baumgrenze
entlang der Almwiesen zur Schlüterhütte,
die im Naturpark Puez-Geisler zwischen der
Geislergruppe und dem Peitlerkofel in
2306m Höhe liegt.
Die Schutzhütte bietet eine gemütliche
Gaststube mit gutbürgerlicher Küche und
wir übernachteten in Zwei- und Dreibettzimmern.
Am nächsten Morgen war es zwar relativ
frisch, aber mit blauem Himmel leicht bewölkt, also bestes Wanderwetter. Nach
einem reichlichen Frühstück machten wir
uns mit leichtem Gepäck auf den Weg zum
Peitlerkofel, dem nördlichsten Eckpfeiler der
Dolomiten. Nach dem kurzen Anstieg zum
Kreuzkofeljoch wanderten wir zuerst parallel zum Hang, dann in Serpentinen durch
die Peitlerscharte zum Sattel zwischen Großem und Kleinem Peitlerkofel. Dort trennte
(Arn-) Bergtouren
sich die Gruppe, ein Teil stieg von dort über
den gut gesicherten Klettersteig auf den
Gipfel mit 2875m. Es bietet sich eine tolle
Aussicht auf die Dolomiten mit Marmolata
im Süden und die Zillertaler Alpen im Norden. Drei Wanderer gingen zur Spitze des
Kleinen Peitlerkofels mit 2813m und trugen
die Gruppe in das Gipfelbuch ein. Nach
einer längeren Rast machten wir uns wieder
auf den Rückweg zur Hütte.
Am 3. Tag starteten wir nach dem Frühstück bereits um 8.00 Uhr zur Puezhütte.
Das Wetter war wieder sonnig, wir gingen
vom Kreuzkofeljoch in Richtung Süden am
Hang entlang bis zur Medalges-Alm, die
Kühe waren bereits auf dem Weg ins Tal, da
an diesem Wochenende Almabtrieb war.
Von dort wanderten wir noch einige Zeit
weiter Richtung Süden, bis wir in das Geröllfeld unter der Roa-Scharte mit 2617m
gelangten, in dem wir auf schmalem Pfad
in Serpentinen sehr steil aufstiegen. Oben
angelangt wendeten wir uns nach Osten
und machten eine kleine Verschnaufpause
mit Brotzeit, um neue Kräfte zu schöpfen.
Frisch gestärkt gelangten wir durch die
Schutthänge des Piz Duleda zum Klettersteig durch die Nivesscharte. Wir stiegen
mit Drahtseilunterstützung durch enge Fels-
spalten und über eine Leiter die kurze Wand
zur Nivesscharte mit 2720m empor. Nach
40 Minuten Aufstieg belohnte uns ein herrliches Bergpanorama für die Anstrengung:
Im Norden der Peitlerkofel, im Westen die
Geislerspitzen, im Süden die Sella. Weiter
nach Osten absteigend hatten wir einen
herrlichen Blick auf das canyonförmige Langental und Wolkenstein und gelangten zur
Puezhütte, die etwas spartanischer eingerichtet war.
In der Nacht regnete es stark, doch wir
konnten am nächsten Morgen bei bedecktem Himmel, aber ohne Regen unser letztes
Teilstück angehen. Wir gingen nach Norden
und erreichten nach kurzem
Anstieg das Puezjoch mit 2517m. Durch
eine mit Stufen versehene Felsrinne führte
der Weg steil bergab durch Geröll zur Antersasc-Alm, eine alte Hütte, die nur als
Stützpunkt für die Schafweide dient. Dem
Tal folgend wanderten wir auf breitem Weg
nach Seres zurück, wo uns am Parkplatz das
Glockengeläute der abgetriebenen Kühe
begrüßte. Beim Mittagessen mit Südtiroler
Spezialitäten auf dem Dorffest ließen wir
die tolle Bergtour ausklingen und fuhren
um 13.30 Uhr der Heimat entgegen.
(Arn-) Bergtouren
Herbstliches Wandern an der Mosel
5. - 8. Oktober 2014
Manfred Killian
Traumhafte Landschaften mit Weinbergen in teils abenteuerlichen Steillagen
und Wäldern, plätschernde Bäche und
Felsklippen, gepflegte naturnahe Wanderwege mit spektakulären Ausblicken
auf die Mosel mit ihren fast unglaublichen Schleifen, traditionelle Ortschaften, ein fast mediterranes Klima und
viel römische Vergangenheit – so bietet
sich die Mosellandschaft dem Betrachter resp. dem Wanderer.
So fuhren 23 Mitglieder der Wandergruppe
Walter Schler am Sonntagmorgen froh gelaunt nach Zell an der Mittelmosel, bekannt
durch die berühmte Weinlage „Zeller
Schwarze Katz“. Gut untergebracht direkt
an der Mosel im Hotel Garni „Cafe im
Hamm“ wurden von dort die Wanderungen, teilweise auf dem Moselsteig, angegangen. Da die Weinlese noch im Gange
war, konnten wir die Winzer und Hilfskräfte
bei ihrer mühsamen Arbeit in den Steillagen
beobachten.
Die erste Wanderung am Ankunftstag
führte entlang des Collis-Weges hoch über
Zell mit herrlichem Panoramablick über die
Stadt und die Zeller Moselschleife vorbei an
der bekannten Weinlage zum beliebten
Aussichtspunkt „Collis-Turm“. Der Rückweg nach Zell hatte teilweise fast schon
Klettersteigcharakter.
Die nächste Wanderung mit Ausgangspunkt Traben-Trarbach führte zunächst steil
bergan zur Burgruine Grevenburg. Von der
ehemaligen im Jahre 1350 errichten Burg
der Grafen von Sponheim sind leider nur
noch spärliche Reste erhalten. Umso eindrucksvoller war wieder der grandiose Ausblick auf die idyllische mittelalterlich
geprägte Doppelstadt zu beiden Seiten des
Flusses mit dem Status Luftkurort. Der Weiterweg brachte uns auf dem Moselsteig
über Starkenburg nach Enkirch und Reil.
Überall war erkennbar, dass die Gegend
hauptsächlich vom Weinbau und Tourismus
geprägt ist. Fast jedes infrage kommende
Stück Land it mit Reben bepflanzt. Aufgelassene Weinberge finden sich nur in den
steilsten Lagen.
Der folgende Tag brachte zunächst strömenden Regen, von dem wir uns aber nicht
einschüchtern ließen. Als Alternativprogramm wurde die historische Stadt Cochem
(Arn-) Bergtouren
angefahren, wo die beeindruckende Reichsburg und die malerische Altstadt zur Besichtigung einluden. Was wir fast nicht für
möglich gehalten hatten, traf ein. Gegen
Mittag besserte sich das Wetter und so
konnte noch eine verkürzte Wanderung angetreten werden. Sie führte von Valwig auf
dem Apolloweg hoch nach Valwigerberg
zur vielbesuchten mittelalterlichen Wallfahrtskirche „St. Maria und Maria Magdalena“ und bei wieder herrlichen Ausblicken
zurück nach Cochem. Ein kleiner Schönheitsfehler war die Tatsache, dass auf dem
letzten Teilstück starker Wind und Regen
aufkamen, so dass vor der Rückfahrt die
Einkehr in einem Cafe in Cochem eine
Wohltat war.
Am letzten Tag führte die Fahrt vor der
Rückreise flussabwärts nach Moselkern.
Von der Ringelsteiner Mühle wanderten wir
bei leichter bis mittlerer Steigung am Elzbach entlang durch das Naturschutzgebiet
„Elzer Wald“ zur bekannten Burg Eltz, die
mit ihren unzähligen Türmchen, Giebeln
und Erkern zu den schönsten Burgen
Deutschlands zählt. Da sie nie zerstört
wurde, gehört sie zu
den besterhaltenen
Burgen des Mittelalters, war sie doch auch
auf der Rückseite des
500 DM-Scheines abgebildet. Die Burgführung mit Besichtigung
der Schatzkammer bildete einen würdigen
Abschluss der trotz des
teilweise schlechten
Wetters gelungenen
Wandertage.
Es verstand sich eigentlich von selbst,
dass wir den Tag jeweils in einer gemütlichen
Weinschenke
ausklingen ließen.
(Arn-) Bergtouren
Lechtaler Höhenweg
24.7. – 29.7.2014
Frank Schäfer
Dieser Höhenweg umfasst zehn Etappen
von Hütte zu Hütte. Selbstverständlich sind
Varianten und Gipfelbesteigungen jederzeit
einzubauen, sowie Abstiege ins Tal falls das
Wetter oder der Körper nicht mitspielt. Wir
haben unsere 5-Tages-Tour bei der Leutkircher Hütte begonnen.
Am Donnerstag reisten wir zu sechst gegen
6 Uhr nach Kempten, um Franz an Bord zu
nehmen. Unser Ziel im Lechtal, die Ortschaft Pettneu, erreichten wir gegen 12
Uhr. Bei idealem Bergwetter nahmen wir die
1100 Hm unter die Sohlen. Der Weg 644
zieht sich unschwierig gen Westen, über
Almwiesen gelangten wir zur „Wolchera
Höhe“ und gegen 15.30 die Leutkircher
Hütte. Kurz nach unserer Ankunft ging ein
kurzes heftiges Gewitter nieder.
Weg 601 bzw. E 4 brachte uns am Freitag
zur Ansbacher Hütte. Gegen 7.30 verließen
wir bei strahlendem Sonnenschein unser
Nachtquartier. Über den Schindlekopf, auf
guten Wegen zunächst zum Kaiserjochhaus, das uns nach zwei Stunden zu einer
Erfrischung empfing. Im leichten Auf und
Ab, teils steinig bzw. felsig, zur Kridlonscharte, 2371 m, und dem unterhalb liegenden Hintersee. In steilen Anstiegen
mussten noch zwei weitere Anstiege, Hinterseejöchl und Flarschjoch, auf dem in diesen
Abschnitt
Thoedor-Haas-Weg
beschilderten, genommen werden. Gegen
15.30 konnten wir an der Ansbacher Hütte
auf 2376 m die Stiefel ausziehen und die
Sonnenterasse genießen.
Bereits am Abend hatte sich ein Wetterumschwung angedeutet, mit Regen und fallenden Temperaturen. Der für Samstag
geplante Übergang zur Augsburger Hütte
mit der Parseier Spitze als Gipfelziel musste
fallengelassen werden. Wir disponierten um
und steuerten gegen 7.30 stattdessen die
Memminger Hütte an. Mit etwas Bauchweh
wegen deren Lage und wichtigen Stütz-
punkt des Fernwanderweges E5. Gerade
wegen des Samstages hatten wir Bedenken
ob wir dort Platz finden würden. Hinauf
zum Winterjöchl auf 2528 m führte uns der
Weg 601, weiter zum höchsten Punkt an
diesem Tag, der Grießscharte mit 2632 m.
Begleitet von leichtem Regen ging es anschließend nur noch abwärts ins Parseiertal,
den gleichnamigen Bach querten wir auf
1723 m. Der Abstieg gestaltete sich rutschig über erdige Wege und Wiesen, konzentriert und vorsichtig gelangten wir an
den Wendepunkt. Ab der Bachquerung
ging es über identisch schwierige Wege und
bei stärker werdenden Regen hinauf zur
Memminger Hütte, 2242 m. Nach ca. 900
m Auf- und Abstieg erreichten wir um
13.15 unser Ziel. Unsere erste Frage richtete
sich nach der Nächtigung und wurde positiv
beschieden. Allerdings hätten wir zu diesem
Zeitpunkt gewusst was sich hinter einer
Nacht auf der Memminger Hütte verbirgt,
wären ein Weitergehen zur Augsburger
Hütte eine intensivere Überlegung wert gewesen. Im Verlauf des Nachmittages füllte
sich die Hütte und bis spät in die Nacht trafen E5-ler ein. Entsprechend voll und eng
waren die Lager. Die Hüttenmannschaft
hatte die Versorgung ihrer Gäste hervorragend im Griff und versprühte gute Laune,
sie kannten diese Situationen ja aus dem
eff-eff.
Am Sonntag marschierten wir zum Württemberger Haus, 2220 m. Abmarsch war
um 7.30 in strömendem Regen, eingepackt
und mit dem Kopf ins Genick gezogen
machten uns an den Aufstieg zur Seescharte 2599 m. Auf diesem ersten Wegstück wurden wir von den E5-Gängern
begleitet und jeder von uns konnte sich
seine Gedanken machen. Kurz nach der
Scharte bogen wir auf den Weg 601 ab.
Aus dem Madautal zogen Wolken herauf
und die Sicht verschlechterte sich als wir zur
Großbergspitze, 2657 m, aufstiegen. Anschließend gelangten wir in den Windschat71
(Arn-) Bergtouren
ten und konnten in leichtem Gelände zum
Tagesziel weitergehen. Gegen 12 Uhr erreichten wir die Hütte und konnten uns im
Lauf des Tages sogar noch in die Liegestühle, mit voller Bekleidung, legen oder
eine Naturdusche gönnen.
Der Montag war dem Abstieg nach Zams
vorbehalten und das Wetter wurde minütlich besser, die Wolken rissen auf und die
72
Sonne erwärmte uns. Durch prächtige Lärchenwälder stiegen wir die ca. 800 m ins
Lechtal. Nach dem Mittagessen machten
wir uns an die Heimfahrt.
Das Lechtal ist vielen vom Wintertourismus
bekannt, doch bietet es im Sommer eindrucksvolle Touren und Ziele. Wir haben
noch viele Möglichkeiten unentdeckt gelassen und werden zurückkehren
(Arn-) Bergtouren
Klettersteige am Dachstein
17.9. – 21.9.2014
Frank Schäfer
Gewünscht, erhofft haben wir uns das Gemeinsam erlebte: traumhafte Klettersteige
bei herrlichem Sonnenschein. Unsere
Gruppe hat wohl das Jahr über ihre Teller
immer leer gegessen, denn die ganzen fünf
Tage lachte die Sonne mit uns.
Am Mittwoch fuhren wir um 5 Uhr Richtung Ramsau am Dachstein, unterwegs
nahmen wir Franz auf. Pünktlich zu Mittag
erreichten wir unser Ziel, dass die Österreicher in Sachen Maut uns einiges voraushaben, ist ja bekannt. Aber bei der Zufahrt, 4
km lang, zur Talstation zur Hunerkogelseilbahn 6 € „PRO NASE“ zu verlangen bezeichne ich als Wegelagerei.
Wir parkten im Ort und machten uns an
den 4-stündigen Aufstieg zur DachsteinSüdwandhütte, 1871 m. Der Roseggersteig
führte uns über die 735 Hm zu unserem
Quartier, welches wir zwei Nächte nutzen
würden. Gleichzeitig kam die norwegische
Nachwuchsnationalmannschaft der Langläuferinnen oben an, im Berglauf ging es für
die Damen nach kurzer Rast weiter.
An Donnerstag stand der Johann-Klettersteig in der Dachsteinsüdwand auf dem
Programm. Pünktlich um 7 Uhr machten wir
uns an den ca. 1 - stündigen Zustieg zum
„Johann“. Dann standen wir vor dem Einstieg, von Helmut mehrmals beschrieben
und er hatte nicht übertrieben. Heftiger
Überhang, der Armkraft und Vertrauen in
die Felshaftung der Schuhe verlangte. Zu
dritt konnten wir diese Klippe nehmen und
in den folgenden fast vier Stunden ging es
spannend, ausgesetzt und in senkrechter
Linie nach oben. Nur an einer Stelle war es
möglich den Rucksack abzusetzen und sich
zu setzen. Bei herrlichem Wetter kletterten
wir zügig durch den traumhaft angelegten
Eisenweg bis man unvermittelt die Seethalerhütte auf 2740 m erreicht. Dort tobt der
alpinistische Massentourismus, die Menschen können von der Bergstation der Seil-
bahn in 1,5 Std über den Gletscher zu der
Hütte gelangen, die am Fuße des Dachsteingipfelaufbaues liegt. Völkerwanderung
beschreibt den Trubel. Dort vereinigte sich
unsere Gruppe, um den Gipfel anzugehen.
Doch nach Rücksprache mit dem Hüttenwirt änderten wir den Plan: zu viele Leute
waren am Berg, so dass wir statt den üblichen 3-3,5 Stunden für Auf- und Abstieg,
sicher 5 Stunden benötigen würden. Dann
noch über den Gletscher zur Bergstation,
die letzte Gondel wäre weg und dann noch
vier Stunden über den Hunerkogel-Klettersteig zurück zur Dachstein – Südwandhütte.
Schweren Herzens machten wir uns auf zur
Bergstation, wo wir uns direkt über die Aussichtsterrasse unter neugieriger Beobachtung in den Kletterstieg einhängten. Der
Klettersteig ist mit C bewertet und brachte
uns zügig nach unten und gegen 18.00 Uhr
konnten wir ein kühlendes
Getränk bestellen.
Der folgende Tag stellte zu Beginn eine Widerholung dar, nur diesmal stiegen und
kletterten wir zur Bergstation über den Hunerkogel – Klettersteig nach oben. Um 8
Uhr brachen wir auf und enterten die Terrasse nach ca. 3,5 Stunden, wieder ungläubig bestaunt. Über den Schladminger
Gletscher gingen wir zur Nordseite des Koppenkarsteins. Eine 40 m hohe Leiter brachte
uns zum „Rosemarie-Stollen“ durch den
man auf die Südseite des Berges gelangt. In
leichter Geherei und ohne große Schwierigkeiten gelangten wir zum Guttenberghaus,
ca. 15.30 Uhr.
Der Ramsauer Klettersteig rief am Samstag
nach uns. Wir mussten eine halbe Stunde
zurückgehen um an den Einstieg zu kommen. Gegen halb neun legten wir die Gurte
an und gingen diesen mittelschweren Steig
an. In ständigen Auf und Ab konnten wir
uns auf der Scheidenspitze, 2667 m. und er
der Gansfeldspitze, 2 m niedriger, die
Hände zum Gipfelgruß reichen. Durch Kamine und Quergänge, aufgelockert durch
73
(Arn-) Bergtouren
normales Gehen, hatten wir das Ende des
Klettersteiges an der Edelgrieshöhe nach
3,5 Stunden erreicht. Weitere 1,5 Stunden
nahmen der Rückweg zum Guttenberghaus
in Anspruch.
Zu dritt nahmen wir noch den Sinabell-Steig
in Angriff. Nur zehn Minuten von der Hütte
entfernt liegt der Einstieg, neu angelegt
und mit einer Stunde Kletterzeit abgegeben. Ein Traumsteig, direkt Linie nach oben,
nicht „überbohrt“, viel Felskontakt mit den
Füssen und Händen und ausgesetzt. Wir
konnten uns nach 40 Minuten aushängen
und den Rückweg antreten. Für den
brauchten wir länger, irgendjemand hatte
die „Schilder verdreht“.
Jeder von uns sechs Teilnehmern hatte unvergessliche Tage am Dachstein verbracht,
Klettersteige und Wege in Perfektion und in
der Gruppe gemeinsam erzählt, gelacht
und gefreut. Eine gelungene Tour ging bei
wieder rum herrlichen Sonnenschein am
Sonntag nach leichten Abstieg und Rückfahrt zu Ende.
Andere laufen ihrer
Bestform hinterher.
Hier läuft’s prima.
Isotonisch,
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Freizeit
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74
I
(Arn-) Bergtouren
„Wanderbare“ Tage in Damüls
Peter Arnold
19 Freunde vom CAI Torino und ebenfalls
19 vom DAV Buchen warenvom 18. bis 21.
September gemeinsam unterwegs.
Im 22sten Jahr unserer Freundschaft hatten
wir Damüls im Bregenzer Wald als Treffpunkt gewählt. In Fahrgemeinschaften fuhren wir auf der Ulmer Autobahn bis
Memmingen, wechselten auf die Lindauer
und fuhren durch den Pfändertunnel bis
Dornbirn. Von dort ging esauf der Landstrasse in den Bregenzer Wald über Mellau
undAu, immer am Bregenzer Bach bis wir
nach rund 400km in Damüls ankamen. Unsere italienischen Freunde reisten in zwei
Pulmini (Kleinbusse), Giovanni mit seinem
Wohnmobil an.
Eigentlich ist Damüls ein Dorado für Wintersportler, auf 1400 Meter Höhe gelegen
und ringsum von Zweitausendergipfel umgeben, bietet es aber eine Vielzahl lohnender Wanderungen aller Schwierigkeitsgrade.
Unser Hotel, das Hotel Alpenblume, lag unübersehbar im Ortszentrum und bot uns allen eine sehr angenehme Unterkunft: Die
Familie Kohler und ihr Team haben uns lie-
bevoll umsorgt und die Küche überraschte
uns mit vorzüglichemAbendessen. Das war
der erste Teil, der uns erfreute. Der zweite
Teil, ein Rundblick zu den Bergen rund um
Damüls und die Aussichten auf das Wetter
der kommenden Tagemachten unser Glück
komplett.
Vor Ort waren zwei Sessellifte in Betrieb, die
wir gratis nutzen konnten. Dafür hatte uns
das Hotel bzw der Tourismusverband „Bregenzer Wald Karten“ ausgestellt. Nun eröffneten sich uns schöne Höhenwanderungen
ohne lange zeitraubende Anstiege. So verlockend, dass einige Gipfelstürmer fast „auf
der Strecke“ blieben. Aber nun mal langsam und schön der Reihe nach: Schuld an
diesem schönen Dilemma waren Berthold,
der auf die Idee mit Damüls kam, und Willi,
der dafür sorgte, daß wir alle unter die Fittiche der Familie Kohler schlüpfen konnten
und nicht zuletzt ich, weil ich die Wanderungen ausgesucht hatte.
Wir hatten zwei Wandertage und konnten
zwei Liftanlagen nutzen, da war die Wahl
der Wanderrouten nicht schwer. Am ersten
Tag, Freitag dem 19. September, war das
Wetter wie erwartet: Klare Sicht, sonnig
(Arn-) Bergtouren
und wenig Wind. Gut gelaunt nahmen wir
alle den „Ugaexpress“ hinauf auf 1830m zu
den Ugaalpen. Dort teilten wir uns in verschiedene Gruppen, je nach Gusto und Leistungsfähigkeit. Für die einen war das Hohe
Licht mit 2006m und die Rundwanderung
zu den Ugaalpen mit Einkehr das Ziel, die
anderen konnten der 2095m hohen Damülser Mittagsspitze nicht widerstehen. Die
dritte Gruppe lief links unterhalb des
2068m hohen Hochblanken zum 2051m
hohen Ragazer Blanken um sich dort mit
der vierten Gruppe, die den Aufstieg auf
den Hochblanken nicht scheute, wieder zu
treffen. Gemeinsam ging es dann auf dem
Gratweg mit herrlichen Ausblicken in das
Große Walsertal, dem Bodensee bis zum
Bodanrück(!) und dem Gebirgsmassiv des
Säntis zum 2032m hohen Sünser Kopf. Der
Abstieg zum Sünser Joch (1911m) und weiter über die Damülser Alpe nach Damüls
war für einige doch sehr anstrengend und
die „Wanderordnung“ löste sich auf.Auch
die Sonne wurde uns untreu. Während ein
Teil vom einsetzenden Regen getrieben das
Hotel in Damüls zu Fuß erreichten, ließen
sich einige ermattete Wanderer ganz komfortabel nach Hause kutschieren. Aber im
Hotel waren bald alle Mühen vergessen,
denn das Abendessen war ausgezeichnet,
es gab viel zu erzählen und mit schönen Liedern endete dieser Wandertag.
Am Folgetag, dem Samstag hatten uns unsere Wirtsleute ein super Wetter ohne böse
Überraschungen versprochen. Voller Vorfreude fuhren wir alle mit den Autos nach
Faschina zur Talstation der Panoramabahn
Stafelalpe. Dort teilten wir uns in zwei
Gruppen: Die erste stieg schon in der Mittelstation aus, die zweite erst an der BerstationStafelalpe.Die erste Gruppe ging auf
dem Grat des Hahnenkopfs hinüber zum
Schluchtensattel unterhalb des 2133m
hohen Glatthorns. Dabei waren 200 Höhenmeter auf schmalen Steig mit einigen
„interessanten“ Stellen und steil nach
rechts und links abfallenden Flanken zu bewältigen. Überwältigend war aber die Aussicht: Rechts unten lag Damüls mit unserer
Alpenblume,darüber der ganze Reigen seiner Berge: Von rechts die Kanisfluh, der
Klippern, Gungern und Wannenkopf. Dann
die Damülser Mittagsspitze und unser Gratweg vom Vortag mit dem Hohen Licht,
Hochblanken und den anderen. Vor uns die
Schweizer Gebirgsstöcke mit dem Säntis
(Arn-) Bergtouren
und der Hausberg von Faschina dem Glatthorn. Also dieser Gratweg war trotz seiner
Länge ausgesprochen kurzweilig. Elio, Luciano und Silvio hatte der Ergeiz gepackt.
Sie gingen über das Glatthorn zu unser aller
Ziel, der Franz-Josef-Hütte. Die zweite
Gruppe ging von der Bergstation aus über
die Stafelböden hinunter zur Franz-JosefHütte wobei einige Neugierige schnell noch
hinauf zum Schluchtensattel stiegen um
einmal „hinter den Berg“ schauen zu können. Auf diesen Weg hinunter zur Hütte
konnten wir alle ohne stehen bleiben zu
müssen das schöne Panorama des Biosphärenparks genießen: Direkt vor uns das markante 2107m hohe Zafernhorn mit seinen
steilen Grashängen, den großen Alpböden
und dem anschließenden 2403m hohen Zitterklapfen und ganz rechts im Hintergrund
die mächtige 2704m hohe Rote Wand. Vor
der Einkehr in die Franz-Josef-Hütte machten wir einen Anstecher zum Stafelalpsee,
in dessen stillem Wasser sich das Bergpanorama wunderbar spiegelte. Nach ausgedehnter Rast ging es dann über Almböden
zurück nach Faschina und Damüls ins Bergblümchen. Am Abend präsentierte uns
Franco sein Buch „C eraunavoltail G.A.B.“,
es war einmal eine…. (Gruppe Alpinisten
aus Bessaneisa). Darin beschreibt er mit
Herzblut den kleinen Verein der Bergsteiger
von Bessaneisa, einem kleinen Vorort von
Turin. Den Verein, seinem Verein, in dem er
zum Bergsteiger und Naturfreund aufwuchs
und den sein Vater vor rund siebzig Jahren
gemeinsam mit Freunden gegründet hatte.
Ein kleines aber feines Buch, das er unter
Mithilfe seines Freundes Luciano gestaltet
hat und wir die ersten sein durften, es in
den Händen zu halten...
Am Sonntagmorgen kam dann wieder die
Zeit des Abschiednehmens. Als Trost gab es
ein erweitertes Frühstücksbufett, welches
sich etwas in die Länge zog und dadurch
den Abschied kürzer und ein wenig
schmerzloser gestaltete. Wieder einmal
durften wir ein paar schöne Tage miteinander verbringen und Petrus tröstete uns mit
sehr schönem Wetter darüber hinweg, dass
einige liebgewordene Freunde diesmal nicht
dabei sein konnten. Nun freuen wir uns auf
ein neues Treffen im nächsten Jahr und hoffen, dass wir uns alle gesund und munter
(und von den Strapazen der Wanderungen
erholt) wiedersehen werden.
(Arn-) Bergtouren
Metamorphosen – Verwandlungen
Aus Turin erreichte mich wieder ein Bericht
unseres altbekannten italienischen Freundes
Carlo B., der sich in scherzhaftem Ton, gewürzt mit milder Ironie seine eigenen Gedanken darüber gemacht hat, wie sich das
Leben und die Gewohnheiten mit dem
Alter ändern.
Willi Steudle
Metamorphosen - Verwandlungen
Liebste Freunde des DAV-Buchen! Da bin
ich wieder! Nachdem ich im Arnberg aktuell ein bisschen untergetaucht war, fühle ich
den Wunsch, einige Zeilen hinzuwerfen und
ein bisschen „Revival“ zu betreiben. Man
weiß ja, dass der Mensch, wenn er sich dem
Jenseits nähert, mit den Jahren eher dazu
neigt, in der Vergangenheit zu kramen als
für seine Zukunft zu planen. Und ich, dem
Jenseits schon nahe genug, habe einen
Ausflug in unsere Vergangenheit gemacht
und habe sie mit der Gegenwart verglichen;
ich denke dabei an den langen Weg meiner
Freundschaft und an die Treffen mit den
alten und neuen Freunden des DAV Buchen.
Hier ist das Resultat dieser „Nachforschung“ und ich hoffe, dass die „noch Jungen“ meine arglosen und ein bisschen
ironischen Überlegungen nicht verspotten,
und dass die „nicht mehr so ganz Jungen“
beim Aufsetzen ihrer Brille über den Titel
meines Schreibens nachsinnen:
Im Jahre 1992, Ende August: 7 Stunden mit
dem Auto von Turin nach Ellmau; 1 Stunde
vom Parkplatz zur Gaudeamus-Hütte mit
einem 15 kg-Rucksack auf den Schultern.
Dann 6-7 h Wegstrecke mit 700-900 m Höhenunterschied rund um den wilden Kaiser.
Lieder, Bier, andere Lieder, guter Wein, Gelächter und das sofortige Verständnis zwischen den zwei Gruppen ….
…. 1993, 1994, …. 2000 …. 2009: (jährlich) zwei Treffen, im Frühjahr auf den
Schiern im Schnee und am Ende des Som78
mers auf den Wanderpfaden. Jedoch, Jahr
für Jahr, mit immer weniger anstrengenden
Wegstrecken, mit immer mehr Bequemlichkeit und mehr Freunden. …. Und „voilà“ im
Jahr 2014: mit Auto und Minibus bis auf 3
m vor den Eingang des Hotels (drei Sterne!!
mit Sauna, Biosauna, Dampfbad, KneippBecken, Whirlpool, Solarium, Massage),
einem Aufzug, um zwei Stockwerke hinauf
zu kommen! …. Dann: Bequeme Sesselbahnen, um 400 Höhenmeter aufzusteigen,
bequeme Pfade und 300 - 400 hm in separaten Gruppen; hier die Starken, dort die Invaliden mit Prothesen an den Hüften, an
den Knien, an den Zähnen usw. ….
Das moderne Feeling ist ausgestattet mit IPod, I-Pad, Smartphone, Tablet, PC und verschiedenen anderen Teufeleien! An den
Tischen weniger Bier und weniger Wein
und dafür mehr Aufgussbeutel, Cappuccino, Tee und Kamille, Pillen um Pipì zu machen, Pillen um Popò zu machen, Cremes
und Salben für die Arthrose, für Schwielen
und Hühneraugen, usw., usw. …
Habt ihr jetzt die Bedeutung von „Metamorphosen“ verstanden?
Eine Sache hat auch ihre Metamorphose
gehabt, eine sehr positive jedoch: Unsere
Freundschaft, das Gefühl von Kameradschaft und gegenseitiger Wertschätzung,
das auch diejenigen angesteckt hat, die sich
Jahr um Jahr, nach und nach dem „harten
Kern“ des Duo CAI-UGET / DAV Buchen angeschlossen haben.
Nach diesen Betrachtungen (den etwas bitteren) bleibt mir nichts anderes, als uns allen
ein weiteres Jubiläum von gemeinsamen
Treffen zu wünschen (10 - 20 !!), so dass
die Jungen weniger (über uns) lachen werden und wir uns in den Rollstühlen (motorisierte, versteht sich!) präsentieren werden,
in denen uns modifizierte Sankas zum Treffen gebracht haben.
Ciao ciao amici von Carlo Bergamini
(Arn-) Bergtouren
Klettersteigkurs mit Michael Walter
6. April 2014
Treffpunkt in Miltenberg an der Laurentiusbrücke am Sonntagmorgen: pünktlich um
9 Uhr waren sowohl wir Teilnehmer als auch
unser Trainer Michael gespannt auf diesen
Tag. Nach kurzem Kennenlernen erfolgte
eine Einweisung in die Ausrüstung und
auch die Zuteilung derselben. Michael hatte
von der Kletterhalle Buchen diverse Klettergurte, Klettersteigsets und Helme ausgeliehen, da wir selbst überwiegend nicht damit
ausgestattet waren.
Wenige Kilometer mit dem Auto, direkt an
der Staatsstraße zwischen Klingenberg und
Erlenbach gelegen, befindet sich der Einstieg zum Churfrankensteig – unser erstes
Ziel. 10 min strammer Fußmarsch durch die
wunderschöne Weinberganlage, und schon
waren wir an einem alten Steinbruch. Hier
konnten wir zum ersten Mal die Klettersteigsets benutzen und es tat einfach gut zu
wissen, dass wir nicht nur doppelt, sondern
durch Michaels Aufsicht sogar dreifach gesichert waren.
Unser Hauptziel war der Starkenburger
Klettersteig bei Mömlingen, den wir nun in
Angriff nahmen. Sehr umsichtig organisierten wir uns wieder, und begegneten dieser
Herausforderung mit allem nötigen Respekt. Wir konnten, wegen aktueller Brut
eines Falken, nur einen Teil der Strecke begehen. Und lernten dann, dass zum Abseilen die richtige Technik und Vertrauen völlig
genügen! Zwei Mal machten wir diesen
Weg, und zum Schluss konnten sich die
zwei ganz Mutigen sogar selbst abseilen.
Wir hatten den Luxus, zu dritt einen professionellen Trainer für uns zu haben, der uns
auf eine wunderbar umsichtige und sympathische Art ins Klettersteigen einführte. Wir
hatten ein Bombenwetter, waren eine motivierte und dankbare Gruppe – der Tag
hätte nicht besser verlaufen können! Lieber
Michael, herzlichen Dank an Dich!!
79
(Arn-) Bergtouren
Alpinkletterkurs am Furka,
Urner Alpen
9. bis 15. August 2014
Die Wetterprognose für die kommende
Woche war nicht berauschend. Uns war
klar, dass wir unsere Touren auf die Schönwetterperioden beschränken mussten und
mit Regentagen zu rechnen war.
Mit dabei waren: Thomas Arzt, Max Setzer,
Florian Zöllner, Michael Zimmermann und
Thorsten Koch (Bericht), Michael Walter
(Leiter)
Sidelenhütte auf 2.708 m mit Blick auf
Hannibalturm und Sidelengletscher
Max Setzer im Schildkrötengrat.
Chli Bielenhorn
Am Samstagmorgen - unserem ersten Klettertag - regnete es, doch die Wetterprognose
für
den
Vormittag
war
verheißungsvoll. Wir nutzten die Regenpause, um uns von Michael in die Theorie
des Standplatzbaues und Mehrseillängenkletterei einweisen zu lassen. Um 10 Uhr
ging es dann los. Michael hatte ein kleines
„Schönwetterfester“ auf seinem Handy
entdeckt. Das „Chli Bielenhorn“ (2940m)
sollte unser erster Gipfel in dieser Woche
werden und zwar über den Schildkrötengrat. Der Zustieg war nur mit 1,5 Stunden
berechnet. Endlich am Wandfuß angekommen - die Position noch mal schnell mit der
Topo verglichen - war der Einstieg auch
schnell gefunden. In drei Zweierseilschaften
ging es los, wobei es zwischendurch an den
Standplätzen immer ein bisschen Theorie
von Michael zum Thema Standplatzbau nur
mit dem Kletterseil, mit Standplatzschlinge,
guten Haken, schlechten Haken, Knotenkunde usw. gab. Nach einer ersten Seillänge
und etwas Gehgelände führt die zweite
Seillänge auf den eigentlichen Grat. Nach
einfacherem Gelände folgten zwei schöne
Seillängen (4a, 4b). Danach ging es abwechslungsreich an der namensgebenden
"Schildkröte" und weiteren Türmchen vorbei auf den Gipfel des Chli Bielenhorns, den
wir nach rund 4 Stunden Kletterei erreichten. Nach einer kurzen Brotzeit machten wir
uns frisch gestärkt an den Abstieg, der jetzt
(Arn-) Bergtouren
nur noch durch eine kurze Rast in der Sidelenhütte unterbrochen wurde.
Klein Furkahorn
Bei leicht bedecktem Himmel machten wir
uns am nächsten Morgen auf, um das
Kleine Furkahorn über die Kletterrouten der
Westwand wiederum in drei Zweierseilschaften zu besteigen. Während des Aufstieges konnten wir einen herrlichen Blick
auf den Rhonegletscher genießen.
Das Kleine Furkahorn bot mit 20 bis 25 Seillängen (je nachdem welche Stände man
zählt) eine super lange Kletterei im einfachen Bereich bis 5a. Nach 11 Seillängen endeten leider die schönen Platten und es
ging durch ziemlich verblocktes Gelände
weiter bis zum Gipfel.
Die letzte Etappe auf den Vorgipfel absolvierten wir in einfacher Kraxelei im 1. - 2.
Grad. Aus Zeitgründen haben wir – mit
Ausnahme von Michel - die letzten Meter
auf den Gipfel weggelassen, schließlich war
es schon 16 Uhr, neblig und einen 2-stündigen Abstieg hatten wir noch vor uns.
Man sollte die vielen Seillängen nicht unterschätzen: die reine Kletterei, ohne Zu- und
Das Kletterteam auf dem Hannibalturm.
Abstieg, dauerte etwa 6 Stunden in zügigem Tempo. Zustieg, Abstieg und kleine
Pause vor dem Abstieg eingerechnet waren
wir 10 Stunden unterwegs.
Hannibalturm
An unserem vierten Tag im Furka haben wir
den Klassiker am Hannibalturm, die "Conquest of Paradise" (5c+), geklettert. Das
Wetter war ausgezeichnet und wir entschieden uns die Tour in zwei Dreierseilschaften
anzugehen.
Die Route ist wunderschön und bietet sehr
abwechslungsreiche Kletterei. Falls es etwas
zu bemängeln gibt, dann lediglich dass
nach sechs Seillängen bereits Schluss ist.
Die Route beginnt mit einer plattigen Seillänge (5c) vorbei an glänzenden Quarzbändern. Danach stellt sich der Turm markant
auf, es folgen drei steile und sehr Alpine
Seillängen in bester Absicherung (5c, 5b,
5c+). Wichtig: Nach der dritten Seillänge
muss man den linken Stand anklettern.
In der fünften Seillänge wartet die Schlüsselstelle, einige Meter geht es über eine
ziemlich steile Platte mit kleines Leisten und
Kanten, kurz nachdem man vom Stand um
die Kante linkerhand geklettert ist (6a). Die
Florian Zöllner hat es fast geschafft.
(Arn-) Bergtouren
Am Gipfel des Galenstocks.
letzte Seillänge ist deutlich einfacher als der
Rest (4c) und führt fast direkt zur "Hannibank", auf der wir dann in aller Ruhe die
Aussicht auf die wunderschöne Umgebung
genießen konnten.
Galenstock
Der vorletzte Tag begann um 7 Uhr am Furkapass bei Nebel. Das Thermometer war in
der Nacht auf 2 °C gefallen.
Geplant war die Galengratverschneidung
10 SL (5c), um anschließend weiter über
den Galengrat zum Galenstock (3.586 m)
zu gelangen. Der Abstieg war über den
Nordgrat zum Tiefengletscher, südwärts zur
oberen Bielenlücke und via Klettersteig zurück auf den Ostarm des Sidelengletschers
vorgesehen.
Während des Aufstiegs zur Galengratverschneidung über den Sidelengletscher auf
ca. 2.500 Metern durchliefen wir eine
leichte Schneedecke. Die Sonne schaffte es
kaum durch die dichten Wolken, so dass wir
das Scheitern an der Galengratverschneidung vorprogrammiert sahen. Am Einstieg
der Galengratverschneidung fanden wir
vereinzelt Schneereste und den Fels zum Teil
mit Eis überzogen vor, was es uns unmöglich machte die geplante Route fortzusetzen. Michel sagte den Weg weiter nördlich
mit leichter Felskletterei an, über den wir
dann den Galengrat erreichen konnten. Das
82
anschließende Schneefeld überquerten wir
als Seilschaft bis hin zum Galenstock, wo
wir für ein Photo stoppten. Der Abstieg
über den Nordgrat forderte noch einmal unsere Trittsicherheit und volle Konzentration,
wobei die gefühlten Temperaturen den
Marsch nicht unbedingt erleichterten. Die
weitere Route über den Tiefengletscher und
den Klettersteig Obere Bielenlücke führte
uns zum Sidelengletscher. Leichtfüßiger
konnten wir den letzten Abschnitt dieser
strapaziösen Tour antreten und gegen neun
Uhr abends den Parkplatz am Furkapass erreichen. Auch wenn wir an diesem Tag nicht
die Verschneidungskletterei machen konnten, hat uns doch diese Megatour einiges
abverlangt, aber auch beigebracht.
Was bleibt?
Die schlechte Wetterprognose -, die letztendlich auch so eintraf - hat uns zwar einige
kletterarme Zeiten, aber auch eine gesellige
Wanderung zur Albert-Heim-Hütte eingebracht und einige Zeit an Materialkunde,
Abseiltechnik, Routenplanung und Geschichten aus Michels Erlebniskiste. Freizeit
gab es nicht, weil es immer etwas dazuzulernen gab.
Ich freue mich auf jeden Fall auf das nächste
Mal.
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83
(Arn-) Bergtouren
Schihochtour Sesvennahütte Südtirol
7. bis 9. Februar 2014
Regina Groll / Thomas Koppenhöfer
Ich grüble: Michael bietet für die Sektion
eine Schihochtour an – ich habe vor wenigen Jahren meine Faszination für Schifahren abseits der Pisten in unberührter Natur
entdeckt. Doch wie anspruchsvoll wird
das? Bin ich fit genug? Vertraue ich denen,
die das können, was mir fehlt und was unabdingbar zu einer Schitour gehört: Beurteilungsvermögen
für
ausreichende
Wetter- und Lawinensicherheit.
Ich erkundige mich: „eher eine Einsteigertour“, kleine Gruppe, bekannte Leute
– ich bin interessiert! Ich melde mich an!
Dann naht der Termin: Umplanung –
statt Schwarzwasserhütte nach Südtirol
wg. ausgebuchter Hütte und mehr
Schneesicherheit. Deshalb dann Start bereits frühmorgens, damit wir noch bei Tageslicht zur Hütte kommen. Beim
Vortreffen tauchen fremde junge starke
Männer auf, der Trupp wächst auf 11 Personen an. Die Wetterprognosen sind mittelprächtig, Lawinenwarnstufe 3. Himmel,
ob das gut geht, Michael behält seinen unerschütterlichen Optimismus.
Start: Gut abgestimmt treffen um 12 Uhr
alle in Schlinig (1872 m) ein. Flo und Michael achten sorgfältig auf vollständige
Ausrüstung und Funktionstest der Lawinenpiepser. Bei leichtem Schneefall beginnt der Aufstieg zur Sesvennahütte auf
2256 m. Heikel wird die Querung der
Schwarzen Wand, dort sieht man frische
Lawinenspuren und die Schneewolken verschlucken die Umgebung. Keine Orientierung, alles nur weißer Nebel. Glücklich
sehe ich die Hütte auftauchen.
Ankunft: Das ist eine Hütte wie aus dem
Bilderbuch! Urig, gemütlich, bequem,
nette Wirtsbrüder und herzhaftes Essen.
Der Wirt gibt Tipps für die Tagesplanung –
morgen soll der beste Tag sein: „Wenn s
ihr auf den Piz Sesvenna wollt, dann morgen früh, nachmittags ziehts zu und Sonntag ist auch schlechter gemeldet“.
Samstag: Wow, beim frühen Frühstück
ein Sonnenaufgang der Extraklasse – tiefverschneite Bergkulisse vor wolkenlosem
Himmel. Der ganze Trupp kriegt Lampenfieber, was wird uns heute gelingen? Thomas kriegt den Auftrag für den
Heftbericht:
Unsere Skitour von der Sesvennahütte
2258m über die Fuorcla Sesvenna auf
den Schadler 2824m
Wir starteten gegen 08.30 Uhr nach einem
ausgiebigen Frühstück bei strahlend
blauem Himmel und Sonnenschein von der
Sesvennahütte und gingen zunächst an
der Materialseilbahn vorbei, westwärts zu
einem kurzen Steilhang. Über diesen stiegen wir aufwärts in eine Einsattelung an
einigen Wächten vorbei und in einem weiten Linksbogen in eine breites Hochtal. Der
weitere Weg folgte traversierend einem
Hang südwärts auf eine markante Felsformation zu, wo der normale Aufstieg durch
eine kurze Engstelle in das weite Becken
nordwestlich vom Föllakopf führt. Wir entschieden uns aber einen kleinen, sichereren Umweg südöstlich davon über den
Sesvennasee zu gehen. Ein Teil der Gruppe
beschloss hier, da sich das Tal von unten
her mit Nebel zuzog, den Rückweg anzutreten und der Rest beschloss weiter aufzusteigen. Der Aufstieg ging dann in
mäßig steilem Gelände meist rechts hal-
(Arn-) Bergtouren
tend nach Westen hoch in die Fuorcla Sesvenna (Sesvennascharte 2824 m). Auf der
Scharte beim Schilderbaum ging es dann
rechts Richtung Norden über den breiten
Südrücken in langen Kehren unschwierig,
aber bei starkem Wind aufwärts auf den
höchsten Punkt des Schadlers der mit
einem Steinmann gekennzeichnet ist.
Nach kurzem Blick ringsum mit bester
Sicht und dem Abfellen folgte die Abfahrt
zunächst ein kurzes Stück über den Rükken der Aufstiegsroute, wo wir uns entschlossen den steilen Osthang abzufahren
der allerdings durch den Nordwind eingeweht war und wo sich beim Abfahren
auch einige kleine Schneebretter lösten.
Die weitere Abfahrt ging problemlos durch
das weite Becken und die kurze steile Engstelle die wir beim Aufstieg umgangen
sind. Vor dem letzten Steilhang zur Hütte
wurde es nochmal richtig spannend, da
man durch den Nebel die Hand vor Augen
kaum sehen konnte. Michael machte auch
hier eine Erfahrung, die den Puls gleich
höher schlagen ließ, denn er stürzte bei
der Abfahrt ins weiße Nichts eine 3m (?das wollte niemand nachprüfen…) hohe
Wächte ab. Alles ohne eine Verletzung!
Doch konnten wir danach dank unseres
GPS dem Sommerweg folgen und sicher
zur Hütte gelangen.
Glückliches Ende: Unsere Gruppe ist vollständig und bei Tageslicht in der Hütte
angekommen. Nun
warten alle Hüttenbewohner noch auf
ein Pärchen, das
noch
unterwegs
sein muss.
Um 6 Uhr meldet
der Hüttenwirt Andreas erleichtert,
dass dieses, obwohl
es sich schon oben
eingegraben hatte,
noch in Rufkontakt
mit einer Gruppe
mit Bergführer kam
und mit diesen aber ohne Ausrüstung absteigen konnte.
Sonntag: Wetterprognose – bis Mittag
schlecht, dann lässt der Schneefall nach
und die Sicht wird besser, Lawinenrisiko
bleibt mäßig bis erheblich. Rumhocken ist
nicht, wir wollen raus und was machen.
Wieder ist Thomas der Berichterstatter:
Unsere Skitour von der Sesvennahütte
2258m über den Schlinigpass auf die
Rasassspitze 2941m
Wir starteten gegen 9.30 Uhr nach einem
guten Frühstück bei Schneefall und mäßiger Sicht und folgten zunächst Richtung
Nordwest in das Tal zum Schlinigpass.
Wegen andauerndem Schneefall und
schlechter Sicht beschloss die Hälfte der
Gruppe hier den Rückweg anzutreten. Die
anderen stapften unentwegt weiter und
just in einer großen Mulde lichtete sich der
Nebel etwas und wir konnten das Kreuz
(Schweizer Grenze) und auch das Gelände
erstmals erkennen. In Richtung Osten über
mäßig steile Hänge hinauf und dann durch
weniger steiles Gelände bis unter die
Hänge des Vorgipfels gelangten wir rasch;
immer getrieben von der Hoffnung, dass
sich das Wetter weiter bessere und von der
Notwendigkeit , sich irgendwie durch Bewegung warm zu halten. Leider begann
hier oben dann doch starker Schneefall
und wir entschlossen auf einer Höhe von
(Arn-) Bergtouren
schultert, Abschied vom Wirt – wir sehen
uns hoffentlich wieder. Über die kritischen
Bereiche an der schwarzen Wand legt Florian die richtige Spur. Nun kommt ein
Traum durch herrlichen Pulverschnee. Den
Marsch auf der Loipe nach Schlinig bewältigen wir mit den Tourenschiern locker.
2870m nicht über den Grat zum Gipfel zu
gehen, sondern abzufahren. Unglaublich:
beim Abfahren wechselte das Wetter wieder komplett und wir hatten nach 10 Minuten blauen Himmel und Sonnenschein.
So konnten wir bei bester Sicht (und Umsicht!) in das gestufte Gelände über die
Südhänge oberhalb der alten Pforzheimer
Hütte einfahren. Die Abfahrt war einfach
super bei bestem unverspurtem Powder.
Rückkehr: Nachmittags um 14 Uhr geht
es wieder ins Tal. Der Rucksack wird ge-
Abschied: Wir gönnen uns üppige Buchweizentorte und Cremeschnitte im Cafe,
dann werden immer diejenigen, die getrennt weiterreisen, feste gedrückt und
verabschiedet. Der Bustrupp aus Miltenberg hat noch ein letztes Abenteuer zu bestehen – auf dem Fernpass brennt‘s im
Bus. Himmel, der Heizungsregler qualmt,
stinkt und flammt. Michael greift beherzt
nach der Wasserflasche, Pamela kann gerade noch flüchten. Ich bin in die Ecke gedrückt, kann dann aber auch flüchten.
Alles geht gut aus.
Resümee: Das Schitourengehen geb ich
noch nicht auf; Michael Walter und Florian
Bofinger haben ein fundiertes Wissen und
mein Vertrauen in die beiden wurde weiter
bestärkt; es gibt immer noch viele Leute,
die man bei einem Bergwochenende gern
näher kennenlernt. Und Schafkopfen
macht echt viel Spaß!
(Arn-) Bergtouren
Tödi Skitour
17.05.2014, 02.25 Uhr
Für einen Geburtstag ist es eindeutig zu
früh, um Aufzustehen. Zumindest für normale Menschen! Da ich aber Peter eine geführte Hochskitour geschenkt habe, die
Michael mit uns durchführen wird, müssen
wir eben raus. Abgeholt werden wir um 3
Uhr früh, es geht Richtung Schweiz, Tödi
Gletscher.
Im Auto finden wir uns zu fünft. Sebi, der
Youngster, denn er ist ja noch nicht einmal
30 Jahre alt! Peter und ich, Michael, alias
„der Bergführer“ und Harry, ein Kerl mit
herrlich trockenem Humor!
Michael bringt uns bis kurz vor die schweizerische Grenze. Wir anderen schlafen im
Bus auf Boden, Bänken und im Sitzen. Vor
der Grenze tun wir mal eben „wach“, aber
das Passieren klappt trotzdem nicht ganz
ohne Pflastersteine. Mittlerweile hat Michael das Lenkrad an Harry übergeben und
als ihn der Schweizer Zollbeamte fragt,
wohin unsere Reise geht, fragt Harry lauthals nach hinten: „Michael, wohin fahren
wir eigentlich?“ Das ist natürlich höchst verdächtig, deshalb geht unsere Reise erst einmal „rechts ran“. Unsere Pässe entpuppen
sich jedoch als langweilig und unauffällig
und glücklicherweise dürfen wir sofort weiter nach Linthal zur Braunwaldbahn.
Wir packen alles zusammen. Hier unten im
Tal herrscht Frühling, es ist schwer, sich
oben genug Schnee vorzustellen! Aber tatsächlich erreichen wir mit der Gondel um
etwa 10 Uhr die Bergstation, schnallen die
Skier an und es geht los. Noch macht sich
jeder in die Hose, dass er den Rest der
Gruppe behindern könnte. Wir kennen uns
im Wachzustand ja kaum. Aber bald schon
stellt sich heraus, dass wir geradezu perfekt
zusammenpassen.
Sogar das Wetter passt. Fast zu warm,
blauer Himmel, nur wenige Wolken. Vor
uns liegen ziemlich viele Höhenmeter …so
ungefähr 1200… für diesen Tag.
Der Weg zum ersten Gipfel verlangt uns
gleich ab, dass wir Michael zeigen, ob das
mit der Spitzkehre auch wirklich klappt!
Funktioniert ausgezeichnet!!! (siehe Foto)
Oben angekommen sind wir alle schon
hungrig, die ersten Blasen an den Füßen
sind begutachtet und wir haben eigentlich
nur ein Problem: Wir sehen nichts. Also
GAR NICHTS. Die Wolke, in der wir uns befinden, erlaubt gerade einmal 5-8m Richtungsraten, danach frisst der Nebel alles
auf, verwandelt die Welt um uns herum in
einen weißen, undurchsichtigen Einheitsbrei. Während wir uns mit gepackten
Lunchpaketen stärken, nimmt noch keiner
von uns wahr, was das wirklich bedeutet.
Oder es spricht niemand darüber? Es geht
jedenfalls ab hier sehr langsam weiter und
meine erste große Bewunderung für Michael schwappt über mich. Mit einem kleinen Kompass und einer DIN A4 Landkarte
arbeiten wir uns vorwärts. Seine Anweisung: Nie die Sicht auf den Vor-Vordermann
verlieren! Es ist ja immer schwierig, so eine
Situation realistisch zu vermitteln. Ein Foto
würde auch nicht helfen. Man halte sich ein
weißes DIN A3 Blatt 10cm vor das Gesicht
… Das trifft etwa die Situation, in der wir
uns befanden. Michael erweist sich als humorvoller Typ, dem man zumindest nicht
anmerkt, ob und wann auch er etwas unsicher ist. Langsam arbeiten wir uns auf
einem Pass entlang und die meisten der
Sätze fangen an mit: „ Siehst Du …? … den
Stein da rechts? … die Linie dort drüben?
… den Hügel da links?“ Angestrengt schaut
dann jeder von uns in die gezeigte Richtung. „Mit zusammengekniffenen Augen“
beschreibt ziemlich genau unsere „Kurz-
(Arn-) Bergtouren
sichtigkeit“… Einmal fährt Michael ein paar
Höhenmeter ab um zu testen, ob das die
Abfahrt ist, die wir suchen. Leider merkt er
erst nach 15 Höhenmetern, dass er falsch
ist und muss im nassen, warmen Schnee
wieder nach oben steigen. Pitschnass
kommt er oben an. Das ist echt kräfteraubend und ja, es ist immer noch sehr warm!
Einige Meter weiter finden wir tatsächlich
die Abfahrt, die wir suchen. Trost: Es ist so
warm, man kann beinahe ohne Handschuhe fahren. Problem: Der Schnee ist
durch die Wärme so nass und schwer, dass
man eigentlich nur im Kopf eine Kurve
fährt. In der Realität sehen unsere
Schwünge aus, wie eine ungenaue gerade
Linie…Angst: Hoffen wir mal inständig,
dass der Berg nicht irgendwo abrupt aufhört und wir wirklich dort ankommen, wo
wir hinwollen. Hoffnung: Der Nebel löst sich
weiter unten auf.
Bergab sind wir fast noch langsamer als
bergauf. Zu meiner großen Verwunderung
kommen wir dort raus, wo Michel hinwollte. Zumindest mehr als weniger. Oder
sagt er das bloß??? Nun sieht man auch
wieder etwas, denn wir sind nun so weit im
Tal, dass die Wolken nicht so tief reichen.
Sobald wir sehen, sinkt der Adrenalinspiegel
und die ersten Erschöpfungserscheinungen
machen sich breit. Ziemlich breit! Wie war
das? Sobald wir hier im Tal sind, geht es
nochmal 300 HM hoch, dann erst können
wir zur Fridolinshütte, am Fuß des TödiGletschers queren. Na prima! Auf geht’s!!!
Bei den nächsten Abfahrten kann man darüber streiten, ob sich das als Abfahrt bezeichnen lässt. Suchbild: Was stimmt hier
nicht? Oder so ähnlich. So mancher Ski bekommt eine weitere oder erste Schramme.
Aber immerhin sehen wir wenigstens gut,
und weiter unten haben wir auch schon
eine kleine „Oase“ entdeckt, auf der wir
Pause machen wollen, bevor der nächste
Anstieg ruft. Mit unterschiedlichen Ideen
(und deren Umsetzungen) erreichen wir das
Ziel: Manch einer gibt auf und schnallt ab.
„Skier schonen“ heißt die Devise. Die anderen versuchen mit Springen und vorsichtigem „über Steine und Wiese“ Laufen auf
ihre Weise anzukommen. Egal wie: noch
sind wir alle gut gelaunt und das schweißt
uns zusammen. Für mich ist etwa hier der
Moment, bei dem ich weiß: das wird ein
ganz tolles Wochenende!
Wir packen erneut Getränke und Essen aus,
freuen uns über die gute Sicht und ruhen.
Ein Murmeltier pfeift, ein Winterhase hoppelt relativ nah vorbei und später sehen wir
eine Gämse. Die ersten Vögel nähern sich,
in der Hoffnung auf einige Krümel unserer
Lunch-Pakete.
Weiterhin ist es echt warm. Für das Wohlbefinden kommt uns das gerade recht.
Schneetechnisch birgt es einige Schwierigkeiten, da nasser Schnee natürlich eher zu
Lawinen neigt und beim Abfahren ziemlich
bremst, bzw. „im Weg liegt“.
Gegen 16.00 Uhr erreichen wir dann die Fridolinshütte auf 2111m Höhe. Sie ist klein
und kuschelig, das Klo und der Waschraum
liegen außerhalb und am besten gefällt uns
der Hinweis: „Bitte die Wasserhähne laufen
lassen, Frostgefahr!“ Wenn das nicht zu
einem ausgiebigen Wasch-gang einlädt!?
Am Ende der Leitung findet man ein hoffnungserweckendes Schild mit dem Hinweis:
„Warmwasser“, aber das entpuppt sich als
schlechter Witz. Das Wasser tut beinahe
weh, v.a. beim Zähneputzen!!! Dafür entschädigt aber die nette Wirtin und Crew,
das gute Essen und am Ende die Schnapsrunde, schließlich hat Peter Geburtstag und
„wir leben noch“.
18.Mai 2014, 2.00 Uhr früh
Ausschlafen steht wieder nicht im Programm! Wir nehmen uns vor, um etwa halb
4 auf-zustehen. Besonders witzig ist, dass
Sebi vergessen hat, den Wecker vom Vortag
(Arn-) Bergtouren
auszuschalten, so dass wir erstmals um 2
Uhr aufgeweckt werden. Jeder ignoriert
das, aber die Weckwiederholung schlägt
v.a. einem anderen Gast auf den Magen,
der so etwas murmelt, wie: „Entweder
schaltest Du jetzt sofort Dein Handy aus
oder ich schalte Dich aus!“ Das bringt sogar
den armen Sebi auf Wachmodus! Danach
freuen wir uns, dass wir ja quasi „Ausschlafen“ können. Gegen 4 Uhr gibt es im Halbdunkel ein gutes Frühstück mit einem
anderen Gast. Da er während des ganzen
Essens keinen Ton von sich gibt, freuen wir
uns sehr, als „es spricht“…(kleiner Insider!)
Rene, so heißt er, steigt schon vor uns in die
„Wand“. Wir sind eben eine Gruppe mit
einer Frau…was soll ich sagen; das dauert
einfach!
Wir fellen an, packen die Rucksäcke, Sonnencreme, Getränke, Harscheisen, Seil, Pikkel usw. und dann geht es in der
Dämmerung los. Ziel: Tödi: 3614m hoch,
Gletscher.
Da der Boden bald eisig wird, schnallen wir
die Harscheisen an und seilen uns in der
Nähe der Gletscherspalten auch aneinander. Das ist doch mal ein Erlebnis!
Anfangs fällt es uns schwer, den richtigen
Abstand zum Vordermann zu finden. Das
Seil darf keine Laschen bilden, soll aber natürlich auch nicht zu straff sein. Ich kann es
kaum fassen. Der Tag erwacht mit Sonne,
Wärme, blauem Himmel, kurz: Einer romantischen Fernsehidee aus „Unter unserem Himmel“ … Je höher wir kommen,
desto heller wird es. Die Gletscher-spalten
werden interessanter! Immer öfter
fordern unsre Lungen eine Pause, da die
Luft stetig dünner wird. Ab 3000m gehen
wir praktisch in Minischritten weiter. Mittlerweile tragen wir nur noch T-Shirts,
schmieren zunehmend Sonnencreme und
die Trinkvorräte drohen nicht auszureichen.
Der Himmel wird immer blauer und gegen
Mittag erreichen wir einen Grad, bei dem
wir herrliche Aussicht in alle Richtungen
haben. Der Gipfel ist nun nicht mehr weit.
Wunderschön ist der Blick, aber es ist einfach zu warm. Sagte ich das schon? Oft ist
es nicht einmal im Hoch-sommer möglich
auf so einer Höhe im Shirt Mittagspause zu
machen. Wir sitzen leicht bekleidet unterm
Gipfelkreuz, stärken uns mit den letzten
Trinkreserven und Essensresten und auch
die Seele erwärmt und stärkt sich am wunderschönen Blick. Die gelungenste Belohnung für einen langen Aufstieg!
Gegen 13 Uhr drängt Michael, dass wir Abfahren sollten, denn die Schneequalität
nimmt interessante Formen an. Wer schon
einmal Wasserski gefahren ist, weiß in
etwa, was ich meine …
Wir trennen uns vom Seil, denn beim Abfahren wäre das Seil hinderlich. Hinzu
kommt, dass man „beim Abfahren eigentlich durch die Geschwindigkeit sicherer über
evtl. dünnere Schneedecken kommt“. Auch
irgendwie beruhigend dieser Hinweis. Aber
Michael fährt tapfer vor und in guten Abständen fahren wir etwa denselben Weg
hinterher, zumindest dort, wo es brenzlig
ist. Mein großer Frust ist, dass ich ansonsten
recht gut Ski fahre, aber der schwere
Schnee mich überfordert oder zumindest so
stark fordert, dass ich das Gefühl habe, mir
fehle es an Kraft. Nicht mal der Rucksack
genügt, um mir genügend Rücklage zu verschaffen, dass die Skispitzen aus der pampigen Sülze hervorgucken. Es befriedigt
mich beinahe, als Harry einmal stürzt und
zur Freude der Zuschauer auch noch ein
Murmeltier pfeift. So geht es dem, der am
besten von allen Ski fährt! Wie gemein!
Alles in allem macht es aber natürlich wahnsinnig Spaß abzufahren, weitab vom Rummel und Liften und immer wieder neu von
der Schönheit der Bergwelt überrumpelt zu
werden.
An meine Grenzen stoße ich ziemlich weit
unten: Wir müssen durch Gletscherspalten
(Arn-) Bergtouren
hindurch manövrieren. Was sonst vielleicht
als genügend Platz durchgeht, wirkt mit
den Spalten rechts und links als ziemlich
knappe „Piste“, und meine Knie sind überhaupt nicht einverstanden mit diesem Vorhaben. Insgesamt fühle ich mich so, als
würden Kopf, Herz und Körper plötzlich
völlig unterschiedliche Ziele verfolgen, was
die Idee, genau EINEM vorgegebenen Weg
zu folgen, nicht gerade vereinfacht! Michael, der vorgefahren ist, um die Sicherheit
des Weges abzutasten, wartet geduldig, bis
ich mich über-winde. Auch die anderen
haben etwas Muffensausen, denn keiner
macht Witze. Das, was sonst die Situation
aufheitert, fehlt. Wir diskutieren sogar kurz,
ob wir wirklich Michaels Spur folgen wollen
oder nicht doch der Spur unseres Aufstiegs?! Denn dort, wo wir gerade stehen,
sieht diese deutlich einfacher aus. Je länger
wir argumentieren, desto mehr schrumpft
gedanklich die Breite meines Weges. Vorher
gefühlte 1.20 m sehen nun aus wie 70 cm.
Ich bin beinahe soweit, die Felle anzuschnallen, als der Kopf kurz Überhand gewinnt und mir klar und deutlich mitteilt: Du
kannst das doch! Wenn Du zu schnell wirst,
bremst du eben. Und warum solltest Du gerade jetzt so umfallen, dass es Dich in eine
Spalte fallen lässt? Da ich mich kenne, weiß
ich, ich muss jetzt losfahren, sonst wird das
heute nichts mehr.
Unten bei Michael muss ich gleich ein paar
Schwünge weiterfahren, um das Gewicht
von der einen Stelle zu nehmen, aber das
ist dann kein Ding mehr. Ich zittere. Ist es
Freude, Erleichterung, Kraftanstrengung,
Glück? Ist mir egal! Ich bin durch!
Danach wirkt alles leicht und easy und da
der Schnee hier im Tal der Sonne nicht so
ausgesetzt war, wird auch das Abfahren
etwas leichter und wir schwingen uns durch
„Schnee-Sahne“.
Vor der Hütte müssen wir leider noch einmal Anfellen, jeder im Gedanken an Getränke, Kuchen, Kaffee oder ein Bett …
An unterschiedlichsten Stellen verbringen
wir die nächsten 2 Stunden. Ich schlafe auf
einem Mäuerchen in der Sonne ein, abgefüllt mit 1l Apfelschorle, die mich erst
weckt, als sie „raus“ will. Gegen Abend
kommt eine große Gruppe Schneeschuhwanderer an und die Fridolins-hütte füllt
sich mit Leben.
19.Mai 2014, 2.30 Uhr
Letzter Tag! Müde sind wir schon. Ehrlich.
Aber geplant ist, um halb vier aufzustehen,
denn wir müssen hoch, um den Hügel
herum, wieder runter und zurück zum
Auto. Aber es kommt alles anders. Um halb
drei ruft die Hüttenwirtin durch das Haus,
dass es aussichtslos sei, eine Bergtour zu
unternehmen. Fön wäre im Anmarsch, die
(Arn-) Bergtouren
Windgeschwindigkeit betrüge bereits
60km/h und die Lawinengefahr wäre sehr
hoch! Wir schauen kurz zu Micheal hinüber,
der im Bett neben uns nächtigt. Der sagt:
Weiterschlafen, Abwarten!
Das lässt man sich gerne gefallen. Sebi und
Harry sind trotzdem ab halb sieben auf und
freu-en sich tierisch, „wie fertig sie Michael
gemacht haben, dass der immer noch
schläft.“ Um 8 Uhr frühstücken wir und
müssen umdisponieren. Der Wind ist echt
der Wahnsinn, man kann im 45 Grad Winkel mit ausgebreiteten Armen stehen und
fällt nicht um. Außerdem ist es beinahe
noch wärmer und jede 5 Minuten hört man
ein Krachen in den Bergen: Eine Lawine
geht ab.
Obwohl es so manches Herz noch hinauf
zieht, treffen wir die vernünftige Entscheidung und fahren ab.
Bis eben der Schnee aufhört.
Danach kommt die eigentliche Schwerarbeit. Wir schnallen die Ski und Stiefel an die
Rucksäcke und steigen ab ins Tal. Dort starren die Menschen uns an, wie einen Tiger
im Zoo. Es hat beinahe 28 Grad, wo kommen die denn mit den Skiern her???
Alle verharren in einem Restaurant, während Michael überstürzt die erste Mitfahrgelegenheit. Richtung Auto wahrnimmt.
Etwas zu überstürzt, wie sich herausstellt.
Denn mit Geldbeutel und Handy kann man
ein Auto nicht anlassen … Sebi bringt zur
humorvollen Einlage aller, den Schlüssel hinterher und wir, Harry, Peter und ich, bereiten schon mal alles vor: Ski von den
Rucksäcken abnehmen, Schuhe ordnen,
Pickel abschnallen … in die Sonne setzen,
Bier trinken. Dann kommen Sebi und Michael und es geht in Ruhe nach Hause.
Halt … beinahe!!!!
Denn kurz vor Hardheim fällt auf einmal der
Benzinanzeiger drastisch und wir „ruckeln“
bereits! Dann geht es auch noch bergauf …
als hätten wir noch nicht genug Abenteuer
erlebt … wir rollen auf „empty“ in die Tankstelle und wieder einmal zeigt sich: Humor
fehlt uns nicht! Eigentlich lachen alle über
dieses Beinahe-Malheur. Zugegeben: Schieben hätte ich aber trotzdem nicht wollen!
Zum Abschied gibt es eine kurze Feedbackrunde. Für Michael wohl ernster als für uns,
denn er war doch der Verantwortliche. Mit
kurzen, knappen Sätzen müssen wir Michael einfach schonend darauf vorbereiten,
dass wir alle total begeistert waren und uns
schon aufs nächste Jahr freuen. Dein „first
team“ wartet bereits auf ein nächstes
Datum! Dabei sein werden Sebi, alias Franz
Klammer, Petra, alias Angelina…Lippe…,
Peter, alias Blasenkrieger, Harry, der den Michael „kaputt“ macht und Michael…der
Nichts-Einpacker! Danke an Dich!
Personalien
Als neue Mitglieder begrüßen wir
Bauer,Marcel,Schefflenz
Bauer,Marina,Limbach, Baden
Baumann,Elia,Rosenberg, Baden
Baumann,Silke,Rosenberg, Baden
Blum,Aaron,Billigheim, Baden
Blum,Elias,Billigheim, Baden
Blum,Noemi,Billigheim, Baden
Blumenschein,Marius,Kirchzell
Bonn,Alexander,Walldürn
Bott,Tobias,Buchen, Odenwald
Brandner,Susanne,Großheubach
Breitkopf,Elke,Buchen, Odenwald
Breitkopf,Jara,Buchen, Odenwald
Breitkopf,Jordi,Buchen, Odenwald
Breitkopf,Matthias,Buchen, Odenwald
Brenner,Lukas,Mosbach, Baden
Breunig,Florian,Freudenberg, Baden
Breunig,Frank,Walldürn
Breunig,Hubert,Buchen, Odenwald
Breunig,Maximilian,Weilbach, Unterfr
Breunig,Rosa,Buchen, Odenwald
Büchler,Amy,Adelsheim
Büchler,Jochen,Schneeberg, Unterfr
Cam,Deniz,Mosbach, Baden
Camarena Y Volk,Daniel,Limbach, Baden
Daneke,Martina,Kleinheubach
Daneke,Nils,Kleinheubach
Dietz,Martin,Mosbach, Baden
Dolderer,Gabriel,Buchen, Odenwald
Dosch,Stefan,Buchen, Odenwald
Ehni,Dietmar,Kirschfurt
Enders,Mark,Höpfingen
Engelhardt,Luca Rolf,Rosenberg, Baden
Englert,Joschua,Buchen, Odenwald
Fahrmeier,Elena,Königheim
Farrenkopf,Gerald,Hardheim, Odenw
Fitterling,Oliver,Walldürn-Hornbach
Fleischer,Martin,Mudau
Frankenberger,Louis,Mudau
Friedel,Andreas,Buchen, Odenwald
Friedel,Kathrin,Buchen, Odenwald
Friedel,Lisa,Buchen, Odenwald
Friedel,Lucas,Buchen, Odenwald
92
Gaukel,Fabian,Walldürn
Gebele,Markus,Seckach
Geldenbott,Hansjörg,Boxberg, Baden
Geldenbott,Heide,Boxberg, Baden
Geldenbott,Meike,Boxberg, Baden
Geyer,Julia,Laudenbach, Unterfr
Golaszewska,Melvin,Mosbach, Baden
Golaszewska,Renata,Mosbach, Baden
Grimmbacher,Marcel,Kirchzell
Haaf,Simon,Wagenschwend
Häfner,Marco,Höpfingen
Hafner-Macz,Susanne,Höpfingen
Hannes,Marlene,Osterburken
Hartwig,Felix,Höpfingen
Häusler,Anton,Bödigheim
Häusler,Johannes,Bödigheim
Hawle,Robin,Buchen, Odenwald
Heck,Lena,Waldbrunn, Odenw
Helget,Michael,Külsheim, Baden
Hemberger,Christian,Limbach-Heidersbach
Herold,Daniel,Buchen, Odenwald
Hesslinger,Almuth,Krautheim, Jagst
Hesslinger,Bernd,Krautheim, Jagst
Hesslinger,Rieke,Krautheim, Jagst
Hesslinger,Tom,Krautheim, Jagst
Hornung,Claudia,Ravenstein, Baden
Hornung,Wolfgang,Ravenstein, Baden
Kettner,Beate,Hardheim, Odenw
Kettner,Niklas,Hardheim, Odenw
Kindorf,Jutta,Limbach, Baden
Kistner,Larissa,Buchen, Odenwald
Knapp,Elisabeth,Mudau
Koch,Nina,Mosbach, Baden
Kokot,Miroslav,Adelsheim
Krank,Annika,Königheim
Kremer,Vera,Großheubach
Kreß,Dorothea,Rosenberg, Baden
Kreß,Jacob,Rosenberg, Baden
Kreß,Moritz,Rosenberg, Baden
Kreß,Steffen,Rosenberg, Baden
Kreß,Victoria,Rosenberg, Baden
Künkel,Andreas,Mosbach, Baden
Künzel-Uhl,Kristina,Eubigheim
Personalien
Kunzmann,Michael,Schefflenz
Lausberger,Philipp,Amorbach
Limsler,Simon,Buchen, Odenwald
Lindtner,Peter,Königheim
Link,Klaus-Peter,Mosbach, Baden
Link,Maximilian,Karlsruhe, Baden
Macz,Jürgen,Höpfingen
Mairon,Andreas,Königheim
Makula,Thomas,Mosbach, Baden
Mansmann,Christine,Lambrecht, Pfalz
Matuschke,Peter,Buchen, Odenwald
Matuschke,Roland,Buchen, Odenwald
Mayer,Marco,Freudenberg, Baden
Mechler,Jutta,Mudau
Mechler,Rolf,Mudau
Meidel,Alexander,Walldürn
Möller,Colin,Adelsheim
Molzer,Lea Marie,Faulbach, Unterfr
Moos,Werner,Limbach, Baden
Moser,Anna,Buchen, Odenwald
Ostheimer,Anna-Lena,Großostheim
Ott,Katharina,Mosbach, Baden
Parth,Johanna,Buchen, Odenwald
Parth,Simon,Buchen, Odenwald
Perez Gonzalez,Jose,Buchen, Odenwald
Pfattheicher,Tessa,Walldürn
Poelcz,Stefanie,Rosenberg, Baden
Pölzer,Tobias,Freudenberg, Baden
Reuter,Markus,Buchen, Odenwald
Richter,Christian,Buchen, Odenwald
Rieß,Marco,Adelsheim
Riggs,Caroline,Miltenberg
Riggs,Matthew,Miltenberg
Ripp,Christiane,Elztal-Auerbach
Ripp,Wolfgang,Elztal-Auerbach
Roos,David,Limbach-Laudenberg
Samuel,Siluzu,Rosenberg, Baden
Saur,Alexandra,Höpfingen
Schäfer,Luisa,Höpfingen
Schäfer,Veronika,Höpfingen
Scheerer,Elvira,Elsenfeld
Scheuermann,Heike,Buchen, Odenwald
Scheuermann,Julius,Buchen, Odenwald
Scheuermann,Martin,Seckach
Scheuermann,Paula,Buchen, Odenwald
Schlachter,Karsten,Kleinheubach
Schmidt,Ursula,Walldürn
Schmitt,Andreas,Walldürn
Schmitt,Luca,Wagenschwend
Schmitt,Rainer,Limbach, Baden
Schuck,Annika,Weilbach, Unterfr
Schuck,Christine,Weilbach, Unterfr
Schuck,Marcus,Weilbach, Unterfr
Schuck,Miriam,Weilbach, Unterfr
Schuck,Niklas,Weilbach, Unterfr
Schwarz,Andreas,Kirchzell
Schwirtlich,Vincent,Miltenberg
Seitz,Lena,Adelsheim
Seuffert,Anna Rose,Kleinwallstadt
Singh,Markus,Walldürn
Singler,Lennart,Schöntal, Jagst
Singler,Silvia,Schöntal, Jagst
Singler,Svenja,Schöntal, Jagst
Spengler,Gabriele,Külsheim, Baden
Spengler,Patrick,Külsheim, Baden
Spengler,Simon,Külsheim, Baden
Spengler,Werner,Külsheim, Baden
Steinbach,Lisa,Külsheim, Baden
Straub,Ronja,Mudau
Stubbe,Lisa,Großheubach
Trautmann,Thomas,Schneeberg, Unterfr
Uhl,Christian,Eubigheim
Uhl,Dieter,Eubigheim
Uhl,Julian,Eubigheim
Veith,Egon,Walldürn
Weber,Daniel,Hardheim, Odenw
Weber,Heinz,Walldürn
Wieder,Steffen,Adelsheim
Wörner,Verena,Sandhausen, Baden
Zach,Thomas,Königheim
Zenkert,Benedikt,Königheim
Zimmermann,Roland,Elztal
Zimmermann,Ursula,Elztal
Zimmermann,Yannick,Elztal
Zipp,Andrea,Kirchzell
Zipp,Anton,Kirchzell
Zipp,Clemens,Kirchzell
Zipp,Felix,Kirchzell
Zipp,Paul,Kirchzell
Zittrell,Vanessa,Limbach-Scheringen
93
Personalien
Jubilare
Den 80. Geburtstag feierten:
Hofner, Paul, Kirchzell
Brüger, Klaus, Amorbach
Farrenkopf, Adolf, Buchen
Eberhard, Gisela, Adelsheim
75 Jahre alt wurden:
Schmitt, Gerhard, Buchen
Wild, Ingrid, Miltenberg
Schindler, Günther, Osterburken
Gramlich, Karl, Waldbrunn
Raab, Gerhard, Buchen
Hahndorf, Brigitte, Walldürn
Bingler, Peter, Walldürn
Henn, Heinz, Buchen
Schmidt, Isolde, Seckach
Spieler, Maria, Walldürn
Ehni, Dietmar, Kirschfurt
Wein, Inge, Buchen
Blasl, Christa, Walldürn
Gimber,erhard, Buchen
Meixner, Ernst, Miltenberg
Blaser, Gerhard, Elztal
Jekosch, Manfred, Hardheim
Kremser, Christl, Buchen
Auf 70 Jahre blicken zurück:
Weiß, Stefan, Buchen
Hofner, Erika, Kirchzell
Schmitt, Renate, Buchen
Häfner, Werner, Buchen
Breunig, Klaus, Elztal
Wörner, Peter, Buchen
Lenhard, Bruno, Ketsch
Werner, Edda, Buchen
Keller, Solveig, Buchen
Dieterich, Gertraud-Renate, Osterburken
Held, Thomas, Osterburken
Spannagel, Gunter, Buchen
Kahl, Dieter, Buchen
Judex, Siegfried, Buchen
Grimm, Hans Günter, Leimen
Bäuerlein, Ernst, Buchen
94
65 Jahre alt wurden:
Dörzbacher, Ursula, Boxberg
Kohler, Ludwig, Seckach
Fleischmann, Ullrich, Miltenberg
Ebert, Helmut, Buchen
Büttner, Wolfgang, Walldürn
Boß, Reinhard, Mudau
Eckert, Erich, Limbach
Breunig, Hubert, Buchen
Wurster, Gabriele, Eberbach
Kurasch, Christofer, Buchen
Köhler, Willibald, Buchen
Reißfelder, Henny, Elztal
Ackermann, Helmut, Walldürn
Schneider, Rolf, Osterburken
Gramlich, Kunibert, Limbach
Arnold, Beate, Hardheim
Bangert, Alois, Limbach
Weltgen, Inge, Buchen
Heneka, Kuno, Walldürn
Seitz, Werner, Adelsheim
Döllinger, Werner, Buchen
Schwab, Gottfried, Amorbach
Grimm, Notburga, Leimen
Grein, Heinz, Freudenberg
Kolke, Gerhard, Bürgstadt
Schneider, Inge, Osterburken
Bruder, Klaus, Seckach
Ihr 60. Wiegenfest feierten:
Adomat, Udo, Binau
Heck, Wolfgang, Zwingenberg
Benesch, Walter, Buchen
Schell, Wolfgang, Höpfingen
Müller, Mechthilde, Mudau
Holderbach, Klaus, Buchen
Köhler, Alois, Mudau
Pleschko, Monika, Buchen
Biegl, Robert, Buchen
Kirchgessner, Helmut, Buchen
Lohmann, Gerold, Buchen
Kuhn, Thomas, Walldürn
Schilling, Karl-Heinz, Reichartshausen
Kochendörfer, Karin, Billigheim
Personalien
Zenkert, Gerhard, Königheim
Ehrmann, Klaus, Mosbach
Kaiser, Gebhard, Walldürn
Jaufmann, Gerhard, Buchen
Röschel, Ortwin, Brühl
Müller, Doris, Buchen
Hauck, Gaby, Hardheim
Schwab, Elke ,Buchen
Bausback, Albrecht, Külsheim
Ihren 50. Geburtstag konnten feiern:
Kohl, Jürgen, Miltenberg
Megler, Rainer, Schefflenz
Nolte, Franz, Amorbach
Kegelmann, Margarete, Seckach
Mechler, Jutta, Mudau
Walter, Christine, Walldürn
Hörner, Bernhard, Grünsfeld
Farrenkopf, Gerald, Hardheim
Geldenbott, Hansjörg, Boxberg
Reuter, Markus, Buchen
Mechler, Rolf, Mudau
Faust, Cornelius, Miltenberg
Kuhn, Gosbert, Eichenbühl
Walz, Rainer, Eberstadt
Kuhrmann, Roland, Limbach
Link, Petra, Fahrenbach
Appel, Patrik, Kirchzell
Scheuermann, Susanne, Buchen
Wirsching, Udo, Schwabhausen
Gramlich, Gabriele, Buchen
Herkert, Roland, Kirchzell
Rösch, Joachim, Seckach
Herkert, Thomas, Schneeberg
Walter, Petra, Walldürn
Bauer, Jürgen, Limbach
Kreß, Dorothea, Rosenberg
Münch, Berthold, Schefflenz
Tannenberger, Andrea, Amorbach
Schellig, Anette, Buchen
Hock, Joachim, Collenberg
Schneider, Sonja, Walldürn
Münch, Stefan, Hardheim
Galm, Frank, Fahrenbach
Stuck, Elke, Fahrenbach
Engel, Liane, Adelsheim
Haun, Karlheinz, Wörth a Main
Ortner, Wolfgang, Binau
Rippberger, Gerhard, Mudau
Veith, Holger, Ahorn
Auf 40 Jahre Mitgliedschaft im
Deutschen Alpenverein blicken zurück:
Grimm, Notburga, Leimen
Glagau, Klaus Dieter, Buchen
Spannagel, Gunter, Buchen
Grimm, Hans Günter, Leimen
Wörner, Peter, Buchen
Kaas, Josef, Buchen
Keller, Heinrich, Buchen
Keller, Solveig, Buchen
Kirchgessner, Theo, Buchen
Kremser, Christl, Buchen
Scherzer, Heinrich, Röthenbach
Teinzer, Bernd, Buchen
Teinzer, Walburga, Buchen
Kremser, Herbert, Buchen
Schler, Walter, Buchen
Sauer, Richard, Höpfingen
Roos, Bernd, Buchen
Ohnhäuser, Roland, Buchen
Ohnewald, Rolf, Bietigheim-Bissingen
Link, Renate, Buchen
Link, Oswald, Buchen
Auf 25 Jahre Mitgliedschaft im
Deutschen Alpenverein blicken zurück:
Weber, Judith, Elztal
Parth, Hans, Buchen
Kieser-Kaufmann, Kira, Buchen
Kuhn, Markus, Sauerlach
Nawrath, Ingo P. Bühl
Ehrenfried, Steffen, Osterburken
Stirnal, Artur, Mudau
Trunk, Helmut, Walldürn
Trunk, Rita, Walldürn
Ulbricht, Thomas, Hardheim
Weber, Bernd, Elztal
Dörr, Wolfgang, Walldürn
Wagner, Edgar, Osterburken
Sterbefälle 2014:
Hermann-Josef Schellig
95
Personalien
Vorstand
Erster Vorsitzender
Roland Ohnhäuser
Köhlerstr. 11, 74722 Buchen-Oberneudorf
Tel. 06281/2422
E-Mail: roland.ohnhaeuser@gmx.de
Zweiter Vorsitzender
Arno Steichler
Amorbacher Str. 50, 74722 Buchen-Hettingen
Tel. 06281/1759
E-Mail: asteichler@kabelbw.de
Schatzmeisterin
Christina Göbel-Weigand
Kapellenweg 5, 74722 Buchen-Hettingen
Tel. 06281/8605
E-Mail: c.goebelweigand@gmail.com
Schriftführerin
Adelheid Farrenkopf
Gartenstr. 9, 74746 Höpfingen
Tel. 06283/1539
E-Mail: walter-farrenkopf@gmx.de
Jugendreferent
Udo Jaschek
Dr.-Heinrich-Köhlerstr. 12, 74731 Walldürn
Tel. 06282/7702
E-Mail: udo.jaschek@t-online.de
Beisitzer
Wolfgang Farrenkopf
Sonnenhalde 18, 69427 Mudau-Steinbach
Tel. 06284/928866
E-Mail: klettern@dav-buchen.de
Beisitzer
Michael Walter
Bergmühlweg 18, 63897 Miltenberg
Tel. 09371/959726
Mobil: 01773511025
E-Mail: monbrunn@gmx.de
Ressorts und Erweiterter Vorstand
Alpinklettern
Michael Walter (s. Vorstand)
96
Arnberg aktuell
Klaus Baumann
Am Himmelreich 2, 74722 Buchen
Tel. 06281/96334
E-Mail: nk.baumann@t-online.de
Arnberghütte
Rüdiger Bäuerlein
Wilhem-Emele-Str. 5, 74722 Buchen
Tel. 06281/4316
E-Mail: ruediger.baeuerlein@t-online.de
Ausbildung
Arno Steichler (s. Vorstand)
Bergsteigen
Frank Schäfer
Weinstr. 18, 97953 Königheim
Tel. 09341/95103
E-Mail: c-f.schaefer@t-online.de
Familien und Jugend
Udo Jaschek (s. Vorstand)
Kletterzentrum
Wolfgang Farrenkopf (s. Vorstand)
Kontakte Coro CAI Uget (Turin)
Berthold Sauter
Schmalgasse 52 A, 74731 Walldürn
Tel. 06282/8941
E-Mail: bertholdsauter@gmx.de
und
Willi Steudle
Brunnenrain 5, 74740 Adelsheim
Tel. 06291/2348
E-Mail: stamman-steudle@t-online.de
Materialverwaltung
Fridolin Schulz
Lärchenweg 4, 74838 Limbach
Tel. 06287/1596
Mitgliederverwaltung
Anne Leier
Kapellenweg 5, 74722 Buchen-Hettingen
Tel. 06281/561267
E-Mail: anne.leier@gmail.com
Personalien
Natur- und Umweltschutz
Dr. Wolfgang Hauck
Hans-Eckstein-Str. 25, 74731 Walldürn
Tel. 06282/6544
Recht und Versicherungen
Rainer Müller
Donebacher Str. 3, 69427 Mudau
Tel. 06284/1640
E-Mail: ramuellermudau@t-online.de
Senioren
Benno Schmidt
Hochstr. 12, 74743 Seckach
Tel. 06292/572
E-Mail: isoldebenno.schmidt@t-online.de
Skibergsteigen
Michael Walter (s. Vorstand)
Wandern
Walter Schler
Steinäckerweg 4, 74722 Buchen
Tel. 06281/2119
E-Mail: walter@schler.de
Bergfreunde Kreis Miltenberg
Hans-Peter Hofmann
Lukasstr. 9, 63820 Elsenfeld
Tel. 06022/4878
01711983139
E-Mail: hphofmann@t-online.de
Geprüfte Bergführer, Fachübungsleiter, Wanderleiter und Jugendleiter
Hans Kammerlander (BF)
Jungmannstr. 8, I-39032 Sand in Taufers
0039/0474/690012
E-Mail: info@kammerlander.com
Gregor Nachtmann (FÜL Alpinklettern)
Hindenburgstr. 16, 74722 Buchen-Bödigheim
Tel. 0173 5127749
E-Mail: g.nachtmann@gmx.de
Michael Walter (FÜL Alpinklettern, JL) (s.
Vorstand)
Wolfgang Dörr (WL)
Schachleiterstr. 27, 74731 Walldürn
Tel. 06282/1258
E-Mail: meikel.doerr@gmx.de
Hans-Jörg Englert (WL)
Berliner Str. 38, 74731 Walldürn
Tel. 06282/40125
E-Mail: hans-joerg.englert@gmx.net
Roland Ohnhäuser (WL) (s. Vorstand)
Frank Schäfer (WL) (s. Erw. Vorstand)
Yvonne Wolfmüller (WL)
Kolpingstr. 23, 74736 Hardheim
Tel. 06283/6108
E-Mail: johann.wolfmueller@t-online.de
Maximilian Giegerich (JL)
Amorbacher Str. 37, 74731 Walldürn-Rippberg
Tel. 06286/929181
E-Mail: maximilian.giegerich@gmail.de
Regina Groll (JL)
Philosophenweg 15, 63897 Miltenberg
Tel. 09371/9185404
E-Mail: reginagroll@freenet.de
Florian Bofinger (Trainer C Sportklettern)
Ringstraße 43, 63897 Miltenberg
0151 22955536
E-Mail: fb@bofax.org
Wouter Pols (JL)
Am Winterbaum 8, 74743 Seckach-Großeicholzheim
Tel. 06293/95309
E-Mail: wouterpols@aol.com
Martin Bretz (Trainer C Sportklettern, Kletterwandbetreuer)
Ringstraße 43, 63897 Miltenberg
0151 59207066
E-Mail: MB@BREMAR.de
Clemens Heffner (JL)
Oskar-Stalf-Ring 24, 74731 Walldürn
Tel. 0160/96861691
E-Mail: c.heffner92@web.de
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Vermischtes
Vielen Dank an alle, die mit ihren amüsanten oder präzisen Berichten, ihren
persönlichen oder traumhaften Bildern, ihre Erlebnisse hier mit den Lesern
teilen! Ohne eure aktive Mitarbeit würde unser Heft immer leer bleiben.
Und: es muss nicht unbedingt der Tourleiter sein, der auch noch den Bericht
schreibt – im Gegenteil, gerade die geschilderten Eindrücke der Teilnehmer
kommen immer besonders authentisch beim Leser an!
Hinweise zur Texterfassung:
Berichte am besten gleich nach der Tour verfassen!
Touren- und Kursauschreibung mit möglichst umfassender Beschreibung:
- technische und konditionelle Voraussetzungen
- Teilnahmegebühr und weitere zu erwartende Kosten
- Anmeldeschluss
Bitte Berichte als word-Datei an arnbergaktuell@dav-buchen.de senden.
Fotos mit Bildunterschriften in Text einbinden oder als separate .jpg anhängen.
Wichtig: Tournamen und Verfasser angeben
Für das nächste Arnberg aktuell Ist Manuskriptschluss
am 10. November 2015.
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Wir freuen uns mit euch auf ein gutes Bergjahr 2015 und sind gespannt auf deine
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„Arnberg aktuell“, Mitteilungsblatt des Deutschen Alpenvereins, Sektion Buchen/Odenwald, erscheint jährlich. Der Bezugspreis ist im Mitgliederbeitrag inbegriffen.
Verantwortlich für den Inhalt ist der Vorstand.
Druck: Rhein-Neckar Druck, Buchen
99
Deutscher Alpenverein
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