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Innovationsforum Quantitative Sonographie in der Medizin

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Forschungszentrum
Ultraschall gGmbH
Projektbüro QSonoMed
Köthener Str. 33a
06118 Halle
Telefon: (03 45) 44 58 39 – 16
Fax:
(03 45) 44 58 39 – 19
E-Mail: nancy.rotsch@fz-u.de
Innovationsforum QSonoMed
Quantitative Sonographie in der Medizin
Kooperationsanfrage
28. Januar 2015
Einführung
Das Forschungszentrum Ultraschall in Halle (Saale) veranstaltet am 6. und 7. Mai 2015 das
Innovationsforum »Quantitative Sonographie in der Medizin«. Dieser zweitägige Kongress
stellt den Vernetzungsgedanken der mitteldeutschen Akteure in den Mittelpunkt. Deshalb
möchten wir Ihnen bereits im Vorfeld die Möglichkeit bieten, sich bei der Themenfindung, der
Programmplanung und der Ausgestaltung einzubringen.
In dieser Kooperationsanfrage möchten wir Ihnen einen kurzen Einblick in die Planung,
Durchführung und Thematik des Innovationsforums geben. Einige Anregungen, wie Sie sich
an diesem Projekt beteiligen können, runden unsere Informationen ab. Es ist uns besonders
wichtig, dem Innovationsforum von Anfang an einen breiten Rückhalt in der mitteldeutschen
Region zu sichern.
Wir laden Sie dazu herzlich ein! Mit Fragen, Anregungen und Kooperationsvorschlägen
können Sie sich gern an unser Projektbüro wenden.
Nancy Rotsch
Projektleiterin QSonoMed
Kooperationsanfrage Innovationsforum »Quantitative Sonographie in der Medizin«
Informationen zum Projekt und Möglichkeiten der Mitwirkung
1 Was ist ein Innovationsforum?
Das Bundesministerium
für Bildung und Forschung (BMBF) hat in den vergangenen Jahren gezielt die ostdeutschen Bundesländer
gefördert. Die Innovationsinitiative »Unternehmen Region« fasst mehrere Programme aus diesem Bereich
zusammen. Eines davon sind die Innovationsforen.
i Lesen Sie mehr zu Unternehmen Region
Ein Programm des BMBF
http://www.unternehmen-region.de/de/36.php
Ein Instrument zur Vernetzung Mit den Innovationsforen wird die Vernetzung von Unternehmen,
Forschungseinrichtungen und Hochschulen gefördert.
Ziel ist es, strategische Bündnisse zu initiieren, welche
für die Region ein klar erkennbares und innovatives
Profil entwickeln.
i Lesen Sie mehr zu Innovationsforen
http://www.unternehmen-region.de/de/162.php
Das Innovationsforum
»Quantitative Sonographie in der Medizin« wird am
6. und 7. Mai 2015 als zweitägige Veranstaltung ohne
Teilnehmergebühr stattfinden. Akteure aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft
werden hier zusammenkommen, um in anregender
Atmosphäre die unterschiedlichen Facetten der Thematik gemeinsam zu beleuchten, Perspektiven auszuloten
und Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen. Dabei
wird eine Mischung aus Fachvorträgen, Plenumsdiskussionen und kleineren Arbeitskreisen vielfältige
Möglichkeiten der Beteiligung schaffen.
Es bietet sich die Gelegenheit, viele relevante Akteure Mitteldeutschlands auf dem Feld der Quantitativen
Sonographie zu treffen. Landesgrenzenübergreifend!
Interdisziplinär! Anwendungsorientiert!
den Hochschulen und den Anwendern, insbesondere
in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Wir
betätigen uns in den Geschäftsfeldern Medizintechnik,
Zerstörungsfreie Prüfung, Akustische Grundlagen und
Modellierung sowie Aus- und Weiterbildung.
i Besuchen Sie auch unsere Homepage
http://www.fz-u.de
3 Was bedeutet »Quantitative
Sonographie in der Medizin« ?
Wir haben einen denkbar breiten Ansatz für unser
Innovationsforum gewählt. Das heißt, dass Sie nicht
unbedingt auf dem Gebiet der »Quantitativen Sonographie in der Medizin« tätig sein müssen, um wichtige
Impulse zu leisten. Uns geht es darum, regionale
Innovationspotentiale zu erschließen. Wo wir solche Innovationspotentiale sehen, stellen wir Ihnen an einigen
Beispielen vor.
Mehr als nur ein Kongress
2 Wer ist das Forschungszentrum
Ultraschall?
Das Forschungszentrum Ultraschall gGmbH (FZ-U) ist
eine gemeinnützige außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit Sitz in Halle (Saale). Das FZ-U ist im
Mai 2010 durch eine deutschlandweit einmalige Initiative von kleinen und mittelständischen Unternehmen
aus Mitteldeutschland gegründet worden. Diese Gründung war das Ergebnis einer langjährigen Netzwerkarbeit, die ihren Ausgangspunkt im Innovationsforum
»Neue Möglichkeiten beim Messen und Prüfen mit Ultraschall« im Jahr 2007 hatte. Deswegen erfüllt es uns
mit Stolz, nun selbst ein Innovationsforum ausrichten
zu können.
Als Forschungszentrum Ultraschall sehen wir uns
als Bindeglied zwischen der Grundlagenforschung an
© Forschungszentrum Ultraschall gGmbH · Halle · Januar 2015
Außerhalb des menschlichen
Körpers gerinnt Blut spontan. In Dialysemaschinen
oder Herz-Lungen-Maschinen würde dies zur akuten
Gefährdung des Patienten führen. Deswegen müssen
Gerinnungshemmer eingesetzt werden. Sie richtig zu
Dosieren ist eine Frage der Gesundheit (denn eine
Überdosierung könnte gefährliche innere Blutungen
verursachen) und der Kosteneffizienz. Die Ultraschallanalyse von Rückstreuung, Dopplerfrequenzverschiebung und Deformationsfeldern bietet eine nichtinvasive Möglichkeit, die Gerinnungsneigung in Echtzeit
abzubilden und damit die Dosierung zeitabhängig zu
steuern.
Blutstrukturanalyse
Detektion von Mikroblasen (Monitoring) In den
letzten Jahren hat die Bedeutung von Mikroblasen in
der Herzchirurgie steigenden Einfluss gewonnen. So
konnte gezeigt werden, dass durch den Schädel hindurch detektierte Mikroembolien mitverantwortlich
für nach der Operation auftretende neurophysiologische Defizite sein können. Mit Blasenzählern können
mit Hilfe des Dopplerverfahrens schon kleinste Mikroblasen mit Ultraschall detektiert und klassifiziert,
sowie der zeitliche Verlauf von Anzahl, Größe und
Volumen dargestellt werden. Damit steht ein sehr effektives Instrument zur Überwachung und Vermeidung
von Embolien während der OP zur Verfügung.
Elastographie (Herz, Niere, Gehirn) Paradoxerweise hat die Entwicklung bildgebender Verfahren
(Ultraschall, Computertomographie und Magnetresonanztomographie [MRT]) nichts an der Bedeutung
des klassischen Tastbefunds geändert. Auch in Zeiten
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Kooperationsanfrage Innovationsforum »Quantitative Sonographie in der Medizin«
Informationen zum Projekt und Möglichkeiten der Mitwirkung
hoch entwickelter Medizintechnik stellt die geschulte
Hand des Arztes ein zuverlässiges, oft unübertroffen sensitives diagnostisches Mittel dar. Vor diesem
Hintergrund wurde die Elastographie erfunden, die
es ermöglicht, Organe und Gewebe mittels akustischer Wellen im Ultraschall oder im MRT hinsichtlich ihrer elastischen Eigenschaften zu untersuchen.
Dieser neuartige Ansatz kann die Diagnose verschiedenster Erkrankungen entscheidend verbessern. Ob
Leberfibrose, neurodegenerative Erkrankungen oder
Fehlfunktionen des Herzmuskels – Medizintechnische
Apparate mit »Fingerspitzengefühl« ermöglichen dem
Arzt ein punktgenaues und objektives Tasten tief im
Körperinneren.
Für
die individuelle Therapieplanung (z. B. Strahlentherapie, HIFU), aber auch für Entwicklung neuer diagnostischer Verfahren und zur Festlegung sicherheitsrelevanter Grenzwerte sind dreidimensionale Datensätze des
menschlichen Körpers (virtual human), die alle relevanten physikalischen und bio-chemischen Eigenschaften enthalten, von großer Bedeutung. Insbesondere für
den Bereich der mechanisch-akustischen Eigenschaften fehlen in weiten Teilen noch die entsprechenden
Informationen, die aber mit Hilfe quantitativer Ultraschallverfahren in vitro, aber auch in vivo gewonnen
werden können.
Gewebecharakterisierung (virtual human)
Therapie (High Intensity Focused Ultrasound
- HIFU) Die Behandlung mit hochintensivem fokus-
siertem Ultraschall zählt zu den innovativsten Ultraschalltherapieverfahren. Dieses Verfahren zur Zerstörung von Tumorgewebe oder anderen chirurgischen
Maßnahmen findet zunehmend Verbreitung und ist
zum Teil bereits in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen worden.
Der Einsatz in der Neurologie zur nichtinvasiven
Schlaganfallbehandlung (Auflösung von Thromben)
und zur temporären Öffnung der Blut-Hirn-Schranke
(Einschleusen von Pharmaka in das Hirn) wird erforscht und befindet sich z. Z. noch im experimentellen
Stadium. Die hohen Schallintensitäten heizen das Gewebe innerhalb des eng begrenzten Fokusbereiches
in kurzer Zeit auf Temperaturen von über 85 °C auf
und lassen es so absterben. Für die erfolgreiche und
sichere Anwendung des Verfahrens ist parallel zur
Behandlung die Überwachung der applizierten Ultraschallenergie und des Gewebezustandes zwingend erforderlich. Die dazu notwendigen Informationen (Temperaturänderung, mechanische Gewebeeigenschaften)
können durch Auswertung der rückgestreuten Ultraschallechosignale gewonnen werden.
© Forschungszentrum Ultraschall gGmbH · Halle · Januar 2015
Qualitätsmanagement (Konstanzprüfung in der
Sonographie) Durch den rasant gestiegenen Ein-
satz von Ultraschallgeräten in allen Bereichen der medizinischen Diagnostik wird die seit Jahren diskutierte
und in den USA sowie Japan bereits durchgesetzte
Einführung einer gesetzlich geregelten Qualitätssicherung immer zwingender. Voraussetzung dafür ist vor
allem die Entwicklung geeigneter Sensortechnik, die
eine effektive Konstanzprüfung unter klinischen Bedingungen ermöglicht.
Weiterbildung (Qualifizierung für Anwender)
In der bildgebenden Ultraschalldiagnostik stehen Hersteller und Anwender vor der Aufgabe, neue Mitarbeiter einzuarbeiten, aber auch erfahrene Mitarbeiter
weiterzubilden. Qualifizierungskonzepte hierfür sind
zu entwickeln.
4 Wie wird das Innovationsforum
durchgeführt?
Das Projekt zur Ausrichtung des Innovationsfroums
hat am 1. Januar 2015 begonnen.
Ein am Forschungszentrum Ultraschall angesiedeltes Projektbüro übernimmt seit
Projektbeginn die Vorbereitung des Innovationsforums. Mit Marktanalysen und thematischen
Recherchen wird es die inhaltliche Gestaltung des Forums unterstützen und den Aufbau einer Homepage
als Informations- und Kommunikationsplattform begleiten. Mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit wird eine
breite regionale Wirkung hergestellt.
Projektbüro
Interessenten können inhaltlich und thematisch an der Ausgestaltung des
Innovationsforums mitwirken. Derzeit wird geplant,
die Themenfelder
Innovationsworkshops
1. Sensorik und Blutcharakterisierung
2. Elastographie und Gewebecharakterisierung
3. Therapie und Qualitätsmanagement
abzudecken. In der Diskussion mit den Interessenten
können aber auch andere Schwerpunkte gesetzt werden.
Das Format für den gemeinsamen Austausch und
die Festlegung von Zielen und Aufgaben sind Innovationsworkshops, zu denen wir Sie herzlich einladen.
Die Workshops finden in drei mitteldeutschen Städten
statt:
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Kooperationsanfrage Innovationsforum »Quantitative Sonographie in der Medizin«
Informationen zum Projekt und Möglichkeiten der Mitwirkung
Workshop Halle am 18. Februar 2015
Zeit:
15.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Ort:
Martin-Luther-Universität: Weinbergcampus
Von-Seckendorff-Platz 1
Seminarraum 1.30
Politiker oder Unternehmer, ob Fachbehörde oder Clustermanagement.
Dabei haben Sie vielfältige Möglichkeiten der Unterstützung. Einige Anregungen:
• Mitwirkung an den Innovationsworkshops
Workshop Jena am 25. Februar 2015
Zeit:
15.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Ort:
INNOVENT e.V. Technologieentwicklung
Prüssingstr. 27 B
(Gewerbegebiet Göschwitz)
Der Tagungsraum befindet sich im ersten Stock.
• Beiträge zum Innovationsforum (Vortrag, Poster,
Ausstellungsstand) aus Ihrer spezifischen Perspektive. Einige Beispiele für die verschiedenen
Facetten:
– Methodenentwicklung
– Geräteentwicklung
– Anwenderperspektive: praktische Sicht auf
die Nutzung medizintechnischer Geräte
oder auf den Einsatz neuer Methoden
– Erfahrungen mit Förderinstrumenten der
Europäischen Union, des Bundes oder der
Länder
– Patentierung und Zulassung
– Forschungslandschaft Mitteldeutschland
Workshop Magdeburg am 5. März 2015
Zeit:
15.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Ort:
ifak – Institut für Automation und Kommunikation
Denkfabrik im Wissenschaftshafen
Werner-Heisenberg-Str. 1
Konferenzraum
Falls Sie einen der Innovationsworkshops besuchen
wollen, bitten wir Sie herzlich, sich im Projektbüro anzumelden.
• Vermittlung von Kontakten
• Einschätzung von Marktpotentialen
Das Programm zum
Innovationsforum wird Anfang April 2015 auf einer
Homepage veröffentlicht.
Programmveröffentlichung
Der zweitägige Kongress wird
am 6. und 7. Mai in Halle (Saale) stattfinden.
Das Innovationsforum QSonoMed bringt Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Anwender
zusammen, um die Innovationspotenziale der quantitativen Sonographie darzustellen, neue Ideen zu
generieren und eine Netzwerkbildung anzuregen.
• Kommunikation spezieller Aufgaben und Fragestellungen aus Ihrem Fachbereich
• Oder ganz anders? Ihre Perspektive auf’s Thema
zählt: Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!
Innovationsforum
Anfang Juni wird sich eine Kerngruppe aus Netzwerkern treffen, um die Ergebnisse
des Innovationsforums zusammenzufassen und zu bewerten. Auf diesem Treffen werden weitere Schritte
vereinbart, um das auf dem Innovationsforum noch
lose geknüpfte Netzwerk zu verfestigen. Die zwischenzeitlich geschaffene Internetplattform stellt dafür ein
wichtiges Werkzeug dar.
Perspektivtreffen
6 Kontakt zu den Organisatoren
Bei Interesse an einer Mitarbeit am Innovationsforum
wenden Sie sich bitte an das Projektbüro, welches seinen Sitz am Forschungszentrum Ultraschall hat:
Projektbüro
Nancy Rotsch (Projektleiterin)
T (03 45) 44 58 39 - 16
v (03 45) 44 58 39 - 19
@ nancy.rotsch@fz-u.de
Forschungszentrum Ultraschall gGmbH
5 Wie kann ich mich einbringen?
Interessenten können in jeder Projektphase hilfreiche
Beiträge zum Gelingen des Innovationsforums leisten.
Wir sind an Ihrer Perspektive interessiert: ob Anwender oder Entwickler, ob Forscher oder Geldgeber, ob
© Forschungszentrum Ultraschall gGmbH · Halle · Januar 2015
B
Köthener Straße 33a
06118 Halle
T (03 45) 44 58 39 - 10
@ kontakt@fz-u.de
m http://www.fz-u.de
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