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Der T!p
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MusikT!p
 KurzT!ps
(ulk) 29. Januar: Freiheit für
Fränk!. Lamperium. 18:00 Uhr
// Island: Natur pur. Stadthalle (Kleines Haus). 20:00 Uhr
// Symphonisches Chorkonzert. Stadtkirche. 20:00 Uhr
// Egotronic. Glashaus. 22:00
Uhr // Junge Meisterpianisten Würzburg. SteingraeberHaus. 19:30 Uhr /// 30. Januar: Keepin‘ it aLIVE - Festival.
Zentrum. 19:30 Uhr // Die
Avantgardinen – Musikalisches Frauenkabarett. Evangelisches Gemeindehaus. 20:00
Uhr // Leselust-Festival: 11
Freunde. Zentrum. 20:00 Uhr
// N.E.O.N. Borracho. 22:00
Uhr // The Constellation.
Suite. 23:00 Uhr /// 31. Januar: Keepin‘ it aLIVE - Festival. Zentrum. 19:30 Uhr //
Purkwa-Live. Lamperie. 20:00
Uhr // Mad&Lush. Borracho.
22:00 Uhr // Campus Clubbing. Suite. 23:00 Uhr /// 1.
Februar: TBC - dAPPen wie
wir. Zentrum. 18:00 Uhr /// 4.
Februar: Best of Kurier-Leser:
Ein Hate-Slam. 20:00 Uhr ///
5. Februar: Magische Bilder
aus dem Fichtelgebirge. Stadtbibliothek. 18:00 Uhr /// 6.
Februar: Praxistag. IwalewaHaus. Ab 10:00 Uhr// Resident
Party. Borracho. 22:00 Uhr ///
7. Februar: Praxistag. Iwalewa-Haus. Ab 10:00 Uhr // 1
Jahr Bayreuth City Beats. Borracho. 20:00 Uhr /// 11. Februar: Leselustfestival: Roger
Willemsen. Zentrum. 20: 00
Uhr // Leona Berlin & Band.
Zentrum. 21:00 Uhr /// 13.
Februar: Leselustfestival: Jan
Weiler. Zentrum. 20:00 Uhr
// Mamaladnamala – Improvisierte Gerichtsshow. Zentrum. 20:13 Uhr // Party Safari
2.0. Borracho. 21:00 Uhr ///
14. Februar: Leselustfestival:
Sebastian Fitzek. Zentrum.
20:00 Uhr // Chinesischer
Nationalcircus: Die verbotene
Stadt. Oberfrankenhalle. 18:00
Uhr // Martina Schwarzmann:
Gscheid gfreid. Stadthalle.
20:00 Uhr // Queerulant*inParty. Glashaus. 22:00 Uhr///
19. Februar: Open Jam Session. Zentrum. 20:00 Uhr ///
20. Februar: Kontrast-Bayreuther Filmfest 2015. Zentrum. /// 21. Februar: Kontrast-Bayreuther Filmfest 2015.
Zentrum. // House vs. Black.
Borracho. 22:00 Uhr /// 22.
Februar: Kontrast-Bayreuther
Filmfest 2015. Zentrum. ///
25. Feburar: Rubalcaba & Luis
Frankarias. Zentrum. 20:00
Uhr /// 26. Februar: Gernot
Hassknecht: Das Hassknecht
Prinzip. Zentrum. 20:00 Uhr
/// 28. Februar: Opernstudio
Oberfranken. Zentrum. 20:00
Uhr///
KEEP CALM
STUDY HARD!
Deichkind
„Niveau Weshalb Warum“
(ulk) Schreibberatung
(Audio CD für 16,99€ bei Amazon)
Quelle: www.pushatv.de
das Werk feiern. Es ist eine
Fundgrube. Weil die gesellschaftskonforme
Gesellschaftskritik von „Leider geil“
und „Bück dich hoch“ (jeweils
26 Wochen in den Charts)
gut ankam, „wagen Deichkind
[im Gegensatz zu „anderen
Protagonisten in Deutschlandrap-Deutschland“] lieber
gleich den soziologischen
Rundumschlag“.
Diesmal
geht es um nicht weniger als
Größenwahnsinn, Facebook,
Produkthaftung und Klimawandel. „Niveau Weshalb
Warum – wer uns fragt bleibt
dumm“, heißt es. Antworten
bleiben also glücklicherweise
aus. Ein Deichkind-Konzert
eignet sich dann doch eher
weniger zum politischen Diskurs. Das war übrigens vor
knapp 10 Jahren im Glashaus
so und wird im April, wenn
die Deichkinder auf Tour gehen, nicht anders sein.
- trotz seiner eher mäßigen
Lernbereitschaft. Komplizierte Physik-Aufgaben löst er mit
geringstem Zeitaufwand und
Vorträge seiner Professoren
inspirieren ihn zu immer neuen Gedanken hinsichtlich der
Zeit, bis ihn letzten Endes eine
wesentliche Frage nicht mehr
loszulassen scheint: Wie steht
es wirklich mit der Unendlichkeit des Universums? In seiner
Freizeit versucht Stephen eine
Antwort auf seine Frage zu finden und vergisst darüber alles
andere. Trotzdem lässt sich
Stephen von seinen Freunden zu einer Party, von denen
er sonst eher weniger wahrnimmt, überreden und trifft
dort auf die hübsche Jane. Es
entsteht ein verhaltenes Gespräch über Gott und die Welt,
in dem die unterschiedlichen
Neigungen der beiden offensichtlich werden. Jane studiert
Sprachen und glaubt an Gott,
Stephen studiert Physik und
bekennt sich gegen jeglichen
Glauben. Dessen ungeachtet
werden sie ein Paar. Erst ein
Sturz Stephens auf dem Campus von Cambridge stellt das
junge Liebesglück auf eine
harte Probe, denn nach einigen Untersuchungen stellt sich
die Diagnose Amyotrophe Lateralsklerose (kurz ALS, eine
Motoneuron-Erkrankung, bei
der es sukzessiv zu Ausfällen
der Muskulatur kommt) bei
Stephen. Fortan bekommt er
seine körperlichen Einschränkungen immer mehr zu spüren und wird schließlich zum
Pflegefall, was ihn allerdings
nicht an seiner Forschung, der
Gründung einer Familie und
seiner Liebe zu Jane hindert.
Bei der Tour macht Deichkind am 25. April Stopp in
Würzburg. Karten gibt es für
etwas über 40 €. Das Album
„Niveau Weshalb Warum“
gibt es ab 16 €.
4 KinoT!p
Die Entdeckung der
Unendlichkeit
Man nehme die bewegende Geschichte eines weltbekannten
Wissenschaftlers,
eine
überwiegend
unbekannte Star-Besetzung und
schaffe einen authentischen
Kino-Kracher, der berührend
und lebenslustig zugleich ist.
Es handelt sich hier um das
großartige Biopic (Filmbiografie) „Die Entdeckung der
Unendlichkeit“, welches das
Leben des in jungen Jahren
an ALS erkrankten Stephen
Hawking erzählt.
(kuh) Der Film beginnt mit
Hawkings Studienjahren an
der renommierten Universität Cambridge. Als angehender Physiker nimmt der noch
junge Stephen schnell eine
Vorreiter-Rolle bei Kommilitonen und Professoren ein
ab 5,- Euro
Druckertankstelle
VeranstaltungsT!ps für
die nächsten Tage
Als Deichkind 2005 im
Glashaus auftrat, dürften
die
Elektro-Punk-Rapper
kaum einem in Bayreuth
bekannt gewesen sein. Es
war das Jahr, in dem sie mit
dem Titel „Electric Super
Dance Band“ beim Bundesvision Song Contest Platz
14 von 16 belegten. Morgen
(30. Januar) steht das neue
Album in den Plattenläden.
Auch in Bayreuth warten
eingefleischte Fans bereits
darauf. Der Tip hat für
Euch „Niveau Weshalb Warum“ probegehört.
(tn) Als „das mächtigste
Pop-, Performance-, Kunst-,
Trash- und Reimerei-Kollektiv der Republik“ lässt sich
Deichkind im Promotext
zum neuen Album feiern. So
richtig einsortieren lassen
will sich die Hamburger Formation offensichtlich nicht.
Wie das letzte Album „Befehl von ganz unten“ ist das
sechste Studioalbum breit
gefächert. Vom eingängigen
Party-Mitgröl-Song wie „Was
Habt Ihr?“ über den eher melancholischen Rap „Hauptsache Nichts Mit Menschen“
bis zu sinnfreiem Trash wie
„Oma Gib Handtasche“ ist
für Deichkind-Fans einiges
geboten. Wer aber noch nie
richtig mit der Gruppe warm
wurde, wird es auch diesmal
nicht. Alle anderen werden
Druckerpatronen
Eine Hommage ans Leben, die
Liebe und die Wissenschaft.
Bewertung 10 von 10 Punkten
Auch in der vorlesungsfreien Zeit ist niemand allein beim Schreiben - die
Schreibberatung hat durchgehend für euch geöffnet.
Zudem findet am 5. März
2015 die nächste bundesweite „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“
statt. Die Schreibberatung
ist auch diesmal wieder mit
einem eigenen Programm
dabei - von 16 Uhr bis mindestens Mitternacht bieten
sie den Bayreuther Studierenden
„Kurzworkshops
zum
wissenschaftlichen
Schreiben, Raum zum konzentrierten Arbeiten, begleitende Schreibberatung
und zum Wachbleiben ein
inspirierendes Bewegungsprogrammm“ an.
Die Befüller der 1. Stunde
 Vorwort
von Ulrike Kuhrt
„Und was macht man später
mal damit?“
Diese Frage dürfen sich
nicht nur Studierende der
Fächer KuGeA und Ethnologie anhören, sondern auch
Studierende anderer sozial- und geisteswissenschaftlicher Fächer. Da man auf
diese Frage manchmal selbst
keine Antwort parat hat,
wollen wir Abhilfe schaffen.
Am 6. und 7. Februar findet
im Iwalewa-Haus der „Praxistag“ statt, der sich mit
den vielfältigen Berufsaussichten im Entwicklungssektor
auseinandersetzt.
Dazu wurden vorwiegend
ehemalige Studierende der
o.g. Fächer eingeladen, die
von ihren Erfahrungen berichten werden.
Das breite Angebot reicht
dabei vom Gesundheitssektor über Projektkoordination bis hin zu Landwirtschaft/Ernährung. Alle,
die sich für die Karrieremöglichkeit „Entwicklungszusammenarbeit“ interessieren, sind herzlich dazu
eingeladen.
Das Programm und aktuelle Informationen findet ihr
auf unserer Facebook-Seite:
„Praxistag-Berufsaussichten?!“ unter http://on.fb.
me/1KZXnpx.
(Die Redaktion behielt sich
vor einige Fakten der Veranstaltungen zu zitieren)
Redaktionsschluss: Redaktionskonferenz: Mit K bin ich ein Symbol der Ewigkeit,
mit G ein Bild vergehender Zeit
Diesmal zu gewinnen: 10€ Gutschein für den Bio-Bio Laden
Lösung bis Sonntag an: raetsel@tipbt.de
Lösung letzter Woche: „Adalbert hat Recht, denn er erhebt sich“
Gewinner:
Fabian Mitschang
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
(Gewinnchance 1:11) Die einzige wöchentliche unabhängige Studentenzeitung Bayerns
­
Es ist schon erstaunlich, wie
schnell die ZEIT vergeht. Vor kurzem noch Semesteranfangs-ZEIT,
schreiben wir nun wieder Semesterend-ZEIT. Da frage ich mich
doch: Ist es wirklich schon sooo
spät? Ich meine, nicht dass ich
DICH wieder zurückdrehen will,
aber das geht mir jetzt doch alles
ein wenig zu schnell mit uns. Erst
kamst DU zu langsam und nun
kommst DU zu schnell. Gibt‘s da
vielleicht auch eine Mitte? Ein Dazwischen? DU, ZEIT, ich rede mit
DIR! Jaja...nicht nur, dass sich eine
große Verlagsgruppe nach DIR
benannt hat, nein, auch wir geben DIR hin und wieder mal das
Gefühl, etwas Besonderes zu sein.
Da gibt der T!p ausgerechnet DIR
ein Rätsel (siehe Ausgabe 546!)
oder schreibt etwas über deinen
Bruder ZEITmanagement (siehe
Ausgabe 547!)! Ja, was soll ich da
noch sagen? DU bist überall! Ich
kenne keine größere Familie als
DEINE. Mit ZEITraffer, ZEITlupe, ZEITbombe, FreiZEIT,
ÖffnungsZEIT, SpielZEIT, ModeZEITschrift, KlausurenZEIT,
TeilZEITstelle und GleichZEITigkeit bist DU doch bestimmt
auch verwandt, oder? Wie wäre
es noch mit der HochZEIT, der
ZEITung, der MahlZEIT, der
SchlafensZEIT, dem ZEITmangel
oder dem ZEITüberschuss (eher
seltene Spezies, Anm. d. Red.)?
Sogar berühmte Schriftsteller
oder Wissenschaftler widmeten
DIR ganze Bücher. Mark Twain sagte einmal: „Die Zeit mag
Wunden heilen, aber sie ist eine
miserable Kosmetikerin.“ Hörst
DU? DU bist eine miserable Kosmetikerin, DU kannst uns alle nur
in Grund und Boden stapfen, uns
peinliche Auftritte bescheren und
dabei können wir DICH noch
nicht einmal voraussehen oder in
DICH hineinsehen. Wo bleibt da
die Gerechtigkeit? Zu guter Letzt
hast DU mich auch noch soweit
bekommen, ZEIT aufzuwenden, um ein ganzes Vorwort an
DICH zu richten. Ausgerechnet
an DICH! Dabei habe ich DICH
doch gar nicht so verinnerlichen
wollen! Ich möchte meine LebensZEIT nämlich gerne ohne
den ständigen Gedanken an
DICH verbringen. Kannst DU das
nicht verstehen?
Ich glaube, ich bin ZEITweilig
nicht mehr verfügbar.
Ein etwas anderer Semesterrückblick
(Die T!p-Redaktion) Vieles ist
dieses Semester an der Uni
Bayreuth passiert. Wir haben
eine neue Fernbuslinie, die
Schnäpschenjagd feiert Premiere und PEGIDA macht auch
vor der UBT nicht halt. Die
Idee in der letzten Ausgabe
des Semesters einen Semesterrückblick
zusammenzustellen, um die Sternstunden
des vergangen halben Jahres
Revue passieren zu lassen lag
also nahe. Aber statt eine herkömmliche
chronologische
Abhandlung zu schreiben (das
klingt schon so langweilig) haben wir beschlossen uns die
Arbeit aufzuteilen und jeden
einzelnen Tipler zu Wort kommen zu lassen. Mithilfe eines
Begriffes kann so jeder individuell und persönlich auf sein
Semester zurückblicken oder
die Highlights am Campus rezitieren. Lest selbst was dabei
herauskam…
A wie Alkoholverbot. Es war
wohl eines der aufsehenerregendsten Themen dieses Semesters: Die Forderung des Suchtbeauftragten Prof. Dr. Carlos Kölbl
kein Alkohol mehr an der Uni zu
verkaufen und am besten auch
die Bayerische Woche u.ä. Veranstaltungen abzuschaffen. Es
folgte ein Aufschrei der Studentenschaft, inklusive Diskussion
im Stupa und ein offener Brief
im Tip. Bis jetzt wurde das Bier
allerdings nur aus den Getränkeautomaten verbannt, in der
Cafeteria ist es nach wie vor erhältlich.
B wie Bier. Das erfährt wohl jeder Bayreuther Student früher
oder später. Allein Oberfranken
zählt neun Brauereien. Da gibt es
viel zu probieren und zu verkosten! Als Mal-Bier-Trinker begonnen, können wir uns bereits nach
wenigen Semestern sicherlich
zur Bierqueen – oder zum King
küren lassen! Na dann Prost!
C wie Chuck Norris. …war leider wieder nicht in Bayreuth.
Dabei gäbe es so viele Dinge,
die Chuck Norris hier erledigen
könnte. Er könnte auf der Homepage des International Office
verlässliche und ausführliche
Informationen finden. Er könnte
Statistik II ohne Skript bestehen.
Er würde das Winterdorf verlas-
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sen ohne Glühwein zu trinken. das Angebot des allgemeinen
Die Liste an Chuck Norris-Mo- Hochschulsports eine willkommenten wäre unerschöpflich.
mene Abwechslung zur täglichen Hörsaalhockerei. In diesem
D wie Der Tip. Was viele nicht Semester ist der Beitrag für Stuwissen: Unser Tip hat schon ei- dierende von 9 € auf 15 € angenige Jährchen auf dem Buckel. stiegen. Es bleibt abzuwarten,
Angefangen hat alles im WiSe ob es in Zukunft, vor allem auf1992/93, als die erste Zeitung grund der steigenden Nachfrage,
vor der Mensa an den Mann ge- zu weiteren Neuerungen kombracht wurde. Und obwohl Der men wird.
Tip wegen Mitarbeitermangels
schon öfter kurz vor dem Aus I wie International Office. Die
stand, hat er es doch immer wie- zentrale Anlaufstelle, wenn es
der aus dem Tief geschafft und um Auslandssemester geht. Für
heute hältst du Ausgabe Nr. 548 einige hält das International Ofin der Hand!
fice im Februar noch eine gute
oder schlechte Nachricht beE wie Emil-Warburg. Die meis- reit. Denn wenn am 1. Februar
ten Studenten hatten schon ein- um Mitternacht die Frist für die
mal irgendeine Veranstaltung im Erasmusbewerbungen
abläuft,
Emil-Warburg Hörsaal, dem H15 warten zig Studierende auf die
im NW I, und doch weiß kaum frohe Botschaft an welcher Uni
jemand, dass Emil Warburg ein sie ein oder mehrere Semesbedeutender Physiker war. Sei- ter verbringen dürfen. Der Tip
ne bekannteste Forschung be- drückt allen mit Fernweh die
inhaltete seine Entdeckung der Daumen!
magnetischen Hysterese. In Gedenken an Emil Warburg wer- J wie Jammerei. „Ich hab so
den heute besondere Leistungen wahnsinnig viel zu tun. Und eiim Bereich der Physik von der gentlich müsste ich doch für
gleichnamigen Stiftung finanziell meine Klausuren lernen.“ Jeder
unterstützt.
hat sich schon einmal über sein
unüberwindbares
ArbeitspenF wie Festspiele. Wenn eines sum beklagt. Doch tragen wir
mit Bayreuth in Verbindung ge- nicht meist selbst die Schuld
bracht wird, dann sind es die an unserem Stress und unserer
Bayreuther Festspiele. Seit 1876 Zeitnot?
finden sie nun schon im Festspielhaus auf dem Grünen Hügel K wie Kloßtag. Das Gerücht bestatt und zeigen die zehn letzten sagt, die besten Klöße Bayreuths
Opern Richard Wagners. Die gebe es im Mannsbräu. In den
Geschichte dazu gibt es auf Wi- Genuss dieser kugelrunden Köstkipedia, weshalb wir euch hier lichkeiten kommt man immer
ein paar interessante Fakten prä- Donnerstag und Sonntag (Kloßsentieren: Wagner war großer tage). Da auch Beilage und Bier
Hundeliebhaber und nur 1,66 dem Kloß in Sachen Geschmack
m groß. Eine Oper dauert meist und Preis in nichts nach stehen,
fünf Stunden. Auf YouTube fin- kann jedem nur empfohlen werdet man zum Suchbegriff „Ri- den, die urige Wirtsstube aufzuchard Wagner“ 189 000 Treffer. suchen!
G wie grünes Gemüse. Mit dem
Frischraum gab es eine Erweiterung des alltäglichen Nahrungssegments der Uni. Für manche
wurden Erwartungen übertroffen, andere wurden enttäuscht.
Trotzdem kann man in unserer
Universität nun endlich gesund
essen, weil auf jedem Hauptgericht Schnittlauch oder Rucola
liegt. Guten Appetit.
N wie Natürlich. Ein Wort, das
sich in diesem Semester fest in
mein Hirn gebrannt hat. „Natürlich bin ich dabei!“, „Natürlich
habe ich gelernt!“, „Natürlich
trinke ich Alkohol!“...Natürlich?
Natürlich nicht! Man muss lernen auch mal NEIN zu sagen!
Ein Problem, was sicher viele betrifft. Also nur Mut, Pausen sind
nicht nur Couch-Geister, sondern auch Wohltat!
O wie Ordnungshüter. Premiere. Nach der letzten Klausur
vor Weihnachten schien die Zeit
reif für die erste WG-Party in
den eigenen vier Wänden. Jeder
erfahrene Bayreuther Partygänger weiß, dass dabei die Polizei
eigentlich immer auf der Gästeliste steht. Wie es ausging, könnt
ihr euch denken.
P wie Punktlandung. Teilweise wurden die Klausuren schon
geschrieben, teilweise stehen in
den nächsten Wochen noch welche an. Und wie jedes Semester
hoffen einige Studenten auf die
berühmte 4,0-Punktlandung, die
mit einem knappen Bestehen belohnt wird. Und auch ich werde
wieder hoffen, denn im Bett ist
es doch viel schöner als in der
Bib…
Q wie Quetschn. Nach einem
stressigen Unitag schmeckt das
Feierabendbier in der Quetschn
besonders gut, da der wirklich
urige Gastraum so viel Gemütlichkeit ausstrahlt. Außerdem
gibt es bis in die frühen Morgenstunden warmes Essen für die
ausgehungerten Nachtschwärmer. Wenn das nicht das Studentenherz höher schlagen lässt…
L wie ländlich. Häufig benutztes Adjektiv zur präzisen Beschreibung von Bayreuth und
Umgebung, auch das vergangen
Semester konnte daran nichts
ändern. Von lokaler Regierung
und Unileitung unternommene Versuche dies zu verbessern,
wurden zwar noch nicht aufgegeben, mit Erfolge wird jedoch
schon seit langen nicht mehr ge- R wie Rosi. Wer nicht schon
rechnet.
mal in der über die Grenzen
H wie Hochschulsport. Ob
Bayreuths bekannten Disco „RoZumba, Skigymnastik oder Kick- M wie Meinung. Der „Fall Dr. senau“, auch liebevoll Rosi geboxen - für viele Studierende ist Tillschneider“ hat dieses Semes- nannt, getanzt und geschwitzt
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Kfz-ServiCe BindlaCh
Anschrift: Chefredaktion:
Der Tip • FAN • Universität
Universitätsstraße 30 • 95440 Bayreuth
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Ulla Kaltenhauser (ulk), Ulrike Kuhrt (kuh), Sebastian Schirner (ses) V.i.S.d.P
Kfz-Meisterbetrieb
Redaktion: Fotograf:
Finanzen & Marketing:
Layout: Webmaster:
Lektorat: Rätsel:
Druckerei: Auflage:
Patricia Bischof (pab), Korinna Netz (kn), Yaniv Ginati (yg), Alina Steffan (ast), Lars Markthaler (lm), Ivailo Kamenov (ik), Nadine Pelkmann (np), Robin Rüther (ror), Andrea Weidner (aw), Luisa Reisinger (lur), Michael Buchhorn (mbu), Larissa Schmidt (las), Hannah Friedrich (hf), Christina Meyer (crm), Johanna Buchholz (jb), Simone Gick (sg), Anneke de Kemp (and), Thomas Nagl (tn), Sophia Babl (sob)
Peter frick
Die einzelnen Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Gesamtredaktion wieder. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Artikel
und Leserbriefe in gekürzter Form zu veröffentlichen. Für unverlangt eingesandtes Material wird keine Haftung übernommen.
ter die Diskussion aufgeworfen, wo die Meinungsfreiheit
aufhört. Der Vortrag über die
Entwicklung der Gruppe „Islamischer Staat“ hat gezeigt, wie
vielen Studenten die Bildung
einer eigenen Meinung wichtig
ist. Und das Horoskop über Medienwisschenschaftler ging nach
der Meinung einiger zu weit und
sorgte für einen herrlichen Kommentar auf unserer Webseite.
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Das wars schon wieder für dieses Semester
Wer hat an der Uhr gedreht?
Praxistag
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29. Januar 2015 • Nr. 548
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Ein Mordstheater
Es ist wieder soweit – in
Zeiten voll besetzter Bibliotheken und bevorstehender Klausuren gibt es
einen Lichtblick im grauen
Lernalltag: Die „Schwarzen Schafe“ stehen wieder
auf der Bühne. Diesmal
mit der Kriminalkomödie
„Mord - streng biologisch“
von Christine Steinwasser.
Zeit für eine Flucht ins
Theater.
(crm) Diese Flucht führt gar
nicht so weit – zumindest was
die Handlung angeht. Hat sich
der Vorhang gehoben, landet
der Zuschauer genau da, wo
er die Realität gerade verlassen hat - mitten in Bayreuth.
Wie wir alle wissen, folgt das
Leben hier einem etwas gemächlicheren Tempo und
Veränderungen sind eher die
Ausnahme als die Regel. Daher ist die Neugier der Bewohner geweckt, als ein Wirtshaus
neue Pächter findet. Vor allem, wenn es nun den Namen
„Chillout-Place“ trägt und seine Gäste mit „gesunder innovativer Küche“ verköstigt, wo
doch vielleicht manch einer
lieber einfach „an Schweinsbroan“ hätte.
Am Tag der Neueröffnung
scheint alles bereit für die ersten Gäste: Der Tisch ist gedeckt, die Servietten gefaltet,
der Sekt gekühlt. Der geladene
Pfarrgemeinderat lässt nicht
lange auf sich warten und bald
erscheinen das brave Fräulein
Stern in ihrer hochgeschlossenen Bluse, unter deren Kragen die Kreuzkette baumelt,
die durchgedrehte Giselle,
die in bunten Gummistiefeln
aufkreuzt, der Schreiner mit
dem bezeichnenden Namen
Zimmermann und natürlich
der bierbäuchige Herr Bürgermeister selbst. Alle warten sie
noch auf die Frau des Bürgermeisters, die bald darauf pompös auftritt – ausgestattet mit
Glitzertasche, hohen Hacken,
Pelz und einem markerschütternden Organ.
Die Situation ist alles andere als entspannt. Die Frau
Bürgermeister maßregelt ihren Mann, die alleinstehende
Giselle wittert in den neuen
Pächtern Klaus und Klaus frische Beute, während ebendiese beiden offensichtlich seltsam schlecht auf ihre Namen
hören. Wie so oft im kleinstädtischen Idyll, brodelt es unter
der Oberfläche. Jeder hat seine
Geheimnisse und hegt Abneigungen. Und wenn ein Mord
passiert, dann wimmelt es nur
so von Motiven. Keine leichte
Aufgabe für die zwei ermittelnden Polizistinnen.
Weiter soll hier jedoch nichts
verraten werden – wer herausfinden will, wer ermordet
wird, wer der Mörder ist und
warum das alles ausgerechnet
„streng biologisch“ passieren
soll, kann dies noch tun! Die
ersten drei Aufführungen haben zwar bereits stattgefunden, die Theatergruppe unter
der Regie von Svenja Planko
tritt jedoch noch am 31.01.
um 20:00 Uhr in der Stadthalle und am 02.02. ebenfalls um
20:00 Uhr im Glashaus auf.
Also raus aus dem Lernkabuff
und rein in die Abgründe der
Bayreuther Wirtshäuser.
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hat, kann nicht behaupten, wirklich Bayreuth erlebt zu haben.
Die einen lieben sie und kommen
jeden Donnerstag zum Spaß haben vorbei – die anderen hassen
sie und hatten nach dem einen
Mal Sauna-Erlebnis im Sommer
genug. Viele sind sich einig, dass
man die Rosi auch erst ab einem
gewissen Alkoholpegel richtig
feiern kann. Einmal da gewesen
sein sollte man aber auf jeden
Fall!
ihre Zeit in Bayreuth zu Ende.
Das Studium ist abgeschlossen.
Jetzt heißt es, das WG-Zimmer
auszuräumen, sich von den Bayreuther Weggefährten zu verabschieden und auf geht es in einen
neuen Lebensabschnitt. Sicher ist
aber auch ein bisschen Wehmut
mit im Gepäck, oder?
U wie unnützes Wissen: Auch
davon gab es in diesem Semester neben den absolut wichtigen Lerninhalten wieder einiges.
Wusstet ihr zum Beispiel, dass
eine neun Jahre alte Katze nur
drei Jahre ihres Lebens wach
war? Oder, dass im frühen Christentum die Verwendung von Käse
zur Kommunion diskutiert wurde? Absolut wissenswert und ein
gelungener Kontrast zu mitunter
trockenen Studieninhalten!
S wie Schlummern. Ja, die
Schlummerfunktion hat schon
als Grund für so manche Verspätung gedient. Warum gibt es sie?
Naja, damit man sich im warmen
Bett noch einmal drehen kann,
aber dennoch wissen sollte, dass
man bald aufstehen muss. Das
mit dem Drehen klappt meistens
auch, mit dem Aufstehen kämpfen die meisten Studenten noch. V wie Vorlesung. Unzählige
Stunden haben wir wieder in den
T wie „Tschüss Bayreuth!“. Mit stickigen Räumen mit den unbedem Semester geht für einige auch quemen Stühlen verbracht - aber
die Quälerei hat sich gelohnt: Y wie „You got it, dude“: Dieser
Denn Wissen schadet nur, wenn Moment, wenn der Gedankenman es nicht hat.
blitz mit aller Wucht einschlägt,
sich das Gelernte plötzlich auf
W wie das – besonders bei den wundersame Weise zu einem
Anwohnern – beliebte Winter- Ganzen zusammenfügt oder die
dorf. Alle Jahre wieder werden Lösung einer Aufgabe endlich
die beschaulichen Hütten im auf dem Blockblatt steht - oft beHerzen Bayreuths errichtet und gleitet von einem leichten Schlag
der flanierende Bürger ist einge- gegen die Stirn und einem geflüsladen, bei typisch winterlichem terten „Ach, so ist das!“. Immer
Getränke wie Hugo (in heißer wieder schön zu beobachten und
Version, denn kohlensäurehaltige selbst zu erleben!
Getränke schmecke ja bekanntlich warm am besten) zu verwei- Z wie Zahltag: Der wohl liebste
len.
Tag aller Studenten, an dem sich
das Konto wieder etwas füllt.
X wie Xylophon. Instrument aus Zumindest kurz kann man sich
der Familie der Schlagstabspiele. der Illusion hingeben, dass man
Kurse zum Erlernen des selbigen gar kein so armer Schlucker sei
wurden - entgegen des Verlangens und das auch gleich ausnutzen.
der breiten Masse - im vergan- Dass das den immer gleichen
gen Semester nicht angeboten. Effekt hat, dürfte wohl auch den
Auch im Vorlesungsverzeichnis meisten bekannt sein:
des kommenden Semesters findet Man wünscht sich schon nach
sich bisher kein entsprechendes kürzester Zeit den nächsten
Angebot. Dennoch: Die Hoff- Zahltag umso sehnsüchtiger hernung stirbt bekanntlich zuletzt. bei.
Auf ein Wiedersehen?!
Ein persönlicher Studienrückblick
Der T!p
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Unser Innerstes ganz nah
StupaPorträt
Gunter von Hagens‘ Körperwelten in Nürnberg
Was gibt es Besseres, als sich
an einem verregneten Samstag auf eine faszinierende
Entdeckungsreise zu begeben? Nach drei Parkplatzrunden war die erste Hürde genommen, das Auto stand
sicher. Nun auf Richtung Eingang an der langen Schlange vorbei, denn wir haben ja
Karten mit Zeitfenster im
Vorverkauf erstanden. Pustekuchen! Da zu viele Leute
dieselbe Idee hatten, mussten
wir uns doch in die Schlange
stellen. Zum Glück nieselte
es gerade nur leicht und nach
15 min waren wir dann endlich im Gebäude. Schnell die
Jacken abgegeben und auf ins
Abenteuer Anatomie, Organismus und Leben.
(lim) Das Interesse an der Faszination Leben scheint grenzenlos. Bereits 40 Millionen
Menschen weltweit haben Körperwelten besucht. Seit 1997
wandern die Ausstellungen
durch den deutschsprachigen
Raum, ab Februar 2015 gibt es
eine dauerhafte Ausstellung in
Berlin. Momentan gastiert die
Ausstellung Körperwelten –
Eine HERZenssache mit über
200 spektakulären Präparaten
in Nürnberg. Lohnt es sich? Ja.
Und wie!
Die Ausstellung ist als Rundgang konzipiert und führt über
ein locker angelegtes Gangsystem immer tiefer in die faszinierende Welt unseres Körpers
und seiner Funktionen. Nach
einem Überblick über das Gesamtsystem mit Fokus auf der
Anatomie folgen detaillierte
Plastinate zur Illustration unserer Organfunktionen. Dabei
werden stets die jeweils häufigsten Erkrankungen miteinbezogen – das Spektrum reicht
von der künstlichen Hüfte über
Quelle: lim
die Raucherlunge bis zu Präparaten, die eine Hirnblutung
oder Metastasen zeigen. Der
Wechsel von Ganzkörper- und
Einzelplastinaten – im Ganzen, im Querschnitt oder entzerrtem 3D –, sowie Gewebeschnitten, von denen jedes in
seiner Präparation andere Details verdeutlicht, lässt keine
Fragen offen. Zudem geben einem die zu jedem Plastinat vorhandenen Infotafeln, die von
riesigen thematisch passenden
Wandtafeln sowie Kurzfilmen
ergänzt werden, alle nötigen
Informationen, um den Aufbau
und das perfekte Zusammenspiel unseres einzigartigen Lebenssystems zu verstehen.
Im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht das Herz, seine
Krankheiten und ihre Behandlungen (so sind zum Beispiel
Gefäßprothesen zu sehen), seine Anpassungsfähigkeit und
sein Netzwerk – alles in mehreren Exponaten eindrucksvoll
inszeniert. Aber auch mit ihm
assoziierte Bilder wie Liebe,
Mitgefühl, Glück oder Mut
werden angesprochen. Selbstverständlich wird auch der
Beginn und Verlauf des Lebens thematisiert, weswegen
eine abgelegene Ecke mit dem
passend benannten Plastinat
„Duschvergnügen“ nicht fehlen darf. Nach zweistündigem
Rundgang bin ich etwas nachdenklich gestimmt. Sind wir
uns eigentlich bewusst, welch
geniales, komplexes System
uns das Leben ermöglicht? Warum wollen wir es unbedingt an
seine Grenzen bringen? Wo ist
die Grenze zwischen Wissensvermittlung, Forscherneugierde und Profitgier? Denkanstöße zu unserer Verwundbarkeit
und auch unserer Verantwortung vermittelt die Ausstellung
auf eindrucksvolle Weise.
Falls ihr euch diese Reise nicht
entgehen lassen wollt, so habt
ihr noch bis 11.02.15 die Chance nach Nürnberg zu fahren.
Tickets kauft ihr am besten im
Vorverkauf (15€ für Studenten), da der Besucherandrang
wirklich sehr hoch ist, vor allem am Wochenende. Deswegen wurden die Freitags- und
Samstagsöffnungszeiten jetzt
auch bis 21 Uhr verlängert.
Alle nötigen Informationen
findet ihr unter http://www.
koerper welten.com/de/nuernberg/home.html.
Und wer noch Bedenken hat,
dass das alles zu echt aussieht,
dem möchte ich an dieser Stelle sagen, dass man sich sehr oft
ins Gedächtnis rufen musste,
dass man hier echte Organe
u.ä. zu sehen bekommt, weil es
durch die Plastination wirklich
wie Plastik aussieht.
Wir bewegen Wissen
Das Evangelische Studienwerk e.V. Villigst sellt sich vor
Die Vorlesungszeit ist vorbei und
bald ist auch das Wintersemester zu Ende. Für die einen ist es
einfach der Beginn der lang ersehnten Semesterferien, aber für
andere ist es das Ende des Studiums. So geht es mir und es ist
einfach unglaublich, dass dreieinhalb Jahre in Bayreuth schon
vergangen sind.
(kn) Ich weiß es noch ganz genau wie ich voller Erwartungen
vor dem Audimax auf den Beginn
meiner ersten Univeranstaltung
wartete. Damals hätte ich niemals
erahnen können, wie mein Studium verlaufen würde. Das erste
Semester stellte einen vor die eine
oder andere Herausforderung. Die
Wohnungssuche war ein echter
Horror und ich bin immer noch
geschockt, was für Wohnungen
für Vermieter als bewohnbar gelten. Hatte man dann ein Plätzchen
für sich gefunden, musste man
sich im Unialltag zurecht finden.
Welche Bücher muss man kaufen?
Wann sollte man anfangen zu lernen? Wie funktioniert das mit den
Klausuranmeldungen und warum
stöhnen alle, wenn es um FlexNow
geht? Fragen über Fragen, deren
Antworten man schneller herausfand als man dachte. Trotzdem
gab es auch Dinge in Bayreuth, an
die man sich schlicht und einfach
erst einmal gewöhnen musste. Ich
denke, ich bin nicht die Einzige gewesen, die um kurz nach acht am
Abend vor verschlossenen Türen
des Supermarktes stand. Zugegeben für Studenten, die aus Bayern
kommen, ist das nichts Neues, aber
für alle anderen schon. Bayreuth
ist eben eine kleine und eher ruhige Stadt, deren Vorteile es noch zu
entdecken galt. Die Semester vergingen. Trotzdem konnte ich den
60-minütigen Klausuren, in denen nur Zeit blieb für die schlichte Wiedergabe von Lerninhalten,
nichts abgewinnen. Erst als ich in
einem Spezialisierungskurs mit gerade mal 15 anderen Studenten saß,
genoss ich so richtig die Vorteile
unserer kleinen Universität. Neben
dem Studium wollte ich unbedingt
noch etwas anderes machen. So informierte ich mich über die zahlreichen Studenteninitiativen und
fand auch bald eine, die mir gefiel.
Doch ich musste lernen, dass ein
gutes Konzept noch lange keine
Garantie für einen guten Verein ist.
So war ich auch bald wieder auf der
Suche nach einer Initiative, in der
ich mich mit meinen Fähigkeiten
einbringen konnte. Ich landete in
einer Redaktionssitzung vom Tip.
Die familiäre Atmosphäre und die
anderen Studenten, die nur so vor
Ideen zu sprudeln schienen, waren
eindeutig Grund genug zu bleiben.
Für ein Semester war ich sogar
Mitglied der Chefredaktion und
es war eine echt tolle Zeit mit dem
gesamten Team.
Mittlerweile hat sich viel getan im
Tip und ich gehöre wohl eher zu
den alten Hasen, aber so ist das
nun einmal. Über die Jahre haben
sich Freundschaften entwickelt.
Manche endeten bevor sie wirklich
begonnen hatten und anderen halten immer noch. Wie es wohl sein
wird, wenn man nicht mehr zusammen studiert? Ich werde die gemeinsamen Mittagessen bestimmt
vermissen und auch die Tassen
Tee, die man zusammen trank,
während man sich gegenseitig darin bestärkte, dass so manche Hürde im Studium überwunden werden kann. Hobbystatistiker W.O.,
der mich fast zur Weißglut brachte, weil er seinen Rucksack andauernd verlor oder irgendetwas seine
Notizen unleserlich machte, war
Quelle: mg
bestimmt nicht nur für mich eine
Hürde. Doch auch die kann man
überwinden. Zurückblickend ist
die Universität Bayreuth für mich
die Richtige gewesen, auch wenn es
zu Beginn nicht mein Wunsch war
hier zu studieren. Eine Campusuni
lernt man wohl erst zu schätzen,
wenn man da ist. Es ist einfach sehr
familiär und man kann sich hier
wirklich zu Hause fühlen. Gerade
deswegen ist es vielleicht auch so
ungewohnt, wenn man dem Ende
entgegen blickt. Zugegeben, bei
mir ist die Aufbruchsstimmung
noch nicht so intensiv da, weil
meine Bachelorarbeit noch auf ihre
Vollendung wartet, aber trotzdem
spürt man, dass das Ende naht.
Auf der einen Seite überkommt
einen die Erleichterung, weil man
bald das Stück Papier in den Händen hält, für das man die letzten
Jahre gearbeitet hat. Auf der anderen Seite steht man vor einer
ungewissen Zukunft. Das war vor
dem Studium doch auch schon so.
Warum sollte man sich jetzt nicht
auf den nächsten Schritt freuen?
Ich für meinen Teil freue mich auf
das Neue.
Und wer weiß, vielleicht kommt
man für den Master wieder zurück.
Hast Du Lust, in einem bunten Haufen von engagierten
Menschen zu erfahren, was fächerübergreifender Austausch
wirklich bedeuten kann? Suchst
Du nach finanzieller Unterstützung, um Deinen Traum von
einem Auslandsstudium oder
-praktikum zu realisieren? Hast
Du Interesse, einmal die Chance zu ergreifen, in einem der
großen staatlichen Begabtenförderwerke kräftig mitzumischen und mitzubestimmen?
Suchst Du nach einem Begabtenförderwerk, bei dem fachliche Leistungen nicht alles sind,
sondern die Person dahinter im
Vordergrund steht?
des Evangelischen Studienwerkes Villigst e.V. vorbeischauen.
Das Evangelische Studienwerk
bietet seinen Stipendiaten unter anderem eine individuelle Begleitung im Studium, ein
vielseitiges
interdisziplinäres
Bildungsangebot über das gesamte Jahr hinweg, wie auch
eine finanzielle Förderung von
bis zu 897 Euro monatlich, sowie viele weitere finanzielle
Leistungen, etwa für Auslandsaufenthalte oder Praktika.
Das Studienwerk sucht vor allem engagierte Studentinnen
und Studenten mit Begeisterung für das eigene Fach, einem
Interesse an fachübergreifenden und gesellschaftlichen TheWenn dem so ist, solltest Du men sowie guten Leistungen
unbedingt mal auf der Website im Studium. Letztere sind je-
doch definitiv nicht ausschlaggebend; mindestens ebenso
wichtig ist etwa gesellschaftliches Engagement. Wenn das
alles ganz nach Dir klingt, dann
ergreif doch einfach die Chance
und bewirb dich noch bis zum
1. März 2015.
Gastbeitrag von
Florian Heinricht
Name: Marie Friedle
Alter: 22
Studiengang: LA Geographie/
Deutsch,
B.A. Geographie
Hochschulgruppe: Jusos
Schwerpunkte der Arbeit als
Sprecherrat:
CampusKulturWoche, Uni Jubiläumswochenende, Außenarbeitsplätze auf
dem Campus, Raum der Stille...
Dein wichtigstes Ziel in dieser
Legislatur? Studierenden den
Campus als ihren primären Lebensraum näher bringen und sie
an seiner Gestaltung geistig und
körperlich teilhaben lassen, z.B.
bei der CampusKulturWoche
Was gefällt dir an der Uni Bayreuth am besten / am wenigsten? Am besten: das Glashaus
Am wenigsten: der ganze bürokratische Quatsch
Was würdest du sofort ändern, wenn du Königin der Uni
wärst? Als Königin wäre die Uni
mein Königreich und damit autonom vom Freistaat Bayern und
der BRD. Ich würde die Regelstudienzeit abschaffen und die
Studierenden zu eigenständigen, selbstdenkenden Menschen
ausbilden. Auch wenn sie mich
dann ggf. irgendwann stürzen
würden. Außerdem würde ich
Studierende und Unimitarbeiter
verpflichtend zu einem Seminar
zu Kommunikations- und Verhandlungsstrategien anmelden.
Was ist dein (Lebens-) Motto?
Sex, Drugs & Rock´n´Roll
Was sind deine Lieblingsorte
in Bayreuth? Orte, an denen
Menschen sind, die ich mag und
an denen man Neues erleben
kann.
Quelle: Evangelisches Studienwerk Villigst e.V.
Wo verbringst du deine Semesterferien?
Entweder in Bayreuth, da ich
hier arbeite, oder hausarbeitenschreibend in der Bib oder bei
meiner Familie oder im Urlaub
oder ...
­
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Samstag, 7. Februar, 17 bis 20 Uhr
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