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Journal
Januar 2015 | 60. Jahrgang | Nr. 1/2015
n KGSt aktuell
Cash Pooling im Konzern
Kommune
am Beispiel der Stadt
Leipzig
KGSt®-Report 22/2014
Kontakt:
Andrea Stertz
0221 37689-40
Andrea.Stertz@kgst.de
D
as Cash Pooling ist Teil des Cash Managements, bei dem die unterjährige Liquiditätssicherung und -optimierung im Mittelpunkt der Betrachtung steht. Unter Cash
Pooling wird die Bündelung der liquiden Mittel auf einem zentralen Konto verstanden,
auf das von den beteiligten Einheiten (Kernverwaltung und Beteiligungen) bei Bedarf
zurückgegriffen werden kann. Im Falle von Liquiditätsengpässen werden die internen
Mittel zu günstigen Konditionen für alle Beteiligten zur Verfügung gestellt. In den letzten
Jahren erfreut es sich zunehmender Beliebtheit, da durch die Bündelung der Liquidität
ein Beitrag zur Entlastung der angespannten kommunalen Haushalte geleistet werden
kann.
Der neue KGSt®-Report 22/2014 zeigt am Beispiel der Stadt Leipzig, wie ein solches
System in einer Kommune aufgebaut und eingeführt werden kann und welches Einsparpotential durch eine effiziente Nutzung aller liquiden Mittel und eines entsprechenden
Managements erzielbar ist.
Der Cash Pool der Stadt Leipzig zeichnet sich dadurch aus, dass es ein Haupt- (Master-)
konto gibt, welches das einzige Konto mit externem Kreditbezug ist. Auf diesem Konto
werden die Bankbestände aller am Cash Pool Beteiligten zusammengeführt. Die Stadtkasse fungiert dabei als Zentrale und koordiniert das Cash-Pooling-System.
Der Aufbau des Cash Pools erfolgte schrittweise. Zuerst wurden die Sparkassenkonten
und danach die Fremdbankkonten in das Cash Management einbezogen. Eine zentrale
Rolle in Leipzig spielt des Weiteren der externe Dienstleister (Sparkasse Leipzig und Landesbank Hessen-Thüringen im Verbund), der das entsprechende System (webbasiert)
zur Verfügung stellt und pflegt.
n Inhalt
„„KGSt aktuell
Cash Pooling im Konzern Kommune
am Beispiel der Stadt Leipzig
(KGSt®-Report 22/2014) ................................ 1
Kommunale Ausbildung –
Praxisbeispiele gesucht .................................. 2
Arbeitsergebnisse der KGSt 2014 ........ 3
Infotag zum strategischen
Veranstaltungsmanagement ..................... 5
KGSt®-Prozess-Symposium ........................ 6
KGSt®-Fachkonferenz
Ziele und Kennzahlen ....................................... 7
Kamingespräch: E-Government
für Führungskräfte ............................................. 8
KGSt®-Lehrgang Zukunftsfähige
Personalentwicklung ........................................ 9
Prozessbibliothek: Neue Prozesse ......... 9
Beratung: Neue Projekte ........................... 10
Einstiegsmöglichkeit Vergleichsarbeit .. 11
Vergleichsring Rechnungswesen/
Forderungsmanagement .......................... 11
Benchmarks für kleine Kommunen ... 11
„„Informationsmanagement
„„Kennzahl des Monats „„KGSt®-Mitglieder
„„Personalmanagement
12
Familienbewusste Personalpolitik
für Väter – Leitfaden .................................... 12
Die Fachkräftereserve in Kinderbetreuung und -erziehung –
IAB Forschungsbericht ................................ 13
E-Vergabe ............................................................. 13
Das Warnsystem KATWARN .................. 14
Übergangsmanagement
„Schule in Beruf“ .............................................. 15
„„Verwaltungsmodernisierung
Deutscher Nachhaltigkeitspreis.............. 15
Stadt Quickborn ............................................... 16
„„KGSt®-Seminare & Kongresse 17
„„Veranstaltungen Dritter
24
„„Impressum
24
1
01_2015
KGSt®-Journal
Ein gedrucktes Exemplar
des KGSt®-Reports wird an
die KGSt®-Mitglieder verschickt. Weitere Exemplare
können zu folgenden Preisen bestellt werden (jeweils
zzgl. 2,80 Euro Versandkosten und sieben Prozent MwSt.):
KGSt®-Mitglieder: 20 Euro
„„
Sonstige: 2.000 Euro
„„
KGSt®-Mitgliedern steht der Report
auf www.kgst.de unter der Kennung
20141218A0016 zur Verfügung.
KGSt®-Materialienband
„Kommunale Ausbildung“
Praxisbeispiele gesucht
Kontakt:
Heike Krutoff
0221 37689-21
Heike.Krutoff@kgst.de
Zur erfolgreichen Einführung des Cash Pooling sollten folgende Voraussetzungen vorliegen:
Aktuelle Informationen über Zahlungsbewegungen und Kontostände
„„
Periodengerechte Erfassung der Buchungen
„„
Durchführung einer Ist-Analyse zur Erfassung und Strukturierung der Konten
„„
Schaffung von Transparenz durch Einbeziehung aller Beteiligten
„„
Erlass einer Dienstanweisung zum Cash Management
„„
Der Report ist die zweite KGSt®-Veröffentlichung zum Thema Kommunales Liquiditätsmanagement. Der erste Report befasst sich mit der Liquiditätsplanung und ist unter der
Kennung 20141111A0022 im KGSt®-Portal abrufbar.
A
ufgrund der demografischen Entwicklung gewinnt die kommunale Ausbildung in
den unterschiedlichsten Berufen für eine professionelle Personalentwicklung strategisch an Bedeutung. Ziel ist es, nicht nur mehr Auszubildende in einem schärfer werdenden Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern zu gewinnen, sondern diese auch durch
eine professionelle Ausbildung langfristig an den Arbeitgeber Kommunalverwaltung zu
binden. Letzteres ist Schwerpunkt des KGSt®-Materialienbandes.
Die KGSt möchte darin
Ergebnisse aus einem Vergleichsring der KGSt zur kommunalen Ausbildung vorstellen
„„
und
weitere kommunale Praxisbeispiele zur Optimierung der internen Ausbildung
„„
aufzeigen.
Hierfür sucht die KGSt noch Kommunen, die ihre Praxisbeispiele zur Verfügung stellen.
DasErgebnisse:
können Konzepte
über die Schritte
Ausbildung insgesamt
Die
Welche
machenoder auch nur einzelne Maßnahmen
zu folgenden
Prozessschritten sein:
eigentlich
den Ausbildungsprozess
aus?
Bedarfsermittlung
Rahmenbedingungen der Ausbildung
Ausbildungsmarketing
Auswahlprozess
Einstellungsprozess
Setzen Sie sich mit uns in Verbindung! Wir freuen uns über gute
Beispiele aus Ihrer Kommune!
Betreuung von Nachwuchskräften während der Ausbildung
Betreuung von Nachwuchskräften nach der Ausbildung
Bindung von Nachwuchskräften
© KGSt® Köln, KGSt ® -FORUM 2014
1.8 Ausbildung im Wandel, 19.09.2014, Carsten Nüsken
7
2
01_2015
KGSt®-Journal
Arbeitsergebnisse
der KGSt 2014
Handbücher, Berichte, Materialien, Reports, Positionspapiere,
Berichte aus der Vergleichsarbeit
Folgende Arbeitsergebnisse hat die KGSt 2014 herausgegeben:
Kontakt:
Martina Senekowitsch
0221 37689-31
Martina.Senekowitsch@kgst.de
Wie nutzen Kommunen Social Media?
Materialien Nr. 1/2014
Verfasser: Marc Groß
Kennung: 20140127A0018
Was bedeutet das E-Government-Gesetz des Bundes für die kommunale Praxis?
Materialien Nr. 2/2014
Verfasser: Marc Groß
Kennung: 20140306A0010
Leitbild Bürgerkommune – Entwicklungschancen und Umsetzungsstrategie
In nebenstehender Tabelle kommen Sie
durch Klick auf den Titel des Arbeitsergebnisses zur Kurzbeschreibung und
Inhaltsangabe der Veröffentlichung.
Bericht Nr. 3/2014
Verfasser: Elke R. Holzrichter,
Bettina Henrichs, Andreas Pamp,
Dr. Alfred Reichwein
Kennung: 20140425A0011
Kommunales Bildungsmanagement – Strategische Steuerung und Organisation
Bericht Nr. 4/2014
Verfasserin: Hortense Klein
Kennung: 20140425A0027
Open Data in Kommunen
KGSt®-Mitglieder können alle Arbeitsergebnisse unter www.kgst.de nach
Eingabe der Kennung im Suchfeld kostenfrei herunterladen oder als Druckexemplar zu stark ermäßigten Preisen
bestellen.
Für Nicht-Mitglieder sind diese Publikationen kostenpflichtig. Eine Übersicht über alle verfügbaren KGSt®Veröffentlichungen und deren Preise
kann auf der Homepage der KGSt abgerufen werden (hier klicken).
Positionspapier Nr. 5/2014
Verfasser: Marc Groß
Kennung: 20140502A0015
Der demografische Wandel in Kommunalverwaltungen
Strategische Ausrichtung und Handlungsansätze des Finanzmanagements
Bericht Nr. 6/2014
Verfasserin: Beatrice Dott
Kennung: 20140516A0021
Management und Risikosteuerung kommunaler Schulden
Bericht Nr. 7/2014
Verfasserin: Andrea Stertz
Kennung: 20140520A0017
Kommunales Risikomanagement – Teil 2: Das interne Kontrollsystem
Bericht Nr. 8/2014
Verfasser: Thomas Grieger
Kennung: 20140606A0011
Handlungsoptionen für ein kommunales Arbeitszeitmanagement – Flexibilität von Arbeitszeit
und Arbeitsort als Instrument eines zukunftsfähigen Personalmanagements
Bericht Nr. 9/2014
Verfasserin: Katja Weisel
Kennung: 20140610A0020
Organisationsmodell für Kommunen der Größenklassen 5&6 (Teil 3): Bürgerdienstleistungen
Bericht Nr. 10/2014
Verfasser: Elke Grossenbacher,
Andra Stallmeyer
Kennung: 20140612A0011
Beruf und Pflege: Wie beides gelingen kann
Materialien Nr. 11/2014
Verfasserin: Heike Krutoff
Kennung: 20140715A0019
Gelebtes „Wir“ in der Schloss-Stadt Hückeswagen - Den Wandel gestalten statt verwalten
Report Nr. 12/2014
Verfasserin: Elke Grossenbacher
Kennung: 20140715A0021
Empfehlungen der Expertenkommission zur Weiterentwicklung des Organisationsund Personalentwicklungskonzeptes (OPEK)
Bericht Nr. 13/2014
Verfasser: Dirk Greskowiak
Kennung: 20140825A0016
Bemessung des Stellenbedarfs in Schulsekretariaten
Bericht Nr. 14/2014
Verfasser: Stephanie Vogel, Hortense Klein,
Rainer Korte
Kennung: 20140827A0028
Kommunalpolitisch steuern mit dem Haushalt – Ziele und Kennzahlen im Haushalt ausweisen
Bericht Nr. 15/2014
Verfasser: Manfred Pook
Kennung: 20140911A0014
Kommunalpolitisch steuern mit dem (neuen) Haushalt
Positionspapier 16/2014
Verfasser: Manfred Pook
Kennung: 20140911A0021
Strategisches Veranstaltungsmanagement in Kommunen
Bericht Nr. 17/2014
Verfasser: Ines Hansen, Katja Weisel
Kennung: 20140923A0014
3
01_2015
KGSt®-Journal
Kommunales Liquiditätsmanagement am Beispiel der Stadt Leverkusen
Report Nr. 18/2014
Verfasserin: Andrea Stertz
Kennung: 20141111A022
Kosten eines Arbeitsplatzes (Stand 2014/2015)
Materialien Nr. 19/2014
Verfasserin: Hortense Klein
Kennung: 20141113A0017
Evaluation des Verwaltungskostenanteils für den (neuen) elektronischen Personalausweis
Bericht Nr. 20/2014
Verfasser: Marc Groß, Hortense Klein
Kennung: 20141119A0012
Strategische Haushaltskonsolidierung
Handbuch Nr. 21/2014
Verfasser: Norbert Zucht
Kennung: 20141203A0098
Cash Pooling im Konzern Kommune – Am Beispiel der Stadt Leipzig
Report Nr. 22/2014
Verfasserin: Andrea Stertz
Kennung: 20141218A0016
Ziele und Kennzahlen in der kommunalen Wirtschaftsförderung
Bericht aus der Vergleichsarbeit Nr. 1/2014
Verfasser: Roland Fischer
Kennung: 20140523A0029
Informationstechnik – Optimierung kommunaler IT mit Anwenderbefragungen
Bericht aus der Vergleichsarbeit Nr. 2/2014
Verfasser: Gregor Zajac
Kennung: 20141103A0010
Chefinformationen und KGSt®-Journal
Folgende Chefinformationen wurden 2014 an die Chefs und Chefinnen aller KGSt®Mitglieder verschickt:
Kommunales Kommunikationsmanagement
CHEF-INFO 01/2014
Kennung: 20140131A0024
Das Kommunale Steuerungsmodell
CHEF-INFO 02/2014
Kennung: 20140428A0051
Das Wissen der KGSt auf einen Blick – die Produkt- und Aufgabendatenbank
CHEF-INFO 03/2014
Kennung: 20140428A0065
Was bedeutet das E-Government-Gesetz des Bundes für die kommunale Praxis
CHEF-INFO 04/2014
Kennung: 20140505A0022
Demografischer Wandel in kleinen Kommunen
CHEF-INFO 05/2014
Kennung: 20140515A0019
KGSt®-Bericht: Leitbild Bürgerkommune
CHEF-INFO 06/2014
Kennung: 20140523A0019
Zukunftskongress 2014: 1. und 2. Juli 2014 im Berliner bcc
CHEF-INFO 07/2014
Alle CHEF-INFOS sowie alle bisherigen
Ausgaben des KGSt®-Journals können
von KGSt®-Mitglieder ebenfalls im
KGSt®-Portal kostefrei aufgerufen werden (hier klicken).
Nicht-Mitglieder haben Zugriff auf das
Inhaltsverzeichnis oder eine Kurzbeschreibung.
Kennung: 20140527A0017
Der demografische Wandel in Kommunalverwaltungen.
Strategische Ausrichtung und Handlungsansätze des Finanzmanagements.
CHEF-INFO 08/2014
Kennung: 20140602A0012
Ziele und Kennzahlen in der kommunalen Wirtschaftsförderung:
KGSt®-Bericht aus der Vergleichsarbeit
CHEF-INFO 09/2014
Kennung: 20140606A0022
Management und Risikosteuerung kommunaler Schulden
CHEF-INFO 10/2014
Kennung: 20140613A0012
4
01_2015
KGSt®-Journal
KGSt®-Berichte zum kommunalen Risikomanagement: Teil 1 - Das kommunale Risikofrühwarnsystem (Nr. B 5/2011) und Teil 2 - Das interne Kontrollsystem (Nr. 8/2014)
CHEF-INFO 11/2014
Kennung: 20140709A0013
Begleitung und Durchführung von Vergabeverfahren nach VOL/VOF durch die KGSt
CHEF-INFO 12/2014
Kennung: 20140827A0034
Gemeinsame Position von KGSt, DStGB und Vitako zu „Open Data in Kommunen“
CHEF-INFO 13/2014
Kennung: 20140902A0025
Kommunalpolitische Steuerung mit dem neuen Haushalt – Ziele und Kennzahlen
CHEF-INFO 14/2014
Kennung: 20141030A0019
Strategisches Veranstaltungsmanagement in Kommunen
Die jeweils aktuelle Ausgabe des
KGSt®-Journals erhalten alle registrierten Nutzer des KGSt®-Portals, die in
ihrem persönlichen Nutzerprofil das
Kästchen „Newsletter abonnieren“ aktiviert haben. Auch nach erfolgter Registrierung kann der Newsletter jederzeit
bestellt oder abbestellt werden (durch
Aktivierung oder Deaktivierung des
Newsletter-Kästchens im persönlichen
Nutzerprofil).
KGSt®-Infotag zum strategischen Veranstaltungsmanagement
am 17. März in Hamm
Inhaltlicher Kontakt:
Ines Hansen
0221 37689-48
Ines.Hansen@kgst.de
Organisation:
Verena Debus
0221 37689-84
Verena.Debus@kgst.de
Der Bericht 17/2014 „Strategisches
Veranstaltungsmanagement in Kommunen“ steht KGSt®-Mitgliedern auf
www.kgst.de unter der Kennung
20140923A0014 zur Verfügung (hier
klicken). Nicht-Mitglieder können ihn
dort online bestellen.
CHEF-INFO 15/2014
Kennung: 20141106A0016
Informationstechnik - Optimierung der kommunalen IT mit Anwenderbefragungen
CHEF-INFO 16/2014
Kennung: 20141111A0014
Handbuch „Strategische Haushaltskonsolidierung“
CHEF-INFO 17/2014
Kennung: 20141210A0014
Im Jahr 2014 wurden 12 elektronische Ausgaben des KGSt®-Journals und eine Sonderausgabe anlässlich des KGSt®-FORUMS 2014 veröffentlicht und an alle Abonnenten des
KGSt®-Newsletters verschickt.
W
ann war eine Veranstaltung erfolgreich? Wenn viele Besucher gekommen und
lange geblieben sind? Wenn die Presse gut ist? Oder vielleicht wenn das Budget
eingehalten wurde? Diese Aspekte mögen gute Anzeichen für eine gelungene Veranstaltung sein, doch der eigentliche Maßstab ist, ob der Veranstalter seine Ziele erreicht
hat.
In Kommunen ist das nicht anders: Veranstaltungen wie beispielsweise Feste, Märkte und Konzerte gehören hier zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Ob ein Tag
der offenen Tür in einer Schule oder ein mehrtägiges Fest zum Stadtjubiläum – es gibt
viele Gründe, warum und wie Veranstaltungen in einer Kommune stattfinden. Die Gestaltungsfreiheit im kommunalen Veranstaltungsmanagement ist so groß wie auf wenigen anderen Gebieten. Dieses Potenzial zu nutzen, erfordert neben guter operativer Organisation auch mehr und mehr strategische Steuerung und Gestaltung. Dabei kommt
es kaum darauf an, ob eine Kommune selbst Veranstalter ist oder „nur“ genehmigende
Behörde. Ein strategisches Veranstaltungsmanagement unterstützt die Ziele einer Kommune und muss als wichtiger Bestandteil einer kommunalen Gesamtstrategie verstanden werden.
Mit einem Infotag am 17. März 2015 in Hamm (Westf.) möchte die KGSt die Kommunen dabei unterstützen, das in der Praxis vielfach operativ geprägte Veranstaltungsmanagement strategisch anzugehen. Den Rahmen liefern aktuelle Empfehlungen der
KGSt zum strategischen Veranstaltungsmanagement aus dem KGSt®-Bericht 17/2014.
Das detaillierte Programm für den Infotag finden Sie auf den Internetseiten der KGSt
(hier klicken).
5
01_2015
KGSt®-Journal
KGSt®-Prozess-Symposium
28. - 29. April in Bremen
Inhaltlicher Kontakt:
Andreas Pamp
0221 37689-25
Andreas.Pamp@kgst.de
Ihre Ansprechpartnerin für Anmeldung
und Organisation:
Verena Debus
0221 37689-84
Verena.Debus@kgst.de
D
as KGSt®-Prozess-Symposium hat
sich mittlerweile zur zentralen Veranstaltung rund um die Themen des
kommunalen Prozessmanagements entwickelt. Die Rückmeldungen zeigen, dass
Teilnehmer jedes Jahr daraus wichtige
Impulse und wertvolle neue Kontakte für
ihre Arbeit in die eigene Verwaltung mitnehmen. Zum nunmehr 4. Prozess-Symposium lädt die KGSt vom 28.-29. April
nach Bremen in das Radisson Blue-Hotel
ein. Aufgrund der großen Nachfrage und
der zunehmenden Dynamik des Themas
Prozessmanagement hat sich die KGSt
entschlossen, den Kongress erstmals
zweitägig auszurichten. Anmeldungen
sind bereits möglich (siehe linke Spalte).
Über 130 Teilnehmer aus allen Teilen der Bundesrepublik kamen 2014 zum Prozess-Symposium nach
Bochum. Im Bild: Andreas Pamp mit Nadine Berger,
Leiterin Organisation und Prozesse bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL)
Um den unterschiedlichen Erwartungen und Fachkenntnissen der Teilnehmer gerecht
zu werden, stehen – wie bereits in den letzten beiden Jahren – neben zentralen Vorträgen auch Workshops mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten auf dem Programm.
Weitere Informationen:
Alle Informationen finden Sie unter
folgendem Link:
ÎÎProgramm und Anmeldung
Das KGSt®-Prozess-Symposium verzeichnet jedes Jahr einen Zuwachs an
Besucherinnen und Besuchern. Bitte
berücksichtigen Sie, dass nur eine begrenzte Zahl an Teilnehmerplätzen zur
Verfügung steht. Wir empfehlen daher
eine frühzeitige Anmeldung!
Wer sich mit dem Thema beschäftigt stellt schnell fest: Prozessmanagement muss
von den Fachbereichen getragen werden, wenn es die Qualität der Leistungen heben
und der Ressourcen-Schonung dienen soll. Auf dem 4. KGSt®-Prozess-Symposium soll
insbesondere diskutiert werden, welchen Beitrag Prozessmanagement im Handlungsfeld
Soziales & Jugend leisten kann. Damit greift die Veranstaltung bereits einen neuen fachlichen Schwerpunkt der KGSt®-Arbeit auf, der dank Gründung des KGSt®-CompetenceCenters „Soziale Kommune“ zukünftig intensiv behandelt wird. Im Rahmen des Prozess-Symposiums wird das Thema als Anwendungsfeld für Prozessmanagement aus
unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Neben Inhalten wie Wissensmanagement im
Sozialamt, Jugendamt und Jobcenter und optimierte Prozesse im Bereich Ausbildungsförderung geht es in den Vorträgen auch um Qualitätsmanagement sowie prozessbasierte Personalbemessung im Jugendamt.
Wie Prozesse und interne Kontrollsysteme (IKS) zusammenhängen wurde bereits
beim Prozess-Symposium 2012 in Köln diskutiert. Seither hat sich bei diesem Thema
– auch in der kommunalen Praxis – einiges bewegt. Ein Grund, erneut darüber zu sprechen. Dr. Björn Weiße, Leiter des Ordnungs- und Bürgeramts der Stadt Karlsruhe und
nebenamtlicher Dozent im KGSt®-Seminar „Interne Kontrollsysteme“ erläutert, wie er in
seinem Verantwortungsbereich Prozesse für das Managen von Risiken und Kontrollen
nutzt. Im Rahmen eines Workshops wird dieses Thema am Beispiel „Planung und Durchführung von Großveranstaltungen aus Sicht der Ordnungsbehörde“ weiter vertieft.
Als Input zum Thema „Prozessmodellierungstool und SAP – wie geht das zusammen?“ referiert Kerstin Herzog, Organisatorin und Projektleiterin der Stadt Nürnberg,
über ihre Erfahrungen mit einer Schnittstelle zwischen dem Prozessmodellierungstool
Adonis und dem SAP Solution Manager. Im Rahmen des KGSt®-Prozessnetzwerks wurden 2014 unter anderem die Prozesse aus dem Personalwesen systematisch untersucht.
KGSt®-Referentin Ines Hansen berichtet aus der interkommunalen Zusammenarbeit und
stellt ausgewählte Prozesse vor.
Einen Blick über den Tellerrand gewährt die Landeshauptstadt München mit einem
Werkstattbericht aus dem städtepartnerschaftlichen Projekt „Prozessmanagement in Harare (Zimbabwe)“. Zweifellos ein ungewöhnliches Projekt.
Selbstverständlich bleibt zwischen den Vorträgen und Workshops genug Zeit, sich
mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. Eine gute Gelegenheit dazu bietet das gemeinsame Abendessen am ersten Kongresstag.
6
KGSt®-Journal
Ziele und Kennzahlen –
die 3. KGSt®-Fachkonferenz
im Mai 2015
Inhaltlicher Kontakt:
Gudrun Hegemann
0221 37689-26
Gudrun.Hegemann@kgst.de
Manfred Pook
0221 37689-41
Manfred.Pook@kgst.de
Franz Conrad
Franz.Conrad@t-online.de
Ihre Ansprechpartnerin für Anmeldung
und Organisation:
Petra Reichau
0221 37689-87
Petra.Reichau@kgst.de
Der KGSt kommt es darauf an, Beispiele und Erfahrungen aus der Praxis
als Anregung für eigene örtliche Entwicklungen darzubieten, Diskussionen
über den richtigen Weg anzuregen,
Weiterentwicklung der kommunalen
Praxis zur Diskussion zu stellen. Die
Fachkonferenz richtet sich generell an
alle Führungskräfte, Verantwortliche für
Zielfindungsprozesse, Fachkräfte aus
den Bereichen Steuerungsunterstützung, Organisation, Finanzen, Personal,
Controlling, Rechnungsprüfung.
Weitere Informationen:
Veranstaltungs-Nummer: 12-15
Veranstaltungsort: Hannover
Teilnahmegebühr:
450 Euro für KGSt®-Mitglieder,
585 Euro für Nicht-Mitglieder
zzgl. Konferenzpauschale in Höhe von
139 Euro (ohne Unterkunft)
ÎÎProgramm und Anmeldung
01_2015
„Kommunale Steuerung benötigt Ziele und Kennzahlen“ – ein
derartiges Statement wirkt inzwischen in kommunalen Reformdiskussionen banal. Schaut man genauer hin, drängen sich zahlreiche
(Umsetzungs-)Schwierigkeiten und
Fragen in den Vordergrund: Sind
durchgehende, aber „vernünftige“,
praktisch anwendbare Ziel- und
Kennzahlensysteme in der kommunalen Praxis die Regel? Wie werden
sie örtlich erarbeitet? Werden sie in
Planung und Berichterstattung zugrunde gelegt und verfolgt? Wird
Wesentliches
herausgearbeitet?
Werden Schlussfolgerungen aus
Zielabweichungen und Kennzahlen®
vergleichen routiniert ausgewertet Die 2. KGSt -Fachkonferenz zum Thema Ziele fand in
Mannheim statt
und daraus Handlungsorientierung
für die Zukunft gewonnen? Skepsis ist angebracht, denn die kommunale Praxis zeigt
mehr „Katen“ als „Leuchttürme“.
Die zahlreichen Schwierigkeiten, die sich auftürmen, verlangen nicht nach dem „einen
großen Wurf“, sondern danach, wichtige Weichen in die richtige Richtung zu stellen wie
beispielsweise
die kommunizierte Absicht, ausformulierte Ziele und Kennzahlen zu nutzen,
„„
eine methodisch zweckmäßige Ziel- und Kennzahlenentwicklung einzusetzen,
„„
das Primat der Kommunalpolitik in die Vorgehensweise zu integrieren,
„„
alle Führungsebenen zu beteiligen, aber die individuellen Besonderheiten jeder ein„„
zelnen Ebene zu beachten,
sich eine ganzheitliche Betrachtung zu eigen zu machen und nicht darauf zu beharren,
„„
dass nur Finanzziele oder nur Leistungsziele oder nur Qualitätsziele die entscheidende
Rolle spielen, und für das jeweils andere eigene Verantwortlichkeit zu verneinen,
Ziele und Kennzahlen in Planung und Berichterstattung als Grundlage und Aus„„
gangspunkt für Kommunikation der Führung untereinander und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu nehmen,
Veränderung und Verbesserung als normal anzusehen und neue Entwicklungen aus
„„
Wissenschaft und kommunalnaher Beratung aufzugreifen und zu prüfen,
und daran zu denken, dass die Veränderungen und Verbesserungen mit den vor„„
handenen Kolleginnen und Kollegen umgesetzt werden, die sich in einer veränderten Verwaltung zurechtfinden müssen.
Die geplante KGSt®-Fachkonferenz „Ziele und Kennzahlen – unverzichtbar, umstritten, innovativ“ am 07. und 08. Mai 2015 in Hannover greift dies auf. Die Fachkonferenz
setzt die Tradition der beiden bisherigen Fachkonferenzen zum gleichen Thema aus den
Jahren 2010 und 2013 fort:
Im Zentrum stehen Beispiele der kommunalen Praxis, die in Workshops in kleinerer
„„
Runde präsentiert und diskutiert werden sollen. Dabei kommen Beispiele aus verschiedenen Perspektiven – Gesamtverwaltung, einzelne Fachlichkeiten – und aus
unterschiedlichen kommunalen Größenklassen zum Zuge.
Eine Podiumsdiskussion soll zu Beginn direkt die wesentlichen Themen zur Sprache
„„
bringen.
Referenten aus der Kommunalpolitik – Ausschussvorsitz, Fraktionsvorsitz – sind
„„
zweimal vertreten (mit einem Workshop und mit einem Plenumsreferat),
Zwei Beiträge aus verwaltungsnahen Hochschulen stellen wichtige konzeptionelle
„„
Kontexte her (BI-gestütztes Controlling und Reifegrad von Reformansätzen).
7
01_2015
KGSt®-Journal
Was muss ich als
Führungskraft über
E-Government wissen?
Kamingespräch: E-Government
für Führungskräfte
29./30. September 2015
Inhaltlicher Kontakt:
Marc Groß
0221 37689-32
Marc.Gross@kgst.de
Twitter: @grossmarc
Ihre Ansprechpartnerin für Anmeldung
und Organisation:
Verena Debus
0221 37689-84
Verena.Debus@kgst.de
Weitere Informationen finden Sie unter
folgendem Link:
ÎÎProgramm und Anmeldung
Unterstützt mich E-Government bei meinen Aufgaben bzw. den fachlichen
Aufgaben meiner Kommune? Hilft mir E-Government, meine politischen Ziele
(besser) zu erreichen?
Zentrale Fragen, die von politischen Entscheidungsträgern immer wieder an die KGSt
herangetragen werden. Die Antwort darauf ist einfach! Moderne Informationstechnik
hilft Ihnen dabei, aus Ihrer Kommune eine „bessere“ zu machen. Sie hilft Ihnen, neue
Ideen umzusetzen und innovative Leistungserstellungsprozesse zu entwickeln. Darüber
freuen sich am Ende nicht nur die Bürgerinnen und Bürger bzw. Kundinnen und Kunden, sondern auch die Beschäftigten. Die einen bekommen einen besseren Service und
Dienstleistungen in höherer Qualität von einer modernen Kommune, die anderen eine
moderne Arbeitsumgebung, in der sie von Routineaufgaben befreit werden und sich
stärker auf die Bedürfnisse und Anliegen ihrer Bürgerinnen und Bürger bzw. Kundinnen
und Kunden konzentrieren können.
Sie können Ihre Verwaltung durch E-Government insgesamt leistungsfähiger und
offener gestalten und bei gleichbleibender oder sogar steigender Qualität und zu geringeren Kosten Ihre Dienstleistungen anbieten bzw. Aufgaben wahrnehmen. Darüber
hinaus bietet E-Government Ihnen eine Möglichkeit, die kommunale Selbstverwaltung,
insbesondere vor dem Handlungsdruck, der „von unten“ und durch das Internet aufgebaut wird, zu vitalisieren. Mit verhältnismäßig bescheidenen Finanzmitteln lassen sich
hier bereits Gestaltungsspielräume und Dialogmöglichkeiten mit den Bürgerinnen und
Bürgern eröffnen.
Dies klappt aber alles nicht über Nacht und vor allem nicht von alleine. E-Government-Bemühungen müssen auf operativer Ebene und von den politischen Entscheidungsträgern gesteuert werden. Dafür müssen die Verantwortlichen auf politischer
Ebene nicht zu E-Government-Experten werden. Es reicht aus, wenn Sie E-Government
in den Grundzügen verstehen und wissen, wie Sie einzelne Bausteine für sich und Ihre
Kommune nutzen können.
Die KGSt unterstützt Sie auf diesem Weg. Wir geben Ihnen im Rahmen dieses Seminars einen Überblick über aktuell relevante Themenfelder im Bereich E-Government
und zeigen Ihnen viele praktische Beispiele für Ihre Arbeit. Dabei greifen wir klassische
E-Government-Themen (Auswirkungen des E-Government-Gesetzes, Einsatz von Dokumentenmanagementsystemen etc.) genauso auf wie die Themen Social Media, Open
Data und kollaborative und partizipative Beteiligungsformen. Nach kompakten und verständlichen Inputs durch die Referenten und einem fachlichen Austausch kennen Sie
am Ende des Seminars die Grundprinzipien und Mechanismen von E-Government und
können daraus mögliche Potenziale für Ihre Kommune ableiten.
Über den Dächern von Köln
Besondere Teilnehmende und ein besonderes Thema brauchen auch einen besonderen Tagungsort. Das Kamingespräch findet daher in einem der höchsten Gebäude
Deutschlands, dem Köln Turm statt. Diskutiert wird am ersten Tag von 17.00 Uhr bis
20.00 Uhr und am zweiten Tag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr in entspannter Atmosphäre
im Kaminzimmer. Der erste Tag endet mit einem gemütlichen Essen über den Dächern
von Köln im 30. Stock des Köln Turms.
Ein ausführlicher Veranstaltungsflyer kann im Internet heruntergeladen
werden unter www.kgst.de/dotAsset/1159489.pdf.
8
01_2015
KGSt®-Journal
Neuer KGSt®-Lehrgang
„Zukunftsfähige Personalentwicklung“
Start am 7. Dezember 2015
Inhaltlicher Kontakt:
Heike Krutoff
0221 37689-21
Heike.Krutoff@kgst.de
Ihre Ansprechpartnerin für Anmeldung
und Organisation:
Karin Lörsch
0221 37689-86
Karin.Loersch@kgst.de
Alle Informationen zum neuen Lehrgang finden Sie auf den Internetseiten
der KGSt:
ÎÎProgramm und Anmeldung
Neue Prozesse in der
KGSt®-Prozessbibliothek!
Neun Prozesse wurden
hinzugefügt
Kontakt:
Dr. Gaby Beckmann
0221 37689-24
Gaby.Beckmann@kgst.de
Den Ist- und den Soll-Prozess „Störungen beheben“ finden Sie in der Prozessbibliothek im Navigationsbaum im
Produkt 111.06 „IT-Service“, über die
Stichwortsuche oder unter dem Button
„Zuletzt hinzugefügt“.
M
it dem neuen Lehrgang „Zukunftsfähige Personalentwicklung“ reagiert die KGSt auf zahlreiche Nachfragen ihrer Mitglieder. Nachdem der KGSt®Lehrgang
Organisationsmanagement
mittlerweile
Kultstatus erreicht hat, ergänzt der neue Lehrgang ausgezeichnet das umfangreiche Angebot der KGSt. Schließlich
spielt die professionelle Personalentwicklung eine immer
wichtigere Rolle bei der Bewältigung der anstehenden
Herausforderungen.
In unserem Lehrgang „ZUKUNFTSFÄHIGE PERSONALENTWICKLUNG „ erhalten Neuund Quereinsteiger sowie Berufsrückkehrer das Basiswissen für eine professionelle Personalentwicklung (PE).
Lernen Sie Strategieansätze und Konzepte, gute kommunale Praxisbeispiele, KGSt®Handlungsempfehlungen aus zahlreichen gutachtlichen Arbeitsergebnissen und konkrete Umsetzungshilfen kennen und anwenden! Mit dem formalen Qualitätsnachweis Ihrer
PE-Kompetenz können Sie nicht nur dazu beitragen, Ihre kommunale Personalentwicklung zukunftsfähig zu machen, sondern auch Ihre weiteren beruflichen Entwicklungsschritte gezielt planen.
Lernen Sie im Rahmen des Lehrgangs die Referentinnen und Referenten des Programmbereichs Personalmanagement der KGSt auch persönlich kennen und profitieren
Sie von deren Erfahrungen!
Der Lehrgang umfasst 5 Module à 2 Lehrgangstage im Zeitraum vom 07.12.2015
bis zum 06.09.2016. Veranstaltungsorte sind Köln und Düsseldorf.
P
ünktlich zum neuen Jahr wurden wieder neue Prozesse in die KGSt®-Prozessbibliothek eingestellt. Alle neun neuen Prozesse finden Sie in der Prozessbibliothek
(www.kgst.de/produkteUndLeistungen/prozessbibliothek/) unter dem Button „zuletzt
hinzugefügt“.
Besonders interessant ist dabei der Prozess „Störungen beheben“ aus dem Hochsauerlandkreis zur Optimierung der IT-Hotline. Ziel der Prozessoptimierung war die Verbesserung der Servicequalität unter Einbeziehung einer neuen Helpdesk-Software. Als
Schwachstellen des Ist-Prozesses wurden identifiziert:
Die IT-Hotline wurde bisher mit wechselnden IT-Mitarbeitern besetzt. Bei der tele„„
fonischen Annahme von Störungsmeldungen wurde häufig eine direkte Problemlösung gesucht, unter Umständen durch Fernwartung. Die Hotline war währenddessen nicht erreichbar.
In der Folge wurden IT-Probleme anderer Mitarbeiter nicht über die zentrale HotIine„„
Nummer gemeldet. Die zuständigen Mitarbeiter im Fachdienst Informations- und
Kommunikationstechnik wurden stattdessen direkt angerufen bzw. angemailt.
Problemlösungen in der Hotline wurden nicht systematisch dokumentiert. Durch
„„
wechselnde Hotline-Mitarbeiter ging Wissen verloren.
Innerhalb des Fachdienstes wurde bereits mit einer Software zur Auftragsverteilung
„„
gearbeitet. Problematisch war allerdings, dass der Problemmelder kein entsprechendes Ticket oder eine Rückmeldung zur Auftragsvergabe erhalten hat.
Der Soll-Prozess sieht die Einführung eines verwaltungsweiten Ticket-Systems vor.
Durch die Selbsteingabe aller Mitarbeiter in das neue System wird die Telefon-Hotline
entlastet. Das Ticket-System steuert dabei bereits die Weiterleitung der Meldungen an
die jeweiligen Fachleute innerhalb des Fachdienstes Informations- und Kommunikati-
9
01_2015
KGSt®-Journal
Der Vergleich von Ist- und Soll-Prozess
auf der Aktivitätengruppenebene zeigt
die neue Aufgabenteilung zwischen
Hotline und weiteren IT-Mitarbeitern.
Details können den Prozessmodellen
auf Aktivitätenflussebene entnommen
werden.
Neue Projekte im Arbeitsbereich Beratung des
KGSt®-Geschäftsbereichs
Beratung & Vergleiche
Kontakt:
Generelle Fragen zum Arbeitsbereich
Beratung des KGSt®-Geschäftsbereichs
Beratung & Vergleiche beantwortet gerne:
Dirk Greskowiak
0221 37689-47
Dirk.Greskowiak@kgst.de
onstechnik und liefert die Basisdaten zu einer Meldung. Der Problemmelder wird über
den Fortschritt der Bearbeitung informiert. Darüber hinaus soll künftig nur ein Mitarbeiter
oder eine Mitarbeiterin ständig die Hotline betreuen und sich auf die Problemannahme
beschränken. Die Problemlösung erfolgt im Nachgang durch fachlich versierte Kollegen.
Auf der Basis des Soll-Prozesses konnten die Anforderungen an das neue TicketSystem formuliert werden. Derzeit wird ein Konzept erstellt, um die notwendigen organisatorischen und technischen Verbesserungen umzusetzen und damit sowohl allen
Nutzern der Hotline als auch den Mitarbeitern des Fachdienstes Informations- und Kommunikationsmanagement die Arbeit zu erleichtern.
R
egelmäßig informieren wir Sie hier über laufende Projekte des Arbeitsbereiches Beratung. Die Ergebnisse aus den Projekten stehen nur den auftraggebenden Kommunen zur Verfügung, sie werden nicht als KGSt®-Mitgliederberichte veröffentlicht.
Folgendes Projekt wurde neu gestartet:
Thema
Größenordnung
Kommune
Stadt mit
Strategische
rund
Haushaltskon25.000 EW
solidierung mit
Organisationssowie Stellenbedarfsanalyse
Projektinhalte und
Projektziele
Das Projekt besteht aus drei
inhaltlichen Projektsträngen:
(Weiter-)Entwicklung einer
„„
strategischen Zielplanung
Erarbeitung von produktbe„„
zogenen Maßnahmenkatalogen zur Strategischen
Haushaltskonsolidierung
Durchführung einer Orga„„
nisations-/Stellenbedarfsanalyse
Ansprechpartner/in
im Arbeitsbereich
Beratung
Klaudia Wergen
Klaudia.Wergen@kgst.de
Tel.: 0221 37689-62
10
01_2015
KGSt®-Journal
Einstiegsmöglichkeit in die
KGSt®-Vergleichsarbeit
Kontakt:
Andra Stallmeyer
0221 37689-952
Andra.Stallmeyer@kgst.de
Anmeldungen zu diesen Projekten
sind noch möglich. Informationen
können unter vergleiche@kgst.de
angefordert werden.
KGSt®-Vergleichsring Rechnungswesen/Forderungsmanagement
Teilnehmer wollen
Vergleich fortsetzen
Kontakt:
Roland Fischer
0221 37689-957
Roland.Fischer@kgst.de
Benchmarks für kleine
Kommunen bis 15.000
Einwohner
Tendenzen erkennbar
Kontakt:
Andra Stallmeyer
0221 37689-952
Andra.Stallmeyer@kgst.de
Neue Vergleichsringe sind geplant für folgende Themen:
+++ Bauhof Kreise in Nordrhein-Westfalen +++ Sportstätten Städte ab 200.000 Einwohner +++
Für die Fortsetzung von folgenden Vergleichsringen können sich auch neue
Teilnehmer anmelden:
+++ Ausländerwesen LK Baden-Württemberg +++ Ausländerwesen LK Hessen +++
Ausländerwesen LK NRW +++ Bäder +++ Bauhof Städte in Baden-Württemberg +++
Bauhof Städte in Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen +++ Berufsfeuerwehr Städte
GK 2-3 +++ Feuerwehr große kreisangehörige Städte NRW +++ Friedhof Städte
GK 1-2 +++ Friedhof Städte GK 3-4 +++ Gebäudewirtschaft Städte und Landkreise
+++ Grünflächen Städte GK 1-2 +++ Grünflächen Städte GK 3-4 +++ IT-Service Städte GK 2-3 +++ IT-Service Landkreise +++ Jugendhilfe Landkreise NRW +++ Kleine
Kommunen bis 15.000 Einwohner in Baden-Württemberg +++ Kleine Kommunen bis
15.000 Einwohner in Niedersachsen +++ Kleine Kommunen bis 15.000 Einwohner in
Nordrhein-Westfalen +++ Kleine Kommunen bis 15.000 Einwohner in Rheinland-Pfalz
+++ Rechnungswesen/Forderungsmanagement Städte 100.000 bis 400.000 Einwohner +++ Schulverwaltung Städte ab 200.000 Einwohner +++
D
ie am Vergleichsring Rechnungswesen/Forderungsmanagement teilnehmenden
Städte zwischen 100.000 und 400.000 Einwohner wollen den Vergleich und den
Erfahrungsaustausch zu Erfolgsfaktoren und Organisation des kommunalen Forderungsmanagements größtenteils fortsetzen. „Entwicklungen kann ich doch erst über einen
Zeitreihenvergleich erkennen“, stellten mehrere Teilnehmer fest.
Auch neue Städte sind in dem Vergleichsring herzlich willkommen. Voraussetzung
ist der Besuch eines Workshops, in dem diese in die bisherigen Ergebnisse des Vergleichsrings und in sein Kennzahlensystem eingeführt werden.
Geplante und aktuelle KGSt®-Vergleichsringe finden Sie jeweils unter www.kgst.de/
dienstleistungen/benchmarking/.
F
ür KGSt®-Mitgliedskommunen in der Größenordnung bis 15.000 Einwohner stehen
aktuell Benchmarks zu folgenden fünf Bereichen zur Verfügung: Personal, Finanzen, Kinderbetreuung, Grundschule und Wirtschaft. Diese stammen aus sieben KGSt®Vergleichsringen und umfassen die Daten von bis zu 82 anonymisierten Kommunen. Sie
liegen nunmehr als Jahreswerte 2011 bis 2013 vor.
Unter anderem sind für diesen Zeitraum folgende Entwicklungen, Trends etc. erkennbar:
Die Personalausstattung im Finanzbereich (Haushaltsangelegenheiten, Steuern/Ab„„
gaben und Zahlungsabwicklung) je 1.000 Einwohner ist in den letzten drei Jahren
nahezu konstant geblieben.
Ebenso war die Ausbildungsquote in kleinen Kommunen mit 3,1 Prozent in den letz„„
ten drei Jahren unverändert hoch.
Erhöht hat sich die Anzahl der IT-Arbeitsplätze, die durchschnittlich von einer IT„„
Servicekraft betreut werden können, auf nunmehr 105 IT-Arbeitsplätze.
Die Betriebskosten bzw. Reinigungskosten je qm Bruttogrundfläche (BGF) sind ge„„
sunken, da hier zahlreiche Teilnehmerkommunen aufgrund der Vergleichsarbeit Optimierungen (unter anderem Neuausschreibung der Reinigungsleistungen, Schulung
der Reinigungskräfte) durchgeführt haben.
11
01_2015
KGSt®-Journal
Falls Sie Interesse an der Mitarbeit in
einem dieser Vergleichsringe haben, so
nehmen Sie bitte mit Andra Stallmeyer
Kontakt auf. Sie steht Ihnen auch für
Auskünfte zu den aufgeführten Benchmarks zur Verfügung.
Die Betriebskosten je Schüler steigen hingegen aufgrund der demografischen
„„
Entwicklung. Wenn die Flächen der Grundschulen unverändert bleiben, so führen
sinkende Schülerzahlen zu erhöhten Kosten, da der Flächenbedarf nicht mehr bedarfsgerecht ist.
Die Versorgungsquote U3-Betreuung ist stetig gestiegen, da die meisten Vergleichs„„
ringkommunen in den letzten Jahren erheblich in den Ausbau der U3-Betreuung investiert haben. Die Versorgungsquote trifft 2014 mit 34 Prozent fast die gesetzliche
Vorgabe von 35 Prozent. Die Betriebskosten je Kita-Platz haben sich jedoch unter
anderem durch die erhöhten Personalaufwendungen im Bereich der U3-Betreuung
erhöht.
Die allgemeine Kreisumlage je Einwohner ist in den letzten drei Jahren kontinuierlich
„„
gestiegen.
Da einige Teilnehmerkommune ihre Steuer-Hebesätze angehoben haben, sind in
„„
den letzten Jahren die Einnahmen aus der Grundsteuer A und B gestiegen. Ebenso
hat sich das Gewerbesteueraufkommen je Einwohner erhöht.
Zurzeit stellen sich in sieben Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen,
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt) Kommunen
bis 15.000 Einwohner dem interkommunalen Vergleich. Einige Vergleichsringe starten
gerade mit einer neuen Projektphase (Erhebung der Jahreswerte 2014), sodass ein Einstieg möglich ist.
n Kennzahl des Monats
336
Euro
Kontakt:
Andra Stallmeyer
0221 37689-952
Andra.Stallmeyer@kgst.de
KGSt®-Median 2013 für Fortbildung-Ist-Ausgaben je Mitarbeiter in kleinen
Kommunen
Der Median ist der Wert, bei dem 50 Prozent der hier 81 Vergleichsringteilnehmer einen
höheren und 50 Prozent einen niedrigeren Wert aufwiesen. Weitere Informationen und
Kennzahlen finden KGSt®-Mitglieder unter https://www.kgst.de/dienstleistungen/benchmarking/benchmarks.dot.
Einstiegsmöglichkeiten in die KGSt®-Vergleichsarbeit für kleine Kommunen sind vorhanden (siehe Seite 11).
n Personalmanagement
Familienbewusste Personalpolitik für Väter –
so funktioniert‘s
Neuer Leitfaden
V
iele Väter wollen heute mehr Zeit für die Familie. Und so müssen
sich Unternehmen immer häufiger auf die veränderten Bedürfnisse
ihrer Mitarbeiter einstellen. Arbeitgeber die das Thema frühzeitig angehen und die Väter mit familienfreundlichen Angeboten unterstützen,
können sich dadurch einen handfesten Wettbewerbsvorteil um Fachkräfte verschaffen. Der neue Leitfaden von „Erfolgsfaktor Familie“ zeigt,
wie Unternehmen Vätern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern können und wie beide Seiten davon profitieren.
Unter dem Titel „Arbeitgeber Kommune
– Erfolgsfaktor Familienfreundlichkeit“
hat die KGSt einen Bericht (3/2009) veröffentlicht, der KGSt®-Mitgliedern unter
der Kennung: 20090723A0032 zur
Verfügung steht.
Kontakt:
Insbesondere Väter möchten neben ihrem Beruf mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen und wünschen sich Veränderungen in ihrem beruflichen Umfeld. Sie wollen flexiblere Arbeitszeiten oder die Möglichkeit, Teile ihrer Aufgaben auch von zu Hause aus zu
erledigen, um mehr am Familienleben teilzuhaben. Dabei fehlt es ihnen aber oft noch an
Unterstützung im Betrieb. Zwar ist in der Wirtschaft eine familienbewusste Personalpolitik
größtenteils angekommen, jedoch nutzen bislang überwiegend Frauen familienbewusste Angebote. Männer stehen bei den meisten Unternehmen noch nicht im Fokus.
Heike Krutoff, 0221 37689-21
Heike.Krutoff@kgst.de
Der Leitfaden stellt deshalb die Frage in den Mittelpunkt: Wie kann familienbewusste
Personalpolitik eine partnerschaftliche Vereinbarkeit beider Elternteile unterstützen und
12
01_2015
KGSt®-Journal
sich damit auch ausdrücklich an Väter wenden? Die Publikation richtet sich an Unternehmen, die sich bereits für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf engagieren
oder dies in Zukunft planen.
Der Leitfaden steht unter folgendem Link zur Verfügung:
www.erfolgsfaktor-familie.de/default.asp?nlc=1&id=70&pid=832
Die Fachkräftereserve in
der Kinderbetreuung und
-erziehung
Neuer IAB Forschungsbericht
Autor und Kontakt:
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für
Arbeit (BA)
Regensburger Straße 104,
90478 Nürnberg
Telefon: 0911 179-0
Telefax: 0911 179-3258
IAB@iab.de
I
n Deutschland gilt seit August 2013 ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz
auch für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Bereits nach ersten gesetzlichen Anstößen kam es zu einem deutlichen Ausbau der Kinderbetreuungsangebote.
Im Zuge dessen ist zwischen 2006 und 2014 die Zahl der Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen um knapp 172.000 gestiegen. Der hohe Fachkräftebedarf wurde durch
mehr Ausbildungskapazitäten, aber auch durch eine Reaktivierung von älteren Fachkräften gedeckt. Die Befürchtung, es würde auch nicht ausreichend qualifiziertes Personal
eingesetzt, hat sich bisher nicht bestätigt.
Vor diesem Hintergrund geht es im Bericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit um Fragen, welche Rolle die Rückkehr von
Kinderbetreuungs- und -erziehungsfachkräften aus anderen Tätigkeitsfeldern, aus Arbeitslosigkeit oder aus der Stillen Reserve beim Anstieg
der Beschäftigung in der Kindertagesbetreuung gespielt hat und wie
groß heute noch die Fachkräftereserve für die Kindertagesbetreuung ist.
Der Forschungsbericht steht auf den Internetseiten des IAB zur Verfügung unter www.iab.de/de/publikationen/forschungsbericht.aspx.
n Informationsmanagement
E-Vergabe – Kommunen
müssen schnell handeln
Kontakt:
Marc Groß
0221 37689-32
Marc.Gross@kgst.de
Twitter: @grossmarc
Informationen zu den entsprechenden
KGSt®-Seminaren finden Sie hier:
ÎÎVOL-Vergaberecht im Überblick
ÎÎE-Vergabe
A
b 2016 müssen alle öffentlichen Vergabeverfahren elektronisch durchgeführt werden. Das schreibt die neue Vergaberichtlinie der EU vor. Den Kommunen bleibt
damit wenig Zeit, um die E-Vergabe zu initiieren, zu planen und durchzuführen. Die KGSt
empfiehlt deshalb jetzt erste Erfahrungen mit der elektronischen Vergabe zu sammeln,
Vergabeprozesse zu überprüfen und unter Berücksichtigung der digitalen Möglichkeiten
zu verbessern. Dabei unterstützt die KGSt ihre Mitgliedskommunen durch
einen KGSt®-Bericht zur E-Vergabe, der sich auf die Vorgaben der Vergaberichtlinien
„„
konzentriert. Die Bedeutung und die Auswirkungen der Vergaberichtlinien auf die
eigenen Vergabeverfahren können dadurch besser abgeschätzt werden. Außerdem
gibt er Hinweise und Empfehlungen, wie Kommunen die gesetzlichen Vorgaben
umsetzen können. Da die reine Umsetzung der Vorgaben aus Sicht der KGSt zu kurz
gedacht ist, rundet den Bericht ein Ausblick „Von der E-Vergabe zum Beschaffungsmanagement“ ab. Nur so können alle Vorteile der E-Vergabe ausgeschöpft werden.
Veröffentlichungstermin: Ende Januar 2015.
ein KGSt®-Seminar zur E-Vergabe am 25. März 2015 in Bonn, das praktische Hand„„
lungshilfen für den kommunalen Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse der
E-Vergabe gibt. Die Referenten gehen im Rahmen dieses eintägigen Seminars intensiv
auf die rechtlichen Vorgaben der Vergaberichtlinie ein und diskutieren mit den Teilnehmenden Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten. Dieses Seminar lässt sich optimal mit dem KGSt®-Seminar „VOL-Vergaberecht im Überblick“ kombinieren, das am
Vortag, den 24. März 2015 stattfindet.
13
01_2015
KGSt®-Journal
Warnung mit Übersicht:
Das Warnsystem
KATWARN
Autor und Kontakt:
Niklas Reinhardt
Pressesprecher für KATWARN
Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS
Kaiserin-Augusta-Allee 31, 10589 Berlin
Tel.: 030 3463-7553
Fax: 030 3463-99 7553
Update: Was kann KATWARN?
Offizielle Warnungen für den ak„„
tuellen Standort und sieben
zusätzliche Orte.
Übersicht über Warnungen in der
„„
weiteren Umgebung.
Warnungen weiterleiten oder
„„
teilen, z. B. per Twitter.
Informationen über angeschlos„„
sene Warn-Einrichtungen am
aktuellen Standort.
Warnungen des Deutschen Wet„„
terdienstes ab Warnstufe rot
(schweres Unwetter).
Persönlicher Testalarm auf dem
„„
eigenen Smartphone.
Anmeldung
Die KATWARN-App steht kostenlos zur
Verfügung:
iPhone im App Store
„„
Android Phone
„„
im Google Play Store
Windows Phone
„„
im Windows Store
Alternativ bietet KATWARN kostenlose
Warnungen mit eingeschränkter Funktionalität auch per SMS/E-Mail zum Gebiet
einer registrierten Postleitzahl. SMS an
Servicenummer 0163 755 88 42:
„KATWARN 12345 mustermann@mail.
de“ (für Postleitzahl 12345 und optional
E-Mail).
S
eit 2010 können alle Landkreise und kreisfreien
Städte in Deutschland das Warnsystem KATWARN
für ihre Bürger und Bürgerinnen einsetzen. Im Gefahrenfall informiert es die angemeldeten Nutzer per Mobiltelefon über Gefahren wie Hochwasser, Bombenfunde oder Großbrände und
gibt zusätzlich zu Sirenen oder Lautsprechern erste Verhaltenshinweise. Begleitet
von einer Testphase des Gehörlosenverbands startete KATWARN am 11. Dezember 2014 ein System-Update mit verbesserten Warnfunktionen.
Ob Sirene, Lautsprecherhinweise oder Radiodurchsage: Fast alle Warnsysteme sind
akustisch und für gehörlose Menschen daher nicht nutzbar. Aber auch für Hörende
sind rein akustische Warnungen zum Beispiel bei geschlossenen Fenstern mit doppelter
oder dreifacher Isolierung problematisch. Warnungen mit Text- oder Bildinformationen
können daher Leben retten. Das kostenlose KATWARN-System sendet per App oder
alternativ per SMS und E-Mail ortsbezogene Warnungen per Text und Grafik auf das
Mobiltelefon der angemeldeten Nutzer. KATWARN wurde von Fraunhofer FOKUS im
Auftrag der öffentlichen Versicherer entwickelt und steht bereits seit 2010 per SMS und
seit 2012 als Smartphone-App kostenlos allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.
Am 11. Dezember startete das System ein Update mit mehr Bildinformationen und
Übersichtsfunktionen und wird dabei in einer einjährigen Testphase vom Landesverband
Bayern der Gehörlosen e.V. begleitet.
Ziel der Testphase ist es, gemeinsam mit den Fraunhofer-Forschern zu untersuchen,
wie die KATWARN-Warnungen von gehörlosen Menschen wahrgenommen werden
und welche Funktionen noch sinnvoll wären. In das jetzige Update sind vor allem die
allgemeinen Rückmeldungen der letzten Jahre eingeflossen. So können Nutzer nun neben dem aktuellen Standort bis zu sieben Orte eintragen, für die sie Warnungen erhalten wollen – zum Beispiel die Wohnadresse, Kita der Kinder, das Haus der Eltern oder
Großeltern, Ferienorte oder Büroadresse. Darüber hinaus sind deutschlandweite Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ab Stufe rot (schweres Unwetter)
eingebunden sowie eine Übersicht, welche offiziellen Einrichtungen am Standort des
Nutzers an KATWARN angeschlossen sind. Da KATWARN technisch problemlos erweiterbar ist, sind die Rückmeldungen der Nutzer sehr wichtig, um sich immer genau an
ihren tatsächlichen Bedürfnissen zu orientieren. Um möglichst vielen Menschen einen
Zugang zu KATWARN zu ermöglichen, wurde gleichzeitig mit dem System-Update die
KATWARN-App neben iPhones und Android Phones erstmals auch für Windows Phones
freigeschaltet.
Ein wichtiger Baustein für die Zukunft stellt die Einbindung von öffentlichen Einrichtungen dar. So startete noch im vergangenen Jahr eine Kooperation mit den Berliner
Verkehrsbetrieben (BVG): Seit dem 19. November 2014 werden die KATWARN-Warnungen über die digitalen Fahrplan-Anzeigen der U-Bahn, Straßenbahn und Busse in Berlin
angezeigt. Eine ähnliche Zusammenarbeit gibt auch es seit dem 5. Dezember 2014 auch
zwischen TAXI BERLIN und KATWARN. Die Telefonzentrale von TAXI BERLIN hat Zugang
zu allen Warnungen für ganz Berlin und kann im Gefahrenfall die Taxifahrer zielgenau
informieren. Weitere Kooperationen sind in ganz Deutschland möglich – so könnten
auch öffentliche Gebäude, Einkaufszentren oder Schulen bewarnt werden. Der Vorteil
liegt auf der Hand: Die Verankerung im Alltag der Menschen zieht Multiplikationseffekte
nach sich, d. h. die Nutzer geben im Fall einer Warnung ihren Mitmenschen Bescheid.
Ein Effekt, der im Bereich Katastrophenwarnungen sehr wichtig ist, denn alle Menschen
auf einen Schlag wird man mit keinem Warnsystem erreichen können. Aber durch eine
intelligente Vernetzung bestehender Technologien sehr viele.
Weitere Informationen: www.katwarn.de
14
01_2015
KGSt®-Journal
Übergangsmanagement
„Schule in Beruf“
Stadt Köln führt Schüler Online
ein
Kontakt:
Bettina Hoven
Kommunales Rechenzentrum
Minden-Ravensberg / Lippe
Tel.: 05261 252-181
Fax: 05261 932-181
B.Hoven@krz.de
Über das krz
Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) in Lemgo
wurde 1971 gegründet. Seit 1972 ist
der kommunale Zweckverband Informatik-Dienstleister der Kreise MindenLübbecke, Herford und Lippe sowie von
34 Städten und Gemeinden aus diesen
Kreisgebieten. Direkt oder indirekt werden über neun Millionen Einwohner in
NRW mit Services des krz betreut.
A
b sofort setzt die Stadt Köln auf
»Schüler Online«, das Übergangsmanagement von Schule in Beruf des
Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz). Die Mitte
2014 begonnenen Arbeiten zur Einführung konnten pünktlich zur Anmeldephase bei den weiterführenden Schulen erfolgreich abgeschlossen werden.
Seit dem 1. Dezember 2014 ist das
Verfahren bei der Stadtverwaltung Köln
produktiv. Als größte Stadt in NRW mit
einer vielfältigen Bildungslandschaft krz-Geschäftsführer Reinhold Harnisch und Kölns
Guido Kahlen (vorne v.l.n.r.) besiegeln mit
und hohen Anzahl von Schulen und Stadtdirektor
ihrer Unterschrift die Zusammenarbeit bei der Nutzung
Schulformen stellte die Einführung hier von Schüler Online. Über die Vertragsunterzeichnung
alle Beteiligten vor große Herausfor- freuen sich mit (hinten v.l.n.r.) stellv. krz-Geschäftsführer
Scherer und Prof. Dr. Andreas Engel (KDNderungen. Bezüglich der vertraglichen Wolfgang
Geschäftsführer). (Bild: krz)
Ausgestaltung haben die Stadt Köln
und das krz mit der KDN, dem Leistungsverbund kommunaler IT-Dienstleister in NRW,
eng zusammengearbeitet. Erstmalig wurde über diese Kooperation der Vertrag über
die Einführung und Nutzung von Schüler Online umgesetzt. Zeitgleich wurde das Übergangsmanagement von Schule in Beruf auch beim Kreis Heinsberg erfolgreich eingeführt.
Über Schüler Online
Schüler Online ist eine Webanwendung für das Übergangsmanagement von Schule in
Beruf. Mit ihr können sich Schüler zu allen Bildungsgängen der Berufskollegs oder zur
Sekundarstufe II an Gymnasien oder Gesamtschulen anmelden.
Folgende Ziele verfolgt die Anwendung:
Reduzierung des administrativen Aufwands beim Übergang der Schüler von den
„„
weiterführenden Schulen zu den Berufskollegs;
Lückenlose Überwachung der Berufsschulpflicht;
„„
Unterstützung bei der Berufswahl-Beratung der Schüler;
„„
Datenerhebung und Analysen zur Erstellung eines Berufsbildungsberichts.
„„
Bei 36 Kommunen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen befindet sich Schüler
Online bereits im Einsatz.
n Verwaltungsmodernisierung
Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Dortmund
Kontakt:
Büro Deutscher Nachhaltigkeitspreis
Nicola Roeb, Telefon: 0211 5504-5511,
presse@nachhaltigkeitspreis.de
http://www.nachhaltigkeitspreis.de
Weitere Informationen zu den kommunalen Preisträgern gibt es unter
folgendem Link: http://www.nachhaltigkeitspreis.de/category/preistraeger/002_staedte-gemeinden
D
ortmund ist Deutschlands nachhaltigste Großstadt. Die Kommune erhielt den
Deutschen Nachhaltigkeitspreis für ihren beispielhaften Strukturwandel und ihre
vorbildlichen Maßnahmen im Bereich der Integration. Bei den Städten mittlerer Größe
punktete die baden-württembergische Stadt Ludwigsburg mit dem nachhaltigkeitsorientierten Umbau ihrer Verwaltungsstruktur und beim Thema Bürgerbeteiligung. Als
„Deutschlands nachhaltigste Gemeinde“ wurde Furth bei Landshut für eine Entwicklungsstrategie ausgezeichnet, die sich konsequent am Nachhaltigkeitsgedanken ausrichtet. Die Sieger erhalten eine Fördersumme von jeweils 35.000,- Euro zur Umsetzung von
Nachhaltigkeitsprojekten.
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis prämiert Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in
Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit fünf Wettbewerben, über 800 Bewerbern und
2.000 Gästen zur Abschlussveranstaltung ist er die größte Auszeichnung seiner Art in Europa. Der Preis wird seit 2008 jährlich vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen.
15
01_2015
KGSt®-Journal
n KGSt®-Mitglieder
Ein neues KGSt®-Mitglied
stellt sich vor:
Die Stadt Quickborn
Bürgermeister Thomas Köppl:
„Als Wohn- und Wirtschaftsstandort mit vielen unterschiedlichen
Facetten ist die Stadt
Quickborn für Familien
lebenswert und aufgrund seiner Wirtschaftsstruktur und günstigen Lage in der Metropolregion Hamburg für Unternehmen äußerst interessant.
Nach kurzer Unterbrechung setzt die Stadt
Quickborn ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der KGSt fort und freut sich, erneut
von der Fachkompetenz der KGSt®-Familie
profitieren zu können. Bei Fragen des Verwaltungsmanagements steht den Kommunalverwaltungen mit Hilfe gutachtlicher
Empfehlungen, durch Vergleichsringe, Seminare, Fachkonferenzen oder Lehrgängen ein umfassendes Wissensportal zur
Verfügung, dessen Nutzen bei der Suche
nach Problemlösungen immer wieder offenbar wird. Quickborn freut sich auf eine
weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit
der KGSt.“
Kontakt:
Stadt Quickborn
Rathausplatz 1
25451 Quickborn
Telefon: 04106 611-0
Telefax: 04106 611-400
info@quickborn.de
www.quickborn.de
F
ür alle, die erholsames Wohnen im Grünen mit der Attraktivität einer nahen Großstadt verbinden möchten, erweist sich die
Stadt Quickborn als attraktiver Standort. Als Teil der Metropolregion
Hamburg bietet sie neben einer lebendigen Vereins- und Verbandskultur einen attraktiven Wirtschaftsstandort an der A 7. Seit dem
6. Februar 1974 darf Quickborn die Bezeichnung „Stadt“ führen und besteht aus drei
räumlich voneinander getrennten Ortsteilen: Quickborn-Ort mit
Rathaus, Feuerwehr und AKN-Bahnhof, dem gartenstadtähnlichen
Quickborn-Heide mit Waldsiedlungscharakter sowie davon klar
getrennten, großen Gewerbegebieten und schließlich dem dörflich geprägten Ortsteil Renzel. Quickborn wird auch „Eulenstadt“
genannt, da eine Eule auf einem Brunnenpfahl zentraler Teil des
Wappens ist. Quickborn bedeutet „schnelle, flinke Quelle, lebendiger Brunnen“ und zusammen mit der Eule erinnert der fließende
Brunnen im Wappen als „redendes Symbol“ an die Bedeutung des
Namens der Stadt.
Die Stadt Quickborn ist drei Städtepartnerschaften eingegangen. Seit 1974 gibt
es eine Partnerschaft mit der Kommune Boxholm in Schweden, 1990 kamen noch
Uckfield in Großbritannien und Malchow aus Mecklenburg-Vorpommern hinzu. Mit
diesen Städten gibt es enge Verflechtungen, die durch gegenseitige Besuche immer
weiter gefestigt werden.
Quickborn bietet eine große Vielfalt an Einkaufseinrichtungen, zu denen auch viele wohngebietsnahe
Geschäfte gehören. Freibad, Kino und Kulturangebote,
ein reges Vereinsleben, Volkshochschule und Stadtbücherei, Sportanlagen und viel Natur ermöglichen vielfältige Freizeitbeschäftigungen. Verschiedene Kindertagesstätten und diverse Beratungsstellen komplettieren
das Angebot, das durch ein Stadtmarketing noch an Attraktivität gewinnen soll. Eine
guterhaltene Knickstruktur, Moorgebiete und Fluss-Auen
prägen die Landschaft rund um Quickborn, wobei aktiver
Landschafts- und Gewässerschutz, Waldentwicklung und
Moorrenaturierung zu Erhalt und Verbesserung von Lebensraum, Arten- und Klimaschutz beitragen. Insbesondere das Himmelmoor, das größte Hochmoor SchleswigHolsteins, lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein.
In Quickborn gibt es drei Grundschulen, eine Gemeinschaftsschule, zwei Gymnasien und ein Förderzentrum. In Folge schulgesetzlicher Änderungen einerseits sowie
einem sich abzeichnenden Sanierungsstau andererseits, beschloss die Ratsversammlung Anfang 2007 ein Neubau-, Umbau- und Sanierungskonzept für die Quickborner
Schulen, in das bisher rund 40 Millionen Euro investiert wurden. Nach Abschluss des
umfassenden Schulbauprojektes wird Quickborn über eine komplett erneuerte Schullandschaft verfügen.
Im Jahr 2000 begann eine großräumig angelegte
Innenstadtumgestaltung. Dabei entstand ein modernes
Zentrum mit vielfältigen Geschäftsangeboten, neuem
Bahnhof und ZOB sowie ein reichhaltiges Angebot an
Wohnungen, was einen regen Generationswechsel in
den älteren Wohnquartieren bewirkt hat. Zusätzlich
wurden durch Innenentwicklung und Nachverdichtung
neue Wohngebiete in unterschiedlichen Wohnformen
entwickelt – auch in der Nähe von Arbeitsplätzen um kurze Wege zu ermöglichen.
16
01_2015
KGSt®-Journal
KGSt®-Mitgliedschaft:
Informieren Sie sich unter
www.kgst.de
(hier klicken).
Die Metropolregion Hamburg gehört zu den
wettbewerbsfähigsten Regionen Deutschlands
und Europas. Als Teil dieser Region schafft Quickborn aufgrund guter Infrastruktur und qualifizierter Fachkräfte optimale Standortvoraussetzungen
für Gewerbetreibende. Hier findet man namhafte
Gewerbeansiedlungen wie EON-Hanse – kürzlich
umfirmiert zur HanseWerk AG – oder auch den
Hauptsitz der comdirect Bank. Das bedeutet für Quickborn viele Arbeitsplätze und
gute Gewerbesteuereinnahmen. Quickborn profitiert von seiner guten Anbindung an
das überörtliche Straßenverkehrsnetz und den öffentlichen
Personennahverkehr sowie vom direkten Zugang zur wichtigsten Nord-Süd-Verbindung, der Autobahn A 7. Der zu
erwartende S-Bahnausbau der AKN-Linie ohne Umsteigen
von Hamburg Hauptbahnhof bis Kaltenkirchen als S-Bahnbetrieb S-21 ist ab 2020 vorgesehen und wird eine weitere
Attraktivitätssteigerung des Standortes bewirken.
Seit Anfang 2008 ist Quickborn Mitglied im NORDGATE. Unter dieser Dachmarke vermarkten die Kommunen Neumünster, Bad Bramstedt, Kaltenkirchen,
Henstedt-Ulzburg, Quickborn und Norderstedt gemeinsam mehr als eine Million Quadratmeter sofort verfügbarer Gewerbeflächen an 13 Standorten entlang der A 7. Durch diese exponierte Lage
sowie dem direkten Zugang zum Hamburg Airport und zum Hamburger Hafen, bietet
NORDGATE Investoren und Unternehmen einen idealen Zugang zur Metropolregion
Hamburg. Die sechs Partnerkommunen bieten einen kundenfreundlichen One StepService an. So erhalten ansiedlungsinteressierte Unternehmen durch nur einen Ansprechpartner des NORDGATE einen kompletten Überblick über die gesamte Region.
Nach Ausamtung aus dem Amt Pinnau, führt Quickborn seit dem 1. Januar 2013
im Rahmen einer Verwaltungsgemeinschaft auch die Verwaltungsgeschäfte der Gemeinden Bönningstedt und Hasloh.
n KGSt®-Seminare & Kongresse
PERSONALMANAGEMENT
KGSt®-Infotag: Der Umgang mit dem demografischen Wandel am Beispiel einer Kommune –
Personalmanagement mit Konzept (Seminar-Nr.: 2731-15)
Inzwischen haben immer mehr Verwaltungen erkannt, dass sie sich auch bezogen auf ihre Mitarbeiter mit dem demografischen
Wandel auseinandersetzen müssen. Der KGSt®-Report „Durch kleine Schritte zum Erfolg – Personalmanagement im demografischen
Wandel am Beispiel der Stadt Hamm“ beschreibt das Vorgehen bei der Ausrichtung und Entwicklung von Instrumenten zur Bewältigung des demografischen Wandels, bezogen auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über einen Zeitraum von rund 15 Jahren.
Ausgehend von den Erkenntnissen des KGSt®-Berichts 3/2010 „Der demografische Wandel in Kommunalverwaltungen – Strategische
Ausrichtung und Handlungsansätze des Personalmanagements“ wird dargestellt, wie eine Umsetzung in der Praxis gelingen kann und
wie alle Handlungsfelder der Personalarbeit auf den demografischen Wandel hin ausgerichtet werden können.
Auch Kommunen, die noch am Beginn der Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Mitarbeiter stehen, erfahren am Beispiel der Stadt Hamm, wie sie die Thematik angehen können.
3. März 2015
Köln
180 Euro für KGSt®-Mitglieder
234 Euro für Nicht-Mitglieder
+ 52 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Karin Lörsch, 0221 37689-86
Karin.Loersch@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Matthias Wieliki, 0221 37689-36
Matthias.Wieliki@kgst.de
weitere Informationen:
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17
01_2015
KGSt®-Journal
INFORMATIONSMANAGEMENT
Dokumentenmanagementsysteme (DMS) Ein DMS-Projekt erfolgreich beginnen (Seminar-Nr.: 5611-15)
Teilnehmende des Seminars lernen, zentrale Probleme zu erkennen, die sie im Vorfeld einer DMS-Einführung aktiv angehen und
lösen müssen. Unter anderem geht es um folgende Fragen:
Welche Migrationsrichtung wollen Sie einschlagen (ganz weg vom Papier oder hin zur hybriden Aktenführung? Welche Art von
„„
E-Mail-Archivierung?)?
Welche Ordnungsstrukturen wollen Sie in Ihrem DMS hinterlegen (objektorientierter oder prozess-/produktorientierter Akten„„
plan)? Welches System entfaltet in Ihrer Verwaltung die größere Wirkung?
Welches Verhältnis soll zwischen dem DMS und den im Einsatz befindlichen Fachverfahren herrschen (führendes System und
„„
Anforderungen an Schnittstellen)?
Welches Rechtesystem ist für Ihr DMS geeignet/erforderlich?
„„
Wie setzen Sie ein DMS-Projekt in der Praxis auf (Musterprojektplan und Musterpflichtenheft nach DOMEA)?
„„
24. und 25. Februar 2015
Nürnberg
495 Euro für KGSt®-Mitglieder
643,50 Euro für Nicht-Mitglieder
+ 121 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Verena Debus, 0221 37689-84
Verena.Debus@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Marc Groß, 0221 37689-32
Marc.Gross@kgst.de
weitere Informationen:
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Open Data (offene Daten): Wie profitieren Kommunen davon? (Seminar-Nr.: 5521-15)
Die digitale Transformation ist in vollem Gange und hat das Leben der Menschen bereits stark verändert. Diese Veränderung betrifft
aber nicht nur die Menschen allein, sondern unter anderem auch die Kommunen. Eine Facette ist das Thema „Open Government“ mit
seinem Baustein „Open Data“. Eine Reihe von Kommunen hat damit begonnen, über eine Öffnung ihrer Datenbestände nachzudenken, oder sie setzen bereits entsprechende Konzepte um. Insgesamt besteht aber noch erheblicher Informations- und Handlungsbedarf, damit Kommunen auf etwaige Anfragen von Bürgern, Zivilgesellschaft oder Wirtschaft vorbereitet sind und reagieren können.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars erhalten Anregungen und konkrete Hilfestellungen, um das Thema systematisch
erschließen zu können. Die Referenten beschreiben die Chancen und den möglichen Nutzen von Open Data, bringen Beispiele aus
anderen Städten, beleuchten die Herausforderungen in der Umsetzung von Open Data und gehen auf die längerfristigen Veränderungen in der Verwaltungskultur ein. Außerdem vermitteln sie die rechtlichen Grundlagen und geben konkrete Empfehlungen zur
Vorgehensweise bei der Bereitstellung von Datenbeständen.
19. März 2015
München
320 Euro für KGSt®-Mitglieder
416 Euro für Nicht-Mitglieder
+ 45 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Verena Debus, 0221 37689-84
Verena.Debus@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Marc Groß, 0221 37689-32
Marc.Gross@kgst.de
weitere Informationen:
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Modellieren mit dem kommunalen Fachmodellierungsstandard (FaMoS 2.o) (Seminar-Nr.: 5361-15)
Die KGSt nutzt FaMoS 2.0 als einheitliche Modellierungsnotation, um Prozessmodelle in der KGSt ®-Prozessbibliothek abzulegen.
Darin zu finden sind Prozesse von Kommunen aber auch Prozesse, die in der gutachtlichen Arbeit und in der Arbeit der KGSt®Vergleichsringe entstehen. Die Seminarteilnehmer lernen FaMoS 2.0 kennen, um damit selbstständig Prozessmodelle in der eigenen
Verwaltung zu erstellen. Sie sollten die Grundbegriffe der Prozessoptimierung kennen und Erfahrung beim Erstellen von grafischen
Abläufen/Folgestrukturen haben. Grundkenntnisse von Microsoft-Visio sind von Vorteil, aber nicht Bedingung.
14. bis 15. April 2015
Köln
540 Euro für KGSt®-Mitglieder
702 Euro für Nicht-Mitglieder
+ 65 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Verena Debus, 0221 37689-84
Verena.Debus@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Andreas Pamp , 0221 37689-25
Andreas.Pamp@kgst.de
weitere Informationen:
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18
01_2015
KGSt®-Journal
ORGANISATIONSMANAGEMENT
GPO 1 Grundlagen der Prozessoptimierung: Von der Funktional- zur Prozessorganisation (Seminar-Nr. 4431-15)
Die Methode der Prozessoptimierung hat sich als wirkungsvolles Instrument zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit und der Kundenorientierung in Verwaltungen etabliert. Durch systematische Prozessoptimierung können Organisationen ihr Qualitätsniveau
steigern und Effizienzpotenziale heben. Am Ende des Seminars kennen die Teilnehmer die wichtigsten Begriffe der Prozessoptimierung (GPO) und die Grundlagen der Prozessbeschreibung. Außerdem können sie die Relevanz und die Potenziale der Prozessoptimierung und -organisation einschätzen und eigene und vorgegebene Beispiele im Rahmen von Prozessbeschreibungen
aufnehmen, beschreiben und abbilden.
16. bis 17. März 2015
Berlin
495 Euro für KGSt®-Mitglieder
643,50 Euro für Nicht-Mitglieder
+ 95 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Karin Lörsch, 0221 37689-86
Karin.Loersch@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Andreas Pamp , 0221 37689-25
Andreas.Pamp@kgst.de
weitere Informationen:
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GPO 2 Handwerkszeug der Prozessoptimierung: Von der Prozessaufnahme bis zum Sollprozess (Seminar-Nr. 4451-15)
Im Seminar wird das Handwerkszeug einer Prozessoptimierung vermittelt, ein vorgegebenes Prozessbeispiel bearbeitet und Gestaltungskriterien vorgestellt. Am Ende des Seminars kennen die Teilnehmer die Methoden und das Handwerkszeug für eine Prozessoptimierung. Außerdem können sie ein vorgegebenes Prozessbeispiel eigenständig bearbeiten, in der Praxis die vermittelten
Methoden der Prozessoptimierung sicher einsetzen und den Vorteil einer Prozessoptimierung nachweisen und quantifizieren.
Die Seminare der GPO-Seminarreihe bauen inhaltlich aufeinander auf, können aber je nach individuellen Vorkenntnissen separat
gebucht werden. In diesem Fall ist eine vorherige Absprache erforderlich.
18. bis 20. März 2015
Berlin
750 Euro für KGSt®-Mitglieder
975 Euro für Nicht-Mitglieder
+ 155 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Karin Lörsch, 0221 37689-86
Karin.Loersch@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Andreas Pamp , 0221 37689-25
Andreas.Pamp@kgst.de
weitere Informationen:
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Lehrgang Organisationsmanagement in Bonn (Seminar-Nr.: 4011-15)
Lehrgang in 4 Modulen
Von der Gestaltung von Veränderungsprozessen (Modul 1)
„„
Ziele und Ressourcen sowie Prozesse und Strukturen (Modul 2)
„„
Integriertes Organisations- und Personalmanagement, Stellenbemessung und Stellenbewertung, E-Government (Modul 3)
„„
Umgang mit Konflikten, etliche Fallstudien zu den einzelnen Themen, Trainingstag Stellenbewertung (Modul 4).
„„
Modul 1: 13. - 17. April 2015
Modul 2: 8. - 12. Juni 2015
Modul 3: 3. - 7. August 2015
Modul 4: 14. - 18. September 2015
Bonn
Anmeldung/Organisation:
Berna Drews, 0221 37689-66
Berna.Drews@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Gudrun Hegemann, 0221 37689-26
Gudrun.Hegemann@kgst.de
Marc Groß, 0221 37689-32
Marc.Gross@kgst.de
3.500 Euro für KGSt®-Mitglieder
4.550 Euro für Nicht-Mitglieder
+ 998 Euro Konferenzpauschale
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19
01_2015
KGSt®-Journal
Bewertung von Beamtenstellen – Basisseminar (Seminar-Nr.: 4322-15)
Das KGSt®-Modell der analytische Stellenbewertung hat sich seit Jahrzehnten bewährt und gilt als Standard zur Bewertung von
Beamtenstellen. Bei sachgerechter Anwendung der Bewertungskriterien bietet es eine objektive Grundlage für eine funktionsgerechte Besoldung. Das Bewertungsmodell wurde 2009 überarbeitet und weiterentwickelt; insbesondere die Leitungsverantwortung wurde an aktuelle Anforderungen angepasst. Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielorientiert,
praxisnah und übungsintensiv auf der Basis des KGSt®-Modells 2009 in der Durchführung von Stellenbewertungen zu schulen.
Begleitend zum Seminar empfehlen wir das KGSt®-Gutachten „Stellenplan-Stellenbewertung“ aus 2009. Dieses kann nach erfolgter
Anmeldung im KGSt®-Portal digital unter der Kennung 20091222A0012 (für Mitglieder kostenlos) heruntergeladen werden. Bitte
bringen Sie ggf. das KGSt®-Gutachten mit.
21. bis 22. April 2015
Dortmund
495 Euro für KGSt®-Mitglieder
643,50 Euro für Nicht-Mitglieder
+ 117 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Verena Debus, 0221 37689-84
Verena.Debus@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Norbert Ottersbach, 0221 37689-20
Norbert.Ottersbach@kgst.de
weitere Informationen:
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Stellenbeschreibung in der kommunalen Praxis Arbeitsplatzinterviews – nachhaltig und partnerschaftlich
(Seminar-Nr.: 4611-15)
Sie erfahren im Seminar, wie Sie mit unvollständigen oder zu umfangreichen Stellenbeschreibungen umgehen, wie Sie Unklarheiten über die hierarchische Einordnung beseitigen oder wie Sie überzogenen Stellenbeschreibungen begegnen.
Sie lernen mit besonderen Situationen (z.B. Vertretungstätigkeiten) und Funktionen (z.B. Personalratstätigkeit) umzugehen und wie
Sie diese in die Stellenbeschreibung bzw. Stellenbewertung einbeziehen.
Stellenbewertungsexperten berichten von ihren Erfahrungen beim Beschreiben der Tätigkeiten, beim Bilden von Arbeitsvorgängen,
beim Schätzen/Ermitteln von Zeitanteilen und geben Ihnen Tipps zum Umgang mit Wahrheit und realen Verhältnissen.
Das Arbeitsplatzinterview ist eine erfolgreiche Methode für sachgerechte Stellenbewertungen. Sie erhalten Hinweise für die organisatorische und inhaltliche Vorbereitung der Interviews, Hinweise zur Gesprächsführung und zur Bewältigung schwieriger Gesprächssituationen. Sie lernen mit Widerständen, Einwänden, Vielrednern und Schweigsamen umzugehen.
28. bis 29. April 2015
Köln
495 Euro für KGSt®-Mitglieder
643,50 Euro für Nicht-Mitglieder
+ 137 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Verena Debus, 0221 37689-84
Verena.Debus@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Norbert Ottersbach, 0221 37689-20
Norbert.Ottersbach@kgst.de
weitere Informationen:
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Open Space Organisationsmanagement: Erfahrungswissen teilen und miteinander lernen (Seminar-Nr. 42-15)
Wir lösen uns in dieser Veranstaltung vom klassischen frontalen Vortragsstil und laden stattdessen alle Teilnehmenden ein, ihr
persönliches Know-how und ihre Kreativität aktiv einzubringen. Hierfür nutzen wir das Format Open Space. Wir beginnen mit Impulsvorträgen durch Experten auf dem Gebiet der Digitalisierung und Organisationsentwicklung. Danach starten wir mit den Teilnehmenden in einen interaktiven Dialog. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
2. bis 3. Juni 2015
Mülheim
340 Euro für KGSt®-Mitglieder
476 Euro für Nicht-Mitglieder
+ 125 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Berna Drews, 0221 37689-66
Berna.Drews@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Gudrun Hegemann, 0221 37689-26
Gudrun.Hegemann@kgst.de
Marc Groß, 0221 37689-32
Marc.Gross@kgst.de
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20
01_2015
KGSt®-Journal
FINANZMANAGEMENT
Sozialleistungen steuern – Herausforderung in Theorie und Praxis (Seminar-Nr. 3321-15)
Folgende Themen stehen im Mittelpunkt des Seminars:
Strategische Steuerung etablieren
„„
Ziele und Kennzahlen entwickeln
„„
Wirkungsorientierung verinnerlichen
„„
Eine integrierte (Sozial-)Planung organisieren und durchführen
„„
Best Practices und präventive Ansätze kennenlernen
„„
Steuerungsinstrumente und Methoden anwenden
„„
Analyse von Planungs-und Kontrollprozessen durchführen
„„
19. bis 20. März 2015
Kassel
540 Euro für KGSt®-Mitglieder
702 Euro für Nicht-Mitglieder
+103 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Karin Lörsch, 0221 37689-86
Karin.Loersch@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Andreas Pamp, 0221 37689-25
Andreas.Pamp@kgst.de
weitere Informationen:
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Vergleichen, optimieren, Erfolgskriterien entwickeln – orientieren Sie sich an den Besten!
Benchmarking im Jugendamt (Seminar-Nr. 3471-15)
Im Mittelpunkt des Seminars steht der wirkungsvolle Einsatz eines Benchmarkings in der Jugendhilfe.
Seminar-Schwerpunkte sind unter anderem:
Aussagekraft von Kennzahlenvergleichen,
„„
Voraussetzungen des Benchmark-Prozesses, unter anderem Rolle des Fachcontrollings,
„„
zielgerichtete Anwendung methodischer Fragestellungen der BM-Gruppe als Problemlösungsansatz,
„„
Aufbau einer Benchmark-Gruppe, Stellung der Gruppe, Verwertung ihrer Arbeitsergebnisse, z.B. KVP,
„„
Praxisbeispiele.
„„
22. April 2015
Göttingen
350 Euro für KGSt®-Mitglieder
455 Euro für Nicht-Mitglieder
+38 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Hilde M. Berchtold, 0221 37689-83
Hilde.Berchtold@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Manfred Pook, 0221 37689-41
Manfred.Pook@kgst.de
weitere Informationen:
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Kostenmanagement in der Jugendhilfe – Wie man Kostenüberschreitungen vermeidet (Seminar-Nr. 3451-15)
Die Seminarteilnehmer sollen die Grundlagen für den Einsatz von wirkungsvollen Steuerungskomponenten in der Jugendhilfe kennen und verstehen lernen. Praxisbeispiele zeigen, dass Kostenüberschreitungen gegenüber den Haushaltsansätzen in diesem Bereich, trotz steigender Fallzahlen, auch vermieden werden können. Die Darstellung wesentlicher Bestandteile zur Beeinflussung von
Qualität, Effektivität und Effizienz in der Jugendhilfe ermöglicht den Seminarteilnehmern, ein Verständnis für die Zusammenhänge
zu entwickeln.
Folgende Schwerpunkte werden in dem Seminar vermittelt:
Auswirkungen von Kostenüberschreitungen
„„
Gestaltung von Planungs- und Entscheidungsprozessen
„„
Nutzen der Kostenrechnung und Wirtschaftlichkeitsprüfung
„„
Hilfesteuerung und Controlling
„„
Praxisbeispiele
„„
23. bis 24. April 2014
Göttingen
450 Euro für KGSt®-Mitglieder
585 Euro für Nicht-Mitglieder
+101 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Hilde M. Berchtold, 0221 37689-83
Hilde.Berchtold@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Manfred Pook, 0221 37689-41
Manfred.Pook@kgst.de
weitere Informationen:
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21
01_2015
KGSt®-Journal
Ziele und Kennzahlen in der Jugendhilfe, SGB II, allgemeine Sozialhilfe (Seminar-Nr. 3431-15)
Wirkungsorientierte Produktziele sowie Kennzahlen zur Messung der Zielerreichung werden unter den Bedingungen des NKF zukünftig einen erheblichen Einfluss bei der Entscheidung über den Einsatz knapper finanzieller und personeller Ressourcen haben. Die
Bildung der Produktziele sowie die Darstellung der politisch gewollten Wirkungen kann somit, gerade für viele soziale Bereiche, zu
einer existenziellen Grundsatzfrage werden. Darüber hinaus kann das Herunterbrechen der Produktziele auf mitarbeiterbezogene
Leistungsziele ein wichtiger Bestandteil bei der Bemessung der Zielvereinbarungen sein.
Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen,
Produktziele sowie Kennzahlen zur Messung der Zielerreichung in der Jugendhilfe, im Bereich der Bearbeitungen SGB II und
„„
der allgemeinen Sozialhilfe zu formulieren und als Steuerungsinstrument zu nutzen,
die Veränderungen, die die wirkungsorientierte Zielbildung ermöglicht, aktiv zu gestalten,
„„
einen verbindlichen Handlungsrahmen für die Akteure in der sozialen Arbeit festzulegen,
„„
Produktziele als Bestandteil eines wirkungsorientierten Steuerungskreislaufes zu bilden.
„„
28. April 2015
Kassel
320 Euro für KGSt®-Mitglieder
416 Euro für Nicht-Mitglieder
+39 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Hilde M. Berchtold, 0221 37689-83
Hilde.Berchtold@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Manfred Pook, 0221 37689-41
Manfred.Pook@kgst.de
weitere Informationen:
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ALLGEMEINE MANAGEMENTTHEMEN
KGSt®-Fachkonferenz Wirtschaftsförderung 2015 – Hotspots für City und Tourismus (Seminar-Nr.: 11-15)
Die Teilnehmer/innen lernen die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, Fördermöglichkeiten und mögliche Betreibermodelle für ein WLAN-Netzwerk kennen und werden so in die Lage versetzt, ein eigenes WLAN-Netz für ihre City oder Tourismusregion zu entwickeln und zu realisieren. Berichte anderer Kommunen ermöglichen den Erfahrungsaustausch.
24. März 2015
Dortmund
290 Euro für KGSt®-Mitglieder
377 Euro für Nicht-Mitglieder
+ 55 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Berna Drews, 0221 37689-66
Berna.Drews@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Roland Fischer, 0221 37689-957
Roland.Fischer@kgst.de
weitere Informationen:
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KGSt®-Infotag: Strategisches Veranstaltungsmanagement in Kommunen (Seminar-Nr.: 1521-15)
Veranstaltungen wie z.B. Feste, Märkte und Konzerte gehören zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben in Kommunen. Die
Gestaltungsfreiheit im kommunalen Veranstaltungsmanagement ist so groß wie auf wenigen anderen Gebieten. Dieses Potenzial
zu nutzen, erfordert neben guter operativer Organisation mehr und mehr der strategischen Steuerung und Gestaltung. Mit dem
Infotag möchte die KGSt die Kommunen unterstützen, das in der Praxis vielfach operativ geprägte Veranstaltungsmanagement
strategisch anzugehen.
17. März 2015
Hamm
180 Euro für KGSt®-Mitglieder
234 Euro für Nicht-Mitglieder
+ 45 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Verena Debus, 0221 37689-84
Verena.Debus@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Ines Hansen, 0221 37689-48
Ines.Hansen@kgst.de
weitere Informationen:
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22
01_2015
KGSt®-Journal
FACH- UND SERVICEBEREICHE
Gebührenkalkulation der Feuerwehrsatzung (Seminar-Nr.: 61321-15)
Im Seminar geht es vor allem um folgende Themen:
Grundlagen der Kostenrechnung unter Einbindung in das Neue kommunale Rechnungswesen;
„„
Die Kosten- und Leistungsrechnung in der öffentlichen Verwaltung bezogen auf den Bereich Feuerwehr;
„„
Vorgehen zur Erstellung einer Satzungskalkulation sowie Informationen zur Ausgestaltung der Satzungsinhalte;
„„
Kalkulationsprinzipien sowie Gestaltung des Gebührenmaßstabes;
„„
Entgeltpolitik;
„„
Abrechnung von Einsatzberichten.
„„
23. März 2015
Kassel
320 Euro für KGSt®-Mitglieder
416 Euro für Nicht-Mitglieder
+ 39 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Petra Reichau, 0221 37689-87
Petra.Reichau@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Andra Stallmeyer, 0221 37689-952
Andra.Stallmeyer@kgst.de
weitere Informationen:
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Organisation der Hausmeisterdienste (Seminar-Nr.: 62311-15)
Mit dem KGSt®-Bericht 5/2010 hat die KGSt moderne Grundlagen zur Organisation der Hausmeisterdienste erarbeitet. Basierend
auf dem dafür neu entwickelten Normalaufgabenkatalog wurden zur Stellenbemessung zwei Verfahrensvarianten entwickelt und
verschiedene weitere flankierende Maßnahmen sowie Unterstützungsinstrumente betrachtet. Damit hat die KGSt für die Praxis eine
neue und direkt umsetzbare Handreichung in diesem schwierigen Bereich entwickelt.
Hier knüpft das Seminar an und bietet Teilnehmern die Möglichkeit, die Ergebnisse direkt von den am Bericht beteiligten Personen
vorgestellt zu bekommen. Außerdem wird auf Kennzahlen als Steuerungsgrundlage sowie Erkenntnisse aus der Kennzahlenerhebung im Rahmen der Berichtsarbeit eingegangen. Praktische Erfahrungen und Beispiele runden das Spektrum ab.
23. bis 24. April 2015
Kassel
495 Euro für KGSt®-Mitglieder
643 Euro für Nicht-Mitglieder
+ 99 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Petra Reichau, 0221 37689-87
Petra.Reichau@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Elke Grossenbacher, 0221 37689-57
Elke.Grossenbacher@kgst.de
weitere Informationen:
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Gebäudereinigung: Reinigung in der Praxis – richtiger Einsatz von Technik, Geräten und Reinigungschemie
(Seminar-Nr.: 62441-15)
Die Teilnehmenden des Seminars erfahren, wie durch den richtigen Einsatz von Reinigungsgeräten, richtiger Anwendung von Reinigungschemie und Reinigungsverfahren auch in der kommunalen Gebäudereinigung mit angemessenem Kostenaufwand ein optimales wirtschaftliches Reinigungsergebnis erzielt und dadurch eine konkurrenzfähigere Eigenreinigung geschaffen werden kann.
Wir bieten dieses Thema auch als Inhouse-Schulung in Ihrer Verwaltung an, in dem wir auf Ihre örtlichen Gegebenheiten eingehen
können.
12. bis 13. Mai 2015
Gütersloh
540 Euro für KGSt®-Mitglieder
702 Euro für Nicht-Mitglieder
+ 98 Euro Konferenzpauschale
Anmeldung/Organisation:
Petra Reichau, 0221 37689-87
Petra.Reichau@kgst.de
Inhaltliche Beratung:
Elke Grossenbacher, 0221 37689-57
Elke.Grossenbacher@kgst.de
weitere Informationen:
hier klicken
Alle Veranstaltungen der KGSt und Hinweise zur Anmeldung finden Sie im KGSt®-Portal unter dem Link:
www.kgst.de/produkteUndLeistungen/veranstaltungen/index.dot
Das Seminarteam der KGSt berät Sie gerne unter 0221 37689-88 oder per E-Mail unter seminare@kgst.de.
23
01_2015
KGSt®-Journal
n Veranstaltungen Dritter
Public IT 2015: Öffentliche
IT-Dienstleister erfolgreich
führen
28. und 29. Januar in Leipzig
Weitere Hinweise und das vollständige
Programm finden Sie im Internet unter
http://www.lecos-gmbh.de/unternehmen.asp?iid=266&mid=0&uid=0
O
bwohl sich öffentliche IT-Dienstleister seit Jahren erfolgreich als stabiler Partner der
Verwaltung bewähren, müssen sie sich zunehmend auch gegen private Anbietern
behaupten und technologische wie gesellschaftliche Veränderungen antizipieren. Wie
öffentliche IT-Dienstleister sich hierfür aufstellen und welche Führungsprinzipien greifen,
steht im Mittelpunkt folgender Veranstaltung in Leipzig.
Public IT 2015: Öffentliche IT-Dienstleister erfolgreich führen
Mittwoch, 28. Januar 2015, 19:00 Uhr: IT-Talk am Abend
„„
Donnerstag, 29. Januar 2015, 10:00 bis 16:30 Uhr: IT-Fachtag
„„
Im Rahmen des IT-Fachtages am 29. Januar spricht KGSt®-Referent Marc Groß nachmittags (ab 14.45 Uhr) über das Thema „Entwicklungspfade kommunaler IT-Steuerung“.
n Impressum
Verlag: Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt)
Verantwortlich: KGSt - Der Vorstand
Redakteurin: Martina Senekowitsch (Martina.Senekowitsch@kgst.de)
Anschrift: KGSt, Gereonstraße 18-32, 50670 Köln
Telefon: 0221 37689-31, Telefax: 0221 376 89-7431
Das KGSt®-Journal erscheint monatlich als elektronischer Newsletter.
© 2015 KGSt Köln
24
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