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Jungen Flüchtlingen eine Chance in Gastronomie - Eifel

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Offizieller Partner
der Zukunftsinitiative
EIFEL
Eifel-Mosel
Wirtshaus-Zeitung
Ausgabe Februar 2015 · KW 05
Jungen Flüchtlingen eine Chance
Berufsausbildung
zur
in Gastronomie und Hotellerie geben
Der Deutsche
Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Rheinland-Pfalz möchte
landesweit zehn Modellregionen
schaffen, in denen etwa 300 jungen
Flüchtlingen im Alter zwischen
18 und 28 Jahren die Chance geboten wird, eine Berufsausbildung
in der Gastronomie und Hotellerie
anzutreten.
dungsstelle erhalten. Das bedeutet
gleichzeitig insgesamt zehn neue
Berufsschulklassen. Dehoga-Präsident Haumann fügte hinzu, dass
die Berufsschule gleichzeitig auch
als Begegnungsstätte der Willkommenskultur dient.
Drei Modellregionen
sind spontan dabei
Mit den Landkreisen Trier-Saarburg, Bad Kreuznach und der Stadt
Ludwigshafen beteiligen sich bereits drei Modellregionen an dem
Pilotprojekt. Prädestiniert, weil
Wie groß das Engagement, aber Berufsschulstandorte vorhanden,
auch die organisatorischen und wären im Verbreitungsgebiet der
politischen Rahmenbedingungen Eifel-Zeitung auch die Landkreise
dazu sind, wurde bei der gemeinsa- Cochem-Zell, Vulkaneifel, Bernmen Pressekonferenz am vergan- kastel-Kues und Bad Neuenahrgenen Samstag in Bad Kreuznach Ahrweiler. Natürlich auch die Städdeutlich.
te Trier, Pirmasens, Koblenz, Linz,
Mainz, Kaiserslautern, Idar OberDehoga-Landespräsident Gereon stein, Diez und Bad Bergzabern.
Haumann, sein Vizepräsident Lo- Der Zeitplan sieht vor, dass bethar Weinand, die CDU-Landesvor- reits im März 2015 an allen zehn
sitzende Julia Klöckner, Landrat Standorten Sprachkurse über eiFranz-Josef Diel, der Dehoga-Kreis- nen Zeitraum von drei Monaten
vorsitzende Alexander Jacob (beide (300 Stunden) angeboten werden.
Bad Kreuznach) und der Ludwigs- Die Volkshochschulen und andere
hafener Dehoga Kreisvorsitzende Sprachförderer müssten sich vor
Frank Darstein haben anlässlich Ort engagieren. Bewerber soleines Arbeitslen nach einem
gesprächs in
festen AnfordeJulia Klöckner:
Bad Kreuznach
rungsprofil und
„Nicht Reden zentral in Mainz,
das Engagebestimmten Krisondern Machen
ment und die
terienkatalogen
dezentral vor Ort“!
Pläne, die beim
rekrutiert werFlüchtlingsgipfels Anfang letzter den. Angebote AusbildungsberuWoche die rheinland-pfälzische fe wären Koch/Köchin (3 Jahre),
CDU-Fraktion und Dehoga Rhein- Restaurantfachfrau/-mann (3 Jahland-Pfalz vereinbart hatten, wei- re), Hotelfachfrau/-mann (3 Jahre)
ter konkretisiert.
und Fachkraft im Gastgewerbe
(2 Jahre).
Bis zu 300 Ausbildungsplätze
will man im rheinland-pfälzischen Integrationskurse für Bewerber
Gastgewerbe für Flüchtlinge zur und Ausbildungsbetriebe sollten
Verfügung stellen, um einen kon- begleitend angeboten werden.
kreten Beitrag zur Integration der Planmäßig könnten im Mai/Juni
jungen Menschen aus aller Welt die ersten Praktika beginnen.
in Deutschland zu leisten. Insge- Ausbildungsstart wäre landesweit
samt sollen in zehn Landkreisen Anfang September. Alle Beteiligjeweils 30 Bewerberinnen und ten sind sehr zuversichtlich, dass
Bewerber eine Ausbil- diese ausgezeichnete Idee funktioniert und viele Nachahmer findet.
v.l.n.r.: Landrat Franz-Josef Diel (Bad Kreuznach), Unternehmer und Ludwigshafener Dehoga Kreisvorsitzender Frank Darstein, CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner,
Dehoga-Landespräsident Gereon Haumann, Unternehmer und Dehoga-Kreisvorsitzender Alexander Jacob (Bad Kreuznach) und Dehoga-Vizepräsident Lothar Weinand
Selbstverständlich wird nicht alles
reibungslos funktionieren. Aber
der Anfang ist gemacht. Nun gilt
es, die Landkreise und die Betriebe
in der Gastronomie für das Projekt
gen zu schaffen. Auch die Kommunen vor Ort können im Rahmen
ihrer Möglichkeiten Hilfestellung
leisten und den Bewerbern unter
die Arme greifen.
Davon können beide Seiten profitieren. Bleiberecht, Finanz- und
Integrationsförderung muss die
Politik regeln. Klöckner: „Wir haben zu diesem Thema in Mainz eine
Dehoga-Präsident Gereon Haumann:
„Die Gastgeber in Rheinland-Pfalz leisten gerne einen konkreten praktischen Beitrag zur Integration der vielen hundert Flüchtlinge aus aller Welt in unsere Gesellschaft, in dem wir die berufliche Integration dieser Menschen durch
die Bereitstellung entsprechender Ausbildungsplätze unterstützen. Voraussetzung ist, dass die Sprachkompetenz
der jungen Menschen durch entsprechende Deutschkurse seitens der Kommune oder des Landes sichergestellt
wird und die Berufsbildenden Schulen seitens des Landes so ausgestattet werden, dass den besonderen Bedürfnissen der Auszubildenden, insbesondere im ersten Ausbildungsjahr, entsprochen werden kann. Gerne stellen unsere
Betriebe in diesen Fällen, ähnlich wie bei unseren spanischen Auszubildenden, auch die Unterkünfte zur Verfügung.“
zu begeistern. Die Politik im Land
und in Berlin sind jetzt gefordert,
den Bewerbern und den Betrieben
auch finanzielle Rahmenbedingun-
Julia Klöckner, Initiatorin und
Organisatorin des ersten Flüchtlingsgipfel freut sich: „Ein tolles
Engagement des Gastgewerbes.“
aktuelle Stunde beantragt.“ Die
CDU-Landesvorsitzende verspricht
auch, dieses Thema mit nach Berlin zu nehmen.
Anm.d.Red. Wie die Eifel-Zeitung
aus gut unterrichtetet Kreisen erfahren hat, soll die SPD ihren Mitgliedern im Vorfeld zur Teilnahme
am ersten Flüchtlingsgipfel auf
Landesebene abgeraten haben;
ganz offensichtlich weil dieser
Gipfel von der CDU-Landesvorsitzenden Julia Klöckner initiiert worden war. Dennoch haben sich viele
SPD-Bürgermeister telefonisch
gemeldet und ihre Unterstützung
angekündigt. 1
2
Wirtshaus-Zeitung
Ausgabe KW 05 / Februar 2015
Anzeigensonderseite
Umfrageaktion bestätigt Kundenzufriedenheit
bei Optik & Akustik Mayer
Gemeinsame Umfrageaktion von neun Augenoptikern aus ganz Deutschland
mit hervorragender Resonanz
Daun. „Wie beurteilen Sie unsere
Arbeit und unsere Produkte?“ –
mit dieser Frage wandten sich im
Optik & Akustik Mayer aus Daun
teil und Geschäftsinhaber Andreas
Mayer ist hochzufrieden mit der
Gefragt wurde hier unter anderem,
wie die Kunden mit Ambiente und
Atmosphäre im Geschäft zufrieden
sind (99 % fanden es sehr gut oder
gut), wie ihnen die Sehqualität ihrer aktuellen Brille von Optik &
Akustik Mayer gefällt (zu 97 %
sehr gut oder gut), aber auch wie
eine eventuelle Reklamationsbehandlung beurteilt wurde (zu 99 %
sehr gut oder gut).
*53'*+
+#+%#*5!3#
350
3+03# ') )
00%*!#+0*
2)-&666 &)&&66 1- %#0
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2 (
11 (
$)1,) 0!) +#*0
präzise Messung perfekt beurteilen
wollen. „Doch wie beurteilen Sie eigentlich unsere Arbeit und unsere
Produkte?“ – diese Frage beschäftigte uns in einer Diskussion mit
Augenoptikerkollegen, mit denen
wir uns regelmäßig austauschen.
Das Ergebnis war die Umfrage,
die wir zusammen mit unserem
Augenoptikerverbund IGA OPTIC
entwickelten.“
Andreas Mayer nimmt auch die offen geäußerten Kritikpunkte sehr
ernst und hat sie mit seinem Team
bereits analysiert: „Letztlich wollen wir ja für das gute Sehen unserer Kunden immer besser werden.
Jeder Kunde, der uns die Gelegenheit gibt auf eine Unzufriedenheit
zu reagieren, gibt uns ja auch die
faire Chance, ihn zu einem zufriedenen Kunden zu machen. Und das
ist uns, das bestätigt die Umfrage,
bisher bestens gelungen: Über 98 %
unserer Kunden würden uns weiterempfehlen.“
Übrigens: Als Dankeschön für die
Teilnahme an der Umfrage verloste
Optik & Akustik Mayer unter allen
Einsendern eine Komplettbrille im
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man bei Kundenbriefen mit einem
Rücklauf von 3 bis 5 Prozent. Bei
uns hat mehr als jeder vierte Kunde (31 %) geantwortet und das mit
sehr guten Ergebnissen.
Andreas Mayer erläutert: „Als
Augenoptiker dürfen wir unseren Kunden so nahe kommen wie
sonst kaum jemand. Diese Nähe
ist deshalb so wichtig, weil wir
das Sehen der Kunden durch eine
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Wirtshaus-Zeitung
Ausgabe KW 05 / Februar 2015
3
Anzeigensonderseite
Kommunion & Konfirmation feiert man nur einmal im Leben!
Kinder und Eltern, Familienangehörige und Freunde werden sich
später lebhaft und gerne an diesen
einzigartigen Tag erinnern. Aber
mal ganz ehrlich: richtig entspannt
ist man als Eltern an Tagen, an
Auswahl, wobei natürlich etwaige
Wachstumsschübe mit einkalkuliert werden müssen!
Das beste Mittel, um sich eine
Übersicht über die zeitliche Planung und alle wichtigen kleinen
und großen Details zu verschaffen
und diesen auch zu behalten, ist
eine Liste, auf der im Laufe der
2 Monate vorher:
Geschirrcheck, Einladungen verschicken.
1 Monat vorher:
mit spontane
Einfälle gleich
schriftlich festgehalten werden
können. Denn oft
kommen die besten Ideen, wenn und
wo man sie gar nicht
erwartet hätte! Wenn die
grobe Vorstellung vom zeitlichen
Ablauf und Ausmaß des Festes
steht, können die Details geplant
und terminiert werden.
Foto: Lilly/akz-o
denen die eigenen Kinder getauft
werden, ihre Kommunion oder
Konfirmation feiern, praktisch
nie – und die Tage und Wochen
davor sind in der Regel noch aufreibender!
Wochen und Monate alles gesammelt werden kann, was einem zur
Festvorbereitung so einfällt.
Am besten eine, die immer griffbereit ist – auch unterwegs – da-
Kommunion
& Konfirmation
Ihre Kommunions/Konfirmationsanzeigen
schalten Sie am besten in der Eifel-Zeitung!
Damit keine Hektik „auf den letzten Metern“ entsteht, lieber etwas
zu früh und mit „viel Luft“ Einkäufe, Detailplanungen und Bastelarbeiten erledigen als auf den letzten
Drücker gestresst unter Zeitdruck,
denn in den letzten Tagen vor der
Feier wird der sich auftürmende
Berg zu erledigender Arbeiten sicher ohnehin noch groß genug werden. Dann ist es gut, wenn man zur
Aufmunterung hin und wieder stolz
auf alles blicken kann, das man bereits erledigt hat. Und ab und an
einige Minuten zur Entspannung
und zum Tief-Durchatmen müssen
trotz aller Hektik auch drin sein!
Planen Sie die Feier mit Ihrem
Kind zusammen.
Konfirmation
so viele Glückwünsche,
Blumen und Geschenke
überbrachten.
Lisa Muster
Hier ein Vorschlag, wie so ein
Vorbereitungs-„Fahrplan“ vor
der Kommunion oder Konfirmation aussehen kann.
1 bis 2 Tage vorher:
Frischblumen, Kuchen backen. 1
6 bis 12 Monate
vorher:
Gästeliste erstellen (wer wird eingeladen, wie viele Personen werden es insgesamt), Restaurant/
Gaststätte reservieren.
3 bis 6 Monate
vorher:
Einladungen gestalten (evtl. mit
Motto oder Thema der Konfirmation oder der Kommunion, Wegbeschreibung, zeitlicher Ablauf der
Feier, Übernachtungsmöglichkeiten, um Rückantwort innerhalb
3 Wochen bitten). Bekleidung: Mit
der Suche nach einem schönen
Kleid, Anzug oder anderem passenden Outfit sollte nicht zu lange
gewartet werden. Je früher man
sich umschaut, desto größer die
Kerzen
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Herzlichen Dank
sage ich allen,
die mir anlässlich meiner
Menü bestellen oder Catering beauftragen, Raumschmuck und
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haben. Wenn zu Hause gefeiert
wird: Tische und Stühle organisieren, Einkaufslisten für Speisen
und Getränke erstellen, Garderobenständer organisieren.
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Für alle erwiesenen
Aufmerksamkeiten anlässlich meiner
1. hl. Kommunion
danke ich auf diesem Wege
recht herzlich.
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Wirtshaus-Zeitung
4
Ausgabe KW 05 / Februar 2015
Messe Essen: Haus Garten Genuss
öffnet vom 6. bis 8. Februar 2015
Frühlingsstimmung im Winter mit neuen Deko-Ideen, inspirierenden Gartentrends
und nützlichen Heimwerker-Tipps
Rahmenprogramm: Winzerdorf, Mustergärten und Vorführungen von Top-Floristen
Essen. Der erste Frühlingsgruß aus
Essen: Vom 6. bis 8. Februar 2015
findet die Haus Garten Genuss statt,
die Frühlings- und Freizeitmesse des
Ruhrgebiets. Während es draußen
noch winterlich kalt ist, verwandeln
sich die Hallen der Messe Essen in ein
buntes Blumenparadies, mit frischen
Ideen für Haus und Garten. Rund 280
Aussteller zeigen ein Angebot, das
Trends zum Wohlfühlen bereithält:
Dekoratives und Kreatives für die eigenen vier Wände, schöne Dinge für
Garten, Balkon und Terrasse, Tipps
und Ausstattung für Heimwerker und
private Bauherren sowie regionale
Spezialitäten für Genießer.
Schöner
und bunter Wohnen
Unter dem Motto „Einrichten, Dekorieren, Wohlfühlen“ geben Experten
Inspiration für das eigene Zuhause.
Was macht die eigenen vier Wände
besonders gemütlich? Gezeigt werden
ausgefallene Möbel, Heimtextilien,
Wohnraumaccessoires und Dekorationen. Daneben präsentiert sich Halle 12
bunt und blumig: Top-Floristen stellen ihr Talent unter Beweis – mehrmals
täglich finden Vorführungen statt.
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Entdeckergeist
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Garten Genuss. Garten- und Landschaftsbauer präsentieren Konzepte
für die moderne Gestaltung von Au-
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Bleiberecht während Ausbildung
Rheinland-Pfalz und das Land
Sachsen haben im Wirtschaftsausschuss des Bundesrates eine
Mehrheit für den Bundesratsantrag gewonnen, das Bleiberecht
für junge Flüchtlinge in Schule
oder Ausbildung zu verbessern.
Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke
hält einen neuen Aufenthaltstitel
für diese Menschen für eine unerlässliche Voraussetzung, damit
junge Flüchtlinge auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt eine
Chance haben.
„Wenn ein Flüchtling als junger
Erwachsener eine Berufsausbildung beginnt oder hier geregelt
zur Schule geht, muss er für die
Zeit bis zum Abschluss gesichert
in Deutschland bleiben können.
Alles andere macht keinen Sinn.
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es sonst keinen Ansporn gibt, überhaupt mit Ausbildung und Schule
in einer fremden Sprache zu beginnen, noch für die Arbeitgeber oder
Lehrer, für die nicht klar ist, ob sich
ihre besonderen Bemühungen um
den Flüchtling überhaupt lohnen.
Ich bin deshalb sehr froh, dass
wir dieses Anliegen demnächst im
Bundesrat voranbringen können.“
Nach der geltenden Rechtslage
liegt es im Ermessen der einzelnen
Ausländerbehörden, ob Flüchtlinge, die sich im Anerkennungsverfahren befinden, die Ausbildung
beenden dürfen. Mit dem neuen
Antrag soll in diesen Fällen ein
generelles Bleiberecht geschaffen
werden. In einem nächsten Schritt
wird sich der Bundesrat in der Sitzung vom 6.2.2015 mit dem Vorhaben befassen. 1
Köstliches für Genießer
Essen, Trinken, Genießen: Ein Winzerdorf lädt ein, die besten Weine zu
probieren. Dazu gibt es deutsche wie
internationale Delikatessen.
Ausbau und Umbau
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Heimwerker und private Bauherren
finden auf der Haus Garten Genuss
praktische Anleitungen zum Selbermachen, zum Renovieren und Bauen.
Fachleute beraten zu Energie- und
Energietechnik, Sanitär, Heizung und
Klima sowie Sicherheit. Am ersten
Messetag, dem 6. Februar, veranstaltet
der Haus- und Eigentümerverein Haus
& Grund gemeinsam mit der Sparkasse Essen sowie den Stadtwerken Essen
den Essener Haus & Grund Kongress
2015. Die Vortragsreihe findet in der
Grugahalle statt und richtet sich an Immobilienbesitzer.
Öffnungszeiten
und Eintrittspreise
Die Haus Garten Genuss öffnet täglich
von 10 bis 18 Uhr.
Tickets kosten 9,50 Euro. Weitere Informationen: www.fruehlingsmesse.de. Ω
Die Eifel-Zeitung
verlost 5 x 2 Eintrittskarten!
So können Sie gewinnen: Senden Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff:
„Haus Garten Genuss “ an gewinnspiel@eifelzeitung.de. Einsendeschluss ist
der 02.02.2015, 12:00 Uhr. Teilnehmen können alle Leserinnen und Leser
der Eifel-Zeitung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden
benachrichtigt.
Neues Qualitätssiegel „Hervorragender Ausbildungsbetrieb“
Region. Tolle Ausbildung gesucht
– und gefunden! Die Industrie- und
Handelskammern (IHKs) Koblenz
und Trier sowie der Deutsche
Hotel- und Gaststättenverband
Rheinland-Pfalz (DEHOGA) haben
ein Qualitätssiegel erarbeitet, das
nach einem speziellen Kriterienkatalog Ausbildungsunternehmen
für ihr großes Engagement bei der
Ausbildung junger Fachkräfte auszeichnet. Es wurde heute in Bad
Kreuznach vorgestellt und wird ab
Mai 2015 an Betriebe in der Region
verliehen.
Das Siegel „Hervorragender Ausbildungsbetrieb“ können künftig
Unternehmen tragen, die sich deutlich über das normale Maß hinaus
in der Ausbildung engagieren.
„Wir möchten erreichen, dass sich
wieder mehr Jugendliche für eine
Ausbildung in der Gastronomie
interessieren“, erläutert Bernhard
Meiser von der IHK Koblenz die Initiative. „Das Siegel kann jungen
Leuten dabei eine Orientierung
geben.“
Rheinland-Pfalz eine hervorragende Gastgeberqualität. „Diese erfordert hervorragende Mitarbeiter, die
wiederum zuvor eine hervorragende Ausbildung durchlaufen haben
sollten.“
Bewerben können sich Gastronomen und Hoteliers, die sich zum
Beispiel an Berufsorientierungsprojekten, an Schulaktionen oder
Messen beteiligen, die Qualitätspraktika anbieten oder Jugendliche intensiv bei den Vorbereitungen auf Prüfungen unterstützen.
„Eine Ausbildung im Gastgewerbe
bietet internationale Karrieremöglichkeiten sowie eine lebenslange
Arbeitsplatzgarantie“, betont Gereon Haumann, Präsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz. Was für
andere Regionen das Alpenglühen
und Meeresrauschen sei, sei für
„Die Auszeichnung dient Bewerbern, Eltern und Berufsberatern
als Empfehlung bei der Auswahl
des geeigneten Ausbildungsbetriebs. Außerdem können die Unternehmen damit natürlich auch
für ihr Qualitätsbewusstsein in der
Ausbildung werben“, sagt Marcus
Kleefisch von der IHK Trier.
Die Bewerbungsphase für die Unternehmer läuft jetzt an, die Unterlagen können angefordert werden.
Die Auswertung erfolgt im April.
Die Laufzeit der Auszeichnung
beträgt drei Jahre. Nach Ablauf
kann ein erneuter Antrag gestellt
werden. Beteiligt sind auch die
Berufsbildenden Schulen und die
Agenturen für Arbeit.
Die Broschüre mit dem Kriterienkatalog und weitere Informationen erhalten Sie bei der IHK
Trier, Marcus Kleefisch, Telefon
(06 51) 97 77-3 01 oder per E-Mail:
kleefisch@trier.ihk.de. 1
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Impressum Verlag und Herausgeber: Südwest- und Eifel-Zeitung Verlags-und
Lesen Sie die EAZ
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Vertriebs GmbH, Julius-Saxler-Straße 3, 54550 Daun, Telefon: 06592/9298080, Telefax:
0 65 92 / 929 80 29, E-Mail: redaktion@eifelzeitung.de, Redaktion: P. Doeppes (ViSdP). Die
Wirtshaus-Zeitung erscheint im Landkreis Vulkaneifel und im Landkreis Bernkastel-Wittlich
sowie in Teilen der VG Ulmen (Kr. Cochem-Zell) und in Teilen der VG Adenau. Ausschließlicher Gerichtsstand ist das Amtsgericht Daun bzw. das Landgericht Trier. Druck: Grenz-Echo,
B-4700 Eupen. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 02/2015. Alles was in der Wirtshaus-Zeitung geschrieben steht, gilt als Meinungsäußerung!
Das Restaurant Poststuben
im Hotel zur Post ist „ausgezeichnet“
Meerfelder Hotel zur Post als Bib Gourmand neu in den Guide MICHELIN aufgenommen
Meerfeld. Sehr gute, häufig regional geprägte Küche, sorgfältig
zubereitete Gerichte und dies zu
einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es im Hotel
zur Post in Meerfeld. Das hat Inhaber Sven Molitor jetzt schwarz auf
weiß. Denn sein Restaurant steht
in der Ausgabe 2015 mit der Auszeichnung Bib Gourmand im Guide
MICHELIN Deutschland. Die Ins-
ßenanlagen. Den Besucher erwarten
aufwendig gestaltete Gärten von Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen aus der Region – zu sehen sind
raffiniert angelegte Terrassen ebenso
wie individuelle Teiche. Unterstützt
durch Verbände und Institutionen
sowie die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft e.V., den ideellen Träger
der Messe, informiert das GartenbauForum in Halle 10 und 11 mehrmals
täglich zu Themen rund um Garten
und Natur. Ebenfalls in Halle 11 bereitet der Eventkoch Roland Buß mit
seinem Team Fisch, Fleisch und vegane Speisen vor Publikum zu. Das LiveCooking-Event findet während der
gesamten Messelaufzeit statt.
pektoren, die die Häuser zunächst
inkognito besuchen, bewerteten
das Restaurant Poststuben zusammenfassend so: „Nach Stationen in erstklassigen Adressen ist
Sven Molitor nun mit im elterlichen
Betrieb und bietet richtig gutes Essen zu einem top Preis-LeistungsVerhältnis – ein Muss sind die Suppen (z. B. ‚Paprikaschaumsuppe
mit Kaninchenstrudel‘), aber auch
Ab dem 14. Februar
hat unser Restaurant und Hotel wieder geöffnet.
Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch, Ihre Familie Molitor & Team
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Meerbachstr. 24-26 · 54531 Meerfeld
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Wolfsbarsch oder Einfacheres wie
Bauernschnitzel.“ Auch die Zimmer des 3 Sterne Superior Hotels,
das seit 2014 der Genossenschaft
im GesundLand Vulkaneifel angehört, werden im Guide positiv mit
den Worten hell, funktionell und
zeitgemäß bewertet. „Wir freuen
uns riesig über die Auszeichnung.
Sie honoriert die täglichen Mühen
und zeigt, dass unsere Arbeit angenommen wird. Das ist sehr schön“,
so Molitor, der den Familienbetrieb
Anfang des Jahres 2014 mit seiner
Partnerin Christine Oser übernommen hat. In der neuen Ausgabe
des Guide MICHELIN finden sich
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Wirtshaus-Zeitung
Ausgabe KW 05 / Februar 2015
5
Le PIANELLE –
Lebenstraum und Passion eines Dauners zugleich
„Le PIANELLE“ – So heißt ein kleines Weingut im nördlichen Piemont,
womit sich der erfolgsgewöhnte Unternehmensberater und Chairman
von Boston Consulting Deutschland Dieter Heuskel vor 10 Jahren einen
Lebenstraum erfüllt hat. Da der Manager nicht im Weinsektor tätig war,
hat er sich kurzerhand nach einem geeigneten Partner umgesehen, der
mit ihm gemeinsam einen landwirtschaftlichen Betrieb gründen würde.
Im Südtiroler Kurtatsch fand er den Weinbauern Peter Dipoli.
machen. Sie gelten ja als ausgesprochene Individualisten. Man
könnte sie als Sturköpfe bezeichnen. Das erinnert mich vielleicht
an meine Heimat, die Eifel“.
Vita Dr. Dieter Heuskel
Mit dem Weinvirus infiziert wurde der 1950 in Daun, Eifel, geborene Unternehmensberater bereits als Jugendlicher. Die ersten Weine sammelte er während seines Volkswirtschaftsstudiums in Bonn. Im Rahmen seiner Promotion
verbrachte Heuskel drei Jahre in Westafrika, wo er Industrie- und Entwicklungsprojekte leitete. Seit 1980 arbeitet der Vater von Christian (31) und
Sabine (30) bei der Düsseldorfer Boston Consulting Group (BCG). Von 1998
bis 2006 war Heuskel Vorsitzender des deutschen Management-Teams, das
die operativen Entscheidungen für BCG Deutschland trifft. Seine Freizeit
verbringt der in Ratingen lebende Familienvater mit Kochen, Weintrinken
und auf seinem Weingut im Piemont.
Den ersten Wein von Heuskels Azienda Agricola Le Pianelle in Brusnengo
(bei Biella) gab es 2011. Zunächst wurde ein Rosato aus Nebbiolo, Croatina und Vespolina lanciert. 2013 folgte der erste Rotwein. Die erwartete
Gesamtmenge aus dem 3,5 Hektar großen Gut im Nordpiemont liegt bei
15.000 Flaschen. Le Pianelle ist nicht Heuskels einziges Weinprojekt: Mit
seinen drei Weinhandlungen „from Friends for Friends“ in Düsseldorf, „Bürgerheim“ in Essen und „Mein Wein“ in Köln hat der Unternehmer in Sachen
Wein schon reichlich Know-how gesammelt.
www.lepianelle.com
Dipoli ist in der Südtiroler Weinwelt kein unbeschriebenes Blatt.
Er führt selbst einen landwirtschaftlichen Betrieb in Penon,
war Gründungsmitglied der freien
Weinbauern in Südtirol und sechs
Jahre lang ihr Vizepräsident.
Dieter Heuskel und Peter Dipoli,
haben im Dezember 2004 das erste
Stück Land gekauft, einen verlassenen Weingarten im Anbaugebiet
Alto Piemonte, und damit den
Grundstein gelegt für „Le PIANELLE“.
Die Notarkosten waren höher als
die Kosten für das Land“. Das
Problem liegt an der erblichen
Regelung im Piemont. Jedes Kind
bekommt einen Anteil vom Landbesitz, das geht manchmal über
vier Generationen. „Du musst mit
jedem Einzelnen einen Vertrag
machen“, erinnert sich Heuskel.
Da ist zum Beispiel die Parzelle
von Michele Donna, zwischen meinen Parzellen Le Pianelle I und II.
Michele war einer der ersten Winzer, die mir zu meinem Weinberg
gratuliert haben, aber seine Mini-
Die Hauptrebsorte hier ist der Nebbiolo, daneben gedeihen die lokalen Sorten Croatina und Vespolina.
Kurz vor der ersten Ernte 2010
konnten die Beiden „Neuwinzer“
im historischen Ortskern von Brusnengo, gleich neben ihrem Weinberg, einen Keller erwerben und
gerade noch rechtzeitig herrichten.
Dort entstehen nun ihre Weine: der
Rosato ‘Al Posto dei Fiori’ und der
Rotwein, ein Bramaterra.
Beide wussten, dass die Anfangsinvestitionen hoch sein würden und
es sicherlich 10 Jahre dauern wird,
bis man mit einer Rendite rechnen
kann. „Für Dieter Heuskel ist diese Investition eine Passion, wie für
andere etwa eine große Jacht oder
eine schicke Villa. Er hat sich für
Piemont entschieden, weil ihm die
Gegend sehr gut gefällt. Es ist die
verlassene Gegend mit dem Potential zu hochwertigen Weinen“
– weiß Peter Dipoli zu berichten.
„Mit Le PIANELLE haben wir unseren Traum Wirklichkeit werden
lassen: in der großen globalen
Weinwelt etwas Eigenständiges
zu schaffen“, sagt Dieter Heuskel.
La Cantina
Buchstäblich in letzter Minute,
sprich sechs Monate vor der ersten Ernte 2010, konnten die Beiden
ein Haus und Grundstück im his-
te eine Herausforderung für die
nächsten Jahre bleiben. Die „gute
Stube” unmittelbar über dem Keller sind die Beiden als Erstes an-
Nach und nach kamen mehr als
50 einzelne Parzellen dazu, bis im
Jahr 2007/2008 zwei Weinberge
mit einer Gesamtfläche von insgesamt 3,5 Hektar in Brusnengo
und Roasio neu bepflanzt werden
konnten.
44 Kaufverträge
mussten abgeschlossen
werden
Der Kauf stellte sich als schwierig heraus. Heuskel: „Ich musste übrigens 44 Kaufverträge für
zwei Hektar Land abschließen.
parzelle wollte er nicht hergeben,
weil er denkt, er sitzt auf einer
Goldgrube.
gegangen. Es erscheint wie eine
Fügung, dass die Vorbesitzer im
Jahre 1906 den Bramaterra Weinberg mit Ausblick auf Madonna di
Angeli dort als Deckengemälde
verewigt hatten.
Das Piemont
Das Piemont im Nordwesten Italiens mit Turin als Hauptstadt ist
die Heimat großer Rotweine und
Rebsorten. Die heute bekannten
Anbaugebiete liegen südlich von
Alba. Historisch lag das Zentrum
aber ca. 120 km nördlich, direkt
unterhalb des Alpenhauptkamms,
im wahrsten Sinne am Fuß der Berge (PieMont). Vor etwa 100 Jahren
erstreckten sich hier in der Blütezeit 40.000 ha Rebflächen. Lessona, Gattinara hießen die klangvollen Weine überwiegend aus
Nebbiolo Trauben, so wie die weiter
im Süden produzierten Verwandten
Barolo und Barbaresco. Heute werden nur noch zwei Prozent dieser
Fläche bewirtschaftet.
Die Lagen
von Le PIANELLE
Und warum sollte es ausgerechnet Bramaterra-Wein sein? In das
Piemont reist Heuskel schon über
30 Jahre, wie er sagt. Hier im nördlichen Teil geht es darum, an die
große Zeit des Weinbaus vor hundert Jahren anzuknüpfen, sagt er.
Heuskel: „Mich fesselt neben der
Landschaft auch die piemontesische Sprache, mit der die Einheimischen ihre Souveränität deutlich
torischen Ortskern von Brusnengo
erwerben. Via Chioso 46 lautet die
postalische Anschrift, der Zugang
zum Keller liegt an der Via Forte
25, unmittelbar gegenüber ihres
Weinberges. Den Keller haben die
Beiden komplett neu eingerichtet
und nach ihren Vorstellungen des
handwerklichen Weinmachens
ausgestattet, unter anderem mit
offenen Holzgärfässern und einer
hydraulischen Korbpresse.
Die Instandsetzung des viele Jahrzehnte unberührten Hauses dürf-
Bei Le PIANELLE ist man 2010
mit einer modernen Interpretation dieser Traubensorte gestartet,
einem Rosato, der zu über 90%
Eine der Anbauflächen von „Le PIANELLE“
Zu attraktiv waren die Arbeitsbedingungen in der Automobil- und
Textilindustrie; zu kleinteilig wurden die Flächen nach Generationen
von Erbfolgen und Realteilung.
Doch gegenwärtig erlebt Piemont
eine Renaissance seiner einzigartigen Weinlandschaft.
Dr. Dieter Heuskel (re.) mit dem Team von „Le PIANELLE“
Hügelkette auf bis zu 650 m üNN
bevor das Gelände dann rasch auf
1.500 bis 1.800 m üNN Richtung
Monte Rosa ansteigt.
In den Provinzen Biella , Vercelli
und Novara wird heute ein Dutzend Weine mit „kontrollierter
Ursprungsbezeichnung” (DOC,
DOCG) erzeugt u.a. Boca, Bramaterra, Coste della Sesia, Gattinara,
Ghemme und Lessona. Die Weine
von Le PIANELLE sind der DOC
Bramaterra (rot) und Coste della
Sesia (Rosato) zuzurechnen.
Die Weinberge liegen in den Gemeinden Brusnengo und Roasio.
Beide Gemeinden grenzen im Süden an die Reisfelder der Po-Ebene
und erstrecken sich über die erste
Brusnengo
Im Zentrum von Brusnengo, eingerahmt von Hauptschule und Bürgermeisteramt, entlang der Via
Forte liegt der historische Weingarten des früheren Weingutes
Pietro Casetti & Figli auf 300 m
üNN. Der durch und durch sandige, ockerfarbige Porphyrhügel fällt
nach Süden und Osten 12-15 Grad
steil ab. Nach aufwendigen Drainagearbeiten haben wir den Weinberg
2007 mit Nebbiolo-, Croatina- und
Vespolinareben neu bepflanzt. Das
markante Bild der Arbeitshütte
oben auf dem Weinberg von Brusnengo, gesäumt von drei Palmen,
haben wir schließlich auch zum
Markenzeichen von Le PIANELLE
gemacht.
Roasio
Von der Hauptstraße Roasio Richtung Sostegno biegt man links ab,
fährt steil aufwärts durch den Ortsteil Ferrancane. Von dort geht es
zunächst durch alte Eichenwälder
bevor sich der Blick auf die Weinberge öffnet, die sich hier bis auf
425 m üNN (Cima Granone) erstrecken. Fünf Jahre Geduld und Überzeugungskraft waren erforderlich
bevor wir 2008 eine mehr oder weniger zusammenhängende Fläche
(45 Einzelparzellen) von 1 ha neu
bepflanzen konnten. Mittlerweile
sind kleinere Stücke hinzugekommen, die teilweise mit mehr als 50
Jahre alten Reben bepflanzt sind.
Die Böden hier oben bestehen aus
rotem Porphyr, zum Teil felsig zum
Teil verwittert.
aus Nebbiolo und knapp 10% aus
Vespolina und Croatina hergestellt
wird. Das Ergebnis ist ein charaktervoller Roséwein, der sich auch
als Essensbegleiter hervorragend
eignet und sicherlich auch die
nächsten drei Jahre genussvoll zu
trinken ist.
Bramaterra
Nebbiolo-Trauben sind auch die
Grundlage des Rotweins Bramaterra. Hinzu kommen auch hier
Croatina und Vespolina. Für den
Premierenjahrgang waren die
Witterungsbedingungen perfekt.
Anfang Oktober 2010 konnte die
erste Ernte eingefahren werden.
Die erste Phase des Weinwerdens (Gärung und Maischezeit)
verbrachten die Trauben in offenen Grenier-Eichenbottichen.
Gelagert wurde der junge Wein
dann in dreimal belegten Barriquefässern, bevor er Ende Au-
Die Weine von
Le PIANELLE
Al Posto dei Fiori –
„Anstelle von Blumen“
Coste della Sesia (DOC)
Nebbiolo Trauben sind die Basis
für die großen roten Piemont Weine, Barolo, Barbaresco, Gattinara,
Bramaterra.
Mit einem Schlag lässt sich die Welt nicht umkrempeln, aber vielleicht mit einem Kuss. Werner Finck
gust 2012 in Flaschen abgefüllt
worden ist (insgesamt 1.753
Normal- und 102 Magnumflaschen). Danach konnte sich der
Wein ohne weitere Außeneinflüsse
entwickeln. Im Herbst 2013 wurde
der Wein erstmals vorgestellt. 1
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