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Der Gemeindebrief Februar - jonagemeinde

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Gemeindebrief
der Evangelischen
Kirchengemeinden
Am Lietzensee & Jona
Februar 2015
Nehmt einander an,
wie Christus
euch angenommen hat
zu Gottes Lob.
Jahreslosung 2015
Aus dem Inhalt:
Einbruch
Weltgebetstag
Neues vom Förderverein
Konzerte Am Lietzensee
Zum Lutherjahr 2015
Gemeindejugend
Frauen in der Bibel
Aus der Nachbarschaft
Aus dem Kirchenkreis
Fastenaktion 2015
S. 4
S. 5
S. 6 – 7
S. 17, 36
S. 21
S. 22
S. 23 – 24
S. 25
S. 26
S. 27
Seite 2
Auf ein Wort
Liebe Freunde und Nachbarn,
von
Jutta Schreur
Bilder können gefährlich sein. Die
kritische Auseinandersetzung mit
Religion ist dabei seit jeher ein besonders heikles Thema für Maler und
Karikaturisten gewesen, auch im
Christentum. Wilhelm Buschs Verleger etwa wurde 1870 wegen Buschs
satirischer Bildergeschichte über den
Heiligen Antonius von Padua der
„Herabwürdigung der Religion“ angeklagt. Max Ernst’ Gemälde der Jungfrau Maria, die das Jesuskind züchtigt, sorgte 1926 für Aufsehen und
Protest, sowohl bei der ersten Ausstellung in Paris als auch in Köln, wo
der Erzbischof forderte, das Bild aus
der Ausstellung zu entfernen. Unter
den Nationalsozialisten galt Max
Ernst später, wenn auch aus anderen
Gründen, als „entarteter Künstler“ und
ging ins Exil. Und noch gar nicht so
lange ist es her, dass der CSUPolitiker Thomas Goppel dem Chefredakteur der Satirezeitschrift „Titanic“ am liebsten persönlich die Lizenz zum Schreiben entzogen hätte,
nachdem das Magazin im Jahr 2012
(in der Tat wenig geschmackvolle)
Papstkarikaturen veröffentlicht hatte.
Jede Karikatur überspitzt – Übertreibung macht anschaulich - , aber
wenn sie gut ist, tut sie mehr als das.
Denn jede Provokation will ja unser
Nachdenken provozieren, einen anderen, neuen Blick eröffnen auf Vertrautes und allzu Gewohntes. Max
Ernst gelingt das mit seinem Bild der
gar nicht so heiligen Jungfrau. Den
Blick öffnen, sowohl für alte Meisterwerke als auch neue Sichtweisen, will
auch das Themenjahr 2015 zum Reformationsjubiläum zum Thema Bild
und Bibel (s.a. S. 21). Über Macht
und Ohnmacht der Bilder, ihren Einsatz als Waffe und satirisches Stilmittel, werden wir in diesem Jahr sicher
noch viel diskutieren.
Ihre Jutta Schreur
Spendenkonto der Evangelischen Kirchengemeinde Am Lietzensee
für Kirchgeld:
Kirchengemeinde Am Lietzensee
Evangelische Bank
BIC
GENODEF1EK1
IBAN
DE27520604100003909395
für Spenden:
KKVA Berlin Mitte-West
Postbank Berlin
BIC
PBNKDEFF
IBAN
DE 57 100 100 10 00 616 34 102
Kennwort: Lietzensee
zum Monatsspruch
Seite 3
Ich schäme mich des Evangeliums von Christus
nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die da selig macht
alle, die daran glauben.
Römer 1,16
entdeckt hatte (Röm 8,21). Seither lebte
er nach der Maxime: „Den Reinen ist
alles rein; nur den Ungläubigen ist alles
unrein, auch ihr Verstand und ihr Gewissen.“ (Titus 1,15).
Ulrich Hollop,
Pfarrer i. R.
Warum sollte er sich schämen? Ausgerechnet er, der wie kein anderer sich für
das Evangelium einsetzte und Menschen zu gewinnen suchte für den
Glauben an die Kraft, die in den
Schwachen mächtig ist! Wenn er sich
für etwas hätte schämen können, dann
vielleicht dafür, dass er einmal ein Saulus war und diesen Glauben für eine
„Torheit“, ja, für eine Gotteslästerung
gehalten und dessen Anhänger verfolgt
hatte. Aber auch das war ihm inzwischen alles andere als peinlich. Im
Gegenteil. Er stand dazu. Fast scheint
es so, als konnte er sich dessen rühmen. Er konnte daran deutlich machen,
auf welchen Wegen Gott zum Ziele
kommen kann.
Gab es denn überhaupt noch etwas,
dessen er sich hätte schämen müssen?
An einer andern Stelle dieses Briefes
sagt er frei heraus, „dass denen, die
Gott lieben, alle Dinge zum Besten
dienen“ müssen (Röm 8,28). Auch das
also, was einem normalerweise peinlich
ist und dessen man sich schämen
möchte. Das alles zählt für ihn nicht
mehr, seit er „die herrliche Freiheit der
Kinder Gottes“ für sich
„Ich schäme mich des Evangeliums
nicht.“ Gäbe Gott, dass auch wir so
vollmundig und selbstbewusst, so frei
und unbekümmert reden und uns zu
unserer christlichen Identität bekennen
können! Wir aber scheuen uns, aus
lauter Rücksichtnahme auf die Überzeugung anderer, ein Tischgebet zu
sprechen oder wie auch immer unserer
Zugehörigkeit zur Kirche Jesu Christi
Ausdruck zu verleihen. Als wäre die
„Kraft Gottes“ nur eine hohle Phrase
und die „Seligkeit“, die sie erzeugen,
und die Freiheit, die sie bringen soll,
doch nur ein schöner Traum.
Der Glaube ist ein Geschenk des Himmels. Das ist wohl wahr. Als solches
aber will er angenommen und ergriffen
werden. Anders ausgedrückt: Wir müssen springen. Wer den Sprung nicht
wagt, den Sprung in Gottes Arme, der
wird auch nie erfahren, welche Kraft
und welche Freiheit, welche „Seligkeit“
aus diesem Glauben kommt.
Die Erneuerung der Kirche, von der in
dieser Zeit so viel die Rede ist, beginnt
mit diesem Sprung des Glaubens, den
jede und jeder einzelne für sich alleine
wagen muss. Erst dann werden sie mit
gutem Grund und Überzeugung mit
Paulus sagen können: „Ich schäme
mich des Evangeliums von Christus
nicht.“
Ulrich Hollop
Seite 4
Am Lietzensee
Wir lassen uns nicht einschüchtern!
Diesmal hat es also
auch unsere Gemeinde getroffen. Am
18. Dezember wurde
in unsere Küsterei
eingebrochen.
Es
war ein Bild der Verwüstung.
Mehrere
Türen waren eingeschlagen, der Stahlschrank, in dem unter anderem unsere
Kirchenbücher verwahrt werden, mit
roher Gewalt aufgebrochen. Auch der
Schrank mit unseren
Abendmahlsgeräten
stand einen Spalt weit offen. Aber
nachdem die Spurensicherung der
Polizei gearbeitet hatte, war klar: Ja,
wir können auch an diesem Weihnachten mit unseren liebgewordenen
Kelchen Abendmahl feiern. Es sind
übrigens, das erfuhr ich einige Tage
später vom ehemaligen Pfarrer Bernd
Beuster, ohnehin Kopien. Die ursprünglichen Abendmahlsgeräte wurden schon vor vielen Jahren bei einem früheren Einbruch gestohlen.
Im gleichen Zeitraum wie bei uns am
Lietzensee gab es auch in der Epiphaniengemeinde
und einer Kirchengemeinde in Friedrichsfelde einen Einbruch. So ist es denn offensichtlich traurige Normalität, dass in
Kirchen und Gemeindehäuser eingebrochen wird. Auch wenn man es
sich nicht vorstellen möchte, dass es
Leute gibt, die uns anvertraute Spendengelder stehlen.
Ein großer Teil des Geldes war bestimmt für ein Projekt von Brot für die
Welt, das sich um alte und einsame
Menschen im bitterarmen
Moldawien
kümmert. Ein anderer Teil dieses Geldes sollte zur Finanzierung unserer kirchenmusikalischen
Arbeit beitragen.
Ja, wir müssen vorsichtig sein und uns
so gut wie möglich
gegen Diebe und
Einbrecher schützen.
Und trotzdem wollen
wir eine offene Gemeinde bleiben, die
fremde Menschen
herzlich willkommen heißt. Gerade
auch die, die nicht so viel haben und
die sich hilfesuchend an uns wenden.
Auch wenn es einige gibt, die offensichtlich keine Skrupel haben, sich an
dem zu bereichern, was uns allen
gehört und mit dem wir Gutes tun
wollen. Wir bleiben offen und laden
alle ein. Weil das unser Auftrag ist,
den wir als christliche Gemeinde haben. Nein, wir lassen uns nicht einschüchtern! Wenn wir so mit der Situation umgehen, dann werden vielleicht auch die, die sich an Spendengeldern bereichern wollten, begreifen,
dass sie damit nicht die (vermeintlich)
„reiche Kirche“ treffen, sondern jene,
für die dieses Geld gedacht war und
die zu den wirklich Armen gehören.
Und dass es jämmerlich ist, Menschen, denen es am Nötigsten fehlt,
um notwendige Hilfe und Unterstützung zu bringen.
Sascha Weber
Weltgebetstag
Seite 5
Begreift ihr meine Liebe?
Zum Weltgebetstag von den Bahamas am 6. März 2015
Traumstrände,
Korallenriffe, glasklares Wasser: das
bieten die 700 Inseln der Bahamas.
Sie machen den
Inselstaat zwischen
den USA, Kuba und
Haiti zu einem touristischen
Sehnsuchtsziel. Die Bahamas sind das
reichste karibische
Land und haben
eine
lebendige
Vielfalt christlicher
Konfessionen. Aber
das Paradies hat
mit Problemen zu
kämpfen: extreme Abhängigkeit vom
Ausland, Arbeitslosigkeit und erschreckend verbreitete häusliche und
sexuelle Gewalt gegen Frauen und
Kinder.
Sonnen- und Schattenseiten ihrer
Heimat – beides greifen Frauen der
Bahamas in ihrem Gottesdienst zum
Weltgebetstag 2015 auf. In dessen
Zentrum steht die Lesung aus dem
Johannesevangelium (13,1-17), in der
Jesus seinen Jüngern die Füße
wäscht. Hier wird für die Frauen der
Bahamas Gottes Liebe erfahrbar,
denn gerade in einem Alltag, der von
Armut und Gewalt
geprägt ist, braucht
es
tatkräftige
Nächstenliebe auf
den Spuren Jesu
Christi.
Rund um den Erdball gestalten Frauen am Freitag, den
6. März 2015, Gottesdienste
zum
Weltgebetstag.
Frauen,
Männer,
Kinder und Jugendliche sind dazu
herzlich
eingeladen. Alle erfahren
beim Weltgebetstag von den Bahamas, wie wichtig es ist, Kirche immer
wieder neu als lebendige und solidarische Gemeinschaft zu leben. Ein
Zeichen dafür setzen die Gottesdienstkollekten, die Projekte für Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt
unterstützen. Darunter ist auch eine
Medienkampagne des Frauenrechtszentrums „Bahamas Crisis Center“
(BCC), die sexuelle Gewalt gegen
Mädchen bekämpft.
Lisa Schürmann, Weltgebetstag der
Frauen – Deutsches Komitee e.V.
Begreift ihr meine Liebe?
Ökumenischer Gottesdienst
Freitag, 6. März 2015
15.30 Uhr
in der Kirche St. Canisius
Seite 6
Am Lietzensee
Neues vom Förderverein....
Die jährliche Mitgliederversammlung
2014 fand fast genau ein Jahr nach
der vorhergehenden statt, nämlich am
20. November des vergangenen Jahres. Ein Bericht darüber kann folglich
erst in der ersten Ausgabe unseres
Gemeindeblattes des neuen Jahres
erscheinen.
Wie im Vorjahr waren auch diesmal
nur 13 Mitglieder erschienen, immerhin noch gut ein Drittel der Gesamtzahl. Denn die Mitgliederzahl betrug
weiterhin 38, dank eines Eintritts in
den Förderverein konnte ein Austritt
kompensiert werden. Wir würden uns
aber auch sehr freuen, wenn noch
weitere – gern auch jüngere – Gemeindemitglieder den Weg zum Förderverein finden würden: bei einem
Mindestbeitrag von nur 30 Euro kann
man gezielt Gutes tun in unserer Lietzensee-Gemeinde. Fast 4.000 Euro
haben wir für die „Förderung des
Gemeindelebens“, wie es in der Satzung heißt, ausgegeben, wobei die
Hälfte der Summe aus zusätzlichen
Spenden aufgebracht wurde. Dazu
gehören der Wasserspielplatz für die
Kita, die Instandsetzung der kleinen
Kita-Küche unter der Kirche sowie
Notenpulte für die Kirchenmusik.
Selbstverständlich achten wir bei
allen Fördermaßnahmen darauf, dass
sie sämtlich satzungskonform sind.
Denn das müssen wir alle drei Jahre
vor dem Finanzamt für Körperschaften belegen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war wieder so ein DreiJahres-Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden nebst Steuererklärung des
Schatzmeisters erforderlich, und im
Sommer wurde uns die Gemeinnützigkeit für die zurückliegenden Jahre2011 - 2013 bestätigt. Die Kassen-
prüfung, die Frau Ellinor Kersten und
Herr Achim Jäckel durchgeführt haben, ergab wiederum keinerlei Beanstandung, wie das amtlich so heißt –
die sorgfältige und umsichtige Finanzverwaltung durch den Schatzmeister Herrn Förste wurde ausdrücklich gelobt. Herr Wolfgang Förste
wies darauf hin, dass der Förderverein (aufgrund der Fusion zweier Banken) eine neue Bankverbindung hat,
die allen Mitgliedern auch noch einmal mit der diesjährigen Spendenbescheinigung mitgeteilt wird.
Im Jahre 2014 wurde als Gemeinschaftsveranstaltung des Fördervereins der zweite Teil der Führung über
den Stahnsdorfer Friedhof angeboten. Trotz des diesmal eher feuchten
Wetters waren alle Teilnehmerinnen
und Teilnehmer doch sehr angetan,
insbesondere auch wieder von den
interessanten
Erläuterungen des
Friedhofverwalters Olaf Ihlefeldt, und
das anschließende gemeinsame Mittagessen in Stahnsdorf ermöglichte
nicht nur das Trocknen der nassen
Mäntel, sondern auch muntere, anregende Gespräche miteinander.
Als nächste Gemeinschaftsveranstaltung wurde angeregt, den von unserem Mitglied Klaus-Henning Babnik
schon seit längerem vorgeschlagenen
Ausflug nach Gransee durchzuführen.
Dieser soll nun am Sonnabend, 18.
April 2015, stattfinden – Achtung: der
Termin wurde vorverlegt, weil der
ursprünglich vorgesehene mit einem
Gemeindefest, anlässlich der Verabschiedung von unserer Pfarrerin
Christa Böck am 26. April, kollidiert
hätte.
Am Lietzensee
Wie schon in den letzten Jahren
klang auch diesmal die Mitgliederversammlung bei einem Gläschen und
Gebäck und vor allem fröhlichen Gesprächen in aller Gemütlichkeit aus.
Man sollte sich also schon mal darauf
einstellen, dass es für die Mitglieder
und die, die es im Laufe des Jahres
Seite 7
noch werden wollen, im kommenden
November wieder einen netten Abend
geben wird. Dann werden wir sicher
auch von Gransee, der Stadtführung
dort und der Kremserfahrt nach
Schloss Meseberg schwärmen...
Matthias Maultzsch
„So möchte ich auch mal werden“
Es ist eine dynamische Gruppe, sowohl organisatorisch als auch personell, keine Vereinsbindung, jede
kommt und bleibt weg, je nach ihren
Bedürfnissen. Aber dass es eine
Gruppe ist, die aneinander interessiert ist, spürt man am Nachfragen:
wenn eine fehlt, fällt das auf und wird
erkundet. Auch gemeinsame Aktivitäten wie Weihnachtstreffen gibt es.
…...ein Satz, den man meist Kindern
zuordnet. Aber auch als 38jährige
Erwachsene brauche ich weiterhin
Vorbilder. In Sabine Gerstberger und
den Damen ihrer Gymnastikgruppe
finde ich gerade wieder welche. So
beweglich in Körper und Geist möchte ich auch gerne bleiben bis ins höhere und hohe Alter!
Was für ein verstecktes Juwel diese
Gruppe ist: seit 25 Jahren leitet Sabine mit Charme und Eleganz diese
„Gymnastik für Frauen“ jeden Mittwoch zweimal. Und manche der Damen, 20 bis 45 Jahre älter als ich,
sind von Anfang an dabei.
Aber die Hauptsache ist die Bewegung, nach Musik zum Aufwärmen zu
Beginn, und gezielte Übungen für
„Bauch-Beine-Po“, je nach gesetztem
Schwerpunkt, folgen. Ich habe Erfahrung mit verschiedenen Sportgruppen
und komme trotzdem ins Schnaufen
bei den langsamen Bauchmuskelübungen und bin beeindruckt, wie die
Mitstreiterinnen mithalten. Und der,
auf die bearbeiteten Muskelbereiche
beschränkte, Muskelkater am nächsten Tag zeigt mir auch, dass ich mich
bewegt habe.
Und da ich mich in der Umgebung
von „Älteren“ immer schon wohlgefühlt habe, werde ich wohl noch ein
Weilchen bleiben und mich über
Gleichaltrige, die Lust auf wohnortnahen, preiswerten Sport* haben, trotzdem auch freuen ;-)
Dorothea Ziller
*) s. Angebote Seite 12
Seite 8
Am Lietzensee
Lust auf mehr? – Tischtennis am Lietzensee
Claus-Dieter treibt den Gegner zum
Ende des vierten Satzes in die weite
Vorhand, zaubert einen Ball auf die
Schnur, der springt unmittelbar hinter
der vom Tisch, der Gegner macht
'nen Hechtsprung, kommt ran, legt ihn
auf Claus-Dieters Hälfte hoch ab.
Und dann, dann ... zahlt sich das
Training aus: Vorhand-Schuss diagonal und mit Schmackes, alles was
ging, es rappelte das Holz in der
Hand ... Ding-Dong, unerreichbar!
Sensationell.
Claus-Dieter ist die Seele der SpielerInnengemeinschaft Tischtennis der
Lietzenseekirche. Er ist derjenige, der
die Verbindung hält zwischen Gemeinde und uns Spielern, derjenige,
der bei Wind und Wetter auf dem
Fahrrad zur Herbartstraße strampelt,
um die Gemeindesäle im Keller aufzuschließen, derjenige, der mit Verve
am Training teilnimmt und, obwohl
jenseits der siebzig, viele der Jüngeren in Sachen Fitness in den Schatten stellt.
Tischtennis ist ein Sport für jung und
alt. Aktuell bietet die „JG Lietzensee“
eine Trainingszeit für Kinder und Jugendliche am Montag ab 18 Uhr an.
Die Erwachsenen kommen gegen
19:30 Uhr dazu. Jede mit Jedem
tauscht die Tricks aus und wechselt
die Bälle an den Tischen. Bunt
durcheinander geht’s, von 8 bis 80
Jahren. Das Training wird von zwei
beim Berliner Tischtennis Verband
ausgebildeten Trainern, Florian - DTrainerschein, und mir, Thomas - CTrainer-Lizenz, ehrenamtlich geleitet.
In den nächsten Wochen werden wir
uns neben den Grundschlägen ver-
stärkt mit den Übungen
und Vorbereitungen
für den Erwerb des
Tischtennis-Sportabzeichens
des
Deutschen Tischtennis Verbandes
beschäftigen. Dazu kommen gymnastische Übungen, etwas Kraftsport,
Koordinations- und Konditionsförderung.
Natürlich gehören auch Wettkämpfe,
etwa gegen SpielerInnen anderer
Kirchengemeinden, zum Programm.
Dazu sind in der „Lietze“ unterdessen
5 Mannschaften verschiedener Spielstärken etabliert. Die Teilnahme am
„Mannschaftsspiel“ ist, das sei unbedingt erwähnt, keine Pflicht.
Seit ein paar Wochen nutzt die Tischtennis-SpielerInnengemeinschaft eine
Internetplattform, ein Forum
(carokee.com/forum/TT-Lietze) - bisher ist das Forum nicht öffentlich!
Hier werden alle Spiele angekündigt,
alle
Ergebnisse
notiert.
Die „Offiziellen“, Mannschaftsführer,
Stellvertreter,
Verbandsfunktionäre
und Trainer stellen sich vor, daneben
sind viele, auch überfachliche Artikel
aus tagesaktuellen Medien verlinkt
und Aktionen, wie z. B. das „Tischtennis-Sportabzeichen“, werden detailliert besprochen.
„Lust auf mehr?“, dann komm doch
einmal am Montag zu uns, bring‘ Deine Turnschuhe mit, und, wenn Du
hast, (D)einen Tischtennisschläger.
Wir freuen uns auf Dich!
Thomas Schneider,
Tel.: 897 26 803, E-Mail: tsio@tsio.de
Am Lietzensee
Liebe
Seite 9
Eltern,
nachdem ein großer Teil unserer Krabbelgruppenbelegschaft in Kinderläden
und Kitas untergebracht ist, suchen wir wieder Kinder ab einem halben Jahr,
mit je einem Elternteil, die Lust haben sich uns anzuschließen.
Wir treffen uns montags von 10.00 bis 12.00 Uhr
im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Am Lietzensee.
Anfragen am besten telefonisch Dienstag und Donnerstag bei
Michael Buschbeck, Tel.: 32 67 18 03.
Nouvelle Cuisine
Was ist neu an der „nouvelle
cuisine“? Sie sei im Gegensatz zur
„cuisine classique“ leichter und delikater und es werde mehr Wert auf die
Präsentation gelegt – so hilft
Wikipedia auch dieses Mal.
Nun, auch auf die neue Küche unter
der Kirche, welche hauptsächlich von
Kita-Kindern und –Mitarbeiterinnen
genutzt wird, trifft dies zu. Sie wirkt
leichter und heller, es dringt mehr
Licht in den kleinen Raum, da es
dank neuer Schränke möglich ist, den
Platz besser zu nutzen und auf die
Oberschränke zu verzichten. Und
auch hier wird mehr Wert auf Präsentation gelegt, was sich u.a. durch die
mit fröhlichen Farben gestaltete Decke zeigt. Um eine passende Spülmaschine zu finden, war etwas mehr
Engagement gefragt: alle Maschinen
waren anfangs zu groß. Doch nun ist
alles schick, die Nutzerinnen und
Nutzer der neuen Küche freuen sich
sehr an ihr. Neben dem täglichen
Gebrauch fürs Mittagessen haben die
Kita-Kinder dort schon Brot und
Plätzchen gebacken. Sehr herzlich
möchten wir insbesondere der Stiftung Beck und Familie Schmalisch
danken, die dieses Projekt großzügig
finanziell unterstützt haben!
Ulrike Schwirten,
Elternvertreterin
Am Lietzensee
gibt es Räume für Ihre Feierlichkeiten, Ihre Tagung, Ihr Seminar …
Räume für 10 – 150 Personen
Küche
sanitäre Anlagen
Telefon: 030 30 12 86 44
E-Mail: raumvergabe@lietzenseegemeinde.de
siehe auch www.lietzenseegemeinde.de/index_raum.htm
Bitte sprechen Sie uns an:
Seite 10
Am Lietzensee
Laternenfest zu St. Martin in der Kita
Am 10.11.2014 fand das Laternenfest
zu St. Martin in der Kita der Kirchengemeinde Am Lietzensee statt. Wir
hatten das Glück, dass wir dabei sein
konnten, denn eine Woche vorher
haben wir erst mit der Eingewöhnung
unseres Sohnes Nicolas begonnen.
So waren alle dabei, auch die Großeltern und seine, nun ehemalige, Tagesmutti.
Es begann für die Kinder mit einem
Ritt auf einem Schimmel, geführt von
„St. Martin“ mit rotem Umhang, immer
die Straße vor der Kita auf und ab.
Alle Kinder warteten geduldig, bis sie
an der Reihe waren, es war ein großer Spaß. Dann ging es in die Kirche,
wo alle Kinder zur Einstimmung die
Laternenlieder sangen, bevor es mit
leuchtenden Laternen raus in den
Lietzenseepark ging. „St. Martin“ lief
mit dem Schimmel voraus, und alle
gingen singend die Runde im Park
hinterher. Es war ein tolles Bild, als
man von Weitem das Lichtermeer der
Laternen sah. Das Fest endete mit
Bratwürstchen, Kakao und Glühwein
unter dem leuchtenden Gingko-Baum
im Hof der Kita, an dem die Laternen
aufgehängt waren.
Es war ein schönes Fest und ein
schöner Start in das Kita-Leben.
Wir freuen uns schon auf das nächste
Mal.
Bettina Bonné
Angebote Am Lietzensee
Angebote
Seite 11
für Kinder
Kindergottesdienst
jeden Sonntag von 10.00 – 11.00 Uhr
(außer in den Ferien), Anna Roswitha Tremml
Kinderkirche
jeden Montag um 12.00 Uhr mit Pfarrerin Christa Böck
Krabbelgruppe
montags von 10.00 – 12.00 Uhr für Kinder ab 1 Jahr
Michael Buschbeck, Anfragen Di u. Do 15 – 18 Uhr
326 71 803
Kindertagesstätte
mit Integration
Mo – Do 7.00 – 17.00 Uhr, Fr 7.00 – 16.00 Uhr (50 Plätze)
2 altersgemischte Gruppen, 1 Gruppe vor der Schule
Sprechstunden nach Vereinbarung
Leiterin: Christel Krüger,
326 71 805
Kinderchor (dienstags) 15.45 – 16.15 Uhr Vorschulkinder ab 5 Jahre
16.30 – 17.15 Uhr 1. – 3. Klasse
17.30 – 18.15 Uhr ab 4. Klasse
Christine Reichardt,
0179 9219753
Capella Cantorum
freitags 15.30 – 17.30 Uhr, für Jungen ab 8 Jahre
Klaus Eichhorn,
325 52 82
Angebote der Evangelischen Familienbildung im Kirchenkreis
FABEL® Rund um die Geburt
montags
13.00-14.30 Uhr
Katja Weeber-Häringer | 65,00 € für 10 Termine
Kreativer Kindertanz donnerstags 16.15 – 17.15 Uhr
Modern Dance
4 – 6 Jahre
17.15 – 18.15 Uhr
9 – 11 Jahre
Leitung: Claudia Lehmann | 40,00 € für 10 Termine
Kess-erziehen® Was stärkt die Eltern-Kind-Beziehung?
Termin a: montags, 19-21.30 Uhr, ab 09.02.2015, 5 Termine
Elterntraining (Kinder ab 11 Jahre)
Termin b: montags, 19-21.30 Uhr, ab 04.05.2015, 5 Termine
Elterntraining (Kinder ab 3 Jahre)
Leitung: Sibylle Rooß | 45,00 € pro Person,
70,00 € pro Familie
Anmeldung:
863 90 99 18 | E-Mail: fb@cw-evangelisch.de
Internet: www.fb-cw-evangelisch.de
Seite 12
Angebote Am Lietzensee
Angebote für Jugendliche
Café Lietze
freitags 19.00 – 22.00 Uhr
(außer am ersten Freitag im Monat u. in den Ferien)
Folk Café
donnerstags 15.00 – 19.00 Uhr
Jeannette Hubert, Michael Buschbeck
Rock-InitiativeCharlottenburg
jeden 1. Freitag im Monat 19.30 Uhr
im Café Lietze (außer in den Ferien)
www.cafe-lietze.de
Gitarrengruppe für
Anfänger
dienstags 15.00 Uhr,
Michael Buschbeck
Gitarrengruppe für
Fortgeschrittene
donnerstags 15.00 Uhr im Rahmen des Folk-Café
Michael Buschbeck
Jugendtheater-Gruppe freitags 16.00 – 19.00 Uhr,
Anna Roswitha Tremml,
321 10 94 u. 614 43 22
Sport, Gymnastik und Tanz
Gymnastik
Für Frauen
dienstags 18.30 – 19.30 Uhr
Ilona Müller,
Gymnastik
Für Frauen
mittwochs 9.30 – 10.30 und 11.00 – 12.00 Uhr
Sabine Gerstberger,
: 323 45 30
Tischtennis
montags 19.30 Uhr (Saal)
Tischtennis-Jugend ab 18.00 Uhr
Daniel Kania,
341 57 03
0157 77384599
Tanzgruppe (sonnabends)
7. Februar
14. Februar
21. Februar
28. Februar
Anfänger um 16.30 Uhr
Fortgeschrittene um 18.00 Uhr
Rumba und ChaCha
Tango
Wiener Walzer
Salsa
Rumba und ChaCha
Tango
Wiener Walzer
Salsa
Ilona Wachsmuth 0163 – 312 67 15
http://lietzow.sgap.de
Angebote Am Lietzensee
Seite 13
Angebote für Erwachsene
Besuchsdienst
Cantus Domus
Seniorenkreis
Montag, 23. Februar um 9.00 Uhr
donnerstags 19.00 – 21.30 Uhr,
Ralf Sochaczewsky,
323 36 19
dienstags 16.00 – 19.00 Uhr
Klaus Eichhorn,
325 52 82
Samstag, 21. Februar um 10.30 Uhr
Christa Böck,
325 74 80 / Heide Ferber,
321 12 60
jeden 2. u. 4. Montag um 10.30 Uhr
Käte Brück,
215 51 78
Berlin Community Ensemble
dienstags 19.00 Uhr
Claudia Niemann
0172 4528992
auf Anfrage, Hans-Jürgen Ferber,
321 12 60
mittwochs 19.30 Uhr – 21.30 Uhr
Christine Reichardt,
0179 9219753
Dienstag, 10. und 24. Februar um 19.00 Uhr
Anna Roswitha Tremml,
321 10 94 u. 614 43 22
Freitag, 13. Februar um 16.00 Uhr, Besuch im Museum für
Kommunikation zum Jule-Verne-Code
Bernd Beuster,
861 52 61
jeden 1. und. 3. Dienstag im Monat um 19.00 Uhr
Helene Förste,
341 67 83
Donnerstag, 5. und 19. Februar, 16.00 – 17.30 Uhr
Monika Graumenz,
323 74 13
freitags 15.00 Uhr Monika Graumenz,
323 74 13
Wendepunkte
auf Anfrage, I.D. Beusterien,
Capella Cantorum
Frauenkreis
Gedächtnistraining
Gospel
Hauskreis Theater
Kantorei
KiGo-Vorbereitung
Männerkreis
Mundorgler
(Singekreis)
Mütterdienst
321 77 26
KIRCHE positHIV Ökumenische AIDS-Initiative
Treffen Basisteam
am 1. Mittwoch im Monat
Stammtisch (Café positHIV)
jeden 3. Mittwoch
Beten im Karmel (Regina Martyrum) jeden 4. Mittwoch
Sprechzeiten nach Vereinbarung
30 12 77 95
um 19.00 Uhr
ab 19.00 Uhr
um 18.00 Uhr
Seite 14
Angebote Am Lietzensee
Der Seniorenkreis
lädt ein zu seinen Veranstaltungen
freitags von 15.00 - 16.30 Uhr
6. Februar
13. Februar
Udo Jürgens
Sascha Weber
Reinhard Hoffmann
(Musik)
W ir f ei er n zu s a mm e n Fas c hi n g
m it L i ed er n u nd G es c h ic ht en !
20. Februar
Horst Evers: „Für Eile fehlt mir die Zeit“
Teil 2
Moni Graumenz
27. Februar
GEDANKEN ZUM W ELTGEBETSTAG 2015
Christa Böck
Der Seniorenkreis ist eine offene Gruppe von Menschen, die gerne in Gesellschaft zu verschiedenen Themen Interessantes erfahren wollen. Der Nachmittag
wird eingerahmt von einer kurzen Andacht, gemeinsamem Singen, Kaffee trinken
und Gesprächen miteinander.
Seien Sie herzlich willkommen!
Der Mütterdienst
lädt donnerstags ein
von 16:00 – 17:30 Uhr am
5. Februar
Udo Jürgens
19. Februar
Horst Evers: „Für Eile fehlt mir die Zeit“
Teil 1
Sascha Weber
Reinhard Hoffmann
(Musik)
Moni Graumenz
Der „Mütterdienst“ ist ein Gemeindekreis von interessierten Menschen in der
zweiten Lebenshälfte, die sich alle zwei Wochen zu Vorträgen und Gesprächen
treffen. Der Kreis ist, trotz seines Traditionsnamens, eine offene Gruppe und freut
sich über weitere Mitglieder, auch Herren!
Herzlich willkommen!
Persönliches Am Lietzensee
Seite 15
Herzliche Glückwünsche!
Allen Geburtstagskindern des Monats Februar und nachträglich den
Geburtstagskindern des Monats Januar gratulieren wir sehr herzlich
und wünschen Gottes Segen. Stellvertretend seien die Menschen mit
„runden“ und mit hohen Geburtstagen genannt:
75 Jahre
im Januar:
im Februar:
80 Jahre
im Januar:
im Februar:
85 Jahre
im Januar:
im Februar:
Eckhard Buhrow, Hedda Thiemen-Veigel, Dr. Manfred Bock,
Detlef Peiné und Hannelore Schneider
Eleonore Gatzke, Klaus Aust, Erika André, Marianne Grünert,
Karl-Hermann Haack, Hartmut Bieder, Dieter Gutzmann und
Karl-Heinz Riemenschneider
Renate Loll, Wolfgang von Moltke, Carola Burth,
Renate Schünemann, Linda Ising, Horst Gerstel und Renate
Koch
Bärbel Nießen, Ingeborg Komarnicki, Ingrid Mill, Ingrid Wallat,
und
Klaus Duntze
Ingeborg Adam und Gertraut Heldt
Evelyn Lindstedt, Ingrid Meinert und Irmgard Mrozek
90 Jahre und älter
im Januar:
Ursula Löwe (90 J.), Anneliese Lapschies (91 J.),
Eva Hildebrandt (92 J.), Ellen Beyer (97 J.) und
Paula Herrmann (101 J.)
im Februar: Margarete Bendix (90 J.), Wally Dewald (91 J.), Erna Stöthke (92
J.),
Ursula Grothe (92 J.), Heinz Saur (93 J.), Dr. Käthe Lother (94 J.),
Elfriede Lord (94 J.) und Margarete Gredig (100 J.)
Seite 16
Persönliches Am Lietzensee / GKR
getauft wurden:
im November: Fiete Rasmus Marquardt und Lasse Emil Marquardt
im Dezember: Azumi Schwarz
kirchlich bestattet wurden:
im November: Ingeborg Buchner (84 J.), Gerda Koschke (92 J.),
Dieter Reimann (72 J.) und Otto Ziege (88 J.)
im Dezember: Werner Katzmaier (81 J.), Gerhard Herrmann (78 J.),
Karin Komma (51 J.) und Christa Meißner (62 J.)
Förderverein Evangelische Kirchengemeinde Am Lietzensee e.V.
Jahresbeitrag für Mitgliedschaft: ab 30,- €
IBAN DE96 5206 0410 0003 9111 60, Evangelische Bank
BIC GENODEF1EK1 (für Spenden und Mitgliedsbeiträge)
Kontakt: Matthias Maultzsch (Vorsitzender), Tel. 322 65 56
Aus dem Gemeindekirchenrat
Bereits vor mehr als 50 Jahren (ältere
und alte Gemeindeglieder können
sich vielleicht noch erinnern) wurde
unser Gemeindehaus durch den Anbau neben der Kita umgestaltet und
erweitert.
Nach weiteren 50 Jahren wird es
wieder eine Veränderung am Gemeindehaus geben. Die Ältesten im
GKR haben beschlossen, das Haus
auch zum Park hin zu öffnen und
damit nicht nur ein Schaufenster sondern weiteren Raum für Kommunikation und Begegnung zu schaffen – wir
möchten Gemeinde erlebbar machen
von der Herbartstraße und vom Lietzenseepark her. Geplant ist, die zum
Lietzensee zeigende Wand im Kleinen Saal teilweise durch eine Glas-
front zu ersetzen, mit davorliegender
Terrasse und Zugang zum Park.
Der neu entstehende Raum soll dann
einladen zum Gespräch, zu kleineren
Konzerten, zu Begegnung mit Menschen der Gemeinde und solchen, die
„Kirche“ eher fern stehen.
Die Ältesten wünschen sich in diesem
Gemeinderaum den Betrieb eines
kleineren Cafés am südlichen Teil
des Lietzensees
Bis zur Realisierung ist es noch ein
gutes Stück Weg, aber die ersten
Schritte wollen wir jetzt gehen – mit
Ihnen als Gemeinde.
Auf bald bei einer Tasse Kaffee im
„Café Südsee“.
Joachim Tomzig
Konzert Am Lietzensee
Seite 17
Philomela Vokalquartett
Beate Künnecke Sopran Meike Holstein Alt
Rainer Tietzsch Tenor Jörg Eschner Bass
mit Anna
Eschner Sopran und Sergio Coto Theorbe
Konzert am Sonntag 15.02.2015 um 17.00 Uhr
„Im schönen Grenzgebiet“
zwischen Tag und Nacht, Schlaf und Traum, Diesseits und Jenseits, Anstand und Wollust
Italienische, englische und französische
Madrigale der Renaissance
Ev. Kirche Am Lietzensee Herbartstr. 4-6 14057 Berlin- Charlottenburg
Eintritt frei - Spenden willkommen
Seite 18
Gottesdienste
Am Lietzensee
1. Februar
10.00 Uhr
Septuagesimä
Christa Böck
8. Februar
10.00 Uhr
Sexagesimä
Hans-Jürgen Ferber
15. Februar
10.00 Uhr
Estomihi
Thomas Thieme*
22. Februar
11.30 Uhr
18.30 Uhr
Abendmahlsgottesdienst
mit Wein
Gottesdienst
Abendmahlsgottesdienst
mit Traubensaft
Invokavit
Christa Böck / Sascha Weber Familiengottesdienst
Kirche positHIV
Abendmahlsgottesdienst
*) Thomas Thieme ist Pfarrer der Kreuzkirchengemeinde Berlin-Schmargendorf
und predigt im Rahmen des Kanzeltausches mit Wilmersdorf.
Der Kindergottesdienst beginnt um 10.00 Uhr in der Kirche,
kein Kindergottesdienst am 8. Februar
Andacht im Seniorenhaus Schlossstraße
11. Februar
um 15.30 Uhr mit Christa Böck
Eine-Welt-Stand
Am Eine Welt Stand werden Waren aus fairem Handel
nach dem Gottesdienst in der
Kirche Am Lietzensee angeboten.
Gottesdienste
Seite 19
Jona
1. Februar
11.00 Uhr
Septuagesimä
Jutta Schreur
8. Februar
10.00 Uhr
Sexagesimä
Jutta Schreur
Gottesdienst
13.
Freitag
Ulrich Hollop
Abendgebet
15. Februar
10.00 Uhr
Estomihi
Harald Grün-Rath*
Gottesdienst
22. Februar
10.00 Uhr
Invokavit
Jutta Schreur
Abendmahlsgottesdienst
27.
Freitag
Ulrich Hollop
Abendgebet
18.00 Uhr
18.00 Uhr
Abendmahlsgottesdienst
*) Harald Grün-Rath ist Pfarrer der Kirchengemeinde Am Hohenzollernplatz und
Superintendent des Kirchenkreises Charlottenburg-Wilmersdorf.
Er predigt im Rahmen des Kanzeltausches mit Wilmersdorf.
In der Jona-Gemeinde werden die Abendmahlsgottesdienste
mit Traubensaft gefeiert.
Der neue Kalender 2015 von Cross
Roads ist da!
Er kostet 9,99 € zzgl.
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Infos und Bestellung:
Tel. 030/25 81 85 – 112
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Seite 20
Persönliches / Angebote aus Jona
Herzliche Glückwünsche!
Allen Geburtstagskindern des Monats Februar gratulieren wir sehr herzlich
und wünschen Gottes Segen. Stellvertretend seien genannt:
80 Jahre alt wird:
Ingrid Armonier
90 Jahre und älter werden:
Margot Crone (90 J.) und Irmgard Fuchs (93 J.)
kirchlich bestattet wurden:
Ursula Labs (73 J.), Jürgen Stegnitz (72 J.), Herta Kießling (92 J.),
Jutta Bielfeldt (70 J.) und Heinz Schulz (86 J.)
ANGEBOTE FÜR KINDER
Halbtags-Kita
für Kinder ab 2 Jahren
Montag bis Freitag 8.30 – 13.30 Uhr
Frau Garz (Leitung), Thordis Ulbrich
323 96 96
ANGEBOTE FÜR ERWACHSENE
Bastelkreis
dienstags 10.00 – 12.00 Uhr im Gemeindehaus, 1. Stock
Kontakttelefon Brunhilde May
323 20 84
GedächtnisTraining
mittwochs 15.30 – 16.30 Uhr,
Susanne Stöver
Mittagstisch
freitags ab 12.00 Uhr, Anmeldung erbeten unter
31 01 20 41
Offenes
Singen
Mittwoch, 4. und 18. Februar, 17.00 – 18.00 Uhr
Ulrich Hollop,
321 74 70
Zum Lutherjahr 2015
Seite 21
Ansehnlich oder kritikwürdig?
Kunst und Religion, das ist
eine enge und zugleich
zwiespältige
Beziehung,
nicht nur im Islam, sondern
auch im Christentum. Das
wird beim Motto „Bild und
Bibel“ für das Themenjahr
2015 auf dem Weg zum
Reformationsjubiläum deutlich. In vielen Bildern und
Texten setzt sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) mit dem nicht
immer einfachen Verhältnis
von
(Bibel)Wort
und
Bild(ern) auseinander. Einerseits sind viele große
Kunstwerke ohne die Bibel
undenkbar und ohne Bibelkenntnisse ist ein Großteil
der
Kunstgeschichte
schlicht nicht zu verstehen.
Andererseits steht schon in
der Bibel, je nach Zählweise als Teil der Zehn Gebote, „Du sollst dir kein Bildnis machen“, insbesondere
kein Bild von Gott. In der
Reformationsgeschichte
führte dieses Bilderverbot
zu teils radikalen Forderungen und Maßnahmen,
bis hin zum Bildersturm,
gewaltsamer
Entfernung
aller Bilder aus Kirchen
oder der Zerstörung von
Bildern und Kunstwerken.
Reformierte Kirchen sind
bis heute sehr schlicht
gestaltet;
mancherorts
wurden Bilder übermalt.
Schon lange vor der Reformation, im Jahr 308,
befand die Synode von Elvira, Spanien: „Gemälde darf es in den Kirchen
nicht geben. Was verehrt und angebetet wird, soll nicht an den Wänden
gemalt erscheinen.“ Papst Gregor I
dagegen meinte im 6. Jahrhundert:
„Was denen, die lesen können, die
Bibel, das gewährt den Laien das Bild
beim Anschauen... weshalb denn
vorzüglich für das Volk das Bild als
Lektion dient.“ Die großen Reformatoren, von Luther über Zwingli bis zu
Calvin, mahnten zum kritischen Umgang mit Bildern. Zwingli warnte, man
solle sich hüten, die Bilder selbst für
heilig zu halten; Calvin meinte: „Gewiss will ich nicht.... behaupten, man
dürfe überhaupt keine Bilder haben.“.
Aber: „Gott in sichtbarer Gestalt abzubilden, halten wir für unrecht...“. Er
nannte „Bildhauerkunst und Malerei
Gottes Geschenke“ und forderte
„rechtmäßigen
Gebrauch
dieser
Künste.“ Und Luther befand: „Die
Bilder sind .... weder gut noch böse,
man kann sie haben oder nicht haben.“ *
Die Sichtweisen waren also immer
schon verschieden und vielfältig. Wer
sich ein eigenes Bild dieser Vielfalt
machen will, hat dazu in diesem
Themenjahr viele Gelegenheiten, in
Ausstellungen, bei Online-Portalen, in
Predigtreihen oder bei Themenabenden von Kirchengemeinden, der Lektüre von Magazinen zum Themenjahr
oder Büchern, die sich dem Thema
Bild und Bibel widmen.
*) Alle Zitate sind entnommen dem
EKD Magazin zum Themenjahr 2015,
S. 94
Jutta Schreur
Seite 22
Angebote für die Gemeindejugend
RAUS AUF’S LAND ...
... mit dem CAFÉ LIETZE
musikalische Winterferien für Jugendliche
zwischen 13 und 22 Jahren
vom 05.- 08. Februar 2015
Bereits zum neunten Mal fährt das FOLKCAFÉ LIETZENSEE in den Winterferien
in das Ev. Freizeitheim Sternhagen. Dieses gemütliche Haus mit seiner wunderschönen Umgebung befindet sich in der Nähe von Prenzlau, ca. eine Stunde
Autofahrt von Berlin entfernt. Wenn Ihr interessiert seid, sprecht uns bitte an, für
Fragen stehen wir Euch oder Euren Eltern gern zur Verfügung:
Friedrich Barniske (AMT FÜR JUGENDARBEIT KK CHBG-WDF / Tel. 86390
9924)
Michael Buschbeck (CAFÉ LIETZE / Tel. 3267 1803)
Wir treffen uns am Donnerstag, 5. Februar 2015, um 11:00 Uhr an der Kirchengemeinde Am Lietzensee (Herbartstr. 4-6 in 14057 Berlin), um dann gemeinsam
mit VW-Bussen nach Sternhagen zu fahren. Am Sonntag, 08. Februar 2015,
kommen wir gegen 16:00 Uhr wieder am Café Lietze an. Der Teilnahmepreis
beträgt 60,- € einschließlich Fahrtkosten! Eine Ermäßigung ist auf Anfrage möglich. Für die Unterbringung in den Mehrbett-Zimmern bitte Laken & Bettbezug
sowie Hausschuhe mitbringen. Und natürlich gern Musikinstrumente, Tischtenniskellen und Spiele…
Adresse:
Evangelisches Freizeitheim Sternhagen
Am Dorflatz 6 in 17291 Nordwestuckermark
Telefon, für Teilnehmer zugänglich: 039856 / 241
ANMELDUNG für das Wochenende in Sternhagen (05.-08.02.2015)
Bitte senden an: Amt für Jugendarbeit /
Brandenburgische Str. 51 / 10707 Berlin
Hiermit melde ich mich / meine Tochter / meinen Sohn verbindlich an.
Name: ............................... Vorname: ........................... Geburtsdatum: .............
Strasse: ..................................................... Ort: ...................................................
Tel.: ....................................... Email: ...................................................................
Unterschrift (der / des Erziehungsberechtigten): ..................................................
Frauen in der Bibel
Seite 23
Ein Blick auf Frauen in der Bibel
HANNA
„Hanna aber stand auf“ steht bei
Samuel im 1. Kapitel in Vers 9. Hanna lebt mit ihrem Mann Elkana in
Rama im Bergland von Ephraim.
Trotz ihrer liebevollen Gemeinschaft
ist ihre Ehe bis ins hohe Alter kinderlos geblieben. Damit die Familie fortbesteht, sucht Hanna für ihren Mann
als Zweitfrau Peninna aus, die Töchter und Söhne bekommt. Peninna
blickt geringschätzig auf Hanna herab und macht sich über sie lustig.
Elkana dagegen versucht sie hingebungsvoll zu trösten: „Hast du an mir
nicht mehr als an zehn Söhnen?“ (1.
Sam 1,8). Doch Hanna ist nicht zu
trösten. Sie versinkt in Traurigkeit.
Wie in jedem Jahr ist die Großfamilie
wieder nach Schilo, heute Chirbet
Selun, nördlich von Bet El im Westjordanland, gereist, um am kultischen
Herbstfest teilzunehmen. Schilo ist
das erste zentrale Heiligtum der israelischen Stämme, da hier die Bundeslade in einer Stiftshütte verwahrt
wird. Mit Musik, Tanz und gutem
Essen wird das fröhliche Erntefest
gefeiert. Beim Opfermahl wird Hanna
wieder, wie alle Jahre vorher, von
Peninna herabgesetzt und verspottet.
Hanna fühlt sich gedemütigt und
unverstanden. Sie weint. Doch dann
fasst sie einen Entschluss: Sie will
kein Opfer mehr sein. Ohne ihren
Mann zu informieren eilt sie zum
Heiligtum. Ohne wie damals üblich
einen Vorbeter einzuschalten, beginnt sie im Tempel inständig zu
beten. Sie hinterfragt ihren Wert als
Mensch und bittet um einen Sohn,
Die Prophetin Hanna
Rembrandt van Rijn, 1613
Rijksmuseum, Amsterdam
da die Gesellschaft, in der sie lebt,
die Geburt von Söhnen (und deren
Mütter) höher bewertet als von Mädchen. Sollte ihr ein Sohn geschenkt
werden, so gelobt Hanna, werde sie
ihn Gott weihen.
Schon bald nach ihrer Rückkehr nach
Rama wird Hanna, ihr Name bedeutet
„Gott hat sich erbarmt“ auch „Gunst,
Anmut, Schönheit“, schwanger und
bringt einen Sohn zur Welt, den sie
Samuel („Gott gab ihm seinen Namen“) nennt.
Aufgerichtet, gestärkt und voller
Freude singt sie das Lied ihrer Befreiung (1. Sam 2,1-10). Sie preist
Gott als alleinigen, allmächtigen Gott,
Seite 24
Frauen in der Bibel / Theater
der aber den Menschen die Verantwortung für ihr Handeln zuschreibt. Er
ist auch der Gott, der Gebete erhört
und alle leitet und schützt, die ihm
vertrauen. Besonders bemerkenswert
ist, dass sie auf den Messias, den
erwählten und gesalbten König hinweist (1 Sam 2,10). Ihr Gesang, bekannt als „Canticum Annae“, ist die
Grundlage für Marias Lobgesang, der
als „Magnificat“ weltweit bekannt ist
und fast tausendmal vertont wurde
(Luk 1,46-55).
Nach dem Abstillen, als ihr Sohn Samuel etwa drei Jahre alt ist, löst Hanna ihr Gelübde ein. Hanna und
Elkana bringen ihren Sohn zum Priester Eli ins Heiligtum in Schilo. Jedes
Jahr besucht sie ihn zum Opferfest
und bringt ihm ein neues Obergewand, das sie für ihn genäht hat. Samuel wird Prophet und Richter des
ganzen Landes Israel und salbt später Saul zum König.
Hanna hat sich nicht länger von gesellschaftlichen Normen und Zwängen niederdrücken lassen, sondern
ihr Schicksal selbst in die Hand genommen. Voller Vertrauen hat sie mit
Gott einen Bund geschlossen und
singt schließlich ihr Befreiungslied.
Nach Samuel, so erzählt es die Bibel,
hat Hanna noch zwei Töchter und
drei Söhne bekommen.
Margrit H. Bauditt
Die Drei Musikanten“
Picasso im Heizungskeller
Was hat Picasso im Heizungskeller unserer Gemeinde verloren? Vier Architekturstudentinnen (Giorgia, Julia, Eve und Lillemor) waren auf der Suche nach einem Ort, an dem sie ihr Projekt "Reinszenierung von Kunstwerken" in Szene
setzen konnten. Lillemor, in der Gemeinde großgeworden, wusste von diesem
schaurig-schönen Ort und bat um die Erlaubnis, dort fotografieren zu dürfen. Es
wurde ein schöner Spaß!
Roswitha Tremml
Aus der Nachbarschaft
Seite 25
Liebe Nachbarn,
die Zukunft des Nachbarschaftshauses ist gefährdet! Durch Einsparbeschlüsse des Senats ist das Nachbarschaftshaus und Stadteilzentrum
Charlottenburg-Wilmersdorf von der
Schließung bedroht.
Unsere Nutzerinnen und Nutzer,
Nachbarn, Anwohner und Partner
sind bestürzt und fassungslos über
diesen Kürzungs-Beschluss. Seit
1993 wurde dieser soziale Ort der
Begegnung aufgebaut. Seitdem ist
die Förderung des sozialen, nachbarschaftlichen Engagements, der Hilfe
zur Selbsthilfe und Selbstorganisation
sowie die Förderung von Integration
und Gesundheitsprävention unser
zentrales Anliegen. All unsere Angebote sind darauf ausgerichtet. Das
Nachbarschaftshaus ist bis heute
eine zuverlässige Anlaufstelle für
Nachbarn, Bürgerinnen und Bürger
geworden, die hier wichtige soziale
Kontakte knüpfen, sich gegenseitig
helfen und unterstützen, sich für andere einsetzen oder die hier Unterstützung in eigenen schwierigen
Lebenssituationen finden. Über 70
Bürgerinnen und Bürger engagieren
sich ehrenamtlich in Selbsthilfegruppen, sozial-kulturellen Clubs und Vereinen der Behindertenhilfe, der Seniorenarbeit oder in sozialen Projekten
und Vereinen. Die Unterstützung, die
wir momentan von unseren vielen
Besucherinnen und Besuchern und
Kooperationspartnern erhalten, ist
überwältigend. Wir kämpfen gemeinsam für die Zukunft des Nachbarschaftshauses, im Sinne von ihnen
allen.
Bitte unterstützen Sie uns in unserem
Anliegen, diesen sozialen Ort der
Begegnung zu erhalten. Setzen Sie
sich einfach mit uns in Verbindung.
Denn IHRE Unterstützung zählt und
wird auch weiterhin gebraucht!
Ihre
Annette Tafel,
Geschäftsführerin
Nachbarschaftshaus am Lietzensee e.V.
30 30 65-0
annette.tafel@nbh-lietzensee.de
Seite 26
Aus dem Kirchenkreis
Fastenaktion 2015
Alles so schön, rund herum: Von der
Shampooflasche bis zum Geräusch
beim Schließen einer Autotür wird
heute alles gestaltet, designt, um zu
gefallen. Und die ästhetische Perfektion des bunten Warenkosmos gilt
längst auch für Menschen: kaum
mehr eine Körperzone, die nicht für
Optimierung infrage käme.
Schönheit liegt bekanntlich im Auge
des Betrachters. Studien zufolge
empfinden die meisten Menschen
ebenmäßige Züge und harmonische
Formen als schön. Die Lebenserfahrung aber zeigt, dass es das Eigenwillige und Besondere ist, was wir ins
Herz schließen: die Zahnlücke, die
beim Lächeln sichtbar wird, den Hund
mit dem ewig abgeknickten Ohr, den
Humor der Kollegin.
In der Fastenzeit 2015 möchten wir
mit „7 Wochen Ohne“ das Unverwechselbare entdecken und wertschätzen. „Du bist schön! Sieben
Wochen ohne Runtermachen“ lautet
Seite 27
das Motto. Wir laden Sie ein, aus
vollem Herzen zu sagen: „Du bist
schön!“ – zum Menschen an Ihrer
Seite wie auch dem eigenen Spiegelbild. Und sieben Wochen lang soll
gelten: „ohne Runtermachen!“ Halten
Sie inne, wenn Sie am eigenen Körper mal wieder Abweichungen von
der Traumfigur feststellen, wenn Sie
Ihrem Nachwuchs die exotische Frisur verübeln oder dem Nachbarn den
Gesang unter der Dusche.
„Ein Mensch sieht, was vor Augen ist;
der Herr aber sieht das Herz an“,
weiß die Bibel. Aber auch unser Herz
sieht sehr gut: „Schön ist eigentlich
alles, was man mit Liebe betrachtet“
(Christian Morgenstern). Diesen Blick
wollen wir schulen und das Herz öffnen für die Schönheiten jenseits der
Norm.
Arnd Brummer, Geschäftsführer der
Aktion „7 Wochen Ohne“
www.7wochenohne.evangelisch.de/
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Haben Sie der Kassiererin im Supermarkt oder dem Hausmeister Ihrer
Wohnanlage schon mal eine Liebeserklärung gemacht? Oder haben Sie
dem „lieben Herrn Müller“, der „lieben
Frau Lehmann“, denen Sie gelegentlich einen Brief schreiben, bereits Ihre
Zuneigung gestanden?
Vermutlich nicht, obwohl für uns
Christen die Nächstenliebe mehr als
ein Lippenbekenntnis sein sollte.
Das Wort, der Begriff „Liebe“ muss
zumindest in der deutschen Sprache
für alles Mögliche herhalten, für die
Liebe zwischen Eltern und Kindern,
zwischen Geschwistern, für die zwischen Freunden, Liebespaaren und
am Ende auch für den Nächsten, die
Nächste.
Jesus hat uns ein Leben voll unbedingter und bedingungsloser Nächstenliebe vorgelebt, bedingungslos bis
zu seinem Tod am Kreuz. Wir Menschen sind da überfordert, können
nur immer wieder versuchen, diesem
Ideal nahe zu kommen.
„Liebe deinen Nächsten wie dich
selbst“ ist keine Ermutigung zu
Selbstliebe und egoistischem Verhalten, sondern Ausdruck dessen, was
in der Bergpredigt ausgedrückt ist:
„Alles nun, was ihr wollt, dass euch
die Leute tun sollen, das tut ihnen
auch!“ Mit anderen Worten: „Liebe
den Nächsten so, wie wenn dieser
Nächste du selbst wärst!“.
Je suis Joachim Tomzig,
und ich hab euch alle lieb
(bei den Einbrechern vom 18.
Dezember mach ich eine Ausnahme)!
Seite 34
Anschriften und Sprechstunden
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Küsterei / Gemeindebüro
Paulsborner Straße 86, 10709 Berlin
Marianne Lau
891 69 64, Fax: 893 23 23
E-Mail:
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Di 9.00 – 12.00 Uhr | Do 13.30 – 18.00 Uhr |
Fr 9.00 – 13.00 Uhr
Sprechstunden
Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Jürgen Wandel,
31 01 68 28
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Roscherstraße 6, 10629 Berlin
Jutta Schreur,
323 66 06
E-Mail: jutta.schreur@jonagemeinde-berlin.de
Sprechstunden
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Mo – Fr 8.30 – 13.30 Uhr (ab 2 Jahre)
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DEUTDEDB110
Beauftragter für
Ehrenamtlichen- und Altenarbeit im
Kirchenkreis Charlottenburg
Norbert Kuhn,
31 01 20 41
„Die Bank“
- Symbol für Kommunikation Beratung und Vermittlung von Kommunikationsangeboten für ältere Menschen
31 01 20 41
Impressum:
Herausgeber:
Redaktion:
Email an die Redaktion:
Satz und Layout:
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Evangelische Kirchen Am Lietzensee und Jona
Jutta Schreur (verantw.), Margrit H. Bauditt, Helga Sell, Joachim Tomzig,
Sascha Weber
E-Mail: redaktion@lietzenseegemeinde.de
J. Tomzig
H. Sell
Bildnachweis:
S.1 Angelina S._pixelio.de
Namentlich gekennzeichnete Artikel stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar.
Spenden für den Gemeindebrief bitte an KKVA Berlin Mitte-West
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Anschriften und Sprechstunden
Seite 35
KIRCHENGEMEINDE AM LIETZENSEE
Küsterei / Gemeindebüro
Herbartstraße 4 – 6, 14057 Berlin
Sprechstunden
Brigitte Schmogrow,
321 10 94 u. 32 67 18 01, Fax: 32 60 33 11
E-Mail:
buero@lietzenseegemeinde.de
Im Internet:
www.lietzenseegemeinde.de
Mo – Mi 10.00 – 13.00 Uhr, Do 17.00 – 19.00 Uhr
Freitags keine Sprechstunde
Vorsitzender des Gemeindekirchenrates
Joachim Tomzig
30 10 52 60,
Fax: 03212 321 10 94
E-Mail: joachim.tomzig@lietzenseegemeinde.de
Pfarrerin
Pfarrer
(Geschäftsführung)
Sprechstunden
Christa Böck,
325 74 80
E-Mail: christa.boeck@lietzenseegemeinde.de
Sascha Weber,
32 67 18 07
E-Mail: sascha.weber@lietzenseegemeinde.de
Do 17 – 19 Uhr und nach Vereinbarung
Pfarrerin mit besonderen Aufgaben
Dorothea Strauß (Aids-Beauftragte),
Arbeit mit Kindern
Anna Roswitha Tremml,
privat: 614 43 22
Kindertagesstätte mit Integration
(50 Plätze)
Leiterin
Mo – Do 7.00 – 17.00 Uhr und
Fr 7.00 – 16.00 Uhr
Christel Krüger,
32 67 18 05
E-Mail: kita@lietzenseegemeinde.de
Nach Vereinbarung
Sprechstunden
341 50 96
32 67 18 02
Arbeit mit Jugendlichen
Michael Buschbeck und Jeannette Hubert
32 67 18 03 | www.cafe-lietze.de
Kantorei
mittwochs 19.30 – 21.30 Uhr
Christine Reichardt,
0179 9219753
E-Mail: christine-reichardt@t-online.de
Kirchenmusik
Jia Lim,
E-Mail:harpsichord@live.com
Künstlerische Leitung
Sarah Fuhs,
E-Mail: scfuhs@gmail.com
Kirche positHIV
30 12 77 95 / 96
E-Mail: info@kirche-posithiv.de
Altenarbeit
Sascha Weber,
32 67 18 07
Männerkreis
Bernd Beuster,
E-Mail: b.e.beuster@gmx.de
861 52 61
Diakonie-Station Charlottenburg
Westend
Frankenallee 13, 14052 Berlin
Fax: 030/30 81 90 80
030/305 20 09
Seite 36
Konzert Am Lietzensee
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Seele and Geist
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