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Glockenturm - Hospital zum Heiligen Geist

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Februar 2015
Rund um den
Glockenturm
Das Magazin des Hospitals zum Heiligen Geist
Pater Anselm Grün
Mehr Personal in der
Sozialen Betreuung
Herzlich
willkommen
Die besten Tipps
des Glücksexperten
Natur
Die heilende Wirkung
von Brennnessel
und Co.
Internetcafé
Warum man zum
„Surfen“ nie zu alt ist
Einladung zur öffentlichen Hausbesichtigung
Mittwoch, 11. Februar 2015, um 10 und 15 Uhr
Anmeldung unter Tel. 040 60 60 11 11
02
Editorial
INHALT
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
zunächst danken wir Ihnen sehr herzlich
für die vielen Rückmeldungen zum neuen
Glockenturm. Diese waren überwiegend
positiv, was uns sehr freut.
Im Januar konnten wir viele neue Mitarbeiter begrüßen, die vor allem für die
soziale Betreuung eingestellt wurden.
Das neue Pflegestärkungsgesetz ermöglicht uns, seit Beginn des Jahres die soziale Betreuung (nach § 87 b SGB XI) für alle
Bewohner der Pflege zu finanzieren. Wir
sind sehr zuversichtlich, dass sich dadurch
die Betreuungssituation für unsere Bewohner verbessert. Unsere neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begrüßen
wir auch an dieser Stelle sehr herzlich!
Erstmals haben wir einen Neujahrsempfang für die Mitarbeiter durchgeführt,
bei dem wir in lockerer Atmosphäre die
Neuerungen in diesem Jahr dargestellt
haben. Teil des Empfangs war unter anderem eine Modenschau mit der neuen
Berufsbekleidung, die die Mitarbeitenden in der Pflege ab April / Mai tragen
werden. Etwas früher, nämlich bereits
Ende dieses Monats, werden wir mit dem
neuen Internet-Auftritt der Altenpflege-
Inhalt
Betreuen mit Herz
schule an den Start gehen. Mit neuem
Design und bewegten Bildern werden
wir attraktiver für den Nachwuchs in der
Pflege.
Dankbar sind wir auch für etwas Besonderes: Durch die finanzielle Unterstützung der Curator-Stiftung können wir ab
Ende März einmal im Monat ein TrauerCafé anbieten, das Freunden und Angehörigen von Verstorbenen unter professioneller Begleitung die Gelegenheit
gibt, über ihre Trauer zu sprechen und
sie zu bewältigen. Ein ausdrücklicher
Dank gilt allen Mitwirkenden dieses
wichtigen und sinnvollen Angebots!
6
Dr. Hartmut Clausen
und Frank Schubert
Grußwort Pastorin Hanna Hirt............04
Gut zu wissen
Neu ab März: Trauer-Café.....................05
Wahlen zum Wohnbeirat
und Hausbeirat ........................................05
Leben bei uns
Erwartungsvoll im neuen Jahr ............09
Willkommen im Internetcafé..............25
Geschichte
Die Geschichte des Hospitals
Frank Schubert
Vorstand
zum Heiligen Geist, Teil 2 .....................08
Gesundheit & Natur
Kräuter auf unserem Gelände ............14
12
Genuss
Aktuelles aus dem Parkrestaurant ....18
Spiel & Spaß
Silbenrätsel ...............................................20
Post von Willi ...........................................21
Gedicht von Theodor Fontane ...........26
Veranstaltungen
Mallet Duo gibt Xylophon-Konzert .....10
Das neue Veranstaltungsprogramm
des Hospitals ............................................10
Gestern & heute
Tanztee mit Live-Band ...........................11
Von Beruf Banker....................................12
Blindenverein informiert ......................11
Spaß mit Enkeln und
Neues aus dem Freundeskreis .............26
jungen Musikern .....................................24
Unsere Hobbykurse ................................27
Gesellschaft
Der Glücksexperte Anselm Grün ........16
Rückblick Neujahrsempfang ...............28
Terminübersicht Februar 2015 ...........29
Wahl zur Hamburger Bürgerschaft ..19
Jubilare ......................................................30
Arbeiten bei uns
Services ......................................................30
Karriere in der Pflege? Aber klar! ......15
Mehr Personal in der
Sozialen Betreuung................................06
Rund um den Glockenturm / Februar 2015
Was der ehemalige Banker
Klaus Witt Spannendes
über seine Auslandseinsätze zu berichten weiß.
Moment mal
Der Gärtner-Tipp:
2
„Afrika – das war gut!“
Editorial .....................................................02
Ausflug nach Grömitz ...........................09
Dr. Hartmut Clausen
Vorsitzender des Vorstandes
Soziale Betreuung – seit diesem Jahr mit mehr
Personal. Wir stellen drei neue Mitarbeiterinnen vor.
Kontakt-Adressen...................................31
Impressum.................................................21
Schreiben
Sie uns!
Unseren neuen
Redaktionsbriefkasten finden Sie
am Empfang des
Kundenzentrums.
3
Moment mal
Trauer-Café
Liebe Menschen im
und um das Hospital!
Wenn ein geliebter Mensch von uns geht,
ist das ein großer Verlust, und es beginnt
eine schwere, oft einsame Zeit. Wir
möchten allen, die über ihre Trauer sprechen möchten, einen geschützten Raum
geben, ihr Leid mit ihnen teilen und aushalten. Ab März bieten wir einmal im
Im Jahr 2015 jährt sich die 70-jährige Wiederkehr des Todestages
von Dietrich Bonhoeffer, dem wohl prominentesten evangelischen
Theologen unserer Zeit
In den Morgenstunden des 9. April 1945
wurde Dietrich Bonhoeffer, der selber
der Widerstandsbewegung gegen die
Naziherrschaft angehörte, nach längerer
Inhaftierung ins KZ Flossenbürg überstellt und dort auf den ausdrücklichen
Befehl Adolf Hitlers aufs Schafott geführt.
Bonhoeffers Briefe aus dem Gefängnis
sind berühmt. Sie sind bis heute eine
Quelle von Trost und Inspiration. Viele
dieser Briefe wurden von dem damaligen Moabiter Gefängnisseelsorger aus
der Haft geschmuggelt und den Angehörigen und Freunden Bonhoeffers
übergeben. Nach dem Ende des Krieges
brachte Bonhoeffers Neffe Eberhardt
Bethge sie unter dem Titel „Widerstand
und Ergebung“ in einem Büchlein heraus, das sofort Berühmtheit erlangte.
Dieses Buch ist ein einmaliges Dokument
aus schlimmen Jahren unserer Geschichte und zeigt Bonhoeffers Wesen und Einstellung. Seine Anfechtungen und Zweifel treten klar hervor, aber auch seine
Überzeugung, dass die Liebe zu Gott aus
der echten und festen Liebe zum Menschen
entstehen kann. Dietrich Bonhoeffer
bildete Seminaristen der Bekennenden
Kirche in dem damaligen Predigerseminar Finkenwalde aus.
Herzlich möchte ich Interessierte zu einer Exkursion nach Stettin einladen. Unsere Muttergemeinde St. Nikolai pflegt
seit vielen Jahren die Verbindung nach
Stettin und hat sich stark engagiert bei
der Sicherung und Erhaltung der Gedenk-
4
stätte Finkenwalde, an der Bonhoeffer
wirkte. Wir wollen uns der Gemeindeexkursion von St. Nikolai nach Stettin / Finkenwald anschließen. Die Bonhoeffertage 2015 finden unter dem Titel:
„Was haben wir gelernt und was verändert?“ vom 5. bis 7. Juni 2015 statt. Der
Übernachtungsort ist das Hotel Radisson
im Zentrum Stettins. Die Kosten betragen im Einzelzimmer 250,00 € und im
Doppelzimmer 190,00 €. Im Preis sind
alle Kosten für das Wochenende enthalten (Busfahrt, Mahlzeiten, Programm).
Interessierte treffen sich mit mir am
Donnerstag, den 12. Februar, um 15.00
Uhr in der Nikolaikapelle in Haus Enzian,
um weitere Informationen zu erhalten,
die Anmeldung auszufüllen und zwei
Termine für unsere inhaltliche Vorbereitung abzusprechen.
Zum Schluss noch ein Hinweis für den
Kalender und eine herzliche Einladung:
Am Sonntag, den 1. März feiern wir in
der Reihe „Die Oberaltenkanzel“ den
Gottesdienst mit zwei Oberalten aus
St. Michaelis: Predigt OA Peter Bossen,
Orgel OA Dr. Michael Labe, Liturgie
Pastorin Hanna Hirt.
Mit den Worten des Monatsspruches
grüße ich Sie sehr herzlich:
„Ich schäme mich des Evangeliums
nicht. Es ist eine Kraft Gottes, die jeden
rettet, der glaubt.“
Rund um den Glockenturm / Februar 2015
Pastorin Hanna Hirt
Gut zu wissen
Bonhoeffertage
„Was haben wir
gelernt und was
verändert?“
Wann:
5.– 7. Juni 2015
Wo: Stettin,
Hotel Radisson
Preis:
Einzelzimmer:
250,00 €
Doppelzimmer:
190,00 €
Mehr Infos:
Donnerstag,
12. Feb., 15.00 Uhr
Nikolaikapelle,
Haus Enzian
Monat ein Trauer-Café an, das von einer
ausgebildeten Trauerbegleiterin und
Mitgliedern der Hospizgruppe begleitet
wird. Wir freuen uns über dieses Angebot, das ohne die Unterstützung der
Curator-Stiftung nicht zustande kommen könnte.
Wahlen zum Wohnbeirat
und Hausbeirat
Im April dieses Jahres endet die zweijährige Amtszeit
unserer amtierenden Beiräte, und es wird erneut gewählt.
Im April dieses Jahres endet die zweijährige Amtszeit unserer amtierenden Beiräte
und es wird erneut gewählt. Von den
Bewohnerinnen und Bewohnern der
stationären Langzeitpflege wird der
Wohnbeirat, bestehend aus sieben
Mitgliedern, gewählt. Von den sieben
Mitgliedern müssen mindestens vier in
der Langzeitpflege wohnen.
Alle Mieterinnen und Mieter im Wohnen
mit Service werden wieder einen gemeinsamen Hausbeirat wählen, der aus
vier Mitgliedern besteht. Mieterinnen
und Mieter im Wohnen mit Service können entweder für den Wohnbeirat (als
externes Mitglied) oder für den Hausbeirat kandidieren, das heißt, sie müssen
sich für eine Kandidatur entscheiden.
Grundlage für die Durchführung der
Wahlen ist die Wohn- und Betreuungsmitwirkungsverordnung vom 14. Februar 2012. Die Mitwirkung im Wohn- und
Hausbeirat ist sehr wichtig, denn nur im
gemeinsamen Austausch können wir Anregungen und Wünsche der Bewohner
und Mieter aufnehmen und das Leben in
unserer „Kleinen Stadt“ noch besser gestalten. Wir hoffen daher, dass viele von
Ihnen als Kandidat / als Kandidatin für
die Wahlen vorgeschlagen werden und
für das Amt zur Verfügung stehen. Ab
Mitte Februar werden in den Dienstzimmern der Häuser und an der Rezeption
im Empfangszentrum die Zettel für die
Wahlvorschläge bereitliegen. Die Wohnund Hausbeiratswahlen im Hospital
werden am 30. April 2015 stattfinden.
Wir werden Sie in den kommenden
Glockenturm-Ausgaben ausführlich über
alle Termine und über den Ablauf der
Wahlen informieren.
Der Vorstand
Wahlen zum
Wohnbeirat und
Hausbeirat
Wann: Donnerstag,
30. April 2015
Dr. Hartmut Clausen
Vorsitzender des Vorstandes
Frank Schubert
Vorstand
5
Titelgeschichte
Mehr Personal
in der Sozialen
Betreuung
Das Hospital heißt 12 neue Mitarbeiter
willkommen – weitere sollen folgen
Das neue Pflegestärkungsgesetz macht
es möglich: Seit dem 1. Januar 2015
kann für alle Bewohner in der stationären Langzeitpflege mehr Betreuungspersonal zur Verfügung gestellt werden. Wir haben sofort reagiert und so
konnten bereits Anfang Januar 12 neue
Mitarbeiter ihre Arbeit im Bereich Soziale Betreuung aufnehmen. Stellvertretend für alle werden heute drei von
ihnen näher vorgestellt.
Die Soziale Betreuung ist zwischen den
Bereichen Pflege und Hauswirtschaft angesiedelt. Sie beinhaltet Tätigkeiten wie
die Unterstützung der Bewohner bei den
Mahlzeiten oder Aktivitäten wie zum
Beispiel das gemeinsame Singen, Spielen
oder Basteln. Ein wichtiger Aspekt ist
zudem die Begleitung von Bewohnern,
die gerade ins Hospital umgezogen sind.
Durch die soziale Betreuung wird eine
Verbindung hergestellt zwischen ihrer
alten und neuen Lebenswelt.
Individueller betreuen
Durch die Aufstockung des Personals ist
es nun möglich, individueller auf die
Bedürfnisse der Bewohner einzugehen.
Mit unserem erprobten Einarbeitungssystem bereiten wir alle neuen Mitarbeiter umfassend auf ihre Aufgaben vor.
Weitere Einstellungen sind geplant.
Bewerber sollten Empathie, Kommunikationsfreude und Kreativität mitbringen. Und natürlich gern mit Menschen
umgehen – die wohl wichtigste Voraussetzung für diesen Beruf. n
km
6
Rund um den Glockenturm / Februar 2015
Britta Blumhagen (49)
Neue Betreuungskraft im Haus Calendula
Bereits die Mutter von Britta Blumhagen hat 18 Jahre im Hospital als Pflegekraft gearbeitet, Blumhagen selbst hier zu Schulzeiten ein Praktikum absolviert. „Als ich die Stellenanzeige sah,
war für mich sofort klar, dass ich mich bewerbe“, führt sie aus.
„Die Arbeit ist vielseitiger als ich gedacht habe. Jeden Tag lerne
ich etwas Neues dazu.“ Besonders begeistert ist die gelernte
Fachverkäuferin und Bürokauffrau von dem guten Arbeitsklima. „Zwischen Bewohnern und Mitarbeitern gibt es ein sehr
herzliches Miteinander – wie in einer großen Familie. Ich freue
mich, jetzt dazuzugehören!“
„Das Hospital ist wie eine
große Familie“
Cornelia Schulz (57)
Neue Mitarbeiterin in der Sozialen Betreuung im Haus Enzian
„Ich möchte zur
Fröhlichkeit beitragen“
Bevor sich Cornelia Schulz Ende letzten Jahres entschloss, in die
Altenpflege zu gehen, war sie viele Jahre als Speditionskauffrau tätig. „Das war ein reiner Bürojob, fachlich interessant,
aber persönlich hat er mir nicht so viel gebracht“, berichtet die
Mutter dreier erwachsener Kinder. Das ist jetzt anders. Die
Arbeit mit den Bewohnern im Haus Enzian macht ihr großen
Spaß: „Ein Lächeln, eine Geste oder ein nettes Wort – ich habe
das Gefühl, für das, was man an Hilfe und Unterstützung gibt,
bekommt man sehr viel zurück. Das ist einfach schön!“
Jasmin Rühen (49)
Neue Mitarbeiterin in der Sozialen Betreuung im Haus Arnika
Sozial aktiv war die Diplom-Kommunikationswirtin Jasmin
Rühen bisher vorwiegend in ihrer Freizeit. Sie hat in Seniorenheimen vorgelesen und sich als Street Workerin engagiert.
Als ihre Mutter krank wurde, hat sie sie drei Jahre lang gepflegt.
„In dieser Zeit habe ich meinen Beruf als selbständige Kongress-Organisatorin aufgegeben und gemerkt, dass ich mehr
mit Menschen arbeiten möchte“, erzählt sie. Dazu bietet ihre
neue Tätigkeit im Haus Arnika ausreichend Gelegenheit. „Schon
die Einarbeitung lief sehr gut und nun möchte ich dazu beitragen, den Alltag für die Bewohner so angenehm und fröhlich
wie möglich zu gestalten.“
„Man bekommt
viel zurück“
7
Geschichte
Einen Schatz im
Himmel sammeln …
Leben bei uns
Teil 2
Von den Anfängen des Hospitals zum Heiligen Geist
deten reichlich für die „armen Seelen“,
bedürftige und häufig ältere Menschen,
die die größte Gruppe der „Hospitaliten“
ausmachten. Die Sorge der Bürger für
das Wohl dieser Menschen beeindruckt
8
uns, doch taten sie damit durchaus auch
etwas für ihr eigenes Seelenheil. Mit Almosen für Arme und Kranke und einem
gottgefälligen Leben hoffte man, nach
dem Tode dem Fegefeuer zu entgehen.
Verschiedene Menschen
Das Hospital-Wappen am Brückenkopf
mag manchem Reisenden als Hinweis
gedient haben, dass er hier vorübergehend eine Herberge finden könnte.
Durchreisende und Pilger wurden im
„Gasthaus“ aufgenommen. Eine wichtige und zahlungskräftige Gruppe waren
die Pfründner, die sich eingekauft hatten
durch Übertragung von Besitz
und Land, um im Hospital im Alter ein standesgemäßes Leben
führen zu können. Die „Prövener“ lebten im Steinhaus, etwas
komfortabler also, und je nachdem, wie „gut“ sie sich eingekauft hatten, handelten sie für
sich bestmögliche Bedingungen
aus. So gelang es manch einem,
eine Kuh zu halten, eine Magd
zu beschäftigen, oder am Tisch
des Pastors zu speisen. Die Pflege der Menschen oblag den „fratres et
sorores“, einer Art Laienkonvent. Pflege
bedeutete Sorge für das Seelenheil, denn
die Heilung lag für die Menschen dieser
Zeit einzig in der Hand Gottes. n
sh
Rund um den Glockenturm / Februar 2015
Im neuen Jahr soll ja immer alles noch besser sein.
Auch jetzt im Februar dürfen wir uns noch alles wünschen.
Vielleicht gehen einige Wünsche auch in
Erfüllung. Wir hatten einen zauberhaften Dezember mit wunderbaren Festen
und Veranstaltungen und wurden verwöhnt. Dafür möchten wir alle danke
sagen. Auch an die Kinder wurde liebevoll gedacht. Und sie hatten hier großen
Spaß. Unser Park mit den Lichtern war
auch bei Kälte noch gemütlich.
Nun starten wir neu durch. Wir haben so
einige Zipperlein im Alter, die Ärzte wollen uns immer mal wieder sehen. Wir
Über die Heiligengeistbrücke gelangt man vom Steigenberger Hotel über das
Alsterfleet zum Rödingsmarkt. Wenn man genau hinsieht, erkennt man das Wappen des Hospitals zum Heiligen Geist mit dem Ritterkopf am Brückenbogen. Ein
paar Schritte weiter weist ein Schild am Gebäude der ehemaligen Oberfinanzdirektion darauf hin, dass hier einst das Hospital zum Heiligen Geist stand.
Spenden für das Seelenheil
Keine Legende wie beim Marien-Magdalenen-Kloster rankt sich um die Entstehung der ältesten und so bedeutenden
Einrichtung für arme, kranke und alte
Menschen. Gegründet wahrscheinlich
von Bürgern der Stadt etwa zur selben
Zeit wie das Marien-Magdalenen-Kloster, wuchs das Hospital zum Heiligen
Geist im Laufe der Zeit schnell zu einer
wohlhabenden und aktiv am Wirtschaftsgeschehen der Stadt teilhabenden Institution heran mit großem Landbesitz und einer prächtigen Kirche (14.
Jahrhundert). Die Bürger der Stadt spen-
Erwartungsvoll im neuen Jahr
sind brav und machen mit. Danach geht
es uns viel besser. Jetzt gibt es sicherlich
bald Winterfreuden. Auch im Restaurant
werden wir immer wieder verwöhnt.
Meckerbüddel gibt es hier nicht! Im Winter kommt man zur Ruhe. Die gemütliche warme Stube und Klönstunden mit
guten Freunden. Ob wir noch Schnee bekommen? Unser Park ist dann märchenhaft schön! Freuen wir uns einfach auf
die vielen schönen Überraschungen.
Herzlichst grüßt Sie alle
Ernestine
Ostsee-Gefühle in Grömitz
Wir Bewohner aus Haus Dahlie starteten Ende November
mit Herrn Bociek zum Ausflug an die Ostsee.
Während uns bei der Abfahrt noch dicker
Nebel umhüllte, begrüßte uns die Sonne
bei der Ankunft in Grömitz, als wollte sie
sagen: „Endlich seid ihr da!“ Im Hotel
Restaurant Gosch waren wir zum Mittag
eingeladen. Erwartungsfroh bestellten
die meisten von uns Gänsekeule, Rotkohl, Kartoffeln und Soße. Die Keule war
so groß, dass sie von einem bis zum
anderen Tellerrand ging. Das Essen roch
einfach köstlich und schmeckte noch
besser.
Lesen Sie in der
nächsten Ausgabe
von „Rund um den
Glockenturm“:
Der „Kleine Heilige
Geist“ – das Hospital
St. Elisabeth
Spaziergang am Strand
Gut gestärkt fuhr Herr Bociek mit uns im
Bus zum Strand, und gemeinsam liefen
wir zur 400 Meter langen Seebrücke.
Rechter Hand konnten wir den Sonnenuntergang beobachten, das war ein
Naturschauspiel. Tief atmeten wir die
gesunde Ostseeluft ein und fühlten uns
wie neu geboren. Wir spazierten auf der
3,5 km langen Strandpromenade bis zum
Strandhotel. Es liegt zwischen dem
Yachthafen und der längsten Seebrücke
Schleswig Holsteins.
Noch einmal Genuss vor der Heimfahrt
Im Strandhotel wurden wir herzlich willkommen geheißen zu Kaffee und Kuchen. Auf der Rückfahrt saßen wir alle
zufrieden und wohlig wieder im Bus und
ließen den wunderschönen Tag noch
einmal im Geiste an uns vorüberziehen.
Wir waren erstaunt, schon bald wieder
zu Hause zu sein. Hin- und Rückfahrt
ohne Stau und das an einem Freitag, aber
wenn Engel reisen, klappt einfach alles!
Wir danken alle nochmal recht herzlich
Herrn Bociek für diesen wunderschönen
Tag, den wir nicht so schnell vergessen
werden!
Hildegard Kruse, Haus Dahlie
9
Veranstaltungen
Einladung zum Tanztee
mit der Bigband Berne
Mallet Duo Konzert
Klassische Musik auf Marimba und Xylophon
Die musikalische Gruppe aus Danzig ist
wieder in Norddeutschland und auch zu
Gast bei uns in Hamburg.
Das Ensemble Mallet Duo sorgt für Klänge in unserem schönen Festsaal, die Sie
nicht jeden Tag zu hören bekommen.
Klassische Stücke, die speziell für diese
Instrumente umgeschrieben wurden,
werden von Maciej Bulinski und Piotr
Schiller gespielt. Das Repertoire umfasst
Musikstücke von Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Wolfgang
Amadeus Mozart, Ludwig van
Beethoven, Antonio Vivaldi, Frederic Chopin, Gioacchino Rossini,
George Bizet und Johannes
Brahms. Das Duo ist bereits in
vielen verschiedenen Städten erfolgreich aufgetreten. Sie können auf nahezu hundert Konzerte jährlich zurückblicken. Zudem
nahmen sie an verschiedenen
Musikfestspielen in mehreren
europäischen Ländern teil. Wir
freuen uns daher sehr, das in
Danzig gegründete Duo Mallet erneut
im Hospital begrüßen zu können. Karten
erhalten Sie an der Rezeption und an der
Tageskasse. Die Veranstaltung findet
ohne Pause statt. kp
Das neue Programm
10
Rund um den Glockenturm / Februar 2015
Wann:
Dienstag, 10. Februar
15.00 Uhr
Eintritt:
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Bewohner 4,00 €
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Die Liveband heizt uns ordentlich mit Musik aus den 30er und 40er
Jahren ein. Die gute alte Swing-Ära wird wieder lebendig.
Wo:
Festsaal im Hospital
zum Heiligen Geist
Kle ine Sta
Handlich und praktisch – das Veranstaltungsprogramm auf einen Blick
Den Überblick aller großen kulturellen Veranstaltungen in unserer
kleinen Stadt finden Sie in dem neuen Flyer, der jedes Halbjahr
angeboten wird. Zum Mitnehmen (Rezeption im Empfangszentrum) oder zum Einsehen im Internet auf unserer Website unter
www.hzhg.de finden Sie die Unterhaltungsprogramme chronologisch und inhaltlich beschrieben vor. Zusätzlich informieren wir
Sie über viele Plakate und Schaukästen in unserer „Kleinen Stadt“,
in den Häusern und hier im Glockenturm, sodass Sie bestens informiert sind. Wir wünschen schon heute viel Spaß und Freunde
beim Besuch unserer Veranstaltungen in diesem Jahr.
kp
Konzert
Mit Schwung ins neue Frühjahr und das
mit unserer beliebten Tanztee-Veranstaltung. Zum siebten Mal heißt es „Darf ich
bitten?“ und alle Bewohnerinnen und
Bewohner, die tanzfreudig und musikinteressiert sind, können sich schon heute
darauf freuen. Mit Original-Arrangements von Frank Sinatra, wie „New York,
New York“ oder „My way“ erleben Sie
eine Reise in die Zeit der großen Bigbands. Das Repertoire der Bigband Berne
umfasst Klassiker von Glenn Miller, Duke
Ellington, Count Basie, und auch moderne Interpretationen von Michael Bublé
und Robbie Williams werden gespielt.
Zum ersten Mal wird unser Tanztee auch
mit Gesang von Hendrick Riehemann
begleitet. Er wird mit seiner ausdrucksvollen Stimme und seiner charmanten
Art begeistern. Eintrittskarten sind ab sofort erhältlich, sie werden an der Rezeption im Empfangszentrum ausschließlich
an Bewohner und Mieter des Hospitals
verkauft. Im Preis enthalten ist ein Glas
Bowle, Selter sowie Salzgebäck. Freuen
Sie sich auf einen belebenden, musikalischen Nachmittag und auf eine 16-köpfige Bigband unter der Leitung von Jörg
Jennrich. kp
Blindenverein informiert
Der Blinden- und Sehbehindertenverein
e. V. (BSVH) bietet einen Informationsund Austauschnachmittag in der Friesenstube an. Hier hat man die Möglichkeit,
sich kennen zu lernen und sich untereinander auszutauschen. Zusätzlich werden
Informationen zum Umgang mit diversen Hilfsmitteln gegeben. In kleiner
Gruppe trifft man sich bei Kaffee, Tee
und Gebäck. Begleitet und organisiert
wird der Info-Tisch von Dieter Heeger
(Bezirksgruppenleiter Ost) und seiner
Stellvertreterin Olga Warnke. Der Verein
trifft sich jeden ungeraden Monat, meist
an einem Freitag Ende des Monats. Termine
werden in unserer Zeitung rechtzeitig
bekannt gegeben. n
kp
Konzert
Wann:
Mittwoch, 25. Februar
15.00 Uhr
Wo:
Festsaal im Hospital
zum Heiligen Geist
Eintritt: 4,00 €
Info-Tisch des
Blindenvereins
Wann:
Freitag, 27. Februar
15.00 Uhr
Wo:
Friesenstube
Eintritt frei
11
Gestern & heute
Arbeit im Wandel
Von Beruf Banker
Heute: Susanne Staub von der
Haspa-Filiale in der „Kleinen
Stadt für Senioren“ berät in allen
Fragen ums Geld. Sie stellt ihren
vielschichtigen Job vor
Damals: Der ehemalige Bankkaufmann Klaus Witt,
der im Hospital zum Heiligen Geist lebt, spricht über
eine spannende Zeit als Finanzberater in Afrika
Klaus Witt hat es sich in seinem Zimmer
in Haus Arnika gemütlich gemacht. An
den Wänden, auf den Regalen, überall
finden sich zahlreiche Postkarten, Bilder,
Musikinstrumente und Reiseerinnerungen. Eine schwere afrikanische Holzskulptur fällt besonders ins Auge: ein
Dorfältester, umringt von den Menschen,
die er zu versorgen hat. Wenn der Rentner von Afrika erzählt, dann leuchten
seine Augen, dann wird die Begeisterung für die Länder und die Menschen in
Afrika, mit denen er sein langes Berufsleben zu tun hatte, sichtbar.
Banklehre als etwas Solides
Angefangen hatte alles in Hamburg,
dort wurde Witt 1932 geboren. Der
Schüler Klaus lebte mit Eltern und
Geschwistern an zwei Standorten: im
Winter in Hamburg in der Nähe der
Hamburger Straße, im Sommer in Vierlanden, direkt hinter dem Deich an der
Oberelbe. Von dort fuhr er mit dem
Schiff zur Schule. Das war damals möglich, die Anlegestelle lag am Deichtor.
„Mein Lateinlehrer war immer böse,
wenn ich wegen Nebel oder Niedrigwasser morgens nicht pünktlich zur Lateinstunde kam“, erzählt Witt. „Wenn ich
mal wieder zu spät kam, sagte er nur zu
mir: Vierlanden, setzen!“
Nach dem Abitur begann Witt eine
Banklehre bei der Vereins- und Westbank. Die Idee dazu kam von seinen
Eltern, denn „es war die Zeit, wo die
Eltern das Sagen hatten“. Einst galt die
12
Banklehre als etwas Solides – sie garantierte einen erfolgreichen Berufseinstieg
und gute Bezahlung.
Mehrmals im Jahr nach Afrika
Im Auftrag „seiner“ Bank ging er schließlich nach Westafrika und war mehrmals
im Jahr für einige Wochen in Nigeria und
Ghana, später auch in Ostafrika. Viele
angesehene Hamburger Firmen und
zugleich Kunden der Vereins- und Westbank hatten dort Niederlassungen. „Der
Kontakt zu den Niederlassungsleitern
und die Beratung in allen Finanzdingen,
das war für mich als Banker interessant.
Es war eine spannende Zeit damals“, sagt
Witt, „zumal es in Nigeria damals große
Erdölfunde gab und alle, auch die
großen Ölgesellschaften, an das Rohöl
wollten. Viele Europäer hielten die
Nigerianer für unfähig, doch ich habe
die Menschen dort immer geschätzt.
Es sind treue und nette und vor allem
lustige Menschen“. Die Frage, ob er mit
seinem Berufsleben im Rückblick zufrieden sei, bejaht „Afrika-Witt“, wie er
damals oft genannt wurde, ohne zu
zögern. „Afrika, das war gut“. n
sh
Rund um den Glockenturm / Februar 2015
Traumjob in
der Ferne:
Klaus Witt machte
nach dem Abitur
eine Banklehre und
arbeitete später für
die Vereins- und
Westbank in Afrika
Nein, diese Frau hat so gar nichts von
einer gerissenen Finanzjongleurin, die
Menschen über den Tisch zieht. Kein
falsches Lächeln, keine lauten Töne,
keine eiskalte Höflichkeit. Seit Ausbruch
der Finanzkrise im Jahre 2008 müssen
die Bankwelt und die dort arbeitenden
Menschen um ihren guten Ruf kämpfen.
„Schwarze Schafe gibt es in jeder Branche“, sagt Susanne Staub.
Die Kundenberaterin der kleinen HaspaFiliale im Hospital zum Heiligen Geist ist
freundlich, ohne aufdringlich zu sein, sie
redet ruhig und überlegt. Sie hat lachende braune Augen, die Zuverlässigkeit
und Herzenswärme verraten. „Wir wollen den Menschen helfen“, erklärt die
50-Jährige. Und man nimmt es ihr ab.
Eine vertrauenswürdige Frau, die das
Geld ihrer Kunden gewissenhaft verwaltet.
Ohne Beratung geht nichts mehr
„Bankgeschäfte werden immer komplexer. Heute wird so gut wie nichts mehr
bar gezahlt. Und man braucht mehr
denn je eine gute Beratung“, sagt Staub,
die Mutter von zwei Kindern und seit 35
Jahren bei der Haspa ist. Täglich berät
die Teilzeitbeschäftigte zwei oder drei
Kunden in allen Fragen ums Geld. In
erster Linie sitzen Bewohner der Seniorenwohnanlage, darunter auch ehemalige Bankkaufleute, an ihrem Tisch, auf
dem neben dem Computer eine Orchidee
steht. „Konten, Vermögensanlagen, Kredite, Depots, Lebens- und Rentenversicherungen, Abgeltungssteuer, Bausparverträge aus alten Zeiten – unsere Arbeit
ist vielschichtig. Und ständig kommt
etwas dazu“, so Staub. Neu ist zum
Beispiel, dass die Bank künftig auch die
Kirchensteuer automatisch einzieht.
„Nach jedem Gespräch gibt es ein umfangreiches Beratungsprotokoll.“
Susanne Staub (li.)
und das Team der
Haspa-Filiale im
Hospital zum
Heiligen Geist
Die Bank im digitalen Zeitalter
„Fortbildung hat mehr Gewicht bekommen“, sagt Staub, die regelmäßig Schulungen besucht. Ein wichtiges Thema ist,
dass Serviceangebote der Banken in
wachsendem Maße via Internet in Anspruch genommen werden. Auch ihre
Kunden orientieren sich neu. Immer
mehr ältere Menschen interessieren sich
für Online-Banking und nutzen es bereits zu Hause am Laptop.
Doch wie wichtig das persönliche Gespräch sein kann, weiß Staub nur allzu
gut. „Es gibt noch Menschen, die mit
ganz viel Sorgen und Rollator zu uns
kommen“, erzählt sie. „Wenn wir mit
ihnen gesprochen haben, wirken sie wie
befreit, stehen auf, gehen raus – und
vergessen ihren Rollator.“ n
am
13
Gesundheit & Natur
Arbeiten bei uns
Der Gärtner-Tipp
Karriere in der
Pflege? Aber klar!
Kraut auf unserem Gelände –
von wegen Unkraut!
Für uns als Gärtner ist das Unkraut ein lästiger Geselle im Beet. Dabei können Brennnessel und Co viel mehr, als man von ihnen vermutet. Schon vor langer Zeit erkannten Mediziner und Biologen wie Hildegard von Bingen und Carl von Linné, welch
heilende und wohltuende Wirkung diese Kräuter haben. Wir stellen Ihnen zwei
Vertreter vor, die auch bei uns auf dem Gelände wachsen.
Brennnessel
Schmerzhaft unbeliebt wegen ihrer
Quaddeln erzeugenden Brennhaare
geht der Mensch gern auf Distanz zu den
Brennnesseln. Doch ihr hoher Gehalt an
Mineralstoffen und Vitaminen wie Magnesium, Kalzium, Eisen, Vitamin A und C
machen die Brennnesseln wiederum zu
einem Multitalent in Sachen Gesundheit.
Zu empfehlen ist das Trinken von Brennnesseltee (tut nicht weh!). Bei regelmäßiger Anwendung soll er blutreinigend
und - bildend wirken und bei Kopfschmerzen, Nierenerkrankungen, Magenproblemen und vielen anderen
Übeln helfen.
In der Heiligen-Geist-Apotheke bei Haus
Jasmin sind einige Kräutertees erhältlich,
und dort können Sie sich auch beraten
lassen zur Wirkung der einzelnen Tees. sh
Frank Pingel
Leitung Gärtner-Team
Im nächsten Glockenturm:
Kräuter für die Seele
Haben Sie Fragen an unser Gärtner-Team?
Dann nutzen Sie gern den neuen roten GlockenturmRedaktionsbriefkasten! Sie finden ihn im Kundenzentrum.
Oder melden Sie sich bei Sabine Hinz:
Tel. 040 60 60 11 01, E-Mail: hinz@hzhg.de
Ackerschachtelhalm / Zinnkraut
Der mit langen, unterirdischen Wurzeln
stark wuchernde Ackerschachtelhalm ist
ein großes Ärgernis für uns Gärtner.
Doch auch bei diesem Unkraut liegen
Leid und Freud dicht beieinander. Mit
einem hohen Gehalt an Kieselsäure und
Mineralstoffen bietet die Pflanze heilende Kräfte. So wird beispielsweise die
Nierentätigkeit angeregt und die Ausscheidung von Stoffwechselablagerungen
gefördert. Auch sollen die Inhaltsstoffe
eine positive Wirkung auf Haut und
Schleimhaut haben. Dieses Kraut kann
man gut als Tee zu sich nehmen.
14
In der Altenpflege gibt es kaum Aufstiegsmöglichkeiten – so lautet ein weit verbreitetes Vorurteil. Zwei, die es besser wissen, sind die Altenpflegeschülerin Franziska
Kastek und Sylvia Benke, Leiterin des Kundenzentrums im Hospital. Sylvia Benke
war vor 32 Jahren die erste Auszubildende in der „Kleinen Stadt für Senioren“.
Rund um den Glockenturm / Februar 2015
Wer sich für Pflege-Leistungen oder einen
Pflege-Platz im Hospital interessiert, wird
von Sylvia Benke umfassend beraten. Dabei bleiben kaum Fragen offen. Das liegt
daran, dass Sylvia Benke sich auskennt. Vor
über drei Jahrzehnten hat sie ihre Karriere
im Hospital gestartet und seitdem verschiedene Stationen durchlaufen.
Schritt für Schritt mehr Verantwortung
Nach Abschluss ihrer Ausbildung zur
Altenpflegerin absolvierte Sylvia Benke
eine Weiterbildung zur Stationsleitung
und legte die Ausbildereignungsprüfung ab. 2002 folgte die Weiterbildung
zur Pflegedienstleitung für stationäre
und ambulante Altenhilfe. Danach war
sie viele Jahre als Haus- und Pflegedienstleitung eines Hauses im Hospital tätig.
Ab 2003 arbeitete sie als ständige Vertretung der Pflegedienstleitung im Hospital
zum Heiligen Geist. Seit 2005 leitet Sylvia
Benke das Kundenzentrum. „Es hat Spaß
gemacht, Schritt für Schritt immer mehr
Verantwortung zu übernehmen“, führt
sie aus. „Altenpflege ist ein Beruf mit Zukunft und guten Perspektiven. Außerdem gibt es viel mehr Arbeitsfelder und
Aufstiegsmöglichkeiten, als man denkt.“
Chancen nutzen
Auch Franziska Kastek weiß, dass ihre
Ausbildung zur Altenpflegerin im Hospital
viele Chancen bietet – von der Weiterbildung in den Bereichen Qualitätsmanagement oder Gerontopsychiatrie bis
hin zu einem Pflegeorientierten Studium.
„In der Altenpflegeschule sind wir über
die verschiedenen Karrierewege sehr gut
informiert worden“, berichtet die 20Jährige. „Nach meiner Ausbildung würde
ich gern erst einmal mehr Praxiserfahrung sammeln und eine Weiterbildung
im Bereich Wundmanagement machen.
Wie es dann weitergehen soll, weiß ich
noch nicht genau – aber da gibt es ja sehr
viele Möglichkeiten!“ n
km
oben:
Franziska Kastek
weiß um die vielen
Karriere-Chancen in
der Altenpflege
unten:
Sylvia Benke war
die erste Auszubildende im HzHG.
Sie interessieren sich für eine Ausbildung in der Altenpflege und die damit verbundenen Arbeitsfelder und
Aufstiegsmöglichkeiten?
Dann schreiben Sie eine E-Mail an : jobs@hzhg.de
Wir beraten Sie gern!
15
Gesellschaft
Wo
geht’s zum
Glück?
Unermüdlich: Pater Anselm Grün verrät, worauf es bei der
Suche nach innerer Zufriedenheit ankommt
Er trägt einen langen weißen Bart und
eine braune Kutte. Sein Körper ruht in
sich. Sein Blick ist warm und freundlich.
Seine Hände sind zu einem Herz
geformt.
Wenn Pater Anselm Grün von der Benediktinerabtei Münsterschwarzach redet,
lachen seine schmalen Augen. Eigentlich
kein Wunder, dass Millionen Leser seinen
Lebensweisheiten vertrauen. Mit einer
Gesamtauflage von über 14 Millionen
Exemplaren zählt er zu den meist gelesenen christlichen Autoren unserer Zeit.
Rund 300 Bücher hat er bisher veröffentlicht. Fürs Schreiben nehme er sich jede
Woche sechs Stunden Zeit, sagte der Pater in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. Jetzt wurde Anselm
Grün 70 Jahre alt, am 14. Januar. Und er
ist immer noch aktiv und gefragt als spiritueller Berater. 200 Vorträge hält er im
Jahr – unermüdlich zeigt er Wege zum
Glück auf. Doch was ist Glück überhaupt?
Jauchzende Ekstase oder stille Zufrie-
16
denheit? Beseelte Freude oder tiefe Versunkenheit? Es ist wohl ein Potpourri aus
allem. Glück hat viele Facetten, und immer kommt es auf den Blickwinkel an. In
seinen Büchern gibt der Bestsellerautor
ein paar Inspirationen dafür, wie uns unser Leben gelingen kann.
Immer auf das Gute sehen
Es beginnt im Kopf. Für Grün heißt das,
bewusst das Gute in Menschen und Dingen zu sehen. Manchmal ist es schwierig.
Nur: „Wenn ich beispielsweise meine
Krankheit als Strafe Gottes deute, tue ich
mir damit keinen Gefallen“, erklärt der
Pater. „Ohne Glauben verkrampfen wir
uns. Wir halten alles fest, unseren Besitz,
unseren Erfolg, unsere Gesundheit. Im
Glauben können wir loslassen.“ Denn
dann seien wir ganz wir selbst.
Ein Teil ist die Hoffnung. Welche Erwartungen habe ich? Welche Sehnsüchte?
„Die Hoffnung verjüngt den Menschen“,
sagt Grün. Wer aufhört zu hoffen, bleibt
innerlich stehen. Es gilt, sich ständig zu
Rund um den Glockenturm / Februar 2015
entwickeln und zu entfalten. Die Faustregel lautet: Aktiv sein! Wer sein Leben
selbst in die Hand nimmt, statt auf Änderungen zu warten, arbeitet ganz automatisch an seinem Glück. Glücksforscher
sprechen von einem positiven Kreislauf:
Lebensfreude regt zu Aktivität an. Und
die stimmt uns wieder lebensfroh.
Ein weiterer Schritt zum persönlichen
Glück hat mit der Liebe zu tun. Viele
Menschen definieren sich durch sie: Ich
werde geliebt, also bin ich. Grün sagt:
„Um einen anderen lieben zu können,
muss ich das Gute in ihm erkennen. Dann
kann ich den anderen auch gut behandeln, etwa mit Rücksichtnahme und
Achtsamkeit.“
Nächstenliebe macht glücklich
Anselm Grün lebt die Werte, die er predigt: Seid Menschen, die friedlich tauschen, was sie brauchen! Helft, wenn ihr
Leid seht! Zieht den Nachbarn aus dem
Sumpf, bevor er versunken ist. Das Herz
für die anderen zu öffnen, ist essenziell
für den Seelenfrieden. Denn Menschlich-
keit im Sinn von Nächstenliebe macht
lebensfroh.
Doch auch Selbstliebe gehört zum Glück.
Statt unentwegt nach Fehlern zu fahnden und neidvolle Vergleiche zu ziehen,
sollte man lieber auf der Suche nach den
eigenen Stärken und denen der Mitmenschen sein. Grün empfiehlt, wohlwollend
auf sich zu schauen und sich wirklich zu
mögen.
Zauber der Einfachheit
„Wenn wir von Liebe erfüllt sind, haben
destruktive Stimmungen in uns keine
Chance. Zugleich können wir für andere
ein schützendes Dach bieten, unter dem
sie sich geborgen fühlen“, so Grün. Was
bleibt nach all den Inspirationen des Paters? Das Gefühl von Güte und Glück, das
er schon auf den ersten Blick vermittelt. n
am
74%
der Deutschen empfinden
durch Lachen Lebensfreude.
69%
sind lebensfroh,
wenn sie Zeit haben.
81%
bezeichnen essen mit der Familie
und mit Freunden als Lebensfreude.
68%
der lebensfrohen Menschen
umarmen gern.
57%
spüren durch
Musik Lebenslust.
Buch-Tipp
Ein Jahr voller
Glück: Gute Gedanken für jeden Tag
Vier-Türme-Verlag
14,90 €
Zahlen
zum Glück
17
Genuss
Gesellschaft
Aktuelles aus
dem Parkrestaurant
15. Februar: Wahl zur
Hamburger Bürgerschaft
Lunchbuffet mit Begrüßungssekt
Auch im Februar lädt unser leckeres Lunchbuffet zum Schlemmen
ein. Lassen Sie sich verwöhnen: am Sonntag, dem 1. Februar,
von 11.30 bis 14.00 Uhr. Pro Person 14,90 Euro, inklusive einem
Glas Sekt. Anmeldung wie immer unter Tel. 040 60 60 11 61.
Weinprobe mit edlen Tropfen aus Rindchen’s Weinkontor
In vino veritas – im Wein liegt die Wahrheit. Und die kann zum
Beispiel vollmundig, herb, blumig, fruchtig, lieblich, sonnig
oder einfach nur köstlich schmecken. Überzeugen Sie sich
selbst! Hiermit laden Rindchen’s Weinkontor und wir Sie am
Mittwoch, den 4. Februar, um 15.00 Uhr herzlich zu einer kostenfreien Verkostung ausgesuchter Weine ein. Auf Wunsch
serviert Ihnen unser Küchenteam dazu leckere Snacks. Wir
freuen uns auf Ihre Anmeldung unter Tel. 040 60 60 11 61.
Von Herzen: Unser Valentinstag Special
Am 14. Februar ist Valentinstag. Wie könnte man diesen Tag
schöner begehen, als mit einer frischen Herz-Waffel mit heißen
Kirschen und Sahne? Schmeckt allein, zu zweit, mit Freunden
oder mit der ganzen Familie!
Frischer Fisch im Februar
Den 18. und 19. Februar sollten sich Fisch-Freunde gleich im
Kalender rot anstreichen. Auf unserer Mittagskarte stehen
dann Stint und Forelle Blau bzw. Müllerin Art
ab 11,90 €. Wer diese Spezialitäten lieber abends
genießen möchte: Am 19. Februar servieren
wir beide auch um 18.00 Uhr! Bitte melden
Sie sich an unter Tel. 040 60 60 11 61.
18
Rund um den Glockenturm / Februar 2015
Sie leitet seit 1859 die Geschicke der
Stadt Hamburg: Die Bürgerschaft ist das
Landesparlament unserer Hansestadt.
Am 15. Februar 2015 wird sie für fünf
Jahre neu gewählt. Als Bewohner unserer „Kleinen Stadt“ können Sie im barrierefreien Wahllokal im Festsaal Ihre
Stimme abgeben.
Zwölf Parteien und eine Wählervereinigung stehen zur Wahl. In der Hamburgischen Bürgerschaft sind 121 Plätze zu
vergeben. Die Bürgerschaft beschließt
als Vertretung aller Hamburger nicht nur
Gesetze und den Haushalt, sie wählt
auch den Ersten Bürgermeister und kontrolliert den Senat.
Bei der Wahl in diesem Jahr gibt es gleich
zwei Premieren: Zum ersten Mal dürfen
auch 16- und 17-Jährige ihre Kreuze
machen. Und die Bürgerschaft wird für
fünf und nicht mehr nur für vier Jahre
gewählt.
Zehn Kreuze auf zwei Stimmzetteln
Insgesamt können Sie zehn Stimmen
auf zwei Stimmzetteln abgeben. Jeweils
fünf Stimmen hat jeder Wähler für Bewerber auf den Landeslisten (gelber
Stimmzettel) und für Bewerber auf den
Wahlkreislisten (rosa Stimmzettel). Die
Wahlbenachrichtigung erhalten Sie mit
der Post. Es besteht auch die Möglichkeit, Briefwahl zu beantragen. Wenn
Sie dabei Hilfe benötigen, wenden Sie
sich bitte an unser Kundenzentrum.
Hilfe durch Vertrauensperson
Sollten Sie aufgrund einer körperlichen
Beeinträchtigung Ihre Stimme nicht allein abgeben oder nicht lesen können,
haben Sie die Möglichkeit, sich im Wahllokal oder auch bei der Briefwahl von
einer Person Ihres Vertrauens helfen zu
lassen. Soweit für die Hilfeleistung erforderlich, darf die Vertrauensperson gemeinsam mit Ihnen die Wahlkabine aufsuchen. Die Person kann frei bestimmt
werden, darf aber nur die Wünsche des
Wahlberechtigten erfüllen und ist zur
Geheimhaltung verpflichtet. n
Der Vorstand
Wahl der
21. Hamburgischen
Bürgerschaft
Wann?
Sonntag,
15. Februar 2015,
08.00 – 18.00 Uhr
Wo?
Wahllokale im
Festsaal des
Hospitals
zum Heiligen Geist
Was müssen
Sie mitbringen?
Wahlberechtigungskarte sowie zur
Sicherheit
Personalausweis
oder Reisepass
Achtung!
Am Wahltag findet
der Gottesdienst
im Saal von Haus
Orchidee statt.
Festsaal wird zum Wahllokal
In unserem Festsaal werden am 15. Februar wieder zwei Wahllokale mit barrierefreiem Zugang eingerichtet – davon
eines speziell für alle Wahlberechtigten
unserer „Kleinen Stadt“. Geöffnet sind
beide Wahllokale von 8 bis 18 Uhr.
19
Spiel & Spaß
Post von Willi
Silbenrätsel –
Jetzt schlägt’s dreizehn!
Bei diesem Rätsel müssen Sie dreizehn Wörter mit je dreizehn Buchstaben raten. Die hellgrün markierten Felder ergeben von oben nach
unten gelesen das Lösungswort. Wir suchen einen Ort auf dem Gelände des Hospitals zum Heiligen Geist.
Endlich, endlich ist es soweit: Ich habe
meine dreijährige Ausbildung zum Therapiehund beendet – und es war schön!
2
3
4
5
6
Auflösung des
Januar-Rätsels
7
In der letzten
Ausgabe des
Glockenturms
suchten wir den
Namen eines
beliebten Kinderspielzeugs.
Die richtige
Antwort lautete:
SCHAUKELPFERD.
Haben Sie
es gewusst?
8
9
10
11
12
13
AF · ALT · ASER · BAID · BAUM · BEK · BI · BROT · BU · CAR · CKEN · DE · DENS · DO
EI · EN · FEN · FI · FLOTT · FRIE · FUT · GEL · GEN · GROSS · GRUND · KA · KA · KLA
KON · LER · MI · MI · NA · NA · NA · NE · NEN · NET · RA · RAL · REICH · RI · RI
ROL · SCHAN · SE · SER · SER · STAATS · TE · TER · TRO · TUM · VEN · VO · WAS · ZIT
1. Kleines Kraftfahrzeug mit aufklappbarem Dach zum Ein- und Ausstieg 2. Musikinstrument 3. westlicher Stadtteil von Hamburg 4. Lebensmittelbehälter 5. Verschuldung eines Landes 6. Vorname des Malers Hundertwasser 7. Afrikanische
Pflanze 8. Landbesitz 9. Erfrischendes Getränk 10. Berühmtes Chorwerk von
Carl Orff 11. Tiernahrung 12. Gefiedertes Haustier 13. Land der Kaukasusregion
20
Rund um den Glockenturm / Februar 2015
IMPRESSUM
1
Weniger schön war die Erziehung, die
ich leider auch bekommen habe. Der Unterschied ist so: Bei der Ausbildung zum
Therapiehund werde ich gelobt und
geliebt, bei meiner sogenannten Erziehung hagelt es hingegen dauernd Kritik
und ich soll gehorchen, bäh! Es gibt zum
Beispiel keine Belohnungshäppchen,
sondern heißt stattdessen: „Willi, das ist
kein Ball, lass sofort die tote Ratte fallen!“ oder „Willi, gib dem kleinen Jungen sofort seinen Lolli wieder! Siehst du
nicht, wie er weint?“
Doch nun will ich Euch etwas über meine
Ausbildung erzählen. Offiziell sagt man,
ich sei nun ein fertig ausgebildeter Hund
in der Hospizbegleitung. Dass das ganz
falsch ist, ist doch jedem klar: Ich bin ein
Hund, ausgebildet in der Lebensbegleitung von Menschen in ihrem eventuell
letzten Lebensabschnitt, auch von
Schwersterkrankten und von Kindern.
Als ich neun Wochen alt war, spielte ich
auf der Wiese vor dem Haus Mohnblume
Kriegen mit den Schmetterlingen. Ach,
was war ich doch für ein Unschuldslamm (siehe Foto). Eine
an Demenz erkrankte Bewohnerin lag im Bett am Fenster in
Haus Mohnblume, und eine
Pflegerin legte mich damaligen Winzling auf ihre Brust
und Bauch. Dort lag ich weich
und kuschelig. Als die Pflegerin die Dame fragte, ob das
schön sei, antwortete sie mit
einem langen „Jaaa“. Ich erzähle
Euch von dieser Erfahrung, denn die
Menschen in Haus Mohnblume (und natürlich viele andere auch) sind mir mit
der Zeit so lieb geworden.
Im nächsten Glockenturm erzähle ich
noch ein wenig weiter, was ich in meinen drei Jahren „Lehr- und Lernzeit“
noch so alles gelernt habe.
Doch jetzt grüße ich Euch zunächst,
wie immer unverdrossen,
Euer Hund Willi
WI LLI
Das Magazin erscheint monatlich · Hrsg.: Hospital zum Heiligen Geist · Hinsbleek 11 · 22391 Hamburg
Tel. 040 60 60 11 11 · Fax 040 60 60 12 09 · www.hzhg.de · Verantwortlich: Dr. Hartmut Clausen · Redaktion:
Sabine Hinz (sh), Karen Moriz (km), Anja Matthies (am) · Anzeigen: Sabine Hinz (sh) · Tel. 040 60 60 11 01 ·
hinz@hzhg.de · Veranstaltungen: Kerstin Petrowski (kp) Tel. 040 60 60 11 60 · Layout: Ehrenberg 360° Kommunikationsagentur und Michael Wassenberg · Druck: APSDruck und Marketing GmbH · Auflagenhöhe: 2.500 ·
27. Jahrgang · Artikel aus der Leserschaft werden in Eigenverantwortlichkeit der Verfasser veröfIm Verbund der
fentlicht · Spendenkonto: Hamburger Sparkasse BLZ 200 505 50 · Konto 1299 / 12 37 84 · IBAN:
DE95 2005 0550 1299 1237 84 · BIC: HASPDEHHXXX Spendenkonto der Cura­tor-Stiftung für das
Hospital zum Heiligen Geist in Hamburg: Hamburger Sparkasse · BLZ 200 505 50 · Konto 1299 /
12 22 99 · IBAN: DE32 2005 0550 1299 1222 99 · BIC: HASPDEHHXXX · Bildquellen: Hospital zum
Heiligen Geist, Fotolia, Andreas Wemheuer, shutterstock
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Es tut gut, seinen Lebensabend wohl umsorgt
und betreut zu verbringen. Doch was passiert,
wenn ein Leben zu Ende gegangen ist?
Der Tod und die Bestattung werden in unserer
Gesellschaft häufig als Tabuthema verdrängt.
Fragen, die sich in Bezug auf dieses Thema ergeben, werden nur selten in der Familie angesprochen. Unsicherheit und Unkenntnis über
die Wünsche der Verstorbenen sind die Folge.
Bestimmen Sie selbst, was geschehen soll. Geben Sie sich und Ihren Angehörigen das gute
Gefühl zu wissen, dass alles in Ihrem Sinne
geregelt ist. So ungewöhnlich dieser Gedanke
im ersten Moment auch erscheinen mag, um so
sinnvoller wird er, wenn man sich mit der Thematik näher beschäftigt. Wir beraten Sie gerne.
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Rund um den Glockenturm / Februar 2015
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Spaß und Freude inklusive
Junge und ältere Menschen: sie gehören zusammen und bereiten sich
gegenseitig so oft Freude: Frau Maaß erzählt, was sie mit ihrer Enkelin
erlebte. Und junge Musiker begeistern mit ihrem Spiel im Festsaal.
Ruben, Arian, Leah, Catriona und Elise – das sind fünf der insgesamt 415 jugendlichen Musiker aus Hamburg, die sich in
diesem Jahr beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ mit ihrem
Musikvortrag qualifizieren möchten. Eine Kostprobe ihres musikalischen Könnens boten sie
uns bei der neuen Vortragsreihe „Lampenfieber“ im Januar
im Festsaal. Der elfjährige Ruben entlockte seinem historischen Violoncello aus dem 18.
Jahrhundert zu Herzen gehende Töne, gemeinsam mit Arian
am Klavier erwiesen sich die
beiden eher als „alte Hasen“ auf
dem Gebiet der Musik. Auch
Leah, Solistin auf der Querflöte
sowie das Geige/Klavier-Duo
Catriona und Elise interpretierten ihre ausgewählten Stücke mit großem musikalischen Verständnis und viel Hingabe. Alle, die dieses kleine, feine Konzert
miterleben durften, wünschen den jungen Künstlern viel
Erfolg und wenig Lampenfieber für ihren Auftritt bei „Jugend
musiziert“! n
sh
24
Rund um den Glockenturm / Februar 2015
Eine E-Mail verschicken? Eine Homepage aufrufen? Eine Suchmaschine
nutzen? Das lernt man schnell, wenn man im Internetcafé gemeinsam
mit Uwe Johannson am Computer sitzt
Wer erinnert sich noch an den legendären „Bin ich schon drin“-Werbespot?
Damit hat Ex-Tennisstar Boris Becker vor
15 Jahren viele Menschen davon überzeugt, das Wagnis Internet einzugehen.
Und wenn nicht? Es ist immer noch Zeit,
es sich anders zu überlegen.
Kindermund
Der Vater fragt nach der Arbeit „Was gibt’s Neues?“ Klein
Gerald, noch keine drei Jahre alt, antwortet: „Tante Friedel hat einen Hexenschubs!“
Marianne Maaß, Haus Lavendel
Jugendliche Musiker –
fast ohne Lampenfieber
Eine Chance für jeden
Carola, 7 Jahre
Für meine Enkelin Carola, ist das
Lunch-Buffet im Parkrestaurant
ein Highlight. Sie darf sich alles allein holen, beziehungsweise auffüllen. Toll findet sie das. Vielleicht
hatte sie dabei etwas Schwierigkeiten? Ein hilfsbereiter Herr wollte ihr helfen. Sie sagte: „Ich darf
mich nicht von fremden Herren
ansprechen lassen“, und weg war
sie zur Mama.
Marianne Maaß, Haus Lavendel
Und was erleben Sie mit Ihren Enkeln?
Oder was haben Sie mit ihnen erlebt?
Schreiben Sie uns! Und schicken Sie uns
Fotos! Nutzen Sie dazu gern den neuen
roten Glockenturm-Redaktionsbriefkasten! Sie finden ihn im Kundenzentrum.
Oder melden Sie sich bei Sabine Hinz:
Tel. 040 60 60 11 01, hinz@hzhg.de
Man will schließlich modern sein, dazugehören und mitreden können. Vielleicht ist man es auch leid, mit „Surfen“
hohe Wellen vor Hawaii zu verbinden.
„Das muss nicht sein“, sagt Uwe Johannson. Der 66-Jährige vom Internetcafé im
Hospital hilft jedem, der „online“ gehen
will. Ehrenamtlich.
Guter Draht zu den Enkeln
Internet, E-Mails und Schreibprogramme
machen das Leben leichter – und manchmal auch glücklicher. Das stellt Johannson immer wieder fest. Er erzählt von
dem Besuch einer alten Dame.
Sie besaß kein Handy, auch keinen Computer. Sie kam ganz gut ohne beides klar.
Bis vor einem Jahr. Ihre Enkeltochter war
schwanger und wollte ihre Großmutter
daran teilhaben lassen. Das gab der
88-Jährigen den Impuls, sich mit den
digitalen Möglichkeiten zu beschäftigen. „Wir richteten einen elektronischen
Briefkasten ein und schickten die
E-Mail-Adresse an die Enkelin“, schildert
der Computeranleiter. „Prompt sendete
die werdende Mutter per E-Mail ein Ultraschallbild vom Baby.“ Seitdem besucht
die Seniorin ihn jede Woche, um ihre
Nachrichten abzurufen und sich darüber
zu informieren, welche Fortschritte der
Computeranleiter
Uwe Johannson mit
Bewohnerin Marie
Stehn
Urenkel macht. „Inzwischen ist das Baby
acht Monate alt.“, weiß Johannson. So
entsteht Nähe trotz räumlicher Distanz –
die moderne Technik macht es möglich.
Türöffner für die Welt des Netzes
Jeden Mittwoch von 9 bis 11 Uhr können
die Senioren zu ihm ins Internetcafé kommen. Der ehemalige Außendienstleiter
einer Pharmafirma sieht sich als Türöffner
für die digitale Welt. In einem Vier-Augen-Gespräch vermittelt er Interessierten
den Umgang mit dem PC. Seine Devise:
„Ich lasse sie selber viel ausprobieren.“ Die
Computer-Neulinge wissen es zu schätzen und können häufig kaum glauben,
„wie einfach das alles geht.“
Da ist der Rentner, der herausfinden will,
ob die Produkte seiner ehemaligen Firma
noch auf dem Markt sind, und schließlich
bei Google selbst fündig wird. Oder der
Endsiebziger, der sich anschauen will, wo
er auf Gran Canaria früher Urlaub gemacht hat, und dann erstaunt ist, dass er
bei Google Earth sogar einen Blick auf das
Ferienhaus werfen kann.
„Auf diese Weise sieht man plötzlich, welche Chance das Internet bietet. Das Interesse ist geweckt“, weiß Johannson. Schöne
neue Welt – und man ist drin. n
am
25
Veranstaltungen
Aktiv durch die Woche – Hobbykurse im Überblick
MONTAG
Neues aus dem
Freundeskreis
Der Freundeskreis hat im Februar wieder ein
abwechslungsreiches Programm für Sie vorbereitet
und lädt Sie sehr herzlich ein
Kreatives Gestalten
09.30 – 12.00
Hobbytreff, Haus Robinie
Fr. Stüven / Fr. Gehrken
„Zeit zum Zuhören“
10.00 – 11.00
Haus Orchidee
Fr. Brietzke
Sütterlin-Stube
10.00 – 11.00
mit Anmeldung, Tel. 6 40 02 66
Hr. Fries
Bibliothek
14.00 – 17.00
Haus Orchidee
Fr. Plewe
Internetcafé
14.00 – 17.00
Haus Orchidee, mit Anmeldung
Hr. Behrens
Gedächtnistraining
14.30 – 15.30
Kl. Saal, Haus Orchidee
Fr. Rieck
Stuhl-Yoga
15.00 – 16.00
Alsterblick
Fr. Steinhardt
mit Anmeldung, Tel. 32 96 74 61
Freuen Sie sich auf das beliebte Café Freundeskreis zu Beginn
des Monats und lassen Sie sich „Mögen Sie Gedichte?“ und alle
anderen Veranstaltungen nicht entgehen!
Hamburger Jungs
Haus Begonie, Erdgeschoss
Hr. Schwolow
nach Absprache
Veranstaltungen
Kreatives Gestalten
09.30 – 12.00
Hobbytreff, Haus Robinie
Fr. Stüven / Fr. Gehrken
Gymnastik
09.30 – 10.00
Festsaal
Fr. Schendel
Stuhl-Yoga
09.15 – 10.30
Alsterblick
Fr. Steinhardt
Freitag, 6. Februar
10.00 Uhr
Haus Mohnblume
Mögen Sie Gedichte?
Donnerstag, 12. Februar
15.15 Uhr
Friesenstube
„Erlesene Dichter“: Die Schauspielerin Bettina Radener
liest Hugo von Hofmannsthal
Plattdeutsch Vorlesen
Donnerstag, 12. Februar
16.15 Uhr
Haus Hortensie
Plattdüütschkring
Freitag, 20. Februar
15.00 Uhr
Haus Enzian
Singen
Mittwoch, 25. Februar
16.00 Uhr
Haus Goldregen
Plattdeutsch Vorlesen
Donnerstag, 26. Februar
16.15 Uhr
Haus Hortensie
Bingo
Freitag, 27. Februar
15.00 Uhr
Haus Iris
Unsere Gesprächskreise
Beginn jeweils um 15.00 Uhr werden durch Aushang in den Häusern
Arnika, Begonie, Calendula, Dahlie, Enzian, Goldregen und Orchidee
rechtzeitig bekannt gegeben.
Überlass es der Zeit
Erscheint dir etwas unerhört,
bist du tiefsten Herzens empört,
bäume nicht auf, versuch‘s nicht mit Streit,
berühr es nicht, überlaß es der Zeit.
Rund um den Glockenturm / Februar 2015
Am ersten Tag wirst du feige dich schelten,
am zweiten läßt du dein Schweigen schon gelten,
am dritten hast du’s überwunden;
alles ist wichtig nur auf Stunden,
Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,
Zeit ist Balsam und Friedensstifter.
Theodor Fontane
Sütterlin-Stube
10.00 – 11.00
mit Anmeldung, Tel. 6 40 02 66
Hr. Fries
Gymnastik
10.15 – 10.45
Festsaal
Fr. Schendel
Stuhl-Yoga
10.45 – 11.45
Alsterblick
Fr. Steinhardt
mit Anmeldung, Tel. 32 96 74 61
Gymnastik
11.15 – 11.45
Haus Orchidee
Fr. Schendel
Kegeln
14.00
Kegelbahn
Hr. Moje
Bridge-Nachmittag
15.00 – 17.00
nach Absprache
Fr. Körnert
Tel. 69 70 59 95 (von 8 – 11 Uhr)
MITTWOCH
Andacht
TAG
Festsaal
DONNERS-
15.00 Uhr
FREITAG
Donnerstag, 5. Februar
DIENSTAG
mit Anmeldung, Tel. 32 96 74 61
Café Freundeskreis
26
15.00 – 16.30
Bibel-Kreis
15.00 – 16.00
Saal, Haus Orchidee
Fr. Theis
Kreatives Gestalten
09.30 – 12.00
Hobbytreff, Haus Robinie
Fr. Stüven / Fr. Gehrken
Bibliothek
09.00 – 11.00
Haus Orchidee
Fr. Brietzke
Internetcafé
09.00 – 11.00
Haus Orchidee
Hr. Johansson
Skat und Rommé
14.00 – 17.00
Kegelbahn
Hr. Schmidt
Bewohner-Chor
15.30 – 16.30
Haus Orchidee
Hr. Priebe
Kreatives Gestalten
09.30 – 12.00
Hobbytreff, Haus Robinie
Fr. Stüven / Fr. Gehrken
Schach/Briefmarken
14.00
Kegelbahn
Hr. Hoffmann
Bibliothek
14.00 – 16.00
Haus Orchidee
Fr. Göpfert
Internetcafé
14.00 – 16.00
Haus Orchidee
Fr. Göpfert
Kreatives Gestalten
09.30 – 12.00
Hobbytreff, Haus Robinie
Fr. Stüven / Fr. Gehrken
Bibliothek
09.00 – 11.00
Haus Orchidee
Fr. Lampe
Internetcafé
09.00 – 11.00
Haus Orchidee
Fr. Lampe
Gymnastik
09.30 – 10.00
Festsaal
Fr. Schendel
Gymnastik
10.15 – 10.45
Festsaal
Fr. Schendel
Gymnastik
11.15 – 11.45
Haus Orchidee
Fr. Schendel
Kegeln
14.00
Kegelbahn
Hr. Moje
27
Rückblick
Veranstaltungen
Neujahrsempfang
für die Mitarbeiter
Terminübersicht Februar 2015
Termine Februar
Es gibt viele Neujahrsempfänge in Hamburg, in Deutschland und auf der Welt. Aber
es hat noch keinen Neujahrsempfang im Hospital zum Heiligen Geist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegeben. Das ist neu. Wir wussten nicht, was uns erwartet
und besuchten den ersten Neujahrsempfang voller Spannung.
Lunchbuffet, Parkrestaurant
So., 01.02.15
11.30 Uhr
Parkrestaurant
Seite 18
Café Freundeskreis
Do., 05.02.15
15.00 Uhr
Festsaal
Seite 26
Mallet Duo, Xylophon-Konzert
Di., 10.02.15
15.00 Uhr
Festsaal
Seite 10
Öffentliche Hausbesichtigung
Mi., 11.02.15
10.00/15.00 Uhr
Friesenstube
Mögen Sie Gedichte?
Do., 12.02.15
15.15 Uhr
Friesenstube
Seite 26
Bürgerschaftswahlen
So., 15.02.15
ab 8.00 Uhr
Festsaal
Seite 19
Tanztee mit Liveband
Mi., 25.02.15
15.00 Uhr
Festsaal
Seite 11
Blindenverein Info-Tisch
Fr., 27.02.15
15.00 Uhr
Friesenstube
Seite 11
Café Freundeskreis
Do., 05.03.15
15.00 Uhr
Festsaal
ModeKurier und Schuhverkauf
Mi., 11.03.15
10.00 Uhr
Festsaal
Vorankündigung März
Gottesdienste im Februar 2015
Zunächst wurde jeder persönlich vom
Vorstand begrüßt. In angenehmer Stimmung startete ein kurzer Film. Eine Kollegin teilte auf großer Leinwand mit,
dass sie sich ganz wohl im Hospital fühlt:
„Es ist abwechslungsreich, nette Kollegen, super Team – und dadurch bringt
das Arbeiten Spaß.“ Der Vorstand erläuterte, dass das ein unveränderter Ausschnitt aus Aufnahmen ist, die ein Kamerateam für Marketingzwecke gemacht
hat. Das war ein schöner Start. Es wurde
weiterhin der neue Glockenturm erläutert und die Dinge, die uns in diesem Jahr
erwarten. Dazu gehört auch die Berufsbekleidung, die sich ab Mai ändern soll.
Plötzlich wurde es dunkel im Saal und
schnelle Musik ertönte. Auf der Bühne
erschienen sechs Altenpflegeschüler, die
28
selbstbewusst die neue Berufsbekleidung in einer kleinen Modenschau vorstellten. Der Laufsteg führte durch das
Publikum, und jeder hatte die Möglichkeit, die Kleidung aus der Nähe zu betrachten. Die Schülerinnen und Schüler
wurden mit einem donnernden Applaus
belohnt. Und dann: Der Vorstand wollte
auf der Bühne Sektgläser an die Schüler
verteilen. Zunächst kippte das Tablett
bei Herrn Dr. Clausen um – und auch der
herbeieilende Herr Schubert produzierte
Scherbensalat. Aber der tönende Abschluss machte die Stimmung rund:
Scherben bringen Glück! So klang der
erste Neujahrsempfang am Büffet bei
gemeinsamen Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen aus. n
Helga Brietzke, Bibliothek
Rund um den Glockenturm / Februar 2015
Kleider
machen Leute!
Beim Neujahrsempfang wurde die
neue Arbeitskleidung
vorgestellt.
Gottesdienste finden sonntags um 10.00
Uhr im Festsaal statt, der zugleich als
Kirche dient.
Stiller Abendsegen jeden Donnerstagabend um 17.00 Uhr in der Nikolaikapelle:
Lichtentzünden – Lucenarium – Schriftlesung – Stille – Abendsegen.
Andachten finden in der Nikolaikapelle
statt. Sie befindet sich im Untergeschoss
des Hauses Enzian.
Abendmahl feiert die Gemeinde in der
Regel am 1. Sonntag im Monat und in
der Regel an hohen kirchlichen Festtagen. 
Gottesdienste
Pastorin Hirt (Abendmahl) So., 01.02.15
10.00 Uhr
Festsaal
Pastor Dr. Eckart Nase
So., 08.02.15
10.00 Uhr
Festsaal
Festsaal
Achtung: Der Gottesdienst findet wegen der Wahlen im Haus Orchidee im Speisesaal statt
Pastorin Hanna Hirt So., 15.02.15
10.00 Uhr
Pastorin Hanna Hirt
So., 22.02.15
10.00 Uhr
Festsaal
Pastorin Hanna Hirt (Abendmahl),
So., 01.03.15
10.00 Uhr
Festsaal
Oberaltenkanzel, Predigt: Oberalter Peter Bossen, Orgel: Oberalter Dr. Michael Labe
Frau Hampel und Team
Fr., 06.03.15
10.00 Uhr
Festsaal
Weltgebetstagsgottesdienst, anschließend Kaffee- und Teetafel
Katholische Andacht
Anne Weichert und Karin Holdt
Fr., 06.02.15
10.00 Uhr
Nikolaikapelle (Haus Enzian)
29
Jubilare
Kontaktadressen
Herzlichen Glückwunsch!
So erreichen Sie uns
Vorstand
Wohn- und Hausbeirat
90. Geburtstage
Dr. Hartmut Clausen
(Vorsitzender des Vorstandes)
Sekretariat
Angela Arzer: Tel. 60601-201,
E-Mail: arzer@hzhg.de
Ursula Brolund
(Vorsitzende)
Frank Schubert
(Vorstand)
Sekretariat
Marlis Herrmann:
Tel. 60601-302, Tel. 60601-303,
E-Mail: herrmann@hzhg.de
Wulf Burckas: Tel. 6049437, Karin Theis:
Tel. 6023677, Helga Daniel: Tel. 6028649
Im Februar feiern mehrere Bewohnerinnen und Bewohner unseres
Hospitals einen hohen Geburtstag. Wir gratulieren ganz herzlich!
08.02.
12.02.
18.02.
21.02.
27.02.
Karla Dürring
Hedwig Günther
Wilma Ludley
Magdalena Lange
Resi Dieckmann
Haus Goldregen
Haus Calendula
Haus Arnika
Haus Hortensie
Haus Calendua
100. Geburtstage
08.02.
14.02.
101. Geburtstag
13.02.
95. Geburtstage
01.02.
08.02.
11.02.
Herta Benduhn Charlotte Freese
Erna Rittmeyer
Haus Calendula
Haus Goldregen
Haus Begonie
Lieselotte Baumeister Haus Calendula
Charlotte Panteleit
Haus Orchidee
Ella Trepte
102. Geburtstag
08.02.
Johanna Woywodt
Haus Calendula
Haus Begonie
Dina Horn
Tel. 60601-301, E-Mail: horn@hzhg.de
Wir freuen uns über Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, die schon sehr lange bei uns sind
Evangelisches Pfarramt
Pastorin Hanna Hirt
Tel. 60601-114, E-Mail: hirt@hzhg.de
40. Dienst-Jubiläum
01.02.
Monika Linning
Pflegedirektion
Haus Begonie,
Hauswirtschaft
Katholisches Pfarramt
Katholische Kirchengemeinde
St. Bernard im Alster­tal, Tel. 60049760
Services
Wasch- und Servicecenter
in Haus Robinie
Hörgeräteservice
Hörakustiker Markus Dieckmann
Donnerstags, 9.30 – 10.30 Uhr: Annahme von Kleidung zur Reinigung, Wäscherei sowie Schuhreparaturen
Mittwoch, den 18. März 2015,
15.00 – 17.30 Uhr
Dienstags, 10.00 – 11.00 Uhr:
Änderungsschneiderei
les regeln –
Am besten heute al I
en
am best GB
040en-lose24Haus8be4such0e0
Kost
Wo: Haus Sonnenblume, Erdgeschoss
Wir freuen
uns auf Sie!
Brillenservice
Optiker Schmitz
Eine Anmeldung
zum Hörgeräteund Brillenservice ist nicht
erforderlich.
Mittwoch, den 11. Februar 2015,
9.30 – 11.30 Uhr
Wo: Haus Sonnenblume
Rund um den Glockenturm / Februar 2015
Ehrenamtliche Hospizbegleitung
Annegret von Freyberg: Tel. 6040483
Elvira Pittelkau: Tel. 60601-180
Curator-Stiftung für das
Hospital zum Heiligen Geist
Andrea Schröder
(Geschäftsführerin)
Tel. 60601-107
E-Mail: curator-stiftung@hzhg.de
Spendenkonto bei der Haspa:
1299/12 22 99 · BLZ 200 505 50
IBAN: DE32 2005 0550 1299 1222 99
BIC: HASPDEHHXXX
Ich bin ein
Vorsorger!
Ich geh’ gern auf Nummer sicher – auch
bei meinem Finale auf Erden. Komme, was
wolle: Alles ist jetzt in besten Händen.
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22337 HH-Ohlsdorf
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30
Freundeskreis für das
Hospital zum Heiligen Geist e. V.
02.09.11 09:16
31
Rubrikentitel
Vielfältig, interessant und nah am Menschen:
Arbeiten in der „Kleinen
Stadt für Senioren“
In unserer „Kleinen Stadt“ fühlen sich nicht nur Senioren wohl, sondern auch die Menschen, die sie täglich
betreuen oder pflegen.
Entdecken Sie das Hospital zum Heiligen Geist als besonderen Arbeits- und Ausbildungsplatz. Wir bieten Ihnen
die Möglichkeit, sich zu entfalten, weiterzukommen und
das Leben bei uns aktiv mitzugestalten.
Unsere aktuellen Stellenangebote finden Sie unter:
www.hzhg.de
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