close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Alumni-Info

EinbettenHerunterladen
Alumni-Info
Zeitschrift für Deutschland-Alumni in China
Herausgegeben von der DAAD-Außenstelle in Peking
2014
12
/ Dezember 2014
Themenschwerpunkt: Exzellenz - Fördern: 20 Jahre DAAD-Außenstelle Peking
Treffen von Deutschland-Alumni in Peking
Gelungener erster DAAD Workshop für Alumnae in Peking
1
/ Titel / 4
Exzellenz - Fördern: 20 Jahre DAAD-Außenstelle Peking
Treffen von Deutschland-Alumni in Peking .................................................................................................................................................................... 4
.
.
Austausch.Wandel.Verbinden – Regionales Alumni-Treffen in Shanghai .............................................. 6
Großes Treffen von Deutschland-Alumni aus Südchina in Guangzhou .......................................................................... 7
/ Alumni Direkt / 8
DACH-Veranstaltungsreihe in Deutschland: Interkulturelles Training ......................................................................... 8
Transformation und Reformen - Das 6. Europa Forum ............................................................................................ 9
9. Jahrestagung der GCLB .................................................................................................................................................... 10
GCLB
Germanistik in China, Germanistik im Kontakt: Kulturen, Texte und Gespräche ......... 11
/ Aus der Alumni-Arbeit in China / 12
Regionale Ansprechpartner in China ............................................................................................................................. 12
Alumni-Treffen in Hunan erfolgreich abgeschlossen ........................................................................................ 13
2014
DAAD
Gelungener erster DAAD Workshop für Alumnae in Peking ........................................................................... 14
Hunaner Almuni-Verein ............................................................................................................................................................. 14
30
20
Jubiläumsfeier des Verbandes chinesischer Akademiker aus Deutschland und der Western Returned Scholars Association ............................... 15
Deutschland-Alumni-Verein für Südchina ................................................................................................................................. 15
10-jähriges Jubiläum des Lindau-Programms ................................................................................................................................. 16
DAAD
DAAD
DAAD „Von Alumni für Alumni“-Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte 2014 ....................................... 17
SAP
DAAD und SAP Labs China wollen Zusammenarbeit vertiefen ................................................................ 19
/ Aus Bildung und Wissenschaft / 20
Deutsch-Chinesisches Symposium zur Umweltpolitik an der Peking University ........................................... 20
Universität Ulm verstärkt strategische Kooperation mit chinesischen Partnern ............................................. 22
Die (Peking) Sino-German Job Fair - Infoveranstaltungen in Deutschland ........................................................... 22
/ Leute / 23
Das Deutsche Generalkonsulat in Shanghai ist unter neuer Leitung ...................................................................... 23
Neue Leitung des Kultur-, Presse- und Wissenschaftsreferats im Deutschen Generalkonsulat in Shanghai .............................................................. 23
Das Deutsche Generalkonsulat in Guangzhou ist unter neuer Leitung .................................................................... 24
Die Leitung des Kulturreferates der Deutschen Botschaft in Peking hat gewechselt ........................................... 24
Personelle Veränderung am DAAD-Informationszentrum (IC) Guangzhou ........................................ 25
Personelle Veränderung am DAAD-Informationszentrum (IC) Shanghai ............................................ 25
Neue Vizedirektorin des CDHK .......................................................................................................................................... 25
/ Kontakt / 26
Deutsche Hochschulen in China ..................................................................................................................................................... 26
DAAD
Das Team der DAAD-Außenstelle Peking ...................................................................................................................... 27
Impressum
Die „Alumni-Info“ ist eine Zeitschrift für Deutschland-Alumni in China, herausgegeben von der DAAD-Außenstelle in Peking in Zusammenarbeit mit
weiteren deutschen Mittlerorganisationen in China. Die „Alumni-Info“ wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) der
Bundesrepublik Deutschland finanziert.
DAAD - German Academic Exchange Service
Unit 1718, Landmark Tower 2
8 North Dongsanhuan Road
Chaoyang District
100004 Beijing
Telefon: + 86 010/6590-6656, -6676
Fax: + 86 010/6590-6393
www.daad.org.cn
www.daad.de
2
Herausgeber: Dr. Thomas Schmidt-Dörr
Redaktionsleitung: Tang Xiaodan
Übersetzung: Ruth Schimanowski, Ge Zhenzhen, Liu Jie, Tobias Schult, Ren
Jie, Du Jing, Tang Xiaodan, Yang Qi, Cornelia Huber
Redaktion: Tobias Schult, Tang Xiaodan
Gestaltung und Layout: Beijing Fengjing Design & Printing Co. LTD.
Anzeigen: Kathrin Wolfsgruber
Druck: Beijing Fengjing Design & Printing Co. LTD.
Liebe Deutschland-Alumni,
die vorliegende Ausgabe der Alumni-Info steht im Zeichen des 20.
Geburtstags der DAAD-Außenstelle Peking. Mit Alumnitreffen in
Shanghai im Juni, Peking im Oktober und Guangzhou im November
haben wir das gemeinsam mit Ihnen gefeiert. Im Herbst 1994, als die
Außenstelle unter ihrem ersten Leiter, Dr. Hansgünther Schmidt, ihre
Arbeit aufnahm, war der DAAD nicht neu in China. Die Förderprogramme
mit China waren bereits 1973 angelaufen und der DAAD konnte damals
bereits an eine mehr als 20 Jahre erfolgreiche Kooperation mit
chinesischen Partnern anknüpfen: mit der staatlichen
Erziehungskommission vorneweg und vielen Universitäten –
insbesondere mit der Tongji Universität in Shanghai, die sich zum
wichtigsten Vorbereitungszentrum für den akademischen Austausch mit
Deutschland entwickelt hatte.
Foto: DAAD
In den letzten 20 Jahren haben sich die deutsch-chinesischen
Hochschul- und Forschungsbeziehungen in beispielloser Form
Alumni-Info
entwickelt. Die Zahl der institutionellen Kooperationen zwischen
deutschen und chinesischen Hochschulen hat sich von gut 200 auf
DAAD
6
10
11
1994
mehr als 1.000 erhöht, die Anzahl der chinesischen Studierenden in
DAAD
Hansgünther
Deutschland von ca. 5.000 auf 27.000 – um nur diese beiden Zahlen
zu nennen. Zu dieser beeindruckenden Entwicklung hat die
DAAD
Außenstelle versucht, mit ihrer Arbeit einen bescheidenen Beitrag zu
Schmidt
1973
20
leisten.
In den 90er Jahren lag der Schwerpunkt der Arbeit der Außenstelle
noch ganz auf der Stipendienarbeit. Ohne Stipendium war keine
akademische Mobilität zwischen China und Deutschland möglich;
20
200
5000
1000
Selbstzahler gab es nicht. Dies hat sich grundlegend geändert. Im
27000
Rahmen der DAAD-Programme werden heute zwar etwa doppelt so
viele Chinesen und Deutsche pro Jahr gefördert, ca. 3000, aber sie
DAAD
bilden nur noch einen kleinen Teil der Ströme, die den heutigen
akademischen Austausch zwischen Deutschland und China darstellen.
90
Wichtige Arbeitsschwerpunkte der Außenstelle liegen heute im Bereich
DAAD
3000
der Information und Beratung über Studienmöglichkeiten in
Deutschland, zur Promotion und zur Forschung in Deutschland und
in der Alumniarbeit.
Das Selbstverständnis des DAAD ist das eines Dienstleisters und das
Angebot unserer Dienstleistungen verändert sich mit den
DAAD
Rahmenbedingungen, unter denen wir arbeiten, und mit der
Veränderung der Nachfrage unserer Kunden, die in allererster Linie
die chinesischen und deutschen Universitäten und ihre Mitglieder sind.
Dabei sind wir froh, dass wir keinen kommerziellen Zielen dienen
müssen und dass wir uns bei unserer Arbeit an Qualität orientieren
können und nicht daran, ob etwas profitabel ist. Aus dieser
Unabhängigkeit schöpfen wir die Autorität und das Ansehen, das wir
in China genießen.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Thomas Schmidt-Dörr
Vorwort /
3
Exzellenz - Fördern: 20 Jahre DAAD-Außenstelle Peking
Treffen von Deutschland-Alumni in Peking
180
DAAD
CDZ
Mit einem eintägigen Symposium im Chinesisch-Deutschen Zentrum für
DAAD
20
Wissenschaftsförderung (CDZ) feierten knapp 180 Deutschland-Alumni, Partner und
Freunde des DAAD, das 20-jährige Bestehen der DAAD-Außenstelle Peking.
Nach Grußbotschaften des Bildungsministeriums – Leiter des Europareferats Yang
Enrico Brandt
WRSA
DAAD
Dr. Thomas
Schmidt-Dörr
Xiaochun, der Deutschen Botschaft – Leiter des Kulturreferats Enrico Brandt – und
der Western Returned Scholars Association (WRSA) – Generalsekretär Dr. Liu Qiang,
hieß der Leiter der DAAD-Außenstelle Peking, Dr. Thomas Schmidt-Dörr, die Gäste
willkommen. Das Programm hielt Vorträge zur deutsch-chinesischen Wirtschaft und
den deutsch-chinesischen Hochschulbeziehungen bereit,
DAAD
20
sowie einen Workshop für jüngere Rückkehrer aus
Deutschland und eine Paneldiskussion zum Thema
Innovation. Ein Rückblick auf die 20-jährige Arbeit der DAADAußenstelle Peking fehlte natürlich ebenfalls nicht.
Den Anfang machte Herr Wu Yongxin, Vizepräsident für
Governmental Affairs von Siemens China. Er machte
deutlich, dass in einem Land wie China, in dem es viele
ungeschriebenen Regeln gibt, die von Beamten ausgelegt
werden, die Kommunikation und Kooperation mit Behörden
und Regierungsvertretern auf allen Ebenen eine wichtige
CSR
Rolle spielt. Auch Corporate Social Responsibility (CSR),
das soziale Engagement von Siemens in China, ist Teil der
Kommunikation mit der Regierung, aber auch mit der
Öffentlichkeit.
DAAD
Abgerundet wurde der Vormittag durch einen Rückblick auf
20
die 20-jährige Arbeit der DAAD-Außenstelle Peking von Dr.
Thomas Schmidt-Dörr. Anhand von sieben Meilensteinen
20
demonstrierte er wesentliche Entwicklungen des akademischen Austausches und der deutsch-chinesischen
Hochschulbeziehungen der letzten beiden Jahrzehnte.
DAAD
DAAD
Wobei die DAAD-Programme mit China bereits 20 Jahre vor
20
Foto: DAAD
1994
der Gründung der Außenstelle in Peking begonnen worden.
Seit 1994 hat sich die Zahl der chinesischen Studierenden
27000
in Deutschland mehr als verfünffacht und liegt heute bei 27.000, die Zahl der
1000
institutionellen Kooperationen sogar verzehnfacht und damit die 1.000er Marke
überschritten.
Nach der Mittagspause ging es in zwei parallel laufenden Sektionen weiter: Einer
DAAD
Sektion zum aktuellen Stand der deutsch-chinesischen Hochschulbeziehungen und
einem Workshop für jüngere Rückkehrer aus Deutschland.
In der Sektion zur deutsch-chinesischen Hochschulzusammenarbeit kamen zunächst
CDIR
Vertreter der beiden wichtigsten vom DAAD gegenwärtig geförderten Hochschulprojekte
zu Wort und berichteten aus laufenden Forschungen. Prof. Dr. Xie Libin leitet das
Chinesisch-Deutsche Institut für Rechtswissenschaften (CDIR) an der China University
ZDS
of Polictical Science and Law und referierte über den gegenwärtigen Stand der
chinesischen Verfassungsreform und deren Perspektiven – vor dem Hintergrund des
parallel tagenden 4. Plenums des 18. Zentralkomitees der KP Chinas ein an Aktualität
kaum zu überbietendes Thema.
Prof. Dr. Huang Liaoyu, Direktor des Zentrums für Deutschlandstudien (ZDS) an der
Peking Universität, kommentierte aktuelle Forschungsergebnisse über die Erforschung
des Ersten Weltkriegs aus dem Blickwinkel eines chinesischen Deutschlandforschers.
Der zweite Schwerpunkt der Sektion galt dem Stand und den Zukunftsaussichten
4
Titel /
der deutsch-chinesischen Hochschulzusammenarbeit. So berichteten Frau Dr. Li
Yuhong von der Tsinghua Universität und Frau Li Yun von der Peking Universität in
DAAD
zwei Vorträgen über den Ausbau strategischer Partnerschaften und die
Zusammenarbeit mit verschiedenen deutschen Universitäten.
„Erfolgreicher im Beruf: Besser Kommunizieren und Verhandeln“ war das Thema
des Workshops für junge Rückkehrer aus Deutschland, moderiert von Frau Tang
Helmut Spitzl
Xiaodan, die an der DAAD-Außenstelle Peking für die
Alumniarbeit zuständig ist, und Herrn You Zhiqiang, Senior
HR Recruiting Manager von Audi China.
10
Höhepunkt und Abschluss des Nachmittagsprogramms war
eine Paneldiskussion zum Thema „Innovation - China auf
dem Weg zur Spitze“, moderiert von Herrn Helmut Spitzl,
Wissenschaftsattaché der österreichischen Botschaft.
Nach dem Willen der chinesischen Regierung soll China in
CAS
zehn Jahren zu einem innovativen Land werden. In der
Diskussion ging es unter anderem um eine Standortbestimmung – wo steht China heute? Diese Frage
beantwortete Prof. Mu Rongping, Direktor des Institute of Policy
and Management der Chinesischen Akademie der
Wissenschaften, das zu den führenden Thinktanks in China
zählt. Als Innovationsland verortet Prof. Mu China gegenwärtig
im Mittelfeld. Statistische Erhebungen belegen, dass China
als einziges der BRICS Länder nicht nur wirtschaftliche Erfolge
zu verzeichnen hat, sondern auch einen Aufstieg im
Innovationsranking. Wichtige Indikatoren dafür seien etwa die
hohe Anzahl der jährlichen PhD-Absolventen oder die
staatlichen Investitionen in den R&D Bereich sowie die
gestiegene Anzahl von Patentanmeldungen und
wissenschaftlichen Zitationen.
Dr. Yu Dahai, vormaliger Vorstand des Evonik-Konzerns und
Managing Director der Dr. Yu Consulting and Investment
GmbH, stimmte der Analyse von Prof. Mu zu. Er wies darauf
hin, dass Innovation zu stark mit wissenschaftlichem und
technischem Fortschritt gleichgesetzt werde. Ein kritischer
Punkt sei das Innovationsmanagement, von der Umsetzung
einer Idee in die Praxis. Jede neue Idee benötige einen
Befürworter in der Führungsspitze, damit ein Unternehmen
oder eine Institution deren Umsetzung verfolgt.
Großes Verbesserungspotential gibt es in China auch im
Bereich der Finanzierung von Start-Ups. Gerade für private
Gründungen fallen die großen Banken als Geldgeber
weitgehend aus. Günstiger sei die Situation für Start-Ups im
IT
IT-Bereich und auf Gebieten wie Internetmarketing und -sales,
in denen der Venture Capital Markt in China sehr dynamisch
sei, berichtete Herr Cao Yi, Managing Partner von Source
Code Capital.
Zum Abschluss erinnerte Moderator Helmut Spitzl an die
Helmut Spitzl
Foto: DAAD
zwischen Deutschland und China bestehende
Innovationspartnerschaft und an das von den beiden
Regierungen jüngst in Berlin für 2015 vereinbarte deutsch-
2015
DAAD
chinesischen Jahr der Innovation.
20
DAAD
Ruth Schimanowski
Bevor das Alumnitreffen zum 20-jährigen Bestehen der DAAD-Außenstelle Peking
bei gutem Essen und regen Gesprächen seinen Abschluss fand, bedankte sich Frau
Ruth Schimanowski, stellvertretende Leiterin der DAAD-Außenstelle Peking, bei allen
Mitwirkenden für ihre Beiträge und den Pekinger Deutschland-Alumni für die
anregenden Gespräche und Diskussionen.
(Thomas Schmidt-Dörr)
Titel /
5
Austausch .Wandel .Verbinden
– Regionales Alumni-Treffen in Shanghai
6
14
Den Auftakt zu den Jubiläumsveranstaltungen des Jahres machte am 14. Juni ein
DACH-Regionaltreffen in Shanghai an der Fudan-Universität.
DAAD
Begrüßt wurden die über 100 Deutschland-Alumni und chinesischen und deutschen
DAAD
100
DAAD
Ehrengäste durch den Leiter der DAAD-Außenstelle Peking, Dr. Thomas SchmidtDörr. Weitere Grußworte wurden vom Vorsitzenden der Vereinigung der DAADAlumni in der Shanghai Overseas Returned Scholars Association (SORSA), Prof.
Sheng Huanye, und dem Direktor des Foreign Affairs Office der Fudan-Universität,
Prof. Zhu Chouwen, gehalten.
Saskia Schmidt
Anschließend eröffneten Vorträge von Dr. Jiang Feng, Vorsitzender des
Hochschulrats der Shanghai International Studies University, sowie Dr. Saskia
Schmidt vom Wirtschaftsreferat des Deutschen Generalkonsulats in Shanghai, das
Programm. Prof. Jiang, der viele Jahre in Deutschland gelebt und gearbeitet hat,
Saskia Schmidt
stellte sein persönliches Verständnis des Begriffs „Universität“ sowie die darin
inbegriffene Bedeutung und Verantwortung vor. Der Frage „Sind die goldenen Jahre
im China-Geschäft schon vorbei?“ ging Dr. Schmidt vom Deutschen Generalkonsulat
Shanghai nach und bot den Teilnehmern eine umfassende Analyse der Problematik
mit optimistischem Ausblick.
Das weitere Programm gliederte sich in zwei parallel stattfindende Sektionen: In der
Career Talks
Sektion „Trends und Perspektiven der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit in
Hochschule und Forschung“ stellten sich
herausragende Pojekte der deutsch-chinesischen
SAP
Hochschulkooperation aus Shanghai vor – die
strategischen Partnerschaften der Tongji Universität
mit mehreren deutschen Partneruniversitäten, die
Chinesisch-Deutsche Hochschule für Angewandte
Wissenschaften (CDHAW) ebenfalls an der Tongji
sowie das Sino-German College der University of
Shanghai for Science and Technology. In der Sektion
„Career Talks“, die sich speziell an jüngere
Rückkehrer aus Deutschland richtete, stellten sich
Vertreter von SAP China Labs und der Bosch Group
Shanghai den Fragen der Alumni.
Viele Deutschland-Alumni haben in Deutschland ein
Hochschulstudium abgeschlossen, sind
anschließend für ihre Karriere nach China
zurückgekommen und verteilen sich nun auf ganz
unterschiedliche Organisationen und
Arbeitsbereiche in China. In einer Paneldiskussion
mit Frau Prof. Zhang Kejing von der Donghua
Universität, Dr. Feng Jing von Evonik (China) und
dem Unternehmensgründer Zhou Yitian ging es um
DAAD
die Themen „Unternehmen, Talente, Selbsteinschätzung, Karrieremöglichkeiten und
Unternehmensgründung“.
5
Zum Abschluss der Veranstaltung resümierte der
ehemalige Leiter des DAAD-Informationszentrums
Shanghai, Thomas Willems, über seine fünfjährige
Arbeit in Shanghai. Willems, der im Sommer nach
Deutschland zurückkehrte, überschrieb seinen
Vortrag mit dem prägnanten Titel „Jetzt ist Schluss“.
(Tang Xiaodan)
Foto: DAAD
6
Titel /
Großes Treffen von Deutschland-Alumni aus Südchina in Guangzhou
DAAD
Den Abschluss der Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen
20
der DAAD-Außenstelle Peking machte ein großes DACHRegionaltreffen in Guangzhou am 1. November, zu dem der
DAAD
11 1
deutsche Generalkonsul in Guangzhou und der DAAD
eingeladen hatten. Mehr als 120 Deutschland-Alumni aus
Guangzhou, sowie aus den Provinzen Fujian, Guangxi und
DAAD
120
Hainan waren zu einer eintägigen Tagung ins Grand Hyatt
Hotel Guangzhou gekommen.
Generalkonsul Helmut Lüders und der Leiter der DAADAußenstelle Peking, Dr. Thomas Schmidt-Dörr, begrüßten
die Gäste und stimmten auf das vielfältige Programm des
Tages ein. Frau Professor Wang Beibei, Vertreterin der
DAAD
Deutschland-Alumni in Guangdong, betonte in ihrer
Begrüßungsansprache die Wichtigkeit der Botschafterrolle,
die den Deutschland-Alumni zukommt.
Den Auftakt des Programms machte Herr Yang Zhixin,
Vizepräsident der Zhongde Metal Group. In seinem Vortrag
stellte er die ehrgeizigen Pläne für den Bau einer chinesischdeutschen Ökomodellstadt vor den Toren der Stadt Jieyang
vor, mit der die Vereinbarkeit von erfolgreicher Stahlindustrie
und Umweltschutz demonstriert werden soll.
In dem anschließenden Vortrag zog Dr. Thomas SchmidtDörr eine Bilanz der Entwicklung der deutsch-chinesischen
Wissenschaftskooperation in den letzten 20 Jahren.
Am Nachmittag ging es mit zwei parallel tagenden
Sektionen weiter:
In einer gemeinsam mit der deutschen Außenhandelskammer
Guangzhou organisierten Sektion für jüngere Rückkehrer aus
Deutschland referierten Herr Xu Jingbo, AHK, und Frau Lina
Jia, Kautex Maschinenbau Shunde, zu dem Thema „Tipps
DAAD
20
für die Bewerbung und den Job-Einstieg bei deutschen
Firmen“.
In der zweiten Sektion ging es in einer Podiumsdiskussion
um aktuelle Trends der deutsch-chinesischen Hochschul- und
Wissenschaftskooperation in Südchina. Frau Professor Xu
Yao, stellvertretende Leiterin des International Office der Sun
Yat-sen Universität, Frau Yao Min, stellvertretende Leiterin
des International Office der South China University of
Technology, und Herr Professor Dr. Ralf Jauch, Guangzhou
Institute of Biomedicine and Health, unterstrichen die
Foto: DAAD
Attraktivität Deutschlands und deutscher Institutionen als
Partner in Lehre und Forschung.
In der anschließenden Alumni-Talkshow diskutierten Ehemalige aus
verschiedenen Arbeitsbereichen über ihre persönlichen Erfahrungen
in Deutschland und über Themen wie Karriereplanung und
Ralf Jauch
Selbstverwirklichung im Beruf.
Der formelle Teil des Programms schloss mit einem Beitrag des
Deutschland-Alumnus Herrn Chen Zhe, der mit der Idee einer
Vereinsgründung für Deutschland-Alumni in Südchina, die Frage
reflektierte, wie das Netzwerk der Deutschland-Alumni noch
lebendiger werden kann.
/
(Sanaz Rassuli Pourrahim / Thomas Schmidt-Dörr)
Titel /
7
DACH-Veranstaltungsreihe in Deutschland: Interkulturelles Training
Um den chinesischen Studierenden in Deutschland für ihr Studium und das
alltägliche Leben eine praktische Hilfe zu geben, hat der DAAD seit dem
Wintersemester 2014/15 sein Angebot erweitert. In Zusammenarbeit mit den
lokalen chinesischen Studentenvereinigungen in Deutschland, bereits in der
Alumniarbeit bewährte Partner, hat der DAAD Trainings für interkulturelle
Kompetenz entworfen. Durch die Workshops, die gemeinsam mit deutschen
Kommilitonen, Kollegen und Dozenten durchgeführt werden, soll einem
möglichen Kulturschock und kulturellen Missverständnissen vorgebeugt werden.
Theorie und Praxis werden in lebendiger und interaktiver Art und Weise vermittelt.
Am 11. Oktober hat das erste Training in diesem Jahr an der Universität
Stuttgart stattgefunden. Der Verein der chinesischen Wissenschaftler und
Studenten in Stuttgart hatte die Veranstaltung hervorragend organisiert und
2014/2015
damit die neuen chinesischen Studierenden im Wintersemester begrüßt. Am
Vormittag lag der Schwerpunkt zunächst auf Informationen zum Leben und
DAAD
Workshop
Studieren in Deutschland. Am Nachmittag gab es Hinweise und Ratschläge
zur Praktikums- bzw. Jobsuche und den in dem Zusammenhang auftretenden
kulturellen Unterschieden.
10
11
Am 25. Oktober folgte ein Training in Frankfurt für die an den Universitäten in
Frankfurt, Marburg und Mainz studierenden Chinesen. Es wurden viele Fragen
zur Praktikums- und Jobsuche gestellt und angeregt miteinander diskutiert.
Im gleichen Format fand schließlich am 29. November in Duisburg ein weiteres
10
25
Training statt. An der Universität Duisburg waren zum Wintersemester 2012/
13 insgesamt 1270 chinesische Studierende eingeschrieben. Damit studiert
dort deutschlandweit die größte Gruppe von Chinesen.
11
1270
29
Außerdem reagierte der DAAD auf die immer größer werdende Zahl der
chinesischen Studierenden, die in Deutschland einen englischsprachigen
WS12/13
Studiengang absolvieren: An der RWTH Aachen, der FH Anhalt und an der
DAAD
Universität Köln wurden weitere interkulturelle Trainings auf Englisch
durchgeführt, die bei der Zielgruppe großen Anklang fanden.
(Zhao Xiao)
Foto: Zhuang Zhan
8
Alumni Direkt /
Transformation und Reformen - Das 6. Europa Forum
2014
11
14
Die Gesellschaft Chinesischer Informatiker in Deutschland e.V. hat vom 14. bis 15. November
in Frankfurt zum 6. Mal erfolgreich das Europa Forum unter dem Motto „Transformation und
15
Reformen“ abgehalten. Es nahmen 17 Vertreter und Mitglieder von Fachgesellschaften aus
17
verschiedensten Teilen Europas an der diesjährigen Veranstaltung teil.
Prof. Dong Qi aus der Bildungs- und Kulturabteilung des chinesischen Konsulats und Dr.
Michael Borchmann, Ministerialdirigent und Abteilungsleiter Europa- und Internationale
Angelegenheiten der hessischen Staatskanzlei, sprachen die Grußworte. Während des Forums
wurden u.a. die Themen Pharmazeutika, Chemieindustrie, Patente und Bildung behandelt.
Die Teilnehmer des Forums waren Repräsentanten aus Bildung und Wirtschaft. Außerdem
fand das Forum besonders bei den europäischen Liaison-Büros für Personalvermittlung aus
den chinesischen Städten Suzhou, Shenyang und Zhongguancun in Peking großen Anklang.
China hat in den vergangenen Jahren seine Anstrengungen zur Gewinnung von Wissen weltweit
verstärkt. In vielen Regionen wurden verschiedene Programme zur Talentgewinnung initiiert.
Im April dieses Jahres hat zum Beispiel das Shenzhen Liaison Office for Overseas HighCaliber Personnel in Europe den „Pfauen Plan“ vorgestellt. Dieser stellt die lokalen
DAAD
Gegebenheiten und Vorteile für Start-Ups dar und ermutigt außerdem im Ausland arbeitende
Europäer dazu, nach Shenzhen zu kommen und dort zu arbeiten. In Zukunft wird es immer
mehr Alumni geben, die nach China zurückkehren. Der DAAD möchte auch mit diesen
15
Rückkehrern in Kontakt bleiben und würde sie gerne künftig bei Veranstaltungen in China
begrüßen.
Bei der Jahrestagung der Fachgesellschaften am 15. November hielt die Gesellschaft
Chinesischer Informatiker in Deutschland e.V. Wahlen ab, bei denen Herr Li Li als neuer
Präsident des Vereins gewählt wurde. Auch im Verein der Tongji Alumni in Deutschland wurde
DACH
2014
gewählt und Prof. Hou Changbao als neuer Vorsitzender des Vereins bestätigt.
Das Forum wurde durch das Projekt DACH finanziell und organisatorisch unterstützt. Im zweiten
Halbjahr 2014 haben insgesamt sieben Veranstaltungen, darunter dieses Forum, diese
Förderung vom DAAD erhalten.
(Zhao Xiao)
Regionale QQ-Gruppen chinesischer Deutschland-Alumni
Die Verbesserung der Kommunikation zwischen chinesischen Deutschland-Alumni liegt
DAAD
sowohl den Alumni als auch dem DAAD seit geraumer Zeit sehr am Herzen. Soziale Netzwerke
DAAD
sind eine mögliche Lösung – mit ihrer Hilfe können Alumni überregional, aber auch innerhalb
einer Stadt in direkten Austausch treten. Es ist daher besonders erfreulich, dass die
QQ
2014
7
Deutschland-Alumni die Initiative in diesem Bereich ergriffen und auf Online-Plattformen wie
QQ
dieser Online-Gruppen, die wir an dieser Stelle gerne vorstellen möchten:
QQ
224066716
2012
11
QQ
263552829
2012
11
QQ-Gruppe Shenyang (QQ-Gruppennummer 224066716, eingerichtet im November 2012)
QQ
149994830
2012
12
QQ-Gruppe Qingdao (QQ-Gruppennummer 263552829, eingerichtet im November 2012)
QQ
257644092
2013
4
QQ-Gruppe Südwestchina (QQ-Gruppennummer 149994830, eingerichtet im Dezember 2012)
QQ
336210862
2013
5
QQ-Gruppe Shaanxi (QQ-Gruppennummer 257644092, eingerichtet im April 2013)
QQ
102742567
10
QQ-Gruppe Zhejiang (QQ-Gruppennummer 336210862, eingerichtet im Mai 2013)
QQ
330198634
QQ
317580779
QQ
2014
QQ regionale Gruppen eingerichtet haben. Zum Jahresende 2014 bestanden bereits sieben
11
184108707
2013
2013
2013
7
11
QQ-Gruppe Beijing (QQ-Gruppennummer 330198634, eingerichtet im Juli 2013)
QQ-Gruppe Wuhan (QQ-Gruppennummer 102742567, eingerichtet im Oktober 2013)
QQ-Gruppe Shanghai (QQ-Gruppennummer 317580779, eingerichtet im November 2013)
QQ-Gruppe Hunan (QQ-Gruppennummer 184108707, eingerichtet im November 2014)
Wir hoffen, dass noch mehr Deutschland-Alumni ähnliche Initiativen ergreifen, eigene
Plattformen einrichten oder sich bestehenden Gruppen anschließen!
Alumni Direkt /
9
Die Gesellschaft der Chinesischen Akademiker der Lebenswissenschaften und
Biotechnologie in Deutschland (GCLB) richtete planmäßig vom 26. bis zum 28.
9. Jahrestagung der GCLB
September 2014 die „9. Jahrestagung der GCLB“ im Robert-Koch-Haus des
Uniklinikums der Universität Essen aus. Die Tagung war eine der sieben geförderten
Veranstaltungen des DACH Projekts in diesem Jahr.
GCLB
GCLB
2014
Robert-Koch-Haus
DACH
9
26
28
Die GCLB Jahrestagung wurde mit der Tagung des chinesisch-deutschen Transregio
Großprojekts –TRR60 – in Bochum verbunden. Die gemeinsame Veranstaltung von GCLB
und TRR60 wurde in zwei Abschnitte gegliedert. Insgesamt gab es 13 hochkarätige
7
GCLB
TRR60
wissenschaftliche Vorträge. Darunter waren Vorträge von Prof. Yuan Zhenghong, Prodekan
,
13
der Fudan University und Leiter des dem Gesundheits und Bildungsministerium unterstellten
Key Laboratory of Medical Molecular Virology der Fudan
University, Prof. Yang Dongliang, stellvertretender
Institutsleiter der Graduate School der Huazhong
University of Science & Technology und Leiter des Wuhan
Union Medical College Hospital und des Zentrums für
Medizinische Biotechnologie der Universität DuisburgEssen, Prof. Ulf Dittmer, Leiter des Instituts für Virologie,
Professor Karl Lang, Leiter des Instituts für Immunologie,
Prof. Daniel Hoffmann, Leiter der Fakultät für Biologie
und Prof. Dr. Matthias Epple, Leiter der Fakultät für
Chemie.
Die Veranstaltung zog fast 100 Studenten und junge
Akademiker der Biowissenschaften und aus
verwandten Fachbereichen an, die dort eine
-
Foto: GCLB
Ulf Dittmer
Daniel Hoffmann
Karl Lang
Zusammenfassung über ihr Forschungsvorhaben
einreichten und an der Veranstaltung teilnahmen.
Nach einer Evaluierung durch das Organisationskomitee, wurden zehn Postdocs
und Doktoranden ausgewählt, die ihre neusten Forschungsergebnisse mündlich
vorstellten und im Zuge der Konferenz am 28. September einen Vortrag hielten.
Matthias Epple
Unter den Vortragenden waren viele Referenten, deren Präsentationen bereits in
namhaften Fachzeitschriften wie „Cell“, „Nature Immunology“, „Immunity“ und „JClin
Invest“ publiziert wurden. Nach jeder Präsentation wurde das Publikum dazu
9
Cell Nature Immunology Immunity
28
JClin Invest.
angeregt, Fachfragen zu stellen und zu diskutieren. Außerdem hat das
Organisationskomitee einen Ausstellungsbereich eingerichtet, um den Austausch
der akademischen Ergebnisse der Teilnehmer untereinander zu vertiefen. So haben
die Teilnehmer zu ihren Vorträgen auch noch Poster über ihre Forschungen für die
Ausstellung angefertigt.
Zusätzlich hatte das Organisationskomitee Experten eingeladen, die Vorträge
hielten und die Poster bewerteten. Zum Ende zeichneten die Experten die
Präsentation von Herrn Dr. Qiu Jian, Swiss Institute for Experimental Cancer
Research, mit dem Thema „Monitoring Mitochondrial b-Barrel Membrane Protein
Swiss Institute for
Experimental Cancer Research
Monitoring Mitochondrial b-Barrel Membrane Protein
Folding at the Sorting and Assembly Machinery
GCLB Best Oral Presentation
Folding at the Sorting and Assembly Machinery“ mit dem Preis „GCLB Best Oral
Presentation“ aus. Die Auszeichnung für die besten Poster erhielten Frau Dr. Meng
Fandan vom Institut für Virologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
und Frau Dr. Wang Ying von der Universität Magdeburg.
Die Teilnehmer der Tagung waren sehr zufrieden mit dem wissenschaftlichen Niveau
der diesjährigen Veranstaltung und der damit einhergehenden Präsentation der
umfangreichen Fähigkeiten und Errungenschaften der in Deutschland forschenden
chinesischen Akademiker.
Gleichzeitig fühlten sich die Teilnehmer geehrt, die Gelegenheit erhalten zu haben,
sich mit national und international bekannten Experten in Einzelgesprächen
auszutauschen. Sie dankten den Experten für die Ratschläge und Anleitung in
Bezug auf ihre wissenschaftlichen Forschungen und das Arbeitsleben. Alles in
allem haben alle von der Tagung profitieren können.
Außerdem möchten sich die Teilnehmer bei der GCLB dafür bedanken, dass den
in ganz Deutschland forschenden Auslandsstudenten und Akademikern eine solche
Plattform zum Austausch auf hohem Niveau geboten wurde.
10 Alumni Direkt /
(Huang Xuan)
Germanistik in China, Germanistik im Kontakt:
Kulturen, Texte und Gespräche
2014
7
16
17
Unter dem Motto „Germanistik in China, Germanistik im Kontakt: Kulturen, Texte,
Gespräche“ richtete sich die am 16. und 17. Juli 2014 stattfindende Tagung an
chinesische Germanistinnen und Germanisten in Deutschland. Bundesweit reisten
insgesamt 48 Teilnehmer zu dieser Tagung nach Freiburg. Die Tagung wurde
Helga Kotthoff
DACH
vom Deutschen Seminar der Universität Freiburg unter Leitung von Prof. Dr. Helga
Kotthoff und ihren beiden Doktorandinnen Qian Lingyan und Li
Shasha mit einer Förderung des DACH Projektes organisiert.
Die Tagung ist zum Austausch chinesischer GermanistInnen
gedacht. Für sie ist es wichtig, regelmäßig miteinander zu
kommunizieren und Kontakte zu knüpfen, da sie als chinesische
GermanistInnen mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert
sind. Die letzte Tagung fand im Jahr 2013 an der Universität
Münster statt. Die Tagung ist nicht einfach nur ein
Zusammentreffen chinesischer GermanistInnen, sondern auch
ein Austausch der Wissenschaftskulturen Deutschlands und
2013
Chinas. Die anwesenden chinesischen GermanistInnen gingen
Foto: Li Shasha
besonders auf die Kernthemen „Kulturen, Texte und Gespräche“
ein, die sich auf interkulturelle Kommunikation, Literaturwissenschaften und
Sprachwissenschaften in der Germanistik bezogen.
Auf der zweitägigen Tagung haben die Teilnehmer in zwei getrennten Panels
insgesamt 17 Fachvorträgen beigewohnt, Einblicke in die Forschung ihrer
Yong Liang
Georg Braungart
17
KollegInnen bekommen und diskutiert.
Prof. Dr. Yong Liang, Universität Trier, und Prof. Dr. Georg Braungart, Universität
Tübingen, hatten die Leitung dieser Panels freundlicherweise übernommen. Im
Anschluss an die Konferenz fand noch eine Diskussion unter der Leitung von
Helga Kotthoff
Prof. Dr. Helga Kotthoff statt. Die Teilnehmenden haben dabei ihre Erkenntnisse,
Anregungen und Erfahrungen miteinander ausgetauscht und diskutiert.
GermanistInnen werden oft als „Brücken“ oder „Verknüpfung“ zwischen beiden
Kulturen, der Deutschen und der Chinesischen, gesehen. Die Förderung ihres
Austausches leistet in diesem Sinne auch einen Beitrag zur Förderung der
deutsch-chinesischen interkulturellen Kommunikation, wovon sowohl Deutschland
als auch China enorm profitieren können.
(Li Shasha, Qian Lingyan)
Foto: Li Shasha
Alumni Direkt /
11
Regionale Ansprechpartner in China
Nordchina
Tianjin
Herr MENG Guangwen
gwmeng98@hotmail.com
Shandong
Herr BO Jianquan
bojianquan@yahoo.com
Shandong (Qingdao)
Herr WANG Chenglong
wcllym@163.com
Shandong (Qingdao)
Frau MA Sen
eza123mail@gmail.com
Südchina
Hainan
Herr LI Qingsong
schutalee@yahoo.com.cn
Fujian
Herr REN Bin
bren@xmu.edu.cn
Guangxi
Frau LUO Guorong
gwongluo@yahoo.com
Guangdong
Frau WANG Beibei
pflswpp@mail.sysu.edu.cn
Frau Sanaz RASSULI
guangzhou@daad.org.cn
DAAD
Guangzhou (DAAD IC)
Südostchina
DAAD
Shanghai (DAAD IC)
Frau Susanne GÜNTHER
shanghai@daad.org.cn
Zhejiang
Herr ZHANG Jing
rollei3210@hotmail.com
Anhui
Herr CAI Jingmin
caijingmin@hfuu.edu.cn
Südwestchina
Sichuan
Herr XIE Tao
xietao@swufe.edu.cn
Yunnan
Herr ZHOU Donghua
stahlverbundbau@yahoo.com.cn
Chongqing
Herr LI Daxue
daxueli@163.com
Guizhou
Herr CHEN Qingfu
cqf1966@163.com
Nordostchina
Harbin
Herr LIU Huan
Huan_liu@163.com
Heilongjiang
Herr ZHANG Haochun
zhc5@vip.163.com
Liaoning
Herr LIU Jianwei
coldice1975@126.com
Liaoning
Herr QI Min
minqi@dlut.edu.cn
Liaoning
Herr ZHOU Baizhuo
zbz606@yahoo.com.cn
Jilin
Herr LIN Jingquan
linjingquan@cust.edu.cn
Nordwestchina
Shaanxi
Xinjiang
Lanzhou
Herr WEN Aijun
Herr Halik ÜMÜT
Herr LI Honghai
ajwen@xidian.edu.cn
halik0991@yahoo.com.cn
lhhlyj2004@yahoo.de
Zentralchina
Hubei
Frau ZHAO Wei
eva.zhaowei@hotmail.com
Hunan
Frau LIU Xiaoyan
xiaoyanliu2@yahoo.cn
Henan
Herr HOU Weiyan
houwy.zzu@gmail.com
12 Aus der Alumni-Arbeit in China /
Alumni-Treffen in Hunan erfolgreich abgeschlossen
2014
9
2000
Changsha – Die für Kultur bekannte und vor über 2000
Jahren gegründete Stadt, wurde am 20. September zum
20
Schauplatz des dritten Alumni-Treffens der Hunaner Alumni.
DAAD
Die stellvertretende Leiterin der DAAD-Außenstelle Peking,
Ruth Schimanowski, und die Ansprechpartnerin für die
Deutschland-Alumni in Hunan, Prof. Liu Xiaoyan, empfingen
zusammen die insgesamt 40 Teilnehmer des Treffens.
Das regionale Alumni-Treffen bietet einerseits die Möglichkeit
40
zum Austausch und Wiedersehen, ist andererseits aber auch
dazu gedacht, nützliche Informationen aus verschiedensten
Bereichen an die Teilnehmer weiterzugeben. Bei diesem
Treffen standen folgende Themen im Fokus:
Medizin – Der leitende Arzt, der ophthalmologischen
(augenärztlichen) Abteilung des Changshaer Xiang Ya
Krankenhaus, Dr. Xiao Bayi, machte die Alumni darauf
aufmerksam, Augenkrankheiten vorzubeugen. Er analysierte
Gründe für das Auftreten von Augenkrankheiten in der
heutigen Zeit und ging darauf ein, wie man rechtzeitig
vorsorgen, bzw. Gegenmaßnahmen treffen kann. Außerdem
berichtete er darüber, wie das Xiang Ya Krankenhaus die in
China populäre App WeChat nutzt, um Informationen zu
Augenkrankheiten sowohl Patienten zu vermitteln, als auch
einem breiten noch unbetroffenen Publikum zugänglich zu
machen.
Arbeitswelt – In der heutigen Gesellschaft wird immer mehr
Wert auf Innovation gelegt. Die Einhaltung des
Urheberrechts, kann die Entwicklung neuer Ideen um ein
Vielfaches steigern. Forscher und Beschäftigte anderer
Industriezweige müssen dieses Recht verstehen und mit der
Materie vertraut sein. Deshalb teilte Dr. Yu Ling,
Humboldtianerin und Professorin an der Law School der
Hunan University, ihr Fachwissen mit den Alumni und ließ
sie an ihren Erfahrungen teilhaben.
Alumni-Arbeit – Die Entwicklung und der Ausbau des
Deutschland-Alumni Netzwerks, ist eine der Aufgaben des
APD (Alumniportal Deutschland) und des DACH(Deutschland-Alumni China) Projekts. Frau Jiang Ying,
Trainerin der AHK Peking, und Frau Tang Xiaodan, DAADAußenstelle Peking, berichteten über diese Aufgabe. Die
Hunaner Alumna Liu Xiaoyan übernahm die Moderation der
anschließenden Debatte. In einer Gruppendiskussionen
Foto: DAAD
wurden Aspekte der Kommunikation und der Durchführung
von Veranstaltungen thematisiert. Zahlreiche regionale
Alumni brachten eigene Vorschläge und Anregungen ein,
APD
DACH
wodurch dann der Hunaner Alumni-Verein gegründet wurde (siehe S.
14).
„Wandel durch Austausch“ – Dieses Motto ist nicht nur Ziel der
jahrelangen Arbeit des DAAD, es ist auch die Botschaft des vielfältigen
DAAD
Austauschs zwischen Deutschland und China. Die Alumni arbeiten
mit Hingabe an der Umsetzung dieses Leitgedankens und freuen sich,
dass das Alumni-Netzwerk dieses Vorhaben in Zukunft noch stärker
fördern wird.
Aus der Alumni-Arbeit in China /
(Tang Xiaodan)
13
Gelungener erster DAAD Workshop für Alumnae in Peking
Am 27. September 2014 veranstaltete der DAAD einen Workshop für
ausschließlich weibliche Ehemalige – im Lateinischen „Alumnae“.
Passend zum Thema „Exzellente Frauen, strahlendes Leben“ fand
der Workshop an einem besonderen Veranstaltungsort statt: Die
Guigongfu-Residenz war die Geburtsstätte und spätere Residenz von
Long Yu, der Ehefrau des letzten Kaisers der Qing-Dynastie.
Im Ambiente des traditionellen Siheyuan (Vierseitenhofes) genossen
die mehr als 40 Teilnehmerinnen – ausschließlich jüngere, berufstätige
9
27
40
Ehemalige – das Programm. Die Referentin war die renommierte
Psychologin und Vorsitzende der Deutsch-Chinesischen Akademie
für Psychotherapie, Frau Professor Dr. Fang Xin. Frau Fang ist
Professorin an der Peking Universität, wo sie nicht nur in Lehre und
DAAD
Forschung tätig ist, sondern auch in der psychotherapeutischen
Beratung.
DAAD
Frau Fang führte die Teilnehmerinnen an sensible Themen heran,
behandelte Problematiken aus den Bereichen Gender, Ehe, Familie,
Karriere und dem alltäglichen Leben einer Frau. Als ehemalige DAADStipendiatin hat Frau Fang eine starke Verbindung zu Deutschland.
Aus dem Blickwinkel einer Expertin und Karrierefrau vermittelte sie
den Teilnehmerinnen, wie der Balanceakt zwischen Ehe, Familie und
Karriere gelingen kann und eine weibliche Selbstverwirklichung
realisierbar ist. Sie erklärte, wie die beiden Faktoren „Brillanz“ und
„Exzellenz“ Einfluss auf das Leben jeder Einzelnen nehmen und welche
Auswirkungen sie auf das Verhalten in Konfliktsituationen haben
können. Ein gesundes Gleichgewicht der drei genannten Elemente –
Ehe, Familie, Karriere – ist für die Expertin die oberste Priorität für
Frauen in einer modernen Gesellschaft.
Zum Abschluss gab Frau Fang Xin den Teilnehmerinnen einen Rat
mit auf den Weg:
„Ändere was du ändern kannst. Akzeptiere, was du nicht ändern kannst,
und wisse beides voneinander zu unterscheiden.“
(Tang Xiaodan)
Foto: DAAD
Hunaner Almuni-Verein
Unter dem Motto: „Sammle Wissen für das Gemeinwohl an, gemeinsam sind wir
stark“, wurde der Hunaner Alumni-Verein gegründet.
Die Ansprechpartnerin der Deutschland-Alumni in Hunan, Professorin Liu
Xiaoyan von der Hunan Universität, hatte während des Alumni-Treffens der
Hunaner Deutschland-Alumni eine Diskussion mit den Teilnehmer angeregt, in
der viele Vorschläge und Ideen für Veranstaltungen und die Kommunikation der
Hunaner Alumni untereinander besprochen wurden. Aus dieser
Diskussion entstand der Hunaner Alumni-Verein. Insgesamt hat das
Komitee acht Mitglieder, die an Hunaner Hochschulen, bei
Regierungsorganisationen und Unternehmen tätig sind. Die proaktive
Einstellung der Alumni brachte eine außerordentlich enthusiastische
QQ
Diskussion hervor, die die Hoffnung weckt, dass der Kontakt und die
Interaktion der Alumni untereinander mit der Unterstützung aller aufrecht
184108707
gehalten werden kann.
QQ-Gruppe der Hunaner Deutschland-Alumni: 184108707
(Tang Xiaodan)
Foto: DAAD
14 Aus der Alumni-Arbeit in China /
Jubiläumsfeier des Verbandes chinesischer Akademiker aus
Deutschland und der Western Returned Scholars Association
In diesem Jahr feierte der Verband chinesischer Akademiker aus Deutschland
30
sein 30-jähriges und der Teilverband der chinesischen Akademiker aus Deutschland
und Österreich der Western Returned Scholars Association (WRSA) sein 20jähriges Jubiläum. Am 30. August organisierte der Teilverband der WRSA, eine
20
8
Reihe von Veranstaltungen zu diesem Anlass.
30
Bei der ersten Veranstaltung hielt Prof. Chen Lesheng, ehemaliger stellv. Vorsitzender
des WRSA Teilverbandes, Geschäftsführender Vizedirektor der chinesischen Seite
des Chinesischen-Deutschen Zentrums für Wissenschaftsförderung (CDZ) und
Mitglied der National Science Foundation of China, einen Vortrag darüber, wie man
sich um Projektmittel bewirbt. Viele der ehemaligen, älteren Kommilitonen nahmen an der
Foto: WRSA
Informationsveranstaltung teil. Die zweite Veranstaltung war eine von den stellvertretenden
Vorsitzenden des Teilverbandes, Lu Junqin und Li Dan, gemeinsam organisierte Konferenz für neue
Mitglieder. Bei der Konferenz wurde über die Entwicklung des Teilverbandes und die für die Zukunft
geplanten Veranstaltungen gesprochen.
Das Highlight der Veranstaltungen war eine Erinnerungsveranstaltung. Unter der Leitung von Li
Xiaoxin, Vorsitzender des WRSA Teilverbandes, nahmen Dr. Lu Yongxiang, ehemaliger
stellvertretender Komitee-Vorsitzender des Ständigen Ausschusses des Nationalen
Volkskongresses und von der dritten bis fünften Amtsperiode Vorsitzender des Teilverbandes der
chinesischen Akademiker aus Deutschland und Österreich und der Generalsekretär der WRSA,
Zhang Xuejin, an der Veranstaltung teil und hielten Reden. Vorsitzender des Rates der ersten
Amtsperiode des Teilverbandes, Gao Zhimin, stellte die verschiedenen Entwicklungsstadien zur
Gründung des Teilverbandes vor. Fast 200 Ehemalige nahmen an der Erinnerungsveranstaltung
200
teil. Nach dem Symposium blickte der Vorsitzende Dr. Lu Yongxiang zusammen mit den Gästen
auf die Entwicklungsgeschichte des Teilverbandes zurück und stellte eine Ausstellung zu dessen
Geschichte vor.
Nach der Erinnerungsveranstaltung hielt der Teilverband in der kaiserlichen Atmosphäre eines
traditionellen Siheyuans (Vierseitenhof) am Abend sein Sommerfest ab. Herr Dr. Weis, Botschaftsrat
der Deutschen Botschaft in Peking, Frau Murr, Botschaftsrätin der Österreichischen Botschaft in
Peking und Dr. Thomas Schmidt-Dörr, Leiter der DAAD-Außenstelle Peking, nahmen an den
Feierlichkeiten teil. Begleitet vom Gesang des Chores des Teilverbandes genossen die Ehemaligen
bei deutschen Speisen und Bier Gespräche mit Partnern und Freunden des Verbandes. (Liu Qiang)
(
)
Deutschland-Alumni-Verein für Südchina
Der Deutschland-Alumni-Verein Südchina ist eine in Guangzhou durch den Einsatz und die
Organisation von Alumnus Chen Zhe gegründete Deutschland-Alumni Organisation. Der Verein
DAAD
ist in Guangzhou beheimatet und arbeitet eng mit dem Deutschen Generalkonsulat, der AHK und
auch dem DAAD-Informationszentrum (IC) Guangzhou zusammen. Ziel der Zusammenarbeit ist,
die Rückkehrer aus allen Regionen Südchinas zusammenzubringen und eine Plattform für den
Austausch aufzubauen, die besonders auf den folgenden vier Grundpfeilern basiert:
Kulturvermittlung, wirtschaftliche Zusammenarbeit, interne Kommunikation und Mitgliederservice.
Der Verein wird regelmäßig in den jeweiligen Arbeitsgruppen unterschiedliche Veranstaltungen
ausrichten. Alumni, die an diesen Treffen und Veranstaltungen teilnehmen, werden die Neuerungen
spüren können: Es ist nun möglich, über das öffentliche Forum des Vereins, seine Kontaktdaten
und Expertise für die Beratung anderer Alumni zur Verfügung zu stellen.
Mittlerweile hat der Verein schon fast 100 Mitglieder. Gemeinsame Veranstaltungen
werden über die WeChat-Gruppe angekündigt. Deutschland-Alumni aus Südchina
sind herzlich eingeladen, der Gruppe beizutreten und mitzumachen!
KantonAlumni@sina.com
KantonAlumni
Kontakt: KantonAlumni@sina.com
WeChat-Gruppe: KantonAlumni
(Chen Zhe)
Aus der Alumni-Arbeit in China /
15
10-jähriges Jubiläum des Lindau-Programms
10
318
2004
10 Jahre – 318 Stipendiatinnen und Stipendiaten – vielfältige
wissenschaftliche Karrieren – so kann man den Erfolg des LindauProgramms des CDZ in wenigen Worten zusammenfassen. Seit 2004
fördert das CDZ die Teilnahme herausragender chinesischer
Doktorandinnen und Doktoranden an der jährlich in den Fachgebieten
150
35
Chemie, Physik sowie Physiologie und Medizin und im Dreijahresrhythmus
im Fachgebiet Ökonomie stattfindenden Lindauer Nobelpreisträgertagung.
Eine anschließende einwöchige Rundreise zu
verschiedenen Wissenschaftsstandorten bietet zusätzlich
einen Einblick in den Wissenschaftsstandort
Deutschland. Für viele war dies der Beginn einer
50
internationalen Wissenschaftskarriere. 150 Ehemalige
haben nach der Teilnahme am Lindau-Programm
Arbeitserfahrung im Ausland gesammelt. 35 ehemalige
Lindauer haben Deutschland als späteren Arbeitsort
160
9
gewählt. Ein Großteil davon hat eine Anschlussförderung
der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Ungefähr
23-24
50 der Lindau-Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind
inzwischen selbst Professoren im In- oder Ausland.
Um diesen Erfolg gebührend zu feiern, hat das CDZ
zahlreiche hochrangige Gäste und natürlich die LindauAlumni, von denen über 160 teilnahmen, am 23. und 24.
September zu einer Festveranstaltung eingeladen. Als
Gastredner folgten Professoren verschiedener
Universitäten, Direktoren und Vorsitzende von
Institutionen wie der NSFC, der DFG, des Institutes of
Tibetan Plateau Research der Chinese Academy of
Sciences, der Deutschen Botschaft und des Kuratoriums
für die Tagung der Nobelpreisträger in Lindau, der
Klaus
Einladung. Mitarbeiter des CDZ hatten einen Rückblick
Wehrberger
auf „10-Jahre Lindauprogramm“ mit vielen optischen
Eindrücken vorbereitet und zeichneten erfolgreiche
Karrierewege einiger ehemaliger Lindau-Geförderter
nach. Dr. Klaus Wehrberger und Professor Yao Yupeng,
Head of Division, NSFC Department of Earth Sciences,
gaben einen Überblick über die Fördermöglichkeiten der
Ertmer
Space, time and
DFG und NSFC.
Mit der ersten Leibniz-Lecture durch Professor Ertmer,
space-time - new devel-
der sein Publikum mit Ausführungen zu „Space, time and
opments in space-time
research
space-time - new developments in space-time research”
begeisterte, wurde außerdem Premiere dieses
erfolgreichen Formats in China gefeiert. Das Zentrum und
Foto: CDZ
die DFG planen, im Anschluss an diese Veranstaltung
eine Serie von weiteren Leibniz-Lectures zu organisieren,
die auch die Geistes- und Sozialwissenschaften
umfassen wird, die das Zentrum aufgrund seiner
Konstruktion als Joint Venture mit der NSFC, die ausschließlich die Naturund Ingenieurwissenschaften fördert, nicht unterstützen kann.
9
Am 24. September führten die Lindau-Alumni selbständig organisierte
wissenschaftliche Symposien in den vier Lindau-Fachgebieten durch, die
24
von zahlreichen hochwertigen Vorträgen und interessanten Diskussionen
(Karen Schoch
16 Aus der Alumni-Arbeit in China /
)
geprägt waren.
(Dr. Karen Schoch)
DAAD „Von Alumni für Alumni“-Veranstaltungen in der zweiten
Jahreshälfte 2014
2014
„Von Alumni für Alumni“ (vAfA) ist ein Programm des Deutschland Alumni China Projekts (DACH). Durch Veranstaltungen im Rahmen
dieses Programms hoffen wir, den Einsatz der Alumni und den Gedanken, der hinter vAfA steckt, bekannter zu machen: Nämlich den
Alumni die Möglichkeit zu geben, kleinere Veranstaltungen zu organisieren und sie dabei zu unterstützen. 2014 gab es folgende von
Alumni organisierte und durchgeführte vAfA-Veranstaltungen:
Foto: Zhuangjian
6
7
Foto: Liu Mei
6
27
80
Die erste Veranstaltung fand am 7. Juni auf Initiative von Herrn Zhuang Jian
Am 27. Juni hielt Frau Liu Mei von der Fremdsprachenuniversität
statt. Herr Zhuang ist Pekinger Alumni und arbeitet bei „China Auto Pictorial“,
Tianjin ein Diskussions-Forum zum Thema „Grundstudium der
einem chinesischen Automobil Magazin. Er organisierte ein Symposium mit dem
Thema „Meeting of Alumni in Automobile Industry“. Über 80 Alumni von VW,
Deutsch-Studiengänge an den Tianjiner Hochschulen“ ab. Hierzu
wurden Deutschlehrer von der Nankai Universität, dem TianJin
Mercedes Benz, BMW und weiteren Autoherstellern nahmen an der Veranstaltung
S i n o - G e r m a n Vo c a t i o n a l Te c h n i c a l C o l l e g e , d e r
teil. Bei der Veranstaltung wurde über Elektroautos, die technische Entwicklung
und Karrierechancen in der Automobilindustrie und Erfahrungen in weiteren
Fremdsprachenuniversität Tianjin und weiteren Institutionen
eingeladen. Das Diskussions-Forum wurde ins Leben gerufen,
Themen gesprochen. Das Symposium diente zu großen Teilen der Bereitstellung
um Deutschland-Alumni, die auch aus diesem Arbeitsfeld
einer Möglichkeit zum Austausch für in der Automobilbranche Tätige Alumni in
Peking, dessen dazu eingerichtete WeChat-Gruppe bereits über 100 Mitglieder
stammen, eine noch größere Plattform zum Austausch
untereinander zu bieten.
zählt.
Aus der Alumni-Arbeit in China /
17
Foto: Zhao Xiayang
6
28
Foto: Yu Ruide
9
22
24
10
Am Tag darauf, am 28. Juni, organisierte Alumna Dr. Zhao Xiayang, die
für den chinesischen staatlichen Stromanbieter „State Grid“ tätig ist, in
Peking ein Forum zum Thema „Introduction to Transnational Corporate
Vom 22. bis 24. September wurde die vAfA Veranstaltung
Financial Analysis and Management Banking“. Das Forum behandelte
„Management of Ecosystems and Environment Changes in Arid
Themen wie Corporate Financial Business, Analyse der InternetFinanzmarkt-Entwicklung und welche Tendenzen und Entwicklungen
Lands in Central Asia“ in Urumqi abgehalten. Zentrale Punkte der
Veranstaltung waren der Klimawandel und der Einfluss von
Kapitalbeteiligungsgesellschaften besonders beachten sollten.
Menschen auf Dürregebiete in China und Zentralasien, die
Sozioökonomien in Dürregebieten, Forschung zur nachhaltigen
Städteentwicklung und weitere Themen. Insgesamt wurden zehn
Themen aufgearbeitet und zur Diskussion gestellt. Organisator der
Veranstaltung war TU Berlin Alumnus Prof. Yu Ruide vom Xinjiang
Institute of Ecology and Geography der CAS.
Foto: Privat
8
23
Foto: Privat
/ KantonAlumni
10 22
(EUPIC)
23
Am 28. August fand die von Alumnus Chen Zhe organisierte
Veranstaltung „New Generation of E-Business vs. Traditional Industry
in Pearl River Delta“ statt. Bei der Veranstaltung ging es um die
Nur wenig später, vom 22. bis 23. Oktober, veranstaltete Frau Prof.
Entwicklung des E-Business‘ in Guangdong. Es wurden u.a. Themen
wie Limitierung und Betrug im Internet angesprochen. Die Teilnehmer
Li Xiang von der Chengdu Universität zusammen mit dem EU
Project Innovation Centre (EUPIC) das „2nd EU-China Modern
diskutierten u.a. über Möglichkeiten zur Verbesserung der E-Business
Agriculture Seminar“. Beim Forum diskutierten chinesische und
Plattformen und die Kraft den Markt zu beeinflussen.
Mit der Veranstaltung ging auch die Gründung des „Deutschland-Alumni-
deutsche Experten über Strategien zur Weiterentwicklung der
modernen Agrarwirtschaft in Chengdu, die chinesische und
Vereins für Südchina“ einher, dessen WeChat-Gruppe „KantonAlumni“
deutsche Aufsicht zur Lebensmittelsicherheit, die Entwicklung der
das große Interesse am Alumni-Netzwerk widerspiegelt und noch mehr
Möglichkeiten zum Informationsaustausch bietet.
Versorgungskette von Agrarprodukten und aktuelle Trends in der
Agrarwirtschaft.
18 Aus der Alumni-Arbeit in China /
11
2
3
Die letzte Veranstaltung dieses Jahres im Rahmen des vAfA Projekts
wurde von Prof. Chen Xinshan, Department of Forensic Medicine des
Tongji Medical College der Huazhong University of Science and Technology (HUST) Wuhan, organisiert. Der „Deutschland-Alumni Workshop on Forensic Medicine” fand vom 2. bis 3. November in Chengdu
statt. Deutschland Alumni dreier Generationen aus dem Gebiet der
forensischen Medizin kamen aus verschiedenen Regionen nach
Chengdu und sprachen über Entwicklungen und Errungenschaften
Foto: Chen Xinshan
der Rechtsmedizin in China.
DAAD und SAP Labs China wollen Zusammenarbeit vertiefen
SAP
SAP
SAP Labs sind die Forschungs- und Entwicklungsorganisationen des
SAP
internationalen, aus Deutschland stammenden Business Software-
DAAD
2014
9
4
Konzerns SAP. Um sich über die Aktivitäten von SAP im Hochschul-
SAP
und Forschungsbereich in China zu informieren und über Möglichkeiten
SAP
SAP
der Zusammenarbeit zu sprechen, besuchte der Leiter der DAADAußenstelle Peking, Dr. Thomas Schmidt-Dörr, am 4. September die
SAP Labs China in Shanghai.
SAP
Im Vordergrund der Gespräche mit Dr. Li Ruicheng, dem Präsidenten
der SAP Labs China und Senior Vice President von SAP China stand
DACH
die gegenseitige Information sowie ein Austausch von Ideen über
DAAD
mögliche Formen der Zusammenarbeit.
Besonders interessant erscheint hier das große Netzwerk chinesischer
SAP
3000
Deutschland-Alumni – DACH – sowie vom DAAD organisierte
SAP
Alumniaktivitäten, insbesondere Events für junge Rückkehrer aus
Deutschland.
Mit mehr als 3.000 Beschäftigten sind die SAP Labs China das weltweit
drittgrößte Forschungs- und Entwicklungszentrum von SAP (nach den
DAAD
Labs in Deutschland und Indien). Dr. Li selbst ist ehemaliger Stipendiat
des DAAD. Er war mit einem Promotionsstipendium in Deutschland.
Foto: SAP
(Thomas Schmidt-Dörr)
/ SAP Labs China
Wichtiger Hinweis: Der DAAD bietet auch 2015 Trainings und Career Talks
für junge Deutschland-Alumni an!
DAAD
2014
Um junge Rückkehrer unter den chinesischen Deutschland-Alumni
bei ihrem Berufseinstieg zu unterstützen, hat der DAAD 2014 mehrere
exklusive Trainingsveranstaltungen organisiert. Der DAAD wird dieses
2015
www.daad.org.cn/alumni/angebote
neuartige Angebot auch im Jahr 2015 fortsetzen und freut sich auf
die Teilnahme einer großen Zahl von jungen Rückkehrern!
Aktuelle Informationen finden Sie unter:
www.daad.org.cn/alumni/angebote
Aus der Alumni-Arbeit in China /
19
Deutsch-Chinesisches Symposium zur Umweltpolitik an der Peking
University
China und Deutschland befinden sich beide in einem umweltorientierten
Transformationsprozess. Diesem Thema widmete sich am 14. und 15. Juli 2014
ein Symposium der Peking University und der Freien Universität Berlin (FUB)
mit dem Titel „Reinterpreting the Enviromental Challenge from a Multi-Disciplinary Perspective“, dem ein Doktoranden-Workshop vorausging. Beim Symposium versammelten die Peking University und die Freie Universität Berlin
eine Gruppe von 40 chinesischen und 10 deutschen Wissenschaftlern, um sich
über ihre Forschungen zu Umweltproblematiken und der Umweltpolitik in China,
Deutschland und der Europäischen Union auszutauschen.
Das Symposium wurde vom Peking Centre for Environmental Politics Research
der Peking University (Prof. Huan Qingzhi, Research Institute of Marxism, AvH
7
14
Foto: FU Berlin
Fellow) in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFUProf. Miranda Schreurs, Direktorin) sowie dem Beijing Office der Freien
2014
Universität Berlin (Beate Rogler) organisiert und von der Rosa-Luxemburg-
15
Stiftung in Peking (Dr. Lutz Pohle) unterstützt.
Drei Themenbereiche wurden diskutiert: 1) Sustainable Development and its
Leadership; 2) Green Urbanization, Green Energy and Green Technology
40
10
Innovation; 3) Eco-Civilization Construction in China.
Die deutschen Wissenschaftler der Freien Universität zeigten sich begeistert
von der offenen Diskussionskultur und den interessanten Einblicken in
chinesische Themen, wie die regionale Bedeutung des Umweltschutzes, das
verbesserte Umweltrecht, ein Vergleich der Umweltpolitik zwischen China und
der EU und die Bedeutung des neuen Führungsprinzips der „Eco Civilization“.
Die chinesischen Wissenschaftler erhielten Informationen zur „Energiewende“
in Deutschland, zu den damit einhergehenden Innovationen und den
1
2
3
erneuerbaren Energiestrukturen. Ein Highlight war auch die Vorstellung des
„SustainIT“ Programms der Freien Universität, das nachhaltige Entwicklung als
festen Bestandteil der Universitätsausbildung sieht; erfolgreich zu sehen in der
mit Preisen dekorierten „Schüler-Uni“ für nachhaltige Entwicklung, die 11-13jährige Schüler eine Woche zu spannenden Kursen mit Nachhaltigkeitsthemen
an die FUB einlädt.
Langfristiges Ziel des Symposiums ist, Forschungskooperationen zwischen der
Freien Universität und der Peking University, die eine strategische Partnerschaft
verbindet, anzustoßen und den Austausch von Wissenschaftlern und Studenten
SustainIT
11
zu fördern.
(Beate Rogler)
13
Foto: FU Berlin
20 Aus Bildung und Wissenschaft /
21
Universität Ulm verstärkt strategische Kooperation mit
chinesischen Partnern
Mit einem Workshop zu Bio- und Nano-Grenzflächen in der
Nähe von Ulm ist diesen Sommer die Partnerschaft der
Universität Ulm mit der Southeast University in Nanjing und
der Shandong University in Jinan vertieft worden. Gegenstand
der langjährigen Kooperation sind Nanomaterialien für die
40
Energie- und Biotechnologie. Zu den erklärten Zielen, die sich
die Partner für die nächsten Jahre gesetzt haben, zählen
DAAD
insbesondere gemeinsame Veröffentlichungen und bilaterale
(
)
Promotionen sowie die Verstärkung des Austausches von
Masterstudierenden.
Als Abschluss der ereignisreichen Woche wurde der erste
Alumni-Verein der Shandong University in Deutschland mit
immerhin 40 Mitgliedern gegründet.
Die Universität Ulm wird vom DAAD im Rahmen des
Programms „Strategische Partnerschaften“ gefördert. Ziel ist,
die langjährige Zusammenarbeit mit Partneruniversitäten zu
vertiefen und auf eine strategische Basis zu stellen.
Strategische Partner der Universität Ulm sind in China die
Southeast University und die Shandong University. In Russland
und Ägypten kooperiert die Universität Ulm mit der Lomonossov
Moscow State University und der Cairo University.
(Thomas Schmidt-Dörr)
Foto www.uni-ulm.de
Die (Peking) Sino-German Job Fair
-Infoveranstaltungen in Deutschland
2014
Im November veranstaltete die German Industry & Commerce Greater China, Beijing
in Zusammenarbeit mit der AHK North China Infoveranstaltungen für die (Peking)
11
Sino-German Job Fair in München, Stuttgart, Karlsruhe und Aachen. Jede
2-3
120
Veranstaltung dauerte 2-3 Stunden. Bis zu 120 Chinesen nahmen jeweils teil.
Frau Jiang Ying, die Senior Managerin der AHK Peking, war verantwortlich für die
Organisation und Moderation der Veranstaltung. Themen waren die Sino-German
Job Fair, die deutsche Wirtschaft in China, die Nachfrage nach Fachkräften von
deutschen Unternehmen in China, sowie das Projekt Alumniportal-Deutschland
,
(APD). Im Anschluß bestand die Möglichkeit Fragen zum jeweiligen Thema zu stellen.
Das Feedback der Teilnehmer ergab, dass die Veranstaltungen viele nützliche
Informationen für das zukünftige Berufsleben vermittelten und das großes Interesse
an einer Teilnahme an der Sino-German Job Fair in Peking besteht.
Die 9. (Peking) Sino-German Job Fair der AHK North China fand bereits am 25.
2014
10
Oktober in Peking statt.
25
32
32 Unternehmen waren vor Ort, u.a. VW und BMW. Mehr als 1.200 Jobsuchende
informierten sich über hunderte freier Stellen. Darunter nicht nur Stellen für Ingenieurs-
1200
35%
und Naturwissenschaftler, sondern auch für Geisteswissenschaftler. 35% der
71%
30%
5
22 Aus Bildung und Wissenschaft /
(
)
Besucher hatten im Ausland studiert, 71% konnten Arbeitserfahrungen von mehr
als einem Jahr vorweisen, ungefähr 30% davon mehr als 5 Jahre.
(Jiang Ying)
Das Deutsche Generalkonsulat in Shanghai ist unter
neuer Leitung
Deutscher Generalkonsul in Shanghai – mit Zuständigkeit für die Stadt
Shanghai und die drei Provinzen Jiangsu, Anhui und Zhejiang – ist
2014
seit September 2014 Peter Rothen. Seine Frau Gerlind Rothen ist mit
ihm in Shanghai, während die drei Kinder in Deutschland studieren
bzw. berufstätig sind.
Peter Rothen stammt aus der früheren Bundeshauptstadt Bonn. Nach
dem Studium der Volks- bzw. Betriebswirtschaftslehre an den
Universitäten Bonn und Nürnberg arbeitete er zunächst zwei Jahre
lang in Paris als Forschungsassistent für Professor Emil Claassen
(Universität Paris Dauphine), bevor er 1980 in den diplomatischen
Emil Claassen
Dienst Deutschlands eintrat.
1980
Vor dem Wechsel nach China war Peter Rothen sechs Jahre in den
USA tätig, davon fünf Jahre als Deutscher Generalkonsul in San
Francisco (von 2009 – 2014, mit Zuständigkeit für den Nordwesten
Foto: Deutsches Generalkonsulat Shanghai
2009-2014
der USA) und ein Jahr als Fellow am Weatherhead Center for
International Affairs der Harvard University (2008/2009). Von 20032008 war er im Auswärtigen Amt in Berlin als Referatsleiter für die
Weatherhead
2003
2008/2009
2008
1999-2003
Abteilung der Ständigen Vertretung Deutschlands beim Büro der
Vereinten Nationen in Genf. Frühere Verwendungen im Inland waren
in der Europaabteilung des Auswärtigen Amts (1995-1999) und im
1995-1999
1988-1991
1991-1994
Menschenrechtspolitik Deutschlands in den Vereinten Nationen
zuständig, davor (von 1999-2003) war er Leiter der Politischen
Pressestab von Außenminister Genscher (1988-1991), im Ausland
1984-1988
1982-1984
an den Deutschen Botschaften in Prag (1991-1994), in Pretoria (19841988) und in London (1982-1984).
Neue Leitung des Kultur-, Presse- und Wissenschaftsreferats im
Deutschen Generalkonsulat in Shanghai
Marcel Viëtor
Marcel Viëtor setzte sich während seines Studiums der Volkskunde
in Hamburg u.a. mit Bahnhofskneipen, Mixtapes und der
Konstruktion „europäischer Identität“ auseinander und versuchte
in einer Kleinstadt im Ural, angehende Deutschlehrer für „Lola rennt“
und die Aussprache der Umlaute zu begeistern. Praktika, u.a. im
Deutschen Bundestag und bei der Deutschen Botschaft Taschkent,
weckten sein Interesse für Außenpolitik. Es folgten ein zweites
Studium der Internationalen Beziehungen in Berlin/Moskau, sowie
Praktika bei einem Ölkonzern und der EU-Delegation in Moskau.
Nach Tätigkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Energie- und
Klimapolitik bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik
/
(DGAP) sowie als „Associate“ der Stiftung Neue Verantwortung trat
er als Referent für Internationale Wasserpolitik ins Auswärtigen Amt
ein. Seit Sommer 2014 leitet er das Kultur-, Presse- und
DGAP
Foto: Deutsches Generalkonsulat Shanghai
Wissenschaftsreferat am Generalkonsulat Shanghai.
2014
Leute /
23
Das Deutsche Generalkonsulat in Guangzhou ist unter neuer
Leitung
7
Helmut Lüders
Stefan Gallon
Herr Helmut Lüders ist seit Juli dieses Jahres der Generalkonsul des
Deutschen Generalkonsulates Guangzhou und ist damit Nachfolger
von Herrn Stefan Gallon.
Helmut Lüders
6
1970
Helmut Lüders ist verheiratet und hat sechs Kinder. Nach seinem
Mathematik-, Germanistik- und Pädagogikstudium von 1970-1976 in
1976
Stuttgart und Tübingen, folgte eine Ausbildung als Rundfunk- und
Fernsehjournalist beim Süddeutschen Rundfunk. Im Anschluss
arbeitete er als freiberuflicher Journalist für alle ARD-Sender mit den
Schwerpunktthemen Wissenschaft, Dritte Welt und Politik. Nach knapp
ARD
vier Jahren begann er 1981 eine Tätigkeit als Berater für Landfunkund Journalistenausbildungsprojekte in Afrika.
1984 absolvierte Herr Lüders eine zweijährige Ausbildung zum Attaché
1981
Foto: Deutsches Generalkonsulat Kanton
beim Auswärtigen Amt (AA), auf die eine zweijährige Zeit als Referent
beim AA in Bonn folgte.
Von 1988 bis 1991 wurde er als Konsul an das Deutsche Konsulat in
1984
Lüders
1988
Karachi (Pakistan) entsandt, dann für drei Jahre als Wissenschaftsreferent
zur Deutschen Botschaft in Washington, D.C., worauf eine Entsendung
1991
als Ständiger Vertreter des Botschafters und Leiter des Wirtschaftsdienstes
an die Botschaft Damaskus (Syrien) folgte.
1997 kehrte Herr Lüders für drei Jahre in die Zentrale des Auswärtigen
Amtes als Leiter des Arbeitsstabs für Schwellen- und Entwicklungsländer
1997
Lüders
nach Bonn und Berlin zurück. Im Anschluss war er bis 2003 als
Wissenschaftsreferent an der Botschaft in Neu-Delhi tätig. Es folgte
2003
eine dreijährige Amtszeit als stellvertretender Generaldirektor und Leiter
des Wirtschaftsdienstes des Deutschen Instituts in Taipei.
2006
2010
Lüders
Von 2006 bis 2010 leitete Herr Lüders die Handelsförderstelle der
Lüders
Botschaft Peking, worauf die Leitung des Wirtschaftsdienstes der
deutschen Botschaft Warschau folgte, bevor er zur Mitte dieses Jahres
nach Guangzhou kam.
Die Leitung des Kulturreferates der Deutschen Botschaft in Peking
hat gewechselt
2014
7
14
Herr Enrico Brandt leitet seit Juli das Kulturreferat der Deutschen
Botschaft in Peking. Er ist Nachfolger von Herrn Dr. Hardy Boeckle.
Er ist 45 Jahre alt, verheiratet und hat vier Kinder. Nach seinem
Jurastudium in Berlin und Bologna und dem Referendariat, das er
45
1996 mit dem 2. Staatsexamen abschloss, trat er 1997 in den
Auswärtigen Dienst ein. Nach Abschluss der Ausbildung arbeitete
er zunächst in der Protokollabteilung des Auswärtigen Amtes in
1996
Berlin. Von 2001-2004 war er als Konsul sowie Kultur- und
Presseattaché an der Deutschen Botschaft in Lima (Peru) tätig.
Von 2004 bis 2007 arbeitete er als stellvertretender Leiter des
Europareferats im Bundespräsidialamt. Danach wurde er an die
2001
2004
2004
Foto: Auswärtiges Amt, Berlin
2007
Anschluss wurde er Referatsleiter in der Rechtsabteilung des
2010
24 Leute /
Deutsche Botschaft in Washington, D.C. entsandt, wo er bis 2010
als stellvertretender Leiter der Presseabteilung arbeitete. Im
2014
7
Auswärtigen Amtes in Berlin, bevor er im Juli 2014 seine Stelle in
Peking antrat.
Personelle Veränderung am DAAD-Informationszentrum (IC) Guangzhou
2014
9
Sanaz Rassuli
Sanaz Rassuli leitet seit September das DAAD IC-Büro in Guangzhou.
Parallel dazu lehrt sie am germanistischen Institut der Sun Yat-sen
(DAAD)
Universität. An der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf hat sie
Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie studiert und parallel dazu
als Lehrbeauftragte im Fachbereich für Schriftlichkeit gearbeitet. Nach ihrem
Studium war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für
Foto: Privat
Medienästhetik an der Universität Siegen beschäftigt. Im Rahmen dieser
Tätigkeit hat sie mehrfach an der Guangdong University of Foreign Studies
(GDUFS) in Guangzhou unterrichtet. Außerdem hat sie eine Vielzahl von
Larissa
Boehning Erzählpaten
Kulturprojekten betreut und verwirklicht, u.a. im Rahmen der konzeptionellen
und pädagogischen Mitarbeit im interaktiven Mitmach-Museum oder als
Autorin in dem Projekt „Erzählpaten“ der Berliner Schriftstellerin Larissa
Boehning. Parallel zu ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit hat Frau Rassuli
als Yogalehrerin und Yogatherapeutin selbständig und in einer Praxis für
ganzheitliche Medizin in Berlin gearbeitet.
Personelle Veränderung am DAAD-Informationszentrum (IC) Shanghai
2014
9
Susanne Günther
(DAAD)
Zum 1. September hat Susanne Günther die Leitung des IC Shanghai
übernommen. Neben ihrer Tätigkeit als Leiterin des IC, ist sie Dozentin
an der Fudan University Shanghai.
Nach ihren Studienabschlüssen in den Fächern Deutsch als Fremdsprache
1999
2006
(1999) und Sinologie (2006) an der Universität Leipzig, hatte Frau Günther
zahlreiche Lehraufträge am Institut für Sinologie und Ostasienkunde, am
Foto: Privat
2007
germanistischen Institut und am Sprachenzentrum der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster inne. Zudem war sie im Jahr 2007 als
wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Susanne Günthner zum
Susanne Günther
Thema Computervermittelte Kommunikation tätig.
2010
Susanne Günther
DAAD
DAAD
Susanne Günther ist seit 2010 in Shanghai, wo sie bis zum Antritt der Leitung
des ICs als DAAD-Lektorin an der East China Normal University tätig war.
Neue Vizedirektorin des CDHK
Jari
Susanne Otte
Frau Susanne Otte hat im März dieses Jahres die Stelle als Vizedirektorin
des Chinesisch-Deutschen Hochschulkollegs (CDHK) an der Tongji
Grosse-Ruyken
CDHK
Otte
Universität in Shanghai von Herrn Dr. Jari Grosse-Ruyken übernommen.
1959
1978
Geboren 1959 in Hannover, widmete sie sich nach ihrem Abitur 1978
dem Studium der Germanistik und Geschichte an der Leibniz-Universität
Hannover und schloss dies mit dem 1. Staatsexamen und einem Magister
Foto: Privat
Otte
Artium ab. Vorerst blieb Frau Otte in Hannover, wo sie ihr Referendariat
absolvierte, das 2. Staatsexamen erlangte und ihre Lehrtätigkeit begann.
1989 erfolgte der Wechsel nach Hefei (VR China) und nach einem Jahr freier
Otte
1993
2001
Lektoratstätigkeit in Hefei, wurde sie 1990 DAAD Lektorin an den Universitäten
in Chongqing und Nanjing bis 1993. Von 1995 an setzte sie Ihre Lehrtätigkeit
1989
1990
DAAD
1995
dann an der Universität für Geisteswissenschaften in Ulan Bator (Mongolei) fort.
In 2001 wurde Frau Otte zur Deutschen Botschaft in Peking als Leiterin der
Akademischen Prüfstelle entsandt. Nach vierjähriger Tätigkeit kehrte sie 2005
Otte
zum DAAD nach Bonn zurück und übernahm die Projektleitung der China2005
2009
DAAD
Otte
DAAD
DAAD
Projekte. Weitere vier Jahre später, in 2009, wurde Frau Otte Leiterin des
DAAD-Referates Sonderprojekte in China. Diese Stelle hatte sie inne, bis
sie im Frühjahr nach China zurückkehrte.
Leute /
25
Deutsche Hochschulen in China
/
Universität Köln / Hochschulkonsortium China NRW
Qiu Lan
lan.qiu@uni-koeln.de
Universität Siegen
Han Ding
ding.han@uni-siegen.de
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Zheng Yi
beijing@uni-jena.de
TU München
Jin Zhenshan
beijing@tum.de
Zhou Qinya
beijinginfo@tum.de
Bayerisches Hochschulzentrum für China (BayCHINA)
Dr. Gao Xuan
xuan.gao@baychina.de
Song Xiaowei
bjinfo@baychina.de
FU Berlin
Beate Rogler
beate.rogler@fu-berlin.de
Chu Ye
beijing@fu-berlin.de
TU Darmstadt Liaison Office
Isabelle Harbrecht
harbrecht.is@pvw.tu-darmstadt.de
Frankfurt School of Finance & Management
Yan Yumin
y.yan@int.fs.de
Universität Göttingen
Dr. Frank Stiller
chinaoffice@uni-goettingen.de
Universität Hamburg
Su Jing
su.jing@hamburgshanghai.org
Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
Stefan Ruhrmann
ruhrmann.stefan@silu.asia
Ludwig-Maximilians-Universität München
Dr. med. Tanja Herrler
tanja.herrler@med.uni-muenchen.de
-
/Anzeige -
RWTH Aachen
N.N.
beijing@rwth-aachen.de
26 Leute /
Das Team der DAAD-Außenstelle Peking
Dr. Thomas Schmidt-Dörr
Ruth Schimanowski
Leiter der Außenstelle
Stellvertretende Leiterin der Außenstelle,
director@daad.org.cn
Betreuung S&P-Programm
vicedirector@daad.org.cn
Dr. Almut Klepper-Pang
Kathrin Wolfsgruber
Lektorenprogramm
Leiterin Marketing
lektoren@daad.org.cn
marketing@daad.org.cn
Ren Jie
Liu Jie
Promovendengewinnung,
Studienberatung, Marketing
DAAD-Förderprogramme
study@daad.org.cn
phd@daad.org.cnd.org.cn
Tobias Schult
Du Jing
Deutsche Stipendiaten
Studienberatung, Marketing
stipendiaten@daad.org.cn
project@daad.org.cn
postmaster@daad.org.cn
Gao Hui
Yang Qi
Buchhaltung
DAAD-Förderprogramme
verwaltung@daad.org.cn
scholarship@daad.org.cn
Tang Xiaodan
Ge Zhenzhen
Alumni-Arbeit
Rezeption
alumni@daad.org.cn
reception@daad.org.cn
Besuchen Sie uns auf Sina Weibo
DAAD
oder
www.daad.org.cn
DAAD
Kontakt /
27
28
Autor
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
18
Dateigröße
3 158 KB
Tags
1/--Seiten
melden