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ehgner eck - Kino im Waldhorn

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NorwegeN
Im Schein der Mitternachtssonne
12.09.12 18:5
Donnerstag, 29.01.2015, 20.00 Uhr
auf der Waldhorn-Bühne
Eintritt: Vorverkauf 15 € zzgl. VVK-Gebühr
Abendkasse: 18 €
Di 03.02. und Mi 04.02.2015, 20.00 Uhr
auf der Waldhorn-Bühne
Eintritt: Vorverkauf 15 € zzgl. VVK-Gebühr
Abendkasse: 18 €
Schwäbische Comedy:
Schwäbisches Kabarett:
Uli Böttcher
Dietlinde Ellsässer
mit seinem neuen Programm:
mit ihrem Solo-Programm
» Unterwegs «
» Ledig in Schwaben «
Die größten Abenteuer erlebt man, wenn man unterwegs ist: Zu Fuß zum nächsten Bäcker, mit dem
Fahrrad in den nächsten Ort, mit dem Zug in die
nächste Stadt oder dem Flieger auf den nächsten
Kontinent. Dabei ist das Ziel zweitrangig, schließlich
ist der Weg das Ziel!
Denn die Geschichten, die das Leben schreibt,
schreibt es halt meistens unterwegs. Und so handelt Boettchers neues Programm genau davon: von
Menschen, die man nicht kennengelernt und das oft
nicht einmal bedauert hätte und Situationen,die daheim nie passiert wären, weswegen sie einem dort
auch keiner glaubt. Und von Erlebnissen, die einen
vielleicht auch nicht wirklich weiter, aber durchaus
zum Lachen bringen.
Boettcher präsentiert also einen äußerst unterhaltsamen und bunten Abend – wobei in diesem Fall
Schwarz durchaus als Farbe gelten muss.
Romantisch. Weiblich. Keck.
Eine Ledige ist eine „Oizächte“, eine „Langzeitbeziehungslose“, eine „Alleinstehende“, auch wenn
sie sitzt. Das einsame Herz will kein erstklassiges
Schnäppchen, und nicht jeder Deckel passt auf jeden Topf. Ledig heißt ja nur: du hast Keinen im Haus,
oder du hast Einen im Haus, machst dir aber nix
draus, dass du mit dem nicht amtlich verbandelt bist.
Heiraten wird sowieso total überschätzt: „A Weile
hosch schee, ond dann nemme“.
Was für ein Typ käm denn, wenn überhaupt, in
Frage? Ein Gitarrist, ein Yogist, ein Fußballtrainer,
ein Bestatter oder vielleicht ein Kirchenorgler...? Und
wie muss er sein, der Mann, dass er Ü 50 noch zum
Gefährten werden kann. Und dass eins klar ist: „Ich
küsse besser als ich koche“.
Fragen und Tatsachen zum Thema „Ledig in
Schwaben“. Dietlinde Ellsässer geht der Sache nach
und geht dem „ledigen DA-SEIN“ mit viel Humor und
Witz auf den Grund.
Kartenvorverkauf:
Ehgner Eck, Brunnenstube, Osiandersche Buchhandlung, Schwäbisches Tagblatt, WTG Rottenburg und Kino im Waldhorn
Kartenvorverkauf:
Ehgner Eck, Brunnenstube, Osiandersche Buchhandlung, Schwäbisches Tagblatt, WTG Rottenburg und Kino im Waldhorn
Freitag, 06.02.2015, 20.00 Uhr
auf der Waldhorn-Bühne
Eintritt: Vorverkauf 15 € zzgl. VVK-Gebühr
Abendkasse: 18 €
Schwäbisches Musik-Kabarett:
Ernst Mantel
mit seinem Programm:
» Ha Komm «
Nach seinem ersten Solo-Programm »Ernst unernst« folgt jetzt als Fortsetzung »Ha komm!«, im
Schwäbischen ein Ausdruck des Zweifels und verstärkten Skeptizismus allem und jedem gegenüber,
sogar sich selbst.
Ernst Mantel präsentiert in seinem neuen Solo
Lieder über Lieder, die sich über ihren Interpreten
beschweren. Balladen über großspurige Allesleser.
Songs über Intelligenzbolzen und Selbstdarsteller,
über den globalen Schwaben, nervige ICE-Fahrten
und Elegien über Verwandtschaftsbesuche zur
Unzeit. Szenen und Texte über generationenübergreifende Erziehungsvarianten. Monologe in Warteschlangen an deutschen Charterflugschaltern,
über die überflüssige Anwendung falscher Spruchweisheiten, über Vergesslichkeit, die man leicht mit
Schusseligkeit verwechselt und, und, und ...
Kartenvorverkauf:
Ehgner Eck, Brunnenstube, Osiandersche Buchhandlung, Schwäbisches Tagblatt, WTG Rottenburg und Kino im Waldhorn
Freitag, 13.02.2015, 20.00 Uhr
auf der Bühne des Kino Museum 1 in Tübingen
Eintritt: Vorverkauf 20 € zzgl. VVK-Gebühr
Abendkasse: 24 €
Kabarett:
Rolf Miller
mit seinem neuen Programm:
Alles andere ist primär
„Wenn der Schuss nach vorne losgeht“ oder „Ich
nehm mich selbst nicht so wichtig, wie ich bin.“- Das
wären Titelalternativen für Rolf Millers viertes Kabarettprogramm gewesen. Hier spürt man schon, wo’s
langgeht - Millers Alter Ego würde sagen: „So gut,
dass es schon wieder blöd ist.“
Millers Antiheld merkt nicht, was er da anrichtet.
Er ist nicht allwissend, im Gegenteil. Miller kommt
von unten. Oder um es mit Karl Kraus zu sagen „Es
genügt nicht, sich keine Gedanken zu machen, man
muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.“ Miller
erhielt zuletzt den deutschen Kabarettpreis für seine komponierten Stammelsymphonien. Denn keiner
versteht es so gut wie er, mit Banalem Kompliziertes
auszudrücken. Er spricht hinterhältig indirekt Wahrheiten aus, die weh tun. Und trifft von hinten durch
die Brust - bevor wir es merken, lachen wir erst mal,
und dann tut es noch mehr weh.
Schneller, höher, weiter? Garantiert nicht. Es wird
tiefer, breiter, härter. Nach seinen Erfolgsprogrammen „Kein Grund zur Veranlassung“ und „Tatsachen“
wissen wir eins sicher: Millers namenloser Held wird
in „Alles andere ist primär“ noch grandioser scheitern - und das gönnen wir jedem Zuschauer.
Werden er, Achim und Jürgen sterben? Haben
Frauen endlich Namen? Kommen sie überhaupt
vor? Was haben Tatort-Manie, Sudoku und Facebook damit zu tun? Wir werden es erfahren, unser
Sportsfreund für alle Lebensfragen garantiert nicht.
Kartenvorverkauf
Tübingen:
Kino Museum, Bürger- und Verkehrsverein an
der Neckarbrücke, Rimpo und Schwäbisches
Tagblatt
Rottenburg:
Ehgner Eck, Rottenburger Post, WTG und Kino
im Waldhorn
Kultur im Sparkassen Carré
Tübinger Classic Rock Night
Freitag, 27. März 2015
Electric Light Orchestra performed by Phil Bates &
The Berlin String Ensemble:
Classic Rock der absoluten Extraklasse. Ein einzigartiges Konzerterlebnis. (Stehplatzveranstaltung)
ALFONS – Wiedersehen macht Freude
Mittwoch, 6. Mai 2015
ALFONS, der Kultreporter der ARD erklimmt zusammen
mit seinem Puschelmikro erneut die Bühne – mit
seinem bisher persönlichsten Programm. Brandneu,
saukomisch und herzerwärmend.
Anne Haigis: songperlen
Donnerstag, 21. Mai 2015
„Songperlen“ aus über 30 Jahren künstlerischen
Schaffens herauszupicken – diese Wahl fiel Anne Haigis
sicher nicht leicht. Bei 14 veröffentlichten Alben ist ihr
der Griff in die Schatztruhe mehr als gelungen.
Tickets und Infos über weitere
Veranstaltungen unter:
www.ksk-tuebingen.de/veranstaltungen
Dietlinde Ellsässer unterhält sich
mit „Leut von do“: diesmal mit OB Stephan Neher
Ja, die Sprache ist eine schöne Sache, uns Menschen gegeben, damit wir miteinander „schwätzen“,
uns füreinander öffnen, uns gegenseitig gut zuhören
und verstehen, was der andere meint.
Dietlinde Ellsässer ist die Gastgeberin. Neugierig
und gern unterhält sie sich mit Leuten „von do“. Auf
dem Sofa trifft sie hier ansässige Menschen, die aus
ihrem Leben und aus ihrer Berufung erzählen. Das
müssen nicht immer gleich Honoratioren sein. Auch
ein Ladenbesitzer vielleicht, ein Vereinstrainer, ein
Bierbrauer, die Vorständin eines Musikvereins, eine
Nonne, ein Wirt, ein „Schloss“fräulein oder jemand
vom Bistum könnten hier zu Wort kommen…
Lassen Sie sich überraschen. Denn jeder hat ’was
zu erzählen und mit jedem soll eine Begegnung
entstehen und gehaltvoller Dialog. Humorvoll und
knitz – versteht sich. Und so sind Sie diesmal mit
Rottenburgs Oberbürgermeister Stephan Neher und
der Gastgeberin ein Sonntagsmorgen-Stündle lang
in guter Gesellschaft.
kommende Termine:
So 08.02. 11.00 Uhr (VVK 10,- € / MK 12,- €)
zu Gast: Stephan Neher, Oberbürgermeister der
Stadt Rottenburg am Neckar
So 08.03. 11.00 Uhr (VVK 10,- € / MK 12,- €)
zu Gast: Resi Seyboldt, Vorständin des Musikvereins Hemmendorf und Fronmeisterin
Kartenvorverkauf:
WTG Rottenburg, Schwäbisches Tagblatt (Tübingen / Rottenburg), Kino im Waldhorn
Donnerstag, 26.02.2015, 20.00 Uhr
auf der Waldhorn-Bühne
Eintritt: Vorverkauf 15 € zzgl. VVK-Gebühr
Abendkasse: 18 €
Mi 04.03.2014 und Do 05.03.2014, 20.00 Uhr
auf der Waldhorn-Bühne
Eintritt: Vorverkauf 17 € zzgl. VVK-Gebühr
Abendkasse: 20 €
Mentalmagie:
Schwäbisches Kabarett:
Andy Häussler
Die Drei vom Dohlengässle
zu zweit
mit seinem Programm:
» Gedankenwelten «
Die Show der Unmöglichkeiten: Mit Rechenkunst
und Mathe-Magie hat Andy Häussler als Solokünstler wie auch als Ensemble-Mitglied im Think-Theatre
das Publikum fasziniert. Nun präsentiert er in seinem Soloprogramm „Gedankenwelten“ die gesamte
Bandbreite der Mentalmagie.
Andy Häussler fühlt Farben mit den Händen, findet
Sternzeichen seiner Zuschauer durch Beobachtung
heraus, er zieht Wurzeln schneller als der Computer, weiß den Wochentag zu jedem Datum und zieht
blind über das Schachbrett. Er löst blitzschnell Sudoku-Rätsel, präsentiert Phänomene der Suggestion,
er liest in den Gedanken fremder Menschen, hält die
Zeit an und kann auch seinen Herzschlag zum Stillstand bringen.
Zwischen seinen unglaublichen Experimenten
plaudert Andy Häussler über spannende Phänomene. Er erzählt von Zufällen, die keine sind, er geht
der Zahlenmystik auf den Grund und philosophiert
über das Geheimnis der Zeit.
„Gedankenwelten“ ist ein vergnüglich verblüffender Abend mit intelligenter Unterhaltung, die
Spaß macht. Unglaublich und phänomental!
Kartenvorverkauf:
Ehgner Eck, Brunnenstube, Osiandersche Buchhandlung, Schwäbisches Tagblatt, WTG Rottenburg und Kino im Waldhorn
Hildegard und Josephe kommen ohne Martha, „die
Dritte im Bunde“, auf die Bühne. Im Dohlengässle
wird eine Party vorbereitet, eine 60er Jahr-PetticoatParty. Die Zwei mäandern selbander in allerlei Themen umeinander und kommen dabei vom 100sten
ins 1000ste mit immer wieder neuen abstrusen Geschichten aus dem Dohlengässle.
Weil sie wissen wie‘s lauft, lassen sie‘s laufen,
weil wenn‘s lauft, lauft‘s!
Und d‘Martha tät sagen: „Wenn d‘Katz ein Gaul wär,
könnt man den Baum nauf‘ reita.“
Amüsieren Sie sich mit Hildegard und Josephe
über die kuriosen Geschichten, die das Leben so
schreibt und landen Sie mit ihnen da, wo es „Irgendwo auf der Welt“ ein kleines bisschen Glück gibt.
Kartenvorverkauf:
Ehgner Eck, Brunnenstube, Osiandersche Buchhandlung, Schwäbisches Tagblatt, WTG Rottenburg und Kino im Waldhorn
Titos Brille
Dokumentarfilm
Deutschland 2014
Regie: Regina Schilling
nach dem Buch von Adriana Altaras
Laufzeit: 94 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Geboren in Zagreb, das 1960 noch Teil von Titos
Jugoslawien war, mit drei Jahren zur Tante der Mutter nach Italien geschmuggelt, dann nach Gießen,
wo die Eltern im Nachkriegsdeutschland Karriere
machten, Besuch einer Waldorfschule und schließlich erfolgreiche Theater- und Filmschauspielerin
in Berlin, wo sie mit Mann und zwei Kindern lebt.
Dies sind die Lebensstationen von Adriana Altaras
im Schnelldurchlauf. In ihrem 2011 erschienenen
autobiografischen Buch „Titos Brille“ beschreibt die
Autorin ausführlich: Nach dem Tod ihrer Eltern erbt
sie ganze Kofferladungen voller Erinnerungsstücke,
die sie zum Anlass für eine Reise nimmt: eine Reise
in die Vergangenheit, zu Orten ihrer Kindheit und Jugend und zu den Geschichten ihrer Herkunft und der
ihrer Eltern.
Dieses Buch nimmt Regisseurin Regina Schilling
als Grundlage für eine inszenierte Dokumentation, bei der Altaras all die Menschen und Orte, die
sie schon für ihr Buch besuchte, noch einmal aufsucht. Sie dient dabei dem Zuschauer als eine Art
Reiseführerin, die mit Verve und Enthusiasmus aufschlussreiche Einblicke in ihr Leben gibt und dabei
gleichermaßen ernsthaft wie selbstironisch erzählt.
In „Titos Brille“ geht es um die eigene Identität, die
ebenso aus Erlebnissen und Erfahrungen entsteht,
wie aus Mythen und Erzählungen. Eine kurzweilige,
hellsichtige Reise in die Vergangenheit einer komplexen Persönlichkeit.
Fr 30.01. und Sa 31.01. 18.00 Uhr (7,50 €)
So 01.02. 11.00 Uhr (7,50 €)
Die Entdeckung der Unendlichkeit
Großbritannien 2014
Regie: James Marsh
nach dem Buch von Jane Hawking „Mein Leben mit Stephen Hawking“
DarstellerInnen: Eddie Redmayne, Felicity Jones, Charlie Cox, Emily Watson u.a.
Laufzeit: 123 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Er ist einer der berühmtesten Physiker unserer
Zeit. Sein Genie und seine Theorien über das Universum veränderten die Welt: Stephen Hawking. Der
Film basiert auf den Memoiren seiner Frau Jane:
Anfang der 1960er-Jahre lernen sich die beiden
als Studenten an der Universität in Cambridge kennen. Sie verlieben sich ineinander. Stephen beschäftigt sich gerade mit seiner Forschungsarbeit über die
Dimensionen von Zeit und Raum im Universum. Von
seinen Professoren unterstützt und hochgeschätzt,
steht er kurz vor dem entscheidenden Durchbruch,
als bei ihm die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose diagnostiziert wird, die im Normalfall in relativ kurzer Zeit zum Tod führt. Doch Hawkings kämpft
und forscht weiter. Bald ist er auf den Rollstuhl und
ab 1985 nach einem Luftröhrenschnitt auch auf einen Sprachcomputer angewiesen. Immer natürlich
auch auf die Hilfe und Unterstützung seiner Jane,
mit der er inzwischen verheiratet ist. Doch trotz seines schwierigen Gesundheitszustandes gibt der
Wissenschaftler nicht auf. Mit der Veröffentlichung
der populärwissenschaftlichen Abhandlung „Eine
kurze Geschichte der Zeit“, die sich weltweit rund 25
Millionen Mal verkauft, wird Hawking zum Medienstar und in der Öffentlichkeit als Genie angesehen,
der die theoretische Physik revolutionierte. Das private Glück mit Jane ist allerdings nicht von ewiger
Dauer…
In typischer Manier eines biografischen Films bewegt sich Regisseur James Marsh am Leben seiner
Hauptfigur entlang. Viel Zeit verbringt er dabei mit
der Schilderung der Liebe zwischen Stephen und
Jane, deren Rolle sich schon bald nach der Heirat
immer mehr in die einer Pflegerin verwandelte, die
ihrem Mann den Rücken freihielt, die eigenen beruflichen Pläne lange Jahre hintenan stellte und drei
Kinder fast allein großzog…
Hauptdarsteller Eddie Redmayne, der Hawking
dank einer überzeugenden Maske erstaunlich ähnlich sieht, stellt den Physiker ausgezeichnet dar – bis
hin zu den Ambivalenzen seiner Figur, die Momente der Egozentrik, das Bestreben, im Mittelpunkt zu
stehen. Ein sehenswerter Film über eine der schillerndsten Gestalten unserer Zeit.
Fr 30.01. bis Mo02.02. 20.15 Uhr (7,50 €)
Anmerkung:
Audiodeskription und Untertitel sind über die Apps
„Greta“ und „Starks“ verfügbar.
Monsieur Claude
und seine Töchter
Frankreich 2014
Regie: Philippe de Chauveron
Laufzeit: 97 min.
freigegeben
ohne Altersbegrenzung
Wir sind die Neuen
Deutschland 2014
Regie: Ralf Westhof
Laufzeit: 92 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Monsieur Claude und seine Töchter erzählt die
Geschichte des konservativen Ehepaars Claude
und Marie Verneuil, das daran verzweifelt, dass seine vier Töchter allesamt Partner aus anderen Kulturkreisen wählen. Eine Multikulti-Komödie.
Drei Alt-68er aus der früheren Studenten-WG ziehen nach 35 Jahren wieder zusammen, nicht nur
aus Geldmangel, sonderna auch, um die gute alte
Zeit wieder aufleben zu lassen. Dabei geraten sie
mit der jungen Studenten-WG einen Stock höher aneinander ... „Ein wunderbarer, warmherzig-witziger
Film für Jungstudenten und alle schon etwas älteren
Semester“. (programmkino.de)
So 01.02. 18.00 Uhr (7,50 €)
Mo02.02. 18.00 Uhr (7,50 €)
Kurzfilm im Vorprogramm:
„Was denkt die Welt über die Deutschen“ 3‘00 min.
Kurzfilm im Vorprogramm:
„Storyteller“ 1‘10 min.
Anmerkung:
Audiodeskription und Untertitel sind über die Apps
„Greta“ und „Starks“ verfügbar.
Anmerkung:
Audiodeskription und Untertitel sind über die Apps
„Greta“ und „Starks“ verfügbar.
Bibi und Tina 2 Voll verhext
Deutschland 2014
Regie: Detlev Buck
DarstellerInnen: Larissa Strahl, Lisa Marie
Koroll, Louis Held, Winnie Böwe u.a.
Laufzeit: 105 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Schlechte Stimmung auf Schloss Falkenstein: Mitten in den Vorbereitungen zum großen Kostümfest
ist eingebrochen worden. Nicht nur die wertvollen
Gemälde sind weg, es fehlt auch Graf Falkos gesamte Monokel-Sammlung. Und keine Spur von den
Dieben. Nun wird wohl nichts aus der geplanten Party. Aber damit nicht genug: Auch auf dem Martinshof
ist die Laune im Keller: Kein einziger Feriengast ist
bisher in Sicht. Nun ist es an Bibi und Tina, den Dieb
zu fassen und sich nebenbei etwas einfallen zu lassen, dass Gäste kommen. Ob Bibis Hexerei da hilft?
Zu allem Überfluss tauchen auch noch die Schmülls
auf, eine chaotische Rowdie-Familie, die in der Nähe
des Martinshofes in einem Wohnwagen campiert. Ihr
Ältester, Tarik, scheint allerdings anders zu sein als
seine Geschwister. Bibi fängt an, sich für ihn zu interessieren und entdeckt, dass ihn ein dunkles Geheimnis umgibt. So haben die beiden Mädchen auch
abseits der Verbrechensbekämpfung alle Hände voll
zu tun.
Detlev Buck baut nicht nur wieder auf sein bewährtes Darsteller-Ensemble, sondern auch auf lässige,
kurios inszenierte Songnummern von RosenstolzFrontman Peter Plate.
Sa 24.01. und So 25.01. 14.00 Uhr (5,00 €)
Sa 31.01. und So 01.02. 14.00 Uhr (5,00 €)
Fünf Freunde 4
Deutschland 2014
Regie: Mike Marzuk
DarstellerInnen: Valeria Eisenbart, Quirin Oettl,
Justus Schingensiepen, Neele Marie Nickel
Laufzeit: 95 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Der Vater von Julian, Dick und Anne hat in diesem Sommer eine Ausstellung zum alten Ägypten
organisiert. Interessant. Die vier Freunde mit Hund
nehmen an einer Führung teil. Da entdecken sie zufällig jemanden, der sich an einer über 5000 Jahre
alten Mumie zu schaffen macht. Er kann zwar entkommen, in der Mumie finden die Freunde aber ein
Goldamulett, das wohl einst Tutalun I. gehörte, dem
legendären allerersten Pharao, dessen unbezahlbare Schätze verschollen sind. Liefert das Amulett einen Hinweis darauf? Gemeinsam mit Vater Bernhard
und seiner Kollegin Elena fliegen die fünf Freunde
nach Kairo. Und hier geraten sie natürlich wieder
sofort in unvorhergesehene Lagen und erleben eine
brenzlige Situation nach der anderen…
Do 29.01. bis Sa 14.02. 16.00 Uhr
Di 17.02 und Mi 18.02. 16.00 Uhr
Do 19.02. bis So 22.02. 14.00 Uhr
Sa 28.02. und So 01.03. 14.00 Uhr
(5,00 €)
(5,00 €)
(5,00 €)
(5,00 €)
Timbuktu
Mauretanien/ Frankreich 2014, OmdU
Regie: Abderrahmane Sissako
DarstellerInnen: Ibrahim Ahmed, Toulou Kiki, Abel Jafri, Fatoumata Diawara u.a.
Laufzeit: 96 min.
freigegeben ab 12 Jahren
„Musik verboten! Lachen verboten! Fußballspielen
verboten! Frauen müssen ab sofort Kniestrümpfe
und Handschuhe tragen!“ – Per Megafon-Durchsagen diktieren die neuen Machthaber die neue
Ordnung. Die Gruppe bewaffneter Dschihadisten
will mit Gewalt und Einschüchterung einen fundamentalistischen Gottesstaat installieren. Dabei lebt
die Bevölkerung längst nach den Regeln des Islam
– eines weisen und toleranten Islam, wie es der lokale Imam einfordert. Gegen die klugen Worte dieses Geistlichen haben die einfältigen Eiferer keine
Chance und müssen kleinlaut mit ihren Waffen aus
der Moschee wieder abziehen. Doch im Alltag und
mit dem Maschinengewehr im Anschlag demonstrieren die selbst ernannten Sittenwächter umso
krasser ihre Macht. „Unkeusche“ Liebende werden
öffentlich gesteinigt, derweil die bigotten Vollstrecker
unverhohlen verheirateten Frauen nachstellen oder
junge Mädchen als Prämie mit „verdienten“ Kämpfern zwangsverheiraten. Der zusammengewürfelte
Haufen von Terroristen, radikalen Gläubigen und im
Leben Gescheiterten, die unterschiedliche Sprachen
sprechen und sich untereinander oft nicht verständigen können, errichtet in der malischen Oasenstadt
Timbuktu ein Regime aus Gewalt und Repression.
Ohnmächtig müssen die Bewohner es erdulden.
Jeden Tag verhängen improvisierte Gerichte völlig
abwegige und überaus grausame Strafen.
Zunächst bleibt der Tuareg Kidane von dem Chaos, das in Timbuktu herrscht, verschont. Er lebt mit
seiner Frau und seiner Tochter in sicherer Entfernung in den Wüstendünen. Doch mit dem Frieden
ist es vorbei, als sich bei einem zunächst verbalen
Streit mit einem Nachbarn ein Schuss aus Kidanes
Waffe löst und diesen tötet. Der verzweifelte Kidane
wird verhaftet und lernt nun die neuen Gesetze der
Dschihadisten kennen …
Der mauretanische Regisseur Abderrahmane Sissako präsentiert mit „Timbuktu“ eine ergreifende Anklage islamistischer Terrorherrschaft. Zwischen Absurdität und Brutalität erzählt er die Tragödie einer
Stadt im Würgegriff des islamischen Fundamentalismus. Dabei werden Gewalttätigkeit und Härte weder
ausgespart noch bagatellisiert.
Sissakos Drama überzeugt aber auch durch seine visuelle Poesie, sei es durch die ausdrucksstarken Gesichter seiner würdevollen, resoluten Helden
oder in jenen Panoramabildern der Wüste: Ob im beschaulichen Nomadenzelt oder dem Fluss, an dessen Ufer der Hirte den verhängnisvollen Schuss abgibt, Kameramann Sofian El Fani findet eindrucksvolle Bilder von erlesener Schönheit.
Do 05.02. 18.00 Uhr (7,50 €)
(Schulvorstellungen in Absprache mgl.)
Widerstand ist Pflicht
Regisseurin Katharina Thoms
ist zur Vorführung anwesend
Dokumentarfilm
Deutschland 2013 / 2014
Regie: Katharina Thoms
Laufzeit: 80 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Am 30. Januar 1933 rief die KPD zum Massenstreik gegen Hitlers Machtübernahme auf. Lediglich
ein paar hundert Einwohner des von der Textilindustrie geprägten schwäbischen Dorfes Mössingen
folgten dem Aufruf mit der Folge, dass viele von
ihnen festgenommen und die meisten aus ihrem
Arbeitsverhältnis entlassen und inhaftiert wurden.
80 Jahre später wird das Theaterprojekt „Ein Dorf
im Widerstand“ ins Leben gerufen. Geleitet vom
Melchinger Theater Lindenhof, wird anlässlich des
Jahrestages des Mössinger Generalstreiks ein
Theaterstück mit über 100 Laiendarstellerin und einem 40-köpfigen Musikorchester konzipiert, das die
Wirkungsgeschichte des Aufstands im Ort aufgreifen
soll.
Die Filmemacherin Katharina Thoms erfährt von
dem Projekt und entschließt sich, die Proben dokumentarisch zu begleiten. Sie und ihr Kameramann
sind sechs Monate lang dabei. Dann finden die
ersten Aufführungen in der restlos ausverkauften
Sind Sie zufrieden mit Ihrer EDV?
LOGIPOINT EDV
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Pausa-Bogenhalle statt. Das Publikumsinteresse ist
riesig, die Begeisterung groß.
Thoms hat die Theaterproben genau beobachtet:
Philipp Becker, den Regisseur, der seine Intentionen
beschreibt und erklärt, welche Fragen das Stück an
die Gesellschaft stellt. Ihr Hauptaugenmerk hat sie
jedoch auf eine der Protagonistinnen der Laientruppe gelegt: Es ist Andrea Ayen, die Tochter von Paul
Ayen, der einer der tatsächlichen Organisatoren
des Generalstreiks war. Für Andrea war es enorm
wichtig, bei dem Projekt mitzumachen, hat der Generalstreik für sie auch eine familiäre Komponente.
Sie schildert in Thoms Film ihre Motivation, spricht
über eine besondere Form der Verpflichtung und
erzählt davon, wie persönlich belastend sie die in
Bezug auf den Streik geführte Debatte empfand.
In einer geschickt in den Film integrierten zweiten
Ebene setzen sich Andrea Ayen und Martin Rottach,
der im Theaterstück ihren Vater Paul verkörpert und
im Film dritter Protagonist ist, mit den historischen
Hintergründen des Stücks auseinander. Auf einem
Spaziergang durch die Stadt erläutert sie ihm und
dem Zuschauer die historischen Hintergründe und
den genauen Ablauf des damaligen Streiks.
Do 05.02. 20.00 Uhr (7,50 €)
Kartenvorverkauf:
WTG Rottenburg
T: 07472 916236
Theater Hammerschmiede
72108 Rottenburg am Neckar
Hammerwasen 1
Info: 0172 / 723 25 12
theater-hammerschmiede.de
Februar 2015
So. 1. 2. | 16 Uhr
Kindertheater ab 4 Jahre
Das kleine
Lumpenkasperle
Mit dem Theater herz.eigen
Eintritt: 5 €/ VVK 4 €
Fr. 13. 2. | 20 Uhr
Konzert mit dem Saxophonquartett Gleis 4
Sax &
Rhythm
– Step by
Step
Präsentiert wird
ein ausgefallenes Programm
rund um Jazz,
Tango und Klassik - rhythmisch gewürzt mit Percussion und
Steptanz.
Dorothea Tübinger: Sopransax, Altsax
Iris Gojowczyk: Altsax
Andrea Riedel: Tenorsax
Christina Schoch: Baritonsax
und Karin Elinor Sauer: Percussion
Hazelle Kurig: Steptanz
Eintritt: 15 / VVK 13 €/ erm. 8 €
Sa. 14. 2. | 20 Uhr | Valentinstag
Ein Abend zum Lachen, Seufzen und Sinnen
Liebeslyrik
Es spielen Angela von Gündell am Cello
und Sabine Niethammer
Eintritt: 15 / VVK 13 €/ erm. 8 €
So. 22. 2. | 16 Uhr
Kindertheater ab 4 Jahre
Mit Angela von Gündell
und Sabine Niethammer
Eintritt: 5 / VVK 4 €
Sa. 28. 2. | 20 Uhr
Premiere mit dem Trio Hammerschmiede
Amerikanische Nacht
Angela von Gündell am
Cello, Sabine Joß am
Piano,
Johannes
Steinert an
der Violine
Sabine
Niethammer
am Wort
Fotos/Illus.: Sabine Haymann, Thomas Di Paolo, privat
Mama Muhs
Freundin
Wild Tales - Jeder dreht mal durch
Argentinien, Spanien 2014
Regie: Damián Szifrón
DarstellerInnen: Ricardo Darin, Dario Grnadinetti, Oscar Martinez, Erica Rivas u.a.
Laufzeit: 122 min.
freigegeben ab 12 Jahren
Die sechs Episoden des Films haben nur eines
miteinander gemein: Es geht um Wut, es geht um
die der Wut folgende Rache und es geht um deren
Umsetzung.
Episode 1: Flugzeugpassagiere entdecken, dass
sie nicht ohne erschreckenden Grund alle einen gemeinsamen Bekannten haben. E 2: Die Bedienung
eines Schnellrestaurants erkennt in einem Gast
den Kredithai, der ihre Familie auf dem Gewissen
hat. E 3: Ein schnieker Lackaffe in sündhaftteurem
Luxusschlitten legt sich unterwegs mit einem Lastwagen-Proll an. E 4: Ein Sprengstoffexperte verliert
aufgrund von Behördenwillkür seinen guten Job. E
5: Ein verwöhnter Bengel aus reicher Familie soll
mittels Bestechung und Falschaussage vor einem
Strafverfahren geschützt werden. E 6: Eine Braut
erfährt ausgerechnet auf ihrer Hochzeitsparty von
einem Seitensprung ihres Angetrauten…
Die sechs „Wild Tales“ (wilden Geschichten) beginnen allesamt ziemlich harmlos. Doch dann genügt ein Konflikt, ein Hindernis, ein Missverständnis
oder eine zufällige Begegnung, ein Feuer zu entfachen. Das dauert – je nach Charakter des jeweiligen Protagonisten – mal mehr oder mal weniger
lang, verlassen kann sich der Zuschauer aber immer auf eine eskalierende Entwicklung der Situation. Regisseur Damián Szifón hat wohl mit sehr viel
Menschenkenntnis und auch Humor darüber nachgedacht, welche extremen Möglichkeiten es wohl
geben könnte, um eine Krise zum Äußersten zu treiben. Die Auflösungen, die er wählt, sind manchmal
etwas blutig, aber immer hochgradig spannend und
paradoxerweise amüsant. Jede der Geschichten ist
für sich ein Kunstwerk und verfügt über einen gewissen, unverwechselbaren Charme, den man vielleicht argentinisch nennen könnte: eine Mischung
aus Lebensfreude und Lebensfrust mit einem Hauch
tief sitzender Ungeduld, die man nicht mit Temperament verwechseln sollte. Szifrón zeigt, wie dünn
die Schicht der Zivilisation ist und wie schnell das
Ungeheuer darunter zum Vorschein kommen kann.
Ein Film von exquisiter Gemeinheit mit einer Schar
hoch motivierter, guter Darsteller. Nichts für allzu
Zartbesaitete.
Sa 07.02. 22.00 Uhr (7,50 €)
Mo09.02. bis Mi 11.02. 20.30 Uhr (7,50 €)
Kurzfilm im Vorprogramm:
„M.A.Numminen sings Wittgenstein“ 1‘50 min.
Mord im Heiligenwald
Deutschland 2014
Regie: Birgit Kohl
Schnitt: Tim Spreng
DarstellerInnen: Hermann Nagler, Peter und
Martina Thorwart, Uwe Gölz, Harald Klein u.a.
Laufzeit: 105 min.
freigegeben ab 6 Jahren
Das Dorf Tannhausen auf der Ostalb kurz vor der
bayerischen Grenze im Jahr 1953. Normalerweise
liegt hier der Hund begraben, positiv ausgedrückt:
hier herrscht Frieden. Doch nun gibt es plötzlich
Aufruhr im Ort. Im nahe gelegenen Heiligenwald ist
ein tyrannischer Familienvater gefunden worden.
Erschlagen. Die Angehörigen geraten unter Verdacht. Überraschend gesteht die Großmutter den
Mord. Doch diese kann dazu körperlich gar nicht in
der Lage gewesen sein. Die beiden Dorfpolizisten
beginnen zu ermitteln. Doch dann wird ihnen ein
Kriminalkommissar samt Assistent aus der nächsten
Kreisstadt vor die Nase gesetzt. Das führt zu gewissen Spannungen…
Die in Laichingen geborene Schriftstellerin Birgit
Kohl, geb. Semle, bringt die Ostalb ins Kino. Sie
hat die Geschichte in Erinnerung an historische
Persönlichkeiten und Originale von Tannhausen geschrieben – mit schwäbischem Schalk und kreativen
Ideen. Gedreht wurde an Originalschauplätzen, dort,
wo sich seit den 50er-Jahren so gut wie nichts verändert hat. Die DarstellerInnen wurden in der Region
gecastet, Kostüme und Requisiten zusammengetragen und plötzlich sahen alle die Landschaft rund
ums Dorf mit anderen Augen. Eine spannende Reise
in die Vergangenheit, in eine Zeit, die einen epochalen Einschnitt in die Entwicklung von Dorfstrukturen
markiert.
So 08.02. 18.00 Uhr und 20.15 Uhr (7,50 €)
Die Wolken von Sils Maria
Frankreich 2014
Regie: Olivier Assayas
DarstellerInnen: Juliette Binoche, Kristen Stewart, Chloe Grace Moretz, Lars Eidinger u.a.
Laufzeit: 123 min.
freigegeben ab 12 Jahren
Schauspielerin Maria Enders soll in einer Neuauflage jenes Theaterstückes auftreten, mit dem sie vor
zwei Jahrzehnten ihren großen Durchbruch erlebte.
Damals spielte sie die verführerische, ehrgeizige Sigrid, die ihre Chefin Helen in den Selbstmord trieb.
Diesmal soll Maria nun den weit undankbareren
Part der Älteren übernehmen, derweil für ihre einstige Rolle das vom Hören-Sagen skandalträchtige
Hollywood-Sternchen Jo Ann Ellis vorgesehen ist.
Die Diva ist nicht unbedingt begeistert, doch mit viel
Überredungskunst des renommierten Regisseurs
kann der zaudernde Star zum Remake überredet
werden. Nachdem ihre emsige Assistentin Valentine
nun eifrig das Internet nach Informationen über die
Neue durchstöbert und herausgefunden hat, dass
Maria nicht mit großer Schauspiel-Konkurrenz zu
rechnen hat, begeben sich die beiden ins schweizerische Engadin, wo sich Maria in Ruhe auf das
Stück vorbereiten möchte. Und dort, in der einsamen
Alpenregion von Sils Maria, beginnt für die Schauspielerin eine Auseinandersetzung mit sich selbst
und ihrer Arbeit, die sie in eine tiefe Krise stürzt. Nur
Valentine vertraut sie sich an und entwickelt dabei
eine immer ambivalentere Beziehung zu ihr…
Es geht hier um weit mehr als die Sinnkrise einer
alternden Schauspielerin. Es sind Liebe, Zeit und
Kunst, drei immens abstrakte Begriffe, die sich in jeder der Figuren und ihren Beziehungen manifestieren und somit greifbar werden. Regisseur Assayas
beweist in seinem vielschichtigen Film außerdem
großes Gespür für die Medienphänomene unserer
Zeit. Seine humoristisch inszenierten Seitenhiebe
auf die Ausschweifungen junger Hollywood-Newco-
mer und das Superhelden-Genre zielen und treffen
punktgenau.
Nicht zuletzt dank einer exzellenten Schauspielerriege, allen voran Juliette Binoche und Kristen Stewart, entpuppt sich der Film als vergnüglich selbstironisches Rätselspiel über Alter, Jugend und Versagensängste sowie als amüsante Gefühlsschlacht mit
geschliffenen Dialogen.
Das Alpenpanorama, vor dem sich ein Großteil der
Handlung abspielt, sowie die Untermalung mit klassischer Musik verleihen dem Film epische Dimensionen.
Sa 07.02. 20.00 Uhr (7,50 €)
Mo09.02. bis Mi 11.02. 18.00 Uhr (7,50 €)
Anmerkung:
Audiodeskription und Untertitel sind über die Apps
„Greta“ und „Starks“ verfügbar.
Der kleine Drache Kokosnuss
Animationsfilm (2D)
Deutschland 2014
Regie: Nina Wels, Hubert Weiland
nach den Büchern von Ingo Siegner
Lauflänge: 82 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Der kleine Drache Kokosnuss ist ganz schön niedergeschlagen: Er ist durch die Flugprüfung gerasselt. Wieder einmal konnte er seinen Eltern nicht
beweisen, dass er von jetzt an alleine in der Welt
zurechtkommt. Wenigstens Opa hat Verständnis
und betraut ihn mit der Aufgabe, über Nacht das
wertvolle Feuergras zu bewachen. Es wurde gerade
frisch geerntet. Die Feuerdrachen benötigen es dringend, denn ohne Feuergras könnten sie kein Feuer
spucken. Doch wieder einmal passiert Kokosnuss
ein Missgeschick. Nur weil sein bester Freund Oscar, ein Fressdrache, ihn für einen kurzen Moment
ablenkt, wird prompt das Büschel Gras gestohlen.
Will er nicht als Totalversager dastehen, müssen die
beiden Freunde es unbedingt zurückerobern. Zumal
das Gras in falschen Händen fürchterliche Schäden
anrichten könnte. Kokosnuss und Oskar nehmen als
Verstärkung noch Matilda, das Stachelschwein, mit
auf ihre abenteuerliche Verfolgungsjagd. Nun muss
es sich erweisen, dass die Drei ein ausgezeichnetes
Team sind…
Die dem Film zugrunde liegenden Bücher und
Hörspiele von Ingo Siegert kommen bei Kindern
schon lange gut an. Und der kleine, quietsch-orange
Drache mit Kugelbauch und ebenso großer knubbeliger Schnauze ist als Animationsfigur auch durchaus liebenswert und lustig – insbesondere für Kinder
im Kindergarten- und Grundschulalter.
Sa 07.02. und So 08.02. 14.00 Uhr (4,00 €)
Fr 13.02. und Sa 14.02. 14.00 Uhr (4,00 €)
Di 17.02. und Mi 18.02. 14.00 Uhr (4,00 €)
TheoBuch
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Josef Eberle /
Sebastian Blau:
Eine poetische Biographie
Deutschland 1996
Regie: Robert Lambrecht und Bertram Schwarz
Darsteller: Bernhard Hurm, Michael Giese,
Walter Krolitzki (Ehgner Eck), ...
Laufzeit: 29 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Josef Eberle ist hierzulande jedem vertraut, nicht
zuletzt, weil der auch unter seinem Pseudonym Sebastian Blau bekannt gewordene Mundartdichter
1901 in Rottenburg am Neckar geboren wurde.
In dem Film von Robert Lambrecht und Bertram
Schwarz erfahren wir indes vieles aus Eberles Leben, das dem ein oder anderen noch nicht bekannt
war, ein Abriss, der teils dokumentarisch aufgearbeitet wurde, teils durch gespielte Szenen im nachemp-
fundenen Rottenburg des frühen 20.Jahrhunderts
veranschaulicht wird. Bernhard Hurm, Mitbegründer
und Schauspieler des Theater Lindenhof in Melchingen, versteht es, Sebastian-Blau-Gedichte vor
pittoresker Kulisse authentisch vorzutragen, Laiendarsteller geben einen Einblick in den damaligen Alltag. Auch Josef Eberle selbst kommt zu Wort; als gut
erhaltener knapp 80-Jähriger erzählt er gewohnt erfrischend und geistreich von seinem ereignisreichen
Leben und trägt vereinzelt auch Auszüge seiner Gedichte vor.
Josef Eberle starb im September 1986. Der Film
setzt ihm ein respektvolles Denkmal.
Bei den Filmaufnahmen waren die Bürgerwache
Rottenburgs, der Trachtenverein Kiebingen und Die
Gluzger beteiligt.
Do 19.02. 18.30 Uhr (3,00 €)
Gartengestaltung
Grossbaumpflege
Grünflächenpflege
Staudengärtnerei
Die Gärtnerei
macht Winterpause, der
Gartenbaubetrieb nicht: wir
sind durchgehend
für Sie da.
Obere Dorfstrasse (beim Sportplatz)
72108 Rottenburg-Wendelsheim
T: 01 72 7 18 93 48
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Februar 2015
Sonntag, 01.02.2015, 17:00 Uhr
"Talentschuppen" - Pop- und
Rockkonzert der Vocalschule
Moni Francis
Eintritt frei um Spenden wird gebeten!
Freitag, 27.02.2015, 16:00 Uhr
"mehr DRAMA baby"
- 1. bundesweiter Tag der
Theaterpädagogik Unsere Theaterpädagoginnen zeigen
in einer öffentlichen Probe,
wie sie mit den Kindern und Jugendlichen
am Theater am Torbogen arbeiten
Sie sind herzlich eingeladen!
Samstag, 28.02.2015, 16:00 Uhr
"Die kleine Hexe"
nach Otfried Preußler in einer
Bearbeitung von Hannah Kimpel
gespielt vom Kinderensemble
des Theaters am Torbogen
Regie: Hannah Kimpel
Eintritt: 5,00 €
Karten beim Theater am Torbogen, FON 07472 / 25371
WTG Rottenburg, FON 07472 / 916236
Honig im Kopf
Deutschland 2014
Regie: Til Schweiger
DarstellerInnen: Dieter Hallervorden, Emma Schweiger, Til Schweiger, Jeannette Hain u.a.
Laufzeit: 138 min.
freigeben ab 6 Jahren
Tilda hängt sehr an ihrem Opa. Dass er sich
nicht mehr viel merken kann, findet sie nicht weiter schlimm. Doch nach dem Tod seiner Frau geht
es mit Tierarzt Amandus Rosenbach geistig rapide
bergab, eine bittere Wahrheit, die den Angehörigen
zunehmend bewusst wird. Der Arzt attestiert Alzheimer und da die Krankheit unaufhaltsam voranschreitet, wird er zu einer immer größeren Belastung für
die Familie. Das Heim steht an. Tilda ist entsetzt.
Das elfjährige Mädchen entführt also den Opa und
macht sich mit ihm auf eine abenteuerliche Reise
nach Venedig. Denn dort hat er einst mit Tildas Oma
die Flitterwochen verbracht – eine Erinnerung, die in
seinem Gedächtnis so präsent ist wie keine andere. Die Odyssee des ungleichen Paares gerät zum
Road Movie über die Alpen; per Zug, im Tiertransporter und zu Fuß erreichen die beiden schließlich
ihr Ziel. Mittlerweile sind auch die besorgten Eltern
in Venedig angekommen, wo es nach etlichen turbulenten Zwischenfällen zum bewegenden Finale
kommt…
Wie in „Knockin’ on Heavens’s Door“ macht Til
Schweiger eine schwere Krankheit zum Gegenstand
einer Tragikomödie und hält dabei die Balance zwischen Trauer und Komik. Er und seine Ko-Autorin
Hilly Martinek, von der auch die Metapher des Titels
stammt, zeigen, welche Belastung ein an Alzheimer
Erkrankter für die Angehörigen bedeutet und mit
welch ungezwungener intuitiver Leichtigkeit Kinder
darauf reagieren. Die realistische Darstellung des
Krankheitsverlaufs lässt erkennen, dass die beiden
die Folgen von Demenz in ihrem unmittelbaren Familienkreis selbst miterlebt haben.
Der 79jährige Dieter Hallervorden präsentiert sich
in Höchstform. Schweigers jüngste Tochter Emma
zeigt ebenfalls eine überzeugende Leistung.
Til Schweiger und Dieter Hallervorden beweisen:
„Wir können auch anders“.
Do 12.02. bis Mi 18.02. 17.50 Uhr (8,00 €)
Frau Müller muss weg
Deutschland 2014
Regie: Sönke Wortmann
DarstellerInnen: Anke Engelke, Gabriele Maria
Schmeide, Justus von Dohnanyi, Ken Duken,
Alwara Höfels, Mina Tander u.a.
Laufzeit: 87 min.
freigegeben ab 6 Jahren
Es gibt einiges zu bereden beim außerplanmäßigen Elternabend der Grundschulklasse von Frau
Müller. Die Kinder sind mit schlechten Zensuren
nach Hause gekommen und werden es so sicher
nicht aufs Gymnasium schaffen. Natürlich ist die
Klassenlehrerin schuld. Höchste Zeit also, mal ein
ernstes Wort mit ihr zu sprechen, ihr auf den Kopf
zuzusagen, dass sie die Schüler und den Lehrstoff
nicht im Griff hat und die Klasse sofort abgeben
muss. Zumal sie sich ja wohl in therapeutischer Behandlung befindet. Die knallharte Karrierefrau Jessica Hövel hat sich schnell zur Sprecherin der dezimiert zusammengesetzten Elterngruppe erklärt, was
dem arbeitslosen Wolf Heider gar nicht passt. Dem
Ehepaar Patrick und Marina Jeskow geht es vor allem um ihr gemobbt werdendes Kind und die allein
erziehende Katja Grabowski ist nur aus Solidarität
mitgekommen, ihre Tochter ist immerhin Klassenbeste. Als Frau Müller von der angriffslustigen Kleingruppe nicht gerade zimperlich zur Rede gestellt
wird, reagiert sie jedoch anders als erwartet…
Basierend auf dem erfolgreichen Theaterstück von
Interesse an einem Freiwilligendienst als Herausforderung
zwischen Schule und Studium oder Beruf?
eigene Fähigkeiten entdecken
sich sozial engagieren
einen beruflichen und persönlichen Weg finden
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Lutz Hübner, der auch am Filmscript mitarbeitete,
verwandelt Sönke Wortmann eine Grundschulklasse in die Kampfarena elterlicher Eitelkeit. Da geht
es nämlich längst nicht mehr nur um das Wohl der
Kinder, sondern eher um private Vorteilsnahmen und
Vorurteile, die im ungünstigen Fall auf die Kinder
abfärben und ihr Verhalten im Unterricht mitbestimmen. Wortmann, der lange nach „Kleine Haie“ und
„Der bewegte Mann“ endlich wieder zu alter Form
aufläuft, inszeniert sein Kammerspiel als eloquente
Komödie und zeichnet ein punktgenaues und ausgesprochen zeitgemäßes satirisches Gesellschaftsporträt. Dabei gibt er jedem Darsteller die Gelegenheit,
seine schauspielerischen Fähigkeiten bestmöglich
zu entfalten. Der Zuschauer erlebt eine erfrischend
und zugleich erhellende Schulkomödie, die einmal
nicht pubertierende Teenies in den Mittelpunkt stellt
und die ausnahmsweise einmal eine Lanze für die
oft gescholtenen Lehrer bricht. Ein Film, der Eltern,
ihren (älteren) Kindern, Schulpädagogen und Politikern gleichermaßen die Augen für ein Problem öffnen könnte, das längst zum deutschen Alltag gehört.
Do 12.02. bis Mi 18.02. 20.30 Uhr (7,50 €)
Kurzfilm im Vorprogramm:
„Mensch und Maschine“ 48 sec.
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Das Salz der Erde
Dokumentarfilm
Frankreich 2014
Regie: Wim Wenders, Juliano Ribeiro Salgado
Laufzeit: 109 min.
freigegeben ab 12 Jahren
Seine Frau Lélia schenkt dem gelernten Ökonom
seine erste Kamera. Statt seine Laufbahn bei der
Weltbank fortzusetzen, begibt sich Sebastiao Salgado von nun an immer öfter auf lange Fotoreisen, zuerst nach Südamerika zu Indios und Ureinwohnern,
später in die Krisengebiete dieser Welt. Dort wird
er Zeuge von den düstersten Kapiteln der jüngsten
Menschheitsgeschichte. Er zeigt die an Hunger sterbenden Menschen und Bürgerkriegsopfer in Äthiopien, Ruanda, dem Kongo, dem Senegal und Kuwait.
Kein Horrorszenario, das Salgado nicht in Fotografien festgehalten hätte. Dabei steht im Mittelpunkt
seiner Aufnahmen immer der Mensch: „das Salz der
Erde“. Nach so viel Elend wendet er sich schließlich
2004 der Natur zu und hält sie im Projekt „Genesis“
in traumhaft schönen Bildern fest…
Das Wort „Fotograph“ komme aus dem Griechischen, erklärt Wim Wenders gleich zu Beginn seines faszinierenden Dokumentarfilms. Es bedeutet
„Schreiben mit Licht und Schatten“. Und kaum etwas
beschreibt Salgados mit Schwarz-weiß-Kontrasten
spielende Bilder treffender. Nach der kurzen, sehr
persönlichen Einführung nimmt sich der Regisseur
aber komplett zurück und überlässt die Bühne dem
Künstler selbst beziehungsweise seinen kraftvollen,
in ihrer emotionalen Wucht unmittelbar berührenden
Fotografien. Der inzwischen 70jährige Brasilianer
kommentiert die Werke, mit denen er der Menschheit seit über 30 Jahren den Spiegel ihrer Abgründe
vorhält, nachdenklich, aber dennoch unterhaltsam.
Auch sein ältester Sohn Juliano kommt zu Wort und
steuert zu den beruflichen Stationen des Vaters die
eine oder andere private Komponente bei.
Eindruckvoller als auf der großen Kino-Leinwand
wird man diese Bilder wohl kaum zu sehen bekommen.
Fr 20.02. 18.00 Uhr (7,50 €)
Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über
das Leben nach
Schweden/ Norwegen/ Frankreich/ D 2014
Regie: Roy Andersson
DarstellerInnen: Holger Andersson, Nils Westblom, Charlotta Larsson, Viktor Gyllenberg, ...
Laufzeit: 100 min.
freigegeben ab 12 Jahren
Im letzten Teil seiner Trilogie über die Natur des
Menschen schickt der schwedische Regisseur Roy
Andersson zwei traurige Gestalten quer durch ein
noch traurigeres Land. „Passenderweise“ handelt
es sich bei den beiden um Vertreter für Scherzartikel. Und natürlich gelingt es ihnen mehr schlecht
als recht, ihre Lachsäcke und Vampirzähne an den
Mann zu bringen. Wie schwierig es für sie ist, ihre
kurz bevorstehende Pleite dadurch zu verhindern,
anderen Leuten dabei zu helfen, Spaß zu haben,
sieht man bei ihren freudlosen Begegnungen mit
meist trübseligen Mitmenschen, darunter ein als
Frisör arbeitender Ex-Kapitän etwa, eine spendable
Kellnerin, eine Tanzlehrerin oder König Karl VII., der,
bevor er in die Schlacht zieht, noch schnell in einer
Vorstadtkneipe ein Wasser bestellt…
Die 39 teils miteinander verbundenen, teils für
sich stehenden Szenen unterscheiden sich in Tonalität, Aufwand und Länge. Sie reichen von kurzen,
sketchartigen Miniaturen bis zu aufwändig cho-
reografierten Massenaufmärschen. Der typische
Andersson-Stil aber ist ihnen aber allen gleich: Die
Kamera ist starr, die Einstellungsgröße immer eine
Totale mit großer Tiefenschärfe. Andersson schneidet nie, es sei denn, um zur nächsten Szene zu
gelangen. Pures Kunstkino also. Und Komik als
reine Unterhaltung ist das nicht. Eher Komik, die zu
Reflektion und Erkenntnisgewinn einlädt und höchstens zu einem Lachen über die zuweilen traurige
Sinnlosigkeit des Alltags. Existenzialistischer Humor,
typisch skandinavisch, typisch Andersson. Einen roten Faden gibt es übrigens nicht wirklich. Dabei aber
jede Menge surreal-satirische Momente. Wer also
die Grenzen des Absurden gern überschreitet, ist
hier genau richtig.
Der Film war der Gewinner des Goldenen Löwen
bei den Filmfestspielen in Venedig.
So 22.02. bis Mi 25.02. 18.00 Uhr (7,50 €)
Kurzfilm im Vorprogramm:
„12 Jahre“ 3‘29 min.
Mister Turner – Meister des Lichts
GB/ D/ F 2014
Regie: Mike Leigh
DarstellerInnen: Timothy Spall, Dorothy Atkinson, Marion Bailey, Paul Jesson u.a.
Laufzeit: 149 min.
freigegeben ab 6 Jahren
Als Joseph Mallord William Turner 1851 mit 76
Jahren stirbt, zählt er zu den besten Malern der Welt.
Er hinterlässt mehr als 20.000 Werke: Dramatische
Naturszenen, Schiffe und Wasser gehören zu seinen
dem Impressionismus vorausgehenden Leitmotiven.
Über das private Leben des genialen Künstlers ist
wenig bekannt. Doch Regisseur Mike Leigh hat intensiv recherchiert und sich für die fehlenden Puzzlestücke die künstlerische Freiheit genommen. Und
er nimmt sich auch eine Menge Zeit – zweieinhalb
Stunden –, um den Zuschauer ebenso elegant wie
bewegend in das erstaunlich normale Leben eines
Ausnahmekünstlers zu entführen. Zugleich zeichnet
er mit leichtem Federstrich, ganz nebenbei, ein Sittenbild jener Zeit.
Erzählt wird von den letzten 25 Jahren des Meisters. Um seine frühere Geliebte und die gemeinsamen beiden Töchter kümmert sich Turner nicht.
Umso enger der Kontakt zum Vater, mit dem ihn ein
höchst freundschaftliches Verhältnis verbindet. Als er
sich auf Motivsuche unter falschem Namen in einer
kleinen Pension einmietet, findet der wortkarge Maler in der verwitweten Vermieterin seine späte große
Liebe. Diese entspricht von ihrem Erscheinungsbild
in keinster Weise dem gängigen Ideal. Aber genau
das ist der Kern dieser Biografie: Ein Maler, der in
allen Menschen und Dingen den Zauber des Schönen entdeckt – dafür ist Turner keine Anstrengung
zu groß. Um Geld geht es ihm nicht in erster Linie.
100.000 Pfund bietet ihm ein reicher Fabrikant einmal für seine Bilder. Der recht bescheiden lebende
Künstler lehnt ab. Er will, dass alle Kunstwerke später der Staat bekommt, auf dass sie dem Volk gratis
zur Schau gestellt werden…
Verkörpert wird der kauzige Maestro von einem
eindruckvoll aufspielenden Timothy Spall, der diese widerspenstige Figur in all seinen Facetten präsentiert. Beim Filmfestival in Cannes erhält er 2014
dafür die Goldene Palme als Bester Schauspieler.
Auch die Ausstattung des Films fällt auffallend stimmig aus. Last but noch least sorgt Leighs langjähriger Komponist Gary Yershon für einen höchst ungewöhnlichen Soundtrack.
So 22.02. 11.00 Uhr (8,00 €)
zur Deutschlandpremiere im Rottenburger Waldhorn am 19.02.2015 ist
Filmemacher Bernhard Koch anwesend
Stopping – Wie man die Welt anhält
Wege zur Meditation
Dokumentarfilm
Deutschland 2014
Regie: Bernhard Koch
Laufzeit und Freigabe bei Redaktionsschluss
nicht bekannt
Seit Jahrtausenden praktizieren Menschen der
unterschiedlichsten Religionen das Meditieren –
zur Beruhigung und Sammlung des Geistes und/
oder um Erleuchtung zu erlangen. Mittlerweile sind
die positiven Auswirkungen von Meditation wissenschaftlich nachgewiesen: Bluthochdruck und Stress
werden reduziert, Cholesterin und Herzfrequenz gesenkt, Depressionen und Burn-out wird vorgebeugt.
Die Rückbesinnung auf sich selbst wird sogar mehr
denn je als therapeutische Maßnahme befürwortet.
Der Film begleitet vier Menschen zu ihren Kursen:
Ein Anästhesiearzt erlernt im Allgäu die VipassanaMeditiation, bei der man sich auf Atemübungen konzentriert; die Lektorin eines wissenschaftlichen Verlags nimmt in London an einem Kurs für Achtsamkeitsmeditation teil; eine dreifache Mutter lässt sich,
um im Umgang mit ihren Kindern gelassener zu werden, auf die anthroposophische Meditation ein; und
ein Theologe praktiziert in einem Kloster bei Lübeck
die zen-buddhistische Meditationstechnik „Zazen“.
Eines ist allen vier Protagonisten aber gemein: Im
Rückzug auf sich selbst, in der Fokussierung auf das
Elementare wollen sie die Kraft für Veränderungen
finden.
In „Stopping – Wie man die Welt anhält“ erleben
wir, was Meditieren in der Praxis bedeutet und ob
sich der Mensch (hier anhand von vier Beispielen
Bernhard
Koch
veranschaulicht) tatsächlich als verändert erlebt.
Berühmte Meditationslehrer geben Tipps: Lama Ole
Nydahl, Initiator des Diamentweg-Buddhismus, Anselm Grün, der aus der christlichen Tradition kommt,
Fred von Allmen, Marie Mannschatz, Bhante Nyana-
bodhi, Meister Tenruyu Tenbreul und andere. Sie
erklären den philosophischen Hintergrund des Meditierens und erläutern die unterschiedlichen Varianten.
Do 19.02. 20.00 Uhr (7,50 €)
Fr 27.02. 18.00 Uhr (7,50 €)
So 01.03. bis Di 03.03. 18.00 Uhr (7,50 €)
(weitere Termine im März)
BRITFILMS is a schools film festival organised by AG KINO–GILDE, the association
of German arthouse cinemas. A package of seven British films touring German cinemas, where the films are presented in special school matinees for kids from age 8 to
18. In conjunction with the screenings we offer a number of film education workshops
for English teachers. Study Guides provide the film interested pedagogue with basic
tools for film analysis and detailed study guides for each individual film. Each movie is
presented in the English Original. Teachers kann usually choose between the subtitled
and the original version. Our aim is to:
- support the budding film education movement in Germany
- develope a network of cinemas, organisations and teachers interested
- in film education and the British cinema
- further the understanding and appreciation of British film culture
The Movies:
Much Ado About Nothing
USA 2013, 108 min
Director: Joss Whedon
FSK: 0, Recommended age: 16+
English with English subtitles
Fans of Joss Whedon (TOY STORY, BUFFY THE
VAMPIRE SLAYER, THE AVENGERS) will recognize Whedon’s regulars in his modern rendition
of Shakespeare’s MUCH ADO ABOUT NOTHING.
Whedon shot the low-budget film in just 12 days at
his California house. This classic comedy is about
two equally matched opponents – the sharp-witted
Beatrice and Benedick – who battle it out in words
while their friends and kin try to set them up. In this
retelling, the aristocratic society becomes a party,
the chief of citizen police a provincial constable, and
Don John’s sidekick an attractive bad girl – all this
without modifying the original script.
Screenings in agreement 26.02. - 04.03.
Good Vibrations
Fruitvale
Ireland/UK 2014, 103 min
Director: Lisa Barros D‘Sa, Glenn Leyburn
FSK: 6, Recommended age: 14+
English with German subtitles
USA 2013, 85 min
Director: Ryan Coogler,
FSK: 6, Recommended age: 14+
Language: a choice of the English original or
English with German subtitles
1979: at the peak of the 30-year conflict in Northern Ireland known euphemistically as “The Troubles,” a convinced pacifist and dreamer Terri Hooley
opens up a record store open in downtown Belfast.
Remarkably, his idea takes off and his store soon becomes a meeting-point for young people who were
not interested in taking sides. His conversion to punk
music resulted in his store becoming a kind of HQ
for tour promotions and a record label for some of
the local punk bands. The film is a tribute to the real
Terri Hooley, who reopened his record store GOOD
VIBRATIONS in 2013 – for the eleventh time.
Screenings in agreement 26.02. - 04.03.
In the early hours of New Year’s Day 2009, a
transport police officer shot a young man in the back
at the Fruitvale train station in Oakland, California.
He died later in hospital. Oscar Grant was 22 years
old. He was unarmed and left behind a four-year old
daughter. His death sparked nation-wide protests.
FRUITVALE STATION is a dramatization of the last
24 hours before his death: Oscar takes his daughter
to day care, buys a birthday card for his mother, tries
to kick dealing drugs, and meets some friends. The
film gives the viewer a sense of Oscar’s daily life, his
dreams, his fears, and his goals in life. It also paints
a precise picture of everyday racism in the USA.
Screenings in agreement 26.02. - 04.03.
Öffnungszeiten:
Mo - Fr
9 - 12.30 h
15 - 18.30 h
Sa
8 - 12.30 h
außer Mi-Nachmittag
Tel: 07073 - 91 97 50
Fax: ......................51
Der Spielzeugladen in Rottenburg
für alle von 0 - 99
Mo - Fr 9-18 Uhr | Sa 9-16 Uhr
Marktplatz 6 | www.vatermutterkind.com
Der freundliche Bio-Markt
im Herzen
des Ammertals
- Ihr Spezialist
für 'regional'
Now is Good
Toast
UK 2013, 103 min
Director: Ol Parker
FSK: 12, Recommended age: 14+
English with English subtitles
UK 2010, 96 min
Director: S.J. Clarkson
FSK: 6, Recommended age: 12+
English with German subtitles
Seventeen-year-old Tessa is living with leukaemia. Her family copes in different ways: her mother
pretends everything is like it always was, her father
has become a medical expert on the disease and is
constantly searching for a new cure, and her younger brother Cal asks: Are we going on holidays again
after Tessa is dead? Tessa would like to experience
as much as she can. She is busy ticking off her secret bucket list with her best friend Zoey. She takes
drugs, goes on dates and is caught stealing in a
store. And when Adam moves into the house next
door, something unexpected happens – they fall in
love.
In colourful and comical scenes TOAST is based
on the memoir of food writer Nigel Slater and his
youth in the culinary-poor English midlands of the
1960s. Nigel loves food and his mother more than
anything, even if she is an incompetent cook. When
Nigel is allowed to try out spaghetti and ready-made
sauce in a jar with Parmesan cheese, the meal turns
into a fiasco. After his beloved mother dies, his father
marries the maid, Mrs Potter, who knows her way
around the kitchen and soon becomes Nigel’s main
rival in the kitchen.
Screenings in agreement 26.02. - 04.03.
Screenings in agreement 26.02. - 04.03.
East is East
UK 1998, 96 min
Director: Damien O‘Donnell
FSK: 6, Recommended age: 12+
English with English subtitles
Salford 1971: George Khan lives with his British
wife and seven children in the north of England.
He expects his family to follow his strict Pakistani
Muslim ways. His eldest son runs away from home
before his arranged marriage, and George subsequently disowns him. His other children also rebel
in their own ways: Tariq sneaks out at night to go
to the disco, his daughter Maneer would rather play
football than wear a sari, and his youngest son Sajid
retreats into his oversized parka. His wife, Ella, tries
to hold the family together and keeps the fish and
chips shop going. This bittersweet and wonderfully
acted family comedy is a classic of English cinema.
Screenings in agreement 26.02. - 04.03.
Harry Potter and the
Philosopher‘s Stone
USA 2001, 152 min
Director: Chris Columbus
FSK: 6, Recommended age: 8+
English original with German subtitles
BRITFILMS is showing the first instalment of the
seven-volume saga by J.K. Rowling about the young
wizard Harry Potter. The ten-year Harry lives with his
hostile relatives, his aunt Petunia, uncle Vernon and
his cousin Dudley, who bullies him all day long. Harry
even has to sleep in the closet under the stairwell.
Everything changes when Harry finds out on his 11th
birthday that he is really a wizard and is something of
a celebrity in the world of magic. He starts boarding
school at the Hogwarts School of Witchcraft and
Wizardry where he learns his trade and meets new
friends.
Screenings in agreement 26.02. - 04.03.
... manche
bleiben
einfach
etwas länger ...
Zu Gast bei Freunden
EHGNER ECK
ROTTENBURG · TELEFON (07472) 6550
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Ida
Polen/ Dänemark 2013, schwarz-weiß, OmdU
Regie: Pawel Pawlikowski
DarstellerInnen: Agata Kulesza, Agata Trzebu chowska, Joanna Kulig u.a.
Laufzeit: 82 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Polen, Anfang der 60er-Jahre. Während die Schatten des Holocaust immer noch unverarbeitet über
dem vom Katholizismus geprägten Land liegen, beschwört der Stalinismus bereits eine neue Welle der
Gewalt herauf. Die junge Novizin Anna, die schon
im Kloster aufwuchs, steht kurz vor dem Ablegen ihres Gelübdes. Für den Rest ihres Lebens will sie als
Nonne enthaltsam, demütig und fromm dem Christentum dienen. Doch zuvor trägt ihr die Oberschwester des Klosters auf, ihre letzte lebende Verwandte
aufzusuchen. Es ist die Schwester ihrer Mutter, eine
mondäne, ziemlich unterkühlte stalinistische Richterin. Von ihr erfährt Anna, dass sie tatsächlich Ida
Lebenstein heißt, jüdischer Abstammung ist und
als Kind nur dadurch gerettet wurde, dass man sie
in dem Kloster versteckte, in dem sie seither aufwuchs. Die gemeinsame Spurensuche stellt sich
als mühsam heraus, möchte doch hier niemand an
unbequeme Wahrheiten erinnert werden. Es stellt
sich jedoch mit und mit heraus, was während des 2.
Weltkrieges mit „Annas“ Eltern passierte. Ihr Glaube
und ihre Ideale werden damit auf eine harte Probe
gestellt…
Regisseur Pawel Pawlikowski, gebürtiger Warschauer, entwirft hier ein vielschichtiges Porträt der
polnischen Nachkriegsgeschichte. Antisemitismus,
das Erbe des Holocaust, der Stalinismus, Glaube
und die Suche nach Identität verschränken sich auf
vielfältige Weise. Politische Verhältnisse, religiöse
Traditionen und individuelle Lebensentwürfe werden in poetischen Bildern miteinander verknüpft, so
dass Idas widersprüchliche Gefühle zwischen Klostererziehung und schmerzhafter Erkundung ihrer
Herkunft intensiv spürbar werden. Auch die faszinierenden und konträren Charaktere der beiden Frauen sind sehr vielschichtig und in ihrer Entwicklung
überraschend. Der Film entfaltet eine existentielle
Kraft weit über die zeitgeschichtliche Situation hinaus. Selbstzerstörerische Verzweiflung oder fromme Weltflucht, bürgerliches Familienleben oder
Sehnsucht nach Gerechtigkeit – die Lektion der
Geschichte hält alle Optionen offen und fordert zur
eigenen Entscheidung heraus.
„Ida“ hat hohen künstlerischen Abstraktionsgrad.
Die Verdichtungen von Bild und Handlung vermitteln
dem Zuschauer das Gefühl, man würde in ein altes,
lange vergessenes Familienalbum eintauchen und
eine andere Zeit einatmen. Der Film wurde mit dem
Kritikerpreis beim Toronto-Filmfestival ebenso wie in
London und Warschau ausgezeichnet.
So 01.03. 11.00 Uhr (7,50 €)
GaumenKINO
am Samstag, den 11. und 18. April 2015
Wir empfangen Sie ab 17.40 Uhr im Kino im Waldhorn
mit einem Begrüßungssekt und Canapés.
Um 18 Uhr startet der Film „Der Hundertjährige,
der aus dem Fenster stieg und verschwand“.
Anschließend genießen Sie ein leckeres Vier-Gänge-Buffet
im nahegelegenen Restaurant Martinshof.
Karten erhalten Sie in allen Geschäftsstellen des
Schwäbischen Tagblatts sowie in der Neckar-Chronik in Horb.
Die Karten kosten 44,90 Euro und mit der AboCard
zahlen Sie nur 39,90 Euro.
Traumfrauen
Deutschland 2014, Regie: Anika Decker
DarstellerInnen: Hannah Herzsprung, Karoline Herfurth,
Elyas M’Barek, Palina Rojinski, Iris Berben u.a.
Laufzeit und Freigabe bei Redaktionsschluss nicht bekannt
Per Skype-Kamera im Video-Chat mit ihrem Freund entdeckt
Leni Reimann, dass sich gerade eine seiner Kolleginnnen in seinem Appartement aufhält – nackt. Und mit diesem Mann wollte
sie in Kürze zusammenziehen und dann – mal sehen – ihn vielleicht sogar heiraten??? Für Leni, die an geordnete Lebensplanung glaubt, bricht die Welt zusammen. Verzweifelt zieht sie erst
einmal von ihrer eigenen gekündigten Wohnung in die WG ihrer
Schwester Hannah und deren Mitbewohnerin Vivienne. Diese ist
davon überzeugt, dass im Grunde nur ein Mittel gegen Liebeskummer hilft: eine erfolgreiche Männer-Infrastruktur, sprich: Sex
mit möglichst vielen Typen und nur ja nicht neu verlieben. Leni ist
nicht gerade begeistert, ohnehin gerade ziemlich orientierungslos, genauso wie ihre Mutter Margaux, die nach 30-jähriger Ehe
mit Lenis Vater kürzlich wegen einer ehrgeizigen Physio-Therapeutin verlassen wurde. Für die beiden Frauen beginnt eine
Zeit der Selbstfindung: umdenken, umlernen, den Mut finden,
auch mal vom idealen Weg der Tugend abzukommen und das
bisherige Leben und seine Zielsetzung hinterfragen. Oder doch
nicht…?
Vier Frauen und eine Menge mehr oder weniger cooler Männer kommen hier vor. Anika Decker, Drehbuchautorin von „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“, hat diese kurzweilige Komödie
mit einem hervorragenden, aus namhaften SchauspielerInnen
bestehenden Ensemble inszeniert, an dessen Spielfreude man
keinen Moment Zweifel hat.
Do 19.02. bis Mi 04.02. 16.00 Uhr (7,50 €)
Fr 20.02. bis Mi 25.02. 20.30 Uhr (7,50 €)
Fr 27.02. bis Di 03.03. 20.30 Uhr (7,50 €)
Rechtsanwälte
Schmarsli, Wagner, Haaser & Kollegen
Klaudia Bulić
Rechtsanwältin
Fachanwältin Familienrecht
Marktplatz 23
72108 Rottenburg am Neckar
Telefon: 07472 / 988170
Telefax: 07472 / 917881
E-Mail: k.bulic@swh-kanzlei.de
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