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2015 I | Vortragsreihe Download

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Diesterweg-Simon
Vortragsreihe
2015 I
Januar bis April 2015
27. Januar 2015
3. Februar 2015
Prof. Dr. Michael Türkay
Senckenberg Forschungsinstitut,
Frankfurt am Main
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Dr.-Ing. E.h.
Jürgen Mittelstraß
Direktor des Konstanzer
Wissenschaftsforums und
Vorsitzender des Österreichischen
Wissenschaftsrats
Meerestierwelt
Die Zukunft des deutschen
im Klimawandel
Wissenschaftssystems
Der Ozean ist die größte Zentralheizung bzw. -kühlung der Erde.
Im globalen Wasserkreislauf zirkulieren etwa 1,3 Milliarden KubikKilometer durch die Tiefsee und
die Oberfläche des Meeres. In
den letzten beiden Jahrzehnten
wurde ein deutlicher Temperaturanstieg in Teilen dieses riesigen
Wasserkörpers festgestellt und
mehr noch: eine klare Reaktion
der Biosphäre auf diese neue
Situation. Südliche Tierarten
dehnen ihre Verbreitungsgebiete
nach Norden aus, nördliche wandern weiter nach Norden. Korallenbleiche, Tod der Riffe, Überflutung von Küstenlebensräumen
durch den Meeresspiegelanstieg
und die Ausbreitung von invasiven
Tierarten sind weitere Effekte, die
der Biologe Michael Türkay in
seinem Vortrag erläutern wird.
Wissenschaft ist nicht nur eine
besondere, strengen methodischen Normen folgende Wissensform, sie ist auch eine Institution.
Das wiederum ist sie in Form ganz
unterschiedlicher Einrichtungen,
in Deutschland z.B. in Gestalt der
Universitäten und der Institute
der Max-Planck-Gesellschaft. Ein
institutionell sehr stark differenziertes Wissenschaftssystem zählt
zu den Stärken der deutschen
Wissenschaft, aber ist es auch das
System der Zukunft? Zu den Aufgaben der Wissenschaft gehört
auch, über sich selbst, über ihre
Organisation und ihre weitere
Entwicklung kritisch nachzudenken. Das geschieht in Deutschland viel zu wenig. Der Vortrag
macht einen Versuch.
In Zusammenarbeit mit der
Goethe-Universität Frankfurt
am Main
19.00 Uhr, Campus Bockenheim
Hörsaal H IV im Hörsaalgebäude
Mertonstraße 17–21
60325 Frankfurt am Main
19.00 Uhr, Vortragssaal der
Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt am Main
10. Februar 2015
24. Februar 2015
Prof. Dr. med. Jochen Roeper
Neuroscience Center, Institut
für Neurophysiologie, GoetheUniversität Frankfurt am Main
Dr. habil. Ina Reiche
Rathgen-Forschungslabor der
Staatlichen Museen zu Berlin
Morbus Parkinson – das
Röntgenblick auf
Rätsel der selektiven Neuro-
Kunstwerke
degeneration
Das Rathgen-Forschungslabor
der Staatlichen Museen zu Berlin,
1888 gegründet, gilt als das älteste Museumslabor der Welt. Es
untersucht Museumsobjekte,
bearbeitet naturwissenschaftliche
Fragen zur Denkmalpflege und
zur Erhaltung archäologischer
Stätten und kann so Lösungen zu
konservierungswissenschaftlichen,
kunsttechnologischen und archäometrischen Problemen anbieten
– und das weltweit. Die Chemikerin und Kunstwissenschaftlerin
Ina Reiche gibt einen Einblick in
die Möglichkeiten naturwissenschaftlicher Erforschungs- und
Erklärungsmöglichkeiten von
Kunstwerken, darunter Silberstiftzeichnungen, mittelalterliche
Elfenbein- und Goldschmiedearbeiten und ganz frühe Höhlenmalereien.
Morbus Parkinson ist nach Morbus
Alzheimer die zweithäufigste
neurodegenerative Erkrankung
des Menschen mit etwa 10 Millionen Betroffenen weltweit. Bei
Morbus Parkinson sterben einige
hochempfindliche Nervenzellgruppen ab – unter ihnen solche, die
für die klinische Symptomatik der
Bewegungsstörungen besonders
verantwortlich sind. Der Verlust
von Dopamin-Neuronen kann zwar
medikamentös einige Zeit kompensiert werden, die zugrunde
liegende Neurodegeneration kann
jedoch zur Zeit weder aufgehalten
noch verlangsamt werden. Warum
sterben bestimmte Nervenzellen
ab und warum überleben andere?
Dieser zentralen Frage geht der
Vortrag nach.
In Zusammenarbeit mit der
Goethe-Universität Frankfurt
am Main
In Zusammenarbeit mit dem
Kunstgewerbeverein in Frankfurt
am Main
19.00 Uhr, Campus Bockenheim
Hörsaal H IV im Hörsaalgebäude
Mertonstraße 17–21
60325 Frankfurt am Main
19.00 Uhr, Museum
Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main
3. März 2015
17. März 2015
Dr. Gottfried Langenstein
Direktor Europäische Satellitenprogramme, ZDF, Mainz
Prof. Dr. Jan Born
Direktor des Instituts für
Medizinische Psychologie und
Verhaltensneurobiologie,
Eberhard Karls Universität
Tübingen
Digitale Welt – Auswirkun-
Die Gedächtnisfunktion
gen auf Kunst, Kultur und
des Schlafs
Wirtschaft
Im Schlaf verlieren wir das Bewusstsein. Die Frage, welche
Funktion dieser Bewusstseinsverlust hat, rückt zunehmend in
das Interesse moderner Neurowissenschaften. Eine Vielzahl
von Studien zeigt, dass Schlaf
Gedächtnis verfestigt. Dieser
Konsolidierungsprozess ermöglicht u.a. auch die Neubildung
expliziten Wissens und die Einsicht in ungelöste Probleme. Der
Deltaschlaf (Tiefschlaf) scheint
dafür entscheidend zu sein.
Gegenwärtige Forschungen konzentrieren sich auf die Mechanismen, die entscheiden, ob ein
Gedächtnisinhalt im Schlaf konsolidiert wird oder nicht, sowie
auf die mögliche Anwendung
entsprechender schlafbezogener
Techniken, um gezielt Gedächtnisinhalte zu verstärken oder zu
löschen.
Die digitale Welt verändert die
ökonomischen Spielregeln. Zuerst
für die Medien. Dann für die Verlage. Aber auch für Banken, Handel und die produzierende Industrie. Vom Internet der Kommunikation zum Internet of Things. Das
exponentielle Wachstum macht
die digitalen Unternehmen zu
dominierenden Playern auf Weltniveau. Bild- und Autorenrechte
landen bei Amazon, Corbis und
Getty-Images. Digitale Verbreitungswege werden aufgekauft.
Google und Facebook beantragen
Banklizenzen. Kundenwissen wandert von den klassischen Unternehmen in digitale Rechenzentren.
Kundeninteressen werden immer
häufiger von dort dominiert und
beeinflusst. Wie müssen sich die
klassischen Unternehmen und
die Europäische Politik in Zukunft
aufstellen?
In Zusammenarbeit mit
der Goethe-Universität, der
Hertie-Stiftung und der F.A.Z.
19.00 Uhr, Vortragssaal der
Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt am Main
19.00 Uhr, Campus Bockenheim
Hörsaal H VI im Hörsaalgebäude
Mertonstraße 17–21
60325 Frankfurt am Main
24. März 2015
14. April 2015
Prof. Dr. Heike Gfrereis
Leiterin des Literaturmuseums der
Moderne und des Schiller-Nationalmuseums, Deutsches
Literaturarchiv Marbach
Prof. Dr. Manfred Niekisch
Direktor des Frankfurter Zoos
Der Wert des Originals
Der Frankfurter Zoo
Die Literatur gilt als die am wenigsten an Originale gebundene,
weil von vornherein auf ihre Reproduktion in Büchern angelegte
Kunst. Nun zeigt ausgerechnet
eine Ausstellung des Deutschen
Literaturarchivs Marbach die Funktionen von Originalen: Originale
besiegeln Echtheit, legitimieren
Ursprünge, stiften Geschichte,
erzeugen Ausstrahlung, garantieren Reinheit, versichern Einmaligkeit, beglaubigen Anfänge,
erzeugen Wert, provozieren Fälschungen und Akte der Zerstörung.
Was gibt dem Original diese
Macht? Warum können wir ohne
Originale nicht sein? Und: Was
ist der besondere Wert des literarischen Originals? Diesen Fragen
geht die Literaturwissenschaftlerin Heike Gfrereis in ihrem
Vortrag nach.
von Grzimek bis heute
Der Zoo ist eine der populärsten
„Kulturinstitutionen“ Frankfurts.
Während Museen und Theater
nur von einem kleinen Teil der
Bevölkerung frequentiert werden,
nehmen den Zoo „alle“ wahr.
Die Verfilmung des Lebens und
Wirkens des legendären Zoodirektors Bernhard Grzimek mit
Ulrich Tukur in der Titelrolle und
ihre Ausstrahlung im Fernsehen
im Frühjahr 2015 wird die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit
einmal mehr auf den Zoo lenken.
Das Kuratorium Kulturelles Frankfurt nimmt das zum Anlass, über
Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Zoos in Frankfurt nachzudenken. Dazu hat es Prof. Dr.
Manfred Niekisch, Zoodirektor in
der Nachfolge Grzimeks, zu einer
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung eingeladen.
In Zusammenarbeit mit dem
Kuratorium Kulturelles Frankfurt
19.00 Uhr, Vortragssaal der
Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt am Main
19.00 Uhr, Vortragssaal der
Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt am Main
21. April 2015
28. April 2015
Prof. Dr. Dominik Geppert
Lehrstuhl für Neuere und
Neueste Geschichte, Rheinische
Friedrich-Wilhelms-Universität
Bonn
Oliver Maksan
Nahost-Korrespondent der
Tagespost, Jerusalem
Ein Europa, das es nicht gibt
Vier Jahre danach:
Seit einigen Jahren kann man eine
Verschärfung des Nationalismus,
die Gefährdung der sozialen Marktwirtschaft, die Entmachtung der
Parlamente und die Aushebelung
des Rechts in Europa beobachten.
Diese Phänomene sind nicht allein
auf die ökonomischen Konstruktionsfehler des Euro zurückzuführen, vielmehr geben die historischen Wurzeln der Währungsunion Aufschluss über die heute
zu beobachtenden Verwerfungen.
Die Beschäftigung mit der Geschichte bringt das unterschiedliche Verständnis eines gemeinsamen Europa innerhalb seiner
Mitgliedsstaaten zutage. Ist die
aktuelle Rettungspolitik wirklich
alternativlos oder gibt es möglicherweise tragfähigere Ordnungen?
Der Arabische Frühling
19.00 Uhr, Vortragssaal der
Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt am Main
und die Folgen
Als die Tunesier Ende 2010 aufbegehrten und damit eine Kettenreaktion in weiten Teilen der arabischen Welt in Gang setzten, war
der Optimismus groß: Westliche
Medien und Politiker fühlten sich
an die demokratischen Umbrüche
in Ost-Europa erinnert und applaudierten begeistert. Heute,
vier Jahre später, ist kaum etwas
geblieben von der anfänglichen
Hoffnung. Egal ob Syrien, der Irak,
Ägypten oder Libyen: Aus dem
Arabischen "Frühling" scheint ein
Arabischer "Winter" geworden zu
sein. Doch warum tut sich die
arabische Welt so schwer mit
Demokratie und Rechtsstaat?
Nahost-Korrespondent Oliver
Maksan fragt nach den Ursachen
und danach, wie sich die arabischen Umwälzungen auf die Minderheiten der Region auswirken.
19.00 Uhr, Vortragssaal der
Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt am Main
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Adolph Diesterweg gehörte zu
den Gründungsvätern der
Polytechnischen Gesellschaft.
Mit Lieselotte Simon starb im
Jahre 2006 eine seiner direkten
Nachfahren. Im Gedenken an
Adolph Diesterweg hinterließ sie
ihr Vermögen der Polytechnischen
Gesellschaft. In tiefer Dankbarkeit widmen wir diese Vortragsreihe der Familie DiesterwegSimon.
Der Eintritt zu allen
Veranstaltungen ist frei.
Wir laden Sie und Ihre
Freunde herzlich dazu ein.
Bitte beachten Sie
die unterschiedlichen
Veranstaltungsorte.
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Diese Vortragsreihe ist der
Familie Diesterweg-Simon
gewidmet.
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Mertonstraße 17–21
60325 Frankfurt am Main
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Vortragsabende im Vortragsaal
der Frankfurter Sparkasse
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Neue Mainzer Straße 49
60311 Frankfurt am Main
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erreicht ist. Der Saal wird um 18.20 Uhr
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Wir bitten Sie, für Mäntel, Jacken und
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Angewandte Kunst
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Telefon o69 . 789 889-32
Telefax 069 . 789 889-932
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