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21 Flüchtlinge in Gondershausen sind dankbar - Rhein

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Lokale Wochenzeitung · Ausgabe vom 28.1.2015
21 Flüchtlinge in Gondershausen sind dankbar
Gondershausen. Bürgerkrieg,
Gewalt, Terror und unvorstellbare Gräueltaten in Syrien und Irak sind seit Monaten Themen in den Medien.
In Syrien haben Städte wie
Aleppo, Rakka und Kobane
traurige Berühmtheit erlangt.
Mehr als 100.000 Tote und
unzählige Verletzte sind die
erschütternde Zwischenbilanz des Chaos in Syrien und
Irak. Ein Ende des menschlichen Desasters und massenhaften Elends ist nicht
absehbar, deshalb befinden
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sich Millionen Verzweifelter
auf der Flucht. Unter großer Gefahr und mit „Hilfe“
von nicht immer seriösen
„Schleusern“, die 8.000 bis
10.000 Euro pro Person
verlangen, retten einige ihr
nacktes Leben und erreichen
Deutschland. Ihre Hoffnung:
Asyl und ein Leben in Frieden.
21 Menschen aus Syrien,
Irak und Armenien wohnen
zurzeit in Gondershausen im
Haus „Alte Dorfschänke“.
Das frühere Gasthaus ist ei-
nes der Gebäude, die der
Rhein-Hunsrück-Kreis für
die Asylbewerber angemietet hat. Die Flüchtlinge, die
zuvor wochenlang in einem
Erstaufnahmelager verbracht
hatten, sind froh, dass sie in
Gondershausen eine Bleibe
haben. „Unser großer Dank
gilt den Menschen hier in
Gondershausen“, sagt der
Syrer Taisser Chahadeh. „Sie
helfen uns sehr.“
[za]
Foto: Asylbewerber und Helfer in Gondershausen.
Fortsetzung auf Seite 5
In 5 Wochen
2
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
5
Die Stadt Boppard kann
es sich wohl leisten?
Sie ist etwas ganz besonderes
– die Stadthalle in Boppard.
Etwas Besonderes sollte auch
mein 30. Geburtstag werden.
Nette Leute, gutes Essen und
etwas Rahmenprogramm.
IMPRESSUM
Rhein-Hunsrück-Anzeiger
Herausgeber: Verlag und Agentur
Alfred Strödicke
56154 Boppard-Buchenau
Im Goldregen 19
Tel. 06742/8100001, Fax 938037
E-Mail: info@rha.de
Inhaber/Verleger:
Alfred Strödicke [as]
Redaktion:
Eric Fischer [ef]: Lokales, Kultur,
Sport; eric.fischer@rha.de
Jürgen Zanger [za]: Politik, Wirtschaft: mail@zanger-medien.de
Anzeigen:
Alfred Strödicke, Eric Fischer
Online/Social Media:
Kevin Strödicke
Druck:
Krupp Verlags GmbH, Sinzig
Für namentlich gekennzeichnete Artikel sind die Autoren verantwortlich.
Für die Richtigkeit von kostenlosen
Veröffentlichungen keine Gewähr. Für
die Anzeigenveröffentlichungen und
Fremdbeilagen gelten die allgemeinen
Geschäftsbedingungen und die z. Zt.
gültige Anzeigenpreisliste vom 1. Januar 2015. Bei Nichtverteilung ohne
Verschuldung des Verlages oder in Folge höherer Gewalt bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag. Vom Verlag
erstellte Anzeigenmotive dürfen nicht
anderweitig verwendet werden, dies
verletzt das Urheberrecht des Verlages.
Namentlich gekennzeichnete Beiträge, Kommentare und Leserbriefe entsprechen nicht immer den Ansichten
der Redaktion. Jegliche Haftung durch
technische Einflüsse ist ausgeschlossen. Kürzungen unverlangt eingesandter Manuskripte behält sich die Redaktion ausdrücklich vor.
Erscheinung: wöchentlich, Nr.=KW
Rhein-Hunsrück-Anzeiger in
Zusammenarbeit
mit starken
Medienpartnern:
Aus diesem Grunde wollte ich gerne eine Saalhälfte
mit Bühne in der Stadthalle
anmieten. Fehlanzeige! Laut
Hallenmanagement wird der
große Saal an Privatpersonen
nicht vermietet. Der kleine
Saal jedoch schon. Wo ist der
Sinn in dieser Regelung? Wer
hat diese Regelung getroffen? Der Stadtrat zumindest
nicht.
Denn in der Benutzungs- und
Entgeltordnung ist davon
nichts zu lesen. Ich würde
genau so wie eine Firma und/
oder Verein für die Nutzung
der Halle bezahlen, ebenso
haften. Wenn ich mir überlege wie viel Geld der Stadt
Boppard jährlich durch eine
„fragwürdige“ Grundsatzentscheidung entgeht, kann sich
die Stadt Boppard das wohl
leisten. Ich zumindest appelliere an die Verantwortlichen
diesen Umstand zu bereinigen.
Benjamin Kemp, Boppard
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Unfallflucht - Verursacher
flüchtet mit 15.000 Euro
Sachschaden.
Bereits am Freitag, 22. Januar, gegen 16.15 Uhr, kam
es auf der K 100 in St. Goar,
Schloßberg, zu einem Verkehrsunfall bei dem sich der
Unfallverursacher unerlaubt
von der Unfallstelle entfern-
te. Zuvor war der Verursacher
auf Grund des Verstoßes gegen das Rechtsfahrgebot in
einer Kurve auf die Fahrspur
des entgegen kommenden
Pkw geraten. Durch den Zusammenstoß beider Fahrzeuge stieß der Entgegenkommende im weiteren Verlauf
gegen eine Mauer.
Türschloss mit Sekundenkleber versiegelt
Sachbeschädigung an Bopparder Pkw. In der Nacht des
23./24. Januar wurde an einem in der Bopparder Straße
im Stadtteil Bad Salzig abgestellten grauen VW Golf das
Schloss der Fahrertür mit Sekundenkleber beschädigt.
Sachdienliche
Hinweise
nimmt die Polizeiinspektion in Boppard dankend
entgegen (06742/8090 oder
piboppard@polizei.rlp.de)
Schülerhilfe: So wird das 2. Halbjahr ein voller Erfolg
Boppard. Für die Schülerinnen und Schüler in Deutschland ist es wieder soweit: Die
Zwischenzeugnisse werden
vergeben. Mehr als 50 Prozent der Schüler haben Lerndefizite in mehr als einem
Fach. Deshalb hält die Schülerhilfe Boppard ein ganz
besonderes Angebot bereit:
Schüler, die in einem Fach
Nachhilfe nehmen, bekommen ab sofort ein weiteres
Fach im Wert von über 200
Euro gratis dazu.*
„Das Ziel unserer Schülerinnen und Schüler ist es, die
Note im Nachhilfefach zu verbessern“, so Gabriele Schmäche, Inhaberin der Schülerhilfe Boppard. „Die Motivation,
die eigene Leistung zu opti-
mieren und damit einen bestmöglichen Abschluss zu erzielen, bezieht sich häufig aber
auch auf weitere Fächer.“
Hier bietet das Angebot der
Schülerhilfe die passende Lösung. Die professionelle Förderung durch die erfahrenen
Nachhilfelehrer der Schüler-
hilfe sorgt nicht nur für bessere Noten, die Schüler lernen auch eine strukturierte,
selbstständige und nicht zuletzt dauerhaft erfolgreiche
Lern- und Arbeitsweise.
„84 Prozent unserer Schüler verbessern sich innerhalb
von 6 Monaten im Schnitt
um eine Note“, so Schmäche weiter. Die Versetzung
sei also noch zu retten, auch
wenn das Zwischenzeugnis
einmal nicht so gut ausgefallen ist.
Alle Informationen zum Angebot der Schülerhilfe gibt
es vor Ort, Schülerhilfe Boppard, Simmerner Str. 30, telefonisch unter 06742-89 87
880, oder unter www.schuelerhilfe.de/boppard.
* Diese Aktion umfasst eine Doppelstunde pro Woche gratis in einem
Fach nach Wahl für die Dauer von
3 bzw. 6 Monaten. Gilt nur im Fall
einer Anmeldung für mind. 4 Unterrichtsstd. (2 Doppelstd.) pro Woche
bei einer Mindestvertragslaufzeit von
6, 12 bzw. 24 Monaten. Gültig nur
für Neukunden. Nicht gültig in Verbindung mit anderen Angeboten.
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
Neujahrsempfang der Rheinwerkstatt
Jusos Boppard schlagen „Franz-Schieffer-Platz“ vor
Boppard. Dem Aufruf des
Bopparder Ortsbeirats folgend haben sich auch die
Jusos Boppard mit der Namensgebung für den neuen
Platz an der Steinstraße beschäftigt. Ein geeigneter Vorschlag war schnell gefunden:
Franz-Schieffer-Platz.
Den meisten dürfte der Name
Franz Schieffer unbekannt
sein. Doch genau das wollen die Jusos ändern. Franz
Schieffer war bis zum Verbot durch die Nazis am 22.
Juli 1933 Vorsitzender der
Bopparder SPD. Für die politische Betätigung der Sozialdemokraten wurde es nach
dem Verbot sehr schwer. Am
1. Mai 1933, dem Tag der
Arbeit, verbrannten Nazis
auf dem Bopparder Marktplatz eine rote Fahne. Im
Sommer 1934 trafen sich nur
noch wenige Genossinnen
und Genossen zur letzten
Versammlung im Winzerheim Boppard. Der damalige
Ortsvereinsvorsitzende Franz
Schieffer wurde kurze Zeit
später auf der Oberstraße in
Boppard von einem Nazi erschossen.
Für die Jusos spricht auch die
Nähe des neuen Platzes zum
damaligen Ort des Geschehens für die Benennung nach
Franz Schieffer. Andreas
Nick, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Boppard,
erklärt: „Franz Schieffer
musste wie viele andere mit
dem Leben dafür bezahlen,
dass er für seine politische
Überzeugung von Freiheit,
Gerechtigkeit und Solidarität
eintrat. Sein Mut kann uns
auch heute noch Vorbild sein.
Mit unserem Vorschlag wollen wir dazu beitragen, dass
sein Beispiel nicht in Vergessenheit gerät.“
Fritz-Straßmann-Schule öffnete ihre Pforten
Boppard. „So hätte ich
mir die Schule aber nicht
vorgestellt“, lautete das
Credo einiger Besucher
am Tag der offenen Tür
der Bopparder Realschule
plus. Während Eltern mit
Geschwisterkindern die
Schule bereits kannten und
sich für die interessanten
Einblicke in das Schulleben an diesem Tag bedankten, zeigten sich doch einige Eltern erstaunt über die
Freundlichkeit und Disziplin der Schülerschaft.
Die Schule hatte an diesem
Samstag den regulären Unterrichtsablauf eines gewöhnlichen Freitags, an dem alle
Schüler und Lehrer teilnahmen.
Natürlich wurde der Regelunterricht durch einige Attraktionen aus langfristig angelegten Schulprojekten erweitert.
Hierzu gehörten NÖKOSCHNetzwerk, das Angebot der
Medienkompetenz oder Unterrichtsbeispiele aus der Erlebnispädagogik, sowie Highlights
aus den Naturwissenschaften.
Besonders großer Beliebtheit
erfreuten sich die erst wenige
Tage alten Lämmer der Coburger Fuchsschafe. Zudem
konnten die zahlreichen in-
teressierten Viertklässler sowie deren Eltern neben einer
Vielzahl von Eindrücken auch
selbst hergestelltes Brausepulver, handbemalte Seidentücher, Schafswolle oder eines
der zahlreichen ökologischen
Produkte der Schule mit nach
Hause nehmen.
Viele Schüler trugen an
diesem Tag auch ihr neues
Schulshirt, das auf die lange
Tradition der Schule „Auf der
Zeil“ verweist und die Identifikation mit ihrer Schule
demonstriert. Auch der Schulelternbeirat, der in Eigeninitiative mit allen Mitgliedern
ein winterliches Bratwurst-
grillen veranstaltete, trug
selbstentworfene SEBStraßmann-Shirts
und
stand auch sonst wie immer hilfreich zur Seite.
Herr Hubele als Vorsitzender der Schulelternschaft, wies in einer kurzen und doch prägnanten
Ansprache auf die enge
Zusammenarbeit
zwischen Schulleitung, dem
Lehrerkollegium und der
Elternschaft hin.
Viele ehemalige Schüler
nutzten die Gelegenheit,
um ihrer alten Schule wieder einen Besuch abzustatten
und sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren.
Sie konnten unter anderem
das neue Satteldach mit Solarpaneelen, die nagelneue
Medienausstattung und das
Schulnetzwerk begutachten.
Eltern, die sich über die
Schullaufbahnwahl
ihres
Kindes noch unschlüssig sind
und nicht am Tag der offenen
Tür teilnehmen konnten, besteht unter Tel. 06742/4893
die Möglichkeit einer Terminvereinbarung zum persönlichen Gespräch mit
einem Mitglied der Schulleitung.
Boppard. 350 Gäste konnten von der Vorsitzenden des
Werkstattrates, Julia Frank,
sowie der Doppelspitze Agnes Sauer und Rudi Hammes
beim Neujahrsempfang der
Rheinwerkstatt Boppard in der
Stadthalle begrüßt werden.
Man blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.
Dies bestätigte auch Werner
Bleidt, Geschäftsführer der
Bethesda-St. Martin gGmbH.
Er unterstrich die starke Kooperation der Rheinwerkstatt
mit den anderen Schwestereinrichtungen.
Bürgermeister Dr. Walter
Bersch adelte die Veranstaltung in besonders herzlicher
Weise. Er gestand, dass ein
solcher
Neujahrsempfang
der Stadthalle das besondere
Flair verleihe und allein sich
dafür die Mühe des Neubaus
bereits gelohnt habe. Er betonte die Bedeutung der Stif-
tung Bethesda-St. Martin und
der Rheinwerkstatt als Arbeitgeber und Dienstleister
für Boppard. Unter anderem
zur touristischen Attraktivität
als Wanderstadt tragen Stiftungsunternehmen wesentlich bei.
Was folgte, war ein Showprogramm, musikalisch untermalt von Anette König und
ihrem swingendem Saxophon. Das Küchenteam um
Markus Kaufmann sorgte für
Gaumenreize und die Theatergruppe 'Hohenzollern', ein
Eigengewächs, servierte mit
der Kurzform von Goethes
'Faust in 10 Minuten' ein zusätzliches kulturelles Häppchen.
Mit diesem Event sorgte das
Team der Rheinwerkstatt für
einen tollen Start in das Jubiläumsjahr 2015, man darf
gespannt sein, was noch so
alles passiert.
Jahresabschlussfeier
der Wanderfreunde Boppard
Boppard. Bei der Jahresabschlussfeier der Wanderfreunde Boppard am 10.
Januar freuten sich die Teilnehmer im „Alten Bahnhof“
in Bad Salzig über ein unterhaltsames Programm.
Auch im vergangenen Jahr
sind viele Mitglieder zu anderen Vereinen gefahren,
um dort an Veranstaltungen
teilzunehmen und unseren
Verein zu repräsentieren.
Seit vielen Jahren liegen die
Wanderfreunde Ulla und
Gerd Schäfer auf Platz 1 mit
ihren Teilnahmen. Beide nahmen an 109 Wanderungen in
ganz Deutschland teil. Eine
Spitzenleistung. Es folgten
Christiane Halfer mit 51 und
Werner Halfer mit 60 auf
Platz 2, Hans-Jürgen Hock
mit 51 und Gabi Hock mit 36
auf Platz 3, Horst und Renate Boeck mit 27 und Helmut
Seeger mit 26 Wanderungen.
Geehrt wurden folgende langjährigen Mitglieder: Horst
Boeck und Anton Degen für
35 Jahre Mitgliedschaft, Hannelore und Markus Hofmann
und Werner Vogt für 30 Jahre,
Maria Decker, Hans-Jürgen
Hock, Wilfried Hölz und
Rudolf Klein für 25 Jahre,
Günter Bach, Heidi Hölz,
Magrete und Konrad Lauer,
Artur und Andre Pierau und
Brigitte Reitz für 20 Jahre,
Andre und Claudia Friedrich,
Klaus und Jenny Menrath
und Michael Schneider für 10
Jahre und Bernd und Martina
Schüller für 5 Jahre.
Für unsere nächste Veranstaltung zum Kesselfleisch-Essen
in Damscheid am Sonntag, 1.
März, kann man sich bei der
Schriftführerin Cilli Wehrhahn, Tel. 06742/6465, bis
zum 22. Februar anmelden.
5
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
Fortsetzung von Seite 1
Bürgermeister Markus Landsrath:
„Flüchtlinge sind bei uns willkommen“
Es passiert noch mehr
Die Syrer Mohammad Shekko (li.) und Taisser Chahadeh
Gondershausen. Die 21 Asylbewerber, die in Gondershausen leben, haben eine Odyssee hinter sich: Nach Wochen
in einem Erstaufnahmelager,
in dem sie registriert und
über ihre Fluchtgründe befragt wurden, haben Sie eine
Aufenthaltsgenehmigung für
Deutschland erhalten, bis
über ihre Asylanträge entschieden ist. Über das Bun-
desamt für Migration in Trier
wurden sie dem Rhein-Hunsrück-Kreis zugewiesen, der
verteilt über das Kreisgebiet
einige Häuser für die Flüchtlinge vorhält. Eines davon ist
die „Alte Dorfschänke“ in
Gondershausen. Hier warten
sie auf einen hoffentlich positiven Bescheid, um dann
irgendwann endlich eine „eigene“ Wohnung beziehen zu
können und zu arbeiten.
Der Weg für die Flüchtlinge in Gondershausen in eine
bessere Zukunft ist „dornig“.
Eine Vielzahl von bürokratischen Hürden sind zu nehmen. Dabei haben sie seit
Jahren des Horrors wieder
Glück: In Gondershausen
werden sie mit offenen Armen empfangen, die Hilfsbereitschaft ist enorm. „Die
Flüchtlinge werden von allen
als normale Bürger behan-
delt und nicht hofiert“, sagt
Ortsbürgermeister Markus
Landsrath. „Als die ersten
im September vergangenen
Jahres nach Gondershausen
kamen, war kurz eine kleine
Verunsicherung zu spüren.
Die hat sich aber schnell gelegt“, so Landsrath.
Einer der Gründe: Mit Karl
Kremer hat die Ortsgemeinde
einen Integrationsbeauftragten, der jederzeit für Fragen
sowohl von Bürgern als auch
aus Reihen der Flüchtlinge
zur Verfügung steht. An-
Der Integrationsbeauftragte
Karl Kremer
fängliche Skepsis und Berührungsängste waren schnell
Geschichte, „die Flüchtlinge
nehmen an unserem Vereinsleben und Feierlichkeiten teil
und sind absolut willkommen“, sagt Kremer.
in
Gondershausen: Im Caritas-Haus gegenüber der
Dorfschänke hält Lehrerin
Elisabeth Monnerjahn ehrenamtlich Deutschunterricht,
zweimal wöchentlich lernen
hier die Asylbewerber fleißig die für sie fremde Sprache. Auch das Engagement
des Vereins „Das Kleeblatt“
ist wertvoll. „Wir fahren
diese netten Menschen zum
Beispiel zur Tafel nach Emmelshausen“, sagt KleeblattVorsitzender Ulrich Becker.
Hier drei Schicksale von
Flüchtlingen, die derzeit in
Gondershausen leben:
Mohammad Shekko (48), syrischer Kurde und Moslem,
ist seit sieben Monaten in
Deutschland. Er wartet sehnsüchtig auf eine positive Entscheidung in seinem Asylverfahren. „Mein liebe Frau
und meine vier Töchter sind
aus Syrien entkommen und
leben jetzt in der kurdischen
Stadt Dohuk im Irak“, sagt
Shekko. „Ich hoffe so sehr,
dass wir uns bald wiedersehen, hier in Deutschland mit
diesen so netten Menschen.“
Shekko, der in Syrien Lehrer
war, stammt aus einer Stadt
rund 200 Kilometer östlich
von ar-Raqqah (Rakka), die
als Hauptstadt des IS in den
Schlagzeilen steht. Er macht
sich große Sorgen um seine
Lieben, die Freude ist deshalb riesig, wenn er sie telefonisch erreichen kann und
ihre Stimmen hört.
Auch Taisser Chahadeh (42)
stammt aus Syrien. Gearbeitet hat er in Damaskus
als Kellner. In der syrischen
Hauptstadt war es lange Zeit
sicher, doch dann ist der
Bürgerkrieg mit all seinen
brutalen Exzessen auch in
die Metropole geschwappt.
„Mir gelang die Flucht in die
Türkei“, so Chahadeh. Dann
ging es über Land Richtung
Deutschland. „Sagen Sie allen Menschen, die Sie sehen,
wie dankbar wir sind, dass
wir hier sein können“, sagt
„Die Schulklasse“ von Elisabeth Monnerjahn
Chahadeh dem RHA-Redak- und flüchtete nach Jordanien.
teur. „Hier in Gondershausen Doch 2011 musste er zurück
erleben wir eine ganz große in den Irak und sah keine anMenschlichkeit.“
dere Wahl, als sich auf den
Suay Hassein (49) hat den gefährlichen Weg über die
Wahnsinn religiöser Fana- Türkei nach Griechenland
tiker zu spüren bekommen. zu begeben, um endlich in
„Ich war als Moslem mit mei- Deutschland anzukommen.
nem Freund in einer christ- Fortsetzung: In der nächsten Ausgabe berichten wir über eine Gruppe
von Frauen, die umfassende Integrationsarbeit leistet.
[za]
Der Iraker Suay Hassein
lichen Kirche. Dafür wurde
ich bald danach in meinen
eigenen vier Wänden überfallen“, sagt er. Das war 2006.
Er kam mit einem Beinschuss „glimpflich“ davon
„Alte Dorfschänke“ in Gondershausen
Fotos: [za/RHA]
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6
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
Nachbartag der St. Johannes Nachbarschaft
Bad Salzig. Am Dienstag,
10. Februar, begeht die II.
Nachbarschaft Bad Salzig, deren Schutzpatron der
heilige Johannes ist, ihren
Nachbartag. Dieser beginnt
mit der Heiligen Messe um
14 Uhr in der Pfarrkirche St.
Ägidius. Nach einem Gedenken am Ehrenmal auf dem
Theodor-Hoffmann-Platz
findet im Vereins- und Kulturzentrum „Alter Bahnhof“
die Jahreshauptversammlung
statt, in der die Nachbarmeister ihren Bericht abgeben.
Anschließend erfolgt hierzu
die Aussprache.
Der Saal „Herrengut“ im Alten Bahnhof ist abends der
Treffpunkt zum gemütlichen
Beisammensein. Um 19.33
Uhr beginnt der gesellige
Nachbarschaftsabend,
der
neben karnevalistischen Darbietungen, Musik und Tanz
auch genügend Zeit für Gespräche lässt. Eine reichhaltige Tombola mit wertvollen
Preisen rundet die Veranstaltung ab.
Über einen zahlreichen Besuch der Jahreshauptver-
sammlung sowie des Nachbarabends würden sich die
Nachbarmeister und der Ältestenrat der Nachbarschaft
sehr freuen.
Für die gesundheitlich beeinträchtigten Nachbarn wird
ein Fahrdienst angeboten.
Bitte wenden Sie sich an die
Nachbarmeister Toni Jakobs,
Tel. 06742/6579 oder Rainer
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Bock, Tel. 06742/6585.
Die Anwohner im Bereich
der St. Johannes Nachbarschaft werden gebeten, am
Nachbartag ihre Häuser mit
Fahnen zu schmücken.
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Fanfarenzug
Grün-Weiss Bad Salzig
Musikalischer
Begleiter im
Karneval
Bad
Salzig.
Seit
seiner
Gründung vor
nunmehr
60
Jahren ist der
Fanfarenzug Bad Salzig in
der Karnevals-Session aktiv.
So auch in diesem Jahr beim
CV Grün-Weiß bei den Sitzungen am 24., 30. und 31.
Januar 2015 im Ägidiusheim
sowie bei der Jugendsitzung
am Samstag, 7. Februar.
Es folgen die KarnevalsUmzüge am Samstag, 14.
Februar, im heimischen Bad
Salzig,
Fastnachtsonntag
nachmittags in Osterspai und
anschließend beim Bopparder Abendumzug. Fastnachtmontag spielen die Musiker
traditionsgemäß in BendorfStadt und zum Abschluss am
Veilchen-Dienstag in Heimbach-Weis.
Der Vorstand hofft, dass
möglichst alle Aktiven an
den Auftritten teilnehmen
können und so der Fanfarenzug Grün-Weiß Bad Salzig in
bekannt guter Qualität sein
musikalisches Fastnachtsprogramm absolvieren wird.
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7
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
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TuS Roland Brey beschließt neue Satzung
Familienpflege:
Zeitweilige Unterstützung zu Hause
Der neue Vorstand des TuS Roland Brey (v. l.): Otti Siegburg,
Gisela Klas, Thomas Klotz, Alice Meffert-Bier, Claudia Rüdell,
Günter Woettki, Charlotte Eich
Im Anschluss an die Wahlen
ernannte die Versammlung
spontan den verdienten und
langjährigen
Vorsitzenden
Martin Flick zum Ehrenvorsitzenden des TuS Roland Brey.
Musikverein Emmelshausen:
Bewegung im Proberaumproblem
Emmelshausen. Der Musikverein Emmelshausen gehört
zurzeit zu den wohl am stärksten wachsenden Vereinen in
der Stadt. Die Kehrseite der
Medaille: Was sich bereits
vor Jahren abzeichnete, ist
nun bittere Realität geworden.
Qualifizierte Proben sind in
den derzeitigen Räumlichkeiten in voller Orchesterbesetzung nicht mehr durchführbar.
Auf Initiative der CDU in Zusammenarbeit mit dem Musik-
verein und Eltern der Musiker
konnte bereits vor zwei Jahren
mit dem Auditorium in Halsenbach ein Ort gefunden werden, der zumindest für große
Proben, Orchesterwochenenden und Auftritte mehrmals im
Jahr kostenlos zur Verfügung
steht. Um das weiter bestehende Platzproblem zu lösen,
wurde in der Zwischenzeit
weiter nach geeigneten Räumen gesucht.
Jetzt kam man endlich zu ei-
nem weiteren Ergebnis. Auf
Antrag der CDU-Stadtratsfraktion unter Leitung von Alfred Muders wurde die Stadt
damit beauftragt, die Anmietung und den Umbau von
Räumlichkeiten im Gebäude
des Inovaparc zu prüfen und
durchzuführen.
Es entsteht Platz für die regelmäßigen Gesamtproben
aller Orchester, aber auch für
den Einzelunterricht und das
Vereinsleben.
Norath geht jetzt über die Luft ins Internet
Norath. Norath gehört zu den
Gemeinden, die beim LTEAusbau der Telekom mit dabei sind. Long Term Evolution, kurz LTE, ist die vierte
Mobilfunkgeneration. Der
Vorteil – ab sofort können die
Bewohner in Norath ihre Fotos, E-Mails und Dateien einfach über die Luft schicken
– und zwar in ähnlich hohem
Tempo wie im Festnetz.
„Damit haben wir die Möglichkeit, auch solche Orte mit
schnellen Internet-Zugängen
zu versorgen, die bisher
nicht zu erreichen waren“,
sagt Bruno Jacobfeuerborn,
Geschäftsführer Technik Telekom Deutschland. „Wir
kommen damit unserem Ziel
immer näher, möglichst jedem einen schnellen InternetAnschluss anzubieten.“
Wie LTE funktioniert
Wie ein lokaler Radiosender
versorgt ein LTE-Standort die
Bewohner im Umfeld mit seinem Programm – dem schnellem Internet. Moderne Handys, Smartphones und Tablets
können LTE standardmäßig
empfangen. Ältere Laptops
und PCs können über einen
USB-Stick fit für das mobile
Internet gemacht werden. Der
Stick übernimmt die Rolle einer Antenne und empfängt und
versendet die Daten. Außerdem gibt es LTE-Router, die
das Signal auffangen und damit in der Wohnung oder dem
Büro ein WLAN-Netz aufbauen. Auf diese Weise können
mehrere Geräte gleichzeitig
ins Internet gehen.
LTE wird auf unterschiedlichen Frequenzbändern eingesetzt. Die Faustformel lautet:
Je niedriger das Frequenzband,
desto höher die Ausbreitung
der Funkzelle. Deshalb setzt
die Telekom im ländlichen
Raum LTE im Frequenzband
800 Megaherz ein. Die Funkzellen haben einen Radius von
bis zu zehn Kilometern. Die
Übertragungsgeschwindigkeit
beträgt bis zu 50 Megabit pro
Sekunde (MBit/s).
Kreis. Je nach Bedarf unterstützt oder vertritt die CaritasFamilienpflegerin die Mutter bei der Kinderbetreuung
oder in der Haushaltsführung.
Etwa bei Erkrankung oder
Klinikaufenthalt,
während
der Kur oder Reha, bei einer
Risiko-Schwangerschaft oder
nach der Entbindung sowie
seelischer oder körperlicher
Überlastung leistet die Fami-
lienpflege
vorübergehende
Unterstützung im Zuhause der
Familie. Zu den Möglichkeiten
der Familienpflege im RheinHunsrück-Kreis berät Lucia
Stahl (Caritas-Sozialstation Emmelshausen), Tel. 06747/93770.
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entspannt sich
auch abends
auf der Couch
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12 Kilo mehr
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sowieso kein
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Brey. Bei der Jahreshauptversammlun des TuS Roland
Brey am 16. Januar wurden
neben den Jahresberichten des
Vorstandes auch der Bericht
der Kassenprüfer vorgetragen,
die eine einwandfreie Kassenführung bestätigten. Der
alte Vorstand wurde von der
Versammlung einstimmig entlastet. Anschließend stand die
Beratung und Beschlussfassung der neuen Vereinssatzung
auf der Tagesordnung. Die der
neuen Vereinsstruktur angepasste Neufassung der Satzung
wurde von der Versammlung
einstimmig beschlossen. Es
folgten Neuwahlen des gesamten Vorstandes.
8
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
TV Bad Salzig wandert im Winterwald
Bad Salzig. Die nächste
Wanderung der Wandergruppe des TV Bad Salzig führt
durch den winterlichen Wald
auf den Rheinhöhen.
Am Sonntag, 8. Februar, treffen sich die Wanderfreunde
um 10.30 Uhr am Bahnhof.
Von dort fahren wir in eigenen Fahrzeugen zur Kupperwiese, an der K 100 westlich
von St. Goar-Biebernheim.
Hier starten wir auf einen
rund zwölf Kilometer langen Rundkurs durch den St.
Goarer Stadtwald und den
Niederburger
Gemeindewald. Bei hoffentlich winterlicher Witterung können
die Wanderfreunde dann die
Eindrücke des Winterwaldes
genießen.
Nach der Wanderung treffen
sich die Wanderfreunde in
Bad Salzig, um den Tag in
geselliger Runde ausklingen
zu lassen.
Alle Wanderfreunde und am
Naturerlebnis interessierte
Mitbürger sind eingeladen,
an dieser Wanderung teilzunehmen. Auch Naturfreunde, die noch nicht bei unseren
monatlichen Wanderungen
dabei waren, sind herzlich
eingeladen.
Wandergruppe Rheinbay
Rheinbay. Der demografische Wandel hat der RentnerWandergruppe Rheinbay Zuwachs beschert. Neurentner
Rudi Halfer (vorne links) und
Gast Berthold Rüdesheim
(vorne rechts) waren bei der
Auftaktwanderung „Rund um
Rheinbay“ zum ersten Mal mit
von der Partie, hier auf dem
Aussichtspunkt „Ploweslay“
auf dem Ginsterstück an der
Traumschleife Rheingold mit
Kestert im Hintergrund.
Winterwanderung des SC Weiler
Kindertagesstätteneltern, ein Kleiderbörsenteam
und zahlreiche Wichtelpakete
Oppenhausen.
Freispielzeit in der Kindertagesstätte
„Winkelholzbande“ bedeutet
während der unbeständigen
und nassen Winterzeit, dass
die Kinder öfter als sonst
auch die Räume des kleinen
Hauses nutzen. Der Bauteppich spielt dabei eine zentrale
und sehr nachgefragte Rolle
und ist immer gut besucht.
Am liebsten wird seit ein paar
Wochen ein großer Bauernhof
mit viel Zubehör immer wieder neu zusammengebaut und
entsprechende Stallungen für
die Tiere hergerichtet. Hauptat-
traktion ist der Traktor, dessen
Anhänger von den Kindern an
einem Silo befüllt wird.
Welch ein Glück, dass unter
dem Baum und in der Waldkrippe zu Weihnachten viele
Geschenkpäckchen gelegen
haben, welche die Winkelholzbandenkinder auspacken
durften.
In den besonders großen Paketen versteckten sich sogar
kinderleichte Klappbodenmatten und mit den neuen
Wanduhren weiß jeder, „was
die Uhr geschlagen hat“.
Dem Team der Kleiderbörse
Oppenhausen und allen beteiligten Eltern gilt auch ein
ganz großes „Dankeschön“.
In der Adventszeit überraschten sie die Winkelholzbande
mit einem Zweiplattenkocher
und einem CD-Player. Beide
Geräte wurden noch vor den
Ferien eingeweiht und alle
sind von den neuen Errungenschaften begeistert.
Im Namen der Kinder und
des Teams danke ich allen
Eltern und Helfern für die
Unterstützung und den „guten Draht“ zum Waldwichtel.
G. Seeger
Weiler. Am Samstag, 17. Januar, startete die Winterwanderung des SC Weiler und
das Wetter hat es an diesem
Tag gut mit den „Weilerern“
gemeint. Bei Sonnenschein
ging es vom Bopparder Bahnhof zum Eingang Elfenlay
durch das Kalmuttal und unterwegs konnte man die vielen schönen Aussichtspunkte
genießen und erreichte nach
rund zwei Stunden schließlich
Liesenfeld's Hütte.
Dort wartete eine Mahlzeit
mit Suppe und Würstchen auf
die Teilnehmer. Nach der Rast
ging es über den Hellerwald
hinunter nach Boppard. Die
Kinder und einige Erwachsene
fuhren mit der Bahn nach Bad
Salzig und einige „hartgesottene“ Wanderer gingen den Weg
zu Fuß. Der Abschluss fand in
der „Antoniusstube“ statt. Dort
konnten sich 45 Leute über
ein leckeres Essen freuen und
die Geselligkeit bei Bier oder
Wein genießen. Eine kleine
Tombola sowie ein Quiz über
die Geschichte des SC Weiler
und des Ortes Weiler rundeten
diesen wunderschönen Tag ab.
Der Vorsitzende, Frank Gutmann, wies noch darauf hin,
dass im Jahr 2015 viele Aufgaben wie beispielsweise das
Sportfest an Pfingsten, der
Bau des Rasenplatzes mit seiner Umfeldgestaltung sowie
die Kirmes auf den SC Weiler
warten und es ungemein wichtig ist, dass hier jeder mithilft,
diese ehrgeizigen Aufgaben
erfolgreich umzusetzen. Er betonte, dass der SC Weiler auf
einem guten Weg ist, dass man
stolz auf den Verein sein kann
und dass man optimistisch in
die Zukunft schaut.
9
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
Jürgen Becker und Hagen Rether
in der Stadthalle Boppard
Donnerstag, 29. Januar, 20
Uhr – Hagen Rether: „Liebe“.
Die Welt wird immer komplizierter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen
Abhängigkeiten zunehmend
undurchsichtig: Vor diesem
Hintergrund lässt Rether
Strippenzieher und Marionetten, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen, versucht
den oft absichtsvoll verborgenen Nutzen von Klischees
und Drohkulissen aufzudecken und so genannte Sensationen als mediale Ablenkungsmanöver zu enttarnen.
Während er die Fäden entwirrt und sich wieder darin
verstrickt, unermüdlich ordnet und vermeintlich Wohlsortiertes umwirft, erscheint
dahinter die Eitelkeit der
(Ohn-)Mächtigen und hinter eitlen Politikergefechten
der Lobbyismus – Verkäufer
und Verkaufte erkennen sich
für einen kurzen Moment
im Spiegel. Es wäre zum
Verzweifeln, wenn die Protagonisten nicht so lächerlich
wären... und Hagen Rether
weint und lacht. Und singt.
Sein ständig mutierendes Programm infiziert das Publikum
mit gleich zwei gefährlichen
Viren: Der Unzufriedenheit
mit einfachen Erklärungen
und der Erkenntnis, dass
nicht nur „die da oben“, sondern wir alle die Protagonisten dieses Spiels sind.
„Liebe“, so der seit Jahren
konstante Titel des Programms, kommt darin nicht
vor, zumindest nicht in Form
von Herzen, die zueinander
finden – und romantisch
kommt allenfalls einmal die
Musik des vielseitigen Pianisten daher. Sichtbar wird
jedoch die Menschenliebe
eines Kabarettisten, der an
Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch
am Abgrund glaubt.
Samstag, 31. Januar, 20
Uhr – Jürgen Becker: „Der
Künstler ist anwesend“.
Die Kleinkunst hat gegenüber
der bildenden Kunst einen
Nachteil: Kabarettisten kann
man nicht übers Sofa hängen.
Wenn man’s doch tut, passt
er womöglich nicht recht
zur Couchgarnitur. Dennoch
kann auch Kleinkunst bildende Kunst sein: „Der Künstler
ist anwesend” ist der Titel
eines Programms, das bildende Kunst und Kleinkunst
genussreich vereint. Nach
diesem Parforceritt durch
die Kunstgeschichte wissen
sie genau, was über Gotik
und Romanik zum Barock
mit Rubens sprichwörtlichem Fleisch dicker Frauen
führte. Und warum Marcel
Duchamp für die Kunst der
Fluch der Keramik wurde.
Sie werden sich nie mehr auf
einer Vernissage blamieren
und rufen: „Die rote Skulptur finde ich am besten.” Gefolgt von der niederschmetternden Bemerkung des
Galeristen: „Das ist unser
Feuerlöscher!”
Hier können Sie auf das
Angenehmste ihre wenigen
Wissenslücken
schließen
und sind am Ende selbst
Künstler. Ein Bild kann man
malen. Wenn es niemand erwerben möchte, hängt man
es halt in die Diele.
Die Kleinkunst jedoch findet
ohne Sie als Zuschauer erst
gar nicht statt. Wenn keiner
kommt, fällt es aus. Das
Kunstwerk entsteht erst gar
nicht ohne Sie.
Wenn am Ende des Abends
alle beim Freibier zusammenstehen und sich das
Eintrittsgeld wieder heraustrinken, heißt die lebende
Skulptur „Die Künstler sind
anwesend“.
Tickets und Infos unter www.boppard-stadthalle.de oder
bei der Tourist Information Boppard, Tel. 06742/3888 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
V. l.: Gerd Ripp, Anna Becker, Caroline Klitsch und Petra Ripp
St. Goar. Im Regionalwettbewerb der besten Azubis (Rhein-Hunsrück, Ahr und Eifel),
durchgeführt vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband, haben zwei Mitarbeiterinnen
des Romantikhotels Schloß Rheinfels für den Beruf Hotelfachfrau das „Treppchen“ erklommen. Auf einem hervorragenden Platz 3 konnte sich Anna Becker freuen. Auf Platz
1 und somit Siegerin ist Caroline Klitsch, die unsere Region somit beim Landeswettbewerb
in Mainz im April vertreten wird.
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10
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
TuS Werlau – Erneuerung des Sportplatzes
Neu gewählter Vorstand erhält klaren Auftrag
St. Goar-Werlau. Keine Jahreshauptversammlung ist wie
die andere. So war auch die
Jahreshauptversammlung des
TuS Werlau nicht so wie in
den Vorjahren. Geprägt war
die Versammlung wegen
der Entscheidung über die
Erneuerung des Sportplatzes. Die sonst mit Spannung
erwarteten Neuwahlen des
Vorstandes und die Ehrung
verdienter und langjähriger
Mitglieder traten deutlich in
den Hintergrund.
Nach den Berichten des
Vorstandes wurde die Versammlung über den aktuellen
Zustand des Sportplatzes in
Werlau und die Möglichkeiten der Erneuerung informiert. Dem Vorstand war es
wichtig, bei diesem Thema
das höchste Organ des Vereins mit der Entscheidung
über die Zukunft des Platzes
entscheiden zu lassen. Es
schloss sich eine rege Diskussion an. Bei der Abstimmung erhielt der Vorstand
ein mehrheitliches Votum zur
Erneuerung des Sportplatzes
einschließlich der Beregnungsanlage.
Es war gut, dass nach dieser
turbulenten Phase die Mitgliederehrungen vorgenommen wurden und somit für
Ruhe für den weiteren Verlauf
am 7. Februar in Boppard
Boppard. Am ersten Samstag im Februar lädt die
Hospizgemeinschaft Mittelrhein wieder zum Trauer-Café „Lichtblick“ nach
Boppard ein.
Die Zusammenkunft am 7.
Februar findet von 15 bis
17 Uhr in den Räumen der
Hospizgemeinschaft, Humperdinckstraße 4b – Nähe
Forstamt, statt. Eingeladen
sind alle, die es berührt.
Hier finden Trauernde Gelegenheit zum Gedanken2. Vorsitzender Christian Arend, Ehrenvorsitzender Armin
Kuhn, Rudolf Petry, Günter Scherer sowie 1. Vorsitzender Dieter Langenbach bei der Ehrung für 60-jährige Mitgliedschaft
der Versammlung sorgte. Insgesamt 21 Mitglieder wurden
für 25-, 40-, 50- und 60-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Bei seinem Jahresbericht
konnte der erste Vorsitzende
über ein erfolgreiches Jahr
in vielen Belangen berichten. Im sportlichen Bereich
konnte man einige sportliche
Aufstiege verbuchen. Die
Seniorenfußballer
stiegen
nach über 20 Jahren von der
C- in die B-Klasse auf, die
Fußballdamen stiegen mit der
SG Emmelshausen/Hollnich/
Werlau in die Bezirksliga auf,
die zweite Schachmannschaft
der SG Boppard/Bad Salzig/
Werlau schaffte den Aufstieg
in die A-Klasse und die Ü50Tennismannschaft der SG
Boppard/Bad Salzig gelang
ein ungeschlagener Aufstieg
von der D- in die C-Klasse.
Zudem konnte man das sportliche Angebot mit einem
Zumba-Kurs erweitern.
Bei den Neuwahlen wurde
der bisherige geschäftsführende Vorstand wiedergewählt. Wieder besetzt werden
konnte auch die Position des
zweiten Schriftführers mit
Martin Hoth.
Die vollständige Übersicht
der Ehrungen und der Wahlen finden sich auf der Vereinsseite unter www.tus-werlau.de.
300 Widersprüche im Kreis in 2014
Simmern. Die Geschäftsstelle des Kreisrechtsausschusses hat im vergangenen Jahr
342 Widersprüche registriert,
in 2013 waren es 300 und in
2012 446.
65 Prozent der Widersprüche
richteten sich gegen Entscheidungen der Kreisverwaltung,
die anderen gegen Bescheide
der Verbandsgemeinden und
der Stadtverwaltung Boppard. Die Widersprüche betrafen die Bereiche Abgaben-,
Gebühren-, Steuerrecht (35
Prozent), Sozial- und Jugendhilferecht (32 Prozent), Ordnungsrecht (25 Prozent) und
Sonstiges (8 Prozent ).
Trauer-Café „Lichtblick“
Bisher wurden 222 Widersprüche beendet.
In Zusammenhang mit den
Widersprüchen wurden 17
Klagen beim Verwaltungsgericht Koblenz beziehungsweise bei den zuständigen Sozialgerichten, eine Beschwerde
beim Oberverwaltungsgericht
und eine Zulassung auf Berufung beim Oberverwaltungsgericht erhoben.
Jeder Bürger kann gegen alle
Bescheide aus dem Verwaltungsbereich des Kreises, der
Verbandsgemeinden, der Stadt
Boppard sowie der Ortsgemeinden Widerspruch einlegen. Sofern sich die Beteilig-
ten im Vorfeld nicht einigen,
wird der Widerspruch vor dem
Kreisrechtsausschuss verhandelt. In dem weisungsfreien
Ausschuss haben alle Mitglieder gleiches Stimmrecht. „Mir
ist es wichtig, den Beteiligten
in der Verhandlung die meist
sehr komplexen juristischen
Sachverhalte verständlich zu
machen; so wurden dann auch
32 Prozent der Widersprüche
zurückgenommen oder auf
andere Weise beendet,“ erklärt Andrea Deges-Becker.
Können sich die Parteien nicht
einigen, ergeht ein Widerspruchsbescheid, der wiederum gerichtlich überprüfbar ist.
austausch in geschützter
Atmosphäre.
Die Treffen lassen jederzeit
Raum für Fragen und Gefühlsregungen – wer möchte, darf auch einfach nur
zuhören. Bei Kaffee, Tee
und Gebäck sind auch kurz
entschlossene LichtblickBesucher selbstverständlich willkommen; Anmeldung ist nicht erforderlich.
Einzelheiten zum TrauerCafé gibt es unter Tel.
06742/804543.
Trompetenklang und Orgel
in der Alten Kirche Spay am 1. Februar
Spay. In der Konzertreihe der
Alten Kirche Spay gibt es
eine Terminänderung. Entgegen der Ankündigung im
Jahresprogramm findet das
Konzert „Trompetenklang
und Orgel“ nicht am 8. Februar, sondern bereits am 1.
Februar, 17 Uhr, statt.
Die Trompeter Felix Schauren
und Johannes Leiner sowie
die Organistin Eri Takeguchi,
alle drei an der Hochschule für Musik in Saarbrücken
ausgebildet, gestalten das
Programm mit Werken, die
überwiegend dem Barock
und der Klassik entstammen.
So werden Doppelkonzer-
te von Antonio Vivaldi und
Gottfried Heinrich Stölzel
wie auch das Solokonzert
Es-Dur von Joseph Haydn
mit Orgelbegleitung zu hören sein. Neben Werken für
Trompete solo wird auch die
Orgel mit Solo-Werken von
Dietrich Buxtehude, Johann
Sebastian Bach und Georg
Muffat zu Gehör kommen.
Genießen Sie die ansteckende Musizierfreude der jungen
Künstler und die besondere
Atmosphäre der Alten Kirche Spay. Kartenreservierung
unter Tel. 02628/1486 oder
karten@franz-krautkremerstiftung.de.
Betreuerstammtisch und
Erfahrungsaustausch
Boppard. Sie sind zum ehrenamtlichen Betreuer bestellt
worden und wollen sich mit
anderen Betreuern austauschen? Sie betreuen einen
Angehörigen und wollen sich
über aktuelle Themen zum
Thema Betreuung und Pflege austauschen? Sie wollen
eine Vorsorgevollmacht oder
Patientenverfügung erstellen
und benötigen Informationen
oder Hilfe? Dann besuchen
Sie unseren regelmäßigen
Betreuerstammtisch und Erfahrungsaustausch.
Der Betreuungsverein Sozialdienst Katholischer Frauen
und Männer / SKFM möchte
Sie einladen, sich mit anderen ehrenamtlichen Betreu-
ern zu treffen und auszutauschen. Die hauptamtlichen
Mitarbeiter des SKFM Betreuungsvereins begleiten die
Treffen und stehen Ihnen als
kompetente Ansprechpartner
zur Verfügung.
Der Stammtisch findet statt
am Donnerstag, 5. Februar,
18 Uhr, in der Caritas Geschäftsstelle, Marienberger
Straße 1 in Boppard.
Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Wenn Sie Fragen haben oder Informationen benötigen, erreichen Sie
uns unter folgender Adresse: SKFM Betreuungsverein, Marienberger Straße 1,
56154 Boppard, Tel. 06742 /
8786-50, www.skfm-rhk.de.
11
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
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Grün-Weiß überzeugt mit toller Sitzung
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Grün-Weiße Sterne stehen
auch im Jahr Eins nach dem
55. Jubiläum wieder strahlend
am Bad Salziger Narrenhimmel. Unter dem Motto „Egal
was kommt, egal was ist, der
wahre Narr bleibt Optimist“
präsentierten die Aktiven
des CV auf der ersten der
drei Kostümsitzungen am
Samstag, 24. Januar, ein
beeindruckendes buntes Programm.
Pünktlich um 19.33 Uhr eröffneten 11 Paukenschläge des
einmarschierenden Fanfarenzuges unter der Leitung von
Albert Rätz die Moderation
übernahm. Nachdem auch der
Elferrat seine Plätze eingenommen hatte und das Publikum durch den Fanfarenzug
musikalisch eingestimmt war,
zeigte Solomariechen Vanessa
Kahl auf der Bühne ein grünweißes Feuerwerk und entfachte
damit
die
Stefan Bach den Abend und
die Bühne füllte sich mit den
Aktiven in Grün-Weiß.Diese
konnten auf einen voll besetzten, festlich in den Vereinsfarben geschmückten Saal hinabblicken, als Sitzungspräsident
Saal.
Danach betrat der Prinz des
letzten Jahres, Volker I., die
Bütt und hielt dem Publikum
in seiner traditionellen Rolle
als Till ohne Spiegel den Spiegel vor. In gewohnt scharf-
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Begeisterung im
sinniger und scharfzüngiger
Weise beleuchtete Volker
Kahl die aktuellen Ereignisse auf den Gebieten der
Lokal- und Weltpolitik.
Im Anschluss daran zeigte
das Jugendballett unter der
Leitung seiner neuen Trainerinnen Jenna Schmitz und
Susi Weiß einen spritzigen
Gardetanz, bei dem sich die
sichtbare Freude und der
Elan der Tänzerinnen und
Tänzer schnell von der Bühne auf das Publikum übertrugen.
12
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
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die spannenden Ereignisse
im Ort und natürlich auch im
Bopparder Stadtrat.
Der perfekt abgestimmte
Das bewährte Bühnenbauerteam des CV hatte in den
vergangenen Monaten seine Nachfolger eingearbeitet
und die Bühne nahezu originalgetreu in den beleuchteten Theodor-HoffmannPlatz verwandelt. Vor
dieser wunderbaren Kulisse
traten nun Ortsvorsteher
Wolfgang Spitz und seine
Sekretärin Conny Düppenbecker auf und betrachteten
im Salziger Lokalkolorit
Gardetanz des Damenballetts (Leitung Sandra Engels
und Bettina Faber) feuerte die
Stimmung im Saal weiter an,
das Publikum belohnte die
jungen Damen mit lang anhaltendem Applaus und entließ sie in Vorfreude auf den
im zweiten Teil des Abends
folgenden Showtanz.
Als Heiliger Ägidius betrat
nun Monsignore Carl Ursprung die Bütt, testete die
Bibelfestigkeit des Publi-
oben“ auf Bad Salzig und die
Eigenheiten seiner Bewohner.
Dabei vergaß er nicht, auch
sich selbst als „Pastor der Herzen“ auf‘s Korn zu nehmen
und durfte die Bühne nicht
nacheinander Originale wie
der Lehrer Welsch oder Tünnes und Schäl den Saal, auch
das Dreigestirn durfte natürlich nicht fehlen. Von passenden Köl‘schen Liedern und
ohne drei Zugaben verlassen.
Ein weiterer Höhepunkt folgte im direkten Anschluss mit
dem Auftritt des Herrenballetts, das sich im Jahr seines
40. Jubiläums als „Köl’sche
Klüngel“ präsentierte.
In Erinnerungen von Willi
Millowitsch betraten vor der
Kulisse des Kölner Doms
Stimmungshits begleitet, versetzten die Männer das Publikum auf diese Weise mal in
Melancholie, mal in Begeisterung – ein Highlight zum Ende
des ersten Programmteils.
Nach der Pause ging es nicht
weniger stimmungsvoll weiter. Das Glongert-Sextett
animierte das Publikum vor
kums und berichtete über
seine Beobachtungen „von
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13
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
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von Carina Krahm und Sascha
Minning hatte die Gruppe eine
Vorstellung einstudiert, die in
jedem echten Zirkuszelt ihren
Platz verdient hätte!
Kristina Eulenborn als neugierige, aber anspruchsvolle Passagierin und Christian Nick als
Kapitän der „MS Narrhalla“
gingen dann auf Kreuzfahrt
allem mit seinem Lied zum
Sessions-Motto zum Mitsingen und präsentierte als Zugabe ein Medley bekannter
Udo-Jürgens-Melodien. Als
Clowns verkleidet eroberten dann die Blues Brothers
sowohl die Bühne als auch
im Mittelrheintal, wo sie natürlich sofort die schöne Loreley (Reiner Becker) singend auf
ihrem Felsen trafen. Am Ende
des mit Sehenswürdigkeiten
und Hits gespickten Vortrags
stand selbstverständlich für
alle die Feststellung, dass es
mung in den Saal. Prachtvoll
gekleidet, zeigte die Formation zu nicht nur orientalischen
Klängen eine eindrucksvolle
Vielfalt an Tanz- und Hebefiguren – ein weiteres High-
den Akteuren auf der Bühne,
sondern auch allen Helfern
davor und dahinter sowie
dem Musiker Kai Adorf, der
in altbewährter Weise für
Schunkelrunden, Tanz und
light zum Abschluss der Veranstaltung.
Beim großen Finale standen
dann alle Aktiven vereint auf
der Bühne und verabschiedeten sich gemeinsam mit
Stimmung sorgte.
Weitere Informationen und
Fotos zur Sitzung finden Sie
auf der Vereinsseite unter
www.cvbadsalzig.de.
Text: Beate Kragl
Fotos: CV Grün-Weiß Bad Salzig
die Herzen der Zuschauer
im Sturm, als sie mit lustiger
Unbeholfenheit „in der Manege“ herumtollten, aber auch
schwierige Hebefiguren präsentierten. Unter der Leitung
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nirgendwo auf der Welt schöner ist als in Bad Salzig.
Durch drei Herren verstärkt,
brachte abschließend noch
einmal das Damenballett mit
einem Bollywood-Tanz Stim-
dem
Sitzungspräsidenten
und mit dem Vereinsvorsitzenden Alfred Fuchssingend
von einem begeisterten Publikum. Ein ganz besonderer
Dank galt am Ende nicht nur
14
Wirtschaft/Politik
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
Europaabgeordnete setzen FIFA unter Druck
Norbert Neuser: Demokratische Reformen notwendig
Brüssel/Mainz. Mit einem FIFA-kritischem Bündnis unter
dem Motto „New FIFA Now“
wollen
Europaabgeordnete den politischen Druck
auf den Weltfußballverband
FIFA erhöhen, der zuletzt vor
allem wegen bekannt gewordenen Korruptionsfällen und
politischer Einflussnahme bei
der Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 in
Erscheinung trat. Auch mit
den Ergebnissen des „Garcia-Reports“, einem Untersuchungsbericht zur Aufklä-
rung der Skandale, ging man
nur sehr zögerlich an die Öffentlichkeit.
Der
rheinland-pfälzische
SPD-Europaabgeordnete
Norbert Neuser, im Ehrenamt auch Vizepräsident des
Fußballverbandes Rheinland,
fordert mehr Transparenz und
mehr Demokratie in den Führungsreihen des Weltfußballverbandes, insbesondere im
Exekutivkomitee. Das bedeutet konkret die Offenlegung
aller Gehälter der Führungsriege, kürzere Amtszeiten
und eine stärkere Mitwirkung
der Spieler und Fans. „Dazu
bedarf es grundlegender Re-
formen und eines grundsätzlichen Umdenkens in der
FIFA“, so Norbert Neuser.
Die
Europaparlamentarier
verabschiedeten in Anwesenheit des Gegenkandidaten Jérôme Champagne
ein sogenanntes „Brüsseler
Communiqué“, das Spieler,
Führungskräfte, Fans und
Politiker zusammenbringen
soll, um grundlegende Reformmöglichkeiten auszuloben. Für Norbert Neuser ist
es mitentscheidend, dass der
Deutsche Fußballbund DFB
als stärkster nationaler Verband diese Initiative unterstützt.
Unternehmer-Netzwerk steigert Umsätze
BNI-Unternehmer helfen sich gegenseitig
Koblenz. Die drei Buchstaben
BNI (Business Network International) stehen für wirtschaftlichen Erfolg: Das internationale Unternehmer-Netzwerk
für Geschäftsempfehlungen
mit weltweit 161.000 Unternehmern, davon 6.000 alleine
in Deutschland, macht den
Weg frei für Zusatzumsätze
seiner Mitgliedsbetriebe.
Im Herbst des vergangenen
Jahres hat sich auch in Koblenz mit dem Unternehmerteam „Deutsches Eck“
eine regionale BNI-Gruppe
aufgestellt. Binnen weniger
Wochen entwickelte sich dieses „Chapter“ großartig. Das
Unternehmerteam, das Woche
für Woche jeweils donnerstags
zu einem Arbeitsfrühstück zusammenkommt, kann eine
rundum positive Bilanz zum
Jahreswechsel verkünden.
„Unser Chapter ist mit 60
Unternehmen voll, mehr geht
nicht. In den knapp vier Monaten unserer Arbeit haben
wir einen fantastischen Zusatzumsatz von über einer
Million Euro erreicht. Das
ist für die Startphase deutlich
mehr als Optimisten erwartet
hatten.“, so Thomas Hoff,
Chapterdirektor.
Auch wenn das Chapter in
Sachen Mitgliedsbetriebe voll
ist, ist es immer offen für interessierte Unternehmer. Sie
können sich jederzeit als Gäste anmelden (www.bni-koblenz.
de) und so ganz nah dran sein
am kreativen Netzwerk.
Frühstück mit Substanz
Das wöchentliche Frühstück
des Koblenzer Chapters hat
Substanz: Immer um 7 Uhr
treffen sich die Unternehmer
im Hotel „Contel“ und ebnen
sich als Netzwerk gegenseitig den Weg zu Kunden
durch Empfehlungen, wobei
generell keine Provisionen
gezahlt werden. Der Bauunternehmer empfiehlt so beispielsweise seinem Auftraggeber einen Elektriker, der
Fliesenleger seinem Kunden
einen Schreiner.
„Ganz wichtig ist uns immer
das Thema Qualität“, sagt
Hoff. „Wenn wir jemanden
eine Empfehlung geben, kann
er sich deshalb sicher sein,
dass es ein guter Tipp ist.“
Damit die Mitgliedsbetriebe
immer auf dem Laufenden
sind, organisiert die Koblen-
zer BNI-Gruppe regelmäßig
Schulungen. Hier lernen die
Unternehmer auch, wie man
erfolgreich Empfehlungen
ausspricht und so dazu beiträgt, dass die Umsätze im
Chapter steigen.
Netzwerker des Monats
Torsten Schmitz und Andre
Steffens wurden „Netzwerker
des Monats“. Sie hatten im
November und im Dezember
die meisten Empfehlungen in
die Koblenzer BNI-Gruppe
gebracht und wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Diese Anerkennung motiviert alle, sich noch stärker
ins Chapter einzubringen, die
Frühstücksrunde bleibt hungrig auf Erfolg.
Das, was sich im Chapter Koblenz tut, lässt die BNI-Szene
aufhorchen: Das Chapter
gehört zu den größten in
Deutschland, die Umsatzsteigerungen und das Potenzial der aktiven Unternehmer
sind beispielhaft.
[as]
Neue Zahlen des Umweltbundesamtes zeigen:
Bahnlärm nachts dominierend
Boppard. Im Zusammenhang
mit der Lärmaktionsplanung
hat das Umwelt­
bundesamt
jetzt neue Zahlen vorgestellt: Danach sind allein in
den Ballungsräumen und
an den Hauptverkehrsstrecken über zehn Millionen
Menschen durch Straßenlärm von mehr als 55 Dezibel betroffen sowie 8,2
Millionen durch Schienenlärm. Das Bemerkens­
werte
ist, dass nachts mehr Menschen Bahnlärm ausgesetzt
sind als Straßen- und Fluglärm zusammengenommen.
So kommen in den Abendund Nachtstunden zwischen
22 und 6 Uhr morgens 6,543
Millionen Menschen mit
Schienenlärm in Kontakt gegenüber 5,935 Millionen von
Straßenlärm Betroffenen.
Wie kann das sein, wo doch
der Anteil der Menschen, die
an Bahn­linien leben, nur ein
Fünftel der Bevölkerung ausmacht, während drei Viertel
der Bevölkerung dem Straßenverkehr ausgesetzt sind?
Die Erfassung macht deutlich,
dass insbesondere der Schienengüterverkehr in den Nachtstunden die Siedlungsgebiete
verlärmt und die immensen
Lautstärken weit in die Wohnumgebungen
eindringen,
wodurch eine Vielzahl von
Personen betroffen ist.
Laut Erkenntnissen von Pro
Rheintal ist dies auf ein Ver­
sagen des Gesetzgebers bei
der Lärmgesetzgebung zurückzuführen.
Prof. Markus Hecht von der
Technischen Universität Berlin rechnet vor, dass allein
im Rheintal die Güterzüge in
den letzten 40 Jahren um 11,5
dB(A) lauter wurden, während im gleichen Zeitraum
alle anderen Verkehrsmittel
um 10 bis 15 dB(A) leiser geworden sind.
10 dB entsprechen gefühlt einer Verdopplung des Lärms.
„Das heißt konkret: Die Bahn
ist im Verhältnis zu früher
heute dreimal so laut wie ein
Lkw oder ein Flugzeug und
sie scheut sich nicht, mit dieser Monsterlautstärke in den
Nachtstunden durch ruhige
Wohn­
gebiete zu poltern und
Menschen echte Körperverletzung zuzu­fügen“, sagt Frank
Gross von Pro Rheintal.
Das alles müsse nicht sein,
denn diese Art von Bahnlärm ist vermeidbar. Da bis
heute keine Vorgaben für die
Grenzwerte von Fahrzeugen
und Fahrwegen gemacht
wurden, hat sich die Bahn
auch nicht ums „leise sein“
gekümmert, erläutert Gross.
Am 13. und 14. März findet in Boppard der zweite Internationale BahnlärmFachkongress statt, auf dem
Mediziner, Techniker und
Juristen die Situation interdisziplinär diskutieren, um
zu abschließenden Ergebnissen zu kommen. Neben
Dr. Storost und Prof. Hecht
werden unter anderem die renommierten Mediziner und
Epidemiologen Prof. Eberhard Greiser und Prof. Peter
Lercher sowie viele weitere
führende Wissenschaftler,
Juristen und Techniker referieren und mögliche Lösungen vorstellen.
15
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
Der Ton macht auch in der Wanne die Musik
Raumgestaltung mit Audio-Systemen sorgt im Bad für Zukunftsmusik
akz-o/trd. Entspannung und
Wellness sind wichtige Aspekte unseres Lebensstils,
sie rücken das Wohlbefinden immer stärker in den
Mittelpunkt. Das gilt besonders für das Badezimmer.
Kein Wunder, dass Wellnessund Gesundheitsexperten
sowie Architekten und Planer immer mehr den wohltuenden Einfluss von Musik
bei der Gestaltung des Bades entdecken. Musik, Töne
und Klänge prägen seit
Urzeiten unser Leben und
können sich auf das tägliche
Wohlbefinden auswirken.
Sanfte Töne und klassische
Musik helfen entspannen,
Hardrock- und Heavy Metall
Sound kann die Stimmung
heben und der bevorzugte Popsong bringt die gute
Laune zurück, berührt unseAnzeige
re Sinne und verstärkt so das
Wellness-Erlebnis.
In neuem Klangerlebnis
abtauchen
Als Pionier in der Badekultur bietet der Marktführer
Kaldewei mit Sound Wave
nun für alle seine Wannen
den
maßgeschneiderten
integrierten Musikgenuss.
Die einzelnen Komponenten
werden samt Empfänger
verdeckt unter der Badewanne montiert. Von jedem
Bluetooth-fähigen
Gerät,
egal ob Smartphone, Computer oder Tablet-Pc sollen
die Audiodateien kabellos
wiedergegeben
werden
können.
Die Wanne fungiert dabei
als Resonanzkörper und ist
sowohl mit als auch ohne
Wasser für einen außergewöhnlichen Klang verantwortlich. Gönnt man sich
nun ein entspanntes Bad,
hört man über Sound Wave
nicht nur die Töne sondern
spürt auch deren sanfte
Schwingungen. Die Kombination eines speziell in die
Wanne integrierten Soundsystems wird von Experten
als ein weiterer Schritt in der
konsequenten Entwicklung
der Badgestaltung gesehen.
Das neue Bad-Audio-System
besteht aus zwei Körperschallwandlern, sechs Akustikplatten, einer Steuerungsbox sowie dem Empfänger.
Bis zu acht Geräte lassen
sich im Pairingmodus abspeichern. Damit kann der
Badewannenmusikant per
Fingertip seine Lieblingsmusik auswählen und einfach
ins aktuelle Klangerlebnis
abtauchen. Den verschiedenen Musikgeschmäcken
in einer Familie kommt die
musikalische Wanne damit
entgegen. Foto: Kaldewei/trd
16
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
Wohngesundheit im Bad
Wie erkennt man Qualitätsunterschiede?
Das Badezimmer ist
für viele Menschen ein
wichtiger Rückzugsort. Er bedeutet Intimität und sollte seinen
Nutzern ein gutes und
sicheres Gefühl vermitteln. „Wohngesundheit und ein schadstofffreies
Umfeld
spielen hier eine große
Rolle“, so Frank Thiesmann, Marketing-Leiter von Pelipal. Doch
wie erkennt man Qualitätsunterschiede? Wodurch
zeichnen sich ökologisch unbedenkliche Möbel aus und
worauf sollte man achten?
Ein zuverlässiges und seriöses Qualitätsmerkmal zur
Orientierung beim Kauf ist
das Goldene M der Deutschen
Gütegemeinschaft
Möbel e.V. (DGM). Dort werden seit vielen Jahren Einrichtungsgegenstände und
Möbel u.a. auf ihre gesundheitliche Verträglichkeit getestet und es wird geprüft,
ob diese ökologischen Standards gerecht werden. Das
Gütesiegel der DGM ist das
einzige in Deutschland offiziell anerkannte Gütezeichen
für Möbel und gilt europaweit als der strengste Nachweis für Möbelqualität.
Um als gesundheitlich unbedenklich klassifiziert zu
werden, müssen alle Einzelteile des Möbelstücks aus
gesundheitsverträglichen
Materialien bestehen. Es
darf von keinem der festgelegten Grenzwerte abweichen. Die Liste der untersuchten Substanzen umfasst
unter anderem Formaldehyd, PCP, Restlösemittel,
FCKW, Schwermetalle und
Flammschutzmittel. Dabei
sind die Gütebestimmungen bei vielen dieser Stoffe
bewusst streng angesetzt,
um eine Gesundheitsgefährdung grundlegend auszuschließen. Die Untersuchung
geschieht mithilfe einer Klimakammer, in der Schadstoff-Emissionen gemessen
werden. Auch auf eventuell
auftretende Geruchsemmissionen bei der Benutzung
werden die Produkte hier
kontrolliert.
Die
Umweltverträglichkeit der Produkte und der
Produktion spielen für die
Deutsche Gütegemeinschaft
Möbel e.V. (DGM) ebenfalls
eine wichtige Rolle. So darf
das verwendete Holz nicht
mit bioziden Schutzmitteln
behandelt werden. Beim
Einsatz von Werkstoffen
aus Alt- oder Resthölzern
muss durch Zertifizierung
sichergestellt sein, dass nur
unbelastetes Holz verwendet wurde. Der Umgang mit
natürlichen Ressourcen und
Energie sollte in der Produktion, bei der Verpackung,
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dem Transport und der Entsorgung sparsam und verantwortungsvoll sein.
Für die Hersteller ist die regelmäßige Prüfung ihrer
Produkte auch im eigenen
Interesse. „Unsere Produkte werden weltweit von so
vielen Menschen genutzt,
dass wir mit gutem Gewissen voll und ganz dahinter
stehen wollen“, sagt Frank
Thiesmann. „Dass Kunden
mithilfe von Qualitätssiegeln
wie dem Goldenen M eine
fundierte Kaufentscheidung
treffen können und mit ihren Badmöbeln am Ende
glücklich sind, ist auch uns
wichtig“. Pelipal trägt das
Goldene M seit vier Jahren.
Foto: Pelipal
17
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
Möglichst kompakt bauen
VZ-RLP. Die Konstruktionsweise eines energiesparenden Hauses vermindert Wärmeverluste und ermöglicht
Wärmegewinne durch günstig positionierte Fenster.
Physikalisch betrachtet ist es
immer so, dass die Energie
vom wärmeren hin zum kälteren Bereich fließt.
Während der Heizperiode
fließt die Heizenergie über die
Gebäudehülle von innen nach
außen ab. Wie viel Energie
verloren geht, hängt wesentlich von der Temperaturdifferenz, dem Dämmstandard
der Gebäudehülle und von
der Größe der Hüllfläche ab.
Wer also sparsam mit Ener-
gie umgehen will, sollte
möglichst kompakt bauen,
so dass weniger Hüllfläche
bei gleicher Wohnfläche
bleibt. In der Praxis heißt
das, es sollten wenige Vorsprünge, Gauben und Erker
gebaut werden, denn sie vergrößern die Außenoberfläche. Jede Vergrößerung der
Hüllfläche muss durch eine
dickere Dämmung kompensiert werden, damit die Energieverluste nicht ansteigen.
Das erhöht die Kosten gleich
doppelt: Jeder Quadratmeter
Hüllfläche ist teuer und die
zusätzlich notwendige Dämmung kostet ebenfalls Geld.
Eine kompakte Bauweise
muss nicht langweilig sein:
Terrassen und Balkone bieten Gestaltungsmöglichkeiten, sie müssen aber thermisch abgetrennt sein, so
dass sie keine Wärme nach
außen leiten.
Fragen zur Neubauplanung
sowie des Energiesparens
beantworten die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
in einem Beratungsgespräch.
Der Energieberater hat in
Boppard am 10. Februar,
13 bis 16 Uhr, Sprechstunde in der Stadtverwaltung,
Karmeliterstraße 2. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Voranmeldung unter
Tel. 06742/103-59 oder -56.
Alter raus, Neuer rein
Beim Kaminofenkauf unbedingt darauf achten, welche Brennstoffe zugelassen sind
akz-o. Nach dem Jahreswechsel sind viele Kaminofenbesitzer verunsichert: Kann ich
meinen Ofen weiter betreiben – oder muss er raus?
Lohnt sich die Nachrüstung
mit einem Filter – oder sollte
ich besser gleich eine neue
Feuerstätte kaufen? Der
Grund: Seit 1. Januar 2015
gelten laut der Ersten Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (1. BImSchV) strengere
Grenzwerte für Kohlenmonoxid und Feinstaub, die von
älteren Geräten nicht immer
eingehalten werden.
Demzufolge müssen alle
Feuerstätten, deren Typprüfung 1974 oder früher
erfolgte und die die vorgegebenen Grenzwerte nicht
erfüllen, entweder mit einer
Filtertechnik
ausgerüstet
oder stillgelegt werden. Eine
entsprechende Regelung gilt
auch für alle Feuerstätten,
die zwischen 1975 und 1984
geprüft worden sind. Hier
höherem
Wirkungsgrad
führt leicht zu Einsparungen
von 30 Prozent und mehr
(www.heizprofi.com).
läuft die Frist jedoch erst
Ende 2017 ab. Im Zweifel
hilft der Schornsteinfeger.
Experten empfehlen generell, alle Geräte, die älter
als 15 bis 20 Jahre sind,
durch moderne Feuerstätten zu ersetzen. Denn die
Verbrennungstechnik
hat
in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht.
Neben den Vorteilen für
die Umwelt zahlt sich das
auch schnell für den Käufer
aus. Ein deutlich niedrigerer
Brennstoffverbrauch dank
Den Kaminofen flexibel
nutzen – erst Holz, dann
Briketts!
Nicht zuletzt ist der Verbraucher gut beraten, beim
Kauf eines Ofens darauf zu
achten, dass dieser nicht
nur für Holz, sondern auch
für Briketts aus Braunkohle
geeignet ist. Das hat seinen
Grund: Bewährt hat sich ein
Brennstoff-Mix nach dem
Motto: „Erst Holz, dann
Briketts!“ Denn während
die Holzscheite schnell entflammt sind und den Ofen
anheizen, allerdings auch
bald wieder herunterbrennen und nachgelegt werden
müssen, halten Briketts aus
Braunkohle – wie jene der
Marke „Heizprofi“ – Glut
und Wärme über Stunden,
eventuell sogar die ganze
Nacht.
Foto: Heizprofi
18
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
So kommen Autofahrer sicher durch den Winter
Verkehrssituationen im Winter können durch Eis und
Schnee auf den Straßen
gefährlich werden. Wer
das auf die leichte Schulter
nimmt, begibt sich auch
rechtlich auf Glatteis und riskiert Bußgelder und Punkte
in Flensburg. Der ADAC hat
Tipps
zusammengestellt,
wie Autofahrer sicher und
ohne Geldbußen durch den
Winter kommen.
• Ist die Frontscheibe vereist
oder mit Schnee bedeckt,
reicht es nicht, ein kleines
Guckloch frei zu kratzen.
Wer dies dennoch tut,
muss mit eingeschränkter Sicht und zehn Euro
Bußgeld rechnen. Wichtig
für ausreichende Sicht ist
auch, dass die Scheibenwischanlage mit Frostschutzmittel gefüllt ist.
• Sind verschneite Verkehrsschilder aufgrund ihrer
Form (zum Beispiel Stopp
oder Vorfahrt gewähren)
zu erkennen, oder ist der
Autofahrer
ortskundig,
schützt die fehlende Lesbarkeit beim Verstoß nicht
vor Strafe.
• Blinker,
Rücklichter,
Scheinwerfer und das
Kennzeichen müssen vor
Fahrtantritt von Schnee
und Eis befreit werden.
Das gilt auch für das Autodach, damit weder der
nachfolgende
Verkehr
noch die eigene Sicht
durch herab fallende
Schneemengen behindert
wird.
• Fahrzeuge mit Sommerreifen haben im Straßenverkehr jetzt nichts mehr
zu suchen. Wer trotz verschneiter Straßen ohne
Winter- oder Ganzjahresreifen ausgestattet ist,
muss das Auto stehen lassen; sonst drohen 60 Euro
Geldbuße und ein Punkt
in Flensburg. Wer durch
falsche Bereifung den Ver-
kehr behindert, wird mit
80 Euro und einen Punkt
abgestraft.
• Wer seinen Wagen mit
abgelaufenem
Saisonkennzeichen auf öffentlichen Plätzen oder Straßen
abstellt, zahlt 40 Euro und
muss die Kosten des Abschleppens zahlen.
• Den Motor nicht im Stand
warmlaufen lassen. Wer
es dennoch tut, wird mit
zehn Euro abgemahnt.
Zudem empfiehlt der ADAC,
einen Eiskratzer, einen kleinen Besen, eine Abdeckfolie
für die Windschutzscheibe
im Auto und für den Notfall
einen Türschloss-Enteister in
der Manteltasche dabei zu
haben.
Keinen Treibstoff hamstern
Benzin und Diesel sind zurzeit so billig wie seit Jahren
nicht mehr. Trotzdem sollte
sich niemand verleiten lassen, Treibstoff zu hamstern.
Laut Gesetz dürfen in Kleingaragen maximal 20 Liter
Benzin und bis zu 200 Liter
Dieselkraftstoff lagern. Voraussetzung: Die Treibstoffe
sind in zugelassenen, dicht
verschlossenen, bruchsicheren und nicht brennbaren
Behältern aufbewahrt.
In Tiefgaragen, wie sie in vielen Wohnsiedlungen zu finden sind, dürfen außerhalb
von Kraftfahrzeugen nur
„unerhebliche Mengen“ aufbewahrt werden. Auch eine
Geruchsbelästigung sowie
mögliche Gesundheitsbeeinträchtigungen von Nachbarn
und Mitbewohnern müssen
ausgeschlossen sein. Das
gilt insbesondere dann,
wenn man in
einem „nicht
geeigneten
Raum“, also etwa im Keller
eines Mietshauses, Treibstoffe lagert. Außerdem hinaus
könnte das ein „vertragswidriger Gebrauch der Mietsache“ sein.
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Der ADAC warnt darüber
hinaus eindringlich vor der
Brandgefahr, die mit dem
Lagern von entzündlichen
Flüssigkeiten verbunden ist.
Nachdem der Boden in vielen Garagen nicht flüssigkeitsdicht ist, kann es beim
Umfüllen von Benzin und
Diesel überdies zu erheblichen Umweltschäden durch
Verschmutzung des Grundwassers kommen.
Lokalsport · Sportnachrichten
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
Discofox-Tanzen leicht gemacht
Tanzen. Jetzt ist es wieder
soweit – alle Tanzbegeisterte kommen auf ihre Kosten.
Ab dem 27. Februar bietet
die Tanzsportabteilung des
TV Bad Salzig ein Einsteigertraining in Discofox an.
Vorkenntnisse sind nicht er-
forderlich.
Locker und leicht erlernen
Sie bei Katrin und Rene
die
ersten Tanzschritte.
Das Training findet immer
freitags von 20 bis 21.30 Uhr
in der Mehrzweckhalle der
Realschule Marienberg statt.
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Nun schnell sein und sich anmelden, denn die Plätze sind
auf zwanzig Paare begrenzt.
Anmeldung unter Tel. 06742/
4434 oder rene-link@kabelmail.de oder über das Kontaktformular unter www.tvbad-salzig.de.
Mainz 05 gegen Hertha BSC
Verlosung von 1 x 2 Business Karten
Fußball. Nach dem
Heimspiel gegen Paderborn trifft der FSV
Mainz 05 in einer weiteren Heimpartie am
Samstag, 7. Februar,
15.30 Uhr, auf Hertha
BSC Berlin. Wie sind
die 05er in das neue
Jahr gestartet, kann der
selbsternannte Karnevalsverein gegen die
Hauptstädter punkten
oder gehen die Points
mit nach Berlin? Das
alles können Sie live
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ganz einfach, Schicken
Sie bis Freitag, 30. Januar, eine E-Mail an
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etwas Glück sitzen Sie
ganz schnell in den
modernen Ledersesseln und
genießen das Spiel live. [ef]
SC Weiler blickt optimistisch in die Zukunft
Fußball. Am Sonntag, 25. Januar hatte
der SC Weiler zur
Mitgliederversammlung ins Vereinslokal
„Eiserner Ritter“ in
Weiler eingeladen.
Rund vierzig Mitglieder waren der
Einladung
gefolgt
und hörten zunächst
die Berichte des
Vorstandes, der einzelnen Abteilungen
sowie des Kassierers.
Aus allen Berichten
ist zu schließen, dass
der SC Weiler über Vorne v.l.: Gerd Fleck, Jochen Vickus, Frank Gutmann, Oliver Kappes.
ein überaus aktives Hinten v. l.: Thomas Rheinbay, Dennis Pfeifer, Matthias Löw, HerVereinsleben verfügt, mann-Josef Bach, Andre Mayer, Kai Breitbach.
welches auf einer gesunden Die Besetzung der zur Neu- projekt „Rasenplatz“ stehen
finanziellen Grundlage ba- wahl anstehenden Vorstands- interessante und anstrenpositionen war jedenfalls gende Aufgaben an. Beim
siert.
Die positive Neuausrichtung kein Problem. Damit wird Projekt „Rasenplatz“ erfährt
der Jugendarbeit, steigende Kontinuität in der Vereins- der SC Weiler große UnterMitgliederzahlen und positi- führung auch weiterhin beim stützung von vielen Seiten
ve Entwicklungen bei der Se- SC Weiler groß geschrieben und man ist zuversichtlich,
niorenmannschaft und beim und die neuen Vorstands- dass das Projekt wie geplant
Sponsoring sprechen für ein mitglieder werden sicher für umgesetzt werden kann. Mit
zukunftsfähiges Vereinsle- frischen Wind und Unterstüt- einer Anpassung der Mitben. Auch steigt die Bereit- zung sorgen. Dies ist auch gliedsbeiträge im Bereich der
schaft der Mitglieder, an die- nötig, denn mit der Ausrich- Jugend, welche einstimmig
ser motivierten Vereinsarbeit tung des Sportfestes und der beschlossen wurde, endete
Kirmes sowie mit dem Groß- die Versammlung.
mitzuwirken.
Kreistag der Leichtathleten
in Boppard abgehalten
Leichtathletik. Am Freitag,
23. Januar lud Michael Gröning als Kreisvorsitzender
der Leichtathletik betreibenden Vereine des Rhein Hunsrück Kreises zum Kreistag
ins BOMAG Stadion ein. Er
konnte Abordnungen des TuS
Laubach, des TuS Horn, des
Hunsrück Marathon, der TG
Boppard, des TSV Emmelshausen, des TuS Kirchberg,
des SmS Schwall, des TuS
Argenthal und des VfR Salisso Bad Salzig begrüßen.
Vereinsvorsitzende, Abteilungsleiter und Übungsleiter
der Leichtathleten erinnerten sich an die sportlichen
Highlights des vergangenen
Jahres 2014, an viele schöne
Wettkämpfe mit persönlichen
Bestleistungen, 68 Einträgen
in die Rheinland Bestenliste,
sieben DLV Ehrennadeln und
das Landesjugendsportfest in
Mayen der Jahrgänge 1999
und 2000.
Ein anspruchsvoller Wettkampfplan im Kreisgebiet für
das Jahr 2015, bestehend aus
der Rheinland Pfalz Cross
Meisterschaften in Laubach,
die Hunsrück Laufserie mit
neun Austragungsorten, den
Mittelrhein Marathon, dem
Straßenlauf in Bacharach,
dem Hunsrück Marathon,
dem Waldsportfest in Laubach und dem Sprinter- und
Hürdentag in Emmelshausen wurde vorgestellt und
eingehend erörtert. In der
Planungsphase befindet sich
auch ein Sportcamp, indem
das gemeinsame Trainieren
und Beisammensein vieler
Sportler und Übungsleiter
unterschiedlicher Vereine im
Vordergrund steht.
Weitere Diskussionspunkte
waren unter anderem auch
das Verhalten bei Walkingveranstaltungen, die Kinderleichtathletik, das Übungs(Gewinnung,
leiterwesen
Weiterbildung und Einsatzmöglichkeiten) und die Ausrich-
tung von Wettkämpfen für
Qualifikationen zu höheren
Meisterschaften.
Neben der Ausbildung von
weiteren Kampfrichtern ist
die Anschaffung einer modernen Zeitmeßanlage bei
einem
Anschaffungspreis
von 23.500 Euro das größte
Problem. Nach zweieinhalb
Stunden schloss Michael
Gröning den Kreistag der
Leichtathleten und wünschte
allen Anwesenden eine gute
Heimfahrt und sportliche Erfolge in ihren Vereinen.
20
Termine · Kurz-Infos · Tipps
Sprechstunde zu
Rentenfragen
Simmern. Der Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung,
Gerhard
Pawelski, gibt Auskunft zu
Rentenfragen am Freitag, 20.
Februar, ab 10 Uhr, in der
CDU-Kreisgeschäftsstelle,
Johann-Philipp-Reis-Straße
5, Simmern. Anmeldung unter Tel. 06761/2688.
Düppekuchenessen der
St. Antonius Nachbarschaft
Boppard. Am Samstag, 28.
Februar, 16.30 Uhr, findet
das Düppekuchenessen der
St. Antonius Nachbarschaft
im Gästehaus der AWO, Untere Marktstraße, statt. Der
Vorstand würde sich über
die Teilnahme von Freunden
und Bekannten der Nachbarschaft freuen. Da die Teilnehmerzahl aus Platzgründen
begrenzt ist, wird um frühzeitige Anmeldung bei der
Nachbarin Mechtild Jacob,
Tel. 2816, gebeten.
Bürger-Sprechstunde mit
Hans-Josef Bracht, MdL
Kreis. Der Landtagsabgeordnete und Parlamentarische
Geschäftsführer der CDULandtagsfraktion, Hans-Josef
Bracht, bietet die Möglichkeit zu einem persönlichen
Gespräch in seiner BürgerSprechstunde am Freitag, 30.
Januar, 15 bis 17 Uhr, in der
CDU-Kreisgeschäftsstelle,
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
Johann-Philipp-Reis-Straße
5 in Simmern. Anmeldungen
bitte telefonisch bei CDUKreisgeschäftsstelle
unter
06761/2688.
und viel Kurzweil. Karten
für die Sitzungen gibt es im
Weingut Engels-Weiler, Wilhelmstraße, Boppard für 10,Euro.
Bälzer Sangesgilde / KG
Knorrköpp fährt zum BCV
Karten für die große
KGN-Sitzung
Boppard. Der Elferrat der
Bälzer
Sangesgilde/KG
Knorrköpp 1901 besucht
am Freitag, 30. Januar, die
Karnevalssitzung der BCV
Stampespänz. Die Fahrt dorthin erfolgt in Eigenregie.
Treffpunkt ist um 19 Uhr an
der Turnhalle, Grundschule
Buchholz. Die Veranstaltung
beginnt um 19.33 Uhr.
Oppenhausen. Für die Sitzung der Karneval-Gesellschaft Niederkirchspiel in der
Niederkirchspielhalle
Oppenhausen sind noch Restkarten verfügbar. Wer am
Samstag, 7. Februar, einen
bunten Abend mit humorvollen Vorträgen, aufwändigen
Tänzen und Livemusik miterleben möchte, kann sich
bei Sandra Bersch unter Tel.
06745/183975 melden. Der
Kartenpreis beträgt 10 Euro.
Seniorenbegegnung St.
Severus Boppard
Boppard. Am Dienstag, 3.
Februar, ab 14.30 Uhr, treffen
sich die Besucher der Seniorenbegegnung St. Severus,
Boppard, bei einer Tasse Kaffee und lauschen gemeinsam
Werken des Dichters „Gedeon von der Heide“.
Treffpunkt ist die Stadthalle
Boppard auf dem Marktplatz
(Eingang rechts), Kleiner Saal
im Dachgeschoss. Auch Sie
sind herzlich dazu eingeladen. Sollten Sie schlecht zu
Fuß sein oder keine Fahrgelegenheit haben, melden Sie
sich einfach bis zum vorherigen Montag bei der CaritasDienststelle Boppard, unter
der Tel. 06742/87860.
Sitzungen der Bälzer
Sangesgilde/KG Knorrköpp
Boppard. Die Bälzer Sangesgilde/KG Knorrköpp 1901
starten am 6. und 7. Februar
mit ihren Kostümsitzungen
in der Stadthalle Boppard.
Das Programm verspricht
wieder gute Unterhaltung
Kappensitzung
in Holzfeld
Holzfeld. Am Samstag, 7. Februar, startet die Holzfelder
Kappensitzung um 19.11 Uhr
(Einlass 18.33 Uhr) im Dorfgemeinschaftshaus. Diesmal
geht es mit dem Traumschiff
um die Welt. Bucht für euch
und eure Freunde die heiß
begehrten Kabinen im Reisebüro im Feuerwehrgerätehaus am 1. Februar, von 18
bis 19 Uhr (Einlass ab 17 Uhr),
oder im selben Zeitraum telefonisch unter 06741/2475.
Karten: 7,- Euro inkl. SektGutschein.
Bienenzuchtverein
Boppard und Umgebung
Boppard. Die Jahreshauptversammlung des Bienenzuchtverein Boppard und
Umgebung findet am Sonntag, 8. Februar, 9.30 Uhr, im
Hotelrestaurant „Ebertor“ in
Boppard statt.
Kinder-JugendGemeinschaftssitzung
Boppard. Die Bälzer Sangesgilde/KG Knorrköpp 1901
und die KG Schwarz Gold
Baudobriga veranstalten am
Sonntag, 8. Februar, die Ki
-Ju-Gemeinschaftssitzung.
Die Sitzung beginnt um 14
Uhr. Karten sind an der Tageskasse erhältlich.
Schwerdonnerstag
in Nörtershausen
Nörtershausen. Unter dem
Motto „Neadascher Pänz –
Wecke das Kind in dir“ geht
es an Schwerdonnerstag 12.
Februar, 14.11 Uhr, mit einem
bunten Möhnenumzug am Gemeindesaal los. Anschließend
laden die Möhnen zum bunten
Treiben mit stimmungsvoller
Musik in den Gemeindesaal
zu Kaffee und Kuchen ein.
Mit der traditionellen Verlosung und gutem Essen und
reichlich Getränken wird am
Abend das Programm fortgesetzt. Die Neadascher Möhnen
freuen sich auf viele Gäste.
Jahreshauptversammlung
FK Truro-Boppard
Zur Jahreshauptversammlung
sind alle Mitglieder des Freundeskreises am Dienstag, 3.
Februar, 19.30 Uhr, bei „Ohm
Patt“ herzlich eingeladen. Auf
der Tagesordnung stehen unter anderem die Neuwahl des
Kassierers, Berichte aus Truro,
Gegenbesuch der englischen
Gäste. Über eine rege Beteiligung freut sich der Vorstand.
Faszination Technik
M+E-InfoMobil an der Fritz-Straßmann-Schule
Boppard. Am Montag, 9.
Januar, besuchte der Infobus
der Metall- und Elektroindustrie die Fritz-Straßmann
Schule in Boppard.
Im Rahmen der Berufsorientierung hatten die Schüler
der Klassenstufen acht bis
zehn die Möglichkeit, Einblicke in verschiedene Ausbildungsberufe zu erhalten.
Besonders freuten sie sich
darüber, hier selbst Hand anlegen zu dürfen. So bestand
die Gelegenheit, eine echte
CNC-gesteuerte Maschine
zu programmieren und arbeiten zu lassen. Im Bus war
sogar das Modell des „LindeKühlverfahrens“ vorhanden,
das mittlerweile in jedem
Kühlschrank vorzufinden ist.
Dabei bringt ein Kompressor
die Kühlflüssigkeit in den
zum Kühlen benötigten gasförmigen Zustand.
Nach so viel Technik zum
Anfassen waren sich die
Schüler der Fritz-StraßmannSchule einig: „Die Zeit im
Infomobil war sehr interessant und aufschlussreich!“
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
Bilderausstellung in der Mittelrhein-Klinik
Bad Salzig. Im Rahmen des
Projektes „Hausverschönerung“ finden in der Mittelrhein-Klinik Wechselausstellungen von Künstlern aus
der Region statt. Die große
Eingangshalle bietet den
Künstlern ausreichend Möglichkeiten.
Die aktuelle Ausstellung von
Herrn Blossey endet zum 28.
Januar. Im Anschluss konnte
mit Frau Uebel aus Bad Salzig eine weitere Künstlerin
gewonnen werden, die ihre
Kunstwerke vom 29. Januar
bis zum 27. Mai präsentieren
wird. Frei nach dem Motto
„Ich male mir die Welt, so
wie sie mir gefällt!“ stellt Sie
eine Vielfalt verschiedenster
Werke aus. Nähere Informationen zur Künstlerin unter
www.rita-uebel.de.
Die Vernissage von Frau
Uebel findet am 4. Februar,
16.30 Uhr, unter musikalischer Begleitung der „Gitarrenfreunde Rheinbay“, in
der Eingangshalle Haus 1 der
Mittelrhein-Klinik statt.
Gerne können weitere Künstler
die Ausstellungsfläche nutzen.
Ansprechpartnerin ist Frau Patty Muller, E-Mail: patty.muller@mittelrhein-klinik.de.
So samma mia – Bruno Jonas im ZAP
Emmelshausen. Bruno Jonas
kommt am 5. Februar, 20 Uhr,
ins Emmelshausener ZAP und
versucht in seinem neuen Programm „So samma mia“ Antworten auf Fragen zu geben,
die uns alle schon lange unter
den Nägeln brennen:
Warum sind wir so, wie wir
sind und wie ist es dazu gekommen, dass wir so und
nicht anders sind, und wer
sind wir überhaupt? Sind
die Bayern eine eigene, von
allen anderen unabhängige
Daseinsform oder lediglich
ein deutscher Stamm unter
vielen? Werden wir in naher
Zukunft alle Europäer?
Wer sind wir dann in Europa?
Die Dummen? Und wenn ja,
warum merken wir es nicht?
Sollten wir als Europäer dann
englisches Toastbrot essen
oder besser französisches
Baguette zu uns nehmen oder
doch lieber Knäckebrot aus
Schweden? Wird das bayerische Reinheitsgebot der
Europäisierung standhalten
können und darf die Weißwurst auch nach 12 Uhr gegessen werden?
Info + Karten: Zentrum am
Park, Rhein-Mosel-Str. 45,
Emmelshausen, Tel. 06747/
93220, www.das-zap.de.
Wiebelsheim im SWR Fernsehen
Porträt am 30. Januar in der Landesschau Rheinland-Pfalz
Mainz. Schon seit mehreren
Jahren sendet das SWRFernsehen in der Reihe
„Hierzuland“ liebevolle Ortsporträts. Ein sechseinhalb
Minuten langer Beitrag über
die Simmerner Straße in
Wiebelsheim läuft am Freitag, 30. Januar, 18.45 Uhr,
innerhalb der „Landesschau
Rheinland-Pfalz“.
Wiebelsheim liegt verkehrsgünstig direkt an der A61
im Hunsrück. Kein Wunder
also, dass das Industriegebiet wächst und wächst. Das
ist gut für den Gemeindehaushalt. Wie sagt der Bürgermeister: „Wir leben in
finanzieller Sorglosigkeit“.
Gesundheitlich geht es dem
Bürgermeister
allerdings
nicht gut. Er leidet unter der
Nervenkrankheit ALS, ist
mittlerweile auf den Roll-
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Dienstag-Freitag 8.30-18.00 Uhr
Samstag
8.00-13.00 Uhr
stuhl angewiesen – erfährt
aber die volle Unterstützung
eines ganzen Dorfes.
Für die 500 Wiebelsheimer
war es überhaupt keine Frage,
dass der Bürgermeister trotz
fortschreitender
Krankheit
weitermacht – mit tatkräftiger
Unterstützung des Gemeinderates. Jeder übernimmt einen
kleinen Teil mehr an Verantwortung, das schweißt zusammen. Viele Projekte sind
neu angeschoben worden:
Die Erneuerung des Dorfplatzes an der Simmerner Straße
geht schon der Vollendung
entgegen. Gegenüber der Kirche ist ein Platz entstanden,
der von den Wiebelsheimern
zum Feiern genutzt wird. Die
Truppe vom Bauhof – alles
ehrenamtlich tätige Rentner –
legt letzte Hand an. Hier steht
auch das Bürgerhaus, in dem
sich die Vereine auf Fastnacht
vorbereiten, von der BambiTanzgruppe bis zum Männerballett.
Kultur · Events 21
Komödie „Offene Zweierbeziehung“
Beltheim. Leidenschaftlich,
listig
und gerne grotesk
präsentiert das Theaterensemble Kollektiv „Schluss mit
ohne“ aus Berlin
das Schauspiel des
italienischen KultAutors und Literaturnobelpreisträgers 1997 Dario Fo
und seiner Frau Franca Ramé
am Samstag, 31. Januar,
20.30 Uhr, im Kulturverein
Chapitol in Sevenich (Belt-
heim/ Hunsrück).
Kartenreservierung unter Tel.
06762/959123 oder www.
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Ballads & Lovesongs Bongartz & Wussow Auge um Auge
7.3.
11.3.
NIGHT OF QUEEN
MICHAEL KREBS
Band und Orchester Zusatzkonzert
30.1.
FEELIN GROOVY
Simon & Garfunkel
5.2.
BRUNO JONAS
So samma mia
20.3.
24.4.
BLECHHARMONIKER GLENN MILLER
Blechbläser-Comedy ORCHESTRA
in Morshausen
11./ Wanderfest
mit Eröffnung des Saar-Hunsrück-Steiges
12.4.
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22
Kirchliche Nachrichten · Gottesdienste
Pfarreiengemeinschaft St.
Severus, St. Ägidius, St. Peter, St. Bartholomäus
Donnerstag, 29. Januar:
Boppard: 8.30 Uhr Laudes
in der Karmeliterkirche; 10
Uhr Hl. Messe im Altenheim
H. Mühlbad; 18.30 bis 19.30
Uhr Rosenkranzgebet mit
stiller Anbetung. Freitag, 30.
Januar: Boppard: 18.30 Uhr
Hl. Messe in der Kapelle des
Krankenhauses. Bad Salzig:
18.30 Uhr Andacht. Samstag,
31. Januar: Boppard: 9 Uhr
Hl. Messe in der Kapelle des
Gemeindezentrums St. Michael; 15.30 Uhr Beichte in
der Karmeliterkirche; 18 Uhr
Vorabendmesse, 6-Wochenamt für † Heinz Breitbach;
für † Axel Schmoll; für Leb.
und †† der Fam. Kreuz und
Karlscheuer. Hirzenach: 18
Uhr Vorabendmesse. Sonntag, 1. Februar: Boppard:
10.15 Uhr Festhochamt zum
Patronatsfest für die Pfarrei
mit Kinderkirche; 18.30 Uhr
Hl. Messe. Bad Salzig: 10.15
Uhr Hochamt; für † Pastor
Willi Meidt; 3.Jg. für † Maria
Bach, für † Ehemann Georg
Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
Bach und leb. und †† Angeh.;
anschl. Taufe des Kindes Mariella Debus. Weiler: 9 Uhr
Festmesse mit Kerzenweihe;
für † Pastor Willi Meidt; für
Leb. u. †† der Familien Neuert und Krambrich. Montag,
2. Februar: Boppard: 19
Uhr
Kerzenweihe in der
Karmeliterkirche,
anschl.
Prozession zur Pfarrkirche
und Festmesse. Nach dem
Gottesdienst wird der Blasiussegen ausgeteilt. Bad Salzig: 19 Uhr Festmesse mit
Kerzenweihe; für † Josef
Lehnard und Leb. und †† der
Familie. Nach dem Gottesdienst wird der Blasiussegen
ausgeteilt. Hirzenach: 19 Uhr
Festmesse mit Kerzenweihe.
Nach dem Gottesdienst wird
der Blasiussegen ausgeteilt.
Dienstag, 3. Februar: Boppard: 8.30 Uhr Laudes in der
Karmeliterkirche; 19 Uhr Hl.
Messe in der Fazenda (Kapelle von St. Carolus). Nach dem
Gottesdienst wird der Blasiussegen ausgeteilt. Mittwoch, 4. Februar: Boppard:
10 Uhr Hl. Messe in der Kapelle im Wohnstift zum Heiligen Geist - Belgrano; 19
Uhr Vesper und Hl. Messe.
bert und Irmgard Roos und †
Angehöige; für † Ehel. Gottfried und Frieda Krautkrämer
und † Kinder; für † Ehel.
Fritz und Therese Trautmann, † Maria Spengler,
† Herbert Wagner; für alle
Verstorbenen; 2. Sterbeamt
für Jutta Kochhan. Sonntag,
1. Februar: Herschwiesen:
10 Uhr Hochamt mit Kerzenweihe und Blasiussegen,
Gebetsanliegen: 1. Jahresgedächtnis für
Katharina
Bersch und Reinhold Bersch
Oppenhausen; für † Karl und
Margarete Christ, Hübingen. Mittwoch, 4. Februar:
Buchholz: 17.30 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden in
der Welt und für alle wegen
ihrer
Religionszugehörigkeit verfolgten und getöteten
Menschen; 18 Uhr Hl. Messe
mit Kerzenweihe und Blasiussegen.
Buchholz/Herschwiesen
Mittwoch, 4. Februar: 9.30
Uhr Krankenkommunion.
Freitag, 30. Januar: Buchholz: 17.30 Uhr stille Anbetung; 18 Uhr Hl. Messe.
Samstag, 31. Januar: Buchholz: 18 Uhr Vorabendmesse,
Gebetsanliegen: für Ehel Ro-
Udenhausen
Sonntag, 1. Februar: 10.30
Uhr Wort-Gottes-Feier. Mittwoch, 4. Februar: 9.30 Uhr
Krankenkommunion.
Pfaffenheck
Nörtershausen
Samstag, 31. Januar: 17.30
Uhr Vorabendmesse, mitgestaltet von den Kommunion-
kindern. Dienstag, 3. Februar:
18.30 Uhr Hl. Messe mit Kerzenweihe und Blasiussegen.
St. Nikolaus
Kamp-Bornhofen
Sonntag, 1. Februar: 10.45
Uhr Amt für Margarete Wilhelm mit Blasiussegen.
St. Martin Osterspai
Donnerstag, 29. Januar:
18 Uhr hl. Messe für Alfred
Eschelbach, Margarete Bösterling und Kinder, Martin
Rindsfüßer (ehem. Kastanienweg). Samstag, 31. Januar:
18.45 Uhr Vorabendmesse
mit Austeilung des Blasiussegens für Elisabeth Schmidke,
Jakob Didinger, Peter Salzig
u. Sohn Reimund.
St. Margaretha Filsen
Samstag, 31. Januar: 17.30
Uhr Heilige Messe mit Blasiussegen.
Ev. Kirchengemeinde Emmelshausen-Pfalzfeld
Donnerstag, 29. Januar:
14.30 Uhr Senioren-Frauennachmittag „Kaffeetrinken“
Ev. Gemeindezentrum Emmelshausen; 17 Uhr Projektband Ev. Gemeindezentrum
Emmelshausen; 20 Uhr Gospelchor. Freitag, 30. Januar:
16 Uhr CVJM-Jungen-Jungschar Ev. Gemeindezentrum
Emmelshausen; 16.30 Uhr
CVJM-Mädchen-Jungschar
Ev. Gemeindezentrum Pfalzfeld (8 - 13 Jahre). Sonntag,
1. Februar: Emmelshausen:
10.45 Uhr Gottesdienst mit
Abendmahl und Kindergottesdienst. Buchholz: 9.30 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl.
Pfalzfeld: 9.30 Uhr Gottesdienst. Badenhard: 10.45
Uhr Gottesdienst. Montag,
2. Februar: 9.30 Uhr Kreativgruppe Ev. Gemeindezentrum Emmelshausen; 16.45
Uhr Pfadfinder Ev. Gemeindezentrum Emmelshausen;
17.15 Uhr Pfadfinder Ev.
Gemeindezentrum Buchholz
(7 - 9 Jahre); 18.15 Uhr Pfadfinder Ev. Gemeindezentrum
Buchholz „Sippe Koala“
(10 - 12 Jahre). Dienstag, 3.
Februar: 18.30 Uhr CVJMJungenschaft (14 - 17 Jahre)
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Rhein-Hunsrück-Anzeiger · Ausgabe 5/2015
Ev. Gemeindezentrum Emmelshausen; 20 Uhr Bibelkreis Ev. Gemeindezentrum
Emmelshausen. Mittwoch,
4. Februar: 9.30 Uhr Krabbelgruppe Ev. Gemeindezentrum Emmelshausen.
Uhr Spielgruppe, Alte Schule
Biebernheim.
Freie ev. Gemeinde Werlau
Sonntag, 1. Februar: 10.30
Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, anschl. Mittagessen.
Dienstag, 3. Februar: 20
Uhr Bibelgespräch.
Freie evangelische Gemeinde Emmelshausen
Donnerstag, 29. Januar:
19.30 Uhr Gebet im Treffpunkt „Atempause“. Freitag,
30. Januar: 20 Uhr Bibelgespräch bei Familie Link.
Sonntag, 1. Februar: 10.30
Uhr Gottesdienst mit Kindergottesdienst im „Alten Bahnhof“. Mittwoch, 4. Februar:
19.30 Uhr Bibelgespräch im
Treffpunkt „Atempause“.
Evangelische Kirchengemeinde St. Goar
Donnerstag, 29. Januar:
19.30 Uhr Chorprobe „Die
ChoryFeen“, Alte Schule
Biebernheim. Freitag, 30.
Wallfahrts- und Franziskanerkloster Bornhofen
Januar: 15.30 Uhr Konfirmandenunterricht, St. Goar;
16.15 Uhr Konfirmandenunterricht, St. Goar. Sonntag, 1.
Februar: Werlau: 9.30 Uhr
Gottesdienst. Biebernheim:
10.45 Uhr Gottesdienst.
Dienstag, 3. Februar: 9
Uhr Sprechstunde des Diak.
Werkes in St. Goar; 16.30
Uhr Konfirmandenunterricht,
Rheinfelshalle St. Goar.
Mittwoch, 4. Februar: 15
Uhr Frauenkreis Biebernheim im Hause Sohler; 15.30
Donnerstag, 29. Januar:
8.30 Uhr Heilige Messe. Freitag, 30. Januar: 8.30 Uhr
Heilige Messe. Samstag, 31.
Januar: 8.30 Uhr Heilige
Messe. Sonntag, 1. Februar:
8.30 Uhr Heilige Messe; 11.15
Uhr Heilige Messe. Montag,
2. Februar: 8.30 Uhr Heilige
Messe. Dienstag, 3. Februar: 8.30 Uhr Heilige Messe;
18.30 Uhr Gebetskreis des
Freundeskreises in der Beichtkapelle. Mittwoch, 4. Februar: 8.30 Uhr Heilige Messe.
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