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Gemeindebrief Februar / März 2015

EinbettenHerunterladen
„Meine Lieblingslektüre?
Sie werden lachen: die Bibel.“
Bertold Brecht
NEUJAHRS­
EMPFANG
VISITATION
GEMEINDEFEST
MANNHEIMER
WUNDERWERK
JUNGE SEITE
Fotos und
Berichte
Beginn der
Informations­
reihe
Fotos und
Berichte
Benefizveran­
staltungen
Gruppenbild
der Konfirman­
dinnen und
Konfirmanden
Seite 3
Seite 4
Seite 6­7
Seite 10
Seite 12
GEISTLICHES WORT
2
Passionen
Liebe Lesende,
Auf die Idylle der
Weihnachtszeit folgt
die prachtlose Passi­
onszeit – so weiß es
der kirchliche Kalen­
der. Die Freude geht,
das Leiden kommt.
Christlicher Glaube
stellt sich der Reali­
tät:
Denn
Leben
spielt sich ab zwi­
schen Vorfreude und Verlust, zwischen Geburt und
Katastrophe, zwischen Lachen und Leid.
„Nur der leidende Gott kann helfen.“ Ein Satz. Ge­
schrieben 1944. In einer Gefängniszelle. Sein Autor:
Dietrich Bonhoeffer. Seiner gedenkt die Ev. Kirche in
diesem Jahr, so auch unsere Gemeinde, in den Pas­
sionsandachten im Februar und März. Den Pfarrer
Dietrich Bonhoeffer ermordeten Hitlers Schergen auf
ausdrücklichen Befehl des Diktators noch vier Wo­
chen vor Kriegsende. Am 9. April 1945, vor 70 Jah­
ren also, tat der Neununddreißigjährige den letzten
Schritt auf das Treppchen unter dem Galgen. Die To­
desschlinge vor Augen soll er leise gesprochen ha­
ben: „Das ist das Ende, für mich der Beginn des
Lebens.“ Es fügt sich geheimnisvoll, dass der Mo­
natsspruch für den Februar in diesem Jahr lautet:
„Ich schäme mich des Evangeliums nicht: „Es ist ei­
ne Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt“ (Röm
1,16). Und das war Bonhoeffers Konfirmations­
spruch!
Was ist das Besondere an diesem Theologen Diet­
rich Bonhoeffer? Was macht ihn weltweit so ein­
drücklich und berühmt? Teile aus seinem
unvollständig gebliebenen Lebenswerk sind bisher in
über 40 Sprachen übersetzt. In ihm verbanden sich
Denken und Glauben, Sinn für Form und Reform,
sein Ringen um Verantwortung für kirchliches Han­
deln und für das politische Gemeinwesen. Er schrieb
dann auch aus der Haft einen Tag nach dem ge­
scheiterten Attentat auf Hitler am 21. Juli 1944 an
seinen Freund: „Ich habe in den letzten Jahren mehr
und mehr die tiefe Diesseitigkeit des Christentums
kennen und verstehen gelernt“. Zu dieser Diesseitig­
keit gehörte auch seine Liebe zum Klavierspiel und
seine Lust am Zigarrenrauchen. Argwohn hegte er
gegenüber unechter oder ihm zu dick aufgetragener
Frömmigkeit: „Oft frage ich mich, warum mich ein
‚christlicher Instinkt‘ häufig mehr zu den Religionslo­
sen als zu den Religiösen zieht“. Ja, seine eigene
tiefe Christusfrömmigkeit lässt ihn dem Freund ge­
stehen: „Übrigens, ich vermisse den Gottesdienst so
merkwürdig wenig. Woran liegt das?“
Bonhoeffers Übereinstimmung von Leben und Werk,
von Glaube und Tat hat in evangelischen Kreisen im­
mer wieder den Wunsch aufkommen lassen, ihn
quasi heilig zu sprechen. Das wäre ihm nicht recht
gewesen. Denn in eben dem oben genannten Brief
schreibt er von einem Gespräch, das er mit einem
französischen Pfarrer Jahre zuvor führte: „Wir haben
uns ganz einfach die Frage gestellt, was wir mit un­
serem Leben eigentlich wollten. Da sagte er: ich
möchte ein Heiliger werden (– und ich halte es für
möglich, dass er es geworden ist –); das beeindruck­
te mich damals sehr. Trotzdem widersprach ich ihm
und sagte ungefähr: ich möchte glauben lernen.
Lange Zeit habe ich die Tiefe dieses Gegensatzes
nicht verstanden. Ich dachte, ich könnte glauben ler­
nen, indem ich selbst so etwas wie ein heiliges Le­
ben zu führen versuchte... Später erfuhr ich und
erfahre es bis zur Stunde, dass man erst in der vol­
len Diesseitigkeit des Lebens glauben lernt. Wenn
man völlig darauf verzichtet hat, aus sich selbst et­
was zu machen – sei es einen Heiligen oder einen
bekehrten Sünder oder einen Kirchenmann (eine so­
genannte priesterliche Gestalt!), einen Gerechten
oder einen Ungerechten, einen Kranken oder einen
Gesunden – und dies nenne ich Diesseitigkeit, näm­
lich in der Fülle der Aufgaben, Fragen, Erfolge und
Misserfolge, Erfahrungen, Ratlosigkeiten leben –
dann wirft man sich Gott ganz in die Arme, dann
nimmt man nicht mehr die eigenen Leiden, sondern
die Leiden Gottes in der Welt ernst, dann wacht man
mit Christus in Gethsemane, und ich denke, das ist
Glaube, das ist metanoia (Umkehr); und so wird man
Mensch, ein Christ.“
Aus diesen Worten, in dieser Sprache spricht ein
Mensch, der sich der Gefahr des religiösen Über­
schwanges ebenso bewusst ist, wie der Gefahr einer
leistungsorientierten, vermeintlich modernen oder
aufgeklärten Selbst­Ermächtigung.
Wir gehen auf die Passionszeit zu. Passion ist ein
Wort, worin im Anklang an das Leben Dietrich Bon­
hoeffers beides mitschwingt: Leiden und Leiden­
schaft. Unser Glaube, so würde er sagen, lebt von
dem Leiden der großen Leidenschaft Christi. Er ist
selbst leidensbereite Leidenschaft fürs Leben.
Für ein Leben, in dem wir einander Bruder und
Schwester sind. Die Ängste meiner Geschwister sind
auch meine Ängste. Und ihre Tränen sind auch mei­
ne Tränen – egal, ob Deutsche oder Franzosen,
weiß oder schwarz, einheimisch oder fremd, Mann
oder Frau, adlig oder bürgerlich, ob Jüdin, Christ
oder Muslima.
Passionszeiten sind also beides: Leidenschaft fürs
Diesseitige und Vermeiden aller Dummheit, Wider­
wärtigkeit und offenkundiger Ungerechtigkeit. Dazu
kommt die Leidenschaft, die Passion, für unser blei­
bendes Angewiesensein auf das, was weiter reicht
und die Grenzen unserer Vernunft kennt.
„Nur der leidende Gott kann helfen.“ Bonhoeffers
Satz neu gesprochen, weil in ihm die Leidenschaft
für ein mitmenschliches Leben brennt.
Ihre Pfarrerin Bettina Kommoss
NEUJAHRSEMPFANG / ENGEL DER CHRISTUSKIRCHE
Bericht vom Neujahrsempfang
Die Vorsitzende des Ältestenkreises, Frau Dr. Hohl­
feld, begrüßte die erfreulich zahlreich erschienen
Gäste. Sie stellte ihren Rückblick unter Mathäus 9.
17, in dem das schöne Gleichnis von dem neuen
Wein, der in alte Schläuche gefüllt werden muss, er­
zählt wird. Insgesamt kann die Gemeinde durchaus
optimistisch in die Zukunft blicken. auch wenn in der
Tat im letzten Jahr einiger neuer Wein in alte
Schläuche gefüllt wurde.
Der Oberkirchenrat kann sich bisher mit dem vorge­
schlagenen neuen Namen der Gemeinde (Christus­
Friedenkirche) nicht anfreunden, es gibt aber die
Hoffnung, dass die Kirchenbehörde sich den ent­
sprechenden Erläuterungen und Begründungen der
Namensgebung
der Gemeinde doch noch an­
schließt. Der Altar wurde umgestaltet, bei bestimm­
ten Anlässen tragen unsere Geistlichen neue
liturgische Gewänder. Die Veranstaltung zum 5jähri­
gen Bestehen der Stiftung „Christuskirche­Kirche
Christi“ war ein herausragendes Ereignis. Die
„Ökumenische
Bibelwoche“
bleibt
in
guter
Erinnerung.Der Adventsgottesdienst fand erstmals
ohne Bischof statt, aber die Adventsabende „Chris­
tuskirche im Kerzenschein“ fanden großen Zuspruch.
Die satirischeren Darbietungen von Hans­Peter
Schwöbel stießen auf wenig Gegenliebe, aber der
mit Pfarrer Scholpp gestaltete Mundartgottesdienst
fand viel Zustimmung. Die Bewältigung der Raum­
probleme der Christuskirche, die Umgestaltung der
Konfirmandensäle und die Schließung der „Katakom­
ben“ aus baupolizeilichen Gründen werden die Ge­
meinde mit schwierigen Situationen konfrontieren.
Das Orgelfestival und die Veranstaltungen zu
100jährigen Bestehen das Bachchors waren Höhe­
punkte. Schwierige Aufgaben stehen vor uns: Die
Renovierung der Steinmeyer­Orgel muss bewältigt
werden, das Profil der Christuskirche ist weiter zu
stärken und für die Friedenskirche müssen neue
Strukturen gefunden werden, dabei sind Traditionen
zu wahren, aber gleichzeitig müssen neue Wege ge­
funden und begangen werden.
wd
Engel der Christuskirche
Den ChristusFriedenEngel wurde in diesem Jahr
dem Festausschuß (Frau Stegmann (Vors.), Frau
Scheuermann, Frau Schock, Frau Blank, Frau Krie­
ger, Frau Rose, Frau Kollhoff, Frau Bergerhausen,
Frau Kehrberger) verliehen. Gewürdigt, das machte
Pfarrerin Maibritt Gustrau in ihrer kleinen Laudatio
deutlich, wurde zweierlei: zum einen das beispielhaf­
te Fusionieren der beiden Festausschüsse der ehe­
maligen
Friedens­
und
der
ehemaligen
Christusgemeinde. Es sei nicht selbstverständlich,
dass sich die Damen seit der Fusion gemeinsam um
Feste und Feiern der ganzen Gemeinde kümmern
würden. Sie hätten sich Räume und Bedingungen
der jeweils anderen Gemeinde zu eigen gemacht,
um ihr Anliegen nun in den ganzen ChristusFrieden­
Gemeinde weiter zu verfolgen. Das Anliegen war
dann auch das Zweite, was der Ältestenkreis würdi­
gen wolle: im Gemeindeleben etwas von Gottes
Gastfreundschaft aufblitzen zu lassen durch liebevoll
geschmückte Tische, leckere Speisen und beleben­
de Getränke. Abschließend zitierte sie zwei Verse
aus Kohelet: „Da merkte ich, dass es nichts Besse­
res gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in sei­
nem Leben. Denn ein Mensch, der da isst und trinkt
und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine
Gabe Gottes.“ Dass die Gemeindeglieder sich immer
wieder gütlich tun könnten und dass man sehen kön­
ne, dass die Fusion allmählich Gestalt gewinnt, ver­
danken sie dem Festausschuß.
Frau Stegmann nahm stellvertretend für den ganzen
Ausschuß den Engel entgegen und berichtete aus
ihrer Sicht vom Zusammenwachsen der Ausschüsse.
Dabei zählte sie eine stattliche Reihe von Festen auf,
die der Ausschuß
bisher
ausgerichtet
hat:
angefangen
beim Gemeindefest
2013 bis zum Neu­
jahrsempfang 2015.
Frau Krieger schloss
mit einem ebenso
unterhaltsamen wie
lustigen Gedicht aus
dem
Sitzungsleben
des Ausschusses in
Mundart den offiziel­
len Teil des Emp­
fangs ab.
mg
3
4
GEMEINDE AUF DEM WEG / VISITATION
Visitation in unserer Gemeinde
Im Laufe dieses Jahres wird unsere Christus­ und Friedensgemeinde visitiert. Einige haben die letzte Gemein­
devisitation 2004 noch in Erinnerung, bei anderen herrscht Unklarheit, was es mit diesem „Besuch“ bzw. der
„Besichtigung“, was visitatio im Lateinischen bedeutet, auf sich hat. Was passiert bei einer Visitation? Warum
und von wem wird sie durchgeführt? Das alles sind Fragen, die wir Ihnen in einer Informationsreihe beantwor­
ten möchten. Der Gemeindebrief begleitet die Visitation auch mit einem Schmunzeln und veröffentlicht Auszü­
ge aus der Glosse von Werner Diefenbacher, die er bereits anläßlich der Visitation 2004 verfaßt hat.
Teil 1: Was kommt auf uns zu?
Paulus und Barnabas machen sich laut Apostelge­
schichte Kapitel 15 Vers 36 auf den Weg, um „nach
ihren Brüdern und Schwestern zu sehen, wie es um
sie steht“, die erste Visitation sozusagen. Von Philipp
Melanchthon stammt der erste Vorschlag für eine Vi­
sitationsordnung. Bereits in der Reformationszeit wur­
den regelmäßig, teilweise jährlich, Visitationen zur
Überprüfung der Pfarrer durchgeführt. Heute liegt der
Turnus bei 6­8 Jahren, und es werden nicht mehr nur
die Pfarrer, sondern die ganze Gemeinde visitiert. Vi­
sitationen werden dabei von der jeweils nächst höhe­
ren Ebene durchgeführt. Dazu wird eine
Visitationskommission zusammengestellt. Grob ge­
sagt ist die Visitation für die Kirchenleitung eine Mög­
lichkeit, die Verbindung zur Gemeinde zu behalten;
die visitierte Gemeinde dagegen soll durch diesen
Blick von Außen ihren Stand im stadtkirchlichen Kon­
text neu überblicken sowie ihre Visionen und Ziele für
die kommenden Jahre formulieren. Die Mitglieder der
Kommission, die unsere Gemeinde visitiert, wurden
zum Teil bereits ernannt, es sind: Dekan Ralph Hart­
mann sowie Schuldekan Andreas Weisbrod und die
Vorsitzende der Stadtsynode, Hannelore Dänzer. Bis
zu vier weitere Mitglieder des Stadtkirchenrats wer­
den noch benannt. Ein erstes Planungsgespräch mit
Dekan Hartmann, den Pfarrern und der Vorsitzenden
des Ältestenkreises, Dr. Brigitte Hohlfeld, hat bereits
stattgefunden. Demzufolge bereitet zunächst das
Pfarramt eine umfangreiche Dokumentation des
kirchlichen Lebens in unserer Gemeinde vor und lei­
tet sie an die Kirchenverwaltung weiter. Von dieser
wird ein erster Bescheid erstellt. Auch die Klausurta­
gung des Ältestenkreises vom 23. bis 25.01. steht im
Zeichen der Visitation. Am 6. und 7.02. findet eine
Zukunftskonferenz mit dem Thema „Zukunft in Frie­
den“ statt, an der neben Gemeindegliedern auch Ver­
treter aus dem öffentlichen Leben teilnehmen. Die in
diesen beiden Veranstaltungen erarbeiteten Ideen
werden dann dem Ältestenkreis zur Beratung und
ggf. Beschlussfassung vorgelegt. Dieser leitet sie an
die Visitationskommission weiter, die ihrerseits auf­
grund dieser Ideen und ihrer eigenen Beobachtungen
dem Ältestenkreis Vorschläge für Zielformulierungen
für die Gemeindeentwicklung in den nächsten Jahren
macht. Auf einer abschließenden Sitzung von Ältes­
tenkreis und Visitationskommission werden diese
Ziele dann verbindlich vereinbart und sollen dann in
den kommenden Jahren verwirklicht werden. Wichtig
dabei ist, dass die Gemeinde immer auf dem Laufen­
den bleibt und über alle Schritte informiert wird. Des­
halb wird die Visitation mit einem Gottesdienst mit
Empfang am 6.12.2015 abgeschlossen, in dem die
Zielvereinbarungen der Gemeinde übergeben wer­
den. Übrigens: Falls Sie Fragen zur Visitation haben,
können Sie uns gerne eine E­Mail zuschicken oder
uns über das Pfarramt unter „An die Gemeindebrie­
fredaktion“ eine Nachricht zukommen lassen. Sie
wird sicher beantwortet! tbg
Gemeindevisitation – eine völlig andere Betrachtung
(Wer dies ernst nimmt, ist selbst schuld ­ Glosse von Werner Diefenbacher)
In einer Gemeindevisitation wird versucht, sich ein Bild über die Gemeinde zu machen, indem Fragen gestellt
und Antworten gegeben werden. Nun gibt es viele Berichte und Untersuchungen, in denen dargelegt wird,
dass die Kirche für Viele nicht mehr attraktiv ist, sie sei zu altbacken und konservativ, der Moderne nicht ge­
wachsen, sie müsse neue Formen finden. Wir schlagen daher ein Gedankenspiel vor, in dem diese Neuori­
entierung in einem sprachlichen Prozess realisiert wird. Einem Zeittrend folgend denken wir dabei vor allem
an Anglizismen. Englisch klingt fortschrittlich und gerade diejenigen, die nicht alles verstehen, sind fasziniert
von der Modernität und Weltläufigkeit des Gesagten.
Frage: Wie steht es mit der Arbeit des Kirchendieners, ist das Kirchengelände sauber und gepflegt, werden
Gottesdienste und Veranstaltungen gut vorbereitet und unterstützt?
Antwort konservativ: Ja, der äußere Bereich ist gepflegt und sauber, Gottesdienste und Veranstaltungen
werden sorgfältig betreut.
Antwort zukunftsorientiert: Hören Sie bloß auf mit dem Wort „Kirchendiener“! Wer will denn heute noch
„dienen“. Wir haben jetzt einen „Facility Manager“, er ist verantwortlich für äußere und innere Präsentation.
Unsere Unternehmensphilosophie lautet dabei „Das Äußere ist wichtiger als das Innere“. Wenn jemand den
Kirchenbereich betritt, muss ihn ein Gefühl von „Wellness“ umfangen, er muss erwarten können, dass er jetzt
bald „Fun“ haben wird. Im Herbst bleiben bewusst alle Blätter liegen, ihre bunten Farben werden ein Herbst­
feeling produzieren und eine Halloweenatmosphäre schaffen. Schnee und Eis werden prinzipiell nicht ent­
fernt. Wer stürzt, merkt, wie bedroht der Mensch immer ist, wer dagegen das Innere der Kirche erreicht,
erfährt sie als Schutzraum, den er nicht mehr verlassen will. Bei unseren warmen Wintern ist an Weihnach­
ten sogar an die Anschaffung einer Schneekanone gedacht.
Fortsetzung folgt
5
RUND UM DIE KIRCHTÜRME
Letzte Meldung Pfarramt Augartenstraße!
Über ein Jahr nach der Fusion machen sich Verän­
derungen in den Strukturen der Gemeinde bemerk­
bar. Beide Gemeinden wachsen zusammen – das ist
das Ziel und gleichzeitig auch schon hier und da
Realität. Dieses Zusammenwachsen hat auch Fol­
gen für die Verwaltung der Gemeinde. Es hat sich
gezeigt, dass es mit einem hohen Arbeitsaufwand
verbunden ist, an beiden Standorten alles vorzuhal­
ten und die Sekretariatsarbeit auf beide Orte – Wer­
derplatz und Augartenstr. – zu verteilen. Vieles
musste doppelt gemacht werden, manches konnte
nur an einem Ort erledigt werden, so dass oft zusätz­
liche Organisation notwendig war, besonders für
Frau Dachtler und Frau Volz, die beiden Sekretärin­
nen der Christus­ und Friedensgemeinde. Außerdem
konnte im letzten Jahr festgestellt werden, dass es
im Pfarramt Augartenstr. so gut wie keinen „sponta­
nen Publikumsverkehr“ gibt. Es ist da natürlich eini­
ges los, weil viele Gruppen und Kreise die Räume
nutzen. Aber das Pfarramt als Anlaufstelle wird so
gut wie nicht in Anspruch genommen. (Das ist eine
Entwicklung, die sich nicht nur in der Schwetzinger­
stadt beobachten lässt, sondern auch anderswo fest­
gestellt wird: Deutlich mehr als früher wird über
Email oder Telefon kommuniziert.) Der Ältestenkreis
hat daher beschlossen, das Pfarramt in der Augar­
tenstr. zum 1. Februar zu schließen. In allen Angele­
genheiten können Sie sich wie gewohnt unter der
Rufnummer 43031920 telefonisch melden, oder per­
sönlich am Werderplatz vorbeikommen. Öffnungszei­
ten sind wie bisher: Mo­Fr 10­12h und Mi 16­18h. mg
che zur Christuskirche. Die letzte Station und der
Abschluss werden in der Erlöserkirche (Ev.­meth.
Kirche) stattfinden. Christen jeden Alters und jeder
Konfession sind herzlich willkommen.
Pastoralreferent Bernhard Boudgoust
„Perlen des Glaubens“ in Friedenskirche
Unsere Gemeinde lädt ein zum Glaubenskurs
Die „Perlen des Glaubens“ helfen, das Schöne und
Seltene des Glaubens „greifbar“ zu machen und
möchten dazu anregen, sich mit den Schätzen
christlicher Spiritualität und Theologie auseinander­
zusetzen. Der Kurs richtet sich an alle, die ihre All­
tags­ und Lebenserfahrung im christlichen Horizont
deuten und verstehen wollen, die sich gern mit an­
deren ins Gespräch vertiefen und Lust haben, nach
den Perlen ihres persönlichen Glaubens zu tauchen.
24.2.­24.3. jeweils dienstags von 19h30­21h30
Gemeindesaal der Friedenskirche, Traitteurstr. 48
Kursleitung: Pfrin Maibritt Gustrau, Steffen Gal­
las, Thomas Paul
Einen Überblick über die Kurse in Ihrem Umkreis so­
wie nähere Informationen zu den Inhalten, zu Kurs­
leitenden, Veranstaltungsort und Zeitraum finden Sie
im Internet unter www.kurse­zum­glauben.de. Sie
geben dazu einfach die Postleitzahl Ihres Wohnortes
in das Suchfeld ein. Alle, die sich vom Kursangebot
angesprochen fühlen, sind willkommen. Vorkenntnis­
se oder die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kon­
fession sind nicht erforderlich. Eine eigene Meinung,
Fragen und Zweifel sind ausdrücklich zugelassen. In
unserer Gemeinde finden zwei Kurse statt. mg
Im Fokus: Das Kreuz
Ökumenischer Kreuzweg am 27. März, 18:00 Uhr
„Im Fokus: Das
Kreuz“ ist in diesem
Jahr der Ökumeni­
sche
Kreuzweg
überschrieben. Wir
werden ein einfa­
ches Holzkreuz in
die 5 Kirchen unse­
res Stadtteils tra­
gen, dort jeweils innehalten und die Stationen des
Kreuzwegs betrachten.In jedem Jahr dient ein ande­
rer Kreuzweg mit seinen Bildern als Grundlage für
diese Aktion. Der Ökumenische Jugendkreuzweg
2015 führt zu einem eher ungewöhnlichen Kreuzweg
mit Bildern, die auf alten Kupferplatten aus der Kirch­
turmerneuerung der Stiftskirche St. Materniani et St.
Nicolai in Bücken entstanden sind.
Im Kreuzweg wollen wir entdecken, was Glauben
heißen kann: Hilfe zu einem glückenden Leben. Das
ist eine Botschaft für alle Christen, ob „katholisch“,
„evangelisch“ oder „methodistisch“. Wir laden ein,
am Freitag, dem 27.03. ab 18:00 Uhr, diesen Öku­
menischen Kreuzweg mitzugehen. Wir beginnen in
der katholischen Kirche St. Peter (Augartenstraße
92), gehen dann über Friedens­ und Heilig Geist Kir­
Gottesdienste zum Mitmachen!
Im Gottesdienst darf man nur zuhören, aufstehen
und sich wieder hinsetzen? Mitnichten!
An vier Sonntagen von April bis Juli sind Sie eingela­
den sich aktiv im Gottesdienst in der Friedenskirche
einzubringen, sei es beim Predigen, beim Beten oder
der Liedauswahl.
Schon lange besteht seitens der Gemeindeglieder
der Wunsch sich mehr zu beteiligen. Pfarrerin Mai­
britt Gustrau und Team haben sich nun auf den Weg
gemacht, um geeignete Formen und Möglichkeiten
zu finden, diesem Wunsch zu entsprechen. Sie fol­
gen dabei keinem fertigen Konzept, sondern wollen
mit Ihnen, den TeilnehmerInnen Schritt für Schritt
herausfinden, wie das Mitmachen aussehen kann.
Das Ziel ist, in der richtigen Mischung von „learning
by doing“ und „knowing by heart“, von Experimentie­
ren und der Pflege von Liebgewonnenem, eine Alter­
native anzubieten zu dem „wie es schon immer war“.
Wenn Sie Lust haben die Gottesdienst mit vorzube­
reiten sind Sie herzlich willkommen. Melden Sie sich
bitte im Pfarramt.
mg
Termine für die Gottesdienste zum Mitmachen:
12. April, 31.Mai, 7.Juni, 12.Juli, jeweils 10 Uhr Frie­
denskirche
6
GEMEINDEFEST AM 1. ADVENT
Vielfalt! Weil Vielfalt viel mehr möglich macht!
Das war das Motto des ersten interkulturellen Ge­
meindefestes am 1. Advent in der Friedenskirche.
Der 1. Advent ist in der Friedenskirche schon lange,
länger als die meisten sich erinnern können, der Ter­
min des Gemeindefestes. Besonders geeignet ist die
Adventszeit für interkulturelle Aktivitäten, weil wir mit
allen Christinnen und Christen in Mannheim und in
der ganzen Welt gemeinsam auf die Ankunft Christi
warten. So verschieden die Gemeinden und Konfes­
sionen auch sind: die Bedeutung Jesu für den Glau­
ben ist doch bei allen dieselbe.
Den Beginn dieses Wartens gemeinsam zu gestalten
und zu begehen – das war die Aufgabe eines kleinen
Vorbereitungskommittees aus drei Gemeinden bzw.
einem Verein: der Evangelisch­koreanischen Agape­
gemeinde, die schon seit über drei Jahren jeden
Sonntag in der Friedenskirche ihren Gottesdienst fei­
ert, der äthiopischen Gemeinde, die nun seit knapp
einem Jahr jeden Samstagnachmittag im Gemeinde­
saal zusammenkommt, der Christus­ und Frie­
densgemeinde
und
die
Kreisgruppe
der
Siebenbürgersachsen, die sich mehrmals im Jahr im
Gemeindesaal trifft und z.B. den Muttertag feiert oder
Sitzungen abhält.
Bei den Vorbereitungstreffen waren nicht nur die
Pfarrer oder Leiter der Gemeinden – Pfarrer Bonjun
Chin, Getu Kifle, Hans­Holger Rampelt (Vositzender
der Kreisgruppe Mannheim­Heidelberg des Ver­
bands der Siebenbürger Sachsen) und Pfarrerin
Gustrau dabei, sondern auch eine stattliche Zahl eh­
renamtlicher HelferInnen und Helfer, darunter Herr
und Frau Weber, Frau Otters, Frau Markel, Herr Fo­
grascher, Frau Stegmann, Herr und Frau Scheuer­
mann und Frau Schock.
Am 1. Advent begann der Tag mit einem festlichen
und bunten ökumenisch­interkulturellen Gottes­
dienst. Alle Gemeinden machten mit ihren musikali­
schen Beiträgen – auch die Schola Cantorum war
mit von der Partie – den Gottesdienst zu einem Er­
lebnis. Durch die Musik, Gebete, Lesungen in korea­
nischer, amharischer und deutscher Sprache und
spontane Beiträge wurde auf unkonventionelle Art
GEMEINDEFEST AM 1. ADVENT
und Weise deutlich, dass das Christentum in vielen
Sprachen und Kulturen zu Hause ist und dass es
Menschen verschiedener Sprache und Herkunft mit­
einander verbinden kann. Nur bei der Predigt wurde
das Prinzip der Mehrsprachigkeit aufgeben: Pastor
Chin sprach freundlicherweise auf Deutsch und Pfar­
rerin Gustrau (wie immer) ebenso. Beide hielten eine
kurze Predigt über denselben Text: Mt 21,1­9.
Nach dem Gottesdienst steuerte das Gemeindefest
auf seinen kulinarischen Höhepunkt zu: ein großes
Buffet im Konfirmandensaal mit Spezialitäten und Le­
ckereien aus allen Ecken der Welt durften nicht nur
bestaunt, sondern auch getestet und verspeist wer­
den: Da war u.a. dabei: koreanische Jabche, Kimchi,
Zajan und Karebab, traditionelles äthiopisches Fla­
denbrot Injera und ein Linsengericht, siebenbürgi­
sche
Salade
de
boeuf,
Krautwickel
und
Baumstriezel, deutscher Fleischkäse und Grünkern­
suppe, außerdem geräucherter Lachs, Fischsuppe
und vieles Leckeres mehr.
Glücklicherweise verfügt die Friedenskirche über
einen großen Gemeindesaal, so dass keiner der ca.
200 Gäste im Stehen essen musste.
7
Nachdem der erste Hunger gestillt war, wurde noch
einiges an Programm geboten: Erst begrüßte die
Vorsitzende des Ältestenkreises Dr. Brigitte Hohlfeld
alle und stellte die Christus­ und Friedensgemeinde
vor, danach stellten sich auch die anderen Gemein­
den vor und präsentierten noch einige Schätze aus
ihren Gemeinden: Mitglieder der koreanischen Ge­
meinde – auch schon die Allerkleinsten – machten
Musik, ebenso wie Mitglieder der äthiopischen Ge­
meinde, der Verein der Siebenbürger Sachsen bot
zwei Volkstänze in Trachten dar und hatte eine kleine
Ausstellung über Geschichte, Kultur und Kirche der
Siebenbürger mitgebracht.
Der Versuch, gemeinsam in die Adventszeit zu ge­
hen, oder anders gesagt, dem Gestalt zu geben,
dass wir alle dasselbe Ziel haben, ist rundum gelun­
gen! Wir konnten hören, sehen und schmecken, wie
vielfältig das Leben unter dem Dach der Friedenskir­
che geworden ist. Das ist ein ermutigendes und ver­
heißungsvolles Zeichen in Zeiten, in denen uns mit
Gewalt ins Bewusstsein gerufen wird, dass friedli­
ches Miteinander verschiedener Kulturen, Sprachen
und Religionen keineswegs eine Selbstverständlich­
keit ist.
mg
Danke!
Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben, dass
der 1. Advent so bunt und munter geworden ist.
Vielen Dank für alles spontane, ungeplante
Zupacken.
Vielen Dank für Hilfe in der Küche, beim Getränke­
verkauf und beim Aufräumen.
Vielen Dank für das Vorbereiten, Planen,
Überlegen lange im Voraus.
Vielen Dank an alle Köchinnen und Köche.
Vielen Dank für die Beiträge am Nachmittag.
Wir freuen uns auf das nächste interkulturelle Ge­
meindefest am 1. Advent 2015!
Ihre
Pfrn. Maibritt Gustrau, Pfr. Stefan Scholpp und
Pfrn. Bettina Kommoss
8
GOTTESDIENSTE FEBRUAR / MÄRZ 2015
CHRISTUSKIRCHE
Monatsspruch Februar
Monatsspruch März
FRIEDENSKIRCHE
Ich schäme mich des Evangeliums nicht:
Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt.
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
Römer 1,16
Römer 8,31
Sonntag, 01. Februar
Septuagesimae
10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
1. Korinther 9,19­27
Pfarrerin Maibritt Gustrau
Pfarrer Stefan Scholpp
Kindergottesdienst
Sonntag, 08. Februar
Sexagesimae
10 Uhr Gottesdienst mit Taufen
Jesaja 55,(6­7) 8­12a
Pfarrer Stefan Scholpp
Kindergottesdienst
10 Uhr Gottesdienst
Pfarrerin Maibritt Gustrau
Schüler der Städt. Musikschule
Sonntag, 15. Februar
Estomihi
10 Uhr Gottesdienst
1. Korinther 13,1­13
Pfarrer Stefan Scholpp
Kindergottesdienst
10 Uhr Gottesdienst
Pfarrein Bettina Kommoss
Mittwoch, 18. Februar
Aschermittwoch
19 Uhr Passionsandacht
Leiden und Leidenschaft – Dietrich Bonhoeffer
Eine AusZeit zur Passion ­ „Teure Gnade“
(Lk 22,24­38)
Sonntag, 22. Februar
Invocavit
10 Uhr Gottesdienst
10 Uhr
Hiob 2,1­13
Pfarrerin Bettina Kommoss
Posaunenchor Mannheim­Neckarstadt
Kindergottesdienst
Mittwoch, 25. Februar
19 Uhr Passionsandacht
Leiden und Leidenschaft – Dietrich Bonhoeffer
Eine AusZeit zur Passion ­ „Der einsame Tag“
(Lk 22,39­46)
Sonntag, 01. März
Reminiscere
10 Uhr Gottesdienst
mit Abendmahl
4. Mose 21,4­9
Pfarrer Stefan Scholpp
Kindergottesdienst
Mittwoch, 04. März
19 Uhr Passionsandacht
Leiden und Leidenschaft – Dietrich Bonhoeffer
Eine AusZeit zur Passion ­ Gedanken zum Tauftag
(Lk 22,47­53)
Freitag, 06. März
18 Uhr Weltgebetstag
Kantorei der Christuskirche
Leitung: Anna Linß
Stadtteilökumene (s. Seite9)
18 Uhr Weltgebetstag
Stadtteilökumene
(s. Seite 9)
Sonntag, 08. März
Okuli
10 Uhr Gottesdienst mit Taufen
Lukas 22,47­53
Pfarrerin Bettina Kommoss
10 Uhr Gottesdienst
Pfarrerin Maibritt Gustrau
Mittwoch, 11. März
19 Uhr Passionsandacht
Leiden und Leidenschaft – Dietrich Bonhoeffer
Eine AusZeit zur Passion ­ „Vergangenheit“
(Lk 22,54­62)
Gottesdienst
Pfarrer Gerhard Engelsberger
Schola Cantorum
Singschule Mannheim
10 Uhr Gottesdienst
mit Abendmahl
Pfarrerin Maibritt Gustrau
GOTTESDIENSTE FEBRUAR / MÄRZ 2015
CHRISTUSKIRCHE
FRIEDENSKIRCHE
Sonntag, 15. März
Lätare
10 Uhr Gottesdienst
10 Uhr Familiengottesdienst
Jesaja 54,7­10
mit den Kindergärten
Pfarrerin Maibritt Gustrau
Pfarrer Stefan Scholpp
Teilnehmer des Chorleitungskurses
dirigieren im Gottesdienst
Kindergottesdienst
Mittwoch, 18. März
19 Uhr Passionsandacht
Leiden und Leidenschaft – Dietrich Bonhoeffer.
Eine AusZeit zur Passion ­ „Die letzten und die vorletzten Dinge“
(Lk 22,62­71)
Sonntag, 22. März
Judika
10 Uhr Jubelkonfirmation
mit Abendmahl
Hebräer 5,(1­6)7­9(10)
Pfarrerin Maibritt Gustrau
Blechbläserensemble
der Christuskirche
Leitung: Anna Linß
Mittwoch, 25. März
19 Uhr Passionsandacht
Leiden und Leidenschaft – Dietrich Bonhoeffer.
Eine AusZeit zur Passion ­ „Stationen auf dem Wege zur Freiheit“
(Lk 23,1­12)
Sonntag, 29. März
Palmarum
10 Uhr Gottesdienst
Johannes 12,12­19
Pfarrer Stefan Scholpp
Kindergottesdienst
10 Uhr Gottesdienst
Pfarrer Stefan Scholpp
Schüler der Städt. Musikschule
12 Uhr Festliche Mittagstafel für die
Jubelkonfirmandinnen und
Jubelkonfirmanden
15 Uhr Andacht zum Ausklang
10 Uhr Gottesdienst
Pfarrerin Bettina Kommoss
Ökumenischer Weltgebetstag 6. März
Meldung vom Turm der Friedenskirche
Begreift ihr meine Liebe? (Joh 13,1­17)
Der eine oder die andere
wird es schon bemerkt ha­
ben: das Kreuz auf dem
Turm der Friedenskirche
fehlt. Gott sei Dank kam
niemand zu Schaden, als
es am Samstag, den 10.
Januar, vom Dach fiel! Es
ist fast schon ein Fliegen­
gewicht, denn Innen ist es
hohl und besteht ansons­
ten aus Kupferblech. Der
heftige Sturm im Verbund
mit Materialermüdung hat
dazu geführt, dass das
Kreuz nicht mehr länger standhielt. Nun wird es re­
stauriert und schnellst möglich wieder auf dem Turm
installiert. Die Bauabteilung der EKMA leitete die nö­
tigen Schritte bereits in die Wege.
mg
Während der Feier des Passah­
Mahles mit seinen Jüngern wäscht
Jesus ihnen als Zeichen seiner
Liebe die Füße. Für Petrus vor al­
lem ist es schwierig, diesen Lie­
besdienst anzunehmen und zu
begreifen. Diese Frage stellen die
Frauen von den Bahamas in das
Zentrum der Liturgie für den Welt­
gebetstag. In der Christus­ und Friedensgemeinde
wird der Gottesdienst wieder in ökumenischer Ge­
meinschaft in zwei Gottesdiensten gefeiert: am Frei­
tag, den 6. März 2015, 18.00 Uhr in der
Christuskirche und in der Friedenskirche. Dazu
und zu dem sich anschließenden Imbiss laden wir al­
le Gemeindeglieder herzlich ein. Ruth Scheuermann
und Marianne Häring
Herzlichen Dank für Ihre Gaben
In den Wintermonaten wurde bei den zahlreichen
Gottesdiensten, Konzerten und Aktionen für die Akti­
on "Brot für die Welt" in der Christus­ und Frie­
densgemeinde insgesamt 23.130,99 € gespendet
(Stand 12.01.). Das Ergebnis der Spenden für das
Pfarrvikariat 2014 betrug insgesamt 6.035,00 €. Al­
len Spendern sei ganz herzlich für die großzügige
Unterstützung gedankt.
Die Redaktion
Anmeldung zur Jubiläumskonfirmation
Am Sonntag, den 22. März 2015, feiern wir wieder
die Jubiläumskonfirmation. Herzlich eingeladen
ist, wer in den Jahren 1930, 1935, 1940, 1945,
1950, 1955 und 1965 konfirmiert wurde.
Anmelden können Sie sich ab sofort im Pfarramt
unter 0621 / 430 319 20.
9
10
ERHALTET DAS MANNHEIMER WUNDERWERK
Erhaltet die Steinmeyer­Orgel
„Das Mannheimer Wundwerk“ schrieb der Leipziger
Komponist Sigfrid Karg­Elert im Jahr 1920 über die
älteste und größte der drei Orgeln der Christuskir­
che. Die Steinmeyer­Orgel auf der nördlichen Empo­
re ist mit 96 Registern auf vier Manualen und Pedal
einschließlich eines Fernwerks und mit 7869 klingen­
den Pfeifen die größte Denkmalorgel Baden­Würt­
tembergs
und
eine
der
wenigen
großen
Konzertorgeln der Spätromantik, die beide Weltkrie­
ge und die Deutsche Orgelbewegung fast unversehrt
überstanden hat. Als Kontrast zu dem monumentalen
Gesamtklang lassen sich auf dem unsichtbaren
Fernwerk in der Kuppel der Kirche sehr leise, ins un­
hörbare entschwindende und schwebende Klänge
von impressionistischem Reiz erzeugen. Eingeweiht
wurde das als Opus 1100 von der Königlich Bayeri­
schen Hof­, Orgel­ und Harmoniumfabrik G. F. Stein­
meyer in Oettingen erbaute Instrument zeitgleich mit
der Christuskirche am 1. Oktober 1911. Orgelfreunde
aus aller Welt schätzen ihre klanglichen Besonder­
heiten wie das durchschlagende Zungeregister „Kla­
rinette“, die zahlreichen Schwebungen und
Konzertflöten, die verschiedenen Hochdruckstim­
men, sowie die Celesta (Glockenspiel) und die zwei
Schwelljalousien im Fernwerk.
Leider droht dem „Mannheimer Wunderwerk“ die
Stilllegung. Die elektrischen Verkabelungen unserer
Orgel stammen teilweise noch aus dem Jahre 1911.
Aber auch die Kabelqualität aus den Jahren 1939
und 1984 und die Art und Weise der Kabelverlegung
sind heute nicht mehr zulässig. Davon ist auch der
Spieltisch betroffen. Ebenso ist die Pneumatik mit ih­
ren hunderten von Lederbälgchen und Ventilen so
störungsanfällig, dass wir immer häufiger mit hängen
bleibenden Tönen, sogenannten „Heulern“ zu kämp­
fen haben. Was Gottesdienst­ und Konzertbesucher
schon gelegentlich wahrnehmen können, droht un­
sere Orgel unspielbar zu machen.
Die Pfeifen aus Holz, Zinn und Blei sind 1939 bei der
Höherstimmung der Orgel auf den modernen Kam­
merton unsachgemäß gekürzt oder verändert wor­
den. Die Nachstimmungen haben seither diesen
Zustand verschlimmert. Dadurch ist die Stimmhal­
tung so schlecht geworden, dass ein sauberer Ge­
samtklang kaum mehr erreichbar ist.
Die gesamte Renovierung, die bis zum großen Re­
formationsjubiläum 2017 unsere Orgel wieder voll
funktionsfähig machen soll, wird ca. 750.000,­ € kos­
ten. Helfen Sie mit durch Ihre Spende, lassen Sie
sich zu einer unserer vielen Benefizveranstaltungen
einladen, damit wir diese gewaltige Summe aufbrin­
gen können. Oder lassen Sie sich die Sonder­Scho­
koladenedition des Schokoladenhaus Rinderspacher
schmecken, die Sie im Kantorat sowie bei den Bene­
fizveranstaltungen erwerben können. Über den
Spendenstand und die weiteren Aktionen und Veran­
staltungen halten wir Sie im Gemeindebrief auf dem
Laufenden. sb
Spendenkonten Erhalt der Steinmeyer­Orgel:
Ev. Kirchengemeinde Christuskirche
IBAN: DE12600501010004059387
BIC: SOLADEST600
BW­Bank
Spendenkonto­ Erhaltet die Steinmeyer­Orgel
Benefizveranstaltungsreihe (Februar­März)
So. 01. Februar, 18:00 Uhr ­ Orgelkonzert
Anna Linß spielt Werke von Bach, Liszt,
Hindemith, Messiaen ­ Im Anschluß: Orgelwein auf
der Orgelempore
Eintritt: 15.­ €
Sa. 07. Februar, 17:00 Uhr ­ Orgelführung II
Das Mannheimer Wunderwerk
Eintritt: € 10,­
So. 08. Februar, 18:00 Uhr ­ Orgelkonzert
Ennio Cominetti (Varenna) spielt Werke von
Frescobaldi, Bach, Rinck, Bossi und Cominetti ­
Im Anschluß: Orgelwein auf der Orgelempore
Eintritt: 15.­ €
RUND UM DIE KIRCHTÜRME / JUBILARE
Das nenne ich würdig fürwahr, sich im
Alter lernend zu beschäftigen!
(Heinrich von Kleist)
Es ist eine große Freude, für
einen Freund wie Werner
Diefenbacher, anlässlich sei­
nes 90sten Geburtstages ei­
ne Ehrung verfassen zu
dürfen. Das geschieht stell­
vertretend für viele Men­
schen in unserer Gemeinde
und darüber hinaus, die sich
ihm dankbar verbunden füh­
len, im Besonderen aber für
die Redaktion des Gemeindebriefes, der er bis heute
angehört.
Wie kam er zum Ehrenamt an der Christuskirche?
Ich erinnere mich noch genau, wie wir uns im Jahre
2001 im Redaktionskreis fragten, ob dieser promi­
nente ehemalige Leiter des Mannheimer Lessing­
gymnasiums vielleicht zur Mitarbeit in unserem
"Gemeindeblättl" zu gewinnen wäre. Nach Eintritt in
den Ruhestand war Werner Diefenbacher in überre­
gionalen Schulgremien intensiv tätig, um sich dann
aber doch ins Privatleben zurückzuziehen. Er war
uns als interessiertes Gemeindemitglied aufgefallen.
Man hatte ihn bereits in Gruppen und Kreisen als
Referenten mit großer Themenvielfalt entdeckt. So
war es leichter als gedacht, auf unsere eher zaghafte
Anfrage eine wohlwollende Antwort zu bekommen.
Im April 2002 (Ausg. 24) erschien sein Name erst­
mals im Impressum des Gemeindebriefes der Chris­
tuskirche. Von da an bis zur gegenwärtigen Ausgabe
hat er die Inhalte maßgeblich mitgeprägt. Sehr
schnell wurde er Kraft seiner Persönlichkeit ein über­
aus sachlicher Berichterstatter der meisten wichtigen
Gemeindeveranstaltungen oder Gastpredigten.
Sein Markenzeichen: "Was uns bewegt"
Die erste Kolumne in Ausgabe 31/2003, der wir den
Titel "Was uns bewegt" gaben, war der Beginn einer
inzwischen legendären Begleitsinfonie zum Gesche­
hen in Kirche, Staat und Gesellschaft. Zunächst war
dies als Reaktion auf die unbegreifliche Tat eines Er­
furter Gymnasiasten gedacht, der 16 Menschen in
seiner Schule erschossen hatte. Weitere kritische
Beiträge zum Zeitgeschehen folgten. Uns ermutigte
das vielfache Echo auf die so außerordentlich gut
recherchierten, von tiefer Bildung und ge­
sellschaftspolitischen Engagement getragenen Ab­
handlungen mit ihrem Bezug zu christlichem Denken
und Handeln. So: "Gott in der Verfassung für Euro­
pa?","Kruzifixverbot" "Nichts ist gut in Afghanistan",
"Fußball­Schiedsrichterskandal" "Gesellschaft ohne
Kinder", "Computerspiele auf dem Gabentisch" u.v.a.
mehr. Beeindruckend war, wie der erfahrene Schul­
mann ein jedes Thema zur Diskussion stellte und
durchaus Einwände und Ergänzungen akzeptierte.
O­Ton Diefenbacher: "Ich freue mich über den Aus­
tausch, denn das Alter schenkt einem auch die Ge­
lassenheit,
das
Streben
nach
persönlicher
Anerkennung nicht mehr pflegen zu müssen." Gera­
de das macht ihn beliebt.
Diefenbacher erinnert sich, auf folgende Artikel be­
sonders viele Rückmeldungen erhalten zu haben:
"Kommunikation ­ oder wie wir miteinander umge­
hen." (anlässlich der Diskussionen vor der Fusion,
Heft 93/2012); "Ehe und Familie – Orientierungshilfe
der EKD" (Heft 98/2013); "Selig sind die Friedfertigen
– Einsatz in Afghanistan" Friedensethik der EKD
(Heft 2/2014). So sei ihm herzlich Dank gesagt für
seine unermüdliche Mitarbeit, wie auch für die rege
Vortragstätigkeit im Senioren­ und Frauenge­
sprächskreis, die er aufgrund seines runden Ge­
burtstag ja nicht aufgeben möge. Wir können
staunend von ihm lernen, wie ein geistreicher
Mensch auch im hohen Alter lebhaften Anteil am
Weltgeschehen nehmen kann, es in historische Zu­
sammenhänge zu bringen weiß und als der begna­
dete Lehrer, der er ist, auch an viele weiterzugeben
liebt. Er ist – mit einem Wort – ein "Vorbild, zur
Nachahmung empfohlen". Last, but not least: Ge­
meinsam wurde dem Ehepaar Diefenbacher beim
Neujahrsempfang 2010 der Engel der Christuskirche
verliehen. Da Frau Hilde Diefenbacher am 1. März
ebenfalls das 90 Lebensjahr vollenden wird, darf ein
Grußwort an sie hier nicht fehlen. Landeskirche, Kir­
chenbezirk und Gemeinde haben der Prädikantin
und Synodalen verantwortungsvolle Jahre im Ehren­
amt zu danken, wofür sie das Bundesverdienstkreuz
bekam. ­Die geistliche Begleitung des Frauenge­
sprächskreises jedoch war ihr Herzensanliegen und
ein Segen für viele.
Renate Schneider
Frau Marianne Häring, die Leiterin des Frauenkreis­
teams widmet Hilde Diefenbacher, diesen Dankes­
gruß: Hilde Diefenbacher lebt aus der Erfahrung
"Gott hat dich lieb." So hatte die Großmutter einst
das kleine Mädchen in einem Augenblick großer Ver­
lassenheit getröstet. Und auch wenn Gott uns nicht
von unseren schier unerträglichen Leiden befreit, so
zeigt er uns doch, wie wir damit leben können. Diese
Gewissheit möge Hilde Diefenbacher auch in Zukunft
tragen – wünscht dankbar der Frauengesprächs­
kreis.
Marianne Häring
Margot Dammast zum 80sten:
Wenn ich gefragt würde, wie
ich mir klassische Ehren­
amtliche vorstelle, dann fällt
mir Margot Dammast ein. In
ihrem Leben spiegelt sich
wieder, was das bedeuten
kann: Die Kirche ist ein wei­
tes Feld: Einmal entdeckt,
wird man überall gebraucht:
im
Besuchsdienstkreis:
Warum nicht? ~ Auch der
Bachchor gehört dazu: Ja,
aber aus Freude am Singen. ~ Gemeindebriefe aus­
tragen: Mühsam, aber ok. ~ KirchenhüterInnen ge­
sucht:
Natürlich
macht
sie
mit.
~
Der
Seniorengesprächskreis bittet um Mitarbeit im Team:
11
12
RUND UM DIE KIRCHTÜRME / JUNGE SEITE
Ja, gern! 15 Jahre schon erfüllt sie diese Aufgabe mit
Herz und Verstand. Grüne Dame im Diakoniekran­
kenhaus: Das schafft sie auch noch. ~ Und das ist
beileibe nicht alles! So viel Einsatz für andere war
und ist nur möglich, weil ihr Mann Peter Dammast
selber genau so denkt und handelt, und beide die
damit verbundenen Mühen gemeinsam tragen. Und
nun wird sie achtzig Jahre alt. Schade, dass unsere
Dankesgrüße dieses Geheimnis lüften, denn man
sieht es ihr nicht an. Ist sie doch in fast allen Berei­
chen noch unermüdlich tätig. Für alle, die sich ihr
dankbar verbunden fühlen, wünschen wir an dieser
Stelle, dass Gott ihr weiterhin Gesundheit und Le­
bensfreude schenkt, dazu die Tatkraft das zu tun,
was ihr Leben reich macht.
Renate Schneider
Ganz herzlich gratulieren wir auch Herrn Karl­Heinz
Trumpp, der 2008 den Engel der Christuskirche für
sein segensreiches Wirken an der Christuskirche er­
halten hat, sowie Herrn Manfred Hammer, der unse­
re Gemeindebriefredaktion so unermüdlich mit
schönen Fotos versorgt. Beide begehen ihren 75.
Geburtstag.
Die Redaktion
Ab 17. März wieder "Offene Türen" an der
Christuskirche
Möge Dein Haus stets offene Türen haben für die,
die nicht wissen, wo sie ausruhen können. Dieser iri­
sche Segenswunsch könnte das Motto sein, unsere
Einladung an alle, die Lust haben, unsere Kirche von
innen zu sehen. Laut dem Amt für missionarische
Dienste erfreuen sich Kirchenräume zunehmender
Beliebtheit und locken immer mehr Besucher an. Es
sind nicht immer Gläubige, die die offenen Kirchen
besuchen, sondern häufig Menschen, die am Sonn­
tagmorgen eher nicht in den Gottesdienst kommen,
die sich aber mit ihren Fragen zu Gott, dem Glauben
und der Kirche, mit Anliegen und Sehnsüchten wie­
der annähern. So können wir durch unsere offene
Kirche eine Brücke bauen, zu unserer Gemeinde und
zum Glauben, und damit signalisieren: Jeder ist
herzlich willkommen! Frau Ortmann und ihr Team
sind wieder an drei Nachmittagen für ihre Gäste da.
So kommen Touristen in den Mannheimer Dom, aber
auch Kongressteilnehmer aus dem Rosengarten,
Menschen in ihrer Mittagspause, vor dem Einkauf
oder nach der Arbeit einfach mal auf einen Sprung
vorbei. Sie setzen sich, genießen die Ruhe und den
Raum, die Fenster, die am Nachmittag durch die
Sonne bunt erstrahlen, die Bilder und Kunstwerke.
Manche schreiben sich auch ein Anliegen, einen
Dank oder ein Gebet in dem ausliegenden Buch von
der Seele. Wer mag, kann durch unsere engagierten
Kirchenhüter auch Informationen erhalten, die Bro­
schüren oder einen Kirchenführer mitnehmen oder
ein Buch erwerben. Wer selbst am Nachmittag als
Gastgeber dabei sein möchte, wende sich an unser
Pfarramt oder direkt an Frau Ortmann.
tbg
Offene Kirche von 17.03. bis 12.11.2015, Di. bis Do.,
jeweils von 13 bis 17 Uhr. Und natürlich jeden Sonntag
um 10 Uhr zum Gottesdienst!
Kindergartengottesdienste
Am 14. Januar
um 10 Uhr läu­
teten die Glo­
cken
zu
ungewöhnli­
cher Zeit und
eine
lange
Schar von Kin­
dergartenkin­
dern zog in die Christuskirche ein. Pfarrer Stefan
Scholpp hatte zu einem der regelmäßig stattfinden­
den Gottesdienst für die Kindergartenkinder eingela­
den. Begeistert gestalteten die Kinder den Psalm
"Der Herr ist mein Hirte" mit, begleitet von Kantorin
Anne Linß. Ein Passant, der zufällig in die offene Kir­
che kam, sagte: "Was ich da eben Schönes erlebt
habe, hat mir den Glauben wieder näher gebracht."
Renate Schneider
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden
2014/2015!
Einen nicht unbeträchtlichen Teil des Konfirmanden­
jahres haben wir schon hinter uns gebracht: die erste
Konfirmandenfreizeit, den Vorstellungsgottesdienst in
der Friedens­ und Christuskirche. Außerdem haben
die KonfirmandInnen bei der Ralley­Galliläa teilge­
nommen. Ob sie den Titel vom letzten Jahr verteidi­
gen können ist noch nicht klar. Sie sind zwar als
Tagessieger nach Hause gefahren, aber da noch
nicht alle Konfirmandengruppen aus Mannheim, den
Parcour zum Leben Jesu und zur Bibel absolviert
haben, ist die Endauswertung eben auch noch nicht
möglich. Die Chancen stehen aber gut….
Viele wichtige Themen wurden im Unterricht schon
bearbeitet: „Gottesdienst“, „Bibel“, „Jesus Christus“.
„Leben und Tod“, „Gesangbuch und Kirchenjahr“. Eini­
ges steht an: das Diakoniepraktikum in der Vesperkir­
che, das Gemeindepraktikum und weitere Themen im
Unterricht, z.B. „Gott“, „Taufe“ und „Glaubensbekennt­
nis“. Auf den ersten Höhepunkt läuft das Konfirman­
denjahr während der zweiten Konfirmandenfreizeit im
Mai zu, wenn die Jugendlichen den Jahresgottes­
dienst vorbereiten: D.h. die Gruppe wird gemeinsam
während eines Wochenendes den Gottesdienst am
17. Mai in der Friedenskirche planen und gestalten.
Und so sehen sie aus unsere Konfirmandinnen und
Konfirmanden:
mg
JUNGE SEITE
Bericht vom Kinderbibelnachmittag
Licht und Finsternis – diese zwei Begriffe kennen wir
alle. Besonders in der Adventszeit wird ihr Wirken
besonders deutlich. Am 28.November 2014 wurde
für 20 Kinder spürbar, wie sehr wir Menschen auf
Licht angewiesen sind. Während die Stadt Mann­
heim schon in der Vorfreude auf den Advent hell be­
leuchtet war erlebten die Jungen und Mädchen die
biblische Geschichte vom blinden Bartimäus. Dessen
größter Wunsch ist es, zu sehen, hell und dunkel un­
terscheiden zu können. Bartimäus glaubt, dass Je­
sus ihm helfen kann. Als Jesus in Bartimäus‘ Nähe
ist ruft er nach ihm. Jesus wendet sich ihm zu und
erfährt seinen größten Wunsch: „Ich möchte sehen
können, Jesus. Und ich glaube, dass du mir helfen
kannst.“ Und Jesus spricht: „Weil du an mich glaubst
wirst du gesund werden. Nimm deine Augenbinde
ab, Bartimäus.“ Und was dann geschieht ist sehr be­
sonders: Bartimäus nimmt seine Augenbinde ab, ist
zunächst geblendet vom Licht. Doch dann erkennt er
Jesus und andere Menschen um ihn herum. Ein
Wunder ist geschehen – er kann sehen. Wie wichtig
das Augenlicht für uns Menschen ist, erlebten die
Kinder im Anschluss an die Geschichte durch einige
Spiele. Mit Licht und Wärme ging es weiter: Kerzen
wurden gestaltet und Plätzchen gebacken. Den Ab­
schluss bildete ein Fackellauf um die Friedenskirche
herum. In der Dunkelheit erhellte sich der Weg durch
Fackeln. Als einige Kinder das Lied „Mache dich auf
und werde Licht“ anstimmten, alle gemeinsam mit
warmem Kinderpunsch in der Hand um einen Feuer­
korb standen und Wunderkerzen brannten wurde
klar: Der Advent kann kommen. Lichter in der Dun­
kelheit – und wir freuen uns darauf. An dieser Stelle
ein herzliches Dankeschön an Christa Krieger, Jörg
Deuter­Rünzler und Rüdiger Volz für die tatkräftige
Unterstützung und Gestaltung des Kinderbibelnach­
mittages!
Rahel Römer
Neues vom Christuskindergarten
Im vergangenen Dezember hatten wir einige sehr
schöne Stunden in der Vorweihnachtszeit. So ka­
men am 12.12.2014 Groß und Klein zu unserem
Weihnachtsmarkt im Hof. In richtiger Adventsstim­
mung konnten sich alle Gäste im Hof vergnügen, in
dem drei Holzhütten für die richtige Weihnachts­
13
marktkulisse sorgten. Das eigentliche Highlight war
jedoch nicht, dass für Leib und Seele mit einem Ver­
zehrhäuschen, einem Getränke­ und einem Ver­
kaufshaus mit gebastelten, genähten, gehäkelten,
selbst gebackenen Dingen gesorgt war, sondern
dass uns Herr Dr. Schneider mit seiner Frau die Ehre
gab. Herr Dr. Schneider hatte ein paar Tage zuvor
seinen Geburtstag gefeiert, und somit durften ihm die
Kinder des Christuskindergartens an diesem Tag
nachträglich noch ein Ständchen singen. Die Ge­
sichter der Familie Schneider sind unseren Kindern
mittlerweile ein Begriff und wir freuen uns immer
wieder, wenn Sie unsere Feste mit einem kurzen Be­
such beehren. Wir freuen uns übrigens immer über
Besuch von Gemeindemitgliedern bei unseren
Christuskindergartenfesten. Vielleicht gibt es ja auch
einen Menschen (eventuell auch schon im Ruhe­
stand), der Spaß daran hätte, mal einigen Kindern
eine Geschichte vorzulesen oder zu erzählen. Dann
melden Sie sich doch bitte in unserem Kindergarten
unter 41 64 43, per Mail unter kita.christus@ekma.de
oder sprechen Sie uns persönlich an. In den kom­
menden Wochen wird uns unter anderem die Tour­
neeoper Mannheim mit dem Stück „Tamino
Mausewitz geht in die Oper“ besuchen, ein Fotograf
wird das Lächeln unserer Kinder einfangen, wir wer­
den einen kleinen Faschingsumzug veranstalten,
Frau Reus­Whürl der Oststadtschule kommt für un­
sere Vorschulkinder, wir haben Kindergartengottes­
dienste in der Christuskirche, Pfarrer Scholpp
besucht unsere Kinder regelmäßig, wir werden mit
unseren Eltern Osterkörbchen basteln und bekom­
men Besuch von den singenden Köchen. Im nächs­
ten Gemeindebrief werde ich an dieser Stelle davon
berichten.
Daphne Cladders­Viehmann
14
JUNGE SEITE
Neues von der Singschule Mannheim
Zum Jahresausklang hatte die Singschule Mannheim
noch zwei spannende Auftritte vor sich: Am 27. No­
vember waren wir bereits zum wiederholten Mal ein­
geladen, auf der Bühne des Mannheimer
Weihnachtsmarktes zu singen. Unter dem Titel "Ca­
rol's Singing" der Singschule Mannheim präsentier­
ten wir bekannte Weihnachtslieder aus Deutschland,
Frankreich und England. Unser seit September be­
stehender Jugendchor Young Voices hatte dabei sei­
nen ersten Solo­Auftritt mit John Rutters "Angel´s
Carol". Auch das Rhein­Neckar­Fernsehen war vor
Ort und sendete Teile unseres Auftritts in einer Re­
portage über den Weihnachtsmarkt. Der letzte Höhe­
punkt des Jahres 2014 war für uns dann unser
erstes Krippenspiel an Heiligabend. Als Vorlage dafür
hatten wir "Das Krippenspiel" von Gerd Münden ver­
wendet und bearbeitet. Es war ein schöner Erfolg,
der alle mit Stolz erfüllte und Gänsehaut­Gefühl in
den Kirchenraum zauberte.
Bitte helfen Sie mit, Werbung für unsere Singschule
zu machen. Kinder und Jugendliche können hier ein
musikalisches Zuhause in unserer Gemeinde finden
und unsere Jugendarbeit wird gefördert. Besuchen
Sie uns auf unserer Website unter www.singschule­
mannheim.de. Wer Interesse hat, bei uns mitzusin­
gen, kann sich unter mail@elkevoelker.de oder tele­
fonisch
unter
06206/156318
zu
einer
Schnupperstunde anmelden. Für den Jugendchor
benötigen wir baldmöglichst eine Mikrofonanlage.
Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende an den
Verein zur Förderung der Musik an der Friedenskir­
che e.V., Stichwort: Singschule, Sparkasse Rhein
Neckar Nord, IBAN: DE20 6705 0505 0039 0713 39.
(ev) Dr. Elke Voelker
Kirchenmusik an der Christuskirche ­ Kontakt über das Kantorat 0621 ­ 41 22 76
Bachchor Mannheim
montags
19:30 Uhr
Leitung: KMD Prof. Johannes Michel
Kammerchor Mannheim
mittwochs
20:00 Uhr
Leitung: KMD Prof. Johannes Michel
Kantorei
dienstags
18:00 Uhr
Leitung: Anna Linß
Blechbläserensemble
der Christuskirche
projektweise
nach Vereinbarung
Leitung: Anna Linß
Kirchenmusik an der Friedenskirche ­ Kontakt über Dr. Elke Voelker 06206 ­ 15 63 18
Schola Cantorum
freitags
17:30 Uhr
Gemeindesaal der Friedenskirche
Singschule
der Friedenskirche
Leitung:
Dr. Elke Voelker
singschule­mannheim.de
montags
14:30 ­ 15:00 Uhr
(Kita
15:00 ­ 15:45 Uhr
Weidenkörbchen)
musikalische Früherziehung
Singschule 1
donnerstags
14:45 ­ 15:15 Uhr
(Gemeindesaal 15:15 ­ 16:00 Uhr
Friedenskirche) 16:00 ­ 17:00 Uhr
17:00 ­ 18:00 Uhr
musikalische Früherziehung
Singschule 1
Singschule 2
Jugendchor "Young Voices"
IMPRESSUM
Gemeindebriefredaktion: Sylvia Birnbaum (sb); Tatjana Briamonte­Geiser (tbg); Werner Diefenbacher (wd); Maibritt Gustrau
(mg); V.i.S.d.P.: Maibritt Gustrau Layout: Sylvia Birnbaum Gottesdienste und Termine: Ursula Dachtler Fotos ohne Bez.: M.
Hammer, Titelbild: Bettina Kommoss Auflage: 5.200 Redaktionsschluss: 11. März 2015
15
TERMINE UND BEGEGNUNGEN FEBRUAR /MÄRZ 2015
Krabbelgruppe
donnerstags
10:00 Uhr
Werderplatz 16, Clubraum der Christuskirche
Krabbelgruppe
dienstags
10:00 Uhr
Gemeindesaal der Friedenskirche
Konfirmationsunterricht
mittwochs
16­17:30
Konfirmandensaal
XXO­Teenkreis (13­17 Jahre)
donnerstags
18:30­20:30 im Clubraum der Christuskirche
Auskunft: Julia Müller / Tel.: 0176 / 60 91 98 86
Kreis junger Christen
dienstags
19:30 Uhr
Familienkreis
monatlich
Hauskreis 30+
dienstags
Frauengesprächskreis
Clubraum, Werderplatz 16
Dienstag
Werderplatz 6
Auskunft: Veronika Maier / Tel.: 0177 / 81 42 609
Unternehmungen, Kaffee trinken, Spiel und Spaß
Auskunft: Fam. Gallas / Tel.: 400 64 46 oder
Fam. Wennemers, Tel.: 12 28 30 59
19:45 Uhr
Richard­Wagner­Str. 15
Auskunft: Fam. Gallas / Tel.: 400 64 46
17.02.
18:00 Uhr
Freitag
06.03.
18:00 Uhr
Dienstag
17.03.
18:00 Uhr
Bibelarbeit: Römer 1,16
Wie können wir den Gesprächskreis weiterführen?
Gottesdienst zum Weltgebetstag
anschließend Imbiss im Konfirmandensaal
Bitte anmelden
Der Alltag einer sozialpädagogischen Familienthe­
rapeutin Petra Schön
Kurse zum Glauben
Kurs "Perlen des Glaubens"
Werderplatz 6
Dienstag
Dienstag
Dienstag
Dienstag
Dienstag
24.02.
03.03.
10.03.
17.03.
24.03.
19:30­21:30 Gemeindesaal der Friedenskirche
19:30­21:30
19:30­21:30
19:30­21:30
19:30­21:30
Gesprächskreis für
Seniorinnen und Senioren
Werderplatz 6
Montag
09.02.
15:30 Uhr
Montag
09.03.
15:30 Uhr
"Gönnen und Neiden"
Eine kleine Reise durch die Kulturgeschichte des
Neidens. Heiter/besinnlicher Nachmittag mit
Pfarrerin Bettina Kommoss
"Erinnerungen an den Berg Athos"
Vortrag von Wolfgang Breuer
Kirchencafé jeweils
2. u. 4. Mittwoch
14:30 Uhr
Gemeindesaal der Friedenskirche
Spielenachmittag jeweils
1. u. 3. Mittwoch
14:30 Uhr
Gemeindesaal der Friedenskirche
Gemischte Gymnastikgruppe
für Seniorinnen und Senioren
mittwochs
10:00 Uhr
Gemeindesaal der Friedenskirche
Gymnastik für Seniorinnen
freitags
10:00 Uhr
Gemeindesaal der Friedenskirche
Seniorentreff
1. Freitag im Monat
15:00 Uhr
Gemeindesaal der Friedenskirche
Ökumenisches Frühstück
"Besonnen in die Woche"
Werderplatz 6
Montag
Montag
Montag
Montag
09.02
23.02.
09.03.
23.03.
7:30­8:30
7:30­8:30
7:30­8:30
7:30­8:30
Mit Liedern, Texten, Kaffee und Gesprächen wollen
wir uns Gottes Beistand für den Alltag erbitten
Besuchsdienst
Mittwoch
Mittwoch
04.02.
04.03.
17:30 Uhr
17:30 Uhr
Werderplatz 6
Gespräch mit der Bibel
am Morgen
Mittwoch
Mittwoch
18.02.
18.03.
10:30­12:00 Werderplatz 6
10:30­12:00
Stadtteilökumene
Freitag
Mittwoch
Freitag
06.03.
11.03.
27.03.
18:00 Uhr
19:30 Uhr
18:00 Uhr
Weltgebetstag in Christus­ und Friedenskirche
Treffen der Stadteilökumene Evang.­method. Kirche
Ökumenischer Kreuzweg
Beginn St. Peter / Stationen: Friedenskirche, Heilig­
Geist, Christuskirche, Evang.­Method. Kirche mit
geselligem Abschluß bei Snacks und Getränken
Ältestenkreis
Mittwoch
Mittwoch
25.02.
18.03.
19:30 Uhr
19:30 Uhr
Ältestenkreissitzung
Ältestenkreissitzung
Offene Christuskirche
Pfr. i.R. Steinbach
ab 17. März ­ Di bis Do ­ 13­17 Uhr
16
KIRCHENMUSIK ­ KONZERTE
Sonntag, 01. Februar, 18:00 Uhr ­ Erhaltet das Mannheimer Wunderwerk ­ Christuskirche
Benefizveranstaltung 4 ­ Orgelkonzert ­ Anna Linß spielt Werke von Bach, Liszt, Vierne, Hindemith und
Messiaen ­ Im Anschluß Orgelwein auf der Orgelempore ­ Eintritt: 15.­ / 10.­ (erm.)
Samstag, 07. Februar, 17:00 Uhr ­ Erhaltet das Mannheimer Wunderwerk ­ Christuskirche
Benefizveranstaltung 5 ­ Das Mannheimer Wunderwerk ­ Orgelführung III ­ Johannes Michel und Anna Linß
spielen und erklären die große Steinmeyer­Orgel von 1911 ­ Eintritt: 10.­
Sonntag, 08. Februar, 18:00 Uhr ­ Erhaltet das Mannheimer Wunderwerk ­ Christuskirche
Benefizveranstaltung 6 ­ Orgelkonzert ­ Ennio Cominetti (Varenna) spielt Werke von Frescobaldi, Bach, Rinck,
Bossi und Cominetti ­ Im Anschluß Orgelwein auf der Orgelempore ­ Eintritt: 15.­ / 10.­ (erm.)
Sonntag, 22. Februar, 10:00 Uhr ­ Musik im Gottesdienst ­ Christuskirche
Posaunenchor Mannheim­Neckarstadt ­ Leitung: Katharina Stängle
Sonntag, 01. März, 17:00 Uhr ­ Konzert des Bachchor Mannheim ­ Händel: Der Messias ­ Christuskirche
Heike Heilmann, Sopran ­ Renée Morloc, Alt ­ Andreas Post, Tenor ­ Thomas Jesatko, Bass
Bachchor Mannheim ­ Sinfonietta Mannheim ­ Leitung: Johannes Michel ­ Eintritt: 25.­ / 22.­ / 18.­ / 10.­ (erm.)
Sonntag, 08. März, 17:00 Uhr ­ J. S. Bach: Johannes­Passion ­ Friedenskirche
Sarah Kehder, Sopran ­ Thomas Nauwartat, Altus ­ Jan­Ole Lingsch, Bass ­ Thomas Jakobs, Evangelist/Tenor
Matthias Eschli, Jesusworte ­ Dr. Elke Voelker, Orgel ­ Kammerphilharmonie Mannheim
Konzertchor der Stadt Mannheim ­ Leitung: Lionel Fawcett ­ Eintritt: 20.­ / 15.­ (erm.)
Sonntag, 08. März, 19:00 Uhr ­ Konzert des Nordbadischen Blechbläserensemble ­ Christuskirche
"Pfeifen, Blech und ... ­ festliche Musik für Blechbläser und Orgel" ­ Werke von Widor, Schneider, Michel, Fünfgeld
u.a. ­ Nordbadisches Blechbläserensemble ­ Leitung: Landesposaunenwart Armin Schaefer ­ Eintritt frei
Samstag, 14. März, 14:00 ­ 18:00 Uhr ­ Kurs Chorleitung für Anfänger ­ Christuskirche
Leitung: Johannes Michel, Anna Linß
Sonntag, 15. März, 10:00 Uhr ­ Musik im Gottesdienst ­ Christuskirche
Teilnehmer des Chorleitungskurses dirigieren im Gottesdienst
Donnerstag, 19. März, 19:30 Uhr ­ Kammerchor macht Kammermusik ­ Christuskirche
Sonntag, 22. März, 10:00 ­ Musik im Gottesdienst ­ Christuskirche
Blechbläserensemble der Christuskirche ­ Leitung: Anna Linß
Weitere Informationen zur Musik in den Gottesdiensten auf den Seiten 8 und 9 in diesem Gemeindebrief
KONTAKTE ­ ÖFFNUNGSZEITEN ­ ADRESSEN
Gruppenpfarramt
Christus­ und Friedensgemeinde
Postanschrift:
Werderplatz 15, 68161 Mannheim
Tel.: 0621 / 430 319 20
Pfarrerin Maibritt Gustrau
Pfarrer Stefan Scholpp
Pfarrerin i. P. Bettina Kommoss
Sekretärinnen
Ursula Dachtler und Kerstin Volz
Werderplatz 15, 68161 Mannheim
Tel.: 0621 / 430 319 20
Fax: 0621 / 430 319 29
christusgemeinde@ekma.de
Mo­Fr 10­12 Uhr – Mi 16­18 Uhr
Bankverbindung
Sparkasse Rhein­Neckar Nord
BIC MANSDE66XXX
IBAN DE02 6705 0505 0030 1196 30
Kirchendiener
Christuskirche: H. G. Heltmann
Tel: 412622 (Mo Ruhetag)
Friedenskirche: W. Hinz
Tel.: 0157 / 772 626 53 (Mo Ruhetag)
Kirchenmusik Christuskirche
Landes­ und Bezirkskantor
KMD Prof. Johannes Michel
Kantorin Anna Linß
Sekretärin Sylvia Birnbaum
Werderplatz 16, 68161 Mannheim
Tel: 0621 / 41 22 76
Kantorat.nordbaden@t­online.de
Bankverbindung: BW Bank
BIC SOLADEST600
IBAN DE78 6005 0101 0004 0300 69
Kirchenmusik an der Friedenskirche
Dr. Elke Voelker
Tel: 06206 / 15 63 18
mail@elkevoelker.de
www.elkevoelker.de
Kindertagesstätten
Christuskindergarten
Leiterin: Cortina Kovacs
Maximilianstr. 4, 68165 Mannheim
Tel: 0621 / 41 64 43
kita.christus@ekma.de
Kinderparadies
Leiterin: Tammy Strohm
Rheinhäuserstr. 22, 68165 Mannheim
Tel: 0621 / 44 82 85
kita.kinderparadies@ekma.de
Kita Weidenkörbchen
Leiterin: Steffi Wiegand
Weidenstr. 17a, 68165 Mannheim
Tel.: 0621 / 44 77 35
kita.weidenstr@ekma.de
Vereine / Stiftung
Evang. Hilfsverein der
Christuskirche Mannheim e.V.,
Werderplatz 15, 68161 Mannheim,
Bankverbindung: Commerzbank,
BIC DRESDEFF670
IBAN DE57 6708 0050 0694 9101 00
Nachbarschaftshilfe
Angela Fritsch, M1, 1a, 68161
Mannheim, Tel.: 0621 / 28000 341
Evang. Sozialstation Mannheim­Nord
Leitende Schwester Rebecca Gilbert,
Mönchsplatz 11, 68307 Mannheim
Tel.: 77 00 30
Verein zur Förderung der Musik an
der Friedenskirche e.V.
Augartenstr. 62, 68165 Mannheim
Bankverbindung: Sparkasse RNN
BIC MANSDE66
IBAN DE20 6705 0505 0039 0713 39
Förderkreis der Kirchenmusik an der
Christuskirche Mannheim e.V.
Bankverbindung: Commerzbank
BIC DRESDEFF670
IBAN DE50 6708 0050 0693 8085 00
Förderverein zur Schaffung einer
Pfarrvikariatsstelle
Bankverbindung: Commerzbank AG
BIC COBADEFFXXX
IBAN DE03 6704 0031 0600 4444 00
Sonderkto. „Pfarrvikariat Christuskirche“
Stiftung Christuskirche – Kirche
Christi Werderstr. 42, 68161 Mannheim
Tel: 0621 / 41 21 30
stiftung@christuskirche­kirche­christi.de
www.christuskirche­kirche­christi.de
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IBAN DE75 6707 0010 0050 2559 00
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