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Immobilienbrief STUTTGART - Immobilienverlag Stuttgart

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Immobilienbrief
STUTTGART
Ausgabe 164
Seite 2
Logistikmarkt 2014
• Flächenumsatz gesunken
• Kaum Grundstücke am Markt
• Fast keine Fertigstellungen
• „Kommunen verstehen
Logistik nicht“
Liebe Leser !
Das Luxusproblem der Region Stuttgart heißt Wachstum. Wirtschaft und Bevölkerungszahl entwickeln sich prächtig. Fast ganz Restdeutschland blickt neidisch auf uns. Daraus resultiert ein eklatanter, sich stetig verschärfender Flächenmangel. Es gibt viel zu wenig
Raum für Industrie, Gewerbe, Logistik und Wohnen.
Drohende Probleme müssen erkannt und gelöst werden, bevor sie
auftreten. Ist das Kind in den Brunnen gefallen, ist es entweder zu spät
oder ein Umsteuern ist langwierig und schmerzhaft. Darunter leidet heute
noch das Ruhrgebiet, das noch in der Nachkriegszeit die Ansiedlung von
Industrie ablehnte. Die Kohle- und Stahlbarone wollten keinen, der ihnen
die Arbeiter abspenstig machte oder die Arbeitskosten verteuerte. Darunter
leidet jetzt die Schweizer Wirtschaft, die in den Jahren der Bindung des
Franken an den Euro ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat.
Stuttgarter Makler
• Ja zum Bestellerprinzip
Seite 3
Horizont II verkauft
• Wohninvest erwirbt aus
Häussler-Insolvenz
• Kaufpreis 20 Millionen Euro?
Seite 4
Interview mit Mario Caroli
• Konjunktur könnte
besser laufen
•N
eujustierung
von Bebauungsplänen
Stuttgart wächst
• Wieder 7000 Einwohner
mehr
Seite 6
Report Einzelhandel
• Immer mehr Besucher
• Vielfältigkeit macht attraktiv
• Über 1 Million Quadratmeter
Verkaufsfläche
Drees & Sommer
• Szeidl neuer Vorstand
Seite 9
Immobilienmarkt Landkreis
Böblingen
• Teuer wegen Nähe zu
Stuttgart
•Wohnen: Preisanstieg verflacht sich
27.01.2015
Darunter dürfte in einigen Jahren die Region Stuttgart leiden.
Immer mehr Fachleute befürchten einen Verlust von Produktionsbetrieben und Probleme wegen fehlenden Wohnraums. Voriges Jahr ist allein Stuttgart um knapp
7000 Menschen gewachsen. Die dafür rechnerisch benötigten rund 4500 Wohnungen sind nicht einmal
im Ansatz entstanden. Doch was macht die Politik? Sie
wurstelt vor sich hin, doktert an den Symptomen, statt
gemeinsam an einer großen Lösung zu arbeiten. Wir
brauchen eine neue Flächenpolitik und ein neues
Planungsrecht inklusive Planungsgebot für die
gesamte Region!
Bereits im Immobilienbrief Stuttgart Nr. 11 vom 3. Juni
2008 haben wir den Mangel an Logistikgrundstücken
thematisiert und die wirtschaftliche Bedeutung der Logistikbranche belegt. Und das und andere Themen seit- Solche Logistikzentren bräuchten wir viel mehr
dem zigmal wiederholt. Passiert ist nichts. Warum?
Weil die Lernfähigkeit der Politik begrenzt ist und sie eher tages- und ichbezogen reagiert. Und
weil wir zwar in der Immobilienbranche gelesen werden, aber gesamtgesellschaftlich keine Relevanz haben.
Was uns wundert: Warum gibt es keine große Allianz zwischen Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften? Die Sorge um Arbeitsplätze und Wohnraum müsste sie doch einen. Wann nimmt endlich
ein schlagkräftiger Lobbyistenverband das Heft des Handelns in die Hand?
Ihr Immobilienbrief Stuttgart wird weiter pieksen, zu diesen und anderen Themen, das versprechen wir hoch und heilig! Doch jetzt brauchen wir eine gesamtgesellschaftliche Allianz.
Mit revolutionären Grüßen
Ihr
Frank Peter Unterreiner, Herausgeber
Quelle: Dietz AG
Inhaltsverzeichnis
www.immobilienbrief-stuttgart.de
Immobilienbrief
STUTTGART
MARKT
Stuttgarter Makler
für Bestellerprinzip
Knapp 70 Prozent der Stuttgarter
Makler sind für das Bestellerprinzip bei der Vermietung von Wohnungen, meldet Immo-Scout. Die
Mehrheit ist zwar dafür, fordert
aber Änderungen gegenüber
dem geplanten Gesetzesentwurf.
17 Prozent der Stuttgarter Makler stimmen vorbehaltlos zu oder
wollen gar eine noch strengere
Regulierung. Eine Zustimmung
zum Bestellerprinzip gibt es noch
in Hamburg, am größten ist die
generelle Ablehnung in Frankfurt
mit 65 Prozent und in Düsseldorf
mit 60 Prozent. Immo-Scout befragte 3480 Makler in acht Städten zu diesem Thema.
Neue
Senioreneinrichtungen
In Baden-Württemberg wurden
im Vorjahr 19 neue Pflegeheime
gebaut, meldet die Vertriebs- und
Marketingagentur Marktdialog.
Davon entstanden nur zwei in
Großstädten, fünf in Städten mit
20 000 bis 100 000 Einwohnern
und zwölf in kleineren Kommunen. Dort entstanden 1121 Pflegebetten und 183 betreute Seniorenwohnungen. Bundesweit entstanden 146 vollstationäre Pflegeheime mit 11 239 Betten und
2392 betreuten Wohnungen.
Baden-Württemberg:
Tourismus boomt
Um 18,1 Prozent stiegen in
Baden-Württemberg die Übernachtungszahlen von Touristen
seit 2005 – in keiner deutschen
Ferienregion war der Zuwachs so
stark, ermittelte die Hotelberatung Hotour. Allein 2014 legten
die Übernachtungen um 2,1 Prozent auf 32,2 Millionen zu. Das ist
nach den Zahlen des Statistischen
Bundesamts Platz eins in Deutschland. Das einstmals führende Bayern büßte als einzige Region ein:
Minus 1,9 Prozent auf 30,9 Millionen Übernachtungen.
Ausgabe 164
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Seite 2
Logistik: Flächenumsatz 2014 gesunken
Grundstücksmangel und Haltung
der Kommunen sind das Problem
Der Neubau von Logistikobjekten ist nahezu zum Erliegen gekommen. Der Flaschenhals
sind die fehlenden Grundstücke. Die Sorge wächst, dass dies zur Abwanderung von Produktionsunternehmen führen wird.
Industrie- und Logistikvermietungsmarkt
Industrie- und Logistikvermietungsmarkt
Entwicklung des Flächenumsatzes und des Leerstandes in der Region Stuttgart
Flächenumsatz nach Teilmärkten in 2014
Flächenumsatz und Leerstand (2010 bis 2014)
Flächenumsatz nach Teilmärkten und Größen in der Region Stuttgart
Flächenumsatz nach Größen in 2014
300.000 m²
228.000
200.000 m²
160.000
145.000
177.000
171.000
36%
8%
100.000 m²
25.000
25.000
25.000
25.000
25.000
Böblingen
8%
8%
160.000
171.000 m²
9%
Colliers International 2014
171.000 m²
Flächenumsatz
Leerstand
* Prognose
1.001 m² - 3.000 m²
3.001 m² - 5.000 m²
16%
Esslingen
31%
bis 1.000 m²
10%
18%
Rems-Murr-Kreis
Stuttgart
0 m²
22%
Ludwigsburg
5.001 m² - 10.000 m²
34%
Göppingen
ab 10.001 m²
Colliers International 2014
2015 soll das Vermietungsvolumen nochmals sinken – aus Mangel an Angebot
Die Kommunen haben Logistik noch nicht verstanden. In dieser Einschätzung sind sich Markus Knab,
Leiter Industrie- und Logistikimmobilien bei Ellwanger & Geiger, und Hubert Reck, Partner bei Colliers International Stuttgart, einig. Dabei werden nach ihren Worten in diesem Bereich mehr Arbeitsplätze, auch
hochwertige, als in der Produktion geschaffen. Vor allem aber: Die Produktion braucht die Logistik.
Unternehmen prüfen Standorte außerhalb der Region
„Die Haltung der Gemeinden gegenüber der Ausweisung von Industriegebieten für die logistische Nutzung ist weiterhin restriktiv, so wurden in diesem Jahr konkrete Neubauprojekte gestoppt oder
auf Eis gelegt“, sagt Oliver Stenzel, Geschäftsführer Realogis Immobilien Stuttgart. Daher würden zunehmend Standorte in angrenzenden Regionen geprüft, bei unveränderten Vorzeichen werde sich die
Abwanderung der Industrie aus der Region fortsetzen.
2015 und 2016 kaum neue Mietflächen
„Dass keine neuen Flächen auf den Markt kommen, gab es schon lange nicht mehr“, mahnt Reck. 2014
sei kein fertiger, verfügbarer Neubau am Mietmarkt gewesen. Dieses Jahr könnte es sich wiederholen.
Eventuell kommen in Böblingen in der Hewlett-Packard-Straße zirka 8000 Quadratmeter durch Aurelis
Real Estate auf den Markt, allerdings würden die gezielt für einen Investoren errichtet, kämen also nicht
auf den freien Markt. Ein weiteres Aurelis-Projekt mit 12 000 Quadratmetern in Kornwestheim soll erst
2016 fertig werden. Das wäre es dann auch schon.
Auch in den nächsten Jahren ändert sich daran aufgrund des Grundstücksmangels nichts, befürchten die beiden Makler. Über den Verband Region Stuttgart wurden im Kreis Ludwigsburg zwar
fünf Gemeinden mit Logistikpotenzial identifiziert – Korntal-Münchingen, Schwieberdingen, Ingersheim,
Bietigheim und Großbottwar –, doch bis die Flächen auf den Markt kämen, könnten drei oder vier Jahre
vergehen. Wenn denn alle Gemeinden die Grundstücke überhaupt ausweisen würden. Der Große Forst in
Nürtingen sei für die meisten keine Alternative, da zu schlecht angebunden und zu weit von den großen
Produktionsstandorten weg.
Die Optimierung des Bestands wird zunehmend wichtiger
Den Mangel an Logistikgrundstücken werden viele Produktionsunternehmen erst noch zu spüren bekommen, befürchtet Knab. Viele Unternehmer seien es gewohnt, bei Erweiterungsbedarf ein
halbes Jahr vorher den Wirtschaftsförderer anzurufen. Aufgrund des Grundstücksmangels müsste eine
Immobilienbrief
STUTTGART
DEALS
Bürohäuser Sindelfingen
Ein Spezialfonds von Doric und Catella Trust erwarb in Sindelfingen
zwei Büroprojekte von der IsinGruppe zwischen Marktplatz und
Bahnhof für rund 20 Millionen Euro.
Die Gebäude mit 6800 m 2 Mietfläche im Areal Feger Nord sollen
dieses Quartal fertig sein. Der Vermietungsstand beträgt über 80 Prozent, Hauptmieter mit 2700 m2 ist
die Vereinigte Volksbank mit 20 Jahre.
Wohninvest
kauft Horizont II
Insolvenzverwalter Michael Pluta
hat das Bürogebäude Horizont II
im Gewerbegebiet Vaihingen/
Möhringen, Am Wallgraben 125,
mit Wirkung zum 31. Dezember
an Wohninvest verkauft. Nach
unbestätigten Informationen aus
Marktkreisen betrug der Kaufpreis etwa die zehnfache Jahresmiete oder zirka 20 Millionen
Euro. Der Komplex mit 17 000
m2 wurde von Rudi Häussler 1994
fertiggestellt und gehörte der
Häussler Zweite Bau + Boden Gesellschaft, für die 2011 Insolvenz
angemeldet wurde. Gläubigerin
war die Aareal Bank. Mieter sind
unter anderem Daimler, der Deutsche Sparkassenverlag und Voith
Industrial Services Holding, der
Vermietungsstand beträgt über
90 Prozent. Die Wohninvest lobt
den guten Zustand und sieht den
Kauf als ideale Ergänzung des
Portfolios, zu dem bereits einige
Objekte im Umfeld gehören.
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Seite 3
Erweiterung jedoch oft Jahre im Voraus angegangen werden. Zunehmend wichtiger sei daher die Optimierung der bestehenden Flächen über eine verbesserte Technik und Systematik.
„Es gibt einen Trend zu kleineren Grundstücken mit 6000 bis 8000 Quadratmetern“, weiß Reck.
Und die Kunden wollten in die Höhe bauen, was aber auch nicht immer zugelassen sei. So plant ein
Kunde von ihm ein vollautomatisches Hochregallager mit 24 Metern, ein anderer eines mit 18 Metern.
Umsatz 2014: 171 000 Quadratmeter Logistikfläche
171 000 Quadratmeter Logistikfläche wurden laut Colliers und Ellwanger & Geiger voriges Jahr in der Region
Stuttgart umgesetzt. 2013 waren es 228 000 Quadratmeter, 2012 etwa 177 000 Quadratmeter. Der Rückgang sei allein auf das mangelnde Angebot zurückzuführen. Vermietungsschwerpunkte seien
die Landkreise Böblingen mit 61 500 Quadratmetern und Ludwigsburg mit 53 000 Quadratmetern.
Laut Realogis gab es 2014 zwei Neubauvermietungen über 10 000 Quadratmeter: Dachser mietete bei Greenfield in Vaihingen/Enz etwa
13 000 Quadratmeter und Müller – lila Logistik bei
Gazeley in Marbach 11 800 Quadratmeter. Bei Bestandsobjekten kam es im Vorjahr laut Stenzel nur
zu einer nennenswerten großen Vermietung: Otto
Fuchs bezog 12 000 Quadratmeter in Böblingen.
Mietflächenumsatz nach Landkreis + Stadtkreis Stuttgart
Ludwigsburg
Böblingen
Esslingen
Stuttgart
Rems-Murr
Göppingen
Unternehmen suchen Standorte
Bestand
Neubau
41.029
23.000
Bestand
Neubau
58.301
0
Bestand
Neubau
14.456
0
Bestand
Neubau
12.777
0
Bestand
Neubau
8.120
4.500
Bestand
Neubau
10.020
0
Bestandsflächen
Neubauflächen
GESAMTFLÄCHE
64.029 (ca. 37,1%)
58.301 (ca. 34%)
14.456 (ca. 8,4%)
12.777 (ca. 7,4%)
12.620 (ca. 7,3%)
10.020 (ca. 5,8%)
144.703
27.500 (16%)
172.203
Mietpreisspannen (netto/kalt)
4,00 - 5,00
5,00 - 5,90
4,00 - 5,90
-
3,50 - 4,70
-
2,90 - 4,00
-
2,90
k.A.
3,50 - 3,90
-
3,45/m² - 4,40/m²
5,00/m² - 5,90/m²
Bestand
Neubau
„Der Druck von Eigennutzern hat zugenomQuelle: Ellwanger & Geiger
men“, hat Hubert Reck ein weiteres Argument
für die gesunkenen Vermietungsumsätze. Unter- Mangels Umsätze kann oft kein Marktpreis gebildet werden
nehmen hätten volle Kassen und würden in die
Erweiterung ihrer Produktionsstätten investieren. Porsche beispielsweise würde Standorte für Pufferlager
suchen.
durchschnittlich angemietete Fläche ca. 3.500 m²
Projektentwickler: Margen sind unter Druck
Auch Projektentwickler haben es laut Reck und Knab zunehmend schwer. Ihre Margen von anderthalb
bis zwei Jahresmieten würden sinken. Zudem würden sich Logistikdienstleister zunehmend einen Generalunternehmer nehmen und selbst bauen. Heute schon liege der Anteil der Eigennutzer über 50 Prozent.
„Der Investmentmarkt koppelt sich vom Mietmarkt ab“, sagt Knab. Laut Reck wird inzwischen
das über 14-Fache für eine 15 Jahre alte Logistikimmobilie bezahlt, für Neubauten sogar das bis zu
15,75-Fache. Trotzdem schließen die beiden nicht aus, dass aufgrund des Flächenmangels die Mieten für
Bestandshallen steigen. n
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Immobilienbrief
STUTTGART
DEALS
Logistikobjekt Ebersbach
Schneider Logistik erwirbt eine
Logistikliegenschaft in der Strutstraße 41 in Ebersbach an der Fils. Das
Unternehmen war seit 2006 Mieter
der rund 6000 m² Lager- und Umschlagsflächen und weiterer 250 m²
Büro- und Sozialflächen. Verkäufer
der 16 700 m² großen Grundstücksfläche ist ein Privatinvestor,
welcher vom Bankhaus Ellwanger
& Geiger beraten wurde.
STANDORT
Stuttgart wächst weiter
Um 6909 Einwohner ist Stuttgart
2014 gewachsen. Mit 592 893
Einwohnern ist das der höchste
Bevölkerungsstand seit Mitte der
1970er-Jahre. Ende 2010 hatte
Stuttgart noch 577 353 Einwohner.
Stuttgart weniger beliebt
11 Prozent der großen, in Deutschland tätigen Immobilieninvestoren
favorisieren Stuttgart für Immobilieninvestments. An der Spitze
liegt Berlin mit 21 Prozent, dann
folgen Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf und Köln mit je
13 Prozent. Dies ergab eine Befragung von EY Real Estate.
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Interview mit Mario Caroli
„Konjunktur 2015 könnte
besser als erwartet verlaufen“
Mario Caroli, persönlich haftender Gesellschafter des Bankhauses Ellwanger & Geiger, ist positiv gestimmt. An den gewerblichen Immobilienmärkten erwartet er ein erfolgreiches Jahr, der
Ölpreisrückgang wirke für die Wirtschaft wie ein Konjunkturprogramm.
Nach einem durchwachsenen Jahr 2014 schöpft die Wirtschaft in Baden-Württemberg für
2015 wieder Hoffnung. Dies auch dank des schwachen Euros, starker US-Wirtschaft und des
billigen Öls. Dürfen wir uns auf ein starkes Wirtschaftswachstum freuen?
Der starke Ölpreisrückgang wirkt wie ein gewaltiges Konjunkturprogramm und stellt alles in den Schatten, was von den einzelnen Staaten zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums versucht wird. Es wäre
keine Überraschung, sofern nicht eine weitere Krise – zum Beispiel Ukraine/Russland – ausbricht, wenn
die Konjunktur 2015 klar besser als erwartet verliefe und die US-amerikanische Notenbank dann wirklich
ernst machte mit der angekündigten Zinsanhebung. Weltweit würde dies zu Zinsanstiegen führen, die
durchaus heftig ausfallen können, gerade weil fast niemand damit rechnet.
Spannend wird auch sein, wie sich das inzwischen sehr starke US-Wirtschaftswachstum und die demgegenüber verhalteneren chinesischen Erwartungen gegenseitig beeinflussen. Für unsere heimische
Wirtschaft erwarte ich insgesamt eine positive Entwicklung. Für die deutsche Volkswirtschaft bleibt zu
hoffen, dass die Lohnkostenentwicklung nicht zu einer erneuten Produktionsverlagerung und Investitionszurückhaltung führt.
Welche Auswirkungen hat dies auf den gewerblichen Immobilienmarkt, die Nachfrage nach Büround Logistikflächen in der Metropolregion Stuttgart?
Die Auswirkungen auf den Logistikmarkt sind unabhängig davon. Hier ist – nicht in einer Beziehung zu
der konjunkturellen Entwicklung stehend – ein viel zu geringes Flächenangebot vorhanden. Es ist nicht
Weltpolitik, sondern Regionalpolitik und eine Neujustierung von Bebauungsplänen und neuen Flächenangeboten nötig. Auf die Büromärkte strahlt diese gesamtwirtschaftliche Entwicklung positiv aus, wobei
in Stuttgart, anders als zum Beispiel in Frankfurt, nur ein überschaubarer Flächenzuwachs durch neue
Projekte auf den Markt kommt.
Steigen auch die Preise für Wohnimmobilien und die Mieten, wenn weitere Arbeitskräfte in den
Großraum Stuttgart strömen, oder sehen Sie hier trotz allem ein Ende des Preiswachstums?
Die Preisentwicklung steht in einem Gesamtkontext verschiedenster Punkte von Angebot und Nachfrage, aber auch Mietpreisbremse, Baukostensteigerungen aufgrund energetischer Vorschriften und ein
viel zu geringes Angebot an Baugrundstücken in Stuttgart, dafür aber rege Bautätigkeit in der Metropolregion, welche in der Gesamtwürdigung aktuell immer wesentlicher wird. Für Stuttgart ist an der
Preisfront für Wohnimmobilien eine gewisse Sättigung feststellbar, von einer Entspannung zu sprechen
ist aber noch zu früh. Dies wird sicher auch mit der Zinsentwicklung einhergehen. Sollten die Zinsen
wieder steigen, wird sicher ein vorläufiges Ende der Preisspirale die Folge sein, ohne die Preisstabilität
erstklassiger Lagen infrage zu stellen.
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Der schwäbische Unternehmer ist gerne Herr im Haus. Doch es gibt immer wieder Studien, die belegen
wollen, dass ein Verkauf mit anschließender Anmietung besser sei. Was empfehlen Sie Ihren Kunden?
Es gibt keine absolute Wahrheit, dies hängt von der Nutzung und der jeweiligen Entwicklung des Unternehmens ab. Für Büro-/Praxisflächen ist in der Regel die Miete das Bessere, weil im Zeitverlauf sehr viel
einfacher an die sich verändernden Bedürfnisse anpassbar. Dies gilt auch für viele Zulieferer und Logistikunternehmen, welche in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis zu ihren Auftraggebern stehen und
flexibel reagieren müssen.
Immobilienbrief
STUTTGART
Ausgabe 164
27.01.2015
Seite 5
STANDORT
Quelle: Ellwanger & Geiger
Weltkulturerbe
Weißenhofsiedlung?
Sieben Staaten haben gemeinsam einen Antrag bei der Unesco gestellt
mit dem Ziel, die herausragenden
Bauten Le Corbusiers zum Weltkulturerbe zu erklären. Betroffen wären
davon auch zwei Gebäude in der
Stuttgarter Weißenhofsiedlung.
VERMIETUNGEN
Reederei und Ingenieure
im Bosch-Areal
Die Reederei MSC Germany mietet
140 m2 Bürofläche im Bosch-Areal,
F2K Ingenieure Fries Kürschner
Kobler belegt 280 m2. Vermieter ist
Balandis Real Estate, die Balandis
Verwaltungsgesellschaft vermittelte.
Trachten Angermaier
In der Eberhardstraße 8 hat Trachten Angermaier 390 m2 Ladenfläche angemietet, vermittelt hat
Ellwanger & Geiger.
Arnold-Galerie Schorndorf
Die LBS eröffnete in der ArnoldGalerie in Schorndorf ein Vertriebsbüro. Ferner verlagerte sich eine
bisher im Krankenhaus Schorndorf
ansässige podologische Praxis. Eigentümerin der Arnold-Galerie ist
Balandis Real Estate.
Der Mittelstand sitzt momentan auf vollen Kassen. Wird bevorzugt die Liquidität als Reserve
für schlechtere Zeiten vorgehalten oder gibt es auch Vorratsinvestitionen in den betrieblichen
Immobilienbestand?
Vorratsinvestitionen ja, aber in erster Linie in Forschung und Entwicklung sowie die Produktion. In den
betrieblichen Immobilienbestand wird nach unserer Erfahrung bedarfsgerecht investiert, einfach mal
eine Halle auf Vorrat bauen, das kann, will und darf sich eigentlich kein Unternehmen leisten. Was nicht
heißt, dass der Unternehmer privat nicht doch ein Gebäude erstellt und es vermietet. Das ist dann Teil
einer diversifizierten und ausgewogenen Anlagestrategie.
Am Stuttgarter Büromiet- und Investmentmarkt haben wir einige sehr gute Jahre hinter uns.
Wie lange hält dies noch an?
Die Entwicklung wird meiner Meinung nach noch anhalten. Die Nachfrage übersteigt das Angebot und
so sind die besten Voraussetzungen weiterhin gegeben für ein spannendes und erfolgreiches Jahr 2015,
vermutlich auch 2016. Hier eine genaue Prognose abzugeben würde bedeuten, die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zu kennen. n
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27.01.2015
Seite 6
Immobilienreport Einzelhandel 2015
„Die Besucherströme
werden weiter wachsen“
„Vor allem im Handel bewegt sich derzeit in keiner deutschen Metropole so viel wie in Stuttgart“, sagt Michael Bräutigam, Geschäftsführer von Colliers International Stuttgart. Zusammen
mit der Stadt Stuttgart legt das Maklerunternehmen alle zwei Jahre einen umfangreichen Einzelhandelsreport auf.
STUTTGART MITTE
STIFTSTRASSE, KIRCHSTRASSE, SPORERSTRASSE, MARKTPLATZ
Feinkost Böhm
Niessing
Max Mara
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Breuninger
Department Store
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PERSONEN
Drees & Sommer:
Szeidl folgt Drees
Steffen Szeidl ergänzt als neuer
Vorstand das bestehende Team von
Peter Tzeschlock und Dierk Mutschler. Vorgänger Joachim Drees hat
sich nach zwei Jahren im Vorstand
entschieden, wieder in seiner angestammten Branche Industrie und
Automotive tätig zu sein. Er war für
die Bereiche Finanzen, M&A sowie
Human Resources verantwortlich.
Der gebürtige Heidelberger Szeidl
begann seinen beruflichen Werdegang nach dem Architekturstudium an der Technischen Universität
in Darmstadt sowie 2005 an der
ETH Zürich in der Schweiz. 2006
wechselte er zu Drees & Sommer
an den Standort Frankfurt und
verantwortete dort Projekte wie
das Luisen-Forum in Wiesbaden,
das Controlling für die Stadtgalerie Heilbronn oder die Akquise der
Rheingalerie in Ludwigshafen. Die
inhaltlichen Schwerpunkte von
Steffen Szeidl sind vor allem die
digitale Unternehmenswelt, BIM
(Building Information Modeling)
sowie die Organisation und Strukturierung von Prozessen mit komplexen Anforderungen. Innerhalb
des Vorstandsteams verantwortet
er deshalb die digitale Neuaufstellung von Drees & Sommer sowohl
für das Kerngeschäft als auch für
die interne Organisation, wozu
auch die Themen Finanzen und
Effizienzverbesserung zählen.
Ausgabe 164
Kro
Immobilienbrief
STUTTGART
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Peter Hahn
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Apotheke
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ße
* Neuvermietung 80–120 m²
6 m Front, ebenerdig, gut geschnitten
Die Stiftstraße ist die Stuttgarter Edellage
„Die große Anziehungskraft der City mit der Hauptschlagader Königstraße und dem Quartier Breuninger,
Marktplatz, Markthalle beruht vor allem auf der Vielfältigkeit“, meint Bräutigam. Sämtliche Branchen und
Genres würden hier ihr passendes Umfeld finden und sich gegenseitig befruchten.
QUO VADIS 2015
Zukunftsorientierte Stadtentwicklung: Nachhaltige Kombination von Arbeiten, Wohnen und Freizeit.
Unter diesem Motto stellt der Zweckverband Flugfeld Böblingen/Sindelfingen auf dem QUO VADIS
Immobilienkongress vom 2.- 4. Februar 2015 in Berlin das Flugfeld als eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Süddeutschlands vor. Infos für alle Top-Entscheider auf:
www.flugfeld.info
Immobilienbrief
STUTTGART
Ausgabe 164
27.01.2015
Seite 7
Kürzere Fahrzeiten beleben die Einkaufsmetropole
PERSONEN
Petin sitzt
Bausparkassen vor
Jochen Petin hat im Rahmen des
jährlichen Vorsitzendenwechsels
den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer
Bausparkassen (Arge) übernommen. Petin ist Vorstandsvorsitzender der Badenia. Der Arge mit Sitz
in Stuttgart gehören ferner die
Bausparkasse Schwäbisch Hall, die
LBS Landesbausparkasse BadenWürttemberg sowie die Wüsten-
Die Besucherströme würden weiter wachsen, Stuttgart werde eine Vorreiterrolle unter den deutschen Städten übernehmen. Mit der Inbetriebnahme des unterirdischen Bahnhofs im kommenden
Jahrzehnt und der Verkürzung der Fahrzeiten werde Stuttgart mehr denn je zum Dreh- und Angelpunkt.
Das Milaneo sei Einkaufsmittelpunkt des neu entstehenden Stadtteils hinter dem Hauptbahnhof und das Gerber die logische Fortführung der gewachsenen Strukturen der City. Ebenso das
Dorotheen-Quartier, das 2016 zwischen Karls- und Marktplatz eröffnet. Dann würde allein die City über
mehr als 600 000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche verfügen.
Nicht mehr nach München zum Einkaufen fahren
„Die Bürger wissen die Angebotsvielfalt zu schätzen“, sagt Klaus Betz, Leiter Immobilien bei der Württembergischen Lebensversicherung, der das Einkaufszentrum Gerber gehört. Die Kunden, die bislang
nach München zum Einkaufen gefahren sind, würden dies künftig eher in Stuttgart tun.
Quelle: Arge
Die weichen und harten Standortfaktoren stimmen
rot Bausparkasse an. Nicht ohne
Grund sind diese Marktführer des
deutschen Bausparens im Südwesten der Bundesrepublik beheimatet: Denn Baden-Württemberg ist
das Bausparland schlechthin. Mit
deutlich mehr als 400 Bausparverträgen je 1000 Einwohner und
der höchsten abgeschlossenen
Bausparsumme liegen die BadenWürttemberger eindeutig an der
Spitze aller Bundesländer.
„Das Interesse von Händlern und Investoren ist ungebrochen“, weiß Bräutigam. Das liege neben den
weichen auch an den harten Standortfaktoren. So leben im Umkreis von 50 Kilometern 4,2 Millionen
Menschen. In München sind es nur 3,2 Millionen, in Hamburg 3,4 Millionen. Düsseldorf hat mit 8,6 Millionen
Menschen das größte Einzugsgebiet, gefolgt von Berlin mit 4,7 Millionen und Frankfurt mit 4,4 Millionen.
Stuttgart jeweils auf Platz drei
Bei der Kaufkraft (24 571 Euro) und einzelhandelsrelevanten Kaufkraft (6976 Euro) je Einwohner liegt
Stuttgart laut Nexiga unter den genannten sechs Metropolen jeweils auf Platz drei. Auch bei der Kaufkraftkennziffer (117,6), der Zentralitätskennziffer (118,3) und dem Einzelhandelsumsatz pro Einwohner
(7562 Euro) belegt Stuttgart jeweils den dritten Rang.
Über 1 Million Quadratmeter Verkaufsfläche
„Die Attraktivität Stuttgarts als Einkaufsstadt spiegelt sich im anhaltenden Wachstum der
Verkaufsfläche wider“, meint Bräutigam. Der Gesamtbestand an Einzelhandelsflächen lag im Jahr
2000 noch bei 841 000 Quadratmetern, 2016 sollen es 1,015 Millionen Quadratmeter sein. Eine Beson-
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Immobilienbrief
STUTTGART
Ausgabe 164
27.01.2015
EINWOHNER IN DER REGION (50KM-RADIUS)
PERSONEN
Petersen zu
E&G Financial Services
Christian Petersen, bislang Geschäftsführer beim Real Estate
Asset Manager Königstein Capital,
wechselt als Leiter Institutional
Business zum Fondsinitiator E&G
Financial Services, einem Tochterunternehmen vom Bankhaus
Ellwanger & Geiger.
Maier neuer
Steg-Geschäftsführer
Artur Maier ist neuer Geschäftsführer der Steg Stadtentwicklung.
Gemeinsam mit Geschäftsführer
Thomas Bleier bildet er die Füh-
MÜNCHEN
3.203.600
HAMBURG
3.418.474
STUTTGART
4.222.036
FRANKFURT
BERLIN
DÜSSELDORF
Seite 8
EINZELHANDELSUMSATZ PRO EINWOHNER
Der Einzelhandelsumsatz stellt die Summe
der Endverbraucher-Ausgaben im Einzelhandel
an einem bestimmten Einkaufsstandort dar.
MÜNCHEN
8.326 €
DÜSSELDORF
7.995 €
STUTTGART
7.562 €
FRANKFURT
7.277 €
HAMBURG
7.087 €
BERLIN
6.091 €
4.388.372
4.733.702
8.615.525
QUELLE/ SOURCE Nexiga GmbH 2014
QUELLE / SOURCE Michael Bauer Research GmbH, Nürnberg und CIMA Beratung + Management GmbH / BBE Handelsberatung GmbH, München, 2014
derheit sei, dass 58 Prozent der gesamten Verkaufsfläche sich in der City befänden. Düsseldorf hat hier
mit 38 Prozent den zweithöchsten Wert, Berlin mit 12 Prozent den niedrigsten.
„Die Königstraße ist Stuttgarts wichtigster Boulevard, eine 1-a-Lage mit einer Frequenz von zirka 13 000
Passanten pro Stunde“, sagt er. „Sie zählt damit nach wie vor zu den Top-drei-Fußgängerzonen Deutschlands.“ Die Mieten reichen bis 320 Euro für Läden mit etwa 100 Quadratmetern.
Zusammenhängende Edellage um die Stiftstraße
Quelle: Steg
Die Stiftstraße, Kirchstraße, Sporerstraße und der Marktplatz ergeben laut Colliers „eine zusammenhängende Edellage“. Hier seien vor allem Läden im gehobenen Segment. Die Frequenz liegt zwischen etwa
1650 Passanten pro Stunde in der Sporerstraße und 4400 am Marktplatz, die Spitzenmiete beträgt 180
Euro. Der Filialisierungsgrad ist in diesem Bereich mit 95 Prozent in Stuttgart am höchsten, gefolgt von
der Königstraße mit 93 Prozent.
rungsspitze des Unternehmens.
Maier ist seit 1988 bei der Steg,
zuletzt als Prokurist und Abteilungsleiter der Bereiche Stadterneuerung und Projektmanagement in Stuttgart sowie Personal
und Organisation.
Mit 110 Euro ist die Spitzenmiete im Bereich Calwer Straße, Kiene-, Kronprinz- und Büchsenstraße spürbar niedriger. Das liegt an der Frequenz, die dort zwischen 900 Passanten in der Kienestraße und 3500 in
der Büchsenstraße beträgt. Entsprechend hat es in diesem Bereich mehr Gastronomie. n
Der „Immobilienreport Einzelhandel 2015“ umfasst 100 Seiten mit zahlreichen Grafiken, Fotos
und Texten. Inhalte sind unter anderem die Segmente Einzelhandel und Gastronomie in der Innenstadt und den wichtigsten Stadtteillagen. Vorgestellt werden einzelne Projekte, Gespräche
und Interviews mit Marktteilnehmern ergänzen den Report. Er ist eingestellt auf der Homepage
des Immobilienbrief Stuttgart unter www.immobilienverlag-stuttgart.de/einzelhandel.html .
Wir setzen Ihre Ziele um – mit einem integrierten Ansatz für Prozesse, Immobilien,
Facility Management und Energie: speziell
für Industrieunternehmen.
Immobilienbrief
STUTTGART
Ausgabe 164
27.01.2015
Seite 9
TERMINE
Wohn- und Gewerbeimmobilienmarkt Landkreis Böblingen
Neujahrsempfang BFW
Am 10. Februar ab 17 Uhr veranstaltet der Landesverband Freier
Immobilien- und Wohnungsunternehmen Baden-Württemberg
des BFW seinen Neujahrsempfang
in den Räumen der IHK Region
Stuttgart in der Jägerstraße 30. Es
sprechen Umweltminister Franz
Untersteller („Klimaschutz und
Energiewende“) und Bauhausprofessor Ramón Sotelo („Die Mietpreisbremse – ein bisher unerkanntes
Wahlgeschenk für Bauträger“). Ferner wird der Bauträgerpreis 2015
verliehen. Die Teilnahme kostet
25 Euro. www.lfw-bw.de
Hohe Preise wegen Nähe zu Stuttgart
BIM 5D
Immoebs, RICS-Stuttgart und Züblin laden am 24. Februar um 18 Uhr
ein zur Veranstaltung „BIM 5D
(Building Information Modeling)
& Teamconcept, Baukosteneinsparung durch optimierte Bauvorbereitung“ in den Räumen von Züblin
in Stuttgart. Infos und Anmeldung
an michael.settele@immoconsultstuttgart.de.
Schupp bei Offenbach
Der Stuttgarter Architekt Manuel
Schupp, Wilford Schupp Architekten, ist am 1. Februar um 11
Uhr zu Gast bei Susanne Offenbach in der Reihe „Wie bauen
Architekten unsere Zukunft?“ im
Stuttgarter Haus der Geschichte
Baden-Württemberg. Der Eintritt
ist frei.
Quelle: Bildarchiv Stadt Böblingen
Aufgrund des Einzugsgebiets von Stuttgart ist der Landkreis Böblingen sehr begehrt. Auch in den
Entscheidungen namhafter Großunternehmen, sich hier anzusiedeln oder die Präsenz zu erweitern, kommt dies letztlich zum Ausdruck, meint die Kreissparkasse Böblingen bei der Vorstellung
ihres Immobilienmarktberichts.
Das bestätigt nach Ansicht von Detlef Schmidt, Vorstandsvorsitzender der KSK, der Innovationsindex des
Statistischen Landesamts Baden-Württemberg, der die Wirtschaftskraft einer Region bewertet. Hier war
Baden-Württemberg innerhalb der EU die Region mit der höchsten Innovationskraft. Zudem belegte der
Landkreis Böblingen im landesweiten Vergleich den ersten Platz, vor allem wegen seiner Stärke in den
forschungsintensiven Hochtechnologie- und den wissensintensiven Dienstleistungsbranchen.
Neben den wirtschaftlichen Faktoren tragen auch die gute Infrastruktur und die hohe Freizeitqualität zur
Beliebtheit der Region bei.
Laut Statistischem Landesamt hält das Bevölkerungswachstum an. Die Einwohnerzahl soll bis 2030
um 5000 auf über 375 000 steigen. Allerdings werden nicht alle Städte und Gemeinden gleichermaßen profitieren. Die prognostizierte Bandbreite der Bevölkerungsentwicklung bewegt sich zwischen
minus 2,3 und plus 6,6 Prozent.
Wohnimmobilien: Kaufpreisanstieg verflacht sich
Laut Kreissparkasse sind die Kaufpreise für Wohnimmobilien im Kreis Böblingen 2014 um 4 bis 5 Prozent
gestiegen und damit geringfügig weniger stark als im Vorjahr, erste Anzeichen einer Stabilisierung und
Normalisierung seien erkennbar. Zudem scheint sich laut Schmidt der Trend zu großen Wohnungen
umzukehren. Bauträger planten verstärkt bei ihren Objekten zwar mit der gleichen Zimmeranzahl, jedoch
mit weniger Quadratmetern, um bei steigenden Kosten den Gesamtpreis zu halten. Bei Bestandsbauten
würden in erster Linie gute und energetisch optimierte Objekte auf das Interesse der Käufer stoßen.
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Immobilienbrief
STUTTGART
LOB & PREIS
Immobilien-Marketing-Award
Die HfWU Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen hat wieder den ImmobilienMarketing-Award als Auszeichnung
für herausragende Marketingkampagnen ausgeschrieben. Bis 12.
Juni können sich Makler, Bauträger,
Verwalter und Dienstleister wie
Werbeagenturen bewerben. Der
Preis wird in den Kategorien Wohnimmobilien, Gewerbeimmobilien,
Small Budget (Kosten unter 20 000
Euro) und Onlinemarketing auf der
Expo Real verliehen. Zum ersten Mal
ausgeschrieben wurde er 2004 von
der Fachzeitschrift Immobilienwirtschaft, heute wird er von Stephan
Kippes, dem einzigen deutschen
Professor für Immobilienmarketing,
betreut. www.hfwu.de/de/immobilien-marketing-award
LBS Ba-Wü ist Testsieger
Die Zeitschrift Finanztest hat
jüngst die Beratungsqualität aller
20 deutschen Bausparkassen in
jeweils sieben Testberatungen ermittelt. Mit der Gesamtnote 1,8
ging die LBS Baden-Württemberg
dabei als klarer Testsieger hervor.
Besonders gelobt wurde die durchgängig hohe Qualität: Alle sieben
Beratungsgespräche waren gut.
Ausgabe 164
27.01.2015
Seite 10
Frei stehende Eigenheime bis 1,5 Millionen Euro
Dabei bewegen sich die Kaufpreise für Bestandsobjekte laut Uwe Nageler, Leiter Immobilienvertrieb, je
nach Kommune, Lage, Alter und energetischem Zustand für Eigentumswohnungen zwischen 800 und
2600 Euro je Quadratmeter, für Reihenhäuser zwischen 200 000 und 400 000 Euro, für Doppelhäuser
zwischen 200 000 und 700 000 Euro und bei frei stehenden Einfamilienhäusern zwischen 200 000 und
1,5 Millionen Euro. Für Bauland liegen die Preise zwischen 250 und 750 Euro.
Die Preise für neue Eigentumswohnungen liegen in den großen Städten des Kreises zwischen 3000 und
4000 Euro, in kleineren und mittleren Städten und Gemeinden bei 2600 bis 3500 Euro. Bei Reihenhäusern
beträgt die Preisspanne 240 000 bis 500 000 Euro, bei Doppelhaushälften 280 000 bis 650 000 Euro.
Die Gemeinden setzen auf Innenverdichtung
„Die Nachfrage nach Bauland ist 2014 konstant hoch geblieben. Die Gemeinden setzen dabei nicht nur
auf neue Flächen, sondern auch auf Innenverdichtung“, sagt Schmidt. Derzeit weist der Kreis Baugebiete mit einer Fläche von rund 120 Hektar auf, die sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden.
Das Flugfeld Böblingen/Sindelfingen ist das größtes Baugebiet im Kreis, im wohnwirtschaftlichen Bereich
sind laut Aussage des Zweckverbands mittlerweile fast alle Grundstücke verkauft, an der Seepromenade
sind noch Flächen frei. Im neuen Holzgerlinger Baugebiet Hülben II sind bereits alle öffentlichen Bauplätze
veräußert. Das rund 3,5 Hektar große Neubaugebiet in der rasch wachsenden Kommune soll einmal rund
300 Bürger beheimaten.
Auf Wachstum setzt auch Rutesheim. Im Sommer soll im 2,3 Hektar großen Gebiet Taläcker Baustart sein.
Ein weiteres Baugebiet unter dem Namen „Nördlich Schelmenäcker“ ist aufgrund der großen Nachfrage
bereits angedacht. Im Teilort Perouse werden mit dem Baugebiet Vallon II weitere Flächen für rund 30
Häuser geschaffen. In Renningen sollen für das Baugebiet Schnallenäcker in diesem Jahr die Baugenehmigungen erteilt werden.
Entwicklungsareale in den Innenstädten
In Leonberg hat der Gemeinderat mittlerweile die Planungen für das ehemalige Bausparkassengelände freigegeben. Layher plant dort 16 Mehrfamilienhäuser mit knapp 200 Wohnungen. Zudem ist in der Seestraße
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Immobilienbrief
STUTTGART
ISSN 1866-1289
Herausgeber:
Frank Peter Unterreiner
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Stuttgart bedarf der schriftlichen
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Alle früheren Ausgaben des
Immobilienbrief Stuttgart, die
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sich im Internet unter www.
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Gastbeiträge geben die Meinung des Autors und nicht
unbedingt die der Redaktion
wieder.
27.01.2015
Seite 11
ein neues „Quartier der Generationen“ mit rund 70 Wohnungen in der Entwicklung. Herrenberg verfügt mit
dem Seeländer-Areal über Flächen in der Kernstadt, auf denen eine Verbindung von Wohnen und Einzelhandel eingegangen und eine Aufwertung des Stadtbilds erreicht werden soll. Auch auf dem in der Kernstadt
gelegenen Leibfried-Areal soll nun Wohnbebauung entstehen. Sindelfingen will das innerstädtische Potenzial
von Feger-Nord und Postareals nutzen, Böblingen das vom Stadtgarten, City-Quartier und Klett-Areal.
Neubauwohnungen bis 12 Euro Miete
Die hohen Wohnungsmieten in Stuttgart wirken sich ebenfalls auf den Landkreis Böblingen aus, der laut KSK
vielerorts auch den hochpreisigen Regionen zuzurechnen ist. Auch bei den Mietpreisen ist ein gegenüber
dem Vorjahr schwächerer Anstieg im Jahr 2014 zu beobachten: Von etwa 4 Prozent auf 2 bis 3 Prozent. „Zudem ist die Erhöhung der Mieten in den vergangenen Jahren eher als eine Angleichung zu sehen,
da diese in den Vorjahren tendenziell eine verhaltene Entwicklung genommen hatten“, urteilt Schmidt.
Für eine jüngere, rund 60 bis 90 Quadratmeter große Bestandswohnung müssen Mieter in den vier großen
Kreisstädten Böblingen, Sindelfingen, Leonberg und Herrenberg mit 8,50 bis 9 Euro rechnen, bei Neubauten mit 10 bis 12 Euro. „Nach wie vor ist es für Mieter schwierig, bestimmte Wohnungstypen
wie Vierzimmerwohnungen zu finden“, sagt Nageler.
Gewerbeimmobilien: Ausgeglichener Markt
Der Landkreis Böblingen zählt nach Ansicht der Kreissparkasse Böblingen auch bei den gewerblichen Immobilien zu den gefragten Regionen in Deutschland. Doch Angebot und Nachfrage könnten – anders als
im wohnwirtschaftlichen Bereich – als weitgehend ausgeglichen bezeichnet werden. Büroflächen im Zentrum liegen in Böblingen und SinPreisübersicht 2014 - Bestandsimmobilien
delfingen bei 10 bis 12 Euro. Eine
einfache Halle ist in Böblingen und
Sindelfingen für 4 bis 5 Euro erhältlich. In Leonberg ist der Preis mit 3,80
bis 4,80 Euro nur knapp geringer.
Ort
Eigentumswohnungen
Doppelhäuser
Reihenhäuser
Freistehende Häuser
gebraucht €/m²
gebraucht T€
gebraucht T€
gebraucht T€
von
Böblingen
Herrenberg
Leonberg
Sindelfingen
Die gewerblichen Baugebiete im
Landkreis Böblingen belaufen sich
laut KSK auf rund 100 Hektar. Eine
deutliche Aufwertung erfuhr der Einzelhandel in der Böblinger Unterstadt.
Mit der Umgestaltung der Bahnhofstraße in eine Fußgängerzone und der
Eröffnung des Einkaufzentrums Mercaden wurde der Standort gestärkt.
Wie sich die Situation im City-Center
und dem benachbarten, gerade zur
Zwangsversteigerung ausgeschriebenen
Einkaufszentrum entwickeln wird, bleibt
laut KSK abzuwarten.
bis
von
bis
von
bis
von
Baugrundstücke
€/m²
bis
von
bis
200
1.500 /
2.000**)
340
750 ***)
360
200
800
290
420
300
150 *)
600
250
350
210
400
250
800
325
550
700
200
400
250
1.000
350
600
200
500
220
400
200
1.000
300
520
200
480
220
380
150 *)
800
400
500
800
2.600
150 *)
700
150 *)
420
Aidlingen
1.000
2.300
Bondorf
1.000
2.150
230
430
220
220
380
200
Ehningen
1.000
2.500
225
480
Holzgerlingen
1.000
2.500
200
Schönaich
1.000
2.300
Weil der Stadt
1.000
2.300
*) Häuser mit sehr hohem Sanierungsaufwand. Oftmals nicht bewohnbar.
**) Häuser mit dem „besonderen Etwas“
***) Bauträger Mehrfamilienhaus je nach Bauausnutzung
VS/MA Kommunikation
15.12.2014
Seite 6
Preisübersicht 2014 - Neubauten
Ort
Eigentumswohnungen
Doppelhäuser
neu €/m²
neu T€
von
bis
Böblingen
Herrenberg
Leonberg
Sindelfingen
3.000
Aidlingen
2.700
Quelle: KSK
Impressum
Ausgabe 164
Reihenhäuser
neu T€
von
bis
von
bis
4.000 *)
400
650
310
500
3.100
330
490
260
380
330
Bondorf
2.600
3.000
280
400
240
Ehningen
2.700
3.400
300
500
330
400
Holzgerlingen
3.000
3.500
330
600
260
440
Schönaich
3.000
3.400
300
600
300
470
Weil der Stadt
2.700
3.100
300
500
300
400
In Sindelfingen wird durch die Wiederbelebung der Unteren Vorstadt
*) Im Luxusbereich teils deutlich über 4.000 €/m²
die Verbindung zur Planie und zum
Speziell bei Neubauten sind die Preise abhängig vom Angebot und dessen Qualität.
Marktplatz geschaffen, für den ebenfalls ein Erneuerungskonzept entwickelt worden ist. In Herrenberg wird das Seeländer-Areal und in Leonberg die Römerstraße aufgewertet.
Quelle: KSK
Immobilienbrief
STUTTGART
VS/MA Kommunikation
15.12.2014
Seite 7
Die Planungen für das Gewerbegebiet am Längenbühl in Leonberg gehen voran, nachdem bei der Fläche
der Status als Schutzgebiet aufgehoben wurde. In Darmsheim hat der Gemeinderat für das Gewerbegebiet
Häslach gestimmt. Eine Erweiterung um 1,4 Hektar ist im Gültsteiner Gewerbegebiet geplant. n
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