close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Dreiklang Dez 2014 - März 2015 - KG Hamm

EinbettenHerunterladen
gemeindebrief
dezember 14 - märz 15
Mit den Augen
der Kinder sehen
dreiklang
Auf ein Wort!
„Kleiner Gott“
Als ich Kind war, ging ich mit allem,
was repariert werden musste, zu
meinem Vater. Ob kaputt, zerbrochen,
verknotet oder geknickt: Seine Ruhe
und seine geschickten Hände brachten
fast alles wieder zurecht. „Das werden
wir wohl hinkriegen!“, sagte er, wenn
er sich den Schaden besehen hatte.
Und er kriegte es hin. Er konnte keine
Wunder vollbringen, aber fast immer
war das, was ich ihm gebracht hatte,
nach seiner Behandlung wieder zu gebrauchen.
Wenn ich Gott „Vater“ nenne, sehne
ich mich genau danach: Dass da einer
ist, der das, womit ich mich überfordert
fühle, in seine Hände nimmt und es gut
macht. Und es tut mir weh, wenn diese
Hoffnung enttäuscht wird! Es tut weh,
zu spüren: Ich bin erwachsen. Ich muss
mit den Scherben des Lebens selbst
zurechtkommen. Es gibt doch so viel,
was zu Bruch gehen kann! Die eigene
Partnerschaft. Die Hoffnung. Der Entwurf von der Zukunft. Manchmal bleibt
nichts als ein Scherbenhaufen. Manchmal lässt sich noch notdürftig etwas
richten. Wie einfach war es, als ich es
einfach meinem Vater bringen konnte!
An Weihnachten aber werden wir feiern,
dass Gott als ein Kind zur Welt kommt.
Nicht kraftvoll, stark und mächtig, sondern klein, verletzlich und bedürftig. So
will Gott offenbar in unserer Welt sein:
Leise und unscheinbar. So begegnet er
uns oft: in dem leichten Schimmer der
Hoffnung, in dem behutsamen neuen
Anfang, in der Zuversicht, dass etwas
wachsen und groß werden kann.
Ich möchte lernen, den leisen Gott zu
finden in meinem Leben und ihm zu
vertrauen. Dem, vor dem ich mich nicht
schämen muss für meine Hilflosigkeit
und meine Tränen. Dem, der darin
ganz sicher an meiner Seite ist. Dem,
der die Not kennt und daran nicht zugrunde geht. Dem, der mich befördert
in meinem Wachsen und Werden, zum
Leben hin.
Ich wünsche Ihnen in den Wochen des
Advents und der Weihnachtszeit, dass
sie dem „kleinen Gott“ begegnen.
Dem, der der neue Anfang ist. Dem die
kleinen Schritte nicht zu wenig sind.
Der ein Mensch wurde und uns darin
unendlich nah ist.
Gesegnete Weihnachten wünscht Ihnen
Pfarrerin Kerstin Goldbeck
Inhalt
Inhalt
„Kleiner Gott“
2
Abschied als Gemeindepfarrerin
5
Dank an alle Ehrenamtlichen
6
Weihnachten in der Gemeinde
7
Weihnachten in Europa
10
Vom Engel, der reden konnte 11
„Ihr Kinderlein kommet…!“ 13
Eltern-Kind-Spielgruppen... 16
Für die Jüngsten geben wir alles! 18
Gottesdienste September-Dezember
22
Die Namenspaten der Kitas
25
Familienzentren Wiescherhöfen/Pelkum
28
Neues aus der Gemeinde
32
Diakonie: Türen öffnen
33
Kirchenmusik
36
Gelebter Dialog der Religionen 38
Täter des Wortes
40
Freude und Leid 42
Impressum
Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Pelkum-Wiescherhöfen, Weetfelder
Str. 104, 59077 Hamm, www.evkirche-pelkum-wiescherhoefen.de, E-Mail: HAMkg-pelkum-wiescherhoefen@kirchenkreis-hamm.de, Telefon: 400547
Redaktion: Renate Pumpat, Heike Klatt, Tina Ehlert, Matthias Eichel (V.i.S.d.P.),
Kai-Uwe Dosch (Layout)
Der nächste Dreiklang erscheint im März 2015.
Werbung
Ihre Zahnarztpraxis
wünscht Ihnen
eine besinnliche Weihnachtszeit
und alles Gute für das Neue Jahr!
Wiescherhöfener Str. 54
59077 Hamm
Tel. 02381 40919
E-Mail info@dr-maryampezeshgi.com
Neues aus der Gemeinde
Abschied als Gemeindepfarrerin
Seit 19 Jahren lebe und arbeite ich in
unserer Kirchengemeinde. Nun heißt
es Abschied nehmen! Nach der langen
Zeit als Gemeindepfarrerin hat sich für
mich die Gelegenheit zu einem beruflichen Neuanfang ergeben. Ich werde
in Zukunft in einem Arbeitsbereich
tätig sein, der mir schon lange besonders am Herzen liegt: in der Seelsorge.
Meine Aufgabe wird es sein, die Seelsorge in unserem Kirchenkreis zu koordinieren und Menschen in Seelsorge
aus- und weiterzubilden. Auf diese Arbeit freue ich mich sehr.
Der Abschied, der damit unweigerlich
verbunden ist, tut aber auch weh. 19
Jahre lang war ich in unserer Kirchengemeinde zuhause. Wie viele gute Erinnerungen verbinden sich mit dieser
Zeit! Ich bin bewegt davon, wie viele
Menschen mir im vertraulichen Gespräch ihre Geschichten anvertraut haben. Ich denke an manch einen Gottesdienst, an die wunderbare Arbeit mit
den Kindern in den Kitas, an schwere
Abschiede bei Beerdigungen. Es war
wunderbar zu erleben, dass Menschen
mich als ihre Pfarrerin angenommen
haben und dabei nicht nur meine Arbeit im Blick hatten, sondern auch den
Menschen, der diese Arbeit tut. So
haben Gemeindeglieder sich in vielen
schönen Ereignissen mit mir gefreut
und mich im Schweren auch getragen
und gestützt. Für alles das bin ich aus
tiefem Herzen dankbar.
Dankbar bin ich für die vertrauensvolle
Zusammenarbeit mit den Mitarbeite-
Pfarrerin Kerstin Goldbeck (2.v.l.) verabschiedet sich nach 19 Jahren im Januar aus dem Pfarrteam und
der Gemeinde.
Neues aus der Gemeinde
rinnen und Mitarbeitern. Für Küsterinnen, zu denen ich auch noch auf den
letzten Drücker kommen durfte, für
Musikerinnen und Musiker, die mich
ungezählte Male mit ihrer Musik beschenkt haben, für Gemeindesekretärinnen, die geduldig und unterstützend
waren, für Erzieherinnen, die mit mir
gemeinsam danach gefragt haben, was
Kinder brauchen.
Mein Dank gilt meiner Kollegin und
meinen Kollegen. In ihrem Team habe
ich mich immer verstanden und gut aufgehoben gefühlt. Ein besonderer Dank
gilt meinem Mann, der in all den Jahren
in großer Treue und Verlässlichkeit an
meiner Seite gewesen ist. Die Zusammenarbeit mit ihm war beglückend und
schön!
Ich bin froh und dankbar für das, was
in diesen Jahren aufblühen und Früchte tragen durfte! Zugleich tut es mir
leid um alles, was mir nicht gelungen
ist. Gewiss habe ich auch Menschen
enttäuscht, und dafür bitte ich um Verzeihung. Dabei denke ich besonders
an die Gemeindeglieder in Pelkum, die
nun schon so schnell sich wieder neu
orientieren müssen. Meiner Nachfolgerin oder meinem Nachfolger wünsche
ich Gottes Segen!
Auch, wenn ich im Januar Adieu sage:
Sie alle, die mir auf meinem Weg begegnet und ihn mit mir gegangen sind,
bleiben in meinem Herzen. Danke für
alle Gemeinschaft! Gott segne und behüte Sie und unsere Kirchengemeinde.
In Verbundenheit grüßt Sie Ihre Pfarrerin
Kerstin Goldbeck
Dank an alle Ehrenamtlichen
E
engagiert
H
hilfreich
R
rührig
E
eifrig
N
nett
A
aufmerksam
M
mutig
T
treu
Alles das sind Sie, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Ihrer
Arbeit, Ihren Ideen, Ihrer Zeit und Ihrer
Liebe unserer Gemeinde ein Gesicht geben. Was wären wir ohne Sie! An so vielen Stellen stehen Sie mit Ihrer Person
für unsere Kirche ein. Das ist unbezahlbar! Wir danken Ihnen von Herzen für
alles, das Sie ehrenamtlich in unserer
Gemeinde leisten. Und wir wünschen
Ihnen (und uns), dass Ihre Arbeit Ihnen
auch weiterhin Freude macht und Sie
die Anerkennung dafür bekommen, die
Sie verdienen!
Mit den besten Wünschen für ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen
guten Beginn im Neuen Jahr grüßt Sie
im Namen des Leitungsgremiums
Kerstin Goldbeck
Weihnachten
Weihnachten in der Gemeinde
In der Adventszeit jagt eine Feier die
andere: Jede Gruppe trifft sich noch zu
einem vorweihnachtlichen Beisammensein. So schön es ist, gerade in dieser
dunklen Jahreszeit zusammenzukommen, gemeinsam zu reden, die alten
Lieder zu singen, Gebäck zu genießen
und Geschichten zu hören – manchmal wird es fast etwas zu viel. Und am
Tag nach dem Weihnachtsfest schein
t schon alles vorbei zu sein. Dabei ist
Advent ja nur die Vorbereitung auf die
Weihnachtszeit, die mindestens bis
zum Dreikönigsfest am 6. Januar reicht.
Um diese Weihnachtszeit inhaltlich zu
füllen, lädt die Gemeinde zur Krippen­
ausstellung in die Friedenskirche ein:
Ab 30. Dezember 15.00 Uhr ist die Ausstellung täglich geöffnet.
Ich bin jedes Mal bewegt davon, wie
viele unterschiedliche Krippendarstellungen ihren Weg von den Dachböden
und aus den Kellerräumen in unsere
Friedenskirche finden. Jede einzelne
hat ihre besondere Geschichte zu erzählen! Vielleicht gehen Sie einmal
durch die Ausstellung und achten in
diesem Jahr besonders auf die Gestal-
tung der Ställe – von ärmlich und fast
nicht existent bis komfortabel und mit
Butzenscheiben verschönt. Oder auf die
Darstellung der Hirten – ihre Gesichter,
Kleidung, ihr Alter. Oder nehmen Maria
in Augenschein. Der besondere Blickwinkel hilft, Neues und Unerwartetes
zu entdecken!
Wer für unsere Ausstellung eine Krippe
mit beisteuern kann, ist herzlich dazu
eingeladen! (Kontakt: Helma Troppa,
Tel. 402072).
Leider wird es dieses Jahr im Advent
keine Adventsandachten in den Fami-
lien mehr geben; viele Jahre hat die Gemeinde Wiescherhöfen zu einem „offenen Adventskalender“ eingeladen.
In vielen Wohnungen kamen Menschen
zusammen, um bei Tee und Gebäck zu
singen, Geschichten zu hören, eine Andacht zu halten. Aber die Anzahl nahm
so sehr ab, dass wir keinen Kalender
mehr füllen können. Trotzdem lassen
es sich einige nicht nehmen, diese
schöne Tradition in der Familie und
Nachbarschaft fortzuführen. Allen, die
sich in der Vergangenheit beteiligt haben und denen, die noch weiter daran
festhalten, ein herzliches Dankeschön
dafür!
Der Weihnachtsbaum in der Kirche ist
in der Regel gespendet. Ehrenamtliche
kommen, schlagen den Baum, stellen
ihn in der Kirche auf und schmücken
ihn gemeinsam mit der Küsterin. Wenn
Sie einen schönen Baum im Garten
haben, der Ihnen zu groß geworden
ist – sprechen Sie uns doch an! Was
kann ihm besseres geschehen, als zum
Weihnachtsbaum in der Kirche zu werden?!
Weihnachten
Auch in diesem Jahr verteilt die Gemeinde wieder Geschenkpakete an
Bedürftige – das Gemeindehaus Friedenskirche gleicht dann fast der himmlischen Weihnachtswerkstatt… Allen
Spender/innen und Helfer/innen herzlichen Dank für den Einsatz und die Gaben!
Matthias Eichel
Werbung
10
Weihnachten
Weihnachten in Europa
In den christlichen Heimatländern der
Menschen, die hierher gekommen sind,
um zu arbeiten und zu leben, wird Weihnachten auf unterschiedlichste Weise
begangen, aber immer mit der Familie,
gutem Essen und Geschenken. Traditionen werden gepflegt, wobei alte
heidnische Bräuche problemlos in den
christlichen Glauben und seine Rituale
eingeflossen sind.
In diesem Gemeindebrief soll ein Blick
auf Weihnachten in Spanien geworfen werden. Das kann natürlich nur im
Überblick geschehen. Die aufgeführten
Bräuche und Rituale können regional
abgewandelt sein oder auch gar nicht
begangen werden; die Leser werden um
Verständnis gebeten!
FELIZ NAVIDAD!
Die Feierlichkeiten beginnen am 22.12.
mit der traditionellen Weihnachtslotterie. Lichterschmuck und Krippen sind
überall zu finden: Oft werden die Figu­
ren der Hei­li­gen Drei Kö­ni­ge im Laufe
der Ta­ge nä­her zur Krip­pe ge­rückt, um
die An­kunft zu ver­deut­li­chen. Der Weih­
nachts­baum ist nicht tra­di­tio­nell, fin­det
sich aber heu­te häufi­ger.
Zum üppigen Fami­li­en-Abend­es­sen am
24.12. gehört der Turrón, Kuchen mit
Mandeln und Honig. Aus der „Urne des
Schicksals“ zieht jeder ein kleines Geschenk oder aber eine Niete. Die Mitternachtsmesse „Misa Del Gallo“ wird zu
Ehren des Hahnes gefeiert, der zuerst
die Geburt Jesu verkündet haben soll.
Es ist Brauch, sich danach im Ort zu treffen, um gemeinsam Weihnachtslieder zu
singen. Der 25.12. als gesetzlicher Feiertag wird im Familienkreis verbracht; der
26.12. ist vielerorts Alltag.
Am 28.12. feiert Spanien den „Tag der
unschuldigen Kinder“, an dem, ähnlich
wie bei uns am 1.4., Streiche gespielt
und Lügengeschichten erzählt werden.
Der Ursprung des Tages ist die Erinnerung an die von König Herodes angeordneten Kindermorde. Am 5.1. abends
reiten die Heiligen Drei Könige auf Kamelen in die Orte und tragen Geschenke
bei sich. Die Kinder stellen ihre Schuhe
sowie Nahrung für die Kamele vor die
Tür, in der Hoffnung, beschenkt zu werden.
Am Morgen des Dreikönigstages „Dia de
los Reyes“ ist Bescherung; ein Festmahl
am Abend schließt die Weihnachtsfeierlichkeiten ab. Die kleine Figur, die in
den traditionellen Dreikönigskuchen
ein gebacken ist, lässt den Finder König für einen Tag sein. Ebenso, wie der
Weihnachtsbaum Einzug gehalten hat,
ist es auch möglich, die Geschenke bereits am Heiligen Abend zu übergeben,
vor allem, um den Kindern das Spielen
damit bereits zu Anfang der Ferien zu
ermöglichen.
Weihnachten
11
Vom Engel, der reden konnte
Als ich nach Weihnachten die fünf Engel von der Krippe wieder einpackte,
behielt ich den letzten in der Hand.
„Du bleibst“, sagte ich, „ich brauche
ein bisschen Weihnachtsfreude für das
ganze Jahr“. Ich war überrascht, als ich
zur Antwort bekam: „Da hast du aber
Glück gehabt. Denn ich kann mit dir
reden. Wer nach Weihnachten einen
Engel wegen der Weihnachtsfreude
und nicht aus Versehen zurückbehält,
kann mich hören. Übrigens, ich heiße
Heinrich!“
So steht jetzt Heinrich in meinem Zimmer im Regal. Mit einem Müllkorb in
der Hand. In der Regel bleibt er still an
seinem Platz, aber wenn ich mich über
irgendwas ärgere, hält er mir seinen
Müllkorb hin und sagt: „Wirf es hinein!“ Und schon ist der Ärger weg! Toll,
nicht wahr?! Ich muss nur wegwerfen,
was mich belastet.
Dann fiel mir auf, dass Heinrichs Müllkorb immer leer ist. „Wohin bringst du
das alles?“ fragte ich ihn. Er lachte und
sagte: „In die Krippe! Oder richtiger: in
das Herz des Kindes in der Krippe. Das
ist die wirkliche Weihnachtsfreude.
Hier kann ich alles abladen, was mich
belastet!“ Jetzt wollte ich Heinrich noch
vieles fragen, aber er legte den Finger
auf den Mund: „Psst“, sagte er, „nicht
reden, sich einfach freuen!“
(Anonym)
12
Werbung
Mit den Augen der Kinder sehen
13
„Ihr Kinderlein kommet…!“
So heißt es in unserer Gemeinde nicht
nur am Heiligen Abend. Die Arbeit mit
den Jüngsten ist uns enorm wichtig
– denn zum einen macht es richtig
Spaß, mit Kindern zusammen zu arbeiten, zu spielen und zu leben. Zum
anderen wird hier der Grund gelegt für
den späteren Glauben: für die religiöse
Sozialisation sind die ersten Jahre entscheidend. Gemeinsam mit den Eltern
wollen wir für die Kinder da sein – das
versprechen wir schon bei der Taufe.
Tauferinnerung –
die Taufe feiern!
Weil die meisten Menschen im Säuglingsalter ihre Taufe erleben, ist es uns
wichtig, ihnen später nahezubringen,
was die Taufe bedeutet. Darum laden
wir fünf Jahre nach der Taufe alle Kinder zur „Tauferinnerung“ ein: an einem
Samstag sprechen wir mit Eltern, Paten und Kindern über die Taufe, am
Sonntag feiern wir gemeinsam einen
Familiengottesdienst, in dem die Kinder möglichst eine Taufe erleben und
selber mit ihrer Taufkerze, einem Lied
und einem Segenswort die eigene Taufe erinnern. Es ist ein bewegender Moment, wenn die Kinder andächtig und
aufgeregt zugleich mit ihrer Kerze vor
dem Altar stehen, wenn sie singen „Ich
heiße …. und ich bin getauft!“ – und
dann den Segen mit Handauflegung
empfangen. „Wenn ihr nicht werdet wie
die Kinder…“ sagt Jesus, „dann werdet
ihr nicht in das Reich Gottes kommen“.
Diese Offenheit für den besonderen
Moment bringen die Kinder mit – und
die erleben wir auch in der Feier des
Abendmahls.
> Die nächste Tauferinnerung findet am
24./25. Januar in der Friedenskirche für
alle im Jahr 2009 Getauften statt.
Alle an einem Tisch:
kindoffenes Abendmahl
Ja, bei uns dürfen alle Getauften – also
auch Kinder – am Abendmahl teilnehmen. Lange haben die Presbyterien in
Pelkum und Wiescherhöfen über die
Einführung des kindoffenen Abendmahls diskutiert – dann haben wir mit
voller Überzeugung die Entscheidung
getroffen, dass auch Kinder an den
Tisch des Herrn gehören! Bei uns darf
jeder getaufte Mensch am Abendmahl
teilnehmen. Und es ist wunderbar zu
erleben, mit welcher Aufmerksamkeit
und Andacht schon die Jüngsten dabei sind – weil sie intuitiv wissen: hier
geschieht etwas Besonderes. Und sie
sind Teil davon. Manchmal könnten
sich Konfis und Erwachsene von dieser
kindlichen Erwartungshaltung etwas
14
Mit den Augen der Kinder sehen
„abschneiden“! Mit allen Generationen Abendmahl zu feiern, hat auch
den Charakter des Abendmahls verändert: Es ist eine Feier, oft fröhlich, aber
nicht ausgelassen, sondern bedächtig,
besinnlich und bereichernd. Selbstverständlich reichen wir Kindern zu jedem
Abendmahl Saft.
Hier ist Raum
für die Jüngsten
Schon früh können die Jüngsten die
Gemeindehäuser als ein zweites Zuhause kennenlernen: in jedem Pfarrbezirk gibt es Eltern-Kind-Spielgruppe,
die sich selbst organisieren und die
Räumlichkeiten nutzen. Darüber hinaus gibt es betreute Angebote für die
Unter-3-Jährigen. Seit die Kitas auch
für diese Altersgruppe Plätze vorhalten, ist der Bedarf gesunken – aber immer noch sind der „Zwergenkreis“, die
„Bärenhöhle“ oder „Jakobusspatzen“
und „Jakobus-Krakis“ eine wunderbare
Vorbereitung auf die Kita! Hier lernen
die Kleinen, für ein paar Stunden von
den Eltern getrennt zu sein und sich auf
andere Kinder einzustellen. Mit kleinen
Liedern, Basteleien und Spielen gehen
die drei Stunden zweimal die Woche
schnell um (s. S. 16).
Alle vier evangelischen Kitas in unserer
Gemeinde bieten mittlerweile auch die
Betreuung von Unter-3-Jährigen an. Mit
insgesamt 13 Gruppen und 270 KitaPlätzen hat unsere Kirchengemeinde
in der Begleitung der 0- bis 6-Jährigen
einen starken Schwerpunkt gesetzt
(siehe Berichte der Kitas und Familienzentren). Einmal im Monat feiert Pfarrerin Goldbeck mit den Ältesten in der
Kita einen kleinen Gottesdienst in der
jeweiligen Kirche – mit Begeisterung
sind die Kinder bei der Sache! Das gilt
auch für die Agape-Feier vor Ostern: ein
gedeckter Tisch in der Kirche, Brot und
Saft und die Erinnerung an Jesu Leiden
und Auferstehung. Fassungslos verfol-
Mit den Augen der Kinder sehen
gen die Kinder die Geschichten, die
uns doch schon viel zu vertraut sind.
> Die „Kita-Kirche“ findet am letzten
Freitag im Monat statt: 30.01., 27.02.,
27.03., 24.04., 29.05., 26.06. – jeweils
um 9.00 Uhr in der Jakobuskirche,
10.00 Uhr Friedenskirche, 11.00 Uhr
Thomaskirche.
„Hurra, ich bin
ein Schulkind!“
Mit der Einschulung beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Auch hier begleiten wir mit ökumenischen Schulgottesdiensten – wie durch die gesamte
Schulzeit.
An der Friedenskirche ist ein besonderer Schwerpunkt in der Arbeit mit
Grundschulkindern entstanden. Im Oktober waren es 80 Kinder, die an drei
Tagen dabei waren, die sich mit den
Geboten beschäftigt haben, ge­spielt
15
und
ge­bas­telt,
ge­sun­gen und ge­
mein­sam ge­früh­
stückt ha­ben. Das
gemein­sa­me Es­
sen gehört im­mer
da­zu – auch bei
den Kin­der­kir­chen­
t­agen: Weil die Kin­der­kir­chen­wo­che
an­ge­nom­men wurde, findet sie einmal
im Monat an einem Samstag statt und
nennt sich jetzt „Kinderkirchenklub“
(KiKiKlub). Ein großes Team Ehrenamtlicher betreut und begleitet die Kinder
– oder bereitet in der Küche ein leckeres Mittagessen für alle. Frische, gesunde Lebensmittel und eine gemeinsame Mahlzeit sind längst nicht für alle
kleinen Gäste eine Selbstverständlichkeit.
> Der KiKiKlub findet wieder statt am
13. Dezember und im neuen Jahr am
14. Februar, 14. März und 18. April (im
Januar statt dessen Tauferinnerung!).
16
Mit den Augen der Kinder sehen
Eltern-Kind-Spielgruppen...
...an der Friedenskirche
...im Pelikanum
Der Zwergenkreis an der Friedenskirche
bietet Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeit für die Kleinsten. Dann wird
gemeinsam gespielt, gefrühstückt, gebastelt und sich bewegt. Frau Oberfeuer und Frau Strate betreuen die Gruppe
der „Zwerge“ – eine wunderbare Eingewöhnung dienstags und mittwochs von
9.00 bis 12.00 Uhr - noch vor der Kita.
Derzeit sind alle Plätze belegt – wenn
Sie Interesse am Zwergenkreis haben
oder ihr Kind bereits anmelden wollen,
wenden Sie sich an Manuela Oberfeuer, Tel. 490964.
Jakobuszwerge (Betreuung durch Tagesmütter), Kleinkind-Wohnung, montags bis freitags, 8.00 bis 13.00 Uhr,
Jutta Bloch-Leusmann, Tel. 404141, und
Simone Sieler, Tel. 8766383.
Montags von 10.00 bis 11.30 Uhr trifft
sich die Eltern-Kind-Spielgruppe in
dem Spielkeller im Gemeindehaus Friedenskirche. Ingrid Cryns leitet seit Jahrzehnten die Gruppe, in der sich Eltern
begegnen und austauschen und Kinder
spielen und Kontakte knüpfen können.
Kontakt: Ingrid Cryns, Tel. 450048.
...an der Thomaskirche
Die Kindergruppe „Zappelmäuse“
trifft sich an der Thomaskirche unter
der Leitung von Ute Schmitz. Immer
dienstags und donnerstags von 9.00
bis 11.00 Uhr ist Zeit zum Spielen und
vieles mehr. Kontakt: Ute Schmitz, Tel.
401077 oder 0170 4954325, E-Mail uteschmitz1970@gmx.de.
Jakobuskrakis (Eltern-Kind-Gruppe),
Spielekeller Pelikanum, donnerstags
9.00 bis 10.30 Uhr und 10.30 bis 12.00
Uhr, Nadine Reiter, Tel. 8760868.
Wir, die Jakobusspatzen (Kleinkindgruppe ohne Eltern, ab ca. 1 ½ Jahren),
treffen uns mittwochs und freitags von
9.00 bis 12.00 Uhr im Spielekeller des
Pelikanums. Ab Januar haben wir noch
Plätze frei. Außerdem bieten wir im
Dezember eine kurzfristige Betreuung
an beiden Tagen an, für Eltern, die mal
ohne Kinder ihre Weihnachtseinkäufe
machen möchten. Weitere Informationen und Anmeldungen bei Gabi Littek, Tel. 401004, Barbara Raasch, Tel.
419148, oder direkt in der Gruppe. Wir
freuen uns auf jede neue Familie.
Werbung
17
18
Mit den Augen der Kinder sehen
Für die Jüngsten geben wir alles!
Evangelische Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde
Mit vier Kindertageseinrichtungen,
die in 13 Gruppen insgesamt 270 Kinder im Alter von 0-6 Jahren betreuen,
hat unsere Gemeinde einen besonderen Schwerpunkt in der Arbeit mit
den Jüngsten gelegt. Auch wenn durch
Elternbeiträge und kommunale Mittel
ein Großteil der Kosten refinanziert ist,
lässt sich die evangelische Kirche diese Arbeit einiges kosten: Die Kitas sind
der größte Einzelhaushalt im Kirchenkreis – und das ist es uns wert!
Wer sein Kind in einer evangelischen
Kindertageseinrichtung
anmeldet,
weiß, dass hier unser Glaube in kindgemäßer Form gelebt und vermittelt wird.
Das betrifft unsere Grundeinstellung zu
den Kindern und den Umgang miteinander – aber auch den gelebten Glauben in christlichen Festen, Geschichten
und Ritualen. Der Kontakt zur Gemeinde gehört selbstverständlich dazu.
Wir möchten eine Atmosphäre schaffen, in der sich Kinder und Erwachsene
wohl fühlen und in der sie Vertrauen,
Annahme, Geborgenheit und Zuwendung erfahren können. Hier sollen sie
sich mit ihren Stärken und Schwächen
angenommen fühlen und gerne zu uns
kommen.
Gemeinsam mit den Kindern, ihren
Familien und der gesamten Gemeinde
wollen wir christliche Gemeinschaft leben und weitergeben. Geschichten der
Bibel, die von Gott und Jesus erzählen,
helfen den Kindern zu verstehen, wer
Gott ist und wo bzw. wie er Menschen
begegnet. Das Erleben des Kirchenjahres, verbunden mit Erklärungen,
hilft den Kindern, sich der eigenen
Tradition zu vergewissern. Symbole,
Lieder und Ausdrucksformen, die die
kirchlichen Zeiten und Feste begleiten, helfen diese zu verinnerlichen.
Wir singen Lieder, lesen und erzählen
biblische und andere Geschichten, wir
beten, sprechen das Vater Unser, malen und basteln.
Im monatlichen Rhythmus gestalten
Pfarrerin Goldbeck und Ulrike Egermann für die angehenden Schulkinder
einen kindgemäßen Gottesdienst mit
einfachen und klaren Aussagen – und
viel Spaß. Eltern können ihre Kinder begleiten - und sind oft überrascht, dass
auch sie etwas für sich mitnehmen. In
der Passionszeit feiern wir gemeinsam
das Agapemahl, eine Erinnerung an
das letzte Abendmahl Jesu.
In der Gemeinschaft feiern wir die Tau-
Mit den Augen der Kinder sehen
ferinnerung. So erleben die Kinder
bewusst ihren Tauftag. Wir denken zurück, zünden die Taufkerze an, lesen
den Taufspruch, schauen uns Fotos an,
erzählen, singen und beten.
Kontakte zu den Gruppen der Gemeinde und generationsübergreifende Arbeit ist für uns selbstverständlich: So
lädt das Familienzentrum Wiescherhöfen gemeinsam mit dem Team des
Seniorenkreises zweimal im Jahr zum
Frühstück für Jung und Alt ins Gemeindehaus ein. Auch zur Weihnachtsfeier
der Senioren sind die Schulkinder der
Kita Zachäus wieder dabei. Und im Jakobuszentrum sorgen unter anderem
Vorlesepatinnen für den Kontakt zwischen den Generationen.
Vorlesepatinnen in der Kita
Jakobus
Die Freude an der Beschäftigung mit
Kindern ist Grundvoraussetzung für
die Vorlesepatenschaften, die viele
Frauen übernommen haben. Pro Gruppe stehen bis zu 4 Frauen bereit, den
Kindern im 14-tägigen Rhythmus vorzulesen. Die Vorlesebücher werden von
den Erzieherinnen im Einklang mit den
besprochenen Themen ausgesucht; an
jedem Vorlesen nehmen etwa 3 Kinder
teil.
Die Motivation der Frauen für diese
Aufgabe? Die Freude daran, nach Berufsleben und Erziehung der eigenen
Kinder Zeit und Muße für diese Aufgabe zu haben. Viele von ihnen sind
Großmütter, sind z.B. zu der Aufgabe
gekommen, während eigene Enkel die
19
Kita besuchten; andere haben Enkel,
die jedoch weiter entfernt wohnen.
Sie alle genießen den Umgang mit
den Kleinen. Die Frauen sprechen von
der Zutraulichkeit und dem Interesse
der Kinder, freuen sich nicht nur über
Nachfragen zum Buch und den sich
daraus ergebenden Gesprächen, sondern auch über den persönlichen Umgang, den viele Kinder suchen, die ihre
„Patinnen“ auch außerhalb der Kita
kennen und freudig begrüßen.
Die nächsten Termine mit „Vorlesepatinnen“ sind am 9. und 23.01., 6. und
20.02., 20.03.
Einige Höhepunkte aus dem Halbjahresprogramm der Kita Jakobus:
30.1. „Elternfrühstück“, „Kindlicher
Schlaf“, Frau Schmidt, Erziehungsberatungsstelle
26.03. „Floristik mit Frau Bay“, Kreativer Abend zum Frühlingserwachen
25.04. Vater-Kind-Aktion zum Muttertag
20
Werbung
21
Adressen
Wichtige Adressen aus der Gemeinde (I)
Tel. 401901
Gemeindebüro, Post Weetfelder Str. 104, 59077 Hamm, Antje Styrie (Di-Do 9.00–12.00, Mi+Do 15.30-17.00), Web www.evkirche-pelkum-wiescherhoefen.de, www.thomas-kulturkirche-hamm.de, Mail HAM-kg-pelkum-wiescherhoefen@kirchenkreis-hamm.de, Tel. 400547
Pfarrbüro am Pelikanum, Pfr.‘in Kerstin Goldbeck (Do 9.00-11.00), Kreiskirchenamt, Post Martin-Luther-Straße 27b, 59065 Hamm, Web www.kirchenkreis-hamm.de, www.jugendkirche-hamm.de, Tel. 142-0
Chorleiter Posaunenchor Pelkum, Peter Beckschulze, Chor und Posaunenchor Wiescherhöfen, Heike und Rüdiger Klatt, Küsterin Jakobuskirche, Tamara Ebers, Mail Tamara.Ebers@gmx.de, Küsterin Thomaskirche, Ulrike Breier, Küsterin Friedenskirche, Helma Troppa, Pfr.‘in Katharina Eßer, Mail katharina.esser@kirchenkreis-hamm.de, Pfr.‘in Kerstin Goldbeck, Mail kgoldbeck@kirchenkreis-hamm.de, Pfr. Matthias Eichel, Mail meichel@kirchenkreis-hamm.de, Tel. 992123
Tel. 401148
Tel. 402672
Tel. 450394
Tel. 410715
Tel. 402072
Tel. 541036
Tel. 405790
Tel. 405790
Tel. 440532
Obmann Posaunenchor Pelkum, Heinz-Werner Burgdorf, Tel. 02385 1083
Pfr. Carsten Dietrich, Mail carsten.dietrich@kirchenkreis-hamm.de, Flöten- und Instrumentalkreis, Ingrid und Claus Peter, Zum Heraustrennen und Aufhängen!
9.30 Uhr Gottesdienst
mit Taufmöglichkeit
19.00 Uhr Jugend-Gottesdienst
So 15. Feb
Sa 21. Feb
So 08. Feb
9.30 Uhr Gottesdienst
mit Abendmahl
11.00 Uhr Gottesdienst
mit Abendmahl
17.00 Uhr Gottesdienst Anders
Sa 31. Jan
So 01. Feb
11.00 Uhr Gottesdienst
mit Tauferinnerung
So 25. Jan
11.00 Uhr Gottesdienst
mit Taufmöglichkeit
18.00 Uhr Lichtung-Gottesdienst
11.00 Uhr Gottesdienst
mit Abendmahl
19.00 Uhr Jugend-Gottesdienst
18.00 Uhr Lichtung-Gottesdienst
11.00 Uhr Gottesdienst
mit Abendmahl
Jakobuskirche
Sa 24. Jan
11.00 Uhr Gottesdienst
mit Abendmahl
17.00 Uhr Gottesdienst Anders
zum Neuen Jahr
Friedenskirche
11.00 Uhr (Jakobuskirche) gemeinsamer Gottesdienst zur Verabschiedung von Pfarrerin Goldbeck
9.30 Uhr Gottesdienst
mit Abendmahl
Thomaskirche
So 18. Jan
So 11. Jan
So 04. Jan
Do 01. Jan
Datum
Gottesdienste Januar-März 2015
17.00 Uhr Gottesdienst Anders
Sa 28. Feb
19.00 Uhr Passions-Andacht
11.00 Uhr Gottesdienst
Mi 25. März
So 29. März
9.30 Uhr Gottesdienst
11.00 Uhr Vorstellungsgottesdienst mit Taufmöglichkeit
19.00 Uhr Jugend-Gottesdienst
So 22. März
Sa 21. März
Mi 18. März
19.00 Uhr Passions-Andacht
19.00 Uhr Passions-Andacht
Mi 11. März
9.30 Uhr Gottesdienst
mit Taufmöglichkeit
11.00 Uhr Gottesdienst
mit Abendmahl
So 08. März
So 15. März
19.00 Uhr Passions-Andacht
Mi 04. März
9.30 Uhr Gottesdienst
mit Abendmahl
19.00 Uhr Passions-Andacht
Mi 25. Feb
So 01. März
11.00 Uhr Gottesdienst
mit Taufmöglichkeit
So 22. Feb
11.00 Uhr Gottesdienst
11.00 Uhr Gottesdienst
mit Taufmöglichkeit
18.00 Uhr Lichtung-Gottesdienst
11.00 Uhr Gottesdienst
mit Abendmahl
Zum Heraustrennen und Aufhängen!
Adressen
24
Wichtige Adressen aus der Gemeinde (II)
Familienzentrum/KiTa Abraham, Post Wiescherhöfener Str. 37, Heike Steingräber, Web www.kita-abraham-familienzentrum.de, Mail HAM-KITA-Abraham@kirchenkreis-hamm.de, Tel. 490595
Familienzentrum/KiTa Zachäus, Post Wielandstr. 108, Melitta Köller, Web www.kita-zachaeus-familienzentrum.de, Mail HAM-KITA-Zachaeus@kirchenkreis-hamm.de, Tel. 401032
KiTa Thomas, Post Lohauserholzstr. 18, Ute Heide, Web www.hamm-kita-thomas.de, Mail HAM-KITA-Thomaskirche@kirchenkreis-hamm.de, Tel. 441398
Kirchbauverein Thomaskirche, Werner Kreienfeld, Sparkasse Hamm, IBAN: DE93 41050095 00090000290, BIC: WELADED1HAM
Fördergemeinschaft für Aufgaben in der Jakobuskirche und im Pelikanum, Friedhelm Holtsträter,
Sparkasse Hamm, IBAN: DE63 41050095 0040035495, BIC: WELADED1HAM
Tel. 02383 4901
Tel. 444995
Tel. 991430
Familienzentrum/KiTa Jakobus, Post Am Kirchgraben 17, Birgit Goershoff, Web www.familienzentrum-jakobus.de, Mail HAM-KITA-Jakobuszentrum@kirchenkreis-hamm.de, Tel. 401413
Kirchbauverein Friedenskirche, Werner Kranz, Sparkasse Hamm, IBAN: DE10 41050095 0041070178, BIC: WELADED1HAM
Gemeindegeld Friedens-/Thomaskirche, Ev. Kirchengemeinde Pelkum-Wiescherhöfen
Sparkasse Hamm, IBAN: DE62 41050095 0036074615, BIC: WELADED1HAM
Jakobusgeld, Ev. Kirchenkreis Hamm
Sparkasse Hamm, IBAN: DE27 41050095 0000032276, BIC: WELADED1HAM
Verwendungszweck: Jakobusgeld 3738 030 09 0163
Mit den Augen der Kinder sehen
25
Die Namenspaten der Kitas
Die Kita-Namen sind Programm!
Unsere Kindertageseinrichtungen haben biblische Namen:
Warum Abraham?
Abraham ist der Stammvater von Juden, Christen und Muslimen. Gott
sagt: „in dir werden gesegnet sein alle
Völker auf Erden.“ Was Kinder von ihm
lernen können? Toleranz zwischen den
Religionen: uns verbindet manches
– auch zwischen Christen, Juden und
Muslimen.
Abraham ist „der aus dem Glauben Gerechte“: Vorbild aller, die auf Gott vertrauen. Was Kinder von ihm lernen können? Vertraue auf Gott, auch wenn alles
dagegen spricht. Gott macht wahr, was
er verspricht!
Abraham sieht in den Sternenhimmel;
Gott sagt: „so zahlreich werden deine
Nachfahren sein!“ Was Kinder von ihm
lernen können? Wir gehören zusammen als Christen weltweit. Alle, die auf
Gott vertrauen, sind „Kinder des Glaubens“, Kinder Abrahams.
Warum Jakobus?
Der Name steht für Jakobus „den Älteren“, einer der ersten Jünger Jesu,
der Bruder des Lieblingsjüngers Johannes. Er soll in Europa gewirkt haben
und in Santiago de Compostela (Spanien) bestattet sein. Darum wurde diese
Stadt ein Ziel für unzählige Pilger. Als
Beweis für ihre Reise brachten sie eine
Muschel von der spanischen Küste mit
nach Hause.
Diese Pilgerwege heißen bis heute
noch Jakobswege. Einer davon führte
übrigens über den alten Hellweg. Sowohl Jakobus selbst als auch die Jakobspilger sind für uns Vorbilder, die
ein großes Ziel anstreben, obwohl der
Weg sehr weit scheint.
Warum Thomas?
Thomas ist ein Jünger Jesu. Er wird oft
der „Ungläubige“ genannt – weil er
nach der Auferstehung Jesu Zweifel
hatte. Das hatten übrigens alle anderen vorher auch!
26
Mit den Augen der Kinder sehen
Thomas mit seinen anfänglichen Zweifeln und dem festen Vertrauen später
ist Mensch wie wir. Fragen und Zweifel
gehören zum Leben und Glauben dazu.
Jeder Mensch muss für sich selbst entdecken, was ihm hilft, was ihn trägt.
Wir wollen den Kindern helfen, ihren
Weg – auch im Blick auf den Glauben
– zu finden. In Offenheit und Respekt
begegnen wir Menschen mit anderen
Glaubensüberzeugungen.
• Freiheit erleben und gestalten
• Verantwortung übernehmen.
Für alle unsere Kitas gilt:
In unsere Vorhaben und Planungen
beziehen wir Kinder und Eltern ein.
Wir möchten den Alltag und die Höhepunkte gemeinsam für und mit Kindern
leben und gestalten.
Wir verstehen uns als Ansprechpartner für die Menschen in der Gemeinde,
denn unsere Kindertageseinrichtungen
werden als Begegnungsstätte unterschiedlicher Generationen erlebt.
Warum Zachäus?
Zachäus ist klein, reich und unbeliebt.
Er hat ein schönes Haus, aber keine
Freunde, die ihn besuchen. Als Jesus
in die Stadt kommt, steigt Zachäus auf
einen Baum um ihn zu sehen. Jesus
begegnet ihm und kommt zu ihm ins
Haus. Das gemeinsame Essen verändert Zachäus. Er kann nun zu anderen
Menschen gehen und teilen, was er
bisher festgehalten hat und die Menschen in sein Haus einladen.
Darum ist für uns im täglichen Miteinander wichtig:
• gegenseitige Wertschätzung
• einander sehen, aufeinander hören
• sich trösten
• Konflikte gewaltfrei austragen
• gemeinsam lernen und leben
Junge Familien können durch unsere
Arbeit und Aktionen mit den Kindern
Kontakte zur Gemeinde finden, Begleitung und Unterstützung erfahren und
Gemeinschaft erleben.
Wenn Sie mehr über uns und unsere Arbeit erfahren wollen, schauen Sie doch
im internet – oder bei uns in den Einrichtungen vorbei!
Brauchen Sie mal einen Babysitter?
Wenden Sie sich ruhig an die Familienzentren – dort werden Babysitter
auch qualifiziert für ihre Arbeit.
Ein neuer Babysitterkurs findet im
nächsten Jahr statt. Dazu gehört u.a.
eine Ausbildung in Erster Hilfe am
Kind. Wer Interesse hat, sich zum
Babysitter schulen zu lassen. kann
sich an die Familienzentren wenden.
Die Termine liegen derzeit noch nicht
fest.
Werbung
27
Silke Schneider-Lingstädt
staatl. anerk. Logopädin
Tel. 02381/65606
Gemeinschaftspraxis für
Logopädie und Krankengymnastik
Hans-Sachs-Str. 2a/Eingang Kleine Werlstr.
59077 Hamm-Pelkum
Alle Kassen - Termine nach Vereinbarung
Detlef Schneider
staatl. anerk. Physiotherapeut
Tel. 02381/992490
28
Mit den Augen der Kinder sehen
Familienzentren Wiescherhöfen/Pelkum
Information, Begegnung und Beratung im Stadtteil
Unsere Angebote gelten allen in­ter­es­
sier­ten Menschen in Pelkum-Wie­­scher­
hö­­fen, nicht nur den Familien unserer
Kita-Kinder! Wir begleiten Familien
im Stadtteil, indem wir Eltern in der
Erziehung ihrer Kinder unterstützen.
Dazu gehören Beratungs­angebote für
verschiedene Lebensbereiche. Wichtig ist uns ebenso, die Begegnungen
zwischen Menschen unterschiedlicher
Konfessionen und Religionen und verschiedener Generationen zu fördern.
Gleich zwei Famili­
en­zen­tren bie­ten
in un­se­rer ver­ei­
ni­g­ten Ge­mein­de
ih­re Hil­fe an: das
Ja­ko­bus­zen­trum
in Pel­kum und das
Fa­mi­li­en­zen­trum
Wie­scher­hö­fen mit
den Kitas Abra­ham und Za­chäus. Hier
stehen aktuelle Verzeichnisse zur Beratung und zu Therapiemöglichkeiten,
Angebote zur Gesundheits- und Bewegungsförderung in der Umgebung zur
Verfügung. Ein aktuelles Verzeichnis
von Angeboten der Eltern- und Familienbildung ist vorhanden.
So bieten z.B. die Leiterinnen offene
Sprechstunden für den Sozialraum an.
In den Sprechstunden können Familien
zu Angeboten der Erziehungs- und Familienberatung und weiteren Angeboten der Kooperationspartner beraten
und vermittelt werden. Hier findet auch
die Beratung zur Tagespflegevermittlung über die Servicestelle der Stadt
Hamm statt.
Die Familienzentren Pelkum und Wiescherhöfen halten für die Familien im
Sozialraum niederschwellige Angebote
und Möglichkeiten der Beratung, Begleitung und Beteiligung bereit, insbesondere auch mit Blick auf schwer
erreichbare Familien.
Unser Ziel ist es, in Pelkum - Wiescherhöfen „Schranken zu öffnen“ zwischen
Menschen unterschiedlicher Herkunft,
unterschiedlicher Generationen und
verschiedener sozialer Herkunft. Wir
wollen ein offenes Haus sein, in dem
Menschen Unterstützung, Hilfe und
Empathie erfahren.
Konkret finden Sie bei uns:
• Informationen zu Fragen von Erziehung, Bildung und Gesundheit
• Offene Sprechstunden
• Vermittlung von Babysittern
• Freizeitangebote für die ganze Familie
• Verschiedene Angebote zur Begegnung (Elterncafe, Alleinerziehendentreff, Frühstück für Jung und Alt
u.a.m.)
• Elternkurse
• Notfallbetreuung für Geschwisterkinder
• Unterstützende Angebote für Familien mit Migrationshintergrund
Steuern
29
Abführung von Kirchensteuer
auf Kapitalerträge wird einfacher
Neues Erhebungsverfahren bei der Abgeltungsteuer
EKvWinfo
Evangelische Kirche von Westfalen
K I R C H E N S T E U E R -T E L E F O N
gebührenfrei
0800 354 72 43
Ab 2015 werden die Kirchensteuern auf Kapitalerträge direkt bei den Banken
erhoben. Damit ist nicht etwa eine neue, versteckte Kirchensteuer eingeführt
worden, sondern das Verfahren ist einfacher als vorher.
Worum geht es? Steuern auf Kapitalerträge gibt es schon immer. Seit 2009 erhebt
der Staat diese Steuer an der Quelle ihrer
Entstehung, also direkt bei den Banken.
Betroffen ist davon aber nur, wer jährlich
an Zinsen und anderen Kapitalerträgen
mehr als 801 Euro (Verheiratete oder Lebenspartner: 1.602 Euro) einnimmt. Auf
diese Einnahmen sind – nach Abzug des
Freibetrages – maximal 24,45 Prozent Abgeltungssteuer fällig.
900 ê Zinseinnahmen - 2,18 ê Kirchensteuer
Auf diese Steuer werden zusätzlich noch
erhoben: 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag
und für Kirchenmitglieder neun Prozent
Kirchensteuer. Die Bank leitet sie den Religionsgemeinschaften über die Finanzämter zu. Wer von seinem Vermögen also
zum Beispiel 900 Euro Zinsen pro Jahr
erhält, zahlt 2,18 Euro Kirchensteuer (siehe Beispiel 1). In manchen Fällen beträgt
der individuelle Steuersatz weniger als 25
Prozent. Dann können bei der Einkommensteuerveranlagung die zu viel gezahlten Steuern erstattet werden (sogenannte
Günstigerprüfung). Dies bleibt auch so.
Beispiel 1
Sie sind ledig und haben einen Freistellungsauftrag in voller Höhe erteilt. Ihr Kapitalvermögen von
¤êKDEHQ6LH]XHLQHPMlKUOLFKHQ=LQVVDW]
YRQDQJHOHJW6LHHU]LHOHQVRPLWMlKUOLFKH=LQVHUWUlJH YRQ ¤ ê 'DUDXI ]DKOHQ 6LH ê
Kirchensteuer im Jahr.
5HFKQXQJ =LQVHUWUlJH ê DE]JOLFK 6SDUHU3DXVFKEHWUDJê ê_GDUDXI.DSLWDOHUWUDJVWHXHU
ê_GDUDXI.LUFKHQVWHXHUê
Beispiel 2
Sie sind verheiratet, haben einen FreistellungsaufWUDJLQYROOHU+|KHHUWHLOWXQG=LQVHUWUlJHLQ+|KH
YRQ¤ê'DUDXI]DKOHQ6LHNHLQH.LUFKHQVWHXHU
5HFKQXQJ=LQVHUWUlJHêDE]JOLFK6SDUHU3DXVFKEHWUDJê ê_GDUDXI.DSLWDOHUWUDJVWHXHUê
_GDUDXI.LUFKHQVWHXHUê
Nun weiß eine Bank nicht, ob der Kunde der evangelischen oder katholischen
Kirche angehört. Bisher konnten Kunden
die Bank zwar bitten, die Kirchensteuer
einzubehalten. Wenn sie das nicht taten,
mussten die Kirchenmitglieder ihre Kapitalerträge selbst bei der Einkommensteuererklärung angeben, damit darauf die
Kirchensteuer erhoben werden konnte.
Das soll sich ab dem kommenden Jahr
ändern. Die Banken müssen dann einmal jährlich beim Bundeszentralamt für
Steuern (BZSt) die Kirchenzugehörigkeit
jedes Kunden abfragen. Danach werden
alle Steuern auf Kapitalerträge direkt bei
der Bank eingezogen. Das geschieht verschlüsselt. Die hohen Anforderungen des
Datenschutzes sind dabei gewährleistet:
Für den Mitarbeiter bei der Bank ist die
Religionszugehörigkeit nicht erkennbar.
Für die Bankkunden wird es also einfacher.
:LGHUVSUXFKLVWMHGHU]HLWP|JOLFK
Wer allerdings nicht möchte, dass seine
Religionszugehörigkeit an seine Bank weitergegeben wird, kann dem widersprechen
und einen Sperrvermerk setzen lassen.
Der Widerspruch muss bis spätestens 30.
Juni jeden Jahres beim BZSt (www.bzst.
de) erfolgen. Sperrvermerke, die nach dem
Stichtag veranlasst werden, können erst
im Folgejahr berücksichtigt werden.
30
Werbung
Werbung
31
Barbara Aßhauer
Heilpraktikerin Physiotherapeutin
Chiropraktik
Neuraltherapie
Craniosakrale
Therapie
Martinstr. 46, 59067 Hamm
Termine nach Vereinbarung
Tel.: 02381/405950
www.praxis-asshauer.de
32
Gemeinde
Neues aus der Gemeinde
Abendkreis Pelkum
Am 18. Februar um 19.00 findet eine
Autorenlesung statt: Der Krimiautor
Marco Rievel stellt sein Erstlingswerk
„Die Vergeltung“ vor.
Frauenhilfe
Zum Jahresbeginn lädt die Frauenhilfe der Jakobuskirche am 7. Januar um
15.00 Uhr zum Gottesdienst in die Jakobuskirche ein, anschließend wird im
Pelikanum Kaffee getrunken.
Am 18. März um 15.00 Uhr hält Pfarrerin Ute Böning ein Referat über das Poesiealbum: „Blühe wie das Veilchen im
Moose…“
Die Frauenhilfe Wiescherhöfen-Weetfeld wird im Jahr 2015 einhundert Jahre
alt – älter als die Gemeinde selbst! Das
wollen wir feiern am Mittwoch, den 18.
Februar und am Sonntag, den 14. Juni
mit einem Gottesdienst und Empfang!
Mehr Informationen rund um das Jubiläum im nächsten Dreiklang!
Der Weltgebetstag mit dem Gottesdienstmaterial kommt im nächsten
Jahr von den Bahamas. Traumstrände,
Korallenriffe, glasklares Wasser: das
bieten die 700 Inseln der Bahamas. Sie
machen den Inselstaat zwischen den
USA, Kuba und Haiti zu einem touristischen Sehnsuchtsziel. Aber das Paradies hat mit Problemen zu kämpfen:
extreme Abhängigkeit vom Ausland,
Arbeitslosigkeit und erschreckend verbreitete häusliche und sexuelle Gewalt
gegen
Frauen
und Kinder.
Son­nenund
Schat­ten­sei­ten
ih­rer
Hei­mat
– bei­des grei­fen
Frau­en der Baha­
mas in ih­rem Got­
tes­dienst zum
Welt­ge­bets­tag
2015 auf.
Die Bezirke Jakobuskirche und Friedenskirche feiern gemeinsam mit den
katholischen Frauen am 9. März in der
Friedenskirche den Weltgebetstag. Für
den Bezirk Thomaskirche findet der
WGT an der Thomaskirche statt.
Männerdienst
Pelkum: Aus der Reihe „Menschenkinder“ berichtet Diakon Jürgen Ellinger am 25. Februar um 19.00 Uhr über
Loriot.
Wiescherhöfen: Der Männerdienst an
der Thomaskirche fährt vom 11. bis 25.
April 2015 wie in jedem Jahr wieder
nach Borkum. Vom 11. bis 17. August
findet eine Reise zum Wilden Kaiser
nach Going statt. Genauere Informationen hält der Vorsitzende Horst Gröne
bereit.
Bitte vormerken: Die Gemeinde feiert
am 29./30. August 2015 das 50-jährige
Jubiläum der Thomaskirche mit einem
Gemeindefest!
Diakonie
33
Türen öffnen
Adventssammlung der Diakonie 22.11.-13.12.
Wenn Sie dieser Gemeindebrief erreicht, ist die Adventssammlung der
Diakonie schon fast beendet - dennoch
wollen wir Sie darüber informieren:
Die Adventssammlung steht unter dem
Leitwort „Türen öffnen“. Die Diakonie
öffnet Türen zur Hilfe. Keiner, der Hilfe
braucht, soll auf verschlossene Türen
treffen. Alle Menschen, auch und gerade
wenn sie arm oder krank, überschuldet
oder trostbedürftig sind, haben einen
Anspruch auf angemessene Hilfe. Der
Sozialstaat sichert das Notwendigste.
Aber viele Hilfebedürftige brauchen
mehr: mehr Zuwendung, intensivere
Beratung, längerfristige Begleitung.
Dafür braucht die Diakonie Geld. Dafür
kommen die Sammlerinnen und Sammler an Ihre Tür und bitten Sie um eine
Spende.
Weil wir längst nicht mehr in allen Straßen der Gemeinde an den Türen sammeln können, liegt diesem Gemeindebrief in den Bezirken Thomaskirche und
Jakobuskirche ein Überweisungsträger
bei. Nutzen Sie ihn als „Türöffner“ für
Menschen in Not!
Von Ihrer Spende verbleiben 25 % in
der Gemeinde für diakonische Aufgaben bei uns - das kann z.B. die Lebensmittelhilfe für Bedürftige sein oder die
Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die sonst an einer Fahrt nicht
teilnehmen könnten.
Herzlichen Dank allen Spender - und allen Sammlerinnen und Sammlern, die
von Tür zu Tür gehen!
Wenn auch Sie bereit wären, in einem
kleinen Bezirk unserer Gemeinde bei
der Sammlung mitzuhelfen, würden wir
uns freuen. Sprechen Sie uns an!
Armenküche
Etliche Ehrenamtliche unserer Gemeinde engagieren sich auch für die Armenküche in Hamm. Hier wird mittags das
angelieferte Essen serviert, die Gäste
bewirtet und die Küche anschließend
wieder sauber verlassen. Die Armenküche ist auf diese ehrenamtliche Arbeit
34
Diakonie
mikalien und Farbstoffen mehr ausgesetzt zu sein. Die Kleiderkammer an der
Friedenskirche gibt kostenlos Kleidung
weiter, freut sich aber auch über Spenden. Ein Team Ehrenamtlicher hat die
Kellerräume nutzbar gemacht, sortiert
Kleiderspenden vor und betreut dienstags 10-13.00 Uhr und 17.00-19.00 Uhr
die Kunden. Kleiderspenden können
werktags vor der Friedenskirche in den
„Bethel-Kleidersäcken“
abgegeben
werden.
angewiesen! Wenn Sie selber an dieser
Stelle mithelfen wollen, wenden Sie
sich an Frau Kranz oder Frau Schröer,
die die Einsätze zu den u.g. Terminen
koordinieren!
Termine mit Rückmeldung an Frau Kranz
(Tel. 02383 4901):
27.12.-29.12.2014
29.01.-04.02.2015
27.08.-02.09.2015
Termine mit Rückmeldung an Frau
Schröer (Tel. 400290):
23.04.-29.04.2015
Kleiderkammer
Drei Fliegen mit einer Klappe schlagen können Sie in der Kleiderkammer
an der Friedenskirche: Sie bietet eine
sinnvolle Nachnutzung für abgelegte,
gut erhaltene Kleidung, sie ist ein wertvoller Beitrag zur Ressourcenschonung
und sie bietet Menschen mit geringen
finanziellen Mitteln die Möglichkeit,
tragbare Kleidung zu erwerben. Manch
einer freut sich zudem, bei gebrauchter
Kleidung weniger Belastung mit Che-
Kinderkleider- und
Spielzeugmarkt
Mit dem dritten Rekord in Folge hat der
Kinderkleider- und Spielzeugmarkt an
der Friedenskirche über 2.300 Euro Einnahmen erzielt. In nur zwei Stunden gingen gut erhaltene Kleidung und Spielzeug über den Ladentisch; so mancher
konnte ein gutes Schnäppchen dabei
machen. Allen Spenderinnen und Spendern, vor allem aber den zwei Dutzend
ehrenamtlichen Helfer(innen) um Frau
Troppa, herzlichen Dank dafür!
Der Erlös kommt der Kita Abraham für
pädagogisches Spielzeug und der Verschönerung des Konfi-Raumes und Jugendkellers zu Gute.
Kultur
Sonntag, 18. Januar 2015, 18.00 Uhr
„Zwei, die sich lieben“. 80 Jahre e.o.plauens Vater-und-SohnBildergeschichten
Detlef Narloch, Hamm
Drei Jahre lang ab dem 13.12.1934 brachte die Berliner Illustrirte Zeitung jede
Woche eine neue Folge von »Vater und
Sohn« heraus. Millionen Leser amüsierten sich über das liebenswürdige Paar
und seine Abenteuer und Streiche. Der
Urheber e.o.plauen - Erich Ohser aus
Plauen, Buchillustrator und Karikaturist – wurde wegen seiner kritischen
Haltung gegenüber dem 3. Reich 1944
verhaftet und nahm sich am Tag vor der
Gerichtsverhandlung das Leben.
35
Freitag, 30. Januar 2015, 20.00 Uhr
„Italianità“
Barock-Quartett PINC, Münster
„Italianità“ heißt das Programm der
vier Spezialisten für „Alte Musik“. Petra Souren (Blockflöte), Ina Grajetzki
(Violine), Nino Saakadze (Cembalo)
und Cornelia Runte-Wolff (Violoncello)
spielen mit Temperament und Empfindsamkeit fantasievolle und experimentierfreudige frühbarocke Sonaten, aber
auch Musik bekannter Komponisten im
virtuosen italienischen Stil des ausgehenden 18. Jahrhunderts.
Freitag, 6. Februar 2015, 20.00 Uhr
„Wer die Nachtigall stört“. Filmsplitter
Carsten Dietrich, Hamm
Atticus Finch, Anwalt in einer kleinen
Stadt in Alabama in den 1930er Jahren, wird zum Pflichtverteidiger des
schwarzen Farmarbeiters Tom Robinson berufen. Der soll eine junge weiße
Frau vergewaltigt haben. Finch meint,
ein Schwarzer habe die gleichen Rechte wie ein Weißer. Dafür wird er von
den anderen Weißen angefeindet, und
das bekommen auch seine Kinder zu
spüren. Im Prozess kann Finch die Unhaltbarkeit der Vorwürfe leicht nachweisen. Dennoch glaubt die Jury nicht
dem Schwarzen, sondern der weißen
Anklägerin.
36
Kultur
Freitag, 20. Februar 2015, 20.00 Uhr
„In situ“. Fotografien auf Stahl
Ulrike Harbach, Dortmund
Ausstellungseröffnung mit Weinverkostung.
Freitag, 20. März 2015, 20.00 Uhr
„Herzkeime“. Ein mobiles Kammerspiel zur Lyrik von
Selma Meerbaum-Eisinger und Nelly
Sachs
Martina Roth und Johannes Conen (bewegtbildtheater), Trier
Kirchenmusik
Besondere Musik
im Gottesdienst erklingt in folgenden
Weihnachtsgottesdiensten
Heiligabend
16.00 Uhr Thomaskirche:
Weihnachtliche Bläsermusik mit dem
Posaunenchor Wiescherhöfen
17.30 Uhr Thomaskirche:
Musik aus dem „Weihnachtsliederbuch
der Thomaner“ mit dem Chor der Thomaskirche
17.30 Uhr Friedenskirche:
Weihnachtliche Musik für Blockflöten
vom Instrumentalkreis Wiescherhöfen
23.00 Uhr Friedenskirche:
Dietrich Buxtehude, Kantate „In dulci
jubilo“. Weihnachtliche Flötenmusik
1. Weihnachtstag
10.00 Uhr Thomaskirche:
Johann Michael Bach, „Fürchtet euch
nicht“ mit dem Chor der Thomaskirche
und einem Instrumentalensemble
Werbung
Weetfelder Straße 156
59077 Hamm
Telefon: 02381 4364080
Telefax: 02381 4364082
E-Mail: info@stw-hamm.de
37
38
Interreligiöses
Gelebter Dialog der Religionen
Davon strahlt Ilona Klautke etwas aus.
Die Künstlerin aus Hannover war auf
Einladung des christlich-islamischen
Gesprächskreises zu Gast in Hamm.
Zwölf Jahre lebte sie gemeinsam mit
Ihrem Mann, der als Pfarrer die deutsche Gemeinde in der Türkei betreute,
in Istanbul und erlernte dort die Kunst
der Ornamentik: Mit traditionellen Motiven, kostbaren Farben, feinem Pinsel
und unendlicher Geduld und ruhiger
Hand hat Ilona Klautke wundervolle
Miniaturen geschaffen, die ein Spiegel
der islamischen und der christlich-orthodoxen Tradition sind. Ihre persönlichen Erzählungen führten lebendig in
diese fremde Welt ein.
Der christlich-islamische Gesprächskreis Herringen-Pelkum-Wiescherhöfen
trifft sich regelmäßig zum Austausch
und für gemeinsame Planungen. Mit
Hodscha Ethem Muth an der Ulu-Moschee in Herringen und Hodscha Meh-
met Topu an der Fatih-Moschee (Robertstraße) sind gleich zwei neue Vorbeter
für die islamischen Gemeinden mit vertreten. Dem Gesprächskreis ist es ein
Anliegen, ein anderes Bild vom Islam
zu vermitteln, als es der Missbrauch
der islamischen Religion durch Terroristen tut. Die wöchentlichen Friedensmahnwachen im Lippepark sollten ein
Zeichen dafür sein. Wenn Sie Interesse
an dem Gesprächskreis haben, wenden
Sie sich an Pfr. Eichel (405790).
Vor allem die Begegnung zwischen
Menschen verschiedener Kultur, Sprache und Religion baut Vorurteile ab.
Gemeinsam mit Stadtteilkoordinatorin
Martina Foschepoth hat die Ev. Kirchengemeinde Pelkum-Wiescherhöfen
nun schon wiederholt Veranstaltungen
mit den Frauen der Fatih-Moschee an
der Robertstraße durchgeführt. In der
letzten Begegnung ging es um „unsere
Söhne, unsere Töchter“.
Werbung
39
40
Rätsel
Täter des Wortes
Finden Sie heraus, welche Persönlichkeit hier beschrieben wird, die durch ihren
Glauben, ihren Mut und ihren Willen, etwas zu verändern, bekannt geworden ist.
1869 geb. am 02.10. in Kathiawar, Sohn
einer Hindu-Kaufmannsfamilie
1888-1891 Jurastudium in London,
Rechtsanwalt in Bombay
1893 Rechtsberater in Südafrika; Führung der indischen Immigranten für
deren Bürgerrechte; beeinflusst u.a.
durch die christl. Bergpredigt Entwicklung eines gewaltfreien Widerstandes.
1913 mit 2000 Anhängern Protest gegen Apartheid-Regime.
Monaten scheitern.
1914 Rückkehr nach Indien, Führung
der kasten- und glaubensübergreifenden Massenbewegung für Freiheit von
britischer Kolonialmacht durch zivilen
Ungehorsam.
1933 Haftentlassung im Mai.
1919 nach Gewalttätigkeiten bei Demonstrationen sagt er Aktionen ab,
fastet zur Buße.
1922-1924 Inhaftierung
1930 Proteste im Auftrag der indischen
Kongresspartei; am 26.01. Verlesung
eines Manifests; im Mai Verhaftung.
1931 im Januar Freilassung, Verhandlung mit Briten in London, die nach drei
1932 Unruhen in Indien, wieder Verhaftung, Hungerstreiks.
1942-1944 erneute Haft nach der Forderung des Abzugs der britischen Truppen aus Indien; Guerillakämpfe.
1947 Die Briten teilen den Subkontinent in die zwei Staaten Indien und
Pakistan; er bemüht sich um Aussöhnung nach Gemetzel zwischen Hindus
und Muslimen.
1948 am 30.01. Ermordung durch fanatischen Hindu; am 11.02. Bestattung
mit hunderttausenden Trauernden.
Lösung bitte einreichen bei: Renate Pumpat, Tel. 401290 oder worepumpat@t-online.de
Lösung des letzten Rätsels: Katharina Luther, geb. von Bora
Lösungen eingereicht von: V. Berends, H. Gerling, I. Görke, I. Grösch, D. Knäpper,
M. Köhler, K. Löbbert, K. Mall, H. Menke, D. u. H. Paulfeierborn, M. Pritzel, L. Sandmann-Scheliga, H. Troppa.
Seid Täter des Wortes, nicht Hörer allein, sonst betrügt ihr euch selbst. (Jak. 1, 22)
Losung
41
Ich will
euch
einen
Freude und Leid
in der Gemeinde
seine
August – November 2014
trösten,
wie
Mutter
tröstet.
Jesaja
66,13
Franz Powietszynski, 80
Irmgard Sudhoff, 95
Emilie Ollmann, 76
Marlies Wolffram, 75
Siegfried Baase, 57
Bestattungen:
Gerda Gerling, 90
Maria Stork, 89
Fritz Montag, 85 (Mai 2014)
Oldrich Pospisil, 77
Wilhelm Richter-Werringhoff, 72
Karin Priebs, 70
Jochen Alich, 41
Manfred Goldbach, 76
Ernst Kuhlmann, 86
Kurt Winkler, 80
Gisela Venhaus, 86
Elli Reschke, 92
Liesbeth Knülle, 91
Ursula Kirstowski, 59
Christel Maria Giernoth, 88
Wilhelm Eickhoff, 83
Heinz Meckelburg, 73
Elli Leusmann, 87
Mathilde Luise Mende, 89
Adelheid Dornemann, 71
Margret Koel, 71
Herta Iser, 78
Ingrid Hölscher, 74
Margot Schütte, 68
Elisabeth Dramm, 55
Heinrich Petersmann, 86
Rudolf Linnhoff, 74
Horst Sarblewski, 79
Friedrich Crüsemann, 77
Gott ist die Liebe,
Trauungen:
und wer
in der Liebe bleibt,
der bleibt in Gott
Lisa-Marie Kreuzer und Lukas
Jacek Okroskowitz-Kreuzer
und Gott in ihm.
1. Johannes 4,16b
Sven und Carolin Witt geb. Caldewey
Marc André und Nadine Kallenbach geb. Stumpfhuber
Hendrik und Kerstin Schickhoff
geb. Majchrzak
Taufen:
Marco und Jasmin Feldmann geb. Hilbk
Oleg und Tatjana Stumm geb. Gert
Bennet Sluyter
Bernd Leon und Anja Bäuerlein
geb. Köster
Sven Christian und Eva Alexandra
Löffler geb. Butschko
Lucas Hölscher
Luca Schönrath
Felix Lennart Löffler
Fabian Mats Ernst
Mario und Nina Lüsse geb. Zühlke
Sabrina und Celine Sophie
Modrzik
Nele Mia Held
Amy-Joana Hoppe
Gott spricht: Ich habe
Paul Plagge
dich bei deinem Namen
Milan Wulf
gerufen –
du bist mein!
Jesaja 43,1
Gottesdienste zum
Heiligabend 24.12.

15.00 Uhr Familien-Gottesdienst
Pfrn. Goldbeck

17.00 Uhr Christvesper
Pfrn. Goldbeck

23.00 Uhr Christmette
Pfrn. Eßer

2. Weihnachtstag 26.12.

11.00 Uhr Festgottesdienst
Pfrn. Goldbeck

Silvester 31.12.

17.00 Uhr GD zum Altjahresabend
Pfrn. Eßer

Friedenskirche
Pfr. Eichel

Neujahr 1.1.15
17.00 Uhr GD zum Neuen Jahr
Pfrn. Goldbeck

Sonntag 28.12.
11.00 Uhr Gottesdienst
Pfr. Eichel

2. Weihnachtstag 26.12.
11.00 Uhr Festgottesdienst
Pfr. Eichel

23.00 Uhr Christmette
Pfr. Eichel

17.30 Uhr Christvesper
Friedenskirche
Pfr. Eichel

Heiligabend 24.12.
16.00 Uhr Familien-Gottesdienst
Weihnachtsfest und Jahreswechsel
Thomaskirche
Heiligabend 24.12.

16.00 Uhr Familien-Gottesdienst
Pfr. Dietrich

17.30 Uhr Christvesper
Pfr. Dietrich

1. Weihnachtstag 25.12.

10.00 Uhr Festgottesdienst
Pfr. Dietrich

Sonntag 28.12.

9.30 Uhr Gottesdienst
Pfrn. Goldbeck

Autor
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
30
Dateigröße
3 534 KB
Tags
1/--Seiten
melden