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Bundesrat Johann Schneider-Ammann - PeKo

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Datum: 23.01.2015
Der Bund
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Medienart: Print
Medientyp: Tages- und Wochenpresse
Auflage: 44'411
Erscheinungsweise: 6x wöchentlich
Themen-Nr.: 211.003
Abo-Nr.: 1077322
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Bundesrat Johann Schneider-Ammann
fordert Diskussion über tiefere Löhne
Der Wirtschaftsminister verlangt von den Sozialpartnern
schmerzhafte Zugeständnisse in der Krise.
Arthur Rutishauser, Robert Mayer und
David Schaffner
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«Die Effizienz muss steigen»: Johann Schneider-Ammann am WER Foto: Urs Jaudas
«Wenn wir die Kosten nicht senken kön- flexibilität, Löhne, Lohnnebenkosten, senartikel aktiviert, der längere Arbeitszeiten unter bestimmten Bedingungen
nen, verlieren wir Jobs. Deshalb müssen Zulagen und Spesen.»
Um die Diskussion in Gang zu brin- befristet zulässt.
alle aufeinander zugehen.» Bundesrat
Johann Schneider-Ammann macht im
Gespräch mit dem «Bund» klar, dass er
sowohl von den Unternehmen wie auch
von den Sozialpartnern schmerzhafte
Zugeständnisse fordert, damit die
Schweiz wirtschaftlich konkurrenzfähig
bleibt. Es müsse jetzt über alles geredet
werden: «Arbeitszeiten, Arbeitszeit-
gen, organisiert der Bundesrat zwei
runde Tische, einen für die Wirtschaft Gewerkschaften alarmiert
und einen für die Sozialpartner. «Es In der Zwischenzeit bringen sich auch
braucht jetzt Druck, damit wir Lösungen die Gewerkschaften in Stellung. Nachfinden, statt uns an Streitereien aufzu- dem mehrere Firmen in den grenznahen
reiben», sagt Schneider-Ammann. Er Gebieten die Einführung von Euroschlägt zum Beispiel vor, dass die Ma- löhnen prüfen, blasen sie zum Gegenschinenindustrie den sogenannten Kri- kampf. «Wir werden nicht zulassen, dass
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die Firmen zu illegalen Mitteln greifen», März will sie Monat für Monat Schuldsagt der Chefökonom des Schweizeri- scheine im Wert von 60 Milliarden Euro
schen Gewerkschaftsbundes, Daniel am Markt kaufen, vor allem StaatsanleiLampart. Er bezieht sich damit auf ein hen. Bis zum vorläufigen Ende des KaufUrteil des Kantonsgerichts Baselland, programms im September 2016 wird das
das Lohnsenkungen für Grenzgänger Frankfurter Noteninstitut auf diese
2012 als Verstoss gegen das Diskriminie- Weise mehr als 1000 Milliarden Euro an
rungsverbot taxierte. Mehrere regionale zusätzlichem Geld in den Markt pum-
Arbeitgeberverbände empfehlen nun, pen. Falls sich die Inflationsrate im
Euroraum bis zum besagten Zeitpunkt
dieses Urteil nicht zu respektieren.
Der Gewerkschaftsbund wie auch die nicht in Richtung Zielwert von knapp
Gewerkschaft Unia sind bereit, «mit unter 2 Prozent bewegt, sollen die Anleiallen gewerkschaftlichen Mitteln gegen henkäufe fortgesetzt werden, wie EZBEurolöhne zu kämpfen,» kündigen Lam- Präsident Mario Draghi gestern sagte.
Draghi rief die Regierungen der Europart und Corrado Pardini gegenüber
staaten
erneut dazu auf, jetzt auch ihren
dem «Bund» an.
Beitrag zu leisten: durch entschlossene
Reformen, um das mittelfristige WachsEZB pumpt eine Billion in Markt
Auf europäischer Ebene versucht die tumspotenzial zu steigern, und durch
Europäische Zentralbank (EZB), der eine aktivere, wachstumsfördernde
Wirtschaft neue Impulse zu geben. Ab Fiskalpolitik.
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