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Flugblatt, PDF - Volkshochschule Wiesbaden

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Erzählcafé
im „Leib & Seele“
Volkshochschule Wiesbaden, Haus B
Alcide-de-Gasperi-Str. 5
Samstag, 14. Februar 2015
16.00 Uhr
Álvaro Grübel Nobre-Madeira:
„Man braucht ein ganzes Dorf,
um ein Kind zu erziehen“
(Afrikanische Volksweisheit)
Álvaro Grübel Nobre-Madeira
Im Jahre 1896 hatte mein Großvater väterlicherseits den
königlichen Auftrag von Don Carlos, dem König von Portugal, nach
Indien und China aufzubrechen.
Mein Vater wurde auf dem Weg nach Indien geboren.
In der Familie meines Vaters waren nicht nur Offiziere, sondern
auch Akademiker und Künstler — der am bekannteste war Leal
da Camara, der in Paris lebte und dort zusammen mit Picasso im
Jahre 1900 in der Galerie Weil ausgestellt hat.
Mein Urgroßvater mütterlicherseits war ein Pionier in Ost-Afrika
und im Jahre 1885 einer der Mitbegründer des Hafens von Beira
in Mocambique. Der Vater meiner Mutter war Kapitän auf dem
Zambezi-River-Boot, der „Miliped".
Meine Eltern lernten sich in Mocambique kennen, heirateten
und bekamen 3 Kinder; ich wurde 1935 als jüngstes südlich von
Tanganyika an den Ufern des Malawi-Sees geboren.
Meine frühe Kindheit verbrachte ich hauptsächlich auf der
Mocambique-Insel und dem Zambezi River an Bord der „Milliped“.
Meine Schulzeit verbrachte ich in Mocambique und in Süd-Afrika,
wo ich später auch studierte.
Meinen Horizont erweiterte ich durch extensive Reisen durch
Afrika, den mittleren Osten, Fernost, Europa, England, die USA
und Brasilien.
Nachdem ich erfolgreich in der kommerziellen Welt gewesen war,
eröffnete ich mit Egon Grübel eine Kunstgalerie in Johannisburg.
Danach widmete ich mich ganz und gar der professionellen
Malerei.
1981 schlossen Egon und ich die Galerie und verließen Süd-Afrika
in Richtung Wiesbaden, wo ich heute noch mein Atelier habe.
Gleich von Anfang an waren Egon (mein Adoptivvater) und ich in
der glücklichen Lage wertvolle Freundschaften in Wiesbaden zu
schließen.
Wenn Sie eine entspannte Atmosphäre und auch ein wenig
Gelächter genießen möchten, würde ich mich am 14. Februar 2015
über Ihre Anwesenheit im Erzählcafé der VHS freuen.
Erzählcafé
im „Leib & Seele“
in der Volkshochschule
Alcide-de-Gasperi-Str. 5
Wiesbaden
Lassen Sie sich mal ‘was erzählen
in einer gemütlichen CaféhausAtmosphäre!
Es kommen Erzählerinnen und
Erzähler, die interessante
Einblicke in ihr Leben geben, die
erzählenswerte Geschichten
vermitteln und auch anschließend mit Ihnen ins Gespräch
kommen.
Die Lebensumstände, aber auch
die Lebenseinstellungen änderten
sich gerade auch in den letzten
Jahrzehnten rasant.
Wer die Gabe des Erzählens
besitzt, ob Jung oder Alt, hat hier
im beliebten Wiesbadener
Erzählcafé, ein Podium.
Das Erzählcafé besteht seit März
1991. Es war ursprünglich in den
Räumen des Cafés Maldaner zu
Gast. Nach mehreren
Ortswechseln ist es nun seit
Oktober 2004 im heutigen Bistro
„Leib & Seele“ in der vhs
beheimatet.
Seit Januar 1998 wird es von
der Wiesbadener
Volkshochschule geführt.
ESWE-Buslinien 5, 8, 15, 18, 38
Haltestelle Willy-Brandt-Allee/VHS
Der Eintritt zu den
Veranstaltungen ist frei.
Programmauswahl:
Hartmut Boger, Bianca Korn
und Marianne Latsch.
TERMINE:
jeweils 16.00 - ca. 17:30 Uhr
Als weitere Erzähler/innen
haben zugesagt:
Horst Gemmerich
Sa., 14.03.2015
Karl Reinhard Friebe
Sa., 11.04.2015
Patrick Körber
(angefragt)
Sa., 09.05.2015
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Reisen
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