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Donnerstag, 22.01.2015, 19:00 Uhr, Theater
Eintritt: 4 Euro, 6 Euro (Gäste)
Das Augustinum kennenlernen
An die Musik.
Geistliche und weltliche Lieder
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liederabend mit Ulrich Jehmlich und
Marianne Schobert-Aue
wir starten in ein neues Jahr, in dem die Kultur im
Augustinum und mit ihr die Seelsorge und die Küche
und viele andere die Welt der Gegensätze erforschen
wollen. So wie beispielsweise das Gegenüber von
„Anfang und Ende“. In unserer Kultur markieren wir
gerne einen Anfang und ein Ende, wir denken in Prozessen und Terminen und Kalendern. Dabei erfahren
wir zugleich immer wieder, dass in jedem Anfang ein
Ende steckt und jedes Ende einen Anfang birgt.
Marianne Schobert-Aue: Klavier
Ullrich Jehmlich: Bass
Die Programmauswahl des Konzertes spiegelt die
Brandbreite des Schaffens von Ulrich Jehmich wider. Der erste Teil verspricht geistliche Werke, u.a.
eine Solokantate des barocken Komponisten Johann
Heinrich Rosenmüller.
Die Auswahl von Liedern der Romantik im zweiten
Teil umspannt Werke von Schubert, Schumann und
Wolff, bewusst auch solche, die im volkstümlichen
Ton gehalten sind.
Der gebürtige Dresdner Ulrich Jehmlich studierte
Gesang an der Musikhochschule Lübeck. Der
Bassist war Preisträger im Possehl-Wettbewerb in
Lübeck. Er wirkt als Lied- und Oratoriensänger in
zahlreichen Konzerten im norddeutschen Raum.
Marianne Schobert-Aue erhielt ihre pianistische
Ausbildung an der Musikhochschule Hamburg.
Danach folgten eine vielfältige Konzerttätigkeit und
Mitwirkung an Rundfunkaufnahmen. Sie unterrichtete viele Jahre an der Musikhochschule Lübeck.
Am Anfang der Geschichte der Menschheit steht
nach Aussagen der Bibel ein Mord. Kain erschlägt
seinen Bruder Abel – mit Sicherheit nicht das Ende
von Neid und Missgunst sondern erst der Beginn.
Im Januar startet Wolfgang Teichert die Reihe „Biblische Gegensätze“, welche sich mit verschiedenen
Gegensatzpaaren der Bibel beschäftigt. Die Geschichte des Brudermords bildet den Anfang.
Aber nicht aller Anfang ist schwer. Die Journalistin
und Polarexpertin Trixi Lange-Hitzbleck eröffnet am
6. Januar das Kulturjahr mit einem zauberhaftem Gegensatzpaar, dem Nord- und Südpol, und begeistert
mit beeindruckenden Bildern von Arktis und Antarktis.
Hausführung und Information
unverbindlich und ohne Anmeldung.
Besuchen Sie uns !
Jeden 1. Samstag im Monat um 14 Uhr
+ jeden Mittwoch um 14 Uhr
Augustinum Aumühle
Mühlenweg 1
21521 Aumühle
Telefon 04104/691-0
www.augustinum.de
Kulturreferentin: Franziska Alberg
04104/691-809
franziska.alberg@augustinum.de
Dr. Christian Bendrath
Franziska Alberg
StiftsdirektorKulturreferentin
Gerne schicken wir Ihnen unser Kulturprogramm jeden Monat kostenlos zu.
Die Illustrationen für die Cover der Kulturleporellos 2015
„Voller Gegensätze“ stammen von Heike Isenmann.
KU LTU R
Januar 2015
Dienstag, 06.01.2015, 17:00 Uhr, Theater
Eintritt: 4 Euro, 6 Euro (Gäste)
Sonntag, 11.01.2015, 19:30 Uhr, Theater
Eintritt: 4 Euro, 6 Euro (Gäste)
Zauber der Polarwelten
Kino im Augustinum
Vortrag von Trixi Lange-Hitzbleck, Polarexpertin
Monsieur Claude und seine Töchter
Komödie, Frankreich, 2014
Regie: Philippe de Chauveron
Darsteller: Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan
Im Sommer 2014 wurde erstmalig die legendäre Nordostpassage von einem nicht-russischen Passagierschiff
befahren; mit an Bord war Trixi Lange-Hitzbleck.
Ihr Vortrag entführt mit beeindruckenden Bildern in
die Arktis und auf die andere Seite der Erdkugel, die
Antarktis. Er zeigt dickes Packeis, gewaltige Gletscherzungen, stolze Eisbären, watschelnde Pinguine, mächtige Walrosse und sogar zarte Pflanzen im Permafrostboden. Sie lernen die Inuit kennen und die Arbeit der
Wissenschaftler im ewigen Eis und Sie hören viele
Geschichten, die die ausgewiesene Polarexpertin Trixi
Lange-Hitzbleck auf ihren zahlreichen Reisen an den
Nord- und Südpol gesammelt hat. Schnell wird klar,
was den Reiz der Polarwelten ausmacht: Ruhe, Weite
und unberührte Naturlandschaften…
Der patriarchalische Notar Claude und seine sanfte
Gattin verstehen die Welt nicht mehr, warum nur haben ihre drei Töchter einen Muslim, einen Juden und
einen Chinesen geheiratet, statt einen netten katholischen Franzosen? Beim Familientreffen tappen alle in
die Fallen des interkulturellen Minenfelds. Das bürgerliche Paar setzt seine Hoffnung auf blonde Enkel der
Jüngsten. Als die einen katholischen, aber tiefschwarzen Verlobten anschleppt, ist der Toleranzvorrat erst
einmal aufgebraucht.
Ausgelassene Komödie, in der Christian Clavier seine
Ausnahmestellung als Komödienass unterstreicht.
In Kooperation mit dem Filmring Reinbek.
Dienstag, 13.01.2015, 17:00 Uhr, Seminarraum
Eintritt frei
Biblische Gegensätze
Kain und Abel. Ein gegensätzliches Paar
Vortrag und Diskussion mit Wolfgang Teichert
Kain und Abel sind ein Urpaar der Kultur- und Religionsgeschichte, wie es gegensätzlicher nicht sein kann.
Was macht den Reiz, aber auch die Tragik solcher geschwisterlichen Rivalitäten aus?
Das Seminar wird drei mögliche Deutungen aus
psychoanalytischer, jüdischer und christlicher Sicht
vorstellen.
Dienstag, 20.01.2015, 17:00 Uhr, Theater
Eintritt frei
Neues aus Padhar
Vortrag von Prof. Dr. Thomas Kreusch
Donnerstag, 15.01.2015, 18:00 Uhr, Seminarraum
Semesterkosten für sieben Termine: 35 Euro
Philosophie der Gegensätze — Gegensätze der Philosophie
Friedrich Nietzsche und die Folgen
für Religion und Lebenskunst
Philosophisch-theologisches Tillich Kolleg unter der Leitung
von Wolfgang Teichert
Die philosophische Intuition, dass Alles Eins ist, will
den in der Religion vermuteten dualistischen Glauben an eine von der phänomenalen Welt getrennte,
wahre, transzendente, jenseitige Welt zurechtrücken.
Religion kommt sozusagen erst nach dem Tod im
Himmel. Eine solche „ Zwei-Welten-Lehre“ ist für
den Philosophen Friedrich Nietzsche die eigentliche
Metaphysik, die er nicht müde wird, zu bekämpfen.
Er sieht in ihr, wie übrigens die Theologie heute
auch, nicht nur einen Irrtum des Denkens, sondern
auch eine Strategie der Verleumdung und der heimlichen Rache. „Grundmotiv“ seines Denkens ist,
sich „gegen jede Art von metaphysischem Dualismus
die Einzigkeit dieser Welt zu behaupten.“ Wir sollen
also der Erde treu bleiben.
Aber kann man das, wenn der Himmel sein Interesse
an der Erde zurückzieht oder wenn wir diesen „Himmel“ nach Heine nur den Spatzen überlassen?
Das Tillich Kolleg wird anhand von Texten, einem Film
und einigen Kommentaren zu Nietzsche nach den Folgen für Lebenskunst und Religion heute fragen.
Weitere Termine: 29.1.| 12.2.| 26.2.| 12.3.| 26.3.| 9.4.
Zwischen einem kleinen indischen Missionskrankenhaus im zentralindischen Bundesstaat Madhya
Pradesh und der Kieler Zahnklinik besteht seit Jahrzehnten eine enge Kooperation. Im Herbst 2014 ist
Prof. Kreusch bereits zum 21. Mal mit seinem Team
im Padhar Krankenhaus gewesen, um Kinder und
junge Erwachsene mit Gesichtsfehlbildungen zu
operieren. Seit 1994 konnte so über 1500 jungen
Patienten geholfen werden. In dieser langen Zeit
haben sich auch viele neue Aspekte der Zusammenarbeit ergeben, die in diesem Vortrag vorgestellt
werden.
Der von Prof. Kreusch gegründete Verein Friends
of Padhar Germany e.V. hat an vielen Ecken helfen
können, auch mit Hilfe von Bewohnerinnen und
Bewohnern aus dem Augustinum.
Thomas Kreusch ist im „richtigen Leben“ Chefarzt
in der Asklepios Klinik Nord Heidberg und wird
erneut aus dem Padhar Krankenhaus berichten und
Interessantes aus einem fernen Land erzählen.
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Seele and Geist
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