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Handwerkerbonus 23.01.2015, 14:35 IG BAU: Pläne der Regierung

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Handwerkerbonus
23.01.2015, 14:35
IG BAU: Pläne der Regierung leisten Schwarzarbeit Vorschub
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) lehnt Einsparungen bei der steuerlichen Absetzbarkeit von
Handwerksleistungen entschieden ab. "Die Pläne der Bundesregierung stellen eine Beihilfe zur Schwarzarbeit dar und sind ein
Schlag ins Gesicht der Handwerksbetriebe", sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers. "Die geltende
Regelung wurde zur Eindämmung der Schwarzarbeit eingeführt und hat sich bewährt. Eine Rolle rückwärts kann nicht im Interesse
des Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble liegen. Nicht umsonst beteiligt sich sein Ministerium an Branchenbündnissen gegen
Schwarzarbeit. Die IG BAU hat erst vor einem Monat für das Gerüstbau-Handwerk ein weiteres Aktionsbündnis dieser Art in den
Räumen des Bundesfinanzministeriums unterzeichnet. Der jetzige Vorschlag untergräbt die Glaubwürdigkeit solcher
Vereinbarungen."
Laut Medienberichten plant die Bundesregierung, beim sogenannten Handwerkerbonus Kürzungen vorzunehmen. Derzeit können
Privatpersonen ihre Steuer um 20 Prozent der an Handwerker bezahlten Arbeitskosten mindern. Der Betrag ist bei 1200 Euro pro
Jahr gedeckelt. Damit haben Kunden ein Interesse daran, dass die Leistungen mit Rechnung erbracht werden. Dies könnte sich
aber ändern. Denn der absetzbare Betrag soll nun auf 900 Euro begrenzt und nur noch 15 Prozent der Arbeitskosten berücksichtigt
werden. Alternativ werde überlegt, bis zu einem Sockelbetrag von 300 Euro gar keine Leistungen mehr anzurechnen.
"Solche Pläne sind geradezu mittelstandsfeindlich. Sie belasten vor allem die kleineren und mittleren Betriebe sowie deren
Mitarbeiter", sagte Schäfers. "Wir brauchen aber mehr Anreize, Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung einzudämmen und nicht
weniger."
Ruprecht Hammerschmidt
Leiter der Abteilung Kommunikation
und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt
Bundesvorstand - Pressestelle
Olof-Palme-Str. 19
60439 Frankfurt am Main
Telefon:+496995737135
Telefax:+496995737138
presse@igbau.de
www.igbau.de
Frankfurt am Main - Veröffentlicht von pressrelations
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