close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Gut Leben im Alter

EinbettenHerunterladen
7
Stadtteil-Kurier
DONNERSTAG
22. JANUAR 2015
Von der Überseestadt nach Hemelingen
Autonomes Architektur Atelier und seine Untermieter verlassen die alte Abfertigung am Hansator und beziehen ehemaliges Fabrikgelände
Gedrückte Stimmung in der alten ZollLkw-Abfertigung am Hansator: Fast sieben Jahre lang haben die 16 kreativen Zwischennutzer „ihre“ Abfertigung gehegt
und gepflegt – Ende März müssen sie das
auffällige ovale Gebäude nun verlassen.
Zweirad Stadler baut auf dem Nachbargrundstück und will die Abfertigung zukünftig als Café nutzen. Die ZwischenZeitZentrale, bisheriger Abfertigungs-Hauptmieter, zieht nach Hemelingen weiter.
V ON AN NE G ER L ING
Überseestadt·Hemelingen. Dass die Kündigung irgendwann kommen würde, das
war allen Beteiligten schon länger klar.
Seit Weihnachten ist die Sache jetzt besiegelt: Nach fast sieben Jahren muss die 16köpfige Atelier- und Bürogemeinschaft
„Abfertigung“ zum 31. März aus der ehemaligen Lkw-Abfertigung des Zollamts
Hansator ausziehen.
Hauptmieter des Gebäudes ist das Autonome Architektur Atelier (AAA), das von
hier aus im Auftrag des Landes Bremen für
befristete Projekte Immobilien und Liegenschaften an Zwischennutzer vermittelt. Die
ZZZ (Zwischenzeit-Zentrale) – das sind
heute Architekt Daniel Schnier und Stadtplaner Oliver Hasemann. Im Januar 2007
hatten sie zu einem urbanen Spaziergang
eingeladen und dabei auch einen Vertreter
der Bremer Investitions-Gesellschaft (BIG)
kennengelernt, aus der später die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) wurde.
„Wir waren mittellose Spaziergänger
und haben uns in WG-Zimmern und Küchen getroffen“, erzählt Daniel Schnier.
Und dann stellte die BIG den jungen Kulturschaffenden zum 1. Mai 2008 die rund 300
Quadratmeter große Immobilie am einstigen Eingangsbereich zu den stadtbremischen Freihafengebieten zur Verfügung.
Untermieter waren schnell gefunden.
„Nach acht Wochen war es voll“, erzählen
Schnier und Hasemann, die 2006 das Autonome Architektur Atelier (AAA) gründeten
und 2009 von der Stadt den Auftrag bekamen, leer stehende Gebäude oder Brachflächen einer Zwischennutzung zuzuführen:
Die ZZZ war geboren und die Abfertigung
war zum Labor- und Testraum für eine kreative Büro- und Ateliergemeinschaft geworden.
„Das Hansator war für die ZwischenZeitZentrale eine gute Referenz“, sagt Hasemann, während er von seinem Schreibtisch
aus in Richtung Tabakbörse blickt. Alte
Pläne zeigen: Dort stand noch bis 2006 ein
zweites ellipsoides Gebäude, baugleich
mit der Abfertigung. Seit dessen Abriss rangierten und parkten Lkw auf der Brachfläche, wobei sie in trockenen Sommern regelrechte Sandstürme verursachten, erinnert
sich Oliver Hasemann.
Demnächst will Zweirad Stadler, aktuell
noch Mieter an der Duckwitzstraße in der
Neustadt, dort ein schuppenähnliches Verkaufsgebäude errichten. In dem ovalen,
1961 gebauten und 2006 vom Zoll aufgegebenen Abfertigungsgebäude will das
Unternehmen dann ein Café eröffnen.
Klar, dass diese Pläne bei den derzeitigen Abfertigungs-Nutzern für Wehmut sorgen. Sie hatten sich vor einigen Jahren
selbst als Käufer für das Gebäude ins Spiel
gebracht, doch der Kaufpreis war am Ende
Oliver Hasemann (links) und Daniel Schnier vom Autonomen Architektur Atelier (AAA) vor dem
FOTO: ROLAND SCHEITZ
ehemaligen Abfertigungsgebäude, aus dem sie jetzt rausmüssen.
wohl zu hoch. „Ich habe mir immer gewünscht, dass die Abfertigung stehen
bleibt. Als wir hier einzogen, war der
Stand, das Gebäude später einmal abzureißen“, sagt Hasemann. Dass das Gebäude
nun erhalten bleibt, freut ihn. Und das ist
Schniers Ansicht nach insbesondere auch
den Kreativen zu verdanken, die die Abfertigung fast sieben Jahre lang gepflegt, bespielt und regelmäßig beheizt haben.
Darunter war zum Beispiel Haleh Soleymani, die mittlerweile die Volkshochschule
West in der Alten Feuerwache in Gröpelingen leitet. Oder AAA-Mitbegründer Alexander Kutsch, der inzwischen als Quartiermanager im Ruhrpott arbeitet. Auch die Abfertigung selbst erlangte eine gewisse Berühmtheit: Als „Tatort“-Location wurde sie
für eine Woche komplett zu einem Polizeirevier umgebaut.
Sieben Graffiti-Anschläge, einen Einbruch, diverse Heizungsausfälle und zwei
Wasserschäden hat die Ateliergemeinschaft in den sieben Jahre in der Abfertigung überstanden. Im April wird das AAA
nun in einen ehemaligen Fabrikkomplex in
Hemelingen umziehen. „Wurst! Alles andere ist Käse“, sagt Hasemann dazu.
Die WFB hat ihnen dort Kontakt zu einer
leer stehenden Immobilie vermittelt, als Alternative hatte sie Räume in Schuppen 3 angeboten. „Aber da wären wir vom Regen in
die Traufe gekommen“, sind sich Schnier
und Hasemann angesichts der städtischen
Pläne zum Schuppen-3-Umbau einig. Dass
die Überseestadt immer teurer und damit
ein Miteinander unterschiedlicher Milieus
immer schwieriger wird, bedauern sie.
Rund 100 Interessenten stehen derzeit
auf der ZZZ-Liste – die Nachfrage nach
günstigen Räumen, in denen sich junge
Kreative ausprobieren können, sei also definitiv da, sind Schnier und Hasemann überzeugt. Dem stehe der derzeitige Trend zum
Investieren in „Betongold“ gegenüber.
Außerdem brauche die Stadt momentan Immobilien als Flüchtlingsunterkünfte. „Es
gibt aber noch Angebote, die wegen ihrer
Lage noch relativ schwierig sind“, ist Hasemann überzeugt. Solche Räume wollen
Schnier und Hasemann künftig von Hemelingen aus aufschließen. „Unsere Zeit in
der Abfertigung war die Zeit, wo wir uns
mit unserer Arbeit etabliert haben“, sagt
Hasemann. „Wenn wir hier rausgehen,
dann nicht als Newcomer, sondern als Macher, die ein Konzept umgesetzt haben und
nachgewiesen haben, dass es funktioniert!“
Verlagssonderveröffentlichung
Gut Leben im Alter
GESUNDHEIT
WOHLFÜHLEN
PFLEGEN
© Kurhahn/Fotolia.com
Das Leben entspannt genießen
„Wohnen,
so wie ich es mag.”
Tipps für die Generation 50 plus: Alter akzeptieren und auf ausreichend Mineralstoffzufuhr achten
Die Generation 50 plus kann es
sich kaum leisten, es ruhiger angehen zu lassen. Auch Menschen diesen Alters sind heute
gefordert, sich jeden Tag neu
dem Leistungsdruck im Beruf
zu stellen. Die private Belastung der Generation 50 plus
nimmt ebenfalls immer mehr
zu. Dies betrifft etwa die Pflege
älterer Familienangehöriger sowie oft auch die finanzielle
Unterstützung der eigenen Kinder während der Ausbildung
und des Studiums. Um allen Ansprüchen gerecht zu werden,
setzt sich die Generation 50 plus
zunehmend selbst unter Druck.
Nun ist man aber auch nicht
mehr so belastbar wie in jungen
Jahren. Um diesem Effekt vorzubeugen, empfiehlt es sich, den
Körper mit einer zusätzlichen
Mineralstoffzufuhr zu unterstützen. Magnesium etwa hat den
Ruf, ein echter Stresskiller zu
sein.
Das Alter anerkennen
Unbestritten ist, dass die Generation 50 plus noch lange
nicht zum alten Eisen gehört.
Dennoch sollten sie ihr Alter akzeptieren, denn die Leistungsfähigkeit nimmt – auch wenn man
sich nicht so fühlt – immer mehr
ab. Man stößt schneller an die
Grenzen der Belastbarkeit. Mit
der richtigen Ernährung und
tig mit der Einnahme von Magnesium beginnen, um so den
Speicher ausreichend zu füllen.
Aber auch bei Ausdauersport ist
die Einnahme empfehlenswert.
Magnesium wird nämlich über
den Schweiß sehr stark ausgeschieden und durch die Einnahme wird ein anschließender
Mangel verhindert. Mehr Informationen zum Thema Magnesiumversorgung sind unter diasporal.de abrufbar.
www.vereinellenerhof.de
Medizinische Vorsorge
Gelenkig, belastbar, gut gelaunt – so wollen sich viele Frauen über 50 fühlen.
ausreichend Bewegung bleibt
man zwar noch fit, aber dennoch neigt die Generation 50
plus vermehrt zu Infekten und
Erkrankungen.
Viele Menschen in diesem Alter setzen sich mit ihren eigenen Ansprüchen zu sehr unter
Druck. Sie möchten in allen Belangen den jüngeren Generatio-
nen ebenbürtig sein, das gilt
auch für den Sport. Und hier
liegt ein Grund für viele Verletzungen. Der Körper und das
Herz-Kreislauf-System
von
Menschen fortgeschrittenen Alters ist diesen nicht altersgerechten Anforderungen nicht
mehr gewachsen. Ähnlich sieht
es im Berufsleben aus. Man mu-
Sicherheit im Straßenverkehr
Ältere Autofahrer sollten regelmäßig ihre Gesundheit checken lassen
77 Prozent der Autofahrer in
Deutschland haben seit ihrer
Führerscheinprüfung kein Fahrtraining mehr absolviert. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen
Verkehrssicherheitsrates (DVR).
Jeder Zweite war bisher nicht
beim Training, weil er sich auch
ohne Fortbildung im Straßenverkehr sicher fühlt.
Ginge es um ihre Fahrtüchtigkeit, verließen sich viele zu
stark auf ihre Selbsteinschätzung, sagt Sandra Demuth vom
DVR: „Professionelle Fahrlehrer können die Fähigkeiten
eines Autofahrers viel besser
einschätzen. Sie erkennen frühzeitig eventuelle Leistungseinbußen und sind in der Lage, konkrete Tipps für den Alltag im
Straßenverkehr zu geben.“
Sie leben in Ihrer individuellen Wohnung. Sie
entscheiden, welchen Service Sie in Anspruch
nehmen möchten.
Auch im gesundheitlichen Bereich vertrauen die meisten
Autofahrer ihrer Selbsteinschätzung: 71 Prozent der Befragten
sind der Ansicht, ein Gesundheitscheck stehe erst an, wenn
Fahrer bei sich selbst körperliche Beeinträchtigungen feststellen – eine Haltung, die das Unfallrisiko erhöhen kann. Bei den
Befragten über 65 Jahre sind sogar 78 Prozent der Ansicht, dass
ein Gesundheitscheck erst notwendig ist, wenn man selbst
merkt, dass die Fahrtüchtigkeit
nachlässt.
Vor allem älteren Verkehrsteilnehmern rät Demuth daher,
ihre Fahrfitness regelmäßig
von einem Arzt überprüfen zu
lassen, bevor sich Einschränkungen bemerkbar machen
oder Fahrten bei schlechtem
Wetter beispielsweise als unangenehm empfunden werden.
Die forsa-Erhebung ergab jedoch, dass eine deutliche Mehrheit der Fahrer über 65 Jahre
(85 Prozent) noch keinen solchen Gesundheitscheck gemacht hat, bei dem unter anderem Hör- und Sehvermögen,
Reaktionsgeschwindigkeit und
Beweglichkeit getestet werden.
Die „Aktion Schulterblick“
des DVR macht auf die Notwendigkeit freiwilliger Gesundheitschecks aufmerksam. Mehr Informationen
gibt
es
unter
www.dvr.de/schulterblick. Die
Aktion wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Deutschen
Gesetzlichen
UnfallversicheDJD
rung unterstützt.
FOTO: DJD/PANTHERMEDIA.NET
tet sich einfach zu viel zu und
stößt so an seine Grenzen, mit
zum Teil erheblichen Auswirkungen.
Magnesium wirkt der Bildung von Stresshormonen entgegen und beruhigt so den gesamten Körper. Wenn man
unter einem hohen Leistungsdruck steht, sollte man frühzei-
Gehört man der Generation
50 plus an, sollte man sich regelmäßig untersuchen lassen. Nur
so können Krankheiten frühzeitig erkannt werden. Auch den
Mineralstoffspiegel sollte man
dabei überprüfen lassen. Mangelerscheinungen in diesem Bereich können etwa Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Diabetes mellitus Typ
2 begünstigen. Zwar verringert
sich der Energiebedarf im Alter,
aber Nährstoffe werden unvermindert weiter benötigt. Vitamin- und Mineralstoffdefizite
mindern die Leistungsfähigkeit
und können Erkrankungen
unterschiedlicher Art fördern.
Nährstoffe können aufgrund
eines sinkenden Appetits und
einer nicht immer ausgewogenen Ernährung daher zusätzlich
DJD
eingenommen werden.
Saftkur lässt Pfunde purzeln!
Schloßhauer bietet
49.99 d Reformhauserfolgreiche
Kur an.
»Da lacht die Leber«,
berichtet Felix Schloßhauer vom
Reformhaus Schloßhauer im Weserpark.
Er denkt an den immer wieder erstaunlichen Erfolg der Saftkur, die ein
namhafter Heilpraktiker zusammengestellt hat. Nach diesem Rezept ist
es möglich, auf einfache Weise bis zu
10 Pfund in 10 Tagen abzubauen.
Der Schlankheits-Cocktail besteht
aus Artischoken, Brennnessel-, Kartoffel- und FasToFit/Tomatensaft oder
wahlweise Top-Fit/Fruchtdrink.
Diese Mixtur muss zehn Tage lang
vor dem Frühstück und vor dem
Abendessen getrunken werden. Alle
Zutaten erhalten Sie im Reformhaus
Schloßhauer. Die Rezepte zur richtigen Mischung und auf diese Kur
abgestimmte Ernährungstipps gibt
es natürlich gratis dazu.
»Es ist unglaublich, aber wahr, wie
bei dieser Kur die Pfunde purzeln«,
sagt Felix Schloßhauer. Dabei fühlt
man sich nicht nur besser, sondern
auch kräftiger und belastbarer, denn
so ganz nebenbei wird das Blut gereinigt und der Körper entgiftet.
VEREIN ELLENER HOF
Telefon 0421/407451
info@vereinellenerhof.de
Ludwig-Roselius-Allee 181
28327 Bremen
Wohnen mit Service und Sicherheit.
» Dafür
habe
ich mich
entschieden.«
PflegeBeratung.
Beratung bedeutet für uns: Ihnen das für Sie
individuell notwendige Fachwissen zur Verfügung
zu stellen, damit Sie sich optimal für Ihre persönliche Lösung entscheiden können.
Das sehen wir seit über 30 Jahren als unsere
Aufgabe und setzen dies in vier Bremer ASBBeratungszentren um.
ASB Bremen-Mitte
Telefon 04 21 / 59 80 104
ASB Bremen-Ost
Telefon 04 21 / 41 787 11
ASB Bremen-West / Östl. Vorstadt
Telefon 04 21 / 69 63 98 70
ASB Bremen-Nord
Telefon 04 21 / 6 93 66 15
Hans-Bredow-Str. 19
 04 21/4 60 90 04
www.asb-ambulante-pflege.de
Autor
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
5
Dateigröße
601 KB
Tags
1/--Seiten
melden