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Rathaus
Umschau
Dienstag, 14. Oktober 2014
Ausgabe 194
muenchen.de/ru
Inhaltsverzeichnis
Terminhinweise
Bürgerangelegenheiten
Meldungen
› OB Dieter Reiter richtet Krisenstab für Flüchtlinge ein
› Neuer KulturGeschichtsPfad für die Schwanthalerhöhe
› Veranstaltungen „Erinnerungsort Zwangsarbeiterlager Neuaubing“
› Erinnerungen an Kurt Landauer im Jüdischen Museum München
› MVHS: Veranstaltungen zum Münchner Klimaherbst
› Bauzentrum München zeigt Ausstellung „Faszination Beton“
› Lange Nacht der Museen: Film auf dem Alten Südlichen Friedhof
› Rumänisches Filmfestival im Filmmuseum
› Ausstellung mit Meisterstücken des Schreinerhandwerks
› Bilderausstellung „Unser Voralpenland" im Statistischen Amt
› Lesung mit Musik zum Leben des Malers Carl Spitzweg
› Vortrag mit Konzert im Münchner Stadtmuseum
› Turmsingen im Valentin-Karlstadt-Musäum
Antworten auf Stadtratsanfragen
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Anträge und Anfragen aus dem Stadtrat
Pressemitteilungen städtischer Beteiligungsgesellschaften
Herausgeber: Presse- und Informationsamt der Landeshauptstadt München
Verantwortlich für den Inhalt: Stefan Hauf, Druck: Stadtkanzlei, Gemeinsame Anschrift: Rathaus, Marienplatz 8,
80313 München, Telefon 2 33-9 26 00, Telefax 2 33-2 59 53, presseamt@muenchen.de, www.muenchen.de/rathaus
Terminhinweise
Dienstag, 14. Oktober, 19 Uhr, Hotel Mariandl, Goethestraße 51
Zur Eröffnung der Ausstellung „Zimmer frei“ spricht Stadtrat Marian
Offman (CSU-Fraktion) Grußworte in Vertretung des Oberbürgermeisters.
Johanna Eder vom Institut für Kunstpädagogik der Ludwig-MaximiliansUniverstität München gibt eine Einführung. Bei dem Kunstprojekt „Zimmer
frei“ werden seit 15 Jahren auf zwei Etagen Hotelzimmer von internationalen und nationalen Künstlerinnen und Künstlern künstlerisch umgestaltet. Die Zimmer sind vom 15. bis 19. Oktober, 12 bis 22 Uhr, für die Öffentlichkeit bei freiem Eintritt zu besichtigen. „Zimmer frei“ findet in Kooperation mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München statt.
Informationen unter: www.mariandl.com/kunst-im-hotel/zimmerfrei/
Wiederholung
Mittwoch, 15. Oktober, 11 Uhr, Rathaus, Raum 109
Stadtkämmerer Dr. Ernst Wolowicz präsentiert im Rahmen einer Pressekonferenz das Mehrjahresinvestitionsprogramm 2014 - 2018 und die
„Großen Vorhaben in den kommenden Jahren“.
Wiederholung
Mittwoch, 15. Oktober, 12 Uhr,
Grundschule an der Bad-Soden-Straße 27
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Grundschule an der Bad-SodenStraße in Milbertshofen hält Bürgermeisterin Christine Strobl die Festrede.
Wiederholung
Mittwoch, 15. Oktober, 19 Uhr, ARRI-Kino, Türkenstraße 91
Verleihung der Starter-Filmpreise und Kinoprogrammpreise 2014 mit Grußworten von Stadtrat Dr. Florian Roth (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/
Rosa Liste) in Vertretung des Oberbürgermeisters. Stadtdirektor Anton
Biebl überreicht in Vertretung des Kulturreferenten die Urkunden.
Die Verleihung findet vor geladenen Gästen statt. Im Rahmen der Preisverleihung werden die preisgekrönten Filme ausschnittsweise gezeigt.
Wiederholung
Mittwoch, 15. Oktober, 19 Uhr,
Max-Planck-Haus am Hofgarten, Hofgartenstraße 8
Sozialreferentin Brigitte Meier nimmt an einem Podiumsgespräch mit Professor Dr. Ulrich Becker, Direktor am Max-Planck-Institut für Sozialrecht
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und Sozialpolitik, und Professor Dr. Hans-Werner Sinn, Präsident des ifoInstituts, teil. Das Thema lautet „Armutsmigration in der EU – Fakten,
Problemfelder, Lösungsansätze“. Anmeldung unter Telefon 21 08-16 68 oder
per E-Mail an forum@gv.mpg.de
Donnerstag, 16. Oktober, 19 Uhr,
Valentin-Karlstadt-Musäum im Isartor, Tal 50
Zur Eröffnung der Sonderausstellung „100 Jahre Erster Weltkrieg/Herzliche
Grüße aus dem Krieg“ sprechen Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers
und Sabine Rinberger, Direktorin Valentin-Karlstadt-Musäum, sowie Uli
Knorr. Im Zentrum der Ausstellung „Herzliche Grüße aus dem Krieg“
steht eine Graphic Novel des Comiczeichners Uli Knorr. Ergänzt wird diese durch Archivalien und Zeugnisse aus dem Valentin-Karlstadt-Musäum.
Achtung Redaktionen: Pressevorbesichtigung am Donnerstag, 16. Oktober, 11 Uhr.
Freitag, 17. Oktober, 10 Uhr,
Waldfriedhof, Aussegnungshalle, Neuer Teil
Über Zahlen und Fakten der anonymen Bestattungen in München informiert Joachim Lorenz, Referent für Gesundheit und Umwelt, zu dessen
Dienststellen die Städtischen Friedhöfe München zählen. Bei der anonymen Bestattung entfällt die Grabpflege, sie kann jedoch belastend für Hinterbliebene sein, da ein Ort der Trauer fehlt. Bei dem Termin, der im Vorfeld
von Allerheiligen stattfindet, werden dieses Spannungsfeld und mögliche
Alternativen zur anonymen Bestattung vorgestellt.
Achtung Redaktionen: Treffpunkt ist die Aussegnungshalle am Waldfriedhof, Neuer Teil. Von dort werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu der
Wiese begleitet, auf der im Waldfriedhof die anonymen Bestattungen
stattfinden. Die Strecke beträgt zu Fuß in etwa fünf Minuten. Bei Regen
findet der Termin im überdachten Bereich vor der Aussegnungshalle statt.
Mit dem ÖPNV ist die Aussegnungshalle am besten über die Haltestelle
Lorettoplatz erreichbar.
Freitag, 17. Oktober, 20 Uhr, Griechisches Haus, Bergmannstraße 46
Zur Eröffnung des KulturGeschichtsPfades Schwanthalerhöhe und Vorstellung der neuen Broschüren sprechen Stadtrat Dr. Florian Roth (Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen/Rosa Liste) in Vertretung des Oberbürgermeisters,
die Bezirksausschussvorsitzende Sibylle Stöhr sowie die Historikerin und
Autorin Dr. Karin Pohl.
(Siehe auch unter Meldungen)
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Bürgerangelegenheiten
Dienstag, 21. Oktober, 19 Uhr,
Gaststätte „Zunfthaus“, Thalkirchner Straße 76 (barrierefrei)
Sitzung des Bezirksausschusses 2 (Ludwigsvorstadt – Isarvorstadt).
Dienstag, 21. Oktober, 18 bis 19 Uhr,
Bürgerbüro, Schellingstraße 28 a (barrierefrei)
Bürgersprechstunde des Bezirksausschusses 3 (Maxvorstadt).
Dienstag, 21. Oktober, 19 Uhr, Turnhalle der Grundund Hauptschule, Fernpaßstraße 41 (nicht barrierefrei)
Bürgerversammlung für den Stadtbezirk 7 (Sendling – Westpark).
Der Versammlungsleiter Oberbürgermeister Dieter Reiter und der Bezirksausschussvorsitzende Günter Keller informieren zu Beginn über wichtige
Themen und Projekte im Stadtbezirk.
Bürgersprechstunde
Von 18 bis 19 Uhr stehen Vertreterinnen und Vertreter aus folgenden Bereichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort: Baureferat – Gartenbau und Tiefbau, Bauzentrum München, Kreisverwaltungsreferat – Straßenverkehr, Referat für Gesundheit und Umwelt – Energieberatung, Münchner Verkehrsgesellschaft, Polizeiinspektion, Stadt-Information und der Bezirksausschussvorsitzende Günter Keller
Dienstag, 21. Oktober, 18.30 Uhr,
Gaststätte „Goldener Hirsch“, Renatastraße 35 (barrierefrei)
Bürgersprechstunde des Bezirksausschusses 9 (Neuhausen – Nymphenburg) mit der Vorsitzenden Anna Hanusch.
Dienstag, 21. Oktober, 19.30 Uhr,
Gaststätte „Goldener Hirsch“, Renatastraße 35 (barrierefrei)
Sitzung des Bezirksausschusses 9 (Neuhausen – Nymphenburg).
Dienstag, 21. Oktober, 19.30 Uhr,
LOK Freimann, Gustav-Mahler-Straße 2 (barrierefrei)
Sitzung des Bezirksausschusses 12 (Schwabing – Freimann).
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Dienstag, 21. Oktober, 19.30 Uhr,
Gaststätte „Gartenstadt“, Naupliastraße 2 (nicht barrierefrei)
Sitzung des Bezirksausschusses 18 (Untergiesing – Harlaching). Zu Beginn der Sitzung findet eine Bürgersprechstunde mit dem Vorsitzenden
Clemens Baumgärtner statt.
Meldungen
(teilweise voraus)
OB Dieter Reiter richtet Krisenstab für Flüchtlinge ein
(14.10.2014) Oberbürgermeister Dieter Reiter hat nach seinem Besuch in
der Bayernkaserne am vergangenen Freitag und seinem Brief an Ministerpräsident Horst Seehofer gestern einen Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Landeshauptstadt München eingerichtet. Die Zustände in
der Bayernkaserne und weiteren Standorten zur Unterbringung von Flüchtlingen sind nicht mehr hinnehmbar. Es fehlt an Personal zur Registrierung
der Neu-Ankommenden, an Unterbringungskapazitäten, an Betreuungspersonal, teilweise sogar an Lebensmittelversorgung und warmer Kleidung und Decken. Zudem gibt es immer noch keine weiteren Erstaufnahmeeinrichtungen.
OB Dieter Reiter: „Die zuständige Staatsregierung ist offensichtlich nicht
in der Lage, auch vier Wochen nach dem Asylgipfel die notwendigen personellen, finanziellen und operativen Ressourcen zur Verfügung zu stellen.
Das führt zu menschenunwürdigen Bedingungen – das kann und werde
ich in meiner Stadt nicht akzeptieren. Deshalb habe ich ein Sofortprogramm gestartet. Unabhängig der gesetzlich festgelegten Zuständigkeiten
für die Flüchtlingsunterbringung und -versorgung, für die der Freistaat
Bayern verantwortlich ist, sehe ich hier eine Notstandssituation, die ein
sofortiges Handeln der Stadt erforderlich macht – im Sinne der Flüchtlinge
und auch im Sinne der Anwohnerinnen und Anwohner.“
Den Krisenstab leitet der Oberbürgermeister gemeinsam mit Sozialbürgermeisterin Christine Strobl mit Einbindung der beteiligten städtischen Referate – Sozial-, Kommunal-, Kreisverwaltungs- und Planungsreferat – sowie
selbstverständlich auch Vertretern der Regierung von Oberbayern und der
Polizei.
Als erste Sofortmaßnahme hat der Oberbürgermeister verfügt, dass die
Landeshauptstadt als Grundstückseigentümerin keine weitere Aufnahme
von Flüchtlingen in die hoffnungslos überfüllte Bayernkaserne zulassen
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wird. Des weiteren werden mit Hochdruck Standorte festgelegt werden,
die kurzfristig zur Aufnahme von Flüchtlingen ertüchtigt werden. Sollte
dies nicht durchgängig in festen Gebäuden realisierbar sein, werden in
größerem Umfang auch Zelte als Notlager zur Verfügung gestellt. Hierzu
wird die Landeshauptstadt auf die entsprechenden Hilfs- und Katastrophenschutzorganisationen zugehen.
Der Oberbürgermeister hat bereits den Personalreferenten der Landeshauptstadt München gebeten, der Regierung von Oberbayern Personal
der Landeshauptstadt zur Amtshilfe anzubieten, um die Erfassung und
Betreuung der Flüchtlinge sicherzustellen. Um an bestehenden und neuen
Standorten eine ausreichende Betreuung der Menschen sicherzustellen,
wird Sozialbürgermeisterin Christine Strobl noch diese Woche mit den Spitzen der Wohlfahrtsverbände besprechen, wie hier hauptamtliches und
auch ehrenamtliches Engagement bestmöglich koordiniert werden kann.
Ziel ist, die hohe Bereitschaft der Bevölkerung, sich ehrenamtlich für die
Flüchtlinge zu engagieren, zu nutzen.
Krisenstab bekräftigt: Bayernkaserne bleibt vorerst geschlossen
Der gestern von Oberbürgermeister Dieter Reiter einberufene Stab für
außergewöhnliche Ereignisse (SAE) hat in seiner ersten Sitzung gestern
Nachmittag bekräftigt, dass in der Bayernkaserne wegen Überfüllung bis
auf weiteres keine Flüchtlinge mehr aufgenommen werden. Die vorübergehende Schließung für Neuaufnahmen gilt solange, bis alle sich in der
Erstaufnahmeeinrichtung aufhaltenden Flüchtlinge registriert sind und
gegebenenfalls an andere Standorte weitervermittelt werden können.
„Außerdem bleibt die Kaserne so lange für Neuaufnahmen geschlossen,
bis für Flüchtlinge wieder menschenwürdige Umstände herrschen“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Reiter. Mit diesem Schritt solle auch die
Situation für die Anwohner der Bayernkaserne entspannt werden.
„Solange die Bayernkaserne für Neuaufnahmen geschlossen bleibt, muss
die Regierung von Oberbayern dafür Sorge tragen, dass die Erstaufnahme
von Flüchtlingen an anderen Standorten gewährleistet ist“, betonte OB
Reiter.
Um die Verfahren zu beschleunigen, hat die Stadt der Regierung von Oberbayern personelle Unterstützung angeboten, die die Regierung angenommen hat. Außerdem werden die beteiligten städtischen Referate prüfen,
welche Gebäude zur Unterbringung von Flüchtlingen geeignet sind und auf
welchen Flächen kurzfristig Zelte aufgestellt werden können. OB Reiter:
„Wir brauchen schnelle Ergebnisse, um die prekäre Situation in den Griff
zu bekommen.“ Am kommenden Mittwoch wird der Stab für außergewöhnliche Ereignisse wieder zusammentreten.
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Neuer KulturGeschichtsPfad für die Schwanthalerhöhe
(14.10.2014) Der Stadtbezirk 8 (Schwanthalerhöhe) erhält als 17. Stadtbezirk in München einen KulturGeschichtsPfad. Der neue KulturGeschichtsPfad wird am Freitag, 17. Oktober, um 20 Uhr im Griechischen Haus, Bergmannstraße 46, öffentlich vorgestellt.
Die KulturGeschichtsPfade der Landeshauptstadt München sind Rundgänge entlang historisch bedeutsamer Orte und Ereignisse, die für jeden
Stadtbezirk individuell entwickelt und in einer kleinen handlichen Broschüre
beschrieben werden. Für die Schwanthalerhöhe hat die Historikerin Dr.
Karin Pohl 26 historisch bedeutsame Stationen aufgenommen und zwei
Touren dazu erstellt, die gut zu Fuß zu bewältigen sind: Ein Rundgang führt
von der Bavaria über die Landsberger Straße zur ehemaligen Fassfabrik
Drexler. Die zweite Tour geht von der Trappentreustraße über den Gollierplatz zum ehemaligen Wohnhaus des Arbeiterschriftstellers August Kühn.
Auf diesen Wegen erschließt sich anschaulich die gelebte Vielfalt und der
ständige Wandel im Stadtviertel.
Die Vorstellung des KulturGeschichtsPfades findet im Rahmen des Offenen-Atelier-Wochenendes „westendstudios 14“ statt. Es sprechen Stadtrat Dr. Florian Roth (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/Rosa Liste) in Vertretung des Oberbürgermeisters, die Bezirksausschussvorsitzende Sibylle
Stöhr sowie die Historikerin und Autorin des neuen Pfades, Dr. Karin Pohl.
Die Tanzgruppe des Vereins der Griechen aus Pontos in München wird den
Abend umrahmen. Der Eintritt ist frei.
Die Broschüren sind am Tag der Eröffnung vor Ort und später in der Stadtbibliothek, Schrenkstraße 8, im Bildungslokal, Ligsalzstraße 2, und im
Info-Point Museen und Schlösser in Bayern, Alter Hof 1, kostenlos erhältlich sowie im Internet unter www.muenchen.de/kgp abrufbar. Infos zum
Programm der „westendstudios 14“ unter www.westendstudios.de.
Veranstaltungen „Erinnerungsort Zwangsarbeiterlager Neuaubing“
(14.10.2014) Im Oktober lädt die Landeshauptstadt München zu Rundgängen und Gesprächen ein, die sich mit der Geschichte und Bedeutung des
ehemaligen Zwangsarbeiterlagers an der Ehrenbürgstraße in Neuaubing
auseinandersetzen. Beleuchtet werden insbesondere die Chancen und
Perspektiven für den geplanten Erinnerungsort zur NS-Zwangsarbeit. Die
Veranstaltungen sind kostenlos; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Im Münchner Stadtteil Neuaubing haben sich acht Baracken eines Lagers
erhalten, in dem während der NS-Herrschaft ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter untergebracht waren. Das Ensemble ist neben
Berlin-Schöneweide das einzige erhaltene Beispiel dieser Art und somit ein
Geschichtszeugnis von internationalem Rang. Unter der Federführung des
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Stadtarchivs München, des NS-Dokumentationszentrums München und
des Fachbereichs Stadtgeschichte des Kulturreferats entsteht auf dem
Gelände ein Erinnerungsort.
Wer sich für die Geschichte und die Zukunft des historisch bedeutenden
Ensembles in Neuaubing interessiert, hat jeweils am Freitag, 17. und 24.
Oktober, von 16 bis 17.30 Uhr die Möglichkeit, an einem Rundgang über
das ehemalige Lagergelände teilzunehmen. Dr. Andreas Heusler und Dr.
Sabine Schalm informieren über die Entstehungsgeschichte und die bauliche Struktur der Barackenanlage und geben Einblicke in den von Heimweh, Hunger und Schwerstarbeit geprägten Alltag der Insassen. Treffpunkt: Ehrenbürgstraße 9.
Am Dienstag, 21. Oktober, um 19 Uhr stellen die Historiker Dr. Andreas
Heusler vom Stadtarchiv München und Dr. Sabine Schalm vom NS-Dokumentationszentrum München ihre Pläne für den von ihnen konzipierten
Erinnerungsort Zwangsarbeiterlager Neuaubing vor. Die Veranstaltung findet im Jugendtreff Neuaubing, Wiesentfelser Straße 57, statt.
Bei einer Podiumsdiskussion am Montag, 27. Oktober, um 19 Uhr im Vortragssaal der Bibliothek im Gasteig, Rosenheimer Straße 5, diskutiert Dr.
Andreas Heusler mit zwei weiteren renommierten Fachleuten die Perspektiven und Chancen für den entstehenden Erinnerungsort. Teilnehmen werden Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums NSZwangsarbeit in Berlin-Schöneweide, und Hans-Christian Täubrich, der in
Nürnberg das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände und das
Memorium aufgebaut und viele Jahre geleitet hat.
Bei beiden Veranstaltungen wird der Gründungsdirektor des NS-Dokumentationszentrums München, Professor Dr.-Ing. Winfried Nerdinger, in das
Thema einführen. Ulrich Trebbin vom Bayerischen Rundfunk moderiert.
Zwangsarbeit war eines der zentralen Unterdrückungsinstrumente des
NS-Staats. Millionen ausländische Männer, Frauen und Kinder wurden entrechtet und für die Kriegswirtschaft ausgebeutet. Nahezu alle deutschen
Unternehmen waren Nutznießer dieses Verbrechens, an das bis heute
unzureichend erinnert wird. Auf dem Gelände in Neuaubing soll künftig
Zwangsarbeit im historischen Kontext dokumentiert und an die Opfer dieses lange vergessenen NS-Verbrechens erinnert werden. Ziel ist es, den
Zusammenhang von Unrecht und Krieg deutlich zu machen, die soziale
Realität und das Leid der Zwangsarbeiter aufzuzeigen, aber auch die Haltung der Deutschen und deren Handlungsspielräume zu thematisieren.
Der Erinnerungsort Zwangsarbeiterlager Neuaubing wird eine Dependance
des NS-Dokumentationszentrums München an der Brienner Straße, das
ab Mai 2015 geöffnet ist.
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Das Gelände in der Ehrenbürgstraße in Neuaubing ist mit dem MVV am
besten über die Haltestelle Freiham der S-Bahn-Linie 8 zu erreichen. Weitere Informationen unter www.ns-dokumentationszentrum-muenchen.de.
Pressekontakt: Telefon 2 33-6 70 13, anke.hoffsten@muenchen.de oder
presse.nsdoku@muenchen.de.
Erinnerungen an Kurt Landauer im Jüdischen Museum München
(14.10.2014) Kurt Landauer war der erste Präsident des FC Bayern. Anlässlich seines 130. Geburtstages ist im Jüdischen Museum München in
Zusammenarbeit mit der FC Bayern Erlebniswelt und dem Bayerischen
Rundfunk eine Museums-Installation, ein Kurt Landauer Fanshop, entstanden. Der Bayerische Rundfunk hat um den Mythos Landauer ein vielfältiges Programm gestaltet. Am Mittwoch, 15. Oktober, 22.30 Uhr, wird
im Bayerischen Fernsehen die Podiumsdiskussion „Landauer – Der Talk“
ausgestrahlt, die im Foyer des Jüdischen Museums München aufgezeichnet wurde. Ebenso am Mittwoch, 15. Oktober, sind um 20.15 Uhr im Ersten der Spielfilm „Landauer – Der Präsident“ sowie um 22 Uhr im Bayerischen Fernsehen die Dokumentation „Landauer – gefeiert, verbannt, vergessen“ zu sehen.
Der Kurt Landauer-Fanshop zeigt historische Dokumente, Erinnerungsstücke zu Landauers Lebensgeschichte und Requisiten zu dem Spielfilm,
die in das aktuelle Fanshop-Sortiment des FC Bayern München eingefügt
sind, und macht so Kurt Landauers Facetten mit Objekten sichtbar.
Kurt Landauer hat Fußballgeschichte geschrieben. Er führte den FC Bayern
München als Präsident 1932 zum ersten Mal zur Deutschen Meisterschaft. Geboren 1884 als Sohn einer Münchner Familie, spielte Kurt Landauer ab 1901 für den FC Bayern München, 1913 wurde er erstmals Präsident. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 war Landauer wegen seiner jüdischen Herkunft gezwungen, als Präsident zurückzutreten. Er überlebte die Schoa im Exil in Genf, während seine Geschwister Paul, Franz, Leo und Gabriele ermordet wurden.
Kurt Landauer gehörte zu den wenigen Emigranten, die nach 1945 trotz
der schmerzhaften Erfahrungen in ihre Heimat zurückkamen und blieben.
„Sein Fußballverein“ war eine Verbindung zu seinem Leben vor 1933 und
er wurde erneut Vereinspräsident.
Die Museums-Installation zu Kurt Landauer ist bis Sonntag, 26. Oktober,
im Foyer während der Öffnungszeiten des Jüdischen Museums München,
St.-Jakobs-Platz 16, Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr zu sehen.
Der Eintritt zum Foyer ist frei. Informationen sind auch im Internet unter
www.juedisches-museum-muenchen.de abrufbar.
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Der Bayerische Rundfunkt hat zudem eine Smartphone-App entwickelt:
Sie führt mithilfe der Augmented Reality Technologie auf den „LandauerWalk“ durch München. An den Wirkungsstätten von Kurt Landauer erhält
man Hintergrundinformationen zum Leben und Wirken des ersten FC
Bayern Präsidenten. Sie ist ab sofort für Android und iPhone verfügbar.
Weitere Informationen zur Smartphone-App unter www.kurtlandauer.de.
MVHS: Veranstaltungen zum Münchner Klimaherbst
(14.10.2014) Im Rahmen des Münchner Klimaherbstes lädt die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule (MVHS) am Donnerstag, 16. Oktober, um 19 Uhr zur Podiumsdiskussion „Tauschen – Teilen – Reparieren.
Beiträge zu einem Wohlstand, der weniger (ver)braucht“ im Vortragssaal
der Stadtbibliothek Am Gasteig, Rosenheimer Straße 5, ein.
Noch hält sich der Anteil der „Shareconomy“ im Promillebereich, aber
Wachstumspotenziale sind realistisch. Denn das Internet schafft die technischen Voraussetzungen dafür. Entwickelt sich hier nur eine neue Konsumform oder entsteht ein neues Gesellschaftsmodell? Welchen Beitrag
leisten Teilen und Tauschen zu einem Wohlstand ohne oder zumindest
mit weniger Wachstum? Auch das DIY (Do It Yourself) erfreut sich neuer
Attraktivität. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums, spricht von einer neuen „Kultur der Reparatur“. Auf dem Podium diskutieren David Bartel, Co-Creator, KoKonsum.org, Professor Dr. Wolfgang
M. Heckl, Generaldirektor des Deutsches Museums, Dr. Sylvia Henrich,
Leiterin des Hauses der Eigenarbeit München, und Stefan Kreuzberger,
Vorstand des Netzwerkes foodsharing.de. Der Eintritt ist frei. Voranmeldungen sind erforderlich und bei allen Anmeldestellen der MVHS unter
der Kursnummer FG 4004 möglich. Weitere Informationen unter Telefon
4 80 06-62 20 und im Internet unter www.mvhs.de/offene-akademie.
In Ergänzung der Podiumsdiskussion findet am Sonntag, 19. Oktober,
von 14 bis 18 Uhr ein Aktionstag zum Reparieren und Tauschen im Ökologischen Bildungszentrum, Englschalkinger Straße 166, statt.
Folgende Veranstaltungen stehen außerdem auf dem Programm:
- Montag, 20. Oktober, 19 Uhr, Gasteig, Black Box: Vortrag „Schöne
grüne Welt? Über die Mythen der Green Economy“ von Dr. Ulrich
Brand, Professor für Internationale Politik an der Universität Wien.
- Mittwoch, 22. Oktober, 19 Uhr, Gasteig, Vortragssaal der Stadtbibliothek: Podiumsdiskussion „Besser Planen und schöner Wohnen statt
größer Bauen. Flächen- und ressourcensparende Konzepte in der
Wohnungswirtschaft” mit Dirk Brandt von der Planungsgruppe 504,
Elisabeth Hollerbach von wagnis e.G. und Arne Steffen von werk.um
architekten.
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Ansprechpartner: Winfried Eckardt, Leitung Stadtbereich Ost der Münchner Volkshochschule, Telefon 62 08 20-11, Winfried.Eckardt@mvhs.de, und
Susanne Lößl, Leitung der Pressestelle der MVHS, Telefon 4 80 06-61 88,
Susanne.Loessl@mvhs.de
Bauzentrum München zeigt Ausstellung „Faszination Beton“
(14.10.2014) Wie Sichtbetonoberflächen verbessert werden können, haben
Studentinnen und Stundeten des Masterstudiengangs Architektur der
Technischen Universität München untersucht. Unter Berücksichtigung der
Materialökonomie, der Alterung und der Vermeidung von Nachbearbeitung,
sind Betonmuster entstanden, die in einer mit dem Betonmarketing Süd
organisierten Ausstellung im Bauzentrum München, Willy-Brandt-Allee 10,
gezeigt werden. Dabei wird auch der jeweilige Herstellungsprozess dokumentiert. Die Ausstellung trägt den Titel „Faszination Beton“ und wird von
Donnerstag, 16. Oktober, bis Donnerstag, 30 .Oktober, jeweils 9 bis 19
Uhr, gezeigt. Der Eintritt ist frei.
Die Ergebnisse sind Teil eines Forschungs- und Entwicklungsprojektes des
Lehrstuhls für Baukonstruktion und Baustoffkunde der Technischen Universität München für die Bayerische Forschungsstiftung. Untersucht werden Betonfertigteilfassaden aus ultrahochfestem Beton. Er ermöglicht
deutlich filigranere Bauteilabmessungen, als sie mit Normalbeton möglich
sind.
Begleitend findet am Mittwoch, 22. Oktober, 9 bis 12.30 Uhr, das Fachforum „Faszination Beton – in Fassade und Interieur“ im Bauzentrum
München statt. Die Veranstaltung stellt aktuelle Gestaltungstrends und
die derzeitigen Entwicklungen von Lichtbeton bis Faserbeton und von Interieur bis Flächengestaltung in Beton vor. Der Eintritt ist ebenfalls kostenfrei, jedoch wird um Anmeldung unter bauzentrum.rgu@muenchen.de gebeten.
Lange Nacht der Museen: Film auf dem Alten Südlichen Friedhof
(14.10.2014) Bei der Langen Nacht der Museen am Samstag, 18. Oktober,
kann auch der Alte Südliche Friedhof abends ab 19 Uhr besichtigt werden.
Im Lapidarium, der ehemaligen Aussegnungshalle, wird ein Animationsfilm in 3D über die langjährige Geschichte und die Bedeutung dieses einzigartigen, unter Denkmal- und Naturschutz stehenden Friedhofes gezeigt.
Aufgrund von Auf- und Abbauarbeiten muss der alte Teil des Alten Südlichen Friedhofs am Samstag und Sonntag, 18. und 19. Oktober, jedoch untertags gesperrt werden.
Seit 1563 ist der Alte Südliche Friedhof Teil der Münchner Stadtgeschichte.
Im Lapidarium geben kunsthistorisch wertvolle Skulpturen, Tafeln und Bü-
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sten aus den Beständen des Friedhofes Einblick in die Friedhofskultur vergangener Zeiten. Einzelne Grabstätten und Denkmale im Friedhof sowie
der Platz vor dem Lapidarium sind an diesem Abend stimmungsvoll
beleuchtet. Der Zutritt zur Veranstaltung ist ab 19 Uhr mit der Eintrittskarte
der Langen Nacht der Museen 2014 und ausschließlich über den Eingang
bei den Arkaden an der Thalkirchner Straße (gegenüber Hausnummer 64)
möglich. Der Kartenverkauf zur Langen Nacht der Museen erfolgt über
die Verkaufsstellen der Münchner Kultur GmbH. Der Film wird von 19 bis
23.30 Uhr alle 30 Minuten gezeigt. Der Friedhof wird um Mitternacht geschlossen.
Rumänisches Filmfestival im Filmmuseum
(14.10.2014) Vom 16. bis 29. Oktober findet im Filmmuseum im Münchner
Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, wieder das Rumänische Filmfestival
statt. In elf Programmen aus Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen werden
die besten Produktionen aus den Jahren 2013 und 2014 in der rumänischen Originalfassung mit englischen oder deutschen Untertiteln gezeigt.
Die häufig als europäische Koproduktionen entstandenen Filme finden seit
Jahren Aufmerksamkeit auf internationalen Festivals und beeindrucken
durch ihre Mischung aus Heroismus, Dokumentarismus und Melancholie.
Obwohl die Themen meist im eigenen Land angesiedelt sind, sind sie doch
auf andere Gesellschaften übertragbar.
Eröffnet wird das Festival am Donnerstag, 16. Oktober, um 19 Uhr mit
dem Spielfilm „Sunt o baba comunista“ (Ich bin eine alte kommunistische
Schachtel) von Stere Gulea, der im Filmmuseum zu Gast sein wird. Der
Film handelt von einer Familie, die in helle Aufregung gerät, als sich die
Tochter mit ihrem Verlobten aus Amerika angekündigt hat. Ist das Leben
in Rumänien überhaupt präsentabel? Luminita Gheorghiu, die „Grande
Dame“ des rumänischen Kinos, brilliert in der Titelrolle.
Der Drehbuchautor Adrian Lustig stellt am Freitag, 17. Oktober, zwei seiner Filme vor: „Fröhliche Begräbnisse“ von Horatiu Malaele, eine melancholische Farce über den von einer Wahrsagerin angekündigten Tod dreier
Freunde, und „Puzzle für einen Blinden“ von Andrei Zinca über einen Immobilienmakler, der „an seinen Routinen irre“ wird und die Bahnen seines
geregelten Lebens verlässt. „Quod erat demonstrandum“ von Andrei
Gruzsniczki erzählt in klassischem Schwarzweiß vom Kampf einer Mathematikerin mit dem Geheimdienst „Securitate“, der sie zum Spielball macht,
als sie für sich und ihren Sohn einen Ausreiseantrag stellt (Sonntag,
26. Oktober, um 21 Uhr).
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Der österreichische Filmjournalist Bernd Rebhandl hält am 16. und 19. Oktober Einführungen zu den Filmen. Alle Titel und Termine der Reihe sind unter www.muenchner-stadtmuseum.de/film abrufbar. Pressefotos können
auf Anfrage unter Telefon 2 33-2 05 38 zugeschickt werden.
Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro (Aufschlag bei Überlänge).
Telefonische Kartenreservierungen sind unter 2 33-9 64 50 möglich.
Das Filmfestival findet im Rahmen der Rumänischen Kulturtage (9. Oktober bis 9. November) statt, mit Unterstützung des Zentrums des Nationalen Films, Bukarest, und der Gesellschaft zur Förderung der rumänischen
Kultur und Tradition, München.
Ausstellung mit Meisterstücken des Schreinerhandwerks
(14.10.2014) Die Städtische Meisterschule für das Schreinerhandwerk
zeigt vom 17. bis 19. Oktober im Schafhof – Europäisches Künstlerhaus
Oberbayern, Am Schafhof 1, 85354 Freising – die Meisterstücke von 38
Absolventinnen und Absolventen des diesjährigen Meisterkurses. Das
Meisterstück ist der krönende Abschluss der dreisemestrigen intensiven
Ausbildung zur Schreinermeisterin beziehungsweie zum Schreinermeister.
Die jungen Meisterinnen und Meister präsentieren persönlich ihre individuellen Einzelstücke wie Tische, Betten, Schränke, Side- und Lowboards aus
hochwertigen Materialien. Neben edlen Hölzern wie Eibe, Eiche, Nussbaum, Elsbeere wurden auch Mineralwerkstoffe, Naturstein, Glas und
Metall verarbeitet.
Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind am Freitag, 17. Oktober, von 19
bis 21 Uhr (offizielle Eröffnung) mit der Verleihung des Gestaltungspreises
der Städtischen Meisterschule. Prämiert werden drei ganz besondere
Meisterstücke jeweils mit einem Preis in Höhe von 250 Euro. Am Samstag, 18. Oktober, ist die Ausstellung von 14 bis 21 Uhr und am Sonntag,
19. Oktober, von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Die fotorealistische Darstellung der Meisterwerke und weitere Informationen zur Ausbildung an der Städtischen Meisterschule für das Schreinerhandwerk sind unter www.meisterschule-schreiner.de zu finden.
Bilderausstellung „Unser Voralpenland" im Statistischen Amt
(14.10.2014) Im Statistischen Amt der Landeshauptstadt München,
Schwanthalerstraße 68, ist vom 17. Oktober bis 7. Januar die Bilderausstellung „Unser Voralpenland" von Elisabeth Zander zu sehen. Die Vernissage findet am Freitag, 17. Oktober, um 13 Uhr statt. Die Ausstellung ist
Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 14 Uhr, zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.
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Lesung mit Musik zum Leben des Malers Carl Spitzweg
(14.10.2014) Die Münchner Autorin Asta Scheib liest am Freitag, 17. Oktober, um 20 Uhr im Kunstforum Arabellapark, Rosenkavalierplatz 16, aus
ihrer Spitzweg-Biografie „Sonntag in meinem Herzen. Das Leben des Malers Carl Spitzweg“. Der Kabarettist und Musiker Josef Brustmann begleitet die Veranstaltung mit eigens für diese Lesung vertonten Gedichten von
Spitzweg. Karten zu 12 Euro gibt es in der Stadtbibliothek Bogenhausen
unter Telefon 92 87 81 23 oder unter stb.bogenhausen.kult@muenchen.de.
Restkarten gibt es an der Abendkasse.
Das Werk des Malers Carl Spitzwegs kennen viele, doch von seinem Leben erzählt Asta Scheib erstmals in ihrer großen Romanbiografie. Spitzweg war studierter Apotheker und als Maler Autodidakt. Er galt als witzig,
liebenswürdig und großzügig. Seiner Maxime „Lieben ja, heiraten nie“ folgte der berühmte Maler sein Leben lang. Doch als seine große Liebe Clara
starb, zog sich Spitzweg zurück in seine Malerei, reiste, um Bilder zu sehen, malte und wurde so zum Chronisten des 19. Jahrhunderts. Einfühlsam zeichnet Asta Scheib in ihrem Roman „Sonntag in meinem Herzen“
das Porträt eines außergewöhnlichen Menschen und Künstlers.
Die Münchner Journalistin und Schriftstellerin Asta Scheib schreibt literarische Porträts, Gedichte, Romane und Drehbücher. Sie gehört heute zu
den bekanntesten deutschen Schriftstellerinnen. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Josef Brustmann startete seine Karriere als Musiker und Kabarettist mit
dem „Bairisch Diatonischen Jodel-Wahnsinn“, gründete das Musikspektakel „MonacoBagage“ und tourte damit auf großen Bühnen, wirkte zusätzlich und später ausschließlich als Solo-Kabarettist, wurde mehrfach
ausgezeichnet und unternahm in den letzten Jahren Grenzüberschreitungen in die Bildende Kunst, in die Interpretation fremder und in die Produktion eigener Lyrik.
Weitere Infos unter www.muenchner-stadtbibliothek.de/bogenhausen,
www.hoffmann-und-campe.de/buch-info/sonntag-in-meinem-herzen-buch3026/ und www.josef-brustmann.de/vita-lebenslauf.htm
Veranstalter ist das Kunstforum Arabellapark der Münchner Stadtbibliothek und der Münchner Volkshochschule, Rosenkavalierplatz 16, Telefon
9 28 78 10, Kontakt: viola.miltner@muenchen.de
Vortrag mit Konzert im Münchner Stadtmuseum
(14.10.2014) Komponierende Frauen taten sich über Jahrhunderte wegen
Vorurteilen, fragwürdigen psychologischen Untersuchungen und gezielter
Kleinhaltung extrem schwer, Anerkennung ihrer Schaffenskraft zu erhal-
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ten. Im Rahmen der Ausstellung „Ab nach München! Künstlerinnen um
1900“ findet am Mittwoch, 15. Oktober, um 19.30 Uhr in der Sammlung
Musik des Münchner Stadtmuseums, St.-Jakobs-Platz 1, der Vortrag
„Ethel Smyth in ihrer Münchner Zeit – Eine musikalische Zeitreise“ von
Susanne Wosnitzka mit Konzert statt. Miku Nishimoto-Neubert (Klavier),
Gertrud Schilde (Violine) und Esther Kretschmar (Horn) spielen die Klaviersonate Nr. 1 und das Horntrio „The March of the Women“. Der Eintritt beträgt 10 Euro.
Ethel Smyth (1858 – 1944) studierte in Leipzig Komposition. Als Privatschülerin von Heinrich von Herzogenberg lernte sie auch bei Brahms und
Tschaikowsky. 1889 lebte sie für einige Zeit in München. Die Verliebtheit
in eine Frau und das Münchner Barock inspirierten sie dort zu ihrer großen
„Messe in D“. Durch den Kunsttheoretiker Conrad Fiedler tauchte sie ein in
die Kunstszene der Stadt. Um 1910 kämpfte sie mit Emmeline Pankhurst
für die Rechte der Frauen, lernte Virginia Woolf kennen, setzte Marksteine
mit ihren Opern und Kammermusikwerken und auch als Autobiografin.
Der zuletzt gehörlosen „Felsensprengerin, Brückenbauerin und Wegbereiterin“ in ihrer Münchner Zeit ist dieser Abend gewidmet.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Münchner Stadtmuseum und
musica femina münchen e.V. (mfm), gefördert durch das Kulturreferat der
Landeshauptstadt München.
Turmsingen im Valentin-Karlstadt-Musäum
(14.10.2014) Am Montag, 20. Oktober, findet von 16.30 bis 17.30 Uhr im
bewirteten Turmstüberl des Valentin-Karlstadt-Musäums, Tal 50, das monatliche offene Turmsingen statt. Unter der Leitung von Klaus Servi werden
bekannte und unbekannte Münchner Volkssängerlieder, Jodler und jahreszeitlich passende Lieder gesungen. Die Teilnahme ist kostenlos, der Eintritt für das Musäum beträgt 2,99 Euro. Das Musäum kann bis 17.29 Uhr
besichtigt werden und wird nach Ende der Singstunde geschlossen.
Das monatliche Turmsingen im Valentin-Karlstadt-Musäum wird veranstaltet vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München in Zusammenarbeit
mit dem Valentin-Karlstadt-Musäum und dem Turmstüberl. Nähere Infos
unter www.muenchen.de/volkskultur oder www.valentin-musaeum.de.
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Antworten auf Stadtratsanfragen
Dienstag, 14. Oktober 2014
Beschaffung von dienststellenspezifischem Fachbedarf –
Verschwendung von Personalressourcen?
Anfrage Stadtrats-Mitglieder Johann Altmann, Dr. Josef Assal,
Richard Progl und Ursula Sabathil (Fraktion Bürgerliche Mitte – Freie
Wähler/Bayernpartei) vom 24.9.2014
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Beschaffung von dienststellenspezifischem Fachbedarf –
Verschwendung von Personalressourcen?
Anfrage Stadtrats-Mitglieder Johann Altmann, Dr. Josef Assal, Richard
Progl und Ursula Sabathil (Fraktion Bürgerliche Mitte – Freie Wähler/
Bayernpartei) vom 24.9.2014
Antwort Oberbürgermeister Dieter Reiter:
Auf Ihre Anfrage vom 24.09.2014 nehme ich Bezug. In Ihrer Anfrage haben
Sie folgenden Sachverhalt vorausgeschickt:
„In der städtischen Beschaffungsordnung (BeschO) wird der Grundsatz
zur Beschaffung durch zentrale Vergabestellen festgelegt. Beschaffungen
mit einem Auftragswert über 1.000 Euro werden daher zentral durchgeführt. Überschreitet der Auftragswert einer Beschaffung den im Liefer- und
Dienstleistungsbereich derzeit gültigen Schwellenwert von 207.000 Euro
wird der Auftrag europaweit ausgeschrieben. Dienststellenspezifischer
Bedarf darf unabhängig vom Auftragswert von den Bedarfsstellen selbst
beschafft werden. Hier scheinen sich doppelte Strukturen bei der zentralen
und dezentralen Beschaffung etabliert zu haben.“
Zu den im Einzelnen gestellten Fragen kann ich Ihnen Folgendes mitteilen:
Frage 1:
Werden Vergabestellen durch die Deklaration „dienststellenspezifischer
Bedarf“ vorsätzlich umgangen?
Antwort:
Es ist keine Beschaffung bekannt, bei der städtische Dienstkräfte die Vergabestellen durch die Deklaration eines Bedarfs als dienststellenspezifisch vorsätzlich umgangen hätten.
Bei der Abgrenzung zwischen zentral zu beschaffendem und dienststellenspezifischen Bedarf kommt es allenfalls zu ungewollten Fehlern. Durch
verschiedene Hilfestellungen und Maßnahmen sind die Fehler auf ein Minimum reduziert. Sollte eine Beschaffung von einer unzuständigen Dienststelle durchgeführt worden sein, würde die Stadtkasse dies beanstanden
und die zuständige Vergabestelle verständigen (Ziffer 9 BeschO).
Der Abgrenzung von dienststellenspezifischem zu zentral zu beschaffendem Bedarf erfolgt über die Gliederung und den Wirkungskreis der Vergabestellen. Bedarf, der im Wirkungskreis nicht ausgewiesen ist, darf von
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den Bedarfsstellen selbst beschafft werden. Bei diesen Artikeln wird davon ausgegangen, dass sie nur an einer Dienststelle singulär anfallen.
Eine Bündelung zum wirtschaftlicheren Einkauf entfällt damit. Die Vergabestellen sind aufgerufen, auftretende Zuständigkeitsfragen durch eine möglichst enge, konstruktive Zusammenarbeit sowohl untereinander wie auch
mit den Bedarfsstellen auszuräumen. Als Kommunikationsgremium dient
der „Runde Tisch Beschaffungswesen“, bei dem Vergabestellen und Bedarfsstellen über Rechtsänderungen, Rahmenverträge und Beschaffungsabläufe diskutieren und Lösungen vorschlagen.
Frage 2:
Müssen durch diese Doppelstrukturen somit Beschäftigte in den Vergabestellen und in den Dienststellen über das Fachwissen zur Erstellung von
Ausschreibungsunterlagen verfügen und könnten diese Personalressourcen in den Dienststellen nicht geeigneter genutzt werden?
Antwort:
Beschäftigte in den Vergabestellen und in den Dienststellen müssen über
Vergabewissen verfügen, jedoch in unterschiedlicher Tiefe und Ausprägung.
Wenn die Zuständigkeit für die Beschaffung von dienststellenspezifischem
Bedarf bei den Dienststellen abgezogen und den Vergabestellen zugeordnet werden würde, müssten auch die Personalressourcen dazu übertragen werden.
Frage 3:
Besitzen diese Dienststellen die nötige Kompetenz um Ausschreibungsunterlagen regelkonform zu erstellen, z. B. durch Schulungen oder Fortbildungen?
Antwort:
Die Eigenbeschaffung durch die Dienststellen entbindet nicht von der Beachtung der Vergabebestimmungen. Die Bedarfsstellen und Vergabestellen haben ein gegenseitiges Beratungsrecht und eine gegenseitige Beratungspflicht, die sich auch auf die Vergabebestimmungen erstreckt (Ziffer
2.4, Abs. 1, Satz 1 BeschO).
Das Personal- und Organisationsreferat bietet in seinem Fortbildungsprogramm Schulungen an. Diese werden von Dienstkräften der Vergabestellen und des Revisionsamts durchgeführt.
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Frage 4:
Wie viele Beschaffungen von dienststellenspezifischen Bedarf werden
von Dienststellen selbstständig pro Jahr durchgeführt?
Antwort:
Die Anzahl der Beschaffungen wird statistisch nicht erfasst, da eine solche Zahl wenig Aussagekraft hat. Von Bedeutung ist das Gesamtbeschaffungsvolumen der Vergabestellen, die Anzahl der Rahmenverträge und der
Anteil der Rahmenverträge am Gesamtbeschaffungsvolumen. 2013 hatten
die Vergabestellen ein Gesamtbeschaffungsvolumen von knapp 300 Mio
Euro. Den Dienststellen standen 2013 fast 2.000 Rahmenverträge zur Verfügung, aus denen sie elektronisch abrufen konnten. Das Beschaffungsvolumen aus den Rahmenverträgen lag bei 200 Mio Euro. Damit war das
Gesamtbeschaffungsvolumen 2013 zu etwa 70 Prozent über Rahmenverträge abgedeckt. An Rahmenverträge sind die Dienststellen unabhängig
vom Auftragswert gebunden (Ziffer 2.1.1, Nr. 7, Ziffer 3.1, Punkt 3, Ziffer
3.2.1, Abs. 2, Ziffer 5 BeschO). Nach Auswertung von Beschaffungsdaten
ist erkennbar, dass inzwischen nicht mehr viele Rahmenverträge möglich
sind.
Bei einem Gesamtbeschaffungsvolumen im Liefer- und Dienstleistungsbereich von knapp 300 Mio Euro jährlich, macht der dienststellenspezifische
Bedarf in Höhe von ca. 3 Mio Euro im Vergleich lediglich 1 Prozent aus. Es
handelt sich also eher um ein geringes Ausmaß.
Frage 5:
Werden von diesen Dienststellen auch Beschaffungen oberhalb des EUSchwellenwerts realisiert? Wenn ja, wie viele?
Antwort:
Seit 2010 sind die Dienststellen verpflichtet, sich vor einer europaweiten
Beschaffung mit einer Vergabestelle in Verbindung zu setzen. Dort erhält
die Dienststelle Beratung und die einschlägigen Formblätter. Nach Unterstützung durch die Vergabestelle führt die Dienststelle das Vergabeverfahren entweder selbst durch oder übergibt das Vergabeverfahren der Vergabestelle. Es ist zu beobachten, dass Dienststellen überwiegend europaweite Vergaben von einer Vergabestelle abwickeln lassen.
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Frage 6:
Werden geeignete Fachdienststellen für Ausschreibungen (Vergabestellen), die dazu das nötige Fachwissen über Formalitäten, Abläufe usw. besitzen, über diese Beschaffungen informiert?
Antwort:
Wie bei der Antwort zur Frage 5 bereits beschrieben, wenden sich die
Dienststellen im Vorfeld einer europaweiten Beschaffung an eine Vergabestelle. Zwischen den Vergabestellen besteht ebenfalls ein Informationsaustausch über europaweite Verfahren.
Das Beschaffungssystem der Stadt nutzt die Vorteile einer zentralen Beschaffung von stadtweit benötigtem Bedarf und ergänzt diese durch die
Zulässigkeit der dezentralen Beschaffung von dienststellenspezifischem
Bedarf. Den Dienststellen steht die Möglichkeit offen, sich bei der Beschaffung an eine Vergabestelle zu wenden. Die Vergabestellen sind angehalten, die Aufträge im Rahmen ihrer personellen Kapazitäten anzunehmen.
Das Beschaffungssystem entspricht dem Ergebnis der Verwaltungsreform von 1996 bis 1998 mit zeitweise 8 Pilotprojekten im Beschaffungsbereich. Die Ergebnisse sind in den Beschluss zum neuen Steuerungsmodell
im März 1998 eingeflossen und wurden 2000 und 2004 durch Stadtratsbeschlüsse bestätigt.
Ich hoffe, Ihre Fragen mit meinen Ausführungen beantwortet zu haben.
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Anträge und Anfragen aus dem Stadtrat
Inhaltsverzeichnis
Dienstag, 14. Oktober 2014
Glasfaserversorgung Messestadt
Anfrage Stadträte Manuel Pretzl und Sebastian Schall (CSU-Fraktion)
Sofortmaßnahmen für eine Entschärfung und Verbesserung der
Flüchtlingssituation in München!
Antrag Stadtrats-Mitglieder Verena Dietl, Anne Hübner, Christian Müller,
Cumali Naz, Alexander Reissl, Dr. Constanze Söllner-Schaar und Beatrix
Zurek (SPD-Fraktion)
Qualität der Radwege zügig verbessern
Antrag Stadtrats-Mitglieder Paul Bickelbacher, Herbert Danner und Sabine
Nallinger(Bündnis 90/Die Grünen/Rosa Liste)
Stadtteilfeste erhalten
Stadtrats-Mitglieder Johann Altmann, Dr. Josef Assal, Richard Progl und
Ursula Sabathil (Fraktion Bürgerliche Mitte – Freie Wähler/Bayernpartei)
Ebola, Illegale und Afrikaner – wie bereitet sich München vor?
Anfrage Stadtrat Karl Richter (BIA)
Impressum: Die presserechtliche Verantwortung für die nachfolgenden Anträge und Anfragen liegt bei den jeweiligen Stadtratsmitgliedern.
Alle: Rathaus, 80313 München; Druck: Stadtkanzlei
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Herrn
Oberbürgermeister
Dieter Reiter
Rathaus
Marienplatz 8
80331 München
Anfrage
14.10.2014
Ebola, Illegale und Afrikaner – wie bereitet sich München vor?
In Niedersachsen bereiten sich die Asylbewerber-Unterkünfte inzwischen auf einen
möglichen Ausbruch der Todesseuche Ebola vor. Laut dem niedersächsischen
Innenminister Pistorius (SPD) gibt es seit kurzem eine eigene „Strategiegruppe“, die
Informations- und Koordinierungsaufgaben übernommen hat. Es handle sich um eine
reine Vorsichtsmaßnahme. Ab sofort sollen in den niedersächsischen
Erstaufnahmeeinrichtungen besonders „Menschen, die aus einem der drei betroffenen
westafrikanischen Länder nach Deutschland gekommen sind, (...) vorsorglich untersucht
werden“ (zit. nach: www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Fluechtlingsheime-bereitensich-auf-Ebola-vor,ebola232.html; zuletzt aufgerufen: 14.10.2014, 5.54 Uhr; KR). – Das
Bundespolizeipräsidium wiederum warnt davor, daß das Ebola-Virus durch illegale
Einwanderer nach Deutschland eingeschleppt werden kann. Es sei „nicht
ausgeschlossen, daß an Ebola erkrankte Personen über die zahlreichen Schleusungsund Migrationsrouten Deutschland erreichen“ (Quelle: http://jungefreiheit.de/politik/
deutschland/2014/illegale-einwanderer-koennten-ebola-einschleppen/; zuletzt
aufgerufen: 14.10.2014, 5.57 Uhr; KR). – Es stellen sich Fragen.
Ich frage den Oberbürgermeister:
1. Inwieweit werden auch in der Münchner Erstaufnahmeeinrichtung in der
Bayernkaserne Neuzugänge aus Afrika bzw. Westafrika vorsorglich auf Ebola
untersucht?
2. Inwieweit bzw. durch welche Vorkehrungen bereitet sich die LHM auf einen
eventuellen Ebola-Ausbruch vor? Inwieweit wurden angesichts der jüngsten Ausbreitung
der Seuche zusätzliche Maßnahmen getroffen?
Karl Richter
Stadtrat
Rathaus, Marienplatz 8, 80331 München, E-Mail: karl.richter@web.de l www.auslaenderstopp-muenchen.de
Pressemitteilungen städtischer
Beteiligungsgesellschaften
Inhaltsverzeichnis
Dienstag, 14. Oktober 2014
Rolltreppen und Aufzüge jetzt live in der MVG-App
Pressemitteilung MVG
MVG entfernt schrottreife und aufgegebene Fahrräder an U-Bahnhöfen
Pressemitteilung MVG
Die presserechtliche Verantwortung für die nachfolgenden Pressemitteilungen liegt jeweils bei der Beteiligungsgesellschaft, die sie herausgibt.
14.10.2014
Rolltreppen und Aufzüge jetzt live in der MVG-App
Die MVG-App „MVG Fahrinfo München“ informiert jetzt auch über den aktuellen Betriebszustand aller 948 Rolltreppen und Aufzüge im MVG-Netz.
Dazu wurde der MVG-Service „MVG zoom“ in die App integriert. Kunden
können sich den Live-Status der Rolltreppen und Aufzüge entweder ganz
komfortabel in der Fahrplanauskunft oder über einzelne Stationspläne anzeigen lassen. Darüber hinaus werden nun weitere Netz- und Tarifpläne
sowie zahlreiche zusätzliche Links und nützliche Informationen über die
MVG und ihre Partner in der Kategorie „Mehr“ angeboten. Die neue Version der MVG-App samt „MVG zoom“ steht seit heute im App Store (iPhone)
und bei Google Play (Android) kostenlos zur Verfügung.
In der Verbindungsansicht weisen gelbe Symbole auf Störungen, Baustellen und Wartungsarbeiten hin (siehe Abbildungen links). Welche Anlage genau betroffen ist, zeigt der entsprechende Stationsplan (rechts).
Insbesondere durch die Integration von „MVG zoom“ gewinnt die MVG-App
als Mobilitätszentrale weiter an Attraktivität. Den derzeit rund 650.000 Nutzern der MVG-App steht damit ein weiteres Serviceangebot zur Verfügung,
um im Großraum München ganz einfach mobil zu sein. Bereits seit dem
Frühjahr ist die CarSharing-Plattform „MVG multimobil“ mit der App ver-
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Herausgeber
Stadtwerke München GmbH
Pressestelle
Telefon: +49 89 2361-5042
E-Mail: presse@swm.de
www.swm.de
Redaktion
Pressereferent Bereich MVG
Matthias Korte
Telefon: +49 89 2361-6042
E-Mail: korte.matthias@swm.de
www.mvg.de
bunden; diese zeigt die aktuellen Standorte von Münchner CarSharing-Autos im
MVG-Netz an. Ferner bietet die MVG-App unter anderem eine komfortable Fahrplaninfo samt Echtzeitdaten von „MVG live“ und S-Bahn sowie das HandyTicket
im MVV-Tarif.
Weitere Informationen gibt es unter: www.mvg.de
Hinweis: Die Abbildungen stehen unter www.swm.de/presse zur Verfügung.
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14.10.2014
MVG entfernt schrottreife und aufgegebene Fahrräder an U-Bahnhöfen
Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) schafft Platz für Fahrräder an
U-Bahnhöfen: Mitte November werden an den Stationen Olympiazentrum,
Trudering und Neuperlach Süd erneut schrottreife und aufgegebene Fahrräder entfernt. An diesen Standorten hatte bereits im Juli 2014 eine erste
Aktion stattgefunden: Damals standen insgesamt rund 500 Fahrräder in
den dortigen Abstellanlagen, 80 davon wurden entfernt.
Die Aktion wird nun wiederholt, um
weitere Erfahrungen zu Praxisfragen zu gewinnen: Wie schnell werden die Abstellanlagen wieder von
Schrotträdern blockiert? Wie oft
müsste man also die Aktion zur
Entfernung wiederholen? Nach
Auswertung der Ergebnisse ist geplant, die Entfernung von Fahrrädern auf weitere Bahnhöfe auszuweiten und letztlich zu institutionalisieren,
um dem „Radlverhau“ Einhalt zu gebieten und Platz für Fahrgäste zu
schaffen, die ihr Fahrrad tatsächlich in Gebrauch haben.
Schrottreife und aufgegebene Fahrräder an den Bahnhöfen Trudering,
Olympiazentrum und Neuperlach Süd werden in dieser Woche zunächst
mit einer Banderole gekennzeichnet. Vier Wochen haben die Besitzer anschließend Zeit, zu ihrem Rad zurückzukehren. Geschieht dies nicht und
bleiben die Banderolen hängen, ist davon auszugehen, dass das betreffende Rad tatsächlich aufgegeben wurde und damit aus der Anlage beseitigt werden kann. Die Entfernung der Räder findet in der Woche ab 10.
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Stadtwerke München GmbH
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E-Mail: presse@swm.de
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November 2014 statt. Sie werden dann für sechs Monate eingelagert. Mit der Entfernung und Lagerung der Fahrräder hat die MVG die P+R Park & Ride GmbH
beauftragt. Die Kontaktdaten finden sich in den Einstellbedingungen, die an den
Fahrrad-Abstellanlagen aushängen.
Hinweis: Das Foto steht unter www.swm.de/presse zur Verfügung.
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