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Kirchenzeitung für 25. Januar 2015 - Kirche

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Kirchenzeitung für 25. Januar 2015
Seelsorgeeinheit
Gedanken für die Woche
Liebe Leserinnen und Leser!
Viele Menschen erleben sich tagtäglich eingespannt zwischen vielen Anforderungen, die das
Leben bestimmen. Da sind die Arbeit, die Familie, viele Sorgen und Konflikte, die das Leben
ausmachen und die es zu bewältigen gilt. Die Tage verlaufen nach einem festen Rhythmus.
Manchmal stellt sich die Frage, ob es überhaupt Freiräume gibt, in denen wir das eigene Leben
selber bestimmen können.
Und genau in diese Situation hinein hören wir den Ruf des Sonntagsevangeliums, hören wir die
Worte Jesu, als er zu Beginn seines Wirkens durch Galiläa zieht: „Auf, kommt. Folgt mir nach!
Ich werde euch zu Menschenfischern machen.“ Voller Begeisterung lassen die angesprochenen
Fischer alles stehen und liegen, um Jesus nachzufolgen.
Jesus hat die Menschen, die ihm damals begegnet sind, in ihrem Innersten berührt mit seinem
Leben und mit seinen Worten. Von ihm ging eine große Faszination aus.
Jesus sieht Menschen an und ruft sie, damals wie heute.
Wie reagieren wir auf den Anruf Jesu? Was können wir mit einer solchen Einladung anfangen?
Wir sind doch oft so festgelegt und wollen nicht verantwortungslos gegenüber denen handeln,
denen wir uns verpflichtet und verbunden fühlen.
Wenn Jesus diese Aufforderung ausspricht, geht er offensichtlich davon aus, dass der Mensch
Freiheit hat, sich dazu zu verhalten. Für ihn gilt das Wort: „Die Zeit ist erfüllt. Das Reich Gottes
ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium.“
Ähnlich wie damals die Fischer stehen auch wir vor einer wichtigen Entscheidung. Wir können
uns für Jesus und seine frohe Botschaft entscheiden, wir können in unserem Leben seiner Spur
folgen. Es ist unsere Entscheidung, ob wir die Frohe Botschaft zur Grundlage unseres Lebens
machen.
Nachfolge heißt nicht, alle Brücken zur eigenen Vergangenheit aufzugeben und die
Verantwortung für die Menschen, die zu meinem Leben gehören, in den Wind zu schlagen.
Nachfolge heißt, mich mit meinem konkreten Leben und der Wirklichkeit, die zu mir gehört, an
der Botschaft Jesu zu orientieren. Lassen auch wir uns vom Ruf Jesu ansprechen.
Ihnen und ihren Familien wünsche ich einen frohmachenden und gesegneten Sonntag
Sabine Grimpe
Gottesdienstordnung in unserer Seelsorgeeinheit
Die Sonntagvorabendmesse feiern wir um 18.00 Uhr in der St. Jakobus Kirche.
Am Sonntag sind die Eucharistiefeiern um
10.30 Uhr in der St. Laurentius Kirche, Westkirchen,
9.00 Uhr in der St. Margaretha Kirche, Ostenfelde,
9.30 Uhr in der St. Mauritius Kirche, Enniger und
11.00 Uhr in der St. Jakobus Kirche, Ennigerloh.
Handy-Nummer für den Notfall 0160/ 95 151 271
Dielenabend außer der Reihe
Am Samstag, 24. Januar findet ab 20 Uhr ein Dielenabend außer der Reihe auf der Pfarrhaustenne
statt. „Der Gestapo und SS entronnen“ – ein Erlebnisbereicht von Dr. Karl Elsberg vorgetragen
von dem Historiker Dr. Ekkehard Gühne, umrahmt mit Musik des jüdischen Komponisten
Salomon Jadassohn. Ausführende: Klaus Kemmer (Klavier), Klaus Dinger (Violoncello), Dr.
Ekkehard Gühne (Flöte).
Seit 1996 gilt der Tag, an dem die Rote Armee 1945 das Vernichtungslager Auschwitz erreichte,
offiziell als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
Dieser 27. Januar lenkt den Blick auf die Millionen Opfer des kurzen „Tausendjährigen Reiches“,
aber auch auf die Menschen, die der Ermordung oft auf abenteuerliche Weise entkommen konnten
und doch den Rest ihres Lebens gezeichnet blieben.
Die jüdische Familie Elsberg stammt aus Oelde, ist aber im 20. Jahrhundert vor allen in
Warendorf wohnhaft. zu ihr zählt der Rechtsanwalt Dr. Karl Elsberg (1904.2001). Seine Eltern
werden 1942 ermordet. Er selbst kann mit seiner Ehefrau Anneliese Marx im September 1939
noch nach Belgien fliehen.
Der französischen Niederlage (1940) folgen Jahre in Internierungslagern und schließlich im
Untergrund, bis die Familie im Aosta-Tal das Kriegsende erleben darf. Sie geht wenig später in
die USA.
Ende 1945 schreibt Karl Elsberg die Erlebnisse dieser Jahre nieder: „Gestapo und SS entronnen“:
Dieser sehr genaue Bericht steht im Mittelpunkt des Abends.
Der Eintritt ist frei. Reservierungen werden entgegengenommen von Gisela Barkhausen und
Gregor Hartmann, Tel. 02528 950027.
Seelsorgerat
Am Montag, 26.01. kommt um 20.00 UHR der Seelsorgerat zu seiner nächsten Sitzung im
Pfarrheim St. Margaretha in Ostenfelde zusammen.
Steuerungsgruppe „Pastoralplan“
Die Steuerungsgruppe „Pastoralplan“ des Seelsorgerates kommt am Dienstag, 27.01. um
18.00UHR im Jakobushaus zur Besprechung des Themas „Liturgie“ zusammen.
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Seele and Geist
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