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LAND
" — NR. 239
MITTWOCH, 15. OKTOBER 2014
„Aus allen Weinen etwas Gutes machen“
GEGENÜBER: Sich aufspielen und in den Vordergrund drängeln ist nicht die Sache von Klaus Hilz. Der 48-jährige Dirmsteiner Winzer will,
dass seine Weine schmecken. Seit 25 Jahren kümmert er sich um das Weingut seiner Eltern und hat den Betrieb von fünfeinhalb auf 32 Hektar vergrößert.
Vor wenigen Tagen machte er bundesweit von sich reden, da er in einer Beilage der Süddeutschen Zeitung vorgestellt wurde.
beitet. Natürlich hat er Trendsorten
wie Sauvignon blanc im Angebot,
aber eben auch die alten Klassiker wie
Müller Thurgau oder Kerner. „Man
kann aus allen Weinen etwas Gutes
machen“, lautet sein Motto. Die Kunst
des Winzers sei, seine Stärken auszuleben und zugleich den Kundengeschmack zu treffen. Trends dürfe man
nicht blind hinterherlaufen: „Einen
Weinberg pflanzt man für 30 Jahre.
Deshalb muss ich auch ein bisschen
an die Lage in zehn Jahren denken.“
Sechs Festangestellte, zwei Lehrlinge plus Saisonkräfte beschäftigt Hilz
im Weingut. Hinzu kommt seine
Schwester, die das Büro leitet. „Sie ist
meine ganz große Stütze“, betont
Klaus Hilz. Die jüngste Ernte hat ihn
auf Trab gehalten: „Wir waren noch
nie so früh fertig.“ Doch die Weißweine seien „einfach reif gewesen“, und
bei den Roten habe die Kirschessigfliege für Eile gesorgt. Er ist aber sehr
zufrieden mit dem Jahrgang.
Dass er als örtlicher Winzer bei der
Kerwe mit eigenem Stand und Musikbühne vertreten ist, hält der 48-Jährige für „selbstverständlich“. Ebenso
VON AXEL NICKEL
DIRMSTEIN. Womit beginnt ein Gespräch mit einem Pfälzer Winzer?
Klar: mit dem Riesling. Klaus Hilz hat
kein Problem damit: „Der Liter-Riesling ist der meistverkaufte Wein, das
Standardwerk.“ Und auch wenn er in
der etwas größeren Flasche und zum
günstigeren Preis daherkomme, für
Hilz ist der Liter-Riesling „das Aushängeschild, denn wenn der gut ist,
sagt das vieles über das Weingut“.
Seit 1989 ist er Chef des Betriebs in
der Apotheker-Hummel-Straße, weil
sein Vater früh gestorben ist. Hilz hatte seine Lehre 1982 begonnen und ist
somit früh in die Verantwortung gerutscht. „Als mein Vater starb, war ich
gerade Winzermeister.“ Er wagte den
Schritt und begann, den elterlichen
Betrieb umzukrempeln. „Mein Vater
hatte einen kleinen Mischbetrieb mit
Zuckerrüben und Getreide.“ Diese
Kulturen habe er 1991 jedoch aufgegeben. „Winzer muss man hauptberuflich machen “, betont Klaus Hilz.
Aus den einst fünfeinhalb Hektar
sind inzwischen 32 geworden. „Mein
Vater hat damals einfach so Wein verkauft, ab Hof und ganz ohne Hinweisschild“, erinnert sich der 48-Jährige.
Jetzt ist das alles viel professioneller,
obwohl Hilz weiter vor allem auf den
Direktvertrieb setzt. „95 Prozent sind
Privatkunden. Ich lebe davon, dass es
den Leuten schmeckt und sich mein
Wein rumspricht.“ Die allermeisten
kämen direkt auf seinen Hof, um zu
probieren und zu kaufen.
Doch Hilz hat auch bei Fachhändlern einen Fuß in der Tür. So brach
nach dem RHEINPFALZ-Besuch noch
in Richtung Ingolstadt auf, um dort eine Weinschulung für Getränkemarktbetreiber zu leiten. Zu seinen Kunden
zähle auch eine japanische Feinkostkette: „Die bestellen per Mail, und per
Container und Frachtschiff geht der
Wein dann rüber“, so Hilz. Ebenfalls
ein großer, treuer Kunde: das Restaurant Fischereihafen in Hamburg. Es
ordert jedes Jahr 8000 Flaschen Grau-
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Nils fragt: Was ist ein Barrique-Wein?
„Ein bisschen Spielerei“: Im Keller von Altbürgermeister Werner Sauer lässt Weingutsbesitzer Klaus Hilz einen Teil
seiner Weißweine in Holzfässern reifen.
FOTO: BOLTE
burgunder, sogar mit eigenem Etikett.
Er freue sich natürlich über diese
Erfolge, ganz überraschend seien sie
aber nicht. „Der deutsche Wein hat
ganz einfach an Image gewonnen, vor
allem unsere Weißweine sind spitze.
Da sind wir einzigartig, weil sie fruchtig-frisch sind.“ Bei Rotwein „müssen
wir uns auch nicht verstecken“. Klaus
Hilz rät hier aber zur Vorsicht. Wichtig sei, auf Sorten zu setzen, „die hierher passen. Daher haben wir ja auch
einen tollen Spätburgunder“.
Und genau dieser hat Hilz bei aller
öffentlichen Zurückhaltung einen bemerkenswerten Auftritt beschert.
Denn mit einem Spätburgunder
taucht der Dirmsteiner in der HerbstVinothek der Süddeutschen Zeitung
auf. Der dort angebotene Spätburgunder stammt von einem 40 Jahre
alten Weinberg. „Diese Abfüllung habe ich komplett an die Süddeutsche
verkauft, 4000 Flaschen“, so Hilz. Zu
seiner unaufgeregten Art passt, dass
er die Zeitungsveröffentlichung über
Umwege erfuhr: „Als plötzlich Tausende E-Mails und Anfragen hier ein-
gegangen sind, habe ich mich erst mal
nur gewundert. Bis mir dann von dem
Bericht erzählt wurde.“
Kurios ist, dass Hilz trotz des großen Spätburgunder-Auftritts vor allem auf Weißweine setzt: Auf seinen
32 Hektar in Dirmsteiner und Laumersheimer Gemarkung finden sich
zu 70 Prozent Weiß- und 30 Prozent
Rotweine. „Vor fünf Jahren war das
noch anders, doch die Nachfrage nach
klassischen Weißweinen ist einfach
da“, sagt Hilz. Ihn freut’s, da er gerne
mit Riesling (zehn Hektar) und Co. ar-
Früher haben die
Winzer ihren Wein in
Holzfässern gelagert.
Heute verwenden sie
dafür meist große
Edelstahltanks. Trotzdem findet ihr auch
heute noch Holzfässer in den Kellern
der Weingüter. Barrique ist französisch und heißt eigentlich Fass. Doch
die Winzer verwenden das Wort,
wenn sie ihren Kunden sagen wollen,
dass der Wein in einem besonderen
Eichenfass gereift ist.
Im Weingut Klaus Hilz in Dirmstein
dauert dieser Reifevorgang mindestens 18 Monate. In den kleinen Fässern
lagern besondere Weine, vor allem die
MAXDORF: Auszeichnungen als Deutsche Schachschule und Schule ohne Rassismus verliehen – Namensfindung bald abgeschlossen
Der Montagnachmittag, als „Dreisprung“ betitelt, wird wohl in die Geschichte des 2008 gegründeten Gymnasiums eingehen. Als sie die Gäste in
der Mensa begrüßte, war Schulleiterin Gudrun Neumann-Kirschstein anzusehen, dass sie stolz auf die Leistungen von Schülern und Lehrern ist.
Zunächst würdigte die Deutsche
Schachjugend das Engagement von
Marion Kremer und ihrer Schach-AG.
Vertreten wurde der Verband von Simon Claus. „Um das Qualitätssiegel
zu bekommen und sich Deutsche
Schachschule nennen zu dürfen,
müssen viele Kriterien erfüllt sein“,
sagte er. „Das Gymnasium in Maxdorf
stellt den Spielern eigene Räume zur
Verfügung, hat eine geeignete Ausstattung an Schachbrettern und -figuren und nimmt regelmäßig an regionalen und überregionalen Turnieren
teil.“
Anschließend wurde die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus, Schule
mit Courage“ verliehen. Das Gymnasium verpflichtet sich durch die An-
Telekom informiert
nahme des Titels dazu, jährlich mindestens ein Projekt gegen Diskriminierung zu organisieren. „Ich bin mir
sicher, dass ihr die Anforderungen
übertreffen werdet“, sagte Una Patzke von der Landeszentrale für politische Bildung.
Abschließend beherrschte die Namensfindung für das Gymnasium die
Veranstaltung. „Aus einer Liste von
Namenspatronen, die von Eltern, Lehrern und Schülern genannt wurden,
haben wir zwei ausgesucht, die infrage kommen“, sagte die Leiterin des
naturwissenschaftlich orientierten
Gymnasiums. Lehrer und Schüler
stellten die zwei Favoriten vor. Eine
Möglichkeit sei die 1968 verstorbene
Hochwasserschutz:
Gemeinde bereitet
Notfallplan vor
BOBENHEIM-ROXHEIM. Ende Januar
soll es die dritte Einwohnerversammlung zum Thema Hochwasserschutz in Bobenheim-Roxheim geben. Das hat auf Anfrage Frank Unvericht, Leiter der Abteilung Bürgerdienste bei der Gemeindeverwaltung, angekündigt.
Die Deutsche Telekom bietet ab
dem 20. Oktober in Frankenthal,
Beindersheim, Heßheim und
Lambsheim VDSL-Internetanbindungen an. Rund 28.500 Haushalte in
Gemeinden mit der Telefonvorwahl
06233 können künftig Zugang zum
Hochgeschwindigkeits-Internet bekommen. Zur Inbetriebnahme des VDSLNetzes lädt die Telekom zusammen mit
der jeweiligen Gemeinde zu Bürgerinformationsveranstaltungen ein: in Heßheim am heutigen Mittwoch um 19 Uhr
im Bürgerhaus, in Beindersheim am
Montag, 20. Oktober, 19 Uhr, beim
Kleintierzuchtverein, Rudolf-Harbig-
Straße 9, und in Lambsheim am Mittwoch, 22. Oktober, 19 Uhr, im Bürgersaal im Rathaus Lambsheim, Mühltorstraße 25. VDSL unterscheidet sich von
der DSL-Technik durch deutlich höhere
Übertragungsgeschwindigkeiten. Durch
die Kombination aus Glasfasernetz und
technisch aufgerüstetem Kupferkabel
sollen im Frankenthaler Ausbaugebiet
bis zu 100 Megabits pro Sekunde beim
Herunterladen und bis zu 40 Megabits
pro Sekunde beim Hochladen von Daten erreicht werden. Unsere Aufnahme
zeigt einen Blick in das spezielle Rohrsystem für die Verlegung von Glasfaserkabeln. (spi/sc/bvo)
FOTO: DPA
Derzeit werde untersucht, welche
Auswirkungen es auf die Infrastruktur des Dorfs hätte, wenn der Rhein
über den Deich träte oder dieser bräche. Dann liefe Bobenheim-Roxheim,
zumindest ein großer Teil davon, wie
eine Badewanne voll, und das hätte
Folgen für die Energie- und Wasserversorgung sowie die Abwasserentsorgung und die Verkehrswege.
Was zur Gefahrenabwehr dann zu
tun wäre, wird laut Unvericht im Moment erfasst und untersucht. Wie
wird die Bevölkerung alarmiert?
Wann und wie wird evakuiert? Welche Wege könnten noch benutzt werden? All das seien Fragen, die in Zusammenarbeit mit Ver- und Entsorgern, Feuerwehr und der Hochwasserpartnerschaft Nördliche Vorderpfalz, in der die Gemeinde Mitglied
ist, vor der nächsten Einwohnerversammlung geklärt werden müssten.
Die ersten beiden Infoabende fanden
im Frühjahr statt (wir berichteten).
Ein Hochwasserschutzkonzept für
Bobenheim-Roxheim zu entwerfen,
ist vom Land Rheinland-Pfalz zum Pilotprojekt erklärt worden. (ww)
roten. Am Anfang ist der Rotwein noch
ziemlich hell und hat noch nicht den
typischen Barrique-Geschmack, weil
er noch nicht lang genug im Fass gewesen ist. Später schmeckt der Wein
recht herb, denn das Holz prägt den
Geschmack des Weins mit.
Nach anderthalb bis zwei Jahren
füllt Klaus Hilz den Wein in Flaschen
ab. Aber auch danach kann er noch
weiterreifen und seinen Geschmack
verändern. Deshalb können eure Eltern Barrique-Wein gut im Keller lagern. Das Holz für die Fässer kaufen
die meisten Winzer übrigens in unserem südlichen Nachbarland Frankreich. Dort wachsen Eichen, die sich
gut für die Fässer eignen. (giw/ww)
LAND -MA GAZI N
„Dreisprung“ fürs Gymnasium
Als 78. Schule in Rheinland-Pfalz ist
am Montag das Gymnasium in Maxdorf als „Schule ohne Rassismus,
Schule mit Courage“ ausgezeichnet
worden. Es darf sich zudem ab sofort als Deutsche Schachschule bezeichnen. Bald soll auch der Name
des Gymnasiums festgelegt werden.
seine Verbundenheit zum Ort – etwa
zum TuS, wo er lange gekickt hat.
Vor gut zehn Jahren hat Hilz das
Weingut von Altbürgermeister Werner Sauer in Pacht übernommen. Er
nutze dessen Gelände vor allem als
Lager. „Sauer hat einen richtigen Keller.“ Dort hat Hilz nun seine BarriqueWeine. „Holzfässer gehen nicht in
Hallen“, betont der Winzer. Jetzt arbeitet er auch mit den Weißweinen
Auxerrois, Riesling und Chardonnay
im Barrique. „Das ist ein bisschen
Spielerei.“ Im Mai, Juni kommen die
Weißen raus aus dem Holzfass, die
Roten lagern darin bis zu 24 Monate.
Ab November geht’s schon ans
neue Weinjahr, denn dann werden
die Reben geschnitten. Hilz pflanzt
auch neu an: Gewürztraminer und
Spätburgunder. „Wieder Weißweine
alter Qualität.“ Seit zehn Jahren gehört Klaus Hilz dem Verband Kontrolliert umweltschonender Weinbau an.
Auch das ist für ihn keine große Sache: „Es ist kein Bio. Düngung und
Spritzmittel sind auf ein Mindestmaß
reduziert, alles wird kontrolliert. Bei
uns funktioniert das reibungslos.“
Physikerin Lise Meitner, die mit Otto
Hahn zusammenarbeitete und den
entscheidenden Hinweis zur Erklärung der Kernspaltung lieferte. Andere sprachen sich für den Pionier in Sachen künstlicher Intelligenz, Joseph
Weizenbaum, aus. Der in Berlin geborene Informatiker half beim Bau der
ersten Großrechner, warnte später
aber vor blinder Technikgläubigkeit.
„Wir werden in einer Konferenz
entscheiden“, sagte Direktorin Neumann-Kirschstein. Zunächst müsse
dann der Landrat von der Wahl überzeugt werden, anschließend gehe die
Anfrage an den Kreistag, der für die
Vergabe von Schulnamen zuständig
ist. (mnx)
Diese zwei Urkunden sind am Montag im Maxdorfer Gymnasium gefeiert worden.
FOTO: STEFAN VOGT
AU S DE N VEREI NEN
SOZIALDEMOKRATEN
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Kurt Beck ehrt
treue Mitglieder
GROSSKARLBACH. Hohen Besuch
hatte am Sonntag der SPD-Ortsverein
Großkarlbach: Zur Ehrung langjähriger Mitglieder im Restaurant Winzergarten erschien der ehemalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz,
Kurt Beck. Wie der Ortsvereinsvorsitzende Manfred Heidenreich mitteilt,
zeichnete Beck sieben Genossen für
langjährige Mitgliedschaft in der SPD
aus: Horst Moßbacher (40 Jahre),
Gunter Klomann (25), Dieter Stricker
(je 20 Jahre) sowie Ellen Auffurth und
Dietmar Auffurth (15). Für 45-jährige
kommunale Tätigkeit wurde Altbürgermeister Hans Schlüter geehrt. Er
ist nach der Kommunalwahl im Mai
aus dem Ortsgemeinderat ausgeschieden (wir berichteten). Hildegard
Sklubal, seit 20 Jahren Parteimitglied,
war bei der Veranstaltung nicht anwesend. In seiner Rede habe Kurt
Beck unter anderem Ehrenamt, Mindestlohn, Arbeiterbewegung und islamistische Tendenzen thematisiert,
so Heidenreich.
Ortsbürgermeister Ralf-Peter Riegel skizzierte für den ehemaligen
Landesvater das Dorf Großkarlbach
und die Errungenschaften des SPDOrtsvereins beziehungsweise des Gemeinderats für die knapp 1200 Einwohner zählende Weinbau- und
Fremdenverkehrsgemeinde.
Dabei
ging Riegel unter anderem auf den
Umbau der Alten Dorfmühle zum
Kulturzentrum, auf den Verkehr und
das städtebauliche Sanierungskonzept ein. Als aktuelle Themen nannte
er beispielsweise die Erweiterung der
Kita Grashüpfer, den Bau eines Gehwegs an der Bissersheimer Straße
und die Sanierung des Eckbachgewölbes (wir berichteten). (rhp/ww)
LAN D-TER MIN E
BEINDERSHEIM
Landfrauen. Vortrag „Eine märchenhafte Landpartie“ mit Beate Last am Montag,
27. Oktober, 19 Uhr, im alten Schulhaus
im Brunnenweg. Anmeldung bei Inge
Mecke, Telefon 06233 737299, oder Wiltrude Klotz, 71541. (bvo)
DIRMSTEIN
Landfrauen. Saisoneröffnung bei Neuem Wein und Zwiebelkuchen morgen,
Donnerstag, 19 Uhr, Schulküche. (evg)
BOBENHEIM-ROXHEIM
Gemeinderat. Öffentliche Sitzung am
morgigen Donnerstag, 18.30 Uhr, im
Ratssaal des Rathauses. Es geht um die
LAMBSHEIM
Schuljahrgang 1952/53. Stammtisch
am Freitag, 17. Oktober, 19 Uhr, in der TVGaststätte, Weisenheimer Straße 56. (sc)
Änderung des Bebauungsplans Gewerbegebiet Südost. (rhp)
Bücherei immer
noch ohne Chef
BOBENHEIM-ROXHEIM. Die Gemeinde Bobenheim-Roxheim hat den
vakanten Leitungsposten in ihrer Bücherei im Pfalzring noch nicht besetzt.
Die persönlichen Gespräche mit fünf
von rund 15 Bewerbern sollen Ende
Oktober stattfinden, teilte auf Anfrage
Büroleiterin Angelika Köhler mit. Weil
niemand aus dem jetzigen Büchereiteam an der Stelle mit 24 Stunden pro
Woche interessiert gewesen sei, habe
sie ausgeschrieben werden müssen,
sagt Köhler zum Prozedere. „Wir haben die eingegangenen Bewerbungsunterlagen gesichtet, fünf Personen
kommen in die engere Auswahl.“
Köhler hofft, dass ein Nachfolger oder
eine Nachfolgerin von Torsten Haß
Mitte November oder Anfang Dezember beginnen kann. Haß war nach
dem Weggang von Gabriele Kölling
gerade einmal zwei Monate Chef der
Gemeindebücherei. (ww)
Inexio will im Frühjahr mit
Breitbandausbau beginnen
KLEINNIEDESHEIM. Die Firma Inexio
will im Frühjahr mit den Erdarbeiten
für die Breitbandversorgung von
Kleinniedesheim beginnen. Das hat
Ortsbürgermeister Ewald Merkel
(FWG) dem Gemeinderat mitgeteilt.
Dieser hatte im Februar einen Kooperationsvertrag mit dem saarländischen Unternehmen genehmigt. Ab
Sommer 2015 sollen laut Inexio in
Kleinniedesheim Bandbreiten von bis
zu 100 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen. Merkel informierte
das Gremium außerdem darüber,
dass die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion die Jahresrechnung
2013 der Schlossstiftung geprüft habe
– ohne Beanstandungen. Das vergangene Geschäftsjahr habe die Stiftung
bei Einnahmen von knapp 17.000 Euro mit einem Jahresgewinn von 9600
Euro abgeschlossen. Laut Merkel gingen Spenden von mehr als 12.000 Euro ein. Der Jahresgewinn werde den
Rücklagen zugeführt. (wek)
Kinderkino im
evangelischen Gemeindehaus
HESSHEIM. Die protestantische Kirchengemeinde Heßheim lädt Kinder
ab sechs Jahren für Freitag, 17. Oktober, 15 Uhr, in ihr Gemeindehaus zum
Kino ein. Gezeigt wird der Film „Wickie und die starken Männer“. Der Eintritt (ohne Gutschein) kostet einen Euro. Jedes Kind bekommt Popcorn und
ein Getränk. (bvo)
fra_hp17_lk-land.01
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