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Begrüßung Neujahrsempfang 2015 durch Bürgermeister Heil

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Begrüßung Neujahrsempfang 2015
Meine sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie alle, auch im Namen der
Stadtverordnetenvorsteherin Gerda Müller, zum
diesjährigen Neujahrsempfang hier in unserem
Bürgerzentrum recht herzlich willkommen heißen und
ich freue mich, dass auch in diesem Jahr wieder so
viele Gäste unserer Einladung gefolgt sind.
Bevor ich zur Begrüßung einzelner Institutionen und
Personen komme, möchte ich Ihnen zunächst alles
Gute für das Jahr 2015 wünschen, vor allem
Gesundheit.
Dank sei gesagt unserer Stadtkapelle Oestrich-Winkel,
die uns musikalisch auf den heutigen Abend
eingestimmt hat und die auch noch weitere Musikstücke
für uns bereithält. Dank auch dem Weingut
Rothenbach, dass uns mit hervorragenden Weinen
versorgt.
Ich darf ganz herzlich die Rheingauer Weinmajestäten
begrüßen, an der Spitze die Rheingauer Weinkönigin
Katharina Fladung, die mit ihren Kolleginnen die
wichtige Aufgabe hat, unsere schöne Weinbauregion,
den Rheingau, national und international zu vertreten.
Ich freue mich, dass die örtlichen Vertreter im Landtag
und im Bundestag unter uns sind und bedanke mich an
dieser Stelle dafür, dass Sie die Interessen der
Bürgerschaft in unserer Region so engagiert vertreten.
Ich begrüße die Vertreter des Rheingau-TaunusKreises, die Vertreter unserer städtischen Gremien, des
Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung, des
Orts- und Seniorenbeirates und natürlich auch die
ehemaligen Bürgermeister der Stadt Oestrich-Winkel.
Unter uns sind heute auch einige meiner
Bürgermeisterkollegen, auch Ihnen und Euch ein
herzliches Willkommen und einen Dank dafür, dass wir
unabhängig von Parteizugehörigkeit so kollegial
miteinander arbeiten und unsere interkommunale
Zusammenarbeit konsequent erweitern.
Herzliches Willkommen gilt den Vertretern unserer vier
Stadtteil Feuerwehren, stellvertretend für alle
Kameradinnen und Kameraden begrüße ich den
Stadtbrandinspektor Christian Ringel und seinen
Vertreter Ingo Platz. Unsere Feuerwehren sorgen mit
unglaublich hohem Engagement an 365 Tagen und rund
um die Uhr dafür, dass unsere Bürgerinnen und Bürger
sich sicher fühlen können und ich darf Ihnen
versichern, dass die Stadt Oestrich-Winkel alles daran
setzt unsere Feuerwehren adäquat auszustatten. An
dieser Stelle und mit Blick auf das Banner mit dem
Titel, „Rauchwarnmelder retten Leben“, möchte ich
auch im Namen aller Wehren daran erinnern, dass ab
diesem Jahr eine Pflicht zur Installation von
Rauchmeldern in allen Wohngebäuden besteht. Diese
Melder retten Leben und sind ein einfacher Beitrag zu
Ihrer Sicherheit.
Und wenn ich gerade von Sicherheit spreche, dann
begrüße ich bei dieser Gelegenheit die Vertreter der
Polizeistation Rüdesheim und bedanke mich gleichzeitig
für die gute und kollegiale Zusammenarbeit.
Gleicher Dank gilt den heute hier anwesenden
Vertretern der Hilfsorganisationen, dem Malteser
Hilfsdienst, dem Roten Kreuz und der DLRG. Auch Sie
heiße ich herzlich willkommen.
Ich darf weiterhin begrüßen die Vertreter der Kirchen
sowie der Pfarrgemeinderäte und möchte an dieser
Stelle ausdrücklich die gute Zusammenarbeit loben, die
sich insbesondere im Bereich der Kinderbetreuung in
unseren sechs Kindertagesstätten wiederspiegelt.
Beim Begriff Kinderbetreuung heiße ich auch die
Leiterinnen und Leiter unserer Kindertagesstätten und
Schulen herzlich willkommen, sie leisten großartige
Arbeit. Einen großen Stellenwert hat in unserer Stadt
auch die Universität EBS, ich begrüße sowohl Vertreter
der EBS als auch einige Studentinnen und Studenten
und ich freue mich darüber, dass es so klare
Bekenntnisse zum Standort Schloss Reichartshausen
und damit Oestrich-Winkel gibt. Der geplante Bau eines
Wohnheims für vor allem Kurzzeitstudenten und
Seminarteilnehmer unterstützt dieses Bekenntnis sehr
deutlich. Den beteiligten Investoren gilt hier ebenfalls
ein Dankeschön.
Was wäre eine Stadt ohne ein reges Vereinsleben, wir
können stolz darauf sein, dass es in Oestrich-Winkel
über 100 Vereine gibt. Alle anwesenden Vertreter heiße
ich ebenfalls herzlich willkommen.
Das Markenzeichen unserer Region und unserer Stadt
ist der Wein. Ich begrüße ganz herzlich die Vertreter
des Weinbauverbandes, der örtlichen Weinbauvereine,
sowie des Weinbauamtes.
Ich freue mich, dass heute Abend auch die Vertreter
der caritativen Einrichtungen, der Sozialverband
Deutschland und dem VDK unter uns sind. Beide
Institutionen leisten unersetzliche Beratungsarbeit und
stellen die Interessenvertretung vieler Bürgerinnen und
Bürger dar. Gerade für ältere Menschen ist es wichtig,
ausreichende Angebote in einer Stadt vorzufinden. Ich
bin glücklich darüber, dass wir in unserer Stadt zwei
Seniorenclubs, den Seniorenclub Frohsinn und den
Seniorenclub Gemütlichkeit der Spätlese haben und
möchte mich bei den beiden Vertreterinnen für deren
großartige Arbeit bedanken.
Neben dem Wein spielt im Rheingau auch das kulturelle
Angebot eine große Rolle, ich begrüße unter uns die
Vertreter des Rheingau-Musik-Festivals und mit Blick
auf die touristische Vermarktung auch die
Vertreterinnen und Vertreter der Rheingau-TaunusKultur- und Tourismus GmbH.
Nicht mehr begrüßen kann ich die Soldatinnen und
Soldaten unserer Patenschaftskompanie, wie Sie alle
wissen, wurde diese aufgelöst. Ich freue mich aber
umso mehr Herrn Oberleutnant der Reserve Fehling
von der Sicherungs- und Unterstützungskompanie
Südhessen begrüßen zu können.
Ich kann berichten, dass ich in Abstimmung dem
Landeskommando Hessen seit einiger Zeit Kontakt zu
dieser Kompanie habe und ich unseren städtischen
Gremien im neuen Jahr vorschlagen werde, eine
Patenschaft mit dieser einzugehen. Gleichzeitig begrüße
ich auch die örtlichen Vertreter der
Reservistenkameradschaft.
Ich begrüße die Vertreter der örtlichen Banken, die
nicht nur unser Erspartes verwalten, wenngleich die
Erträge daraus aufgrund der derzeitigen Zinssituation
als eher spärlich zu bezeichnen sind, sondern die mit
entsprechender Finanzierung dazu beitragen, dass sich
junge Unternehmen in unserer Stadt etablieren und
bestehende Betriebe expandieren können.
An dieser Stelle begrüße ich die Vertreter der Wirtschaft
in unserer Stadt. Sie schaffen und sichern nicht nur
Arbeits- und Ausbildungsplätze, sondern leisten mit der
Gewerbesteuer auch einen wichtigen Beitrag zur
Finanzierung unserer kommunalen Aufgaben. Ebenfalls
begrüße ich unter uns die Vertreter der IHK Wiesbaden,
sowie der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft.
Beim Begriff kommunale Aufgaben darf ich auch ganz
herzlich die Vertreter unserer Ver- und
Entsorgungsbetriebe, der Rheingauwasser, der
Abwasserverbände Oberer und Mittlerer Rheingau und
des Abfallverbandes Rheingau willkommen heißen.
Ich freue mich sehr, dass unter uns auch Vertreter der
beiden Partnerschaftsvereine Tokaj und Denice sind.
Im letzten Jahr gab es wieder viele schöne
Begegnungen mit unseren ungarischen und
französischen Freunden, die uns lange in Erinnerung
bleiben werden.
Ich begrüße die Pächter unserer 7 Jagdreviere sowie
die Vertreter von Hessen Forst, die alle gemeinsam
dafür sorgen, dass wir eine gute und nachhaltige
Waldbewirtschaftung haben, die darüber hinaus auch
noch seit vielen Jahren stattliche Gewinne abwirft.
Ich begrüße meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
wobei ich mich an dieser Stelle bei allen für die gute
und loyale Zusammenarbeit bedanken möchte.
Begrüßen möchte ich ebenfalls die ehemaligen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt OestrichWinkel, die unter uns sind.
Zuletzt gilt ein herzliches Willkommen den
Vertreterinnen und Vertretern der Presse, die das
ganze Jahr fleißig über all das, was in unserer Stadt so
passiert, berichten.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich hoffe, ich habe nun niemanden vergessen, sofern
dies doch geschehen sein sollte, bitte ich um Nachsicht.
Wie Sie alle wissen, wird die jährliche Neujahrsrede
traditionell im Wechsel vorgetragen. Nachdem ich im
letzten Jahr sprechen durfte, wird in diesem Jahr die
Neujahrsrede von unserer Stadtverordnetenvorsteherin
Gerda Müller gehalten.
Erlauben Sie mir aber kurz auf einige Punkte meiner
letztjährigen Neujahrsrede einzugehen, insbesondere
auf das, was für das Jahr 2014 an Projekten auf der
Agenda stand.
Die Verhandlungen über das Brentanohaus sind
abgeschlossen, der Verkauf ist vollzogen und die
Vorbereitungen für die umfangreichen
Sanierungsmaßnahmen laufen. Damit wird das
wertvolle Denkmal der Romantik bewahrt und als
touristische und kulturelle Attraktion von
internationalem Rang gepflegt und vermarktet.
Die Sanierungsarbeiten an der historischen Faßeiche in
Winkel laufen. Die Renovierung des Kirchvorplatzes in
Winkel wird ebenfalls in Kürze beginnen.
Die Sanierung der Turnhalle in Winkel, in der es einen
großen Wasserschaden gab, wurde zum 31.12.
weitestgehend abgeschlossen. Ich darf heute schon auf
den offiziellen Eröffnungstermin am 08.03.2015
hinweisen, der gemeinsam mit der TG Winkel
vorbereitet und durchgeführt wird.
Die Dachsanierung des Rathauses in Hallgarten ist
abgeschlossen, die Generalsanierung der dortigen
kirchlichen Kindertagesstätte steht ebenfalls kurz vor
dem Abschluss und auch beim Thema Hallgartener
Zange zeichnet sich durch die Zustimmung der
städtischen Gremien zum Pachtvertrag für einen
Kletterpark nach vielen Jahren eine gute Lösung ab.
Und auch die langersehnte Toilette auf dem Friedhof
Hallgarten wird derzeit verwirklicht, die Leitungen und
Anschlüsse liegen bereits.
Und dass darüber hinaus der Magistrat zum
Jahresbeginn grünes Licht für den Umbau des
Sportplatzes Hallgarten gegeben hat, freut mich sehr.
Die abschließende Entscheidung fällt in der kommenden
Stadtverordnetenversammlung am 02. Februar.
Nachdem vor einiger Zeit das Dach des Krans erneuert
wurde, konnten in 2014 nunmehr auch die
Fassadenarbeiten abgeschlossen werden, damit strahlt
das Wahrzeichen unserer Stadt wieder in vollem Glanz.
Eine neue Beleuchtung wird ebenfalls noch installiert.
Die Bahnüberführung am Doosberg wurde fertiggestellt
und eröffnet. Derzeit laufen die Arbeiten für den Umbau
der ehemaligen Überführung an der Hallgartener Straße
zu einer reinen Personenüberführung.
Die Genehmigungen zum dringend notwendigen Umbau
der Feuerwehr Mittelheim liegen zwischenzeitlich vor,
die Arbeiten werden kurzfristig beginnen.
Und auch bei der Sanierung örtlicher Straßen tut sich
einiges. Derzeit erfolgt eine Generalsanierung der
Sudetenstraße und der Bischof-Dirchs-Str. Weitere
Straßen werden folgen und damit wird auch eine
Reduzierung der jährlichen
Unterhaltungsaufwendungen möglich sein. Und auch
die Arbeiten der Firma Wagner im gesamten
Stadtgebiet neigen sich dem Ende zu. Damit ist dann
sichergestellt, dass eine Leitungsgeschwindigkeit von
mindestens 50 mBIT gewährleistet ist. Ein wichtiger
Aspekt gerade für Unternehmen.
Bei einem wichtigen Thema hat im vergangenen Jahr
nicht die Politik sondern die Bürgerschaft selbst
entschieden. Ich meine hier den Bürgerentscheid zum
Thema Windkraft. Und unabhängig vom Ausgang, der
dem einen gefallen mag, dem anderen nicht, sollten
nun alle das Ergebnis als aktuellen Bürgerwillen
akzeptieren.
Neben diesen Projekten gibt es noch eine Vielzahl von
Dingen, die im vergangenen Jahr abgeschlossen und
erledigt werden konnten. Insofern kann ich mit Stolz
behaupten, dass wir eine äußerst positive Bilanz ziehen
können.
Leider sind wir mit dem Bahnhof in Mittelheim noch
nicht zu einem abschließenden Ergebnis gekommen.
Wir stehen aber weiter in Verhandlung, sowohl mit dem
Eigentümer als auch mit Investoren, die die Stadt beim
Ankauf des Bahnhofs unterstützen können.
Neu war für uns im Jahr 2014 die Unterbringung von
Flüchtlingen, keine leichte Aufgabe angesichts der
Zahlen, doch wir werden und wollen diese Aufgabe
bewältigen und wir legen großen Wert darauf, dass das
friedliche Miteinander von Menschen, gleich welcher
ethnischen, kulturellen oder religiösen Prägung in
unserer Kommune geschützt wird.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, auch in
diesem Jahr gibt es wieder eine Vielzahl von Aufgaben
und Projekten, die es zu bewältigen gilt und ich darf
Ihnen versichern, dass ich mich auch weiterhin mit
ganzer Kraft für diese Aufgaben einsetzen werde.
Bevor uns nun die Stadtkapelle Oestrich-Winkel zwei
Musikstücke darbietet und Stadtverordnetenvorsteherin
Gerda Müller ihre Neujahrsansprache hält, möchte ich
Ihnen allen noch ein Zitat eines unbekannten Dichters
mit auf den Weg geben:
„Mögen Sie an die guten Zeiten mit Freude denken,
aus dem Schlechten lernen, im heute leben und das
Morgen willkommen heißen“.
In diesem Sinne nochmals alles Gute für das neue Jahr
und ein herzliches Dankeschön für Ihr Kommen.
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