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Blumenthaler SV räumt auch beim TV Loxstedt ab

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Pressebericht „Die Norddeutsche“ vom 22. Januar 2015
Blumenthaler SV räumt auch beim TV Loxstedt ab
Finalsieg gegen OSC Bremerhaven wird mit 750 Euro honoriert /
SV Grohn holt sich das dritte Preisgeld / DJK scheidet unglücklich aus
VON JENS PILLNICK
Bremen-Nord. Der Blumenthaler SV stellte seine besonderen Hallenqualitäten auch beim 17. TheoMeineke-Turnier des TV Loxstedt unter Beweis und sicherte sich mit einem 4:1-Finalsieg über den BremenLiga-Klassengefährten OSC Bremerhaven das erste Preisgeld. Aber auch die Kicker des SV Grohn spielten
vor den Toren Bremerhavens eine sehr gute Rolle und sicherten sich mit einem 3:2 (1:1) nach
Penaltyschießen gegen SG Stinstedt den dritten Rang.
Als Malte Tietze den Siegercheck nach dem Finale entgegennahm, war die Mannschaftskasse des FußballBremen-Ligisten Blumenthaler SV um 750 Euro angereichert. So viel war der mit einem 4:1-Sieg gegen den
OSC Bremerhaven gekrönte Auftritt beim zweitägigen Turnier wert.
Nach dem Turniersieg am Wochenende zuvor beim Bremen-Nord-Cup des SV Lemwerder, unterstrichen die
Blumenthaler einmal mehr ihre Indoor-Klasse. BSV-Trainer Michél Kniat war voll des Lobes für das Turnier
des TV Loxstedt: „Perfekt organisiert und gut besetzt.“ Als „Vorteil für uns“ bezeichnete er die Regel, dass
die Torhüter als Feldspieler agieren durften. Ein Vorteil, weil der BSV mit Malte Seemann nicht nur einen
starken Torhüter hat, sondern auch einen, der mit dem Ball ausgesprochen gut umgehen kann.
Dass ein Nordbremer Bremen-Ligist im Endspiel stehen würde, stand beim Errechnen der ZwischenrundenTabellen fest. Der SV Grohn war hinter dem OSC Bremerhaven Zweiter, der Blumenthaler SV lag vor SG
Stinstedt auf Rang ein. Im Halbfinale wartete also ein Duell der beiden Lokalrivalen. „Wir haben uns von
Turnier zu Turnier und in Loxstedt von Spiel zu Spiel gesteigert“, zeigte sich Trainer Celestin Zurek
mit dem Auftritt der „Husaren“ bei dem Turnier mit „starken Mannschaften“ rundum einverstanden.
Endstation war in der Zwischenrunde hingegen für so starke Mannschaften wie RW Cuxhaven, FC Sparta
Bremerhaven und TB Uphusen. Ein früheres Aus, nämlich in der Gruppenphase am ersten Turniertages,
ereilte zwei weitere Teilnehmer aus dem Kreis Bremen-Nord: den Landesligisten DJK Blumenthal sowie die
SG Aumund-Vegesack II aus der Bezirksliga.
DJK Blumenthal schied – wie bereits beim Stadthallenturnier in Bremerhaven – denkbar unglücklich aus. Die
um einen Treffer schlechtere Tordifferenz gegenüber SG Schiffdorf/Sellstedt/Bramel bedeutete in der
Fünfergruppe mit sechs Punkten und 6:5 Toren nur Platz drei. Weniger ärgerlich hingegen das Scheitern der
SAV U 23. Mit null Punkten und 2:9 Toren wurde sie in der Gruppe mit TSV Düring, TV Langen, SC LeheSpaden und SG Bülkau/Steinau/Odisheim Letzter.
In der Zwischenrunde sammelte der SV Grohn seine zehn Zähler, die den zweiten Platz hinter dem OSC
Bremerhaven (11) bedeuteten, mit Siegen gegen SG Schiffdorf/Sellstedt/Bramel (2:0), FC Land Wursten
(1:0) und RW Cuxhaven (2:1) und einem Remis gegen TV Langen (0:0). Gegen den OSC verloren die
„Husaren“ mit 2:3. Der Blumenthaler SV erlaubte sich im Gegensatz zur Vorrunde gar keine Niederlage: 2:0
gegen TB Uphusen, 1:1 gegen TSV Düring, 4:0 gegen SG Stinstedt, 3:2 gegen SFL Bremerhaven und 2:1
gegen FC Sparta Bremerhaven. Das bedeutete Platz eins mit 13 Punkten und 12:4 Toren vor der SG
Stinstedt. Für den FC Sparta Bremerhaven und TB Uphusen war das Turnier damit gelaufen.
Im Halbfinale drohte dem Blumenthaler SV allerdings das Aus. Bis zwei Minuten vor Schluss führte der SV
Grohn mit einem Treffer von Steven Holstein mit 1:0, dann rissen ihn die Tore von Necati Uluisik und Malte
Tietze aus den Finalträumen. Das dritte Preisgeld in Höhe von 300 Euro sicherten sich die „Husaren“ im
kleinen Finale, in dem Levon Airapetian beim 1:1 getroffen hatte. Im fälligen Penaltyschießen lag Grohn auch
dank seines starken Schlussmannes Kai Lilienthal mit 3:2 vorn. „Er hat ein super Turnier gespielt“, lobte
Grohns Trainer Celestin Zurek. Sein Debüt beim SV Grohn gab Neuzugang Hassan Chaaban, der vom
Blumenthaler SV II kommt.
Im Finale erwiesen sich die Blumenthaler vor dem Tor der Seestädter als äußerst effektiv. Die Führung von
Dominik Willkomm glich Bremerhavens Jan-Niklas Kersten zwar noch aus, doch Michél Kniat, Malte Tietze
und Maurice Banehr sorgten für klare Verhältnisse und einen 4:1-Endstand.
Der Blumenthaler SV spielte am zweiten Turniertag mit Seemann, Kniat, Tietze, Banehr, Fidan, Willkomm,
Chwiendacz, Krombholz und Uluisik, für den SV Grohn waren Lilienthal, Bachmann, Holstein, Selle,
Airapetian, Cordes, Baah, Hamma und Chaaban im Einsatz.
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